Was wir dagegen tun können

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 11. Juli 2021

Ich habe erklärt, wie sie es gemacht haben, wie die Feinde Israels – die Araber, die Sowjets, die internationale Linke und andere – einen Großteil des Westens gegen uns aufgebracht haben. Was können wir dagegen tun?

Ich habe mich auf die „weicheren“ Aspekte der kognitiven Kriegsführung wie die Infiltration der höheren Bildung und internationaler Organisationen wie NGOs und UNO-Agenturen, Konzerne, die Verwendung sozialer Medien, die Ausbeutung von Minderheiten mit Gründen zu Klage und die Unterstützung öffentlicher Antisemiten (z.B. Ilhan Omar) konzentriert. Aber wir sollten im Hinterkopf behalten, dass auch weiteres kinetisches Handeln primär kognitive Ziele haben kann. Der europäische Terrorismus der PLO in den 1970-ern ebnete den Weg für seine Umwandlung von einer Bande widerwärtiger Terroristen in ein Mitglied der UNO und dass der Mörder und Dieb Yassir Arafat zu einem „Staatsmann“ wurde. Die Anschläge vom 9/11 gegen die USA veränderten die Darstellung der arabischen und muslimischen Bürger Amerikas in den Medien von „Milliardären, Bombern und Bauchtänzern“ in hart arbeitende Bürger, die Ziele islamophoben Hasses sind (das ist bei den Juden nicht der Fall, trotz der Tatsache, dass Juden heute viel eher Opfer von Hassverbrechen werden).

Terrorismus arbeite auf verschiedenen Ebenen, aber auf der tiefsten, der instinktiven schafft er lähmende Angst, die der Verstand – immer noch unterbewusst – versucht rational wegzuerklären, indem man sich von den Opfern distanziert und mit den Terroristen identifiziert. „Töte mich nicht, ich bin auf deiner Seite!“, ruft der terrorisierte Geist. „Ich bin einer der Guten!“ (z.B. ein „Jude für Palästina“)

Der Gegenangriff muss geplant, koordiniert und besonders in alle Arenen gezielt werden, weich und hart, in denen kognitiver Krieg gegen uns geführt wird. Das ist etwas, das der Staat Israel nicht einmal ansatzweise tut. Unsere Bemühungen öffentlicher Diplomatie sind oft am großzügigsten als schlechter Witz beschrieben worden, wie die Kampagne für Israel als Ziel schwuler Touristen zu werben („Kommt nach Israel! Wir haben schöne Strände und werden euch nicht erhängen!“). Wir sind bestenfalls reaktiv, reagieren auf bösartige Anschuldigungen von Kriegsverbrechen, Apartheid und anderen Schlechtigkeiten, in der Regel lange nachdem der Schaden angerichtet worden ist. Und oft ignorieren wir die kognitiven Auswirkungen unseres Tuns bzw. dessen Fehlens.

Es wird nicht einfach sein. Organisierte Unterstützung für israelfeindliche Organisationen (einschließlich derer, die mit Terrorismus verbunden sind) ist seit Jahrzehnten im Gang; Millionen Dollar fließen jedes Jahr aus Quellen wir den Organisationen des George Soros und der Europäischen Union. Besonders die sozialen Medien verändern sich ständig und fast täglich tun sich neue Schlachtfelder auf. Überall, wo man hinsieht (z.B. Wikipedia), gibt es israelfeindliche Einseitigkeit. Und für jeden proisraelischen Aktivisten gibt es zehn oder hundert, die uns angreifen.

Ein effektiver kognitiver Gegenangriff muss zwei Teile aufweisen: Wie wir zur Welt sprechen und – am wichtigsten – wie wir handeln. Lassen Sie mich den zweiten Teil zuerst angehen.

Es gibt grundlegende menschliche Instinkte, die den in der UNO-Charta zum Ausdruck gebrachten Ideen um hunderttausende Jahre vorausgehen. Unser Handeln muss diese Instinkte auf eine Weise beeinflussen, die dazu führt, dass andere uns respektieren und unsere Feinde uns fürchten. Ich will damit nicht sagen, dass wir dem Beispiel der PLO folgen sollen und in Europa Flugzeuge entführen, sondern unsere Reaktion auf Terrorismus und Drohungen von Feindstaaten (z.B. dem Iran) kann so gestaltet werden, dass sie die geeignete Wirkung haben. Menschen werden von Stärke angezogen. Sie wollen auf der Seite dessen sein, der stärker ist. Sie reden davon, wie wichtig Moral und Rechtsprinzipien sind, aber sie setzen auf den Gewinner. Unser Handeln sollte Kraft und Kontrolle ausstrahlen, sogar Schonungslosigkeit.

