Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17. Februar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 11.02.2018:

Eine arabische Knesset-Abgeordnete behauptet die Eskalation im Norden am Samstag sei von Netanyahu gezielt vorbereitet und initiierte worden; er wolle damit sein politisches Überleben sichern. Auch einige linke Abgeordnete äußerten sich so. Ausgerechnet die Vorsitzende der linksextremen Meretz-Partei verurteilte diese Äußerungen. „Die Verschwörungstheorien, die gerade verbreitet werden, nach denen Netanyahu die Aufmerksamkeit von den Ermittlungen gegen ihn ablenken wolle, haben keine Grundlage und sind unnötig, … beleidigend und empörend.“

Eine syrische Beobachtergruppe mit Sitz in London gibt an, bei den israelischen Angriffen am Samstag seien 6 „syrische und nichtsyrische Kämpfer“ ums Leben gekommen.

Die syrische Armee bestreitet Berichte, dass Israel auch Damaskus bombardiert habe.

Der UNO-Generalsekretär rief „die Beteiligten“ (an den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und Syrien) auf „an einer sofortigen und bedingungslosen Deeskalation der Gewalt und Zurückhaltung zu arbeiten“.

Die USA „unterstützen Israels Recht auf Selbstverteidigung“ und teilen die Sorge, dass der Iran die Region stabilisiert.

Die Hamas bejubelt den Abschuss der israelischen F-16, als hätten sie das geschafft. Das sein ein „schwerer Schlag“ für Israel. An manchen Orten in Judäa und Samaria wurden Süßigkeiten verteilt, um den Verlust des Flugzeugs zu feiern.

Montag, 12.02.2018:

Die arabische Knesset-Abgeordnete Hanin Zoabi wurde aus dem Bildungsausschuss entfernt, nachdem sie israelische Soldaten (pauschal) als „Mörder“ bezeichnet hatte.

Die PA zerstörte 40 „illegale Fahrzeuge“ – Autos, die PA-Araber in Israel gestohlen haben. Statt sie an die israelischen Eigentümer zurückzugeben ( was zudem billiger wäre als ihre Zerstörung).

Die Hisbollah droht: Sollte Israel Ziele im Gazastreifen angreifen, dann will sie eine „zweite Front“ in Syrien und dem Libanon eröffnen.

Die Polizei konnte vor etwa einer Woche einen PA-Polizisten festnehmen, der an mehreren Anschlägen auf Israelis mit Felsbrocken und Brandsätzen beteiligt war.

Die israelischen Geheimdienste deckten ein Netzwerk von Hamas-Hetzern auf, zu dem ein israelischer und ein türkischer Staatsbürger gehörten. Sie versorgten die Hamas mit Geld aus der Türkei.

Die Fatah feierte einen Selbstmordbomber als „heldenhaften Märtyrer“ und „Giganten“, der 14 Juden ermordete.

Dienstag, 13.02.2018:

Die PA hat die gestern in Jenin einer Soldatin gestohlene Waffe an die IDF zurückgegeben.

Laut Sputnik News hat die PA verkündet, sie sei zu „direkten Verhandlungen mit Israel über Russland bereit“.

Die Zivilverwaltung schloss eine illegale Müllkippe in Samaria, die zum Verbrennen von Müll verwendet wurde.

Auf arabische Fahrzeuge in einem PA-Dorf in Samaria wurden Sprüche gesprüht, darunter „Tod den Arabern“.

Die Polizei verhaftete einen PA-Araber aus Umm Ar-Rihan, der antike Artefakte im Wert von NIS200.000 in seinem Haus versteckte.

Hisbollah-„Kämpfer“ in Syrien trainieren, wie sie nach Israel einsickern können.

Donnerstag, 14.02.2018:

Am Mittwoch besuchte der hochrangig Fatahnik Jibril Rajoub mit seinem offiziellen Gast aus Oman (der Außenminister) Hebron. Der Besuch lief eigentlich völlig ruhig und geordnet ab, bis Rajoub an einer Sperre anfing eine Grenzpolizistin zu beschimpfen, als einer seiner palästinensischen Begleiter aufgehalten wurde. Er brüllt sie an, sie solle den Mund halten und zur Hölle fahren, sie sei unverschämt und bezeichnete sie als wahnsinnig. Die Vorgesetzte der Grenzpolizistin berichtete, dass Rajoub versuchte die junge Frau zu provozieren, um eine Szene zu haben, die er gegen Israel verwenden kann – dass diese sich aber nicht provozieren ließ. (Der Rundgang durch die Stadt ging danach problemlos weiter.)

Freitag, 16.02.2018:

7 NGOs in Israel, die vorgeben Gelder für Bildungs-, soziale und kulturelle Zwecke zu sammeln, wurden aufgelöst, nachdem sich herausstellte, dass sie in Wirklichkeit zur verbotenen Islamischen Bewegung nördlicher Zweig gehören.

Wegen der Zunahme der Messerangriffe am Damaskustor sollen dort zwei Wachtürme errichtet werden. Die Araber wüten: das sei ein Angriff auf das islamische Erbe und den muslimischen Charakter der Stadt. Sie sollen deshalb Proteste zur Beseitigung der Türme.

Samstag, 17.02.2018:

Bauminister Galant kündigte auf einer Konferenz an, wenn Israel noch einmal in Syrien angreifen müsse, dann werde es „die Handschuhe ausziehen“ und mit voller Kraft antworten.

