Kolumnistin der Regierungszeitung Al-Ahram an Hitler: „Hättest du es bloß getan, Bruder“

MEMRI, Special Dispatch Nr. 375, 2. Mai 2002

Die folgenden Auszüge eines Artikels von Fatma Abdallah Mahmoud trug den Titel: „Verflucht in alle Ewigkeit“ und erschien kürzlich in der regierungseigenen Zeitung Al-Akhbar:

Sie sind im Himmel und auf Erden verflucht. Sie sind verflucht von dem Tag an, als die menschliche Rasse geschaffen wurde und von dem Tag an, als ihre Mütter sie gebaren. Sie sind auch deshalb verflucht, weil sie die Propheten ermordeten. Sie ermordeten den Propheten Johannes den Täufer und servierten seinen Kopf auf einem goldenen Tablett der Sängerin und Tänzerin Salome. Allah verfluchte sie auch mit tausend Flüchen, als sie seinen Worten der Wahrheit widersprachen und sich ihnen entgegen stellten, täuschten den Propheten Moses und verehrten das goldene Kalb, das sie mit eigener Hand schufen!

Diese Verfluchten sind eine Katastrophe für die menschliche Rasse. Sie sind der Virus der Generation, bis zum Jüngsten Tag zu einem Leben in Erniedrigung und Erbärmlichkeit verdammt. Sie sind auch verflucht, weil sie wiederholt versuchten, dem Propheten Mohammed zu ermorden. Sie warfen einen Stein nach ihm, verfehlten ihn aber. Ein anderes Mal versuchten sie Gift in sein Essen zu mischen, aber die Vorsehung rettete ihn vor ihrem Verrat und ihren Verbrechen. Allah verfluchte sie, als sie die kriminellen Massaker an den friedvollen Palästinensern in Sabra und Schatila verübten.

Sie sind verflucht, sie, ihre Väter und ihre Vorväter… bis zum Tag des Gerichts, denn sie stürmten mit ihren verunreinigten, ekligen Füßen in die Al Aksa-Moschee und verletzten ihre Heiligkeit.

Schließlich sind sie grundsätzlich verflucht, weil sie eine Plage der Generation und das Bakterium aller Zeiten sind. Ihre Geschichte war und wird immer von Verrat, Falschheit und Lüge befleckt sein. Das beweisen geschichtliche Dokumente.

Daher sind die Juden verflucht – die Juden unserer Zeit, diejenigen, die ihnen voran gingen und diejenigen, die nach ihnen kommen werden, wenn es überhaupt nach ihnen Juden geben wird.

In Bezug auf den Betrug des Holocaust… Viele französische Studien haben bewiesen, dass er nichts als eine Erfindung ist, eine Lüge und ein Betrug! Das heißt, er ist eine gestellte Szene, ein sorgfältig ausgearbeiteter Komplott, der verschiedene gefälschte Fotos ohne jeden Zusammenhang zur Wahrheit benutzt. Ja, es ist ein Film, nicht mehr und nicht weniger. Hitler selbst, den sie den Nazismus anklagen, ist in meinen Augen nicht mehr als eine anspruchsloser „Schüler“ in der Welt des Mordes und des Blutvergießens. Bezüglich der Anklage, sie in der Hölle seines falschen Holocaust gebraten zu haben, ist er völlig unschuldig!!

Die ganze Sache ist – wie viele französische und britische Wissenschaftler und Forscher bewiesen haben – nichts als eine riesiges israelisches Komplott, mit dem die europäischen Länder im Allgemeinen und die deutsche Regierung im Besonderen ausgeplündert werden sollen. Aber ich, persönlich und im Licht dieser eingebildeten Geschichte, beschwere mich bei Hitler und sage ihm aus tiefstem Herzen: „Hättest du es bloß getan, Bruder, wäre es nur wirklich passiert, so dass die Welt erleichtert aufseufzen könnte, ohne ihren [der Juden] Boshaftigkeit und Sünde.“

Seit ihrer Geburt haben die Juden Hass und Feindschaft gegen den Islam und die Muslime aufgestaut. Sie haben Muslimen immer Fallen gestellt, Verschwörungen und Verbrechen gegen sie geplant und sich auf die Seite ihrer Feinde und Besatzer geschlagen…

Sie haben immer versucht, alles Aufrichtige und Schöne zu verdrehen und entstellen!! Im Grunde sind die ein Muster der moralischen Hässlichkeit, Verfälschung und Herabwürdigung. Wenn nur Allah sie weiter und weiter verfluchen würde, bis zum Ende aller Generationen. Amen.

Al-Akhbar (Ägypten), 29. April 2002

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Studie zeigt: Es ist die schlimmste Zeit der modernen Geschichte, um Antisemit zu sein

The Mideast Beast, 22. Juni 2017

Eine neue Studie des iranischen Instituts für die Förderung des Antisemitismus deckte auf, dass jetzt die schlimmste Zeit in der Geschichte ist um Antisemit zu sein. Die Studie zeigte, dass es seit der Gründung des jüdischen Staates zunehmend schwieriger geworden ist Juden zu verfolgen.

Als die anfingen, sagten die Forscher, sie hofften zeigen zu können, dass Juden zu verfolgen so einfach sei wie in den „guten alten Zeiten“; sie vermerkten, dass „sie die einzigen Menschen auf dem Planeten sind, die aus Europa in den Nahen Osten weglaufen“ und dass die Konzentration von Juden an einem Ort es leichter machen würde sie auszumerzen, aber sie entdeckten, dass das nicht der Fall ist.

Ein Teilnehmer an der Studie antwortete, dass er jetzt das Gefühl habe „dass sie jemanden haben, zu dem sie gehen können, es war viel schwerer sie aus dem Land zu werfen, als es sonst üblich war“. Sie entdeckten zudem, dass die Gründung der israelischen Streitkräfte ernsthafte Hindernisse darstellt „sie wieder in die Öfen zu schicken“.

Die Studie merkte an, dass es Raum für Optimismus gebe und stellte heraus, dass es „ziemlich einfach ist jemanden davon zu überzeugen, dass man antiisraelisch ist, nicht antisemitisch, da die  Studie eine starke Steigerung antisemitischer Vorfälle an US-Universitäten zeigt, die ein Ort sind, an dem die israelische Flagge mehr Anfeindungen erlangen kann als eine ISIS-Flagge. Er vermerkte: „Das ist Fortschritt – nicht viel, aber wir kommen voran. Man muss mit den Kindern anfangen.“

Ikrama Sabri, Mufti von Jerusalem

Der Mufti von Jerusalem wurde vom PA-Vorsitzenden Arafat ernannt. Er hat sich immer wieder durch schlimmsten Antisemitismus hervor getan, der von den Moscheen auf dem Tempelberg aus als „Predigten“ über die palästinensischen Medien verbreitet wurde. Er ist also eine „Autorität“ für die Palästinenser und ein Vertrauter Arafats. Diese Verbindung sollte man im Hinterkopf haben, wenn man seine Hetze liest.

