Israelis bei der WM in Qatar

Zwei Texte über Erfahrungen, die israelische Besucher der Fußball-Weltmeisterschaft in Qatar so machen:

Araber bejubeln Menschenrechtsverletzungen an Israelis in Qatar; Amnesty und HRW schweigen

Elder of Ziyon, 27. November 2022

Ich habe jede Menge Artikel auf Arabisch gesehen, die loben, dass Israels von vielen Arabern bei der WM in Qatar beschimpft werden. Dieser von Ma’an – einer unabhängigen palästinensischen Nachrichtenquelle, die keiner Terrororganisation nahe steht – ist typisch:

„Die Mehrheit der arabischen Menschen mag unsere Anwesenheit hier nicht, obwohl wir 4 Normalisierungsabkommen unterzeichnet haben.“ Ohad Hemo, Korrespondent für den israelischen Kanal 12.

Die Worte dieses Reporters fassen zusammen, was hier vor Ort geschieht, aber der Ausdruck ist ungenau, da der Reporter den Begriff „nicht mögen“ verwendet, um die Last der Bedeutung für die Ohren der Siedler abzuschwächen; aber der passende Begriff lautet „hassen“, „verachten“, „ablehnen“, „geringschätzen“. Es gibt viele Begriffe, die in diesem Kontext passen, aber eins ist sicher: dass die arabischen Menschen seit dem Beginn der WM in Qatar eine klare Position in Bezug auf „Israel“ dokumentiert haben.

Die israelischen Medien machen die Erfahrung einer Transportkrise und bei der Anwesenheit bi der WM. Nachrichten, dass israelische Reporter ständig beleidigt und zurückgewiesen werden, stehen an oberster Stelle der beliebtesten Geschichten zur WM. Mit jedem Gespräch über den Rauswurf eines israelischen Reporters aus einem Café oder von einer Straße nehmen die Palästinenserflaggen auf den Straßen und in den WM-Stadien zu und es wird mehr über Palästina geredet.

Die Erklärung der Universalen Menschenrechte sagt in Artikel 2:

Jeder hat Anspruch auf alle in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Des weiteren darf kein Unterschied gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, gleichgültig ob dieses unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder sonst in seiner Souveränität eingeschränkt ist.

Die Internationale Konvention zur Eliminierung aller Formen der Rassendiskriminierung sagt genauso, dass Diskriminierung auf der Grundlage nationaler Herkunft als Rassendiskriminierung betrachtet wird – der Diskriminierung auf Grundlage von Farbe ebenbürtig.

Selbst wenn Israel wirklich der schlimmste Menschenrechtsverletzer der Welt wäre, selbst wenn man Israel nicht als legitimes Land betrachtet – Israelis müssen laut Völkerrecht mit Respekt behandelt werden wie jedes andere menschliche Wesen. Und laut Völkerrecht ist das Rassismus.

Offenbar akzeptieren die Araber in Qatar diesen Teil der Universalen Erklärung der Menschenrechte nicht.

Ich habe keinen einzigen Artikel in palästinensischen, jordanischen, libanesischen oder anderen Medien gesehen, die das Recht israelischer Reporter und Fans verteidigen Qatar unbelästigt zu besuchen.

Aber für die Palästinenser und ihre Verbündeten sind diese Schikanen Grund stolz zu sein. Rassismus ist für die Anti-Israel-Truppen ein Charakterzug, kein Fehler.

Wo bleibt Amnesty? Wo bleibt Human Rights Watch? Wo sind die hunderte NGOs, die tausende Stunden mit dem Versuch verbringen Schmutz über Israel auszugraben (oder zu erfinden), die behaupten unvoreingenommen zu sein, die die Wahrheit sagen, wenn wir jede Menge Beispiele dafür auf Video haben, wie Israelis und Menschen, von denen angenommen wird sie seien Israelis, in Qatar schikaniert werden?

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Israelis bei der WM in Qatar gemieden: „Du bist hier nicht willkommen“

Israelische Journalisten und Fans werden von Fans, örtlichen Bürgern und Offiziellen bei der FIFA-WM in Qatar boykottiert, angebrüllt

Redaktion Jerusalem Post, 27. November 2022

Schottland gegen Israel – Hampden Park in Glasgow (Schottland), 9. Oktobe 2021 – Leute halten vor dem Spiel Schilder und palästinensische Flaggen vor dem Stadion (Foto: REUTERS/Lee Smith)

Zahlreiche Israelis haben behauptet bei der WM in Qatar auf eine Atmosphäre von Feindschaft und Hass gestoßen zu sein, wobei Fans es ablehnen mit israelischen Journalisten zu reden, sie schwenken Palästinenserflagge im Hintergrund  ihrer Videos und brüllen sie an.

