Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07. – 13. Mai 2017)

Sonntag, 07.05.2017:

Der Anführer des Hungerstreiks der Terrorhäftlinge, Marwan Barghouti, wurde erwischt, wie er heimlich aß. Israels Botschafter bei der UNO kommentierte passend, damit sei bewiesen, dass der „Hungerstreik“ lediglich ein Medien-Stunt ist.

Die PA-Araber behaupten wieder Juden würden abgerichtete Wildschweine auf sie loslassen; ein arabisches Mädchen wurde in die Hand gebissen, das können nur die Juden gewesen sein.

Der 6 Meter hohe Sicherheitszaun an der Grenze zum Libanon wird an zwei Abschnitten erneuert und verbessert.

Montag, 08.05.2017:

Die (verbotene) Islamische Bewegung (nördlicher Zweig) in Israel hat einen Marsch von Haifa nach Jerusalem begonnen. Die Teilnehmer wollen Jerusalem am Freitag erreichen.

Unterstützt (und eventuell angestiftet) von linken israelischen NGOs haben pal-arabische Bauern im Jordantal illegal gesperrtes Staatsland bestellt, das als Schießstand der IDF genutzt wird und teilweise auch noch vermint ist. Die Bauern verschwinden immer rechtzeitig beim Auftauchen des Militärs, so dass die Soldaten nicht feststellen können, wer sie sind.

Der Terror-Sportchef Jibril Rajoub will, dass die FIFA israelische „Siedler-Clubs“ vom Spielbetrieb ausschließt – und jetzt schimpft er, dass Netanyahu sich bei der FIFA dagegen ausspricht. Das ginge nicht, dass ein Politiker sich da einmischt und verlangt, dass der Punkt von der Tagesordnung genommen wird.

Dienstag, 09.05.2017:

Die Fünfte Kolonne: Ayman Odeh von der Gemeinsamen Arabischen Liste bezeichnet die in Israel einsitzenden Terroristen als „politische Gefangene“, die „einen gerechten Kampf zur Befreiung von einer ungerechten Besatzung führen“.

Scheinheilig: Mahmud Abbas behauptet weiter, er sei bereit sich mit Netanyahu zu treffen – vorausgesetzt, Trump ist dabei.

Noch scheinheiliger: Mahmud Abbas lässt wissen, dass es keine Alternative zu einer Friedenslösung gibt und die Zeit militärischer Optionen vorbei sei.

Die IDF geht seit einiger Zeit verstärkt gegen Waffenproduktionsstätten in Judäa und Samaria vor. Seit Anfang 2017 wurden 23 Werkstätten und mehr als 150 Waffen beschlagnahmt.

Mittwoch, 10.05.2017:

Marwan Barghouti ist seit dem Beginn des „Hungerstreiks“ der Terrorhäftlinge in Isolationshaft. Jetzt wurde seinem Anwalt eine Besuchserlaubnis gestrichen (vermutlich infolge von nach draußen geschmuggelten Interviews?). Eine Delegation des Roten Kreuzes kann ihn aber besuchen; das IKRK hatte diesen Besuch gewünscht.

Bei der Wahl zur Studentenvertretung der Universität Bir Zeit hat zum zweiten Mal in Folge die Hamas gewonnen.

Die Hamas bekommt Kritik wegen ihres neuen Strategiepapiers; sie versichert vehement, dass die Gruppe weiterhin die Vernichtung Israels anstrebt und nicht mit Israel über das Recht an „ganz Palästina“ verhandeln wird.

Donnerstag, 11.05.2017:

Während sich Abbas letzte Woche mit US-Präsident Trump traf, wobei er behauptete, die Palästinenser würden ihre Kinder zu Frieden erziehen, waren seine PA und die Fatah emsig damit beschäftigt 12 Terroristen zu ehren, die für die Ermordung von 95 Menschen verantwortlich sind. Außerdem wurde in Jenin eine Straße nach einem Entführer und Mörder benannt.

Es wird erwartet, dass für den Gedenktag zum Tode von Joseph tausende Juden dessen Grabmal in Schechem/Nablus besuchen wollen. Um das vorzubereiten, haben Aktivisten vom Militär eine Sondererlaubnis zum Besuch erhalten; sie werden alles putzen.

PA-Sicherheitskräfte haben in Judäa und Samaria anscheinend Terroranschläge verhindert, indem Hunderte Waffen beschlagnahmt wurden.

