UNO beschuldigt Angriffe auf den Islam herauszustellen, christenfeindliche Gräueltate zu ignorieren

JM Phelps, American Family Nes, 8. Juni 2022 (Raymond Ibrahim, 23. September 2022)

Dem Islam wird bei den Vereinten Nationen der rote Teppich ausgerollt, während die Christenheit einen Hinterbänkler-Platz zugewiesen bekommt – eine scheinheilige Philosophie, die einen Autor zutiefst beunruhigt, der sich auf den Nahen Osten und die muslimische Religion spezialisiert.

Einer der schlimmsten Terroranschläge auf Muslime fand am 15. März 2019 statt. 51 Menschen wurden niedergemetzelt und 40 verletzt, als Brenton Tarrant zwei Moscheen in Neuseeland betrat und das Feuer eröffnete. Drei Jahre später verabschiedete die UNO-Vollversammlung (UNGA) eine Resolution, um dem Tag Anerkennung zu bringen, indem sie den 15. März 2022 zum „Internationalen Tag zur Bekämpfung der Islamophobie“ proklamierte.

Ein Twitter-Post der Vollversammlung gibt die Ankündigung wieder:

Die UNGA ruft den 15. März zum Internationalen Tag zur Bekämpfung der Islamophobie aus. Die Vollversammlung fordert zur Stärkung der internationalen Bemühungen auf globalen Dialog zur Förderung der Kultur der Toleranz & Frieden zu unterstützen, auf der Grundlage von Menschenrechten und für Diversität von Religion und Glaube.

American Familiy News sprach mit Raymond Ibrahim, der zugibt vom Handeln der Vollversammlung enttäuscht zu sein. Der vielfach publizierte Autor verurteilt den Anschlag scharf, macht aber auch auf die „Scheinheiligkeit“ der UNO aufmerksam.

„Es stellt sich die Frage: Was ist mit der exponentiell schlimmeren Zahl an Vorfällen, bei denen Muslime Christen töten?“, erklärt Ibrahim.

Er weist darauf hin, dass in den vergangenen zehn Jahren fast 1.000 Christen von Muslimen allein in Kirchen getötet wurden. „Und das sagt noch nichts zu all den Christen, die allgemein von muslimischen Terroristen im Namen des Islam getötet wurden“, fügt er hinzu.

Unter Berücksichtigung der Gleichwertigkeit von Moscheen und Kirchen weist Ibrahim darauf hin, dass „für jeden Muslim, der in der Moschee [in Neuseeland] getötet wurde, 20 oder mehr Christen in einer Kirche getötet worden sind“.

Ibrahim wundert sich laut: „Warum redet die UNO nicht darüber? Warum gibt es keinen Tag der ‚Christenphobie“? [Ich kann nur zu dem Schluss kommen], dass sie nicht wollen, dass Leute über das reden, was Christen zustößt. Letztlich besteht ihre Agenda darin die Leute zum Schweigen zu bringen.“

Der wissenschaftliche Mitarbeiter beim Middle East Forum argumentiert, dass die UNO seine Auflistung der Fakten zu den Gräueltaten und ihrer Verbindung zum islam als „islamophobisch“ betrachten würde.

„Es gibt eine entschieden christenfeindliche Haltung in diesen großen Organisatoinen [einschließlich z.B. der UNGA und dem EU-Parlament] … die ziemlich diabolisch ist, nicht rational und vom Bösen getrieben“, argumentiert er. Er führt als Beispiel das Europaparlament an, das vor kurzen dagegen stimmte zu diskutieren, was Christen im Kontext von Nigeria geschieht, als eine junge Frau wegen Blasphemie zu Tode gesteinigt und verbrannt wurde.

„Diese Gruppen behaupten sich um Menschenrechte zu sorgen, um Freiheit und religiöse Toleranz, aber wenn es der am stärksten verfolgten Gruppe zustößt, Christen, dann wollen sie nicht darüber reden“, klagt er. „Würde es ihnen wirklich um Menschenrechte gehen, dann würden sie sich ohne ungeachtet der Religion darum kümmern.“

Im Wesentlichen, sagte er, „verschließen sie vor Angriffen auf die Christenheit die Augen, während sie praktisch diejenigen schützen, die die Christen angreifen.“ Und weil sich das Vielen als politische Agenda manifestiert, kommt er zu dem Schluss, dass es hier auch „ein spirituelle Dimension“ gibt.

(Seit mehr als einem Jahrzehnt hat Ibrahim einen monatlichen Bericht „Muslimische Christenverfolgung“ erstellt, der sich der Aufzeichnung der Übergriffe und Massaker widmet, die Christen überall in der islamischen Welt erleben. Er ist Autor von „Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War Between Islam and the West“.

Palästinenser wissen, dass Abbas ein Diktator ist. Warum weiß es der Westen nicht?

Elder of Ziyon, 27. Juli 2022

Am Montag protestierten hunderte palästinensischer Rechtsanwälte gegen die weitreichende Machtfülle von Mahmud Abbas:

Hunderte palästinensische Rechtsanwälte veranstalteten am Montag einen seltenen Protest gegen das, was sie als die PA-„Herrschaft durch Erlass“ beschrieben, verurteilten Präsident Mahmud Abbas dafür, dass er ohne Parlament regiert.

Der palästinensische Legislativrat (PLC) – unter den Oslo-Friedensabkommen mit Israel geschaffen – ist seit 2007 inaktiv gewesen, was bedeutet, dass Abbas fast seine gesamte Amtszeit als Präsident ohne ein funktionierendes Parlament geführt hat.

Aber eine neue Führung im palästinensischen Anwaltsverband hat angestrebt die PA unter Druck zu setzen.

Der palästinensische Verfassungsentwurf erlaubt Präsidentenerlasse „wenn nötig“, in Fällen, in denen der PLC nicht handeln kann, aber der Anwalt sagte, Abbas sei zu weit gegangen.

Laut Schätzungen palästinensischer Rechtsexperten hat Abbas rund 400 Präsidentenerlasse ausgegeben, seit er im Amt ist.

Offiziell löste er den PLC 2018 auf.

Der Artikel nicht annähernd die Kontrolle von Abbas über alle Zweige der Palästinenserregierung.

Er brauchte die Entscheidung des palästinensischen Verfassungsgerichts, um den PLC „legal“ aufzulösen. Und raten Sie mal, wer 2016 jedes einzelne Mitglied dieser Gruppe ernannte.

Ja, es war Abbas höchstselbst.

Also kontrolliert Mahmud Abbas, entweder direkt oder über Stellvertreter, die Legislative, die Exekutive und die Judikative der palästinensischen Autonomiebehörde.

Aber seine Macht endet hier nicht, denn die PA ist nicht unabhängig – sie ist der PLO unterstellt, die rechtlich immer noch als „einziger legaler Vertreter des palästinensischen Volks“ gilt – und deren Vorsitzender ebenfalls Mahmud Abbas ist.

All das ist dokumentiert. Es ist kein Geheimnis, dass Abbas alles kontrolliert.

Dennoch ignorieren westliche Medien diese grundlegende Tatsache fast völlig. Abbas wird nie als Diktator bezeichnet – aus von Hamas-Medien.

