Warum der Vorstandsvorsitzende von Ben&Jerry’s Israel Ben & Jerry’s verklagt

Avi Abelow, Israel Unwired, 23. Juni 2022

Unilever ist vor der Kampagne zur Eliminierung Israels eingeknickt – Ihr Lizenznehmer Ben & Jerry’s Israel beschäftigt Araber, Juden und sudanesische Flüchtlinge – wer wird wegen des Boykotts entlassen?

Ben & Jerry’s Israel ist ein unabhängiger Lizenznehmer von Ben & Jerry’s und gehört nicht B&J oder dessen Eigentümer Unilever.
Unten finden Sie einen Post, der vom Vorstandsvorsitzenden von Ben & Jerry’s Israel, Avi Zinger, ursprünglich auf Comonsense.news veröffentlichte.

Mitte der 1980-er Jahre entdeckte ich bei einer Reise durch Vermont eine junge Eiskrem-Firma namens Ben & Jerry’s. Ich war beeindruckt von ihrer Qualität und organisierte ein Treffen mit Ben Cohen. Wir hatten sofort eine Verbindung und ich schlug ihm einen Plan vor Ben & Jerry’s nach Israel zu bringen. So wurde ich zum ersten Lizenznehmer der Firma.

Aber jetzt, nach drei Jahrzehnten, werde ich aus meiner Lizenz gedrängt, weil ich es ablehne meine Nachbarn zu diskriminieren.

Lassen Sie mich erklären.

Bevor die meisten Amerikaner überhaupt von Ben & Jerry’s gehört hatten, eröffnete ich 1988 einen Scoop Shop[*] in Tel Aviv. Die Leute liebten ihn. Ich begann Chunky Monkey und Cherry Garcia in israelischen und palästinensischen Städten herzustellen, zu verkaufen und zu liefern. Muslime, Juden, Christen, Drusen – alle aßen es.

Fast 35 Jahre lang – in meinen Fabriken in Südisrael, in unseren Scoop Shops und mit den Fahrern und Lieferanten, die unser Produkt auf Märkte in ganz Israel und in palästinensische Städte und Orte bringen – habe ich das Privileg gehabt mit einer unglaublichen Bandbreite an Menschen zu arbeiten. Religiöse und säkulare Araber und Israelis, sudanesische und äthiopische Flüchtlinge, Immigranten, die damit kämpfen Hebräisch zu lernen und Leute mit Behinderungen. Einige haben seit Jahrzehnten mit mir gearbeitet. Wir haben unser Leben Ben & Jerry’s gewidmet und sind eine erweiterte Familie geworden, haben persönliche Freundschaften mit Angestellten, dem Management und der Leitung in den USA geschlossen.

Ich teile die Hingabe der Firma an soziale Gerechtigkeit und habe enorme Energie und persönliche Ressourcen in Programme investiert, die Koexistenz und Toleranz zwischen Palästinensern und Israelis fördern. Dazu gehört: Middle East Entrepreneurs of Tomorrow, ein dem M.I.T. angeschlossenes Programm, das palästinensische und israelische Highschool-Schüler unternehmerische Kenntnisse beibringt; Seeds of Peace, das israelische und palästinensische Jugendliche zusammenbringt, das Ethiopian National Project, das äthiopischen Immigranten hilft sich in Israel zu assimilieren; Global Learning and Observations to Benefit the Environment, ein wissenschaftliches Bildungsprogramm, das die NASA sponsort und zu dem arabische und jüdische Schulkinder gehören; Jordan River Village, eine Initiative von Paul Newman, die tödlich erkrankten Kindern und ihren Familien die Gelegenheit gibt einen einwöchigen Ferien-Aufenthalt zu bekommen; und Kids4Peace, dessen Name für sich selbst spricht.

Jahrzehnte lang hat Ben & Jerry’s Israel diese und weitere Anliegen unterstützt, darunter von mir entwickelte Initiativen wie „Fruits of Peace“ – ein Projekt zur Stärkung wirtschaftlicher Kooperation zwischen Israelis und Palästinensern durch Entwicklung von Eiskrem-Geschmäckern, die Zutaten verwenden, die von lokalen palästinensischen Bauern kommen. Aber die antiisraelische Bewegung Boykott, De-Investition und Sanktionen, die Koexistenz nicht unterstützt, verhinderte, dass wir mit diesem Programm vorankommen, das Palästinensern wie kein anderes wirtschaftliche Türen öffnete.

Im Gegensatz zu dem, was Sie gelesen haben mögen, geht es BDS nicht um Widerstand gegen eine bestimmte israelische Politik. Es geht um Opposition gegen Israels Existenz an sich und damit lehnt sie jegliche Bemühung zur „Normalisierung“ der Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern ab. BDS geht es mehr darum Israel insgesamt zu beendigen, als darum wirtschaftliche Möglichkeiten für Palästinenser zu schaffen.

Jahre lang hat die BDS-Bewegung gegen den Hauptsitz von Ben & Jerry’s in Vermont geschossen, gefordert, dass die Firma Verkäufe dort beendet, was sie die „Besetzten Palästinensergebiete“ nennt. Aber die Hauptkonsumenten in diesen Gebieten sind Palästinenser. Mit anderen Worten: BDS-Aktivisten wollten, dass Ben & Jerry’s den Palästinensern „hilft“, indem sie ihnen die Arbeitsplätze (und Eiskrem) entziehen.

