Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18. Juni 2016)

Montag, 13.06.2016:

Ein Neffe von Hamas-Chef Ismail Haniyeh wird in einem israelischen Krankenhaus in Jerusalem behandelt. (Die Pressemitteilungen geben die Erkrankung nicht an.)

Letzte Woche verhaftete die Polizei von Jerusalem einen jungen Araber aus Schuafat, weil er über Facebook zu Terroraktionen hetzte.

Vor zwei Wochen wurde ein Teenager festgenommen, der in Tel Aviv versuchte einen Soldaten mit einem Schraubendreher zu erstechen. Jetzt wurde der Grund für sein Tun bekannt: Ein Cousin war bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen und der junge Araber beschloss, es sei am besten, zu diesem Cousin in den Himmel zu kommen – und das würde am besten funktionieren, indem er einen Soldaten ersticht. Er versuchte es beim ersten Soldaten, auf den er nach dem Verlassen seines Arbeitsplatzes in einem Supermarkt traf.

Der Leiter des „Häftlingsclubs“ der PA sagte, wer immer versucht israelische Zivilisten zu ermorden sei ein Held. Der Mann ist ranghohes Fatah-Mitglied, also der Friedensfraktion und -partner…

Dienstag, 14.06.2016:

Feststellung der UNO: 2015 war das gewalttätigste Jahr in der „Westbank“ und Israel während des letzten Jahrzehnts. Wobei „Siedler“-Gewalt gegen „Palästinenser“ zurückging (angeblich gab es 2013: 305; 2014: 217 und 2015 dann 130 – diese Zahlen beinhalten sowohl Vandalismus als auch physische Verletzungen).

Mahmud Abbas, Friedenspartner: Juden auf dem Tempelberg sind ein rote Linie, die nicht toleriert werden kann. Sein Propagandaministerium lässt wissen: Juden, die den Tempelberg besuchen, verdoppeln ihren „Terrorismus“, indem sie das auch noch im Ramadan tun. Das ist Krieg gegen heilige Stätten und „religiöser Terror“. (Gegen christliche Besucher haben die Terroristen nichts…)

Die Hamas vermisst einen ranghohen Elite-Kommandeur. Es geht das Gerücht, dass er sich den Israelis gestellt hat. Die Hamas sagt, er sei von den Israelis gefangen genommen worden. Der Mann könnte Israel eine unglaubliche Menge Informationen über das Terrortunnel-System geben, für dessen Betrieb er verantwortlich war (durch seine Rolle als Kommandierender der Elite-Truppen, die die Tunnel für Angriffe auf Israel bzw. Entführungen von Israelis nutzten).

Heckmeck:
– Benjamin Netanyahu sagte, dass er sich vorstellen kann auf die arabische „Friedensinitiative“ einzugehen – vorausgesetzt „gewisse Aspekte“ werden geändert. Zu diesen zu ändernden „negativen Elementen“ gehört das „Rückkehrrecht“ für „Palästinenser“ und der Rückzug auf die „Grenzen“ von 1948.

Mittwoch, 15.06.2016:

Die PA hat ihr Kinderfernsehen wieder sehr friedfertig gebildet: Was ist der höchste Berg Palästinas? Meron, Ölberg oder Ebal? – Der Ebal ist bei Nablus, der Ölberg in Jerusalem und der Meron liegt in Nord-Galiläa.

Der Verteidigungsminister hat die VIP-Einreisegenehmigung für die Israel-Öffentlichkeitsarbeit der PA widerrufen. Mohammed Al-Madani versuchte eine politische Partei zu schaffen, die aus israelischen Arabern und Juden nahöstlicher Herkunft bestehen sollte. Israel wertet das als „subversive politische Aktivität“.

Der Stadtrat hat beschlossen, dass Juden in Silwan (Davidstadt in Jerusalem) einige Häuser bauen können. Das Viertel gilt als „arabisch“.

PA-„Ministerpräsident“ Rami Hamdallah erklärte, die „Palästinenser“ hätten das Recht Israelis anzugreifen und fordert, dass Israel ihnen das leichter macht. Sie hätten wie jedes Volk das nach dem internationalen Recht sich mit allen erlaubten Mitteln zu verteidigen – vergaß aber zu zeigen, wo steht, dass dazu z.B. der Mord an Zivilisten außerhalb der PA-Gebiete gehört. Darüber hinaus forderte er die Entfernung der Polizei vom Tempelberg sowie die Beseitigung aller Sperren an den Aufgängen dort.

Donnerstag, 16.06.2016:

Der PA-„Bildungsminister“ ehrte einen Terroristen, der eine israelische Polizistin ermordete.

Innenminister Deri hat zwei (israelischen) Arabern die Ausreise aus Israel verboten; sie sind Hamas-Mitglieder und sollen geplant haben in Jerusalem zu Gewalt anzustacheln und sich im Ausland mit Terroristen zu treffen.

Freitag, 17.06.2016:

Die PalAraber sagen, sie hätten Verhandlungen mit Ägypten begonnen, um die See-Grenzen eines Palästinenserstaats festzulegen. Das würde gleichzeitig festlegen, wer wo am/im Meeresboden Ressourcen erschließen darf.

