Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20.-26.12.2015)

Sonntag, 20.12.2015:

Der Iran bezeichnet den Tod von Samir Kuntar als „neuestes Beispiel von Staatsterrorismus“.

Montag, 21.12.2015:

In Ras al-Amud (Jerusalem) deckte die Polizei zusammen mit dem Schabak eine israelisch-arabische Terrorzelle auf; ihre fünf Mitglieder waren in eine Reihe Anschläge verwickelt. Zwei wurden schon im Oktober festgenommen. Die Terroristen von 16 bis 22 Jahren sind wegen Brandstiftung, versuchter Brandstiftung, Krawallen, versuchtem Angriff auf Polizisten, Beweismittel-Manipulation und mehr angeklagt.

Der gestern getötete Erzterrorist und Kindermörder Samir Kuntar wurde in Beirut unter Begleitung Tausender mit viel Tamtam beerdigt. Die Hisbollah schwor, sich für seinen Tod an Israel zu rächen.

Der Fraktionschef der „Vereinigten (arabischen) Liste“ in der Knesset, Aymen Odeh, verurteilte die Tötung des Erzterroristen Samir Kuntar als „israelischen Terrorismus“.

Der Palästinensische Islamische Jihad verkündete, dass er absolut bereit sei den Terror „zu eskalieren“, wenn es nötig sein sollte (für den Fall, dass die derzeitige Terrorwelle abebben sollte).

Die Palästinenser-Terrorgruppe PFLP beansprucht die drei gestern auf den Norden Israels geschossenen Raketen für sich.

Dienstag, 22.12.2015:

Die Hadasch, eine arabische Partei in Israel hat Netanyahu mit dem IS gleichgesetzt. In einem Facebook-Eintrag, in dem der Tod von Samir Kunar beklagt wurde, wird ein Bild gezeigt, bei dem ein maskierter IS-Terrorist sich eine Netanyahu-Maske abzieht.

Palästinenserorganisationen forderten die Araber zu zwei „Tagen des Zorns“ (Terror gegen Juden) auf – einer sollte am (heutigen) Dienstag stattfinden, einer am Freitag.

Mittwoch, 23.12.2015:

Nett: Im Gazastreifen werden Ringe hergestellt, die das Logo des IS tragen. Israel beschlagnahmte im Mai eine Lieferung ähnlicher Ringe aus der Türkei nach Judäa und Samaria, die dort als illegale Propaganda bezeichnet werden.

Die IDF hat in der Folge des Todes von Samir Kuntar in Syrien „heiße“ Informationen über geplante Angriffe auf jüdische Bauern an der Grenze zum Libanon erhalten und daraufhin angewiesen, dass diese sich von der Grenze fern halten sollen.

Der PA-Minister für Gefangenenangelegenheiten betrauerte den Tod von Samir Kuntar. Er nannte der Kindermörder einen „Märtyrer“. Das war nicht die einzige Veranstaltung zum Gedenken an Kuntar die gestern in Ramallah stattfand.

Donnerstag, 24.12.2015:

Tagesbilanz: 5 durch Terroranschläge verletzte Israelis, 4 tote Terroristen.

Auf einer Hochzeit gab es Mittwoch einen in Israel weithin verurteilten Vorfall; dabei tanzten extremistische Jugendliche und stachen mit Messern auf ein Foto der bei dem Brandanschlag in Duma getöteten arabischen Familie ein. Die Polizei ermittelt gegen diese Leute. Die Gastgeber sagen, die „Tänzer“ seien keine geladenen Gäste gewesen und sie hätten nichts mit ihnen zu tun.

Vor dem Bezirksgericht in Nazareth wurden zwei arabische Cousins angeklagt; sie sollen in Verbindung mit dem IS stehen und Anschläge auf Soldaten in Israel geplant haben.

Die PA hat die Sicherheitsvorkehrungen in Bethlehem drastisch erhöht; u.a. wurden 16 radikale Salafisten in Administrativhaft genommen, damit die Christen in Ruhe in der Geburtskirche ihren Weihnachtsgottesdienst feiern konnten.

Das Blut der Ermordeten am Jaffator war noch nicht getrocknet, da stellte die Fatah schon Bilder der Attentäter ins Internet – mit dem offiziellen Fatah-Logo und einem Bild von Yassir Arafat.

