Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. April 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 15.04.2018:

Die IDF berichtete, dass sie erneut einen Terrortunnel der Hamas entdeckt und zerstört hat. Er führte in den Kreis Sha’ar HaNegev.

Die Hamas ist enttäuscht wegen des starken Rückgangs der Teilnehmer an den „Marsch der Rückkehr“-Protesten am letzten Freitag. Dabei wurden ein Araber getötet und 200 verletzt.

Montag, 16.04.2018:

Ein PA-arabischer Jugendlicher aus Beit-El wurde vor einigen Tagen erwischt, wie er Molotowcocktail und Steine auf Soldaten werfen wollte.

Ein israelischer Araber wurde festgenommen, weil er plante auf die neue US-Botschaft in Jerusalem einen Bombenanschlag zu verüben.

An der Eyal-Kreuzung wurden am Sonntag 2 Araber entdeckt, die ein Problem hatten: Sie wurden von Bienen angegriffen – deren Stöcke sie vorher gestohlen hatten. (Schon dumm, wenn man Bienenstöcke stiehlt ohne zu wissen, dass man Schutzkleidung haben sollte.)

Ein Einwohner von Petach Tikva wurde angeklagt, weil er äußerte er träume davon arabische Babys zu köpfen.

Dienstag, 17.04.2018:

Der PA-Vertreter in Washington betonte noch einmal, ohne Jerusalem wird kein Friedensplan von Trump anerkannt.

Vor dem Unabhängigkeitstag protestierten in einigen israelisch-arabischen Orten Araber und verbrannten israelische Flaggen.

Die IDF hat ihre Truppen auf dem Golan verstärkt, weil mit möglichen Angriffen des Iran gerechnet werden muss. Aufgrund der Spannungen hat Israel auch die Teilnahme an der Luftwaffenübung „Red Flag“ im Mai abgesagt.

Hamas-Chef Ismail Haniyeh sagte, seine Organisation sei bereit Verhandlungen mit Israel über einen Gefangenenaustausch zu beginnen, die von einer dritten Seite vermittelt werden.

Mittwoch, 18.04.2018:

Der „Oberste Rat“ des Rückkehrmarschs hat eine Zeltstadt 50m näher an den Grenzzaun verlegt. Das sei „eine Fortführung des nationalen Programms des Marsches der Rückkehr und brechen der Belagerung“, hieß es.

Angebot der EU an die Hamas: Stellt die nächsten 5 Jahre den „bewaffneten Kampf“ gegen Israel ein und wir bezahlen die Gehälter des öffentlichen Dienstes und besorgen alle humanitären Angelegenheiten im Gazastreifen – ohne den Umweg über die PA.

Donnerstag, 19.04.2018:

Inzwischen steht fest: 80% der bisher 32 Toten bei den „Märschen der Rückkehr“ sind auf nachgewiesenermaßen Terroristen.

Nach 20 Jahren wurde der Terrorist Rajaei Haddad freigelassen, der wegen eines Terrormordes 1997 eine Freiheitsstrafe verbüßte. Mahmud Abbas begrüßte ihn überschwänglich als einen „Führer, Helden und Kämpfer“.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat in den sozialen Medien ein Video veröffentlicht, mit dem ranghohe israelische Militärs, Soldaten und Zivilisten direkt mit Mord gedroht wird.

Heute nahmen mehrere tausend israelische Araber an einem Nakba-Marsch bei Atlit teil. Sie schwenkten Palästinenserflaggen und Fotos inhaftierter Terroristen. Sie skandierten: „Das ist unser Land, wir werden unseren Kampf um jeden Preis weiterführen.“

Freitag, 20.04.2018:

Einige der Brandnsatz-Drachen heute nach Israel geschickten Drachen waren „hübsch“ bemalt:

Die IDF warnte die Gazaner mit Flugblättern, dass sie sich vom Grenzzaun fernhalten sollen.