Moav Vardy, KANs Reporter für Außenpolitik, wurde von einem saudischen Fan angebrüllt, der ihm sagte: „Du bist hier nicht willkommen. Das ist Qatar. Das ist unser Land. Es gibt nur Palästina, kein Israel.“

Andere Videos aus Qatar zeigen Leute, die sofort weggehen, wenn sie feststellen, dass die Person, die sie interviewt, ein Israeli ist.

In einem besonderen Video fängt Ohad Hemo von N12 an eine Gruppe Libanesen zu unterviewen, die dann weggehen, als Hemo ihnen sagt, dass er Israeli ist. Eine von ihnen kehrt dann um und fragt Hemo, was er hier tut und sagt ihm dann, Israel existiere nicht.

In anderen Videos stehen Leute hinter verschiedenen israelischen Reportern und halten Palästinenserflaggen hoch.

Ein Fan zeigt bei der WM in Qatar auf den Rängen eine Palästinenserflagge, 23. November 2022 (Foto: Reuters/Suhaib Salem)

Israelfeindliche Empfindungen

Die israelische Fußball-Legende und KAN-WM-Kommentator Eli Ohana begegnete ebenfalls israelfeindlichen Empfindungen, als er in einem von einem qatarischen Polizisten gefahrenen Golfwagen saß. Als Ohana sagte, er sei Israeli, fragte ihn der Beamte, ob er Witze mache und um Ärger zu vermeiden sagte Ohana dann, er sei in Wirklichkeit Portugiese.

Der Polizist sagte ihm dann, wäre er Israeli, hätte der den Wagen gewendet und es abgelehnt ihn zu fahren.

Raz Shechnick, Reporter von Yediot Ahronoth bei er WM, schrieb auf Twitter über seine Erfahrungen in Qatar; er beschrieb eine Atmosphäre der Ablehnung und Feindschaft sowohl seitens der lokalen Bevölkerung als auch von Ausländern bei den Spielen.

„Wir wollten diese Worte nicht schreiben, wir sind hier nicht die Story. Aber nach 10 Tagen in Doha können wir nicht verbergen, was wir durchmachen. Wir fühlen uns gehasst, von Feindschaft umgeben, nicht willkommen“, schrieb der Journalist.

Er beschrieb auch einen Vorfall, bei dem er und sein Kollege darüber gelogen hatten, aus welchem Land sie kommen; sie sagte, sie seien Ecuadorianer, um sie davon abzuhalten von Fans drangsaliert zu werden.

Der israelische Journalist Dor Hoffman berichtete am Donnerstag, dass ein qatarischer Taxifahrer ihn aus seinem Wagen warf, als er feststellte, dass er Israeli ist; er lehnte es ab Geld von ihm zu nehmen.

Später ging er zu einem Restaurant am Strand, aus dem her von Sicherheitspersonal hinausbegleitet wurde; der Inhaber forderte, er solle alle in seinem Restaurant aufgenommenen Fotos löschen. Hoffman sagte, der Inhaber nahm ihm sein Handy ab und er fühlte sich bedroht.

Am Samstag schwenkten tunesische Fans ein Banner mit der Aufschrift „Free Palestine“, trotz der Politik Qatars und der FIFA politische Proteste bei Spielen zu verbieten, eine Politik, die dazu führte, dass regenbogenfarbene Gegenstände zur Unterstützung der LGBTQ-Gemeinschaft sowie Schilder gegen das iranische Regime beschlagnahmt wurden.

Michael Jamekowitz aus Jerusalem, ein ehemaliger Sprecher der Jewish Agency, der die WM besucht, widersprach den Behauptungen Israelis würden ins Visier genommen und sagte, er habe keine Vorfälle erlebt.