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Am 9. Dezember 2001 veröffentlichte die israelische Zeitung Ha’aretz Äußerungen Sabris aus der arabischen Zeitung Al-Hayat:

Der Mufti von Jerusalem, Scheich Ikrama Sabri, sagt, dass Selbstmord-Attentate gerechtfertigt sind und dazu ermutigt werden sollte; so ein Bericht, der Freitag [7.12.2001] in der internationalen arabischen Zeitung Al-Hayat.

Auf die Frage danach, ob israelische Staatsbürger angegriffen werden dürfen, antwortete er: „Wer ist Zivilist und wer ist Militär? Es hat während der Intifada viel mehr tote palästinensische Zivilisten als Kämpfer gegeben. Schulkinder, der Körper in Stücke gerissen wurden; schwangere Frauen, die davon abgehalten wurden, ins Krankenhaus zu kommen – häufig starben Mutter und Kind.“

Diese Propaganda-Lügen glaubt er vermutlich selbst. Die Israelis versuchen IMMER, die „militärischen“ Ziele zu treffen. Wenn „Zivilisten“ Waffen nehmen und damit gegen israelische Soldaten oder Zivilisten ermorden wollen, dann ist ein Kampf gegen diese „Zivilisten“ nötig – außer sie lassen sich gerne umbringen. Das verlangt Arafat mitsamt seiner Terroristenbande von ihnen. Sabri tut so, als wären die Israelis hinter den einfachen, normalen Leuten her, nicht hinter den Attentätern und Mördern. Das ist die Propaganda-Lüge, die er im eigenen Volk durchgesetzt hat und die er auch im Westen durchgesetzt sehen will!

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Aus einem Interview mit „Die Welt“ vom 17.01.2001:

Es gibt nicht das geringste Anzeichen für die frühere Existenz des jüdischen Tempels an diesem Platz. In der gesamten Stadt gibt es keinen einzigen Stein, der auf die jüdische Geschichte verweist.
1930 hat ein Komitee des Völkerbundes uns empfohlen, die Juden dort beten zu lassen, damit sie Ruhe geben, keinesfalls hat es aber anerkannt, dass sie ihnen gehört.
Das ist eine richtig feiste Lüge: In der Zeit, in der die angesprochene Verfügung (übrigens der englischen Mandatsmacht, nicht des Völkerbundes) erlassen wurde, stellte die moslemische Geistlichkeit in Jerusalem fest, dass es Konsenz darüber gibt, dass die Westmauer Teil des herodianischen Tempels gewesen sein muss! Das wird auch in der Verfügung der Mandatsmacht ausdrücklich gesagt, auch wenn diese die Souveränität über den Bereich den Moslems zuspricht.

Seit 1967 haben wir gewaltlos für den Frieden gekämpft.
Wo bitte hat dieser friedliche Kampf stattgefunden? Wer hat den Jom-Kippur-Krieg angefangen? Wer hat die Politik der „Drei Nein“ beschlossen? Wer ist die PLO – Engel, die keinem etwas getan haben? Wer hat die Bomben gelegt, Hinterhalt-Morde durchgeführt, Flugzeuge entführt und Juden in aller Welt umgebracht?

Es (das Heilige Land) reicht vom Mittelmeer bis zum Jordan.
Die Juden aber, die aus der ganzen Welt hierhin gekommen sind, sollen dahin zurückgehen, woher sie kamen.
Heißt das, dass auch die aus den arabischen Ländern vertriebenen Juden in ihre früheren Heimatländer zurückkehren (sollen)? Was sagen die arabischen Brüder in diesen Ländern dazu?

Terra Incognita: Die Hamas gibt Antisemitismus zu, warum waschen so viele sie rein?

Die Hamas will das Beste von beidem: Sie will eine antisemitische, radikal, rechtsgerichtete Organisation sein und die Leute sollen losrennen, um sie links reinzuwaschen.

Seth J. Frantzman, The Jerusalem Post, 29. Januar 2017

Der ranghohe Hamas-Vertreter Osama Hamdan sagte Al-Jazira gegenüber gerade, dass die Organisation ihre Charta überarbeiten und „den antisemitischen Sprachgebrauch in Angriff nehmen“ werde.

Die neue Charta würde Verweise auf „Religion und Rasse“ entfernen. Die Hamas würde klar machen, dass sie nur „gegen die Zionisten, gegen die Besatzung unseres Landes“ sei.

Das die Hamas eingesteht, dass ihre Charta von 1988 antisemitisch ist, führt zu der Frage: Warum behaupten so viele Kommentatoren, darunter jüdische Journalisten und israelische Akademiker, schon so lange, dass die Hamas moderat sei und ignorieren den Antisemitismus? Dieselben Stimmen, die Präsident Donald Trump wegen Rassismus verurteilen und seine Berater des Antisemitismus beschuldigen, scheuen jede Erwähnung des Antisemitismus der Hamas.

Ein „Fact Sheet“ der Jewish Voice vor Peace von 1915 zum Gazastreifen erwähnt die Hamas kaum und wenn sie beschreibt, dann als Opfer des Waffenstillstände „brechenden“ Israel; dazu kommt die Beschwerde, es sei „zutiefst verstörend“, dass Israel Hamas-Führer Ahmad Jabari tötete. Seit Jahren ist die Öffentlichkeit einer Desinformationskampagne zur Hamas unterzogen worden. Diejenigen, die eine liberalere israelische und westliche Gesellschaft fordern, haben oft versucht die Hamas reinzuwaschen.

Die Wahrheit über den Antisemitismus der Hamas steht reichlich zur Verfügung.

Die israelische Professorin Dina Porat schrieb 2014, dass es die gesamten 36 Artikel der Hamas-Charta hindurch Beschreibungen gibt, die „klar antisemitische Motive beinhalten, die kein Blatt vor den Mund nehmen. Der Zionismus stellt eine Invasion Palästinas nach Art der Nazis und der Tataren dar, erklärt die Charta; und jüdischer Nationalsozialismus ist ein bösartiger Feind (Artikel 20), der sich wie der Nationalsozialismus verhält… die historische Beschreibung wird den Protokollen der Weisen von Zion informiert und gründet direkt auf diesen.“

Professor Meir Litvak schrieb 2005 im Palestine-Israel Journal (PIJ): „Die harschen Ausdrücke der Hamas dürfen nicht als bloße Rhetorik abgetan werden, da sie dazu dienen den Aktivisten und Anhängern der Bewegung einen Geisteszustand einzuschärfen sowie eine jüngere Generation Palästinenser zu sozialisieren.“

Kurz gesagt bietet die Hamas Bildung, die dazu geschaffen ist extremen Antisemitismus auszubilden, Fürsorge, die mit den Protokollen als Anhängsel daher kommt.

Dennoch schrieb Daniel Bar-Tal 2009 in PIJ, israelischer Verdacht, die Hamas sei „aus der kontinuierlichen Entmenschlichung der Hamas-Organisation sowie ihrer Anhänger als ein homogenes Terror-Gebilde abgeleitet ist“ Er behauptete: „Die meisten israelischen Juden wissen nicht, dass die Hamas ursprünglich von israelischen Behörden gegründet wurde, um eine Alternative zur Palästinensischen Befreiungsorganisation zu bieten.