Palästinensergruppen im Gazastreifen priesen den Terroranschlag auf die Soldaten am Gazastreifen als „Heldentat“ und warnten Israel vor Gegenschlägen. Keine der Gruppen beanspruchten den Anschlag für sich.

Die Hamas macht Israel für die (heutige) Eskalation am Gazastreifen verantwortlich. [Wie üblich: Sie fangen mit dem Terror an, aber Israel ist verantwortlich dafür, dass sie das machen.]

 

Advertisements

Resolution der Vollversammlung NR. 41/69 vom 3. Dezember 1986

Resolution der Vollversammlung NR. 41/69 vom 3. Dezember 1986 greift Israel wegen der Hilfe für palästinensische Flüchtlingen an

Vorbemerkung von IMRA: Als Israel ein großes Projekt startete um das Leben der palästinensischen Flüchtlinge im Gazastreifen durch den Bau neuer Häuser für die Flüchtlinge als Ersatz der erbärmlichen Unterkünfte zu schaffen, in denen sie seit 1948 (als der Gazastreifen unter ägyptischer Kontrolle stand) lebten, sammelte die arabische Welt Stimmen bei den UN, um Israel für seine Aktivität zu verurteilen. Das Folgende ist der betreffende Auszug aus dem Text der UN-Resolution. Besonders spricht für sich, dass eine DEUTLICHE Priorität dadurch gesetzt wird: den Druck auf die Rückkehr der Flüchtlinge nach Israel zu erhalten AUF KOSTEN der Lebensqualität der Flüchtlinge. Es sollte hervorgehoben werden, dass die politisierte UN-Politik gegenüber den palästinensischen Flüchtlingen RADKIKAL anders ist als ihre Politik gegenüber anderen Flüchtlingen. Im Fall anderer Flüchtlinge sehen die UN ihre Hauptaufgabe darin, für das Wohlergehen der Flüchtlinge zu sorgen – einschließlich ihrer Eingliederung in anderen Ländern als HAUPTMASSNAHME, dieses Ziel zu erreichen. Die Bezugnahme auf den Abriss der Hütten in der Resolution bezieht sich auf die Forderung der Israelis, dass die Flüchtlinge, die in neue Häuser zogen, dem Abriss ihrer verlassenen Hütten zustimmen mussten, so dass die verwahrloste Gegenden neu verwendet werden konnte.

Dokument: Resolution 41/69 der Vollversammlung, UNRWA, 3. Dezember 1986

Palästinensische Flüchtlinge im Gazastreifen

Die Vollversammlung,

in Erinnerung an die Resolution 237 (1967) des Sicherheitsrats vom 14. Juni 1967,

in Erinnerung and die Resolutionen 2792 C (XXVI) vom 6. Dezember 1971, 2963 C (XXVII) vom 13. Dezember 1972, 3089 C (XXVIII) vom 7. Dezember 1973, 3331 D (XXIX) vom 17. Dezember 1974, 3419 C (XXX) vom 8. Dezember 1975, 31/15 E vom 23. November 1976, 32/90 vom 13. Dezember 1977, 33/112 E vom 18. Dezember 1978, 34/52 F vom 23. November 1979, 35/13 F vom 3. November 1980, 36/146 A vom 16. Dezember 1981, 37/120 E vom 16. Dezember 1982, 38/83 E vom 15 Dezember 1983, 39/99 E vom 14. Dezember 1984 und 40/165 E vom 16. Dezember 1985,

unter Berücksichtigung des Berichts des Hochkommissars der United Nations Relief and Works Agency zu den palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten, der den Zeitraum vom 1. Juli 1985 bis 30. Juni 1986 betrifft, sowie den Bericht des Generalsekretärs,

unter Erinnerung der Vorkehrungen des Paragraphen 11 seiner Resolution 194 (III) vom 11. Dezember 1948 und unter Berücksichtigung der Maßnahmen, die palästinensischen Flüchtlinge im Gazastreifen neu anzusiedeln, abseits ihrer Häuser und ihres Eigentums, von dem sie entfernt wurden, stellen eine Verletzung ihres unveräußerlichen Rechts auf Rückkehr dar,

alarmiert von den Berichten des Hochkommissars, dass die israelischen Besatzungsbehörden, entgegen Israels Verpflichtung unter internationalem Recht, auf ihrer Politik des Abrisses der von Flüchtlingsfamilien bewohnten Hütten bestehen,

mit Betonung auf der Stellungnahme, die in Paragraph 16 des Berichts des Hochkommissars enthalten ist und wie folgt lautet:

„Ich glaube, ich habe die Pflicht, die Aufmerksamkeit der Mitgliedsstaaten auf die sich verschlechternden Lebensbedingungen im Gazastreifen zu richten und darauf zu drängen, dass die internationale Gemeinschaft sich ernsthafte Gedanken darüber macht, was getan werden kann, um die dortigen Bedingungen zu verbessern. Dieses Problem verlangt sofortige Aufmerksamkeit“,

1. wiederholt streng seine Forderung, dass Israel von der Entfernung und Umsiedlung von palästinensischen Flüchtlingen im Gazastreifen und von der Zerstörung ihrer Hütten Abstand nimmt;

2. beauftragt den Hochkommissar, alle Dienste der UNRWA für die palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten auf die palästinensischen Flüchtlingen im Gazastreifen auszudehnen;

3. beauftragt den Generalsekretär, nach Beratung mit dem Hochkommissar der UNRWA für die palästinensischen Flüchtlinge im Nahen Osten der Vollversammlung vor der Eröffnung der zweiundvierzigsten Sitzungsperiode über Israels Erfüllung von Paragraph 1 (s.o.).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Oktober 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 15.10.2017:

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee beschuldigt jüdische „Extremisten“, diese würden einen Krieg gegen die Al-Aqsa führen.

