Deutsche Politiker und Medien dämonisieren Israel

Deutscher Außenminister trifft sich mit von Deutschland finanzierten NGOs, die den jüdischen Staat verleumden

Joseph Puder, FrontPage Magazine, 17. Juli 2017

Im April diesen Jahres machte der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel seinen Antrittsbesuch in Israel, der zu einer ausgewachsenen politischen Krise zwischen Israel und Deutschland führte. Außenminister Gabriel bestand darauf sich mit von Deutschland finanzierten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu treffen, die Israel dämonisieren. Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sagte als Resultat der diplomatischen Beleidigung ein geplantes Treffen mit Gabriel ab.

Es war ziemlich dreist von Seiten des deutschen Außenministers auf seinem Jungfernbesuch im jüdischen Staat, sich mit antiisraelischen NGOs zu treffen, statt sich auf Fragen der bilateralen Beziehungen zu konzentrieren. Gabriels Entscheidung sich mit diesen NGOs zu treffen, während die palästinensische Autonomiebehörde die palästinensische Jugend zum Mord an Israelis mit Messern, Schusswaffen und Autos aufstachelt, war besonders widerlich. Es ist besonders nervtötend, wenn Millionen Syrer in der Falle eines brutalen Bürgerkriegs sitzen, während der syrische Diktator Bashar Assad und seine Helfer Iran, Hisbollah und Russland hunderttausende Syrer ermorden. Irans unterdrückerisches Regime finanziert Terrorismus und schürt regionale Instabilität. Hisbollah und Hamas herrschen im Libanon und dem Gazastreifen mit Terror und Einschüchterung und die Türkei inhaftiert politische Gegner und Journalisten.

Auch Israel ist eine Demokratie; seine Politik und Maßnahmen zum Schutz seines Volks sollte von Deutschland als der Täternation, die mehr als Drittel des Weltjudentums ermordete, eindeutig verstanden werden. Stattdessen haben deutsche Politiker sich das Recht angemaßt Israel, dem Staat des jüdischen Volks, in Sachen Menschenrechte zu predigen. Im Februar diesen Jahres sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel das jährliche bilaterale deutsch-israelische Kabinettstreffen aber, um ihrer Wut darüber Ausdruck zu verleihen, dass Israel sich entschied bestimmte Siedlungen zu legalisieren.

Nazideutschland ermordete sechs Millionen Juden und eine Mehrheit der deutschen Juden. Angela Merkels Deutschland hat inzwischen mehr als eine Million muslimischer Immigranten importiert, von denen die meisten antisemitische Vorurteile hegen, die sie von ihren Familien, Regierungen, Moscheen und Schulsystemen übernahmen. Diese Immigranten wollen Deutschland und Europa zum Teil des islamischen Geltungsbereichs machen. Viele dieser politischen und Wirtschaftsmigranten haben den antisemitischen Virus und Sympathien für Jihadismus, wenn nicht unverblümte terroristische Neigungen. Der Einfluss von rund 6 Millionen Muslimen in Deutschland trägt zu dem bei, was Professor Manfred Gerstenfeld so beschreibt: „Dutzende Millionen im gegenwärtigen Deutschland dämonisieren Israel.“

Die Nazi-Propagandamedien charakterisierten die Juden als minderwertige Rasse. Im heutigen Deutschland dämonisieren die Medien vergleichbar den jüdischen Staat, indem sie Israelis in ihrem angeblichen Umgang mit palästinensischen Arabern als Nazis darstellen. Es scheint so, als ob das Moratorium über deutsche Schuld und Schande wegen seiner Rolle beim Verüben des Holocaust zu Ende ist. Deutsche Politiker und Medien haben aggressive und abstoßende antiisraelische Haltungen als Strategie übernommen, um ihre Schuld wegen des größten Verbrechens der unvergessenen Geschichte mindern. Sie tun das, indem sie pervertierte moralische Äquivalenz anlegen.

Die moralische Äquivalenz, die deutsche Politiker und Medien oft verwenden, setzt deutsche Nazimörder unschuldiger jüdischer Zivilisten, einschließlich 1,5 Millionen jüdischer Kinder, in ganz Europa mit palästinensisch-arabischen „Opfern“ gleich, die ihren mörderischen Judenhass von Nazideutschlands antisemitischer Propaganda aufsaugten und deren Held Haddsch Amin al-Husseini war, der Mufti von Jerusalem, Hitlers Freund und Verbündeter. Es ist besonders empörend, wenn solche moralische Äquivalenz von Deutschen kommt. Darüber hinaus war Yassir Arafat, der Führer der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und berühmter Terrorist, von Hitlers Lieblings-Nazikommandeur, dem in Österreich geborenen SS-Oberstrumbannführer (Major) der Waffen-SS Otto Skorzeny ausgebildet. Skorzeny war auch der Erfinder der „Wehrwolf-Kriegsführung“, umherstreifender Banden Guerillakämpfer, die sporadisch verschiedene Ziele angreifen und dann wieder im Untergrund verschwinden. Er war der Großvater der heutigen palästinensisch-arabischen, Al-Qaida- und ISIS-Terrorzellen und –Taktiken.

Seit seiner Gründung 1948 und selbst schon in Jahrzehnten davor, hatte Israel mörderischen palästinensisch-arabischen Terrorismus zu ertragen. Derzeit hat Israel, um seine Bevölkerung vor Selbstmordbombern und anderen Formen des Terrors zu schützen, einen Schutzzaun gebaut und Checkpoints eingerichtet, um zu verhindern, dass palästinensisch-arabische Terroristen in der Westbank (Judäa und Samaria) nach Israel hineinkommen. Deutsche Antisemiten jdoch erkennen jüdisch-israelische Selbstverteidigungsrechte nicht an. Für sie sollten Juden immer so sein, wie sie es in den Holocaustjahren waren: wehrlose Schaft, die sich bereitwillig schlachten lassen. Deutsche Antisemiten ignorieren in Gestalt von Antizionisten eindeutig den palästinensisch-arabischen, antisemitischen Hass, der von der PA, ihren Medien, ihrem Bildungssystem und ihren Moscheen genährt wird. Sei übersehen die die Aufstachelung zum Töten von Juden und sehen die palästinensisch-arabischen Terroristen nur als Opfer – ein Opfer des eigenen Versuchs einen Juden zu töten.