Der Grund ist, wie immer, dass auf die Korruption der Palästinenser hinzuweisen, scheinbar das übergreifende Narrativ einer bösen israelischen, unterdrückerischen Präsenz, die jeden Aspekt des palästinensischen Lebens kontrolliert, schwächt und dieses Narrativ muss so gut wie möglich geschützt werden.

Während der meiste arabische Antisemitismus gedämpft wird, nimmt der Judenhass jordanischer Medien zu

Elder of Ziyon, 17. Juli 2022

Jordanische Medien versuchen nicht einmal ihren Antisemitismus zu verbergen.

Addustour, eine wichtige Zeitung, hat Juden als den Teufel bezeichnet, gesagt, dass Juden die hartnäckigsten Feinde des Islam sind und erst vor kurzem, dass Juden zum Holocaust lügen.

Am Samstag brachte Kolumnist Raschdi Hassan mit einer interessanten alternativen Geschichte Palästinas:

Das Weiße Haus und die ganze Welt wissen, dass Palästina das Heimatland des palästinensisch-arabischen Volks ist und Biden weiß, wenn er Geschichte liest, dass die Juden eine Invasoren-Nation sind. Sie besetzten Palästina. Genauso wie Ihr Volk, Mr. Biden, Amerika besetzte und Dutzende Millionen roter Indianer auslöschte – mit Großbritanniens Unterstützung. … Die Geschichte hat bewiesen, dass das palästinensische Volk einen entwickelten Staat gründete, der Britannien und Frankreich in Anstand und Fortschritt und Institutionen übertraf…

Juden haben also nicht nur nie in der Region gelebt, sondern er erinnert uns an diesen berühmten Palästinenserstaat und all seine entwickelten Institutionen!

Derweil erzählt Dr. Bassam al-Amousch Präsident Biden in Amman: „Wir wissen, dass Sie und all die Präsidenten, die Ihnen im Weißen Haus vorausgingen, Zionisten und Sklaven jüdischer Organisationen wie AIPAC sind, in deren Händen jeder, der als Präsident ins Weiße Haus will, seine Zusagen gegenüber der Besatzungsmacht machen muss!!“

JA, alle amerikanischen Präsidenten betten die Juden an ihnen zu erlauben an die Macht zu kommen. Was ziemlich das ist, was David Duke sagt.

Aber wenn Jordanier das sagen, finden die Medien, das sei nicht berichtenswert.

Weder der IStGH noch die USA reagieren, wenn die PA Dokumente fälscht oder Beweise vernichtet

Daled Amos, Elder of Ziyon, 13. Juni 2022

Manchmal verbieten Abbas und die palästinensische Autonomiebehörde die Wahrheit.

Nehmen Sie zum Beispiel den 3. Mai 2017, als Abbas ins Weiße Haus kann und dem damaligen Präsidenten Trump vom palästinensisch Einimpfen von Frieden erzählte.

„Mr. President, ich bestätige Ihnen, dass wir unsere Kinder und unsere Enkel in einer Friedenskultur erziehen.“

Palestinian Media Watch fing den Moment in einem Video ein, zusammen mit einem Exemplar dessen, was die PA palästinensischen Kindern tatsächlich zu sagen lehrt:

„Bekämpft die Juden, tötet sich und besiegt sie.“

(Das komplette Video steht ist im Link oben anzusehen.)

Das soll Ihnen nur zeigen, dass die PA, wenn es um die Gehirnwäsche von Kindern hin zu Hass geht, der Hamas und deren Videos Konkurrenz machen kann.

Die Unaufrichtigkeit von Abbas und der PA geht jedoch weiter und erstreckt sich auf die Manipulation des Rechts und der Verdrehung der Beweise.

Am 19. Mai 2020 machte Abbas – der eine Geschichte hat mit Rücktritt und Annullierung der Oslo-Vereinbarungen zu drohen – behauptete, die PA betrachte sich nicht länger als an ihre Vereinbarungen und Verträge verpflichtet, die sie mit Israel unterzeichnet hat.

Maurice Hirsch, Leiter der Juristischen Strategien bei PMW, schreibt, dass Abbas an dem Tag tatsächlich das Ende der Oslo-Vereinbarungen verkündete:

Die Palästinensische Befreiungsorganisation und der Staat Palästina sind ab heute von allen Vereinbarungen und Verständigungen mit den Regierungen Amerikas und Israels und allen Verpflichtungen auf Grundlage dieser Verständigungen und Vereinbarungen befreit, einschließlich der zu Sicherheit.
[WAFA, offizielle PA-Nachrichtenagentur, 19. Mai 2020; offizielles PA-Fernsehen, 19. Mai 2020 – Hervorhebung hinzugefügt.]

Am Tag, nachdem Abbas das verkündete, veröffentlichte der palästinensische Premierminister Schtayyeh eine Presseerklärung:

„Während des Treffens bestätigte Premierminister Dr. Mohammed Schtayyeh die volle Unterstützung der palästinensischen Regierung für die gestern verkündete Entscheidung seiner Exzellenz Präsident Mahmud Abbas und die Palästinenserführung., dass wir alle unterzeichneter Abkommen und Vereinbarungen mit der Seite der Israelis und der Amerikaner enthoben sind. Der Premierminister betonte, dass wir an der Umsetzung dieser Entscheidung vor Ort arbeiten.“
[Büro des PA-Premierministers, Presseerklärung, 21. Mail 2020 (http://www.palgov.ps/en/article/230/Remarks-by-Prime-Minister-Dr-Mohammad-Shtayyeh-During-the-Emergency-Cabinet-Meeting)]

Und eine Woche später bestätigte Schtayyeh erneut, dass alle Abkommen mit Israel null und nicht seien:

„Heute vollendete das Kabinett Pläne bezüglich des Beschlusses der von Präsident Mahmud Abbas geleiteten Führung, dass Palästina aller Abkommen mit Israel enthoben ist.
[Büro des PA-Premierministers, Presseerklärung, 1. Juni 2020 (http://www.palgov.ps/en/article/231/Remarks-by-Prime-Minister-Dr-Mohammad-Shtayyeh-at-the-Weekly-Cabinet-Meeting), Hervorhebung hinzugefügt]

Und das erregte die Aufmerksamkeit des IStGH.

Die Vorverhandlungskammer des IStGH [PTC] forderte Informationen von Abbas, „um zusätzliche Informationen zu seiner Erklärung [dass Abbas alle Abkommen mit Israel aufkündigt] zu bekommen, einschließlich zu der Frage, ob das alle Oslo-Abkommen zwischen Palästina und Israel betrifft.“

Natürlich antwortete Abbas – und belog den IStGH:

„In der Substanz erklärt die Stellungnahme, dass, sollte Israel die Annexion fortsetzen, einem grundlegenden Bruch der Abkommen zwischen den beiden Seiten, es alle Überbleibsel der Oslo-Vereinbarungen annulliert haben wird und alle anderen Abkommen zwischen ihnen beendet sein werden.“
[PA-Voralge beim IStGH – PTC, 4. Juni 2020 https://www.icc-cpi.int/CourtRecords/CR2020_02277.PDF] [Hervorhebung hinzugefügt]

Abbas log, als er behauptete, das sei lediglich eine Warnung und keine Stellungnahme. Abbas wusste, wenn er zugab, wenn er die Oslo-Vereinbarungen annullieren würde, die PA – und seine Präsidentschaft – ebenfalls null und nichtig sein.