Nach Angaben israelischer Tempelberg-Organisationen hat sich die Zahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg im Allgemeinen und besonders während der Festwoche zum Laubhüttenfest zugenommen. Und das, obwohl das Plateau während der Feiertag an drei Tagen mehr als sonst für Juden gesperrt war.

Ein israelischer Araber aus Galiläa wurde wegen Aufstachelung zu Terror angeklagt.

Montag, 16.10.2017:

Der Islamische Staat reklamiert den gestrigen Raketenangriff aus dem Sinai auf Israel für sich.

Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt wurde bei seinem Besuch in Ramallah von Rami Hamdallah gedrängt Israel unter Druck zu setzen die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria einzusellen.

Dienstag, 17.10.2017:

Weil die Stadt Um el-Fahm in einer von der staatlichen Lotterie und dem Bildungsministerium finanzierten (und von der Lotterie vor ein paar Jahren neu renovierten) Sporthalle eine Veranstaltung abhielt, mit der der Chef der verbotenen Islamischen Bewegung unterstützt wird, der in der Stadt lebt, hat die Lotterie jetzt jegliche Zahlungen an die Stadt eingestellt. Die Veranstaltung widerspricht allen Vereinbarungen mit und Prinzipien der Lotterie.

Die Zeit der Olivenernten-Lügen ist wieder da. Angeblich sind die Siedler wieder dabei arabische Olivenbäume fällten zu wollen und haben „einen Angriff erfolgreich abgewehrt“. Das ist – mal wieder – nie passiert.

Die palästinensische Künstler-„Gewerkschaft“ warnte arabische Künstler, sie würden aus der Gewerkschaft ausgeschlossen, sollten sie an einem israelischen Kulturfestival in Jerusalem teilnehmen.

Mittwoch, 18.10.2017:

Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen und verkündet, dass mit einer PA-Regierung, der die Hamas angehört, nicht verhandelt wird. Die Hamas beschwert sich deshalb, Israel würde sich in die inneren Angelegenheiten der Palästinenser einmischen.
Die PA besteht auf der Einheit mit der Hamas.

Bildungsminister Bennett erklärte am Morgen, dass die Sicherheitskooperation Israels mit der PA ungeachtet des Einheits-Deals mit der Hamas weitergeht.

Donnerstag, 19.10.2017:

Grenzpolizisten nahmen in Jenin zwei 17-jährige fest, die letzte Woche einen Selbstmordbomber losgeschickt hatten.

Die Al-Quds-Universität ehrte einmal mehr massenmörderische Terroristen. Beim Empfang neuer Studenten gab es große Banner, die ihnen verkündeten, wer palästinensische „Helden“ sind – die Gründer und Chefs von Terrororganisationen, verantwortlich für viele hundert ermordete Israelis.

Die Hamas ließ wissen, dass „niemand im Universum uns entwaffnen kann“. Außerdem werde sie nicht darüber diskutieren Israel anzuerkennen, sondern ausschließlich darüber es zu vernichten.

Freitag, 20.10.2017:

Die PA-Araber errichteten in Qalqilya errichteten ein Denkmal für Saddam Hussein; es trägt die Inschrift „Arabisches Palästina vom Fluss bis zum Meer“.

Die PA-Gesandtschaft in Kolumbien twitterte ein Zitat Arafats – in dem er klar erklärt, dass das Ziel der Araber nicht Frieden, sondern das Ende Israels ist.

Bilanz: Der September 2017 war mit 103 Terroranschlägen der mit den wenigsten Anschläge innerhalb eines Monats der letzten 5 Jahre.

Deutsche Politiker und Medien dämonisieren Israel

Deutscher Außenminister trifft sich mit von Deutschland finanzierten NGOs, die den jüdischen Staat verleumden

Joseph Puder, FrontPage Magazine, 17. Juli 2017

Im April diesen Jahres machte der deutsche Außenminister Sigmar Gabriel seinen Antrittsbesuch in Israel, der zu einer ausgewachsenen politischen Krise zwischen Israel und Deutschland führte. Außenminister Gabriel bestand darauf sich mit von Deutschland finanzierten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) zu treffen, die Israel dämonisieren. Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sagte als Resultat der diplomatischen Beleidigung ein geplantes Treffen mit Gabriel ab.

Es war ziemlich dreist von Seiten des deutschen Außenministers auf seinem Jungfernbesuch im jüdischen Staat, sich mit antiisraelischen NGOs zu treffen, statt sich auf Fragen der bilateralen Beziehungen zu konzentrieren. Gabriels Entscheidung sich mit diesen NGOs zu treffen, während die palästinensische Autonomiebehörde die palästinensische Jugend zum Mord an Israelis mit Messern, Schusswaffen und Autos aufstachelt, war besonders widerlich. Es ist besonders nervtötend, wenn Millionen Syrer in der Falle eines brutalen Bürgerkriegs sitzen, während der syrische Diktator Bashar Assad und seine Helfer Iran, Hisbollah und Russland hunderttausende Syrer ermorden. Irans unterdrückerisches Regime finanziert Terrorismus und schürt regionale Instabilität. Hisbollah und Hamas herrschen im Libanon und dem Gazastreifen mit Terror und Einschüchterung und die Türkei inhaftiert politische Gegner und Journalisten.