Zum Beispiel sollte kein Terrorist seinen Anschlag überleben. Beteiligte israelische Sicherheitskräfte und Einzelpersonen sind wegen der „Affäre Buslinie 300“ von 1984 hart kritisiert worden, sowohl von Israelis als auch von anderen. Damals wurden zwei gefangen genommene Terroristen nach ihrer Befragung noch im Feld exekutiert. Mein Argument lautet, dass dieses Handeln genau die richtige Botschaft aussandte, sowohl zu unseren Feinden – „versucht das gar nicht erst oder ihr sterbt“ – als auch dem Rest der Welt – „Israel toleriert keinen Terrorismus gegen seine Bürger“.[*]

Unsere verzagten Reaktionen auf die Hamas, die bei zahlreichen Gelegenheiten Israelis getötet hat und die heute zwei israelische Staatsbürger sowie die Leichen zweier Soldaten als Geiseln festhält, sollen aus politischen Gründen gerechtfertigt sein, sind aber vom Standpunkt kognitiver Kriegsführung ein totaler Fehlschlag. Wenn Israel leere Häuser bombardiert, sendet es die Botschaft, dass wir zu schwach sind uns selbst zu schützen. Wenn unserer Bürger gefangen gehalten werden, während wir Strom und Wasser in den Gazastreifen liefern, lautet die Botschaft, dass die Hamas die Kontrolle hat, nicht Israel. Ich verstehe die Grenzen unserer Macht, wie sie von der IDF gesehen werden, aber ich glaube, dass sie die kognitiven Aspekte der Frage nicht stark genug abwägen.

Vor kurzem riss die IDF das Haus eines terroristischen Mörders ab, eines Bürgers der PA, der auch amerikanischer Staatsbürger war, trotz einer Aufforderung des US-Außenministeriums das zu unterlassen. Das war vom kognitiven Standpunkt aus das richtige Handeln, es schickte die Botschaft, dass Israel ein souveräner Staat ist, der Judäa/Samaria kontrolliert und der Terrorismus nicht toleriert. Andererseits sagt das aufgrund von Druck der EU und der UNO fortgesetzte Bestehen der illegalen Beduinensiedlung Khan al-Ahmar der Welt, dass Israel das Land nicht kontrolliert.

Unser größter Feind ist der Iran, dessen Regime bei zahlreichen Gelegenheiten ausdrücklich damit gedroht hat uns zu vernichten und dabei ist Atomwaffen zu entwickeln. Es gibt offensichtlich vielfache Überlegungen, die dabei mitspielen die beste Reaktion zu finden, von einem Präventivschlag auf seine Atomanlagen bis zu einer Fortsetzung der Sabotagekampagne, die Israel während der letzten Jahre geführt hat. Kognitiv ist der beste Ansatz der, der öffentlich demonstriert, dass Israel die Macht hat die Anlagen zu zerstören, ungeachtet der Distanz oder ihrer Befestigungen. Das wäre ein massiver Luftangriff oder es könnte eine verdeckte Aktion sein, die hinterher öffentlich gemacht wird. Der schlimmste Fall ist der, bei dem wir auf Handeln verzichten, weil die USA Druck ausüben.

Im weichen Bereich lautet eine Priorität Israels selbst auferlegte kognitive Fehlschläge zu beenden. Es gibt keinen Grund, dass Israelis erlaubt sein sollte, als bezahlte Agenten der EU oder der internationalen Linken zu agieren, wie es bei B’Tselem und zahlreichen anderen staatsfeindlichen Organisationen der Fall ist. Es gibt ein kaum durchgesetztes Gesetz, das von Israelischen NGOs, die die Hälfte ihrer Gelder von Auslandsregierungen erhalten, verlangt diese offenzulegen; Verstöße dagegen haben eine relativ geringe Geldstrafe zur Folge. Es ist absurd, dass diesen Gruppen gestattet werden soll in Israel zu agieren. Alle Auslandsgelder – von privat oder von Regierungen – für politische NGOs sollten verboten werden, Punkt. Vertreter ausländischer NGOs, die Israel feindlich gesinnt sind, sollten nicht ins Land gelassen werden.

Was die arabischen Parteien angeht, so gibt es ein Grundlagengesetz, das besagt, um für die Wahl zur Knesset aufgestellt werden zu können, darf ein Kandidat oder eine Liste „die Existenz des Staates Israel als jüdischer und demokratischer Staat nicht verneinen“. Dieses Gesetz wird vom Obersten Gerichtshof lose interpretiert, so dass Araber, die genau das tun, in die Knesset einziehen können. Dem muss ein Ende gesetzt werden.

In Israel gibt es die Militärzensur, die uns manchmal dumm aussehen lässt, wenn Publikationen im Ausland Details enthüllen, die Israelis in den eigenen Medien nicht lesen oder hören dürfen; aber gleichzeitig wird der Zeitung Ha’aretz gestattet Tag für Tag den Staat anzugreifen, oft mit Material von aus dem Ausland finanzierten NGOs. Propaganda-Kanäle aus dem Ausland nutzen des weidlich und sagen „selbst Israelis geben zu…“ Das ist inakzeptabel; es grenzt an Hochverrat und muss aufhören.

