Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. Oktober bis 4. November 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 29.10.2017:

Arabische religiöse Führer fordern von Christen und Kirchen kein Land an Juden zu verkaufen. Das seit Verrat.

Die UNRWA hat – mal wieder – (vor etwa zwei Wochen) unter einer ihrer Schulen im Gazastreifen einen Hamas-Tunnel entdeckt.

Die Zivilverwaltung beschlagnahmte einen PA-Bulldozer, mit dem illegale Einebnungsarbeiten durchgeführt wurden.

Jibril Rajoub behauptet, die FIFA habe seinen Antrag gegen Israel nur deshalb abgewiesen, weil Netanyahu der Führung des Verbandes gedroht habe.

Montag, 30.10.2017:

Während Abbas behauptet (haben soll) Hamas-Minister würden Israel anerkennen (ansonsten werde er sie nicht ins Kabinett holen), lehnt die Hamas schon die Sicherheitskoordination mit Israel ab. Sie sei aber bereit für die Aussöhnung weitere Zugeständnisse zu machen, „vorausgesetzt diese widersprechen nicht den Prinzipien der Bewegung und der palästinensischen Sache“.
Mahmud Abbas bestreitet übrigens, dass er gesagt hätte er würde nur Hamas-Mitglieder ins Kabinett nehmen, die Israel anerkennen.

Die Fatah hat die Zerstörung des Terrortunnels am Gazastreifen als israelisches Verbrechen am palästinensischen Volk bezeichnet. Sie sei ein Versuch die Aussöhnung zu sabotieren.

Die Hamas hat ihre „Militär“-Basen evakuiert; das könnte einen bevorstehenden Raketenangriff bedeuten.

Dienstag, 31.10.2017:

Die moderate Fatah von Friedenspartner Mahmud Abbas nicht nur verurteilt, dass die IDF den Terrortunnel gesprengt hat, sondern die toten Terroristen natürlich auch als Märtyrer gepriesen. Zudem wurden die Toten als Zivilisten bezeichnet und behauptet Israel habe Giftgas eingesetzt. Genaueres zur Tunnelsprengung hat Ulrich Sahm berichtet.

Die Hamas schwört „Rache“ für die Toten (PIJ-Terroristen) im Tunnel.

Die Polizei verdächtigt 17 Araber wegen Drogen- und Waffenhandels und nahm sie fest; 13 von ihnen sind aus Samaria, die restlichen 4 aus „Ost“-Jerusalem.

Die IDF sperrte die Straßen im Umfeld des Gazastreifens, weil befürchtet wird, dass die Araber von mit Panzerabwehrraketen auf (zivile) Autos schießen.

Mittwoch, 01.11.2017:

Offizielle Stellungnahme des PA-Kabinetts in Ramallah zur Zerstörung des Terrortunnels am Gazastreifen mit toten Terroristen: „Zu Beginn des wöchentlichen, von Rami Hamdallah geführten Treffens in Ramallah schickte wir eine Trauerbotschaft für die Märtyrer des von den Besatzungsstreitkräften begangenen Verbrechens gestern im Gazastreifen, das den Tod von neun Zivilisten zur Folge hatte, wobei fünf Zivilisten immer noch vermisst werden und der Verletzung von 14 Zivilisten, deren Verletzungen als schwer beschrieben werden. Die Regierung verurteilt diese Aggression aufs stärkste und betont, dass die internationale Gemeinschaft und vor allem die US-Administration aggressive Maßnahmen ergreifen müssen, um Israel zu zwingen alle Angriffe auf unser Volk einzustellen und handeln müssen, um unserem Volk internationalen Schutz zu verschaffen.“

Donnerstag, 02.11.2017:

Ismail Haniyeh lässt wissen, dass „Widerstandswaffen“ die Ehre der Araber sind, sie zu entwaffnen sei Verrat.

Zahlen: Israelische Araber sind an 59% der Brandstiftungen und 57% der Morde im Land beteiligt.

Jordanien sagt, die israelische Botschaft in Amman wird nicht wieder eröffnet, bevor nicht der Wächter vor Gericht steht (und verurteilt wird), der im Juli 2 Jordanier erschoss (er hatte einen Angreifer erschossen, ein weiterer Mann wurde von Querschlägern getötet).

Freitag, 03.11.2017:

Zwei Frauen der IDF-Denunziantengruppe Machsom Watch begaben sich in einen arabischen Ort in Samaria, um ihre Solidarität mit den Arabern zum Ausdruck zu bringen. Ein Mann stahl ihnen ein Armband, sie verfolgten ihn in den Nachbarort, wo Araber sie mit einem Steinhagel „begrüßten“ und fast gelyncht wurden. Sie konnten entkommen, auch weil IDF-Soldaten ihnen zu Hilfe kamen.

Der Islamische Jihad hat bekanntgegeben, dass bei der Tunnelsprengung durch die IDF mindestens 12 Araber getötet wurden.

Die Hamas lehnt die Bedingungen Israels ab, unter denen sie ihre Toten aus dem gesprengten Terrortunnel holen könnte. Fortschritte hin zur Rückgabe der Leichen zweier Soldaten sind für die Terroristen nicht akzeptabel.