Einwohner Samarias sind wütend, weil eine Straße, auf der vor zwei Wochen ein jüdisches Paar angeschossen wurde und die deshalb gesperrt wurde, wieder für PA-Araber freigegeben wurde.

Freitag, 25.12.2015:

Offizielle Zahlen zum Terror der letztem 100 Tage zeigen, dass ein Drittel der Anschläge innerhalb der „Grünen Linie“ stattfand. Die Sicherheitskräfte gegen davon aus, dass die Anschläge noch Monate weitergehen werden. Seit dem 1. Oktober hat es mehr als 140 Anschläge mit Stichwaffen, Autos oder Schusswaffen gegeben, außerdem wurden (bis zum 16. Dezember) 2.225 Angriffe mit Felsbrocken gezählt. 24 Menschen wurden durch die 156 Terrortäter ermordet. Die Anschläge innerhalb der Grünen Linie wurden zu mehr etwas als der Hälfte von Arabern mit israelischem Ausweis (also israelische Staatsbürger oder PA-Araber mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung) verübt, der Rest von PA-Arabern. Im selben Zeitraum wurden 127 Araber getötet; 88 waren Terroristen, die gerade versuchten Israelis zu ermorden, der Rest waren Angreifer bei gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Auf arabischer Seite sollen 17 Personen durch jüdische Angriffe verletzt und 5 Häuser sowie 15 Autos beschädigt worden sein. Die Sicherheitskräfte merken an, dass die Zahl der Vorfälle dieser 100 Tage „normalerweise“ die für ein ganzes Jahr sind.

PA-Araber steckten am Mittwoch in einem Ort in Samaria einen Weihnachtsbau in Brand. Sie wurden von PA-Sicherheitskräften festgenommen. Während jüdische „Price tag“-Anschläge in der PA weithin lauthals beklagt werden, konnte man hierüber in den Medien dort nichts finden. Auch die PA ignoriert viele Anschläge auf Christen (z.B. das Niederbrennen einer Kirche in Bethlehem).

Die Fünfte Kolonne: Ein ägyptischer Forscher sprach an der Universität Haifa zu Psychologie-Studenten. Thema war Koexistenz. Ein arabischer Student brüllte ihn an: „Sie tanzen auf dem Blut von Märtyrern!“ und nannte ihn einen „Kollaborateur der Zionisten“. Es gab weitere Studenten, die sich anschlossen.

Schiitisches Prinzip zu Gefallen Allahs

gefunden auf Facebook:

Khomeini_hinrichtungenWeibliche Häftlinge, die noch jungfräulich sind,
müssen vor ihrer Exekution vergewaltigt werden,
damit sie nicht ins Paradies eintreten können.

Damit nicht genug: Ein religiöses Dekret von Khomeini ordnete an, dass Mädchen in Gefangenschaft, die Jungfrauen sind vor der Exekution vergewaltigt werden müssen, um den Eintritt in den Himmel zu verhindern. Eine Wache führte die Vergewaltigung in der Nacht vor der Hinrichtung durch. Am nächsten Tag wurde eine Heiratsurkunde von einem Mullah erstellt, der sandte die Urkunde der Familie des Mädchens, zusammen mit einer Schachtel Pralinen als Hochzeitsgeschenk.

Eine Ente namens Yusi Oulen Shahak

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 24. Oktober 2015 (direkt vom Autor)

Jetzt ist es offiziell: Israel kooperiert mit dem IS im Irak.

Die iranische Nachrichtenagentur Fars News berichtete „exklusiv“ über die Festnahme eines israelischen Offiziers der Golani-Brigade mit Namen Yusi Oulen Shahak. Sein Rang wurde als „Colonel“ angegeben. Mitgeliefert wurde auch dessen „Militärnummer“: Re34356578765az231434.