Es gibt einen Ort für traditionelle Hasbara, Erklärung oder Darlegung der Nachrichten aus der Sicht des Staates. Ich bin nicht sicher, warum alle berechtigt sind eine Meinung oder eine Plattform zu haben, von der aus gesendet werden kann, nur der Staat nicht. Warum nicht ein Regierungsfernsehen/-Radio/-Internetnachrichten-Organ, besetzt mit Profis, die auf falsche Anschuldigungen sofort und akkurat reagieren? Das auf geeignete Weise zu tun, so dass es sowohl amtlich als auch nicht langweilig ist, würde teuer sein und hochqualifiziertes Personal benötigen, das nicht einfach zu finden wäre; aber es wäre es wert das zu tun.

Vieles von dem, was ich vorgeschlagen habe, wird kritisiert werden, weil „es Menschenrechte verletzt“ oder es ist „antidemokratisch“ oder ähnliches. Ich widerspreche dem nicht. Aber die Idee, dass Israel der Inbegriff von Menschenrechten und Demokratie sein muss, ist falsch. Es ist ein  Ausdruck antisemitischer Vorstellungen, dass Juden immer an den höchsten Maßstäben gemessen werden müssen – in der Tat nach einem Maßstab, der ständig weiter angehoben wird, damit er nie erreicht werden kann. Israel ist kein Staat platonischen Ideals; es ist noch nicht einmal die Vereinigten Staaten. Es ist ein winziger Staat ohne strategische Tiefe, umgeben von Feinden, die selbst jeglichen Standard zivilisierten Verhaltens brechen. Nationales Überleben ist wichtiger als Menschenrechte – besonders dann, wenn diejenigen, die das Konzept der Menschenrechte definieren, unserem Überleben gleichgültiger gegenüber stehen (oder schlimmer).


[* In dem Fall dieser getöteten Terroristen bin ich auf jeden Fall anderer Meinung als Vic Rosenthal; ohne ordentliches Gerichtsverfahren darf keine gefangen genommene Person getötet werden. Notfalls kann Israel für Terroristen die Todesstrafe wieder einführen. Aber festgesetzte Terroristen nach ihrer Befragung einfach hinzurichten darf nicht sein.

Wie sie es gemacht haben

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 8. Juli 2021

Von 1967 bis 2021 schufen die Feinde des jüdischen Staates und des jüdischen Volks praktisch eine Armee israelfeindlicher Agenten in Schlüsselpositionen westlicher Gesellschaften, einschließlich Israels selbst. Diese Agenten sind oft Meinungsführer, die das Verhalten ihrer Länder beeinflussen.

Hier finden Sie, wie sie das gemacht haben.

Die arabischen Staaten scheiterten damit Israel in großen militärischen Konflikten 1948, 1967 und 1973 zu besiegen. An diesem Punkt wandten sie sich der kognitiven Kriegsführung zu, der Manipulation von Information, Einstellungen, Überzeugungen und Gefühle, um ihren Feind zu schwächen und ihm die Unterstützung Dritter zu verwehren. Folglich gab es zwei Hauptziele: Die Bevölkerung des Staates Israel und die westlichen Staaten, die Quellen finanzieller, logistischer, diplomatischer oder in anderer Form der Hilfe für den jüdischen Staat werden könnten.

Das Ziel der kognitiven Kriegsführung war es den Feind abzutrennen, auseinanderzubrechen und zu isolieren, so dass ihm mit militärischen Mitteln einfacher der Gnadenstoß versetzt werden kann. Terrorismus ist ein wichtiger Teil der kognitiven Kriegsführung, weil verängstigte Leute anfällig für das Stockholm-Syndrom sind. Aber diese Diskussion wird sich auf die nicht kinetischen Aspekte der kognitiven Kriegsführung beschränken.

Der kognitive Krieg begann um 1967, vom sowjetischen KGB als Propagandakampagne initiiert. Die Terroristen der PLO – deren eigentliche Ideologie der von Nazideutschlands nahe stand – wurden als nationale Befreiungsbewegung präsentiert, die bei linken Studenten- und Kriegsgegner-Bewegungen Zustimmung fand, die Teil des größeren sowjetischen Angriffs auf den Westen waren.

Die Herausforderungen, der die kognitiven Krieger der arabischen Welt und ihre Berater gegenüber standen, waren bis 1973 beträchtlich. Die Juden Israels hatten das übermäßige Selbstvertrauen der Zeit nach 1967 verloren. Die USA hatten Israel (endlich) wieder mit den Waffen nachversorgt, die nötig waren, um den Vormarsch seiner Feinde umzukehren und – obwohl es daran gehindert wurde einen vernichtenden Sieg zu erzielen – es hatte seine militärische Überlegenheit eindeutig bewiesen. Aber die militärisch schwachen Araber stärkten ihre kognitiven Kriegsführungsfähigkeiten, um mehr als reine Propaganda einzubeziehen. Sie begannen Operationen, mit denen wichtige Merkmale der sozialen Landschaft des Westens grundlegend geändert werden sollten.