Heckmeck:
– Die Hamas in Person von Mahmud Al-Zahar fordert von den arabischen Staaten, sie sollten aufhören für ihre Friedensinitiative zu werben und die Palästinenser an die erste Stelle stellen. Die arabische Initiative sei eine Bedrohung für überlebenswichtige palästinensische Interessen. Sie sei nur ein Mechanismus die Idee der Gründung eines Palästinenserstaats zu eliminieren.

Wer mag ein Vermögen verdienen?

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P A L Ä S T I N E N S E R

Wir haben mit ihrem Unglück ein Vermögen gemacht.

Khaled Meschaal: $12 Milliarden
Yassir Arafat: $11 Milliarden
Ismail Haniyeh: $3,5 Milliarden
Mahmud Abbas: $1,5 Milliarden

(Und einmal mehr zeigt sich, dass Wortspiele nur in Ausnahmefällen in andere Sprachen übertragen werden können…)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.01.2016)

Sonntag, 03.01.2016:

Die Schulen in Tel Aviv waren offen und Unterricht fand statt, aber alles stand unter dem Eindruck der Morde vom Freitag; viele Eltern behielten ihre Kinder auch Zuhause, weil der Mörder noch nicht gefasst ist und man annimmt, dass er noch im Raum Tel Aviv ist.

Wieder antijüdische Hetze im PA-TV – ein kleines Mädchen rezitiert: „Verrat ist ihnen angeboren seit den Tagen Moses‘ bis heute.“

Montag, 04.01.2016:

PA-„Dokumentation“: Europa schuf Israel, um die „korrupten, Ränke schmiedenden Juden loszuwerden“.

Die Häuser zweier arabischer Terroristen, die Juden ermordet hatten, wurden heute in Jerusalem abgerissen.

Etwa 70 Gazaner erhalten jeden Monat die Diagnose „Krebs“. Laut Palestine Press Agency ist Israel dafür verantwortlich, weil es dort Munition mit abgereichertem Uran einsetzt(e).

Heckmeck:
Mahmd Abbas auf Arabisch: Er wird die PA niemals auflösen. (Er hat die Drohungen dazu also immer als Druckmittel dem Westen gegenüber eingesetzt.)

Dienstag, 05.01.2016:

Der Vater des Todesschützen von Tel Aviv wurde festgenommen; er steht inzwischen im Verdacht Komplize seines Sohnes zu sein. Der Bruder des Terroristen, der in den letzten Tagen ebenfalls festgenommen worden war, muss auf gerichtliche Anweisung wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

Eine Mauer zwischen den Jerusalemer Stadtteilen Armon HaNatziv und Jabel Mukaber wurde abgerissen; die Polizei sagt, sie sei operationell nicht mehr nötig.

Russland hat die Hisbollah aufgefordert die Spannungen mit Israel herunterzufahren.

Mittwoch, 06.01.2016:

Terrorbilanz Dezember: Eine palästinensische Internetseite hat Zahlen gepostet; demnach wurden im Dezember 48 Terroranschläge auf Juden verübt. Dabei wurden 3 Israelis getötet und 87 verletzt. Bei den Arabern gab es 36 Tote und 660 Verletzte. Die meisten Toten waren die Terroristen, die ihre Anschläge verübten. Zumeist wegen des schlechten Wetters nahm die arabische Randale gegenüber den Vormonaten ab. Im gesamten Jahr 2015 wurden 29 Israelis von Terroristen ermordet – mehr als in jedem Jahr seit 2006.

Eine Gruppe pal-arabischer „religiöser und nationaler Führer“ startete eine neue Kampagne: „Jerusalem ist die Hauptstadt der Welt“ – und zwar „für Muslime und Christen gleichermaßen“. Merke: Für Juden nicht! Einer der Granden, der ehemalige Großmufti von Jerusalem, gab dann noch von sich, dass nie und nimmer 6 Millionen Juden im Holocaust ermordet wurden. (Man sollte wissen, dass Herr Sabri 2005 die „Protokolle der Weisen von Zion“ ein lesenswertes und die Juden entlarvendes Buch ist.) Bischof Atallah Hanna forderte, dass die Stadt von Muslimen und Christen „vom Besatzer befreit“ wird. Von den Juden.

Die Suche nach dem Mörder von Tel Aviv ist inzwischen auf arabische Städte im Norden ausgedehnt worden.
Die Polizei ist sich inzwischen recht sicher: Der erschossene israelisch-arabische Taxifahrer in Tel Aviv wurde vom Neujahrs-Attentäter in Tel Aviv ermordet.

Die „ultraorthodoxe“ Stadt Beitar Illit im Gush Etzion, in der es besonders viele Messer-Terroranschläge gegeben hat, hilft ihren Einwohnern Waffenscheine zu bekommen. Damit soll die Sicherheit in der Stadt verbessert werden. Die Einwohner erhalten auch Waffenausbildung; viele von ihnen sind vom Armeedienst ausgenommen gewesen, so dass sie erst einmal den richtigen Umgang mit Waffen lernen müssen.

