NGOs schüren die Anti-Israel-Maschinerie 2021

Gruppen zu finanzieren, die einseitig Konzepte wie „Staatlichkeit“ und „Apartheid“ neu definieren wollen, werden weder das Schicksal der Palästinenser noch das der Israelis verbessern.

David Schiff, Israel HaYom, 11. März 2021

Gerade mal zwei Monate des Jahres 2021 sind vergangen, aber die antiisraelische Propaganda-Maschine läuft bereits auf Hochtouren.

Erstens behaupten Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die den Anspruch erheben Menschenrechte zu propagieren, eine Verleumdungskampagne mit der Behauptung, dass Israel es mitten in der effizientesten COVID-19-Impfkamagne der Welt versäumt habe seiner Verpflichtung nachzukommen die Palästinenser zu impfen. Die NGOs ignorierten dabei die Tatsachen: Eine solche Verpflichtung gibt es nicht und damals hatte die palästinensische Autonomiebehörde nach eigenen Angaben von Israel keine Impfstoff angefordert.

Dann veröffentlichte Mitte Januar die israelische Gruppe B’Tselem einen Bericht, in dem sie erklärte, Israel betreibe nicht nur in den „besetzten Palästinensergebieten“ ein Apartheid-Regime, sondern „vom Fluss bis zu Meer“. Damit verlieh B’TSelem Israel die Auszeichnung der erste Apartheidstaat zu sein, der in seinem Gründungsdokument Minderheitenrechte verankert hat.

Und früher diesen Monat beschloss der Internationale Strafgerichtshof (ICC)in Den Haag, dass er die Zuständigkeit habe Israel unterstellte Kriegsverbrechen im Gazastreifen und der Westbank zu untersuchen, eine Entscheidung, die von Menschenrechtsorganisationen als „wichtiger Durchbruch“ und „lange überfälliger Schritt hin zu Gerechtigkeit“ bejubelt wurde.

Die gemeinsame Bedrohung innerhalb jeder dieser Begebenheiten lautet, dass sie von direkt oder indirekt durch europäische Regierungen finanzierte NGOs beschleunigt werden, die eine Agenda der Delegitimierung und Dämonisierung des Staates Israel betreiben.

Jede dieser Kampagnen hat dieselben Nutznießer haben, aber sie stecken voller Ungereimtheiten. Die Entscheidung des ICC zum Beispiel führt den Beitritt der Palästinenserregierung im Jahr 2015 nach einer aggressiven NGO-Kampagne als Rechtsgrundlage für seine angenommene Zuständigkeit an. Mehr als ein Jahrzehnt langhaben internationale Organisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch sowie ihre palästinensischen Gegenstücke wie das Palestinian Center for Human Rights wiederholt das Gericht bearbeitet, eine Ermittlung gegen Israel zu eröffnen; sie traten für die Anerkennung Palästinas als souveräne staatliche Einheit ein, die den Fall vor das Gericht bringen kann.

Vergleichen Sie das mit der Rhetorik genau derselben Organisationen zum Thema der Verteilung der COVID-19-Impfstoffe. In einer Erklärung vom 23. Dezember forderten Amnesty International und andere durch Europäer finanzierte NGOs Israel auf „seinen Verpflichtungen und moralischer Verantwortung Palästinensern im Gazastreifen und der Westbank gegenüber nachzukommen“ und „volle finanzielle Unterstützung [für den Kauf von Impfstoffen] zur Verfügung zu stellen“. Die NGOs vermerkten auch ihre „große Sorge“ bezüglich Berichten, dass die PA vorhatte eigenverantwortlich Impfstoffe aus Russland zu kaufen; dazu erklärten sie: „Israel muss sicherstellen, dass die den Palästinensern in den Besetzten Palästinensergebieten gelieferten Impfstoffe ebenfalls die Genehmigung des israelischen Gesundheitssystems erhalten.“ Mit anderen Worten: Sie argumentieren, dass die PA de facto kein unabhängiger Staat ist und nicht mit der öffentlichen Gesundheit ihrer eigenen Bürger betraut werden kann.