In einer Meinungsumfrage der Bertelsmann-Stiftung von 2007 wurden Deutsche gefragt, ob sie der Aussage zustimmen: „Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern tut, ist im Prinzip dasselbe, was die Nazis während des Dritten Reichs machten.“ 30% der Befragten stimmten zu. Als die Frage 2013 noch einmal gestellt wurde, war die Zahl der Deutschen, die der Aussage zustimmen, auf 41% stark angestiegen – eine Zahl, die weit höher liegt als in früheren Umfragen.

2013 verwendete die meistgelesene deutsche Tageszeitung, die Süddeutsche Zeitung, eine Karikatur, in der Moloch dargestellt war, der kanaanitische Götze, der mi Kinderofpern assoziiert ist, um eine Rezension des Buchs des linken jüdisch-amerikanischen Kommentators Peter Beinart zu illustrieren. Die Bildbeschreibung unter der Karikatur lautete: „Deutschland serviert inzwischen seit Jahrzehnten, Israel wurden Waffen gegeben, zum Teil kostenlos, Israels Feinde finden, es ist ein gefräßiger Moloch“, eine Anspielung, dass Israel deutsche Waffen nutzt, um palästinensisch-arabische Kinder zu töten.

Nach Angaben von Professor Gerstenfeld führte die Universität Bielefeld 2004 in Deutschland eine Umfrage durch, bei der die Probanden gefragt wurde, ob sie mit der Aussage übereinstimmen, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führe. Achtundsechzig Prozent der Befragten stimmten zu. Norbert Blüm, ehemaliger christlich-demokratischer (die Partei von Angela Merkel) Bundesminister verknüpfte 2009 in einer Rede die Verfolgung der Juden durch die Nazis mit an Palästinensern verübten Gräueltaten.

Professor Gerald Steinberg, Gründer und Direktor von NGO Monitor, schrieb im April 2014: „NGOs, politischen Stiftungen und Kirchengruppen übergebenes (deutsches) Steuerzahlergeld spielt bei der De-Legitimierung (Israels) eine zentrale Rolle. Europäisches Geld allgemein und deutsche Gelder im Besonderen bezahlen den Treibstoff und die Munition der politischen Kriegsführungsstrategie, die im berüchtigten NGO-Forum der Durban-Konferenz von 2001 übernommen wurden, deren Teilnehmer „die vollständige internationale Isolierung Israels als Apartheidstaat“ zum Ziel erklärten. In vielen Teilen Europas, einschließlich Deutschlands, insbesondere an Universitäten, in Kirchen und Gewerkschaften ist diese heimtückische Form der Kriegsführung mit der Dämonisierung Israels erfolgreich gewesen.

Steinber fügte hinzu: „Eines der ungeheuerlichsten Beispiele ist die deutsche Unterstützung und Zusammenarbeit mit einer als Zochrot bekannten, berüchtigten ‚Einstaaten‘-NGO (heißt: kein Israel); deren Auftrag lautet das ‚öffentliche Bewusstsein für die palästinensische Nakba zu sensibilisieren‘ und das sogenannte ‚Rückkehrrecht‘ der Palästinenser zu unterstützen (beides Formeln für die demografische Vernichtung Israels). Zochrot wiederholt moderne Ritualmordlügen in der Form von Vorwürfen von ‚ethnischer Säuberung‘ und „Zwangs“-Vertreibung sowie Enteignung von Palästinensern.“

Der neuste Skandal kam durch Stefan Krawielicki, dem deutschen Botschafter bei der UNESCO am 4. Juli 2017 in Krakau (Polen). Einmal mehr übte ein deutscher Diplomat moralische Gleichstellung vom Mord an 6 Millionen Juden und palästinensischen „Opfern“ des eigenen Terrorkriegs gegen Israel. Krawielicki erhob sich, um die palästinensischen „Oper“ zu ehren, als seien den von den Nazis nur ein paar Kilometer vom Konferenzsaal entfernten ermordeten Juden gleichzustellen.

Die selbstgereichte Haltung der deutschen Regierung und Medien kann wird die ewige Schuld Deutschlands und der Deutschen gegenüber dem jüdischen Volk und dem jüdischen Staat nicht tilgen.

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Araber können es nicht ausstehen, wenn Juden beten wollen

Elder of Ziyon, 14. April 2009

Juden haben vor ihren heiligsten Ort zu besuchen und an einem wichtigen jüdischen Feiertag zu beten.

Natürlich macht das die Araber rasend.

Ma’an schreibt:

Israelische Polizisten haben gewarnt keine Demonstrationen abzuhalten, die sich gegen einen geplanten Siedlermarsch richten, die in der Al-Aqsa-Moschee endet, wo Gebete durchgeführt werden, sagten Quellen am Dienstag.

Siedler haben gesagt, sie hätten vor am Donnerstag das Gelände des Haram ash-Scharif, wo die Al-Aqsa-Moschee sich befindet, zu betreten und zu beten.

Palestine News Network beschreibt das etwas anders:

Extremistische israelische Organisationen versuchen am Donnerstag die Höfe der Al-Aqsa-Moschee zu betreten.

Diese jüngsten Bedrohungen kommen im Zusammenhang eines regelrechten Ansturms auf das palästinensische Erbe, die Kultur und Bevölkerung der Stadt.