Aber wir Hirsch herausstellt, log Abbas zu etwas anderem – seinem freiwilligen Geständnis eines Kriegsverbrechens.

Abbas verkündete während der ursprünglichen Rede auch:

Derzeit haben [die Israelis] die Banken aufgefordert die Gefangenen nicht zu bezahlen, [aber] wir werden zahlen, egal, was sie wollen. (wörtlich: „gegen den Willen ihrer Väter“, Hervorhebung hinzugefügt).

Und wie das klang, gefiel ihm so gut, dass Abbas den Ausschnitt im PA-Fernsehen fünfmal senden ließ:

Abbas: „Wir schwören unseren ehrenhaften Märtyrern und heldenhaften Gefangenen – [die Israelis] haben die Banken aufgefordert die Gefangenen nicht zu bezahlen, [aber] wir werden zahlen, egal, was sie wollen.“

Als Abbas aber pflichtgemäß auf Anfrage des IStGH nach dem Text seiner Rede antwortete – änderte er ab, was er tatsächlich sagte:

Achtens: …Wir versprechen unseren geehrten Märtyrern, unseren mutigen Gefangenen und unseren heldenhaften Verwundeten, dass wir unserem Schwur treu bleiben werden, bis Sieg, Freiheit, Unabhängigkeit und Rückkehr erreicht sind…

Keine Erwähnung, dass Abbas stolz prahlte, er würde seine Geld-für-Mord-Politik fortsetzen.

Warum nicht?

Denn fünf Monate zuvor veröffentlichte das Büro der Anklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), am 5. Dezember 2019, seinen Bericht zu vorläufigen Untersuchungsaktivitäten, in dem seine vorläufige Untersuchung von Situationen, die für mögliche Ermittlung in Bearbeitung sind, ausführlich dargelegt werden. Israel war einer der Staaten unter Beobachtung waren – aber auch die palästinensische Autonomiebehörde gehörte dazu.

… und (ii)) hat die PA für die finanzielle Anreize für die Ausübung von Gewalt ermutigt und bereitgestellt, indem sie Zahlungen an die Familien von Palästinensern geleistet hat, die insbesondere an der Durchführung von Anschlägen  auf israelische Bürger beteiligt waren und unter den Umständen könnten die Zahlung  solcher Leistungen zu Verbrechen im Sinne des Status von Rom führen. Diese wie alle anderen vorgeworfenen Straftaten, die in der Zukunft auftreten könnten, bedürfen einer weiteren Bewertung.

Dementsprechend überlegte der IStGH nicht nur gegen die PA wegen der Verbrechen gegen die Menschheit wegen Folter zu ermitteln – sondern auch wegen der möglichen Verbrechen nach dem Statut von Rom, weil Familien palästinensischer Terroristen Gehälter gezahlt werden (Geld-für-Mord).

Es war aber nicht so, als hätte Abbas sich wirklich um irgendetwas sorgen müssen. Ich fragte Oberstleutnant Hirsch, ob Abbas irgendwelche Gegenreaktionen für die Fälschung des Dokuments erlebte, das er für die PA abgab. Er bestätigte:

Die Anklägerin sagte nichts. Das Gericht verwies zwar auf das Dokument, sagte aber nichts zu der Tatsache, dass die vorgelegte Version gefälscht war.

Diesbezüglich schien der IStGH genauso gleichgültig, was die Folter und die Geld-für-Mord-Politik der PA angeht. Als Chef-Anklägerin die formelle Ermittlung zu Kriegsverbrechen eröffnete,

sagte Frau Bensouda, es sei eine vertretbare Grundlage dafür vorhanden zu glauben, dass im Kontext des Krieges Kriegsverbrechen begangen wurden und dass Klage gegen Personal der Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) und Mitglieder der Hamas und anderer bewaffneter Palästinensergruppen erhoben werden sollte. [Hervorhebung  hinzugefügt]

Die Hamas und „andere bewaffnete Palästinensergruppen“ wurden zwar erwähnt, aber das war „im Kontext des Krieges“. Es gab keine Erwähnung der Folter und Terrorzahlungen durch die PA. Das wäre dann dieselbe PA, die sich fröhlich mit Bensouda traf, um ihr zu helfen die Erklärung der Ermittlungen gegen Israel vorzubereiten.

Fotos: WAFA, offizielle Nachrichtenagentur der PA, das PA-Premierminister Schtayyeh beim Treffen mit IStGH-Chefanklägerin Fatou Bensouda im Februar 2020 zeigt.

Es überrascht daher nicht, ein weiteres Beispiel für die Missachtung der Wahrheit und des Rechts durch die PA zu finden, wenn es um die Ermittlungen zum Tod von Shireen Abu Akleh geht – und wie sie ignoriert werden.

Es dauerte fast zwei Monate, bevor die PA endlich die angebliche Kugel aushändigte, von der sie behauptet, sie habe Abu Akleh getötet. Was sollen wir von dieser Verzögerung halten?

Laut JNS

gab es für die Kugel keine „Beweismittelkette“, also konnte die PA nicht beweisen, dass es sich um dieselbe Kugel handelte, die Akleh tötete. Als Beweismittel wäre sie in keinem amerikanischen Gericht zugelasen worden. Die Tatsache, dass die PA so lange wartete die Kugel freizugeben, obwohl sie zu stark beschädigt war, als dass sie hätte verwendet werden können, wirft ebenfalls Zweifel auf ihre Glaubwürdigkeit.

Aber überlassen Sie es der Washington Post die Verzögerung durch die Palästinenser bei der Übergabe der Kugel in ein positives Licht zu drehen:

Die palästinensische Autonomiebehörde sagte am Samstag, dass sie die Kugel, die Al-Jazria-Journalistin Shireen Abu Akleh tötete, amerikanischen Forensik-Experten übergeben hat, womit sie einen Schritt zur Lösung einer Pattsituation mit Israel wegen der Ermittlungen zu ihrem Tod unternahm … Sie signalisierte, dass beide Seiten an einer Lösung des Stillstands arbeiten könnten.

Die Tatsache, dass die PA in der Vergangenheit ein Dokument für den IStGH gefälscht hat, könnte eine skeptische Sicht rechtfertigen.

Was das Thema der Natur des Schadens an der Kugel angeht, ist der führende Arzt und Ballistikexperte Nahum Shahaf misstrauisch:

„die Kugel machte eine schwere Umgestaltung durch einen Hammer durch, der eine starke Vertiefung auf ihrer Rückseite schuf, die nicht durch allein durch die Bewegung der Kugel gebildet sein kann“ … Was die an der Kugel vorgenommene Veränderung angeht, bevor die PA Experten des Auslands erlaubte sie zu analysieren, sagt Shahaf, er kann Quetschstreifen sowie eine innere Vertiefung entdecken, die nur durch einen enorm schweren Hammer geschaffen worden sein können. Die fragliche Quetschung wurde an der Rückseite der Kugel ausgeführt, nicht an der vorderen, die beim Einschlag eingedrückt wird. [Hervorhebung hinzugefügt]

Das lässt die von den USA zum Vorfall erzielte Schlussfolgerung in Konkurrenz zum IStGH stehen, wenn es darum geht die palästinensische Autonomiebehörde mit Glacéhandschuhen anzufassen. Teilweise aufgrund der beschädigten, nicht verifizierten Kugel kamen die USA zu dem Schluss, dass die Kugel wahrscheinlich von der israelischen Position abgegeben wurde, aber nicht absichtlich. Wie es möglich war zu dieser Schlussfolgerung zu kommen – die weder die PA noch die Israelis erfreute – ist unklar. Aber irgendeine Art Schlussfolgerung war nötig, um zu versuchen die Sache vor Bidens Ankunft im Nahen Osten zu lösen.

