Ort der Hoffnung

Daniel Gordis, 22. Januar 2007 (Link zu: Orthodox Union, 8. Februar 2007)

Vor ein paar Monaten hatte ich einen Termin bei einem neuen Arzt, nur eine Stunde vor dem Abflug in die USA. Wir kannten einander nicht, dieser neue Arzt und ich, aber er schien ein netter Kerl zu sein. Ich war in Eile und musste schnell wieder nach Hause, um zu packen. Ich wollte nur mein Rezept haben, damit ich meine Arzneien bekam, bevor es auf einen 15-stündigen Flug nach Los Angeles ging.

Aber er war in einer Art freundschaftlicher Stimmung. „Warum reisen Sie in die Staaten?“, wollte er wissen. „Arbeit“, sagte ich, nicht gerade überschwänglich. „Was machen Sie?“ Ich fühlte mich viel zu schlecht, um zu erklären, was die Mandel-Stiftung macht und ihn auf unsere Internetseite zu verweisen schien etwas unanständig (und würde mir nicht helfen meine Medikamente zu bekommen). Also log ich ein wenig und sagte: „Ich schreibe.“ „Worüber schreiben Sie?“, bohrte er weiter. Ohne dieses Gespräch wirklich führen zu wollen, sah ich sehnsüchtig auf den Drucker und betete, dass er bald das Rezept ausspucken würde und sagte: „über die Zukunft Israels.“ Woraufhin er von seiner Tastatur hoch blickte, sich mir zuwandte und sagte: „Oh, Sie schreiben Kurzgeschichten.“

Ich lachte, er auch, aber es klar, dass keiner von uns das sonderlich lustig fand. Und in den Wochen seit dieser kurzen Begegnung habe ich mehr als einmal darüber nachgedacht. Denn sie fing, so denke ich, die Stimmung hier ein, eine Stimmung, über die niemand redet, die aber jeder fühlt. Eine Stimmung, eine Art Verzweiflung, in der es nicht um den letzten Krieg geht oder den, der kommen könnte, sondern um etwas tiefer Gehendes.

Ich sprach neulich mit einem IDF-General über etwas, an dem wir gemeinsam arbeiten und unser Gespräch wandte sich den jüngsten Regierungsskandalen zu, die die Regierung so sehr mit ihrer Verteidigung beschäftigen, dass sie kaum funktionieren kann. Ermittlungen gegen zwei Oberrabbiner. Zwei Justizminister, denen Vergehen vorgeworfen werden und die vor Gericht stehen werden. Der jetzt im Ruhestand befindliche IDF-Generalstabschef wird immer noch von Vorwürfen verfolgt, dass er sein Aktienpaket in den ersten Stunden des Krieges verkaufte. Gegen die Leiter der Steuerbehörde wird ermittelt, einige stehen unter Hausarrest. Dem Präsidenten wird Vergewaltigung vorgeworfen. Gegen den Premierminister wird wegen Korruptionsvorwürfen ermittelt (er besteht, wie all die anderen, darauf, dass er nichts Falsches gemacht hat).

„Wie erklärt man dieses Land?“, fragte mich der General. „In einem normalen Land würden die Leute auf den Straßen sein, Reifen verbrennen, zu Tausenden protestieren. Aber hier passiert nichts. Die Leute machen weiter, als ob es nichts gäbe, über das man sich aufregen müsste.“

Ich bin nicht so sicher, dass es schrecklich ist, dass die Leute keine Reifen verbrennen. Brennende Reifen würde zeigen, dass ein Regierungswechsel ausreichen würde. Aber das würde täuschen. Der Grund dafür, dass die Israelis nicht protestieren, ist, glaube ich, dass sie tief innen drin begreifen, dass das Problem weit tiefer liegt als in der Regierung oder der Korruption oder dem Krieg. Es geht um den Zionismus. Niemand drückt es so aus, aber das ist die wahre Frage. Einhundertzehn Jahre nach dem ersten Zionistischen Kongress fangen die Menschen an sich zu fragen, ob der Zionismus begonnen hat fehl zu scheitern.

Der Zionismus – ein Fehlschlag? Wie, könnte man fragen, kann das sein? Ein Land, das bald den größten Teil der jüdischen Bevölkerung haben wird? Eine Wirtschaft, die brummt, trotz allem, dem wir uns gegenüber sehen. Die Grundstückspreise gehen in Jerusalem und andernorts durch die Decke, international anerkannte Universitäten, eine Armee, mit der man sich immer noch nicht anlegen sollte, das kulturelle und intellektuelle Leben, das für eine Bevölkerung dieser Größe erstaunlich ist. Denken Sie daran, was es vor 75 Jahren hier gab, sehen sie sich an, was heute hier ist – kann man das einen Fehlschlag nennen?

Nein, Israel ist kein Fehlschlag. Der Staat ist ein riesiger Erfolg. Aber, so würde ich sagen, er tut für die Juden nicht, was die ursprünglichen Zionisten sich erhofft hatten. Und Teil der nationalen Angst hat genau damit zu tun.

Vor einem Jahrhundert versprachen die ersten Zionisten den Juden, wenn ein jüdischer Staat geschaffen würde, gäbe es endlich einen Ort auf der Erde, wo die Juden sicher wären. Er würde vielleicht nicht groß sein; er würde vielleicht nicht schön sein; aber er würde sicher sein. Hier, wurde gesagt, würden die Juden in der Lage sein sich zu verteidigen. Hier, wurde gesagt, würden ihnen die Launenhaftigkeit der Welt erspart bleiben.

Eine Weile schien es so, als habe der Zionismus dieses Versprechen eingelöst. Die Dinge standen 1948 schlecht, auch in den Tagen vor dem Juni 1967. Aber der Sechstage-Krieg und andere Feldzüge (und ja, sogar der Sicherheitszaun) schienen das zu verdeutlichen – die Juden würden tun, was nötig ist, um sich zu verteidigen.

Aber der Sommer 2006 beendet diese Illusion der Sicherheit. Vierunddreißig lange Tage ließ die IDF enorme Teile ihrer (konventionellen) Feuerkraft los, aber sie konnte das Abfeuern der Katjuscha-Raketen der Hisbollah auf den Norden nicht stoppen. Während mehr als eine Million Israelis sich in Bunkern versteckten, von denen wenige geglaubt hatten, dass wir sie je wieder benutzen würden, zerstörte die israelische Luftwaffe große Teile Beiruts, blockierte den Libanon, schickte Soldaten in den Norden des Libanon, sogar nahe an die syrische Grenze – aber sie konnte die Sicherheit der israelischen Bürger nicht gewährleisten. Am Ende war das Einzige, was den Beschuss der nördlichen Städte Israels beendete, die UNO.

Während die Raketen in den gesamten Norden flogen, verpassten nur wenige Menschen in Israel die Ironie der Tatsache, dass es jetzt gefährlicher ist ein Jude in Israel zu sein (zumindest in bestimmten Zeiträumen, wie in Jerusalem während der Intifada oder in Haifa während des Krieges), als an irgendeinem anderen Ort der Welt. Sie entging ihnen, als der Krieg nur zu Ende ging, wie Israel einem von der UNO vermittelten Waffenstillstand zustimmte, die Ironie, dass die Israelis einmal mehr von der internationalen Gemeinschaft abhängig waren, um auch nur ein Mindestmaß and Sicherheit zu haben. Damit begann die nationale Depression einzusetzen.

