Warum macht ein in Samaria lebender Jude den US-Botschafter wütend?

Justin Hilton, The Israel Guys, 18. März 2022

Vor ein paar Monaten schrieb ich einen Artikel über den neu ernannten US-Botschafter in Israel, Thomas Nides. Nides hat eine Vergangenheit in der Arbeit mit Israel, weil er während der Administration Obama stellvertretender Außenminister war. In dem Artikel stellte ich die Frage, ob er in Bezug auf Israel das Richtige tun würde. Vor kurzem gab der Botschafter einige Äußerungen von sich, die sehr besorgniserregend waren und bewiesen, dass er kein wirklicher Unterstützer Israels ist. Er verwendete reichlich undiplomatische Sprache und machte die Einwohner von Judäa und Samaria rüde nieder.

Auf seiner ersten Reise nach Israel lehnte Botschafter Nides es ab die Siedlungen in Judäa und Samaria zu besuchen; er sagte, er werde das „absolut nicht tun“. Dann machte er einen Rückzieher und sagte, er werde vielleicht die „Westbank“ besuchen, um sich mit Mahmud Abbas zu treffen, dem Leiter der palästinensischen Autonomiebehörde.

Dienstagabend erschien Thomas Nides live bei einem von Americans for Peace Now veranstalteten Webinar; dabei handelt es sich um eine linke Organisation, die erbittert gegen israelische Souveränität ist. Er begann mit den Worten „Ich konzentriere mich auf einen demokratischen, jüdischen Staat – aber um das zu tun, brauchen wir unbedingt eine Zweistaatenlösung.“ Erstens weiß Nides, weil er in der Vergangenheit in der Außenpolitik gearbeitet hat, mehr als andere, dass eine Zweistaatenlösung niemals funktionieren wird, weder für Israel noch für die Palästinenser. Er weiß, dass die palästinensische Autonomiebehörde eine Zweistaatenlösung niemals akzeptieren wird; sie wollen das gesamte Land Israel und nichts weniger. Er weiß auch, dass eine Zweistaatenlösung für den Staat Israel absolut selbstmörderisch wäre. Israel zog 2005 aus dem Gazastreifen ab, um Frieden zu schließen und die amerikanische Administration zu beschwichtigen; im Gegenzug hat die Hamas tausende Raketen auf Israels Städte und Dörfer regnen lassen.

Nachdem er Unterstützung für eine Zweistaatenlösung gelobte, fuhr Thomas Nides wie folgt fort: „Es geht nicht, dass wir die Israelis die Siedlungen in Ostjerusalem oder der Westbank erweitern lassen. Ich bin darin ein kleiner Nörgler, einschließlich zur Idee des Siedlungswachstums – was mich erzürnt, wenn sie etwas tun – es sorgt nur für Wut, sowohl in Ostjerusalem als auch in der Westbank.“ Warum macht Siedlungswachstum Thomas Nides so wütend? Glaubt er wirklich, Bautätigkeit in Judäa und Samaria verhindere Frieden?

Er fuhr fort: „Wir dürfen nichts Dummes tun, das uns bei einer Zweistaatenlösung behindert. Wir dürfen die Israelis keine Siedlungen in Ostjerusalem und der Westbank erweitern lassen.“ Der Botschafter ist nicht nur wegen der Siedlungen in Judäa und Samaria „verärgert“, sondern er sagt auch, dass die Israelis „dumm“ sind, weil sie das Land aufbauen.

Nides sagte, er wolle keine „Wut schaffen und niemanden nicht respektieren, wenn ich das vermeiden kann“, und hat oft gesagt, dass er niemanden aufregen oder verärgern will. Wir sollten allerdings, glaube ich, als Israels Unterstützer wegen seiner jüngsten Äußerungen sehr wütend über das sein, was der US-Botschafter sagte.

Arrogant sagte er: „Wenn wir über irgendetwas außer einer Zweistaatenlösung reden, ist das nicht gut für die Palästinenser, es ist gewiss nicht gut für Israel, es ist nicht gut für die Juden; es ist für niemanden gut.“

Laut Nides schadet es Israels Sicherheit nicht, der United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA) Geld zu geben. Ich möchte dem aber widersprechen, denn die UNRWA ist bis ins Innerste korrupt und das palästinensische Flüchtlingsproblem hat unter ihr nur zugenommen, was für Israel stärkere Bedrohung bedeutet.

Was wir heute hauptsächlich mit nach Hause nehmen, ist, dass wir als Leute, die Israel lieben, zur Unterstützung des heiligen Landes, einschließlich Judäas und Samarias, aufstehen müssen. Die derzeitige US-Administration muss aufhören Israel in eine Zweistaatenlösung pressen zu wollen und muss aufhören Siedlungswachstum im Kernland Israels – Judaä und Samaria – zu verhindern.

Immer noch wütend wegen Israels Existenz: Drei Nein, Rassismus, BDS und Antinormalisierung

First One Through, 18. Februar 2022

Der Krieg gegen den jüdischen Staat begann militärisch bei Israels Gründung, als die Armeen von fünf arabischen Staaten 1948 in einem Krieg nach Israel einmarschierten um es auszulöschen. Im Juni 1967 versuchte die arabische Welt dasselbe, scheiterte aber spektakulär.

