Zum Terrormord an den Mitarbeitern von Charlie Hebdo in Paris

Die Nachrichten sind natürlich voll davon. „Zwei bis drei“ Täter (als man längst weiß, dass es drei waren) haben in Paris auf die Redakteure des Satire-Magazins Charlie Hebdo geschossen und 11 Menschen getötet – hieß es z.B. in den ZDF-heute-Nachrichten um 17 Uhr. Weiter geht es mit Konjunktiven: Sie „sollen“ Allahu Akbar gerufen haben. Um 17:46 („hallo Deutschland“) wird wieder von einer Korrespondentin gesagt, „es wird berichtet, die Attentäter hätten Allahu akbar gerufen“. Können diese Reporter derart unterinformiert sein:

In anderen Videos konnte man die drei Täter sehen. Man konnte sie „Allahu Akbar“ brüllen hören.

Warum diese „Vorsicht“ im ZDF (die offenbar von anderen Sendern und Medienorganen genauso betrieben wird)? Wieso können sie Fakten nicht deutlich aussprechen? Weshalb werden Zweifel gesät, statt die Fakten offen zu melden?

Könnte es sein, dass unsere politisch korrekten Propagandisten – die heute, um Pegida nur nicht zu bestätigen, nur noch von „angeblicher Islamisierung“ sprechen, während sie vor Jahren, wenn auch zweifelnd, von der Tatsache der Islamisierung schrieben? Das hat wohl wenig direkt mit den Morden an Islamkritikern zu tun, aber Muslime mit Terror in Verbindung zu bringen, ist halt nicht nur nicht en vogue, sondern kriminell. Es kann nicht sein, was nicht sein darf, also wird so „berichtet“, dass die Mitglieder der Religion der immerwährenden Empörung irgendwie beschwichtigt werden. Was aber nicht wirklich klappen wird, wie wir aus leidvoller Erfahrung wissen.

Ich warte inzwischen auf die Aussagen, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat. Und auf die Massen muslimischer Demonstranten, die gegen die Islam-Missversteher auf die Straße gehen und sich gegen diese empören…

PC-Karikatur(Quelle: Facebook, eingedeutscht)

Jürgen Todenhöfer legte schon direkt los: Bitte gebt jedoch gerade heute auch Euren muslimischen Mitbürgern ein Zeichen der Solidarität. Hier auf Facebook! Weil 99,9 Prozent von ihnen genauso wie jeder andere anständige Mitbürger den Mordanschlag von Paris verurteilen. Trotzdem stehen unsere muslimischen Mitbürger jetzt noch mehr unter Beschuss der Pegida-Hassprediger und anderer anti- islamischer Scharfmacher. Der Islam ist eine Religion der Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Terrorismus war und ist immer unislamisch. Auch wenn er sich eine islamische Maske aufsetzt.

Weitere tolle „Berichterstattung“ – besser gesagt: Entgleisungen!

