Ein Tag bei der UNO: „Der Zionismus ist eine Massenvernichtungswaffe.“

Virag Gulyas, Israellycool, 11. November 2017

Die einzige Frage, die mir immer wieder komt, während ich im UNO-Hauptsitz in New York City sitze, lautet: Wie konnten es so weit kommen? Wie konnte die UNO sich derart pervertieren, dass Terroristen dort einen Sitz bekommt, wohin mein Ausweis mich nicht einmal durchlassen würde?

Wie kann diese Institution noch irgendeine rechtliche Legitimität haben, wenn sie nahe legt, dass das einzige Land dieser Welt, das sich verbessern muss, Israel ist? An einem einzigen Tag wurden neun, lassen Sie mich das widerholen: 9 Israel verurteilende Resolutionen verabschiedet, während alle übrigen Mitglieder zusammen sechs erhielten.

Ich weiß, sie seufzen nur und sagen: Na ja, wen kümmert die UNO?

Nun, ich verstehe Sie und ich wünschte, wir könnten noch einmal ganz von vorne anfangen und es erneut versuchen; versuchen eine Institution aufzubauen, die versucht den Weltfrieden herzustellen und damit zumindest in der Lage ist Terrorismus zu definieren. Denn, Sie mögen es glauben oder auch nicht, heute hat die UNO keinerlei rechtlichen Begriff für Terrorismus.

Also ja: Es war eine harte Woche bei der UNO. Und das sind die Dinge, von denen wir hören, aber hier zu sitzen, der geschniegelten Menge zuzusehen, die bereit ist einmal mehr auf Israel einzudreschen, ist etwas …. nun… schlicht zum Kotzen.

Photo: Virag Gulyas

Würde ich aufgefordert einen Optimierungsplan für die letzte Sitzung der UNO-Vollversammlung zu schaffen, hier sind die Schlüsselbegriff, die mit großer Sorgfalt wiederholt wurden, um sicherzugehen, dass Sie bis Ende der Woche eine totale Gehirnwäsche erhalten:

„Israel die Besatzungsmacht“

„Israel tötet Kinder“

„Übermäßige Gewalt gegen unschuldige Palästinenser“

„Kollektive Bestrafung“

„50 Jahre Besatzung“

„Humanitäre Krise“

„Apartheid“

„Kolonisierung“

„Illegal“

Wiederholen Sie diese Worte eine Woche lang vor hunderten in einem Saal und tausenden weiteren, die online zusehen, dann haben Sie es geschnallt: Ihr seid einfach nicht besser als Hitler.

Die Tatsache, dass die UNO ein unerklärbares Maß an Israel – und nur an Israel – anlegt, ist nicht neu. Sieht man sich die Zusammensetzung der UNO-Vollversammlung an, in der die islamischen Saaten 11% der kompletten Versammlung stellen, dann wird das gesamte Programm des Einprügelns auf Israel zu einer einfachen mathematischen Gleichung, die sich in politischen Konfigurationen abspielt. Das ist nicht weiter schwer; es geht nur um Zahlen und meiner Meinung nach fehlt ihnen die rechtliche Terminologie für alle. Und die Tatsache ist, dass die islamischen Staaten einander zwar nicht lieben, aber alle einen gemeinsamen Nenner haben, der sie am Leben hält: Ihren Hass gegenüber den Juden. Oder nennen wir es beim Namen: Antisemitismus.

Und dieser Nenner war bei der jährlichen Farce deutlich, die in der UNO-Vollversammlung abgeht, bei der alle 193 Mitgliedsstaaten anwesend sind.

Wenn Sie die Beschlussentwürfe sehen und wer sie einbringt, dann verlieren Sie bereits den Verstand. Mit der gelegentlichen Ausnahme der Schweiz handelt sich ausnahmslos um arabische Länder – und dann wollen Sie mir erzählen, dass das ein unparteiisches Dokument ohne politische Absichten ist? Wem wollen Sie veräppeln?