Israelische Juden, die nicht wissen, dass die Hamas eine religiös-fundamentalistische Bewegung ist, die den Palästinensern außerdem soziale Hilfe, Gesundheitsversorgung und Bildung bietet.“ Antisemitismus wird nicht erwähnt.

Und woher kam seine absonderliche Idee, dass Israel die Hamas „gründete“? Die Hamas weiß, dass ihre Charata online steht, so dass jeder sie auf Internetseiten wie der der Anti-Defamation League lesen kann. Seit den frühen 2000-er Jahren haben sie gekonnte und gut geölte Propaganda-Anstrengungen betrieben, um ihr Image zu ändern. Die Hamas hätte ihre Charta schon vor Jahrzehnten ändern können, strebte aber danach den Antisemitismus zum Konsum bei ihren Fans am Leben zu erhalten, während man den Medien eine andere Geschichte erzählte. In einem Brief an den Guardian im Jahr 2008 versuchte der Gaza-Gesundheitsminister Hamas Bassam Na’im die Friedensreferenzen der Hamas aufzupolieren und versicherte den Lesern, sie verurteile den Holocaust. Alan Johnson antwortete allerdings, dass die Hamas sich nie von den Äußerungen von 1987 distanzierte, die behaupteten, dass „die Juden – Brüder von Affen, Prophetenmörder, Blutsauger, Kriegstreiber – euch ermorden … nur der Islam kann die Juden brechen und ihren Traum zerstören.“

Jewish Voice for Peace, habt ihr das gelesen? Sehr friedlich, oder? Johnson vermerkt, dass die Hamas die Juden beschuldigt hat hinter der französischen und der kommunistische Revolution zu stecken; und „Juden steckten hinter dem Zweiten Weltkrieg“ und „inspirierten die Gründung der UNO, um die Welt über ihren Mittelsmann zu beherrschen“. Artikel 17 der Charta behauptet auch, dass „zionistische Organisationen mit verschiedenen Namen und in verschiedenen Formen wie als Freimaurer, Rotary-Clubs … nichts anderes als Zellen der Subversion sind“. Nach Angaben der Hamas stecken Juden daher hinter dem Kommunismus, Nationalsozialismus, der französischen Revolution, den Freimaurern und sind Feinde des Islam. Und doch trotten Jahr um Jahr Journalisten in den Gazastreifen, um mit der Hamas zu kollaborieren, sie menschlich zu machen, als Opfer darzustellen und die UNO stellt ihre Mitglieder ein und hört auf sie, außerdem erzählen uns Kommentatoren „mit der Hamas zu reden“ und „die Hamas ist moderat“.

2012 veröffentlichte The Forward ein langes Interview mit dem ranghohen Hamas-Führer Mussa Abu Marzuk. Kira Goldenberg von der The Columbia Journalist Review vermerkte, dass dies eine „Abkehr von der normalen Berichterstattung des Blattes“ war und dies „als Affront für die jüdische (und allgemein pro-israelischen) Leserschaft betrachtet werden könnte“. Man sollte vielleicht glauben, rabiatem Antisemitismus eine Plattform zu geben sollte ein Affront für alle Linken und Antirassisten sein. „Wir sprachen darüber, ob das anständig ist“, wurde die Redakteurin Jane Eisner zitiert. „Wie stellen wir sicher, dass dieses Interview wirklich von Substanz sein würde?“ In einem Artikel mit dem Titel „Die Botschaft der Hamas“ stellte die Zeitung fest: „Der Forward ist nicht einfach eine journalistische Organisation, er ist auch eine jüdische Institution.“ Und doch erwähnte sie Antisemitismus in der Einführungs-„Botschaft“ nicht ein einziges Mal.

Sie behaupteten: „Die Hamas erkennt klar an, dass sie den Kontakt zu amerikanischen Juden und über sie mit der amerikanischen Öffentlichkeit suchen müssen.“ Die Hamas würde „sich mäßigen und erwachsener werden“ und strebe eine „produktivere Rolle im neuen Nahen Osten an“.

In dem beispiellosen Interview von Larry Cohler-Esses mit Marzuk wird das Wort „antisemitisch“ in zweitausend Worten nur zweimal benutzt. „Abu Marzuks Äußerungen zur Verteidigung der Hamas-Charta am nächsten Tag waren um so überraschender. Die Charta, ein ausführliches, mehrteiliges Gründungsdokument, das 1988 zusammengestellt wurde, beinhaltet mehrere Abschnitte, die weithin als antisemitische verurteilt wurden.“ Die Behauptung, dass diese Abschnitt nur „weithin als antisemitisch verurteilt wurden“ ist die Art wie ein Journalist es ablehnt sich selbst mit den Abschnitten selbst abzumühen. Es ist so, als würde man übe Auschwitz sagen, es werde „weithin als Gaskammern zu haben verurteilt“, statt zu schreiben:„In Auschwitz gab es Gaskammern“. Die Hamas wird nicht „weithin als antisemitische verurteilt“, sie ist antisemitisch. Warum können Journalisten und Kommentatoren das dann nicht sagen? Abu Marzuks Erklärung für die Neonazi-Charta? „Wir haben viele, viele Sorten von Politik, die nichts mit der Charta zu tun haben.“

Das ist so, als hätte im 19. Jahrhundert US-Präsident Andrew Jackson gesagt: „Wir haben viele Sorten von Politik, die nichts mit Sklaverei zu tun haben.“

Stimmt, aber habt ihr Sklaverei? Die Hamas will das Beste aus beiden Welten haben; sie will eine faschistische, antisemitische, radikal rechte Organisation sein und in der Linken Leute haben, die losrennen, um sie reinzuwaschen. Und das bekommt sie. Sie bekommt über die Jahre nicht durch große Medien nur ihre Reinwaschung, sie bekommt sogar jüdische Zeitungen, die losrennen und sie um Interviews anbetteln. Das ist die extreme Ironie ein Hamasführer zu sein. Einerseits sagen sie: „Juden sind Affen und kontrollieren die Welt.“ Und ein jüdischer Journalist schreibt der Hamas E-Mails, in denen es heißt: „Bitte gegen Sie mir ein Interview.“ Ein solches Interview findet nicht statt, weil die Hamas „gemäßigter“ wird, sondern weil die Hamas es gelernt hat, dass ihr, egal wie gehässig sie ist, immer einen roten Teppich bekommt. Man sollte glauben, dass Journalisten in Sachen solcher Interviews eine rote Linie haben. Hätte Heinrich Himmler 1944 in Auschwitz ein Interview gegeben, um ihm seine „sich mäßigende“ Haltung zu zeigen? Vermutlich. Weil er nur „weithin als antisemitisch angesehen“ wird. Er könnte ein Moderater mit einem Sozialprogramm sein.