Ben & Jerry’s widerstanden dem Druck. Der Vorstand der Firma besuchte uns zweimal in Israel und sah, wie die Palästinenser und Israelis von unseren Koexistenzprojekten und sozialen Arbeiten profitierten. Letzten Mai änderte sich alles, als der Druck einen Siedepunkt erreichte und Ben & Jerry’s darauf bestanden, dass ich aufhöre Eiskrem an meine Kunden in Ostjerusalem und der Westbank zu liefern.

Ich konnte dem nicht nachkommen. Ich lehne es ab zu diskriminieren und ich glaube sehr daran, dass Boykotte nicht der Weg zum Frieden im Nahen Osten sind. Aber am Wichtigsten überhaupt: Die Anweisung von Ben & Jerry’s ist gesetzwidrig.

Israels Antidiskriminierungsgesetz verbietet die Diskriminierung von Einzelnen auf Grundlage des Wohnortes. Die Direktive der Firma bricht zudem Israels Antiboykott-Gesetz, amerikanische Antiboykott-Gesetze und -politik, die Bedingungen meiner Lizenzvereinbarung und die Bedingungen eines Einwilligungs-Erlasses, den Ben & Jerrry’s sowie Unilever, Ben & Jerry’s Muttergesellschaft, als Bedingung dafür unterschrieben, dass Israel den Zusammenschluss von Ben & Jerry’s und Unilever genehmigte.

Zu fordern, dass ich aufhöre meine Eiskrem auf Grundlage ihres Wohnortes an alle Kunden zu verkaufen – Palästinenser oder Israelis, Christen oder Drusen – ist illegal. Das ist der Grund, weshalb Ben & Jerry’s Behauptung, dies sei kein Boykott Israels, hinterhältig ist. Gemäß dem Gesetz kann niemand rechtmäßig tun, was Ben & Jerry’s von mir zu tun fordert. Bis also Ben & Jerry’s jemanden findet, der bereit ist gegen israelisches und US-Recht, öffentliche Politik, zu verstoßen, wird es nirgendwo in Israel Ben & Jerry’s geben, wenn meine aktuelle Lizenz Ende dieses Jahres ausläuft.

Ich habe Alternativen vorgeschlagen. Ich schlug vor einen palästinensischen Lieferanten die Lieferungen in der Westbank übernehmen zu lassen – eine bedeutende wirtschaftliche Chance. Aber als Ben & Jerry’s erfuhren, dass der Lieferant, natürlich, die Verkäufe in dem Gebiet erhöhen wollte, lehnten sie ab. Wie sie erklärten, müssten wir die Zahl der Pints in der Westbank auf Null bringen, weil sie entschlossen waren, dass Eiskrem von Ben & Jerry’s in Ostjerusalem und der Westbank überhaupt nicht erkauft wird.

Als ich es ablehnte mich dem Boykott zu beugen und das Gesetz zu brechen, feuerte mich Unilever praktisch, obwohl mir bei zahlreichen Gelegenheiten versichert wurde, dass mein Vertrag erneuert werden würde. Meine Lizenz zu kündigen, nur weil ich es ablehnte ein Verbrechen zu begehen, ist ein Verstoß gegen US-Recht. Man kann nicht als Vertragsbedingung fordern, dass jemand etwas Illegales tut.

Noch erschütternder ist die Scheinheiligkeit. Erstens verkauft Unilever weiter tausende seiner Produkte, darunter Hellman’s Mayonnaise, Dove-Seife und seine eigenen Eissorten Magnum und Strauss, in der Westbank und Jerusalem. Zweitens: Wie können Unilever und Ben & Jerry’s sich im Spiegel ansehen? Sie reden von sozialer Gerechtigkeit, sind aber schnell dabei hunderte Arbeitnehmer, die so viele Jahre lang der Firma loyal gedient haben, den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen. Ich lehne es ab meine Leute auf diese Weise im Stich zu lassen. Und die Palästinenser werden am stärksten Schaden nehmen. Heute fordert eine Firma, das sich aufhöre Eiskrem an Kunden in der Westbank und Ostjerusalem zu liefern, aber morgen könnten es Medikamente und lebensrettende Technologie sein. Diskriminierung ist falsch und Menschen als politische Bauernopfer zu behandeln ist schändlich.

Ich bin nicht der Einzige, der erkennt, dass das, was Unilever tut, gesetzwidrig und fehlgeleitet ist. Seit der Boykott angekündigt wurde, sind Unilever zahllose Schläge versetzt worden. Die staatlichen Rentenfonds von New York, New Jersey, Florida, Illinois, Arizona und Texas haben fast eine Milliarde Dollar an Investitionen abgezogen; Mitglieder des Kongresses haben die Securities and Exchange Commission aufgefordert zu ermitteln; und Terry Sith, einer der größten Investoren von Unilever, hat die Firma öffentlich scharf kritisiert, weil sie vom Weg abgekommen ist und sich auf Kosten der finanziellen Leistung auf politische Dinge konzentriert.

Ich erwartete nach all dem, dass Unilever seinen Fehler erkennt. Aber stattdessen behauptete die Firma nach Monaten des Schweigens vor kurzem, sie arbeite an einer „neuen Vereinbarung“ um in Israel zu bleiben – wahrscheinlich ohne mich oder meine Arbeitnehmer. Also hatte ich keine andere Wahl als sie zu verklagen.

