Die Hetze geht weiter: Der Iran erfindet Lügen über Juden auf dem Tempelberg und veröffentlicht sie

Elder of Ziyon, 11. Oktober 2021

Gewöhnlich versuchen selbst die schlimmsten Propagandaorgane ihre Lügen auf einem Krümel Wahrheit aufzubauen. Aber wenn die Medien dem Iran gehören, warum sich darum überhaupt kümmern?

Aus Irans Mehr News:

Zionistische Siedler greifen in der Al-Aqsa-Moschee Palästinenser an

Teheran, 10. Oktober (MNA) – Siedler des zionistischen Regimes begannen am Sonntag einen groß angelegten Angriff auf Palästinenser ni der Al-Aqsa-Moschee; sie wurden von militärischen Truppen des Regimes unterstützt und lieferten sich Zusammenstöße mit Palästinensern.

Zionistische Siedler setzen ihre feindlichen Aktionen gegen palästinensische Heiligtümer fort. Die Siedler griffen die Al-Aqsa-Moschee am Sonntag erneut an, berichtete Palestine Al-Youm.

Nach Angaben des Berichts skandierten zionistische Siedler islamfeindliche Parolen, nachdem sie Vorplätze der Al-Aqsa-Moschee angriffen. Es gab einen schweren Schlagabtausch zwischen den Siedlern des zionistischen Regimes und palästinensischen Bürgern nach dem von den Zionisten an der Al-Aqsa-Moschee begonnenen Angriff.

Das hat nie stattgefunden. Juden, die den Tempelberg besuchen, kommen dort keinen Muslimen nahe und die Polizei hält sie voneinander fern. Hätte es einen solchen Vorfall gegeben, wäre er weithin berichtet worden.

Die angegebene Quelle war „Palestine al-Youm“. Ich glaube, das ist der Satellitenkanal von PalToday.TV. Wenn man dessen Internetseite besucht, sieht man etwas Interessantes:

Diese Internetseite ist beschlagnahmt worden.

Im Juni beschlagnahmten die Vereinigten Staaten 33 iranische Internetseiten mit Domain-Namen, die in den USA registriert sind, weil sie illegal operierten, indem sie keine Lizenz des Büros für die Kontrolle von Auslands-Aktivposten (OFAC) einholten. Das Justizministerium hielt fest, „dass Komponenten der Regierung des Iran, zu denen IRTVU und andere gehören, sich als Nachrichtenorgane oder Medienorgane tarnten, die USA mit Desinformationskampagnen und bösartigen Aktionen ins Visier nahmen“.

Eine dieser beschlagnahmten Internetseiten war Paltoday.tv, ein Satellitenkanal, der ein Sprachrohr des Irans für die Hamas und den Islamischen Jihad ist.

Israelhasser puschen einen mehrgleisigen Angriff auf jüdische Rechte, der auf reinem Judenhass basiert. Ein Beispiel: Heute kommt ein weiterer von der sozialistischen Terrororganisation PFLP; dort hieß es, die Region könne wegen talmudischer Gebete explodieren. Die einzige Sorge der PFLP wegen Gebeten gibt es, wenn Juden sie sprechen.

Ein Mitglied des Zentralkomitees der Volksfront zur Befreiung Palästinas, Mahmud al-Ras, rief das palästinensische Volk auf seine Kräfte und Widerstand fortzusetzen, sie weiterhin zu konfrontieren und bereit zu sein sowie kampfbereit für die Schlacht Jerusalem angesichts der Eskalation des Angriffs der Besatzung auf die Vorhöfe der Al-Aqsa und der Entscheidung des Besatzungsgerichts zu verteidigen, das den Siedlern den Weg freimacht talmudische Gebete in seinen Vorhöfen zu auszuführen. Al-Ras erwog, dass Jerusalem mit seinen Kirchen und Moscheen die Identität eines Heimatlandes und das schlagende Herz Palästinas ist; er stellte heraus, dass der Versuch die talmudischen Gebete mit Aggression gegen die Al-Aqsa heraufzubeschwören darin besteht religiöse Brände auszulösen, die die gesamte Situation explodieren lassen, nicht nur in Palästina, sondern auch außerhalb.