Auch Israel ist eine Demokratie; seine Politik und Maßnahmen zum Schutz seines Volks sollte von Deutschland als der Täternation, die mehr als Drittel des Weltjudentums ermordete, eindeutig verstanden werden. Stattdessen haben deutsche Politiker sich das Recht angemaßt Israel, dem Staat des jüdischen Volks, in Sachen Menschenrechte zu predigen. Im Februar diesen Jahres sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel das jährliche bilaterale deutsch-israelische Kabinettstreffen aber, um ihrer Wut darüber Ausdruck zu verleihen, dass Israel sich entschied bestimmte Siedlungen zu legalisieren.

Nazideutschland ermordete sechs Millionen Juden und eine Mehrheit der deutschen Juden. Angela Merkels Deutschland hat inzwischen mehr als eine Million muslimischer Immigranten importiert, von denen die meisten antisemitische Vorurteile hegen, die sie von ihren Familien, Regierungen, Moscheen und Schulsystemen übernahmen. Diese Immigranten wollen Deutschland und Europa zum Teil des islamischen Geltungsbereichs machen. Viele dieser politischen und Wirtschaftsmigranten haben den antisemitischen Virus und Sympathien für Jihadismus, wenn nicht unverblümte terroristische Neigungen. Der Einfluss von rund 6 Millionen Muslimen in Deutschland trägt zu dem bei, was Professor Manfred Gerstenfeld so beschreibt: „Dutzende Millionen im gegenwärtigen Deutschland dämonisieren Israel.“

Die Nazi-Propagandamedien charakterisierten die Juden als minderwertige Rasse. Im heutigen Deutschland dämonisieren die Medien vergleichbar den jüdischen Staat, indem sie Israelis in ihrem angeblichen Umgang mit palästinensischen Arabern als Nazis darstellen. Es scheint so, als ob das Moratorium über deutsche Schuld und Schande wegen seiner Rolle beim Verüben des Holocaust zu Ende ist. Deutsche Politiker und Medien haben aggressive und abstoßende antiisraelische Haltungen als Strategie übernommen, um ihre Schuld wegen des größten Verbrechens der unvergessenen Geschichte mindern. Sie tun das, indem sie pervertierte moralische Äquivalenz anlegen.

Die moralische Äquivalenz, die deutsche Politiker und Medien oft verwenden, setzt deutsche Nazimörder unschuldiger jüdischer Zivilisten, einschließlich 1,5 Millionen jüdischer Kinder, in ganz Europa mit palästinensisch-arabischen „Opfern“ gleich, die ihren mörderischen Judenhass von Nazideutschlands antisemitischer Propaganda aufsaugten und deren Held Haddsch Amin al-Husseini war, der Mufti von Jerusalem, Hitlers Freund und Verbündeter. Es ist besonders empörend, wenn solche moralische Äquivalenz von Deutschen kommt. Darüber hinaus war Yassir Arafat, der Führer der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und berühmter Terrorist, von Hitlers Lieblings-Nazikommandeur, dem in Österreich geborenen SS-Oberstrumbannführer (Major) der Waffen-SS Otto Skorzeny ausgebildet. Skorzeny war auch der Erfinder der „Wehrwolf-Kriegsführung“, umherstreifender Banden Guerillakämpfer, die sporadisch verschiedene Ziele angreifen und dann wieder im Untergrund verschwinden. Er war der Großvater der heutigen palästinensisch-arabischen, Al-Qaida- und ISIS-Terrorzellen und –Taktiken.

Seit seiner Gründung 1948 und selbst schon in Jahrzehnten davor, hatte Israel mörderischen palästinensisch-arabischen Terrorismus zu ertragen. Derzeit hat Israel, um seine Bevölkerung vor Selbstmordbombern und anderen Formen des Terrors zu schützen, einen Schutzzaun gebaut und Checkpoints eingerichtet, um zu verhindern, dass palästinensisch-arabische Terroristen in der Westbank (Judäa und Samaria) nach Israel hineinkommen. Deutsche Antisemiten jdoch erkennen jüdisch-israelische Selbstverteidigungsrechte nicht an. Für sie sollten Juden immer so sein, wie sie es in den Holocaustjahren waren: wehrlose Schaft, die sich bereitwillig schlachten lassen. Deutsche Antisemiten ignorieren in Gestalt von Antizionisten eindeutig den palästinensisch-arabischen, antisemitischen Hass, der von der PA, ihren Medien, ihrem Bildungssystem und ihren Moscheen genährt wird. Sei übersehen die die Aufstachelung zum Töten von Juden und sehen die palästinensisch-arabischen Terroristen nur als Opfer – ein Opfer des eigenen Versuchs einen Juden zu töten.

