Kleines palästinensisches Lexikon der Wörter, die etwas völlig anderes bedeuten als normalerweise

Elder of Ziyon, 24. November 2022

„Ein palästinensisches Lexikon:
Legitimer Widerstand
kultureller Völkermord“

Oft benutzen Israelhasser, wenn sie Israel irgendeines Verbrechens beschuldigen, Terminologien, denen sie eine völlig andere Definition gegeben haben, als sie sie in jedem anderen Kontext haben.

Das ist etwas sehr Überlegtes. Erst beschließen sie, welches Verbrechen sie Israel vorwerfen wollen und dann ändern sie die Definition des Verbrechens, damit es auf Israel passt (oder vorgeben, es passe).

Zu den Beispielen gehören „Apartheid“, „Rassismis“, „Kolonialismus“ und „Siedler-Kolonialismus“, „ethnische Säuberung“, „Völkerrecht“ und „Besatzung“, die die Hasser mindestens zweimal umdefinierten.

Damit verbunden ist, wie das Wort „Flüchtling“ für Palästinenser etwas völlig anderes bedeutet, als für jeden anderen.

Das alles sind Worte mit präzisen, rechtlichen Bedeutungen, deren Definitionen abweichen, wenn Israel involviert ist.

Es gibt weitere, weniger präzise Worte, die von den Hassern ebenfalls auf Weisen missbraucht werden, die nicht offensichtlich sind, außer man weiß, worauf man hören muss. Dazu gehört „Gerechtigkeit“ – niemand ist gegen Gerechtigkeit, aber nur einer Seite wird erlaubt sie anzustreben. Ebenso „Friedensaktivist“, „Menschenrechtsaktivist“ und „pro-palästinensische Aktivisten“, was in Wirklichkeit „israelfeindliche Aktivisten“ bedeutet (vgl. die Mavi Marmara).

Das sind die Begriffe, die es in den Mainstream geschafft haben, trotz ihrer klaren Ungenauigkeiten.

Die Palästinenser selbst haben jede Menge absurder Worte, die sie verwenden und versuchen als Mainstream in die Allgemeinheit zu verbreiten. Sie warten einfach darauf, dass diese Begriffe zuerst von der extremen Linken und schließlich von „Menschenrechts“-Organisationen und den Mainstream-Medien verwendet werden. Dazu gehören „kultureller Völkermord“, „legitimer Widerstand“, „Holocausts“, „Friedensaktivisten“, „Stürmung“, „talmudische Rituale“, „Siedler“ (was ausschließlich für Juden in Israel gilt), „Zivilisten“, „Kind“, „Freiluftgefängnis“, „Konzentrationslager“, „Judaisierung“, „indigen“, „Kampf“, „Verteidigung“, „eingekesselt“, „Märtyrer…“ – die Liste ist wirklich endlos und einige davon wären selbst Orwell nicht eingefallen.

Muslime beschuldigen die Queen muslimischen Verhaltens

Raymond Ibrahim, 29. September 2022 (The Stream)

„Muslime sollten die Nationalhymne NICHT singen“ ist der Titel und das Argument eines aktuellen Textes von Faisal Bodi von der sogenannten „Islamic Human Rights Commission“ [Islamische Menschenrechtskommission] mit Sitz in London. Als Antwort auf die Beerdigung von Queen Elizabeth II. offenbart in mehr als einer Hinsicht muslimische Stimmungen.

Zunächst betreibt Bodi das Übliche: zivilisatorische Projektion – Großbritannien islamischer Mainstream-Bräuche zu beschuldigen. Damit behauptet er, dass Muslime in Britannien „zu Bürgern zweiter Klasse gemacht wurden“, obwohl es der Islam ist, der in Wirklichkeit offen Status zweiter Klasse für unter islamischer Herrschaft lebende Nichtmuslime vorschreibt. Der Koran (Sure 9,29) geht so weit, darauf zu bestehen, dass Christen und Juden regelmäßig (über die Jizya) erpresst werden und sich ständig „vollständig gedemütigt“ fühlen müssen.

Genauso schreibt der in Großbritannien lebende Muslim, nachdem er beklagt, dass die britische „Monarchin alle grausamen Gräueltaten und Plünderung verkörpert, die unter dem britischen Empire verübt wurden“:

Angesichts dessen, dass diese Nationalhymne als patriotische Ode gesungen wurde und wird, als Britannien in muslimische Länder einmarschiert ist oder gegen sie in den Krieg zog, ist es grotesk zu sehen, wie Muslime sie besonders auf Masjid-Gelände (Moscheen) schmettern.