Donnerstag, 07.01.2016:

Die Polizei glaubt inzwischen, dass der Mörder von Tel Aviv in die PA-Gebiete entkommen konnte.

Gegen MK Hanin Zoabi wurde eine Anklageschrift vor Gericht eingereicht, weil sie Araber im Polizeidienst in Israel als „Verräter“ bezeichnete.

Eine sechsköpfige Hamas-Terrorzelle wurde letzten Monat in Jerusalem und Hebron ausgehoben. Die Terroristen wollten Juden ermorden und verstecken, um sie gegen Terror-Häftlinge auszutauschen.

Freitag, 08.01.2016:

Zahlen: Im Dezember gab es 24,5% weniger Terroranschläge („nur noch“ 246), 31% weniger Opfer als im Vormonat (68, davon 10 Tote im November, 47, davon 3 Tote im Dezember). Es gab allerdings eine Zunahme der Angriffe mit Felsbrocken und der Krawalle in Judäa/Samaria. Es wird aber bezweifelt, dass dieser Rückgang „Licht am Ende des Tunnels“ darstellt.

Die Hamas betrauert den Tod des Neujahrs-Mörders und bezeichnete ihn als „Märtyrer“.

Hamas-Grande Ismail Haniyeh feierte gestern bei einer Kundgebung in Gaza den 100. Tag der aktuellen Messerstecher-Terrorwelle und den 20. Jahrestag der Tötung des Ober-Bombenbauers der Hamas durch Israel. Die Hamas, betonte er wieder, besteht auf der völligen Auflösung bzw. Vernichtung des Staates Israel.

Donnerstag marschierten PA-Araber südlich von Bethlehem gegen israelische „Verbrechen“ – die „Ermordung“ von vier Jugendlichen – und forderten, dass die Terrorgruppen auf den Tod der vier „reagieren“ sollten. Alle vier waren von israelischen Sicherheitskräften erschossen worden, als sie diese ermorden wollten. (Zwei gingen sogar erst auf Soldaten los, als ihr dritter Kumpan schon während eines Mordversuchs erschossen wurde.) Natürlich bezeichnet z.B. (nicht nur) die Hamas es als Verbrechen, wenn Juden sich dagegen wehren ermordet zu werden.

Samstag, 09.01.2016:

In Fatahstan wie in Hamastan wird der Mörder von Tel Aviv als „heldenhafter Märtyrer Palästinas“ gefeiert, u.a. auch in Schuafat (Jerusalem); sie skandierten (erst die Frauen, dann die Männer im Wechsel):

Also lehrte Mohammed uns,
wie man die Juden abschlachtet!
Schwingt die Schwerter!
Wir sind das Volk von Mohammed Deif!

Der Prophet reagierte natürlich voll aus „Siedlungen“ und „Besatzung“…

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.11.-05.12.2015)

Sonntag, 29.11.2015:

Das PA-Frauenministerium: Palästinensische Frauen sind einzigartig, weil sie sich von allen Frauen der Welt unterscheiden – nur sie empfangen die Nachricht des Märtyrertums ihrer Söhne mit Freudenschreien.

Montag, 30.11.2015:

Die von den Arabern provozierten „Zusammenstöße“ in Silwan (Jerusalem) am Sonntagabend haben eine neue Runde der arabischen Medienhetze gegen Israel geführt. Montag sollte zu einem neuen „Tag des Zorns“ werden. Wahrheitswidrig wird behauptet Israel haben verhindert, dass ein verletzter Araber starb, weil Israel medizinisches Personal daran hinderte ihn zu versorgen.

Auf der Klimakonferenz in Paris machte Mahmud Abbas wieder einmal Israel für die Umweltprobleme der PalAraber verantwortlich. Das wird natürlich wieder beklatscht, obwohl ein UNEP-Bericht genau beschreibt, wer verantwortlich ist: die PalAraber selbst. Außerdem sind sie für Umweltprobleme in Israel verantwortlich, wo aus den Palästinensergebieten ungeklärte Abwässer nach Israel fließen.

Terrorfürst Ismail Haniyeh von der Hamas in Gaza lobte die aktuelle Terrorwelle gegen Juden. Er nennt sie die „Al-Quds-Intifada“ und sie habe den Israelis den Teppich unter den Füßen weggezogen. Der Terror werde noch zunehmen.

Dienstag, 01.12.2015:

Mahmud Abbas erklärt die Ermordung von Israelis zu einem „friedlichen Volksaufstand“.

Der ranghohe Hamas-Grande Al-Bardawil gibt wieder die Ritalmordlüge zum Besten: Juden töten palästinensische Kinder, um ihr Blut für Passah-Brot zu nutzen.

Libanesische Medien sagen, Israel hätte ein Spionagegerät im südlichen Libanon gesprengt.

Die Nachrichtenagentur der PA berichtete, dass Israel einen weiteren hungerstreikenden arabischen Terroristen aus dem Gefängnis entlassen hat.