Und als ob die Hisbollah nicht schlimm genug wäre, fragen die Israelis: Was ist mit dem Iran? Was wird geschehen, wenn der die Bombe bekommt? Was bedeutet es für die Juden, für den Zionismus, dass gerade einmal siebzig Jahre nachdem die Welt sich verschwor die Juden auszulöschen, mehr als die Hälfte der jüdischen Kinder der Welt (d.h. die in Israel leben) schon bald im Fadenkreuz eines atomar bewaffneten, wahnsinnigen muslimischen Fanatikers leben? Ist das eine Zuflucht? Ist das der Erfolg des Zionismus? Was bedeutet es, dass die Welt klar demonstriert, dass sie bereit ist zuzusehen, wie das passiert und nicht einzugreifen? Eine weitere massenhafte Auslöschung des jüdischen Volkes droht und Herzl würde es wagen den Zionismus als Erfolg zu bezeichnen?

Als wäre der Verlust des Gefühls einer Zuflucht nicht genug, finden sich die Israelis auch mit der Tatsache ab, dass der Zionismus bezüglich eines weiteren seiner Versprechen versagt hat. Vor (ungefähr) einem Jahrhundert glaubten die frühen politischen Zionisten, dass einen Staat zu haben auch die Bedingungen für die Juden in der Welt normalisieren würde. Die Juden wurden als einzige ausgesucht, glaubten Leute wie Herzl und Nordau (und viele andere), weil ein Volk, das keine Heimat hat, etwas Unnatürliches hatte. Die Polen hatten Polen, die Italiener hatten Italien. Wenn die Juden einen Staat haben würden, dann würden endlich die (Lebens-)Bedingungen der Juden (die überall, aber nirgends Zuhause waren) sich ändern. Und die Welt würde irgendwann ihre unablässige Aufmerksamkeit für diesen winzige Teil der Weltbevölkerung aufgeben.

Aber das ist – natürlich – auch nicht geschehen. Jugoslawien, Ruanda, Darfur – alles Konflikte, die unendlich viel mehr Leben gekostet haben als der israelisch-palästinensische Konflikt – erhalten nicht ansatzweise die Aufmerksamkeit, die Israel erhält. Tausende werden in Darfur vergewaltigt und abgeschlachtet und Tage vergehen, in denen das in den Zeitungen der Welt kaum erwähnt wird. Es gibt alleine in Sierra Leone 200.000 Kindersoldaten, aber wer weiß das schon? Aber eine einzelne Demonstrantin ignoriert die Warnungen der IDF aus dem Weg zu gehen und wird versehentlich von einem Bulldozer zermalmt und die Welt ist in Aufruhr. Dann produziert der Broadway ein (schlechtes) Stück über sie. Das ist Normalität?

Nordkorea wird Atommacht, der Iran droht dasselbe zu tun und sagt öffentlich, dass Israel vernichtet werden sollte und doch gibt es immer noch nur ein einziges Land in der Welt, über dessen Existenzrecht immer noch debattiert wird. Und das ist nicht Nordkorea. Oder der Irak. Oder Saudi-Arabien, das eifrig mit dem Export des Wahhabismus beschäftigt ist, der der Schlüssel für die Anschläge vom 11.9. war.

Professor Tony Judt von der New York University schreibt in einem Artikel in der New York Review, dass Israel ein Anachronismus ist, weil die Juden zu spät auf den Zug des Nationalismus aufsprangen. Die Tatsache, dass die Palästinenser ihre nationalistischen Anstrengungen ein Dreiviertel Jahrhundert später begannen, scheint in die Gleichung nicht einzufließen. Die Lösung der Nahost-Krise, schreibt Judt, ist ein Ende des jüdischen Staates. „Aber was, wenn es in der heutigen Welt keinen platz für einen ‚jüdischen Staat’ geben würde? Was, wenn die binationale Lösung nicht nur zunehmend wahrscheinlich wäre, sondern auch ein wünschenswerter Ausgang?“, fragt er.

Jimmy Carter schreibt ein Buch, in dem er Israel als Apartheidstaat bezeichnet und trotz der zahlreichen Rezensionen, die die Unfairness und zahlreiche Tatsachenfehler aufzeigen, schießt das Buch auf die Bestsellerliste. In den USA, nicht in Ägypten. Es sollte niemandem entgehen, dass Menschen dazu tendieren Bücher zu kaufen, die Haltungen vertreten, mit denen sie überein stimmen.

Wen kümmert es, wie Jimmy Carter mit dem Apartheid-Wort herumwirft? Es sollte uns aber kümmern. Erinnern Sie sich an die Kommentare von Jostein Gaarder, den Autor von „Sophies Welt“ und ein bekannter norwegischer Intellektueller? Gaarder mochte die israelische Politik während des Sommerkrieges im Libanon nicht. Seine Reaktion? „Wir konnten das Apartheid-Regime nicht anerkennen“, erinnert er an Südafrika, also: „Wir erkennen den Staat Israel nicht länger an. Wir müssen uns an die Idee gewöhnen. Der Staat Israel, in seiner heutigen Form, ist Geschichte.“

Wenn ein anderes Land der Welt etwas tut, gegen das die Leute sind, dann richten sie sich gegen die Führer oder die Politik. Sagt irgendjemand, der gegen den Krieg im Irak ist, dass die USA nicht länger das Recht haben zu existieren? Oder dass Großbritannien zerstückelt werden soll? Oder dass die Türkei wegen der Art gemieden werden sollte, wie sie mit der politischen Opposition umgeht; oder wegen seiner Leugnung des Völkermords an den Armeniern?

Einhundertzehn Jahre nach Herzl hat der Zionismus den Juden keine Normalität gebracht. Nicht in Israel und nicht in Europa. Fragen Sie einfach mal die Juden Frankreichs, wo die Polizei jüdische Kinder von den Champs-Elysées entfernte, weil sie sie nicht vor den Mobs muslimischer Jugendlicher zu schützen in der Lage war (wie wirkt das als Wiederholung eines europäischen Präzedenzfalls?). Oder in Deutschland, wo der erste ordinierte Rabbiner seit dem Krieg vor kurzem feststellte, dass er in der Öffentlichkeit keine Kippa tragen kann, weil die extremen Rechten jetzt wissen, dass die Straßen ihnen gehören?

Israel hat Fortschritte gemacht, aber die Welt hat sich nicht sonderlich verändert. Normalität ist nicht eingetreten. Und sie wird wahrscheinlich nicht kommen. Abgang von Herzl und Nordau. Auftritt der Verzweiflung.