Anfang dieses Monats reichte ich Klage gegen Unilever und Ben & Jerry’s ein, um sie davon abzuhalten mein Unternehmen zu schließen und den Menschen zu schaden, die zu unterstützen wir all die Jahre so hart gearbeitet haben: Meine fast 200 Arbeitnehmer; hunderte Zulieferer, Lieferanten und Bauern, die auf Ben & Jerry’s Israel angewiesen sind; Studenten, die an von uns gesponserten Koexistenzprogrammen teilnehmen; und Millionen Konsumenten. Wenn Unilever und Ben & Jerry’s ernsthaft helfen wollen, dann werden sie, statt all diesen Leuten Schaden zuzufügen, ihre Entscheidung umkehren und meine Lizenz erneuern.


[*] Ein Laden, in dem Speiseeiskugeln angeboten werden.

Geschichte und Fehlschläge des arabischen Boykotts gegen Israel

Dov Lipman, HonestReporting, 27. Oktober 2019

Die Idee Israel zu boykottieren begann im 21. Jahrhundert eine Menge Aufmerksamkeit zu erhalten, weil 2005 die BDS-Bewegung gegründet wurde. Aber Boykott als Methode um Schaden zu verursachen und zu versuchen Israel zu vernichten begann schon früh im 20. Jahrhundert mit dem arabischen Boykott.

Schon 1922 strebte die arabische Gemeinschaft im britisch kontrollierten Palästina an, der wachsenden jüdischen Gemeinschaft in der Region über wirtschaftlichen Boykott jüdischer Unternehmer im Land zu schaden. Wer den Boykott missachtete wurde angegriffen – sowohl physisch als auch mit Schaden für die Waren, die er verkaufte. Das Arabische Exekutivkomitee des Syrischen Palästina-Kongresses führte 1933 einen Boykott jüdischer Unternehmen ein und der Arabische Arbeiterbund machte 1934 dasselbe.

Die palästinensisch-arabische Führung rief 1936 zu einem strikten Boykott auf und drohte unverblümt mit Gewalt gegen jeden, der den Boykott missachtet. Diese Boykotts sollten nicht nur den Juden weh tun, die bereits in Palästina lebten, sondern auch Diaspora-Juden abschrecken weiter in die Region zu ziehen. Diese Boykotte waren nicht erfolgreich, weil die palästinensische Gesellschaft sich bereits stark auf jüdische Ärzte und Profis in anderen Bereichen verließ.

Die Arabische Liga bildete sich Mitte der 1940-er Jahre und am 2. Dezember 1945 verbot sie den Kauf und die Benutzung von Produkten, die von jüdischen Firmen in Palästina hergestellt wurden und verbot Arabern jüdische Bauunternehmer, Transportdienste, Versicherungsfirmen und Banken in Anspruch zu nehmen. Sie gründeten ein Permanentes Boykott-Komitee mit Büros in allen arabischen Staaten und verlangte von jedem, der etwas an einen arabischen Staat verkauft zu beweisen, dass sie nicht von Juden in Palästina stammten.

Dieser Boykott war auch nicht erfolgreich und der erste Jahresbericht des Boykott-Komitees deutete fortgesetzten robusten Handel zwischen Palästina, wo die meisten Firmen Juden gehörten, und den benachbarten arabischen Staaten an. Das Komitee bestand nach Israels Unabhängigkeitserklärung im Mai 1948 nicht weiter, aber die Arabische Liga setzte ihre Aufrufe zum Boykott jüdischer Firmen in Israel fort. Arabische Staaten verhängten eine Land-, See- und Luft-Blockade über den neu gegründeten Staat, beschlagnahmten israelische Waren, die über Port Suez, Port Said und Alexandria verschifft wurden – was für israelische Exporte eine erhebliche Herausforderung schuf.

König Faruk von Ägypten gab am 6. Februar 1950 einen Befehl aus, der den Transport jeglicher Waren nach Israel durch die Straße von Tiran und den Golf von Aqaba verbot. Abgesehen von Schaden für Israel, das damals 90% seines Öls aus dem Iran erhielt, das durch diese Passagen verschifft wurde, erweiterte das den Boykott, um Israel davon abzuhalten Geschäfte mit anderen Ländern zu tätigen. Die Arabische Liga erweiterte den Boykott am 8. April 1950. Der UNO-Sicherheitsrat verurteilte den Boykott, traf aber keinerlei Maßnahmen ihn zu stoppen.

Am 19. Mai 1951 schuf die Arabische Liga das Zentrale Boykott-Büro mit Büros in allen arabischen Staaten. Der Auftrag lautete Unternehmen zu koordinieren und darüber zu berichten, wenn diese den Boykott Israels missachten. Die Arabische Liga verabschiedete am 11. Dezember 1954 einen Beschluss, der es arabischen Staaten und Firmen verbot Handel mit irgendjemandem zu treiben, der Arbeit für Israel ausübt oder Filialen in Israel hat. Jeder, von dem festgestellt wurde, dass er arabische Waren zum Wiederexport nach Israel in ein Land exportierte, sollte mit hohen Geldstrafen und Zwangsarbeit bestraft werden.