Samstag, 21.04.2018:

Die Palästinenser fordern eine „unabhängige“ Untersuchung des Todes eine 15-jährigen, der Freitag am Gazastreifen getötet wurde und der UNO-Menschenrechtsrat soll diese durchführen. (Damit wäre Israel schon verurteilt, bevor die Ermittler ernannt sind.)
Die EU fordert von Israel, es solle „keine tödliche Gewalt gegen unbewaffneten Demonstranten einsetzen“. Außerdem fordert sie eine volle Ermittlung der Schüsse von Freitag, bei denen 4 Araber getötet wurden.
Die IDF hat ein Foto veröffentlicht, das zeigt, was der getötete Jugendliche und einige andere trieben, als er getötet wurde – es handelt sich um einen gut geplanten, gezielten Versuch unter der Deckung durch den Rauch brennender Reifen den Grenzzaun zu durchbrechen.

Hassan Nasrallah von der Hisbollah prahlt wieder, die Terrororganisation habe Raketen, die jede Stelle in Israel erreichen können.

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Das Geheimnis von Israels Erfolg

The Real Jerusalem Streets, 11. April 2018

Ein weiteres Pessach ist vorüber.

Innerhalb von einer Woche ging es von verbranntem Brot auf der Straße

zu zerbröckelten Matzen.

Zehntausende feierten mit Ausflügen in die Jerusalemer Parks. Hoffentlich werden jedes Jahr mehr und mehr Besucher ihre Sachen selbst aufräumen.

Zum Besten von Pessach gehörte der Botanische Garten Jerusalems. Den Wagen zu parken war en Problem, wie es bei solch beliebten Orten der Fall ist.

Am Alten Bahnhof und vielen anderen stellen gab es über Pessah frische Pizza aus Kartoffelmehl statt Weizen. Jetzt sind wir zurück bei normalem Mehl.

Im Verlauf der Feiertagswoche waren Möbel, Geschirr und Geräte wurden entfernt. Jetzt ist sogar das Schild dort weg, wo vor kurzem das Café de Paris war. Das war die Stelle des Café Moment und eines tragischen Selbstmord-Anschlags im Jahr 2002. Es war für uns auch einer von vier Liebelings-Orten für koschere Pizza als Touristen vor Jahren. Heute hören wir, dass dieser Standort gegenüber des Wohnsitzes des Ministerpräsidenten, wo Secret Services-Agenten in Dienstpausen während des Schutzes für Präsidenten gerne abhingen, ein Apartmentgebäude werden soll.

Haben Sie den Namen Avera Mengistu gehört? Wissen Sie, wo Avera ist?

Direkt an der Residenz des Ministerpräsidenten, wo die Familie Schalit ihr Zeltlager aufschlug, gibt es ein neues Protestzelt.

Avera wird seit 3 Jahren im Gazastreifen gefangen gehalten, mehr als 1.308 Tage. Seine Familie und Freunde versuchen die Aufmerksamkeit zu erhöhen und Avera, der an psychischen Störungen leidet und Zivilist war, der über die Grenze wanderte, sicher nach Hause zu bekommen.

Im gestrigen Regen gab es Leute, die noch unter dieser Plane standen und in einer Reihe von Städten gab es Protestmärsche. Heute hörte ich zum ersten Mal seinen Bruder bei einem Interview im Radio.

„Gut gemacht, du bist fast an der Ziellinie“, war ein Schild, das ich an Pessach auf meinem Weg in den Sacher-Park sah. Es war für die Läufer des kompletten Marathons gemacht, die in die Nähe des Ziels kamen. Jetzt, wo die ganzen Pessach-Sachen abgehängt werden und die Aufräumarbeiten fast beendet sind, fühlt es sich an, als würde ich die Ziellinie erreichen.

Aber es gibt keine Zeit des Stillstands in Jerusalem in Israel

und den großen israelischen Flaggen am Gebäude der Jewish Agency.

neue Flaggen wehen nahe des Beit Hanasi, der Residenz des israelischen Päsidenten.

Für den anstehenden Yom Ha’atzmaut, der Unabhängigkeitstag, sollen die Feiern zu Israels 70-jährigem Bestehen größer sein als jemals zuvor.

Die Proben für die Eröffnungsfeier auf dem Herzl-Berg haben begonnen.

Soldaten mit Flaggen üben, um für die Live-Übertragung im Fernsehen perfekt zu marschieren.

Der riesige Sammelbereich befindet sich im Bau.

