Arabisches Online-Magazin zitiert buchstäblich Goebbels, um das „Wesen der Juden“ zu beschreiben

Elder of Ziyon, 6. April 2017

Das arabische Online-Magazin „Highlights“ hat einen Artikel „Das Wesen der Juden, wie die Nazis sie sahen“. Mit welchem Foto der Artikel bebildert ist, sehen Sie oben.

Es handelt sich um eine arabische Übersetzung eines 1929 von Joseph Goebbels geschriebenen Aufsatzes mit dem einfachen Titel „Der Jude“.

Darin heißt es:

Es ist zwecklos sich gegen den Juden zu verteidigen. Er wird blitzschnell aus seiner Sicherheit zum Angriff vorgehen und mit seiner Rabulistik alle Mittel der Verteidigung beim Gegner zerbrechen.

Schnell macht er aus dem Gegner das, was der eigentlich an ihm bekämpfen wollte: den Lügner, den Unruhestifter, den Terroristen. Nichts wäre falscher, als wollte man sich dagegen verteidigen. Das möchte der Jude ja. Er erfindet dann täglich neue Lügen, gegen die sich sein Gegner numehr zur Wehr setzen muß, und das Ergebnis ist, er kommt vor lauter Rechtfertigung nicht zu dem, was der Jude eigentlich fürchtet: ihn anzugreifen. Aus dem Angeklagten ist nun der Ankläger geworden, und der drückt mit viel Geschrei den Ankläger in die Anklagebank hinein. So ging es bisher immer, wenn ein Mensch oder eine Bewegung sich unterstand, den Juden zu bekämpfen. So auch würde es uns ergehen, wären wir nicht bis ins letzte über seine Wesenheit orientiert, und hätten wir nicht den Mut, aus dieser Erkenntnis unsere radikalen Schlüsse zu ziehen. Und die sind:

  • Man kann den Juden nicht positiv bekämpfen. Er ist ein Negativum, und dieses Negativum muß ausradiert werden aus der deutschen Rechnung, oder es wird ewig die Rechnung verderben.
  • Man kann sich mit dem Juden nicht über die Judenfrage
    auseinandersetzen. Man kann ja doch niemandem nachweisen, daß man das Recht und die Pflicht habe, ihn unschädlich zu machen.
  • Man darf dem Juden im Kampf nicht die Mittel zubilligen, die man jedem ehrlichem Gegner zubilligt; denn er ist kein ehrlicher Gegner; er wird Großmut und Ritterlichkeit nur dazu ausnutzen, seinen Feind darin zu fangen.
  • Der Jude hat in deutschen Fragen nicht mitzureden. Er ist Ausländer, Volksfremder, der nur Gastrecht unter uns genießt, und zwar ausnahmslos in mißbräuchlicher Weise.
  • Die sogenannte religiöse Moral des Juden ist keine Moral, sondern eine Anleitung zum Betrug. Deshalb hat sie auch kein Anrecht auf Schutz und Schirm der Staatsgewalt.
  • Der Jude ist nicht klüger als wir, sondern nur raffinierter und
    gerissener. Sein System kann nicht wirtschaftlich – er kämpft ja
    wirtschaftlich unter ganz anderen Moralgesetzen als wir -, sondern nur politisch gebrochen werden.
  • Ein Jude kann einen Deutschen gar nicht beleidigen. Jüdische
    Verleumdungen sind nur Ehrennarben für einen deutschen Judengegner.
  • Der Wert eines deutschen Menschen oder einer deutschen Bewegung steigt mit der Gegnerschaft des Juden. Wird jemand vom Juden bekämpft, so spricht das absolut für ihn. Wer nicht vom Juden verfolgt oder gar von ihm gelobt wird, der ist nutzlos und schädlich.
  • Der Jude beurteilt deutsche Fragen immer vom jüdischen Standpunkt aus. Deshalb ist das Gegenteil von dem was er sagt richtig.
  • Man muß zum Antisemitismus ja oder nein sagen. Wer den Juden schont, der versündigt sich am eigenen Volk. Man kann nur Judenknecht oder Judengegner sein. Die Judengegnerschaft ist eine Sache der persönlichen Sauberkeit.

Mit diesen Grundsätzen hat die judengegnerische Bewegung Aussicht auf Erfolg. Und eine solche Bewegung wird vom Juden deshalb auch nur ernst genommen und gefürchtet.

Daß er dagegen lärmt und aufbegehrt, ist nur ein Beweis dafür, daß sie richtig ist. Wir freuen uns deshalb darauf, umgehend auf diese Zeilen in den jüdischen Gazetten die diebezügliche Quittung zu finden. Man mag dort Terror schreien. Wir antworten darauf mit dem bekannten Wort Mussolinis:

„…Terror? Niemals! Es ist Sozialhygiene. Wir nehmen diese Individuen aus dem Umlauf, wie ein Mediziner einen Bazillus aus dem Umlauf nimmt…“

Nur für den Fall, dass es nicht deutlich genug ist: Die Übersetzung ist in dem Teil des Magazin platziert, die „Die Sache Palästinas“ heißt.