Kognitive Attacken zielten auf die folgenden Ziele im Westen:

Internationale Institutionen; die UNO und ihre Organisationen (leichte Ziele, denn sie bauten auf einer Mehrheit aus sowjetischen und Drittwelt-Ländern auf).

Zu wichtigen frühen Siegen gehörten mehrere antiisraelische Resolutionen im UNO-Sicherheitsrat während der Administration Carter (die USA enthielten sich) und natürliche die Resolution „Zionismus ist Rassismus) von 1975. Obwohl die Resolution letztlich widerrufen wurde, bleiben das durch sie geschaffene „UNO-Komitee zur Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volks“ und der jährlich begangene „Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“. Der UNO-Menschenrechtsrat hat in jeder seiner Sitzungsperioden einen einzigartigen dauerhaften Tagesordnungspunkt zur Diskussion von Israels „Menschenrechtsverletzungen“. UNO-Berichte zu Gesundheit, Status der Frauen, Umwelt und anderen Themen heben oft fälschlich einzig Israel als Übertreter heraus.

Internationale NGOs sind über Infiltration und finanzielle Zuwendungen arabischer und linker Quellen überzeugt worden sich der Kampagne anzuschließen. „Menschenrechts“-Gruppen wie Human Rights Watch (HRW) und Amnesty International sind besonders nützlich dabei gewesen die IDF Kriegsverbrechen zu beschuldigen. Vor kurzem erstellte HRW einen tendenziösen Bericht, der Israel als Apartheidstaat bezeichnete.

Institutionen höherer Bildung (ganz leicht mit Ölgeld gekauft)

Fast unmittelbar nach 1973 fingen arabische Staaten an führenden Universitäten große Summen zu spenden, Abteilungen für Nahost-Studien zu gründen (in denen Israel nicht zu „Nahost“ gehört), Lehrstühle und Forschungsstipendien zu stiften usw. Das geht bis heute weiter. Andere quasi-akademische Institutionen wie einflussreiche Thinktanks wie die von Qatar unterstützte Brookings-Institution haben ebenfalls davon profitiert.

Selbst in Israel produzieren linke Akademiker einen ständigen Fluss an pseudo-akademischem Material, das als Unterstützung für NGO- und Thinktank-Dokumente genutzt werden kann, die israelfeindliche Politik fordern. Israelische NGOs liefern, unterstützt von internationalen linken und arabischen/iranischen/türkischen Quellen Propaganda und Informationen, die in der Lawfare gegen Israel und die IDF verwendet werden.

Studenten- und Arbeiterbewegungen, liberale Kirchen (wegen linker Verbindungen leichte Ziele)

Seit 2004 sind Resolutionen, die die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen gegen Israel unterstützen, debattiert und oft von Studentenparlamenten, Gewerkschaften und liberalen Kirchen verabschiedet worden. Bisher hat es zwar bisher wenig Auswirkungen auf Israels Wirtschaft gegeben, aber die Debatten bieten ein Forum zur Verbreitung falscher Anschuldigungen gegen Israel.

An Universtäten sind Studentenorganisationen gegründet worden, die israelfeindliche Ideen propagieren und jeden einschüchtern, der Israel unterstützt. Die aktuelle, weit verbreitete Zustimmung zu postmodernen „woke“-Ideen einschließlich Intersektionalität, kritischer Rassentheorie und Drittweltismus haben es möglich gemacht das Palästinensertum mit verschiedenen Anlässen zu verbinden, sogar mit einigen, mit denen es eindeutig im Widerspruch steht, z.B. LGBT-Rechten.

Diese Organisationen werden von Lehrkörpern, Fakultäten und Verwaltungen unterstützt und gehegt, die von Arabern (und seit kurzem) iranischen Öleinnahmen sowie von traditionell linken Akademikern eingerichtet wurden.

Konzerninteressen (leichte Ziele wegen ihrer Abhängigkeit von arabischem Öl)

Unmittelbar nach dem Krieg von 1973 verursachte der arabische Öl-Boykott eine Preissteigerung und Versorgungsengpässe. Ölfirmen in den USA, die großen Einfluss auf die Politik haben, begannen öffentlich politisch Stellung zu beziehen; sie forderten, was sie als „ausgewogenere“ Politik im arabisch-israelischen Konflikt bezeichneten (mit anderen Worten: sie forderten, dass die Regierung aufhört Israel zu unterstützen). Sie finanzierten Propaganda-Kanäle, die die arabische Linie vertraten.