tagesschau, eingestellt um 16:16 Uhr – Frage: „Muss man, Herr Werth, von einer islamistisch motivierten Tat ausgehen?“ Antwort: “ Es ist zur Zeit nicht sicher.Es gibt Anhaltspunkte dafür….Ob es wirklich so ist oder ob es nur Trittbrettfahrer auf einer anti-islamistischen Stimmung sind, das wissen wir bisher noch nicht.“
Klaus Kelle auf Facebook: Gerade WDR 2 gehört: Terroranschlag auf das Büro einer französischen Satire-Zeitschrift in Paris. Was sagt die Nachrichtensprecherin? „Präsident Hollande ist auf dem Weg zum Unglücksort.“ Zum Unglücksort, also so, als wenn ein Auto mit Blechschaden irgendwo liegt. Oder wie bei einem Wasserrohrbruch. Wahnsinn.
– Monika Bittl hat die tagesschau gesehen: „War es ein Terroranschlag?“,  fragt die Tagesschau drei Stunden nach dem Blutbad in Paris, nachdem bereits die höchste Terrorwarnstufe in Frankreich ausgerufen ist und zahlreiche Videos, Bilder und Zeugenaussagen im Netz kursieren.
Danke, liebe Tagesschau, für die gute Fragegestellung! Mein Mann und ich hätten nämlich schon fast auf ein Eifersuchtsdrama getippt.
WDR Fernsehen, 18:50: „soll einen islamistischen Hintergrund geben“; sie zeigen einen Videoausschnitt, bei dem zwei maskierte Bewaffnete in ein Auto steigen – das Video habe ich inzwischen im Internet komplett gesehen: Der WDR verschweigt (und zeigt nicht), dass diese zwei Männer gerade einen Polizisten erst angeschossen und den wehrlos am Boden liegenden Beamten dann aus nächster Nähe erschossen haben, die Moderatoren sprechen aber davon, dass das Video „die Täter zeigen SOLL“!
Der Bundesinnenminister findet (Aktuelle Stunde, WDR Fernsehen, 19:00 Uhr): Es ist zu früh, um die Täter zu benennen. Klar doch.
Alexander Wendt hat sich bei der Süddeutschen Zeitung umgesehen und kommentiert:
Die SZ analysiert die Gründe des Charlie-Massakers mit historischer Tiefenschärfe, indem sie kurz die Charlie-Hebdo-Witze über den Papst, Le Pen und Hollands referiert, um dann zum wichtigen Punkt zu kommen:
Mohammed-Karikaturen brachten Aufmerksamkeit
Besonders große Aufmerksamkeit brachten zuletzt Provokationen, die islamischen Bürgern Toleranz abverlangten: Nachdem das Blatt zunächst die Mohammed-Karikaturen des dänischen Jyllands Posten nachgedruckt und seine Verkaufszahlen damit verdreifacht hatte, kam im November 2011 eine Sondernummer mit dem Titel “Charia Hebdo”. Am Vorabend der Auslieferung wurde der Redaktionssitz Ziel eines Brandanschlags, was Charlie Hebdo nicht daran hinderte, ein Jahr später eine neue Karikaturenserie über Mohammed anzukündigen. Die französische Politik reagierte mittelgenervt, schloss vorsorglich die Botschaften in 20 Ländern und stellte Polizeischutz für den Redaktionssitz in Paris.
Ja, so verlangt man friedlichen Bürgern Toleranz ab, bis der Geduldsfaden eben doch mal reißt. Und auch durch einen Brandanschlag lässt man sich als Charlie-Redakteur nicht hindern, obwohl man doch hätte gewarnt sein müssen. In Bertolt Brechts “Flüchtlingsgesprächen” gibt es eine Figur, die im Deutschland der NS-Zeit die Verhaftung eines unangepassten Volksgenossen kopfschüttelnd kommentiert: “Unvorsichtig sind die Leute!”
Durch die SZ-Zeilen weht fühlbar der Stoßseufzer: ein Glück, dass wir nur immer denen Toleranz abverlangen, die uns nicht mal ein Glas Weißbier über den Kopf gießen würden.
ZDF heute, 19 Uhr: „Noch ist nicht klar, ob Islamisten den Anschlag verübten.“ Dann folgt Elmar Theveßen: „Es gibt zwar Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund, aber noch keine Belege.“
– Das ZDF gibt ein „ZDF spezial“: „Ob die Tat einen islamistischen Hintergrund hat, ist noch nicht endgültig bestätigt. Dann wird mit Daniel Cohn-Bendit gesprochen, der sich vor allem um die Auswirkungen „auf die Muslime“ sorgt und natürlich sagt, dass die Morde nichts mit dem Islam zu tun haben, sondern Faschismus ist (als könnte es keinen muslimischen Faschismus geben).
Nach einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime (s.u.) und noch ein paar Worten der Korrespondentin aus Paris hellt sich die Betroffenheitsmiene des Moderators genauso auf, wie seine Stimme keine Betroffenheit mehr ausströmt und er wünscht viel irgendwas Positives mit der „Kripo Holstein“…
– Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schafft es doch tatsächlich die Morde in Paris zum Grundstock für eine Anti-Pegida-Tirade zu nutzen: „In Dresden greift er nur zu Parolen und Plakaten. Aus dem Lager jener, denen der Hass zum Lebensinhalt geworden ist, rekrutieren sich aber auch jene jungen Männer und mittlerweile auch Frauen, die für die andere Seite mit der Maschinenpistole in der Hand in den „Heiligen Krieg“ in Syrien oder sonst wo ziehen.“ Merke: Die Terroristen sind nur insofern schlimmer als Pegida, als sie tatsächlich schon morden!

Weitere Kommentare über das Verhalten der Presse:
Alexander Wendt über die Journalisten vom SPIEGEL: Islamisten massakrieren die Redaktion von “Charlie Hebdo”. Und Spiegel Online kommentiert: “Sie hatten die umstrittenen Mohammed-Karikaturen verantwortet, nun sind sie tot.”
Anders würden das die Terroristen vermutlich auch nicht sagen. Im ersten Moment ist man versucht, den SpOn-Drecklöffeln zuzurufen: “Das waren eure Kollegen.” Im zweiten Moment fällt einem ein: Nein, stimmt ja gar nicht.

Thomas Baader hat auf der Achse des Guten Presse-Reaktionen gesammelt. Tenor: Die von Charlie Hebdo haben das provoziert.

