Sollten Juden Christen vertrauen? Sie könnten von der eindeutigen Antwort der Thora überrascht sein

Adam Eliyahu Berkowitz, 27. Juni 2017

Fremde stehen bereit und führen eure Herden auf die Weide,
Ausländer sind eure Bauern und Winzer. (Jesaja 61,5)

Die steigende Strom an christlicher Unterstützung für Israel lässt sich viele Juden fragen, ob es vom Gesetz der Thora erlaubt ist diese neu gefundene Freundschaft angesichts des Jahrtausends schwieriger Beziehungen zwischen den beiden Religionen anzunehmen. Viele Rabbiner glabuen, dass es nicht nur erlaubt ist, sondern dass es ein Gebot der Thora ist diese Freundschaft gleichermaßen zurückzugeben.

Ein solcher Rabbiner ist Rabbi Eliezer Melamed, der geistige Leiter der Gemeinschaft von Har Brache und eine international respektierte Autorität zu halacha (dem Gesetz der Thora). Rabbi Melamed hat eng mit Hayovel zusammengearbeitet, einer Organisation, die zur Erfpüllung der Prophetie in Jeremiah christliche Freiwillige zur Arbeit in örtliche Weinberge bringt

Wieder sollst du Weingärten pflanzen auf Samarias Bergen.
Wer Pflanzungen anlegt, darf ihre Früchte genießen. (Jeremia 31,5)

Nicht alle Juden stimmen Rabbi Melamed zu. Luke Hilton, der Marketingdirektor von Hayovel, sagte gegenüber Breaking Israel News, dass eine „kleine, aber lautstarke Gruppe“ Israelis erhob Bedenken gegen ihre Bemühungen Israel zu helfen. Die Einwände erscheinen in sozialen medien und dem Internet in Form von Blogs und sogar als Seite, die ausdrücklich gegen Hayovel gerichtet ist.

Rabbi Eliezer Melamed

„Wir versuchen das mit Bescheidenheit zu akzeptieren“, sagte Hilton. „Angesichts der Geschichte zwischen unseren beiden Religionen ist es verständlich. Wir hoffen, auf diese Weise werden sie kommen und sehen, dass unsere einzige Absicht ist Israel zu helfen.“

Vielmehr lautet die Frage, ob es erlaubt ist mit Christen auf diese Weise Kontakt herzustellen im Thora-Gesetz ein komplizierter Fall ist. In seiner 2011 veröffentlichten offiziellen Entscheidung zum Thema vermerkte Rabbi Melamed die schwierige Geschichte und die theologischen Hindernisse, die der Verbindung von Juden und Christen im Weg stehen.

Wie sollten wir Beziehungen zu Christen herstellen, die plötzlich unsere Freunde geworden sind? Fast zwei Jahrtausende lang verfolgten sie die jüdische Nation, ermordeten uns, plünderten uns aus, vertrieben uns, erpressten uns zum Christentum überzutreten und plötzlich lieben sie uns? Können wir ihnen glauben? Und was tun wir mit dem, was der Rambam (Maimonides) schrieb, dass das Christentum den Status von Götzenanbetung hat?

Der Rabbiner merkte an, dass der entscheidende Faktor die Haltung der Christen gegenüber Israel war. Der Rabbiner beschrieb Liebe zu Israel als „den Lackmustest für Moral, Wahrheit und Glaube in dieser Welt“.

Die größte Sünde der Christenheit war, dass sie bestritten, dass Gott Israel zu seinem auserwählten Volk erwählte sowie all die Prophetien der Erlösung, die für das jüdische Volk gesprochen wurden. Sie glaubten Israel zu ersetzen und damit verursachten sie für uns horrendes Leid, als sie mit aller Macht versuchten Juden zum Christentum zu bekehren.

Genau aus diesem Grund sagt Rabbi Melamed, dass es heute notwendig ist die angebotene Freundschaft anzunehmen.