Das hier sind junge Männer und Frauen, die stolz in den Sicherheitskräften dienen, um den Staat Israel zu verteidigen.

Das Geheimnis von Israels Erfolg?

Nach Angaben des Strategie-Experten Yaakov Amidror haben die Israelis die „schlechte Gewohnheit“, dass sie ihr Leben leben und nicht bei allen Spannungen damit aufhört, bis die erste Munition gegen die andere Seite verschossen wird. Das Geheimnis besteht darin weiter so zu handeln, als ob um uns herum nichts geschehen wäre, zu leben und zu arbeiten und das normale Leben zu genießen, den Yom Ha’atzmaut zu planen und zu feiern.

Aber wenn Gewalt nötig ist, wie in den Kriegen der Vergangenheit, können wir darauf vertrauen, dass die IDF bereit ist und uns verteidigt und die Kriege so kurz wie möglich macht.

Israel mit 70 – auf dem Weg voran und stark.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (08.-14. April 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 08.04.2018:

Ein Hamas-Vertreter soll angedeutet haben, dass die Gaza-Proteste eingedämmt werden könnten, wenn Israel die Wirtschaft im Gazastreifen stärkt – wozu mehr Export und Handelsfreiheiten gehören würden.

Mahmud al-Zahar von der Hamas drohte mit Angriffen auf israelische „Siedlungen tief in Israel“.

Ein ranghoher Vertreter des Iran betonte noch einmal, dass Israel innerhalb der nächsten 25 Jahre vernichtet wird; er ist sich sicher, dass die Hisbollah Haifa und Tel Aviv „platt macht“.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Ahmed Tibi forderte die Araber auf die gewaltfreien Proteste fortzusetzen.
Die arabischen Abgeordnete Hanin Zoabi rief „Millionen Palästinenser auf nach Jerusalem zu marschieren“.

Verteidigungsminister Liberman erklärte, dass er Freitag getötete arabische Journalist eine Drohne über die Soldaten steuerte. Er erinnerte daran, dass die Hamas schon oft Journalisten und Krankenwagen für Terror eingesetzt hat.

Die IDF hat Team eingesetzt, das die Todesfälle am Gazastreifen untersuchen wird.

Mahmud Abbas sagte bei einem Treffen der Fatah, dass „keine politische Initiative akzeptabel ist, die nicht auf einer Zweistaatenlösung mit Ostjerusalem als Hauptstadt“ basiert.

Montag, 09.04.2018:

Mohamed Hamdan, Sprecher des PA-Verkehrsministeriums, beschwert sich bitter: Die Israelis haben die PA informiert, dass bis auf weiteres die Einfuhr von Reifen in den Gazastreifen untersagt ist. Das geht ja nun gar nicht, vor allem angesichts des akuten Mangels an Reifen dort, findet er. (Ja, wie sollen die Terroristen denn jetzt nur den Israelis mit dem Rauch von brennenden Reifen die Sicht versperren, wenn sie keine Reifen mehr haben…)

Das war ja auch langsam mal wieder nötig: Es gibt Behauptungen der PalAraber, Israel haben am letzten Freitag weißen Phosphor gegen die „Demonstranten“ eingesetzt. (Die angeführten „Beweise“ zeigen nur zweierlei: a) Es handelt sich um Tränengas-Einsatz; b) Sie verwenden mal wieder Bilder aus anderen Konflikten, um ihre Lüge zu „untermauern.)

Im März 1975 drangen 8 Terroristen vom Libanon aus über das Meer an den Strand von Tel Aviv vor und nahmen in einem Hotel Geiseln. Während der Befreiungsoperation ermordeten sie 8 Geiseln und 3 Soldaten. Die Fatah bezeichnet die Terroraktion in einem aktuellen Video als „größte und wunderbarste Qualitätsoperation“.

Am morgigen Dienstag wollen Mitglieder einer rechten jüdischen Bewegung in Umm el-Fahm demonstrieren und die Schließung einer Moschee fordern, aus der viele Terroristen hervorgegangen sind.

Der Terrorist, der am Sonntag bei Ma’ale Adumim einen Stichanschlag versuchte, ist seinen Verletzungen erlegen.