Für jeden mit einer Ahnung von Geschichte – wahre und genaue Geschichte, statt fake und „woke“ – ist eine solche Behauptung jenseits von irreführend. Bevor irgendein Brite in „muslimische Länder“ reiste – die zumeist Christen gewaltsam gestohlen wurden – waren Mohammeds Anhänger viele Jahrhunderte lang im Namen des Islam in allerlei Teile von Europa einmarschiert und hatten sie erobert. In ihrem Bestreben jeden Stein umzudrehen plünderten sie noch die entlegensten Winkel der Christenheit – Island – und beraubten sie ihrer Bevölkerung.

Bodi argumentiert auch, dass „die Nationalhymne kein religionsneutrales Lied ist“ – sie hat zu viel „christliches Drumherum“ – und dass britischen Monarchen „den Titel des „Verteidigers des Glaubens“ tragen. Ihre Hautpflicht besteht darin den Vorrang der Church of England zu bewahren.

Das ist für den muslimischen „Menschenrechtsaktivisten“ ebenfalls tadelnswert – vielleicht genau deshalb, weil es wegen Europas „Verteidiger des Glaubens“ so ist, dass der Islam nie sein Ziel der Eroberung Europas erreichen konnte, trotz Jahrhunderten mit Gräueltaten angefüllter Jihad-Feldzüge.

Der verräterischste Aspekt von Bodis Argument, jedenfalls für die mit Augen und Ohren zum Sehen und Hören, besteht in dem, was er so oft tut: „woke“ Paradigmen anführen, um ihr eigenes Böses zu rechtfertigen oder in diesem Fall: Neigung zur Illoyalität.

Das kommt besonders in den Endzeilen des britischen Muslims zutage: Die Gelegenheit für Muslime in Britannien die Nationalhymne zu singen „wird als Chance ergriffen ihre Loyalität dem Staat gegenüber zu bestätigen“, schreibt er, „was immer ein sine qua non dafür gewesen ist im Mainstream akzeptiert zu werden. Es ist ein beschämend erniedrigender Akt der Kriecherei und Kapitulation und sollte zurecht als solcher verurteilt werden.“

Obwohl einem Land gegenüber Loyalität zum Ausdruck zu bringen für die meisten Leute ein absolut normaler Vorgang ist, gibt es einen unausgesprochenen Grund dafür, den Bodi und andere Muslime als Zusage „für einen beschämend erniedrigenden Akt der Kriecherei und Kapitulation“ halten.

Weit davon entfernt irgendeine Loyalität gegenüber „Ungläubigen“ zu sein, ruft der Koran die Muslime zum Hass auf Nichtmuslime (Sure 60,4) auf, sie zu bekämpfen (Sure 9,29) und Gemetzel an Nichtmuslimen (Sure 9,5) zu verüben – „selbst wenn diese ihre Väter wären oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Sippenmitglieder“ (Sure 58,22).

Daher ist es unnötig zu sagen, dass jeglichen Sinn für „Loyalität“ von Nichtmuslimen oder ihrem Staat gegenüber zum Ausdruck zu bringen für den Islam Anathema. Mit Allahs donnernden Worten: „O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Freunden oder Verbündeten… Wer das tut, hat überhaupt keinerlei Beziehung zu Allah – es sei denn, dass ihr euch (durch dieses Verhalten) vor ihnen wirklich schützt, als Vorsichtsmaßnahme.“ (Sure 5,51; 3,28)

Mohammed Ibn Jarir at-Tabari (gest. 923), Autor des wohl maßgeblichsten und wichtigsten Kommentars des Korans, erklärt, was „schützt euch selbst“ hier bedeutet:

Wenn ihr [Muslime] euch unter ihrer [der Nichtmuslime] Obrigkeit befindet, fürchtet um euch, verhaltet euch ihnen gegenüber mit der Zunge loyal, behaltet aber eure innere Feindschaft für sie … Allah hat den Gläubigen verboten mit den Ungläubigen statt mit anderen Gläubigen freundschaftlich oder vertraut umzugehen – außer wenn die Ungläubigen [als Autorität] über ihnen stehen. Sollte das der Fall sein, lasst sie freundlich ihnen gegenüber handeln, bewahrt aber eure Religion.

Ibn Kathir (gest. 1373), eine weitere wichtige Autorität zum Koran, schreibt:

Der Höchste sagte: „Außer ihr schützt euch vor ihnen, trefft Vorsichtsmaßnahmen“ – heißt: Wer immer zu welcher Zeit und an welchem Ort auch immer ihr Böses fürchtet, darf sich mit Hilfe äußerer Verstellung schützen – nicht durch aufrichtige Überzeugung.