Angesichts des Begreifens, dass der Zionismus dem jüdischen Volk weder eine sichere Zuflucht noch Normalität gebracht hat, wie schwer ist es den Zustand der Moral der Israelis zu verstehen? „Worum geht es in dem Kampf?“, fragen sie. Wenn das Staat Israel genannte Experiment uns immer noch Zuhause wie weltweit verletzbar sein lässt, warum dann den Preis zahlen? Warum Generation nach Generation an die Front schicken, mit Tausenden Müttern und Vätern, die Nacht um Nacht um Nacht warten, Angst erfüllt warten, dass ihr Sohn anruft, damit sie wissen, dass er es wieder einmal geschafft hat zurückzukommen? Hätten wir Sicherheit – oder Normalität – dann wäre es das vielleicht wert. Aber all dies um verwundbar zu bleiben? All dies, nur, um das einzige Land der Welt zu bleiben, das kein Recht hat zu sein?

Es ist nicht schwer die Tatsache zu verstehen, dass es keine Demonstranten auf den Straßen gibt. Das ist für bloße Proteste viel zu groß.

Die Frage ist natürlich nicht wirklich Israel oder selbst der Zionismus. Es sind die Juden. Wieder einmal. Amos Oz hat traurig über die Ironie geschrieben, dass er, als sein Vater in Europa aufwuchs, Schilder sah, auf denen stand: „Juden, geht heim nach Palästina.“ Aber als er, Amos, in Palästina aufwuchs, stand auf den Schildern: „Juden raus aus Palästina.“ Oz, einer der bekanntesten linken Intellektuellen Israels, fasst die unvermeidbaren Botschaft zusammen: „Seid nicht hier. Seid nicht da. Kurz gesagt: Seid nicht.“ Eine Übertreibung? Ich glaube, nicht. Wie nannte Gaarder sein Editorial, mit dem er gegen Israelis Militärpolitik Einspruch erhob und in dem er behauptete, Israel sei jetzt „Geschichte“? „Gottes erwähltes Volk“. Wie um alles in der Welt ist die Frage, wie Israel den Libanonkrieg führte, mit „Gottes erwähltem Volk“ verbunden, außer wenn das wirkliche Problem nicht Israel ist?

Es ist es nicht.

Was uns eine Entscheidung überlässt – die Juden müssen sich – einmal mehr – entscheiden, ob wir überleben wollen. Wenn wir es schaffen wollen, dann müssen wir eine der Grundvoraussetzungen des Zionismus wieder entfachen und die Dinge in die eigenen Hände nehmen. Es reicht nicht aus einfach das Gefühl zu haben, dass wir wieder dort sind, wo wir vor 110 Jahren angefangen haben. Die Frage ist: Was machen wir daraus? Wie stellen wir die Hoffnung wieder her?

Erstaunlicherweise reden sehr wenige Leute davon, weder in Israel noch im Ausland. Die Tragödie der heutigen Lage ist: Fragt man junge amerikanische Juden nach einer freien Assoziation mit dem Wort „Israel“, dann hört man am wahrscheinlichsten „Palästinenser“, „Krieg“ oder „Zaun“. Aber der Staat wurde für keines davon geschaffen. Die meisten Juden, in Israel wie außerhalb, können kein intelligentes Wort dazu sagen, warum der Staat geschaffen wurde. Sie nennen vielleicht die Schoah. Oder die Flüchtlingsfrage. Aber sie gehen am wichtigsten Punkt vorbei – dass der Zweck Israels nicht der Staat war. Sonder es war die Hoffnung.

Sie wissen nicht mehr, dass die zionistische Bewegung – und dann der Staat – als Nationalhymne ein Gedicht wählte: „Die Hoffnung“. Sie kennen die Melodie und die Israelis kennen die Worte. Aber sie haben keine Ahnung, worum es da geht. Sie können nicht einmal ansatzweise die Sichtweise artikulieren, dass Israel für die Juden auf dem gesamten Globus, nach dem schlimmsten Jahrhundert, das wir erlebten, Leben statt Tod repräsentiert. Kontinuität statt Auslöschung. Eine Heimat statt Exil. Wiedergeburt statt Vernichtung.

Sie sind so eingenommen von der misslichen Lage der Palästinenser (offensichtlich eine schreckliche Lage, die angegangen werden muss – sobald die Palästinenser ihr Priorität einräumen), dass bei ihnen nicht im Geringsten der Stolz widerhallt, den die Juden einst wegen der Rettung der äthiopischen Juden empfanden oder wegen der Rettung in Entebbe oder das überlegene technologische Können israelischer Firmen oder der inzwischen stereotypisch sonnengebräunten und gestählten israelischen Jugend, die stark mit der allgemeinen Darstellung europäischer Juden als blass und passiv kontrastiert. Sie begreifen nicht, dass das so ist, weil es Hoffnung – Leben statt Tod – im tiefsten Inneren dieses Landes war, die erklärt, warum es immer noch riesige Buchmessen in diesem Land gibt, die die einfache Tatsache feiern, das jedes Jahr Tausende von Büchern in einer Sprache veröffentlicht werden, die vor 150 Jahr praktisch niemand in der Welt sprach. Deshalb wurde das Tanzen zu einem integralen Teil dieser Kultur und der Grund, dass Juden wegen eines Liedes ganz aufgeregt waren, das einen Sprinkler feierte und geschrieben wurde, als das Projekt des „National Water Carrier“ vollendet wurde. Welcher Mensch mit gesundem Menschenverstand könnte von einem Sprinkler singen? Wer tanzt wegen der Vorstellung, dass ein Sprinkler arbeitet? Juden taten es und tun es, wenn der Sprinkler Wasser aus dem Norden in den Süden bringt, wenn er Leben in die Wüste bringt, wenn er nicht nur vom Fluss des Wassers kündet, sondern von der Möglichkeit der Hoffnung, wenn es nichts als Verzweiflung hätte geben können.

Solche Lieder empfinden unsere Kinder als Kitsch, Relikte einer lange vergangenen Ära. Aber den Zynismus können wir uns nicht leisten. Was ihnen als Kitsch erscheint, war für die Juden von einer Generation eine Wiedergeburt. Wenn die heutigen Juden dem Bilde des Juden als Soldaten ambivalent gegenüber stehen, dann verstanden das bis vor kurzem andere Juden so, dass der Jude als Soldat, mit all der Komplexität, die das mit sich bringt, endlich bedeutete, dass die Juden ihr Schicksal selbst bestimmen konnten. Wenn es etwas gibt, das dem Zweiten Libanonkrieg, de, Iran, Judt, Gaarder, Carter und der ganze Rest gemein ist, dann dies, dass sie uns einmal mehr eine Erinnerung bieten, dass dieser Hoffnung genannte Ort sein Schicksals selbst kontrollieren muss.

Wenn die Regierung hoffnungslos korrupt ist, dann wird es nicht ausreichen sie aus dem Amt zu bringen (das wird sie schon selbst schaffen). Wir sollte lieber eine Institution aufbauen, vielleicht wie die Kennedy School in Harvard oder Frankreichs Ecole Nationale d’Administration, um endlich einen anständigen Kader von Führungspersönlichkeiten auszubilden. Wenn das System nicht in Ordnung ist, dann lasst es uns in Ordnung bringen.