Norman Finkelstein schrieb 2009 in Counterpuch: „Die Hamas signalisierte, dass sie eine diplomatische Regelung des Konflikts will … Hamas signalisierte, dass sie sich dem internationalen Konsens anschließt.“ Die Hamas sei das Opfer eines von Israel, den USA und der palästinensischen Autonomiebehörde geplanten „Putsches“. Im Verlauf der Jahre gewann die Hamas viele Stimmen im Westen, die von ihrer „sich mäßigende“ Einstellung erzählen. 2011 schrieb Peter Beinart im Daily Beast: „In der Politik der USA und Israels gegenüber der Hama ist eine Veränderung lange überfällig.“ Er behauptete die Organisation halte eine De-facto-Waffenstillstand ein und „seine zwei obersten Führer haben beide gesagt, die Hamas würde einen Zweistaaten-Handel akzeptieren.“ Hamas war „auf viele Weisen widerwärtig“, aber Israel betreibe eine „unmoralische, verfehlte Politik“, indem es die Hamas nicht in einer palästinensischen Einheitsregierung begrüßt.

In diesem Konzept der „Mäßigung“ ist die Hamas irgendwie jeden Tag gut, sie ermordet niemanden. Wie wäre es damit die rassistische Charta abzumildern? Der Grund, dass es um die Hamas seit Jahren keinen „Cordon sanitaire“ gab, wie um Jean-Marie Le Pen in Frankreich oder Jörg Haider in Österreich, besteht darin, dass viele in der Linken das Gefühl hatten, die Hamas sei Teil ihrer „antiimperialistischen“ Ideologie. Judith Butler sagte 2006: „Es ist extrem wichtig die Hamas, die Hisbollah als Sozialbewegungen verstehen, die progressiv sind, die links sind, die Teil der globalen Linken sind.“ Sie klärte in ihrem Interview 2012 ihre Ansicht mit der Behauptung: „Es erschien mir immer absurd, dass meine Äußerungen so aufgefasst wurden, dass ich Hamas und Hisbollah unterstütze oder begrüße… ich gebe nicht allen Gruppen, die aktuell die globale Linke ausmachen, meine bedingungslose Unterstützung.“

Es ist aber keine Frage Unterstützung zu geben, es ist eine Frage der Verurteilung des Antisemitismus der Hamas. In einem Interview von 2014 wollte sie die Hamas nicht als antisemitisch bezeichnen, sondern nur als „schädlich“; sie behauptete: „Innerhalb der Hamas gibt es einiges an veröffentlichter Diskussion.“ Beachten Sie, wie jeder Kommentierende immer behauptet, es gäbe innerhalb der Hamas „Diskussionen“, als ob eine Gruppe, die erklärtermaßen antisemitisch ist, irgendwie akzeptabel sei, solange ein paar ihrer Propagandisten behaupten, sie seien nicht alle rassistisch.

Die rechtsradikalen Ansichten der fundamentalistischen, extrem konservativen Hamas mit der „globalen Linken“ in Zusammenhang zu bringen ist so, als würde man behaupten der Ku-Klux-Klan und die Nazis seien Teil der globalen Linken, weil sie „antiimperialistisch“ seien.

Das ist unsinnig. Und doch ist der Versuch die Hamas nicht nur reinzuwaschen, sondern oft fehlende Sachkenntnis geltend zu machen, wenn man gebeten wird sich zu entscheiden ob sie antisemitisch ist, während man gleichzeitig behauptet Sachkenntnis zu „internen Hamas-Diskussion“ zu haben, ist das, wie eine stille Hamas-Lobby Jahre lang versucht hat eine falsche Moderatheit zu schaffen und Ausreden für die die Wirklichkeit zu haben.

Das ist eine selbsterfüllende Prophetie. Egal, was die USA und Israel tun, sie werden immer für den Extremismus der Hamas verantwortlich gemacht.

2009 schrieb Nathan Stock im Christian Science Monitor, dass wir „mit der Hamas reden“ müssen oder Radikalisierung entgegensehen.

„Heute führen der fehlende US-Dialog mit der Hamas und die Mäßigung der Gruppe zur Formierung einer neuen, gefährlicheren Verweigerungsgruppe.“

„Warum sollten der Westen und Israel mit der Hamas reden?“, schrieb die ehemalige UNO-Beamtin Saskia Marsh 2016 in Al-Jazira. „Holt die Terrorgruppe aus der Kälte“, schrieb sie. „Die Abmilderung [der Hamas] wird untergraben – durch eine Jahrzehnte dauernden Blockade von Handel und Bewegung in den Gazastreifen hinein und hinaus.“ Doch die Hamas ist vor 2006, als sie im Gazastreifen die Kontrolle übernahm. Sie hätte seitdem moderater werden, ihre Charta reformieren, Demokratie begrüßen und Wahlen mit mehreren Parteien abhalten können. Sie hätte Liberalismus einführen können. Zu behaupten die Blockade höhle die Mäßigung aus, zäumt das Pferd von hinten auf.“

Patrick Truffer schrieb 2012 für die Universität St. Andrews: „Die Hamas könnte ihren Kurs nach der Übernahme der poltischen Verantwortlichkeit mäßigen. Die Teilnahem der Hamas an Wahlen kann als Zeichen der Mäßigung interpretiert werden.“ War das bei den Nazis der Fall? Haben sie sich „gemäßigt“, sobald sie an der Macht waren? Bestimmt hätte der KK sich ebenfalls gemäßigt.

Wenn wir die endlose Armee an stimmen über die „gemäßigte“ Hamas reden hören, müssen uns wundern. Würde es eine christliche Version der Hamas geben, die sich in Europa zur Wahl stellt, wäre sie dann Teil der „globalen Linken“? Würden jüdische Journalisten und Zeitungen loseilen, um sie menschlich zu machen und ihr eine Plattform geben, um sie aus der Kälte zu holen? Würden die Linken sie mit solchem Verständnis mit offenen Armen begrüßen? Wir haben reichlich Beweise, dass Gruppen, die sich nur ein Prozent des Hasses der Hamas zueigen machen, als Rechtsextreme und Rassisten betrachten, wenn sie in den USA und Europa auftauchen. Die „alternative Rechte“ ist 0,01% so antisemitisch wie die Hamas und wird trotzdem beschimpft. Das ist nur ein weiteres Beweisstück der Bevorzugung der Islamisten, des Privilegs, dass Islamist zu sein mit sich bringt. Es gestattet einem antisemitisch, Neonazi und hasserfüllt zu sein und stets als „gemäßigt“ bezeichnet zu werden. Bedauerlicherweise könnte die Hamas ihre Charta 30 Jahre zu spät ändern, doch die Realität des Reinwaschungsschar westlicher Hamas-Schmeichler wird sich nicht ändern.

Hat das Zweite Vatikanische Konzil den Islam verstanden?

Dexter Van Zile, The Algemeiner, 24. Januar 2017


Vatikanstadt (Foto: Wikimedia Commons)

Vor kurzem beschloss Papst Franz Mahmud Abbas zu gestatten beim Heiligen Stuhl eine Botschaft einzurichten; das wirft Fragen dazu auf, wie ernst es dem Vatikan mit seinen Bemühungen ist an den Lehren von Nostra Aetate, einer von Papst Paul VI. 1965 ausgegebenen päpstlichen Enzyklika, festzuhalten.