Als stützende Beweise zitiert Ibn Kathir dann einen engen Gefährten Mohammeds, Abu Darda: „Wahrlich, wir lächeln einigen Leuten ins Gesicht, während unsere Herzen sie verfluchen.“

Fast vierzehn Jahrhunderte, nachdem solch verräterische Worte geäußert wurden, prahlte der amerikanische Muslim Tarik Shah, der wegen Vorwürfen in Verbindung mit Terrorismus verhaftet wurde: „Ich könnte [mit amerikanischen Nichtmuslimen] Witze reißen und lächeln und ihnen in der nächsten Sekunde die Gurgel durchschneiden.“

Kurz gesagt: Bodis wahre Absicht besteht darin die Muslime aufzurufen die britische Nationalhymne nicht anzuerkennen, hat weniger mit seinen projizierten Beschwerden zu tun und alles mit dem spalterischen Wesen des Islam selbst, der die Muslime zum Hass auffordert – gebt niemals (ernst gemeinte) Loyalität gegenüber allem und jedem zum Ausdruck, das unislamisch ist.

Tatsächlich würde Bodi, wäre er ehrlicher, das Querulantentum fallen lassen und einfach die aufrichtigen Worte des Islamischen Staats an den Westen bekräftigen:

Wir hassen euch vor allem, weil ihr Ungläubige seid… Tatsache ist, dass selbst, wenn ihr aufhört uns zu bombardieren, uns zu inhaftieren, uns zu foltern, uns zu verleumden und unser Land an euch zu reißen, würden wir euch weiter hassen, weil unser Hauptgrund für den Hass auf euch nicht aufhört zu existieren, bis ihr den Islam akzeptiert. Selbst wenn ihr Jizya zahlt und erniedrigt unter der Obrigkeit des Islam lebt, würden wir euch weiter hassen.

Wenn es um Israel geht, erfindet die israelfeindliche Linke neues Recht und ignoriert das Völkerrecht

Elder of Ziyon, 14. August 2022

Das Magazin +972 hat einen Artikel darüber, wie furchtbar und unmoralisch die IDf ist.

Die israelische Nachrichtenseite YNet zitierte Armee-Vertreter, die damit prahlten, dass das Verhältnis von getöteten „Nichtkombattanten“ zu „Kombattanten“ „das beste aller Operationen“ sei. Und doch gibt Israel zu, dass es mindestens 11 Menschen tötete, die nichts mit militanten Aktivitäten zu tun haben, darunter ein fünfjähriges Mädchen.

Ja, ein fünfjähriges Mädchen, das sich in der Nähe eines PIJ-Ziels befand, wurde getötet. Sie war nicht das Ziel. Hätte es eine Möglichkeit gegeben das Ziel anzugreifen ohne das Mädchen zu töten, hätte die IDF das so gemacht. (Tatsächlich brach Israel bei der Operation Tagesanbruch Angriffe auf legitime Ziele ab, wenn Zivilisten in der Nähe waren – solange gewartet und dasselbe Ziel später ohne die Zivilisten angegriffen werden konnte.) Da es das legitime Ziel nicht angreifen konnte ohne das Mädchen zu töten, wurde es leider ebenfalls getötet.

So ist das Recht für bewaffnete Konflikte. Die Anwesenheit von Zivilisten  macht ein militärisches Ziel nicht immun gegen Angriffe. Die Tatsache, dass es ein fünfjähriges Mädchen in der Nähe des Kommandeurs des Islamischen Jihad gab, bedeutet unter keiner Interpretation des Völkerrechts, dass Israel den Kommandeur nicht angreifen darf.

Das Recht für bewaffnete Konflikte ist so gestaltet, dass Zivilisten geschützt werden, ohne die militärische Effektivität in irgendeiner Weise zu beeinträchtigen. Diese Worte kommen vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, nicht von mir.

Und so muss es sein, denn sonst können Terrororganisationen einfach sicherstellen, dass sie sich in Zivilisten einbetten und dann straflos handeln können.

Das scheint das zu sein, was #972 will:

Dana – die um die Verwendung eines Pseudonyms bat, wie alle ehemaligen Soldaten, die für diesen Artikel interviewt wurden – ist eine Kindergärtnerin, die in Tel Aviv in einer in Holz möblierten Wohnung voller Philosophie-Bücher lebt. Während ihres Militärdienstes nahm sie an Ermordungsoperationen teil, bei denen im Gazastreifen ein fünfjähriger Junge getötet wurde.