Als Antwort hat die Palästinensische Befreiungsorganisation den Donnerstag als Tag „zur Verteidigung Jerusalems“ ausgerufen. Ein PLO-Sprecher sagt PNN heute Nachmittag, dass der Schutz der Moschee von höchster Bedeutung ist. Man hofft, dass die Palästinenser einen Ring um die heilige muslimische Stätte bilden, um sie vor weiteren Schäden zu schützen.

Jetzt kann man den Rest des Ma’an-Artikels verstehen:

Die israelische Polizei übergab Hatem Abdul Kader, dem Berater des palästinensischen Premierministers Salam Fayyad für Angelegenheiten Jerusalems, eine offizielle Warnung, die ihm vorwarf eine Störung der Öffentlichkeit schaffen zu wollen, indem sich die Palästinenser sammeln, um gegen den geplanten Siedlermarsch zu protestieren.

Die Polizei sagte, Abd al-Kader plane eine „Hetzkampagne“, deren geplante Aktionen „die Lage in Jerusalem entflammen“ würden und sagte, er würde für jegliches Unglück zur Rechenschaft gezogen.

Abd al-Kader antwortete auf die Warnung mit einer Erklärung, in der er sagte, die Warnungen sollten besser an die Siedler gehen.

Die Polizei sagte, sie würde den Fall beobachten und gegebenenfalls nur der Gruppe erlauben die Moschee zu besuchen und Gebete in der Gegend verhindern.

Abd al-Kader sagte, er würde jede Entscheidung begrüßen, die Siedler von Gebet an der heiligen muslimischen Stätte abzuhalten. Er betonte, er sei nur wegen Heiligkeit des Ortes besorgt und wolle jegliche Gewalt in dem Bereich vermeiden.

Da wollen also Juden auf den Tempelberg gehen, um friedlich zu beten. Araber sagen, das zu tun sei inakzeptabel Hetze und sie werden deswegen gewalttätig handeln. Und dann sagen sie, sie seien nur wegen der Heiligkeit des Bereichs besorgt und wollten Gewalt vermeiden?

Vielleicht erinnern Sie sich, dass im Jahr 2000 dieselben friedlich betenden Muslime von ihrem heiligen Bereich Steine auf unterhalb betende Juden warfen und behaupteten, die Juden und Ariel Sharon hätten die Gewalt begonnen – indem sie „provokativ“, wenn auch friedlich, den Tempelberg besuchten. Und es scheint so, dass es ihnen jetzt in den Fingern juckt eine neue Intifada zu starten, indem sie denselben hohlen Vorwand benutzen.

Als würden weitere Beweise für die pure Intoleranz der derzeitigen „moderaten“ palästinensisch-arabischen Führung benötigt, verurteilte das PA-Kabinett schon vorher, dass Juden auf den Tempelberg gehen und fügten diesen interessanten Kommentar hinzu:

Solch provokative Akte sind nach Angaben des palästinensischen Kabinetts Versuche das Al-Aqsa-Gelände zu teilen und einen de facto-Zustand aufzuzwingen, wie sie es bereits in der Ibrahimi-Moschee in Hebron in der südlichen Westbank getan haben. Dieses Vorgehen wird in Eskalation in der gesamten Region enden und den Friedensprozess töten.

Wenn man ein wenig zwischen den Zeilen liest, dann bedeutet das, dass die derzeitige palästinensisch-arabische Regierung glaubt, dass Juden nicht das Recht haben an ihrem zweitheiligsten Ort, dem Grab der Patriarchen in Hebron, zu beten! Die Tatsache, dass Juden heute dort beten, wird als inakzeptabel, aber zur Zeit notwendig betrachtet – aber wenn sie die Chance bekommen, werden die „moderaten“ Antisemiten in der PA jeden Juden für immer aus Hebron hinauswerfen und nicht einmal zu Besuch kommen lassen!

Wird muslimisches Gebet je als Aufwiegelung angesehen oder gilt das exklusiv für jüdisches Gebet – besonders dann, wenn die Juden Anspruch auf jede heilige Stätte erheben, die mehr als 1.000 Jahre vor dem Islam selbst schon bestand?

Die boshafte arabische Bigotterie ist als das entlarvt, was sie ist. Sie ist keine Verteidigung gegen Gewalt; sie ist Aufwiegelung zu Gewalt und ein Versucht jegliche jüdische Verbindung zum Heiligen Land zu minimieren.

Es ist außerdem wert sich daran zu erinnern, dass Araber ebenfalls nicht glauben, dass Juden das Recht haben an der Westmauer zu beten. Sie beanspruchen diese ebenfalls als heiliges muslimisches Land und wenn die PA ihren Willen bekommen würde, wären Juden der Zutritt zu ganz Jerusalem verboten. Das ist keine Übertreibung, es ist das, was sie fordern. Sie werden dem Westen sagen, sie würden „Kompromisse eingehen“ und Juden Zugang zu ihren heiligen Orten erlauben, aber das haben sie früher schon gesagt – 1949 gehörte zu Jordaniens Waffenstillstandsabkommen mit Israel der „freie Zugang zu den heiligen Stätten und kulturellen Institutionen und der Gebrauch des Friedhofs auf dem Ölberg“. Man muss nicht weiter ausführen, dass Jordanien diesbezüglich sein Wort brach, sobald es die Kontrolle über Ostjerusalem hatte. Es gibt nichts, das darauf hindeutet, dass die PA, die Institution, in die der Westen so gerne Milliarden Dollar versenkt, nicht genau auf dieselbe Art handeln würde, wenn sie die Chance bekommt.

Juden das Recht zu verweigern an ihrem heiligsten Ort zu beten ist purer Antisemitismus, pure religiöse Intoleranz. Kein noch so umfangreiches doppelzüngiges Gerede von „Heiligkeit“ oder „Frieden“ oder „Status quo“ kann diese nackte Tatsache ändern.