Durban IV: Das Hassfest der UNO

Die Durban-Teilnehmer sagten nichts zu palästinensischen Bombenanschlägen oder den Opfern; für die selbsternannten Führer der internationalen Moral haben Israelis keine Menschenrechte.

Gerald M. Steinberg, Israel HaYom, 22. September 2021

Vor zwanzig Jahren kam die Menschenrechtsgemeinde der Welt nach Durban in Südafrika zu einer Konferenz, die einberufen wurde, um Rassismus und Diskriminierung zu beseitigen. Diese Veranstaltung fand nur ein paar Tage nach einem palästinensischen Terroranschlag in Jerusalem statt, bei dem in einer Pizzeria voller Teenager Israelis und junge Familien getötet  und verstümmelt wurden. Aber die Tausende selbsterklärter Menschenrechtsaktivisten in Durban erwähnten weder den Anschlag noch die Opfer; für sie haben Israelis keine Menschenrechte. Stattdessen konzentrierten sich die Diplomaten, UNO-Vertreter und Führer der mächtigen Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) darauf Israel und den Zionismus zu dämonisieren.

Durban war die Blaupause für den Antisemitismus des 21. Jahrhunderts. Die Union Arabischer Anwälte verteilte Karikaturen von Juden, von deren Zähnen Blut tropfte und Delegierte lasen Ausgaben der Fälschung Die Protokolle der Weisen von Zion auf. Gut organisierte Massenaufmärsche durch die Straßen mit Plakaten, die „Zionismus ist Rassismus“ verkündeten, wurden von Reden begleitet, die Israels „Apartheid“ brandmarkten. Arafat und seine Chefpropagandistin Hanan Aschrawi wurden eingeflogen, um israelische „Apartheid“ zu verurteilen.

Der Plan Durban zu kapern wurde Monate zuvor bei einer Vorbereitungskonferenz der UNO in Teheran erstellt. Dort wurde die Strategie Israel mit dem Südafrika der Apartheid gleichzusetzen, in einen ausgewachsenen Kriegsplan entwickelt. Die Abschlusserklärung und das Aktionsprogramm der NGOs, in Teheran verfasst, war eine Strategie für politischen Krieg. Israel wurde als „rassistischer Apartheidstaat“ bezeichnet, schuldig des „Völkermords“ und „rassistischer Verbrechen an den Palästinensern“. Sie forderten, dass alle Länder Politik für „die völlige Isolation Israels als Apartheidstaat“ einführen.

Unmittelbar nach Durban gingen dieselben NGOs und UNO-Verbündeten dazu über die Strategie umzusetzen. Human Rights Watch führte die anderen Gruppen nach jeder israelischen Reaktion auf Terror bei Beschuldigungen der Kriegsverbrechen an, egal ob dieser Terror von der Hamas im Gazastreifen oder von der Hisbollah aus dem Libanon kam.

Der NGO-Krieg von Durban ist 20 Jahre lang fortgesetzt worden, einschließlich der Flut an jüngsten „Berichten“ zur „Apartheid“-Lüge. Der von Europa finanzierten Organisationskampagne für Boykotte, die sich gegen israelische Universitäten und Firmen, Athleten und Kulturveranstaltungen richten, schließen sich oft Kirchengruppen mit klassisch antisemitischen Agenden unter dem Banner von BDS (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) an.

Der ständige Trommelschlag von Durban hat beträchtlich zu gewalttätigen, antisemitischen Angriffen weltweit beigetragen. Aktuelle Statistiken aus den USA, Großbritannien und europäischen Ländern heben den Hass heraus, der gegen Juden und jüdische oder israelische Ziele gerichtet ist.

Trotzdem bleibt das Durban-Rahmenwerk auf der ständigen UNO-Tagesordnung. Die als Durban IV bekannten eintägigen Veranstaltungen in der UNO-Vollversammlung wurden einberufen, damit offizielle Vertreter und angegliederte NGOs ihre Erfolge in diesem Krieg des Hasses feiern können. Positiv ist für sie zu sagen, dass Präsident Biden und die Führungspolitiker Kanadas, Großbritanniens und einer Reihe weiterer europäischer Regierungen die Teilnahme ab.