Wenn es undenkbar ist, dass mehr als die Hälfte der Juden der Welt in Ahmadinedschads Fadenkreuz leben, dann sollten wir besser herausfinden, was wir deswegen zu unternehmen gedenken. Die Welt wird ihn nicht auf halten. Werden wir es tun? Welche Mittel würden wir einzusetzen bereit sein, um Irans atomaren Fähigkeiten ein Ende zu setzen? Wäre es moralisch vertretbar Waffen zu benutzen, die wir nie benutzt haben, wenn sie das einzig mögliche Mittel wären? Wäre es moralisch vertretbar, es nicht zu tun, wenn die Zukunft des jüdischen Volkes auf dem Spiel steht? Wie viel sind die Juden bereit zu tun, um zu überleben?

Die Hisbollah hat keine territorialen Streitigkeiten mit Israel, hat aber trotzdem einen Krieg angefangen. Die Hamas erkennt Israels Existenzrecht nicht an und sagt, dass sie es nie tun wird. Warum dann das Händeringen? Lasst uns Grenzen setzen und sie verteidigen. So viel hat zumindest Sharon begriffen. Der Rest der Welt mag einseitiges Handeln nicht? Was, genau, mag die Welt an uns? Die Frage kann nicht sein, was die Welt will. Die Frage ist, ob der Zionismus seine Grundfrage behauptet: Was wollen wir?

Wir wollen einen jüdischen Staat und wir wollen eine Demokratie. Und wir haben eine große arabische Minderheit, die wächst. Unternehmen wir diesbezüglich etwas, etwas moralisch vertretbares? Können wir beides haben, einen Staat, der jüdisch und demokratisch ist? Was ist nötig, damit wir beides haben können? Es wäre nicht einfach und nicht alles wäre schön, aber es ist zu schaffen. Wollen wir so dringend überlegen, um damit anzufangen? Oder gar erst die Frage zu stellen?

Und was ist mit der Armut? Oder mit dem dringend reparaturbedürftigen Bildungssystem? Oder dem Sklavenhandel mit Frauen in diesem Land? Glaubt irgendjemand wirklich, dass ein Staat Hoffnung generieren kann, ohne solche Fragen anzugehen? Haben wir den Mumm unsere Ärmel hochzukrempeln und an die Arbeit zu gehen? Wäre es hilfreich, wenn wir begreifen würden, dass es letztlich nicht nur um arme Menschen oder Alphabetisierung oder hilflose Frauen geht – sondern um Hoffnung, um eine Zukunft? Um das Überleben des jüdischen Volkes?

Nein, das ist nicht übertrieben. Es geht wirklich um das Überleben des jüdischen Volkes. Kann sich wirklich jemand vorstellen, dass die amerikanischen Juden ohne Israel überleben würden? Sind die Leute wirklich naiv genug zu glauben, dass, sollte Israel so schlimm straucheln, dass es sich nicht wieder erholen könnte, das amerikanischen jüdische Leben einfach weiter gehen würde? Es würde vielleicht eine Generation lang klappen, vielleicht zwei. Denn es gibt ein Limit dafür, wie viel Hoffnung ein Volk innerhalb eines Jahrhunderts verlieren und doch wieder zurückkommen kann. Ein Volk kann sich nicht zweitausend Jahre lang nach Souveränität sehnen, sich am Rande der Auslöschung befinden, wieder zurückkommen, einen Staat bekommen und den dann auch verlieren und dann weiterlaufen, als ob alles in Ordnung wäre. Nichts wäre in Ordnung und der Optimismus, der jetzt einen Großteil des Diaspora-Judentums charakterisiert würde bald nach dem Staat verschwinden.

Ich stimme meinem Freund, dem General nicht zu. Ich finde es gut, dass die Leute nicht protestieren. Bei Protesten würde es um die Regierung gehen und die Regierung ist das geringste unserer Probleme. Das Problem ist nicht Olmert; oder Katzav. Dabei geht es nicht um Israel. Nicht einmal um den Zionismus. Es geht um die Zukunft dessen, was wir das jüdische Volk nennen. Die Hisbollah begreift das. Die Hamas begreift es. Ahmadinedschad begreift es. Gaarder begreift es.

Warum wir nicht?

Iranische Weltraumagentur zeigt versehentlich “Am Yisrael Chai” und die israelische Flagge

Elder of Ziyon, 3. Februar 2017

Das iranische Weltrauforschungszentrum brachte einen Artikel über den Wettbewerb Lunar-X-Preis, in dem internationale Teams darum wettstreiten, wer ein Raumschiff zum Mond schicken kann, das verschiedene Aufgaben erledigen soll.

Israels SpaceIL ist eines der Teams und der Artikel erwähnt den Namen, ohne zu sagen aus welchem Land es kommt, anders als bei den Berichten über die anderen Staaten.

Die den Artikel begleitende Bebilderung entstammt allerdings dem Eintrag zu SpaceIL – und dazu gehören die Worte „Am Yisrael Chai“ und eine israelische Flagge auf den beiden sichtbaren Beinen ds Raumschiffs.

Offensichtlich ist das iranische Raumforschungs-Zentrum vollgestopft mit insgeheimen Zionisten.

Terroristen beschwichtigen

Joseph Farah, WorldNetDaily, 8. Mai 2002

Als die Israelis vor zwei Jahren ihre Streitkräfte einseitig aus dem schmalen Korridor entlang seiner Nordgrenze zum Libanon zurückzogen, nahm die Welt des Terrorismus davon Kenntnis.

Hisbollah, die im Libanon stationierten islamischen Terroristen, die von Syrien und dem Iran den Rücken gestärkt bekommen, beanspruchte schnell den Verdienst für den israelischen Rückzug für sich. Die Hisbollah hatte einen Abnutzungskrieg gegen das israelische Militär und die Zivilisten im Südlibanon geführt, die vom jüdischen Staat Schutz erwarteten.

Israel mag andere politische Gründe für das Verlassen des Libanon gehabt haben, aber seine plötzliche Entscheidung, dies zu tun – was viele seiner arabischen Verbündeten der Gnade der Hisbollah auslieferte – sah tatsächlich wie eine Vietnam-artige Niederlage aus.

Der „Sieg“ der Hisbollah über die Israelis entging nicht der Aufmerksamkeit anderer terroristischer Gruppen – besonders derer, die mit Yassir Arafat verbunden sind. Hisbollah versuchte nie mit Israel zu verhandeln und Israel versuchte nie mit Hisbollah zu verhandeln. Hisbollah erreichte ihre kurzfristigen Ziele eines Israel-freien Libanon allein durch Guerilla-Krieg.

Der israelische Premierminister Ehud Barak mag gedacht haben, dass er mit dem Rückzug aus dem Libanon Punkte in der internationalen Gemeinschaft sammelt. Barak mag gedacht haben, dass er Arafat demonstrierte, wie vernünftig er war. He mag gedacht haben, der einseitige Rückzug würde eine Reduzierung der gewalttätigen Zusammenstöße an der Grenze und der Spannungen mit Arabern in den palästinensischen Gebieten bedeuten.

Was immer Barak dachte, er lag falsch. Wir können heute auf den israelischen Rückzug aus dem Libanon als den Schlüsselfehler der israelischen Politik zurückblicken, der zur massiven Eskalation des Terrorismus führte.