„Als ich in der Gaza-Division diente, verfolgten wir jemanden von der Hamas, weil die Armee wusste, dass er Raketen versteckt“, sagte sei. „Sie fällten die Entscheidung ihn zu eliminieren.“

Dana diente als Offizierin für die Analyse von Funkverkehr in der Operationszentrale, wo ihre Aufgabe darin bestand zu bestätigen, dass die Rakete die richtige Person traf. „Wir schickten eine Drohne los, die den Mann verfolgen sollte, um ihn zu töten“, sagte sie, „aber wir sahen, dass sein Sohn bei ihm war. Ein Junge von sechs oder sieben Jahren, denke ich.“

„… Sie töteten den Militärfunktionär der Hamas und den kleinen Jungen, der sich bei ihm befand.“

Wenn sie keine Möglichkeit finden den Hamas-Funktionär zu töten ohne den Jungen zu töten, ist das nicht nur eine legale, sondern auch moralische Entscheidung, wenn auch eine tragische. Es ist eine Entscheidung, die jede Armee der Welt treffen würde.

Für manche müssen an Israel aber höhere Standards angelegt werden als an jeden anderen Staat. Laut ihnen macht ein unter hundert Terroristen getöteter einzelner Zivilist eine gesamte Operation unmoralisch.

Und israelische Zivilisten als infolge der sich daraus ergebenden Angriffe zu gefährden würde oder könnte nicht passieren, indem man die Terroristen nicht angreift? Das ist nicht Teil der moralischen Berechnungen der israelfeindlichen Gruppen.

Das ist nicht die einzige Art, wie dieser Artikel fordert, dass Israel über Völkerrecht hinaus geht:

Die Armee gab auch zu, dass sie auf unbewaffnete Menschen schießt, so eine Offizierin, die YNet nach dem jüngsten angriff ein Interview gab. „Der [PIJ-] Funktionär verließ seinen Posten unbewaffnet und ich eröffnete das Feuer“, sagte sie. „Als er fiel, schoss ich weiter.“

Jedes Mitglied der Bewaffneten Kräfte ist ein legaler Kombattant (außer medizinisches und religiöses Personal). Dazu gehören auch diejenigen, die das Kämpfen unterstützen, nicht nur die mit buchstäblichen Waffen. Ein Beobachter, ein Botengänger zwischen Kampfgruppen, ein Funker, der Mörsern hilft zu zielen – sie alle werden im Völkerrecht als Kombattanten betrachtet, auch wenn sie unbewaffnet sind.

Für Israel hassende Propagandisten ist es leicht einen Vorfall mit Kollateralschaden zu nehmen und ihn als Kriegsverbrechen hinzustellen. Das macht es nicht wahr. Allen Anzeichne nach war diese Operation so moralisch wie im Krieg nur möglich.

Das reicht den eingefleischten Hetzern gegen Israel nicht.

(Der Artikel führt einige weitere Dinge an, die moralisch problematisch sind, wenn sie stimmen. Sie veröffentlichen sie aber nicht, um die IDF zu zwingen ihre Taktiken zu verbessern – sie veröffentlichen sie, um zu mehr Hass auf Israel aufzustacheln.)

So schlecht als wären sie falsch: Die Gefahr irreführender Schlagzeilen zur Terrorwelle in Israel

Gidon Ben-Zvi, HonestReporting, 10. April 2022

Medieneinseitigkeit zu bekämpfen beginnt ganz oben: Schüsse eines palästinensischen Angreifers an der Dizengoff-Straße im Stadtzentrum von Tel Aviv am 7. April, die drei Menschen tot und 15 verletzt zurückließen, waren [in der ersten Aprilhälfte – der Übersetzer] der jüngste Anschlag einer Terrorwelle. Donnerstagabend war der vierte tödliche Vorfall in weniger als drei Wochen.

Insgesamt wurden 14 Menschen getötet [inzwischen sind es 18].

Aber während Israel versucht sich gegen einen Ansturm zu verteidigen, der ein direktes Ergebnis der Hetze radikaler Islamisten und terroristischer Elemente ist, die palästinensische Jugendliche drängen Juden zu ermorden, sind Schlagzeilen der Nachrichten für die Leser darüber, was wirklich passiert, irreführend.

Palästinenser, der in Tel Aviv 2 tötete, nach Fahndung erschossen
Israel tötet palästinensischen Verdächtigen von Kneipenschießerei in Tel Aviv, 3. Opfer stirbt
Mindestens zwei Tote und acht Verletzte bei Schießerei in Tel Aviv

Irreführende Schlagzeilen anprangern: HonestReportings Fallstudie

Das Problem mit diesen Schlagzeilen besteht darin, dass sie das wahre Bild nicht vermitteln, selbst wenn sie nicht komplett falsch sind. Als Ergebnis davon sind die Leser nicht in der Lage die wirklichen Ereignisse zu begreifen und erhalten stattdessen ungenaue „Eindrücke“.

Auftritt HonestReporting, das solche „verstohlene“ Einseitigkeit tagtäglich anpackt.