Was die Araber mehr als alles andere in Angst versetzt ist, dass Juden in Israel anfangen wie Juden zu handeln… weil sie wissen, dass ihre islamischen Ansprüche verglichen mit den jüdischen Ansprüchen auf das Land nur ein Schatten sind.

Und das ist der Grund, dass die Vorstellung von betenden Juden auf dem Tempelberg sie so aufregt.

Ambitionen, nicht Verzweiflung

Die Verehrung des Todes durch die palästinensischen Selbstmord-Attentäter verstehen

Itamar Marcus und Barbara Crook, Jerusalem Post, 29. Januar 2004 (den aktuellen Link finde ich derzeit nicht)

(Im Schatten des Schreckens des Selbstmord-Anschlags heute Morgen in Jerusalem verbreitet PMW einen Leitartikel, der Einblick in das Denken der Selbstmord-Terroristen gibt. Der Artikel wurde heute (29.01.04) in der Jerusalem Post veröffentlicht. Alle Zitate aus dem Fernsehen sind auf die PMW-Internetseite gestellt worden und können durch Anklicken geladen werden.)

„Ich wollte immer die erste Frau sein, die ihr Leben für Allah opfert. Meine Freude wird vollkommen sein, wenn meine Körperteile in alle Richtungen davon fliegen.“

Das sind die Worte der Selbstmord-Terroristin Reem Reyaschi, auf Video aufgenommen unmittelbar bevor sie vier Israelis und sich selbst vor einer Woche in Gaza umbrachte. Was an dieser furchtbaren Erklärung überraschte: Sie gab ihrer Verstümmelung und ihrem Tod einen positiven Wert, getrennt von ihrem Ziel andere umzubringen. Sie war angetrieben von ihrer Ambition das zu erreichen, was die Palästinenser „Schahada“ nennen, Tod für Allah. Sie hatte zwei verschiedene Ziele: Zu töten und getötet zu werden. Diese voneinander unabhängigen Ziele, für sie beide positiv besetzt, waren höhere Ziele als die Verpflichtungen und emotionalen Ziele gegenüber ihren beiden Kindern. Diese Ambition zu sterben, die dem menschlichen Grundinstinkt zum Überleben widerspricht, ist der Kern der Inbrunst des Selbstmord-Terrorismus. Nur, wenn diese Komponente der Anbetung des Todes als Grundlehre des palästinensischen Glaubens erkannt wird, wird es möglich sein die Herausforderungen zu begreifen, denen Israel und die Welt sich durch den Selbstmord-Terror gegenüber sehen.

Die palästinensisch Gesellschaft wirbt aktiv für die religiöse Lehre, dass ihr Gott ihren Tod begehrt. Die Worte eines populären Musik-Videos, das sich an Kinder wendete, Hunderte Male im PA TV gesendet wurde und das die Erde als nach dem Blut von Kindern dürstet, sollte man sich merken: „Wie süß ist die Duft des Schahiden, wie süß ist der Geruch der Erde, ihr Durst vom Strom des Blutes gelöscht, das aus dem jugendlichen Körper fließt.“

Diese Überzeugung, dass die Gottheit nach dem menschlichen Tod als Tribut und Opfer begehrt, hat ihre Wurzeln in alt hergebrachtem Glauben.

Die Bibel zitiert antike Kulte des Landes Israel: „Ihr Söhne und ihre Töchter opferten sie ihren Göttern“ (5. Mose 12). Selbst die Israeliten wurden davon angezogen: „Und sie haben die Höhen des Baal gebaut, die im Tal Ben-Hinnom , um ihre Söhne und ihre Töchter für den Moloch durch gehen zu lassen – was ich nicht geboten habe und mir nicht in den Sinn gekommen ist, dass sie solche Gräuel verüben sollten -, um so Juda zur Sünde zu verleiten“ (Jeremia 32,35). Vor nur 500 Jahren ließen südamerikanische Stämme Kinder auf Berggipfeln zum Sterben zurück – als Opfer für ihre Götter. Die gemeinsame Nenner, der menschliche Opferkulte antrieb, war der Glaube, dass die Gottheit den Tod von Unschuldigen begehrte.

Das ist genau der Glaube, den die Führer der palästinensischen Gesellschaft ihrem Volk einimpfen. Darüber hinaus werden die die Palästinenser durch ihre religiösen Leiter im PA-TV gelehrt, dass sie nur geboren wurden, um für Allah zu sterben: „Der Gläubige wurde geschaffen um seinen Herrn zu kennen und den Islam hoch zu halten, indem er Schahid wird oder die Absicht hat ein Schahid zu sein. Wenn der Muslim die Schahada nicht anstrebt, wird er wie in der Jahiliya (im vor-islamischen Glauben) sterben. Wenn wir sie wirklich von Allah verlangen, wird Er uns seine Belohnungen selbst dann gewähren, wenn wir im Bett sterben.“

Diese Botschaft hat größte Bedeutung. Nach dem palästinensischen Islam wird der Muslim geboren, damit er den richtigen Tod stirb. Der Tod muss nicht die zu vermeidende Beendigung des Lebens sein, sondern kann durch die ultimative Leistung verwandelt werden – unter der Bedingung, dass er für die Gottheit erfolgt. Denjenigen, die diesen Tod erreichen, werden von den religiösen Führern im PA-Fernsehen Belohnungen versprochen: „All seine Sünden werden durch das erste Fließen von Blut vergeben; er ist von den Qualen des Grabs (dem Gottesurteil) ausgenommen… er heiratet 72 Dunkelaugen (Jungfrauen oder Jungfern des Paradieses)… auf seinen Kopf wird eine Ehrenkrone gesetzt, von der ein einzelner Stein mehr wert ist als alles, das es in der Welt gibt.“

Sogar Kinder werden von der Indoktrination nicht ausgenommen, dass die Gottheit ihren Tod begehrt. Ein viel sagendes Beispiel ist die Geschichte des 14-jährigen Faras Ouda, einem Jungen, der von der Palästinenser-Führung zum Heldentum erhoben wurde.

