Sie wissen, dass die Palästinenser vortäuschen die erste Intifada war friedlich? Nun, nur auf Englisch.

Elder of Ziyon, 23. Juni 2019

Wenn antiisraelische Stimmen heutzutage gegenüber Westlern von der ersten Intifada reden, wird diese ausnahmslos als Basisbewegung, Volksbewegung, weitgehend gewaltfrei beschrieben.

The Nation sagte: „Palästinas erste Intifada ist immer noch Modell für Widerstand von der Basis.“ Ma’an hat, auf Englisch, ein „Facebook“ zur Intifada, in dem Israel als gewaltfrei Protestierende tötend dargestellt wird, die einfach nur demonstrierten.

Auf Arabisch sehen die Dinge etwas anders aus.

Gestern starb die Mutter eines „Märtyrers“ der ersten Intifada. Die Fatah ehrte sie im Namen ihres Sohnes Ibrahim Jalamneh.

Hier Fotos von Jalamneh:

Jalamneh war Mitglied einer Gruppe Attentäter aus Jenin, die sich die Schwarzen Panther nannten. Diese Seite führt ein paar der Anschläge an, darunter die Beschießung eines zivilen Busses.

Jalamneh und andere wurden 1992 in einem heftigen Feuergefecht in Jenin getötet, bei dem auch ein israelischer Soldat getötet wurde.

Das ist der Teil der ersten Intifada, von dem die Palästinenser wollen, dass Westler sich nicht daran erinnern.

Der Terror-Tsunami

Barry Shaw, Jewish Media Agency, 5. Oktober 2015

BarryShawIn Teilen Europas, Amerikas, Australiens und in anderen Teilen der Welt ist das Phänomen des „Einsamer Wolf“-Terrorists eine Seuche der Gesellschaft, die sich ausbreitet. Unzufriedene junge Männer, die willkürliche Gewalttaten auf Betreiben irgendeiner Terrororganisation ausführen, die weit entfernt von diesem örtlichen Terroristen residiert. Oft werden diese jungen Männer von radikalen Imamen in örtlichen Moscheen aufgehetzt, aber meistens sind sie Autodidakten, die ihre Sache auf ihren Computern finden, bevor sie aus ihren Häusern treten, um tödliche Gewaltakte zu verüben. Während diese Taten relativ selten und plötzlich stattfinden, geschehen sie in Israel regelmäßig mehrmals am Tag. Anders als andere Länder werden diese jungen Männer von einer örtlichen Führung radikalisiert und die israelische Regierung wird durch internationalen Druck davon abgehalten sie anzugriefen oder sie aufzulösen.

In Israels Fall wir der Terror-Tsunami von Organisationen angestiftet, die von der Hamas über den Islamischen Jihad und die Fatah bis zur palästinensischen Autonomiebehörde reichen. Als Vergleich wäre das so, als ob Großbritannien von täglichen Terroranschlägen infiziert wäre, die von einer in Birmingham ansässigen Führung geleitet sind und wo die britische Regierung durch internationale Verurteilungen und Bestrafung durch die Europäische Union und die Vereinten Nationen daran gehindert wird gegen die Quelle vorzugehen.

Um die derzeitige Welle arabischer Gewalt zu beschreiben, ist der Begriff „Intifada genutzt worden. Es stellt sich die Frage, ob es eine Intifada ist. Intifada ist ein arabisches Wort, das „Aufstand“ oder „Abschütteln“ bedeutet. Er ist genutzt worden um das Verlangen der palästinensischen Araber zu beschreiben die Juden aus dem Land zu treiben.

Die erste „Intifada“ fand von 1987 bis 1993 statt. Sie war ein Krieg der Steine, bei dem Araber israelische Soldaten und Polizei mit Felsbrocken und Brandsätzen angriffen. Die zweite, von Arafat angeregte „Intifada“ wurde eine weit verbreitete Attacke gegen jedes wie auch immer geartete israelische Ziel, hauptsächlich Zivilisten, bei der eine in die Länge gezogene Serie an Selbstmord-Bombenanschlägen, Schussangriffen und Autobomben Hunderte Israelis töteten. Das wurde abgestellt, als Israel die Operation Schutzschild begann, Checkpoints und Straßensperren errichtete und einen Sicherheitszaun baute, der erfolgreich Selbstmordbomber und palästinensische Terroristen davon abhielt das zentrale Israel zu erreichen.