Die einzige Frage lautet hier: Wer finanziert das? Diese Typen, die dort sitzen und ihre fetten Gehälter einstreichen, tun das mit unserem Geld und vertreten die Interessen der Hamas.

Nein, das ist pervers.

Die Vertreterin Israels war großartig, stand aber ziemlich alleine da. Sie stellte die UNO dafür zur Rede, dass sie die Realität ignoriert und einmal mehr eine ganze Woche damit verbringt Israel zu dämonisieren statt über Syrien oder den Jemen zu reden; und genau diese Länder haben den Nerv Israel anzuklagen. So stellte sie heraus: „Für die Verfasser dieser Resolutionen spielen die Fakten keine Rolle.“

Nun, wenn das doch das einzige Problem mit diesen Resolutionen wäre. Aber lassen Sie mich etwas hinzufügen: Niemand im Saal spricht über die Messerangriffe, Tunnel und Hamas im Allgemeinen. Sie sollten also entweder eine ausgewachsene Studie vorlegen oder aufhören vorzugeben, dass das keine antiisraelischen Anomalien sind.

Außer Israel erhoben sich nur die USA und gaben einen recht scharfen Kommentar dazu ab, warum die USA gegen diese Resolutionen stimmen werden – was übrigens nicht alles war. Er nannte die Arbeit der Ausschüsse kontraproduktiv und eine totale Verschwendung von Ressourcen. In seinen Worten: „Diese Gremien verschwendeten 6,1 Millionen Dollar.“

Lassen sie uns einfach die unglaublichen Teile aufzeigen:

Syrien ergriff das Wort und belehrte uns alle darüber, was Zionismus wirklich ist. Hören Sie gut zu, denn: „Der Zionismus ist eine Massenvernichtungswaffe, eine Chemiewaffe, die im Nahen Osten Massenvernichtung begangen hat.“ Danke, Dr. Bashar al-Jaafari, predigen Sie hier wirklich Moral?

Doch es geht noch hitziger: So wie der Repräsentant des Iran, der die Spuren des Antisemitismus nicht einmal verbirgt.

Aber mal ganz ehrlich: Sind wir wirklich immer noch überrascht davon? Leider nicht wirklich.

Wenn man andererseits sieht, wie jedes einzelne europäische Land – einschließlich meines eigenen, Ungarn – auf einer Linie mit den arabischen Staaten abstimmt, dann kocht mir schlicht das Blut und gleichzeitig bricht es mir das Herz. Die EU-Mitgliedstaaten sind auf einem jüdisch-christlichen Fundament aufgebaut. Und doch gehen Sie Hand in Hand damit eine Resolution zu verabschieden, die den Tempelberg ausschließlich bei seinem arabischen Namen „Haram al-Scharif“ nennt, während bewusst jeglicher Bezug zu jüdischen und christlichen Verbindung des heiligen Orts ausgelassen wird. Das ist äußerst irrsinnig.

Während ich versuche mein Land damit zu verteidigen, dass es auf einer Linie mit der von der EU vorgetäuschten einen Stimme in der Außenpolitik abstimmen muss, weiß ich, dass dem nicht so ist. So sehr sie es auch möchte, Die EU ist immer noch keine supranationale Institution, wenn es um Außenpolitik geht. Andererseits überwiegen die politischen und wirtschaftlichen Spiele jegliche Moral, den gesunden Menschenverstand und vor allem: die Fakten.

Diese Woche war ich mit eigenen Augen Zeuge des Antisemitismus und antiisraelischen Handelns der UNO. Von daher bin ich jetzt Zeuge und ich kann aussagen und das bringt Verantwortung mit sich.

Also sammelte ich zunächst einmal 50 antiisraelische Flugblätter und schickte sie dorthin, wohin sie gehören: in den Müll.

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Gedankenverlorenes Territorium – Bericht: Kompetenter kurdischer Staat wird Instabilität herbeiführen, palästinensischer Terrorstaat ist völlig in Ordnung

PreOccupied Territory, 24. September 2017

Der Nahe Osten ist nicht an kompetente Verwaltungen gewöhnt; es wäre unverantwortlich so etwas einzuführen.

