Islamistische Migranten

Islamistische Denker betrachten die Auswanderung als Gelegenheit die Orte zu erobern, an denen sie sich entscheiden zu leben und sie in islamische Staaten zu verwandeln.

Mordechai Kedar, Israel Nattional News, 12. Dezember 2018

Es ist so: Wenn im Westen der Geburtsort einer Person ihm das Gefühl von Sicherheit , eine gute Bildung, einen anständigen Lebensunterhalt, ein nettes Heim und einen Partner, mit dem er eine Familie gründen kann, bietet, dann versucht diese Person in der Regel nicht ihr Glück in einem anderen Land zu suchen. Emigration wird eine realistische Option, wenn eines oder mehrere dieser Elemente von seinem Geburtsland nicht geboten werden.

In der muslimischen Welt wird Emigration auf ganz andere Weise verstanden und gründet auf dem Präzedenzfall, der vom Propheten des Islam, Mohammed, gesetzt wurde, der an seinem Geburtsort Mekka gedemütigt, verachtet und fast ermordet wurde. Die ihm gezeigte Feindseligkeit war das Resultat der Weltuntergangsprozeihungen, die der den Menschen der Stadt erteilte und seine Versuche sie „umzuerziehen“. Nachdem er Mekka 622 n.Chr. verließ, zog er nach Medina und dort wurde er nach etwa zwei Jahren zum Herrscher und Militärkommandeur sowie zum Staatsmann.

Mohammed wird im Islam als ideales Vorbild betrachtet, einer, der seine Anhänger unmöglich fehlleiten kann, der Führer, bei dem jede einzelne Tat von einer himmlischen Hand geleitet war. Das bedeutet, dass jeder Muslim, wo immer er ist und in welcher Lage er sich auch befindet, in Mohammeds Fußstapfen treten und versuchen muss sein Verhalten zu imitieren. Da Emigration zu einem Anstieg in Mohammeds Status führte, zu seiner Machtübernahme in Medina und dazu, dass es eine islamische Stadt wurde, sehen islamistische Denker Emigration als eine Möglichkeit an die Orte zu erobern, an denen zu leben sie sich entscheiden und aus ihnen islamische Staaten zu machen.

Die Millionen Muslime, die im Verlauf der letzten Jahre an die Türen Europas klopfen, kommen aus gescheiterten, kriegsgeschundenen Staaten, voller Arbeitslosigkeit, Verwahrlosung und Verzweiflung. Sie suchen nach einer sicheren Umgebung, ehrsamer Arbeit, Bildung für ihre Kinder, einem Dach über dem Kopf und sicherem, erfüllendem Leben. Sobald sie wirtschaftliche Stabilität in ihren Gastgeberländern erreicht haben, integrieren sich viele auch kulturell und werden Teil der Gesellschaft, in der sie sich wiederfinden. Sie brechen ihre Verbindungen zu islamischer Tradition ab, essen, was auf den Teller kommt und trinken, was immer in ihre Tassen gegossen wird.

Im Gegensatz dazu gibt es Millionen in Europa niedergelassene Muslime, die ein klares Ziel haben: ihrer religiösen Tradition treu zu bleiben, während sie ihren Status in Europa stärken. Sie stellen Forderungen, deren Ziel darin besteht das Gastgeberland in ein noch mehr willkommen heißendes zu verwandeln: Sie sorgen für Verfügbarkeit von Halal-Essen ohne Alkohol und Schweinfleisch,  Gerichte, die entsprechend der islamischen Scharia handeln statt örtlicher Statuten, die Nichtbeachtung christlicher Feiertage, Eliminierung von Holocaust-Bildung, zu der der Völkermord an den Juden gehört, die Etablierung eines Bankensystems gemäß dem islamischen Recht und muslimischen Frauen zu erlauben den Niqab zu tragen, der ihre Gesichter in der Öffentlichkeit verdeckt. Sie wollen, dass ihre Frauen von weiblichem medizinischem Personal behandelt werden und nicht von Männern, haben dazu viele weitere Ansprüche, deren Ziel es ist das Gastgeberland in einen Ort zu verwandeln, der weitere islamistische Migranten anzieht.