Mittwoch, 02.12.2015:

Eine PA-Schule hat ein Tennisturnier nach zwei Terror-Messerstechern benannt. Darüber hinaus gab Jibril Rajoub zu wissen: Dies sind individuelle Akte des Mutes, auf die ich stolz bin… Das Testament des (Terror-) Helden sollte in PA-Schulen gelehrt werden.“

Donnerstag, 03.12.2015:

Die Polizei hat jetzt anscheinend die Täter der tödlichen Brandstiftung vom Juli in Duma fassen können. Die offizielle PA-Internetseite ignoriert das und hebt stattdessen die „Sorge der UNO“ hervor, dass der Fall immer noch nicht gelöst ist. Derweil begrüßt der Yescha-Rat (die Leitung der Siedler) die Fortschritte der Ermittlungen.

Freitag, 04.12.2015:

Die Brandstifter von Duma sind offenbar gefasst. Und jetzt sind sie alle froh? Mitnichten. Linke Israelis schimpfen, das hätte alles zu lange gedauert. Als hätten sie die Beweismittel und Indizien gehabt, die es ihnen ermöglichten die Täter früher zu fassen. Und dann gibt es noch den arabischen Abgeordneten der Hadasch aus der Gemeinsamen Arabischen Liste, Yussef Jabarin. Der war auch nicht begeistert und nutzte die Gelegenheit zum Israel-Bashing: „Der Hauptverantwortliche für den Mord ist die Besatzung, die seit fast 10 Jahrzehnten anhält, unter deren Schirmherrschaft solche Verbrechen begangen werden.“ Fast 100 Jahre? Judäa und Samaria wurden 1967 befreit (keine 50 Jahre her); Israel wurde 1948 gegründet (keine 70 Jahre her). Was uns der Abgeordnete sagt: Die pure Anwesenheit von Juden in diesem Landstrich ist eine „illegale Besatzung“. Mit anderen Worten: Weg mit den Juden!

Der Chef des IS im Sinai hält sich zur Zeit im Gazastreifen auf, um verstärkte Kooperation mit der Hamas abzusprechen. Der IS hilft Waffen den Gazastreifen zu schmuggeln, Hamas hilft dem IS mit Raketen aus, die dieser nicht selbst hat, aber gegen ägyptische Sicherheitskräfte einsetzt.

Samstag, 05.12.2015:

John Kerry warnt Israel: Wenn die PA zusammenbricht, birgt das zu einer Situation führen, die die Sicherheit sowohl Israels als auch des palästinensischen Volks bedroht. Israel darf nicht zulassen, dass die PA zusammenbricht. Ah, wieder wissen wir: Israel ist verantwortlich, Israel muss alles tun…

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25.-31. Oktober 2015)

Sonntag, 25.10.2015:

Arabische Israelis demonstrierten in Tel Aviv gegen den arabischen Terror. Sie trugen Schilder mit den Aufschriften „Ich bin Muslim und ich habe kein anderes Land“ oder auch „Wir sind gegen Gewalt und jeder, der Gewalt unterstützt, repräsentiert uns nicht, nicht einmal, wenn er Knessetabgeordneter ist“.

Wie es aussieht, war auch der Attentäter vom Busbahnhof in Beer Sheva in Kontakt mit der Hamas und könnte auf deren Befehl hin gehandelt haben. (Wieder ein „einsamer Wolf“ weniger?)

Mahmud Abbas verlieh einem Karikaturisten eine Ehrenmedaille, der mit seinen Zeichnungen Steine werfende Terroristen glorifiziert.

Der Mufti von Jerusalem im Interview mit Kanal 2 (Israel): Auf dem Tempelberg stand nie ein Tempel. Die Al-Aqsa-Moschee habe dort „seit der Schöpfung der Welt gestanden“ und sein von Adam und den Engeln gebaut worden.

Am Abend demonstrierten dutzende Menschen an der Ariel-Kreuzung wegen der Terrorwelle.

Der Hamas-Grande Ismail Haniyeh prahlte, keine Macht der Welt könne die „Al-Quds-Intifada“ stoppen.

Montag, 26.10.2015:

Eine Folge der Krawalle der aktuellen Terrorwelle: die (arabischen) Geschäftsleute in Jaffa haben kein Geschäft mehr. Die Läden, die Restaurants, Cafés sind leer. Es kommen keine Kunden mehr nach Jaffa.

Premierminister Netanyahu verkündete, dass Israel versuchen wird die Wirtschaft der Palästinenser zu verbessern, egal, wie sehr sie die Juden hassen, um damit Spannungen abzubauen.

Die Fünfte Kolonne: Arabische Knessetabgeordnete verließen den Plenarsaal, als Premierminister Netanyahu sprach und den PalAraber vorwarf ihre Träume der Rückkehr nach Haifa, Jaffa und Akko nicht aufzugeben und den Konflikt nicht beenden zu wollen.

Der Doppelmörder vom Löwentor vor zwei Wochen wurde von der PA geehrt, indem eine Straße nach ihm benannt wurde.