Yassir Arafat benennt Ouda regelmäßig als explizites Vorbild für Kinder, indem er die Kinder im Fernsehen mal als „Altersgenossen, Freunde, Brüder und Schwestern von Faras Ouda“ anspricht, ihnen ein anderes Mal sagt: „Eure Generation wird von eurem Kollegen, dem Helden-Schahiden, Faras Ouda repräsentiert!“ Ein weiteres Mal sagte er: „Wir grüßen den Geist unseres Helden, Schahid Faras Ouda, Faras Ouda, Faras Ouda!“

Was war die große Leistung von Faras Ouda, dass Arafat ihn zu einem archetypischen Vorbild erhob? Das Lebensziel des Jungen war, für die Gottheit zu sterben, wie die PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida berichtete: „Am Tag seines Todes verließ Faras Ouda sein Haus mit einer Steinschleuder, nachdem er ein Kranz mit Fotos von sich angefertigt und auf ihn geschrieben hatte: „Der mutige Schahid Faras Ouda.“

Faras Ouda wollte für die Gottheit sterben, schaffte dies und wurde zum Helden Arafats.

Palästinensische Mütter sind gelehrt worden, dass ihre Kinder den Tod für Allah anstreben sollen. Eine Mutter erklärte vor Kurzem im PA-Fernsehen, warum sie Freude zum Ausdruck brachte, als sie vom Tod ihres Sohnes hörte: „Eine Mutter drückt ihre Freude laut aus, weil sie sich wünscht, dass er Schahada schafft. Er wird ein Schahid für Allah, den Allmächtigen. Ich wollte das Beste für ihn; dies ist das Beste für [meinen Sohn] Schaadi.“

Die PA-Ideologie lehnt den Wert „Leben“ ab, den andere Gesellschaften an die oberste Stelle setzen. Ein hochrangiger Historiker, Professor Issam Sissalem, drückte das in einem Vortrag im PA-Fernsehen so aus: „Wir haben keine Angst vor dem Sterben und lieben das Leben nicht.“

Wie ihre erwachsenen Vorbilder haben palästinensische Kinder gelernt, das Sterben für die Gottheit als ihr Lebensziel zu betrachten. In einem Talkshow-Interview, das einem kalte Schauer den Rücken hinunter laufen ließ, erklärten zwei 11-jährige Mädchen fröhlich und sprachgewandt, was sie und ihre jungen Freundinnen anstreben:

Walla: „Schahada ist sehr, sehr schön. Jeder will Schahada erreichen. Was könnte besser sein als ins Paradies zu kommen?“
Interviewer: „Was ist besser, Frieden und volle Rechte für das palästinensische Volk oder Schahada?“
Walla: „Schahada.“
Yussra: „Natürlich ist Schahada süß. Wir wollen diese Welt nicht, wir wollen das Leben danach. Dieses Leben nutzt uns nichts, sondern erst das Leben danach… Jedes palästinensische Kind im Alter von, sagen wir, 12 Jahren sagt: Oh Herr, ich möchte ein Schahid werden.“

Meinungsumfragen zeigen, dass Yussra und Walla für eine überwiegende Mehrheit der palästinensischen Kinder stehen, die sich diesen Glauben zu eigen machen. Nach drei verschiedenen Umfragen wollen 70 bis 80 Prozent der palästinensischen Kinder Schahide werden.

In der Antike gab es den weit verbreiteten Glauben, dass die Gottheit als ultimative Form der Anbetung wollte, dass Menschen sterben. Die Leute übergaben ihre Kinder den Gottheiten Moloch und Baal. Dieser antike Glaube ist nun zurückgekehrt um die Welt heimzusuchen.

Die Welt hat angenommen, dass die palästinensischen Selbstmord-Terroristen sich dem Dilemma ausgesetzt sähen, zwischen dem „Wert“ einen Juden zu töten und dem Wert des Leben wählen zu müssen. Das ist ganz klar falsch.

Juden zu töten ist der eine „Wert“. Der Tod für die Gottheit selbst ist ein Wert, und zwar ein größerer als das Leben. Schahada anzustreben ist nicht Verzweiflung, sondern Ambition. So erklärte eine Mutter nach dem Tod ihres Sohnes ihre Freude: „Ich wollte für ihn das Beste.“

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11. – 17. Juni 2017)

Sonntag, 11.06.2017:

Eine Palästinenserorganisation hat ein neues Buch veröffentlicht. Darin werden Terroristen glorifiziert, es heißt: „Geschichten der Schahide von Qalandiya, 1967-2017“. Auf dem Titel ist eine Landkarte Israels, die aus Fotos von in den letzten 50 Jahren getöteten Terroristen montiert ist. Es soll „jüngere Generationen inspirieren“.

Abbas‘ Religionsberater betonte in einer „Predigt“: Die Westmauer des Tempelbergs darf niemandem außer den Muslimen gehören, also muss sie absolut unter muslimischer Souveränität bleiben. „Sie ist unser Eigentum und Schenkung. Es ist unvorstellbar auch nur einen Millimeter davon abzugeben.“

Die Hamas weist die Forderung des Internationalen Roten Kreuzes zurück Informationen über die im Gazastreifen vermissten (mit ziemlicher Sicherheit toten) israelischen Soldaten und (wohl lebenden) Zivilisten herauszurücken und Kontakt zu ihnen zuzulassen. Außerdem bestreitet sie, dass der unter zwei Schulen entdeckte Tunnel von ihr ist.

Der Vorsitzende des PA-„Häftlingsvereins“ griff die israelische Entscheidung an die „Gehälter“ der Terroristen von den Zahlungen an die PA abzuziehen. Das sei „privates Geld und Diebstahl palästinensischen Geldes“.