Seit dieser Zeit ist der bewaffnete Konflikt durch muslimische Länder mit weit bescheideneren Ambitionen fortgesetzt worden, weil das Ziel Israel zu vernichten als eine zu abseitige Möglichkeit betrachtet wird, außer und bis der Iran Atomwaffen erlangt. Bei den gewalttätigen Angriffen auf Israel ist es zumeist mit der Belästigung und Tötung von Juden gegangen, um Zugeständnisse zu erhalten. Der Yom Kippur-Krieg von 1973 leitete eine Bereitschaft seitens Israel ein, die Halbinsel Sinai an Ägypten zurückzugeben und die palästinensischen Araber glauben, dass der Zweite Intifada-Krieg Israel dazu veranlasste den Gazastreifen aufzugeben. Die verschiedenen Hamas-Kriege aus dem Gazastreifen seit 2008 und die politisch-terroristische Entführung von Israelis durch die Gruppe stellten die Freilassung tausender Terroristen und andere bescheidene Gewinne sicher.

Das Scheitern Israel zu vernichten brachte die muslimischen Länder dazu seine Existenz zu akzeptieren. Fakt ist, dass sie ihr Äußerstes gegeben haben seine Existenz zu bestreiten.

Unmittelbar nach dem Sechstage-Krieg von 1967 verabschiedete die Arabische Liga die Resolution von Karthum, mit der sie eine Politik der „Drei Nein“ ausrief: „Nein zu Frieden mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels, Nein zu Verhandlungen mit Israel“. Für die Araber hatte der jüdische Staat einen Namen, musste aber ignoriert werden, bis die Araber bei der Vernichtung der fremden Präsenz Erfolg haben.

In den 1970-er Jahren warb die Arabische Liga Verbündete für ihre Sache an. Mit dem Hebel der Kontrolle über den Ölmarkt und mit einem früheren Nazi als Leiter der Vereinten Nationen brachten die muslimischen und arabischen Länder die Welt dazu im November 1975 die UNGA-Resolution 3379 zu verabschieden, die erklärte: „Zionismus ist eine Form des Rassismus“. Das war ein Versuch Israels Legitimität weitgehend zu bestreiten.

Die Resolution „Zionismus ist Rassismus“ wurde zwar letzten Endes 1991 infolge der Anstrengungen der USA gelöscht, aber sie köchelte während den Oslo-Vereinbarungen 1993 und 1995 ein Friedensabkommen für den September 2000 vorausahnten. Statt endlich Frieden zu akzeptieren, begannen die Palästinenser den zweiten Intifada-Krieg, der erst mit der Errichtung von Israels Sicherheitsbarriere 2004/5 nachließ. Das führte zu zwei neuen Bewegungen, die leider heute noch florieren: der Dämonisierung des jüdischen Staats und der BDS-Bewegung (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen), beides Wirtschafts-Kriege.

Dämonisierung von Juden und Zionisten

Die Durban-Konferenz gegen Rassismus von 2001 diente als globale Start-Party, um die vorherige „Zionismus ist Rassismus“-Propaganda zu verstärken und auszuweiten.

Da die Welt nicht länger so von Öl abhängig war, wie in den 1970-er Jahren, hoffte die muslimisch-arabische Welt den Westen zu überzeugen, dass ihr Krieg gegen den jüdischen Staat auf demokratischen Werten gründete, ein gerissener und eigenartiger Ansatz für autokratische Regime. Die Weltkonferenz beförderte ein neues Lexikon um Israel zu verleumden; seine Begriffe waren „Apartheid“, „Siedler-Kolonialismus“, „ethnische Säuberung“, „Völkermord“ und „Verbrechen gegen die Menschheit“, um nur ein paar zu nennen. Gleichermaßen schilderte es die Palästinenser als edler Opfer, wobei Worte wie „verzweifelt“, „Widerstand“ und „Würde“ missbraucht wurden.

Diese Herangehensweise ist hinterlistiger als die während der 1970-er und 1980-er Jahre, die auf weit verstreute Gewalt setzte. Die zahlreichen Flugzeugentführungen und Bombenanschläge auf jüdische Gemeindezentren und Synagogen in aller Welt durch arabische Muslime machte es schwierig die palästinensischen Araber als „verzweifelt“ darzustellen. Stattdessen hat die Dämonisierungstaktik seit 2001 den Westen über die Bildungssysteme, die Medien und das demokratische System selbst durchdrungen.

Die arabische Welt schleuste Milliarden Dollar und zehntausende Studenten an Universitäten, darunter die New York University, MIT, Columbia und Tufts. Die spendenfinanzierten Nahost-Studiengänge und theologische Schulen mit israelfeindlichen Narrativen. Infolge dieser Aktivitäten sind College-Campusse zu Brutstätten von Antisemitismus geworden, die Juden oft das Recht verweigern am öffentlichen Raum zu beteiligen, weil sie als Zionisten und Rassisten wahrgenommen werden.

Diese jungen Stimmen sind die letzten zwanzig Jahre lang mit einem neuen antizionistischen Vokabular und einer Weltsicht indoktriniert worden. Sie leiten jetzt die westlichen liberalen Medien und stimmen für linksextreme, antizionistische Politiker, die von den Demokratischen Sozialisten Amerikas gutgeheißen werden.