Es ist also bemerkenswert, wie genau Goebbels‘ Rat in der arabischen Welt angenommen worden ist – offiziell geht es um „Zionisten“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. März – 1. April 2017)

Sonntag, 26.03.2017:

Die PA hat die arabischen Schulen in Jerusalem angewiesen einen Tag lang zu streiken. Grund: Israel hat verfügt, dass diese Schulen zu denselben Zeiten Ferien machen wie die übrigen Schulen in Israel. Nach Lesart der PA soll die israelische Anweisung die Bildung in den Schulen untergraben. (Und um gegen Ferien und Unterrichts-„Ausfall“ zu protestieren, wird halt Unterricht ausfallen gelassen…)

Nach dem Mord an dem Hamas-Führer im Gazastreifen sind die israelischen Streit- und Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Hamas hat Racheaktionen angekündigt.

Der Generalsekretär erzählte einer saudischen Zeitung, dass Mahmud Abbas plant auf dem Arabischen Gipfel einen neuen „Friedensplan“ vorzulegen. Dieser soll „neue Lösungen“ beinhalten.

Montag, 27.03.2017:

Fatahs Botschaft an PA-Studenten: Israel wird ausgelöscht und „Palästina“ werden – und das wird durch Gewalt und Terror erreicht werden.

Dienstag, 28.03.2017:

Ausgerechnet: Mahmud Abbas forderte Israel in Brüssel nach einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini auf, die „neuen Gelegenheiten“ für Frieden nicht zu verschwenden.

Die Hama hat eine Kurzstreckenrakete entwickelt, die einen stärkeren Sprengsatz hat.

Hamas-Führer Khaled Meschaal tönt wieder (aus dem sicheren Exil): Wir befinden uns in einem offenen Krieg mit Israel. Unser Wille und unser Glaube sind mächtiger als ihre (Israels) Waffen.

Donnerstag, 30.02.2017:

Die Hamas veröffentlichte neue Propagandavideos und –poster; auf diesen nimmt sie führende israelische Politiker ins Fadenkreuz.

Die PA macht mit Umweltverschmutzung weiter: Der nach Israel fließende kleine Fluss Ayalon wird durch massenhaft illegal abgeladenen Müll vergiftet. Die illegalen Müllabladungen wurden bereits mehrfach angemahnt, aber die PA unternimmt nichts.

Freitag, 31.03.2017:

Die Terrorgruppe Islamischer Staat/ISIS ist im Sinai so aktiv, dass Israels Regierung für ihre Bürger eine Reisewarnung für die Halbinsel ausgegeben hat. Die Anhänger des IS haben im Sinai stark zugenommen, vor allem der salafistische Zweit (die Zahl der sich dem IS zugehörig fühlenden Beduinen sind weniger stark gestiegen).

Die PA-Araber reagierten mit den üblichen Verleumdungen auf die Ankündigung der „Ersatzsiedlung“ für das abgerissene Amona (die den Landregeln entsprechen soll): Das stärke das israelische Apartheidregime.

Drei Dutzend PA-Schulen sind nach Terrormördern benannt, die von den Schülern/Schülerinnen als große Vorbilder betrachtet werden.

Jibril Rajoub, Terror-Sportchef der PA, lässt wissen, dass Israel kein Friedenspartner sei. (Und das von einem, der ständig gegen Juden und Israel hetzt.)

Samstag, 01.04.2017:

Die Hamas kündigte jetzt an, dass sie UNO-Mitarbeitern und Personal des Roten Kreuzes ungehindert den Übergang nach Israel in beide Richtungen passieren lassen wird.

Für die, die nicht glauben, dass die PLO und die PA Terror fördern

Elder of Ziyon, 26. Januar 2017

Die New York Times berichtet:

Die Trump-Administration bereitet Executive Orders vor, die den Weg für eine drastische Reduzierung der Rolle der Vereinigten Staaten in den Vereinten Nationen und weiteren internationalen Organisationen bereiten würden; außerdem würde damit ein Prozess beginnen, mit dem bestimmte Arten multilateraler Verträge überdacht und möglicherweise aufgekündigt werden.

Die ersten beiden Entwürfe der Anordnungen mit dem Titel „Auditing and Reducing U.S. Funding of International Organizations“ (Überprüfung und Reduzierung von US-Geldern für Internationale Organisationen), die die New York Times erhalten hat, fordert die Beendigung der Finanzierung jeglicher UNO-Organisationen oder anderer internationaler Körperschaften, auf die eine oder mehrere Kriterien zutreffen.

Diese Kriterien schließen Organisationen ein, die der palästinensischen Autonomiebehörde oder der PLO volle Mitgliedschaft geben oder Programme unterstützen, die Abtreibungen oder jegliche Aktivitäten finanzieren, die Sanktionen gegen den Iran oder Nordkorea umgehen. Der Entwurf fordert zudem die Beendigung der Finanzierung einer jeden Organisation, die „von  einem Staat kontrolliert oder beträchtlich beeinflusst wird, der Terrorismus fördert“ oder für die Verfolgung marginalisierter Gruppen oder systematischer Verletzung von Menschenrechten verantwortlich ist.

Wir wissen, dass Terror-Apologeten das attackieren mit der Behauptung attackieren werden, dass die PLO und die PA keine Terrorgruppen sind.

Nur um sicherzustellen, dass sie auf dem aktuellsten Informationsstand sind, gibt es hier einen Screenshot der offiziellen PLO-Internetseite, die einen Teil eines Videos zeigt, den sie zu Ehren des Jahrestages des Todes von Ali Salameh, der „roten Prinzen“ haben; dieser war der Anführer der Terrorgruppe Schwarzer September, die hinter dem Olmypia-Massaker von München steckte.