Arafat betrachtete den israelischen Rückzug als ein Zeichen der Schwäche – ein klein Beigeben gegenüber der skrupellosesten Terrororganisationen der Welt. Es ist recht plausibel, dass auch Osama bin Laden von dem Sieg seiner Verbündeten über Israel im Libanon inspiriert wurde. Die Lehre, die andere Terroristen aus Israels Erfahrungen im Libanon zogen, war, dass eine Kampagne von unbarmherziger Guerilla-Aktionen letztlich Erfolg bringen wird – je dreister die Aktionen, um so besser.

Arafat erhöhte die Gewalt schnell in seinem sich entfaltenden Intifada-Feldzug. Bin Laden griff New York und das Pentagon in einem koordinierten Selbstmord-Flugzeugentführungs-Versuch an. Arafats Streitkräfte übernahmen die Selbstmord-Bomber-Strategie.

Ich sage jetzt voraus, dass Hisbollah – unter der wachsamen Schirmherrschaft von Syrien und dem Iran – dabei ist, Israel stärker unter Druck zu setzen.

Hisbollah hat nach Geheimdienst-Berichten ein Arsenal von 10.000 Raketen, davon viele mit einer Reichweite von 70 Kilometern. Jetzt kontrolliert sie den von Israel verlassenen südlichen Libanon, von dem aus sie in der Lage ist, Verwüstung anzurichten. Sie macht gemeinsame Sache mit dem Generalkommando der PFLP, einem anderen von Syrien gestützten Verbündeten Arafats, um eine neue militärische Front an Israels Nordgrenze zu eröffnen.

Um sich auf die unvermeidbaren israelischen Vergeltungsmaßnahmen vorzubereiten, hat Syrien seine Armee im Libanon umgruppiert. Damaskus will sich nicht direkt in einem militärischen Zusammenstoß mit Israel engagieren. Statt dessen wünscht es, dass Hisbollah einen Stellvertreter-Krieg mit Israel führt – wobei es sich hinter den Röcken von Zivilisten versteckt. Hisbollahs Kommando- und Kontroll-Instanzen befinden sich in überfüllten städtischen Gebieten und können nicht ohne die Verursachung schwerer ziviler Verluste angegriffen werden – ein Vorgehen, das darauf abzielt, Israels Sorge um Menschenleben zum Verbündeten der Sache der Terroristen zu machen.

Aber ich muss leider sagen, dass es noch schlimmer kommt.

Geheimdienstberichte deuten auch darauf hin, dass bin Ladens Al Qaida und Hisbollah im Transport und der Lagerung von chemischen Waffen als Teil des Feldzugs zusammenarbeiten. Auch vom Iran wird gesagt, dass er den Terrorgruppen bei ihren Experimenten zur Bestückung dieser 10.000 Raketen mit chemischen Sprengköpfen hilft.

Wenn meine Vorhersage sich als richtig erweisen und Hisbollah, Syrien und der Iran die Einsätze im Nahen Osten erhöhen, könnten die vergangenen 18 Monate der Arafat-geförderten Gewalt gegen Israel im Vergleich wie ein Nebenvorstellung am Rande aussehen.

Und das wird das Ergebnis des Nachgebens gegenüber den Terroristen im Jahre 2000 sein.

Die Lehre ist eindeutig: Man kann nicht gewinnen, indem man den Terrorismus beschwichtigt. Man kann Terroristen nicht mit Freundlichkeit beeindrucken. Man kann Terroristen nicht mit Zugeständnissen umstimmen. Man kann mit Terroristen nicht verhandeln und man kann ihnen nicht Quartier bieten.

Israel machte den Fehler im Jahr 2000. Wird der Westen die Lehre daraus ziehen?

© WorldNetDaily.com, Inc. 2002

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17. Dezember 2016)

Sonntag, 11.12.2016:

Während des Monats November strahlte die Fatah durch ihren offiziellen Fernsehsender 72-mal ein für Terror werbendes Musikvideo aus.

Bei einer Veranstaltung zum 29-jährigen Bestehen der Hamas paradierten Kinder mit Palästinenserflaggen, Hamasflaggen und (Spielzeug-?) Waffen. Sie skandierten: „Wir sind die Al-Qassam-Truppen!“ Ein 11-jähriger proklamierte, er werde nach Palästina zurückkehren, wenn es judenrein sei. Juden sollten sich an Kaybar erinnern (wo Mohammed einen Friedensvertrag brach und Juden ermordete). Ein Vater sagte, das alles sei kein Hass, sondern Grundsatzlehre des Koran.

Die Hamas rief die Fatah zur Zusammenarbeit gegen die Juden auf. Einheit sei nötig, um das Land von Juden zu befreien.

Montag, 12.12.2016:

Die Fatah ehrt auf ihrer Facebookseite der Operationschef des „Schwarzen September“ (ein Terror-Ableger der PLO). Ali Hassan Salameh war für das Massaker von München (Oympia 1972) sowie zahlreiche Briefbomben verantwortlich. Die Fatah behauptet, Salameh habe mit seinen Briefbomben „Mossad-Agenten“ getötet und prahlt offen mit dem Anschlag in München.

Dienstag, 13.12.2016:

Zwei Drittel der PA-Araber glauben nicht länger an eine Zweistaatenlösung.

Der IS im Sinai behauptet die israelische Luftwaffe habe Ziele im nördlichen Sinai angegriffen.

Heckmeck:
Umfrage: 80% der PalAraber wollen nicht, dass Trump eine Rolle im „Friedensprozess“ bekommt. (Warum nur????)
– Der „Friedensgipfel“ in Paris ist (mal wieder) verschoben worden – auf Januar. Nach Angaben des PA-„Botschafters“ in Frankreich soll Israels Entscheidung nicht teilzunehmen nichts damit zu tun haben.

Mittwoch, 14.12.2016:

Eine PA-Delegation    ist in den USA und spricht mit Kerry. Gespräche mit Trump sind nicht vorgesehen. Die PA-Apparatschiks behaupten, sie wollten eine verhandelte Zweistaatenlösung. (Seltsam nur, dass ihr ganzes Handeln genau das Gegenteil demonstriert.)

Sicherheitskräfte berichten, dass sie eine Zelle Waffenhersteller im Gush Etzion festgenommen und Schusswaffen beschlagnahmt haben. Zwei Minderjährigen wurden festgenommen, weil sie Orte in Judäa mit Brandsätzen beworfen hatten; die beiden verrieten Mitglieder eines Terrorrings, die die Schusswaffen herstellten.

Eine Gruppe arabischer Grabräuber wurde Ende letzter Woche gefasst, als sie versuchte Artefakte aus einer archäologischen Grabungsstätte in Nordisrael zu stehlen.

Donnerstag, 15.12.2016:

Liebesgrüße aus Teheran – aber die Fristen werden inzwischen länger: Der oberste Revolutionsführer kündigt an, das es „das zionistische Regime in 25 Jahren nicht mehr gibt“.

Die IDF meldet, dass die Hamas Drachen nutzt, die sie mit Kameras bestückt, um die IDF und israelische Städte auszuspionieren.

ISIS beansprucht am Montag aus dem Sinai 2 Raketen auf einen israelischen Grenzposten geschossen zu haben. Die IDF habe mit Luftangriffen darauf reagiert.