Die Durban-Kampagne, die jetzt seit 20 Jahren im Gang ist, war nicht nur sehr erfolgreich darin Israel zu dämonisieren, sondern Zionisten zu dämonisieren. Unter dieser aktuellen Version des „Zionismus ist Rassismus“ werden Juden in Israel und weltweit nicht mehr nur von arabischen Muslimen angegriffen, sondern von ihren Mitbürgern. Während die Legitimität Israels immer noch bestritten wird, hat sich der Fokus auf die Unterstützer Israels ausgedehnt.

Isolation und Zerstörung

2005 startete Omar Barghouti die BDS-Bewegung. Deren Ziel war das Ende des jüdischen Staats durch wirtschaftliche Strafmaßnahmen. Barghouti ist deutlich, was das Ziel und die Taktiken angeht, wenn er sagt: „BDS zielt darauf ab aus Israel einen Paria zu machen“, und: „Wir sind gegen einen jüdischen Staat wo auch immer in Palästina… Nur ein palästinensischer Verräter würde einen jüdischen Staat in Palästina akzeptieren.

Die Bewegung strebt an, nicht nur israelische Produkte zu boykottieren, sondern auch die Firmen, die Geschäfte mit Israel machen. Sie will, dass Universitäten israelische Professoren ausschließen und dass Sportler sich weigern gegen Israelis anzutreten.

Sie ist sogar gegen die eigenen Leute vorgegangen, hat sich gegen arabisch-muslimische Staaten gewandt, die die Beziehungen zu Israel normalisierten, so gegen die Vereinigten Arabischen Emirate.

Der Antinormalisierungs-Ansatz richtet sich gegen alle Zionisten weltweit. Im Dezember 2021 sagte Zahra Billoo, eine Führungskraft von CAIR, einer Gruppe in Chicago, sie sollten sich vor „politischen Zionisten“ und „zionistischen Synagogen“ hüten. Mit dieser Mentalität sind die einzigen jüdischen Verbündeten antizionistische Gruppen wie die „Jewish Voice for Peace, American Jews for a Just Peace, International Jewis Anti-Zionist Network.

Nachdem sie damit scheiterten den jüdischen Staat militärisch zu vernichten, hat die arabische Welt drei Phasen durchlaufen ihn wirtschaftlich zu vernichten, wobei die aktuellen Anstrengungen weltweite Unterstützung gegen alle Zionisten angeworben.

Der aktuelle muslimische und arabische Krieg gegen den jüdischen Staat wird überall ausgetragen, weil Zionisten aller Religionen oder Ethnien fälschlich als „Rassisten“ gebrandmarkt werden, die ausgeschlossen werden müssen. Die Absicht besteht darin Menschen und Regierungen überall unter Druck zu setzen die Verbindungen zum jüdischen Staat zu kappen, was ihn in jeder Hinsicht verletzbar und schwach macht.


Der Krieg gegen Israel ist mutiert, seitdem das Land gegründet wurde, aber das Ziel bleibt dasselbe: das Ende des jüdischen Staates. Was sich heute alarmierend verändert hat, ist dass SIE von ihren Nachbarn, Schulen, Medien und gewählten Volksvertretern aufgefordert werden bei diesem antisemitischen Unternehmen mitzumachen.

Der heutige Witz: UNO-Menschenrechtsrat behauptet, er sei für Unvoreingenommenheit (plus Elder-Toon)

Elder of Ziyon, 15. Februar 2022

UN Watch schrieb dem Leiter des UNO-Menschenrechtsrats einen Brief und hängte einen 30 Seiten langen Bericht an, der belegt, dass Navi PIllay, die zur Leiterin einer Ermittlungskommission zu israelischem Handeln ernannt wurde, gegen Israel voreingenommen ist.

Die Tatsachen stehen nicht einmal infrage. Natürlich ist sie voreingenommen. Hier ist das Inhaltsverzeichnis des Berichts:

ANGABE DER FAKTEN
A. Ermittlungskommission wurde gebildet, um Israel ins Visier zu nehmen.
B. Pillay erklärte Israel schuldig an den Feindseligkeiten von 2021 zu sein, die sie untersucht.
C. Pillay beschuldigte Israel wiederholt der „Apartheid“.
D. Pillay bechrieb Israels Handeln als „unmenschlich“.
E. Pillay verteidigte den antisemitischen Durban-Prozess.
F. Pillay verteidigte den Tagesordnungspunkt gegen Israel.
G. Pillay vorverurteilte Israel schon vor dem Gaza-Konflikt.
Pillay verurteilte Israel vorab für den Hamas-Israel-Konflikt 2009 als schuldig.
Pillay verurteilte Israel innerhalb von Stunden des Flottillen-Vorfalls 2010 als schuldig.
Pillay verurteilte Israel für den Hamas-Israel-Krieg 2014 als schuldig.

Der Leiter des Menschenrechtsrats reagierte mit einem der lächerlicheren Äußerungen, die die UNO je ausgegeben hat:

Der Präsident des Menschenrechtsrats legt größte Bedeutung auf die Untersuchung der Unabhängigkeit und Unvoreingenommenheit eines jeden Mitglieds, um die Objektivität des Gremiums sicherzustellen.

Zusätzlich legt der Präsident besonderen Wert auf die Qualifikationen, Fähigkeiten, Sachkenntnis und Erfahrung der Kandidaten, wenn er ihn/sie ernennt.