Aber der Antisemitismus und die Besessenheit mit Israel werden weitergehen, unter der Fassade der Menschenrechte. Heute, wie 2001, unterstützen viele, die behaupten im Namen der Moral und des Gesetzes zu sprechen, die Täter unmenschlicher Brutalität und löschen die Opfer von Terror und Ungerechtigkeit aus. Das ist 20 Jahre danach das Vermächtnis von Durban.

Seit hundert Jahren lügen die Araber, dass Juden dabei sind die Al-Aqsa zerstören

Elder of Ziyon, 20. August 2021

The Guardian, 28. August 1924

In den 1920-er Jahren baute der berüchtigte antisemitische Mufti von Jerusalem – von den Briten ernannt – seine Machtbasis damit aufs, dass er in der arabischen Welt Geld für die Restaurierung der Al-Aqsa-Moschee und des Felsendoms Geld sammelte, die in 400 Jahren osmanisch-muslimischer Herrschaft verfallen waren.

Ein Teil seiner Verkaufsmasche lautete, die Juden hätten vor die Moschee zu zerstören, um einen dritten Tempel zu bauen. Er nahm Äußerungen von rabbinischen Leitern in Palästina über die messianische Ära und gab vor, Juden planten die Bauwerke auf dem Tempelberg abzureißen.

Das war eine machtvolle Botschaft, die die antisemitische arabische Welt begierig aufnahm. Es war die Lüge, die 1929 die Wurzel des tödlichen Massakers an Juden bildete.

Der Muslimische Kongress in Jerusalem 1931, angeführt vom Mufti, band diese Lügen geschickt mit „jüdischen Planungen“ zur Al-Aqsa an seinen Antisemitismus, als er alle jüdischen Reporter von der Berichterstattung über die Konferenz ausschloss.

1967 wurde die Lüge wieder aufgenommen, obwohl Israel die komplette Kontrolle über den Tempelberg hätte übernehmen können (und sollen).

Arabische politische Karikaturen puschen weiter die Lüge, dass Israel plant die Al-Aqsa und dne Felsendom abzureißen, obwohl es die Möglichkeit seit 54 Jahren gehabt hätte.

An jedem 21. August erreicht die Lüge einen fiebrigen Höhepunkt am Jahrestag des Anschlags eines geistesgestörten australischen Christen namens Denis Michael Rohan auf die Al-Aqsa.

Die palästinensisch-arabischen Medien lügen in der Regel rundheraus und sagen, Rohan sei Jude gewesen und dass diese Brandstiftung Teil eines zionistischen Komplotts zur Zerstörung der Al-Aqsa war.

Diese Lüge ist ein verlässliches Mittel die arabischen Leidenschaften zu entflammen, befeuert durch arabischen Antisemitismus. Sie ist besonders nützlich, wenn Palästinenserführer die Aufmerksamkeit von ihrem eigenen Versagen und den Problemen ihrer eigenen Leute ablenken wollen, indem sie ihren Judenhass als politisches Mittel einsetzen – genauso wie der Mufti es vor einem Jahrhundert machte.

Die Hamas will morgen Massenkundgebungen am Gaza-Zaun veranstalten, unter Nutzung dieses Jahrestages als Vorwand, um die Gazaner mit Hass anzuheizen. Die Jugendabteilung der Hamas hat eine Erklärung ausgegeben:

Die Feuer, die auf den Mauern und an den Seiten der gesegneten Al-Aqsa-Moschee seit 1969 entzündet wurden, sind noch nicht gelöscht worden. Der Geruch von schwarzem zionistischem Hass wabert immer noch umher und ihre Intrigen warten immer noch in der Al-Aqsa-Moschee, um die kriminellen Pläne gegen sie umzusetzen, angefangen mit der Absicht der Besatzung die Moschee in Zeit und Raum zu teilen, bis zur Idee sie abzureißen und an ihrer Stelle ihren angeblichen Tempel zu errichten.

Das entzündete Feuer war nicht, wie die Besatzung behauptet, eine Anomalie eines verrückten Menschen. Es handelt sich vielmehr um eine systematische Politik und eine feste Vision, die von der Besatzung seit dem ersten Tag an übernommen wurde, an dem sie ihre dreckigen Füße auf das reine Land  unseres Jerusalem setzte, deshalb richtete sie ihr Augenmerk auf das Projekt der Verjudung der Al-Aqsa-Moschee und Jerusalems.