Die Mutter eines toten Terroristen drohte in einem Fernsehinterview mit einem libanesischen Sender damit selbst Messerangriffe zu verüben. Sie hofft übrigens, dass ihr zweiter Sohn in die mörderischen Fußstapfen ihres getöteten Sohnes tritt.

Ein Paar in Gaza hat sein neugeborenes Kind „Messer von Jerusalem“ genannt. Das ist ein Tribut an die Terroristen; die Eltern hoffen, dass die „Intifada“ nicht endet.

Dienstag, 27.10.2015:

Der Anschlag in einem Bus in Armon Hanatziv hat ein weiteres Todesopfer gefordert. Ein 76 Jahre alter Mann erlag jetzt seinen Verletzungen.

Der Chef-Hetzer der Islamischen Bewegung in Israel, Raed Saleh, geht wegen Hetze und Aufwiegelung für 11 Monate ins Gefängnis; seine Berufung gegen das Urteil wurde abgelehnt.

War zu erwarten: Die Hamas lehnt die Installation von Überwachungskameras auf dem Tempelberg ab.

Die sollten sich mal entscheiden, denn das ist mehr als widersprüchlich: Abbas‘ Fatah hetzt weiter zu Messerangriffen auf, während sie gleichzeitig behauptet Israel würde den Getöteten Messer in die Hände legen, um Morde zu rechtfertigen.

Zahlen:
– 2013 gab es ca. 1.414 Terroranschläge gegen Israel; 2014 waren es etwa 1.650; 2015 waren es von Januar bis Oktober schon 1.703.
– Seit Anfang 2013 wurden durch Terroranschläge 35 Personen getötet.
– Von den Anschlägen 2015 wurden sage und schreibe 778 sei Rosh Hashanah im September verübt; dabei wurden 11 Menschen von den Terroristen getötet und etwa 100 verletzt.

Heckmeck:
Frau Mogherini drängte Premier Netanyahu und Mahmud Abbas sich „innerhalb von Tagen“ mit dem Quartett zu treffen, um die gestoppten Friedensgespräche wieder in Gang zu bringen. Sie drängte bei einem Gespräch mit Abbas auf „konkrete Schritte“ zur Beruhigung der Lage und diskutierte mit ihm Möglichkeiten, wie die EU zur Deeskalation beitragen kann.

Mittwoch, 28.10.2015:

Die Fünfte Kolonne: Der arabisch-israelische MK Basel Ghattas besuchte heute den Tempelberg; von Benjamin Netanyahu ist ein solcher Besuch ALLEN Abgeordneten untersagt worden, als Versuch die Spannungen abzubauen. Der Araber prahlt damit, dass „Israel mich nicht stoppen konnte“ und sagte, Israel habe keine Souveränitätsrechte am Tempelberg. Mit anderen Worten: Er ist an einer Entspannung bzw. Deeskalation nun gar nicht interessiert.

Mahmud Abbas kreischt, er will internationale Hilfe und Schutz für die PalAraber gegen Israel haben.

Die Fatah hat eine Medienkampagne zur „Gleichberechtigung“ der Frauen gestartet: Sie sollen sich aktiver in den Kampf gegen Israel – sprich die terroristische Ermordung von Juden – einbringen. Darüber hinaus sollen sie sich gefälligst jeglicher Forderung von Gleichstellung enthalten.

Donnerstag, 29.10.2015:

Die Polizei von Jerusalem führte heute gleich zwei Razzien in einem arabischen Krankenhaus durch, weil es Informationen gab, dass dieses Krankenhaus Terroristen verbirgt und mit ihnen zusammenarbeitet.

Die Fatah von Mahmud Abbas würdigte ein antisemitisches Nazi-Kinderbuch mit dem Titel „Trau keinem Fuchs auf seiner Heid und keinem Jud‘ bei seinem Eid“ und postete sein Titelbild auf ihrer offiziellen Facebook-Seite.

Freitag, 30.10.2015:

Eine von Mahmud Abbas geführte Delegation übergab dem Internationalen Strafgerichtshof eine Akte mit angeblichen Kriegsverbrechen Israels.

Friedenspartner: Offizielle Vertreter von Mahmud Abbas‘ Fatah trafen sich Beirut mit Khaled Meschaal von der Hamas, um zu beraten, wie der Terror gegen Israel ausgeweitet werden sollte.

Die PalAraber behaupten bei „Zusammenstößen“ mit Soldaten nahe Bethlehem sei ein 8 Monate altes Baby infolge von Tränengasinhalation gestorben. (Bei der Jerusalem Post ist das Baby 9 Monate alt…

Samstag, 31.10.2015:

Nach Untersuchungen der IDF kann der Tod des Babys am Freitag nicht mit Tränengaseinsatz in Zusammenhang gebracht werden, weil dieses weit entfernt von dem Kind eingesetzt wurde.