Während es bei den Verhandlungen und Abstimmungen zur Resolution, die die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission zu den besetzten palästinensischen besetzten Gebieten einschließlich Ostjerusalems unterschiedliche Ansichten gibt, wurde die Kommission zu einem Mechanismus des Rats, der den vollen Respekt und Zusammenarbeit aller Ratsmitglieder verdient.

Mit anderen Worten: Wir sind wunderbar objektiv und ihr könnt euch nicht mit Fakten über uns beschweren.

Und das könnte gar nicht anders sein, weil er keinen einzigen Satz dieses Dokuments widerlegen kann.

Die erste Reation der  UNO beim Lesen der Presseerklärung von UN Watch, die Objektivität bei der jüngsten Ermittlung zu Israel fordert.

Behauptungen von Besatzung und illegaler Siedlungen als Ausrede für Forderungen nach Völkermord

Dr. Schmuel Katz erklärt antiisraelischen Juden, warum ihre Unterstützung radikaler Absichten den Weltfrieden nicht voranbringen wird.

Dr. Schmuel Katz, Israel National News, 5. Januar 2022

Terroristen von der Hamas und dem Palästinensische Islamische Jihad (Foto: Flash90)

Aus mehreren problematischen Gründen und ohne wirklichen Nutzen für die internationale Gemeinschaft sind der Staat Israel und das jüdische Volk zum Sandsack vieler Instanzen weltweit geworden.

Diese Veränderung wurde durch eine ganze Reihe Faktoren initiiert und stimuliert. Unter diesen Gründen können wir eine boshafte Anstiftung durch viele der antisemitischen und antiisraelischen Diktaturen und eigennützigen Länder sehen, die auf die Gnade des aus 56 muslimischen Ländern bestehenden Blocks angewiesen sind. Viele dieser Mitgliedstaaten der UNO sind von deren Stimmen abhängig – wegen Öl, wegen Investitionen oder zum Schutz vor möglichem Terrorismus. In ihren Augen sind diese Vorteile weit wichtiger als die, für die der ehrenwerte und demokratische Staat Israel wirbt oder auch wichtiger als seine fortschrittlichen wissenschaftlichen Beiträge zu Forschung und Entwicklung, die der gesamten Welt zugutegekommen sind.

Dieser Tage gibt es für einige egozentrische Einzelpersonen und politische Führer das Bedürfnis sich selbst zu überzeugen, dass sie etwas Gutes tun, wenn sie auf Israel und das jüdische Volk eindreschen. Leider gehören zu diesen problematischen Einzelpersonen und Organisationen zu viele vergessliche jüdische Führungskräfte, Studenten und andere.

Es scheint so, als ob diese jüdischen Menschen, selbst die mit guten Verbindungen und Einfluss, Angst haben oder eingeschüchtert sind von international aggressiven Förderern israelfeindlicher und judenfeindlicher Absichten. Sie rechtfertigen ihre Haltung wahrscheinlich mit irrationalen Überlegungen. Vielleicht nehmen sie an, wenn sie sich gegen ihr eigenes Volk stellen und echte nationale Schätze und territoriale Integrität weggeben, dann würden sie einen Nutzen oder Respekt seitens der böswilligen Judenhasser und Israelhasser erhalten.

Alternativ könnten diese Einzelnen oder Organisationen einfach in die Fallen der Täuschung und Desinformation tappen, die von den radikalen Muslimen, der radikalen Rechten und der radikalen Linken aufgestellt sind und diese Botschaften als Wahrheit betrachten, ebenso als wertvolle Argumente. Sie hoffen wahrscheinlich, dass sie im Fall einer Konfrontation als Einzelne in der Lage sein werden dem Sturm relativ sicher standzuhalten und sich aufgrund ihrer früheren Positionen einige Gefallen erarbeitet zu haben.

Ehrenwerte Menschen sollten sich die Gesamtlage mit offenen Augen ansehen, die Fakten unabhängig prüfen und sie in den richtigen Kontext stellen. Das wird ihnen erlauben für das Richtige einzustehen und sich und ihre Gemeinschaften gegen das Böse zu verteidigen.

Jeder objektive Beobachter wird sehen, dass das jüdische Volk im Allgemeinen wie viele andere Völker überall auf der Welt ein gutes Volk ist. Zusätzlich ist klar, dass diejenigen, die im Staat Israel leben, aus vielen Gründen absolut legal das Recht haben dort zu leben, einschließlich der Tatsache, dass es ihr durchgängig von ihnen bewohntes uraltes Heimatland ist und sie kein fremdes Land illegal besetzen.

Je eher diejenigen, die Israel verachten, erkennen, dass sie mit dem Eindreschen auf Israel und das jüdische Volk Absichten korrupter, eigensüchtiger, schlimmer Personen unterstützen, die für alles stehen, was sie selbst energisch verurteilen, desto besser wird es für die freie Welt sein. Es ist nicht schwer zu erkennen, dass diese korrupten, eigennützigen Leute Terror unterstützen und sich nicht um Menschenrechte, Gleichberechtigung, Freiheit für Frauen oder auch nur ihre eigenen, unschuldigen Kinder kümmern. Sie zögern nicht, bei ihren Kindern und ihren nichts ahnenden Anhänger eine Gehirnwäsche vorzunehmen, sondern sie später nur auszunutzen.