Inzwischen gibt es für den ungewöhnlichen Namen schon über 1.000 Treffer bei Google, von Junge Welt über RT International (mit Sitz in Berlin) und bis hin zu obskuren, auf Verschwörungstheorien spezialisierten Webseiten. Viele der „Berichte“ sind geschmückt mit einschlägigen Karikaturen und Fotomontagen. „Mamafrika“ veröffentlichte sogar ein Bild von IS-Kämpfern und des gefangenen Soldaten inmitten einer israelischen Flagge. Dank „Google Bilder“ war er leicht zu identifizieren: Oren Schaul, ein Soldat, der im Juli 2014 mit einem schlecht gepanzerten Mannschaftswagen im Gazastreifen auf eine von der Hamas gelegte Mine gefahren ist. Die Hamas hatte die Leiche von Schaul entführt und behauptet, er sei noch am Leben. Doch Schaul wurde von Israel offiziell für tot erklärt aufgrund „klarer Indizien“ und gilt als „vermisst“. Möglicherweise hat die Hamas Ausweispapiere des gekidnappten toten Soldaten an Iran oder IS weitergegeben, wo dann der Name und die Nummer verfälscht worden sind.

Immerhin dient die vermeintliche Gefangennahme des israelischen Offiziers als „Beweis“ für die Theorie, dass die „Zionisten“ hinter IS und ihren Verbrechen stecken. „Yusi Oulen Shahak“ habe beim Verhör „schockierende“ Geheimnisse preisgegeben. So habe er „verraten“, dass sich weitere zionistische Offiziere unter die IS Kämpfer gemischt hätten. IS-Aktivisten hätten zuvor schon gestanden, dass Mossad Agenten und Vertreter anderer israelischer Spionageagenturen sie beim Sturm auf Mossul im Sommer 2014 begleitet hätten. Irakische politische und militärische Experten hätten Farsnews gesagt, dass die Gefangennahme „schwerwiegende Auswirkungen“ auf die Militärstrategie des Irak haben werde.

Da wird auch erwähnt, dass israelische Aufklärungsdrohnen über dem Irak abgeschossen worden seien, unter anderem nahe dem Flughafen von Bagdad. Erwartungsgemäß verweigert der israelische Militärsprecher jegliche Reaktion zu den Behauptungen von Fars News. Nicht zum ersten Mal wird in arabischer oder iranischer Propaganda behauptet, dass IS eine amerikanische oder israelische Erfindung sei. Dazu gehört auch die Verbreitung von Gerüchten über Waffenlieferungen an IS oder deren Verbündete.

(C) Ulrich W. Sahm

Foto der Woche: Die Verlogenheit hat einen Namen – Iran

Die Mullahs hatten die Teilnahme des Iran an der Frankfurter Buchmesse abgesagt, weil Salman Rushdie dort einen Auftritt bekam. Hier die Begründung der Terror-Herrscher, die sich als Hüter der Meinungsfreiheit aufspielen, während sie nur eine Meinung gelten lassen und alle anderen aus der Welt tilgen wollen, die nicht ihrer Meinung sind. Verlogenes Pack!

Buchmesse-Iran

(gefunden auf Facebook)

Obamas wahres Erbe: Die Schaffung eines weltweiten Zufluchtsorts für Terroristen

Wir trauern um das ermordete Paar in Samaria. Die Welt würde gut daran tun festzustellen, dass es nicht nur Israel ist, das getroffen wird. Der globale Terror ist unter Obamas Wache sprunghaft angestiegen.

Dr. Joe Tuzara, Israel National News, 2. Oktober 2015

Die sich entwickelnde Bedrohung der nationalen Sicherheit Amerikas ist nie willkürlicher und unvorhersehbarer gewesen als in den dahinschwindenden Monaten, die Obama noch im Weißen Haus ist.

Auf der globalen Ebene werden die Forscher lange darüber diskutieren, wer und welche Politik den „stieler als exponentiellen Anstieg der Terroranschläge“ anheizt. Aber eins ist klar: Präsident Barack Obamas Erbe wird wahrscheinlich die Gründung einer globalen Zuflucht für Terrorismus sein.

Obamas lächerliche Behauptungen, die Welt sei „weniger gewalttätig“ als früher, dass Al-Qaidas terroristische Reihen „davon laufen“ und „deziemiert“ wurden, … „Amerika siegt jetzt. Amerika ist genau jetzt großartig“ sind eklatante Lügen, die auf Hirngespinsten gründen.

Im Gegenteil: Der Globale Terrorismus-Index berichtete, dass die Zahl der Terroranschläge weltweit dramatisch zugenommen hat; 82% allen Terrorismus ereignet sich in nur 5 Länder; 60% aller Anschläge geschehen im Irak, Afghanistan, Pakistan, Nigeria und Syrien; mehr als 90% aller Terroranschläge finden in Ländern mit krassen Menschenrechtsverletzungen statt.

