Der Islam sollte nicht für den Terrorismus verantwortlich gemacht werden – sagt eine UNO-Konferenz

Mit Misstrauen wird der Islam wegen spontan auftretender Islamophobie betrachtet, weißt du. Das sagt die UNO! Dharam Shourie schreibt für den Press Trust Of India:

Die internationale Gemeinschaft sollte der Verbreitung von Islamophobie entgegen treten; diese entsteht zum Teil wegen „Desinformation und falscher Wahrnehmung“, sagten Teilnehmer einer Antiterror-Konferez der UNO.

Auf der dreitägigen Konferenz sprechende Experten sagten, dass es ein Bedürfnis gibt, dass die internationale Gemeinschaft der Verbreitung der Islamophobie entgegen tritt; diese sei, vermerkten sie, in den letzten Jahren teilweise deshalb angestiegen, weil es Desinformation und falsche Wahrnehmung zu der Religion gibt.

Das Aufkommen „fehl geleiteter Gruppen“, die vom geraden Pfad in Fanatismus, Gewalt und Extremismus abgewichen sind, schreiben ihre Taten dem Islam zu; das rechtfertigt keineswegs die Verbindung dieses Phänomens mit dem islamischen Glauben, sagten sie während der Konferenz in Tunis mit dem Titel „Terrorismus: Dimensionen, Bedrohungen und Gegenmaßnahmen“.

Sehr schön. Aber warum formen diese Gruppen die intellektuelle Vorhut der heutigen islamischen Welt? Wo sind die friedvollen Muslime, die die islamischen Argumente der „fehl geleiteten Gruppen“ kontern?

„Das Aufkommen dieser Gruppen profitiert davon, dass Staaten zu schwach sind Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten“, sagte der stellvertretende Vorsitzende und tunesischer Minister für Kultur und die Erhaltung von Erbe, Mohammed El Aziz Ben Achour, während der Abschlusssitzung am 17. November.

„Diese verletzlichen Bereiche werden von den Terroristen ausgenutzt, um Rekruten zu gewinnen und Gewalt zu rechtfertigen. Keine der Religionen sind Ursache für politischen Radikalismus und Extremismus. Religiöse Doktrin dürfte eher ‚Werkzeug der Mobilisierung’ sein, als direkte Ursache“, sagte er auf der Konferenz, die gemeinsam von der UNO-Abteilung für politische Angelegenheiten und der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) organisiert wurde.

Die Teilnehmer stimmten überein, dass der Terrorismus in Umgebungen gedeiht, wo es Unzufriedenheit, Ausgrenzung, Erniedrigung, Armut, politische Unterdrückung und Menschenrechtsmissbrauch gibt, ebenso in Ländern, die an regionalen Konflikten beteiligt sind.

„Unzufriedenheit, Ausgrenzung, Erniedrigung, Armut, politische Unterdrückung und Menschenrechtsmissbrauch.“ Aber sicherlich leiden außer den Muslimen auch andere Bevölkerungen unter solchen Verhältnissen und haben sich nicht dem Terrorismus zugewandt. Einmal mehr liegt nach Ansicht der UNO die Verantwortung für die Lösung des Problems voll bei den Nichtmuslimen, ohne überhaupt irgendwie die Möglichkeit zu berücksichtigen, dass Muslime auch dafür verantwortlich sein könnten.