Freitag, 16.12.2016:

Mit landesweit 94 Terroranschlägen war der November der Monat mit den zweitwenigsten Anschlägen 2016 (im August gab es 93).

Bald haben sie einen neuen Schuldigen: Seab Erekat kündigte an, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen würde den „Friedensprozess“ „vernichten“.

Nissans Quotes and Notes Corner: Mickey Maus bald Mitglied von Al-Qaida?

Nissan Ratzlav-Katz, 21. September 2008

Als Veterean der Analyse des Nahen Ostens sehe ich voraus, dass sich Ärger zwischen Saudi-Arabien, dem Iran und der Hamas zusammenbraut. Es könnte richtig böse werden, möglicherweise historisch so schwerwiegend wie die sunnitisch-schiitische Trennung. Ich fürchte um die internationale Stabilität, Freunde. Und alles wegen ein paar imaginären Mäusen.

Es scheint so, als habe Saudi-Arabien einen direkten, aggressiven und nie da gewesenen Angriff gegen die Hamas begonnen. Ich zögere sogar, das aufzubringen, aus Angst weltweit Krawalle auszulösen. Aber egal, es wird sowieso Krawalle geben…

Dank MEMRI wissen wir, dass der saudische Kleriker Mohammed al-Munajid eine Fatwa gegen Mickey Maus und Jerry ausgegeben hat. Auf Al-Majd TV sagte er am 27. August 2008:

„Nach dem islamischen Gesetz ist die Maus eine abstoßende, korrumpierende Kreatur. Wie, denken Sie, betrachten Kinder heutzutage Mäuse – nach Tom und Jerry? Selbst Kreaturen, die von Natur aus, aus der Logik und nach dem islamischen Gesetz abstoßen sind, sind zu wundervoll geworden und werden von Kindern geliebt. Selbst Mäuse. Mickey Maus ist ein beeindruckender Charakter, auch wenn nach dem islamischen Gesetz Mickey Maus in jedem Fall getötet werden sollte.“ (Das von MEMRI zur Verfügung gestellte und übersetzte Video kann hier angesehen werden: http://www.memritv.org/clip/en/1850.htm)

Wenn Sie nicht verstehen, wieso dies ein Angriff auf die männliche und islamische Ehre der Hamas sein kann, nun, dann heißt das einfach, dass Sie es nicht geschafft haben die nahöstliche Denkart zu verstehen. Also passen Sie gut auf.

Wenn Mickey Maus getötet wird, was ist dann mit Farfour? Ja, Farvour – diese von der Hamas geschaffene jihadistisch-muslimische Herrenmenschen-Maus, die von den Kindern im gesamten Gazastreifen so geliebt wird. Sehen und lesen Sie von Farfour, dem Mickey Maus-Doppelgänger, hier: http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/122365

Und wie üblich, tragen die iranischen Gelehrten unsere Diskussion einen Schritt weiter, mit überaus scharfsinniger und scharfer Analyse. Dank Professor Hasan Bolkhari wissen wir jetzt, dass die Hamas in Wirklichkeit einem jüdischen Komplott zum Opfer gefallen ist, mit der die Welt korrumpiert und Mäuse akzeptabel gemacht wird.

Prof. Bolkhari erklärte klar: „Die Juden wurden erniedrigt und ‚dreckige Mäuse’ genannt. Tom und Jerry wurde gemacht, um die Wahrnehmung der Mäuse durch die Europäer zu verändern.“ (Der Videobeweis dieses ruchlosen jüdischen Komplotts ist hier zu sehen: http://www.memritv.org/clip/en/1049.htm)

Wie wird dieser furchtbare, furchtbare Konflikt zwischen diesen rechtgläubigen muslimischen Parteien enden? Ich weiß es nicht sicher, aber seien wir ehrlich: Meistens endet das damit, dass sie sich gegenseitig über ein paar hundert Jahre hinweg einfach gegenseitig umbringen.

Also können sich ganz klar Jerry, Mickey und Farfour, wenn sie im Nahen Osten überleben sollen, nicht erlauben, dass ihre Ehre auf diese Weise besudelt wird. Ich sage die Bildung der Mausjaheddin-Brigaden innerhalb der kommenden Wochen voraus. Mit der Zeit könnten sie sich mit der Al-Qaida zusammen tun und „Al-Qaida in the Wainscoting“ (AQWA – Al-Qaida in der Holzverkleidung) werden, wild entschlossen zum heiligen Krieg für die Nagetier in aller Welt.

PS: Wenn ich so darüber nachdenke: Farfour wurde letztes Jahr von israelischen Spionen getötet. Also, Moment mal: Heißt das, dass die Juden endlich Anerkennung dafür bekommen, dass sie dem Islam eine gute Tat übten, wie sie in Saudi-Arabien praktiziert wird? Ich bin völlig verwirrt.

 

Nach dem Libanonkrieg 2006 – Kommentar (3): Die Voraussetzungen für die Katastrophe schaffen

Am 12. Juli überfiel ein Kommando der Hisbollah aus dem Libanon heraus eine israelische Patrouille, tötete 8 Soldaten und entführte zwei. Zur Ablenkung beschoss die Hisbollah Israel massiv mit Katjuscha-Raketen. Israel reagierte mit einem Einmarsch in den Südlibanon. Die Kämpfe dauerten etwa einen Monat, dann ließ sich die israelische Regierung von der UNO, Westeuropa und den USA zu einem Waffenstillstand überreden. Es wurde versprochen, im Südlibanon eine Schutztruppe von 15.000 UNO-Soldaten zu stationieren, die dafür sorgen sollte, dass die Hisbollah entwaffnet wird und keine Bedrohung für Israel mehr darstellt. So viel zur Vorgeschichte.

Was nach dem Beginn des Waffenstillstands geschah und wie dieser sowie die Versprechen an Israel einzuschätzen sind, dazu folgen einige Kommentare. Ich habe auch den von Charles Krauthammer übersetzt, obwohl ich denke, dass er völlig falsch liegt. Ich stelle ihn an den Anfang, weil die übrigen Texte aufzeigen, dass die bei Krauthammer beschriebenen Voraussetzungen nicht erfüllt werden – im Gegenteil: Die Erfahrungen aus diesem Krieg führen sogar dazu, dass anderer Feind Israels seine strategischen Planungen ändert.

Hier der dritte von insgesamt 5 Kommentaren zur damals aktuellen Lage:

Caroline Glick, The Jewish World Review, 1. September 2006

Am Dienstag warnte Shin Bet-Direktor Yuval Diskin vor der wachsenden Bedrohung der Sicherheit Israels, die aus dem Gazastreifen und dem nördlichen Samaria seit dem Ende des letzten Krieges ausgeht. Wenn die richtigen Schritte nicht unternommen werden, um die massiven Transfers fortschrittlicher Waffen in den Gazastreifen zu stoppen, warnte er, wird dieser sich in ein paar wenigen Jahren in einen zweiten Südlibanon verwandeln.