In jüngerer Zeit haben große Konzerne – inbesondere die sehr einflussreichen und mächtigen Technologiefirmen – angefangen „woke“-Politik zu übernehmen; das geschieht aufgrund von Angst vor populären Boykotten und in Übernahme woker Ideen aus der akademischen Welt, die ihr Personal liefert. Besonders Besorgnis erregend ist das Eindringen von israelfeindlichen Aktivisten und Einstellungen in die Technologieunternehmen, die zunehmend die Populärkultur bestimmen.

Soziale Medien

Vor kurzem stellte jemand fest, dass die propalästinensische Bella Hadid 21 Millionen Instagram-Follower hat, also beträchtlich mehr als die Gesamtzahl der Juden der Welt. Die sozialen Medien bieten eine riesige Menge Hebelwirkung für kognitive Kriegsführung, weil sie buchstäblich Milliarden Menschen weltweit erreichen. Clevere Manipulationen sozialer Plattformen können eine massive Auswirkung zu sehr geringen Kosten haben. Wie üblich führt Russland die Welt bei der Entwicklung dieser Technik der kognitiven Kriegsführung über die Nutzung von Bots und von Menschen betriebene Social Media-Farmen. Aber der Iran und andere Feinde Israels liegen nicht weit dahinter zurück.

Minderheiten (deren Klagen den Juden und Israel angelastet werden können)

Schon in den 1930-er Jahren erkannten sowjetische Propagandisten, dass die Rassendiskriminierung in den USA genutzt werden konnte um unzufriedenen Minderheiten den Kommunismus zu verkaufen. Es war auch möglich ihnen Judenhass und den eng damit verbundenen Hass auf den jüdischen Staat nahezubringen. Die Rassen-Massenpsychose, die die USA neuerdings erfasst hat, präsentiert eine wunderbare Gelegenheit über das Prinzip der Intersektionalität an „antirassistische“ Aktivitäten israelfeindliche Botschaften anzuhängen. In Kombination mit dem historisch hohen Grad an Antisemitismus in der schwarzen Gemeinschaft ist es Israels Feinden möglich gewesen groteske Lügen zu verbreiten, so z.B. die, dass Israel amerikanische Polizisten dazu ausbildet effektiv rassistisch zu sein.

Antisemitische Politiker

Politiker wie Jeremy Corbyn, Ilhan  Omar und andere sind effektive Propagandisten. Es ist schwierig sich gegen sie zu wehren, weil Opposition gegen sie als Politik abgetan werden kann und weil sie eine große Unterstützerasis haben (z.B. bei muslimischer Bevölkerung), vor der die Politiker ihrer eigenen Partei Angst haben.

Aus welchen Gründen auch immer: Eine Regierung Israels nach der anderen ist entweder unfähig gewesen die Gefahr, die von der kognitiven Kriegsführung ausgeht, völlig zu verinnerlichen oder si hat darin versagt sie mit einer effektiven Strategie zu bekämpfen. Aber mit jedem militärischen Konflikt, in den Israel involviert ist, werden die kognitiven Angriffe immer intensiver. Sie haben bereits die Fähigkeit der Kampffähigkeit IDF kämpfen beeinflusst.

Die Lösung besteht darin eine proaktive, keine reaktive Strategie einzusetzen; anzugreifen, statt zu verteidigen. Aber wie könnte eine solche Strategie aussehen?

Das ist das Thema eines weiteren Eintrags.

Bildunterschriften, die tausend Worte wert sind

Die Kunst israelfeindliche, verdrehte Fotobeschreibungen zu schreiben ist ein weiterer Schritt auf dem glitschigen Abhang, den nicht objektive Journalisten und ihre antiisraelischen Redakteure gewählt haben, um abzurutschen. Op-ed.

Stephen M. Flatow, Israel National News, 28. Juni 2021

Massenmedien (iStock)

Wenn ein Bild tausend Worte wert ist, was sind die Worte unter dem Bild wert?

Eine Menge – für die, die die internationale öffentliche Meinung gegen Israel kehren wollen.

Die Nachrichtenagentur Reuters verbreitete vor kurzem das dramatische Foto eines – nach Angaben der Bildunterschrift – „Palästinensers, der während eines antiisraelischen Protests gegen die grenzüberschreitende Gewalt zwischen palästinensischen Militanten in Gaza und dem israelischen Militär direkt an der Barrikade mit Reifen einen Sprung macht.“

Wow. Wie viele Fakten kann man in einer einzigen Bildunterschrift entstellen?

Fangen wir mit der Formulierung „ein Palästinenser“ an. Der junge Mann im Foto ist nicht einfach „ein Palästinenser“. Zuerst einmal trägt er die Art Kopfbedeckung, die bei palästinensischen Teenagern beliebt sind, die hoffen, dass die israelische Polizei es nicht schafft sie zu identifizieren und zu verhaften. Das ist keine Covid-Maske. Gesetzestreue Bürger wickeln nicht ihr gesamtes Gesicht in Stoff. Natürlich soll es die Tatsache, dass er durch die Luft springt, offensichtlich machen, dass er kein unschuldiger Zivilist ist, der nur spazieren geht.