Montag, 12.06.2017:

Das israelische Sicherheitskabinett stimmte zu die Stromlieferungen in den Gazastreifen um 40% zu kürzen, nachdem die PA sagte, sie werde nur 60% der monatlichen Rechnung zu bezahlen. Damit werden die Menschen im Gazastreifen täglich nur noch 2 bis 3 Stunden Strom haben. Bisher waren es seit April 4 Stunden. Das Elektrizitätswerk im Gazastreifen arbeitet kaum noch, weil es sich die Steuern der Hamas auf den produzierten Strom und den Treibstoff nicht leisten kann. (tw24 kommentiert den Sachverhalt.)
Die Hamas droht wegen der Entscheidung mit einer „gefährlichen Verschlechterung der Lage“ im Gazastreifen.
(Ägypten hat übrigens angekündigt die Stromlieferungen in den Gazastreifen komplett zu stoppen.)

Premierminister Netanyahu hatte die Entdeckung des Terrortunnels unter zwei UNRWA-Schulen im Gazastreifen genutzt, um die Auflösung der UNRWA zu fordern. Die PLO findet das selbstverständlich gar nicht gut.

Die Sicherheitsdienste gaben bekannt, dass im israelisch-arabischen Dorf Barta’a insgesamt 3 Personen festgenommen wurden, die den IS unterstützen und sich mit ihm identifizieren.

Dienstag, 13.06.2017:

Das PA-Fernsehen besuchte die Familie des 14-mal lebenslänglich einsitzenden Terroristen Nasser Awais. Der Terrorist wurde in den höchsten Tönen als Gründer der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden gelobt. Die „ruhmreichen Taten“ des Mannes: 14 ermordete und Dutzende verletzte Israelis. Das hat die PA inzwischen mit 558.200 Schekeln (gut €141.000) belohnt (und zahlt weiter).

Donnerstag, 15.06.2017:

Auch wieder klar: Die PA fordert von Israel die Stromlieferungen in den Gazastreifen einzustellen, macht aber Israel für die Stromkrise verantwortlich – Schuld sei die Besatzung samt der „Belagerung“…

Eine erfreuliche Nachricht: In den letzten 18 Monaten hat es keine Schändungen von Grabsteinen auf den jüdischen Friedhöfen auf dem Ölberg mehr gegeben. Die Sicherheitsmaßnahmen greifen anscheinend.

Freitag, 16.06.2017:

Der Mufti von Jerusalem: 90% des weltweiten Anreizes zu Terrorismus würde verschwinden, wenn nur die Juden getötet würden.

Samstag, 17.06.20170:

Die Fatah „kritisierte“ Israel wegen des Todes der 3 Terroristen; das sei eine Hinrichtung ein Kriegsverbrechen.
Aufgrund des Anschlags wurden Einreisegenehmigungen für PA-Araber aus Judäa und Samaria, die Verwandte in Israel besuchen wollen, widerrufen; nicht widerrufen wurden Genehmigungen für Besuche von Ramadan-Gebeten in Moscheen.
Mindestens zwei der drei Terroristen waren schon einmal wegen Terrorverdacht von Israel festgenommen worden.
er Islamische Staat reklamiert den Anschlag für sich. „3 Löwen des Kalifats“ hätten ihn verübt.

Minister Liberman nimmt die Beschuldigung der Fatah zum Anlass darauf hinzuweisen, dass dies beweist, dass es auf Seiten der Palästinenser keinen Friedenspartner gibt.

Die „Protokolle der Weisen von Zion“ und die Leugnung des Existenzrechts Israels – heute im Bildungsfernsehen der Palästinensischen Autonomie

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch Bulletin, 28. Dezember 2003 (so nicht mehr online)

Einleitung und Hintergrund:

PA-TV zitierte heutemorgen wieder einmal aus einer berüchtigten Fälschung, den „Protokollen der Weisen von Zion“, als einem authentischen Dokument, als Teil eines Erziehungsprogramms, dessen Ziel die Leugnung der Existenz der jüdischen Nation und von Israels Existenzrecht ist.

Zum Hintergrund sollte angeführt werden, dass eine Grundlage der Ideologie der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) die ist, dass die Juden keine Nation darstellen, sondern eine religiöse Gruppe – und daher kein Anrecht auf eine nationale Heimstatt haben. Dies Basis der PA-Ideologie wird von Ausbildern und politischen Führern regelmäßig gelehrt und wurde kürzlich vom derzeitigen PA-Premierminister Ahmed Qurei noch einmal betont:

„Präsident Bush sagte, dass Israel ein jüdischer Staat sei, was für uns Grund zur Sorge ist. Das hätte nicht gesagt werden sollen… Was bedeutet dieses Konzept eines jüdischen Staates… Bedeutet es, dass dies hier ein jüdischer Staat ist, das ein sunnitischer, dort ein schiitischer, der da alawitisch und dort ein christlicher… Diese Unterscheidungen könnten die Region in einen Strudel stürzen…“ [Al-Nahar, Libanon und Al-Hayat Al-Jadida, 15. Juni 2003]

Heute lehrten im palästinensischen Fernsehen (PA-TV) wieder drei hochrangige Historiker, darunter der Vorsitzende der Öffentlichen Bibliothek der PA und Arafats Erziehungsberater Dr. Jarir Al-Kidwah, ausführlich und detailliert diese Delegitimisierung der Existenz Israels. Ausgehend von der Leugnung der jüdischen Nationalität lehrten sie, das die modernen Juden keine Verbindung zum Land Israel hätten und die frühen Zionisten daher nicht an der Rückkehr nach Israel interessiert gewesen seien. Jedes Land hätte die Juden zufrieden gestellt, die sich vor dem europäischen Antisemitismus fürchteten. Aber es waren die Europäer – besonders Großbritannien – die die Juden nach Israel schickten; dabei hatten sie zwei Ziele:

1 – Großbritannien wollte die natürlichen Ressourcen des Nahen Ostens kontrollieren und durch die Pflanzung eines „Krebsgeschwürs“ konnten sie die arabischen Staaten kontrollieren;

2 – Die Juden waren ein solcher Schaden für die europäische Gesellschaft, dass sie in den Nahen Osten zu schicken eine ideale Art war, „Europa von der Last seiner problematischen Juden zu befreien“.