Wenn es um Christen geht, die glauben, dass Gott Israel erwählte und dass all die guten Prophetien innerhalb Israels erfüllt werden sollen und sie nicht daran arbeiten uns zu bekehren, was Gott verhüte, sondern um uns zu stärken – dann sind all die zu Christen erwähnten ernsten Dinge au sie nicht anzuwenden. Im Gegenteil – von ihnen sind große Korrekturen vorgenommen worden, sie sind gerechte Nichtjuden und Gott wird sie belohnen.

In seiner Entscheidung zitierte Rabbi Melamed Rabbi Abraham Isaac Kook, den ersten aschkenasischen Oberrabbiner des britischen Mandats Palästina, dessen Philosophie heute immer noch wichtigen Einfluss auf jüdische Theologie ausübt. Rabbi Kok schrieb, dass die Probleme mit dem Christentum und dem Islam nicht in ihren religiösen Überzeugungen liegen, sondern in ihrer „Absage an die Hoffnung des [jüdischen] Volks in Beziehung auf seine vollständige Wiederbelegung“.

Rabbi Melamed schlug eine Verbindung mit proisraelischen Christen auf einem nie da gewesenen Niveau vor, das an Bruderschaft grenzt; er schrieb: „Diese Christen stehen uns näher als die säkularen, liberalen Linken in westlichen Ländern, sowohl was ihren Glauben an die Bibel angeht, als auch ihre Ethik.“

In einer späteren Entscheidung diskutierte Rabbi Melamed die Kritik aus der jüdischen Gemeinschaft, die sich gegen Rabbiner richtete, die an der Kultivierung dieser positiven Beziehung zu Christen beteiligt sind. Ein Großteil dieser Kritik konzentrierte sich auf Rabbi Shlomo Riskin, den Oberrabbiner von Efrat und Gründer des Center for Jewish-Christian Understanding and Cooperation (CJCUC). Rabbie Melamed recherchierte die Sache und kam zu dem Schluss, dass die Kritik an Rabbi Riskin Verleumdung darstellte, im Judentum eine schwere Sünde.

David Nekrutman, der Direktor des CJCUC, erklärte, für diese Beziehung zwischen Juden und Christen zu werben, sei ein jüdisches Gebot; er zitierte dazu Jesaja.

Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht. (Jesaja 49,6)

„Das ist, wer wir als das jüdische Volk sind“, sagte Nekrutman gegenüber Breaking Israel News. „Wir können kein Licht für die Nationen sein, ohne eine Partnerschaft mit den Nationen aufzubauen. Wir haben diesen Auftrag mit anderen zu arbeiten, und wenn sie bereit sind, haben wir eine Verpflichtung das zu tun.“

Nekrutman merkte an, dass das Christentum in diesem prophetischen Prozess eine besondere Rolle spielt.

„Sie versuchen die fast 2000 Jahre von der Kirche gelehrte Ersetzungstheologie gutzumachen“, sagte Nekrutman. „Das ist für sie kein leichter Prozess. Wir, das jüdische Volk, müssen ihnen gestatten diese Reise zu machen und ihre Berufung in der Unterstützung Israels und des jüdischen Volkes zu finden.“

„Abneigung bei der Unterstützung jüdisch-christlicher Beziehungen ist infolge der Geschichte der Vergangenheit zwischen der Kirche und dem jüdischen Volk nachvollziehbar“, gestand Nekrutman ein. „Aber die Thora gebietet uns es zu tun.“

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Fotos: Mike Mackabee

The Jewish Press, 3. Januar 2017

Fotos: Yonatan Sindel/Flash90

Der ehemalige Gouverneur von Arkansas, Mike Huckabee, sprach heute (3. Januar) auf einer Konerenz über Kerr, die Siedlungen und die Zweistaatenlösung.

Die Running Gag, möglicherweise von MK Yahuda Glick begonnen, aber natürlich des öfteren wiederholt, ist die Ähnlichkeit von Mike Huckabees Name zu den Makkabäern und dass Huckabee für das Volk Israel kämpft, so wie die Makkabäer.

MK Miki Zohar, der Organisator der Konferenz, mit Mike „the Maccabee“ Huckabee:

MK Oren Hazan mit Mike „the Maccabee“ Huckabee:

Hier ist Huckabees Rede in der Knesset. Sollte man sich anhören.