Und was ist mit all dem schwarzen Rauch, der hinter ihm wabert? Offensichtlich handelt es sich um die Szene aus einem Krawall. Die Bildunterschrift bezeichnet das eine „Barrikade aus Reifen“. Sie sind nicht nur eine „Barrikade“. Sie brennen – weshalb es dort so viel Rauch gibt. Palästinensisch-arabische Mobs rollen brennende Reifen in Richtung vorbeifahrender israelischer Autos. Sie verbrennen Reifenstapel mitten auf der Straße, um israelische Verkehrsteilnehmer zu zwingen langsamer zu werden, damit sie sie mit Steinen und Brandsätzen überfallen können.

Sie sollten als „palästinensische Terroristen” bezeichnet werden. Oder zumindest als „palästinensisch Randalierer“. Aber gewiss nicht nur als „Palästinenser“.

Warum randalierten sie an diesem Tag? Nach Angaben des Verfassers der Bildunterschrift bei Reuters war es ein „Protest gegen grenzübergreifende Gewalt“ im Gazastreifen. Mit anderen Worten: Die Randalierer mit den brennenden Reifen waren eigentlich Friedensaktivisten. Sie  protestierten gewalttätig gegen Gewalt!

Die Redakteure bei Reuters betrachten die Hamas und den Islamischen Jihad offensichtlich nicht als Terroristen, obwohl sie auf der offiziellen Liste der Terrororganisationen der USA und anderer Regierungen weltweit stehen. Und obwohl sie Raketen auf Kindergärten schießen und Busse in die Luft jagen – einschließlich dem, in dem meine Tochter Alisa (sel. A.) 1995 fuhr. Nein, sie sind einfach „Militante“. Niemals „Terroristen“.

Und schließlich gibt es da die haarsträubende Charakterisierung der Gaza-Kriege: „grenzübergreifende Gewalt zwischen palästinensischen Militanten im Gazastreifen und dem israelischen Militär“. Wollt ihr uns auf den Arm nehmen? Die Hamas schießt Raketen; Israel schießt zurück. Das ist „grenzübergreifende Gewalt“? In der Version von 1941 bombardieren die Japaner Pearl Harbor, Amerika schießt zurück und die Bildunterschrift von Reuters berichtet von „Marine-Zusammenstößen zwischen japanischen Militanten und dem amerikanischen Militär“.

Letzte Woche kam eine noch schlimmere Bildunterschrift aus dem Nahen Osten, dankt des Fotodienstes „Flash90“ mit Sitz in Jerusalem. Sie lautete: „Palästinensische Gottesdienstbesucher sammeln Steine, um sie auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee zu werfen.“

Sind Sie jemals in einer Synagoge gewesen – oder einer Kirche oder einer Moschee oder einem Hindu-Tempel – wo die Gemeindemitglieder den Gottesdienst besuchten, indem sie versuchten ihre Nachbarn zu Tode zu steinigen? Ich nicht.

Ein Zyniker könnte sagen: Ja, wer immer diese Bildunterschrift verfasste, hat es genau richtig verstanden, denn diese gewalttätigen palästinensischen Araber haben den Versuch Juden zu töten zu einer Religion gemacht – sie „beten“ mit Steinen, Messern, Schusswaffen und Bomben.

Aber das würden den Verfasser der Bildunterschrift viel zu leicht davonkommen lassen – und dafür sorgen, dass er eine wichtige Lektion verpasst.

Das Foto von Flash90 zeigte fünf junge Männer, von denen zwei klassische Gesichtsmaskierungen von Randalierern trugen. Während die Bildunterschrift behauptet, sie würden „Steine sammeln“, waren zwei von ihnen eindeutig im Begriff die Steine zu werfen und wir können annehmen, dass die anderen Gleiches taten.

Jeder mit nur minimalen Kenntnissen der israelischen Geschichte – oder einem Mindestmaß an gesundem Menschenverstand – weiß, dass ein Stein, wenn er auf einen Menschen oder die Windschutzscheibe eines Autos geschleudert wird, verstümmeln und sogar töten kann. Wir wissen das, weil es so oft passiert ist. Nach meiner Zählung sind mindestens 14 israelische Juden und zwei israelische Araber, die für Juden gehalten wurden, seit den 1980-er Jahren von palästinensischen Arabern zu Tode gesteinigt worden. Abertausende weitere sind bei solchen Steinwurfanschlägen verletzt, einige davon dauerhaft entstellt worden.

Wenn also junge arabische Männer „Steine zum Werfen sammeln“, wie die jungen Männer in dem Foto von Flash90 es machten, dann taten sie das im vollen Wissen, dass sie versuchten Mord betrieben. Natürlich versuchten sie nicht andere Araber zu ermorden. Sie warfen die Steine auf israelische jüdische Polizisten. Was bedeutet, dass sie versuchen Juden zu Tode zu steinigen.