In einer Meinungsumfrage der Bertelsmann-Stiftung von 2007 wurden Deutsche gefragt, ob sie der Aussage zustimmen: „Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern tut, ist im Prinzip dasselbe, was die Nazis während des Dritten Reichs machten.“ 30% der Befragten stimmten zu. Als die Frage 2013 noch einmal gestellt wurde, war die Zahl der Deutschen, die der Aussage zustimmen, auf 41% stark angestiegen – eine Zahl, die weit höher liegt als in früheren Umfragen.

2013 verwendete die meistgelesene deutsche Tageszeitung, die Süddeutsche Zeitung, eine Karikatur, in der Moloch dargestellt war, der kanaanitische Götze, der mi Kinderofpern assoziiert ist, um eine Rezension des Buchs des linken jüdisch-amerikanischen Kommentators Peter Beinart zu illustrieren. Die Bildbeschreibung unter der Karikatur lautete: „Deutschland serviert inzwischen seit Jahrzehnten, Israel wurden Waffen gegeben, zum Teil kostenlos, Israels Feinde finden, es ist ein gefräßiger Moloch“, eine Anspielung, dass Israel deutsche Waffen nutzt, um palästinensisch-arabische Kinder zu töten.

Nach Angaben von Professor Gerstenfeld führte die Universität Bielefeld 2004 in Deutschland eine Umfrage durch, bei der die Probanden gefragt wurde, ob sie mit der Aussage übereinstimmen, dass Israel einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser führe. Achtundsechzig Prozent der Befragten stimmten zu. Norbert Blüm, ehemaliger christlich-demokratischer (die Partei von Angela Merkel) Bundesminister verknüpfte 2009 in einer Rede die Verfolgung der Juden durch die Nazis mit an Palästinensern verübten Gräueltaten.

Professor Gerald Steinberg, Gründer und Direktor von NGO Monitor, schrieb im April 2014: „NGOs, politischen Stiftungen und Kirchengruppen übergebenes (deutsches) Steuerzahlergeld spielt bei der De-Legitimierung (Israels) eine zentrale Rolle. Europäisches Geld allgemein und deutsche Gelder im Besonderen bezahlen den Treibstoff und die Munition der politischen Kriegsführungsstrategie, die im berüchtigten NGO-Forum der Durban-Konferenz von 2001 übernommen wurden, deren Teilnehmer „die vollständige internationale Isolierung Israels als Apartheidstaat“ zum Ziel erklärten. In vielen Teilen Europas, einschließlich Deutschlands, insbesondere an Universitäten, in Kirchen und Gewerkschaften ist diese heimtückische Form der Kriegsführung mit der Dämonisierung Israels erfolgreich gewesen.

Steinber fügte hinzu: „Eines der ungeheuerlichsten Beispiele ist die deutsche Unterstützung und Zusammenarbeit mit einer als Zochrot bekannten, berüchtigten ‚Einstaaten‘-NGO (heißt: kein Israel); deren Auftrag lautet das ‚öffentliche Bewusstsein für die palästinensische Nakba zu sensibilisieren‘ und das sogenannte ‚Rückkehrrecht‘ der Palästinenser zu unterstützen (beides Formeln für die demografische Vernichtung Israels). Zochrot wiederholt moderne Ritualmordlügen in der Form von Vorwürfen von ‚ethnischer Säuberung‘ und „Zwangs“-Vertreibung sowie Enteignung von Palästinensern.“

Der neuste Skandal kam durch Stefan Krawielicki, dem deutschen Botschafter bei der UNESCO am 4. Juli 2017 in Krakau (Polen). Einmal mehr übte ein deutscher Diplomat moralische Gleichstellung vom Mord an 6 Millionen Juden und palästinensischen „Opfern“ des eigenen Terrorkriegs gegen Israel. Krawielicki erhob sich, um die palästinensischen „Oper“ zu ehren, als seien den von den Nazis nur ein paar Kilometer vom Konferenzsaal entfernten ermordeten Juden gleichzustellen.

Die selbstgereichte Haltung der deutschen Regierung und Medien kann wird die ewige Schuld Deutschlands und der Deutschen gegenüber dem jüdischen Volk und dem jüdischen Staat nicht tilgen.

Araber können es nicht ausstehen, wenn Juden beten wollen

Elder of Ziyon, 14. April 2009

Juden haben vor ihren heiligsten Ort zu besuchen und an einem wichtigen jüdischen Feiertag zu beten.

Natürlich macht das die Araber rasend.

Ma’an schreibt:

Israelische Polizisten haben gewarnt keine Demonstrationen abzuhalten, die sich gegen einen geplanten Siedlermarsch richten, die in der Al-Aqsa-Moschee endet, wo Gebete durchgeführt werden, sagten Quellen am Dienstag.

Siedler haben gesagt, sie hätten vor am Donnerstag das Gelände des Haram ash-Scharif, wo die Al-Aqsa-Moschee sich befindet, zu betreten und zu beten.

Palestine News Network beschreibt das etwas anders:

Extremistische israelische Organisationen versuchen am Donnerstag die Höfe der Al-Aqsa-Moschee zu betreten.

Diese jüngsten Bedrohungen kommen im Zusammenhang eines regelrechten Ansturms auf das palästinensische Erbe, die Kultur und Bevölkerung der Stadt.