Wolfgang Röhl hat sich den Kommentarbereich der taz angesehen. Die kennen vor allem das Thema „Das ist Wasser auf die Mühlen von Pegida“.

Die Politik? Die machen sich auch Sorgen. Um Frankreich, um die Muslime. Herr Kerry parliert sogar in Washington vor den Mikrofonen auf Französisch. Und alle wollen gegen den Terrorismus kämpfen. Gegen ein Symptom, eine Taktik, nicht gegen die Ursachen?
Herr Gabriel zum Beispiel macht sich vor allem um eines Sorgen: „Jetzt müssen wir die Muslime in Schutz nehmen.“ Und natürlich hat das nichts mit dem Islam zu tun! Und wir müssen gegen die Rechtsradikalen vorgehen (ist natürlich dem Anlass voll angemessen…).

Und was machen muslimische Mitbürger? Einige das hier:

CH-Bejubler01

Und ein „Panzergrenadier bei der Bundeswehr“ (Jahrgang 1994) postete auf Facebook:

CH-Bejubler02

Der Kopf der dänischen Muslimgruppe „Zum Islam gerufen“ sympathisiert mit den Mördern. Er schmückte die Daten zum Anschlag mit einem lächelnden Smiley und schrieb als nächstes, dass er alle Charlie Hebdo-Zeichnungen von Mohammed verurteilt und er fühle mit allen Muslimen weltweit, die sich von den Karikaturen beleidigt fühlen.

Wer des Französischen mächtig ist, kann sich auch hier informieren, was muslimische Mitbewohner denken können:
http://www.islamisation.fr/archive/2015/01/07/charlie-hebdo-de-nombreux-musulmans-exultent-de-joie-sur-twi-5528199.html
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=696867990434483&set=p.696867990434483&type=1

MEMRI  hat auch schon gesammelt: http://www.memrijttm.org/online-jihad-supporters-celebrate-attack-on-headquarters-of-french-weekly-charlie-hebdo.html

Zum guten Schluss noch Aiman Mazyek im ZDF (19:31): „Wir verurteilen dies aufs Schärfste… Unsere ersten Gedanken waren natürlich bei den Opfern. … , dass die Täter es darauf absehen die Gesellschaften zu spalten … in keinster Weise eine Rächung des Propheten darstellt, hier wird der Islam verraten.“ Und der ZDF-Moderator lenkt ganz schnell auf Islamkritiker und dass diese verurteilt werden müssen. Mazyek springt sofort darauf an und reden von „Generalverdacht gegen Muslime“. Dieser „Spaltpilz“ ist eine vorderste Sorge.

Ob dieser Vergleich wirklich gut ist, weiß ich nicht, aber er ist sehenswert:

CH-Anschlag-vergleichDie Idee hatte dann noch ein anderer:

CH-Anschlag-verglichen

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Die Religion des Friedens

Im Focus gab es eine (interaktive) Weltkarte des Terrors. Die Überschrift des zugehörigen Artikels beinhaltete den Satz: „In diesen Ländern morden Islamisten und Separatisten.“

Weshalb die Einzelzeiten zu Südamerika nicht weiter ausgeführt werden, weiß der Geier (in Kolumbien sind Kommunisten am Werk, teilweise unterstützt vom Regime in Venezuela). In der Ukraine gibt es die „Separatisten“. Alle anderen (17) großen Konfliktherde haben eines gemeinsam: Die Terroristen sind Leute, die sich auf den Koran und ihren zugehörigen Propheten berufen und aus religiöser Überzeugung massenmorden. (Thailand ist den Focussierern wohl entgangen, weil es dort zwischen Regierung und Opposition in Bangkok Probleme gibt, die in der westlichen Wahrnehmung alles andere überlagern.)

Weltkarte des Terrors

Wir bekommen sehr anschaulich gezeigt, wie viel Frieden diese Religion schafft…

Die miese Tour der muslimischen Apologeten des Terrors

Ein Artikel eines Bloggers aus London namens Muhammad al-Arabi, der auch in der auf dem Google News-Index stehenden Internetseite Redress abgedruckt wurde, zeigt, wie „moderat“ Terrorunterstützer simultan sagen können wie furchtbar die Anschläge von Mumbai sind und gleichzeitig die Opfer dafür verantwortlich machen.

Aber warum Indien? Die Antwort ist aus meiner Sicht sehr einfach. Seit den frühen 1980-ern sind die Beziehungen zwischen Indien und dem rassistischen zionistischen Gebilde, das als „Israel“ bekannt ist, immer enger geworden, wobei die Verteidigungs- und Geheimdienst-Zusammenarbeit ganz oben auf der bilateralen Agenda stehen. Gleichzeitig hat Indien im Verlauf desselben Zeitraums seine Außenpolitik von Russland und der Dritten Welt weg und hin zu den USA und ihren britischen Lakaien hin wegfokussiert.