Ähnliche Widersprüche sind im „Apartheid“-Bericht von B’Tselem zu finden, ein weiterer Empfänger von Zuwendungen Europas. Einerseits besteht B’Tselem darauf, dass jede Annexion von Teilen der Westbank durch Israel illegal wäre und andererseits tritt es für ein einheitliches rechtliches Rahmenwerk „zwischen dem Fluss und dem Meer“ ein. B’Tselem ging noch einen ungeheuerlichen Schritt weiter und nutzte sehr belastete Ausdrücke wie Apartheid, Rassismus und sogar „jüdisches Herrenmenschentum“, was eine Ausdrucksform ist, die ihre Wurzeln im weißen Herrenmenschentum hat und von Typen wie David Duke [ehem. Leiter des Ku Klux Klan – heplev] verwendet worden ist.

Ironischerweise wurde der aufhetzende Bericht von B’Tselem in derselben Woche veröffentlicht, in der tausende arabischer Bürger sich anderen Israelis anschlossen, um zu den ersten weltweit zu gehören, die gegen COVID-19 geimpft wurden.

Geld gebende Organisationen, einschließlich Regierungen, die Gruppen bezahlen, die nastreben Konzepte wie „Staatlichkeit“ und „Apartheid“ einseitig neu zu definieren, werden weder das Schicksal der Palästinenser noch das der Israelis verbessern. Diese Taktik hat sich immer und immer wieder als beklagenswert ineffektiv erwiesen. Fakt ist: Diejenigen, die das Meiste aus der Verbreitung von Ungereimtheiten und Desinformation gewinnen, sind diejenigen, die aus der Fortsetzung des Konflikts Profit ziehen – die NGOs selber.

Wer arbeitet daran uralte Ritualmord-Vorwürfe zu verbreiten?

Viel zu viele „Menschenrechts“-Organisationen sind schuldig daran den ältesten bekannten Hass der Menschheit zu verbreiten: Antisemitismus, einen Virus, der um einiges länger ertragen werden muss als COVID-19.

Sara N. Stern, Israel HaYom, 18. April 2020

Seit der Internationalen Konferenz gegen Rassismus in Durban (Südafrika) im Jahr 2001 sind viele der Menschenrechtsorganisationen, an die die Öffentlichkeit sich um objektive Daten wendet, zunehmend nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems gewesen. Mit 1.500 anwesenden Organisationen verwandelte sich die Konferenz in ein Hassfest, das die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen in Gang brachte und die Teilnehmer mit einer besonderen Art uralten Hasses erfüllte.

Das krasseste Beispiel ist Amnesty International. Am 10. April veröffentlichte die New York Times eine Story über einen Aktivisten aus Gaza, Rami Aman (38), der eine Gruppe namens „Das Gaza-Jugendkomitee“ leitet. Er hatte auf Facebook eine Einladung an Israelis gepostet: „Trefft Aktivisten aus dem Gazastreifen“; der Termin wurde beschrieben als „Endlich eine Gelegenheit mit Gazanern zu sprechen, die nicht uns nicht nur nicht hassen, sondern die unermüdlich daran arbeiten Kommunikationskanäle zwischen Gazanern und Israelis zu öffnen.“

Herr Aman wurde kurzerhand verhaftet und von ihm ist seitdem nichts mehr zu hören. Sein Verbrechen? Ein Zoom-Treffen zwischen Palästinensern und Israelis zu veranstalten.

Iyad al-Bozom, ein Sprecher der Hamas, warf ihm das Verbrechen „Normalisierungsaktivitäten“ zu betreiben vor, was, wie er sagt, „Verrat an unserem Volk und seinen Opfern ist“.