Als Antwort hat die Palästinensische Befreiungsorganisation den Donnerstag als Tag „zur Verteidigung Jerusalems“ ausgerufen. Ein PLO-Sprecher sagt PNN heute Nachmittag, dass der Schutz der Moschee von höchster Bedeutung ist. Man hofft, dass die Palästinenser einen Ring um die heilige muslimische Stätte bilden, um sie vor weiteren Schäden zu schützen.

Jetzt kann man den Rest des Ma’an-Artikels verstehen:

Die israelische Polizei übergab Hatem Abdul Kader, dem Berater des palästinensischen Premierministers Salam Fayyad für Angelegenheiten Jerusalems, eine offizielle Warnung, die ihm vorwarf eine Störung der Öffentlichkeit schaffen zu wollen, indem sich die Palästinenser sammeln, um gegen den geplanten Siedlermarsch zu protestieren.

Die Polizei sagte, Abd al-Kader plane eine „Hetzkampagne“, deren geplante Aktionen „die Lage in Jerusalem entflammen“ würden und sagte, er würde für jegliches Unglück zur Rechenschaft gezogen.

Abd al-Kader antwortete auf die Warnung mit einer Erklärung, in der er sagte, die Warnungen sollten besser an die Siedler gehen.

Die Polizei sagte, sie würde den Fall beobachten und gegebenenfalls nur der Gruppe erlauben die Moschee zu besuchen und Gebete in der Gegend verhindern.

Abd al-Kader sagte, er würde jede Entscheidung begrüßen, die Siedler von Gebet an der heiligen muslimischen Stätte abzuhalten. Er betonte, er sei nur wegen Heiligkeit des Ortes besorgt und wolle jegliche Gewalt in dem Bereich vermeiden.

Da wollen also Juden auf den Tempelberg gehen, um friedlich zu beten. Araber sagen, das zu tun sei inakzeptabel Hetze und sie werden deswegen gewalttätig handeln. Und dann sagen sie, sie seien nur wegen der Heiligkeit des Bereichs besorgt und wollten Gewalt vermeiden?

Vielleicht erinnern Sie sich, dass im Jahr 2000 dieselben friedlich betenden Muslime von ihrem heiligen Bereich Steine auf unterhalb betende Juden warfen und behaupteten, die Juden und Ariel Sharon hätten die Gewalt begonnen – indem sie „provokativ“, wenn auch friedlich, den Tempelberg besuchten. Und es scheint so, dass es ihnen jetzt in den Fingern juckt eine neue Intifada zu starten, indem sie denselben hohlen Vorwand benutzen.

Als würden weitere Beweise für die pure Intoleranz der derzeitigen „moderaten“ palästinensisch-arabischen Führung benötigt, verurteilte das PA-Kabinett schon vorher, dass Juden auf den Tempelberg gehen und fügten diesen interessanten Kommentar hinzu:

Solch provokative Akte sind nach Angaben des palästinensischen Kabinetts Versuche das Al-Aqsa-Gelände zu teilen und einen de facto-Zustand aufzuzwingen, wie sie es bereits in der Ibrahimi-Moschee in Hebron in der südlichen Westbank getan haben. Dieses Vorgehen wird in Eskalation in der gesamten Region enden und den Friedensprozess töten.

Wenn man ein wenig zwischen den Zeilen liest, dann bedeutet das, dass die derzeitige palästinensisch-arabische Regierung glaubt, dass Juden nicht das Recht haben an ihrem zweitheiligsten Ort, dem Grab der Patriarchen in Hebron, zu beten! Die Tatsache, dass Juden heute dort beten, wird als inakzeptabel, aber zur Zeit notwendig betrachtet – aber wenn sie die Chance bekommen, werden die „moderaten“ Antisemiten in der PA jeden Juden für immer aus Hebron hinauswerfen und nicht einmal zu Besuch kommen lassen!

Wird muslimisches Gebet je als Aufwiegelung angesehen oder gilt das exklusiv für jüdisches Gebet – besonders dann, wenn die Juden Anspruch auf jede heilige Stätte erheben, die mehr als 1.000 Jahre vor dem Islam selbst schon bestand?

Die boshafte arabische Bigotterie ist als das entlarvt, was sie ist. Sie ist keine Verteidigung gegen Gewalt; sie ist Aufwiegelung zu Gewalt und ein Versucht jegliche jüdische Verbindung zum Heiligen Land zu minimieren.

Es ist außerdem wert sich daran zu erinnern, dass Araber ebenfalls nicht glauben, dass Juden das Recht haben an der Westmauer zu beten. Sie beanspruchen diese ebenfalls als heiliges muslimisches Land und wenn die PA ihren Willen bekommen würde, wären Juden der Zutritt zu ganz Jerusalem verboten. Das ist keine Übertreibung, es ist das, was sie fordern. Sie werden dem Westen sagen, sie würden „Kompromisse eingehen“ und Juden Zugang zu ihren heiligen Orten erlauben, aber das haben sie früher schon gesagt – 1949 gehörte zu Jordaniens Waffenstillstandsabkommen mit Israel der „freie Zugang zu den heiligen Stätten und kulturellen Institutionen und der Gebrauch des Friedhofs auf dem Ölberg“. Man muss nicht weiter ausführen, dass Jordanien diesbezüglich sein Wort brach, sobald es die Kontrolle über Ostjerusalem hatte. Es gibt nichts, das darauf hindeutet, dass die PA, die Institution, in die der Westen so gerne Milliarden Dollar versenkt, nicht genau auf dieselbe Art handeln würde, wenn sie die Chance bekommt.

