Israels unverhältnismäßige Antwort

Lynn Sharon, Arutz-7, 18. Januar 2010

Viele Länder und Regierungschefs haben Israel vorgeworfen, auf die Aggression der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen unverhältnismäßig zu antworten. Man fragt sich, wann die Meiden der Welt eine andere unverhältnismäßige Antwort Israels vermerken werden.

Lassen Sie uns nach Haiti und dem katastrophalen Erdbeben blicken, das Reaktionen aus vielen Nationen gebracht at. Die USA haben Hilfsgüter und Personal geschickt, Großbritannien 64 Feuerwehrleute und 8 Freiwillige, Frankreich schickte Truppen für Rettungsaufgaben.

Israel, ein Land von 7,5 Millionen Menschen, hat ein Team von 220 Personen geschickt, zu denen medizinisches Personal gehört; es hat das größte Feldkrankenhaus in Haiti errichtet, in dem bis zu 5.000 Menschen am Tag behandelt werden können, dazu ein erfahrenes Rettungs- und Bergungsteam und medizinisches Material.

Wie bei früheren katastrophalen Erdbeben wie dem in Gujarat in Indien im Jahr 2001 und in der Türkei oder bei den Bombenanschlägen in Kenia ist Israel einer der großzügigsten Spender von Hilfsgütern und Helfern gewesen. Die Türkei schient diese Hilfe vergessen zu haben, da die dortige, Regierung aus extremen Muslimen sich auf Schmusekurs mit dem Iran befindet.

Richter Goldstone, wo sind Sie? Sie sollten sich vor Schande verzehren und den Kopf hängen lassen wegen des unverhohlen verzerrten, verleumderischen, mit antisemitischen Lügen angefüllten Berichts gegen Israel. Sie haben sich schamlos den Israel-Bashern der UNO angeschlossen, wo mehr Resolutionen zur Verurteilung Israels verabschiedet wurden, als gegen all die so genannten demokratischen Nationen wie Sudan, China, Russland und anderer zusammen wegen deren Verbrechen gegen ihre Minderheiten.

Es ist höchste Zeit für etwas Insichgehen und Ehrlichkeit. Ist es nicht an der Zeit, dass die Welt Israels unverhältnismäßiger Antwort auf die anerkennt, die verzweifelt sind? Für Israels unverhältnismäßiges Mitgefühl denjenigen gegenüber, die angesichts einer Katastrophe Beistand bitter nötig haben?

Es ist auch an der Zeit, dass die Welt den unverhältnismäßigen Hass zugibt, den die Vereinten Nationen ausspeien – durch genau die Länder, deren Hände vom Blut Unschuldiger triefen.

Und nicht nur die UNO, Goldstone usw. sollten sich das hinter die Ohren schreiben, sondern auch die Qualitätsjournaille (s. Lesetipps). Die geht z.T. lieber hin und wirft Israel vor, es betreibe bloß PR-Aktivitäten und wolle die Katastrophe für Imagezwecke missbrauchen. Und unternimmt nichts, um Blutlügen zu kontern, die aus den Reihen der Antisemiten kommen.

Johannes Gerloff von Israelnetz kommentiert noch ausführlicher.

Lesetipps:
Goldstone: Die Antwort liegt auf der Hand
Israel als anonymer Rettungsengel in Haiti… Selbst beim Titelbild auf der Tagesschauseite…
Haiti und das antisemitische Nachbeben im Net
Fairly definite proof of media bias

Offizielle israelische Seiten zum Einsatz in Haiti:
Israel Ministry of Foreign Affairs
IDF Spokesperson’s Unit YouTube Channel
Twitter updates of IDF Medical and Rescue Team in Haiti
Facebook – Israel Humanitarian Aid

Die Wahrheit über die „Waffenruhe”

Elder of Ziyon hat gerade im „Waffenstillstands“-Kalender für November die Tage im November und Ende Oktober markiert, an denen Israel die Einfuhr von Waren in den Gazastreifen erlaubt hat. Das dient vor allem dazu, dem kurzen Gedächtnis der Welt auf die Sprünge zu helfen, da immer erklärt wird Israel halte den Strip hermetisch abgeriegelt und sorge für eine „humanitäre Katastrophe“, weil es keinerlei Güter hinein lässt. „Die Menschen in Gaza verhungern“, heißt die Botschaft, die nicht nu die Bekloppten Grünhelme von sich geben (während im Gazastreifen orgiastisch das Opferfest begangen wird, sondern auch Leute, die vor Ort waren und es besser wissen müssten (wie Lauren Booth).

Die Wahrheit sieht also anders aus. Das israelische Außenministerium bietet zudem regelmäßig eine Auflistung der Güter an, die in den Gazastreifen geschickt wurden. Für die Zeit vom 7. bis 12. September 2008 (als besagte Lauren Booth gerade Propaganda-Einkäufe tätigte) wurde z.B. Folgendes hineingeschickt:

299 LKW-Ladungen Waren über den Sufa-Übergang.
390 LKW-Ladungen Waren über den Karni-Übergang
Insgesamt mehr als 19.655t Waren, darunter 2442t Zement und humanitäre Hilfsgüter wie Lebensmittel, Medikamente, landwirtschaftliche Ausrüstung, Schulbedarf.
Erez-Übergang: 97 Patienten und ihre Begleitung reisten für medizinische Behandlung nach Israel ein.