Noch verstörender ist, dass die Person, die Rami Aran „verpetzte“, Hind Khoudary, von Amnesty International als Recherche-Beraterin beschäftigt wird. Frau Khoudary schrieb auf ihrer Facebook-Seite: „Die schlimmste Sünde, die ein Palästinenser begehen kann, ist Normalisierung; was jegliche gemeinsame Aktivität zwischen Palästina und Israel ist. Mit anderen Worten: Jede Form gemeinsamer Aktivität, Kooperation oder Dialog mit Israelis ist inakzeptabel, selbst mit israelischen „Friedensaktivisten“. Diese Taten sind Kollaboration mit den Feinden von uns Palästinensern.“

Amnesty International listet seinen Auftrag auf seiner Internetseite als: „Wir arbeiten zum Schutz der Menschen, wo immer Gerechtigkeit, Wahrheit und Würde verweigert werden. Amnesty International ist eine weltweite Bewegung von Millionen Menschen, die Menschenrechte für alle Menschen fordert – egal, wer sie sind oder wo sie sind.“

Außer, natürlich, Sie möchten gerne „Normalisierung“ zwischen Palästinensern und Israelis sehen.

Wie kann eine sogenannte Menschenrechtsorganisation wie Amnesty International eine Person beschäftigen, die so von Hass durchdrungen ist? Wo ist da Objektivität?

Dennoch ist diese Art Einseitigkeit gegen den Staat Israel nichts Ungewöhnliches für eine Vielzahl von Organisationen, die ihre Antipathie gegen Israel und das jüdische Volk hinter dem scheinheiligen Schild der Menschenrechte verbergen.

Kenneth Roth, geschäftsführender Direktor von Human Rights Watch, twitterte am 29. März: „Coronavirus-Quarantäne gegen israelische Belagerung. Gazaner fragen: Was sind 14 Tage Isolation, wenn wir 14 Jahre hatten?“

Natürlich, wenn Herr Roth intellektuell ein wenig ehrlicher wäre, würde er begreifen, dass Israel vor 14 Jahren die intern qualvolle Entscheidung traf sich vom Gazastreifen abzukoppeln, bei der Juden gegen Juden standen. Viele israelische Soldaten hatten den Befehl Juden aus ihren Häusern zu vertreiben. Rabbiner hatten gesagt, sie würden die Synagogen hinterlassen, damit Moscheen aus ihnen gemacht würden, weil „wir alle immerhin zu demselben Gott beten“. Juden ließen intakte Treibhäuser für die Palästinenser zurück, weil sie wollten, dass „der entstehende Palästinenserstaat eine Art wirtschaftliche Infrastruktur hat“.

Aber in dem Moment, als die blau-weiße Flagge eingeholt war und der letzte israelische Soldat das Gebiet verlassen hatte, wurden all diese Synagogen und Treibhäuser in einer rasenden Atmosphäre von Chaos und Antipathie dem Erdboden gleichgemacht.

Es gab ein kurzes Arrangement zur Machtteilung zwischen Fatah und Hamas. Dann erfolgte 2007 ein brutaler Kampf zwischen den beiden Gruppierungen. Die Hamas war siegreich und hat seitdem den Gazastreifen regiert.

Am 15. März twitterte Herr Roth erneut: „Der Coronavirus wird die Weisheit der Politik Israels zur Lahmlegung der Wirtschaft und des Gesundheitssystems des Gazastreifens und der Westbank auf die Probe stellen. Als Besatzungsmacht (auch für Gaza, angesichts Israels schwerer Einschränkungen zur Bewegungsfreiheit) ist Israel für die Gesundheitsversorgung verantwortlich.“

Die Wahrheit ist, dass eine Abteilung der Israelischen Verteidigungskräfte, das Office of the Coordinator of Government Activities in the Territories,[1] den Palästinensern im Gazastreifen Testkits zur Verfügung gestellt und geholfen hat medizinisches Personal dort auszubilden. Dasselbe gilt in Judäa und Samaria und eine Zeit lang kooperierte die palästinensische Autonomiebehörde mit der IDF, um die Verbreitung des COVID-19 zu verhindern. Diese Bemühungen sind auf- und abgegangen, insbesondere weil der Ramadan näher rückt.