„Qatar ist den israelischen Besuchern gegenüber sehr gastfreundschaftlich“, sagte er. „Diese israelischen Journalisten gehen mit Lupen herum, um Israelhasser zu finden. Die meisten dieser Israel-Basher sind von außerhalb Qatars zur WM gekommen. Sie werden von Schlagzeilen suchenden israelischen Journalisten provoziert. Qatar hat eine Bevölkerung von rund 3,3 Millionen, nur 300.000 sind Qataris. Die anderen 3 Millionen sind zumeist Arbeiter, hauptsächlich aus Indien, Bangladesch, Kenia, Uganda, den Philippinen und dem Sudan“, fügte er hinzu und sagte, daher komme die Feindseligkeit gegenüber Israelis.

Die WM in Qatar beweist, dass arabische Unterstützung der Palästinenser nichts als Hass auf Israel ist

Elder of Ziyon, 21. November 2022

Die palästinensischen Medien sind freuen sich sehr über Videos von Fußballfans in Qatar, die israelische Reporter beleidigen.

Aber ein Autor sieht, dass Qatar und andere Golfstaaten nur vorgeben die Palästinenser zu unterstützen. Dieser Artikel zeigt, dass Palästinenser den Unterschied zwischen echter Unterstützung für Palästinenser und der arabischen Version des Tugendsignalisierens sehen.

Die Gastgeberrolle der WM in Qatar wird den Golfstaat 220 bis 240 Milliarden Dollar kosten. Wohnungsbauprojekte für zwei Millionen Palästinenser in den Palästinensergebieten und zwei weitere Kraftwerke würden $10 Milliarden kosten…

Die Pracht der Weltmeisterschaft kennzeichnet den Untergang davon, wie wenig Interesse andere arabische und muslimische Länder in den letzten zwei Jahrzehnten am Schicksal der Palästinenser hatten. Diese Aufmerksamkeit wird in die Geschichte des Nahen Ostens als klares Zeichen eingehen, dass die ölreichen arabischen Staaten ihren palästinensischen Brüdern den Rücken zukehren.

Sie rechtfertigen ihre ungerechtfertigte Selbstsucht mit dem absurden Vorwand, dass eine solche Hilfe für die Palästinenser würde einer Einmischung in den israelisch-palästinensischen Konflikt zugunsten des jüdischen Staates gleichkommen. Die Verlogenheit dieser Äußerung stinkt zum Himmel.

Diese verschwenderischen Leute sollten in die Flüchtlingslager im Gazastreifen gehen und deren Einwohnern sagen, sie seien nicht bereit ihnen zu helfen, weil ihre Armut, Vernachlässigung und Leiden in der arabischen Welt die beste Karte gegen die „zionistischen Besatzer“ ist.

Versuchen Sie sagen, das Fehlen von Hilfe sei ein cleverer politischer Plan dem palästinensischen Volk politisch zu helfen. Versuchen Sie ihnen zu erklären, dass Sie in Ihren Ländern jedes Jahr mit Milliarden Dollars Museen, Einkaufszentren und Stadien bauen.

In den Medien gab es nach den Abraham-Vereinbarungen eine Menge Bitterkeit, aber ich habe nir selten etwas so Ätzendes gesehen, das sich gegen die Golfstaaten richtet.

Die Ironie daran ist, dass Qatar mehr aufrichtiges Interesse daran gezeigt den Gazanern Hilfe zu leisten als jedes andere Land.

Juden überwachen

First One Through, 28. Oktober 2022

Was ist die größere Nachricht, die Tötung von 80 Zivilisten oder die von 5 Terroristen? Falsche Frage.

Die Medien sind besessen von israel. Glauben Sie nicht? Sehen Sie sich die New York Times an,d ei am 26. Oktober 2022 veröffentlicht wurde.

Führend auf der Seite A4 des Teils „International“ war ein Artikel, der von drei Reportern geschrieben wurde – Isabel Kershner, Gabby Sobelman und Hiba Yazbek. Es war einer von zwei Artikeln auf der Seite und enthielt ein mittelgroßes Bild von Palästinenserm bei der Beerdigung von von Israel getöteten „Militanten“.

Der Artikel sprach von Razzien des israelischen Militärs auf die aktivsten palästinensischen Terroristen, die auf Israelis geschossen haben und Bomben legten. Die Armee eliminierte erfolgreich fünf Mitglieder der Gruppe, darunter ihren Anführer.