Vor einigen Wochen wurden sechs Aktivisten der „Islamischen Bewegung“ in Israel festgenommen; sie handelten in Erhalt und Ausübung von Aktivitäten der Tanzim-Bewegung in Jerusalem und verfügten über Bargeld aus dem Ausland im Wert von ca. 200.000 Schekeln.

Weisheit von Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah: Israel ist schwach – es versteckt sich hinter Zäunen. (Vermutlich versteckt er sich deshalb die meiste Zeit vor Israel.)

Die PA-Repräsentantin bei der UNO hat wieder – diesmal in Briefen – dazu aufgerufen, dass die UNO zugunsten der Terrorhäftlinge eingreift. Er behauptete, der Gesundheitszustand der Hungerstreikenden verschlechtere sich rapide.

UNO-Botschafter Danny Danon legte bei der UNO Belege vor: 2016 hat die PA den Terroristen in den Gefängnissen $130 Millionen gezahlt, ihren Familien $175 Millionen.

Samstag, 13.05.2017:

Die PA wirbt für ein weibliches Vorbild: Die Mutter von vier Terroristen, die lebenslänglich in israelischen Gefängnissen einsitzen und deren fünfter Sohn als (Hamas-)Terrorist getötet wurde, wird von Abbas et.al. als Vorbild für die pal-arabische Jugend gefeiert. Bei einem Empfang letzten Monat betonte Abbas erneut, das die Terroristen-Häftlinge eines der Hauptanliegen seiner Regierung sind.

Jordanien hat den „abscheulichen Mord“ an dem Terroristen von heute verurteilt. Dabei wurde natürlich nicht erwähnt, dass der Mann ein Terrorist war, der gerade versuchte Israelis zu ermorden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (7.-13. August 2016)

Sonntag, 07.06.2016:

Am 17. Juli war eine Drohne aus Syrien in den israelischen Luftraum über dem Golan eingedrungen. Russland gab jetzt zu, dass es eine russische Drohne war.

Montag, 08.08.2016:

Die Regierung unterstützt jetzt doch die Maßnahmen der IEC wegen der nicht bezahlten Rechnungen (Schulden von $450 Millionen) der PA zeitweise PA-Städten den Strom abzustellen.

Ein Komitee der IDF hat entschieden, dass 55 Ar Land bei Kokhav Ya’akov nicht zu Staatsland erklärt werden dürfen, weil das Verfahren dazu nicht komplett richtig durchgeführt worden war. (Dort gilt das osmanische Landrecht.) Die Entscheidung ist eher eine Empfehlung, aber wenn vor den Obersten Gerichtshof geklagt wird, dürfte sie den Ausschlag geben.

Dienstag, 09.08.2016:

Nachdem Palestinian Media Watch (einmal mehr) gezeigt hat, wie das Palästinenserfernsehen Terroristen verherrlicht, hat Israel den Gefangenen in seinen Gefängnissen den Sender abgeschaltet.

Um das Problem der Wasserknappheit in Bereichen von Judäa und Samaria zu lösen, wird Israel 26 Wasserreservoire von je 400 Kubikmeter Fassungsvermögen bauen (Kosten: 6 Millionen Schekel, ca. €1,4 Million)

Ein weiterer ranghoher – diesmal des UNDP – wurde festgenommen, weil er der Hamas half.

Die Polizei hat für „Ost“-Jerusalem ein eine Milliarde Schekel teures Programm aufgelegt, mit dem dort das Verbrechen besser bekämpft werden soll. Dazu gehört auch eine Aufstockung des Personals um 2.000 Polizisten.

Mittwoch, 10.08.2016:

Ein Bautrupp und PA-Polizei tauchten bei der Rimonim-Kreuzung in Area C auf und begannen eine Müllkippe anzulegen, die von deutschen Steuergeldern gefördert wird. In Area C hat a) PA-Polizei nichts zu suchen und b) Israel jede Baumaßnahme zu genehmigen – und die Müllkippe ist nicht genehmigt. Bonbon obendrauf: Es gibt einen Gerichtsbeschluss, der den Baubeginn bis mindestens 21. August aufschiebt. Im Übrigen begannen die PA-Polizisten aus der Gruppe heraus (in die Luft) zu schießen, als örtliche jüdische und arabische Anwohner kamen, um gegen die Aktion zu protestieren. Der Bau konnte allerdings durch die Protestierenden gestoppt werden.