Für unzufriedene indische Muslime – oder Kaschmiris oder Pakistanis, falls es tatsächlich eine pakistanische Verbindung geben sollte – ist Indien das südasiatische Symbol der kritischen Masse des Bösen, das von den USA und Großbritannien in Palästina, dem Irak und Afghanistan angesammelt wurde.

Das macht mich wirklich traurig. Denn erstens sind können die Ziele in Mumbai – unschuldige Zivilisten – nicht für die Kurzsichtigkeit und Dummheit der indischen Regierung verantwortlich gemacht werden oder, im Fall der ausländischen Touristen, für die Politik der Marionetten Israels in Washington und London.

Es macht mich auch traurig, weil, wenn ich an Indien denke, ich an Gandhi denken möchte, an Nehru und die Blockfreien-Bewegung der 1960-er und 1970-er, nicht an Rassismus, Zionismus, Imperialismus und pure Gier.

Unglücklicherweise scheint es so, dass ein Ergebnis der Verbrechen in Mumbai so aussieht, dass Indien weiter in die Arme der Teufel getrieben wird. Doch, wie das Sprichwort sagt, „wenn du mit dem Teufel tanzt, wirst du verbrannt werden“.

Traurigerweise, das haben wir in Mumbai gesehen, sind die, die den Preis für die unbesonnene Politik bezahlen, die Unschuldigen.

Hier sehen wir das Ausmaß der muslimischen „Moderatheit“. Während sie vorgeben über das Sterben Unschuldiger zu weinen, ist es in ihrer verdrehten und krank machenden Weltsicht in keienr Weise der Fehler der Terroristen – es liegt insgesamt daran, dass der Opferstaat Dinge getan hat, die die Terroristen abscheulich finden.

Wir haben in der Vergangenheit schon zahllose Male gesehen, was wirklich gemeint ist: Muslimischer Terrorismus ist ein natürliches Phänomen, eines, das auf keinen Fall bekämpft werden kann, weil es so unvermeidlich ist wie dass die Nacht dem Tag folgt. Wie können Muslime dafür verantwortlich gemacht werden, dass sie unschuldige Frauen und Kinder in die Luft jagen – sie werden von Verbrechen wie Indiens Außenpolitik dazu getrieben! Sie haben keine Wahl! Sie haben keinen freien Willen! Sie sind wie Tiere, die instinktiv handeln und nicht unabhängig denken können!

Da also die muslimischen Apologeten ihre Mitmuslime als untermenschlich definiert haben, die vollkommen unfähig dazu sind wie normale Menschen zu denken, geht die Verantwortung dafür sie unter Kontrolle zu halten auf die erwachsene Welt über. Dieser moralische Zwerg sagt, dass, da Indien weiß, dass muslimische Tiere Indien angreifen werden, weil es seine außenpolitischen Interessen verfolgt, Indien von den extremistischen muslimischen Horden (nein, nicht von dem intellektuellen Kolumnisten, sondern von seinen unglücklichen animalischen Glaubensbrüdern, die „Extremisten“ genannt werden) in Geiselhaft gehalten werden sollte und Indien müsse tun, was die Tiere verlangen.

Da sie über keine unabhängige Denkfähigkeit verfügen, tragen sie keine Verantwortung. Aber der Westen kann sie nicht wie Tiere behandeln, denn das würde sie erniedrigen. Nein, sie sind nicht denkende Tiere, die mit Respekt behandelt werden müssen – sonst würden sie dich töten!

Es ist der pure Zufall, dass die nicht denkenden Tiere dasselbe wollen, das ihre „moderaten“ muslimischen Brüder auch wollen und dass daher diese „Intellektuellen“ wollen, dass der Westen auf diese Tiere auf eine Art und Weise reagiert, die ihre eigenen politischen Interessen voran bringt.

Was verblüfft: Dieser Subtext, das, was sie wirklich meinen, dass islamische Extremisten auf natürliche Weise handeln, wenn sie tollwütig Menschen angreifen, im gesamten Westen so endemisch ist, dass dies schockierend erscheint, wenn man sich die von ihren liberalen und „moderaten“ muslimischen Freunden abgegebenen Rechtfertigungen einmal richtig ansieht.

Mumbai-Massaker: Sind alle schuld?