Juden das Recht zu verweigern an ihrem heiligsten Ort zu beten ist purer Antisemitismus, pure religiöse Intoleranz. Kein noch so umfangreiches doppelzüngiges Gerede von „Heiligkeit“ oder „Frieden“ oder „Status quo“ kann diese nackte Tatsache ändern.

Was die Araber mehr als alles andere in Angst versetzt ist, dass Juden in Israel anfangen wie Juden zu handeln… weil sie wissen, dass ihre islamischen Ansprüche verglichen mit den jüdischen Ansprüchen auf das Land nur ein Schatten sind.

Und das ist der Grund, dass die Vorstellung von betenden Juden auf dem Tempelberg sie so aufregt.

Ambitionen, nicht Verzweiflung

Die Verehrung des Todes durch die palästinensischen Selbstmord-Attentäter verstehen

Itamar Marcus und Barbara Crook, Jerusalem Post, 29. Januar 2004 (den aktuellen Link finde ich derzeit nicht)

(Im Schatten des Schreckens des Selbstmord-Anschlags heute Morgen in Jerusalem verbreitet PMW einen Leitartikel, der Einblick in das Denken der Selbstmord-Terroristen gibt. Der Artikel wurde heute (29.01.04) in der Jerusalem Post veröffentlicht. Alle Zitate aus dem Fernsehen sind auf die PMW-Internetseite gestellt worden und können durch Anklicken geladen werden.)

„Ich wollte immer die erste Frau sein, die ihr Leben für Allah opfert. Meine Freude wird vollkommen sein, wenn meine Körperteile in alle Richtungen davon fliegen.“

Das sind die Worte der Selbstmord-Terroristin Reem Reyaschi, auf Video aufgenommen unmittelbar bevor sie vier Israelis und sich selbst vor einer Woche in Gaza umbrachte. Was an dieser furchtbaren Erklärung überraschte: Sie gab ihrer Verstümmelung und ihrem Tod einen positiven Wert, getrennt von ihrem Ziel andere umzubringen. Sie war angetrieben von ihrer Ambition das zu erreichen, was die Palästinenser „Schahada“ nennen, Tod für Allah. Sie hatte zwei verschiedene Ziele: Zu töten und getötet zu werden. Diese voneinander unabhängigen Ziele, für sie beide positiv besetzt, waren höhere Ziele als die Verpflichtungen und emotionalen Ziele gegenüber ihren beiden Kindern. Diese Ambition zu sterben, die dem menschlichen Grundinstinkt zum Überleben widerspricht, ist der Kern der Inbrunst des Selbstmord-Terrorismus. Nur, wenn diese Komponente der Anbetung des Todes als Grundlehre des palästinensischen Glaubens erkannt wird, wird es möglich sein die Herausforderungen zu begreifen, denen Israel und die Welt sich durch den Selbstmord-Terror gegenüber sehen.

Die palästinensisch Gesellschaft wirbt aktiv für die religiöse Lehre, dass ihr Gott ihren Tod begehrt. Die Worte eines populären Musik-Videos, das sich an Kinder wendete, Hunderte Male im PA TV gesendet wurde und das die Erde als nach dem Blut von Kindern dürstet, sollte man sich merken: „Wie süß ist die Duft des Schahiden, wie süß ist der Geruch der Erde, ihr Durst vom Strom des Blutes gelöscht, das aus dem jugendlichen Körper fließt.“

Diese Überzeugung, dass die Gottheit nach dem menschlichen Tod als Tribut und Opfer begehrt, hat ihre Wurzeln in alt hergebrachtem Glauben.

Die Bibel zitiert antike Kulte des Landes Israel: „Ihr Söhne und ihre Töchter opferten sie ihren Göttern“ (5. Mose 12). Selbst die Israeliten wurden davon angezogen: „Und sie haben die Höhen des Baal gebaut, die im Tal Ben-Hinnom , um ihre Söhne und ihre Töchter für den Moloch durch gehen zu lassen – was ich nicht geboten habe und mir nicht in den Sinn gekommen ist, dass sie solche Gräuel verüben sollten -, um so Juda zur Sünde zu verleiten“ (Jeremia 32,35). Vor nur 500 Jahren ließen südamerikanische Stämme Kinder auf Berggipfeln zum Sterben zurück – als Opfer für ihre Götter. Die gemeinsame Nenner, der menschliche Opferkulte antrieb, war der Glaube, dass die Gottheit den Tod von Unschuldigen begehrte.

Das ist genau der Glaube, den die Führer der palästinensischen Gesellschaft ihrem Volk einimpfen. Darüber hinaus werden die die Palästinenser durch ihre religiösen Leiter im PA-TV gelehrt, dass sie nur geboren wurden, um für Allah zu sterben: „Der Gläubige wurde geschaffen um seinen Herrn zu kennen und den Islam hoch zu halten, indem er Schahid wird oder die Absicht hat ein Schahid zu sein. Wenn der Muslim die Schahada nicht anstrebt, wird er wie in der Jahiliya (im vor-islamischen Glauben) sterben. Wenn wir sie wirklich von Allah verlangen, wird Er uns seine Belohnungen selbst dann gewähren, wenn wir im Bett sterben.“

