Waffenstillstand und Friedferigkeit? (13.-19.03.2016)

Sonntag, 13.03.2016:

Aus einem von Ägypten gefluteten Tunnel haben die Gaza-Araber jetzt zwei tote Tunnelgräber geborgen.

44% der Terroranschläge der aktuellen Terrorwelle wurden von illegal im Land befindlichen Arabern verübt.

Umfrageergebnis: Rund 56% der PA-Araber in Hamastan und Fatahstan befürworten die Fortsetzung der „Intifada“; die Unterstützung ist im Gazastreifen stärker (78,5%), in Judäa und Samaria liegt sie bei 51,6%. 53,9% sind allerdings gegen die Fortsetzung der Messerangriffe.

Montag, 14.03.2016:

Durch ein neues Analysepropramm haben israelische Sicherheitskräfte es geschafft eine ganze Reihe von Terroranschlägen „einsamer Wölfen“ zu verhindern. Das Programm analysiert Einträge in den sozialen Medien, über die viele der Terroristen ihre Tatabsichten angekündigt haben.

Ein Jerusalemer Gericht verurteilte den Hassprediger Khaled al-Mughrabi, der in der Al-Aqsa-Moschee antisemitische Tiraden abließ, in denen er zum Judenmord aufrief. Er muss für 11 Monate ins Gefängnis.

Dienstag, 15.03.2016:

Wegen der angespannten finanziellen Lage kürzte die Hamas jetzt die Gehälter der Mitglieder der Al-Qassam-Brigaden.

Khaled Meschaal behauptete gegenüber France24, die Mordversuche an Juden seien „Selbstverteidigung“.

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte an, „angesichts der fortgesetzten Waffenstillstandsverletzungen durch Israel“ werde man ein Statement abgeben, das noch nie aus dem Gazastreifen gesehene Bilder beinhalten wird. (Aha, die Terroristen beschweren sich, dass Israel sich wehrt, wenn sie den Waffenstillstand verletzen – was natürlich keine Waffenstillstandsverletzung ist…)

Heckmeck:
– Neulich haben sie sie noch gelobt. Jetzt behauptet Saeb Erekat, es gäbe gar keine französische Initiative zur Wiederaufnahme der „Friedensgespräche“. Es gebe nur „Ideen für eine internationale Friedenskonferenz“.
Andererseits gaben andere Palästinenserführer der Hoffnung Ausdruck, dass die französische Initiative neue Fortschritte bringt. Israel wird von ihnen gedrängt die erneuerten Bemühungen „voll zu unterstützen“.

Mittwoch, 16.03.2016:

Das PA-„Außenministerium“ droht wieder damit vor dem ICC in Den Haag gegen Israel zu klagen, weil ungenutztes Land im Jordantal zu Staatsland erklärt wurde.

Donnerstag, 17.03.2016:

Diese Woche entdeckten Mitglieder der NGO Regavim, dass Araber nahe Kidmat Zion (Jerusalem) illegal eine Moschee bauen. Sie informierten Bürgermeister Nir Barkat und die Stadtverwaltung und forderten den Abriss.

Samstag, 19.03.2016:

Der Zustand der Donnerstag durch Messerstiche schwer verletzten Soldatin hat sich stabilisiert.

Die Islamische Bewegung behauptet mal wieder Israel – und besonders Rabbi Yehuda Glick – würden in (!) der Al-Aqsa-Moschee „rassistische talmudische Zeremonien“ durchführen. Arabische Offizielle würden diesen „Verjudungsaktionen“ grünes Licht geben.

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.02.-05.03.2016)

Sonntag, 28.02.2016:

Die gestern aus dem Gazastreifen nach Israel eingedrungenen Araber hofften in ein israelisches Gefängnis zu kommen, weil sie dort ein Bett und Essen bekommen. Im israelischen Gefängnis würde es ihnen besser gehen als im Gazastreifen, gaben sie an.

Der Attentäter von Ma’ale Adumim wurde am Samstagabend gefasst. Die Polizei wurde von einem Verwandten auf ihn aufmerksam gemacht.

PA-Aktivisten begannen am Samstag eine massive Medienkampagne zur Feier des 150. Tags der „Al-Quds-Intifada“ – der Terrorwelle seit Anfang Oktober. Die Kampagne konzentriert sich auf die Unterstützung der „Intifada“ und ihrer „Leistungen“ im „Kampf“ gegen Israel. Dazu wurde im Internet „Informationsmaterial“ verteilt; in den sozialen Medien wird das mit „Intifada 150“ getaggt.

Montag, 29.02.2016:

Zu den am Montag festgenommenen Terroristen gehören zwei Brüder aus Hebron, die u.a. mit einem improvisierten Scharfschützengewehr auf Juden schossen. Eine weitere Waffe wurde sichergestellt.

Der israelische Polizeichef teilte dem Kabinett am Sonntag mit, das 60% der Morde in Israel aus dem arabischen Sektor kommen (also von Arabern begangen werden).

Ein arabischer Rechtsanwalt, der am Freitag bei gewalttätigen „Protesten“ in Hebron einen Polizisten angriff und dann floh, konnte heute festgenommen werden.

Fernsehen bildet, besonders das der PA. Dort lernte man am Samstag: Wenn Fische im Meer gegeneinander kämpfen, stecken die Juden dahinter. Und wegen der Juden wird die Menschheit niemals angenehm leben.

Die PA von Mahmud Abbas lehnt es ab, dass die Terror-Mullahs die Terroristen „entschädigen“ und belohnen. Aber bitte jetzt eine Schnappatmung bekommen: Das ist nur der Fall, weil die PA selbst dabei leer ausgehen soll. Die Terrorführer im Nadelstreifen wollen ihren Anteil…

Heckmeck:
König Abdallah von Jordanien will den „Friedensprozess“ wieder in Gang bringen, sagt er. Das Mittel dazu: Gespräche mit einem Vertreter von JStreet (die antiisraelisch sind und absolut keinen Einfluss in Israel haben) und einem unwichtigen Vertreter des American Jewish Congress, der ebenfalls nur eine wenig bedeutende Randgruppe ist. Sehr erfolgversprechend…

Dienstag, 01.03.2016:

Ein PA-Vertreter meinte, Israel wünsche sich zwar den Zusammenbruch der PA (was Unsinn ist), dieser werde aber nicht stattfinden.