Der Boykott Israels wurde Mitte der 1950-er Jahre noch verstärkt, als die Sowjetunion sich einmischte. Die sowjetische Teilnahme am Boykott gab ihm internationale Legitimität und wirtschaftliche Schlagkraft. Air France war die erste große Firma, die unter dem Boykott-Druck einknickte, nachdem ihr wegen ihrer Investition in israelische Projekte Überflug- und Landerechte in arabischen Ländern 18 Monate lang verweigert wurden und sie beendete ihre Beteiligungen in Israel. Im selben Jahr wurde der Boykott ausgeweitet, um alles zu verbieten, was von einem Land exportiert wurde, was irgendwie identisch mit Waren war, die dieses Land aus Israel importierte. Zusätzlich wurden alle Schiffe, von denen festgestellt wurde, dass sie einen arabischen Hafen und auf derselben Reise einen israelischen Hafen besucht hatte, auf schwarze Listen gesetzt.

Die am stärksten herausfordernde Boykott-Periode kam im Oktober 1973 nach dem Yom Kippur-Krieg, als die arabischen Länder die Lieferung von Öl in die USA, Kanada, nach Großbritannien, in die Niederlande und Japan wegen deren Unterstützung Israels verboten. Sie drohten die Ölproduktion um 5% pro Monat zu kappen „bis die israelischen Streitkräfte aus allen im Krieg vom Juni 1967 besetzten Gebieten abgezogen sind“. Das Embargo dauerte nur fünf Monate.

Während einige große Firmen wie McDonald’s, Pepsi, Nestle und Toyota sich an dem Boykott beteiligten, entschieden sich viele wichtige Firmen offen Geschäfte mit Israel zu machen und den arabischen Markt zu verlieren- Dazu gehörten: Coca-Cola, Ford, Revlon, RCA, Barclays Bank, Bantam Books, Zenith, McDonnen Douglas, Sears Roebuck, General Electric, Hilton, Avis, Citibank, Hewlett Packard, Mercedes-Benz, Colgate und IBM.

Das 20. Jahrhundert hindurch boykottierte die arabische Welt auch Entertainer, die in Israel auftraten oder es unterstützten. Das hielt eine lange Liste Entertainer nicht davon ab mit Israel in Verbindung zu treten. Dazu gehörten: Elizabeth Taylor, Louis Armstrong, Frank Sinatra, Harry Belafonte, Marilyn Monroe, Jerry Lewis, Kirk Douglas, Mick Jagger, Paul McCartney, Elton John, Paul Simon und Raquel Welch.

Ein Foto von Frank Sinatra, wie er bei einem Besuch 1962 im Jerusalemer HIstadrut-Wald für seine Tochter Nancy einen Baum pflanzt.

Während die arabische Boykott-Politik fortgesetzt wurde, fanden Firmen weltweit, die äußerst entschlossen waren mit Israel Geschäfte zu machen und von den dort erfundenen und hergestellten Produkten profitieren, aber auf den arabischen Markt nicht verzichten wollten, Möglichkeiten den Boykott zu umgehen. Manche tarnten ihre Verbindung in Abteilungen ihrer Firmen und ließen diese Tochtergesellschaften mit Israel arbeiten. Andere gab einfach Unteraufträge an Firmen, die von den Arabern bereits wegen Arbeit mit Israel auf die schwarze Liste gesetzt worden waren. Es gab einige Firmen, die einfach so gute Beziehungen zu den arabischen Führern entwickelten, dass diese die Arbeit ignorierten, die sie mit Israel machten.

Israel ging in die Offensive und ermutigte jüdische Geschäftsleute weltweit keine Geschäfte mit Firmen zu machen, die sich am Boykott Israels beteiligten. An der diplomatischen Front arbeitete Israel mit den USA zusammen, um ein Gesetz zu verabschieden, mit dem es für amerikanische Firmen zum Verbrechen gemacht wurde den Boykott mitzumachen und gegen die Geldstrafen verhängt werden sollten, wenn sie sich an Boykotten beteiligten. Einige Firmen wie McDonald’s bevorzugten den wirtschaftlichen Profit mit der arabischen Welt, also zahlten sie die Geldstrafen und setzten die Unterstützung des Boykotts fort.

Israel fand auch Wege, trotz des Boykotts Geschäfte mit der arabischen Welt zu machen. In einigen Fällen kauften nicht israelische Firmen israelisches Material oder Technologie und nutzten sie, um ihre Produkte herzustellen. Sie exportierten sie dann in arabische Länder, ohne einen Hinweis darauf zu geben, woher sie stammten. Einige israelische Firmen gründeten einfach Scheinfirmen in anderen Ländern. Sie importierten die Waren aus Israel und exportierten sie unter Verwendung der Etiketten der Scheinfirma in arabische Länder. Amerikanische Firmen machten dasselbe – importierten israelische Waren und exportierten sie dann als „Made in USA“.

Israels Anstrengungen den Boykott zu umgehen waren extrem erfolgreich. Es wurde geschätzt, dass bis Ende der 1980-er Jahre 10% der jährlichen Exporte Israels – Handel im Wert zwischen $750 Millionen und $1 Milliarde – in arabische Länder ging.

Trotz dieser Versuche Israels Wirtschaft zu zerstören hat Israel eine der stärksten Wirtschaften im Nahen Osten aufgebaut. Zusätzlich befolgen die arabischen Staaten aufgrund der von Israel und Ägypten 1979, von der palästinensischen Autonomiebehörde 1993, von Jordanien 1994 unterschriebenen Verträge sowie dem Ende der Teilnahme der Golfstaaten 1994, als die arabischen Staaten des Golf-Kooperationsrats ihre Teilnahme am Boykott beendeten, den Boykott nicht mehr. Das führte zu einem massiven Aufwärtstrend der Investitionen in Israel und führte zu einer Reihe Vorfälle von Kooperation zwischen Israel und arabischen Ländern.