Leider werden viele, wenn nicht die meisten derer, die diese schlimmen Leute unterstützen, am Ende ihre Opfer sein, wie wir es in aller Welt sehen können. Beispiele dafür sind durchaus dokumentiert – einige wurden menschliche Schutzschilde für Diktatoren, andere verloren ihre persönliche Freiheit, weil sie Komplizen von Terroristen wurden und noch wieder andere untergraben ihr eigenes Wohlergehen, indem sie sich den falschen Gruppen anschließen.

Sobald man die Arten, wie viele dieser üblen Leute denken und handeln, kennt und begreift, wird es offensichtlich, dass sie nicht beschwichtigt, ihnen entgegengekommen oder sie zu friedliebenden Personen konvertiert werden können. Was die radikalen Muslime angeht: Selbst wenn Israel die großzügigsten Zugeständnisse machen würde, einschließlich nationalen Selbstmord zu begehen und das Land zu stillzulegen, würden die radikalen Muslime weiterhin alles daran setzen das gesamte Land Israel und den Rest der freien Welt zu erobern, mit dem Traum und der Absicht die Regeln des radikalen Islam und des Scharia-Rechts dem gesamten Globus aufzuerlegen. Was die radikale Linke angeht, so würde nichts ihr Streben aufhalten die absolute Macht und totalitäre Dominanz zu erreichen, wie wir es aktuell in China, Russland, Kuba, Venezuela und Nordkorea sehen. Das Niveau der Gehirnwäsche durch die radikale Rechte wäre sehr schwer umzukehren. Sie würde ein dauerhaftes, ausgedehntes und weises Bildungsprogramm benötigen, das gegen ihre wilden Verschwörungstheorien und irrationalen Prinzipien vorgeht. Das Rehabilitierungsprogramm müsste in einem frühen Alter beginnen und auch die Erwachsenen einbeziehen.

Diesen Gruppen finanzielle Unterstützung und politische Anerkennung mit Verbindungen zu bieten, wird sie lediglich zu besser finanzierten und besser vernetzten, bösartigen Aktivisten machen und es wird unsere Welt weder zu einem besseren noch zu einem friedlichen Ort machen.

Diese sehr wichtige Information muss den offensichtlich nichtsahnenden israelfeindlichen jüdischen Leuten mitgeteilt werden, auch der verwirrten EU- und US-Führung und so vielen anderen, die irrational die für Terror werbenden Nahost-Gruppen und -Länder unterstützen.

Damit wir eine bessere Zukunft für alle guten Menschen haben, müssen wir aufwachen und uns vereinen; wir müssen so viele Leute wie möglich Bildung mit wahren Fakten und mit ehrenhaften Werten verschaffen und wir müssen die üblen Agenten entlarven und marginalisieren, um der freien Welt die Chance zu geben Erfolg zu haben und letztlich sich auszuzeichnen.

Die UNO hat kein Interesse an Frieden im Nahen Osten, nur an einem Palästinenserstaat

First One Through, 24. Oktober 2021

Die Vereinten Nationen wurden als Institution geschaffen, um eine neutrale Partei zu sein, die Frieden und Ordnung in eine chaotische Welt bringt.

Schön wär’s.

Die Eröffnungssätze der UNO-Charta halten „gleiche Rechte für Männer und Frauen und große wie kleine Staaten“ fest und Artikel 2 forderte ausdrücklich das „Prinzip der souveränen Gleichheit all ihrer Mitglieder“. Gleichheit schien ein Grundstein der Prinzipien der Organisation zu sein.

Aber die Vereinten Nationen haben ständig ein bestimmtes Nichtmitglied GEWALTIG einem bestehenden Mitglied vorgezogen. Insbesondere die palästinensische Autonomiebehörde dem Staat Israel.

Der Leiter der Vereinten Nationen, UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, ernannte einen Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess, in jeder Hinsicht eine gute Idee um die explosive Region davon abzuhalten außer Kontrolle zu geraten und um als unparteiischer Gesandter zu dienen, der die PA und Israel zusammenzubringen, um einen dauerhaften Frieden zu schmieden.

Aber Guterres suchte nicht jemanden aus, der als neutrale Partei agierte. Er ernannte Tor Wennesland, der eine Bilanz aufweist für die Palästinenser und andere muslimische Araber in der Region zu arbeiten und sie zu unterstützen. Er diente als:

  • Norwegens Vorsitzender des Ad-hoc-Verbindungskomitees für Palästina
  • von 2007 bis 2011 Norwegens Repräsentant bei der palästinensischen Autonomiebehörde
  • von 2012 bis 2015 als Norwegischer Botschafter in Ägypten und Libyen

Noch schlimmer und vielsagender ist: Guterres bat Wennesland auch sein persönlicher Repräsentant bei der Palästinensischen Befreiungsorganisation und der PA zu sein. Diese Person wurde nicht ausgesucht, um die Krieg führenden Parteien zusammenzubringen, sondern um im Namen nur einer Seite– der PA – zu agieren, einem Nicht-Mitglied der Vereinten Nationen.

