Seit Februar wurde kein Gazaner mehr vom israelischen Militär getötet

Elder of Ziyon, 19. Oktober 2020

Ich sah diese Karikatur des antisemitischen Carlos Latuff, die im August mit folgender Bildbeschreibung veröffentlicht wurde: „Tag um Tagt bombardiert Israel den Gazastreifen. Sehen Sie das in den Mainstream-Medien?“

Da es eine palästinensische Mutter und ihr totes Kind zeigt, fragte ich mich: Wann gab es den letzten Gaza-Toten infolge israelischen Handelns?

Das war am 24. Februar, als die IDF einen Terroristen des Islamischen Jihad tötete, der außerhalb des Gaza-Zauns Bomben am Straßenrand legte.

Nicht ein einziger Gazaner ist seitdem von Israel getötet worden. Es sind jede Menge bei „Arbeitsunfällen“ getötet worden, aber nicht einer durch israelisches Feuer.

Fast acht Monate ohne Todesfall.

Das ist mal etwas, was die Mainstream-Medien ignorieren. Ganz zu schweigen von der „pro-palästinensischen Gemeinschaft“, die routinemäßig behauptet, es würden tagtäglich Gazaner getötet.

Als israelische Bürger Panzer für die IDF kauften

1955 beschloss die israelische Regierung inmitten von Gerüchten über einen Waffenhandel zwischen der Tschechoslowakei und Ägypten, einmal mehr den vertrauten israelischen Pioniergeist und Kameradschaft einzusetzen und einen unkonventionellen Appell an seine Bürger zu richten.

Chen Malul, the Librarians, 31. Januar 2018

Sobald die Führung des Staates Israel 1955 vom gigantischen Waffenhandel zwischen der Tschechoslowakei und Ägypten erfuhr, beeilte sie sich nach Ressourcen zu suchen, die neue Waffen finanzieren würden.

Bilder wie diese: Ein junges Land (kaum 7 Jahre alt), das mutig kämpft, um sich auf der internationalen Bühne zu etablieren, während es gleichzeitig enorme Wellen an Immigranten eingliedert, die seine Bevölkerung mehr als verdoppelt und die öden Wüstenstriche zu entwickeln, die es in ihm gibt.

Zusätzlich versuchte Israel andere Länder zu überzeugen warme Beziehungen zu ihm aufzunehmen und den jungen Staat als neuen strategischen Verbündeten anzunehmen.

Wenn Ihnen das den Kopf nicht schon schwirren lässt, bedenken Sie, wie man sich fühlt, wenn man hört, dass ein riesiger Waffenhandel zwischen einem feindlichen Nachbarn und einem ehemaligen Partner unterzeichnet wurde, der dir während des Unabhängigkeitskriegs beträchtlich geholfen hat. Und übrigens: Dieser Nachbar gibt gelegentlich Furcht einflößende Drohung zu deiner Zukunft von sich.

„Eine nationale Kundgebung angesichts des feindlichen Komplotts“ in Tel Aviv-Jaffa – ein Spendenplakat für den Verteidigungsfonds.

Das ist genau die Situation, in der sich der brandneue Staat Israel im März 1955 wiederfand, als seine Führungskräfte den enormen Waffenhandel entdeckten, den Ägypten mit der Tschechoslowakei abgeschlossen hatte. „Die zweite Runde“, die die arabischen Länder Israel nach dessen Sieg im Unabhängigkeitskrieg versprochen hatten, wurde von einer Drohung zu einem Versprechen.

Das oben war der Hintergrund der Entscheidung der israelischen Regierung, wieder einmal den berühmten israelischen Pioniergeist und Kameradschaft einzusetzen und den unkonventionellen Appell an seine Bürger: Helft uns neue und hochwertige Ausrüstung für die IDF zu kaufen.

Die Zeit ist knapp, spendet schnell für den Verteidigungsfonds! Ein Plakat der Shamir Brothers Collection.

Diese Graswurzel-Operation bekam den Namen „Keren Magen“ [Verteidigungsfonds]. Dutzende Plakate und Aushänge wurden im ganzen Land verteilt. Der Dichter Haim Hefer schrieb für den Nachal-Chor das angemessen benannte Lied „Totachim Bimkomk Garbaim“ [Kanonen statt Socken].

Spendet schnell an den Verteidigungsfonds. Ein Plakat der Sammlung der Stadtverwaltung Tel Aviv.

Zwischen Herbst 1955 und Frühjahr 1956 spendete die israelische Öffentlichkeit massenhaft: Die Stadt Netanya sammelte von ihren Bürgern Geld für ein Kampfflugzeug, das „Netanya 1“ heißen sollte, die Stadt Haifa finanzierte mit den Spenden ihrer Einwohner einen Flotte Torpedoboote und Ramat Gan beschloss ein Frachtflugzeug und 100 Fallschirme für das Bataillon 890 zu kaufen.

