25 syrische Kinder, alle hatten Riesenangst vor uns

Der Kommandeur der „Operation guter Nachbar“ erinnert sich an die Überraschung derer, denen von israelischen Soldaten geholfen wurde.

Oberstleutnant A., The Times of Israel blogs, 1. August 2017


Auf diesem undatierten Foto, das am 19. Juli 2017 zur Verfügung gestellt wurde, kümmert sich eine IDF-Soldatin als Teil des „Guter Nachbar“-Programms der Armee für syrische Zivilisten auf den syrischen Golanhöhen. (IDF-Sprecher)

Ich erinnere mich an den Beginn der Operation Guter Nachbar, als wäre es gestern. Die Wahrheit ist, dass wir ernste Zweifel hatten, ob das wirklich geschen würde – ob die Syrer tatsächlich kommen würden. Dann, um 3 Uhr morgens auf den eisekalten Golanhöhen, bemerkten wir, wie sie am Zaun entlang gingen.

Fünfundzwanzig Kinder an den Händen ihrer Mütter passierten die Tore, es erschien wie ein moderner Exodus. Der Satz „Die Syrer sind an der Grenze“ erhielt eine völlig neue Bedeutung.

Man konnte das Misstrauen in ihren Augen sehen. Müde und barfuß trafen sie in der Dunkelheit zum ersten Mal auf IDF-Soldaten, auf uns, die wir von ihrer Kultur so dämonisiert worden waren. Nach vielen Gesprächen mit einigen Syrern ist mir die Erkenntnis gekommen, dass es kein Mythos ist: Bis zu dem Tag, an dem sie unserer Hilfe erhielten, glaubten viele Syrer ernsthaft, IDF-Soldaten hätten Hörner und Schwänze.

Es war surreal eine Mutter zu sehen, die die Hand ihrer kleinen Tochter festhielt, vor Schwäche beinahe zusammenbrach. Instinktiv bemerkte einer der Golani-Soldaten, wie die Frau stolperte und sprang zu ihr, nahm das Kind in seine Arme. Plötzlich schien es, als sei die Grenze verschwunden: Es war ein Moment der Menschlichkeit, geteilt von zwei Leuten, ein Augenblick der Not einerseits und des Mitgefühls auf der anderen Seite. Einen Moment, den ich nie vergessen werde.

Seitdem sind wir weit gekommen. Diese Operation war der Beginn einer intensiven Periode humanitärer Aktivität. Jeden Tag und jede Nacht, rund um die Uhr, betrieben wir ein System, das ausschließlich Gutes tat. Wir stellten Mehl, Babynahrung, medizinische Geräte und Arzneimittel in riesigen Mengen zur Verfügung und das war nur der Anfang.

Auf der anderen Seite der Grenze gibt es einen Bürgerkrieg – den grausamsten seiner Art – und unsere Aufgabe bestand darin Geschichte zu schreiben und als diejenigen in Erinnerung zu bleiben, die das Richtige taten. Heute, mit der Perspektive, die ich aus fast einem Jahr gewonnen ahbe, erkenne ich, dass dieser allererste Augenblick am Zaun historisch war. Ein Moment, so hoffe ich, der in unserem Gedächtnis eingeprägt bleiben wird – ein Moment israelischen Stolzes und jüdischer Barmherzigkeit.

Vor allem anderen erinnere ich mich daran, dass mein Auftrag darin bestand Sicherheit garantieren – gute nachbarliche Beziehungen auf beiden Seiten der Grenze – und wir tun dies, vielleicht, auf die großzügigste Art, die möglich ist. Es ist ein große Privileg eine Einheit mit diesem Auftrag, an diesem Ort und zu dieser Zeit zu kommandieren. Uns wurde die Gelegenheit gegeben die Wirklichkeit neu zu formen und mit einer Menge Motivation und guten Leuten glaube ich, dass wir weiter unser Bestes tun werden.

Im Verlauf des vergangenen Jahres kann ich Dutzende bedeutender Moment zählen, aber einer hat sich in mein Gedächtnis eingegraben und ich glaube, es gibt nichts Angemesseneres, um diese Aktivität als „ein guter Nachbar sein“ zu beschreiben. Eine Woche nach Beginn des Winters, während eines schweren Gewitterregens, fuhren wir auf Anfrage der Syrer damit fort kranke Kinder aufzunehmen, obwohl das brutale Wetter etwas anderes vorschrieb. Am Ende fand ich mich neben einem syrischen Arzt stehend wieder, der zivile Verbindungsmann zu einem der Dörfer in der Gegend. Wir beide, pudelnass, sahen uns an und lachten.

„Ich hab dir gesagt, es wird schwierig“, sagte ich ihm.