Koscherer McDonalds in Aschkelon, 2007

Die Geschichte der arabischen Boykottbewegung gegen Israel beweist, dass Boykott-Versuche nutzlos sind. Diejenigen, die Israel unterstützen, tun das trotz der Boykotte weiter und selbst bei denen, die Meinungsverschiedenheiten mit Israel haben könnten, ziehen es die meisten Länder, Firmen und Einzelnen es vor auf nicht die wirtschaftlichen und technologischen Profite zu verzichten, die sie von einer Beziehung zu Israel haben.

Die BDS-Bewegung sollte das zur Kenntnis nehmen.

Die Hasser bekommen ein Memo, dass Puma Israel niemals boykottieren wird

David Lange, Israellycool, 17. März 2022

Die Israelhasser haben Puma seit mehr als drei Jahren drangsaliert Israel zu boykottieren – und andere, Puma zu boykottieren – seit die Firma ankündigte, dass sie den israelischen Fußballverband sponsert.

Und die Hasser sind mit jedem einzelnen Schritt gescheitert, auch wenn sie fälschlich behaupten Siege errungen zu haben. Puma hat die ganze Zeit nicht nachgegeben.

Währendessen:

Der deutsche Sportkleidungshersteller PUMA (PUMG.DE) beschlossen hat die Tätigkeiten in seinen Geschäften in Russland einzustellen, sagte die Firma am Samstag.

Puma hat 100 Läden in Russland und bereits alle Lieferungen nach Russland eingestellt, nachdem Moskau in die Ukraine einmarschiert ist.

Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass die Hasser das nicht sonderlich gut aufgenommen haben:

Nie ist Pumas „Wir machen keine Politik“ eine größere Bauchlandung hingelegt. Niemals ist seine Scheinheiligkeit offensichtlicher gewesen.
Es ist Zeit, dass Puma seine Unterstützung von Israels Regime der militärischen Besatzung und Apartheid beendet.
Bis dahin boykottieren Sie Puma, nicht PumaFam.

Der russische Einmarsch in die Ukraine stellt für die Hasser eine furchtbare Zeit dar. Nicht weil ihnen der Verlust unschuldigen Lebens völlig egal ist, sondern weil sie erfahren, dass sie so ziemlich die einzigen sind, die die falschen Gleichsetzungen zwischen Russland und Israel ziehen.

Was BDS und Holocaust-Revisionisten gemeinsam haben

Elder of Ziyon, 26. November 2021

Anfang der 1990er Jahre wurden die Foren des Internet-Usenet von Holocaust-Leugnern mit langen, detaillierten Artikeln überschwemmt, die vorgaben zu zeigen, dass der Holocaust niemals stattfand.

Das erschreckte viele Menschen, da die meisten der Newsgruppen nicht moderiert wurden und niemand sie raushalten konnte. Manche ignorierten sie, manche versuchten neue Newsgruppen zu schaffen, in der die Leute über den Holocaust streiten konnten.

Die meisten Leute merkten nicht, dass die Antisemiten die Foren dazu nutzten ihre Argumente zu verfeinern, um effektiver zu werden.

Die leicht zu widerlegenden Punkte wurden fallen gelassen, während Argumente, die nicht so leicht widerlegt werden konnten, vorangetrieben und weiterentwickelt wurden. Offener Antisemitismus wurde zurückgefahren, während pseudowissenschaftliche Argumente optimiert wurden, damit man die Holocaust-Leugner als vernünftiger und an historischer Forschung und Debatte interessiert erscheinen lassen konnte.

Innerhalb von weniger als einem Jahr hatten die Antisemiten es geschafft sich nicht mehr wie Fanatiker, sondern wie Historiker wirken zu lassen, die einfach nur das herkömmlich Narrativ infrage stellen. Ohne Kenntnis des Kontextes, woher sie kamen und ein tief gehendes Wissen zum Thema erschienen ihre mit vielen Fußnoten versehenen Schriften einige Legitimität zu haben und konnten die Leute täuschen, die das Wesen der Propaganda nicht verstanden.

Die sogenannten Revisionisten wurden nicht weniger antisemitisch. Sie stimmen immer noch Verschwörungstheorien zu, in denen Juden Mythen propagieren, um Macht zu gewinnen. Aber indem sie sich das aufkommende Internet zunutze machten, lernten sie ihren Antisemitismus besser zu verstecken und sich als Werber für eine legitime alternative Geschichte zu präsentieren.

Auf viele Weisen ist das die Geschichte der Bewegung zum Boykott Israels, die wir heute kennen.

BDS kam nicht aus dem Nichts. Sie ist eine direkte Fortsetzung des arabischen Boykotts Israels während des gesamten 20. Jahrhunderts. Aber aus der arabischen Boykottbewegung war um die Jahrhundertwende so ziemlich die Luft raus und BDS kam, um das zu ändern und die Fallen zu vermeiden, die den arabischen Boykott durchkreuzten.