Ich hatte bereits gezeigt, dass die PA öffentlich um Salameh trauert.

Doch dieses Video beginnt mit Fotos vieler anderer terroristischen „Märtyrer“ aus vielen Terrorgruppen, nicht nur der Fatah. Zum Beispiel wird PFLP-Gründer George Habasch gezeigt, der für zahlreiche Flugzeugentführungen in den 1970-er verantwortlich war.

Auf dem Ehrenplatz direkt neben Yassir Arafat (dem Gründervater des modernen Terrorismus) gehört dem Gründer der Hamas, Scheik Yassin. Egal, was Jimmy Carter glaubt, die Hamas wird heute allseits als Terrorgruppe begriffen.

Ja, die PLO fördert Terror. Nur weil der Westen sich daran gewöhnt hat ihnen seit einigen Jahrzehnten Geld zu schicken, ändert das nichts an der Tatsache.

Jeder objektive Beobachter würde wissen, dass der oslo-Friedensprozess durch die Entscheidung der PLO im Jahr 2000 einen Krieg gegen israelische jüdische Zivilisten anzufangen, statt Frieden auszuhandeln, praktisch abgebrochen wude.

Es ist mehr als tragfähig damit aufzuhören die PLO so zu behandeln, als sei sie ein ehrenwertes Mitglied der Weltgemeinschaft – es ist zwingend notwendig.

Es ist mehr als Terror

Über die Wahrnehmung des Krieges gegen Israel

Yaffa Ganz, Isarel National News, 3. Juli 2003 

Israel und die arabischen Staaten befinden sich nicht länger im Krieg: „Terror und Gewalt“ ist in den Medien und im internationalen Sprachgebrauch der neueste Slogan für die vergangenen 55 Jahre Kampf im Nahen Osten. „Terror“ ist gewöhnlich das, was die Araber anrichten; „fortgesetzte Gewalt“ ist die jüdische Antwort. Zwei gleich hässliche Seiten einer fehlerhaften Münze.

Aber im Konflikt im Nahen Osten geht es nicht um Terror oder Gewalt. Das ist das unglückselige Ergebnis, nicht die Ursache. Und Israel kämpft nicht gegen Terror. Es kämpft um sein Überleben und um sein Existenzrecht als jüdischer Staat in seiner alt hergebrachten, historischen, universell anerkannten, nie aufgegebenen Heimat.

Das derzeit favorisierte Heilmittel unseres ewigen Marsches zum „Frieden“ ist die Roadmap, der jüngste einer Reihe von Plänen den jüdischen Staat aufzuteilen, zu schwächen, zu verstümmeln oder auf andere Art und Weise handlungsunfähig zu machen.

Seit der Balfour Declaration 1917 haben wir eine dauernde Parade von Vorschlägen und Aktivitäten erlebt – Teilungspläne, Grenzen, die wieder und wieder neu gezogen wurden, militärische Zusammenstöße, komplette Kriege, Waffenruhen, Waffenstillstandslinien, Resolutionen, nicht enden wollende Konferenzen und nun die Hudna (wir werden sehen, wie lange die dauern wird…). Alle wurden ersonnen, um den ultimativen Frieden im Nahen Osten zu erlangen. Es gab die Peel Kommission in den 30-er Jahren; den Teilungsplan der UNO; die Resolutionen 181, 194 und 242; den Rogers-Plan; die Konferenzen von Genf und Madrid und die viel umworbenen Oslo-Vereinarungen. Scharm-el-Scheik, Wye, Camp David, Taba – alle waren sie Gastgeber für Friedens- und Problemlösungs-Versammlungen. Kissinger, Reagen, Schultz, Baker, Ross, Clinton, Tenet, Zinni, die Saudis und nun Präsident Bush haben alle ihre vereinte Weisheit beigesteuert, leider Gottes vergeblich.

Das einzige, was jeder einzelne dieser Pläne, Vorschläge, Teilungen und Vereinbarungen mit den anderen gemein hatte, ist, dass jeder einzelne weitere israelische Rückzüge, Beschränkungen und Aufgaben mit sich brachte, kompensiert natürlich durch unveräußerliche internationale Garantien und Versprechen auf Unterstützung in der Zukunft. Die Araber akzeptierten oder unterzeichneten eine ganze Reihe dieser Vereinbarung und fuhren dann prompt fort, sie zu verletzen, zu brechen, darauf herumzutrampeln und jede einzelne von ihnen zur Farce zu machen. Wie im Fall der gegenwärtigen Hudna sind arabische Vereinbarungen mit dem Feind ein zeitweiser, taktischer Schachzug. Gerede von einer „Zweistaaten-Lösung“ ist ein Schritt in Richtung eines judenreinen Nahen Ostens. Ihr Krieg gegen die Juden ist keine politische Lage, die Kompromiss und Lösungsvorschläge zulässt; es geht in diesem Krieg um Sieg oder Tod, ein ehrbarer und historischer arabischer Lebensstil.