Im Libanon selbst schafft die Hisbollah gerade die Illusion einer Zusammenarbeit mit der libanesischen Armee im Süden, um uns alle einzuschläfern, während sie still und heimlich ihre Streitkräfte in Erwartung des iranischen Befehls, den Krieg gegen Israel wieder aufzunehmen, erneut aufbaut. Ohne Zweifel zielten die Behauptungen von Hisbollah-Häuptling Hassan Nasrallah in der letzten Woche, die Hisbollah habe nicht die Absicht eine zweite Runde zu beginnen und dass man sich nicht vorstellen konnte, dass Israel auf die Entführung von Ehud Goldwasser und Eldad Regev am 12. Juli so massiv antworten würde, darauf ab Israel zu verwirren und die Libanesen zu beruhigen. Wenigstens soweit es Israel angeht hat er sein Ziel erreicht. Premierminister Ehud Olmert und die israelischen Medien stürzten sich auf Nasrallahs Äußerungen, diese seien der Beweis, dass Israel den Krieg gewonnen habe.

Inzwischen macht die Ayatollah-Republik stetig weitere Fortschritte beim Erwerb atomarer Fähigkeiten. Die konzilianten internationalen Reaktionen auf die Ankündigung des iranischen Präsidenten Mahmud Amadinedschad am Donnerstag, der Iran lehne die Forderung des UNO-Sicherheitsrats ab, es solle alle Urananreicherungsaktivitäten gingen sogar Ahmadinedschads unverschämter Äußerung voraus. Am Mittwoch war EU-Außenpolitikchef Javier Solana schwer damit beschäftigt die Gespräche mit dem Iran wieder in Gang zu bringen.

Die UNO ihrerseits verhält sich nicht wie ein internationaler Polizist, sondern wie der Anwalt des Iran. Während seines Besuchs in Israel am Mittwoch klang UNO-Generalsekretär Kofi Annan wie ein arabischer Führer mit seinen zügellosen, anstößigen Verurteilungen Israels wegen jeder Verteidigungshandlung, die es im Gazastreifen und im Libanon unternommen hatte, auf der einen und seiner scheinbar endlosen Toleranz für die Drohungen mit dem atomaren Holocaust des Iran gegen Israel auf der anderen Seite.

Während seiner Pressekonferenz mit Olmert gestand Annan, dass aus seiner Sicht das Problem mit den Drohungen des Iran Israel auszulöschen nicht darin besteht, dass sie illegal oder moralisch unentschuldbar sind. Die Drohungen des Iran seien eher einfach deshalb falsch, weil Israel ein Mitgliedsstaat der UNO ist. In surrealistischer Ignorierung der Anstrengungen des Iran Atomwaffen zu erwerben sowie seine Oberbefehlsgewalt im jüngsten Krieg im Libanon und dem Gazastreifen sagte Annan diesen bizarren Satz: „Man kann Israel nicht mit Worten wegwischen.“

Heute steuert die Regierung Olmert-Livni-Peretz, ohne dass die israelische Öffentlichkeit das weiß, einen Kurs, der, sollte er nicht schnell verlassen werden, unser Recht auf Selbstverteidigung – und in Erweiterung unsere Unabhängigkeit – von anderen abhängig machen. Die Vermehrung der Bedrohungen der Sicherheit Israels durch die Regierung verschlimmert, die ein diplomatisches Angebot der UNO und der EU fördert, Israels Recht sich gegen die Hisbollah, die Palästinenser und den Iran zu verteidigen Stück für Stück abzubauen.

Die gegenwärtige Gefahr entstammt dem Text der Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats, die die Richtlinien der Feuereinstellung im Libanon vorgab. Diese Entscheidung stellte einen beispiellosen diplomatischen Sieg der Hisbollah dar, da sie die subnationale, jihadistische, illegale Miliz mit Israel auf eine Stufe stellt.

Mehr noch: Die Resolution 1701 setzte die Bedingungen für die Verstärkung der UNIFIL-Truppen auf eine Art und Weise, die es der Hisbollah ermöglicht die Wiederaufrüstung ihrer Einheiten fortzuführen und ihre Präsenz im Südlibanon zu behalten, während Israel davon abgehalten wird sein Recht auf Selbstverteidigung gegen die wachsende Bedrohung auszuüben.

Abgesehen von der Sprache zur Rollen von UNIFIL verschreibt 1701 die Handlungsfreiheit Israels auf drei zusätzliche Weisen. Erstens nannte die Resolution Ahmadinedschads Anwalt, Kofi Annan, als Richter über die Befolgung der Resolution durch die jeweilige Seite. Annan offenbarte vor zwei Wochen, wie der diese Autorität nutzen will, als er die IDF-Stoßtrupp-Aktion in Baalbek verurteilte, während er seine Aufrufe an Israel begann, die Luft- und Seeblockade des Libanon aufzuheben und damit der Hisbollah zu ermöglichen sich nicht nur auf dem Landweg, sondern auch dem Luft- und Seeweg wiederzubewaffnen.

Zweitens ist Tatsache, dass die Entscheidung die EU zu ermächtigen die UNIFIL zu beherrschen für Israel katastrophal, obwohl Olmert und Livni laut die im Libanon zu stationierenden europäischen Truppen als wichtige diplomatische Errungenschaft Israels verfechten. Während die Europäer ihre „Liebe“ zu Israel demonstrieren, machen sie kein Geheimnis aus der Tatsache, dass ihre Entscheidung die UNIFIL zu führen, von ihrer Absicht motiviert ist Israel davon abzuhalten sich zu verteidigen.

Italiens kommunistischer Außenminister Massimo D’Alema stellte diesen Punkt in seinem Interview vom letzten Freitag mit Ha’aretz klar. Er erklärte dort, dass das Ziel der EU im Libanon sei „Israel zu beweisen, dass es seine Sicherheit durch die Politik des Friedens besser sicherstellen kann als durch Krieg“.

D’Alema beleidigte dann die USA, als er hinzufügte: „Die amerikanische Politik, die auch Israel unterstützte, schuf eine unmögliche Situation. Man dachte, dass es möglich sei die Welt über die Macht einer hegemonialen, liberalen Macht zu kontrollieren. Diese Philosophie hat schweren Schaden verursacht und nun suchen die USA nach einem logischen Ausweg.“

Mit der Stationierung der UNIFIL wollen die Europäer also zeigen, dass der einzige Weg mit Feinden zu kämpfen, die uns vernichten wollen, Appeasement und immer mehr Appeasement ist.

Die Europäer und Annan verbergen die Tatsache ebenfalls nicht, dass sie planen ihre Stationierung im Libanon als Sprungbrett zur Gewinnung größeren Einflusses auf Israel in seinem Umgang mit den Palästinensern zu nutzen. In dieser Stimmung erklärte D’Alema: „Ich denke, wenn die Dinge im Libanon gut laufen, wird auch ein gleicher positiver Prozess im Gazastreifen beginnen: die Freilassung von [Unteroffizier Gilad] Shalit, eine palästinensische Einheitsregierung, die die von der internationalen Gemeinschaft gesetzten Kriterien erfüllt, und die Anwesenheit einer UN-Streitmacht, um die palästinensische Regierung zu stärken.“

Hier schließt sich die EU offen den Kräften der radikalen, linksextremistischen israelischen Politikern, an die von Meretz-Chef Yossi Beilin angeführt werden, der seit zwei Jahren in aller Stille die Vorstellung der Internationalisierung des Konflikts voran treibt. Nachdem Israels Verhandlungen wie seine einseitige Übergabe von Land an die Palästinenser jeweils zu Krieg führten, wird gedacht, dass die Palästinenser Israel akzeptieren werden, nachdem die UNO dem jüdischen Staat die Fähigkeit geraubt hat sich zu verteidigen.