Das Narrativ lautet, dass palästinensische „Standhaftigkeit“ das ist, was bisher die Juden von der Zerstörung des Gebäudes abhielt, also muss der Antisemitismus geschürt werden, um die Al-Aqsa gegen eine erfundene Bedrohung zu „verteidigen“.

Die gesamte Geschichte der Lüge ist mit Judenhass verbunden.

Deutschland braucht Gesetze, mit denen Firmen für BDS-Aktivitäten bestraft werden

Kommentar: Israelfeindliche Strafmaßnahmen bleiben in der deutschen Politik und bei großen Teilen der Bevölkerung eingeimpft und es gibt keine Gesetzesinitiative, die als Ausgleichskraft gegen die Boykott-Bewegung agiert; mehr als 30 US-Bundesstaaten hingegen haben gehandelt.

Benjamin Weinthal/Asaf Romirowsky, YNet News, 30. Juli 2021

Deutschland Landesregierungen und Kanzlerin Angel Merkels Regierung ignorieren weiter den Bundestagsbeschluss von 2019, mit dem die BDS-Kampagne (Boykott, De-Investitionen, Sanktionen) gegen die jüdischen Staat verurteilt wurde.

„Die Taktiken der BDS-Kampagne „ruft unweigerlich Assoziationen mit der Nazi-Parole Kauft nicht bei Juden!“, erklärte der Bundestags-Antrag mit dem Titel „BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“, der im Mai 2019 beschlossen wurde.

Palästinenser protestieren nach der Verurteilung der BDS-Bewegung als antisemitisch durch den Bundestag vor dem Büro der deutschen Vertretung in Ramallah

Leider bleiben BDS-Denke und israelfeindliche Strafmaßnahmen in der Machtpolitik in Deutschland und großen Geilen der Bevölkerung tief eingeimpft. Die Welt am Sonntag berichtete erst diese Woche, dass BDS „gegen Israel propagiert … in Deutschland an Bedeutung gewinnt“. Als Ergebnis davon, sagte der Artikel, beobachten deutsche Geheimdienste BDS in der Bundesrepublik als extremistische Bewegung.

Das drängendste Problem in Deutschland zu BDS: Es gibt keine gesetzgeberische Kampagne, die als Ausgleichsmaßnahme gegen BDS agiert. Keines der 16 Bundesländer hat Maßnahmen beschlossen, die pro-BDS-Firmen bestraft, die mit dem Staat Geschäfte machen. Im Gegensatz dazu haben 30 US-Bundesstaaten das gemacht.

Baden-Württemberg mit einer Bevölkerung von 11 Millionen liefert ein besonders eklatantes Beispiel. Seine BW-Bank (Baden-Württembergische Bank) führt das Konto einer der potentesten BDS-Organisation, dem Palästina-Komitee Stuttgart.

Leider versäumt es Michael Blume, der mit der Bekämpfung von Antisemitismus Beauftragte des Landes, dem Kampf gegen staatlich geförderten Judenhass Priorität einzuräumen. Stattdessen haben seine judenfeindlichen und israelfeindlichen Aktivitäten in den sozialen Medien Empörung ausgelöst, darunter eine Aufforderung des Leiters des Jerusalemer Büros des Simon Wiesenthal Centers und oberstem Nazijäger Dr. Efraim Zuroff an Blume zurückzutreten.

Blume likte einen Facebook-Eintrag, in dem Zionisten mit Nazis gleichgesetzt wurden.

Nach neuen Ausbrüchen von Blumes israelfeindlichen Aktivitäten in den sozialen Medien im Juli sagte Rabbi Abraham Cooper vom Wiesenthal Center bezüglich Blume: „Der Job eines Antisemitismus-Beauftragten ist ihn zu bekämpfen, nicht ihn zu verbreiten.“

Als Blume, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Innenminister Thomas Strobl gefragt wurden, ob sie planen dagegen vorzugehen, dass die BW-Bank es dem Palästina-Komitee Stuttgart ermöglicht zu agieren, lehnten sie es ab das zu kommentieren.

