Der Koran verbietet Integration

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Entscheidend ist, welche Form des Islam sich durchsetzt

Daniel Pipes, Los Angeles Times, 22. Juli 1999

Der Islam soll in den Vereinigten Staaten 6 Millionen Anhänger haben und die am schnellsten wachsende Religion des Landes sein; 1960 lebten hier schätzungsweise 100.000 Muslime. Auf eine wichtige Weise ist das eine einzigartige Gemeinschaft, anders als jede andere, die vorher kam, und sie sieht sich Entscheidungsmöglichkeiten ausgesetzt, die vermutlich einigen Einfluss auf die USA und die nicht muslimischen Staaten der Welt haben.

Amerikanische Muslime – Immigranten, wie hier geborene – betrachten die USA auf eine von zwei vorherrschenden Möglichkeiten. Mitglieder der einen Gruppe, die Integrationisten, haben kein Problem damit, gleichzeitig patriotische Amerikaner und überzeugte Muslime zu sein. Symbolisch für diese Betrachtungsweise der USA, weht am Islamic Center of Southern California eine amerikanische Flagge.

Diese Integrationisten bestehen darauf, dass die Normen des Westens – nachbarschaftliche Beziehungen, Arbeitsfleiß, Ehrlichkeit – im Grunde das sind, was der Islam lehrt. Umgekehrt stellt der Islam die Erfüllung amerikanischer Werte dar und betrachtet Muslime als positive Kraft, die Amerika voran bringt. Ein Integrationist drückte das so aus, dass man, um ein guter Muslim zu sein, ein guter Amerikaner sein muss und umgekehrt. Oder, wie der schwarzamerikanische Leiter W. Deen Mohammed es sagte: „Der Islam kann dem Westen etwas bieten, statt eine Bedrohung des Westens darzustellen.“ Integrationisten akzeptieren, dass die USA nie ein muslimisches Land sein werden und haben sich damit abgefunden in einem nicht islamischen Umfeld zu leben; sie rufen die Muslime auf, ins öffentliche Leben einzutauchen, um nützlich wie einflussreich zu werden.

Im Gegensatz dazu streben Chauvinisten an, die USA zu einem muslimischen Staat zu machen, der eventuell gar dem iranischen oder sudanesischen Modell entspricht. Im Glauben, dass die islamische Zivilisation allem Amerikanischen überlegen ist, werben sie für den Islam als Lösung für alles Schlechte im Land. In den Worten ihres führenden Theoretikers, Ismail Al-Faruqi: „Nichts könnte großartiger sein als dieser junge, lebhafte und reiche Kontinent [Nordamerika], der sich von seiner bösen Vergangenheit löst und unter dem Banner des Allahu Akbar [Gott ist groß] vorwärts marschiert.“ Oder in den Worten eines Lehrers an der Al-Ghazly Islamic School in Jersey City (New Jersey): „Unser kurzfristiges Ziel ist es, den Islam einzuführen. Als langfristiges Ziel müssen wir die amerikanische Gesellschaft retten. Allah wird fragen, warum ich nicht vom Islam sprach, denn dieser Landstrich ist Allahs Eigentum.“

Einige dieser Sorte reden sogar davon, die US-Regierung zu stürzen und durch eine islamische zu ersetzen. Obwohl das bizarr klingt, gewinnt diese Haltung ernsthafte und weit gestreute Unterstützung bei Muslimen, von denen einige diskutieren, ob friedliche Mittel ausreichend sind oder ob Gewalt eine notwendige Option ist. (Scheik Omar Abdel Rahman vom World Trade Center-Anschlag von 1993 gehört eindeutig zu denen, die glauben, dass Gewalt notwendig ist.)

Kurz gesagt sind die Integrationisten erfreut in einem demokratischen Land zu leben, wo die Gesetzestreue vorherrscht, während die Chauvinisten die Bräuche des Nahen Ostens und Südasiens importieren wollen. Die eine Gruppe akzeptiert das Konzept eines amerikanisierten Islam als nicht weniger wert als den ägyptischen oder pakistanischen Islam, während die andere im amerikanischen Leben wenig Attraktives findet.