Als die jüdische Besiedlung Palästinas 200 Jahre vor der Gründung des jüdischen Staates zuzunehmen begann, als Palästina eine weit abgelegene Provinz des osmanischen Reichs war und die arabische Bevölkerung Palästinas (zu dem damals auch Transjordanien gehörte) sehr gering war und weit verstreut lebte, griffen die Araber trotzdem jedes Zeichen jüdischer Besiedlung an, führten Krieg gegen sie, terrorisierten, schlachteten sie ab, bestahlen sie und taten ihr Möglichstes, sie zu vernichten. Und trotzdem war diese Besiedlung das, was einen von Armut geschlagenen, trostlosen, leeren Landstrich in ein Land verwandelte, in dem Milch und Honig fließt.

Beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beschrieben Franklin Roosevelt und Winston Churchill einen Prozess massiver arabischer Einwanderung nach Palästina.

Wo kamen sie her – all diese Immigranten – und warum tauchten sie plötzlich auf? Sie kamen aus den Ländern der Umgebung, weil die jüdische Besiedlung in Palästina ein neues und lebendiges wirtschaftliches Umfeld geschaffen hatte.

Und je mehr neue arabische Immigranten ankamen, desto mehr protestierten sie gleichzeitig gegen die jüdische Anwesenheit. Ihr nicht endender Krieg wurde in dieser Zeit vor der Staatsgründung und vor dem „Terror“ (!) „Anschläge“ oder „Pogrome“ genannt und ihre wahllosen Morde und Zerstörungen sind seitdem ohne Unterbrechung weiter gegangen – außer wenn wir sie selbst unterbrachen. Sie töteten und zerstörten vor der jüdischen Unabhängigkeit, bevor es ein „Flüchtlingsproblem“ gab, vor den 1967 erweiterten Grenzen, vor der Vereinigung Jerusalems und bevor es irgendwelche verstreuten Siedlungen oder Außenposten in der leeren, windigen Landschaft in Judäa und Samaria gab.

Nebenbei gesagt, die Araber sind das einzige Volk in der Welt, dessen „Flüchtlingsproblem“ seit 55 Jahren andauert, über drei bis vier Generationen hinweg. Sie sind die einzigen Flüchtlinge der Welt, die nie aussterben, die nie von der UN-Flüchtlingsliste gestrichen werden und die einzigen, die nicht in anderen Ländern aufgegangen sind, trotz eines riesigen „Mutterlandes“ Arabien mit seinen 22 Staaten, dreihundert Millionen Menschen (die fast alle eine gemeinsame Kultur, Sprache und Religion teilen), unendlicher Weiten leeren Landes und unbeschreiblichem Reichtum und Ressourcen. Auf UNRWA-Postern wurden die arabischen „Flüchtlinge“ als „Überlebende“ dargestellt. Das sind sie in der Tat.

Israel muss sich nicht bloß einer Gruppe – oder Gruppen – von isolierten Terroristen erwehren. Es muss mit einer kompletten Kultur von Gewalt, Hass, Blutfehden, Diebstahl und Ausweichen jeglicher Verantwortlichkeit klar kommen, die in muslimischen Ländern und muslimischer Kultur heimisch ist. Sogar „modernere“ arabische Staaten wie Ägypten oder Jordanien befinden sich ständig in der Gefahr, wieder in soziales Chaos und die blutige Vorstellungswelt islamischer Kriegsführung abzugleiten. Sie war brutal und ist es immer noch.

Die Araber führten Krieg mit den Juden, bevor es überhaupt den Gedanken einer arabisch-palästinensischen Nation oder eines entsprechenden Staates gab. Palästinenser waren die Juden Palästinas; die Araber waren einfach Araber – Teil des großen, arabischen Pan-Arabien – einer großen, zusammenhängenden arabische Nation, die sich über den ganzen Nahen Osten erstreckte und die gesamten, hoch homogenen arabischen Landstriche und ihre Bevölkerung umfasste. Und obwohl kleine Anzahlen Juden und Christen im Status der Dhimmis (ein Status der Semi-Dienstbarkeit, wie sie im Koran für Nicht-Muslime vorgeschrieben wird) leben mochten, waren Ungläubige (d.h. alle Nicht-Muslime) unwillkommen. In ihrem heiligen Krieg gegen die Juden erkennen die Araber keine Unschuldigen an, keine Nicht-Kombattanten, keine Frauen, keine Kinder. Alle sind der Feind; ganz Palästina ist heilige, „arabische“ Erde, und diese Erde muss judenrein sein.

Tatsächlich sind bereits aus einem großen Teil des Nahen Ostens die Juden entfernt worden. 850.000 verließen die arabischen Länder oder wurden 1948 systematisch aus den arabischen Ländern hinaus gezwungen; der Rest wanderte bald darauf aus. Statt der großen, blühenden und antiken Gemeinschaften bleiben nur ein paar winzige Überreste in wenigen Ländern wie Marokko, dem Iran oder Ägypten übrig (von denen alle nervös, gefügig, vorsichtig und verängstigt sind). Was Hitler in Europa nicht schaffte, hat der Islam im Nahen Osten erreicht.

Hitler hatte seine Endlösung; der Jihad wird die Länder des Islam reinigen, von Südostasien über den fruchtbaren Halbmond und Afrika bis zur Straße von Gibraltar, von Ägypten und dem Sinai im Süden bis zur Türkei, Südrussland und dem Balkan im Norden.