Phyllis Chesler, FrontPageMag.com, 2. Dezember 2008

Die islamischen Terroristen erzählen uns weiter, dass ihre barbarischen Massaker und Mord-Bombenanschläge im Namen des Islam ausgeführt werden. Muslimische Organisation bestehen weiter darauf, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Und selbst, während ziviles Blut nach Gerechtigkeit schreit oder nach Sicherheit, warnt uns die Intelligenzija, dass weder die Muslime noch der Islam das Problem sind, sondern die amerikanische Außenpolitik und der Zionismus das wirkliche Problem sind. Die westlichen Mainstream-Medien weigern sich die Barbaren beim Wort zu nehmen, um nicht des „Rassismus“ oder der „Islamophobie“ beschuldigt zu werden.

Auf der Titelseite einer der jüngsten Ausgaben der New York Times z.B. beschrieben die Reporter zur Berichterstattung über das Mumbai-Massaker die Terroristen nicht als „islamische Terroristen“. Statt dessen bezeichneten sie sie als „Militante aus Pakistan“, „Militante“, „Bewaffnete“, (fünf- oder sechsmal), „Angreifer“ und „Verdächtige“. Sie zitieren Präsident Bush, der sie als „Killer“ bezeichnete. Sie zitieren den Kopf der indischen National Security Guards, der sie Terroristen nannte. Ein – oder zweimal erwähnen sie Indiens „Verletzbarkeit durch Terrorismus“, aber sie verbinden nicht Islam, Islamismus oder fundamentaler Islam mit dem Terrorismus.

Dieser Missbrauch von Sprache, selbst for einen angeblich noblen Zweck, wird uns nur weiter verwirren und eine kollektive Antwort auf die islamischen Terrorangriffe gegen Zivilisten verlangsamen.

Martha Nussbaum schreibt in der Los Angeles Times, dass auch Hindus Muslime massakrieren und verweist auf das furchtbare Gemetzel an Muslimen in Gujarat. Dorothy Rabinowitz vermerkt im Wall Street Journal, dass Deepak Chopra (!) in einem Fernseh-Interview rasch die US-Außenpolitik für das Mumbai-Massaker verantwortlich machte, nicht islamischen Fundamentalismus und Terrorismus; als das in Frage gestellt wurde, gab er genial zu, dass an dem Massaker in Wirklichkeit „jeder schuld“ sei.

Jeder ist schuld; außer muslimischen fundamentalistischen Terroristen.

Nach Angaben des heutigen Wall Street Journal antworteten die gut vorbereiteten Terroristen, als sie von einigen ihrer Gefangenen gefragt wurden, warum sie das tun: „Erinnert ihr euch an Babri Masjid?“ (Das ist eine Moschee aus dem 16. Jahrhundert, die von Indiens erstem muslimischen Mughal-Kaiser gebaut und von hinduistischen Radikalen 1992 zerstört wurde.) Und: „Erinnert ihr euch an Godhra?“ (Das ist eine Stadt in dem indischen Staat Gujarat, wo religiöse Krawalle sich 2002 zu einem antimuslimischen Pogrom entwickelten.)

Gut. Wenn das ein rein hinduistisch-muslimischer Kampf ist – warum richtet man dann Juden hin? Warum fragt man nach amerikanischen und britischen Staatsbürgern? Und warum schickt man junge Männer, die so naiv sind, dass sie tatsächlich erwarten lebend da rauszukommen und den Weg über See für ihren Rückweg auf einer Karte vorbereitet hatten?

Ich schätze den Wunsch zu deeskalieren, was bereits ein heftiger Religionskrieg zwischen Indien und Pakistan und Bangladesh ist, zwischen Hindus und Muslimen. Es ist wahr: Die Mehrheit er muslimischen Bürger Indiens sind keine Terroristen und sollten nicht als solche behandelt werden; die meisten der muslimischen Bürger Pakistans sind ebenfalls keine Terroristen. Ich bin sicher, dass viele sehr charmant sind, leise sprechend und persönlich friedlich. Kein Zweifel, auch sie sind von islamischen, terroristischen, militanten Angreifern und Mördern eingeschüchtert, werden von ihnen als Geiseln gehalten, wirtschaftliche, sozial und psychologisch, die auch in Pakistan Bewaffnete sind.

Das Problem: Wenn die guten Muslime sich dem islamistisch-fundamentalistischen Terrorismus nicht entgegenstellen, gefährden sie nicht nur sich selbst stärker, sondern den Rest von uns auch. Sich ihm entgegenzustellen ist riskant und könnte einschließen … den Islam zu verlassen, bis er friedfertiger wird oder bis alle führenden Mullahs Fatwas gegen islamisch-militante Angreifer ausgeben, die ihre Nachbarschaft und den Rest des Planeten in Furcht versetzen.