Diese Botschaft hat größte Bedeutung. Nach dem palästinensischen Islam wird der Muslim geboren, damit er den richtigen Tod stirb. Der Tod muss nicht die zu vermeidende Beendigung des Lebens sein, sondern kann durch die ultimative Leistung verwandelt werden – unter der Bedingung, dass er für die Gottheit erfolgt. Denjenigen, die diesen Tod erreichen, werden von den religiösen Führern im PA-Fernsehen Belohnungen versprochen: „All seine Sünden werden durch das erste Fließen von Blut vergeben; er ist von den Qualen des Grabs (dem Gottesurteil) ausgenommen… er heiratet 72 Dunkelaugen (Jungfrauen oder Jungfern des Paradieses)… auf seinen Kopf wird eine Ehrenkrone gesetzt, von der ein einzelner Stein mehr wert ist als alles, das es in der Welt gibt.“

Sogar Kinder werden von der Indoktrination nicht ausgenommen, dass die Gottheit ihren Tod begehrt. Ein viel sagendes Beispiel ist die Geschichte des 14-jährigen Faras Ouda, einem Jungen, der von der Palästinenser-Führung zum Heldentum erhoben wurde.

Yassir Arafat benennt Ouda regelmäßig als explizites Vorbild für Kinder, indem er die Kinder im Fernsehen mal als „Altersgenossen, Freunde, Brüder und Schwestern von Faras Ouda“ anspricht, ihnen ein anderes Mal sagt: „Eure Generation wird von eurem Kollegen, dem Helden-Schahiden, Faras Ouda repräsentiert!“ Ein weiteres Mal sagte er: „Wir grüßen den Geist unseres Helden, Schahid Faras Ouda, Faras Ouda, Faras Ouda!“

Was war die große Leistung von Faras Ouda, dass Arafat ihn zu einem archetypischen Vorbild erhob? Das Lebensziel des Jungen war, für die Gottheit zu sterben, wie die PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida berichtete: „Am Tag seines Todes verließ Faras Ouda sein Haus mit einer Steinschleuder, nachdem er ein Kranz mit Fotos von sich angefertigt und auf ihn geschrieben hatte: „Der mutige Schahid Faras Ouda.“

Faras Ouda wollte für die Gottheit sterben, schaffte dies und wurde zum Helden Arafats.

Palästinensische Mütter sind gelehrt worden, dass ihre Kinder den Tod für Allah anstreben sollen. Eine Mutter erklärte vor Kurzem im PA-Fernsehen, warum sie Freude zum Ausdruck brachte, als sie vom Tod ihres Sohnes hörte: „Eine Mutter drückt ihre Freude laut aus, weil sie sich wünscht, dass er Schahada schafft. Er wird ein Schahid für Allah, den Allmächtigen. Ich wollte das Beste für ihn; dies ist das Beste für [meinen Sohn] Schaadi.“

Die PA-Ideologie lehnt den Wert „Leben“ ab, den andere Gesellschaften an die oberste Stelle setzen. Ein hochrangiger Historiker, Professor Issam Sissalem, drückte das in einem Vortrag im PA-Fernsehen so aus: „Wir haben keine Angst vor dem Sterben und lieben das Leben nicht.“

Wie ihre erwachsenen Vorbilder haben palästinensische Kinder gelernt, das Sterben für die Gottheit als ihr Lebensziel zu betrachten. In einem Talkshow-Interview, das einem kalte Schauer den Rücken hinunter laufen ließ, erklärten zwei 11-jährige Mädchen fröhlich und sprachgewandt, was sie und ihre jungen Freundinnen anstreben:

Walla: „Schahada ist sehr, sehr schön. Jeder will Schahada erreichen. Was könnte besser sein als ins Paradies zu kommen?“
Interviewer: „Was ist besser, Frieden und volle Rechte für das palästinensische Volk oder Schahada?“
Walla: „Schahada.“
Yussra: „Natürlich ist Schahada süß. Wir wollen diese Welt nicht, wir wollen das Leben danach. Dieses Leben nutzt uns nichts, sondern erst das Leben danach… Jedes palästinensische Kind im Alter von, sagen wir, 12 Jahren sagt: Oh Herr, ich möchte ein Schahid werden.“

Meinungsumfragen zeigen, dass Yussra und Walla für eine überwiegende Mehrheit der palästinensischen Kinder stehen, die sich diesen Glauben zu eigen machen. Nach drei verschiedenen Umfragen wollen 70 bis 80 Prozent der palästinensischen Kinder Schahide werden.

In der Antike gab es den weit verbreiteten Glauben, dass die Gottheit als ultimative Form der Anbetung wollte, dass Menschen sterben. Die Leute übergaben ihre Kinder den Gottheiten Moloch und Baal. Dieser antike Glaube ist nun zurückgekehrt um die Welt heimzusuchen.

Die Welt hat angenommen, dass die palästinensischen Selbstmord-Terroristen sich dem Dilemma ausgesetzt sähen, zwischen dem „Wert“ einen Juden zu töten und dem Wert des Leben wählen zu müssen. Das ist ganz klar falsch.

Juden zu töten ist der eine „Wert“. Der Tod für die Gottheit selbst ist ein Wert, und zwar ein größerer als das Leben. Schahada anzustreben ist nicht Verzweiflung, sondern Ambition. So erklärte eine Mutter nach dem Tod ihres Sohnes ihre Freude: „Ich wollte für ihn das Beste.“