Nein, Sie sehen keine feindlichen Zivilisten, die Waffen der IDF beschlagnahmen, sondern eine Militärparade auf der King George Street in Jerusalem zur Unterstützung des „Verteidigungsfonds“. Fotos aus der Sammlung Eddie Hirschbein in der Nationalbibliothek.

Nicht nur Städte spendeten für die Kaufanstrengungen: Die Berufssoldaten spendeten aus ihrem Sold für den Kauf zweier Flugzeuge, die Nationale Kibbuz-Bewegung und die Bewegung Shomer HaZair kauften zusammen zwei Kampfflugzeuge. Die Arbeitergewerkschaft sorgte für den Kauf eines Flugzeugs. Selbst kommerzielle Firmen schlossen sich den Bemühungen an: die Discount-Bank und Bank HaPoalim kauften jeweils einen Panzer.

Wir alle sind vereint für den Verteidigungsfonds. Ein Plakat aus der Sammlung der Stadt Tel Aviv.

Im ganzen Land schlossen sich Lehrer, Arbeiter, Kinder, Moschawim und Kibbuzim, Schüler und Studenten den Anstrengungen an und eigentlich spendete das gesamte jüdische Volk Geld, Ausrüstung und manchmal sogar Schmuck und andere Wertsachen. Im Geist der Rekrutierung und der Zeiten rief die Frau des Präsidenten, Rachel Yanait Ben Zvi, Hinterbliebenenfamilien von Unabhängigkeitskrieg getöteten Soldaten auf ihre Entschädigungszahlungen im Gedenken an ihre Lieben dem „Verteidigungsfonds“ zu spenden.

Waffen für den IDF-Verteidigungsfonds. Ein Plakat aus der Sammlung der Stadt Tel Aviv.
„Einwohner von Netanya! Spendet für das Flugzeug „Netanya 1“. Ein Plakat aus der Sammlung Ephemera der Nationalbibliothek.

 

Wer sind diese unbekannten Soldaten?

Nathan Fendrich, ein jüdisch-amerikanischer Fotojournalist, war gerade in Israel, als der Yom Kippur-Krieg ausbrach. Er griff sich seine Kamera und machte sich auf den Weg zur Front. Aber wer sind die Soldaten, die in seinen Fotos erscheinen? Können Sie helfen sie zu identifizieren?

the Librarians, Land of Israel, Nationalbibliothek Israels, 4. Oktober 2018

Kurz vor Yom Kippur 2018 erhielt die Nationalbibliothek Israels eine persönliche Sammlung Fotografien, die Nathan Fendrich gehören, einem 84 Jahre alten jüdischen Einwohner von Eugene (Oregon, USA). Diese reichhaltige und wichtige Sammlung beinhaltet hunderte berührender Fotos, die Fendrich 45 Jahre zuvor aufnahm, als er sich zufällig mitten im Krieg wiederfand.

Im Alter von 39 Jahren kam Nathan Fendrich 1973 nach Israel, um eine archäologische Grabung am Tel Qasile zu fotografieren, aber nach nur einer Woche im Land brach plötzlich der Yom Kippur-Krieg aus. Bewaffnet mit seiner Kamera und seinem Presseausweis begann Fendrich innerhalb von 24 Stunden die Kämpfe zu dokumentieren, sowohl an der nördlichen wie an der südlichen Front – auf den Golanhöhen und in der Wüste Sinai.

Seine Fotos fingen die schweren Kämpfe ein, die Überquerung des Suezkanals, die Luftangriffe und die Gefechte am Boden; die Sammlung enthält sogar einige Bilder von Kriegsgefangenen und Opfern. Aber die eindrucksvollsten Elemente in den Fotografien sind die Soldaten selbst – jung und alt, Aktive und Reservisten – alle erlaubten, dass sie fotografiert werden, während schwerer Kämpfe wie auch in Ruhepausen, in Treffen mit dem Oberkommando und in Momenten zwangloser Kameradschaft.

Diese Fotos gehören in die hunderte wichtiger Archive und Sammlungen, die in der Nationalbibliothek aufbewahrt werden, darunter Millionen Bilder, die die Geschichte und Gesellschaft des Staates Israel und das Land Israel bis zurück vor mehr als hundert Jahren dokumentieren.

Wie viele andere Künstler – Schriftsteller, Akademiker, Dichter, Komponisten und Fotografen – schenkte Nathan Fendrich seine Sammlung aus eigener Initiative, ohne dafür Geld zu verlangen, im Wissen, dass die Fotos über die Internetseite der Nationalbibliothek Millionen Betrachter in Israel und der ganzen Welt erreichen würden.