Zum Beispiel hatte ein ansonsten gut recherchierter und gut geschriebener Artikel, den The Daily Express am 6. April veröffentlichte, diesen irreführenden Titel: Israels Naftali Bennett strebt die Kontrolle der sozialen Medien an, um eine „neue Terrorismuswelle“ zu verhindern.

Der Text führt zwar an, dass soziale Medienplattformen dazu genutzt werden zu Gewalt gegen Israelis aufzustacheln, aber die Behauptung, dass Jerusalem resolut gegen alle sozialen Medien vorgehen will, ist falsch.

Man kann argumentieren, dass die Schlagzeile andeutet, Israel rutsche in den Autoritarismus ab.

Doch diese Folgerung wird von den Daten widerlegt. Israel wurde vor kurzem bei einem angesehenen Weltindex demokratischer Werte höher eingestuft als Italien, Spanien und die USA. Die neueste Ausgabe des jährlichen Demokratie-Index der renommierten Economist Intelligence Unit (EIU) gab Israel 7,97 von maximal zehn Punkten, direkt hinter Frankreich (7,99 Punkte) und Großbritannien (8,1 Punkte).

Selbst während Israel gezwungen ist mit einer Terrorismuswelle zu kämpfen, bleibt das Land eine moderne, westlich orientierte, liberale Demokratie.

Nachdem wir die Redaktion des Daily Express kontaktierten, um diesen Punkt klarzustellen, wurde die ursprüngliche Schlagzeile so verbessert:

Schlaglicht auf soziale Medien, während Terroristen Israel angreifen

Damit im Zusammenhang kündigte das UK Board of Deputies an, dass es eine formelle Beschwerde gegen den Guardian wegen dessen Schlagzeile zum Terroranschlag in Tel Aviv einreichen will. Zusätzlich kamen das israelische Außenministerium und andere in den sozialen Medien zusammen, um den Scheinwerfer auf den Bruch journalistischer Ethik seitens vieler Nachrichtenorganisationen am Donnerstagabend zu richten.

Warum es ausschlaggebend ist die Schlagzeilen richtig zu formulieren

Mit der Veröffentlichung missverständlicher Schlagzeilen – das heißt dem Versäumnis deutlich zu machen, dass der Vorfall von Donnerstag in Tel Aviv ein Terrorakt war – formulieren Medienorgane die Entwicklungen in Übereinstimmung mit gewissen Narrativen, nicht tatsächlichen Ereignissen.

Aber die Rolle der Medien besteht darin nur die Fakten zu berichten, wohin immer das führen mag. Ansonsten riskieren die Nachrichtenorgane, dass sie die Ansichten der Leser zu einem bestimmten Thema oder Aspekt beeinflussen oder sogar prägen.

Das ist nicht neu. Es ist redaktionelle Bearbeitung und es gibt eine Zeit und einen Ort dafür.

In einer Zeit, in der etwa acht von zehn Amerikanern ihre Nachrichten auf digitalen Geräten erhalten, sind Schlagzeilen oft das Erste und Einzige, was die Leute von einer Story lesen. Eine Studie, die sich auf Updates von Apps für Mobiltelefone oder „Pushs“, wie sie in der Industrie oft genannt werden, konzentriert, stellte fest, dass „die Leute etwa die Hälfte der Zeit auf die Benachrichtigung klicken“.

Angesichts der Art, in der Nachrichten konsumiert werden, lesen 8 von 10 Menschen die Schlagzeile eines Artikels und nicht mehr.

Schlagzeilen sind also Teil der Nachrichtenmeldungen, die dazu neigen in sozialen Medien am meisten geteilt zu werden.

Entsprechend verfälschen Nachrichtenorgane mit dem Versäumnis die Tatsachen zu Israels jüngster Kampf gegen den Terror – besonders in Schlagzeilen – die wahre Lage; als Resultat verharmlosen sie die Bedrohung und die Folgen des Terrorismus nicht nur für den jüdischen Staat, sondern für jede Nation auf dem gesamten Globus.

UNRWA-Spendensammler bezeichnen Josef und Maria als „eine Asyl suchende Familie aus Palästina“

Elder of Ziyon, 20. Dezember 2017

Der neueste Newsletter von UNRWA-USA beginnt so:

Die ursprüngliche Geschichte von Weihnachten begann vor über 2.000 Jahren mit einer Familie aus Palästina, die Zuflucht suchte. In diesem Geist sammeln wir diesen Monat Geschenkte, um Flüchtlingen zu helfen nicht nur zu überleben, sondern Erfolg zu haben.

Wir könnte die Analogie durchaus weiter treiben.

Dass Josef und Maria palästinensischen „Flüchtlinge“ müssen Jesus aufgezogen haben die Menschen zu hassen, die sie nicht in ihre Gasthäuser ließen.