Zum einen war der arabische Boykott – wie die Holocaust-Leugner – ausdrücklich antisemitisch. Er forderte, dass Firmen, die mit arabischen Ländern handeln wollten, Fragen dazu beantworten, ob ihre Eigentümer oder Vorstandsmitglieder jüdisch seien. Er setzte jüdische Akteure und Ausführende auf schwarze Listen. Er dehnte sich in den 1970-er Jahren auf einen Boykott jüdischer Bankiers aus. Jüdischem Personal multinationaler Firmen wurde nicht gestattet einen Fuß innerhalb ihrer Grenzen zu setzen. Offener Antisemitismus sah nicht gut aus.

Eine weitere, eher technische Frage ist die, dass die USA Gesetze gegen den arabischen Boykott erließen. Das Büro für die Einhaltung von Antiboykott-Maßnahmen fasst seine Ziele so zusammen: „Diese Behörden entmutigen und verbieten US-Unternehmen unter bestimmten Umständen, bestimmte Maßnahmen zur Förderung oder Unterstützung eines Boykotts zu ergreifen, der von einem fremden Land gegen ein mit den Vereinigten Staaten befreundetes Land durchgeführt wird (nicht sanktionierter ausländischer Boykott).“

Amerikanische Antiboykott-Gesetze richten sich besonders gegen Boykotte durch Länder des Auslands. So betont BDS, dass sie angeblich eine Basisbewegung ist, eine Nichtregierungs-Bewegung, die auf einen Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ reagiert Israel zu boykottieren.

Das ist auch der Grund, dass die PLO und die palästinensische Autonomiebehörde BDS nicht offiziell unterstützen, obwohl sie ihre eigenen Bürger ermuntern Israel zu boykottieren. (Der Zentralrat der PLO begrüßte 2018 BDS ausdrücklich, aber es ist nicht klar, ob das eine offizielle Haltung als Regierungsgremium ist.) Sollten sie die Welt aufrufen BDS zu unterstützen, dann würden die amerikanischen Antiboykott-Vorschriften greifen und US-Bürger würden bestraft werden. Die Anti-BDS-Gesetze auf Ebene der Bundesstaaten sind zum Teil dazu gedacht das Schlupfloch zu stopfen, das die BDS-Bewegung ausnutze, um sicherzustellen, dass die Kampagne nicht mit den US-Gesetzen auf nationaler Ebene in Konflikt gerät.

Die BDS-Bewegung ihrerseits gibt sich enorme Mühe jede Verbindung zu Boykotten der Arabischen Liga zu bestreiten und sagt: „BDS-Aktivisten handeln nicht im Rahmen des Boykotts der Arabischen Liga, die zum Boykott von und Investitionsabzug aus jedem Unternehmen aufruft, das Geschäfte mit oder in Israel macht. Moderne BDS-Kampagnen richten sich direkt an zivilgesellschaftlichen Gruppen der Palästinenser aus – nicht an Regierungen oder politischen Parteien.“ Das wird so gemacht, um US- und möglicherweise europäische Sanktionen zu vermeiden.

Die BDS-Anhänger sind genauso antisemitisch wie ihre Vorläufer. Ihre Bewegung ist eine Fortsetzung des arabischen Boykotts. Wie die Holocaust-Leugner machen uns sie gewaltig vor, sie seien legitime Akteure. Wie die Holocaust-Leugner versuchen sie aus den Fehlern ihrer Vorgänger zu lernen, um legitimer zu erscheinen.

Und wie bei den Holocaust-Leugnern sehen die, die klar sehen können, dass sie genauso antisemitisch sind wie sie es schon immer waren.

BDS beweist wieder einmal, dass es ihnen nur um Antisemitismus geht

Die Weigerung einer Schriftstellerin ihr Werk ins Hebräische übersetzen zu lassen, sowie Ben & Jerry’s Unfähigkeit zu erklären, warum sie Israel für Boykotte aussuchen, sagen uns alles, was wir darüber wissen müssen, wie Judenhass gerechtfertigt wird.

Jonathan S. Tobin, Israel HaYom, 13. Oktober 2021

Die irische Schriftstellerin Sally Rooney glaubt, sie sei eine Menschenrechtsverfechterin und dass Vorurteile und Hass nichts mit ihrer Arbeit oder ihren verschiedenen politischen Einstellungen zu tun haben. Was Ben Cohen und Jerry Greenfield angeht – die Ben und Jerry; die die gleichnamige Eiskrem-Marke gründeten – so gehören sie zu den führenden Progressiven des Landes. Die Zwei glauben, sie seien gerechte Fürsprecher sozialer Gerechtigkeit.

Doch trotz ihrer stark beworbenen guten Absichten und gewaltigen Selbstverliebtheit werben Rooney, Cohen und Greenfield für Hass auf Juden. Was es so ärgerlich macht ist, dass niemand von ihnen – und andere, die die BDS-Bewegung gegen Israel ebenfalls unterstützen – ehrlich genug ist die Konsequenzen ihres Tuns einzugestehen. Mit der Weigerung zuzugeben, dass eine Bewegung zu stützen, die Israels Vernichtung anstrebt, an sich inhärent antisemitisch ist, bestreiten sie nicht nur, was sie tun, sondern demonstrieren die Art und Weise, wie zeitgenössische intellektuelle Moden der Linken Hass ermöglichen, der sich Juden herausgreift.

Rooneys Fall ist ziemlich geradeheraus, trotz ihrer Versuche an der Illusion festzuhalten, sie habe die moralische Überlegenheit für sich gepachtet.