Mossul, 24. September – Anlaysten aus einem Kader an Staaten und Instanzen, die die fließende, chaotische Lage im Nahen Osten beobachten, sind zu dem Schluss gekommen, dass die Gründung eines unabhängigen, einheitlichen Staats für die Kurden, wo sie schon eine de facto-Autonomie genießen und die Fähigkeit geeigneter Autonomie und Verwaltung demonstriert haben, würde eine destabilisierenden Faktor in die Region bringen, während ein von Stammeswesen, korrupten, von der Unterdrückung anderer Meinungen besessenen Despoten regierter Palästinenserstaat nur als stabilisierender Faktor dienen könnte.

Die Vereinigten Staaten, die Türkei, der Iran, der Irak, die Vereinten Nationen, Syrien und eine Unzahl anderer haben ihre Missfallen bezüglich der Vorstellung der Souveränität für die Kurden angemeldet; die Kurden sind eine ausgeprägte ethnische Gruppe, die unter einer Unmenge Regime von außen gelitten hat und die Unabhängigkeit anstrebt. Gleichzeitig haben dieselben Gruppierungen und Länder an der Gründung eines souveränen Staats für die Palästinenser gearbeitet, einer Nation, die in den 1960-er Jahren ausgearbeitet wrude, die in den mehr als zwei Jahrzehnten Selbstregierung wenig bis keine Fortschritte hin zur Einrichtung guter Regierungsführung, demokratischer Institutionen, Zivilgesellschaft, Transparenz oder anderer Faktoren gemacht hat, die irgendwie die Weisheit der Fortsetzung eines solchen Weges  demonstrieren würden. Beim Erklären der unterschiedlichen Haltungen vermerken Experten, dass die kompetente Verwaltung durch die Kurden eine aufkommende Ordnung in der Region untergraben, während ein korrupter, Terrorismus propagierender Palästinenserstaat sie stärken würde.

Bei der Erklärung des Unterschieds deuten Analysten auf mehrere Schlüsselfaktoren. „Erstens muss man begreifen, dass der Nahe Osten nicht an kompetente Verwaltung gewöhnt ist“, insistierte ein Akademiker, der hart zu versuchen schien nicht dem iranischen Außenminister Javad Zarif mit Groucho-Brille, Nase und Schnurrbart zu ähneln. „Es wäre unverantwortlich so etwas einzuführen. Sehen Sie sich nur das Chaos an, das die Zionisten angerichtet haben, indem sie auch nur eine Andeutung echter Regierung gebracht haben. Die Völker dieser Region leisten solchen fremden, kolonialen Ideen weiterhin Widerstand.“

„Korruption, Völkermord, Herrschaft über andere Völker, gewalttätige Unterdrückung eines jeden Zeichens einer unabhängigen Bewegung – da sind Werte, die in diesem Teil der Welt Zuhause sind“, argumentierte eine Gruppe unparteiischer UNO-Delegierter aus Staaten, die von irakischem Öl abhängig sind, von der Türkei bedroht werden oder mit einer Geschichte des gewalttätigen Umgangs mit den Kurden. „Man kann kein Volk belohnen, das versucht Unabhängigkeit zu durchzusetzen – was andere ermutigen würde und das wäre ein Rezept für die Katastrophe. Solange man nicht über die Palästinenser redet. Für die ist das in Ordnung. Nein, keine Frage, fürchte ich. Es ist nicht gestattet dieses internationale Dogma anzuzweifeln. Wer man das tut, dann läuft man Gefahr, dass die von Petrodollars finanzierten Institutionen plötzlich ihre Unterstützer verlieren.“

Menschliche „Irrtümer“: Durban, Jenin, Gaza

Gerald M. Steinberg, National Review, 25. Juli 2002

Der versehentliche Tod einer Reihe von palästinensischen Kindern in Folge des israelischen Schlags gegen das Gebäude, in dem sich der Hamas-Terroristenführer Salah Shehadeh mitten in Gaza Stadt versteckte, war ein tragischer Fehler. Aber von dem Chor, der sich aus der selbst ernannten „internationalen Gemeinschaft“ zusammen setzt – der UNO, den Medien, den Menschenrechtsorganisationen und europäischen Schreibtisch-Diplomaten – stellt sich Israels Versuch der Selbstverteidigung als moralisches Verbrechen größten Ausmaßes dar. Sollte jemand weitere Belege ethischer Verderbtheit brauchen – diese Verurteilungen zeigen sie.