 

 

 

Israel-Unterstützer, hört auf diese 13 Aussagen zu benutzen!

United with Israel, 14. Juli 2014

Die Berichterstattung der westlichen Mainstream-Medien zu Israel mit Ausdrücken gespickt, die bewusst so gearbeitet wurden, das sie den jüdischen Staat delegitimieren. Die gute Nachricht: Diese Begriffe wurden nicht vor 3000 Jahren in Stein gemeißelt, sondern sind nach der Unabhängigkeit Israels geschaffen. Mit Nutzung dieses Sprachgebrauchs verwirken wir unsere Geschichte. Hier sind 14 Aussagen, die zu wiederholen wir aufhören müssen.

#1 – „Westbank“: Behauptungen, „Judaä und Samaria“ seien einfach der „biblische Name für die Westbank“ stellen die Geschichte auf den Kopf. Die aus dem Hebräischen stammenden Begriffe „Judäa“ und „Samaria“ wurden bis 1950 benutzt, als das einmarschierte [Trans]Jordanien sie in „Westbank“ umbenannten, um diese Bereiche der jüdischen Heimat von den Juden zu trennen. Die Teilungsresolution der UNO von 1947 verwies nicht auf die „Westbank“, sondern „das Hügelland von Samaria und Judäa“. Der Begriff ist keine Kurzform für „Judäa und Samaria“. Mit dieser Formulierung ist Jordanien die „Eastbank“ des ursprünglichen Mandats Palästina, das als Heimat des jüdischen Volks bestimmt worden war.

#2 – „Ostjerusalem“ oder „traditionell arabisches Ost-Jerusalem“: Seit der Entstehung der Stadt im zweiten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung bis 1947 n.Chr. gab es keinen Ort namens „Ost“-Jerusalem. Die 19 Jahre zwischen dem Zeitpunkt, als das einmarschierende Jordanien die Stadt 1948 einnahm und 1967 von Israel hinausgeworfen wurde, waren die einzige Zeit in der Geschichte (außer zwischen 638 und 1099), in der die Araber in irgendeinem Teil Jerusalems herrschten. Palästinensische Araber haben in der Geschichte nicht einen Zentimeter davon auch nur einen Tag lang regiert. In den letzten drei Jahrtausenden ist Jerusalem die Hauptstadt dreier einheimischer Staaten gewesen – Judah, Judäa und das moderne Israel – und hat seit der türkischen Herrschaft des 19. Jahrhunderts eine jüdische Mehrheit. Ostjerusalem ist ein Viertel der Stadt, die Israel 1967 wiedervereinigte.

#3 – „Die UNO versuchte einen jüdischen und einen palästinensischen Staat zu schaffen“: Machte sie nicht. Palästina zwischen „Palästinensern“ und Juden aufzuteilen ist wie Pennsylvania zwischen Pennsylvanianern und Juden aufzuteilen. Immer und immer wieder seit der Teilungsresolution von 1947 verwies die UNO auf „den jüdischen Staat“ und „den arabischen“ [NICHT: palästinensischen] Staat.

#4 – 1948 war die Gründung Israels: Israel wurde nicht 1948 künstlich und aus heiterem Himmel „gegründet“. Israel gewann in diesem Jahr seine Unabhängigkeit als natürliche Verwirklichung der erneuerten Eigenstaatlichkeit eines Volkes, das zweimal zuvor in diesem Land unabhängig gewesen war und nach Jahrhunderten harter Arbeit zur Wiedererrichtung eines jüdischen Staates in seiner historischen Heimat.

#5 – „Der Krieg, der Israels Gründung folgte: Israel wählte sich diesen Krieg nicht aus; er wurden Israel von fast jedem arabischen Staat aufgezwungen, die die Teilung der UNO ablehnten und versuchten die Juden Israels ins Meer zu treiben. Und es war eine jüdische Armee der Heimat, die Hagana, die zur IDF wurde, die diese Invasion aus mehreren Staaten des Auslands zurückwarf.