Die Romanautorin, deren drittes Buch Beautiful World, Where Are You, gerade veröffentlicht worden ist, hat dem israelischen Verleger, der ihre zwei vorherigen Fiktions-Arbeiten bearbeitete, mitgeteilt, dass sie ihm nicht erlauben wird die neue zu veröffentlichen. Nach Angaben der Firma Modan Publishing sagte sie ihnen, sie habe kein Interesse daran, dass ihr Buch auf Hebräisch oder in Israel veröffentlicht wird. In der Folge sagte sie, ausgelöst von einem von Human Rights Watch ausgegebenen, verleumderischen Bericht, der Israel fälschlich als „Apartheidstaat“ bezeichnete, unterstütze sie die BDS-Bewegung, die eine Beendigung allen Handels und aller Kontakte mit dem jüdischen Staat fordert.

Sie sagte der New York Times in einer E-Mail, sie habe zwar nichts dagegen ihre Schrift auf Hebräisch erscheinen zu sehen, aber „Ich haben schlicht nicht das Gefühl, es wäre für mich unter den aktuellen Umständen richtig einen neuen Vertrag mit einer israelischen Firma zu akzeptieren, die sich nicht öffentlich von der Apartheid distanziert; sie sagte, sie reagiere „auf den Aufruf der palästinensischen Zivilgesellschaft“ und gebe Solidarität mit „ihrem Kampf um Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit“ Ausdruck.

Zwei Dinge muss man zu ihrer Haltung deutlich verstehen.

Eines ist, dass das Ziel von BDS nicht darin besteht Israels Politik gegenüber der Westbank und dem Terroristenstaat der Hamas im Gazastreifen oder für palästinensische Unabhängigkeit als Teil einer Zweistaatenlösung einzutreten. Deren Ziel ist es Israel, den einzigen jüdischen Staat, zu beseitigen. Das Gerede von Apartheid ist nicht nur eine Verzerrung der anormalen Lage in den Gebieten, wo die Palästinenser wiederholt Friedensangebote abgelehnt haben; es ist ihre falsche Beschreibung des Lebens innerhalb der einzigen Demokratie im Nahen Osten.

Wie der Guardian berichtete, war Rooney eine von vielen Typen in der Literatur, die einen im Mai veröffentlichten „Brief gegen Apartheid“ unterschrieben, der von 1948 (und nicht von 1967, als Israel als Teil eines Verteidigungskriegs in Besitz der Westbank kam) als Beginn der „israelischen Siedler-Kolonialherrschaft“ sprach und Israels Versuche seine Bürger – Juden wie Araber – gegen mehr als 4.000 Terror-Raketen und Flugkörper verteidigen, die von der Hamas im Gazastreifen losgeschossen wurden, als einem „Massaker an Palästinensern“ bezeichnete. Einfach ausgedrückt: Der Brief ist nicht nur ein Handbuch israelfeindlicher Lügen und antisemitischer Stereotype, sondern unvereinbar mit jeder Vorstellung von Frieden, die nicht Israels Vernichtung beinhaltet.

Das bedeutet: Um Rooneys Definition einer israelischen Firma zu entsprechen, die sich von „Apartheid“ distanziert, müssten sie sich dem Aufruf zur Beseitigung ihres Landes anschließen.

Etwas subtiler, aber nicht weniger vernichtend, war die Erklärung von Cohen und Greenfield für den Teilboykott Israels, der von der Firma ausgeübt wird, die sie gründeten, aber später an die Unilever Corporation verkauften.

In einem auf HBO gesendeten Interview mit Axios, versuchte das Paar die Entscheidung des woken, unabhängigen Vorstands zu verteidigen, auf deren Aufrechterhaltung sie beharrten, als sie ihre Firma verkauften. Sie betrachten die Entscheidung ihren israelischen Partner fallenzulassen und den Verkauf von Produkten in Teilen des von 1949 bis 1967 von Jordanien illegal besetzten Jerusalem sowie in der Westbank zu verbieten, als Protest gegen das, von dem sie behaupten es sei illegale Politik Israels.

Aber als Axios-Reporterin Alexi McCammond sie fragte, warum sie glauben, es sei richtig Israel zu boykottieren, aber keine anderen Länder, deren Politik sie nicht zustimmen, war das Paar verwirrt.

McCammond wollte wissen, warum sie nicht den Verkauf von Eiskrem in Texas einstellen, das ein Gesetz gegen Abtreibung, sobald ein Herzschlag des Fötus entdeckt wurde, verabschiedet hatte, und gegen das alle Progressiven sind. Sie fragte auch, warum sie nicht den Bundesstaat Georgia boykottieren, der ein Wahlintegritätsgesetz hat, das Liberale verreißen und das die Major League Basektball motivierte ihr Allstar-Spiel 2021 von Atlanta nach Denver zu verlegen.