Dieses vom Zweiten Vatikanischen Konzil vorbereitete Dokument erklärt, dass die katholische Kirche das jüdische Volk nicht weiter verachtet und den „Hass, die Verfolgungen, Zurschaustellung von Antisemitismus, die von jedermann zu jederzeit direkt gegen Juden gerichtet waren, verwirft“. Leider ist diese Litanei an Versündigungen am jüdischen Volk eine ziemlich gute Beschreibung dessen, was Palästinenserführer im Verlauf der letzten Jahrzehnte getan haben.

Der Großmufti von Jerusalem verfolgte Juden, indem er in den 1920-er und 1930-er Jahren zu Krawallen gegen sie aufstachelte, Soldaten für Hitlers völkermörderische Armee im Zweiten Weltkrieg rekrutierte und während sowie nach dem Holocaust per Radio Judenhass in den Nahen Osten sendete.

Yassir Arafat förderte als Führer der PLO bösartigen Antisemitismus und forderte die Vernichtung Israels, selbst als er während des Oslo-„Friedens“-Prozesses mit Israel verhandelte. „Wir werden uns weder beugen noch scheitern, bis das Blut auch des letzten Juden vom kleinsten Kind bis zum ältesten Alten vergossen ist, um unser Land zu erlösen“, sagte er 1996.

Mahmud Abbas, der aktuelle Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, verniedlichte in seiner Dissertation den Holocaust; er hat Palästinenser immer wieder zu Gewalt aufgestachelt und lästerte über die Juden und ihre „dreckigen Füße“, die den Tempelberg, der eine jüdische heilige Stätte ist, nichts weniger als verseuchen.

Und dann gibt es da die Hamas, deren Führer regelmäßig hasserfüllte Dinge über Juden sagen und zu Israels Vernichtung aufrufen.

Trotz all dieser Geschichte – die eindeutig dem Verbot antisemitischer Feindseligkeit in Nostra Aetate widerspricht – belohnt Papst Franz die Palästinenserführer mit den Insignien der Eigenstaatlichkeit.

Um zu begreifen, wie so etwas passieren konnte, muss man einen genauen Blick auf den gesamten Text von Nostra Aetate werfen, nicht nur den Teil zu Juden und Antisemitismus. Es gibt einen Abschnitt, in dem steht, die Kirche betrachte Muslime mit „Wertschätzung“, weil sie den einen Gott verehren und unter anderem „Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten verehren“.

Nostra Aetate erwähnt allerdings nicht den Judenhass, der leider reichlich in den Quellen eingebettet ist, die Muslime wertschätzen. Ein genauer Blick in den Koran, die Hadithe (Sprüche Mohammeds) und Mohammeds Biographie offenbart Texte, die Judenhass fördern, der von Nostra Aetate verurteilt wird.

Der Koran erklärt, dass Allah Juden wegen ihrer Sünden bestraft und die Hadithe sagen, dass die nicht vertrauenswürdigen und aufsässigen Juden ihre heiligen Schriften umgeschrieben hätten. Mohammeds Biografie macht eine jüdische Frau für seinen Tod verantwortlich, sie erhebt eine Beschuldigung, die der des Gottesmord-Vorwurfs im christlichen Glauben gleicht.

Es gibt in Nostra Aetate einen eindeutigen, inhärenten Widerspruch. Einerseits verurteilt das Dokument Judenhass „zu jeder Zeit und durch jeden“; andererseits proklamiert sie Wertschätzung für die Anhänger einer Religion, deren Quellen eindeutig Judenhass fördern.

Dieser Widerspruch lebte sich in Papst Franz‘ Annäherungsversuchen an die Palästinenserführer aus, die das jüdische Volk ständig verunglimpfen. Offenbar können katholische Leiter nach der aktuellen Lesart von Nostra Aetate Antisemitismus verurteilen, während sie Muslime beschwichtigen, die Judenhass fördern.

Es gibt ein weiteres Problem. Während Nostra Aestate erklärt, dass die Kirche von Muslimen eine hohe Meinung hab, wird dieser Wertschätzung in vielen Fällen mit echter Verachtung und Feindseligkeit begegnet. Antichristliche Feindseligkeit ist, wie Judenhass, in islamische Quellen eingebettet, diese fordern, dass Muslime über Christen (und Juden) herrschen, wo immer sie über die Macht dazu verfügen.

Indem erklärte wird, dass die katholische Kirche eine hohe Meinung von Muslimen hat – ohne sich dem Überlegenheitsanspruch entgegenzustellen, der den Quellen inhärent ist, die die Muslime lieb und wert halten – ermutigt Nostra Aetate eine ketzerische Haltung der Unterwürfigkeit gegenüber der Unterdrückung, die Christen in mehrheitlich muslimischem Umfeld aushalten müssen. Die Wertschätzung von jemandem zu erklären, der darauf aus ist dich zu vernichten, ist theologischer Selbstmord.

Zusammengefasst könnte Nostra Aetate, bei all ihren offensichtlichen und unbestreitbaren Vorteilen im Bereich der christlich-jüdischen Beziehungen, die katholische Kirche in einen unmöglichen Nachteil versetzen, wenn es um die Frage des muslimischen Überlegenheitsanspruchs geht, ebenso bei ihrer Rolle der Förderung des Judenhasses und der Unterdrückung von Christen im Nahen Osten, Afrika und Asien.

Als Nostra Aetate Mitte der 1960-er Jahre verkündet wurde, war sie ein Ausdruck des Glaubens dazu, wie Christen auf die antisemitische Geschichte der Kirche reagieren sollten. Aber in den Jahren seit 1965 ist eine Menge geschehen. Es ist an der Zeit, dass religiöse Leiter jeder Couleur diese Geschehnisse und ihren Einfluss auf die Theologie in den Griff bekommen.

Nissans Notes and Quotes Corner: Das Mumbai-Massaker und der Modus Operandi der Fatah

Nissan Ratzlav-Katz, 2. Dezember 2008

Vor kurzem kommentierte bei einem Gedankenaustausch ein europäischer Freund die offenbar intensiven Bemühungen der Medien in der EU das Massaker in Mumbai herunterzuspielen, bei dem fast 200 Menschen das Leben genommen wurde. Aber hier in Israel gab es umfassende Berichterstattung (und sie hält noch an).

Selbst abgesehen von der Tatsache, dass Juden im Chabad-Haus gezielt angegriffen wurden, gibt es einen weiteren Faktor, der unsere akute Aufmerksamkeit auf sich zieht. Was in Mumbai geschah, lässt einige von uns denken: „Das hätte Tel Aviv sein können…“ Hier das Warum (und bitte achten Sie sehr genau darauf, wer für das meiste verantwortlich ist, das hier folgt):

2. Oktober 2001: Zwei Menschen wurden getötet, als PA-Terroristen in die Stadt Alei Sinai einsickerten , das Feuer auf Einwohner eröffneten und Granaten in ihre Häuser warfen.

4. Oktober 2001: Drei Menschen wurden getötet, als ein PA-Terrorist, verkleidet als israelischer Fallschirmspringer, im Busbahnhof von Afula das Feuer eröffnete. (Übrigens beanspruchte die Fatah – ja, diese moderate Gruppe, die heute von Mahmud Abbas geführt wird – die Verantwortung für den Anschlag.)