#6 – „Palästinensische Flüchtlinge des Krieges, der Israels Gründung folgte“ oder die „Frage der palästinensischen Flüchtlinge“: Es waren die einmarschierenden arabischen Staaten, die darauf versessen waren Israel zu vernichten, die den Großteil der Araber ermutigten und veranlassten aus Israel zu fliehen. Und ein Großteil der Medien ignorieren ständig die einheimischen Juden des Nahen Ostens, die aus den riesigen arabischen und muslimischen Ländern infolge des arabisch-israelischen Kriegs vertrieben wurden. Ihre Zahl ist größer als die der Araber, die aus dem winzigen Israel flohen. Dass Israel die Mehrheit dieser Flüchtlinge aufnahm, während die arabischen „Gastgeber“ – einschließlich der Palästinenser selbst – die Nachkommend er Araber im vom Westen unterstützen „Flüchtlingslagern“ isolierten, macht die zweiteilige Flüchtlingsfrage des arabisch-israelischen Konflikts nicht in eine „palästinensische“ Flüchtlingsfrage. Hätten die palästinensischen Araber den UNO-Teilungsplan akzeptiert, hätten auch sie ihren 66. Jahrestag gefeiert.

#7 – Israel „eroberte“ 1967 arabisches Land: Das tat es nicht. Der Krieg von 1967 war wie seine Vorgänger ein Verteidigungskrieg, der Israel aufgezwungen wurde. Israels Nachbarn wollten keinen Kompromiss; sie wollten den jüdischen Staat einfach vernichten. Das neue israelische Territorium sollte eine Sicherheitssperre bieten und sicherstellen, dass das niemals geschehen kann. Darüber hinaus war das kein „arabisches Land“.

#8 Israels „Grenzen von 1967“: Das Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und Jordanien erklärte ausdrücklich, dass die mit ihm zwischen den beiden Seiten gezogene „Grüne Linie“ nur Waffenstillstandspositionen einer militärischen Waffenruhe waren, ohne Vorwegnahme der politischen Grenzansprüche der einen oder anderen Seite. Die Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats nach dem Krieg von 1967 forderte demonstrativ nicht von Israel sich auf diese Linien zurückzuziehen.

#9 – „die von Israel besetzte Westbank und Ostjerusalem: Dass die Medien beharrlich die israelische Präsenz im Herzen Jerusalems und in Judäa und Samaria als „israelische Besatzung palästinensischer Gebiete“ nennt, macht das nicht richtig. „Besatzung“ ist ein Begriff des internationalen Rechts, der auf ausländische Präsenz auf dem souveränen Territorium eines anderen Staates verweist. Das Land des letzten souveränen, einheimischen Staates Israel vor dem modernen Israel war das jüdische Judäa. Das Verhältnis arabischen Landes zu dem Israel beträgt 625 zu 1, 23 Staaten zu einem.

#10 – „jüdische Siedler und Siedlungen“ vs. „palästinensische Einwohner von Vierteln und Dörfern“: Ein Lieblingskontrast der Nachrichtenartikel der Medien bezieht sich im selben Satz auf „jüdische Siedler“ in „Siedlungen“ und „palästinensische Einwohner“ nahe gelegener „Viertel“ und „Dörfer“. Juden sind weder fremdländische „Siedler“ in einem Jerusalem, das seit dem 19. Jahrhundert eine jüdische Mehrheit hat, noch im historischen jüdischen Kernland Judäa/Samaria.

#11 – Israels Anerkennung als „jüdischer Staat“ ist „ein neuer Stolperstein“: Seit der Zeit Moses neu. Die jüdische Heimat Israel, einschließlich der anhaltenden, die Heimat beanspruchenden jüdischen Präsenz, ist für Volk immer zentral gewesen. 1947 sagte der britische Außenminister Bevin dem Parlament, dass „essentiell die Sache des Prinzips“ jüdisch-palästinensische Souveränität sei.