Ein Protest gegen Israel in Berlin (Foto: Getty Images)

Baden-Württemberg ist zudem ein Brennpunkt für gewalttätigen Antisemitismus. Kretschmann, Strobl und Blume sind in einen neuen Antisemitismus-Skandal verwickelt, weil sie es versäumten die Bunderegierung über Serkan P. zu informieren, der aus dem Bundesland in seine Heimat Türkei floh – fünf Tage, nachdem er am 5. Juni einen Brandanschlag auf eine Synagoge in Ulm verübten haben soll.

Die oppositionelle FDP kritisierte die Koalition aus Grünen und Christdemokraten wegen dieses Handelns. Julia Groll, eine FDP-Politikerin, sagte der Zeitung Stuttgarter Nachrichten, die Landesregierung scheine „nichts zu unternehmen“.

Unterm Strich geben alle Ebenen der deutschen Regierung dem Kommerz Vorrang – einschließlich bei der völkermörderisch-antisemitischen Islamischen Republik Iran – gegenüber dem zunehmenden Judenhass auf deutschem Boden.

Die Universitätsstadt Freiburg im Breisgau pflegt ihre Verbindungen zum iranischen Regime über eine Städtepartnerschaft mit Isfahan. Die Behörden in Isfahan veranstalten jedes Jahr al-Quds-Kundgebungen, die die Beseitigung des jüdischen Staates propagieren. Die von der Stadt gesponserten, tödlichen Antisemitismus-Demonstrationen in Isfahan haben den Appetit der Freiburger Politiker nicht verringert an der Partnerschaft festzuhalten.

Leider bleibt Blume, der die Führung bei der Beendung der Partnerschaft der Islamischen Republik mit Freiburg übernehmen müsste, inaktiv und lasch. Das Regime des Iran bleibt der führende Staatssponsor von Holocaust-Leugnung und eliminatorischem Antisemitismus.

Teheran ist zudem stark darin involviert innerhalb des Territoriums Deutschlands für BDS-Aktivitäten zu werben. Die Islamische Republik agiert vom Islamischen Zentrum Hamburg aus, das Hisbollah-Mitglieder zur jährlichen Al-Quds-Tag-Demonstration in Berlin gekarrt hat, wo ebenfalls BDS propagiert wird.

Der Stadtstaat Hamburg vereinbarte eine religiöse Zusammenarbeit mit dem Islamischen Zentrum. Im Januar 2020 nahmen 600 pro-iranische Islamisten an einer Gedenkveranstaltung im Islamischen Zentrum teil, die anlässlich des Todes des von der EU und den USA als Terroristen ausgewiesenen Qasem Soleimani stattfand, dem Kommandeur der Quds Force der Iranischen Revolutionsgarden.

Qasem Soleimani (Foto: AP)

BDS ist in vielen Fällen mit Islamisten in Deutschland verbunden, die den Terrorismus der Islamischen Republik, der Hisbollah, der Volksfront zur Befreiung Palästinas und der Hamas unterstützen. Deutsche Sicherheitsdienste beginnen gerade erst zu verinnerlichen, dass BDS eine Bedrohung für die Verfassung des Landes und seine demokratische Ordnung ist.

Ein gemeinsamer Faktor eint die Hochburgen von BDS und pro-iranischen Aktivitäten in Hamburg und Baden-Württemberg: die Rolle der weitgehend pro-Teheran stehenden Grünen Partei in ihren Regierungen.

Ein deutscher Thinktank hat die ehemalige grüne Bundestagsabgeordnete Kerstin Müller geehrt, die von der jüdischen Gemeinde in Berlin wegen ihrer pro-BDS-Aktivitäten des Antisemitismus beschuldigt wurde.

Müller ist heute Mitglied des Gesamtpräsidiums der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik mit Fokus auf die deutsch-israelischen Beziehungen und den israelisch-palästinensischen Konflikt. Die Gesellschaft hat es abgelehnt die Müller vorgeworfenen antisemitischen BDS-Aktivitäten zu kommentieren.

Merkel lässt im Großen und Ganzen nicht zu, dass eine theoretische Opposition zu Antisemitismus die Exportgeschäfte ihres Landes übertrumpft. Ihre Regierung versprach die antisemitische Firmenpolitik von Kuwait Airways keine israelischen Passagiere zuzulassen zu stoppen. Aber in ihrem Reden kam kein Handeln vor.