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (04.-10.10.2015)

Sonntag, 04.10.2015:

Die PA fordert die Welt zum Eingreifen auf – nicht etwa, weil Juden gemordet werden, sondern weil israelische Sicherheitskräfte „2 junge Männer töteten“ – nämlich die Terroristen, die gerade dabei waren Juden zu morden und sich ums Verrecken nicht (anders) davon abhalten lassen wollten! Israel eskaliert! Natürlich. Haufenweise Judenmord ist ja auch friedlicher Widerstand!

Die Araber haben eine Facebook-Seite zum Gedenken an den Terroristen Mohamed Halabi eingerichtet, der am Samstagabend zwei Juden ermordete und vier weitere verletzte und von der Polizei erschossen wurde. Innerhalb kürzester Zeit hatte die Seite mehr als 2.000 Follower. (Stand Sonntagmorgen 9.15 Uhr: „3.131 Personen gefällt das“)

Der Palästinensische Rote Halbmond schlägt Alarm: Es hat einen starken Anstieg von Gewalt israelischer Soldaten und Siedler gegeben, darunter 14 Angriffe auf Krankenwagen der Organisation innerhalb von 3 Tagen. Diese Typen schimpfen also, weil die israelischen Sicherheitskräfte ihnen nicht gestatten Terroristen in den Krankenwagen der Verhaftung zu entziehen. (IMRA, per E-Mail)

Nach Angaben der PalAraber sollen bei den „Zusammenstößen“ übers Wochenende 77 Araber durch scharfe Schüsse (18) und Gummimunition (59) verwundet worden sein. Weitere 139 seien durch Einatmen von Tränengas verletzt worden.

Premierminister Netanyahu kündigte neue Maßnahmen gegen den Terror an: verstärkte Administrativhaft für Randalierer und Terrorverdächtige, mehr Sicherheitskräfte in Jerusalem und Judäa/Samaria und die Wiedereinführung der Zerstörung der Häuser von Terroristen.

Montag, 05.10.2015:

Mahmud Abbas, der Heuchler und Lügner: Er bezichtigt Israel die Lage zu eskalieren und einen „Kreislauf der Gewalt“ zu veranstalten.

Verteidigungsminister Ya’alon lobte die Einheit, die die Mörder des Ehepaars Henkin fasste; dabei stellte sich heraus, dass die Terroristen weitere Mordanschläge geplant hatten. Außerdem scheint es so, dass die Henkin-Kinder nur deshalb dem Tod entkamen, weil der Schütze von einem anderen Terroristen versehentlich in die Hand geschossen wurde. Dieser verletzte Terrorist wurde von einer verdeckt vorgehenden israelischen Einheit in einem PA-Krankenhaus in Schechem/Nablus festgenommen. (Arutz-7 hat Videobilder davon.)

Dank der Kameraüberwachung in der Altstadt von Jerusalem konnten die Frauen identifiziert werden, die das Terroropfer Adelle Banita-Bennett verspotteten, traten und bespuckten, als sie verletzt um Hilfe flehte. Diese werden vor Gericht gestellt werden.

Während der letzten Tage begaben sich insgesamt 8 Israelis versehentlich in Gebiete unter PA-Kontrolle; sie wurden alle von PA-Sicherheitskräften an israelische Sicherheitskräfte überstellt.

Die jüdische Reaktion auf den Terror an der Altstadt: Hundert marschierten mit Thora-Rollen an die Anschlagsorte, um dort die Hakafot-Feiern zu Simchat Torah zu begehen.

Eine tunesische Hackergruppe hat die Internetseite der ermordeten Na’ama Henkin gehackt und mit eine Rachebotschaft eingestellt.

Die PalAraber behaupten, dass in den letzten zwei Tagen 499 Araber bei „Zusammenstößen“ mit israelischen Sicherheitskräften verletzt wurden.

Mahmud Abbas soll seine Sicherheitskräfte angewiesen haben die Eskalationen einzustellen, „um der Besatzung keinen Vorwand zu liefern die Lage weiter zu eskalieren und uns in einen Kreislauf der Gewalt zu ziehen“.

Dienstag, 06.10.2015:

Nur Stunden nach der Ermordung zweier Juden an der Altstadt am Samstagabend wurde ein arabisches Baby nach dem toten Mörder benannt. WAFA und andere berichteten, dass die Eltern sich spontan für die Namensgebung entschieden, die Mutter des Mörders anriefen und beide Frauen vor Glück weinten.

Damit alle es richtig machen können: Die sozialen Medien im Gazastreifen haben ein Video veröffentlicht, das zeigt, wie ein Araber zwei (orthodoxe) Juden sachgerecht mit einem Messer umbringt. Die Aufforderung, das selbst zu machen, muss gar nicht erst ausdrücklich geäußert werden.

Der arabische MK Basel Ghattas verteidigte die Araber, die Samstag die verletzte Jüdin verhöhnten, bespuckten und traten. Auch der versuchte Mörder eines 15-jährigen Juden sei Opfer (der Besatzung) und von der Polizei „kaltblütig ermordet“ worden.
Der Fraktionsvorsitzende der arabischen „Gemeinsamen Liste“ sieht sich nicht in der Lage den Steinwurf-Terror zu verurteilen. Er will keine „roten Linien“ im „Kampf gegen die Besatzung“ zugestehen.