Die Hamas schwört, dass die „Proteste“ an der Grenze weitergehen werden, bis die „Palästinenser“ „nach ganz Palästina zurückkehren“.

Dienstag, 10.04.2018:

Israel hat ermittelt, dass der am Freitag getötete „Foto-Journalist“ vor allem eins war: ein altgedienter und ranghoher Hamas-Führer, der Jahre lang in den Sicherheitskräften der Hamas diente.

Die Zivilverwaltung riss am Montagabend eine mit EU-Mitteln gebaute illegale Schule ab, die von der PA in der Area C (volle israelische Kontrolle) in eine archäologische Grabungszone in den Hebronbergen gebaut worden war. Laut Reden bei der Eröffnung ausdrücklich „in Rekordzeit als Herausforderung an Israel“ – also nicht als Lehrinstitution. Jeder wusste, dass sie abgerissen werden wird. €41.000 für Propaganda zum Fenster hinausgeworfen.

Mittwoch, 11.04.2018:

Die PA benutzt erneut Bilder aus dem Holocaust (und von anderen Konflikten), um israelische Massaker im Unabhängigkeitskrieg zu „belegen“: Bilder von Holocaustopfern (von Amerikanern befreit) wurden so manipuliert, dass die US-Soldaten und die KZ-Kleidung nicht mehr zu sehen sind.
Dazu wird behauptet, dass jüdische Kämpfer 1948 Araber in Öfen verbrannten.
Und Opfer der Massaker von Sabra und Shatila 1982 wurden ebenfalls per Foto als Opfer der Juden von 1948 präsentiert.

Donnerstag, 12.04.2018:

Während eines Interviews im PA-Fernsehen erklärte der politische Analytiker Hani Abu Zeid: Die Juden mit Hitler konspiriert und der Holocaust war gar nicht so wild, alles übertrieben, aufgeblasen, eine Lüge, die sie verbreiten, damit sie die Juden nach Palästina bringen konnten.

Mahmud Abbas begrüßte den von der Hamas organisierten „Volkswiderstand“ in Form der Randale am Gazazaun.

Die Hamas lässt wissen, dass die Forderung, sie solle ihre Waffen abgeben, „Aggression gegen uns“ ist.

Freitag, 13.04.2018:

Bilanz vor dem Tag der Gefallenen: Seit der Erklärung der Unabhängigkeit 1948 gab es in Israel 3.134 Todesopfer durch Terror (darunter 122 Bürger des Auslands, die in Israel durch Terror ermordet wurden, sowie 100 Israelis, die durch Terror im Ausland ermordet wurden); innerhalb der letzten 12 Monate gab es 12 Terrortote. Diese Terroranschläge hinterließen 3.175 Waisen, darunter 114, die beide Eltern durch Terror verloren; 822 Witwen und 926 trauernde Eltern, die heute noch leben.

Die „9. Internationale Konferenz zur Heiligen Stadt Jerusalem“ in Ramallah kam zu dem Ergebnis, dass die „besetzte Stadt Al-Quds die ewige Hauptstadt Palästinas ist“. (Merke: Hier ist nicht die Rede von „Ost“-Jerusalem, sondern von ganz Jerusalem.)

Die PA jammert: „Trump unterstützt Israel blind. Wir brauchen Hilfe aus dem Ausland.“

Samstag, 14.04.2018:

Nach dem Angriff der USA, Großbritanniens und Frankreichs auf Syrien hat Israel den Luftraum über dem Golan komplett gesperrt; Fluglinien wurden angewiesen diesen zu umgehen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07. April 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.04.2018:

„Abschluss-Bilanz“ von Freitag/Samstag:
– 17 Tote, rund 1.400 Verletzte im Gazastreifen
– 13 weitere Verletzte am Samstag

Die Hamas tönt, dass die „Proteste“ vom Wochenende nur der Anfang für die „Rückkehr nach ganz Palästina“ sind. Ismail Haniyeh ergänzt: „Nächstes Mal werden wir nicht wissen, wo die Grenze sein wird.“

Die IDF hat zusätzliche Stacheldrahtzäune am Gazastreifen aufgestellt, um Araber daran zu hindern nach Israel einzudringen.