Das klingt verrückt? Arabische Führer aller Schattierungen erklären und deklamieren das in ihren täglichen Radio- und Fernsehsendungen, in ihrer Presse, in ihren Schulbüchern, in ihren Reden. Sie sagen es öffentlich, laut und deutlich, in allen Sprachen, aber hauptsächlich auf Arabisch. Ihre englischen Verkündigungen sind gedämpfter, berücksichtigen westliche Sensibilitäten. Aber lesen Sie einige Zeitungen auf Arabisch; hören Sie einigen wenigen Predigten in den Moscheen der ganzen Welt zu; setzen Sie sich in die Madrassas, die sich in der westlichen Welt ausbreiten, wo Millionen arabischer Kinder den Islam studieren. Oder – verbringen Sie ein paar Wochen in Israel und zählen Sie die Mörsergeschosse auf ruhige, zivile Zentren, die Schüsse auf nicht damit rechnende Unschuldige auf Autobahnen und die Selbstmord-Bomber, wo immer sie eindringen können.

Kürzlich wurde Anjem Choudary, der Führer von Al Muhajiroun in Großbritannien (einer islamischen Gruppe) von Ori Golan für die Jerusalem Post interviewt. Das Interview erschien in der Jerusalem Post vom 27. Juni 2003. Herr Choudary erklärte öffentlich und unverfroren: „In Israel gibt es keine Zivilisten. Sie müssen berücksichtigen, dass sie muslimisches Land besetzen.“ [Anmerkung d. Autorin: Er bezog sich ausdrücklich auf das gesamte Land Israel, nicht nur die 1967 eroberten Gebiete.]

Einschließlich Babys und alten Frauen??? Im Land sind diese Leute die Besatzer und Aggressoren und Teil der Grausamkeiten, die, so weit es uns betrifft, genauso schlimm, wenn nicht schlimmer sind als Nazideutschland.

Ist der Islam eine friedliche Religion? Nein, das können wir nicht sagen, weil die Wurzeln des Wortes Islam nicht „Frieden“ ist, sondern „Unterwerfung“ – komplette Unterwerfung unter den Schöpfer.

Was ist mit dem Briten, der den Selbstmordanschlag in Tel Aviv ausgeübt hat? Man muss sich freuen, wenn Mit-Muslime ihre Pflichten erfüllen. Es ist eine sehr noble Sache? Er wird ins Paradies eingehen.

Obwohl diese Dinge öffentlich in England ausgesprochen – und veröffentlicht – wurden, findet es der Westen immer noch schwierig (wenn nicht unmöglich) in diesen Begrifflichkeiten zu denken. Aber sollte es je einen heiligen Krieg gegeben haben, dieser ist es. Als solcher muss er nicht mit Stahl gekämpft werden, sondern mit Glauben. Die Araber glauben das. Das ist der Grund, warum ihre Selbstmordbomber so begierig darauf sind, sich in die Luft zu sprengen. Sie sind sicher, dass Allah auf sie wartet, um sie am Tor ins Paradies zu begrüßen. Und die, die sich nicht in die Luft jagen, stehen daneben und applaudieren. Der Rest der Welt spricht darüber, den Terrorismus zu bekämpfen, Frieden zu fördern, Grenzen zu ziehen, Vereinbarung zu unterschreiben. Der Westen tendiert dazu zu denken, dass alles sauber kontrolliert, geregelt und rational in Ordnung gebracht werden kann. Aber das ist Selbsttäuschung. Gewalt muss mit Gewalt begegnet, Feuer mit Feuer bekämpft, dem Bösen mit Gutem begegnet und verbogenem, mörderischem Glauben muss mit der Wahrheit entgegen getreten werden.

Amerika wachte nach dem 11.9. auf, entwickelte aber einen Tunnelblick. Obwohl endlich sensibilisiert für die möglichen Gefahren für das amerikanische Wohlergehen, scheint Präsident Bush zu denken, dass Gefahren für Israel ein geringeres Problem darstellen.

Dabei ist überhaupt Israels Existenz der Grund und die Rechtfertigung für arabischen Hass und Gewalt. Sogar die gut meinenden Völker der Welt werden nicht lange zustimmen, wegen eines winzigen Landstreifens in einem ständigen Alarmzustand und auf der Kippe zu einem Krieg zu leben. Der Preis für Israels Existenz könnte als zu hoch gewertet werden. Nationen werden sich fragen, was wichtiger ist: 300 Millionen Muslime zu beruhigen oder 4 bis 5 Millionen Juden zu schützen, bloß, weil deren Heimat in der falschen Nachbarschaft liegt? Und das Ergebnis wird sein, die Juden zu zwingen den jüdischen Staat einmal mehr um des „Friedens“ willen zur Kapitulation zu zwingen. Israel ist immerhin das ewige Opferlamm. Wenn die Alternative Weltkrieg heißt, ist ein winziger jüdischer Staat überflüssig.

Was soll dann getan werden? Gibt es eine Lösung des nie endenden arabischen Hasses und Kampfes?

Ja. Dies ist ein Jihad – ein heiliger Krieg – wir müssen ihn mit heiligen Waffen kämpfen. Wenn das jüdische Volk zu seinen grundlegenden Wahrheiten zurückkehrt, zu seiner Torah und zu seinem Land; wenn es versteht, wer es ist, warum es hier ist, die Bedeutung des Landes Israel begreift; wenn sich die Menschen zusammenschließen, nach Hause kommen und ihre historische Rolle und Aufgabe erfüllen, wird eine grundlegende Verschiebung in der kosmischen Konfiguration und der internationalen politischen Szene statt finden. Es gibt einen Gott und Er hat ebenfalls etwas zu den menschlichen Angelegenheiten zu sagen. Aber Er wartet darauf, dass die Menschheit den Ball ins Rollen bringt.