Die aktuelle Gewalt hat ein stärker religiöses Element und ist von den verschiedenen palästinensischen Fraktionen inszeniert. Worden. Die Hamas und der Islamische Jihad gründen stark auf dem Islam; als Mahmud Abbas auf das Thema Islam aufsprang, dass die Juden kommen, um die islamischen heiligen Stätten zu zerstören, entzündete sich ein Wettkampf darum, welche Fraktion die meiste Gewalt anstiften könnte. Für die Hamas hatte das, was ablief, nichts mit dem Gazastreifen zu tun. Es geht einzig darum, dass sie ihren Einfluss in der Westbank durchsetzen kann.

Es war die PA, die die Gewalt in Jerusalem um den Tempelberg vorsätzlich provozierte, indem sie die jüdischen hohen Feiertage als Vorwand nahm die Juden beim Gebet als versuchte Übernahme der muslimischen heiligen Stätten darzustellen. Abbas sprach laut, auch auf dem Podium der Vereinten Nationen und hob israelische „Verbrechen“ hervor, stellte aber fest, dass die Kontrolle über die palästinensische Straße verloren ging, die sich mit anderen radikalen Elementen innerhalb der palästinensischen Gesellschaft identifizierte.

Wie wurde das ausgelebt? Wir sahen das Spektakel muslimischer Frauen, finanziert von der Islamischen Bewegung in Israel, die nach Jerusalem gekarrt wurden, u die Menschen zu beschimpfen und oft auch Gewalt gegen sie anzuwenden, um sie vom Besuch des Tempelbergs abzuhalten, weil ihre persönlicher Sicherheit in Gefahr gebracht wird. Die Frauen wurden vom Tempelberg verbannt, aber ihnen wurde erlaubt in den Gassen der Altstadt und Aufgängen zum Tempelberg zu „protestieren“, wo sie ihre Provokationen fortsetzen. Ein Teil der Erklärung, die der israelische Verteidigungsminister Mosche Ya’alon abgab, als der das Verbot bekanntgab, wurde Tage später grausig wahr: „Ihre Aktivitäten sind aufhetzerisch und gefährden Touristen, Besucher und Betende vor Ort; sie führen zu Gewalt, die menschlichem Leben Schaden zufügen könnte.“

Ihre Aktivitäten werden von der PA vollkommen unterstützt, deren Führer Mahmud Abbas provokative Äußerungen abgab, dass die Juden die heiligen Orte des Islam mit ihren „dreckigen Füßen“ schänden. Das kommt auf die abgedroschene Hetze, dss die Juden kein Erbe und keine Geschichte in Jerusalem und kein Recht dort zu sein haben.

Die arabische Gewalt brach in Jerusalem und der gesamten Westbank aus. Das trieb einen 19 Jahre alten Araber dazu zu töten. Er war in einer falschen religiösen Sache gefangen, die mit einer nationalistischen Agenda verknüpft war, die sagte Juden besudelten mit ihren dreckigen Füßen islamische heilige Orte. Dieser Junge kam nicht aus einer extrem muslimischen Familie. Die beleidigende Hetze des Mahmud Abbas zusammen mit der täglichen Nachrichten-Berichterstattung über randalierende arabische Jugendliche motivierte ihn ein Schlachtermesser zu nehmen und auf der Suche nach Juden in die Altstadt zu gehen.

Er griff zwei jüdische Familien an, die von Gebeten an der Westmauer zurückkehrten, einem Ort, der nach Abbas, der Hamas und dem Rest der islamischen Welt von Juden entweiht wird. Er stach auf einen der Männer und seine Frau ein, griff sich dann die Waffe des Mannes und begann zu schießen. Er hatte den Erfolg zwei Männer zu töten, ein paar Frauen kritisch verletzt zurückzulassen und weitere Personen zu verletzen, darunter ein zwei Jahre altes Kleinkind, bevor er von Sicherheitskräften erschossen wurde.

Als die heftig blutende Frau des einen ermordeten Mannes vom Ort des blutigen Geschehens taumelte, das Messer immer noch im Rücken, wurde sie von den verbannten Frauen verspottet, bespuckt und beleidigt, die sich nahe des Orts des Terrorverbrechens aufgestellt hatten. Mehrere von ihnen brüllten, sie sollte doch sterben.