Ein israelischer Journalist hat sich meht als 70 PA-Schulbücher für die Klassen 1 bis 12 angesehen und festgestellt: Es gibt darin keine Bildung in Richtung auf die Möglichkeit einer Zweistaatenlösung. Stattdessen wird Israel in Landkarten weggelassen; von israelischen Städten wird gesagt, dass sie in Palästina liegen; „Märtyrertum“ wird gepriesen; den Holocaust gibt es nicht.

Mittwoch, 02.03.2016:

Der PA-„Außenminister“ forderte die Staaten der Welt auf keine Siedler mehr einreisen zu lassen.

Nach Informationen von Reuters nimmt die Zahl der Waffenwerkstätten in Judäa und Samaria stark zu. Diese Waffen werden zunehmend bei Terroranschlägen eingesetzt.

Kinderprogramm im PA-Fernsehen – Aufforderung „Rache“ zu üben und die „Seele der Zionisten zu vernichten“.

Donnerstag, 03.03.2016:

Zwei israelische Araber wurden im Januar und Februar festgenommen, weil sie einen Terroranschlag planten. Sie wollten an einem Checkpoint nahe Jenin und in Afula Soldaten erschießen; dafür sparten sie und nahmen Kontakt zu jemandem auf, der ihnen ein Gewehr dafür verkaufen sollte.

Weil die beiden Terroristen des Anschlags in Har Bracha gestern entkommen konnten, wurden in Samaria zusätzliche Kontrollstellen eingerichtet.

Mahmud Abbas bezeichnete die mörderische Terrorwelle, die seit Oktober anhält, als „friedlichen Volksaufstand“.

Die PA drohte zum x-ten Mal mit der Beendigung der Sicherheitskooperation mit Israel. Diesmal „offiziell“.

Die Anhängerschaft des IS in Israel wächst. 40 Israelis haben sich als Kämpfer dem IS angeschlossen, 34 israelische Araber wurden bisher im Zusammenhang von Straftaten für den IS angeklagt.

Freitag, 04.03.2016:

18 Monate nach dem letzten Gazakrieg schätzen israelische Sicherheitskräfte, dass die Hamas ihr Raketeninventar wieder komplett aufgestockt hat, auch wenn es vermutlich hauptsächlich aus „selbst gebauten“ Kurzstreckenraketen besteht.

Die Hamas ist überzeugt, dass Israel für die Tunneleinstürze am Gazastreifen verantwortlich ist. Dazu nutze der jüdische Staat fortschrittliche Ausrüstung zur Entdeckung der Tunnel.

Die Hisbollah gibt an, sie werde innerhalb eines Jahres nach Israel einfallen. Sie habe die Waffen und die Erfahrung, um einen solchen Schritt erfolgreich auszuführen.

Der Vorsitzende der „Gemeinsamen Arabischen Liste“ in der Knesset findet, dass die aktuelle Terrorwelle „eine gute Strategie“ ist und den „Palästinensern“ enorm nutzt. Außerdem behauptete er (wieder), Israel habe Yassir Arafat ermordet.

Samstag, 05.03.2016:

Ein neues Hamas-Propagandavideo ermutigt PA-Sicherheitskräfte dazu IDF-Soldaten anzugreifen. Sie sollen dem Beispiel eines Polizisten folgen, der auf Soldaten schoss und von diesen getötet wurde.

Eine mit der Hisbollah verbundene Zeitung behauptet offizielle US-Vertreter hätten Beirut gewarnt, Israel plane einen Krieg gegen den Nachbarstaat vom Zaun zu brechen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.11.2015)

Sonntag, 22.11.2015:

PA-Fernsehen: Ein Mädchen wiederholt antisemitische Hassrede („Unser Feind, Zion, ist Satan mit einem Schwanz“) – der Moderator „mag dieses Gedicht wirklich“.

Natürlich: Fatah wie Hamas drohen dem Mann, der die Terroristin überfuhr, um sie vom Morden abzuhalten, mit dem Tod. Die Fatah postete ein entsprechendes Foto auf ihrem twitter-Account. Die Terroristen bezeichnen den Mann als Mörder und seine Tat als „Kriegsverbrechen“.

Während die Terrorgruppen behaupten, sie sei ganz harmlos gewesen und von den Israelis ermordet worden, ist der Vater der toten Terroristin von heute Morgen stolz auf seine Tochter. Sie habe eine nationale und moralische Pflicht erfüllt, als sie versucht Juden zu morden.

Montag, 23.11.2015:

Live-Übertragung der Beerdigung zweier Terroristen im PA-Fernsehen (16.11.2015). Ein Redner: „Allah, verschaffe den Unterdrückten gegen die Unterdrücker Gerechtigkeit und gib ihnen Sieg über die Tyrannen, O Herr des Universums. Schlage die Juden, zähle sie und töte sie bis zum letzten und lass keinen übrig.“ (Wer weiß, dass solche Aussagen entsprechend dem Beispiel Mohammeds) nicht dazu da sind Allah das zu überlassen, sondern es für Allah zu tun, der weiß auch, dass hier aktiv zum Judenmord aufgerufen wurde.)

Vor dem anstehenden Treffen mit US-Außenminister Kerry verkündete Saeb Erekat, für die seit jetzt fast zwei Monaten andauernde Terrorwelle sei Israels Premierminister Netanyahu verantwortlich. Klar, der macht ja auch die Videoclips und Musik im PA-Fernsehen, die antisemitischen Karikaturen in den Print- und Online-Medien und er betreibt auch die Hetze in den Moscheen und Schulen der PA…

Mehrere Hundert Frauen versammelten sich an der Gush Etzion-Kreuzung zu einem Gebetstreffen, mit dem sie gegen den antijüdischen Terror protestierten.