In der Zwischenzeit ist es an uns allen – und besonders am jüdischen Volk – die Standarte der Wahrheit und Gerechtigkeit in einer Welt voller Falschheit hoch zu halten und das Böse zu bekämpfen. Hitler war kein Märchen. Den Schrecken, den erzeugte, gab es wirklich und er musste besiegt werden.

Eines Tages werden unsere Schwerter tatsächlich zu Pflugscharen werden. Der Krieg wird vorbei sein und echter Friede – nicht ungerechte, aufgezwungene Kapitulation einer unschuldigen Nation – wird vollmächtig regieren. Bis dahin werden wir uns weiter anstrengen – und beten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17. Dezember 2016)

Sonntag, 11.12.2016:

Während des Monats November strahlte die Fatah durch ihren offiziellen Fernsehsender 72-mal ein für Terror werbendes Musikvideo aus.

Bei einer Veranstaltung zum 29-jährigen Bestehen der Hamas paradierten Kinder mit Palästinenserflaggen, Hamasflaggen und (Spielzeug-?) Waffen. Sie skandierten: „Wir sind die Al-Qassam-Truppen!“ Ein 11-jähriger proklamierte, er werde nach Palästina zurückkehren, wenn es judenrein sei. Juden sollten sich an Kaybar erinnern (wo Mohammed einen Friedensvertrag brach und Juden ermordete). Ein Vater sagte, das alles sei kein Hass, sondern Grundsatzlehre des Koran.

Die Hamas rief die Fatah zur Zusammenarbeit gegen die Juden auf. Einheit sei nötig, um das Land von Juden zu befreien.

Montag, 12.12.2016:

Die Fatah ehrt auf ihrer Facebookseite der Operationschef des „Schwarzen September“ (ein Terror-Ableger der PLO). Ali Hassan Salameh war für das Massaker von München (Oympia 1972) sowie zahlreiche Briefbomben verantwortlich. Die Fatah behauptet, Salameh habe mit seinen Briefbomben „Mossad-Agenten“ getötet und prahlt offen mit dem Anschlag in München.

Dienstag, 13.12.2016:

Zwei Drittel der PA-Araber glauben nicht länger an eine Zweistaatenlösung.

Der IS im Sinai behauptet die israelische Luftwaffe habe Ziele im nördlichen Sinai angegriffen.

Heckmeck:
Umfrage: 80% der PalAraber wollen nicht, dass Trump eine Rolle im „Friedensprozess“ bekommt. (Warum nur????)
– Der „Friedensgipfel“ in Paris ist (mal wieder) verschoben worden – auf Januar. Nach Angaben des PA-„Botschafters“ in Frankreich soll Israels Entscheidung nicht teilzunehmen nichts damit zu tun haben.

Mittwoch, 14.12.2016:

Eine PA-Delegation    ist in den USA und spricht mit Kerry. Gespräche mit Trump sind nicht vorgesehen. Die PA-Apparatschiks behaupten, sie wollten eine verhandelte Zweistaatenlösung. (Seltsam nur, dass ihr ganzes Handeln genau das Gegenteil demonstriert.)

Sicherheitskräfte berichten, dass sie eine Zelle Waffenhersteller im Gush Etzion festgenommen und Schusswaffen beschlagnahmt haben. Zwei Minderjährigen wurden festgenommen, weil sie Orte in Judäa mit Brandsätzen beworfen hatten; die beiden verrieten Mitglieder eines Terrorrings, die die Schusswaffen herstellten.

Eine Gruppe arabischer Grabräuber wurde Ende letzter Woche gefasst, als sie versuchte Artefakte aus einer archäologischen Grabungsstätte in Nordisrael zu stehlen.

Donnerstag, 15.12.2016:

Liebesgrüße aus Teheran – aber die Fristen werden inzwischen länger: Der oberste Revolutionsführer kündigt an, das es „das zionistische Regime in 25 Jahren nicht mehr gibt“.

Die IDF meldet, dass die Hamas Drachen nutzt, die sie mit Kameras bestückt, um die IDF und israelische Städte auszuspionieren.

ISIS beansprucht am Montag aus dem Sinai 2 Raketen auf einen israelischen Grenzposten geschossen zu haben. Die IDF habe mit Luftangriffen darauf reagiert.

Freitag, 16.12.2016:

Mit landesweit 94 Terroranschlägen war der November der Monat mit den zweitwenigsten Anschlägen 2016 (im August gab es 93).

Bald haben sie einen neuen Schuldigen: Seab Erekat kündigte an, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen würde den „Friedensprozess“ „vernichten“.