Für jeden, der seine Augen offen hält, ist überreich deutlich, dass diese muslimischen Migranten, die sich nicht in die Gesellschaften der europäischen Gastgeberländer integrieren, vorhaben, diesen Staat in etwas islamisches zu verwandeln. Sie müssen dazu keine einzige Kugel verschießen – und es ist für sie völlig in Ordnung, wenn dieser Prozess Jahrzehnte dauert, denn der Koran erklärt: „Allah ist mit den Geduldigen.“ Also ist die islamische Welt durchaus in der Lage geduldig abzuwarten, bis sie ihre Ziele erreicht hat.

Muammar Gaddafi, der frühere Präsident Libyens, sagte einmal: „Wir Muslime müssen nicht einen einzigen Schuss auf Europa abgeben, denn unsere Zuwanderung und hohe Geburtenrate werden die Arbeit erledigen.“ Das Problem mit den Europäern besteht darin, dass sie wegen ihrer fallenden Demografie gezwungen sind Migranten aufzunehmen. Zwei Weltkriege innerhalb eines Jahrhunderts reduzierten ihre Bevölkerung um Dutzende Millionen (zusätzlich zu sechs Millionen Juden) und wenn man ihre geringe Geburtenrate hinzurechnet, sorgt das für einen drastischen Mangel an Arbeitskräften.

Die Übriggebliebenen interessieren sich für Jura, Buchhaltung, Journalismus, Hi-Tech und die bildenden Künste. Wer bleibt für die Arbeit in den Fabriken? Wer ist bereit Gemüsehändler zu sein? Taxifahrer? Zusteller? Hier kommen die Migranten ins Spiel und bilden die Lösung.

Europa entwickelt sich in die islamische Richtung – langsam, aber sicher. Das Grundproblem lautet, dass Europa mit politischer Korrektheit infiziert ist, einem blinden Glauben an Multikulturalismus und Schuldgefühlen wegen dem, was Europäer indigenen Völkern weltweit antaten. Aus diesen Gründen wird jeder, der sich gegen Migration ausspricht, sofort als menschenrechtsfeindlich etikettiert, jeder, der Sorte um sein eigenes Volk äußert, wird als Rassist bezeichnet, jeder, der sich um die Zukunft seines Landes sorgt, wird für einen „Faschisten“ gehalten, während jeder, der Sorge um sein L and und sein Volk zum Ausdruck bringt, als „Nazi“ bezeichnet wird.

Diese Haltung würgt jede Kritik an Zuwanderern ab, obwohl viele von diesen von Sozialleistungen leben und ihr Anteil an denen im Gefängnis weit höher ist als der an der Gesamtbevölkerung. Der Grund für beide Phänomene liegt darin, dass die Grundwerte der Gastgeber-Nation – harte Arbeit und Einhaltung der Gesetze – von den meisten der Migranten nicht übernommen worden sind.

Die politischen Spielregeln sind in Europa als Reaktion auf die massive islamische Zuwanderung auf diesen Kontinent im Verlauf der letzten Jahre verändert worden: Die nationalistischen Rechtsparteien – nicht die Neonazis – wurden wegen ihres vermeintlichen Rassismus bis vor etwa fünf Jahren als inakzeptabel betrachtet, jetzt sind sie die beliebtesten Parteien geworden. Es gibt die durchaus begründete Möglichkeit, dass Österreich und Ungarn nicht die einzigen Länder mit einer rechtsgerichteten politischen Orientierung bleiben werden.

Europas öffentlicher Raum  hat sie verändert. Terror auf der Straße wie jetzt der Anschlag in Strasbourg und davor in vielen anderen Städten, Straßenschlachten der Art wie die Pariser sie seit Wochen erleben, komplette Bereiche, in die die Polizei Angst hat einzudringen und dass immer weiter zunehmende Teile des Wirtschaftskuchens in Form von Arbeitslosengeld, Elternzeit und anderen der Hilfe für Migranten gewidmeten Bezüge Zuwanderern zugeteilt werden, die auch zu zukünftigen Migrationswellen ermutigen.