In der ganzen Aufregung wird bequemerweise die Tatsache ignoriert, dass dieser Unfall hätte vermieden werden können, wenn palästinensische Terroristen sich nicht in dicht bewohnten Gebieten verstecken würden. Der Schlag gegen Shehadeh wird als gewollter Angriff auf Zivilisten dargestellt, während er eine Verteidigungsmaßnahme Israels war, das weiterhin versucht, das Leben seiner Bürger zu schützen. Der Fehler, der zu den zivilen Toten führte, war ein taktischer: der Gebrauch einer 1000kg-Bombe statt einer kleineren und präziseren Waffe.

Viele Journalisten handelten mit pathetischer Vorhersagbarkeit und ignorierten (wie auch die Diplomaten, die diese Mythen nachplappern) in ihren Berichten aus Gaza die Gründe hinter der israelischen Entscheidung – nämlich die von Shehadeh und anderen in Arafats Reich lebenden Terroristen verübten Untaten. Im Gegensatz zu diesem moralischen Verbrechen ist die palästinensische Massenterror-Kampagne in den letzten zwei Jahren völlig auf gezielten Angriffen aufgebaut, die israelische Kinder töten sollten. Und doch hat sich die meiste Zeit Europa und der Rest der schicken „internationalen Gemeinschaft“ auf die Seite der Mörder gestellt und die hunderte Opfer verurteilt.

Die Unfähigkeit zu unterscheiden zwischen Aggressoren ohne Rücksicht auf menschliches Leben und den Verteidigern, deren Ziel es ist, die Heiligkeit des Lebens zu schützen, macht die grundlegende moralische Fehlleistung unserer Zeit aus. Dasselbe Geschrei setzte automatisch ein, als alliierte Bomben im Krieg gegen Saddam Hussein fehl gingen (soll heißen: als Zivilisten getötet wurden, die unterhalb einer Militäreinrichtung untergebracht waren); in Serbien, beim Versuch, den Kosovo gegen Milosevic zu verteidigen; und wieder in Afghanistan nach bin Ladens Megaterror-Anschlägen vom 11. September. Präsident Bushs uncharakteristischer Entschluss in die Verurteilungen Israels einzustimmen, war durchsichtig und nicht unbedingt gut überlegt, kam er doch nur wenige Wochen, nachdem ein amerikanischer Luftangriff in Afghanistan fehl schlug und Dutzende von Hochzeitsgästen tötete. Die moralische Last für den Verlust unschuldigen Lebens haben in all diesen Fällen die Terroristen und ihre Unterstützer zu tragen, einschließlich denen, die die ideologische Unterstützung, Gelder und Unterschlupf liefern.

Gleichzeitig haben die UNO und ihre loyalen Verbündeten unter den Menschenrechts-Supermächten (wie z.B. Human Rights Watch) eindeutig nichts aus ihrer Blamage von Jenin gelernt. Dort wurde ihr Eifer offenkundig, der palästinensischen Propagandamaschine zu folgen und Israel zu dämonisieren. Im Fall Jenins wurde das israelische Militär verurteilt, weil es Risiken einging (die es das Leben von 23 israelischen Soldaten kosteten), indem es Bodentruppen einsetzte um die terroristischen Netzwerke zu zerstören, die in den UN-Flüchtlingslagern Immunität suchten. Als die israelische Luftwaffe gegen den Hamas-Führer in Gaza geschickt wurde, setzte das Geschrei nicht einen Moment aus. Mit anderen Worten: Was immer Israel tut und wie immer es handelt, um Terrorismus vorzubeugen, Verurteilung wird mit Sicherheit auf dem Fuß folgen.