Bundeskanzlerin Angel Merkel (Foto: Getty Images)

2016 reichte ein israelischer Student in Deutschland Klage gegen Kuwaits Staats-Airline ein, nachdem diese sein Ticket für einen Flug von Frankfurt nach Bangkok mit Zwischenstopp in Kuwait City stornierte. Ein Jahr später urteilte ein deutsches Gericht, dass Kuwait Airways Israel boykottieren darf.

Als Kuwait Airways sich in den Vereinigten Staaten 2013 und 2014 genauso antisemitisch gegen Israel verhielt, drohten die amerikanischen Behörden mit rechtlichen Schritten. Kuwait Airways zog 2015 die Konsequenzen und und strich alle seine Flüge von New York nach London, um den Forderungen auch israelische Passagiere zu bedienen aus dem Weg zu gehen.

Deutsche Politiker, einschließlich Merkel, lassen keine Gelegenheit aus zu erklären, dass „Antisemitismus in der Bundesrepublik keinen Platz hat“. Wenn sie wahrhaftig wünschen ihren leeren Versprechen konkretes Handeln folgen zu lassen, müssen Berlin und die 16 Bundesländer die Gesetzgebung der USA kopieren und durchsetzbare Gesetze schaffen, mit denen Firmen für BDS-Aktivitäten bestraft werden.

Mit einem Federstrich könnte Merkel kuwaitische Geschäfte in Deutschland verbieten, kuwaitische diplomatische Mitarbeiter aus Berlin ausweisen und ihre Botschafter aus Kuwait City zurückrufen, bis der winzige, ölreiche Staat den Boykott israelischer Passagiere durch seine Staats-Airline beendet.

Experten: Antizionismus und Antisemitismus auf twitter haben Auswirkungen auf die reale Welt

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 11. Juli 2021

Twitter hat eine gut dokumentierte Geschichte antisemitische Einträge auf seiner Plattform zuzulassen. Es gibt zahlreiche Beispiele, die in dem Forum geblieben sind, auch nachdem sie den Moderatoren gemeldet wurden: von judenfeindlichen Sprachbildern bis zu 9/11-Verschwörungstheorien die Juden für die entsetzlichen Terroranschläge vom 11. September 2001 verantwortlich machen.

Während des 11 Tage dauernden Konflikts zwischen Israel und der Hamas, der im Mai ausbrach, grassierten auf Twitter zügellos judenfeindliche Meinungen. Nach Angaben der Anti-Defamation League (ADL), die daran arbeitet Antisemitismus und Extremismus zu bekämpfen, gab es vom 7. bis 14. Mai 17.000 Tweets, die den Satz „Hitler hatte recht“ oder Variationen davon verwendeten.

Die Verbreitung von Antisemitismus auf Twitter kann ins wirkliche Leben überlaufen, mit sehr realen Konsequenzen für Juden, insbesondere diejenigen, die physisch angegriffen worden sind.

Juden in den USA wurden während und nach dem Konflikt zwischen Israel und der Hamas ins Ziel genommen; die ADL registrierte eine Zunahme von Antisemitismus-Meldungen um 75 Prozent, zu denen Fälle von Vandalismus, Belästigung und Angriffen gehören. ADL-CEO Jonathan Greenblatt beschrieb die Entwicklung als einen „gefährlichen und drastischen Anstieg judenfeindlichen Hasses“.

Trotz der angeblichen Verpflichtung Twitters hart gegen antisemitisches und Hassreden vorzugehen, scheint es so, dass nicht genug getan wird. Zum Beispiel wurde die Präsidentin der Grünen Partei der USA, Cynthia McKinney, heftig kritisiert, weil sie am 28. Juni ein Bild postete, in dem es hieß „Zionisten haben das gemacht“, dazu ein Bild der früheren Twin Towers in New York City.

Twitters Reaktion kann einen vom Glauben abfallen lassen.

Nachdem der Tweets kurzzeitig als Beispiel „derben politischen Kommentars“ wurde, entfernte die Plattform den Post nach einem Aufschrei aus dem gesamten politischen Spektrum. Der anstößige Tweet erschien allerdings nur Stunden später wieder und war zur Zeit der Veröffentlichung dieses Artikels immer noch auf Twitter vorhanden.