Dienstag, 24.11.2015:

Die Nachrichtenagentur Wattan feierte den Jahrestag des Har Nof-Massakers an betenden Juden in einer Jerusalemer Synagoge und pries die zwei Terroristen, die 5 jüdische Betende ermordeten. Die Tat wurde als „heldenhafte Operation“ und „von Helden geschriebenes Epos“ bejubelt.

Nach Berichten syrischer Oppositioneller griffen israelische Flugzeuge am Montag Posten der syrischen Armee und der Hisbollah an der syrisch-libanesischen Grenze an. 13 Soldaten und Hisbollah-Kämpfer sollen dabei getötet, mehrere Dutzend verletzt worden sein. Von der syrischen Regierung gibt es keine Bestätigung.

Mittwoch, 25.11.2015:

Folge der ständigen Terroranschläge im Gush Etzion sind folgende Maßnahmen:
– Allen Autos mit PA-Kennzeichen ist die Benutzung mehrerer Straßen verboten.
– Ansonsten wird Verkehr von Fahrzeugen mit PA-Kennzeichen an Kreuzungen von israelischen Fahrzeugen getrennt.
– Am Rami Levy-Supermarkt gibt es unterschiedliche Parkzonen für Autos mit PA- und mit israelischen Kennzeichen.
– Es gibt einen neuen Wachturm.
– Eine Sondereinheit der IDF wird in Tzomet HaGush stationiert.
– ALLER Verkehr aus den Dörfern bei Hebron wird kontrolliert.

Wegen der anhaltenden Sicherheitslage möchte Verteidigungsminister Ya’alon einen verbesserten Sicherheitszaun zwischen Kiryat Gat und Hebron bauen.

Ein Zaun wird bereits an der Schnellstraße 443 von Jerusalem nach Modi’in gebaut, der PA-Arabern u.a. den Zugang zu der Tankstelle verweigert, an der mehrere Anschläge verübt wurden.

2 jugendliche Araber aus Jerusalem wurden festgenommen, weil sie Facebook Botschaften posteten, die zu Terrorismus anstacheln.

Die PA benannte ein Fußballturnier an einer Schule nach einem 15-jährigen Terroristen, der auf zwei Israelis ienstach.

Donnerstag, 26.11.2015:

Mahmud Abbas wiederholte über seinen ständigen Vertreter seine Forderung an die UNO einen Termin für den Abzug Israels aus den Gebieten festzulegen.

Die Hamas geifert, weil John Kerry gesagt hat, Israel habe das Recht sich gegen Terror zu wehren. Die aktuellen Anschläge dürften nicht einmal Terror genannt werden.

Nochmal Abbas: Er behauptete gegenüber Kerry, niemand können den Messerterror stoppen, schließlich seien die Täter (er nennt sie natürlich nicht Terroristen) „einsame Wölfe“. Dabei unterlässt er es geflissentlich die Hetze seiner Medien, Prediger und Lehrer zu erwähnen.

Freitag, 27.11.2015:

Sicherheitsmaßnahmen: Infolge der Sicherheitslage bekam die IDF die Erlaubnis einige PA-Dörfer abzusperren, ohne erst noch Genehmigungen einholen zu müssen. Das erste Mal wurde die Erlaubnis heute angewandt, als nach einem Auto-Anschlag Beit Ummar eingeschlossen wurde.

Samstag, 28.11.2015:

Die IDF hat den Abriss von 2 Terroristen-Häusern in zwei Orten in Judäa und Samaria vorbereitet.

Der Mörder von Vittorio Arrigoni im Gazastreifen wurde jetzt bei Kämpfen im Irak getötet; dort mordete er für den IS.

20.000 israelische Araber demonstrierten gegen das Verbot der islamistischen Islamischen Bewegung.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.10.2015)

Sonntag, 11.10.2015:

Ein wütender Juden hat Schweinefleisch auf die Leiche eines Terroristen gelegt, als Sanitäter noch versuchten ihn wiederzubeleben.

Die Rakete von gestern Abend auf Aschkelon ist nach Angaben der IDF vom Abwehrsystem vernichtet worden

Am Sonntag wurde ein Jude angeklagt am Damaskustor Steine auf arabische Autos geworfen zu haben. Er gehört zu einer Gruppe, die das nach den Morden vom letzten Samstag gemacht hatte.

Zum Selbstmord-Bombenanschlag vom Morgen haben arabische Presseorgane eine ganz eigene Version: Die einen behaupten, das Auto habe ein Problem mit der Elektrik gehabt und die Israelis hätten sie (und ihr Kind, das nirgendwo sonst vorkommt) nicht aus dem Wagen steigen lassen. Und das weiße Pulver, das da zu sehen ist, stamme vom ausgelösten Airbag – mannomann, muss das ein Airbag gewesen sein!

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Und dann gibt es noch solche, die „Augenzeugen“ haben wollen, die die Sicherheitskräfte grundlos auf das Auto geschossen hätten. (Die Frau hat übrigens denselben Familiennamen – Djabaas – wie ein Terrorist, der 2014 in Jerusalem einen Anschlag mit einem Traktor verübte.

Mahmud Abbas meldete sich wieder zu Wort: Die Ermordung zweier Zivilisten in Jerusalem war eine „heldenhafte Operation“.

Letzte Woche zerstörten Araber im Gush Etzion eine alte Höhle, die aus der Zeit Bar Kochbas stammt.

Die Araber verüben kaum noch zu zählende Mordanschläge, schießen Raketen – aber Hamas behauptet, der Luftangriff der Israelis zeige, dass Israel die Lage eskalieren will“.

Der Fraktionschef der „Vereinten Liste“ (arabische Parteien in der Knesset) verurteilte einen der heutigen Anschläge – für den er aber Netanyahu und die Regierung verantwortlich macht.

Der Führer der Hamas in Judäa und Samaria, Husam Badran, hat die Rolle der palästinensischen Medien bei der Aufstachelung zu Anschlägen „gegen die Besatzung“ gepriesen.