28. Oktober 2001: Vier Menschen werden von zwei PA-„Polizisten“ ermordet, die das Feuer aus einem Fahrzeug heraus auf Fußgänger an einer überfüllten Bushaltestelle im Zentrum von Hadera eröffneten.

4. November 2001: Zwei Menschen wurden von PA-Terroristen ermordet, die das Feuer an der Kreuzung French Hill im nördlichen Jerusalem eröffneten.

27. November 2001: Wieder Afula. Zwei Menschen wurden von PA-Terroristen ermordet, die das Feuer auf eine Menschenmenge in der Nähe des Busbahnhofs eröffneten. (Die Fatah und der Islamische Jihad reklamierten diesmal gemeinsam die Verantwortung.)

17. Januar 2002: Wieder in Hadera: Sechs Menschen wurden ermordet, als ein PA-Terrorist in einen Bar-Mitzwa-Empfang stürmte und mit einem M-16-Sturmgewehr das Feuer eröffnete. (Und ja, wieder beanspruchte die Fatah die Verantwortung für den Anschlag.)

22. Januar 2002: Zwei Frauen wurden von einem PA-Terroristen erschossen, der das Feuer im Zentrum von Jerusalem eröffnete. (Raten Sie mal, wer sich dafür verantwortlich erklärte. Wenn Sie „Fatah“ sagen, gewinnen sie ein Ticket nach Oslo.)

6. Februar 2002: Miri Ohana und ihre Tochter Yael (11) wurden in ihrem Haus von einem PA-Terroristen ermordet, der in den Moschaw Hamra eingedrungen war. Auch ein IDF-Reservist wurde bei dem Anschlag getötet. (Diesmal hatte sich die Fatah mit der Hamas zusammengetan. Ist das nicht nett?)

25. Februar 2002: Ein Polizist starb, nachdem er von eine PA-Terroristen tödlich getroffen wurde, der das Feuer in einem Wohnbezirk in Nordjerusalem eröffnet hatte. (Raten Sie mal, wer’s war.)

5. März 2002: Drei Menschen wurden ermordet, als ein PA-Terrorist das Feuer mitten in Tel Aviv eröffnete. (Es wird langsam überflüssig es zu erwähnen: Ja, die Fatah beanspruchte den Anschlag für sich.)

7. März 2002: Fünf 18-jährige wurden von einem PA-Terroristen erschossen, der in die Stadt Atzmona eingesickert war. (Diesmal war es die Hamas. Fühlen Sie sich jetzt besser?)

9. März 2002: Avia Malka (9 Monate alt) und Israel Yihye (27) aus Bnei Brak wurden von zwei PA-Terroristen ermordet, die das Feuer auf Autos und Fußgänger nahe den großen Hotels der Küstenstadt Netanya eröffneten und Granaten warfen. (Wieder die Fatah.)

28. März 2002: Drei Mitglieder einer Familie wurden von einem PA-Terroristen ermordet, der in die Stadt Elon Moreh eindrang, ihr Haus betrat und das Feuer eröffnete. (War nicht die Fatah, sondern nur die Hamas.)

29. März 2002: Zwei alte Menschen wurden von einem PA-Terroristen erschossen, der in die Stadt Netzarim eingedrungen war.

27. April 2002: Ein Fünfjähriger und drei Erwachsene wurden von PA-Terroristen ermordet, die in die Stadt Adora eingesickert waren. Die Terroristen betraten mehrere Häuser und feuerten auf die Menschen, die sich in ihren Schlafzimmern befanden. (Diesmal bildete die Hamas ein Team mit der PFLP, um die unglaublich schwere Aufgabe zu erledigen hilflose Menschen in ihren Häusern zu ermorden.)

28. Mai 2002: Netanel Riachi (17) aus Kochav Ya’akov, Gilad Stiglitz (14) aus Yakor und Avraham Siton (17) aus Shilo – drei Jeschiwa-Gymnasiasten – wurden von einem PA-Terroristen in der Stadt Itamar ermordet. (Die Fatah war stolz auf ihre Tat.)

8. Juni 2002: Eyal Sorek (23), seine Frau Yael (24, im neunten Monat schwanger) und Shalom Mordechai (35) wurden von PA-Terroristen ermordet, die in die Stadt Carmei Tzur eingesickert waren. (Die Hamas bekannt sich dazu. Aber wer zählt das noch?)

20. Juni 2002: Es trifft wieder die Stadt Itamar. Rachel Shabo (40) und drei ihrer Söhne – Neria (18), Zvika (12) und Avishai (5) – sowie ihr Nachbar Yosef Twito (31), der ihnen zu Hilfe kam, wurden ermordet, als ein Terrorist ihr Haus betrat und das Feuer eröffnete. (Kindermörder der Fatah und der PFLP hatten sich dafür zusammen getan.)

10. August 2002: Eine Frau wurde von einem PA-Terroristen ermordet, der in den Moschaw Mechora eingesickert war und vor ihrem Haus das Feuer eröffnete. (Fatah. Ich frage mich, ob Abbas sich all dieser Anschläge durch seine Leute bewusst war. Was glauben Sie?)

29. Oktober 2002: Der Menschen – Orna Eshel (53), Linoy Saroussi und Hadas Turgeman (beide 14) – wurden von einem PA-Terroristen in der Stadt Hermesh ermordet. (Fatah)

10. November 2002: Revital Ohayon (34) und ihre zwei Söhne Matan (5) und Noam (4) sowie Yitzhak Dori (44) und Tirza Damari (42) wurden von einem PA-Terroristen ermordet, der in den Kibbutz Metzer einsickerte und das Feuer eröffnete. (Fatah)

28. November 2002: Sechs Menschen wurden von zwei PA-Terroristen ermordet, die in der Stadt Beit Sche’an das Feuer eröffneten und Granaten warfen. (Ja, immer noch die Fatah.)

27. Dezember 2002: Vier Jeschiwa-Schüler (17 bis 23 Jahre alt) wurden von einem PA-Terroristen ermordet, der in die Stadt Otniel einsickerte. (Diesmal war es der Islamische Jihad. Wo sind die eigentlich bis dahin gewesen? Vermutlich mit Selbstmord-Bombenanschlägen beschäftigt.)

12. Januar 2003: Ein Mensch wurde ermordet, als ein PA-Terrorist in den Moschaw Gadish eindrang und das Feuer eröffnete. (Der Islamische Jihad beanspruchte die Verantwortung für den Anschlag für sich. Also vermute ich mal, dass sie gelernt hatten das anzuwenden, was sie von der Fatah gelernt hatten.)

7. März 2003: Rabbi Eli Horowitz (52) und seine Frau Dina (50) wurden getötet und fünf weitere Personen verwundet, als PA-Terroristen, verkleidet als jüdische Beter – nach Kiryat Arba eindrangen, in ihre Häuser gingen und sie beim Sabbath-Essen ermordeten. (Diemal war’s die Hamas.)