Die Ernennung hätte von Israel und dem gesamten Mitgliedsgremium der Vereinten Nationen rundheraus als Affront für den Friedensprozess abgelehnt werden müssen, da der Führer der Organisation die Agenda des Nichtmitglieds gegen ein Mitglied fördert.

Die systemische israelfeindliche Einseitigkeit in den Vereinten Nationen findet sich an jeder Ecke, von den Dutzenden Mitgliedstaaten, die die Anerkennung des jüdischen Staates verweigern, bis zum Generalsekretär selbst, der inzwischen in diesem giftigen Meer des Antisemitismus stark befleckt worden ist.

Rakete, die am ersten Tag des Konflikts im Mai sechs Kinder im Gazastreifen tötete, kam aus einem Untergrund-Raketenbunker der Hamas

Elder of Ziyon, 6. Oktober 2021

Yasan al-Masri (2)

Am ersten Tag des Kriegs im Mai berichtete die israelfeindliche NGO DCI-P:

Sechs palästinensische Kinder und zwei Erwachsene wurden bei einer dritten Explosion getötet, die sich gegen 18 Uhr in Beit Hanun, rund 800 Meter westlich des Grenzzauns am Gazastreifen ereignete. Zu den Getöteten gehörten Rahaf Mohammed Attalla al-Masri (10) und ihr Cousin Yazan Sultan Mohammed al-Masri (2), die Brüder Marwan Jussef Attalla al-Masri (6) und Ibrahim Jussef Attalla al-Masri (11) sowie Hussein Munir Hamad (11) und der 16-jährige Ibrahim Abduallah Mohammed Hassanain, so vom DCIP gesammelte Informationen. Als sich die Explosion ereignete, sollen Mitglieder der Familie al-Masri Weizen auf dem Feld vor ihrem Haus geerntet haben und ihrer Kinder spielten in der Nähe, so die vom DCIP gesammelten Informationen.

Das DCIP hat die Ursache dieser Tode noch nicht bestätigt. Zur Zeit des Vorfalls wurden israelische Drohnen und Kampfflugzeuge im Luftraum berichtet und palästinensische bewaffnete Gruppen schossen selbstgebaute Raketen nach Israel. Das DCIP wird diese Vorfälle weiter untersuchen, um die verantwortlichen Seiten festzustellen und zu identifizieren.

Der Abschussort der Hamas-Rakete, die diese Familie tötete, darunter 6 Kinder, ist identifiziert worden:

Die Rakete kam aus einer unterirdischen Raketenabschussrampe der Hamas mit 10 Silos. Sie flog 7,5km bis Beit Hanun, wo sie die Familie al-Masri tötete.

Die Silos befanden sich direkt neben einer Moschee im Viertel Scheik Radwan.

Das geschah um 18 Uhr am 10. Mai, entweder vor oder innerhalb von Minuten irgendeines israelischen Luftangriffs auf den Gazastreifen.

Obwohl Defense for Children International glaubte, dies könnte eine „selbstgebaute“ Rakete gewesen sein, beschloss Human Rights Watch Monate später nach einer fingierten „Ermittlung“, dies sei ein israelischer Flugkörper gewesen.

Am 10. Mai nahe der Stadt Beit Hanun schlug eine israelisch gelenkte Rakete bei vier Häusern der Familie al-Masri ein und tötete 8 Zivilisten, darunter 6 Kinder.

HRW gründete seine Lügen auf „Augenzeugen“, die sagten, die Rakete sei aus Osten gekommen und es beschloss, auf Grundlage seiner Experten, die buchstäglich nichts über Waffen wissen, dass es eine israelische Antipersonen-Rakete war.

So läuft das – die Hamas tötet Kinder im Gazastreifen und Israel wird dafür die Schuld gegeben.

Der deutsche „Antisemitismus“-Beauftragte, der BDS, Judenhass und den Iran ermöglicht

Rabbi Cooper vom Wiesenthal Center sagte über Blume: „Der Job eines Antisemitismus-Beauftragten besteht darin diesen zu bekämpfen und nicht in zu verbreiten.

Benjamin Weinthal, Israel National News, 30. September 2021

BDS in Europa (Foto: Flash 90: Hadas Porush)

Baden-Württemberg ist in eine Reihe von Antisemitismus-Skandalen verwickelt: Der mit der Bekämpfung des Antisemitismus Beauftragte des Bundeslandes, Michael Blume, hat es versäumt etwas gegen die Finanzierung der Kampagne Boykott, De-Investition, Sanktionen zu unternehmen, die sich gegen den jüdischen Staat richtete; er hat es auch abgelehnt die Stadt Freiburg zu mahnen ihre Partnerschaft mit dem völkermörderischen, antisemitischen iranischen Regime zu beenden.

Wenn es Baden-Württemberg und Freiburg mit der Bekämpfung des Antisemitismus ernst wäre, sollte das Land Blume auf der Stelle entlassen, das Bankkonto des BDS unterstützenden Palästina-Komitee Stuttgart schließen und Freiburgs Städtepartnerschaft mit Irans Regime in Isfahan aufkündigen. Freiburg ist die einzige Stadt in Deutschland, die eine Partnerschaft mit dem iranischen Regime hat.

Eine der einflussreichsten BDS-Organisationen, das Palästina-Komitee Stuttgart, hat seinen Sitz in der Landeshauptstadt und ein Konto bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), die sich in Staatsbesitz befindet. Das Komitee veranstaltete eine internationale Konferenz mit mehr als 300 Teilnehmern, die ein Who’s Who der BDS-Kampagne zusammenbrachte.