Ohne zu zögern antwortete er mit einem Lächeln: „Jeden Tag fallen hunderte Bomben auf das syrische Volk – ein wenig Regen wird uns da nicht umbringen.“

Der Arzt wurde ernst: „Jedes Mal, wenn ihr bereit seid uns aufzunehmen“, sagte er, „werden wir kommen.“

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Der Autor ist der Kommandeur der Operation Guter Nachbar der IDF, die humanitäre Hilfe für Syrer anbietet, die im blutigen Bürgerkrieg in ihrem Land Schaden erleiden. Die IDF untersagt seine Identität preiszugeben (Foto des Autors für rein illustrative Zwecke).

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Ein Foto, das die Hasser explodieren lassen wird…

Aussie Dave, 30. Juni 2019

Eine Frau aus dem Drusenort Maghar in Israels Norden küsst ihren Sohn, der als Freiwilliger seinen Dienst auf der IDF-Basis Michve Alon begonnen hat.

Blaukäppchen – ein Soldat erzählt von den Kindern am Gazastreifen

Yahya Mahamid, Lay of the Land, 20. April 2019

Er dient an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen: Yahya Mahamid, ein arabisch-muslimischer Soldat, schreibt seine Beobachtungen auf, wie es ist, auf die Randalierer zu starren, die die Hamas ermutigt hat die Grenze zu durchbrechen. Diese Krawalle finden seit März 2018 statt.

Ich sitze mit dem Rücken zur Metall-Barriere, nehme mir eine Sekunde Zeit um meinen Helm zu richten, als ich plötzlich einen lauten Knall gegen die Barriere höre.

Es hat begonnen. Die wöchentlichen Freitags-Krawalle an der Gaza-Grenze.

Ich richte meine Kevlarweste, atme tief ein und stehe auf, um einen Blick auf die andere Seite zu werfen – während ich die ganze Zeit versuche so viel von meinem Körper wie möglich in Deckung zu halten.

Ich bin geschockt von dem, was ich sehe: Mütter, die Hand in Hand mit ihren Kindern unterwegs sind. Ja, das sind Kinder, nicht älter als 10 bis 13 Jahre, die zu den wöchentlichen Protesten kommen, als wäre das eine normale Freitagsaktivität.

Grauen im Gazastreifen: Welche Eltern ermutigen ihre eigenen Kinder sich in Gefahr zu begeben?

Unsere Befehle sind klar. Respekt für Menschenleben und die Reinheit unserer Waffen. Das ist nicht neu – immerhin ist das der IDF-Ethikkodex, den wir befolgen und so haben wir immer agiert.

Ich nehme mein Scharfschützen-Zielfernrohr und beginne die Menge nach irgendetwas abzusuchen, das verdächtig nach Bomben und Schusswaffen aussieht. Als ich durch mein Fernrohr sehe, beginne ich den vertrauten Geruch von verbrannten Reifen wahrzunehmen. Ich weiß, dass bald Tränengas folgen wird, also setze ich meine Gasmaske auf und betrachte den Wahnsinn, der sich vor meinen Augen versammelt.

Die Erwachsenen, ich nehme an die Mütter und Väter, sitzen auf dem grasgrünen Hügel und genießen kalte Getränke und Imbisse, während ihre Kinder in Richtung Sicherheitszaun rennen, Steine und alles Mögliche, das sie in die Hände bekommen können, auf uns Soldaten werfen.

Ein Felsbrocken trifft die Barriere.

Ich gehe in Deckung, nachdem ein weiterer Felsbrocken die Barriere trifft. Ich hätte schwören können, dass diese Felsbrocken fast so schnell fliegen wie meine Kugel. Ich reichte meine Schutzbrille und werfe einen kurzen Blick hinüber; wir können es uns nicht leisten, dass die Sicherheitsbarriere beschädigt wird. Das könnte katastrophale Folgen haben.

Die Gewalt eskaliert.

Ich stehe wieder auf, um einen Blick auf die Menge zu werfen, die ein Hasstumor auf Steroiden anwächst und plötzlich höre ich eine Explosion. Ich sehen wieder durch mein Zielfernrohr, während ich durch die schwarze und graue Masse sehe.

Ich sehe ihn.

Er sitzt, gekleidet mit einem blauen Kapuzenpullover, sieht direkt zu mir. Ich betrachte ihn durch mein Zielfernrohr, um einen genaueren Blick zu haben und er sitzt einfach da, sieht mich direkt an, als starre er in meine Seele. Er ist nicht älter als zehn Jahre.

Freitags-Wahnsinn: Typischer Freitag mit Jugendlichen, die von der Hamas dazu gedrängt werden so nahe wie möglich an den Grenzzaun zu gelangen.