Die PA fordert (wieder einmal), dass ihre Terroristen in israelischen Gefängnissen den Status von Kriegsgefangenen erhalten.

Am Übergang Kerem Shalom sollten wurden Kisten mit 30cm-Kommandomessern entdeckt, die in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollten.

Sommer-Ferienlager im Gazastreifen: Ca. 30.000 Kinder sind angemeldet und erhalten Terrortraining – wie man Juden absticht, Schusswaffenausbildung, Terrortunnel graben/nutzen.

Freitag, 12.08.2016:

Die Nummer 2 der (verbotenen) „Nördlichen Islamischen Bewegung“ in Israel hat die Araber aufgefordert am Sonntag in Massen auf den Tempelberg zu kommen, um die Juden zu konfrontieren, die an diesem Tag (9. Av / Tischa b’Av) der Zerstörung der beiden Tempel gedenken. Die Juden hätten den Gedenktag in einen Tag der Gewalt gegen die heiligen Stätten der Muslime verwandelt und würden am Sonntag die Al-Aqsa-Moschee schänden wollen. Eine arabische Internetseite behauptete, die Juden würden an diesem Tag ihre Hemden in der Al-Aqsa-Moschee zerreißen wollen. (Die Terroristen haben begonnen den gesamten Tempelberg-Bezirk als Al-Aqsa-Moschee zu bezeichnen.)

Samstag, 13.08.2016:hHi

Zum „Jubiläum“ des zweiten Libanonkriegs prahlte Hassan Nasrallah, dass die Hisbollah mehr Raketen hat als je zuvor und dass sie damit jeden Stelle in Israel erreichen kann.

Waffenstillstand und Friedferigkeit? (13.-19.03.2016)

Sonntag, 13.03.2016:

Aus einem von Ägypten gefluteten Tunnel haben die Gaza-Araber jetzt zwei tote Tunnelgräber geborgen.

44% der Terroranschläge der aktuellen Terrorwelle wurden von illegal im Land befindlichen Arabern verübt.

Umfrageergebnis: Rund 56% der PA-Araber in Hamastan und Fatahstan befürworten die Fortsetzung der „Intifada“; die Unterstützung ist im Gazastreifen stärker (78,5%), in Judäa und Samaria liegt sie bei 51,6%. 53,9% sind allerdings gegen die Fortsetzung der Messerangriffe.

Montag, 14.03.2016:

Durch ein neues Analysepropramm haben israelische Sicherheitskräfte es geschafft eine ganze Reihe von Terroranschlägen „einsamer Wölfen“ zu verhindern. Das Programm analysiert Einträge in den sozialen Medien, über die viele der Terroristen ihre Tatabsichten angekündigt haben.

Ein Jerusalemer Gericht verurteilte den Hassprediger Khaled al-Mughrabi, der in der Al-Aqsa-Moschee antisemitische Tiraden abließ, in denen er zum Judenmord aufrief. Er muss für 11 Monate ins Gefängnis.

Dienstag, 15.03.2016:

Wegen der angespannten finanziellen Lage kürzte die Hamas jetzt die Gehälter der Mitglieder der Al-Qassam-Brigaden.

Khaled Meschaal behauptete gegenüber France24, die Mordversuche an Juden seien „Selbstverteidigung“.

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte an, „angesichts der fortgesetzten Waffenstillstandsverletzungen durch Israel“ werde man ein Statement abgeben, das noch nie aus dem Gazastreifen gesehene Bilder beinhalten wird. (Aha, die Terroristen beschweren sich, dass Israel sich wehrt, wenn sie den Waffenstillstand verletzen – was natürlich keine Waffenstillstandsverletzung ist…)

Heckmeck:
– Neulich haben sie sie noch gelobt. Jetzt behauptet Saeb Erekat, es gäbe gar keine französische Initiative zur Wiederaufnahme der „Friedensgespräche“. Es gebe nur „Ideen für eine internationale Friedenskonferenz“.
Andererseits gaben andere Palästinenserführer der Hoffnung Ausdruck, dass die französische Initiative neue Fortschritte bringt. Israel wird von ihnen gedrängt die erneuerten Bemühungen „voll zu unterstützen“.

Mittwoch, 16.03.2016:

Das PA-„Außenministerium“ droht wieder damit vor dem ICC in Den Haag gegen Israel zu klagen, weil ungenutztes Land im Jordantal zu Staatsland erklärt wurde.