„Sorgen“:
Frankreich/Hollande findet die Eskalation der Gewalt in Israel und den Palästinensergebieten „extrem beunruhigend und gefährlich“. Es müsse alles unternommen werden um die Lage zu beruhigen.

Montag, 12.10.2015:

Die palästinensische Rechtsanwaltskammer (sie erhält eine Menge Geld von der EU und der UNO) hat entschieden Muhannad Halabi einen Juristentitel ehrenhalber zu verleihen. Halabi war Jura-Student; er erstach Sonntag zwei Juden und verletzte die Frau und das Baby eines der beiden. Er wurde von Sicherheitskräften erschossen. Die Anwaltskammer bezeichnet den feigen Mörder als Helden.

Der (arabische) Bürgermeister von Nazareth beschimpfte aus seinem Auto heraus den arabischen MK Ayman Odeh, der gerade einem Fernsehsender ein Interview gab; Odeh zerstöre die Stadt, verjage die Touristen, die Lebensgrundlage der Menschen in der Stadt zu vernichten und er verbrenne die Welt (mit seinem Hass). „Es macht mich böse, dass arabische Politiker herkommen, zu Gewalt aufhetzen und es uns dann überlassen ihre Schweinerei aufzuräumen… Wir investieren hier gewaltig in Koexistenz und Tourismus. Wir wollen die Stadt entwickeln. Wir wollen Frieden und Ruhe.“ Odeh und anderen ginge es nur um Medienaufmerksamkeit und sie arbeiteten nicht zum Wohl der Menschen, die sie wählten.

Der Genralstaatsanwalt wird ein Strafverfahren gegen MK Hanin Zoabi wegen Unterstützung und Anzettelung von Gewalt einleiten.

Mehr als 100 Jüdische Jugendliche protestierten in Hadera gegen die Terrorwelle.

Arabische Eltern feiern den Tod ihrer Terroristen-Kinder. Kinder verkünden, dass sie für Allah und die Al-Aqsa-Moschee sterben wollen.

Die israelische Islamische Bewegung droht mit offenem Religionskrieg. Zur Begründung führen sie fadenscheinige Behauptungen von angeblichen israelischen Plänen in Jerusalem an.

Die Eltern mehrerer getöteter Terroristen priesen ihre Kinder in den pal-arabischen Medien. Sie folgten damit einem Aufruf der PA.

Zufällige Umfrage unter PalArabern, ob sie die, die israelische Soldaten und Zivilisten als Helden ansehen. Mit weit überwältigender Mehrheit unterstützen die Araber die Taten.

PA-„Außenminister“ al-Maliki behauptet Netanyahu wolle eine dritte Intifada auslösen, um von den Problemen abzulenken, die er habe. Er dehne den Konflikt von einem mit den Palästinensern in einen unbegrenzten Krieg mit der gesamten muslimischen Welt weltweit aus.

Heckmeck:
– Die Vertreter des Nahost-Quartetts haben ihre Reise nach Israel aufgeschoben auf Bitten Jerusalems wegen der aktuellen Gewalt.

Dienstag, 13.10.2015:

Terror-in-3-Stunden(Bildquelle)

Wegen der massiven Terroranschläge wurden alle Krankenhäuser auf eine höhere Bereitschaftsstufe beordert.

Die Bus-Attentäter von heute waren ein Fatah-Mitglied, von dem bekannt ist, dass er sich früher schon radikal geäußert hat, sowie ein Hamas-Aktivist, der schon eine Weile im Gefängnis war. Der Hamasnik wird aktuell von der Polizei verhört.
Der Attentäter von der Bushaltestelle unterstützte die Täter des Massakers auf die Synagoge Har Nof (November 2014) und zeigte Sympathien für den IS.
Die Attentäter von Raanana hatten bekannte Beziehungen zu Terrororganisationen und Kriminalakten.

Die Arabische Liga und die Türkei haben den Nerv Israel wegen der aktuellen Gewaltwelle Vorwürfe zu machen. Sie fordern „internationalen Schutz für die Palästinenser im Kampf gegen den gegen sie gerichteten Terrorismus“.

Arabische Knessetabgeordnete beschuldigen die Polizei sie würden die Terroristen nur erschießen, weil sie Araber sind.

Die PA will Israel beim Internationalen Strafgerichtshof verklagen, weil PA-Terroristen bei ihren Anschlägen getötet wurden. Saeb Erekat nennt die Verteidigungshandlungen „außergerichtliche Hinrichtungen“.

Premierminister Netanyahu forderte Mahmud Abbas auf, er solle aufhören zu lügen und aufzustacheln.

Die Araber im Gazastreifen feierten die Anschläge in Raanana auf der Straße, wobei sie Messer und Beile schwangen. Arutz-7 hat Fotos.

Um die mit der Terrorgefahr mehr als ausgelastete Polizei nicht zu überlasten wurde eine Demonstration gegen den Terror vor der Residenz des Premierministers abgesagt.

Ban Ki-moon unterstellt Israel, es setze bei seinen Versuchen den Terror zu stoppen zu viel Gewalt ein. Zu den Terroristen hat er nichts zu sagen.

Mittwoch, 14.10.2015:

Für die UNRWA gibt es offenbar nur nennenswerte arabische zivile Opfer, keinesfalls aber arabische Terroristen: In einer Erklärung wurde beklagt, dass es in den letzten Tagen so viele tote Palästinenser gab – aber völlig verschwiegen, unter welchen Umständen sie umkamen, nämlich beim Verüben von Mordversuchen.

Minister Eitan erklärte, dass ab sofort die Leichen von Terroristen nicht mehr an deren Familien zurückgegeben werden. (Das sorgt u.a. dann dafür, dass die aus den Beerdigungen keine Heldenfeiern mehr machen.)