COGATs Gesundheitskoordinatorin für die Zivilverwaltung Dalia Basa sagte: „Bakterien und Viren halten an der Grenze nicht an und die Verbreitung des gefährlichen Virus in Judäa und Samaria kann auch die Gesundheit der Einwohner Israels gefährden. COGAT und das Gesundheitsministerium werden weiterhin daran arbeiten der palästinensischen Obrigkeit zu helfen die Verbreitung des Virus in den Gebieten einzudämmen – sowohl als israelisches Interesse als auch aus humanitären Gründen. Wir werden das medizinische Training palästinensischen Personals so gut wie möglich genauso ausweiten wie den Transfer von medizinischer Ausrüstung an das palästinensische Gesundheitssystem.“

Die Verzerrung durch Menschenrechtsgruppen läuft auf nichts mehr als eine Ritualmordlegende hinaus. Diese Pandemie ist ein modernes Beispiel dafür, wie Krankheiten vom Schwarzen Tod in Europa und dem Nahen Osten – beginnend 1346, als man Juden erstmals der Vergiftung von Brunnen beschuldigte – benutzt wurden, um Hass auf das jüdische Volk zu propagieren.

Aus Erfahrung haben wir gelernt, dass allzu viele dieser selbsternannten Menschenrechts-Beobachter selbst schuldig sind den ältesten der Menschheit bekannten Hass zu verbreiten: Antisemitismus, einen Virus, der ungleich länger als der COVID-19 andauert und für den es kein bekanntes Gegenmittel gibt.

[1] COGAT – Büro des Koordinators von Regierungsaktivitäten in den Gebieten.

Die schmutzige Politik der humanitären Hilfe

Gerald M. Steinberg, Jerusalem Post, 19. April 2002

In all dem intensiven Propagandakrieg gibt es ungewöhnliche Übereinstimmung darin, dass sich eine humanitäre Tragödie entwickelt. Niemand verleugnet die Tatsache, dass viele, vielleicht die meisten der Häuser im Flüchtlingslager in Jenin durch die Kämpfe zerstört wurden [na ja, im ZENTRUM des Lagers von Jenin!], sei es durch Terroristen-Bomben, die gezündet wurden um israelische Soldaten zu töten oder durch Panzer und Truppen. Die Einwohner, die nicht flohen, sind ohne reguläre Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten. Zu einem schwächeren Grad trifft das auch auf andere Gebiete zu, in denen intensiv gekämpft wurde, so Schechem (in Arabisch als Nablus bekannt), Teilen von Ramallah und Bethlehem.

Yassir Arafat und viele seiner Kumpane glauben – wie wahre Leninisten – „das Schlimme ist besser“ und je mehr die Palästinenser als Opfer angesehen werden, desto größer wird der internationale Druck auf Israel. (Diese Strategie hat bei Lenin funktioniert und das russische Volk bezahlt den schrecklichen Preis immer noch.) Arafats Zynismus entlastet allerdings nicht den Rest der Welt, einschließlich Israel, von dem Versuch, die Unschuldigen von ihren Leiden zu entlasten. Ohne in den Belegen zu graben, dass viele der Erwachsenen in diesen Camps zum Unterstützungsnetzwerk der palästinensischen Terroristen gehörten, ist die Lieferung humanitärer Hilfe an die anderen, einschließlich Kindern, Teil der jüdischen Tradition.

Die eigentliche humanitäre Tragödie ist, dass die Zahl von qualifizierten Einzelpersonen und Organisationen zur Lieferung dieser Hilfen – die sich nicht an der destruktiven Propaganda beteiligen – sehr gering ist. Viele der Nichtregierungs- und Hilfsorganisationen, einschließlich dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, sind durch ihre Unterstützung der antiisraelischen Propaganda-Agenden belastet. Selbsterklärte „Friedensdemonstranten“ haben mehr Interesse an der Publicity und Propaganda als in wirklicher Hilfe für die Menschen. Durch die Übernahme einer Konfrontationspolitik zu Israel (und das Mitbringen willfähriger Journalisten) wissen diese Propagandisten, dass jedes Paket sorgfältig nach Bomben durchsucht wird, während sie Anschuldigungen gegen Israel veröffentlichen, es behindere die Übergabe von Lebensmitteln und Medikamenten.