Es gibt keine Unterscheidung von Frauen und Kindern als Zielen im fiebernden Geist eines radikalisierten Palästinensers. Die drei Fogel-Kinder wurden in ihren Betten zu Tode gehackt, zusammen mit ihren Eltern, als palästinensische Terroristen 2011 in ihre Haus im Moschaw Itamar einbrachen. Es war bei diesem Dorf, dass vier kleine Kinder wie durch ein Wunder unter einem Kugelhagel dem Tod entgingen, als Palästinenser am 1. Oktober ihre Eltern aus einem fahrenden Auto heraus niedermähten. Der neunjährige Sohn rezitierte am nächsten Tag an den Gräbern seiner Eltern Kaddisch – das jüdische Trauergebet für die Toten.

Im der hitzköpfigen Umwelt des Nahen Ostens ist der Dampfkochtopf islamischer religiöser Auswiegelung leicht zu entzünden. Er läuft auf die Straßen über, während die Medien „israelische Provokationen“ verurteilen. Das hat alles, was es für eine „Intifada“ braucht, mit Aufwiegelung durch eine Palästinenserführung, die die Leute auffordert mit ihren Messern, Schusswaffen und Fahrzeugen auf die Straße zu gehen um Juden zu töten. Der einzige Unterschied zwischen dem, was wir heute sehen und dem, was vor fünfzehn Jahre geschah, besteht darin, dass die aktuellen Ereignisse räumlich auf Jerusalem und den Raum von Judäa und Samaria begrenzt sind.

Was nicht heißen soll, dass der derzeitige Ausbruch, sollte er nicht bald gedeckelt werden, sich bald in andere Teile Israels ausbreiten wird.

Zu viel zu verlieren?

Dr. Oberst a.D. Mosche Elad, Israel HaYom, 31. August 2015

Die jüngste steile Anstieg palästinensischen Terrorismus hat die Frage aufgeworfen: Stehen wir am Rande einer dritten Intifada?

Eine Intifada, daran sollten wir uns erinnern, ist ein Volksaufstand. Leider wird der Begriff „Intifada“ oberflächlich und fälschlich auf jeden Ausbruch palästinensischer Gewalt angewendet.

Nach Angaben der Geschichtsbücher hat es zwei palästinensische Intifadas gegeben. Die erste in den späten 1980-er Jahren war ein echter Volksaufstand, zu dem Steine werfen und Brandanschläge gehörten. Während dieser Intifada gewannen die Palästinenser international Unterstützung, weil die Welt dem palästinensischen David die Daumen drückte, dass er den israelischen Goliath besiegt.

Die zweite, die „Al-Aqsa-Intifada“ genannt wurde und in den frühen 2000-er Jahren stattfand, verdiente die Charakterisierung als Volksaufstand nicht. Stattdessen war sie ein brutale Terrorkampagne , während der kriminelle Aktionen wie Selbstmord-Bombenanschläge und Massenschießereien begangen wurden. Viele Palästinenser betrachten diese Kampagne heute als strategischen Fehler. Die währen der Ersten Intifada entstandene internationale Unterstützung für die Palästinenser löste sich mit jedem Selbstmord-Bombenanschlag auf ein Café oder ein Einkaufszentrum während der Zweiten Intifada auf.

Als der verstorbene PLO-Führer Yassir Arafat erstmals von Geberländern Milliarden Dollar für Infrastrukturprojekte erhielt, unterließ er jeglichen Bau und sagte: „Die Revolution ist noch nicht vorbei. Wir erwarten, dass jegliche Infrastruktur vom israelischen Feind zerstört wird, dem wir die Stirn bieten.“

Arafat, der ultimative Revolutionär, sagte schlicht, was jeder Palästinenser bereits begriff: Wenn die Palästinenser nichts zu verlieren hätten, würden sie immer bereit sein auf die Straße zu gehen du gegen Israel zu kämpfen. Das war Arafats Ideologie.

Dieser Trend wurde mit Beginn der Ära Mahmud Abbas vor einem Jahrzehnt umgekehrt. „Wir können die Revolution aufrecht erhalten und gleichzeitig unsere Wirtschaft aufbauen“, glaubt der PA-Präsident. Die Westbank florierte während Abbas‘ Zeit im Amt. Stimmt, es gibt immer noch eine hohe Arbeitslosenrate in bestimmten Orten und die sozioökonomische Gesamtlage ist nicht ideal, aber die Westbank ist weit besser dran als sie es in der Vergangenheit war. Wirtschaftliche Stabilität ist langsam in Städte wie Jenin, Tulkarm und Qalquilya zurückgekehrt, dank der erneuerten Geschäftsbeziehungen zu israelischen Arabern und sogar einigen israelischen Juden. Im renovierten Industriegebiet von Jenin stehen Autowerkstätten voller Autos von israelischen Besitzern. Und Israelis kehren in Zahnarztpraxen überall in der Westbank zurück, so wie es in den 1970-er Jahren war.