Mahmud Abbas hatte behauptet Israel habe einen 13-jährigen arabischen Jungen „hingerichtet“. Das ist selbst Abgeordneten in der arabischen „Vereinigten Liste“ zu viel, von denen sonst heftig antiisraelische Töne kommen. Sie nannten Abbas‘ Behauptungen „Besorgnis erregend“, „verleumdend“, „die Realität verzerrend“, „an absolute Unverantwortlichkeit grenzend“; sie würden nur dazu dienen die Flammen der Hoffnungslosigkeit und des Hasses in der Region zu schüren. Das Büro des Premierministers machte darauf aufmerksam, dass der von Abbas genannte Junge nicht tot, sondern verletzt ist und im Hadassa-Krankenhaus behandelt wird. Er hatte auf jüdisches Kind eingestochen, das mit dem Fahrrad fuhr.
Zudem „warnte“ (= drohte) Abbas die (israelische) Eskalation würde zu einem heiligen Krieg führen, der die ganze Welt einbezieht.

So viel zu den „Aufrufen“ zu „friedlichem Protest“ des PA-Terrorchefs: Die „arabische Straße“ hat keinen Bock darauf und will weiter Juden schädigen. Die Kinder sind indoktriniert genug, dass sie nur noch „Märtyrer“ werden wollen.

Die Polizei errichtete eine Sperre zwischen Armon HaNatziv und Jabel Mukaber, einem der Hauptausgangsorte für Terror gegen Juden in Jerusalem. Die Sperre soll verhindern, dass weiter so viele Brandsätze und Steine auf das jüdische Viertel geworfen werden.
Auch an Ras al-Amud wurde eine Sperre aufgebaut.

Die neueste Forderung der Terror-Granden: Die UNO soll eine militärische „Schutztruppe“ in Jerusalem stationieren, um die Gewalt zu unterdrücken. (Die der Israelis, nicht der Araber!)

Traurig, dass das nötig ist: Israels neuer Botschafter bei der UNO, Danny Danon, forderte Generalsekretär Ban Ki-moon auf endlich den Palästinenserterror zu verurteilen.

Der Führer der Islamischen Bewegung in Israel, Raed Saleh und sein Stellvertreter erhielten ein Ausreiseverbot. Er darf Israel nicht verlassen. Am Abend erhielt er am Flughafen Ben Gurion die Anweisung. Sie gilt aktuell für 30 Tage.

Die Grenze am Gazastreifen wird einen neuen Zaun erhalten, nachdem mehrfach arabische Mobs es schafften ihn zu durchbrechen.

Donnerstag, 15.10.2015:

Wegen eines muslimischen Feiertags ist die Patriarchenhöhle in Hebron heute für Juden gesperrt.

War etwas anderes zu erwarten? Das US-Außenministerium befindet, Israel arbeite „zu eifrig“ daran den Terror zu unterdrücken und setze dabei unverhältnismäßig Gewalt ein. (Zudem fällt auf, dass die Pressekonferenz zu den Themen Iran, Afghanistan, Kamerun, Iran, Syrien/Russland/ISIL/Region, China, Russland/Ukraine Jemen/Saudi-Arabien und Israel/Palästina umbenannt wurde in „Nahost-Frieden“ – ob die Obama-Administration glaubt, sobald die Streitigkeiten auf einem Sechshundertvierzigstel des Territoriums der Region mit einem Dreißigstel der Bevölkerung zu lösen automatisch den Frieden im gesamten Nahen Osten auslöst?

Die Familien der Mörder des Ehepaars Henkin wurden informiert, dass ihre Häuser zerstört werden.

Wegen der Sicherheitslage hat die IDF vorläufig alle Besuche von Soldatengruppen am Ammunition Hill eingestellt. (Die IDF macht mit Rekruten Touren zu wichtigen Orten der israelischen Geschichte als Teil ihres Bildungsprogramms; der „Ammunition Hill“ war eine heftig umkämpfte Stelle im Krieg 1967.)

Saeb Erekat behauptet, die Messerangriffe auf Juden sei „Selbstverteidigung“.

Die Fatah von Friedensengel Mahmud Abbas feiert die Judenmorde als „Symphonie der Liebe zu Jerusalem“.
Gleichzeitig fordert er von Israel, angeblich aufhetzende Offizielle zu verhaften. (Er meinte natürlich nur Juden, sonst müsste Hanin Zoabi oder auch er selbst sofort hinter Gitter.)

Hanin Zoabi forderte übrigens heute ein Ende der „Einsame Wölfe“-Anschläge – zugunsten eines „Massenaufstands“, bei dem Tausende gleichzeitig versuchen Juden zu morden.

Wundert es? Nur einen Tag vor dem Mord an drei Juden forderte Mahmud Abbas Anschläge in Jerusalem.

Hamas verkündet, dass ihr Widerstand nicht auf den Gazastreifen beschränkt ist (ist ja nichts Neues…), sondern das „ganze Palästina“ befreit werden soll. (Bitte sucht weiter nach den moderaten Hamasniks, ihr Clauia Roth!)

Eine Gruppe Studenten im Gazastreifen hat ein Video erstellt, mit dem der tödliche Anschlag auf den Bus Nr. 78 nachgespielt wird. Natürlich „heldenhaft“.

Der angeblich tote Araberjunge erklärte einem Polizisten gegenüber jetzt, dass er und sein Cousin Juden töten wollten. Sein Cousin hatte den Anschlag geplant und für die Messer gesorgt.

Die PA fälscht wieder: Sie gab eine neue „Übersetzung“ der Rede von Abbas aus, in der er Israel die kaltblütige Hinrichtung eines Araberjungen vorwarf. Sie strichen „hinrichten“ und setzten dafür „auf unsere Kinder schießen“ ein..

Statistik: Seit Rosh Hashana nahm die Polizei 380 arabische Randalierer fest; 209 davon waren Erwachsene, 171 Minderjährige.

Freitag, 16.10.2015:

Die Hamas hat den Freitag zu einem weiteren „Tag des Zorns“ erklärt. Die israelischen Sicherheitskräfte (und die Bevölkerung) waren auf neue Gewalt eingerichtet.

Am Nachmittag wollten Araber und Juden im Wadi Ara an der Megiddo-Kreuzung eine Menschenkette für Koexistenz bilden. Es kamen etwa 700 Personen nach Zentralgaliläa.