Wenn diese grausamen Taten gegen den historischen Islam uns gegen den Koran stehen, warum verurteilen die Mullahs sie dann nicht – und das im Namen des Islam? Lasst sie fordern: Keine weiteren Angriffe gegen Juden und ander Ungläubige, keine weiteren Angriffe gegen Muslime einer anderen Sekte. Wenn die Mullahs in Saudi-Arabien, Pakistan, dem Iran und Afghanistan das nicht tun, sollten wir besser die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen und handeln, um uns zu verteidigen und den islamischen Terrorismus viel effektiver auszumerzen.

Von Profitgier und Angsthasenverhalten

Man mag Geert Wilders für gut befinden oder ihn für einen Drecksack halten. Man mag der Meinung sein, dass der Mann sie nicht mehr alle hat. Auch, dass er keine Unterstützung verdient. Man kann seiner Meinung sein oder ihn verdammen. Aber er hat das Recht seine Meinung zu äußern. Wem das nicht gefällt, der soll Fakten und Argumente sammeln und ihn damit widerlegen oder zur Minna machen. Was aber in unseren westlichen Gesellschaften absolut nicht geht: Ihn seiner Meinung wegen nicht vor Terroristen schützen oder ihn für die Gewaltandrohung und Gewalt von dauerempörten, mordlüsternen Leuten verantwortlich machen, die schon auf jede unbedeutende Kleinigkeit mit Drohungen agieren und gewaltsam ihre Meinung als einzig gültige durchsetzen wollen.

Kein Mensch hat bisher den Film gesehen, den Wilders über seine Sicht des Islam gemacht hat. Aber jetzt schon überschlagen sich die Vertreter der Religion der immerwährenden Empörung wie auch die Angsthasen, die Gewinn-geht-vor-Moral-Unternehmer und die Terroristen-Groupies darin, was sie mit Wilders alles angestellt sehen wollen.

Holländisches Establishment droht Wilders mit Prozessen und Schadensersatzforderungen

Thomas Landen, The Brussels Journal, 12.03.2008

Geert Wilders, der holländische Politiker, der einen 10-minütigen Film über den Islam macht (Titel: Fitna – Arabisch für „Tortur“, „Qual“, „Leidensweg“), hat sich genötigt gesehen seine für den 28. März geplante Pressekonferenz abzusagen, auf der er den Film vorstellen wollte. Das Nieuwspoort-Pressezentrum in den Haag, das von einem Gremium aus Journalisten, Verlegern und Pressebeamten der Regierung geführt wird, verlangte, dass Wilders 400.000 Euro für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen zahlen sollte. „Anscheinend muss man Millionär sein, um ein solches Ereignis organisieren zu können“, sagte Wilders. „Selbst wenn ich das Geld hätte, würde ich es nicht für eine Pressekonferenz ausgeben.“

Kein holländischer Sender, weder öffentlich-rechtlich noch privat, ist Willens den Film auszustrahlen. Es gibt Hinweise, dass Fitna auch auf YouTube verboten werden wird, das vor zwei Wochen einen Clip mit Wilders entfernte, aufgrund so genannter „ethischer Gründe“.

International tätige holländische Firmen, die einen Boykott ihrer Produkte durch Muslime befürchten, haben angekündigt, dass sie vor haben Wilders im Fall eines Boykotts für die Verluste an Profit und Marktanteilen zur Verantwortung zu ziehen. Sie beauftragten Gerard Spong, einen der Top-Anwälte in den Niederlanden, nachzusehen, ob eine Schadensersatzklage gegen Wilders möglich sein wird. Spong und einige andere Anwälte haben bereits etwa fünfzig Beschwerden gegen den Politiker eingereicht – wegen „Aufstachelung zu Rassenhass und Diskriminierung von Muslimen“, weil Wilders seiner Meinung Ausdruck gegeben hat, dass der Koran „ein faschistisches Buch ist, das in den Niederlanden verboten werden sollte“.

Als Wilders im letzten November ankündigte, dass er einen Film machen würde, der seine Sicht auf den Islam und den Koran zum Ausdruck bringt, sagte Doekle Terpstra, Mitglied des Vorstands der anglo-niederländischen multinationalen Konzerns Unilever den Medien: „Geert Wilders ist böse, und das Böse muss aufgehalten werden.“ Die Unilever-Direktorin rief in Erwartung eines weltweiten muslimischen Boykotts von Unilever-Produkten (Marken wie Axe, Ben and Jerry’s, Best Foods, Brooke Bond, Colman’s, Cif, Dove, Glidat Strauss, Heartbrand, Hellmann’s, Imperial Margarine, Knorr, Lipton, Pepsodent, Sunsilk, Unox, Vaseline, etc.) die Niederländer auf „aufzustehen, um Wilders von der Predigt seiner bösen Botschaft aufzuhalten“.