Besucher in Ramallah und Bethlehem haben das Gefühl sie seien im fernen Ausland wegen all der Möglichkeiten hochwertig essen und einkaufen zu gehen. Und man muss sich nur das luxuriöse Viertel Rawabi ansehen, das nahe Ramallah gebaut wird, um zu verstehen, wie sehr sich die Lebensqualität der Palästinenser verbessert hat.

Warum bricht also keine dritte Intifada aus? Auf der palästinensischen Straße hört man eine Reihe Erklärungen wie „Die Bevölkerung ist gereift“ oder „Es gibt Angst vor einer Machtübernahme durch die Hamas“ oder „Wir führen eine diplomatische Intifada bei der UNO“. Doch der wahre Grund ist, dass die palästinensischen Einwohner der Westbank die Tumulte im Gazastreifen, dem Libanon, Syrien, Jordanien und dem Irak sehen und damit wollen sie nichts zu tun haben. Sie haben zu viel zu verlieren.

Erneuter Wirbel um Ikone der Intifada

Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 21. Mai 2013 (direkt vom Autor)

Mit fast 13-jähriger Verspätung hat die israelische Regierung einen heimlich erarbeiteten Report zu dem angeblichen Tod des 12-jährigen palästinensischen Jungen Muhammad al Dura veröffentlicht.

Vor laufender Kamera des französischen Senders France 2 wurde an der Netzarim-Kreuzung im Gazastreifen am 30. September 2000, einen Tag nach Ausbruch der Intifada, Al-Dura vermeintlich von israelischen Soldaten erschossen. In den veröffentlichten 59 Sekunden sieht man den Vater Jamal mit seinem Sohn hinter einer Betontonne sitzen. Der Knabe saß zunächst aufrecht und lag in der nächsten Szene tot oder verletzt auf dem Schoß seines Vaters. Charles Enderlin, Jerusalemer Bürochef von France 2, verteilte die Filmaufnahmen seines Kameramannes Talal Abu-Rahme kostenlos.

Die Bilder hatten eine verheerende Wirkung. Hunderte Israelis wie Araber wurden wegen dieser Bilder getötet. El Qaeda Kämpfer köpften in Afghanistan den amerikanischen Journalisten Daniel Pearl aus „Rache“ für al Dura und verbreiteten die grausame Szene im Internet. Die al Dura Affaire brachte Israel in den Ruf, bei der Intifada absichtlich Kinder umzubringen. In der arabischen Welt wurden die Bilder auf Briefmarken und mit Denkmälern verewigt.

In dem neuen 44 Seiten langen Report wurden erneut die Umstände der Schießerei an der Netzarim Kreuzung, Aussagen des Kameramannes und des France 2 Korrespondenten und anderes längst bekanntes Material zusammengetragen. Israelische Soldaten einer nahegelegenen Stellung hätten wegen der Schusswinkel unter keinen Umständen den Jungen erschießen und seinen Vater verletzen können. Weiter heißt es, dass Palästinenser an der Stelle Verwundungen inszeniert hätten. Während Journalisten wie Esther Schapira vom HR und Experten den Fall mit Filmen und Berichten ausführlich dokumentiert und mit gebührender Vorsicht nur festgestellt haben, dass viele veröffentlichte Details offenkundig falsch waren, kamen die Autoren des Regierungsreports zuem Schluss, dass Muhammad al-Dura weder verletzt noch getötet worden sei. In einer von France 2 erst bei einem Verleumdungsprozess in Paris gegen Philippe Karsenty freigegebenen Szene aus dem Rohmaterial kann man deutlich sehen, wie der angeblich schon tote, am Boden liegende, aber nicht sichtbar verletzte Junge die Hand hebt, weil ihn die Sonne blendete. So spricht die israelische Regierung aus, was andere zuvor vermuteten, aber nicht wagten, öffentlich auszusprechen: Wenn er nicht gestorben ist, bei anderer Gelegenheit, ist Al Dura bis heute am Leben.

Kurz nach dem Vorfall, im Oktober 2000, hatten israelische Offiziere die „Verantwortung“ für den Tod des Kindes „eingestanden“, obgleich damals schon Zweifel bestanden. Die Regierung hoffte, so den Vorfall und die dramatischen Filmaufnahmen „einschlafen und in Vergessenheit geraten zu lassen“.