Die Antwort auf diese Rückfragen war verblüfftes Schweigen, gefolgt von einem nervösen Lachen. Axios berichtete: „Ich weiß nicht“, sagte Cohen mit einem Lachen. „Das ist eine interessante Frage. Ich weiß nicht, was das erreichen würde. Wir arbeiten an diesen Fragen, am Stimmrecht. … Ich denke, Sie stellen eine wirklich gute Frage. Und ich denke, ich muss mich hinsetzen und darüber eine Weile nachdenken.“

Als er wegen Texas und dem neuen Abtreibungsgesetz gedrängt wurde, antwortete er: „Mit dieser Begründung sollten wir nirgendwo mehr Eis verkaufen. Ich habe Probleme mit dem, was in fast jedem Staat und Land gemacht wird.“

Natürlich wird Ben & Jerry’s nicht aufhören seine Produkte in Texas und in Georgia zu verkaufen. Demonstration der eigenen Tugend zur Unterstützung für Umweltschutz und anderen modischen linken Anliegen hat sich als für ihre Firma profitabel erwiesen. Sie werden ihre Grundlinie nicht gefährden, indem sie sich aus Bereichen zurückziehen, in denen sie viel Geld verdienen.

Es ist kein Zufall, dass Israel das Land ist, das von sogenannten Menschenrechts-Verfechtern wegen seiner angeblichen Verbrechen immer ausgesondert wird, obwohl andere Staaten ignoriert werden, die echte Tyranneien sind. Israel ist der einzige Staat der Welt, der eine globale Bewegung hervorgebracht hat, die auf seine Zerstörung abzielt. Nur Juden und jüdische Rechte werden auf diese Weise behandelt, was heißt, dass BDS, in welcher Form auch immer, wie der Antizionismus auch, inhärent antisemitisch ist. Und die Tatsache, dass einige Juden, wie Cohen und Greenfield, oder Gruppen mit jüdischen Namen wie die Jüdische Stimme für Frieden, die antisemitische Ritualmordverleumdungen propagieren, sie unterstützen, keinen Freifahrtschein für eine Bewegung ausstellt, die ihr eigenes Volk für Hass und Diskriminierung ins Visier nimmt.

Das ist der Grund, dass Gesetze, auf die in Bundesstaaten im ganzen Land gedrängt wird, diese Firmen zu bestrafen, die diskriminierendes kommerzielles Verhalten gegen Israel und Juden betreiben, nicht nur keine Verletzung der freien Meinungsäußerung sind, sondern auch dringend gebraucht werden.

In einem großen Teil der Mainstream-Medien und der höflichen liberalen Gesellschaft wird BDS immer noch wie ein legitimer Protest behandelt statt wie Antisemitismus. Die zunehmende Akzeptanz der kritischen Rassentheorie und Intersektionalität ist Teil des Grundes dafür, weil diese toxischen Ideen einen Erlaubnis-Ausrutscher für Antisemitismus liefern, solange er sich in die Rhetorik der Linken kleidet.

Aber das Handeln von Leuten wie Rooney und Ben & Jerry’s reißen dieser Ausrede den Schleier herunter. Diejenigen, die glauben, dass einzig Israels Bemühungen sich gegen den Krieg der Palästinenser gegen seine Existenz zu verteidigen oder jüdische Rechte in Anspruch zu nehmen, die unerträglichsten Taten sind, die wo auch immer auf dem Planten geschehen, darf nicht erlaubt werden als diejenigen zu posieren, die Gutes tun. Aktiv oder passiv sind sie mitschuldig an einer Hass-Kampagne mit einem antisemitischen Ziel, das im Wesentlichen Terrorgewalt rechtfertigt. Diejenigen, die solch widerwärtiges Verhalten an den Tag legen, verdienen dieselbe Schande und Boykotte, die sie gegen Israel und die Juden führen wollen.

Unbezahlbarer BDS-Versager des Tages (Hauptrolle: Jeremy Corbyn)

David Lange, Israellycool, 25. Juli 2021

Seit geraumer Weile haben die Israelhasser jetzt die „Boykottiert Puma“-Trommel geschlagen. Die offizielle Internetseite der BDS-Bewegung sagt dazu:

Der globale Sportkleidungshersteller Puma ist an Verletzungen des Völkerrechts und der Menschenrechte beteiligt. Puma ist der Hauptsponsor des Israelischen Fußballbundes (IFA), zu dem Mannschaften in Israels illegalen Siedlungen in besetztem palästinensischem Land gehören.

Zusätzlich betreiben Pumas aktuelle und ehemalige Lizenznehmer in Israel Betriebe in illegalen israelischen Siedlungen.

Israels Militärbesatzung vertreibt palästinensische Familien, mit Kindern, aus ihren Häusern um für diese Siedlungen Platz zu machen. Israelische Siedlungen werden vom Völkerrecht als Kriegsverbrechen betrachtet.

Mehr alle 200 palästinensische Sportvereine haben Puma aufgerufen das Sponsoring zu beenden und die Unterstützung von Israels illegalem Landraub zu beenden.

Puma verkauft sich selbst als Firma, die sich für Gleichheit einsetzt, aber sie finanziert die Apartheid, die die IFA hilft aufrecht zu erhalten.

Im Juli 2018 wurde verkündet, dass Adidas die IFA nach einer internationalen Kampagne und der Lieferung von mehr als 16.000 Unterschriften an den Hauptsitz von Adidas nicht weiter sponsert

Wir können das noch einmal schaffen. Schließen Sie sich palästinensischen Sportlern beim Boykott von Puma an, bis die Firma ihre Unterstützung für Israels illegalen Landraub einstellt.

Ist es nicht zum Kotzen, wenn jemand das Memo nicht bekommt?

Irgendwie liebe auch ich dieses Foto.

(Tipp: Sussex Friends of Israel)