Diese Gruppen nutzten die Tragödie in Gaza sofort aus, um die Erinnerungen an das falsche Gebrüll von „Massaker“ und „Kriegsverbrechen“ und den eifrigen Wiederholungen der palästinensischen Lügen auszulöschen. Die makabere Szene des UN-Repräsentanten Terje Larsen, wie er von Studio zu Studio lief und immer wieder den „Gestank des Todes“ eines Massakers anführte, das nie stattgefunden hatte, wird nun wiederholt. Und vorhersagbar verurteilte die UN-Menschenrechtszarin Mary Robinson die israelische Unmoral, weniger als ein Jahr nachdem sie dem Fiasko der UNO in Durban vor stand – einem Festival des überflüssigen Einprügelns auf Israel und Feiern des Antisemitismus unter der verlogenen Verkleidung des Antirassismus. Diese Gruppen oder Einzelpersonen haben es nicht geschafft, ein Fünkchen Glaubwürdigkeit zu bewahren.

Und doch wird Israel, trotz dieser [behaupteten] ethischen Verdorbenheit, eine ernste Untersuchung der fatalen Entscheidung durchführen, die zu dieser Tragödie führte. Moral wird nicht von denen bestimmt, die am lautesten schreien oder die Lügen mit der größten Frequenz wiederholen, sondern durch Personen und Nationen, die einem Verhaltenskodex folgen, der gegenüber Klischees und zynischer Manipulation immun ist.

(Dieser Artikel ist als Reaktion auf die Folgen des tödlichen Angriffs auf Salah Shehadeh zu verstehen; s. dazu auch die Einträge zu Shehadeh im Bereich „Palästinenser“)

Die Lieferanten hasserfüllter Propaganda aufhalten

First One Through, 28. September 2016

Propaganda ist seit Jahrhunderten ein wichtiges Mittel der Kriegsanstrengungen gewesen. Heute gibt es einen wachsenden Konsens sich den für die Förderung von Terror genutzten Menschen und Maschinen entschlossen entgegenzustellen, genauso wie die Anstrengungen die Terroristen selbst auszumerzen.

Nazi-Deutschland

Nazi-Deutschland löschte vor und während des Zweiten Weltkriegs Millionen Zivilisten aus, die es als unerwünscht betrachtete. Historiker haben lange über die Gründe nachgedacht, warum so viele Deutsche und andere Europäer sich gegen ihre Mitbürger wandten und schrieben einiges der Erkenntnis einer effektiven Nazi-Propagandamaschinerie zu.

Während Adolf Hitler der Führer der Nazi-Partei war, die den Bemühungen zur Ermordung von Juden, Zigeunern und anderen anführte, was es sein Propaganda-Spezialist Joseph Goebbels, der die Anstrengungen anführte die Deutschen gegen die Juden zu sammeln, einschließlich Aktionen, um die Deutschen nach dem Ersten Weltkrieg als Opfer erscheinen zu lassen und Juden als Untermenschen, die die Reinheit der Arier aushöhlen. Seine Darstellung der Juden in Werbung und Film half die Öffentlichkeit zu blenden und die Meinung gegen die Juden zu drehen.

Zitat: „Propaganda funktioniert am besten,
wenn die, die Manipuliert werden, sich sicher sind,
dass sie aus eigenem, freiem Willen handeln.“*

Heute gilt der Islamische Staat/ISISI als tödlichste Terrororganisation, die im Nahen Osten tausende tötet. Er hat viele Videos erstellt und veröffentlicht, die seine Barbarei zeigen, die er nutzt, um aus aller Welt Soldaten zu rekrutieren.