In einem anderen Teil der Welt wurden in Myanmar 80 Zivilisten getötet, als mehrere Militärjets absichtlich ein Freiluft-Musikkonzert bombardierten. Diese Story befand sich auf der letzten Seite des Abschnitt „International“, auf Seite A10. Es war eine von drei Meldungen auf der Seite und wurde von einem einzelnen Journalisten geschrieben. Es gab keine Bilder und musste mit zwei großen Farbbildern auf der Seite um die Aufmerksamkeit der Leser konkurrieren, darunter einem mit niedlichen Pinguinen.

Die Bevölkerung von Myanmar beträgt 54,8 Millionen, 5,8-mal die der 9,4 Millionen Israels. Die 80 getöteten Zivilisten in Myanmar sind 16-mal so viele wie fünf arabische Terroristen. Trotzdem wurden 3 Journalisten mit der „kleineren“ Story beschäftigt, was die Minimal-Anzahl zwergenhaft aussehen lässt, die benötigt wird, um über das große Massaker bei einem Freiluftkonzert zu schreiben.

Warum erfährt eine nach jedem Maßstab größere Story weniger Gewichtung und Berichterstattung?

Es sind aber nicht nur die Medien. Die UNO hat Sonderorganisationen, die sich einzig mit Israel beschäftigen. Ihr Menschenrechtsrat hat bei jeder Sitzung einen festen Tagesordnungspunkt für ein Land – Israel – um eine „Datenbank jüdischer Unternehmen zu erstellen“. Sie hat Israel mehr getadelt als den gesamten Rest der zusammen.

Berichterstattung. Ermittlungen. Tadel.

Juden überwachen.

Die Gesellschaft mag anerkannt haben, dass die Protokolle der Weisen von Zion eine antisemitische Fälschung sind, hat aber trotzdem deren Lüge verinnerlicht, dass Juden Komplotte schmieden die Welt zu beherrschen. Die Verleumdung entströmt ständig den Mündern von Antisemiten, so wie bei Mark Lamond Hills from Fergusson to Palestine und dem from Gaza to Detroitder Abgeordneten Rashida Tlaib.

Von daher setzen die Medien Journalisten-Teams ein und vergießen reichlich Tinte zum jüdischen Staat, so wie die UNO ihre Zeit und ihr Geld übermäßig ausgeben, während jeder glaubt, dass Israel letztlich jeden weit mehr als Milliarden Menschen rund um die Welt beeinflusst. Martin Niemöllers berühmter Spruch mag davor gewarnt haben „Dann holten sie die Juden…“, die er als verfolgte Opfer darstellte, aber in Wirklichkeit konzentrieren sich die antisemitischen Verschwörungstheoretiker auf die Juden als Globalisten, die abscheuliche Verbrechen begehen, wo immer sie zu finden sind.

An Israel wird nicht nur zweierlei Maß angelegt; es befindet sich ständig unter einem Mikroskop antisemitischer Voyeure, die darauf warten „den Juden zu fangen“, um ihren widerlichen Judenhass zu bestätigen.

Palästinensischer Kampf ums Essen

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 28. Oktober 2022

Als würde palästinensisches Land zu stehlen noch nicht ausreichen, haben diese diabolischen Israelis versucht eine Schlüsselkomponente palästinensischer Identität zu stehlen: Essen. Es stellt sich heraus, dass Israelis Essen zubereitet und gegessen haben und sich anrechnen lassen, von dem die Palästinenser behaupten, es gehöre ihnen.

Mehr zu dieser grotesken Behauptung finden Sie hier: „New York Times schließt sich dem Essens-Krieg gegen Israel an“, von Ricky Hollander, JNS.org, 25. Oktober 2022:

Eine der absurdesten Fronten des anhaltenden arabisch-palästinensischen Kriegs gegen Israels Legitimität ist der Kampf um Essen. Die Israelis werden des Essens-Imperialismus beschuldigt, d.h. der Aneignung palästinensischer Gerichte, wobei James Zogby, Gründer und Präsident des Arab American Institute 2017 in einem Tweet so weit ging das als „kulturellen Völkermord“ zu bezeichnen.

Ja, wie wahr. Wenn ein israelischer Food-Truck-Betreiber Falafel, Tabbuleh und Schwarma verkauft, begeht er „kulturellen Völkermord“. Wem wird da nicht sofort, so wie Zogby, Treblinka, Belzec und Auschwitz ins Gedächtnis gerufen?