Eine Freitagspredigt im Gazastreifen (wie üblich): Juden sind die Brüder von Affen und Schweinen. Die Al-Aqsa-Moschee erwartet Mudschaheddin und das Märtyrertum Suchende; Al-Aqsa erwartet, dass die Helden der Westbank den Jihad beginnen und alle Siedler und Verräter töten, denen sie begegnen.

Einige PA-Granden verurteilten die Brandstiftung am Josefsgrab; es gab sogar Stimmen, die forderten den Wiederaufbau durch die Araber.

Mahmud Abbas fordert, dass die UNESCO die Westmauer (Kotel, Klagemauer) zum Teil der Al-Aqsa-Moschee erklärt.

Hamas wieder grundsätzlich: Die Grenzen von 1948 und 1967 sind nur vorübergehend, das Ziel die Befreiung des „ganzen Palästina“.

Gesundheitsminister Litzman ordnete Ermittlungen gegen Beschäftigte einer Klinik in der Altstadt von Jerusalem an, weil die verdächtigt werden jüdischen Terroropfern ganz in der Nähe nicht geholfen zu haben, so dass diese starben.

Samstag, 17.10.2015:

Ach, wenn Gebäude abgebrannt werden, dann ist Herr Ban auf einmal da: Er verurteilte den Brandanschlag auf das Josefgrab in Schechem/Nablus von dieser Woche. (Dass die israelischen Sicherheitskräfte Attentäter töteten, hatte er auch schon verurteilt. Die Terroranschläge der Araber nicht!)
Ein Repräsentant Bans machte übrigens bei einem Treffen des UNO-Sicherheitsrats „beide Seiten“ gleichermaßen für die Gewalt verantwortlich – um dann Israels „unbarmherziges Vorgehen“ zu kritisieren.

MK Ahmed Tibi fällt in den Rechtfertigungschor zu Abbas‘ Lüge ein: Der PA-Chef hat nicht gelogen, er hat sich nur vertan, als er den lebenden Jungen für hingerichtet erklärte.

Umfrage unter den israelischen Arabern: 54% sagen, dass die arabischen Knessetabgeordneten sie nicht repräsentieren.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19.09.2015)

Sonntag, 13.09.2015:

Mahmud Abbas nannte – natürlich! – das Handeln der angegriffenen Sicherheitskräfte auf dem Tempelberg einen Angriff und verurteilte es.
Auch Jordanien redete von „israelischen Provokationen“ und warnte davor den Status quo zu ändern

Die israelische Islamisten-Bewegung verkündete, dass den Juden niemals erlaubt würde den Tempel wieder aufzubauen. Die israelische Führung würde Augen und Ohren für Vernunft und Wahrheit verschließen, die Palästinenser ausrotten und die Al-Aqsa-Moschee zerstören wollen.

Dienstag,15.09.2015:

Die Reaktion der UNO auf den muslimischen Terror auf dem Tempelberg: „Die Zusammenstöße könnten Gewalt an anderen Orten auslösen, solche Provokationen haben das Potenzial Gewalt auch jenseits der Mauern der Altstadt von Jerusalem auszulösen.“ Die „Zusammenstöße“ erfolgten nach Angaben des UNO-Sondergesandten nach „radikalen Einschränkungen“ für den Zugang auf den Tempelberg (für Muslime) durch Israel. „Alle“ sollen Zurückhaltung üben.

Und Jordanien schimpft wieder über israelische „Aggressionen“ auf dem Tempelberg.

Die PA macht sowieso Israel für alles verantwortlich, was an Unfrieden auf dem Tempelberg geschieht.

Das Weiße Haus äußert sich „besorgt“ über die Zusammenstöße auf dem Tempelberg und verurteilt „alle Gewalttaten“ dort.

Mittwoch, 16.09.2015:

Klartext von Mahmud Abbas: „Israelis haben kein Recht unsere heiligen Stätten mit ihren dreckigen Füßen zu schänden.“ Er sprach ausdrücklich von muslimischen und christlichen Stätten in Jerusalem. Dazu pries er die „Märtyrer“. (Alles so richtig dem Frieden dienend, nicht wahr?)

Die Ermordung des israelischen Autofahrers hat zu Protesten jüdischer Israelis in Jerusalem geführt.

Nach den massiven Krawallen und Gewalttätigkeiten der Feiertage blieb es heute auf dem Tempelberg dank massiver Polizeipräsenz ruhig. Das hat allerdings die Kreischweiber nicht davon abgehalten jüdische Besucher weiterhin zu belästigen.

Jordaniens König Abdallah warnt Israel vor weiteren „Provokationen“; diese würden unweigerlich die Beziehung zwischen den beiden Staaten beeinflussen, Jordanien werde handeln müssen.

Einer der Führer der „Islamischen Bewegung in Israel“ hat einen religiösen Krieg um den Tempelberg ausgerufen.

Der Hungstreik-Terrorist Mohammed Allan wurde aus dem Krankenhaus entlassen und sofort wieder festgenommen.

Die PA wirbt für Angriffe durch Steinewerfen für die Al-Aqsa-Moschee. Nach dem internationalen Recht seien solche Mordversuche erlaubt, erzählten die Terrorgranden dem Volk. Gleichzeitig drohen sie, härtere Maßnahmen gegen die Mordversuche werde die Palästinenser ermutigen Schusswaffen zu benutzen.

Die Einwohner von Armon Hanatziv glauben der Regierung bzw. den Politikern nicht, dass sie – wie von Netanyahu gerade versprochen – härter gegen Stein- und Brandwurf-Terrorismus vorgehen werden. Seit einem Jahr stehen sie ständig unter solchen Angriffen aus dem Viertel Jabel Mukaber.