Donnerstag, 17.03.2016:

Diese Woche entdeckten Mitglieder der NGO Regavim, dass Araber nahe Kidmat Zion (Jerusalem) illegal eine Moschee bauen. Sie informierten Bürgermeister Nir Barkat und die Stadtverwaltung und forderten den Abriss.

Samstag, 19.03.2016:

Der Zustand der Donnerstag durch Messerstiche schwer verletzten Soldatin hat sich stabilisiert.

Die Islamische Bewegung behauptet mal wieder Israel – und besonders Rabbi Yehuda Glick – würden in (!) der Al-Aqsa-Moschee „rassistische talmudische Zeremonien“ durchführen. Arabische Offizielle würden diesen „Verjudungsaktionen“ grünes Licht geben.

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.02.-05.03.2016)

Sonntag, 28.02.2016:

Die gestern aus dem Gazastreifen nach Israel eingedrungenen Araber hofften in ein israelisches Gefängnis zu kommen, weil sie dort ein Bett und Essen bekommen. Im israelischen Gefängnis würde es ihnen besser gehen als im Gazastreifen, gaben sie an.

Der Attentäter von Ma’ale Adumim wurde am Samstagabend gefasst. Die Polizei wurde von einem Verwandten auf ihn aufmerksam gemacht.

PA-Aktivisten begannen am Samstag eine massive Medienkampagne zur Feier des 150. Tags der „Al-Quds-Intifada“ – der Terrorwelle seit Anfang Oktober. Die Kampagne konzentriert sich auf die Unterstützung der „Intifada“ und ihrer „Leistungen“ im „Kampf“ gegen Israel. Dazu wurde im Internet „Informationsmaterial“ verteilt; in den sozialen Medien wird das mit „Intifada 150“ getaggt.

Montag, 29.02.2016:

Zu den am Montag festgenommenen Terroristen gehören zwei Brüder aus Hebron, die u.a. mit einem improvisierten Scharfschützengewehr auf Juden schossen. Eine weitere Waffe wurde sichergestellt.

Der israelische Polizeichef teilte dem Kabinett am Sonntag mit, das 60% der Morde in Israel aus dem arabischen Sektor kommen (also von Arabern begangen werden).

Ein arabischer Rechtsanwalt, der am Freitag bei gewalttätigen „Protesten“ in Hebron einen Polizisten angriff und dann floh, konnte heute festgenommen werden.

Fernsehen bildet, besonders das der PA. Dort lernte man am Samstag: Wenn Fische im Meer gegeneinander kämpfen, stecken die Juden dahinter. Und wegen der Juden wird die Menschheit niemals angenehm leben.

Die PA von Mahmud Abbas lehnt es ab, dass die Terror-Mullahs die Terroristen „entschädigen“ und belohnen. Aber bitte jetzt eine Schnappatmung bekommen: Das ist nur der Fall, weil die PA selbst dabei leer ausgehen soll. Die Terrorführer im Nadelstreifen wollen ihren Anteil…

Heckmeck:
König Abdallah von Jordanien will den „Friedensprozess“ wieder in Gang bringen, sagt er. Das Mittel dazu: Gespräche mit einem Vertreter von JStreet (die antiisraelisch sind und absolut keinen Einfluss in Israel haben) und einem unwichtigen Vertreter des American Jewish Congress, der ebenfalls nur eine wenig bedeutende Randgruppe ist. Sehr erfolgversprechend…

Dienstag, 01.03.2016:

Ein PA-Vertreter meinte, Israel wünsche sich zwar den Zusammenbruch der PA (was Unsinn ist), dieser werde aber nicht stattfinden.

Ein israelischer Journalist hat sich meht als 70 PA-Schulbücher für die Klassen 1 bis 12 angesehen und festgestellt: Es gibt darin keine Bildung in Richtung auf die Möglichkeit einer Zweistaatenlösung. Stattdessen wird Israel in Landkarten weggelassen; von israelischen Städten wird gesagt, dass sie in Palästina liegen; „Märtyrertum“ wird gepriesen; den Holocaust gibt es nicht.

Mittwoch, 02.03.2016:

Der PA-„Außenminister“ forderte die Staaten der Welt auf keine Siedler mehr einreisen zu lassen.

Nach Informationen von Reuters nimmt die Zahl der Waffenwerkstätten in Judäa und Samaria stark zu. Diese Waffen werden zunehmend bei Terroranschlägen eingesetzt.