Wer’s glaubt: Mahmud Abbas behauptete auf einer PLO-Sitzung, die PA wolle eine diplomatische Friedenslösung erzielen.

Bei der Festnahme der Henkin-Mörder wurde eine M16 beschlagnahmt, die sich als Tatwaffe herausstellte.

Das Verteidigungsministerium hat die Ausrüstung von 12 Gemeinden im „Gürtel“ um den Gazastreifen mit „Smart Fences“ (Schlaue Zäune) ausgerüstet, damit das Eindringen von Terroristen verhindert oder zumindest entdeckt und die Terroristen bekämpft werden können. Die Maßnahme kostete 30 Millionen Schekel (gut 6 Millionen Euro).

Mehr als ein Jahr nach der Entscheidung (und 10 Monate nach der Bestätigung durch den Obesten Gerichtshof) wurden die Häuser von zwei Terroristen, die letztes Jahr tödliche Anschläge in Jerusalem verübten, jetzt abgerissen.

Mittwoch, 07.10.2015:

Barry Shaw heute Morgen auf Facebook:
Mein Facebook-Freund Josh Hasten berichtet, was geschah, als er auf dem Weg zu seinem Zuhause in Elazar war:
„Alis ich langsamer wurde, sah ich einen Mob von 40 bis 50 maskierten Palästinenser neben der Straße. Sie hielten Felsbrocken und Betonschalsteine. Als sie auf mein Auto zukamen, nahm ich meine Waffe und schoss einmal in die Luft. Der Schuss macht ihnen offenbar Angst und sie rannten den Hügel hinauf, von der Straße weg. Ich habe keinen Zweifel, dass ich jetzt tot wäre hätte ich nicht meine Waffe benutzt. Sie wollte mich töten.“

Das Bild zeigt riesige Poster, die „Palästinenser“ heute aufhängten – und den Terroristen als Helden feiern, der am Samstag an der Altstadt 2 Juden ermordete und 3 verletzte.

Palli-Poster2015-10-07

Donnerstag, 08.10.2015:

Die Lüge des Tages kommt von Mahmud Abbas: „Wir greifen niemanden an, wir sind ein Volk des Friedens.“ Das sehen wir ja grade…

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat forderte diejenigen, die ein offizielle Genehmigung haben Waffen zu tragen auf, diese heute in der Öffentlichkeit mit sich führen sollten. Das sei wie Reservedienst und nötig. Er selbst macht das auch. (Hintergrund sind die vielen Terrorangriffe vermeintlicher „einsamer Wölfe“ auf Juden.)
Der stellvertretende Verteidigungsminister Eli Ben-Dahan schloss sich Barkat an.

Offizielle Vertreter der Fatah: „Siedler“ ermorden ist legal, die Ermordung des Ehepaares vor den Augen seiner Kinder war „nationale Pflicht“.

Wegen der Terrorwelle stellt die Polizei um die Altstadt von Jerusalem Metalldetektoren auf.

Die PA-Araber haben eine neue Art gefunden ihre Freude über Terroranschläge zum Ausdruck zu bringen: Sie verbreiten in den sozialen Medien Fotos der Leichen israelischer Terroropfer zusammen mit Bildern lachender PalAraber.

Am Morgen versuchte der PA-„Premierminister“ auf den Tempelberg zu gehen. Sicherheitskräfte verhinderten das. Dieser ist wie die Altstadt für alle gesperrt, die nicht in der Altstadt wohnen. Außerdem hat Premierminister Netanyahu allen Knessetabgeordneten den Aufstieg dorthin untersagt, um die Spannungen nicht weiter anzuheizen

Freitag, 09.10.2015:

Soldaten nahmen die Bande fest, die hinter einem Messeranschlag gestern in Kiryat Arba steckt.

Der gestern durch Steinwürfe in seinem Auto verletzte PA-Minister wurde tatsächlich beworfen, weil die Terror-Araber ihn für einen Israeli hielten.

Ismail Haniyeh forderte Menschen des Gazastreifens auf sich „der Intifada anzuschließen“ und mehr Angriffe auf Israel zu verüben.

Premierminister Netanyahu verurteilte den Anschlag auf die Beduinen in Dimona. Ähnlich äußerten sich auch „rechtsgerichtete“ Politiker. (Ein deutlicher Unterschied zu den PA-Arabern, die ihre Terroristen und Mörder feiern!)

Die Sicherheitskräfte gaben bekannt, dass in Jerusalem 3 Araber festgenommen wurden, die Material zum Bau von Bomben auf den Tempelberg geschmuggelt hatten, die dort gegen israelische Polizei eingesetzt werden sollten. 13 Rohrbomben wurden dabei gefunden.

Heckmeck:
Vertreter des Nahost-Quartetts sind in Israel. Sie wollen eine neue Anstrengung unternehmen den „Friedensprozess“ wieder in Gang zu setzen und dazu „konkretes Handeln“ erkunden.