Das kann nicht auf ewig so weitergehen. Eines der möglichen Szenarien ist, dass die politische Recht sich vereint, um mit gesetzgeberischen Mitteln resolut gegen die Zuwanderungswellen vorzugehen und Migranten in ihre Herkunftsländer zu deportieren. Selbst wenn die Linke widerspricht, hat sie keine praktischen Lösungen für das Problem und die Öffentlichkeit ist nicht dumm.

Die tatsächliche Lösung wird erreicht werden, wenn die Europäer erkennen, dass es ohne Kinder in die Welt zu setzen für ihre Zivilisation und ihre Kultur keine Zukunft gibt. Sie müssen zuerst ihr Bild von Ehe als Institution ändern, denn all die Ersatzmittel dafür haben Frauen nicht dazu ermutigt sich dafür zu entscheiden Mütter zu werden. Gleichzeitig müssen die Europäer überlegen Paaren wirtschaftliche Vorteile zu gewähren, die mehr als drei Kinder haben. Das gegenwärtige Problem besteht darin, dass es keine rechtlichen Mittel gibt, wenn man zu großen Familien ermutigt, zwischen „europäischen“ Familien und islamischen Familien zu unterscheiden, die die Staatsbürgerschaft erworben haben.

Europa befindet sich in einer Sackgasse, die zum kulturellen Selbstmord führen wird, wenn die Spielregeln nicht grundlegend geändert werden. Israel muss in Ostasien, Südamerika und natürlich den USA neue Freunde finden, denn in der sehr nahen Zukunft wird ein islamitisches Europa nicht pro-israelisch sein.

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Frankreich: Muslime werden importiert, Probleme in den Nahen Osten exportiert

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Israels Führung wurde davon überrascht, dass Frankreich im UNO-Sicherheitsrat für die Anerkennung der palästinensischen Eigenstaatlichkeit stimmte. Das widersprach den Positionen, die die Vereinigten Staaten, Australien und Großbritannien einnahmen. Das französische Abstimmungsverhalten sollte in erster Linie als eine weitere Geste gegenüber der muslimischen Bevölkerung Frankreichs gesehen werden: Muslime unterstützten massiv die Kandidatur von François Hollande bei den französischen Präsidentschaftswahlen.1

Das französische Abstimmverhalten in der UNO ist ein kleiner Teil eines größeren und weit komplexeren Prozesses, der in Frankreich und anderen Ländern in Europa stattfindet. Am Tag der Bastille, dem 14. Juli 2014, während die Operation Fels in der Brandung im Gang war, kündigte Hollande an, dass der israelisch-palästinensische Konflikt nicht [nach Frankreich] importiert werden würde.2 Am Tag davor hatte der französische Außenminister Maunel Valls bereits erklärt, Frankreich werde niemals tolerieren, dass der israelisch-palästinensische Konflikt über verbale Gewalt oder durch Handeln auf französischen Boden importiert werde.3 Der Hauptgrund hinter diesen wiederholten Äußerungen waren die Angriffe auf französische Synagogen und andere jüdische Ziele durch Muslime.

Die Äußerungen verzerrten die französische Realität. Hollande und Valls hätte etwas sagen sollen, das der Wahrheit besser entspricht, etwas wie: „Wir werden die muslimischen Aggressionen gegen die Juden nicht weitergehen lassen. Der französische Antisemitismus des Jahres 2014 war noch schlimmer und noch weiter verbreitet als in den Jahren davor. Die Anschläge auf Synagogen waren einmal mehr extreme Gewalttaten von Muslimen gegen Juden und jüdische Ziele in Frankreich.“

Die wichtigen antisemitischen Vorfälle hatten sich weitgehend seit dem Jahr 2000 manifestiert, ab der Zeit fast unmittelbar nach dem Beginn der zweiten Intifada. Auch davor waren bereits Muslime aus dem Nahen Osten nach Frankreich gekommen, um Morde zu begehen. In Paris wurden zum Beispiel 1982 das einem Juden gehörenden, Restaurant Goldenberg sechs Menschen getötet, höchstwahrscheinlich durch die Gruppe Abu Nidal.4