Jetzt, mit der Veröffentlichung des Reports unter Federführung des  stellvertretenden Ministers Jossi Kuperwasser, kam es erneut zu einem großen Wirbel.

Eine israelische Menschenrechtsorganisation, Schurat Hadin, forderte ein Veröffentlichungsverbot für den Journalisten Charles Enderlin und eine Schließung des Büros von France 2. Jamal Al-Dura, der Vater des Jungen, erklärte, dass er einer Exhuminierung der Leiche seines Sohnes zustimme, um von einer „internationalen Komission“ untersucht zu werden.  Der Journalist Enderlin, selber Israeli und früherer Mitarbeiter beim israelischen Militärsprecher, kritisierte, nicht befragt worden zu sein. Kuperwasser konterte, dass die eidesstattlichen Aussagen von Enderlin und seines Kameramannes vorgelegen hätten. Der ehemalige Finanzminister Juval Steinitz  und andere Likud-Abgeordnete meinten, dass die Affaire eine moderne Neuauflage der mittelalterlichen Blutlegenden gegen Juden sei, dass aber am Ende die Wahrheit an Licht komme.

Der Kadima-Abgeordnete und ehemalige stellvertretende Leiter des Inlandsgeheimdienstes Schin Beth, Israel Hasson, beklagte, dass der Report neues Öl für die Lügenpropaganda gegen Israel sei. Weder sei die Leiche untersucht worden, noch lägen die Kugeln vor, die Al-Dura angeblich getötet haben. Die Regierung hätte lieber schweigen sollen, anstatt die Geschichte erneut in die Schlagzeilen zu bringen.

Sollte es nicht wieder zu Verzögerungen kommen, wird mit der Urteilsverkündung in Paris bei dem Prozess von France 2 gegen Karsenty am Mittwoch (22. Mai) gerechnet. Auf der Kippe steht nicht nur der Ruf des jüdisch-französischen Politikers Karsenty, sondern auch die Glaubwürdigkeit des französischen Staatssenders. Es wird vermutet, dass die israelische Regierung mit der Veröffentlichung der zunächst geheimgehaltenen Untersuchung auf den Prozess zugunsten von Karsenty einwirken wollte.

(C) Ulrich W. Sahm

Der Report auf Englisch (im Report gibt es auch Bilder):
http://www.pmo.gov.il/English/MediaCenter/Spokesman/Pages/spokeadora190513.aspx
https://www.dropbox.com/s/l98hac13drl7qtc/The%20France%202%20Al-Durrah%20Report%20its%20Consequences%20and%20Implications-1905.pdf

Von al-Durah zu Badawi: Tödlicher Journalismus und wie Palästinenser mit ihrer Propaganda Konsens herstellen

Philippe Assouline, Huffington Post (blog), 5. März 2013

Es war ein entscheidendes Bild des letzten Flächenbrands im Gazastreifen: Hamas-Premierminister Ismail Haniyeh und der ägyptische Premierminister Hashim Kandil hielten die Leiche eines palästinensischen Kindes in die Kameras – das Gesicht des Jungen, seine leblosen Augen beschworen überzeugend die Welt: „Werdet ihr euch wegen der Tötung dieses Kindes jetzt endlich gegen Israel stellen?!“

Doch es war nicht Israel, das den 4-jährigen Mohammed Sadallah ermordete; es scheint die Hamas gewesen zu sein. In grotesker Ironie, wird berichtet, landete eine von tausenden Raketen, die die Hamas auf israelische Kinder abschoss, stattdessen auf dem 4-jährigen Jungen aus dem Gazastreifen. Die Islamistengruppe dachte sich nichts dabei aus dem Kind eine PR-Waffe zu machen – und die internationale Presse folgte brav. In derselben Woche versuchten palästinensische Aktivisten widerholt Fotos von toten arabischen Kindern als Werk Israels auszugeben. Die Fotos waren in Wirklichkeit Bilder syrischer Kinder, die Wochen früher von Bashar Assad massakriert wurden. Und in diesem Monat feuerte die UNO nach nie da gewesener öffentlicher Kritik Kulhood Badawi, eine ihrer hochrangigen Public Affairs-Beauftragten in Jerusalem. Badawi hatte versucht das Foto eines Mädchens, das 2006 bei einem Unfall getötet wurde, als Opfer Israels zu verkaufen. Diese Aktivisten, Badawi und die Hamas – deren Minister 2009 vom Gebrauch von „menschlichen Schutzschilden der Frauen, der Kinder … die die zionistische Bombardierungsmaschinerie herausfordern“ prahlte – nahmen an, dass die internationale Presse sich einfach auf ihr Wort verlassen würde, wie sie das immer getan hatte.