Diese hirnverbrannte Offensive wegen Eigentumsrechten an Originalrezepten als Teil einer Kampagne gegen den jüdischen Staat würde ohne die Hilfe der Medien keinen Erfolg haben. Und die New York Times hat sich dem gerade angeschlossen.

In „Preserving a Palestinian Identity in the Kitchen“ [Eine palästinensische Identität in der Küche bewahren] zitiert Aina J. Khan den franko-palästinensischen Koch Fadi Kattan, der eine Koch-Videoserie erstellte, „die darauf zielt eine Küche zurückzugewinnen, die Teil einer breiteren arabischen Tradition ist Gerichte wie Hummus, Falafel, Tabbuleh, Fattousch und Schwarma einzubeziehen, die gefühlt von israelischen Köchen vereinnahmt wurde“. Sie bringt diese absonderlichen Anschuldigungen und hebt sie hervor:

„Essen wird genutzt, um die israelische Besatzung zu normalisieren, indem die Herkunft von allem, von Hummus bis Falafel, bestritten wird“, sagte Kattan. „Die Bilder der Hände unserer Großmutter, wie sie in der Küche arbeiten, die Weinblätter rollen, das Brot des Mussakhan in Öl tunken“, fügte er hinzu, „das sind Bilder der Schönheit, die uns gestohlen werden.“

Herrgott nochmal, Fadi Kattan, Essen ist nur Essen. Wenn Israelis arabische Gerichte essen, soll das nichts Politisches, keine diabolische Botschaft, kein „Diebstahl“ sein. Wie der Rest von uns werden Israelis essen, was immer gut schmeckt, ohne sich damit Essen anzueignen oder zu „stehlen“, das anderen „gehört“. Wie alle anderen essen Israelis Pizza, Moussaka, Gulasch und General Tso’s Hühnchen. Na und? Wenn die Chinesen Hamburger und Hotdogs essen, „stehlen“ sie dann unser Essen? Ist das dann nicht eher Wertschätzung? Und das sentimentale Geschäft von Fadi Kattan über „die Bilder der in der Küche arbeitenden Hände unserer [palästinensischen] Großmutter“, die dieses Essen vorbereiten, das uns, den Palästinensern gehört… nun, sehen sie: Mit der Zubereitung und dem Essen dieser Mahlzeiten haben die Israelis diese „Bilder der Schönheit“ (unserer palästinensischen Großmütter, die diese palästinensischen Weinblätter rollen) „gestohlen“. Was für eine absurde Litanei an Wehklagen.

Lassen Sie uns Kattans Liste dessen untersuchen, von dem er glaubt, es seien „palästinensische“ Gerichte, von denen die Israelis beschuldigt werden, sie würden sie sich aneignen.

Hummus, Falafel, Tabbuleh, Fattousch und Schwarma. Niemand kann sicher sein, welches Volk zuerst Hummus benutzte. Es gibt Belege, dass es erstmals im antiken Ägypten zubereitet wurde, bevor die Araber kamen; es kann davon also kaum behauptet werden ein „palästinensisches“ oder gar arabisches Gericht zu sein. Schon früh, bevor die Araber im siebten Jahrhundert aus Arabien fegten, gehörte Hummus zur griechischen Küche und die Griechen haben Jahrhunderte hindurch Hummus als griechisches Gericht beansprucht. Die Israelis „stahlen“ Hummus auch nicht von den Palästinensern. Mizrahi-Juden hatten Hummus viele Jahrhunderte lang gegessen; als sie nach Israel kamen, brachten sie Hummus-Rezepte mit. Sie brauchten sie den Palästinensern nicht zu „stehlen“.

Falafel, das Israelis als ihr Nationalgericht betrachten, wurde wie Hummus Jahrhunderte lang von Mizrahi-Juden gegessen, bevor sie nach Israel gingen. Und wieder wurde Falafel, wie Hummus, nie als ausschließlich „palästinensisch“ oder „arabisch“ betrachtet. Es war ein Gericht, das allen Völkern des Nahen Ostens gehört – christlichen Kopten, Mizrahi-Juden und muslimischen Arabern.

Tabbuleh stammt nicht von den Palästinensern, sondern von den maronitischen Christen im Nordlibanon. Sollten die Maroniten jetzt die Palästinenser und andere muslimische Araber beschuldigen das Gericht – Tabbuleh – „gestohlen“ zu haben, das ihnen gehört?