Wilders, Mitglied des niederländischen Parlaments, hat seit fast vier Jahren unter Polizeischutz gelebt. Muslimische Fanatiker haben gedroht ihn wegen seiner unverblümten Kritik am Islam zu ermorden. Der Politiker hat keinen festen Wohnsitz und muss in Armee-Kasernen oder unter starken Sicherheitsvorkehrungen leben.

Radikale Muslime haben gedroht willkürlich niederländische Staatsbürger zu töten oder mit einem Terroranschlag an den Niederlanden Vergeltung zu üben, wenn Wilders’ Film veröffentlicht wird. Diese Woche erhielten Holländer mit dem Familiennamen „Wilders“ Todesdrohungen. Obwohl sie nicht mit dem Politiker verwandt sind, erhielten drei Personen namens Wilders anonyme Briefe, die ihnen befahlen ihren Namensvetter von der Veröffentlichung seines Films abzubringen. Wenn sie versagten, hieß es in den Briefen, „werden Sie das erste Todesopfer sein oder eines Ihrer Kinder oder Enkelkinder“.

Letzte Woche schlug Henk Hofland, Nestor des holländischen Journalismus, schlug im niederländischen Fernsehen vor, dass die Behörden den Polizeischutz für Geert Wilders aufheben. „Lasst ihn fühlen, wie es für die ist, deren Leben er in Gefahr bringt“, gab Hofland, ehemaliger Redakteur des NRC Handelsblad, der führenden Zeitung der Niederlande, zum Besten. Er, der 1999 von seinen Kollegen den Titel „Niederländischer Journalist des Jahrhunderts“ verliehen wurde, behauptete, dass, wenn niederländische Bürger in Vergeltung für Wilders’ Meinungen über den Islam ermordet werden, nicht die Mörder verantwortlich sind, sondern der Politiker. Offenbar ist für Hofland und Seinesgleichen dem Islam kritisch gegenüber zu stehen schlimmer, als unschuldige Menschen im Namen des Islam abzuschlachten.

Hoflands Äußerung führte nicht zu breiter Entrüstung, was darauf hin deutet, dass er nicht der einzige Holländer ist, der bereit ist Wilders und andere Islamkritiker denen auszuliefern, die sie ermorden wollen. All dies könnte vorhergesagt worden sein. Und das wurde es. Im letzten Monat zog ich Geert Wilders’ Weisheit in Zweifel und fragte, ob er auf einer Selbstmord-Mission sei:

Wenn der Wilders-Film (tödliche) Anschläge auf niederländische Bürger und niederländische Interessen im Ausland zur Folge hat, könnte es zu heftigen Reaktionen gegen Wilders führen. Die Holländer sind keine Dänen. […] Wie die Spanier nach den Bombenanschlägen in Madrid könnten sie ihre Hände weiß anmalen und kapitulieren. Statt den Koran zu verbieten, könnten sie jede Kritik am Islam verbieten. 1940 kapitulierten die Holländer vor den Nazis nach kaum fünf Tagen, als Hitler Rotterdam bombardierte. [Ihnen das zum Vorwurf zu machen, halte ich für sehr unfreundlich übertrieben – sie hatten nicht die Mittel gegen Nazi-Deutschland zu bestehen.] Die Briten kapitulierten nie, trotz des Bombenkriegs. Vielleicht glaubt Geert Wilders, dass seine Landsleute heute mutiger sind als vor 68 Jahren.

Angesichts der vorhersagbaren holländischen Reaktion sich gegen die zu wenden, die ihre behagliche, hedonistische Existenz gefährden, glaubt Wilders vielleicht nicht, dass seine Landsleute heute mutiger sind als früher. Vielleicht befindet er sich auf ein Selbstmord-Mission und ist sich dessen auch voll bewusst. Letzte Woche sagte er, der verheiratet, aber kinderlos ist, dass er bereit sei für seine Überzeugungen zu sterben. Nicht er gefährdet das Leben der anderen, wie Hofland sagt; es sind sein islamistischen Feinde, die andere mit dem Tod bedrohen.

Vielleicht ist es Wilders’ Bereitschaft zu kämpfen und zu sterben, das dem niederländischen Geschäfts- und Medienestablishment Sorgen bereitet und es wütend macht. Wenn das so ist, dann werden viele von ihnen erleichtert sein, wenn Wilders von seinen Feinden getötet wird. Sie könnten ziemlich glücklich sein, dass sie, nachdem sie Pim Fortuyn und Theo van Gogh los geworden sind, jetzt auch Geert Wilders los werden, damit Unilever weiter Geschäfte mit der arabischen Welt machen kann, während Henk Hofland und seine bewundernden Journalistenkollegen weiterhin die freie Meinungsäußerung für alle vertreten, außer für die, die brutalen Schlägern kritisch gegenüber stehen, die damit drohen jeden zu töten, der nicht mit ihnen einer Meinung ist.

