Wehren?

Dry Bones, 19. September 2017

aus einem Bericht der Straights Times:

Ein pakistanischer Christ ist wegen Blasphemie zum Tode verurteilt worden, nachdem er einem muslimischen Freund auf WhatsApp ein Gedicht schickte, das den Islam beleidigt, sagte ein Rechtsanwalt am Freitag (15. Sept.). Nadeem James wurde im Juli letzten Jahres angeklagt, nachdem sein muslimischer Freund Yasir Baschir ihn bei der Polizei anzeigte, er habe über die Messaging-App ein Gedicht erhalten, das abfällig zum den Propheten Mohammed und anderen Heiligen war. „James erhielt vom Gericht am Donnerstag aufgrund von Blasphemie-Vorwürfen die Todesstrafe“, sagte sein Verteidiger Anjum Wakeel.

Noch was zur Verhältnismäßigkeit

gefunden auf Facebook:

Aus dem Kommentar der einstellenden Nutzerin:

Vom Westen die Freiheit fordern, Uran anreichern zu dürfen (wohlgemerkt für „friedliche“ Zwecke wie Atomwaffen). Aber selber jedes noch so kleine „Vergehen gegen den Koran“ auf’s Härteste bestrafen!

Iran-insultsEine britische Frau ist im Iran wegen „Beleidigung des Islam“ festgenommen worden…
Ist es nicht an der Zeit, dass wir in Britannien dasselbe mit Muslimen machen, die uns beleidigen?

Al-Jazira belegt, dass Wilders Recht hat

Al-Jazira wählte dieses Bild, um einen Artikel zum Prozess von Geert Wilders zu illustrieren.

Könnte es sein, dass Wilders vielleicht nicht ganz unberechtigt die Alarmglocke wegen der Islamisierung Europas läutet, wenn Muslime gegen ihn demonstrieren, indem sie Plakate hoch halten, auf denen Dinge stehen wie:

– Der Islam wird überlegen sein
– Der Islam wird die Welt beherrschen
– Freiheit, fahr zur Hölle

(h/t: Jihad Watch)

Saudische Gastfreundschaft

ElderofZiyon, 15.08.2007
Dr. Mamduh Fahmy war Chirurg am Albyaan Menfoh Medical Center in Riyadh. Seine Kollegen merkten, dass er den Islam nicht zu praktizieren schien und begannen den Versuch ihn zu überzeugen Muslim zu werden und eine Religion auszuüben, der Zwang verhasst ist.

Nachdem er einige Zeit ihre wiederholten Einladungen Muslim zu werden ertragen hatte, sagte Fahmy ihnen schließlich, dass er ein koptischer Christ sei und seinen Glauben in der näheren Zukunft nicht ändern wolle.

Kurz darauf erhielt Dr. Fahmy einen freundschaftlichen Besuch unserer Helden, der Kommission für die Förderung der Tugend und der Verhinderung von Lasterhaftigkeit. Sie beleidigten ihn vor Patienten und Belegschaft, konfiszierten seine Autoschlüssel, Handy und Portmonnaie, legten ihm Handschellen und Fußfesseln an und zogen ihn zu einem Auto, mit dem sie ihn freundlich zu seinem Haus fuhren. Dann stürmten sie sein Haus und konfiszierten alles geschriebene Material, brachten ihn zur Polizeiwache und steckten ihn in Einzelhaft.

Nach fünf Tagen dieser Art von muslimischer Gastfreundschaft begannen sie ihn zu verhören und bezeichneten ihn als „Ungläubigen“.

Sein Verbrechen: Fahmy wurde missionarischer Aktivitäten beschuldigt. Es scheint so, dass im saudisch-muslimischen Denken sich nicht dazu drängen zu lassen Muslim zu werden das gleiche ist wie Leute aufzufordern Christen zu werden.

Als die Muttawa ihn schließlich entließ und er versuchte in sein Heim in Ägypten zurückzukehren, weigerte sich die saudische Regierung ihm ein Visum zu erteilen.

Schließlich, nach Monaten voller Telefonanrufe und Briefe, erlaubte ihm Saudi Arabien diese Woche die Rückkehr nach Ägypten.

Einmal mehr hat die Kommission ihren Hass auf Unsittlichkeit und ihre Förderung der Tugend gezeigt. Die Saudis können nachts ruhig schlafen, weil sie wissen, dass solche eifersüchtigen Verteidiger ihres Lebensstils immer wachen und bereit sind sich auch auf die kleinste Spur von Unglauben zu stürzen.

Geigen im Islam verboten

ElderofZiyon, 8. August 2007
Die BBC veröffentlichte einen Artikel über das Leben im Gazastreifen. Eines der Interviews war sehr interessant:

Ich leite eine Gruppe von 26 Musikern – wir spielen traditionelle palästinensische Musik. Aber die letzten zwei Monate konnten wir nicht arbeiten.
Diese Gruppe, Hamas, glaubt, dass sie die Chefs des Islam sind. Violine, Piano, Flöte, all diese Instrumente sind verboten. Nur die Trommel ist erlaubt. Sie sagen, dass kein anderes Instrument im Koran erwähnt wird.
Die Hamas hat schon einen meiner Sänger verprügelt, weil er für die Fatah sang.