Und wie beim IStGH gab es keine offizielle Verurteilung der Verzögerung der Übergabe der Kugel oder des nicht erklärten Schadens an der Kugel.

Weder die Fälschung eines Dokuments noch die Vernichtung von Beweismaterial durch die PA ist eine Antwort wert.

Aber es gibt Hoffnung auf eine Art von Gerechtigkeit:

Das UNO-Komitee gegen Folter (CAT) – eine Unterabteilung des UNO-Büros des Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) – tritt heute in Genf zusammen, wo es unter anderem Vorfälle von zwangsweisem Verschwinden, gewalttätiger Verhöre und der Zurückhaltung der Überreste israelischer Soldaten untersuchen wird. Zusätzlich zur der Ermittlung gegen die palästinensische Autonomiebehörde wird das Komitee auch Botswana, Nicaragua und die Vereinigten Arabischen Emirate prüfen.

In Übereinstimmung mit der Konvention gegen Folter und andere grausame, unmenschliche und menschenunwürdige Behandlung oder Bestrafung musste die palästinensische Autonomiebehörde einen detaillierten Bericht über ihre Einhaltung der Konvention einreichen.

Es überrascht nicht, dass es keine Erwähnung der palästinensischen Bilanz zu Menschenrechten gibt – nur eine Israels.

In dem Artikel wird auch festgehalten:

Der PA-Bericht war ursprünglich 2015 fällig, wurde aber bis 2019 nicht eingereicht – eine Verzögerung, die in dem Bericht nicht angesprochen wird.

Keine Überraschung – weder die Verzögerung, noch das Versäumnis der UNO es für erwähnenswert zu halten.

Israels Verurteilung durch Europa – und zweierlei Maß

Wenn Hauserweiterungen als größtes Verbrechen gelten.

Joseph Puder, FrontPage Mag, 19. Januar 2022

Zwölf Mitglieder der Europäischen Union (EU) verurteilten Israel wegen des Ausbaus von Wohnraum in der Westbank, was, so behaupten sie, die Zweistaatenlösung gefährdet. Belgien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, die Niederlande, Norwegen, Polen, Spanien und Schweden gaben letzten Oktober eine gemeinsame Erklärung aus, in der sie ihre Opposition zur Genehmigung des Baus von 3.000 Wohneinheiten in Area C der Westbank (Judäa und Samaria) sowie 1.600 Einheiten für Palästinenser im selben Bereich zum Ausdruck brachten. Die EU behauptet, die Wohneinheiten für Juden würden das sogenannte „besetzte palästinensische Territorium“ antasten. Area C ist jedoch durch die Oslo-Vereinbarungen als von Israel verwaltet festgelegt, während die Areas A und B in der Westbank von der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) verwaltet wird.

Der Begriff „besetztes palästinensisches Territorium“ ist zunächst einmal falsch und irreführend. Bis Israel die Westbank eroberte, hatte Jordanien das Gebiet besetzt und alle jüdischen Einwohner der Altstadt Jerusalems und des Etzion-Blocks getötet oder vertrieben. Als die arabischen Palästinenser den Teilungsplan von 1947 ablehnten, verwirkten sie jeglichen Anspruch an der Westbank, der ihnen mit dem UNO-Teilungsplan zugeteilt worden war. Darüber hinaus war es nicht nur die arabisch-palästinensische Ablehnung des Teilungsplans, sondern es war auch die Aggression, der sich die arabischen Palästinenser gegenüber dem entstehenden jüdischen Staat verschrieben, der sie als „besetztes palästinensisches Territorium“ disqualifizierte. Es wurde zu „jordanisch besetztem Territorium“.

Eine weitere Behauptung der gemeinsamen Erklärung der Außenminister der zwölf EU-Staaten lautete: „Wir bekräftigen unsere entschieden Ablehnung der Siedlungsexpansion überall in den Besetzten Palästinensischen Gebieten, die gegen das Völkerrecht verstößt und Bemühungen für eine Zweistaatenlösung untergräbt.“ Resolution 242 der UNO-Vollversammlung forderte „Land für Frieden (aber ausdrücklich nicht alle Gebiete)“. Ägypten unterschrieb einen Friedensvertrag mit Israel und erhielt im Gegenzug die gesamte Halbinsel Sinai, dazu die Ölfelder von Abu Rodes und das prachtvolle Scharm el-Scheik. In der Westbank hingegen haben israelische Juden genauso viel Recht sich niederzulassen wie palästinensische Araber.

Die meisten EU-Staaten betrachten Siedlungsbau als Verletzung des Völkerrechts. Die Administration Trump kündigte 2018 an, dass das aus ihrer Sicht nicht der Fall sei und stützte Israels Anspruch. Jerusalem lehnt die Haltung der EU ab, dass die Gebiete besetzt sind und stellt heraus, dass die Gebiete der Westbank während eines Verteidigungskriegs Jordanien abgenommen wurden.

In einem Meinungsartikel schrieb der verstorbenen Eugene Rostow, der als Dekan an der Yale University Law School und Staatssekretär für politische Angelegenheiten in der Administration von Präsident Lyndon Johnson diente, in der New York Times (19. September 1983): „Israel hat ein unangreifbares Recht Siedlungen in der Westbank zu gründen.“ Während Eugene Rostow an der Formulierung von Resolution 242 beteiligt war, waren die derzeitigen EU-Außenminister daran nicht beteiligt und ignorieren ihre volle Bedeutung.

Die Vorstellung, dass Israels Bau neuer Wohneinheiten in Area C der Westbank die Zweistaatenlösung gefährde, ist schlichtweg Schwachsinn! Weder Mahmud Abbas, Präsident der PA, noch die Mehrheit des palästinensischen Volks sind bereit oder willens eine Lösung zu verhandeln oder die Institutionen zu schaffen, die palästinensische Eigenstaatlichkeit fördern.

David Pollock vom Washington Institute (25. Februar 2020) überschrieb seinen Artikel mit „Palästinensermehrheit lehnt Zweistaatenlösung ab, befürwortet aber taktische Kompromisse.“ Gleichzeitig äußern Palästinenser in der Westbank wie dem Gazastreifen mehrheitlich weit pragmatischere Ansichten zur „Unbrauchbarkeit einer Einstaatenlösung, der Rückkehr der Flüchtlinge oder dem bewaffneten Kampf gegen Israel“. Sie wurden gefragt: „Wie ist Ihre persönliche Meinung dazu, was in den nächsten fünf Jahren die höchste nationale palästinensische Priorität haben sollte?“ Die Umfrage zeigte 2017, dass 30% sagten, sie bestehe darin das ganze historische Palästina vom Fluss bis zum Meer zurückzugewinnen. 2018 wählten 47% dieselbe Antwort und 2020 wiederholten 66% diese Priorität…

Die Palästinenserführer Yassir Arafat und Mahmud Abbas lehnten es beide ab eine Vereinbarung mit Israel zu einer Zweistaatenlösung zu erzielen, denn sie fürchteten ihre Ermordung durch andere Palästinenser. Beide waren weder in der Lage noch willens einen demokratischen, geordneten und funktionierenden Staat zu leiten. Arafat genoss seine Rolle als Terrorist-Revolutionär mit dem Ziel der Vernichtung des jüdischen Staats. Abbas gab den Anschein eines moderateren Führers, aber er war und ist weiterhin ein reiner Grüßaugust, der es genießt mit den Weltführern zu verkehren und Spenden westlicher Staaten in Empfang zu nehmen, besonders von EU-Staaten.