Wie Tabbuleh ist Fattousch ein Gericht, das von den Christen im Nordlibanon kommt. Es ist kein „palästinensisches, noch nicht einmal ein muslimisches Gericht. Das wird Fadi Kattan nicht davon abhalten es für die „Palästinenser“ zu beanspruchen.

Während Israel beschuldigt wird Gerichte zu „stehlen“, die Fadi Kattan als „palästinensisch“ bezeichnet, ist in Wirklichkeit nicht ein einziges der fünf Essen, die er anführt, „palästinensischer“ Herkunft. Zwei – Tabblueh und Fattusch – sind Gerichte, die zuerst von Christen dort zubereitet wurden, wo heute der Nordlibanon ist. Eines – Schwarma – kommt aus der Türkei; Hummus stammt aus dem antiken Ägypten und Falafel ist Jahrhunderte lang im gesamten Nahen Osten gegessen worden, nicht nur von Arabern, sondern von Mizrahi-Juden und christlichen Kopten, lange bevor es die „Palästinenser“ überhaupt gab.

Dass der Blickwinkel Essen nur eine Ausrede zur Ausweitung des größeren Themas eines illegitimen jüdischen Staates ist, wird von dem Autor des Artikels schnell deutlich gemacht. In dem, was ein Bericht über Essen in der New York Times sein soll, schreibt der Food-Autor:

„Vor 1948, als mehr als 750.000 Palästinenser aus ihren Heimen gezwungen wurden oder flohen, als der Staat Israel geschaffen wurde, eine Massenvertreibung, die die Palästinenser die Nakba oder ‚Katastrophe‘ nennen, lebten rund drei Viertel der palästinensischen Bevölkerung in um Landwirtschaft ausgerichteten Dörfern…“

In einer Essen gewidmeten Kolumne ist dieser unangebrachte Umweg in die Politik und besondere Fürsprache für die Palästinenser bizarr. Stellen Sie sich eine Kolumne vor, die vordergründig der Anleitung zur Zubereitung französischen Gebäcks gewidmet ist, der dann in französische Kolonialpolitik des 19. Jahrhunderts in Haiti abdriftet.

Die New York Times hat zunehmend die Behauptungen israelfeindlicher Aktivisten präsentiert und ihre Propaganda gegen den jüdischen Staat propagiert, sei es unter dem Deckmantel einer Film-Rezension oder jetzt Küche und Essenszubereitung. Das ist nur ein weiterer Zwischengang in die umfassende Delegitimierung des jüdischen Staates, im Versuch das der allgemeinen Öffentlichkeit schmackhafter zu machen.

Die New York Times muss zu ihrer Berichterstattung über Israel und die Palästinenser viele Fragen beantworten. Ihr Versäumnis die fantastische Korruption, den Despotismus, die Morde an politischen Gegnern durch Mahmud Abbas zu beschreiben, ist inakzeptabel. Genauso ihr Versagen die noch größere Korruption bei den Hamas-Führern zu erörtern, bei denen alleine zwei, Khaled Meschaal und Moussa bin Marzouk, jeder ein Vermögen von $2,5 Milliarden angehäuft haben. Sie haben in der Times nie auch nur ein Wort von den $400 Millionen gehört, die Mahmud Abbas mit seinen beiden Söhnen Tarek und Yassir in den eigenen Sparstrumpf gesteckt haben. Der Hauptreporter der Times in Israel, Patrick Kingsley, spielt die Terrorbedrohung regelmäßig herunter und übertreibt den Schaden, den Israel palästinensischen Zivilisten zufügt; er erwähnt nie Israels Entschlossenheit diesen Schaden zu minimieren. Er schreibt Israel bösartige Absichten zu, wo es keine gibt. Wie so viele Times-Reporter in Israel vor ihm verfehlt er es auch sauber zu vermitteln, was das Mandat Palästina erreichen sollte und wie die Briten es versäumten ihren Mandats-Verantwortlichkeiten nachzukommen. Er muss immer noch wenigstens einmal die UNO-Resolution 242 anführen und die Randbemerkung zu ihrer Bedeutung, die von ihrem Autor Lord Caradon geliefert wurde.