Ali Abunimah sehnt sich nach einem kiefernfreien Palästina

Petra Marquart-Bigman, Elder of Ziyon, 28. November 2016

Gerade konzentrierte sich Elder of Ziyon in seinem Eintrag Kiefern-Verleumdung auf einen Kommentar des berüchtigten Antisemiten Gilad Atzmon, der die in vielen Teilen Israels letzte Woche wütenden Waldbrände als die Rache der Natur an den bösen zionistischen Bemühungen beschrieb „Palästina wie Europa aussehen zu lassen“, indem angeblich nicht einheimische Kiefern gepflanzt werden. Nun, wie EoZ zeigte, sind Kiefern in der Region heimisch – was Atzmons triumphierende Schlussfolgerung zunichte macht: „Wie die Kiefer sind der Zionismus, Israel und der Israeli in der Region fremd.“

Aber Atzmons ingorante Tirade war nicht einmal originell: Die Behauptung, dass Zionisten Kiefern pflanzten „um Palästina wie Europa aussehen zu lassen“, ist bei antiisraelischen Aktivisten ziemlich beliebt und ist z.B. auch in einem langatmigen Artikel bei „Electronic Intifada“ (EI) aus dem Jahr 2010 zu finden, in dem Max Blumenthal sich hämisch über das vernichtende Feuer auf dem Carmel freute: „die nicht einheimischen Bäume des JNF waren für die Umwelt in Palästina schlecht geeignet“ und „brannten in der trockenen Hitze wie Zunder“. Es war unvermeidlich, dass Blumenthal später den EI-Artikel für „Goliath“, seine Dämonisierung Israels in Buchform, wieder aufbereitete.

Zu den in Israel letzte Woche wütenden Brände warb Ali Abunimah prompt wieder für Blumenthals Artikel von 2010, wobei er die Behauptung betonte, dass das „zionistische Regime Wälder pflanzte, um Spuren der Palästinenser auszulöschen“.

In einem weiteren Tweet hielt Abunimah dafür, dass „Israels Nutzung von ‚Waldpflanzung‘ mit schlecht geeigneten Baumarten zur Eroberung palästinensischen Landes ist die Wurzel aller Brände“ ist. Er verlinkte zu einem JTA-Artikel, den er anscheinend nicht gelesen hatte: In dem Artikel stand nichts davon, dass Israel „schlecht geeignete Baumarten“ pflanzte, sonder im Gegenteil: Der JNF-Direktor für Waldwirtschaft wurde zitiert, wie er „diese Pionier-Kiefern“ dafür pries, dass sie „eine wundervolle Arbeit für die erste Generation“ leisteten. Der Artikel erwähnt zudem ausdrücklich die „Aleppo-Kiefer, die auch als Jerusalem-Kiefer bekannt ist“ – also hätte Abunimah, der immerhin behauptet Palästinenser zu sein, feststellen können, dss die Kiefer nicht nach einem Ort in Europa benannt wurde…

Aber Abunimah bestand darauf, dass „Brände in ‚Israel‘ vom Pflanzen nicht einheimischer Kiefern durch europäische Siedler und katastrophales zionistisches Land-Mismanagement verursacht“ sind; er verhöhnte sogar Jack Mendel, einen Journalisten der britischen Jewish News: „‘Journalist‘ @mendelpol glaubt ich erfinde die Fakten zu zionistischen Kolonisatoren, die Palästina mit hoch entzündlichen, nicht einheimischen Kiefern füllen.“

Nun, wenn Abunimah sich die Mühe gemacht hätte den von ihm so hilfreich verlinkten JTA-Artikel zu lesen, dann hätte er gewusst, dass seine „nicht einheimischen Kiefern“ nach der inzwischen so unglücklichen syrischen Stadt Aleppo benannt wurde und er könnte tatsächlich auch etwas über „Land-Mismanagement“ erfahren haben:

„Seit Jahrhunderten war die Gegend von einem Flickwerk an gedrungenem, dichtem, niedrigen Wald bedeckt, besonders in den einheimischen Waldgebieten auf dem Karmel, Galiläa und den judäischen Hügeln. Aber zur Zeit, als die frühen zionistischen Siedler ankamen, war ein Großteil des Waldlandes dezimiert worden, weil er im Verlauf der Jahre als Feuerholz, Baumaterial, Weideland für ihre Ziegen und Schafe und in der osmanischen Zeit auch für Bahngleise verwendet wurden.“

Lassen Sie mich hinzufügen, dass ich nicht glaube irgendjemand würde jemals Abunimah beschuldigen, er erfinde Fakten – seine Bilanz ist klar: Er erfindet immer Lügen über den „zionistischen Kolonisator“. Wie es sich trifft, offenbarten die diesmal von ihm erfundenen Lügen sein mangelndes Wissen zum historischen Palästina, von dem er behauptet, es sei sein Heimatland.

Da aber Abunimah der Sohn eines ranghohen jordanischen Diplomaten ist und vermutlich manchmal seine Familie in Jordanien besucht, habe ich einen Vorschlag: Wenn er sie das nächste Mal besucht, könnte er einen Familienausflug zum Waldschutzgebiet Dibeen planen, einem „unberührten Lebensraum für Kiefern und Eichen“, der „Aleppo-Kiefern“ haben soll, die „zu den ältesten und größten des Königreichs gehören“. Nach Angaben eines Reiseführers ist es eher klein, aber trotzdem „ein hübsches Ziel für Frieden und Stille“ – wie wär’s Ali Abunimah? Um sich einzustimmen, könnten Sie die entsprechende Seite im „Magic Jordan“ nachlesen, die vermerkt, dass zum Dibeen-Wald die „einheimische Aleppo-Kiefer“ gehört und der „repräsentativ für die Wildnis ist, die einst einen großen Teil des nordwestlichen Jordanien bedeckte“.