Ma’an log wieder, israelische Siedler hätten die Al-Aqsa „gestürmt“. Es waren einfache Juden, die respektvoll den Tempelberg besuchten.

Montag, 02.04.2018:

Die IDF informierte die Familie des Terroristen, der letzten Monat Adiel Kolman ermordete, dass sein Haus abgerissen wird.

Einer der am Freitag verletzten Terroristen erlag seinen Verletzungen; damit ist er das 17. Todesopfer der Krawalle am Gaza-Grenzzaun.

Dienstag, 03.04.2018:

Am Gazazaun fanden Soldaten einen Rucksack mit Molotowcocktails, die von Terroristen am Freitag dort zurückgelassen wurden.

Mittwoch, 04.04.2018:

Was ist toll? Laut Fatah sowas hier: „Oh Flagge Palästinas, wie wunderbar und mächtig du bist, wenn du mit dem Blut der Märtyrer getränkt bist!“ Oder: „Wir säen unser Land aus unseren Venen, aus den Arterien und mit dem Blut.“ Alles Begleitet von entsprechenden Bildern.

Heute gaben die Behörden bekannt, dass ein Anschlag des Islamischen Jihad auf ein israelsches Marineschiff verüben wollte, um Soldaten oder ihre Leichen zu entführen. Dieser Anschlag konnte verhindert werden, in dem Zusammenhang wurden am 12. März 10 Araber festgenommen.

Die Hamas verspricht für das Wochenende „Überraschungen“ bei erneuten Protesten am Gaza-Zaun.

B’Tselem fordert die Soldaten auf, sie sollten an der Grenze zum Gazastreifen nicht schießen (und die Befehle dazu verweigern). Auf die Terroristen zu schießen sei illegal.

Donnerstag, 05.04.2018:

Die Hamas versucht mit einer „Preisliste“ Araber zu ermutigen den Terrormarsch auf die Grenze zu veranstalten. Die Familie eines Toten soll $3.000 erhalten, für schwere Verletzungen gibt es $500.

Die Polizei von Jerusalem verhinderte, dass die Fatah einen „Märtyrer-Konferenz“ in Jerusalem veranstaltete. Dabei sollten Mütter von Terroristen, die „Märtyrer“ und verletzte Terroristen geehrt werden.

Die Araber im Gazastreifen haben 10.000 Reifen gesammelt und an die Grenze gekarrt, die am Freitag angezündet und gegen Israel eingesetzt werden sollen. Israel warnt vor der dadurch entstehenden schweren Umweltverschmutzung.

Die Terroristen sagen, dass ein weiterer Verletzter vom letzten Freitag gestorben ist.

Freitag, 06.04.2018:

Stand 19.30 Uhr (nach Angaben der Terroristen): 5 tote Araber, mehr als 900 Verletzte. (Die Jerusalem Post meldete um 16.55 Uhr 240 verletzte Randalierer.)
Die palästinensische Journalistenvereinigung behauptet, es seien 6 arabische Journalisten von Israel angeschossen worden.

Heute erlag erneut ein Terrorist seinen Verletzungen, die er letzte Woche Freitag bei den Krawallen erlitt; er ist das 21. Todesopfer der Angriffe auf Israel.

Die IDF erklärte das Gebiet um den Gazastreifen zum militärischen Sperrgebiet.

Hamassprecher Hazem Qassem erklärte: „Indem die Menschen dabei bleiben, dass diese Märsche friedfertig sind, versetzen wir all der Propaganda einen Schlag, die von der Besatzung über diese Märsche verbreitet werden.“ (Wichtig: „Sie bleiben dabei, dass…“ heißt ja nicht, dass sie tatsächlich friedlich sind!)

Hamas-Chef Yahya Sinwar bestätigte, dass das Ziel der „Proteste“ die Beseitigung des Grenzzauns ist, um nach Israel „zurückzukehren“.

Samstag, 07.04.2018:

Stand Samstagmittag: Mindestens 2 der Toten von gestern sind nachgewiesenermaßen Terroristen (einer von Hamas, einer von Fatah).