Im Juli 2000 arrangierte US-Präsident Bill Clinton den zweiten Camp David-Gipfel. Er lud Yassir Arafat, den Vorsitzenden der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und Präsident der PA, sowie Israels Premierminister Ehud Barak ein, scheinbar um den israelisch-palästinensischen Konflikt ein für allemal beizulegen. Baraks Angebote an Arafat waren nach jedem Maßstab großzügig, wie Präsident Clinton bestätigte. Der Historiker Benny Morris fasste Baraks Vorschläge in einem Artikel für den britischen Guardian (23. Mai 2002) zusammen: Zu diesen gehörte die Gründung eines entmilitarisierten Palästinenserstaats auf rund 92% der Westbank und 100% des Gazastreifens, dazu territorialer Ausgleich für die Palästinenser aus israelischem Territorium von vor 1967; der Abbau der meisten Siedlungen und die Konzentration des Großteils der Siedler innerhalb der 8% der Westbank, die von Israel annektiert würden; die Gründung der Palästinenser-Hauptstadt in Ostjerusalem, in dem einige arabische Viertel zu souveränem palästinensischem Territorium werden und andere „funktionale Autonomie“ genießen würden; palästinensische Souveränität über die Hälfte der Altstadt Jerusalems (das muslimische und das christliche Viertel) und die „Hüterrolle“, wenn auch keine Souveränität, über den Tempelberg; eine Rückkehr von Flüchtlinge in den zukünftigen Palästinenserstaat, wenn auch kein „Rückkehrrecht“ nach Israel selbst; und die Organisation eines massiven Hilfsprogramms durch die internationale Gemeinschaft, um die Rehabilitation der Flüchtlinge zu ermöglichen.

Arafat sagte Nein. Der aufgebrachte Präsident Clinton schlug mit der Faust auf den Tisch und sagte: „Du führst dein Volk und die Region in eine Katastrophe.“ Eine formelle Ablehnung der Vorschläge durch die Palästinenser am nächsten Tag bei den Amerikanern an. Der Gipfel stotterte noch ein paar Tage weiter, aber praktisch war er vorbei.

Der Vorschlag von Israels Premier Ehud Olmert an Abbas im Jahr 2008 war sogar noch großzügiger. Olmert schlug vor, dass Israel 6,3% des Gebiets behält, um die Kontrolle über große jüdische Siedlungen zu behalten. Er bot an die Palästinenser mit israelischem Land zu entschädigen, das 5,8% der Westbank entsprach, dazu eine Verbindung zum Gazastreifen – weiteres Territorium, das als Teil Palästinas gedacht war. Olmert bot an die Westbank mit dem Gazastreifen durch einen 40km langen Tunnel zu verbinden und 5.000 Palästinenser in Israel aufzunehmen. Er bot den Abzug aus arabischen Vierteln Ostjerusalems an und die Altstadt – Zuhause der sensiblen heiligsten Städten Jerusalems – unter internationale Kontrolle zu stellen.

Die EU ignoriert in ihrer selbstgerechten Scheinheiligkeit die Krux des Problems: die Weigerung der Palästinenser ein Abkommen und Ende des Konflikts zu verhandeln. Stattdessen haben die zwölf aus der EU den Palästinensern massive Hilfe geboten. Aber wenn es um israelische Juden geht, hat die EU die menschliche Seite bewusst übersehen, nämlich dass die Erweiterung von Unterkünften dazu dient Familienzuwachs unterzubringen.

Juden zählen nicht

Wenn von Vielfalt und Inklusion geredet wird, sind Juden kein Teil der Diskussion

Richard L. Cravatts, FrontPage Mag, 14. Januar 2022

1978 brachte der Prozess Regents of the University of California gegen Bakke den Begriff „diversity“ [Vielfalt] ins Lexikon höherer Bildung. Obwohl das Gericht feststellte, dass die medizinische Fakultät der University of California in Davis ein verfassungswidriges Quotensystem einsetzte, mit dem sie Alan Bakke die Aufnahme verweigerte, stellte Richter Lewis Powell in seiner berühmten Ausführung fest, dass Universitäten ungeachtet des ihm innewohnenden Fehlers eines solchen Quotensystems wahrscheinlich die Qualität ihrer Einschreibungen verbessern könnten, indem sie eine „diverse Studentenschaft“ anstreben, die „einen robusten Ideenaustausch betreibt“ und dass es „ein zwingendes staatliches Interesse“ daran gibt zu versuchen ein solches  Ziel zu erreichen und die Inklusion historisch unterrepräsentierter Gruppen auf dem Campus zu fördern.

Statt Studenten zu helfen sich an die reale Vielfalt der Gesellschaft außerhalb der Campusmauern anzupassen, hat die Kampagne zur Steigerung der Vielfalt jedoch dazu gedient balkanisierte Universitäten zu schaffen, in denen momentane Opfer sich in eigenständige und sich nach innen orientierende Rassen- und Kulturgruppen ausgrenzen – genau das Gegenteil der Absicht der Universitäts-Diversokraten und ihrer aufgeblasenen Lehensgüter, mit denen sie für diese Theologie der Viktimisierung, Radikalgerechtigkeit und Inklusion werben.

Es scheint jedoch so, dass nicht alle ethnischen Gruppen die Sorge der Sozialkrieger der Woke-Campusse benötigen. Juden, eine winzige, aber stark sichtbare und einflussreiche Minderheitengruppe, werden regelmäßig ignoriert, wenn Opfergruppen um Anerkennung auf der Sensibilitätsskala konkurrieren. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass genau die Personen, deren Rolle darin besteht sicherzustellen, dass alle Menschen anerkannt und alle Gruppen geschützt werden, eine besondere Feindseligkeit gegenüber Juden und dem jüdischen Staat Israel an den Tag legen.

In der anspruchsvollen Atmosphäre der Rassengleichheit und Diskussion um Unterdrückung und Opferrolle gelten Juden heute als weiß und „weiß privilegiert“, die, obwohl sie lange eine verleumdete und verhasste Minderheit gewesen sind, heute von der Einordnung als Opfer ausgeschlossen werden und selbst zu Zielen von Verurteilung, Kritik und Rüge geworden sind – sogar durch diese Profis der Vielfalt, Gleichheit und Inklusion (DEI – diversity, equity, inclusion), deren Hauptrolle darin besteht am Campus Umfelder zu schaffen, die frei von Bigotterie, Hass und Einseitigkeit sind.