Die Äußerungen von Hollande und Valls stellten darüber hinaus die Fakten zu den derzeitigen Ereignissen in Frankreich falsch dar. Die Formulierung „den Konflikt importieren“ würde bedeuten, dass die zwei sogenannten französischen „Stellvertreter“ des palästinensisch-israelischen Konflikts, nämlich die muslimischen Immigranten und die französischen Juden, einander bekämpfen. Das war und ist nicht der Fall. In den letzten 14 Jahren hat es nur einseitige Aggression gegeben, bei der die Gewalt aus einer bestimmten Richtung kam: von den Muslimen, die antisemitische Vorfälle gegen Juden begingen. Deutlich vor dem Beginn der Operation „Fels in der Brandung“ wurde Sammy Ghozlan, Präsident des Nationalen Büros für Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus in Frankreich mit den Worten zitiert, die überwiegende Mehrheit der körperlichen Angriffe gegen Juden in Frankreich werde von Muslimen begangen.5

Der „Import“ des Nahost-Konflikts und die darauf folgende Zunahme des Antisemitismus in Frankreich haben bereits viel früher stattgefunden. Das Potenzial für muslimische Aggression gegen Juden war bereits in dem Moment importiert worden, als Frankreich Millionen Muslimen ohne Auswahl die Einwanderung gestattete. Eine Studie der Anti-Defamation League zeigte, dass Algerien, Tunesien und Marokko weltweit zu den zehn Ländern mit dem höchsten Prozentsatz an Antisemitismus in der Bevölkerung gehören.6 Die Einwanderer aus diesen Ländern brachten ihre Kultur mit nach Frankreich und dazu gehörte ihr Antisemitismus. Umfragen bestätigen den unverhältnismäßig hohen Grad an Antisemitismus bei französischen Muslimen im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung.7

Vor allem die Juden waren das Ziel der Aggressoren, allerdings nicht alleine. Im Herbst 2005 brachen überall in Frankreich große gewalttätige Störungen und Vandalismus aus. Die Randalierer waren entweder alle oder fast alle Muslime. Hooligans und Kriminelle nord- und westafrikanischer Herkunft zerstörten nicht nur tausende Autos, sondern auch eine große Anzahl anderen öffentlichen und privaten Eigentums.8

Diese Probleme hatten mit dem palästinensisch-israelischen Konflikt oder der muslimisch-arabischen Identifikation mit den Palästinensern absolut nichts zu tun. Die Krawalle waren ihrer Natur nach antifranzösisch, konzentrierten sich nicht besonders auf die Juden und waren das Ergebnis einer Einwanderungspolitik, die Frankreich niemals hätte zulassen dürfen. Alleine der Umfang der Einwanderungsbevölkerung hätte die verschiedenen französischen Regierungen leicht darauf hinweisen können, dass Frankeich sie unmöglich in die französische Gesellschaft integrieren konnte.

Das Thema des Imports von Konflikten geht jedoch weit über Frankreich hinaus. Die massive Einwanderung aus arabischen und muslimischen Ländern hat zu zunehmendem und extremerem Antisemitismus in westeuropäischen Staaten geführt. Nicht nur ist die Zahl antisemitischer Vorfälle, an denen Muslime beteiligt sind, unverhältnismäßig höher, als es ihrem Anteil an der örtlichen Bevölkerung entspricht, sondern die schlimmsten dieser Vorfälle werden oft von Muslimen verübt.9

Ein weiterer sozialer Missstand, der mit Teilen der Einwanderungsbevölkerung importiert wurde, sind die deutlichen Spannungen zwischen verschiedenen Einwanderergruppen und zwischen Einwanderern und der einheimischen Bevölkerung in mehreren Ländern. 2007 gab es zum Beispiel in Doetinchem in den Niederlanden eine ganze Nacht lang Gewalt zwischen Dutzenden Kurden und Türken.10 Im Juli 2014 gab es eine Pro-ISIS-Demonstration in Den Haag.11 Im Oktober 2014 besetzten 60 bis 70 kurdische Protestierende Teile des niederländischen Parlaments in Den Haag und forderten internationales Handeln zur Verteidigung der syrischen Stadt Kobane gegen die Kämpfer des Islamischen Staates.12