Die Israelis können offensichtlich sagen, was sie wollen (nämlich dass der Status quo auf dem Tempelberg nicht verändert wird), die Terrorgranden weiter Israel wolle den Tempelberg „teilen“ und „stehlen“. Aktuell gab das gerade wieder Saeb Erekat von sich. Israel müsse den „Terrorsumpf“ trockenlegen, forderte er. (Merke: Die Mordversuche und die Belästigungen durch die Muslime und ihre Kreischweiber sind niemals Terrorismus, sondern friedlich auf das Plateau kommende Juden!)

Jetzt mischt sich auch Hollande ein und fordert „die Beibehaltung des Status quo“ auf dem Tempelberg – womit nicht der echte Status quo gemeint ist, sondern das Verbot von Juden auf dem Berg. Natürlich alles aus Sorge vor einer Eskalation der Gewalt. Die einigen, die den Status quo – gewaltsam – ändern wollen, sind die Terroristen, zusammen u.a. mit arabischen Knessetmitgliedern, die sich zum Teil aktiv an den Krawallen beteiligen.

Donnerstag, 17.09.2015:

Im Hamas-Fernsehen lassen sie kleine Jungs tönen: „Wir wollen Jihad gegen Israel führen, wenn wir groß sind.“

Weil mehr Gewalt erwartet wird, hat die IDF eine „Eiserne Kuppel“ bei Aschdod stationiert.

Netanyahu hat mit Ban Ki-moon telefoniert und ihm erklärt, dass Israel nicht aus dem Blauen heraus auf dem Tempelberg agiert, sondern auf Gewalttaten reagiert. Im Gegensatz zu Palästinensergewalt und -hetze behält Israel den Status quo bei.

Die Saudis haben Obama aufgefordert die „israelischen Angriffe auf den Tempelberg“ zu stoppen. (Heuchler!)
Jordanien droht Israel seinen Botschafter abzuberufen, wenn es den Terroristen in Sachen Tempelberg nicht nachgibt.
D
er UNO-Sicherheitsrat forderte Ruhe auf dem Tempelberg. Die „Regeln“ sollten eingehalten werden. (Sprich: freie Religionsausübung für Juden darf es nicht geben, man muss vor den gewalttätigen Muslimen kuschen.)

Freitag, 18.09.2015:

Da die Hamas einen „Tag des Zorns“ ausgerufen hat, steht die Polizei in verstärkter Bereitschaft.

Ron Prosor (Israels Botschafter bei der UNO) antwortete auf die Aussagen des UNO-Sicherheitsrats: Das war eine Erklärung, die auf den Tempelberg nur im Namen der Muslime Bezug nimmt und die Rechte von Muslimen anführt, aber die Gewalt der Palästinenser völlig ignoriert, ebenso die Verbindung des jüdischen Volks zum Tempelberg und das Recht auf freien Zugang für Mitglieder anderer Religionen.

Seit dem frühen Freitagmorgen kursiert ein Video im Internet (und verbreitet sich virusartig), das einen arabischen (israelischen) Polizisten zeigt, der auf Anweisung eines Waqf-Mitarbeiters einen alten Juden schlägt und bedroht, er soll auf dem Tempelberg ja keine Bewegungen ausführen. Der Mann bewegte irgendwann seine Lippen, der Waqf-Mann zeigte das bei dem Polizisten an, der sofort „eingriff“.

PA-Premierminister Rami Hamdallah war auf dem Weg auf den Tempelberg, zusammen mit einer Entourage aus u.a. PA-Sicherheitschefs. Israel verbot – angesichts der Sicherheitsmaßnahmen für den heutigen Tag – der Truppe Jerusalem überhaupt zu betreten.

Samstag, 19.09.2015:

Die Stadt Sderot forderte am Freitagabend, dass die israelische Regierung auf die Raketenangriffe reagiert.

Die Hamas behauptet eine israelische Drohne in ihrem Besitz zu haben, die bei Beit Lahiya abgestürzt sei.

Tempelberg-Empörungen:
– Der ägyptische Präsident Sisi fällt in den Chor ein und warnt vor Konsequenzen für den Frieden. Natürlich ignoriert er dabei die arabisch-muslimische Gewalt völlig.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.07.-01.08.2015)

Sonntag, 26.07.2015:

Die Fünfte Kolonne: Arabische Knesset-Abgeordnete verurteilten den Besuch von Minister Uri Ariel auf dem Tempelberg; dieser heize die gesamte Region auf. Mit seiner Provokation (das einfache Betreten des Plateaus ist Provokation!) wolle er den Status quo verändern.

Die jordanische Regierung hat die Gewalt auf dem Tempelberg verurteilt – d.h. den Polizeieinsatz, nicht die Mordversuche und Waffenlagerung der Araber, sondern die friedlichen jüdischen Besucher, die den Tempelberg „stürmten“ und „die Heiligkeit der Al-Aqsa beschädigten“. (Wer schädigt die Heiligkeit? Ich würde sagen die, die den Ort so aussehen lassen!)

Die PA lässt wieder verkünden: Israel „verjudet“ Jerusalem, schafft falsche Geschichte und zerstört arabisch-muslimisch-palästinensische Geschichte. Die Palästinenser waren „Jahrhunderte vor den jüdischen Religion“ in Jerusalem, Israelis „stehlen Geschichte und Geografie“; die „Judaisierungs-Krake frisst die palästinensisch historischen Stätten“.

Heckmeck:
– Nach Informationen der Times of Israel sollen Israel und die PA in Amman Gespräche zwischen niedrigrangigen Vertretern führen.

Montag, 27.07.2015:

Die Fünfte Kolonne: Scheik Raed Saleh von den israelisch-arabischen Salafisten fordert von den Muslimen in Jerusalem und Umgebung, dass sie den Tempelberg gewaltsam „erobern“.

Die PA droht mal wieder: Wenn Israel weiterhin auf dem Tempelberg eskaliert, wird das schlimme Konsequenzen haben. (Man beachte: Wenn arabische Terroristen Juden angreifen, ist das Eskalation durch Israel!)

Ein muslimischer „Geistlicher“ lehrte arabische Kinder auf dem Tempelberg-Plateau Juden zu hassen und Märtyrertum und Terror zu betreiben – und die israelische (!) Polizei steht daneben und lässt ihn gewähren. Es brauchten einen arabischen Passanten, der dem Typen die Meinung geigte!