Als Teil der heutigen Diskussion erklärte einer der Historiker, dass die „Protokolle der Weisen von Zion“ – die russische Fälschung, die als der geheime jüdische Plan zur Erlangung der Weltherrschaft präsentiert wurde –beim ersten Zionistischen Kongress 1897 eine Rolle spielte. Die PA lehrt häufig, dass die zionistische Ideologie auf den „Protokollen“ gründet.

Es folgt die Verschriftlichung des heutigen „Geschichts“-Programms, danach zwei Texte aus dem PMW-Archiv, die die wiederholende Natur diese Delegitimisierung Israels in der Erziehung der PA aufzeigen:

Der erste dieser Texte ist ein Lehrstück, das vor mehr als drei Jahren im PA-TV von zweien genau dieser Historiker gegeben wurde; das zweite ist ein Artikel der offiziellen PA-Zeitung von vor fünf Jahren, lange vor dem Beginn der Gewalt, in dem erklärt wird, dass Hitler und der britische Außenminister Balfour, der die „Balfour-Erklärung“ unterschrieb, die den Juden einen jüdischen Staat im britischen Palästina versprach, beide durch dasselbe Bedürfnis, „Europa von der Last seiner Juden zu befreien“ motiviert wurden.

1 – Die heutige „Geschichts-Sendung“ im PA-TV:

Dr. Riad Al-Astal, Geschichtslehrer an der Al-Azhar-Universität in Gaza:
“Unter diesen Umständen [dem europäischen Nationalismus] entwickelte sich, was als die Zionistische Renaissance bekannt ist. Diese Saat dessen, was die ‚Protokolle der Weisen von Zion’ genannt wird, erschien Ende des 18. Jahrhunderts. Dabei handelt es sich um die Protokolle, die auf dem Baseler Kongress in der Schweiz [dem ersten Zionistischen Kongress 1897] vorgestellt wurden.“

Dr. Jarir Al-Kidwah [Arafats Berater für Bildung und Leiter der Öffentlichen Bibliothek der PA]:
“Theodor Herzl, Gründer des politischen Zionismus, glaubte nicht an das Judentum. Er stand in starker Opposition zu jedem, der behauptete das Judentum sei eine Religion… Er glaubte, dass die Juden in der ganzen Welt eine Nation seien, nur weil sie Juden waren… [und] hierin liegt die Gefahr.“

Dr. Isam Sisalem [führender Historiker und Bildungs-Fernsehmoderator]:
“Die Juden lebten in isolierten Gebieten, in Ghettos in Polen und Russland. Sie waren die Überbleibsel der Khazaren… ohne Verbindung zu unserem Land und der Geschichte unseres Landes [Palästina]… und selbst diejenigen, die den Namen tragen, haben keine Geschichte mit oder Verbindung zu diesem Land.“
[Dann erklärt er, dass als Ergebnis eines Pogroms in Russland die Zionisten wollten, dass die Juden auswanderten.]
“Damals wollten die Briten ein Krebsgeschwür [im Nahen Osten] einpflanzen [um diesen zu kontrollieren]. Es kam ihnen [den Zionisten] nicht in den Sinn, dass Palästina ihnen gehören würde. Sie wollten … irgendein Heimatland. Unsere Leute spürten dies in ihrer Weisheit, denn sie pflanzten auf dem Land und lebten in Frieden und Sicherheit, womit sie eine zwölftausend Jahre alte Reise in diesem Land fortsetzten. Sie spürten die Gefahr in dem Moment, als die erste Siedlung auftauchte. Die erste Siedlung tauchte 1842 auf, als Moses Montefiore sie in Jaffa unter falschem Namen kaufte. Sie [die Zionisten] benutzten falsche französische und andere Namen.“

Moderator [albaz]: „Dr Riad, das Jahr 1897 wird als Scheidepfad betrachtet… und wir betrachten dieses Datum als ein schwarzes in unserem Leben…“
Al-Astal: „… die zionistische Bewegung begann auf dem Baseler Kongress die Ausbeutung des Kampfes der Mächte und des Kampfes Europas um den Nahen Osten… die europäischen Staaten hießen diese Idee natürlich willkommen und strebten an, Israel als Nutzstaat zu pflanzen, der dem Imperialismus dient, als Brückenkopf zur Beherrschung der Welt, des Nahen Ostens und von da aus des Mittleren und Fernen Ostens… die internationale Verschwörung war größer als wir [das palästinensische Volk].“
Sisalem: „Großbritannien wollte die Juden hierher verpflanzen, um den Suezkanal zu schützen… Max Nordau, der Erfinder, der Planer der Idee [der Idee die Juden in Argentinien, Italien, Mosambik, Angola, Al-Arish usw. anzusiedeln] entschied auf dem Baseler Kongress, dass sie [die Juden] hier [in Palästina] einwandern würden. Das ist der Grund, warum sie die Frage in einer ausgedachten religiösen und falschen Art kleideten…
Großbritannien entschied sich, in diesem Land ein abgesondertes Gebilde zu schaffen – ein Krebsgeschwür – um einen Keil in die [arabische] Nation zu treiben…
Al-Astal: „Es gibt zwei Hauptelemente, die die Briten und die anderen europäischen Staaten anstrebten: das erste war, die Juden los zu werden, die als diejenigen bekannt waren, die Bürgerkriege, Unruhen und Finanzkrisen in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Staaten provozierten. Der zweite Punkt ist dieser: der europäische Plan, der britisch-französische Plan … jede Hoffnung auf arabische Einheit zu torpedieren.“
Sisalem [spricht von einer Schlacht, in der 150.000 britische Soldaten von den Türken geschlagen wurden]: „… an der Seite der britischen Armee kämpfte ein jüdisches Regiment – dieser Krebs begann mit ihnen [in] diesem Land, zu dem sie keine Verbindung haben…“