Kinderprogramm im PA-Fernsehen – Aufforderung „Rache“ zu üben und die „Seele der Zionisten zu vernichten“.

Donnerstag, 03.03.2016:

Zwei israelische Araber wurden im Januar und Februar festgenommen, weil sie einen Terroranschlag planten. Sie wollten an einem Checkpoint nahe Jenin und in Afula Soldaten erschießen; dafür sparten sie und nahmen Kontakt zu jemandem auf, der ihnen ein Gewehr dafür verkaufen sollte.

Weil die beiden Terroristen des Anschlags in Har Bracha gestern entkommen konnten, wurden in Samaria zusätzliche Kontrollstellen eingerichtet.

Mahmud Abbas bezeichnete die mörderische Terrorwelle, die seit Oktober anhält, als „friedlichen Volksaufstand“.

Die PA drohte zum x-ten Mal mit der Beendigung der Sicherheitskooperation mit Israel. Diesmal „offiziell“.

Die Anhängerschaft des IS in Israel wächst. 40 Israelis haben sich als Kämpfer dem IS angeschlossen, 34 israelische Araber wurden bisher im Zusammenhang von Straftaten für den IS angeklagt.

Freitag, 04.03.2016:

18 Monate nach dem letzten Gazakrieg schätzen israelische Sicherheitskräfte, dass die Hamas ihr Raketeninventar wieder komplett aufgestockt hat, auch wenn es vermutlich hauptsächlich aus „selbst gebauten“ Kurzstreckenraketen besteht.

Die Hamas ist überzeugt, dass Israel für die Tunneleinstürze am Gazastreifen verantwortlich ist. Dazu nutze der jüdische Staat fortschrittliche Ausrüstung zur Entdeckung der Tunnel.

Die Hisbollah gibt an, sie werde innerhalb eines Jahres nach Israel einfallen. Sie habe die Waffen und die Erfahrung, um einen solchen Schritt erfolgreich auszuführen.

Der Vorsitzende der „Gemeinsamen Arabischen Liste“ in der Knesset findet, dass die aktuelle Terrorwelle „eine gute Strategie“ ist und den „Palästinensern“ enorm nutzt. Außerdem behauptete er (wieder), Israel habe Yassir Arafat ermordet.

Samstag, 05.03.2016:

Ein neues Hamas-Propagandavideo ermutigt PA-Sicherheitskräfte dazu IDF-Soldaten anzugreifen. Sie sollen dem Beispiel eines Polizisten folgen, der auf Soldaten schoss und von diesen getötet wurde.

Eine mit der Hisbollah verbundene Zeitung behauptet offizielle US-Vertreter hätten Beirut gewarnt, Israel plane einen Krieg gegen den Nachbarstaat vom Zaun zu brechen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.11.2015)

Sonntag, 22.11.2015:

PA-Fernsehen: Ein Mädchen wiederholt antisemitische Hassrede („Unser Feind, Zion, ist Satan mit einem Schwanz“) – der Moderator „mag dieses Gedicht wirklich“.

Natürlich: Fatah wie Hamas drohen dem Mann, der die Terroristin überfuhr, um sie vom Morden abzuhalten, mit dem Tod. Die Fatah postete ein entsprechendes Foto auf ihrem twitter-Account. Die Terroristen bezeichnen den Mann als Mörder und seine Tat als „Kriegsverbrechen“.

Während die Terrorgruppen behaupten, sie sei ganz harmlos gewesen und von den Israelis ermordet worden, ist der Vater der toten Terroristin von heute Morgen stolz auf seine Tochter. Sie habe eine nationale und moralische Pflicht erfüllt, als sie versucht Juden zu morden.

Montag, 23.11.2015:

Live-Übertragung der Beerdigung zweier Terroristen im PA-Fernsehen (16.11.2015). Ein Redner: „Allah, verschaffe den Unterdrückten gegen die Unterdrücker Gerechtigkeit und gib ihnen Sieg über die Tyrannen, O Herr des Universums. Schlage die Juden, zähle sie und töte sie bis zum letzten und lass keinen übrig.“ (Wer weiß, dass solche Aussagen entsprechend dem Beispiel Mohammeds) nicht dazu da sind Allah das zu überlassen, sondern es für Allah zu tun, der weiß auch, dass hier aktiv zum Judenmord aufgerufen wurde.)