Es sei mir fern den Koran zu interpretieren. Aber wenn die Hamas sagt, dass gläubige Muslime sich von allem fern halten sollen, das im Koran nicht erwähnt wird, möchte ich ein paar weitere Dinge vorschlagen, die auch haram sein könnten:

AK-47-Gewehre
Bombengürtel
“selbst gebaute“ Raketen
Internet
Elektrizität
Benzin
Jerusalem

Seid lieber vorsichtig. Allah weiß am besten, was richtig ist.

Die Hoffnung der Empörten

Die Empörung der indonesischen Muslime über die dortige Ausgabe des Playboy verstehen wir – geschenkt. Dass sie sich aufregen und dass Gerichtsverfahren statt finden, um die Schamlosigkeit des Blattes festzustellen (das knapp bekleidete, aber keineswegs nackte Frauen zeigt) und es über diesen Weg verbieten zu lassen – geschenkt. Dass die Stoffsäcke mit Gesichtern vor dem Gerichtsgebäude demonstrieren und das Centerfold-Mädel beschimpfen – geschenkt. Lassen wir das alles als „kulturelle Eigenheit“ durchgehen und reden wir nicht weiter drüber. Meinungsfreiheit und auch Freiheit mit seinem Körper zu tun, was man möchte, ist nicht überall durchsetzbar und in muslimischen Ländern etwas, das zu deren Zivilisation nicht gehören muss.

Was aber nicht begreifbar ist: Was diese Typen denen an den Hals wünschen, über die sie sich empören. Die Demonstrant(inn)en riefen dem Playboy-Model vor dem Gericht zu, sie sei eine Prostituierte und sie hofften ihre Tochter würde vergewaltigt (Meldung von AP; gefunden bei Dhimmi Watch).

Was ist mit diesen Leuten los? Wieso soll die Tochter (die die Frau vermutlich noch gar nicht hat) das Opfer der Rache sein? Reicht es nicht, dass man der „Beleidigenden“ wünscht, dass ihr etwas Schlimmes passiert? Warum soll jemand darunter leiden, die nicht im Geringsten etwas dafür kann, was man ihrer Mutter vorwirft?

Das „Phänomen“ beschränkt sich nicht auf Indonesien. Es findet sich zumindest in den asiatisch-islamischen Ländern überall. Ein Beispiel habe ich in einer Abhandlung über Pakistan gelesen; es gibt haufenweise weitere aus anderen Ländern. Aus Pakistan wurde berichtet, dass es Gang und Gäbe ist, die angegriffene Ehre einer Familie dadurch wieder herzustellen, dass man nicht denjenigen, der die Ehre angegriffen hat (einen Jugendlichen), zur Rechenschaft zieht, sondern dass seine minderjährige Schwester zur Verfügung gestellt werden musste, damit mehrere Mitglieder der beleidigten Familie sie vergewaltigen konnte. (Die Folge ist „natürlich“, dass das Mädchen ziemlich bald nach der Vergewaltigung nicht mehr lebt, damit die durch die Vergewaltigung beschädigte „Ehre“ der „bestraften“ Familie wieder hergestellt ist.)

Ist das Kultur? Ist das Zivilisation? Ist das irgendwie hinnehmbar?

Ich fürchte, das ist nicht kein wirklich „kulturelles“ Problem, das nichts mit der Religion zu tun hat. Die Völker, bei denen solches Handeln und Denken und Wünschen zu beobachten ist, sind zu unterschiedlich, als dass man es mit ihren innerethnischen Vorstellungen erklären kann. Das einzige wirklich verbindende Glied ist die Religion.

Die wichtige Frage ist aber, wie wir im Westen mit so etwas umgehen. Ich sehe, wie sich unsere Intelligenzia, unsere Medien, unsere Menschenrechtler heftigst über von ihnen beschworene „alttestamentarischen Rachedurst“ aufregen, den sie bei den Israelis und den Amerikanern immer beschwören (wenn die sich mit Waffengewalt statt mit Kniefällen gegen Terroristen zur Wehr setzen). Abgesehen davon, wie unsinnig solche Vorwürfe sind: Wo bleiben entsprechend scharfe Worte gegenüber Muslimen, die wünschen, dass ein noch nicht einmal geborenes Mädchen vergewaltigt wird, weil seine zukünftige Mutter etwas getan hat, das gegen die religiösen Vorstellungen der Mehrheitsbevölkerung verstößt. Wo bleiben die Aufregungen und der laute Aufschrei mit den zugehörigen Beschimpfungen, wenn Muslime Vergewaltigungen anordnen, die an Mädchen begangen werden, die ursächlich nun überhaupt nichts mit dem zu tun haben, worüber diese Muslime sich ärgern?

Die westlichen Gutmenschen reagieren wie üblich nur da, wo sie es tun können ohne ein Risiko einzugehen. Vergeltung an Menschen, die zwar auch den „Übeltäter“ trifft, aber vor allem Unbeteiligte schädigt und zu deren Tod führt, wird zwar nicht als richtig oder gerechtfertigt hingenommen, aber man unternimmt auch nichts dagegen. Der bequeme Protest macht die moralische Überlegenheit aus. Wo es gefährlich wird, da sind lediglich Lippenbekenntnisse zu erleben, kein Handeln. Also lassen wir die Empörten ihre Rachegelüste leben. Wir haben ja die Juden und die Amis, über die wir uns empören und gegen die wir agieren können.