Der Rest der Welt erlitt jedoch auch einen 54-prozentigen Anstieg an Terrorvorfällen und die Zahl der Länder, die mehr als 50 Tote hatten, erreichte 2013 ein Allzeithoch. Das zeigt auf, dass nicht nur die Intensität des Terrorismus zunimmt; auch sein Umfang nimmt zu, heißt es in dem Bericht.

Nicht alle Terrorvorfälle sind gleichermaßen verheerend und nicht alle Terrorgruppen sind gleich effektiv.

Trotzdem stellen Terroranschläge für die Hauptstädte von 12 Ländern ein „extremes Risiko“ dar, darunter die strategischen Märkte von Ägypten, Israel, Kenia, Nigeria und Pakistan.

Nach Angaben des neuen Index, der die Weltstädte nach der Wahrscheinlichkeit eines Terroranschlags aufgrund historischer Trends einstuft, sind 64 Städte der Welt „extrem gefährdet“, was Terroranschläge betrifft.

Von diesen befindet sich die Mehrheit im Nahen Osten und Asien, Afrika und Europa. Das „hohe Risiko“ für Paris repräsentiert einen breiteren Trend für westliche Länder, darunter Belgien, Kanada und Australien, wo das Risikolevel in entscheidenden Stadtzentren beträchtlich höher liegt.

Der globale Terror hat sich beträchtlich verschlimmert, was die Zahl der Anschläge, ihre Tödlichkeit sowie das Ausmaß und die Stärke der Terrororganisationen angeht.

Nach Angaben des jüngsten Country Reports on Terrorism 2014 des US-Außenministeriums wurden 2002 weltweit nur 725 Menschen getötet. Während Obamas erstem vollen Jahr im Amt – 2010 – waren es 13.186. Mit anderen Worten: Die Zahl von Terror verursachter Toten stieg von 2002 um mehr als 4.000 Prozent und von 2010 bis 2014 um 148 Prozent.

Selbst der Director of National Intelligence widerspricht Obama und sagt, Bedrohung der USA durch Terror „expandiert“ und „2014 ist das tödlichste aufgezeichnete Jahr an Anschlägen in aller Welt“.

Leider ist das Beharren auf alarmierenden Mängeln in den US-Geheimdiensten eine ausbeutbare Schwäche, die eine weit „heimtückischere Bedrohung“ der amerikanischen nationalen Sicherheit darstellt als der Iran, der Islamische Staat im Irak und Syrien (ISIS/ISIL) sowie der Rückzug aus dem Irak und Eindämmung der Taliban in Afghanistan.

Mehr als 50 Geheimdienstanalysten des US Central Command beschwerten sich formell, dass ihre Berichte von ranghohen Obama-Offiziellen abgeändert wurden, um sicherzustellen, dass sie der öffentlich vertretenen Linie der Administration entsprechen, die USA würden den Kampf gegen ISIL gewinnen.

Die Manipulation von Geheimdienstdaten ist jedoch nicht neu. 2003 liefert der damalige Direktor des Terrorist Threat Integration Center, John Brennan, wüst ungenaue Daten an die CIA, die dann in den Bericht des Außenministeriums eingearbeitet wurden. Brennan ist ein Konvertit zum Islam und aktuell Direktor der CIA.

Weniger weit zurück liegt der Vorwurf des Chicago Project on Security and Terrorism, die aktuellen Bearbeiter der Statistiken des Außenministeriums gäben die Gewalt während des Irak-Kriegs zu niedrig an, was den jüngsten Anstieg der Gewalt „extremer macht als er in Wirklichkeit ist“.

Heute sind die mehr als 3.000 amerikanischen Soldaten im Irak, die die vom Iran gestützten schiitischen Sicherheitskräfte ausbilden, stärker als je zuvor durch „Selbstmord“-Terroranschläge gefährdet. Nach dem Atom-Deal mit dem Iran sehen sich 35.000 US-Soldaten im Nahen Osten einer weltweiten Bedrohung durch den Terrorismus ausgesetzt, die moralische nicht zu rechtfertigen ist.