Das wichtigste Land mit Konflikten scheint jedoch heute Deutschland zu sein. Zugleich mit der Unterstützung für den Islamischen Staat bei einigen deutschen Muslimen kamen auch Proteste gegen diese Terrorgruppe, insbesondere von jesidischen und kurdischen Immigrantengruppen in Deutschland, die aus Solidarität mit ihren Heimatgemeinschaften handelten. Im August protestierten in Herford 300 jesidische Immigranten aus Syrien und dem Irak gegen das Vorgehen des IS gegen ihre Gemeinschaften. Während der Demonstration wurden sie von Pro-ISIS-Vertretern angegriffen. Vorher wurden am selben Tag schon ein jesidischer Restaurantbesitzer und ein 16-jähriger von IS-Anhängern angegriffen und verletzt, weil sie ein Poster zeigten, mit dem für die Anti-IS-Demonstration geworben wurde.13 Es gab zudem im Verlauf der Jahre Konflikte zwischen Christen und Muslimen in Asylbewerberheimen.

Im Oktober 2014 gab es gewalttätige Zusammenstöße in Celle und Hamburg. In Celle gab es Aufeinandertreffen von jesidischen und tschetschenischen Immigranten. In Hamburg wurde Proteste von Kurden gewalttätig, als salafistische Muslime sich ihnen entgegen stellten.14

Zusätzlich haben einige deutsche Extremisten sich dem aus dem Nahen Osten (und Nordafrika) „importierten Kampf“ angeschlossen. Sie demonstrieren unter dem Banner „Hooligans gegen Salafisten“ (Hogesa). Gibt es keine salafistischen Demonstrationen, konfrontieren sie die Polizei. Das war der Fall, als 4.000 Fußballfans und Mitglieder einer Neonazi-Organisation sich in Köln gegen die Polizei stellten und größere Krawalle verursachten. Die Behörden hatten große Mühe die Situation unter Kontrolle zu behalten.15

All dies verblasst jedoch im Vergleich zu den aktuellen Reaktionen auf die deutsche Einwanderung. Eine neue Gruppe namens Pegida (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Westens) marschiert jetzt in Dresden gegen muslimische Einwanderung und gegen die Unterstützung der Immigranten. Nur eine Minderheit der mehr als 15.000 Pegida-Unterstützer sind Neonazis. Der Rest sind gewöhnliche Bürger.16 Derweil breiten sich Pegida-Demonstrationen in weitere deutsche Städte aus, ebenso Gegendemonstrationen.

Was kann aus all dem geschlossen werden? Einmal mehr waren die Juden die ersten, die litten, diesmal unter Europas unkontrollierter Einwanderungspolitik. Doch inzwischen haben die negativen Folgen der unkontrollierten muslimischen Einwanderung völlig andere Dimensionen bekommen.

Was die jüngste Abstimmung der Franzosen in der UNO und Frankreichs politische Haltung angeht, mögen die französischen Obrigkeiten sinnlose Gründe für ihr Votieren gegeben haben. Der Hauptgrund ist aber mit der massiven Zahl wahllos importierter Muslime verbunden. Um sie zufriedenzustellen, unterstützt die derzeitige französische Regierung die Gründung eines Palästinenserstaates und damit den Export ihrer innenpolitischen Probleme in den bereits reichlich unruhigen Nahen Osten.