Warum sollten Autoren von Bildunterschriften einen Krawall als „Protest“ bezeichnen, israelische Selbstverteidigung gegen Hamas-Aggression als „grenzüberschreibende Gewalt“ und Steinewerfer als „Betende“ beschreiben? Und warum sollten ihre Redakteure solchen Sprachgebrauch genehmigen?

Es kann nicht sein, dass sie den Unterschied zwischen Krawall und Protest, zwischen Aggressoren und Opfern, zwischen Terroristen und Gottesdienstbesuchern nicht kennen. Deshalb lässt das nur eine plausible Erklärung zu: Feindschaft gegenüber Israel und Mitgefühl für die palästinensischen Araber. Sie behaupten vielleicht verantwortungsvolle Redakteure und objektive Reporter und Bildunterschrifts-Autoren zu sein, aber in Wirklichkeit haben sie eine politische Agenda. Ihre Agenda besteht darin Israel zu verletzen.

Und die Bildunterschriften unter den Fotos – die Bildunterschriften, die auf ihre eigene Art helfen die öffentliche Meinung zu formen – sind nur ein weiteres Mittel dieses widerwärtige Ziel zu erreichen.

Israel auf anderen Schlachtfeldern bekämpfen

Die Feinde des jüdischen Staates starten Angriffe in der UNO und in den Medien. Jahrhunderte lang haben solche Verleumdungen judenfeindliche Gewalt herbeigeführt, nicht unähnlich der, die heute auf der Straße in Amerika und Europa zunehmend überhand nimmt.

Clifford D. May, Israel HaYom, 7. Juni 2021

Derzeit haben die Hamas und der Islamische Jihad aufgehört Raketen auf Israelis zu schießen und im Gegenzug haben die Israelis aufgehört Waffenarsenale im Gazastreifen zu beschießen. Aber der lange Krieg gegen Israel ist nicht vorbei. Er verlagert sich nur für eine Weile auf andere Schlachtfelder.

Zum Beispiel stimmte der UNO-Menschenrechtsrat in Genf am Donnerstag dafür eine „unbefristete Ermittlungskommission“ einzurichten – Jargon für eine permanente Inquisition, deren Zweck es sein wird Israelis als Kriegsverbrecher zu brandmarken.

Der UNHRC forderte zudem ein Waffenembargo gegen Israel, womit signalisiert wird, dass die Kommission nicht die Absicht hat anzuerkennen, dass Israelis dasselbe Recht haben sich zu verteidigen wie andere Völker.

Diese bürokratische Offensive wurde von der palästinensischen Autonomiebehörde und Pakistan im Namen der Organisation der islamischen Kooperation (OIC) initiiert. Lassen Sie uns das untersuchen.

Zunächst einmal hat die PA im Gazastreifen keinerlei Autorität – nicht seit 2007, als sie von der Hamas im Bürgerkrieg besiegt wurde, der dem Abzug der Israelis aus dem Gazastreifen folgte – dem Abzug eines jedes einzelnen Soldaten, Bauern, Synagoge und Grabes.

Vielleicht fragen Sie sich: Wenn die Israelis den Gazastreifen 2005 verließen, wie kann jemand behaupten, der Gazastreifen sei „besetzt“? Hier die Argumentation: Weil die Israelis in Reaktion auf Hamas-Angriffe aus dem nicht besetzten Gazastreifen versucht haben (wenig erfolgreich) die Einfuhr von Munition durch die Hamas zu verhindern – und eine Blockade kommt einer Besatzung gleich. Kaufen Sie das?

Dass Pakistan die Führung gegen Israel übernimmt, erfordert schon außergewöhnliche Chutzpe. Pakistan wurde als Heimatland für indische Muslime gegründet, nachdem Britannien sich aus dem Subkontinent zurückzog. Aber Pakistans Führer erklären es für ungerecht, dass palästinensische Juden dasselbe Recht zur Selbstbestimmung in einem Teil ihrer uralten Heimat nach Britanniens Abzug aus dem Nahen Osten beanspruchen.

Außerdem: Bei der Gründung Pakistans stellten religiöse Minderheiten – z.B. Hindus, Sikhs, Christen, ahmadische Muslime – fast ein Viertel der Bevölkerung des Staates. Heute beträgt die Minderheitsbevölkerung nach Generationen der Unterdrückung 3 Prozent. Im Gegensatz dazu beträgt die arabisch-muslimische Minderheit Israels rund 20 Prozent und wächst, wobei diese Gemeinschaften Freiheiten und Rechte genießen, von denen die schrumpfenden Minderheiten Pakistans nur träumen können.