UN-Organisationen im Allgemeinen und die United Nations Relief and Works Agency (UNRWA) im Besonderen liefern bittere Beispiele für diese katastrophale Situation. In den 52 Jahren ihrer „vorläufigen“ Existenz ist UNRWA ein Teil des Problems geworden, statt eine Lösung zu schaffen. Zusätzlich zur humanitären Hilfe, die Lebensmittel, Gesundheit, Bildung, Wohnung und andere Dienste einschließt, ist die UNRWA eine zentrale Komponente der palästinensischen politischen Struktur geworden. Der UNRWA wird erlaubt, in den Lagern zu arbeiten, so lange sie mit den politischen „Herrschern der Straße“ kooperiert, die von den Bewaffneten, Gangstern und Terroristen der Fatah, Hamas und anderer Milizen bestimmt werden. Von der UNRWA betriebene Einrichtungen sind regelmäßig als Lagerhäuser für Waffen und als Bombenfabriken benutzt worden. UNRWA-Direktor Peter Hansen stotterte sich durch ein Interview in der BBC-Sendung Hardtalk mit Tim Sebastian; er konnte die Belege nicht bestreiten. Jeder Leiter, der nicht bereit gewesen wäre Arafats Geboten zu folgen, wäre längst hinaus gezwungen worden. Das Ergebnis: Der UNRWA kann die Arbeit der humanitären Hilfen unter den gegenwärtigen Umständen nicht anvertraut werden und je eher sie abgeschafft wird, desto besser.

Eine andere Gruppe, Human Rights Watch (HRW), hat eine führende Rolle in der systematischen Delegitimisierung Israels gespielt. HRW unterstützt immer wieder Gruppen, die unbelegte oder eindeutig falsche Behauptungen über Israels Gefängnisse und Politik bezüglich Waffen wie z.B. Landminen veröffentlichen. Wenn Mitglieder dieser Gruppen erlaubt würde, die Palästinensergebiete zu betreten, selbst zu humanitären Einsätzen, zeigt ihr Verhalten in der Vergangenheit, dass sie diese Gelegenheit nutzen würden, die Menge an antiisraelischer Propaganda zu vermehren, die zur Rechtfertigung von immer mehr Selbstmord-Anschlägen genutzt wird.

Der UNO, HRW und anderen Gruppen wie z.B. Amnesty International, wie auch vielen Regierungen ist gemeinsam, dass sie eine erhebliche Verantwortung für das Fiasko des Durban-Prozesses tragen. Die „Antirassismus-Konferenz“ von Durban im September (2001) bildet einen großen Schritt in der Kampagne der Delegitimation Israels und der Werbung für den Antisemitismus dar. Während die US-Regierung die moralische Standhaftigkeit hatte die Konferenz zu verlassen, blieben andere Gruppen vor Ort und reihten sich in den Prozess ein.

Vor ein paar Tagen stimmten einige Mitglieder der UN-Menschenrechtskomission UNHCR (mit der wichtigen Ausnahme von Kanada, Großbritannien und Deutschland) einer Verurteilung Israels wegen „Akten der Massentötungen“ zu und unterstützten den „bewaffneten Kampf“ der Palästinenser (mit anderen Worten: Terrorangriffe). Mitglieder der UNHCR (hauptsächlich aus der EU) haben gezeigt, dass das Antiisrael-Programm und nicht die Moral Vorrang hat. Ähnlich sind Politiker wie Ann Clwyd (eine britische Unterhausabgeordnete), die Jenin besuchte um Besorgnis für die „leidenden Palästinenser“ hervorzuheben, von der Propaganda angesteckt. In einem Interview mit der BBC wiederholte Clwyd die Unterhaltung mit einem UN-Vertreter in Gaza (vermutlich ein UNRWA-Bediensteter), „der mir von einem israelischen Oberst berichtete, der einen glücklichen Tag so definierte, dass er mindestens sieben Palästinensern in die Beine geschossen haben müsse“. So viel zu Clwyds Menschlichkeit.