Konzerne wie Google, zusammen mit Facebook und Twitter haben sich als zentrale Vermittler der zeitgenössischen Woke-Kultur erwiesen, aber nirgendwo ist identitäsbasierte Herschaft offensichtlicher als an Universitäten, wo DIE-Polizisten, „Vielfalts-Beauftragte“ auf ihrem jeweiligen Campus, entscheiden, wer die Opfergruppen dieser Generation bildet und wie sie verhätschlet werden sollten und wie man Kümmernisse belohnt.

Beunruhigenderweise hat aber 2021 ein Bericht von Jay Greene und der James Paulat Heritage Foundation namens „Irrglaube Inklusion: Der Antisemitismus der Mitarbeiter für Vielfalt, Gleichheit und Inklusion an Universitäten“ aufgedeckt, dass genau die Leute, die damit beauftragt sind Campus-Umfelder zu schaffen, die frei von Bigotterie und Orte zu sein, an denen alle Gruppen sich willkommen fühlen, besonders dunkle und hasserfüllte Einstellungen hegen, wenn es um Juden und Israel, den jüdischen Staat geht.

Die Studie beruhte auf einer Analyse „der Twitter-Accounts von 741 DEI-Mitarbeitern an 65 Universitäten, um zu dokumentieren, ob es Beweise für Antisemitismus zur Unterstützung anekdotischer Behauptungen zu israelfeindlichen Aktivitäten seitens DEI-Mitarbeitern gibt“ und offenbarte, dass die DEI-Profis keine neutralen Beobachter des Klimas an Universitäten sind und „deutlich machten, dass DEI-Mitarbeiter an Universitäten in Wirklichkeit als politische Aktivisten wirken, eine enge und radikale ideologische Agenda artikulieren und erzwingen.“

Und im Einklang mit der aktuellen Campus-Kampagne Israel unerbittlich zu verleumden und zu beleidigen, indem geholfen wird palästinensische Selbstbestimmung zu unterstützen, schießen diese DEI-„Polizisten“ wahllos gegen Israel, so dass die Autoren des Berichts „… feststellten, dass DEI-Mitarbeiter von Israel besessen sind, über das jüdische Heimatland fast dreimal so oft kommunizieren wie über das Land [China], das seine muslimischen Bürger aktiv interniert“,

Und die Besessenheit mit Israel war, wie vorherzusehen, nicht positiv. Tatsächlich, stellte der Bericht fest, „sind Tweets zu Israel auch durchweg negativ: 96% brachten Kritik zum Ausdruck …“ während „im Gegensatz dazu 62% der Tweets mit Verweis auf China [als Vergleichsthema im Bericht behandelt] wohlwollend sind“.

Die in dem Bericht untersuchten Tweets bestätigen, dass diese DEI-Diversokraten regelmäßig Reden führen, die gemäß der Arbeitsdefinition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) eindeutig antisemitisch sind. „Die regelmäßige Verwendung von Begriffen [in den Tweets] wie Apartheid und Kolonialismus sollen Israel als ein rassistisches Unterfangen darstellen und ihm sein Existenzrecht als Heimat des jüdischen Volks verweigern“, eines der in der Definition angführten Anzeichen für antisemitisches Reden.

Nicht nur das: Indem an Israel ein Standard angelegt wird, den man von keinem anderen Land erwartet oder fordert, das sich ähnlichen Herausforderungen ausgesetzt sieht, demonstrieren die DEI-„Polizisten“ laut der IHRA-Definition ein weiteres Beispiel für Antisemitismus. „Der energische Angriff auf israelische Reaktionen auf Raketen und Terroranschläge zeigen auffälliges zweierlei Maß“, befand der Bericht, „da nur vom jüdischen Staat erwartet wird seine Bürger nicht so zu verteidigen, wie es alle anderen Staaten der Welt tun würden. Dass Kritik an China im Vergleich zu Israel so selten ist, ist ebenfalls ein starker Beweis für zweierlei Maß. Israel des Völkermords oder ethnischer Säuberung zu beschuldigen bedeutet ganz klar, dass israelische Politik mit der der Nazis gleichgesetzt wird“ – laut der Definition weiteres antisemitisches Tun.

Wie sehen die Abschlussausführungen des Berichts aus? Die Autoren regen an, weil die Wahrnehmung lautet „Juden besitzen, anders als andere Minderheitengruppen, Privilegien und Macht, Juden und Opfer von Judenhass verdienten oder bräuchten die Aufmerksamkeit „derer in DEI-Machtpositionen“ nicht. Der Report schließt: Tatsächliche wird „schmerzhaft deutlich, dass viele Mitarbeiter für Vielfalt, Gleichheit und Inklusion, die mit der Verfolgung dieser löblichen Ziele beauftragt sind, ihren Auftrag preisgeben, zumindest wenn es um Juden geht“.

Obwohl jüdische Studenten gemäß jedem normalen Maßstab als Gruppe gesehen werden müssten, die Schutz vor Voreingenommenheit, Hass und Schikane durch ihre Kommilitonen und Professoren verdient, hat die Debatte um Israel und die Palästinenser jüdische Anhänger des Zionismus und Israels in eine ungemütliche Position gebracht, oft dort, wo sie sich von progressiven Bewegungen ausgeschlossen fanden. Radikale Aktivistengruppen wie Students for Justice in Palestine waren oft erfolgreich damit schwarze, muslimische, schwule und hispanische Studenten für sich zu gewinnen, für die israelfeindliche Kampagne, die Israel als weißen, kolonialen Unterdrücker eines braunen, einheimischen Volks darstellt, was zum Ergebnis hat, dass Studenten und Dozenten, die Israel unterstützen, als unbußfertige Rassisten und Anhänger eines Apartheidregimes sind.

Linke Studenten, die durchaus die progressiven Werte und Überzeugungen ihrer Kommilitonen teilen, aber Israel unterstützen, finden sich daher regelmäßig von der Teilnahme an Kampagnen für Rassengleichberechtigung ausgeschlossen, mit denen sie eigentlich sympathisieren, weil sie wegen ihrer Loyalität gegenüber dem Zionismus und Israel als linke Ausgestoßene gebrandmarkt werden.

Und weil Juden, zu Recht oder zu Unrecht, als mächtig, „weiß“ und mit „weiß privilegiert“ wahrgenommen werden, sind DEI-„Polizisten“ ihnen gegenüber weniger mitfühlend gewesen, wenn jüdische Studenten sich über die Schikanen und Verunglimpfungen beschweren, die sie oft als Ergebnis bösartig israelfeindlicher Veranstaltungen, von pro-palästinensischen Rednern und israelfeindlichen Dozenten erfahren, die Studienpläne mit einseitig antiisraelischen, antiwestlichen und manchmal antisemitischen Lehrmaterialien aufladen.

Dass jemand, der mit der Förderung von Inklusion, Vielfalt und Gleichheit unter Studenten beauftragt ist, einerseits vorgibt sich um dieses Ziel zu kümmern und dennoch öffentlich Israel und Juden verachtet, sollte widersprüchlich scheinen, aber ein Beispiel für dieses Doppeldenken versetzt derzeit den Campus der University of Southern California in Aufruhr. In den Fall involviert ist die widerwärtige Yasmeen Mashayekh, eine Studentin an der USC Viterbi School of Engineering, die von einer Gruppe von rund 60 USC-Dozenten „fortgesetzter offen antisemitischer und zionophobischer Äußerungen“ beschuldigt wurde.