Um dem Terror die Stirn zu bieten, veranstaltete die Organisation Im Tirzu einen Marsch durch die Altstadt von Jerusalem.

Linke Politiker, arabische Knessetabgeordnete und weitere Linke protestierten in Tel Aviv für neue Friedensgespräche und ein „Ende der Besatzung“, um „beide Völker“ vom Terror zu befreien. (Die wollen auch immer noch nicht begreifen, dass das keinen Frieden bringt.)

Samstag, 10.10.2015:

Angesichts der Eskalation durch die Araber mobilisierte die israelische Regierung 3 Kompanien Grenzpolizisten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.06.-11.07.2015)

Montag, 29.06.2015:

Das schwedische Terrorschiffchen lief von der Marine eskortiert in den Hafen von Aschdod ein.

Dienstag, 30.06.2015:

Die Hamas sprach bezüglich der jüngsten Terroranschläge von einer „qualitativen Verbesserung“.

Nach dem erfolgreichen und einem verhinderten Terroranschlag vom Vortag strich Israel sämtliche Erleichterungen für Araber aus den Palästinensergebieten aufgehoben. (Ulrich Sahm, per E-Mail)

Der Shin Bet sagt, dass die Zahl der Terroranschläge seit 2012 um 50% zugenommen hat.

Mittwoch, 01.07.2015:

Nach dem Terror im Süden hat Israel alle Reisegenehmigungen für Araber IN den Gazastreifen gestrichen.

Donnerstag, 02.07.2015:

Der PA-„Außenminister“ al-Maliki beschuldigt Israel vor Verhandlungen mit den Terroristen wegzulaufen.

Bei einem „Gedenken“ an den vor einem Jahr ermordeten arabischen Jugendlichen forderten die Demonstranten eine „3. Intifada“.

Freitag, 03.07.2015:

Die PA ließ 50 Hamas-Mitglieder festnehmen und elektronische Ausrüstung beschlagnahmen.

Die Hamas behauptet sie habe Israel mit dem Krieg vom letzten Jahr in gegenseitiges Nichtstun gezwungen.

Samstag, 04.07.2015:

Mahmud Abbas pries den bei einem Terroranschlag mit Steinen von Soldaten getöteten junge Araber im Gespräch mit seinen Eltern.

Sonntag, 05.07.2015:

Der Tempelberg war wieder einmal für jüdische Besucher gesperrt.

Weil die Terroranschläge enorm zugenommen haben, beantragen mehr und mehr Einwohner Jerusalems Waffenbesitzrecht.

Dienstag, 07.07.2015:

Die Hamas soll nach Angaben von Fatah-Sprecher Osama Qawasmi mit Israel über einen 10-jährigen Waffenstillstand verhandeln.

Ein Vertreter der Hamas sagte, die Gruppe habe kein Interesse an neuen Kämpfen mit Israel, man wolle die Ruhe erhalten.

Ismail Haniyeh behauptet Israel ab der Hamas zugesichert den Gazastreifen nicht anzugreifen.

Mittwoch, 08.07.2015:

Die Straße 12 entlang der Grenze zu Ägypten wurde wieder für den Verkehr freigegeben.

Der PA-„Botschafter“ in Chile sagte bei einer Rede, die „Palästinenser“ würden die Juden nicht hassen – es gebe sie ja nicht. Dazu zitierte er die Protokolle der Weisen von Zion.

Abdullah Barghouti verbüßt in Israel 67-mal lebenslängliche wegen Terrormorden. Die PA-Nachrichtenagentur Ma’an pries den Terroristen als Helden.

Ein Hamas-Vertreter gelobte, man werde weiterhin auch in Judäa und Samaria agieren, um „ganz Palästina zu befreien“ (heißt: Terror treiben).

Donnerstag, 09.07.2015:

Die Hamas bezeichnet die beiden gefangenen Israelis als „Soldaten“. (Der eine ist geistig behindert und war nie in der IDF; über den anderen ist nichts bekannt.)

Außerdem prahlt die Terrorgruppe zum Jahrestag des letzten Kriegs mit Israel mit ihren Raketen.

Der Minister für innere Sicherheit hat angeordnet, dass der Sender Palestine ’48 geschlossen wird; der voll unter der Kontrolle der PA befindlicher Sender hatte als Zielpublikum die arabischen Staatsbürger Israels. Dass der Sender innerhalb von Israel agiert, verletzt die Oslo-Abkommen.

Freitag, 10.07.2015:

Am Rahelgrab setzen Terroristen vermehrt Steinschleudern ein, um Sprengsätze über eine Mauer auf Jeschiwa-Schüler und Besucher zu schießen.

Die Hamas fordert, dass Israel Terror-Häftlinge freilässt, um überhaupt erst über die entführten Israelis zu verhandeln.

Samstag, 11.07.2015:

Die Hamas tönt: Die israelischen Medien werden dafür sorgen, dass die Terrorgruppe „die israelischen Gefängnisse leert“. Sie bezog sich damit auf Druck auf die Regierung wegen der in den Gazastreifen entführten Israelis.