Blogger deckten ihre Lügen auf, doch der Schaden war angerichtet. Und der Schaden, wenn Journalisten gewissen palästinensischen Aktivisten beim Missbrauch des öffentlichen Mitgefühls zur Dämonisierung Israels helfen, wird in Toten gezählt – auf beiden Seiten.

Im Krieg um die Herzen und Köpfe begriffen einige der Propagandisten für die palästinensische Sache schon vor langer Zeit, dass Gefühle über Fakten triumphieren. Bilder und Anschuldigungen, die die Gefühle missbrauchen und die natürliche Empathie der Öffentlichkeit ausnutzen, sind unersetzbare Munition, um Mitgefühl für die Palästinenser und Feindseligkeit gegenüber Israel zu erzwingen. Yassir Arafat selbst unterstrich das zynisch im Januar 2002 – zwei Tage, bevor seine Fatah-Organisation sechs Gäste bei einer Bat Mitzvah-Feier in Israel ermordete – den Wert toter palästinensischer Kinder als Propagandamittel: „Das palästinensische Kinde, das einen Stein hält und sich einem Panzer stellt – ist das nicht die größte Botschaft an die Welt, wenn ein Held zum ‚Märtyrer‘ wird?“

Als Arafat diese Worte sprach, dachte er an die herzzerreißenden Bilder des Todes von Mohammed al-Durah. Dieser von France 2 im September 2000 gedrehte und weltweit verbreitete 50-Sekunden-Clip zeigt einen Jungen und seinen Vater, die im Kreuzfeuer gefangen saßen, sich ängstlich hinter ein Betonfass im Gazastreifen kauerten. Einige fesselnde Momente später springt das Bild, letzte Schüsse erschallen und eine Staubwolke verflüchtigt sich, um den leblosen Junge zu zeigen, der auf den Füßen seines Vaters hingestreckt ist. Charles Enderlin, Reporter von France 2, erzählt die Szene, obwohl er sie nicht erlebt hat und bestimmt der Welt gegenüber, dass der Junge und sein Vater „die Ziele israelischen Feuers“ waren.

Enderlins Bericht verbreitete sich wie ein Virus und war entscheidend beim Schüren der zweiten Intifada. Innerhalb von Tagen brüllte ein wütender Mob in Ramallah nach „Rache für das Blut von Mohammed al-Durah“, als er zwei verirrte Israelis zerstückelte. Eine Flut palästinensischer Selbstmordbomber machte oft dasselbe Motiv für die Ermordung hunderter israelische Zivilisten in entsetzlichen Anschlägen auf Restaurants, Schulen, Busse und Einkaufszentren geltend. Al-Qaida nutzte al-Durah als wichtiges Rekrutierungsmthema und Jihadisten enthaupteten 2002 Daniel Pearl mit al-Durahs Bild im Hintergrund. Im Westen klagte Enderlins Bericht Israel unwiderruflich an und lieferte moralische Deckung für Terroranschläge der Palästinensergruppen; viele gingen so weit Israel mit Nazideutschland gleichzusetzen. Ist es zwölf Jahre später ein Wunder, dass Mohammed Merah in Toulouse jüdische Schulkinder niederschoss, um die Tötung von „palästinensischen Kindern“ durch Israel zu rächen? Assistiert von den Nachrichtenmedien ist der Tod eines einzelnen Kindes zu einer weltweiten Lizenz Juden, Westler und ihre Kinder zu töten geworden.

Doch es war nicht Israel, von dem Mohammed al-Durah erschossen wurde.

Kritiker legten schnell die klaffenden Lücken in Enderlins Bericht offen: Al-Durah sollte an Blutverlust gestorben sein, doch die Aufzeichnungen zeigen kein Blut; das Bild seiner Leiche in einem Leichenschauhaus in Gazas erwies sich als das eines anderen Jungen; die Wunden, die sein Vater durch israelisches Feuer erlitten haben wollte, stammten von Messerstichen, die er Jahre zuvor erhielt. Am erdrückendsten ist, dass die Israelis aus ihrer Position al-Durah an diesem Tag gar nicht getroffen haben konnten.