Sämtliche regelmäßigen Kolumnisten der New York Times bis auf einen (Bret Stephens) – beispielsweise Nicholas Kristol und Tom Friedman – sind Israel gegenüber ohne Sympathie; mal schimpfen sie, mal sagen sie dem jüdischen Staat, „was er tun muss“, um das Unverzichtbare zu erreichen, eine „Zweistaatenlösung“. Zu weiteren Autoren der NY Times gehört der stolze Antizionist Peter Beinart. Bari Weiss sah sich vor zwei Jahren gezwungen bei der Times abzutreten, zum Teil wegen der ideologischen Zwangsjacke, die ihr von den Kollegen angelegt wurde, und auch wegen einer Atmosphäre des Wokismus, zu dem wenig überraschend eine tiefe Feindseligkeit gegenüber Israel gehört.

Jetzt sehen wir, dass eine israelfeindliche Botschaft es sogar schafft durchdringen, was ein unkomplizierter Bericht über die Küche des Nahen Ostens hätte sein sollen. Dank des franko-palästinensischen Restaurantbesitzers Fadi Kattan bietet sogar eine Food-Kolumne mehr Raum auf den jüdischen Staat einzuprügeln. Aber die Leser der Food-Kolumne wird nicht interessieren herauszufinden, woher die fünf Gerichte tatsächlich kamen, von denen er behauptet sie seien „palästinensisch“; sie werden die Behauptungen Fadi Kattans annehmen und denken: Ja, diese monströsen Israelis erheben tatsächlich sogar Anspruch auf „palästinensisches“ Essen und niemand bei der selbstgefälligen Leitmediums-Zeitung wird daran interessiert sein den niederträchtigen Fadi Kattan zu korrigieren.

Die UNO gibt einen Meisterkurs in Antisemitismus

Anne Bayefsky, Israel HaYom, 23. Oktober 2022

Nazi-Verbrechen schuldig. Das ist das Urteil einer UNO-„Untersuchungskommission“ zu Israel, die vom UNO-Menschenrechtsrat erstellt wurde, um naziartige Verbrechen der Dämonisierung und der Vernichtung des jüdischen Staates zu begehen. Moralische Umkehrung wie sie im Buche steht.

Die „Ermittlungskommission“ wurde im Mai 2021 eingerichtet und veröffentlichte ihren ersten Bericht für die Vollversammlung am 20. Oktober 2022. Keine einzige westliche Demokratie stimmte für die Einrichtung der Kommission, aber das oberste UNO-Rechtsgremium hat recht ungewöhnliche Eigenheiten. Nur 30 Prozent der Mitglieder des Menschenrechtsrats sind freie Demokratien: Islamische Staaten halten die Machtbalance durch ein System von Regionalgruppen und zu den Mitgliedern gehören Menschenrechtsleuchten wie China, Libyen, Somalia, der Sudan und Venezuela.

Die „Ermittlungskommission“ steht im Einklang mit ihren Architekten. Alle drei ihrer Mitglieder wurden ausgesucht, weil sie Israel bereits für Verbrechen schuldig erklärt hatten, mit deren Untersuchung sie erst noch beauftragt wurden. Der Auftrag der „Untersuchung“ trieft mit der enormen Breite, Umfang und Ressourcen vor zweierlei Maß.

Die Kommission gab ihren ersten Bericht an den Menschenrechtsrat im Juni aus und es dauerte nicht lange, bis ihre Mitglieder sich dadurch auszeichneten antisemitische Sprachbilder zu puschen. Mitglied Chris Sidoti aus Australien tat die Stimmen jüdischer Opfer von Diskriminierung mizt einer scharfen Erwiderung ab, dass „mit Antisemitismus-Anschuldigungen herumgeworfen wird wie mit Reis auf einer Hochzeit“. Im Juli behauptete ihr Mitglied Miloon Kothari aus Indien, „die jüdische Lobby“ und ihr Geld kontrolliere die sozialen Medien und die schlechte Presse der Ermittlungskommission. Er schlug auch vor Israel aus der UNO zu werfen.