2 – Archiv-Material:

1. PA-TV, Sendung vom 9. November 2000: Seiten aus unserer Geschichte

Dr. Jarir Al-Kidwah [Arafat-Berater für Bildung und Leiter der Öffentlichen PA-Bibliothek]:
„Die Europäer hatten Angst vor der Einheit der Araber, die ihrem Kolonialismus in unserer Region geschadet hätte, also entschieden sie sich… die arabische Einheit zu verhindern, indem sie einen Fremdkörper ins Herz der arabischen Nation pflanzten und das ist das zionistische Gebilde, das sich in den Juden in Palästina manifestiert…“

Dr. Isam Sisalem [führender Historiker und Bildungsfernseh-Moderator]:
“Die Zionisten und Kolonialisten trafen sich in Brüssel und entschieden, ein Krebsgeschwür im Land zu gründen… Sie [die Juden] dachten an Uganda, Zypern, Argentinien. Palästina war kein Ziel… Aber britische Interessen verursachten die Gründung dieses Krebsgeschwürs hier… daher gehen die Kreuzfahrer-Kriege weiter…“

Dr. Isam Sisalem: „1927 nannten sie die Region das Land Israel.“

Moderator: „Wir hoffen, dass unsere Nation in der Lage sein wird, die verfluchte Balfour-Erklärung zu überwinden…“ [PA-TV, 9. November 2000]
2. „Der Unterschied zwischen Hitler und Balfour“ – PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 12. Juni 1998

„Der Unterschied zwischen Hitler und Balfour war einfach: ersterer [Hitler] hatte keine Kolonien, in die er die Juden schicken konnte, also vernichtete er sie, wohingegen [nach] Balfours Plan… Palästina in eine Kolonie verwandelt wurde und er die Juden dorthin zu schicken begann. Lord Balfour ist ein Hitler mit Kolonien, während Hitler ein Balfour ohne Kolonien ist. Sie wollten beide die Juden los werden… Der Zionismus war entscheiden für die Verteidigung der Interessen des Westens in der Region, [indem] man Europa von der Last seiner Juden befreite.“ [Al-Hayat Al-Jadida, 12. Juni 1998]

Kommentar:

Es wird klar, dass die PA-Führung, einschließlich Premierminister Ahmed Qurei, selbst während sie vorgibt dem Friedensprozess anzuhängen, es weiterhin ablehnt, Israel als legitimen Staat anzuerkennen. Statt dessen verlassen sich die Führer und Lehrer der PA auf bekannte Verdrehungen der Geschichte, um das palästinensische Volk zu lehren, Israel habe kein Recht zu existieren.

Weitere Beweise, dass es bei der „Nakba“ nicht um das Gedenken an eine Katastrophe geht, sondern um die Vernichtung Israels

Elder of Ziyon, 4. Mai 2017

Aus Ha’aretz:

Tausende israelische Araber marschierten am Dienstag im nördlichen Israel und gedachten der „Nakba“ (oder Katastrophe), als mehr als 700.000 Araber während des israelischen Unabhängigkeitskriegs aus ihren Häusern flohen oder vertrieben wurden.

Der Marsch folgte auch einem Disput mit der Polizei um den Zeitpunkt und die Örtlichkeit. Die Polizei protestierte gegen die Terminplanung – am selben Tag wie Israls Unabhängigkeitstag – und sagte, sie könne keien zwei riesigen Veranstaltungen am selben Tag sichern.

Sie hatten zudem Beschwerden erhalten, dass der Nakba-Marsch ein Mahmal für israelische Kriegstote aus em Yechiam-Konvoi passiert, der während des Krieges Nachschub für einen belagerten Kibbutz lieferte. Am Ende behielt ein Kompromiss den Marsch am Unabhängigkeitstag bei, änderte aber die Route.

Wakim Wakim, der Vorsitzende der Vereinigung zur Verteidigung der Rechte der intern Vertriebenen, sagte, die Botschaft an die israelische Regierung lautete „euer Unabhängigkeitstag ist unser Nakba-Tag und diese Unabhängigkeit führte zur Zerstörung von 532 palästinensischen Dörfern.“

„Sie spekulierten darauf, dass die Alten sterben und die Jungen vergesset“, sagte Wakim. „Aber die Jungen führen den Marsch heute an und geben eine neue, klare Erklärung ab, dass das Rückkehrrecht ein fundamentales Recht der Vertriebenen und Flüchtlingspalästinenser ist.“

Der Nakba-Tag ist der 15. Mai

Diese Araber entschieden sich gezielt für den Protest an Israels Unabhängigkeitstag gemäß dem hebräischen Kalender. Der einzige Grund dafür liegt darin, ihn nicht als Gedenk- oder Trauertag anzusetzen, sondern als Tag des Protestes gegen Israels bloße Existenz, besonders an Israels Unabhängigkeitstag, egal, auf welchen Tag des gregorianischen Kalenders er fällt.

Und der Organisator sagt ziemlich offen, dass er Israel nicht nur dadurch vernichten will, dass die künstlichen Flüchtlinge „zurückkehren“, sondern auch dadurch, dass die israelischen Araber an genau die Stellen „zurückkehren“, an denen ihre Großeltern lebten.

Besonders, wenn dort heute Juden leben.

Es geht nicht um Unabhängigkeit. Es geht noch nicht einmal um „Rückkehr“. Es geht darum Juden aus dem Nahen Osten zu entwurzeln.

Alles andere ist eine Nebelwand.