Seit 54 Jahren ist das Leiden der Palästinenser von der Politisierung der Organisationen und den Regierungen, die sie unterstützen ausgebeutet worden. Einmal mehr ist es nicht Israel, das die Hilfen blockiert, sondern die Mitglieder dieser Gruppen, die grundlegende ethische Prinzipien ausnützen um die Ziele der Zerstörung Israels und die Verbreitung des Antisemitismus zu fördern. Die Abschaffung dieser UNO-Gruppen und NGOs und die Bildung neuer, unpolitischer und professioneller Hilfsorganisationen ist lange überfällig.

Kognitive Dissonanz in Bildern aus Syrien und der Westbank

Elder of Ziyon, 9. November 2012

The Atlantic hatte eineindringliches Foto-Essay mit dem Titel „Syrien in Trümmern“ – eine sehr verstörende Fotoserie von Verwüstung und tod in Syrien:

Und dann gab es eine weitere Story mit Fotos, in Your Middle East, die unvorstellbaren Luxus zeigen – in der Westbank:

Sie können also verstehen, dass Human Rights Watch glaubt, die Dinge sind in den „besetzten Gebieten“ in etwa so schlimm sind wie in Syrien.

Man kann den Unterschied kaum erkennen.

HRW führt wieder unbegründete Behauptungen gegen Israel ins Feld

Elder of Ziyon, 7. Februar 2010

In der jüngsten Presseerklärung von Human Rights Watch behauptete die Organisation, dass Israel keine „gründlichen und unvoreingenommenen Untersuchungen“ zur Operation Gegossenes Blei durchführt.

Während das Militär anhaltende Untersuchungen durchführt, lieferten Offizielle keine Informationen, die zeigen, dass diese Untersuchungen gründlich und unvoreingenommen sind oder das sie sich mit der umfassenden Politik und Entscheidung der Kommandierenden beschäftigt, der zu rechtswidrigen zivilen Toten führte, sagte Human Rights Watch.

„Israel behauptet, es führe glaubwürdige und unvoreingenommene Entscheidungen durch, aber es hat das in diesem Fall bisher versäumt“, sagte Joe Stork, stellvertrender Direktor Naher Osten für Human Rights Watch. „eine unabhängige Untersuchung ist entscheidend, um zu verstehen, warum so viele Zivilisten starben und um den Opfern dieser rechtswidrigen Angriffe Gerechtigkeit zu bringen.“

Das israelische Militär hat bisher besondere Vorfälle untersucht, aber nicht die umfassende Politik, die zivile Opfer in Verletzung des Kriegsrechts verursacht haben könnte, sagte Human Rights Watch.

„Die israelischen Untersuchungen haben sich bisher zumeist auf Soldaten gerichtet, die Befehle oder die Einsatzregeln nicht befolgten, haben es aber versäumt die entscheidende Frage dazu zu stellen, ob diese Befehle und Einsatzregeln selbst das Kriegsrecht verletzten“, sagte Stork. „Für diese Entscheidungen und diese Politik, sollten hochrangige militärische und politische Entscheidungsträger verantwortlich gemacht werden.“

HRW ist wieder einmal unaufrichtig.

Offenbar hat niemand bei HRW den ursprünglichen Bericht zur Untersuchung von Gegossenes Blei gelesen. In diesem Bericht gab es eingehende Darstellungen dazu, dass das Handeln der IDF mit dem internationalen Recht völlig übereinstimmt. HRW reagierte nie auf diesen Bericht; sie haben auf seine Argumente nie geantwortet und so weit ich weiß, auch nie darauf Bezug genommen.

Das überrascht nicht. HRW begründet einen Großteil seiner Kritik an Israel (und anderen Ländern) mit einer bizarren, beschränkten Interpretation des Rechts. Mit unglaublicher Anmaßung nimmt HRW von vornherein an, dass die eigenen Interpretationen sakrosankt und von Natur aus richtig sind. Wenn jedoch Israel seine eigene Interpretation veröffentlicht, die mit den Genfer Konventionen und anderen akzeptierten Quellen des üblichen internationalen Rechts überein stimmt, macht sich HRW nicht die Mühe mit juristischen Argumenten darauf zu antworten: Stattdessen ignoriert man sie und besteht man darauf, dass die eigenen Interpretationen die sind, denen die Welt folgen muss.