Ich werde seinen Gesichtsausruck nie vergessen, als hätte er eine Million Fragen im Kopf, so wie er nicht auf das Geschrei, Tränengas, verbrannte Reifen und die elektrisierte, von Hass erfüllte Atmosphäre reagiert.

Er sitzt einfach da, schaut mich an, als wolle er mich fragen: „Wann wird dieser Wahnsinn aufhören?“

Ich sehe ihn an, winke und gebe ihm ein OK-Zeichen, in der Hoffnung meinen ersten Freund im Gazastreifen zu finden.

Vielleicht kann aus diesem Hässlichen etwas Positives entstehen.

Er steht auf und schenkt mir ein unschuldiges Lächeln und winkt. Ich lächle zurück. Eine weitere Bombe folgt sofort danach – diesmal über uns und wir bekommen die Anweisung uns in Deckung zu begeben.

Ich sehe ihn nicht wieder, aber ich hoffe, die Lage wird sich für uns beide eines Tages bessern.

Ich nennen ihn Blaukäppchen.

Über den Autor: Yahya Mahamid ist ein ehemaliger Lehrender für Stand With Us. Dieser nach eigenen Angaben „muslimisch-arabische Zionist“ dient derzeit in der IDF.

Apartheid? (55) – Drusischer Oberst zu Militärsekretär für Präsident Rivlin ernannt, zum Brigadegeneral befördert

Elder of Ziyon, 11. April 2019

Aus YNet:

IDF-Oberst Ala Abu Rukon ist zum neuen Militärsekretär für Präsident Reuven Rivlin ernannt worden, sagte dessen Büro a Donnerstag.

Abu Rukon wird mit der Ernennung in den Rang eines Brigadegenerals befördert, sagte Rivlins Büro. Die Entscheidung wurde von Rivlin, Benjamin Netanyhau, der agierender Verteidigungsminister sowie Premierminister ist, und IDF-Generalstabschef Aviv Kochavi getroffen.

Der 47-jährige Offizier aus dem drusischen Ort Isfiya dient derzeit als Militärattache in China. Er ist seit 25 Jahren Mitglied der Streitkräfte und hat Positionen in der Fallschirmjägerbrigade und im Geheimdienstbereich bekleidet.

Rivlin gratulierte Abu Rukon zu seiner Ernennung; er nannte ihn „eine beeindruckende und professionelle Ergänzung meines Beraterstabs“.

Ich konnte kein Foto von Ala Abu Rukon finden, aber er ist nicht der erste Druse – noch nicht einmal der erste Abu Rukon! – der einen hohen Rang in der IDF erreicht.

Letztes Jahr wurde Generalmajor Kamil Abu Rukon zum neuen Leiter der COGAT[*] der IDF ernannt.

Es ist ironisch, dass dies einen Tag nach der Wahl Netanyahus in eine neue Amtszeit als Premierminister geschah – zu jeder Menge Geschichten darüber, wie rassistisch er doch sei.

Und doppelte Ironie, dass diese währen des Monats der „Israel Apartheid Week“ geschieht.

[*] Coordinatior of Government Activities in the Territories – Koordinator der Aktiviäten/des Handelns der (israelischen) Regierung in den Gebieten (Judäa/Samaria und Gazastreifen), die IDF-Einheit, die alles regelt, was mit den Beziehungen zu den Gebieten und der Verwaltung der Gebiete betrifft.

Neues Mittel zur Auflösung von Krawallen: Das Gebrüll

Die IDF nutzte am Wochenende ein neues Mittel, das auf Radiowellen basiert, um gewalttätige Krawalle an der Gaza-Grenze aufzulösen

Yehonatan Gottlieb, Israel National News, 31. März 2019

Foto: IDF-Sprecher

Die IDF nutzte ein neues System, „Scha’aga“ („Gebrüll“), um die gewalttätigen Demonstrationen aufzulösen, die am Wochenende an der Grenze des Gazastreifens stattfanden, an denen zehntausende Araber teilnahmen.

Der Journalist Amir Buchbut berichtete, dass „Scha’aga“ ein nicht tödliches Zerstreuungssystem ist, das auf Radiowellen basiert und in Israel entwickelt wurde.

Die Soldaten, die das System während der Demonstrationen einsetzten, sagten, es sei sehr effektiv.

Am Samstag im Gazastreifen fand der sogenannte „Millionen-Mann-Marsch“ statt, um den ersten Jahrestag des sogenannten „Marsch der Rückkehr“ zu begehen.

Mehr als 40.000 Araber beteiligten sich an den Demonstrationen. Randalierer warfen Sprengsätze und Steine auf IDF-Soldaten. Drei Terroristen wurden durch Schüsse der IDF getötet und hunderte wurden verletzt, eine Reihe davon schwer.