Wenn das oben Angeführte nicht ausriecht uns zu überzeugen, dass die UNIFIL-Truppen, deren Ankunft von Olmert-Livni-Peretz so sehnsüchtig erwartet wird, für Israel nichts Gutes ist, dann gibt es da noch das islamische Element der angekündigten Streitmacht. Annan wie die Europäer bestehen darauf, dass eine Streitmacht von bis zu 7.000 Soldaten aus muslimischen Ländern zur UNIFIL-Truppe gehört. Diese Soldaten werden aus Bangladesch, Indonesien, Malaysia und der Türkei kommen. All diese Länder werden allgemein als „moderate muslimische Länder“ bezeichnet. Diese Beschreibung muss hinterfragt werden.

Ein Koalitionsmitglied der Regierung Bangladeschs ist die jihadistische Partei Jamaat-e-Islami. Ihre Studentenaktivisten verschickten vor kurzem Todesdrohungen an zwei prominente Intellektuelle, weil die die Jugend des Landes die Werte des Säkularismus, der Demokratie und der Wissenschaften lehrten.

Außerdem wurde im November 2003 der bengalische Journalist Salah Uddin Shoaib Choudhury verhaftet, als er darauf wartete ein Flugzeug nach Bangkok zu besteigen, um dann nach Tel Aviv weiterzufliegen. Choudhary, der in Israel an einer Konferenz darüber teilnehmen sollte, wie die Medien zum Frieden betragen könnten, wurde Volksverhetzung und Spionage für Israel vorgeworfen. In den 17 Monaten seiner Einkerkerung wurde er wiederholt gefoltert. Bangladesch will 2.000 Soldaten in den Libanon schicken.

Dann gibt es Indonesien, den größten muslimischen Staat. Als Strafe für die Aufhetzung zu den Terror-Bombenanschlägen in Bali 2002, durch die 202 Menschen getötet wurden, verurteilte die nicht allzu unabhängige indonesische Justiz Jemaah Islamiyah-Führer Abu Bakar Bashir zu 30 Monaten Gefängnis, von denen die letzten fünf im Juni ausgesetzt wurden.

Im Mai wurde Ahmadinedschad bei seinem Besuch in Jakarta von jubelnden Massen empfangen. In einem Interview mit dem Wall Street Journal vom Dienstag (29. August) sagte der indonesische Verteidigungsminister Juwono Dudarsono, dass er glaube, der beste Weg den Libanon sicher zu machen sei die Hisbollah-Truppen in der libanesischen Armee aufgehen zu lassen.

Als der Krieg im Libanon tobte, rief die malaysische Regierung alle Nationen der Welt auf ihre diplomatischen Beziehungen zu Israel zu kappen. Diese Woche sagten malaysische Offizielle, es gebe keine Rechtfertigung dafür, dass der Westen gegen das Atomprogramm des Iran sei.

Unter allen muslimischen Ländern, die planen Soldaten zu UNIFIL beizusteuern, ist die Türkei das einzige, das diplomatische Beziehungen zu Israel hat. Die Folge ist, dass ihre Soldaten bis jetzt die einzigen sind, die die Regierung Olmert-Livni-Peretz bereit ist, im Libanon eingesetzt zu sehen. Vor zwei Wochen sagte Olmert bei einem Besuch des türkischen Außenministers Abdullah Gul: „Die Türkei spielt eine wichtige Rolle im Nahen Osten und wird das weiter tun.“ Er fügte hinzu: „Israel hat Vertrauen zur Türkei.“

Während es bis zur Bildung der islamistischen Regierung der AKP 2002 Sinn machte, dass israelische Premierminister solche Dinge sagten, sind solche Äußerungen heute nicht gerechtfertigt. In den letzten Jahren hat sich die Türkei von einem festen Verbündeten der USA und Israels zu einem der offenstens antiamerikanischen und antisemitischen Staaten der Welt gewandelt. Überdies hat die Türkei große Anstrengungen unternommen, ihre Beziehungen zur arabischen Welt und dem Iran zu verbessern.

Im Verlauf des Krieges entdeckte der IDF-Militärgeheimdienst, dass der Iran Waffen für die Hisbollah durch die Türkei transportierte. Nach dem Wahlsieg der Hamas im Januar war der türkische Premierminister Recip Erdogan der erste internationale Führungspolitiker, der bei einem offiziellen Besuch Gastgeber für die Terrorführer der Hamas war. Während des Krieges kündigte Erdogan Unterstützung für die Hisbollah an und erklärte: „Niemand sollte von uns erwarten neutral und unparteiisch zu sein.“

Aus all dem wird offensichtlich, dass die Beteiligung muslimischer Armeen in der UNIFIL-Truppe – selbst, wenn sie nur aus der Türkei kommen – leicht zu einer Lage führen kann, in der die IDF sich in einem Kampf gegen UNO-Truppen wieder findet. Alternativ, so wie es die UNO und die EU voraussehen und eingeschüchtert von der „internationalen Gemeinschaft“, könnte die Regierung Olmert-Livni-peretz einfach Israels Recht auf Selbstverteidigung angesichts der wachsenden Bedrohung durch die Hisbollah, die Palästinenser und den Iran aufgeben.

Was Amerika angeht, so zeigt die Regierung Bush, wie die Regierung Olmert-Livni-Peretz, akute Zeichen eines Politik-Zusammenbruchs. In einem unerklärlichen Zug gab das Außenministerium dem früheren iranischen Präsidenten Mohammed Khatami ein Visum. Obszönerweise ist der ehemalige Führer und Regime-Presseagent eingeladen worden in der National Cathedral in Washington D.C. eine Rede zu halten.

Wie sie das zu Beginn des Krieges im Libanon machte, hat die Regierung Olmert-Livni-Peretz die richtigen Ziele für das Management des Waffenstillstands gesetzt. Aber wie es während des Krieges ebenfalls getan hat, hat sie alle möglichen Schritte unternommen um sicherzustellen, dass diese Ziele nicht erreicht werden.

Gegenwärtig hofft die Troika, dass Israel über die UNIFIL eine Koalition gegen die Hisbollah zusammenschustern wird, während sie in Wirklichkeit die Formierung einer Koalition erleichtert, die die Hisbollah vor Israel schützen wird. Sie haben darin versagt anzuerkennen, dass Israel für die Sicherstellung der nationalen Sicherheitsinteressen nicht verhandeln, sondern handeln muss. Der einzige Grund, dass die EU und die UNO sich wohl damit fühlen Israel herumzukommandieren, ist der, dass die Regierung Olmert-Livni-Peretz ihnen gehorcht.

Das muss so nicht sein. Kein Land der Welt lässt sich von Außenstehenden seine Politik zu grundlegenden Fragen der nationalen Sicherheit diktieren. Israel darf nicht das erste sein, das dies tut.