26. September 2003: Eyal Yeberbaum (27) und das sieben Monate alte Kind Shaked Avraham wurden während ihres Rosch-Haschanah-Festessens in Negohot von einem PA-Terroristen ermordet, der in die Stadt eingedrungen war. (Der Islamische Jihad beanspruchte die Verantwortung dafür.)

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Dann vergingen vier Jahre ohne Anschläge dieser Art. Warum? Vielleicht, weil die IDF in die Orte, Städte und auf die Nebenstraßen der von der PA kontrollierten Bereiche in Judäa und Samaria zurückkehrte. Bis am…

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6. März 2008 acht Jeschiwa-Schüler der Mercaz Harav-Jeschiwa in Jerusalem ermordet wurden, als ein PA-Terroristen in die Jeschiwa eindrang und das Feuer in der Bibliothek eröffnete, in der 80 Menschen, vorwiegend Teenager, versammelt waren.

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Aber das Massaker in Mumbai erinnerte mich auch and das Massaker von Maalot, bei dem am 15. Mai 1974 22 israelische Gymnasiasten im Alter von 14 bis 16 Jahren von Mitgliedern der Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas ermordet wurden, die in die Stadt Maalot eindrangen.

Und schließlich erinnerte Mumbai viele auf überaus schaurige Weise an den Kfar Cabad-Anschlag vor 52 Jahren. Ein arabischer Terroristen dran in die Synagoge der Stadt ein und eröffnete das Feuer auf eine Menge eingewanderter Schüler und ihre Lehrer. Er tötete fünf Kinder und einen Lehrer.

Als Antwort darauf, besagt die Legende, zog sich der Lubawitscher Rabbi, der Leiter der weltweiten Chabad-Hassidim, als er die Nachricht hörte, in sein Zimmer zurück, schloss die Tür ab und öffnete sie drei Tage lang nicht. Danach bot er seinen Jüngern die einzig mögliche Beileidsbekundung an: Behemschech habinyan tinacheimu – „Ihr werdet dadurch getröstet werden, dass ihr weiter baut.“

Islam, Nationalsozialismus und Antisemitismus

Daniel Greenfield, Sultan Knish, 11. Mai 2010

Andrew Bostom und Robert Spencer haben beide kürzlich Texte geschrieben, die die Vorstellung, der islamische Antisemitismus sei ein Produkt von Nazi-Propaganda, kritisch beleuchten. Wie jeder anständige Leser des Koran bereits weiß, stammt der islamische Antisemitismus – wie die allgemeine Intoleranz gegenüber Nichtmuslimen – von Mohammed selbst. Während Mohammed aufgebrochen war die bestehenden Religionen der Region – einschließlich des Judentums und des Christentums – zu ersetzen, schaffte er es nur die Mehrzahl der örtlichen polytheistischen Religionen zu beseitigen. Zwar wurden während des mehr als ein Jahrtausend dauernden Besatzung des Nahen Ostens beträchtliche Anzahlen an Juden und Christen zwangsweise zum Islam konvertiert – doch die Religionen selbst überlebten.

Das stellt ein theologisches Problem für den Islam dar, der schamlos Material aus den heiligen Büchern sowohl der Juden als auch der Christen stahl und behauptete, dass Mohammed der Nachfolger beider Religionen sei. In Wirklichkeit aber hatte der Islam nur Erfolg damit die polytheistischen Religionen zu ersetzen, die sein wahrer Kern waren. Während also oberflächlich die Juden und Christen einen höheren Status einnehmen sollten als die Heiden, gingen die muslimischen Ressentiments gegen sie weit tiefer als gegen Religionen, die der Islam nicht als Teil seiner Abfolgekette betrachtete. Die täglichen muslimischen Gebete nehmen bis heute Bezug auf Juden und Christen.

„Weise uns den Geraden Weg. Den Weg derer, denen Du Deine Gnade erwiesen hat, nicht derer, die Deine Wut verdienten (wie die Juden), oder derer, die vom Weg abkamen (wie die Christen).“

Dieses Gebet eröffnet außerdem den Koran. Und es demonstriert deutlich mehr Feindseligkeit gegenüber den Juden als gegenüber den Christen. Wie der Koran selbst, der aus einer Zeit stammt, als die Muslime sich mit Juden im Krieg befanden, aber noch nicht signifikant mit den Christen.

Die obige Übersetzung [ins Englische] stammt übrigens aus der Hilali-Übersetzung, der populärsten sunnitischen Übersetzung des Koran. Muslime meiden allerdings den Gebrauch dieser Übersetzung gegenüber Nichtmuslimen; eine muslimische Seite erklärt: „Ich empfehle dringend, dass man eine alternative Übersetzung der Bedeutung nutzt; das Werk von Hilali & Khan ist die am wenigstens angemessene für Dawah-Arbeit; sie kommt bei Nichmuslimen als extrem bigott an… Scrollen Sie zu Sure 1,7 hinunter und stellen Sie sich vor Sie versuchten diese Übersetzung zu nutzen, um den Islam einem Christen oder Juden nahe zu bringen.“ Sure 1,7, auf die hier verwiesen wird, ist der oben zitierte Text. Dawah ist die islamische Missionierungsarbeit. Natürlich kommt das bei Nichtmuslimen als bigott an… weil es das ist.

Jetzt ist es möglich erschöpfend in die Details des Themas des islamischen Antisemitismus einzusteigen. Jede Menge solcher Arbeit ist geleistet worden. Ganze Bücher wurden zum Thema geschrieben, darunter von Andrew Bostom. Aber es reicht hier aus einfach herauszuheben, dass jedes Mal, wenn ein Muslim den Koran öffnet und jeden Tag, an dem er betet, er daran erinnert wird, dass Allah die Juden hasst und sehr wenig für Christen übrig hat. Es wäre sehr schwer vorstellbar, dass eine solche religiöse Indoktrination nicht in Fanatismus endet.

Der Nationalsozialismus hatte aber ebenfalls umfassenden Einfluss auf den modernen islamischen Antisemitismus. In einigen asiatischen Ländern wie Japan machte ihr Versuch den Antisemitismus zu exportieren die Bevölkerung vor Ort ratlos und verwirrte sie – doch im Nahen Osten war der Antisemitismus kein völlig neues Produkt. Die Nazis hatten den Antisemitismus nicht nur erfolgreich als eines ihrer Mittel der politischen Organisation der Heimat genutzt, sondern auch zur Bildung kulturübergreifender Verbindungen, indem Gemeinsamkeiten in anderen Teilen der Welt gefunden wurden. die Juden gaben den Nazis und den Islamisten eine Gemeinsamkeit. Natürlich nicht die einzige.

Haddsch Amin nimmt eine muslimische SS-Einheit abEinige aus der Nazi-Elite suchten wegen seiner Verbindung mit dem Judentum und dem, was sie als übertriebener Menschlichkeit empfanden, nach einem Ersatz für das Christentum. Indessen wollten die Islamisten begreifen, wie sie ihre Länder im Zug des Falls des osmanischen Reichs islamisieren könnten, während sie gleichzeitig de Modernismus in Frage stellten. Für die Nazi-Elite war der Islam faszinierend, weil dieser Gehorsam gegenüber der Obrigkeit betonte und Macht und Religion in einer Art vereinigte, die für sie reizvoll war. Für die Islamisten demonstrierte der Nationalsozialismus, wie eine reaktionäre Ideologie politische Organisation nutzen konnte, um ein Land zu übernehmen und es geistlich zurück ins Mittelalter zu bringen, während man immer noch in der Lage blieb global konkurrenzfähig zu bleiben.