US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton hat ihre Sorge über die terroristische Bedrohung durch ISIS in mehreren Debatten geäußert, auch zu seiner Online-Propaganda:

Wir müssen auch bei der Online-Bekämpfung von ISIS einen besseren Job machen; dort rekrutieren sie, dort radikalisieren sie. Und ich glaube nicht, dass wir alles tun, was wir tun können. Wir müssen mit dem Silicon Valley zusammenarbeiten. Wir müssen mit unseren Experten in unserer Regierung zusammenarbeiten. Wir müssen stören, wir müssen es mit ihnen in der Arena der Ideen aufnehmen, die leider die Gemüter der anfälligen Menschen verschmutzen und einfangen. Wir müssen als diesen Krieg gegen ISIS aus der Luft, auf dem Boden und online, im Cyberspace führen. (7. September 2016)

Die Kommentare Clintons schienen wie ein Online-Kampf zu sein: ein Kampf im Internet gegen eine Online-Bedrohung.

Allerdings schienen ihre Kommentare während der Diskussion am 26. September 2016 Clinton ihre Drohung gegen diejenigen zu verstärken, die daran beteiligt sind die boshafte Propaganda zu erstellen:

Und ich würde auch alles Mögliche tun, um ihre Führung auszuschalten. Als ich Außenministerin war, war ich an einer Reihe Bemühungen beteiligt die Al-Qaida-Führung auszuschalten, darunter natürlich die Ausschaltung von Bin Laden. Und ich glaube, wir müssen auch Baghdadi nachstellen, das zu einem unserer Organisationsprinzipien machen. Denn wir müssen ISIS besiegen und wir müssen alles tun, was wir können, um ihre Online-Propagandabemühungen zu unterbrechen.

Diese Kommentare schienen Clintons Wunsch zu vermitteln diese ISIS-Mitglieder physisch anzugreifen, die die Propaganda produzieren. Sie verband die Tötung von Terroristen mit dem Online-Kampf. Das war eine wichtige Verschärfung des Kampfs gegen terroristische Propaganda durch eine Politikerin.

Zivilisten haben sich ihrerseits an die Gerichte gewandt, um die Verbreitung von Terrorpropaganda online zu blockieren. Im Januar 2016 gab es eine Klage gegen Twitter und im Juni 2016 wurden auch Facebook und Google wegen der Verbreitung von ISIS-Videos verklagt. Diese Seiten hatte nichts mit der Herstellung oder dem Einstellen der Videos zu tun, wurden aber angegriffen, weil sie die Propaganda nicht löschten, womit sie den bösartigen Botschaften ermöglichten weltweit verbreitet zu werden.

Die Aufstachelung zu Gewalt und Terror findet sich an vilen Orten über die sozialen Medien und den Irak hinaus.

Die palästinensischen Araber

Zwischen den ersten beiden Präsidenten-Debatten sprach Premierminister Benjamin Netanyahu vor der UNO-Vollversammlung. In seinen Anmerkungen stellte er die skandalöse Aufstachelung zu Gewalt und Antisemitismus fest, die in der palästinensisch-arabischen Gesellschaft verbreitet ist:

Hier haben wir jetzt die Tragödie, denn sehen Sie, die Palästinenser sind nicht nur in der Vergangenheit gefangen, ihre Führer vergiften die Zukunft.

Ich möchten, dass Sie sich einen Tag im Leben eines 13-jährigen palästinensischen Jungen vorstellen. Ich werde ihn Ali nennen. Ali wacht vor der Schule auf, er geht zum Training einer benannten Fußballmannschaft, die nach Dalal Mughrabi benannt ist, einer palästinensischen Terroristin, die für die Ermordung einer Busladung von 37 Israelis verantwortlich ist. In der Schule nimmt Ali an einer vom palästinensischen Bildungsministerium geförderten Veranstaltung teil, die Baha Alyan ehrt, die letztes Jahr drei israelische Zivilisten ermordete. Auf seinem Weg nach Huase sieht Ali eine turmhohen Statue, die erst vor ein paar Wochen von der palästinensischen Autonomie aufgestellt wurde, um Abu Sukar zu ehren, der eine Bombe im Zentrum von Jerusalem zündete und damit 15 Israelis tötete.