Es ist nicht zu fassen, wenn auch möglicherweise kein Zufall, dass Frau Mashayekh eine Senatorin für Vielfalt, Gleichheit und Inklusion in der Studentenvertretung der USC-Aufbaustudenten ist, wie der Katalog der Canary Mission (eine Internetseite, die Dossiers über antisemitische, radikale Studenten und Dozenten zusammenstellt) zeigt; Mashayekh twitterte am 9. Mai 2021: „Ich will jeden motherfucking Zionisten töten.“ Als Canary Mision auf diesen widerlichen Tweet mit einem eigenen antwortete, in dem stand, ihr Tweet sei „erschreckend“, twitterte Mashayekh: „Oh nein, wie erschreckend, dass ich töten will, wer mich kolonisiert!!“

Im Juni twitterte Mashayekh: „Tod Israel und seine Schlampe USA“ und retweetete einen Tweet, in dem es hieß: „Möge I****l [Israel] bis auf die Grundmauern niederbrennen. #Rettet Silwan.“ Und für den Fall, dass es irgendwelche Zweifel wegen ihrer Gefühle zum jüdischen Staat gibt, gehörte zu ihren Tweets im Juni Unterstützung für Terrorismus und den Tod von Juden: „Wenn du nicht für die komplette Vernichtung Israels und der Besatzungskräfte bist, dann bis du palästinenserfeindlich“; „Tod Israel“ und „Ja, ich fucking liebe Hamas, wie stfu [shut the fuck up = halt dein verdammtes Maul.“]

Aber während eine Gruppe des Lehrkörpers die USC-Verwaltung aufrief proaktiv zu handeln und das Reden und die Stimmung dieser boshaften Studentin zu verurteilen, sind andere, die Mashayekh unterstützen, eifrig damit beschäftigt gewesen aus dieser hasserfüllten, antisemitischen Fanatikerin ein Opfer von Islamophobie und Rassismus zu machen, sogar jemanden, der Rufschädigung zugefügt worden sei.

So konnte Mashayekh sich mit einem Mantel der Opferrolle schützen und straflos den Zionismus, die Juden und Israel attackieren, wegen ihres mutmaßlichen Opferstatus und der Tatsache, dass die  Ziele ihrer widerwärtigen Ideologie „weiße“ Juden sind, Verteidiger eines Rassistenstaates, die es, zumindest ihrer Meinung nach, nicht verdienen vor Hass geschützt zu werden.

An der Stanford University befindet sich das DEI-Programm des Beratungs- und Psychologischen Dienstes der Universität (CAPS) im Zentrum einer Klage, die vom Brandeis Center for Human Rights Under Law im Auftrag zweier Berater für psychologische Gesundheit – Dr. Ronald Albucher und Sheila Levin – eingereicht wurde, die „eine feindselige und unwillkommene Umgebung für Juden im Programm Vielfalt, Gleichheit und Inklusion (DEI) erlebten, die gegen Title VII des Civil Rights Act von 1964 und den Fair Employment and Housing Act von Kalifornien verstoßen“.

„Das DEI-Programm“, fordert die Klage ein, „fördert das Stereotyp, dass Juden, auch Frau Levin und Dr. Albucher, ‚weiß‘ oder ‚vorübergehend weiß‘ sind und führte das klassisch antisemitische Sprachbild ein, dass Juden mächtig, reich und privilegiert sind.“ Bei DEI-Trainingsstunden wurden Levin und Albucher mit der Sprache der Viktimisierung konfrontiert, zu der „weiße“ Juden als Unterdrücker von „People of Color“ gehören. „Mit der Befürwortung eines antisemitischen Narrativs, das Juden kollektiv als Unterdrücker bezeichnet, die für systematischen Rassismus verantwortlich sind, während gleichzeitig die uralte jüdische Identität bestritten wird“, heißt es in der Klage, „fördert das DEI-Programm judenfeindliche Stimmung und ermutigt zu Feindseligkeiten gegen Juden.“

Und während das „DEI-Programm entworfen wurde, um allen Mitarbeitern ‚zu helfen Fähigkeiten und Vertrauen zu entwickeln sich auf Studenten unterschiedlicher Hintergründe einzulassen‘“, verletzt Juden und die jüdische Erfahrung als für Schutz untauglich zu erklären, der anderen ethnischen Gruppen gewährt wird, Geist wie Absicht dieses DEI-Auftrags. Beunruhigender ist, vermerkt die Klage, „dass das DEI-Programm antisemitische Vorfälle auf dem Campus von Stanford ignoriert und die antisemitische Falschmeldung verbreitet, Juden hätten ‚immense Macht und Privilegien‘, was Stanfords Mitarbeiter für psychologische Gesundheit lehrt die Folgen antisemitischer Vorfälle für die psychische Gesundheit durch antisemitische Vorfälle zu ignorieren.“

Diese Verschmelzung von Juden und weißem Herrenmenschentum, der zentralen Ideologie der Nazis, ist natürlich historisch absurd und moralisch pervers, genauso wie die Annahme, dass jüdische Studenten und Dozenten „weiße Privilegien“ genießen. Für jüdische Studenten ist zudem potenziell gefährlich, dass sie sich jetzt vielleicht selbst verteidigen müssen – nicht nur gegen die ständigen Beschuldigungen das rassistische Apartheid-Regime Israels zu unterstützen, das die unglücklichen Palästinenser unterdrückt – sondern auch, dass sie Teil einer großen, unheilvollen Bewegung sind, zu der im Denken der DEI-„Polizisten“ und anderer woken Campus-Linken die schlimmsten, radikalsten Elemente der neuen Rechten gehörten, die angeblich während der Administration Trump ermutigt und Sichtbarkeit und Einfluss gegeben wurden: Konservativen, Republikanern, Zionisten und allerlei Sonderlingen aus dem Neonazi-Rand.

Die unerbittliche Fokussierung auf Vielfalt, Inklusion und Gleichheit hat Juden vorsätzlich vom ideologischen Auftrag ausgenommen und in dem Prozess die Rechte und Sicherheit von Juden wurden gefährdet, ignoriert und heruntergespielt.

„Tatsächlich“, hielt die Stanford-Klage auf zum breiteren Thema fest, um das es hier geht, „dient dieser Fall als warnende Geschichte: Diese [DEI-Profis] … die an der wichtigen und notwendigen Arbeit der Bekämpfung von systemischem Rassismus und Diskriminierung beteiligt sind, müssen gewissenhaft sicherstellen, dass sie im Prozess des Konterns von Bigotterie, die sich gegen eine Gruppe richtet, nicht die Schikanierung oder Diskriminierung einer anderen Gruppe fördern oder begehen.“

Neben guten Absichten müssen Juden auch zählen.

Palästinenser gegen alle anderen: Die selektive Empörung der Medien, wenn Israel nicht beteiligt ist

HonestReporting, 26. Juli 2021

Im April 2015 gab Ahmed Tibi, ein Mitglied der Arabischen Gemeinsamen Liste des israelischen Parlaments, eine gewichtige Erklärung ab, mit der er die Kriegsverbrechen des Islamischen Staats (ISIS) an der syrisch-palästinensischen Bevölkerung verurteilte. „Was im Lager Yarmuk geschieht, ist ein Verbrechen gegen die Menschheit“, sagte er unter Bezugnahme auf die gewalttätige Übernahme des Flüchtlingslagers nahe Damaskus nur wenige Tage zuvor.