Dass „Widerstand“ (alle Gasthaus-Inhaber zu töten) dem Völkerrecht gemäß sowohl moralisch als auch rechtlich  gerechtfertigt sei.

Jesus muss in der Schule gelernt haben, dass die Unterdrücker mit allen möglichen Mitteln bekämpft werden müssen.

Dass Juden dreckig sind, wie UNRWA-Schulen lehren.

Jesus mus gelernt haben, dass seine höchstes anzustrebendes Ziel darin besteht Juden zu erstechen und zu überfahren.

Das Wort „Märtyrer“ bedeutet nicht wegen seines Glaubens ermordet zu werden, sondern dass man getötet wird, während man versucht so viele Juden wie möglich zu töten.

Jeder wahre Christ sollte davon vor den Kopf gestoßen sein, dass Jesus und seine Familie benutzt werden um Spenden für eine Organisation zu sammeln, die stillschweigend und ausdrücklich zu Terrorismus ermutigt – Terrorismus gegen das Volk Jesu.

Nach dem Libanonkrieg 2006 – Kommentar (2): Die Wirklichkeit auf den Kopf gestellt

Am 12. Juli überfiel ein Kommando der Hisbollah aus dem Libanon heraus eine israelische Patrouille, tötete 8 Soldaten und entführte zwei. Zur Ablenkung beschoss die Hisbollah Israel massiv mit Katjuscha-Raketen. Israel reagierte mit einem Einmarsch in den Südlibanon. Die Kämpfe dauerten etwa einen Monat, dann ließ sich die israelische Regierung von der UNO, Westeuropa und den USA zu einem Waffenstillstand überreden. Es wurde versprochen, im Südlibanon eine Schutztruppe von 15.000 UNO-Soldaten zu stationieren, die dafür sorgen sollte, dass die Hisbollah entwaffnet wird und keine Bedrohung für Israel mehr darstellt. So viel zur Vorgeschichte.

Was nach dem Beginn des Waffenstillstands geschah und wie dieser sowie die Versprechen an Israel einzuschätzen sind, dazu folgen einige Kommentare. Ich habe auch den von Charles Krauthammer übersetzt, obwohl ich denke, dass er völlig falsch liegt. Ich stelle ihn an den Anfang, weil die übrigen Texte aufzeigen, dass die bei Krauthammer beschriebenen Voraussetzungen nicht erfüllt werden – im Gegenteil: Die Erfahrungen aus diesem Krieg führen sogar dazu, dass anderer Feind Israels seine strategischen Planungen ändert.

Hier der zweite von insgesamt 5 Kommentaren zur damals aktuellen Lage:

Micah Halpern, 5. September 2006

Es ist einfach eine große Legende. Eine Legende in beiderlei Bedeutung des Wortes: eine Geschichte und eine Lüge.

Was richtig ist, ist falsch und was weiß sein sollte, ist schwarz. Die Wirklichkeit ist auf den Kopf gestellt worden.

Die Annahme, dass 15.000 internationale Soldaten, ergänzt durch weitere 15.000 libanesische Soldaten, an der Grenze zwischen dem Libanon und Israel patrouillieren werden, ist eine Legende. Es ist eine grandiose Geschichte.

Die Annahme, dass diese internationale Truppe Hisbollah-Mitglieder entwaffnen wird, die versucht in die Gegend einzusickern, ist – und war von Anbeginn – einfach eine große Legende. Es handelt sich einfach um eine große Lüge.

Auf dem Papier war es ein großartige Strategie. Es war eine Möglichkeit die Feinseligkeiten zu beenden. In der Wirklichkeit bestand nie eine Erfolgschance. Es gab nie eine Chance, dass das jemals stattfinden würde, könnte oder werden wird.

Auf dem Papier legt das Waffenstillstands-Dokument klar die Pflichten und Verantwortlichkeiten der internationalen Truppe und die Richtlinien fest, unter denen der Waffenstillstand bestehen soll. In Wirklichkeit wird das Dokument nicht beachtet. Die an der Umsetzung des Waffenstillstands beteiligten und die internationale Truppe bildenden Nationen sind essenziell dabei die Worte und den Geist des Dokuments zu überarbeiten, umzuformieren und völlig zu ignorieren.