Blumes Behauptung, die nahe legt, dass Banken keine Konten von BDS-Gruppen schließen können, ist nachweislich falsch. Die folgenden deutschen Banken haben Konten von BDS-Gruppen, die Terrorismus oder Antisemitismus oder beides unterstützen, geschlossen: Deutsche Bank, Commerzbank, Deutsche Postbank, DAB Bank München und die Bank für Sozialwirtschaft.

Nach deutschem Recht ist Hetze gegen Juden verboten. Der Bundestag verabschiedete 2019 einen Beschluss, der BDS als antisemitisch definiert. Es lohnt sich festzustellen, dass die Bank für Sozialwirtschaft das Konto der extremistischen pro-BDS-Gruppe Jewish Voice for a Just Peace in the Middle East nach der Durchsetzung des Anti-BDS-Beschlusses kündigte.

Die investigative Reihe dieses Autors führte zur Schließung von mehr als 20 BDS-Konten in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Österreich, den USA, Irland und Großbritannien infolge von Verletzungen von Antidiskriminations-Gesetzen gegen Israel, Aufstachelung gegen Juden und Terrorverbindungen.

Der Stadt Stuttgart und der Landesregierung zusammen gehört fast die Hälfte der Landesbank Baden-Württemberg. Leider haben Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen und Innenminister Thomas Strobl von der CDU kein Verlangen gezeigt die Toleranz des Landes für BDS und Blumes Antisemitismus sowie israelfeindliche Aktivitäten in sozialen Medien sowie in seinen Artikeln zu beenden.

Blume behauptete in einem gewundenen Blog-Artikel: „Als gelernter Finanzassistent weiß ich, dass Banken im Sparkassenverband eine Grundversorgungspflicht haben und dass Kontenschließungen daher strengen rechtlichen Anforderungen unterliegen.“ Sein fehlendes Wissen bezüglich Gesetzen gegen Terrorfinanzierung und der Vielzahl an BDS-Bankkonten in Deutschland, Österreich und ganz Europa ist schockierend.

Blumes Weigerung die LBBW zur Kündigung des BDS-Kontos zu drängen kommt in Ablehnung öffentlicher Appelle des Zentralrats der Juden in Deutschland, der israelischen Regierung, insbesondere ihres Botschafters bei der UNO und den USA Gilda Erdan, dem Leiter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Uwe Becker und des Bundesbeauftragten für jüdisches Leben in Deutschland und die Bekämpfung von Antisemitismus Felix Klein an Boykottgruppen befähigende Finanzinstitutionen.

Becker erklärte als stellvertretender Bürgermeister von Frankfurt am Main, dass die Stadt keine Geschäfte mit Banken machen wird, die BDS-Organisationen Konten zur Verfügung stellen.

Blume hat eine unappetitliche Bilanz sich im Kampf gegen zeitgenössischen Antisemitismus auf die falsche Seite der Geschichte zu stellen.

In einem weitschweifigen Blogeintrag mit der Überschrift „Eichmann, Breivik, Spencer und der Terrorangriff von Christchurch – Der Ethnonationalismus als Verbindung aus Antisemitismus und Rassismus“ verglich Blume die bekannte deutsch-jüdische Anti-BDS-Aktivistin Malca Goldstein-Wolf mit dem Organisator des Holocaust Adolf Eichmann.

In Reaktion darauf sagte Dr. Eraim Zuroff, der oberste Nazijäger des Simon Wiesenthal Centers aus Jerusalem, Blume solle „erst seinen Rücktritt einreichen und sich dann bei Frau Goldstein-Wolf entschuldigen“.

Nach erneuter israelfeindlicher Aktivität Blumes in den sozialen Medien im Juli diesen Jahres sagte Rabbi Abraham Cooper vom Simon Wiesenthal Center, dass „der Job eines Antisemitismus-Beauftragten darin besteht diesen zu bekämpfen und nicht ihn zu verbreiten“. Blume widersprach während seiner Austausche mit einem Twitter-Account zum Beispiel nicht einmal, als dieser die israelische Flagge in einer Karikatur als „schlimmste von allen“ bezeichnete. Darüber hinaus likte Blume und retwitterte Posts von Twitter-Accounts, die Judenhass schüren.

In der Zwischenzeit machte Blume auf seinem privaten Twitter-Account mit seinen israelfeindlichen Tiraden weiter.

Diesen Monat [September – heplev] deckten Antisemitismus-Beobachter in den sozialen Medien auf, dass Blume Unterstützung für die deutsche, israelfeindliche Journalistin Nemi El-Hassan äußerte, die an der pro-iranischen Quds-Tag-Demonstration teilnahm, bei der Teilnehmer die „Vergasung von Juden“ forderten. Die jährliche Kundgebung drängt auf die Vernichtung des jüdischen Staates.

Nach Angaben von BILD, der größten Zeitung Deutschlands, „likte El-Hassen im Sommer antisemitische Inhalte in den sozialen Medien“, die den Terrorismus gegen Israel verherrlichten.