Ironischerweise wurde einer der Aktivisten, der unermüdlich daran arbeitete die Wahrheit ans Lichts zu bringen, aufgrund öffentlicher Infragestellung der Glaubwürdigkeit der Arbeit Enderlins wegen Verleumdung verklagt. Als aber ein französisches Gericht France 2 anwies, die von Enderlin in seinem Bericht genutzten, nicht editierten Videoaufzeichnungen vorzulegen, entwirrten sich die Dinge für die Beschuldiger rapide. In dem Filmmaterial bewegt sich al-Durah, nachdem Enderlin den Jungen für tot erklärt hatte, seinen Körper auf wundersame Weise, hebt seinen Arm und lugt darunter hervor. Statt Feuergefechten zeigte die Aufzeichnung palästinensische Teilnehmer, die Verletzungen vortäuschen, „Schlacht“-Szenen vor Dutzenden Reportern führender Nachrichtenagenturen inszenieren und choreografieren – alles, während Kinder gelassen vor der israelischen Position herumlaufen. Die al-Durah-Story – der Auslöser einer Explosion von Gewalt und Leid – war eine Lüge. „Weißt du, das ist immer so“ und „Oh, sie mach das ständig“ sollen Enderlin und Vertreter von France 2 gesagt haben, als man sie mit den inszenierten „Nachrichten“ konfrontierte.

Dass Badawi letzte Woche entlassen wurde, sollte keine falschen Hoffnungen verursachen. France 2 und Enderlin zeigen keine Reue und das französische Medienestablishment schließt hinter ihnen seine Reihen. Das Fehlen von Berichten zu dieser Affäre deutet an, dass sie Enderlin – und ihren Berufsstand – erfolgreich vor Rechenschaftspflicht schützen.

Die internationale Presse sollte sich lieber fragen, wie hoch die Kosten ihrer Verdunkelung in einer Rufmord-Propagandakampagne sind. Wird der Frieden gefördert, wenn man diese Palästinensergruppen berücksichtigt, die auf Kinder schießen und Kinder benutzen, um künstlich die Welt stattdessen auf Israel zu konzentrieren? Warum schaffen die Medien einen Anreiz für Fatah, Hamas und andere, Kinder Gefahren auszusetzen, während die Kameras laufen? Und nicht weniger wichtig: Wie viele Unschuldige werden weiter wegen schlampigen Journalismus zum arabisch-israelischen Konflikt sterben?

Talal Abu Rahmeh, der palästinensische Kameramann, der al-Durahs Tod filmte, sagte 2001 einer marokkanischen Zeitung, dass er den Journalismus aufnahm, um für das palästinensische Volk zu kämpfen. Diese Worte – eine beißende Rüge des Fehlens der Sorgfalt der internationalen Presse bezüglich ihrer palästinensischen Stringer – erinnern gespenstisch an die Charta der Hamas: „Der Jihad ist nicht auf das Tragen von Waffen und die Konfrontation mit den Feind beschränkt. Das effektive Wort, der gute Artikel … sind Elemente des Jihad.“ Wie lange noch wird die internationale Presse als Gehilfe des Medienjihad dienen?

* Weitere Informationen gibt es auf http://www.aldurah.com/ und http://www.theaugeanstables.com/.

Fatah-Militanter: US-Training war Schlüssel für den Erfolg der Intifada

Aus der New York Sun hat Aaron Klein, “den einzigen Journalisten, der tatsächlich Interviews mit pal-arabischen Terroristen durchführt“ und wieder einmal einen Augenöffner – wenn man denn sehen will. (Hervorhebungen durch ElderofZiyon):

RAMALLAH – Von den Amerikanern betriebene Programme, in denen Fatah-Milizen trainieren, waren entscheidend für den „Erfolg“ der palästinensischen Intifada, die im Jahr 2000 begann, sagte ein führender Fatah-Militanter der New York Sun.

“Ich denke nicht, dass die Operationen des palästinensischen Widerstands so erfolgreich gewesen wären und seit 2000 mehr als 1.000 Israelis getötet und die Israelis im Gazastreifen besiegt hätten, ohne diese [amerikanischen] Trainings“, sagte Abu Yussuf, führender Offizier von Präsident Abbas’ Präsidentengarde Force 17.

Amerika betreibt lange bestehende Trainingsprogramme für Mitglieder der Force 17 auf einer Basis in der Westbank-Stadt Jericho, die als als de facto-Polizeieinheit in der Westbank dient, sowie für einen weiteren wichtigen Fatah-Sicherheitsdienst, die Preventative Security Services (Vorbeugender Sicherheitsdienst).