Das sagt das Waffenstillstands-Dokument:
Es spricht von einer Hisbollah-freien Zone.
Es spricht von der Entwaffnung der Hisbollah.
Es formuliert ausdrücklich die Verantwortung der internationalen Truppe und der libanesischen Soldaten die Hisbollah davon abzuhalten jegliche Waffen anzusammeln.
Es spricht ausdrücklich von der Rolle der internationalen Truppe.
Es macht klar, dass die internationalen Truppen vor Ort sind um sich gegen die Hisbollah zu stellen.
Es macht klar, dass die Truppen vor Ort sind, um die libanesische Seite der Grenze zu sichern, nicht zu schützen.
Es legt fest, dass die Truppen die Hisbollah davon abhalten sollen Truppen und Waffen anzusammeln, die sie gegen Israel einsetzen könnte.
Es geht darin nicht darum, Israel aus dem Libanon herauszuhalten, sondern die Hisbollah davon abzuhalten Israel zu bedrohen.

Das würde man aber nie erfahren, wenn man den internationalen Institutionen zuhört, die den Waffenstillstand überwachen sollen – oder den Regierungen, die sich darauf vorbereiten ihre Truppen zu schicken, um den Waffenstillstand zu regeln.

Das ist das, was von den beteiligten Parteien zitiert wird:
Sie sind froh anzutreten und die Libanesen VOR ISRAEL zu schützen.
Die internationale Truppe wird dort zu sein, um unschuldige Libanesen VOR ISRAEL zu schützen.
Sie haben gesagt, dass sie den Waffenfluss ZUR HISBOLLAH NICHT unterbrechen werden.
Sie (einschließlich der Libanesen) werden die Hisbollah oder andere Milizen NICHT ENTWAFFNEN.

Bisher hat Qatar sich verpflichten den internationalen Truppen 200 Soldaten beizusteuern. Indonesien hat freiwillig eine bisher ungenannte Zahl von Soldaten zur Verfügung gestellt. Die Türkei denkt darüber nach Soldaten zu schicken. Dies sind alles muslimische Staaten. Qatar ist sogar ein arabisches Land. Indonesien hat keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Auch nicht Qatar, obwohl es ein Handelsbüro hat, was nur einen Schritt unterhalb diplomatischer Beziehungen ist.

Es entsteht ein verdrehter Sinn für den Zweck und das Ziel der internationalen Truppen, welches Mandat sie nach dem Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah haben. Was können wir von muslimischen Nationen und arabischen Nachbarn erwarten, wenn selbst die New York Times den Waffenstillstand umschreibt und den wahren Zweck der internationalen Truppe umkehrt? Die New York Times vom Montag (4.9.06) führt eine Schlagzeile, die beschreibt, die Soldaten gingen in die „Pufferzone“ zwischen Libanon und Israel. Es ist eine Hisbollah-freie Zone keine Pufferzone. Hier geht es nicht nur um Semantik. Das ist einen systematische Umkehrung der erklärten und beabsichtigten Begründung hinter der Forderung des Waffenstillstands.

Wenn man dem UNO-Generalsekretär zu hört und darauf achtet, was andere, angeblich informierte UNO-Quellen sagen, und man kommt zu dem Eindruck, dass die internationale Streitmacht – ausdrücklich und ausschließlich – dort ist, um die Hisbollah und den Libanon vor Israel zu schützen.

Nichts könnte von der Wahrheit weiter entfernt sein.

Der erklärte Zweck der internationalen Truppen ist:
Entwaffnung der Hisbollah.
Verhindern, dass die Hisbollah wieder aufrüstet.
Die Grenze zwischen dem Libanon und Israel zu schützen, damit es keine Wiederansammlung der Hisbollah-Truppen dort gibt.
Die zukünftige Bedrohung Israels durch die Hisbollah zu verhindern.

Dieses Waffenstillstands-Dokument ist vermutlich das am stärksten pro-israelische Dokument, das von den Vereinten Nationen je produziert wurde.
Dieses Waffenstillstands-Dokument gibt die Schuld und Verantwortung am gesamten Konflikt der Hisbollah.
Dieser Waffenstillstand erlaubt es Israel in den Libanon zu gehen und sich gegen die Hisbollah zu verteidigen, sollte Israel der Meinung sein, dass die Hisbollah sich organisiert und Waffen anhäuft.

Und weil die internationale Gemeinschaft die 15.000 benötigten Soldaten bisher nicht zusammen bekommen hat, werden die Vereinten Nationen den Vereinbarungen nicht nachkommen. Sollten die Truppen nie im Libanon ankommen, ist der Waffenstillstand gebrochen. Nicht von Israel. Nicht von der Hisbollah. Sondern von der UNO.

Die UNO kommt um zu retten. Eine weitere Legende ist Makulatur.

„Pardon, ich bin Moslem“ und das Massaker von München

Raymond Ibrahim, 24. Juli 2016 (FrontPage Magazine)

Ein in Deutschland geborener 18-jähriger iranischer Abstammung namens Ali Sonboly ging letzten Freitag auf Amoklauf. Berichten zufolge zielte er auf Jugendliche und ermordete neun.