Was die OIC angeht: Dabei handelt es sich um eine Allianz aus mehr als 50 Nationalstaaten, die sich als muslimisch identifizieren. Dennoch stimmen viele davon – nicht alle – mit der Hamas überein, dass ein winziger jüdischer Staat immer noch einer zu viel ist und dass seine Existenz daher aufgelöst werden muss.

Das ist nicht übertrieben. Die 1988 veröffentlichte Hamas-Charta legt fest: „Israel wird sich erheben und aufrecht bleiben, bis der Islam es beseitigt, wie er seine Vorläufer beseitigt hat.“ Das deutlich erklärte Ziel der Hamas: „das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu hissen“.

Ein 2017 geschriebenes politisches Dokument der Hamas, das oft fälschlich als Mäßigung beweisend beschrieben wird, bezeichnet jeden Zentimeter Israels als „besetztes Gebiet“, das erobert werden muss: „Die Hamas lehnt jede Alternative zur vollständigen und kompletten Befreiung Palästinas, vom Fluss bis zum Meer, ab.“

Die Hamas hat eine Zweistaatenlösung konsequent abgelehnt; sie gelobt „bewaffneten Widerstand“ bei der Verfolgung einer Endlösung – der Abschlachtung und/oder Vertreibung der israelischen Juden.

Seien wir ehrlich: Das unterstützen Sie, wenn Sie die Hamas unterstützen. Wenn Sie mit der Hamas sympathisieren, dann ist dies das Ziel, mit dem Sie sympathisieren.

Auch die Weltgesundheitsorganisation, eine weitere UNO-Organisation mit Sitz in Genf, legte ihre rhetorischen Waffen auf Israel an. Sie stimmte für die Übernahme einer palästinensischen Resolution zur Vorbereitung eines „Berichts“ zu den gesundheitlichen Verhältnissen im Gazastreifen und der Westbank sowie auf den Golanhöhen, die Israel im Verteidigungskrieg von 1967 von Syrien eroberte.

Hillel Neuer, Leitender Direktor von UN Watch, stellte fest, dass die WHO keine Resolutionen zu Syrien verabschiedete, „wo Krankenhäuser und andere medizinische Infrastruktur wiederholt von syrischen und russischen Streitkräften bombardiert wurde; nicht zum vom Krieg zerrissenen Jemen, wo 18 Millionen in schrecklicher Nothilfe bedürfen; und nicht zu Venezuela, wo das Gesundheitssystem kollabiert und 7 Millionen Menschen dringend humanitäre Hilfe benötigen.“

Am Freitag wurde ein neues Mitglied in die Leitung der WHO gewählt. Sie raten richtig: Syrien.

Kämpfe gegen Israel werden auch an Universitäten und in einem Großteil der Medien geführt, nicht zuletzt in der New York Times, einer ehemals großartigen Zeitung, bei der ich einst stolz als Reporter, Auslandskorrespondent und Redakteur arbeitete.

Die Berichterstattung der Times zum Gaza-Konflikt ist ungeheuer einseitig. Ihre Titelseite zeigte am Freitag Fotos zumeist arabischer Kinder, die während der elftägigen Schlacht letzten Monat getötet wurden, was impliziert, dass hauptsächlich die Israels dafür verantwortlich sind.

In Wahrheit unternimmt kein Militär der Welt mehr als die israelischen Verteidigungskräfte mehr zuf Vermeidung ziviler Opfer, selbst wenn seine Feinde Zivilisten – darunter Kinder – als menschliche Schutzschilde benutzen, eine Praxis, die eindeutig internationales und amerikanisches Recht verletzt.

In Wahrheit legen die Beweise nahe, dass die überwiegende Mehrheit der etwa 250 in diesem jüngsten Kampf getöteten Gazaner Hamas-Kämpfer waren – von denen einige Teenager und daher in der Darstellung der Times „nur Kinder“ waren.

In Wahrheit erreichten hunderte der Raketen von Hamas und Islamischem Jihad Israel nicht und schlugen stattdessen im Gazastreifen ein, wo sie palästinensische Nichtkombattanten – Männer, Frauen und Kinder – töteten oder verletzten.

Abraham Foxman, der nationale Direktor emeritus der Anti-Defamation League und lebenslanger Leser der Times, war derart entsetzt von der Titelseite am Freitag, dass er sein Abonnement der Zeitung kündigte und erklärte: „Die heutige Ritualmordlüge gegen Israel und das jüdische Volk reicht jetzt.“

Jahrhunderte lang haben solche Verleumdungen judenfeindliche Gewalt herbeigeführt, die nicht viel anders ist als die, die auf den amerikanischen und europäischen Straßen zunehmend vorherrschen.

Der lange Krieg gegen Israel sollte als das gesehen werden, was er ist: die jüngste Ausdrucksform eines uralten Hasses. Diejenigen, die dafür kämpfen Israel auszulöschen – ob nun mit Raketen, bürokratischen Berichten oder Zeitungsartikeln – machen klar, dass jüdisches Leben für sie keine Rolle spielt.