„Mehr als tausend Palästinenser wurden getötet“, versicherte Tibi.

Es fällt auf, dass diese Äußerung von praktisch allen Medien außerhalb Israels ignoriert wurde; die einzige Ausnahme war der Washington Examiner, der als einige große Nachrichten-Website Tibis Kommentare erwähnte. Die Tatsache, dass die Kommentare nicht berichtet wurden, war besonders bemerkenswert, wenn man im Hinterkopf hat, dass die Medien oft und ausgiebig alle seine Behauptungen über angebliche, von Israel begangene Verbrechen an Palästinensern berichteten (siehe z.B. hier, hier und hier).

Offenbar verdienen angebliche Verbrechen, die von Israel an Palästinensern begangen werden, mehr Aufmerksamkeit der Medien als tatsächliche Gräueltaten, die von anderen Akteuren an ihnen begangen werden.

Bevor 2011 der syrische Bürgerkrieg ausbrach, war Yarmuk Heimat für rund 160.000 palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen, was es zur größten solchen Gemeinschaft im Land macht. Das Lager wurde ursprünglich 1957 gegründet und hatte das Ziel arabische Flüchtlinge vor Israels Unabhängigkeitskrieg von 1948 zu beherbergen, bei dem fünf arabische Armeen den jungen jüdischen Staat angriffen.

Der syrische Bürgerkrieg zerstörte Yarmuk komplett. Bis Januar 2019 waren nur ein „paar Dutzend Familien“ im Lager übrig, es gab nur noch ausgebombte Gebäude und Schutt.

Nach Zusammenstößen zwischen Kräften von Anhängern und Gegnern Baschar al-Assads verhängte die syrische Regierung eine Belagerung des Bereichs. Zwischen Juli 2013 und Februar 2014 verzeichnete Amnesty International 194 Tote in Yarmuk, darunter 12 Babys, sechs Kinder und 41 alte Menschen. Zwei Drittel verhungerten; andere starben wegen fehlender medizinischer Behandlungen. In den folgenden Jahren brachten sich intensivierende Zusammenstöße, Luftangriffe und Artilleriebeschuss weitere Zerstörung und trieben die Todesopfer in Yarmuk auf geschätzte 1.458 hoch.

„Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat mehr von uns getötet als Israel es in seinem letzten Krieg gegen den Gazastreifen gemacht hat“, sagte ein palästinensischer Flüchtling der New York Times am 16. Dezember 2012.

Eine große Datenanalyse durch HonstReporting offenbart hingegen, dass die meisten prominenten Medienorgane diese palästinensischen Toten weitgehend übersehen haben. Zum Beispiel erwähnten, als das syrische Regime während einer einwöchigen Bombardierungskampagne auf Yarmuk 20 Zivilisten tötete, nur fünf Artikel die getöteten palästinensischen Zivilisten.

Dann übernahmen während des Angriffs der Regierung auf Yarmuk im April 2015 Terroristen des Islamischen Staats für kurze Zeit die Kontrolle über das Lager. Nach Angaben des Botschafters der Palästinensischen Befreiungsorganisation in Syrien, Anwar Abed al-Hadi, hat ISIS palästinensische Bewohner „hingerichtet, geköpft und vergewaltigt“. Diese Behauptungen wurden von palästinensischen Quellen vor Ort bestätigt, erhielt jedoch wenig bis keine Aufmerksamkeit seitens der Mainstream-Medien.

Die Verbrechen von ISIS an Palästinensern beschränkten sich nicht auf den Angriff auf Yarmuk. Nach Angaben von UNRWA, der UNO-Organisation für palästinensische Flüchtlinge, töteten Bomben des Islamischen Staats von Januar bis Juni 2016 in der Umgebung von Qabr Essit – einem weiteren Flüchtlingslager in den Außenbezirken von Damaskus – mindestens 36 Palästinenser.

Eine Analyse von HonestReporting stellte fest, dass diese palästinensischen Opfer von ISIS-Gräueltaten von großen Medien wie der New York Times, der Washington Post, CNN, Los Angeles Times, Associated Press, Reuters, der BBC und anderen nicht ein einziges Mal erwähnt wurden.

Bei Verbrechen der Hamas gegen die Palästinenser wegsehen

Genauso schienen viele Medienorgane Verbrechen einen Persilschein zu geben, die von der Hamas an Palästinenser begangen werden, also von der Terrororganisation, die den Gazastreifen seit mehr als einem Jahrzehnt regiert. Am 24. Juli 2021 riefen Palästinenser in der Küstenenklave die Hamas und andere bewaffnete Gruppen auf, aufzuhören Waffen in Wohngebieten zu lagern. Der seltene Aufschrei folgte einer großen Explosion im Al-Zawiya-Markt in Gaza Stadt, bei dem eine Person getötet und 14 weitere verletzt wurden.

Obwohl mehrere Medien schnell über die Explosion berichteten (siehe hier, hier und hier), entschieden sie sich später die Nachrichten über die wahrscheinliche Beteiligung palästinensischer Terrorgruppen zu ignorieren.

Tatsächlich offenbart eine Untersuchung der journalistischen Berichterstattung über den Gazastreifen ein Muster selektiver Berichte, wenn es um palästinensisches Leid geht. Als zum Beispiel ein Gaza-Teenager letztes Jahr von einem Sprengsatz getötet wurde, an dem er arbeitete, wurde in den Medien dieser Vorfall nicht erwähnt, der offenbart, wie die Terrorgruppen im Gazastreifen Minderjährige für sich rekrutieren – eine Tat, die ein Kriegsverbrechen darstellt.

Und im Kontext des Gaza-Konflikts vom Mai 2021 gingen Organe wie die New York Times einen Schritt weiter: Sie spielten aktiv die Verbrechen der Hamas an deren eigener Bevölkerung herunter (siehe hier und hier).

Das syrische Regime und Terrororganisationen wie ISIS und Hamas sind für ihre völkermörderischen Taktiken und Menschenrechtsverletzungen bekannt. Dennoch scheinen große Nachrichtenorgane anscheinend blind gegenüber dem Leid gewöhnlicher Palästinenser, die in ihr Fadenkreuz geraten.

Die Medien-Apathie erstreckt sich allerdings auch auf vom Westen unterstützte Regierungen. Zum Beispiel geht es Palästinensern nicht sonderlich besser, die unter der autoritären Herrschaft der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in der Westbank leben. Aber während der Tod von Nizar Banat, einem palästinensischen Menschenrechts-Aktivisten, der in PA-Gewahrsam starb, Anfang des Monats beträchtliche Berichterstattung erhielt (siehe hier, hier und hier), war die den Menschenrechtsverletzungen der PA gewidmeten Aufmerksamkeit flüchtig.

Wo waren diese Presseorgane, als die USA Ramallah beschuldigten gegen Teilnehmer des Wirtschafts-Workshops „Frieden zu Wohlstand“ in Bahrain vorzugehen – und sie in einigen Fällen folterte – ein Paukenschlag von einem Vorwurf, der nur in Israel Schlagzeilen machte?

Wenn Israel nicht beteiligt ist, scheint Schweigen eher die Faustregel zu sein als die Ausnahme. Es scheint fast so, als ob einige palästinensische Leben mehr zählen als andere.