Wie gesagt, sollte all dies allgemein bekannt sein. Die Holländer haben vor zwei Jahren gezeigt, aus welchem Stoff sie gemacht sind, als sie Ayaan Hirsi Ali, einem gewählten Mitglied ihres Parlaments wie Wilders, das Leben unmöglich machten. Ihre Nachbarn klagten, um sie aus der Wohnung zu entfernt zu bekommen, in der sie unter Polizeischutz lebte. Das Appellationsgericht befahl Hirsi Ali ihr Haus innerhalb von vier Monaten zu verlassen, indem es sich … auf den europäischen Vertrag über Menschenrechte berief. Die Richter befanden:

Das Gericht beachtet in seiner Entscheidung, dass die Nachbarn in eine Situation gebracht wurden, die dazu beigetragen hat, dass sie sich in ihrem Hause weniger sicher fühlen. Dieses Gefühl wird auf die gemeinsamen Lebensbereiche des Apartment-Komplexes ausgedehnt, außerdem auch auf ihre eigenen Wohnungen. Das Gericht argumentiert, dass dies eine schwere Verletzung des Privatlebens ist (wie in Artikel 8 des europäischen Vertrags zu den Menschenrechten angeführt).

Hirsi Ali wurde wegen des Europäischen Vertrags über die Menschenrechte achtkantig aus ihrem eigenen Haus geworfen, weil muslimische Fanatiker sie bedrohten und dadurch ihren Nachbarn das Gefühl vermittelten in ihrem Haus weniger sicher zu sein. Bald wird Wilders, was immer man von seiner Meinung, seiner Motive oder der Weisheit seiner Entscheidungen denken mag, auch hinausgeworfen werden – auch im Namen der großen Prinzipien wie der Menschenrechte – weil er andere sich weniger sicher fühlen lässt. Sein Verbrechen ist: Während die Mehrheit der Holländer bereit sind sich zu unterwerfen, ist er es nicht.

Mir leuchtet nicht ein, dass Angehörige einer Religion das (auch noch exklusive) Recht haben sollen, alles, was ihnen nicht passt, als Vorwand für mörderische Reaktionen zu verwendet und diese dann nach bestem Vermögen umsetzt. Der aktuelle Sicherheitshinweis des Deutschen Vertretungsbüros in Ramallah ist mal wieder so ein Beispiel – da sollen Reisende alle Orte meiden, an denen – besonders das Umfeld von Moscheen freitags – sich größere Menschenmengen versammeln, weil getötete Terroristen beerdigt werden (die so nicht benannt werden); der Wilders-Film wird ausdrücklich erwähnt.
Das ist nun mal dort so, wie es ist und muss so zur Kenntnis genommen werden; der Vertretung ist kein Vorwurf angesichts der Warnungen zu machen (vielleicht allerdings am Sprachgebrauch). Was nicht hinnehmbar ist: Wenn dieses Verhalten in Europa nicht schärfstens verurteilt wird und die gesamte Gesellschaft sich zum Schutz der Bedrohten aufbaut – des echten Wilders wie seiner Namensvettern. Und dann sollte Unilever auch mal einen Boykott durchführen und auf das Geschäft mit den Terror- und Empörungsstaaten verzichten.

Was den Wilders-Film angeht: Egal, wie bescheuert oder sogar unanständig er sein sollte – nicht er ist es, der die Niederländer gefährdet, sondern die mordlüsternen Anhänger der Religion der immerwährenden Empörung. Sie sind diejenigen, die keinerlei Kritik vertragen, die drohen und morden; sie sind die, die sich entscheiden kriminell bis massenmörderisch zu sein. Sie könnten sich anders entscheiden. Sie könnten sich entscheiden, sich wie zivilisierte Leute zu verhalten. Wenn sie das nicht tun, dann darf die Schuld nicht ihrem Hass-Objekt gesucht werden. Überall wird immer und in jedem Fall behauptet: „Gewalt ist keine Lösung.“ Aber ausgerechnet hier soll eine Ausnahme gemacht werden? Ausgerechnet hier sollen die Mörder unschuldig sein? Nicht anders können? Sie können! Sie haben zu können! Und ihnen muss massiv entgegengetreten werden. Alles andere wäre Heuchelei und Feigheit.