Zugegeben, die Fotogallerie der Seite bietet einige Ansichten des Schutzgebiets, die genauso aussehen wie diese Orte in Israel, das monströs böse Zionisten aus öden Hügeln in „kleine Schweizen“ verwandelten – und es ist ein deprimierender Gedanke, dass manche Leute sich wünschen könnten das alles niederzubrennen, nur weil es nicht in ihre ignoranten Vorstellungen eines ursprünglich öden Palästina passt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-29. Oktober 2016)

Montag, 24.10.2016:

Die PalAraber haben eine einjährige Kampagne zum „Verbrechen der Balfour-Erklärung“ angekündigt. Sie soll vom 2. November 2016 bis zu 2. November 2017 dauern und soll „die Welt und besonders Großbritannien daran erinnern, dass sie sich ihrer historischen Verantwortung stellen“ und die Palästinenser für „das Verbrechen am palästinensischen Volk entschädigen“. (Fragt sich nur, wie diese Entschädigung aussehen soll…)

Avigdor Liberman wurde von der Jerusalemer Zeitung Al-Quds interviewt. Die Hamas ist stinkig: Das hätte nicht passieren dürfen. Und wenn, dann hätte das Interview mit veröffentlicht werden dürfen. Es wird überlegt den Verkauf der Zeitung im Gazastreifen zu verbieten.

Dienstag, 25.10.2016:

Avigdor Liberman hatte in dem Interview mit Al-Quds ein Friedensabkommen vorgeschlagen. Im Gegenzug für die Aufgabe des Terrorismus würde Israel den PalArabern helfen einen Flughafen, einen Hafen und Infrastruktur im Gazastreifen zu bauen. Hamas, PFLP und PIJ schäumen. Lieberman wollen sie erpressen. Sie beanspruchen ein „Recht“ die Juden zu terrorisieren. Mit anderen Worten: Sie sind an Frieden nicht ansatzweise interessiert.

Das Liberman-Interview hat bei den israelischen Arabern wieder Ängste geschürt: Sie wollen nicht in einen Palästinenserstaat gewechselt werden (Liberman hatte einen Austausch von arabischen Bereichen Israels gegen „Siedlungen“ in Judäa und Samaria vorgeschlagen). Die israelischen Araber wollen Teil von Israel bleiben.

Nabil Sha’ath von der Fatah drängt auf Wirtschaftssanktionen gegen Israel: „Israel gibt niemandem etwas umsonst.“ Deshalb sollte Boykott „unsere Waffe“ sein.

Die PA hat eine Schule in Tulkarm nach Salah Khalaf benannt, dem Terroristen, der den Terrorüberfall des Schwarzen September plante. Er hatte auch den Tod zweier amerikanischer Diplomaten im Sudan zu verantworten.

Mittwoch, 26.10.216:

Nach der UNESCO-Abstimmung, die die jüdische Verbindung zu Jerusalem leugnet, ist die Zahl der Terroranschläge im Bereich der israelischen Hauptstadt stark angestiegen. Der Polizeichef von Jerusalem spielt das aber herunter.

Die PalAraber haben wieder die Feiertage genutzt und dutzende weitere illegale Bauten errichtet. Das war vor allem auch deshalb möglich, weil die israelischen Kontrollbeamten während der Feiertage Urlaub hatten.

Donnerstag, 27.10.2016:

Der Shin Bet gab bekannt, dass er an 14. September zwei Araber aus Ras al-Asmud (Jerusalem) fest, die einen Terroranschlag planten.

Araber aus „Ost“-Jerusalem drohen mit Gewalt, weil Netanyahus persönlich an einer archäologischen Ausgrabung in der Altstadt teilnehmen will. Das sei eine „Kriegserklärung gegen die Al-Aqsa-Moschee und Verachtung aller Muslime weltweit“. Und natürlich auch der UNESCO-Entscheidung, dass Juden keine Verbindung zu Jerusalem haben…

An der Al-Quds-Universität wurde ein neues Denkmal enthüllt. Mit diesem werden die Studenten ermutigt „Märtyrer“ zu werden: „Meide den natürlichen Tod. Sterbe nicht anders als in einem Kugelhagel.“ Mit dem Denkmal werden Terroristen der Universität geehrt, die bei der Durchführung von Terroranschlägen getötet wurden.

Freitag, 28.10.2016:

Die Friedenspartner: Saeb Erekat bezeichnete in israelischen Gefängnissen sitzende, rechtmäßig verurteilte Terroristen wieder einmal als „unsere mutigen Gefangenen … Wir beugen unsere Häupter in Bewunderung und Ehre der Opfer der Gefangenen wegen ihrer Heldentaten“.

Diese Woche wurden arabische Olivenpflücker von Soldaten geschützt, als sie bei Yitzhar in Samaria Oliven ernteten. Sie „dankten“ es ihren Beschützern mit Graffiti an ihrem Posten: „Tod den Juden“, „Land Palästina“ und – „natürlich“ Hakenkreuzen.

Samstag, 29.10.2016:

Mahmud Abbas will die Kontakte zur Hamas wieder intensivieren und verbessern, um wieder eine Einheit unter den PalArabern herzustellen. Dazu traf er sich mit Khaled Meshaal und Ismail Haniyeh in Qatar.