Treibstoff (über Nahal Oz):
121.000 Liter Benzin
1.199.920 Liter Diesel für Transportzwecke
2.509.610 Liter Diesel für den Betrieb des Kraftwerks
1.228 t Kochgas

Anfangs der Waffenruhe, als es noch immer sporadisches Raketenfeuer gab, schloss Israel die Übergänge nach jeder Rakete einen Tag lang und öffnete sie dann am nächsten Tag wieder. Im September und Oktober, als das Raketenfeuer beinahe aufhörte, lieferte Israel fast jeden Wochentag, außer an den jüdischen Feiertagen, Waren. Die gelieferte Hilfe war weitaus abwechslungsreicher und von größerer Quantität als vor der „Waffenruhe“. Betrachtet man die Zahlen, dann sie man, dass jede LKW-Ladung aus Israel 10 bis 20 t Hilfsgüter brachte. (Man vergleiche das mit der einen Tonne Hilfen, die die Free Gaza-Freaks mit ihrem letzten Schiff gebracht haben wollen mit den 5000 t Hilfsgütern, die Israel im Dezember lieferte, selbst während des Raketen-Sperrfeuers.)

Mit anderen Worten: Israel hielt sich an die Bedingungen der Waffenruhe: zunehmende Warenmengen, die nur gestoppt wurden, wenn das Raketenfeuer aufgenommen wurde. Im Moment tun die Hamas und ihre nützlichen Idioten von Freunden im Westen so, als seien die Schließungen etwas Neues, obwohl das während der gesamten sechs Monate der so genannten Waffenruhe israelische Politik war.

Ursache und Wirkung sind klar: Wenn keine Raketen gefeuert werden, bekommen sie in Gaza Hilfsgüter. So einfach ist das und diese Fakten sind dokumentiert. Diesen „Friedens“-Aktivisten, die vorgeben sich um die Menschen im Gazastreifen zu sorgen, aber über die Raketen schweigen, sind sowohl die Menschen in Gaza als auch der Frieden egal.

Dieser ramponierte, falsche „Waffenstillstand“ endet heute, Freitag, 19. Dezember 2008, offiziell. Bestand hatte er seit einem Monat schon nicht mehr, weil die Terroristen schon mehrere Hundert Raketen und Mörser geschossen hatten. Israel hat mit einer handvoll gezielten Schüssen geantwortet und seine Regierung hat immer noch von Waffenstillstand und Fortsetzung der Waffenruhe gefaselt. Olmert et. al. trotteln mal wieder der Entwicklung weit hinterher.

CNNs Krise im Gazastreifen

This Ongoing War, 12. Dezember 2008

Jedermann weiß, dass Gaza am Rande einer humanitären Katastrophe steht. Die Nachrichten-Medien erlauben uns nicht, dass wir das auch nur einen Moment vergessen. Ob man sich nun auf Treibstoffknappheiten, Stromausfälle oder – wie letzte Woche – den Mangel an israelischen Schekeln in den Banken des Gazastreifens konzentriert: Die Öffentlichkeit wird ständig daran erinnert, dass Israel die unschuldigen Gazaner „erwürgt“.

Allerdings entschied sich Ben Wedeman von CNN letzte Woche einem Markt aus über die Schekel-Krise in Gaza von zu berichten. Wegen der Fotogenität ist das normalerweise ein beliebter Ort für Nahost-Korrespondenten; in diesem Zusammenhang war es eine schlechte Wahl.

Hinter Wedeman gab es Stände, die von attraktiven und farbenfrohen Früchten, Gemüse und anderen frischen Produkten überflossen. Nahaufnahmen von Stapeln von US-Dollars, die den Angestellten übergeben oder von zufriedenen Kunden gezählt wurden, wurden ebenfalls gesendet. Wedemans Behauptungen, dass die Wirtschaft des Gazastreifens vor dem Kollaps stand und dass die Menschen sich in ernster Notlage befanden, war nicht gerade überzeugend.

Am selben Tag wurden den Zuschauern herzzerreißende Bilde von Menschen in Zimbabwe gezeigt, die sich im Zustand des Verhungerns und mitten in einer Cholera-Epidemie befanden – eine wirklich furchtbare humanitäre Krise. Da waren die Bilder aus Gaza schon ein wenig verwirrend.

Jemand bei CNN muss der Schnitzer aufgefallen sein: anders als bei den meisten Berichten, wurde dieser nie wiederholt und es gibt auf der CNN-Website weder ein Transkript noch eine Bezugnahme darauf.

[Anmerkunge heplev: Ich gehe davon aus, dass mit dem „verschwundenen“ Bericht der über die Not im Gazastreifen gemeint ist.]

Wenn sie kein Brot haben, dann essen sie halt Bonbons!

Wir wissen alle, dass die Leute im Gazastreifen nichts zu fressen haben. Israel verhindert die Einfuhr aller Waren. (Und die Hamas-Schmuggler schmuggeln nur Zeugs, mit dem man Juden morden kann, statt Lebensmittel!) Jetzt müssen die armen Leute doch tatsächlich Süßigkeiten essen, statt Brot und Falafel! Wie der Händler auf dem Foto wohl an das ganze Zeug gekommen ist und welchen Reibach er damit jetzt macht?

Ach ja, der arme Mann bereitet sich nur darauf vor, seinen Landsleuten die üblichen Süßigkeiten für das Ende des Ramadan zu verkaufen. Und übrigens: Die Kartons sind alle Hebräisch beschriftet!

(h/t: Elder of Ziyon)