 

1 http://www.ifop.fr/media/pressdocument/482-1-document_file.pdf [Französisch]
2 François Hollande: Le conflit israélo-palestinien ne peut pas s’importer. In: Le Monde, 14. Juli 2014. [Französisch]
3 Valls ne laissera pas le conflit Israélo-Palestinien s’importer en France. Le Monde, 13. Juli 2014. [Französisch]
4 New York Times Service: Terrorist Abu Nidal Reportedly Found Dead. Baltimore Sun, 20. August 2012.
5 Report: Gang of youths taser French Jew at Paris monument. JTA, 11. Juni 2014.
6 ADL Global 100: A Survey of Attitudes toward Jews in Over 100 Countries around the World. Anti-Defamation League, 2014.
7 French Muslims see Jews controlling nation’s economy, media. JTA, 16. November 2014.
8 Manfred Gerstenfeld: The Autumn 2005 Riots in France: Their Possible Impact on Israel and the Jews. The Jerusalem Center for Public Affairs, 2006.
9 Manfred Gerstenfeld: Muslim Antisemitism in Europe. Journal for the Study of Anti-Semitism 4, 2 (2013), S. 195-229.
10 http://www.trouw.nl/laatstenieuws/laatstenieuws/article832382.ece/Turken_en_Koerden_op_de_vuist_in_Doetinchem?backlink=true
11 Vlaggen met hakenkruis bij demonstratie. De Telegraaf, 12. Juli 2014 [Niederländisch].
12 Kurdish protesters break into European Parliament. BBC, 7. Oktober 2014.
13 Iraq conflict resounds on German streets. The Local, 7. August 2014.
14 Reactions to riots in Hamburg, Celle. Deutsche Welle, 8. Oktober 2014.
15 Philip Oltermann: Football fans and neo-Nazis clash with police in Cologne. The Guardian, 27. Oktober 2014.
16 Kate Connolly: Estimated 15,000 people join ‘pinstriped Nazis’ on march in Dresden. The Guardian, 15. Dezember 2014.

Kollektivhaftung und –strafe

Eines der No-Nos unserer Zeit. Besonders, wenn die Terroristen im Gazastreifen dafür sorgen, dass die Israelis sich gegen den Terror wehren und Grenzübergänge sperren, weil sie laufend unter Beschuss stehen. Kollektivbestrafung darf nicht sein, niemals, selbst dann nicht, wenn die „Bestraften“ ganz kräftig daran mitgearbeitet haben, dass die „Bestrafung“ überhaupt zustande kam.

Anscheinend gibt es aber Ausnahmen zu der Ansicht, dass „Kollektivbestrafung“ nicht und nie sein darf. Ein Beispiel dafür erleben wir im Moment wieder in Frankreich. Wenn „Jugendliche“ sich zu Tode bringen und die spontan Trauernden ihrem „Frust“ wegen der sozialen Benachteiligung freien Lauf lassen, dann ist das nicht in Ordnung, aber hinzunehmen. Die Privilegierten, die es wagen Autos zu besitzen oder mit Läden Geld scheffeln, müssen halt den Preis dafür zahlen, dass sie den „Jugendlichen“ keine Perspektiven verschaffen.

Diese „Jugendlichen“ (oder auch die Linksdraußen-Fraktion der „Autonomen“) gehen nach eigenem Denken gegen die „Täter“ vor. Im Fall der beiden Motorraddiebe sind das nicht nur die beiden Polizisten, deren Streifenwagen die Unverschämtheit hatte im Weg zu sein. Es ist auch nicht die Belegschaft der Polizeiwache, zu der die beiden Polizisten gehörten. Es ist noch nicht einmal die gesamte Pariser Polizei. Nein, es ist die gesamte Bevölkerung. Weil die die „Jugendlichen“ nicht akkommodiert, ihnen keine weiteren Privilegien eingeräumt hat und gänzlich ignorant gegenüber den den „Jugendlichen“ gefälligst zustehenden Versorgungsleistungen sind. Weil die Polizisten nur aus diesen üblen Motiven heraus diesen Rasern ohne Helm auf dem gestohlenen Motorrad und mit überhöhter Geschwindigkeit in die Quere kamen.

Die gesamte Bevölkerung von (gestern) sechs Vororten wird in Haftung genommen. Ganz Frankreich muss die Strafe hinnehmen. Was ist das anderes als Kollektiv-Haftung und Kollektiv-Strafe?