HRW betreibt massiv unrichtige Rechtsbelehrung, einen Taschenspielertrick, damit es seine eigenen Fehler in Sachen Recht nicht verteidigen muss. Und sie müssen das aus existenziellen Gründen tun, denn wenn gezeigt wird, dass HRWs Version des internationalen Rechts falsch ist, würde jeder einzelne von ihnen auf dieser Grundlage veröffentlichte Bericht neu bewertet werden müssen. Stattdessen geht HRW also in die Offensive und versäumt es, sich mit jeglicher substanzieller Kritik zu befassen. (Wie wir gesehen haben, hat HRW nicht die Fähigkeit sich selbst mit irgendeinem Grad an Objektivität unter die Lupe zu nehmen und reagiert auf Kritik auf eine Art und Weise, die nur als kindisch beschrieben werden kann.)

Inzwischen gehen Israels Untersuchungen weiter und verbrauchen buchstäblich tausende Mann-Stunden. Eine IDF-Quelle beschrieb mir das so:

Diese Untersuchungen sind gründlich und ein logistischer Albtraum. Die Ermittler reden mit jedem Betroffenen, vom Soldaten über die Feldkommandeure bis ganz oben die Befehlskette hinauf. Und fast alle der Vorfälle können unterschiedliche Zweige der Arme einbeziehen, die Nachbesprechungen auf jeder Ebene erfordern (d.h. Luftwaffe, Panzereinheiten, Bodentruppen wie Fallschirmjäger und dann auch das Kommando Süd und die Nachrichteneinheit usw.). So braucht es für jeden Vorfall, damit er ordnungsgemäßg untersucht wird, hunderte Stunden an Befragungen, Durchsicht von Material und Filmberichte, Vergleich mit zusätzlichen Informationen und mit Untersuchungen der Vergangenheit, die innerhalb der Einheiten selbst in Bezug auf die fraglichen Vorfälle durchgeführt wurden usw.

Ich habe bereits gezeigt, dass diese Untersuchungen unabhängig sind und die Leute, die sie durchführen, nicht der IDF-Infrastruktur Bericht erstatten – eben genau die Definition von Unabhängigkeit. Und wenn neue Beweise aufkommen, wie HRW das im Fall der Al-Bader-Mühle behauptet, rollen die Ermittler die Fälle neu auf.

Oder würde HRW es vorziehen, dass die IDF erneut in den Gazastreifen einfällt, um Kriminaltechnisches aus erster Hand zu bekommen?

Als Fußnote erwähnt HRW erneut die „Tatsache“, dass die Hamas-Polizei kein legitimes Ziel war. Ich habe gezeigt, dass mindestens 75% der getöteten Polizisten Mitglieder der Al-Qassam-Märtyrerbrigaden waren – der Organisation, die für eine Mehrzahl der Angriffe auf Israel verantwortlich ist. Ich habe gezeigt, dass die Al-Qassam-Brigaden wie auch die Hamas selbst nicht zwischen der Polizei und den Militanten unterscheiden. Selbst Goldstone zitiert, dass die Hamas-Polizei erwähnt, dass „Polizisten klare Order von der Führung erhielt, dem Feind entgegenzutreten, wenn der Gazatreifen überallen wird.“ (Dann verwirft er genau diese Äußerung.) Jeder kann deinen Blick auf die unglaubliche Seite von PTWatch werfen und aus erster Hand die ausführlichen Nachrufe sehen, die die Terrorgruppen schrieben, um den Polizisten und anderen „Zivilisten“ Denkmäler zu setzen, die während Gegossenes Blei getötet wurden, einschließlich der Details ihrer Terror-Karrieren und der Daten, zu denen sie der Terrorgruppe beitraten.

HRW behandelt weder diese Erkenntnisse, noch andere substanzielle Kritik an ihrer Logik und Methodik. HRW hat nicht die Fähigkeit für sich einzustehen oder einen objektiven Blick auf seine eigenen Behauptungen zu werfen. Es scheint so, dass HRWs Joe Stork sich ein wenig mit Projektion beschäftigt, wenn er der IDF etwas vorwirft, das viel besser auf ihn anwendbar ist.