#12 – „Die Palästinenser akzeptieren die Zweistaatenlösung, Israel nicht“: Beides ist falsch. Sowohl die USA als auch Israel definieren „zweit Staaten“ als zwei Staaten für zwei Völker – Juden und Araber. Viele auf der arabischen Seite lehnen zwei Staaten für zwei Völker mit Nachdruck ab. Viele Israelis, einschließlich Premierminister Netanyahu, unterstützt diesen Plan – unter der Bedingung, dass der palästinensische Terror endet. Die Araber verweigern stetig und beständig Israels Existenzrecht als Nationalstaat des jüdischen Volkes ab, egal, wo seine Grenzen gezogen würden.

#13 – „Die Palästinenser“: Die Teilungsresolution der UNO von 1947 forderte die Araber und Juden Palästinas „die zwei palästinensischen Völker“. NICHTS delegitimiert sich selbst stärker und ist kontraproduktiver als Frieden auf der arabischen Anerkennung zu erreichen, dass die Juden das Recht haben dort zu sein, als dass Juden herumlaufen und die palästinensischen Araber „DIE Palästinenser“ nennen. Sie haben keine andere Sprache, Religion oder Kultur als die benachbarten Araber und sind in Palästina nie unabhängig gewesen, wohingegen die Juden – mit einer Präsenz, die sich über drei Jahrtausende zurückerstreckt – dort drei Staaten hatten, alle mit Hauptsitz Jerusalem. Die meisten palästinensischen Araber können ihre Abstammung nicht weiter als 4 Generationen zurückverfolgen.

(Dieser Artikel wurde erstmals in The Algemeiner veröffentlicht.)

An die Studenten von Justice in Palestine – Brief einer wütenden schwarzen Frau

„Ihr habt nicht das Recht den Kampf meines Volks für eure schäbigen Zwecke anzuführen

Chloe Valdary, The Tablet, 28. Juli 2014

Die Studentenorganisation Students for Justice in Palestine (SJP – Studenten für Gerechtigkeit in Palästina) ist an vielen Universitäten bedeutend; sie predigt das Mantra „Palästina befreien“. Sie maskiert sich als Bürgerrechtsgruppe, obwohl sie es nicht ist. Stattdessen bin ich als Afroamerikanerin äußerst beleidigt, dass das Erbe meines Volkes für solch abstoßende Propaganda gestohlen wird. Es ist höchste Zeit die Agenda der SJP bloßzustellen und einige der Täuschungen aufzudecken, mit denen sie hausieren gehen.

  • Wenn du das Erbe der frühen islamischen Kolonialisten verkünden willst, die den Nahen Osten vergewaltigten und brandschatzten, die in der Region lebenden einheimischen Völker unterwarfen und ihnen ein Leben der Verfolgung und Erniedrigung aufdrängten – dann kannst du den Titel des „Freiheitskämpfers“ nicht beanspruchen.
  • Wenn du die rassistische Doktrin der arabischen Überlegenheit unterstützt und dir wünschst (als Folge dieser Doktrin) den jüdischen Staat zu vernichten, dann kannst du nicht behaupten, dass du die Vorurteile, mit denen du hausieren gehst, Formen legitimen „Widerstands“ sind.
  • Wenn deine Helden Kleriker sind, die in Gaza sitzen und den Genozid an einem Volk anzetteln; die ihre Kinder in der Hoffnung auf Dächer stellen, dass sie in Stücke gesprengt werden; die ihre Gangmitglieder mit Lob überhäufen, wenn sie erfolgreich jüdische Schuljungen ermorden und Ort bombardieren, an denen sich Juden versammeln – dann darfst du nicht behaupten, dass du so eine Art harmonischer Vertreter menschlicher Tugenden bist. Das bist du nicht.
  • Wenn zu deinen Aktivitäten gehört, dass du klagend über die inkompetente Leistung der Hamas-Raketenschützen und die in deren Folge immer noch lebenden Juden trauerst – deren Kinder nicht von ihren Raketen ermordet wurden; deren Gliedmaße ihnen nicht abgerissen wurden; und deren Ausweidung nicht verwirklicht wurde – dann kannst du nicht in Anspruch nehmen für Gerechtigkeit zu stehen. Du gibt vor untadelig zu sein. Das bist du kategorisch nicht.
  • Wenn zu deiner Vorstellung einer gerechten Sache das Zielen auf und die Einschüchterung von jüdischen Studenten an der Uni gehört, sich ihre Geschichte des Exils und der Wiederkehr anzueignen und sie in ein Porträt deiner selbst umzumodeln, dann kannst du nicht behaupten du würdest das im Namen der Bürgerrechte und der freien Meinungsäußerung tun.
  • Du kannst nicht Regime verteidigen, die ihr eigenes Volk ermorden, foltern und verfolgen, sie gezielt verarmt halten und Milliarden Dollar widerrechtlich aneignen, die dem Volk gehörten – und behaupten, du seist „pro-arabisch“. Das bist du nicht.
  • Du kannst kein System verteidigen, in dem Juden vom Erwerb von Land, vom Reisen in bestimmten Gebieten ausgeschlossen werden und so leben müssen, nur weil sie Juden sind – und behaupten, dass du Gleichheit für alle unterstützt. Du kannst dieses System nicht ermächtigen, indem du einen Boykott jüdischer Firmen, Geschäfte und Objekte forcieren – und dann behaupten, du seist „gegen Apartheid“ Das ist übel.
  • Du kannst nicht die kalkulierten und vorsätzlichen Bombenanschläge, Prügel und Lynchmorde jüdischer Männer, Frauen und Kinder rechtfertigen, indem du so verabscheuungswürdige Vorfälle als edle „Aufstände“ der Unterdrückten bezeichnest – das ist Rassismus. Das ist übel.
  • Du kannst nicht vorgeben als wären du und Rosa Parks in den 1960-ern dicke Kumpel gewesen. Rosa Parks war eine echte Freiheitskämpferin. Rosa Parks war