Die Terroristen behaupten die Israelis hätten einen Journalisten erschossen. Der IDF-Sprecher reagierte: „Die IDF schießt nicht auf Journalisten.“ Die Umstände des Todes dieses Journalisten werden aber von der IDF untersucht.

Heute erlagen zwei Araber ihren gestern am Gazazaun erlittenen Verletzungen.

Am Sonntag sollten 4 LKW Reifen in den Gazastreifen liefern. Israel hat diese Lieferung untersagt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25. bis 31. März 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 25.03.2018:

Ein ranghoher Mitarbeiter der PA bei der UNO erklärte, wie stolz die PalAraber sind, dass ihre Kinder die IDF-Soldaten mit Steinen bewerfen; sie werden sie weiter lehren das zu tun.

Die IDF verstärkt in Erwartung des potenziell gewalttätigen Arabermarschs auf den Gaza-Grenzzaun ihr Personal an der Grenze zum Gazastreifen.

Das traditionelle Grab von Kaleb, einem der 12 israelitischen Spione während der Wanderung über den Sinai, liegt in der Nähe von Ariel in Samaria. Heute Morgen fanden Juden die heilige Stätte mit Hakenkreuzen und Graffiti-Botschaften beschmiert vor. (Video)

Die IDF soll die Menschen im Gazastreifen mit Flugblättern davor gewarnt haben sich bei den angekündigten Demonstrationen nicht dem Grenzzaun auf nicht mehr als 300m zu nähern. Die IDF bestreitet hinter den Flugblättern zu stecken.

Ein PA-Minister informierte den israelischen Innenminister Kahlon, dass die PA ab dem 1. April die Gehälter für zehntausende Regierungsmitarbeiter im Gazastreifen nicht mehr zahlen wird. Kahlon warnte im Gegenzug, die Araber sollten keine „aufhetzerischen Schritte“ im Gazastreifen unternehmen. Israel sei nicht einverstanden, dass der interne Krieg der PalAraber „gegen Israel explodiert“.

Montag, 26.03.2018:

Die Eiserne Kuppel wurde gestern Abend nicht durch Raketen aktiviert, heißt es jetzt von der IDF, sondern durch schweres Maschinengewehrfeuer aus dem Manöver der Hamas. Dennoch soll die IDF mimt Panzern in den Gazastreifen zurückgeschossen haben.

Der Rat der religiösen Forscher und Lehrer in Beit Al-Mukdas in Jerusalem warnte: Beziehungen zu Israel sind „gegen den Islam“. „Normalisierung“ mit Israel weicht von arabischer und islamischer Norm ab“ und wird als „Loyalität zur Besatzung“ gewertet. Jegliche Art der Normalisierung ist von der Scharia verboten.

Ein israelischer Minister hat vorgeschlagen mit Drohnen oder Fluggeräten Lebensmittel und Medikamente über dem Gazastreifen abzuwerfen, um so die möglichen Demonstranten am Freitag aus den geplanten Protestmärschen zu locken und dies aufzulösen.

Die Hamas hat ein Video ihres „Militärmanövers“ veröffentlicht; darin wird gezeigt, wie die Terroristen üben einen israelischen Panzer zu kapern und Soldaten zu verschleppen.

Mittwoch, 28.03.2018:

Die PA verwendet 7,47% ihres neuen Haushalts auf Gehälter/Renten für Terroristen in israelischen Gefängnissen, freigelassene Terroristen und Familien von „Märtyrern“. Ihre 2 Budgetkategorien für die Belohnung von Terror machen 44% der erwarteten finanziellen Hilfe aus dem Ausland aus:
Gesamthaushalt: $4,76 Milliarden
Terroristengehälter: $158 Millionen
Familien von „Märtyrern“: $687 Millionen
Terrorbelohnung: $355 Millionen
zum Vergleich: Budget des PA-Gesundheitsministeriums: $1,787 Milliarden

Der IDF-Generalstabschef kündigte an, dass Israel mehr als 100 Scharfschützen an der Grenze zum Gazastreifen stationiert hat, um den Massensturm auf den Grenzzaun zu verhindern. Die Soldaten sind angewiesen, dass sie ggf. scharf schießen sollen.
Auch der Koordinator für Regierungsaktiviten in den Gebieten warnte, dass Israel harte Maßnahmen gegen den Marsch ergreifen wird – und nicht nur gegen die Demonstranten. Israel will Transportfirmen bestrafen, deren Busse Gazaner zum Marsch auf die Grenze transportieren.