Dieses Wochenende kündigten diplomatische Sicherheitsbeamte an, dass das [US-]Außenministerium dieses Jahr wieder das Training für die Force 17 beginnen wird, um Mahmud Abbas gegen die Hamas zu stärken, die im Juni den Gazastreifen übernahm, als die Terrorgruppe die von den Amerikanern gestützten Fatah-Kräfte ohne Anstrengung besiegte.

Viele Mitglieder der Force 17 und der Preventative Security Services dienen daneben offen im erklärten „militärischen Arm“ der Fatah, den Al Aksa-Märtyrerbrigaden, die gemeinsam mit der Terrorgruppe Islamischer Jihad für jeden Selbstmord-Bombenanschlag in Israel 2005 und 2006 die Verantwortung übernahm. Die Brigaden sind für mehr Terror aus der Westbank verantwortlich als jede anderen palästinensisch-arabische Organisation sonst.

Abu Yussuf, Offizier der Force 17, erhielt in Jericho 1999 amerikanisches Training als Mitglied der Preventative Security Services. Er ist der Chef der Al Aksa-Märtyrerbrigaden in Ramallah, wo ihm die Teilnahme an antiisraelischem Terrorismus vorgeworfen wird, darunter erst vor kurzem erfolgte Schießangriffe, Anschläge auf israelisches Truppen, die in der Stadt operierten und ein Schießangriff im nördlichen Samaria im Dezember 2000, bei dem Benjamin Kahane, der Führer der ultranationalistischen Organisation Kahane Chai, getötet wurde.

Nach dem Mord an Kahane wurde Yussuf von Yassir Arafat Zuflucht gewährt und er lebte im Gebäudekomplex des verstorbenen Führers der PLO in Ramallah, der weithin als Muqata bekannt ist. Yussuf lebt immer noch dort.

Gemeinsam mit 178 weiteren Führern der Brigaden wurde Yussuf Berichten zufolge letzten Monat von Premierminister Olmert amnestiert, als Geste an Mahmud Abbas.

In einem Interview zu für das anstehende Buch „Schmoozing with Terrorists“ (Mit Terroristen plaudern) sagte Yussuf, hätten seine amerikanische Ausbildungen eine wesentliche Rolle bei den Anschlägen auf Israelis beigetragen. „Alle Methoden und Techniken, die wir in diesen Lehrgängen studierten, wurden von uns gegen die Israelis eingesetzt“, sagte er.

„Wir unternahmen Heckenschützen-Angriffe auf israelische Siedler und Soldaten. Wir brachen in Siedlungen und israelische Armeebasen und Posten ein. Wir sammelten Informationen über die Bewegungen von Soldaten und Siedlern. Wir sammelten Informationen über den besten Zeitpunkt, um unsere Bomber nach Israel hinein zu bringen. Wir nutzten Waffen und produzierten Sprengstoff und natürlich war das Training, das wir von den Amerikanern und Europäern erhielten, eine große Hilfe für den Widerstand.“

Yussuf sagte, zum Training gehörten Geheimdienst- und militärische Taktiken.

„Im geheimdienstlichen Teil lernten wird Informationen über verdächtige Personen zu sammeln, wie man Verdächtigen folgt, wie man Organisationen infiltriert und Zellen von Gruppen penetriert, die wir bearbeiteten und wie man Anschläge verhindert und stiehlt“, sagte er.

„Auf der militärischen Ebene erhielten wir Ausbildung im Gebrauch von Waffen, alle Arten von Waffen und Sprengstoffen. Wir erhielten Scharfschützen-Training und die Arbeit von Sondereinheiten, besonders als Teil dessen, was sie den Kampf gegen den Terror nennen. Wir lernten, wie man eine Belagerung ausführt, wie man in Orten einbricht, in die unsere Feinde sich eingeschlossen haben, wie man Protestbewegungen, Demonstrationen und andere oppositionelle Aktivitäten unterdrückt.“

Yussuf schien die Kritik für seine öffentlichen Äußerungen über das Training zu antizipieren. Er „sprach nicht über das US-Training, um die Amerikaner oder die Israelis zu irritieren, nicht um Provokationen zu schaffen“, sagte er. „Ich erzähle Ihnen die Wahrheit.“

Wie so oft erzählt ein Terrorist und Völkermord-Aspirant frei und offen, was Sache ist. Und wie so oft wird das nichts daran ändern, dass der Westen (und die Regierung Olmert) genau das Gegenteil dessen tun, was im Interesse des Westens und Israels ist. Auf den selbst gewählten Untergang!