Amerikaner sterben aufgrund von Terror, wenn sie in Kriegsgebiete reisen oder in Gebiete, die von gewalttätiger Instabilität gekennzeichnet sind. Kurzfristig bedeutet das, dass US-Truppen in der explosiven Region einem höheren Risiko von Terroranschlägen ausgesetzt sind.

Noch mehr Besorgnis erregt, dass der Iran-Deal die Einschränkungen des bereits aktiven Raketenprogramms des Iran schwächt und das Waffenembargo nach acht Jahren aufhebt. Iranische Militärführer haben bereits erklärt, dass der Iran sich nicht an die Einschränkungen halten wird.

Während des „Surge“ im Jahr 2007 wurden 500 amerikanische Angehörige der Streitkräfte von fortschrittlichen Bomben am Straßenrand getötete, die Explosively Formed Penetrators (EFP – explosive geformte Eindringlinge) genannt werden; sie werden von schiitischen Milizen gelegt und vom Iran gebaut und geliefert.

Trotz dieser empörenden Niederträchtigkeit sparen die USA den Iran und die Hisbollah von der Liste der Terrorbedrohungen aus. Es sollte also niemand überrascht sein, wenn Teheran nach der Aufhebung der Sanktionen Milliarden Dollar dafür verwendet Israelis und Amerikaner zu töten, einschließlich US-Truppen, die aktuell vom Iran gestützten Schiiten im Irak, dem Jemen und Syrien helfen.

Die meisten der im Nahen Osten aufgedeckten Terrorverschwörungen haben sich gegen die jüdische und die christliche Gemeinschaft gerichtet. Leider hat Obama den Völkermord an den Christen rund um die Welt ignoriert.

„Einsame Wölfe“ sollen von Al-Qaida/ISIS „motiviert“ sein – oder wie die Strafverfolgungsbehörde der Europäischen Union (Europol) es nennt: „religiös inspirierter Terrorismus“.

In den Vereinigten Staaten haben die Behörden alle bis auf vier der mehr als 70 jihadistischen Terrorkomplotte seit dem 9/11 vereitelt.

Benghazi ist nicht das erste Mal, dass die Obama-Administration damit gekämpft hat, ob sie eine Schießerei wie das Massaker in Ft. Hood einen Terroranschlag nennen soll. Dieser massive Schießangriff hat mehr Opfer geschaffen als alle anderen auf einer amerikanischen Militärbasis.

Trotz der verdächtigen Verbindungen zu Al-Qaida betrachtete Obama diese einheimischen Terrorgefahren als „gewalttätigen Extremismus“; er vermeidet um jeden Preis den Begriff „islamisch“ oder terroristisch, wenn er Vorfälle wie die Schießerei von Fort Hood beschreibt, die alle als „Gewalt am Arbeitsplatz bezeichnet worden sind.

Am meisten beunruhigt das Vorhandensein von alarmierend zahlreichen Jihad-Trainingsstätten der Muslims of America (MOA) in ländlichen Gebieten überall in den Vereinigten Staaten. Die Strafverfolgungsbehörden beschreiben diese Gelände als „klassisch strukturierte Terrorzellen“, aber Obama fand keine Beweise für einen jihadistischen Hintergrund oder dass die Gruppe eine Kampagne führt.

Team Obama, das berüchtigt dafür ist einen widerspenstigen Kongress und andere für seine politisch motivierten Fehlgriffe verantwortlich zu machen, ist für die Zunahme konfessioneller Konflikte verantwortlich, während es die Koalitionsbemühungen von mehr als 60 Staaten im Krieg gegen ISIL untergräbt.

Es ist ein Zerrbild, dass Obama uns nicht die Wahrheit über die wachsende, globale Terrorgefahr sagt. Können wir wirklich, bei einem weltweiten Anstieg der Zahl der Terrortoten um mehr als 4.000 Prozent in einem Dutzend Jahren, die US-Antiterrorpolitik einen Erfolg nennen?

In der Tat haben die USA „bemerkenswerten Erfolg“ bei der Aufdeckung von Terrorkomplotten und der Verhinderung von Terroranschlägen in der US-Heimat gehabt. Aber das US-Militär wird einen hohen Preis zahlen, um der zunehmende Zahl an nicht traditionellen und „asymmetrischen“ weltweiten Bedrohungen entgegenzuwirken.