Dieser Vorfall ist eine Erinnerung, dass die fortgesetzte Terrorisierung des Westens nicht auf den Islamischen Staat (ISIS), „extreme“ wahabitische oder salafistische Interpretationen des Islam oder auf Terroristen, die sich als Flüchtlinge ausgeben und in den Westen ziehen, begrenzt ist.

Ali Sonboly war keiner davon. Er war in Deutschland geboren und aufgewachsen und hatte – aufgrund seines Namens und iranischen Erbes, mit größter Wahrscheinlichkeit einen schiitischen Hintergrund.

Aber er war Muslim. Er schrie während seines Amoklaufs den uralten Kriegsruf des Islam, „Allahu Akbar“ und, was weniger von Bedeutung ist, begann seinen Anschlag an dem einen Tag der Woche, an dem viele geplante islamische Anschläge auf Nichtmuslime stattfinden: Freitag.[1]

Und das ist die gewaltige Lektion des Massakers von München. Pardon, ich bin Moslem – um eine Anleihe bei C. S. Lewis‘ berühmten Buch  über die vielen Gemeinsamkeiten der meisten christlichen Konfessionen zu machen – ist für die fortgesetzte Terrorisierung des Westens verantwortlich.

Wenn Sie Zweifel haben, wenden Sie sich einer aktuellen Studie zu. Sie stellte fest, dass Muslime aller Sekten, Rassen und soziopolitischen Verhältnisse – nicht nur „ISIS“ – für die Verfolgung von Christen in 41 der 50 für dort lebende Christen schlimmsten Staaten verantwortlich sind: der schiitische Iran ist der neuntschlimmste Staat, das „wahhabitische“ Saudi-Arabien ist Nummer 14, während „moderne“ Länder wie Malaysia und Indonesien auf den Plätzen 30 und 43 liegen.

Der gemeinsame Nenner all dieser Staaten ist ISLAM – ohne Einschränkung.

Selbst die verabscheuungswürdige Behandlung von Christen und anderen Nichtmuslimen durch ISIS ist nur eine extreme Reflexion dessen, was Muslime allgemein Nichtmuslimen überall auf der Welt antun. Siehe die „Muslim Persecution of Christians“-Berichte, die ich jeden Monat seit jetzt fünf Jahren zusammenstelle und sehen Sie sich die ständige Diskriminierung, Verfolgung und Gemetzel an, die von „Alltags“-Muslimen an Christen begangen werden – von der höchsten Obrigkeit bis zum gemeinsten Mob. Jeder monatliche Bericht (derzeit gibt es 58) beinhaltet Dutzende Gräueltaten, von denen jede, würde sie von Christen an Muslimen begangen, rund um die Uhr flächendeckende Berichterstattung erhalten würde.

Während die Medien eine beliebige Anzahl an Lügen ausbrüten, um den islamische Beschaffenheit des Anschlags von München zu zerstreuen – die üblichen Strategien, besonders das Gerede von „Beschwerdegründe“, werden bereits aufgefahren – bleibt die Tatsache: Bei allen Differenzen und Spannungen zwischen Europas einheimischer und muslimischer Bevölkerung kommen die von Muslimen verfolgten Christen oft aus der gleichen Rasse, Ethnie, nationalen Identität, Kultur und Sprache. Es gibt keinen politischen Disput, keinen um Land. Diese entmachteten und geächteten christlichen Minderheiten haben auch keinerlei politische Macht – was bedeutet, dass es auch keine muslimischen „Beschwerdegründe“ gibt.

Weshalb werden sie dann gehasst und gejagt? Weil sie Christen sind – also nicht muslimische Ungläubige – und das ist der wahre Grund, weshalb westliche Menschen von Muslimen terrorisiertw werden, aktuell (zumindest zum Zeitpunkt, wo dies geschrieben wird) in München.

Abstoßend oder nicht, diese Wahrheit, dass der bloße Islam – nicht „ISIS“, der „Salafismus“, der „Wahhabismus“ oder die „Schiiten“ – Hass auf und Gewalt gegen Nichtmuslime fördert, wird niemals abgestellt werden, bis diejenigen in Führungspositionen es erst einmal eingestehen. Und mit der bemerkenswerten Ausnahme von Donald Trump sind sie weit davon entfernt das zu tun.

[1] Zu beklagen, wie Muslime oft gegen „Ungläubige“ während wöchentlicher Freitagspredigten in Moscheen in Ägypten  aufgestachelt werden, sagte einst ein koptischer Christ: „Lass mich dir sagen… wir [Christen] wissen, dass jeder Freitag ein Tag des Todes ist; dass wir am Tag nach dem Freitag, am Samstag, in die Leichenhalle getragen werden.“