Coretta Scott King war Zionistin.

A. Phillip Randolph war Zionist.

Bayard Rustin war Zionist.

Count Basie war Zionist.

Dr. Martin Luther King Sr. war Zionist.

Tatsächlich unterschrieben sie und viele andere Männer und Frauen 1975 eine Brief, in dem es hieß: „Wir verurteilen die antijüdische schwarze Liste. Wir haben zu lange und zu schwer gekämpft, um Diskriminierung aus unserem Land mit den Wurzeln auszureißen, als dass wir jetzt herumsitzen, wenn Interessen des Auslands Fanatismus nach Amerika importieren. Nachdem wir derart unter solchen Vorurteilen gelitten hatten, betrachten wir die Bemühungen arabischer Staaten, die wirtschaftliche Macht ihres neu gewonnenen Ölreichtums dazu zu benutzen Geschäfte und Firmen zu boykottieren, die mit Israel Handel treiben oder jüdische Eigner, Geschäftsführer oder Manager haben und antijüdische Vorbedingungen für Investitionen in diesem Land durchzusetzen, als zutiefst abstoßend.“

Schau, mein Volk ist immer zionistisch gewesen, weil mein Volk immer für die Freiheit der Unterdrückten einstand. Du kannst dir als mit absoluter Gewissheit nicht die Geschichte meines Volks kulturell aneignen. Du hast nicht das Recht den Kampf meines Volks für deine schäbigen Zwecke ins Feld zu führen und du kannst nicht in unserem Namen Opferstatus vortäuschen. Du hast nicht das Recht den guten Namen meines Volks zu verleumden und deine Sache mit der von Dr. King in Verbindung zu bringen. Unsere zwei Sachen stehen einander diametral gegenüber.

Deine Sache ist die Antithese von Freiheit. Sie hat Hunderttausende Leben sowohl der Araber als auch der Juden gekostet. Sie hat diese Völker entzweit und hat Feindseligkeit zwischen ihnen geschürt. Sie hat zu seelischen Qualen, Folter, Tod und Vernichtung geführt.

Du hast natürlich das Vorrecht weiterhin Plattitüden für deine Sache zu benutzen. Du hast absolut das Recht Worte wie „Gleichheit“, „Gerechtigkeit“ und „Freiheitskämpfer“ zu skandieren.

Du kannst diese Worte benutzen, solange du magst. Aber ich glaube nicht, dass du weißt, was sie bedeuten.