Holly Huffnagle, US-Direktorin für die Bekämpfung von Antisemitismus des American Jewish Committee, warnte vor den Folgen solcher Tweets im richtigen Leben: „Juden sind mit jeder Sekunde weniger sicher, in der Twitter Antisemitismus erlaubt auf seiner Plattform zu bleiben. Zum Mindesten sollte der Tweet mit einer Warnung versehen werden, z.B. ‚Sie sind dabei eine Verschwörung/Desinformation zu sehen‘.“

Es ist klar, dass ein omnipräsenter Gigant der sozialen Medien wie Twitter die Pflicht hat gegen die Verbreitung von antisemitischem Hass vorzugehen.

Was online geschieht bleibt nicht immer online.

Palästineser-Premier sagt. die Ursünde waren Juden in Petach Tikwa 1882

Elder of Ziyon, 2. Juli 2021

Leute sagen gerne, es werde keinen Frieden geben, bis die „Besatzung“ endet. Das ist natürlich Unsinn, da es vor der „Besatzung“ keinen Frieden gab.

Gestern brachte ich etwas über eine Konferenz des Jahres 1929, auf der Araberführer sagte, es werde keinen Frieden geben, bis die Balfour-Erklärung widerrufen werde.

Aber selbst das würde nicht weit genug in die Geschichte zurückreichen, um die palästinensischen Araber glücklich zu machen.

In seiner Eröffnungsrede für die Konferenz „Israels Narrativ widerlegen“, über die ich diese Woche berichtete, sagte der palästinensische Premierminister Mohammed Schtayyeh etwas Bemerkenswertes:

„Die Kolonisierung Palästinas begann nicht mit der zionistischen Bewegung, sondern 15 Jahre vor deren Gründung, als die erste gegründete Kolonie Petah Tikva war, 1882.“

Das Land für Petach Tikva wurde 1878 von religiösen Juden zwei Landbesitzern aus Jaffa abgekauft. Die Osmanen erlaubten den Kauf, weil das Land als qualitativ minderwertig betrachtet wurde. Nach anfänglichen Rückschläge und deinem Malaria-Ausbruch legten die Juden die Sümpfe trocken und schafften es auf dem Land zu bauen, zuerst als Bauernhof und dann als Stadt.

Selbst in seinen frühesten Tagen wurde Petah Tikva von Arabern angegriffen. Es spielte keine Rolle, dass das Land legal gekauft worden war oder dass es, bevor die Juden kamen, unbewohnbar war.

Der angeblich moderate palästinensische Premierminister erinnert uns daran, dass das Palästinenserproblem nicht die „Besatzung“ oder „Kolonialismus“ oder „ethnische Säuberung“ oder die Lügen sind, die sie dem Westen erzählen. Sogar der Balfour-Erklärung die Schuld zuzuschieben ist falsch.

Ihr Problem sind die Juden.

Prominente Journalistin aus Bahrain wird wegen Unterstützung der Normalisierung mit Israel drangsaliert

Elder of Ziyon, 15. Juni 2021

Professorin Ahdia Ahmed Al-Sayed ist die erste Frau, die der Journalistenvereinigung Bahrains vorsteht.

Vor der American Jewish Press Association sagte sie, dass die Gemeinschaft in Bahrain sie und viele ihrer Mitjournalisten wegen ihrer deutlichen Unterstützung für die Normalisierungsvereinbarungen mit Israel nicht akzeptiert werden.

„Ja, ich wurde in den sozialen Medien schikaniert und belästigt“, sagte sie.

Al-Sayed deutete an, dass sie bedroht wurde und sagte, die sie angreifen gingen über das hinaus, was in Bahrain über Frauen gesagt werden kann.

In einem Interview mit einem israelischem Radiosender erklärte sie früher schon: „Die Palästinenser haben 72 Jahre lang nicht nur sich selbst nichts angeboten, doch das Normalisierungsabkommen mit Israel widerspricht palästinensischen Interessen nicht.“

Al-Sayed plant dieses Jahr die erste Journalisten-Delegation aus Bahrain nach Israel zu leiten.