Vor dem anstehenden Treffen mit US-Außenminister Kerry verkündete Saeb Erekat, für die seit jetzt fast zwei Monaten andauernde Terrorwelle sei Israels Premierminister Netanyahu verantwortlich. Klar, der macht ja auch die Videoclips und Musik im PA-Fernsehen, die antisemitischen Karikaturen in den Print- und Online-Medien und er betreibt auch die Hetze in den Moscheen und Schulen der PA…

Mehrere Hundert Frauen versammelten sich an der Gush Etzion-Kreuzung zu einem Gebetstreffen, mit dem sie gegen den antijüdischen Terror protestierten.

Dienstag, 24.11.2015:

Die Nachrichtenagentur Wattan feierte den Jahrestag des Har Nof-Massakers an betenden Juden in einer Jerusalemer Synagoge und pries die zwei Terroristen, die 5 jüdische Betende ermordeten. Die Tat wurde als „heldenhafte Operation“ und „von Helden geschriebenes Epos“ bejubelt.

Nach Berichten syrischer Oppositioneller griffen israelische Flugzeuge am Montag Posten der syrischen Armee und der Hisbollah an der syrisch-libanesischen Grenze an. 13 Soldaten und Hisbollah-Kämpfer sollen dabei getötet, mehrere Dutzend verletzt worden sein. Von der syrischen Regierung gibt es keine Bestätigung.

Mittwoch, 25.11.2015:

Folge der ständigen Terroranschläge im Gush Etzion sind folgende Maßnahmen:
– Allen Autos mit PA-Kennzeichen ist die Benutzung mehrerer Straßen verboten.
– Ansonsten wird Verkehr von Fahrzeugen mit PA-Kennzeichen an Kreuzungen von israelischen Fahrzeugen getrennt.
– Am Rami Levy-Supermarkt gibt es unterschiedliche Parkzonen für Autos mit PA- und mit israelischen Kennzeichen.
– Es gibt einen neuen Wachturm.
– Eine Sondereinheit der IDF wird in Tzomet HaGush stationiert.
– ALLER Verkehr aus den Dörfern bei Hebron wird kontrolliert.

Wegen der anhaltenden Sicherheitslage möchte Verteidigungsminister Ya’alon einen verbesserten Sicherheitszaun zwischen Kiryat Gat und Hebron bauen.

Ein Zaun wird bereits an der Schnellstraße 443 von Jerusalem nach Modi’in gebaut, der PA-Arabern u.a. den Zugang zu der Tankstelle verweigert, an der mehrere Anschläge verübt wurden.

2 jugendliche Araber aus Jerusalem wurden festgenommen, weil sie Facebook Botschaften posteten, die zu Terrorismus anstacheln.

Die PA benannte ein Fußballturnier an einer Schule nach einem 15-jährigen Terroristen, der auf zwei Israelis ienstach.

Donnerstag, 26.11.2015:

Mahmud Abbas wiederholte über seinen ständigen Vertreter seine Forderung an die UNO einen Termin für den Abzug Israels aus den Gebieten festzulegen.

Die Hamas geifert, weil John Kerry gesagt hat, Israel habe das Recht sich gegen Terror zu wehren. Die aktuellen Anschläge dürften nicht einmal Terror genannt werden.

Nochmal Abbas: Er behauptete gegenüber Kerry, niemand können den Messerterror stoppen, schließlich seien die Täter (er nennt sie natürlich nicht Terroristen) „einsame Wölfe“. Dabei unterlässt er es geflissentlich die Hetze seiner Medien, Prediger und Lehrer zu erwähnen.

Freitag, 27.11.2015:

Sicherheitsmaßnahmen: Infolge der Sicherheitslage bekam die IDF die Erlaubnis einige PA-Dörfer abzusperren, ohne erst noch Genehmigungen einholen zu müssen. Das erste Mal wurde die Erlaubnis heute angewandt, als nach einem Auto-Anschlag Beit Ummar eingeschlossen wurde.

Samstag, 28.11.2015:

Die IDF hat den Abriss von 2 Terroristen-Häusern in zwei Orten in Judäa und Samaria vorbereitet.

Der Mörder von Vittorio Arrigoni im Gazastreifen wurde jetzt bei Kämpfen im Irak getötet; dort mordete er für den IS.

20.000 israelische Araber demonstrierten gegen das Verbot der islamistischen Islamischen Bewegung.