Pure Hetze: Die PA fährt aktuelle wieder eine Kampagne, dass es die jüdischen Tempel nie gab und die „Palästinenser“ schon Jahrhunderte vor den Juden in Jerusalem waren.

Auch der arabische MK Masud Ganaim behauptete im Interview mit dem Armee-Radio, dass es nie jüdische Tempel in Jerusalem gab. Außerdem seien nicht die Steine werfenden Araber, sondern die Juden das Problem.

Ein Hamas-Hetzer kündigte an, dass die Araber sich die „Angriffe“ der Juden auf die Al-Aqsa-Moschee nicht weiter gefallen lassen würden, man werde sie nicht weiter beschädigen lassen. (Auf den Fotos zu den Vorfällen von gestern sind keine Schäden an der Moschee zu erkennen, nur Schutt, den die Steinewerfer hinterließen.)

Dienstag, 28.07.2015:

Hassan Narallah wieder ganz moderat: „Das Krebsgeschwür Israel“ muss ausgelöscht werden.

Einige arabische Knesset-Abgeordnete (mehr als die Hälfte der Fraktion) trafen sich auf dem Tempelberg mit Vertretern der Waqf, um gegen jüdische Besucher auf dem Plateau zu protestieren. Dazu tauchte ein Video auf, das MK Ahmed Tibi zeigt, der fordert, jüdische Besucher auf dem Tempelberg müssten „entfernt“ werden.

Mittwoch, 29.07.2015:

Das Distriktgericht von Jerusalem wies eine Forderung der Polizei ab, zwei jüdischen Jugendlichen den Zutritt zum Tempelberg für 60 Tage zu unterlassen. Einem der Jugendlichen war vorgeworfen worden, er habe auf dem Plateau ein Schofar blasen wollen und einen Polizisten geschlagen (Letzteres erwies sich als Lüge). Das Gericht entschied, dass es keine Grundlage gibt das Blasen des Schofars zu untersagen. Dem zweiten Jugendlichen wurde vorgeworfen mit Tefillin (Gebetsriemen) auf den Tempelberg gehen zu wollen; auch dafür das zu verbieten gibt es keine Grundlage. Die Behauptung der Polizei, der Jugendliche habe während seiner Verhaftung einen Polizisten gebissen, wurde durch Videoaufnahmen widerlegt. (Es kann sein, dass er den Polizisten später biss.)

Der EU-Botschafter in Israel sieht die Zweistaatenlösung durch Baugenehmigungen in Beit-El gefährdet. Ebenso sieht er den Abriss illegaler arabischer Bauten in Susiya als Gefahr für den Frieden.
Herr Ban meint auch, er müsse die Baugenehmigungen in Beit-El als „unverantwortlich“ verurteilen – und darin auch gleich solche für Jerusalem einschließen.
Die PLO kann natürlich nicht anders und bezeichnet die Baugenehmigungen als „Kriegsverbrechen“.

Durch eine Explosion in einer Terroristenbasis der PFLP im Libanon wurden 7 PalAraber verletzt. Die PFLP behauptet, das sei ein israelischer Luftangriff gewesen. Ein Mitglied libanesischer Sicherheitskräfte sagte aber, dass die Ursache wohl eine Rakete war, die von Syrien aus geschossen wurde.

Heckmeck:
– Nach Angaben aus der PA soll Zypern eine Initiative zur Wiederbelebung des Friedensprozesses gestartet haben.

Donnerstag, 30.07.2015:

Nach Angaben arabischer Medien flog Israel gestern nicht einen, sondern zwei Angriffe auf Ziele in Syrien. Das syrische Regime redet israelischer Unterstützung für Terroristen und dem Mord an Zivilisten (merke: Terroristen sind für Araber immer Zivilisten, außer sie bekämpfen das eigene Regime).

Heute fand in Jerusalem die Gay Pride-Parade statt. Ein hareidischer Jude stach dabei sechs Personen nieder. Es stellte sich heraus, dass er einen solchen Anschlag schon vor 10 Jahren begangen hatte und gerade erst seine Strafe abgesessen hatte. Er hatte sich vor der Absperrung und den intensiven Sicherheitskontrollen in ein Geschäft begeben und wurde deshalb nicht kontrolliert. (Informationen per E-Mail von Ulrich Sahm) Die Tat wird in Israel einhellig verurteilt.

Was sind lebenserhaltende Maßnahmen? Wenn Israel sie durchführen will, sind sie „Lizenzen zum Töten“, behaupten die Terroristen, nachdem die Knesset ein Gesetz verabschiedete, dass die Gefängnisärzte Häftlinge zwangsernähren dürfen, wenn ein Gericht die Maßnahme bestätigt, damit der Gefangene sich nicht zu Tode hungert.

Freitag, 31.07.2015:

Wegen des Brandanschlags fordert die EU in Person von Frau Mogherini „Null Toleranz“ und „volle Rechenschaft“. (Zweierlei Maß: So deutlich wird von den arabischen Terroristen nichts verlangt. Zudem wird der Eindruck vermittelt, man müsse Israel dazu anhalten, das zu tun – was Unsinn ist, denn im Land selbst wird volle Aufklärung erwartet!)
Mahmud Abbas schießt wieder über das Ziel hinaus, aber dem ist ja alles recht, was irgendwie danach klingt, dass Israel als Ganzes böse ist: Er will, dass Israel wegen des Anschlags vor dem Internationalen Strafgerichtshof angeklagt wird.

Ein Einwohner von Kiryat Malachi wurde festgenommen, nachdem er in einem Facebook-Eintrag beklagte, dass der Messerstecher-Terrorist bei der Schwulenparade gestern „nicht etwas effektiver“ gewesen ist.
Der Täter selbst gab heute an, dass er staatliche Institutionen Israels nicht anerkennt, weil sie „nicht entsprechend der Thora handeln“ (wobei das in seinem Fall ganz bestimmte Auslegungen der Thora sind).