Nimmt man an, dass es keine Chance gibt Obama destruktive Politik umzukehren, dann können wir uns nicht beiseite stellen und nichts wegen des Einflusses wegen der Muslimbruderschaft im Weißen Haus unternehmen.

Die Geschichte ist klar: Wenn wir aufhören den Feind zu beschwichtigen, werden dessen Fähigkeiten erodieren und sich selbst zerstören. Wenn wir eine kontraproduktive Strategie aufgreifen, wird der Feind ermutigt und wird eine mächtigere Bedrohung der globalen Sicherheit und Stabilität.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (6.-12.09.2015)

Sonntag, 06.08.2015:

Heute sollte der Bau eines Grenzzauns zwischen Israel und Jordanien beginnen; die ersten 30km erstrecken sich von Eilat entlang der Arava-Wüste. Damit sollen in erster Linie dazu IS-Terroristen abgehalten werden.

Heckmeck:
Offizielle Vertreter Frankreichs und der PA diskutieren demnächst die Wiederbelebung der Gespräche mit Israel und mögliche Schritte zur Anerkennung des „Palästinenserstaats“ durch Frankreich.

Montag, 07.09.2015:

Die Mutter der Familie, deren Haus vorigen Monat in Duma angezündet wurde, erlag jetzt ebenfalls ihren Verletzungen. Die Saeb Erekat redet den zu erwartenden Sch… (Die Hamas ebenfalls.)

Der arabische Knessetabgeordnete Jamal Zahalka gab eine wütende Tirade von sich – gegen die Linken im Parlament, die er beschuldigte schlimmer zu sein als die Rechten, die sich (im Gegensatz zu den Linken) wenigstens wie Menschen benähmen. Auch in Sachen Siedlungsbau seien die Linken weit schlimmer als die Rechten; „Ihr pinkelt auf uns“, befand er über linke Juden. (Arutz-7 hat das Video dazu eingestellt.)

Der Araber, der in Hebron die 5 amerikanischen Juden vor einem Lynchmob gerettet hat, erhält jetzt Morddrohungen.

Grundsätzliches von der Hamas: Wir werden niemals Teil der Oslo-Vereinbarungen sein.

Und Mahmud Abbas will bei der nächsten Sitzung der UNO-Vollversammlung verkünden, dass die PA-Führung sich nicht länger an die Oslo-Vereinbarungen gebunden betrachtet.

Dienstag, 08.09.2015:

Kommentar in der offiziellen, PA-eigenen Zeitung: Stellt alle, die Normalisierung betreiben, vor Gericht.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO fordert die „Weltorganisation“ auf, sie solle Israel unter Druck setzen, „palästinensische“ Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen.

Mittwoch, 09.09.2015:

Liebesgruß aus Teheran: Israel wird es in 25 Jahren nicht mehr geben.

Das offizielle PA-TV: Der „sogenannte Tempel“ der Juden ist nichts als „Legenden und Märchen“ und „das größte Verbrechen und die größte Fälschung der Geschichte“.

Mahmud Abbas log einem norwegischen Diplomaten wieder vor, „die Siedlungen“ seien das Haupthindernis bei den neuen Friedensvermittlungsversuchen.

Verteidigungsminister Ya’alon hat zwei Muslimgruppen den Zugang zum Tempelberg-Plateau verboten; ihre Mitglieder belästigten nichtmuslimische Besucher auf dem Tempelberg auf aufdringliche und bedrohliche Weise.

Donnerstag, 10.09.2015:

Wegen der Brandstiftung in Duma (inzwischen sind 3 Familienmitglieder gestorben) gab es 2 Festnahmen. Die Verdächtigten haben nichts mit jüdischen Gemeinden in Judäa/Samaria zu tun.

Heckmeck:
Das EU-Parlament verabschiedete eine Resolution zur Rolle der EU im Friedensprozess zwischen Israel und der PA. Dabei wurde eine Ergänzung abgelehnt, die forderte, dass die Verhandlungen auf der Zweistaatenlösung basieren müssten. Diese Ablehnung wird als Ausdruck des Widerwillens interpretiert Israels Existenzrecht anzuerkennen. Eine Abgeordnete behauptete, diese Ergänzung ebne den Weg für die „ethnische Säuberung der nichtjüdischen Bevölkerung“ in Israel.