Wenn Ali nach Hause kommt, macht er das Fernsehen an und sieht ein Interview mit einem ranghohen Palästinenserbeamten, Jibril Rajub, der sagt, wenn er eine Atombombe htäte, würde er sie noch am selben Tag über Israel zünden. Dann macht Ali das Radio an und er hört Sultan Abu al-Einein, den Berater von Präsident Abbas, wie er die Palästinenser drängt, ich zitiere, „die Kehlen von Israelis aufzuschlitzen, wo immer ihr sie findet“. Ali sieht auf Facebook nach und sieht einen aktuellen Post von Präsident Abbas‘ Fatah-Partei, die das Massaker an 11 israelischen Athleten bei den Olympischen Spielen in München eine „Heldentat“ nennt. Auf YouTube sieht Ali eine Clip von Präsident Abbas höchstpersönlich, der sagt: „Wir heißen jeden Tropfen Blut willkommen, der in Jerusalem vergossen wird.“ Originalton.

Beim Abendessen fragt Ali seine Mutter, was geschehen würde, wenn er einen Juden tötet und in ein israelisches Gefängnis kommt. Sie sagt ihm dies: Sie sagt ihm, dass ihm monatlich Tausende Dollar von der palästinensischen Autonomiebehörde bezahlt werden. Sie sagt ihm sogar, je mehr Juden er tötet, desto mehr Geld bekommt er. Oh: Und wenn er aus dem Gefängnis kommt, würde Ali ein Arbeitsplatz bei der PA garantiert.

Meine Damen und Herren,
all das ist Wirklichkeit. Es geschieht jeden Tag, die ganze Zeit. Leider steht Ali für Hunderttausende palästinensischer Kinder, die jeden Moment, jede Stunde mit Hass indoktriniert werden.

Das ist Kindesmissbrauch.

Stellen Sie sich vor, Ihr Kind würde dieser Gehirnwäsche unterzogen. Stellen Sie sich vor, was nötig ist, damit ein Junge oder Mädchen aus dieser Kultur des Hasses ausbricht. Manche tun es, aber viel zu viele tun es nicht. Wie kann irgendjemand von uns erwarten, dass junge Palästinenser Frieden unterstützen, wenn ihre Führer ihre Gemüter gegen den Frieden vergiften?

„Wo immer ihr einen Israeli seht, schlitzt ihm die Kehle auf.“

In er palästinensischen Autonomiebehörde und einem Großteil der Gesellschaft ist terroristische Propaganda weit verbreitet.

Hat die Welt der Rede Netanyahus zugehört, seinen Äußerungen zu den Fakten und dass er den palästinensisch-arabischen Antisemitismus und ihre Propaganda offenlegte?

Nein. Sie plapperte das palästinensisch-arabische Argument von den Siedlungen nach: „Das Quartett betonte seine feste Opposition zur fortgesetzten Siedlungsaktivität, die ein Hindernis für den Frieden ist; es drückte seine tiefen Sorge aus, das die Forcierung des Siedlungsbaus und ihre Ausdehnung … die Durchführbarkeit der Zweistaatenlösung aushöhlt.“ Nichts darüber, dass arabische Propaganda ein Friedenshindernis ist.

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Hasserfüllte Propaganda führt direkt zu Gewalt und Terrorismus. Abhängig davon, wo diese Propaganda gepostet ist, kann sich diese Botschaft wie ein Flächenbrand weltweit ausbreiten.

In Teilen der Welt gibt es Führungspolitiker, die bereit sind anzutreten und gegen die giftige Verseuchung zu kämpfen. Leider nicht bei den Vereinten Nationen, wo deren Füher Ban Ki-moon aktiv propagiert, dass die Terrorgruppe Hamas Teil der Regierung der palästinensischen Autonomie werden soll.

Vielleicht ist es an der Zeit, dass Menschen die Vereinten Nationen verklagen – so wie Menschen Facebook und Twitter verklagen – weil sie palästinensisch-arabischer, antisemitischer Propaganda eine Bühne geben.
* In den Zitatensammlungen im Internet habe ich das nur so gefunden:
Das ist das Geheimnis der Propaganda; den, den die Propaganda fassen will, ganz mit den Ideen der Propaganda zu durchtränken, ohne dass er überhaupt merkt, dass er durchtränkt wird.