Welches dieser beiden Elemente sich durchsetzt, hat große Bedeutung für die Vereinigten Staaten und die Welt des Islam. Wenn die überwiegende Mehrheit der amerikanischen Muslime den integrativen Ansatz übernimmt, sollte sich die muslimische Gemeinschaft gut in das Gewebe des amerikanischen Lebens einfügen. Zusätzlich gibt es den Nutzen, dass die gut ausgebildete, wohlhabende und ambitionierte Gemeinschaft amerikanischer Muslime ihre Version eines modernen und toleranten Islam in den Nahen Osten, Südasien und andernorts Orte ausbreiten wird.

Wenn aber die Chauvinisten zahlreicher sind und (wie es heute der Fall ist) die meisten muslimischen Institutionen in den USA beherrschen, könnten die Folgen wirklich bitter sein. Nehmen wir den Vorfall vom März 1996, als Mahmud Abdul-Rauf, ein 27-jähriger Konvertit zum Islam, der damals in der National Basketball Association spielte, sich entschied sitzen zu bleiben, als die amerikanischen Nationalhymne vor jedem Spiel gespielt wurde. Als Muslim, sagte er, könne er der amerikanischen Flagge keinen solchen Respekt erweisen, da er sie als ein „Symbol der Unterdrückung, der Tyrannei“ betrachtete. Die Entfremdung dieses reichen und erfolgreichen Muslimen hat furchtbare Konsequenzen, wenn sie sich weit verbreitet.

Hier gibt es eine Rolle für jeden – Muslime, Nicht-Muslime, Geschäftsführer, Hollywood-Produzenten, Journalisten, Lehrer, religiöse Leiter – zu erklären, was es heißt Amerikaner zu sein und gegen muslimischen Chauvinismus zu argumentieren. Man könnte glauben es sei offensichtlich, dass das Leben in diesem Land dem im Iran oder Sudan unendlich vorzuziehen ist, aber das ist eindeutig nicht für jeden offensichtlich. Diejenigen von uns, die diese einfache Wahrheit verstehen, müssen sie unseren Mitbürgern erklären.

 

Muslime für Nicht-Integration

Manchmal fragt man sich, wieso Informationen nur über riesige Umwege zu bekommen sind. So ist es – wieder einmal – mit dieser, die aus dem Weblog von Daniel Pipes stammt (dort auch Links für diese Story):

Eine muslimische Frau, die aus Marokko stammt, Ouafaa Abrazi, hat in den Niederlanden für ein politisches Amt kandidiert, auf der Liste des Islam Democraten. Ihre besondere Aufmerksamkeit liegt darauf die Verbannung der Burka aus der Öffentlichkeit zu verhindern. Was ihren Wahlkampf besonders bemerkenswert macht: Um Wählerstimmen wirbt sie ausschließlich in Moscheen. Sie gibt keine Interviews, will nicht in der Öffentlichkeit erscheinen und natürlich ihr Foto nicht in den Zeitungen sehen. Ihr Name taucht noch nicht einmal auf der Internetseite der Islam Democraten auf.

Um herauszufinden, was sie denkt, muss man auf eine mit Passwort geschützte Internetseite gehen. Dort sagt sie: „Wir Muslime müssen wissen, dass es unsere Pflicht ist Entscheidungen zu treffen, von denen die Umma profitiert. Islam Democraten zu wählen, ist eine davon.“

Diese Liste gewann vor einem Jahr einen Sitz im Parlament mit einem Wahlkampf, zu dem Werbung für geschlechtergetrennte Schwimmbäder für Männer und Frauen gehörte.

Daniel Pipes kommentiert lakonisch: Abrazis Kandidatur zeigt neue Wege auf, wie sich Muslime NICHT in den Westen einpassen.