El-Hassan will Moderatorin beim WDR-Fernsehen werden und Blume erklärte seine Unterstützung für sie. Blume argumentierte, dass „Menschen Antisemitismus überwinden können“ und drängte darauf, dass ihr als Moderatorin „eine Chance gegeben“ wird. Nach Beschwerden des Zentralrats der Juden und anderer beschloss der WDR El-Hassan nicht vor der Kamera als Moderatorin arbeiten zu lassen, sondern sie stattdessen als Autorin zu beschäftigen.

Dieser Reporter schickte Presseanfragen an Blume wegen seiner Unterstützung für El-Hassan und er erklärte über Twitter, er würde eine vorläufige Pause auf seinem privaten Twitter-Account machen.

Leider ist Blume ein israelfeindlicher und judenfeindlicher Seriennutzer der sozialen Medien. 2019 „likte“ er einen Facebook-Post, der Zionisten mit Nazis gleichsetzte – nach Angaben der Definition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz, die von der deutschen Regierung übernommen wurde, ein klarer Ausdruck zeitgenössischen Antisemitismus.

Blumes Untätigkeit bezüglich der Städtepartnerschaft Freiburgs mit dem iranischen Regime ist beunruhigend. 2020 forderte die politische Partei JUPI im Freiburger Stadtrat das Ende der Partnerschaft, weil Irans Regime „Holocaust-Leugnung und die Verfolgung von Homosexuell betreibt, was nicht die Grundlage für eine Freundschaft sein kann“.

JUPI-Stadtratsmitglied Sergio Pax sagte, es „kann keinen Dialog“ mit dem Iran geben, weil er „Israels Existenzrecht nicht anerkennt“.

Freiburgs Städtepartnerschaft mit Isfahan dient keinem anderen Zweck als den tödlichen Antisemitismus der Islamischen Republik, globalen Terrorismus und Holocaust-Leugnung zu dienen.

Die US-Regierung unter Regierungen der Demokraten wie der Republikaner hat das Regime des Iran als schlimmsten Staatssponsor des Terrorismus erkannt. Jonathan Greenblatt, Generaldirektor der Anti-Defamation League, sagte vor dem Kongress aus, dass die Islamische Republik der führende internationale Staatssponsor für Antisemitismus und Holocaust-Leugnung ist.

Die vom Regime des Iran kontrollierte Metropolises News Agency (früher die Nachrichtenagentur der Stadt Isfahan) berichtete im Mai von Isfahans Feiern zum Al-Quds-Tag 2021. Mashregh News, eine den Sicherheits- und Geheimdiensten des Iran nahestehende Internetseite, betonte bei der Erörterung der Kundgebung zum Al-Quds-Tag in Isfahan „die Notwendigkeit das besetzte Jerusalem zu befreien“.

Oder kurz gesagt: die Abschaffung Israels.

Blume behauptete in Sachen der Städtepartnerschaft, er könne bezüglich der Entscheidung einer Stadtregierung nicht intervenieren, noch nicht einmal seine Meinung dazu äußern. Das ist offensichtlich falsch. Bedenken Sie, dass der Antisemitismusbeauftragte von Hamburg, Stefan Hensel, kürzlich die Stadt aufforderte das von der Islamischen Republik Iran kontrollierte Islamische Zentrum in Hamburg zu schließen. Das Zentrum schürt Antisemitismus und bewirbt radikale sowie terroristische Ideologien.

Blume fingierte eine Ausrede, um zu vermeiden der tödlichen antisemitischen Ideologie Teherans in Baden-Württemberg entgegentreten zu müssen.

Antisemitismus ist in der Kultur und Machtpolitik Badem-Württembergs tief eingegraben. Erst wählte das Land 1966 den ehemaligen Nazi-Marinerichter Hans Filbinger zum Ministerpräsidenten, der auch wieder gewählt wurde und den Posten bis 1978 behielt; er erfreute sich enormer Beliebtheit als Patriarchengestalt. Filbinger verteidigte später seine Arbeit in der Nazi-Zeit, als er Hinrichtungen gegen Deserteure verhängte, so: „Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.“

– Ob er in seiner Rede zur „Demokratie“ in Lörrach im September Kritik an der baden-württembergischen Stadt geübt habe, wollte Blume auf meine Presseanfrage nicht sagen. Bestenfalls scheint Blume Lörrachs Nazi-Geschichte und seine Ehrung seines ehemaligen Nazi-Bürgermeisters Reinhard Boos noch bis 2016 ignoriert zu haben.

– Susanne Baldus-Spingler, eine Sprecherin Lörrachs, und Jörg Lutz, der Bürgermeister, lehnten es auf meine Presseanfrage über das Ignorieren der Nazi-Vergangenheit während der städtischen Feiern des „Tags der Demokratie“ zu antworten.

– Blume und Baldus-Spingler lehnten es ab, diesem Reporter eine Kopie seiner Rede zu geben.

Chaim Noll, ein deutsch-israelischer Schriftsteller, prangerte Blume wegen „latenten Antisemitismus“ an; er schrieb auf der populären Internetseite Die Achse des Guten einen schneidenden Artikel über Blumes schlimme Inkompetenz und Antisemitismus.

Wenn die Politiker und Führungspersönlichkeiten Baden-Württembergs mit ihrem business as usual weitermachen, dann wird das Antisemitismus-Problem des Bundeslandes nur weiter zunehmen.