Die IDF sagte zudem den Israelis im Umfeld des Gazastreifens, sie sollten am Freitag ihre Waffen mitführen.

Während der letzten 4 Jahre zahlte die PA die Terroristen-Gehälter und -Renten indirekt über ein extra dafür eingerichtetes Amt aus. Nachdem die USA jetzt das Taylor-Force-Gesetz verabschiedeten, kehrt die PA zu direkter Bezahlung der Terroristen zurück. Das Taylor-Force-Gesetz stoppt Wirtschaftshilfe an die PA, solange diese Terroristen belohnt.

Donnerstag, 29.03.2018:

Nahe des Grenzzauns haben Araber im Gazastreifen schonmal Zelte errichtet, um sich auf die „Proteste“ und den Marsch auf die Grenze vorzubereiten.

Die Hamas behauptet, sie ihre Leute angewiesen die „Demonstranten“ davon abzuhalten sich dem Gaza-Zaun zu nähern und Auseinandersetzungen mit Soldaten anzuzetteln.
Die Terrororganisation hat auch einen öffentlichen Aufruf gestartet, dass die Öffentlichkeit sich friedlich an dem Aufmarsch beteiligt.

Die IDF glaubt nicht, dass die Aufrufe zu Friedlichkeit ernst zu nehmen sind.

Freitag, 30.03.2018:

Die Terroristen gaben mittags an, dass es 2 Tote gebe. Gegen 13.30 Uhr gab es den dritten. 15 Uhr: 6 Tote, mehr als 500 Verletzte. 16.30 Uhr: 8 Tote. 18.45 Uhr: 12 Tote, 1.272 Verletzte. 21.30 Uhr: 15 Tote, 1.416 Verletzte.

Die IDF berichtete, dass nur auf Personen geschossen wurde, die versuchten den Grenzzaun zu überqueren oder zu beschädigen. Alle Toten sind Männer zwischen 18 und 30 Jahren.

Mahmud Abbas tönt natürlich, dass einzig Israel für die toten Araber im Gazastreifen verantwortlich ist. Er wies seinen UNO-„Botschafter“ an sofort Schritte zu unternehmen um internationalen Schutz des palästinensischen Volks zu fordern.

Saeb Erekat behauptete, den Terroristen Gehälter zu zahlen würde vom Völkerrecht vorgeschrieben. Und zwar müsste Israel sie zahlen. Da es das aber nicht macht, müsse die PA einspringen.

Die Hamas schickte ein 7-jähriges Mädchen an den Gazazaun. Die Soldaten erkannten sie als kleines Mädchen, nahmen sie in Empfang und sorgten dafür, dass sie sicher zurück zu ihren Eltern kam.

Mahmud Abbas erklärte den morgigen Samstag wegen der Toten von heute zum „nationalen Trauertag“.

Die arabisch-israelische NGO Adalah geifert, der Einsatz von Scharfschützen an der Grenze sei illegal.

Samstag, 31.03.2018:

Die Zahl der Toten von gestern soll jetzt auf 18 gestiegen sein.
Die Hamas ließ wissen, dass 5 der Toten von Freitag Mitglieder ihres militärischen Arms sind. Die IDF kann belegen, dass mindestens 10 der Toten aktive Terroristen waren.

Brigadegeneral Manelis warnte, wenn die Gewalt an der Gaza-Grenze weiter geht, wird die IDF ihre Reaktion ausweiten und die Terroristen dahinter treffen.

Der Hohe Arabische Rat in Israel forderte zu großflächigen Protesten innerhalb Israels nach den Toten bei den Krawallen am Gazastreifen.

Die Hamas wertet den gestrigen Tag euphorisch als Erfolg. Sie hätten die palästinensischen Massen mobilisiert, verkündeten sie. (Gut, maximal 30.000 statt 100.000 sind schon gewaltige Massen…) Jetzt soll es auch in der Westbank weitergehen. (Im Gazastreifen waren es ja wieder „Massen“ – 200…)