„Die intensive Erfahrung des Yom Kippur-Krieges, die ich mit meiner Kamera dokumentieren durfte, beeinflusste den Verlauf meines gesamten Lebens bis zum heutigen Tag“, sagt Fendrich in seinem Haus Oregon. „All die Jahre habe ich vor unterschiedlichem Publikum in den Vereinigten Staaten über den Krieg gesprochen, aber ich hoffte immer, dass die Bilder, in denen ich die IDF-Soldaten während  der Kämpfe einfing, und die hier in meinem Haus an der Westküste saßen, in einer israelischen Institution erhalten bleiben würden, die sicherstellen kann, dass sie öffentliche Präsentation in Israel und weltweit unter Nutzung der Technologien des 21. Jahrhunderts erhalten würden. Die Nationalbibliothek ist die für diesen Zweck professionellste und passendste Institution und ich war daher sehr glücklich, dass mir die Chance gegeben wurde meine Sammlung der Bibliothek zu übergeben und dass sie damit in ihr natürliches Heim in Israel zurückkehrt, wo sie für Generationen weiter erhalten bleibt.“


Nathan Fendrich (rechtes) erhält während des Krieges medizinische Versorgung.

Die Nationalbibliothek hat angefangen diese bewegende Sammlung auf seine Internetseite hochzuladen und Zugang dazu zu erlauben; und jetzt wenden wir uns an Sie – die Soldaten und Verwandten der Soldaten, die in diesen Fotos erscheinen – um uns zu helfen die Abgebildeten zu identifizieren und uns von den Kämpfen, Fronten, Ereignissen und Situationen zu erzählen, die in diesen Fragmenten der Geschichte eingefangen wurden.

Wir haben eine erste Handvoll dieser Fotos hier eingestellt. Können Sie sich selbst in den Bildern entdecken? Können Sie einen Ihrer Freunde in diesen Fotos identifizieren und uns Informationen anbieten? Jeder Hinweis, den Sie haben, könnte helfen! Bitte schreiben Sie die Informationen in die Kommentare unter diesem Artikel [auf der Seite der Nationalbibliothek] oder kontaktieren Sie unsere Archivabteilung unter archievs@nli.org.il. Bitte denken Sie daran zu erwähnen, auf welche Fotonummer Sie sich beziehen. Sie können [auf der Originalseite] jedes Foto vergrößern und seine Details untersuchen, indem sie darauf klicken.

Wenn Sie glauben, Sie kennen jemanden, der uns mit wichtigen Informationen helfen kann, dann teilen Sie gerne diesen Artikel mit ihm.

Die Fotos:

Foto Nummer 1
Foto Nr. 2
Foto Nummer 3
Foto Nummer 4
Foto Nummer 5
Foto Nummer 6
Foto Nummer 7
Foto Nummer 8
Foto Nummer 9
Foto Nummer 10
Foto Nummer 11
Foto Nr. 12
Foto Nr. 13
Foto Nr. 14
Foto Nr. 15
Foto Nr. 16
Foto Nr. 17
Foto Nr. 18
Foto Nr. 19

 

Wächter Israels (15)

Paula R. Stern, Facebook, 28. Juli 2020

Das ist S, eine Soldatin in der IDF; gestern bewachte sie die Nordgrenze Israels, wie sie es an den meisten Tagen tut. Dabei identifizierte sie eine anrückende Hisbollah-Zelle. Sie schickte die Warnung aus und nach einem ziemlich eindrucksvollen Geschieße nahm die Hisbollah-Zelle reißaus. Es gab bei unseren Soldaten keine Verletzten; nur für die Hisbollah war es peinlich.

Mission ausgeführt, dank einer jungen, wachsamen Frau, die die Grenze bewacht.

Und weil ich nicht widerstehen kann, füge ich eine sehr chauvinistische Bemerkung hinzu, von der ich mir sicher bin: Die Hisbollah-Terroristen testen ihre „Männlichkeit“, indem sie herankamen und planten ihren Feind anzugreifen. Dass sie von einer Frau in die Flucht geschlagen wurden, weil das die Art ist, wie sie sie betrachten … ein Mädchen … ist unendlich befriedigend.

Sie ist eine Soldatin Israels, mutig und wahrhaftig. Sie bewacht unsere Grenzen genauso gut wie die, die manche „kämpfenden“ Soldaten (Kravi) nennen. Die Wahrheit lautet – alle unsere Soldaten sind Kravi – kämpfende Soldaten, weil unsere Armee ohne jede dieser Aufgaben nicht funktionieren würde.

Ich finde es klasse, dass es eine junge Frau war, die einen  Trupp Hisbollah-Terroristen identifizierte und letztlich besiegte und OMG, ich hoffe, sie wissen, dass es S. war – eine geliebte tochter Israels, die sie erledigte!