Und so sollte der Hitler-Kult dem Koran etwas schulden, so wie die Muslimbruderschaft „Mein Kampf“ etwas schuldete – einem Buch, das in der muslimischen Welt immer noch eines der beliebtesten ist. Für muslimische Herrscher hatten westliche Diktatoren immer eine besondere Anziehungskraft, denn sie behielten ihre Macht, ohne der Liberalisierung nachzugeben. Doch für die muslimische Welt war der Nationalsozialismus mehr als nur eine Diktatur; er zeigte, wie politische Organisation in politische Macht überführt werden konnte. Und selbst nach Hitlers Niederlage wurden zahlreiche Putsche in der muslimischen Welt vom Nationalsozialismus abgeleitet – von säkular arabisch-sozialistischen wie dem Nassers in Ägypten bis hin zu radikalislamischen wie dem des Ayatollah Khomeini im Iran. Beide waren stark von Nazi-Propaganda beeinflusst.

Aber es war nicht diese Propaganda, die sie lehrte die Juden zu hassen. Muslime brauchten keine Lektion des Dritten Reichs, um die Juden zu hassen. Das war jedes Mal da, wenn sie den Koran öffneten. Was das Dritte Reich sie jedoch lehrte, war, dass Antisemitismus ein machtvolles Mittel der politischen Organisation sein konnte. Das war für die muslimische Welt ebenfalls keine völlig neue Idee. Immerhin hatte Mohammeds Feldzug gegen die Juden so viel damit zu tun mit dem Versprechen von Beute Anhänger zu gewinnen wie mit Religion. So sehr wie die Hitlers viel damit zu tun hatte für seine Versuche zu zahlen, den Kapitalismus und den Sozialismus miteinander zu verbinden und weder die Besitzer noch die Arbeiter vor den Kopf zu stoßen – wie es mit der Nazi-Ideologie funktionierte. Und im Verlauf der Jahrhunderte wurden muslimische Mobs von Männern geführt, die begriffen hatten, dass „Ibtach al Jahud“ (tötet die Juden) ein sicherer Aufruf war als „Nieder mit dem Kalifen“, aber dass der Mob, hatte er sich einmal versammelt und plünderte das jüdische Viertel plünderte, angefüttert genug sein könnte, sich auch des Kalifen anzunehmen.

Doch diese Art der Taktik schien plump im Vergleich mit dem, was die Nazis erreicht hatten. Also borgten sich die Islamisten viel von ihnen. Ihre Liebe zu Uniformen und Flaggen. Sogar ihr Gruß, wie man sie selbst heute noch von mehr als ein paar wenigen muslimischen Terrorgruppen wie der Hisbollah oder der KLA in der Praxis sehen kann. Auch ihre Ausnutzen des politischen Antisemitismus. Hätte es kein Israel gegeben, der politische Antisemitismus der Islamisten wäre auf innenpolitische Kampagnen gegen Judaisierung beschränkt geblieben – ein Thema, das das der Nazis kopiert, das aber vorher schon im Nahen Osten existierte. Doch die Existenz Israels erlaubte einem Großteil der in muslimischen Ländern lebenden Juden einen Ausweg und schuf Israel als Kompassnadel der Islamisten.

Für die Islamisten ist der Staat Israel ein Ansporn geworden, ein Weg die Herrscher der muslimischen Welt zu demütigen, indem man ihr fortgesetztes Versagen bei der Vernichtung Israels herausstellt. Das erlaubt es ihnen die Herrscher, die sie stürzen wollen, als schwach, korrupt und unfähig darzustellen – während sie versprechen, wenn sie erst einmal selbst an der Macht sind, Israel zu vernichten. Hier liegt die offensichtliche Analogie zur von den Nazis benutzten Propaganda. Und was der Erste Weltkrieg für die Nazis war – ein Thema der Demütigung Deutschlands, zu dem sie immer wieder zurückkehrten – ist der Staat Israel für die Islamisten. Und nachdem Generationen muslimischer Kinder eingetaucht in dieses Gebräu aus von Hass erfüllter Propaganda aufwuchsen, überrascht es nun überhaupt nicht, dass er Hass auf die Juden in der muslimischen Welt ein absolut psychotisches Level erreicht hat.

So, wie die Nazis die Alliierten zu besiegen in eine Symbol des Wiederaufstiegs Deutschlands drehten, der seine Demütigung im Ersten Weltkrieg wegwischen würde, so drehten die Islamisten das Töten der Juden in ein Symbol islamischen Wiederaufstiegs, der ihre Demütigung durch die Unabhängigkeit der Juden von muslimischer Herrschaft im Nahen Osten wegwischen wird. Dasselbe Thema, das in Deutschland ertönte, hatte in der Kultur der Ehre/Schande der muslimischen Welt weit mehr Reichweite. Und es hat geholfen den Krieg gegen die Juden zu schüren, da sogar säkulare muslimische Führer sich verpflichtet fühlten die Feindseligkeiten gegen Israel aufrecht zu erhalten, um die Islamisten hinter sich zu lassen.

Hisbollah bleibt in der TraditionDie Nazis lehrten die muslimische Welt sicher keinen Antisemitismus, aber sie lehrten die Islamisten durch ihr Vorbild, wie sie ihn besser zum Erreichen politischer Macht ausnutzen konnten. Die Islamisten lernten nicht den Antisemitismus selbst, sondern sie lernten von Nazi-Deutschland die Technik. Und es war nicht nur die Technik der Ausnutzung des Antisemitismus, sondern auch viele weitere Techniken politischer Organisation. Quasi-Faschismus bleibt heute im Nahen Osten bei politischen Gruppen weiter üblich, die die liberaleren Modelle aus England und Frankreich zugunsten der faschistischen und sozialistischen Modelle ablehnen. Das Ergebnis kann in politisch fortschrittlichen islamistischen Bewegungen gefunden werden, die die Medien beobachten, Fassaden-Gruppen nutzen, soziale Dienste für ihre Anhänger bieten, Uniformen nutzen, sich auf Unterstützung der muslimischen Diaspora verlassen – und den Rest der Ausbeute des Nationalsozialismus – natürlich auch des Kommunismus.

Für die große Masse der muslimischen Welt ist der Antisemitismus eine Überzeugung. Für die islamistische Elite jedoch ist er eine Technik. Eine von vielen, die ihnen zur Verfügung stehen. Er ist keine originäre Technik. Die Idee geht auf Mohammed zurück, aber sie ging ihm auch voraus. Hitler lieferte ein Beispiel der fortschrittlichen und gerissenen Nutzung, die möglich ist, um ideologische Reinheit zu fördern. Und die Islamisten haben von diesem Beispiel profitiert.