Die Vorsitzende der „Ermittlungs“-Kommission, die ehemalige UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay, ist selbst jemand, die die Ente der „extremistischen Israel-Lobby“, die Verleumdung „Apartheid-Israel“ und BDS (Boykott, De-Investitionen, Sanktionen) puscht. So trat Pillay im August eine dreiste, eigennützige Verteidigung des haarsträubenden Verhaltens ihrer Kollegen los. UNO-Obrigkeiten unternahmen nichts, um sie aus dem Amt zu nehmen. Sie alle hatten offensichtlich die grundlegenden UNO-Regeln verletzt, die Unparteilichkeit, Objektivität und persönliche Integrität verlangen – was aber der Grund dafür ist, dass sie überhaupt ausgesucht wurden.

Der neue Bericht an die Vollversammlung ist daher zwar keine Überraschung, er ist aber ein verstörender Beweis für die moralische Verderbtheit des UNO-Menschenrechts-Apparats und seiner Funktionäre.

Der Bericht ist durchsetzt mit einer Serie hervorgehobener Zitate von Palästinensern in Hebron. Sie sind allesamt ohne Datum, nicht unterschrieben, anonyme Beschuldigungen ohne Beweise, haben nicht einmal eine Fußnote. Eines enthält eine Ritualmordlüge über Juden, die mitten in der Nacht an palästinensischen Häusern erscheinen und drohen die Menschen darin zu verbrennen. Ein weiteres behauptet, Juden würden Kinder belästigen, scharf darauf die Brüste palästinensischer Mädchen zu betasten.

Wie führten die Inquisitoren also ihre „Faktenfindung“ durch? Sie gaben im Herbst 2021 einen „Aufruf zu Eingaben“ aus und behaupteten offiziell, sie wollten Einzelheiten über Opfer von „systematischer Diskriminierung und Unterdrückung“ sowie „darunter liegenden Ursachen“ des israelisch-palästinensisch-arabischen Konflikts sammeln. Es gab weder Beginn noch Ende zu Fakten, Tätern oder Verbrechen.

In Reaktion ermöglichte ich es über das Touro Institute on Human Rights and the Holocaust und Human Rights Voices über fünf Millionen einzelne Eingaben mit Bezug auf jüdische Opfer besagter „systematischer Diskriminierung und Unterdrückung“ und die Rollen, die von palästinensischen und anderen arabischen Tätern dabei gespielt wurden. Über den Winter und Frühling 2022 wurden sorgfältig dokumentierte Fotos, Videos, Äußerungen, Namen und statistische Belege aus Forschungszentren wie Palestinian Media Watch, dem Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center, MEMRI (Middle East Media Research Institute), der Jewish Virtual Library und CAMERA (Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America) an die „Ermittlungs“-Kommission übermittelt – und diese Übermittlungen wurden von unserer Seite akribisch festgehalten.

Diese Eingaben waren eine in der Geschichte des UNO-Menschenrechtssystems beispiellose Antwort. Ebenfalls nie da gewesen: Jede unserer Eingaben wurde von der UNO in den Müll gesteckt, offenbar ohne gelesen worden zu sein. Pillay ging bei einer UNO-Pressekonferenz im Juni besonders auf unsere Eingaben ein und erklärte: „Ich haben sie nicht gesehen“ und „sie wären allesamt pro-israelisch“.

Wir gaben nicht auf. Im Verlauf des Sommers ermöglichten wir die Vorlage von 180.316 weiteren Akten. Sie führten 190.161 jüdische Einzelopfer von Verfolgung und Unterdrückung auf, dazu die palästinensisch-arabischen Verbindungen zu diesen Ereignissen. Sie listeten 5.875 Anschläge durch Palästinenser und ihre Kollaborateure im 21. Jahrhundert einzeln auf. Und sie zeichneten sechs arabische Kriege gegen den jüdischen Staat nach, zusätzlich zu acht defensiven israelischen Militäroperationen in Reaktion auf arabische Aggression im 20. Jahrhundert.

Angesichts des jüngsten „Ermittlungs“-Berichts wissen wir, dass diese Eingaben ebenfalls alle im Müll landeten, was beweist, dass die UNO-„Ermittlung“ vorgetäuscht ist, ein Schwindel, Punkt. Die Inquisitoren prahlen damit, sie hätten Befragungen „von Primär- und Sekundärquellen“ durchgeführt und „persönlich sowie Online-Diskussionen mit Beteiligten geführt“. Und ihr Bericht hat 65 mit Quellen versehene „Zitate“ von 18 Organisationen. Aber jede einzelne davon schwurbelt gegen Israel und nichts von auch nur einer einzigen teilnehmenden, sogenannten „pro-israelischen“ NGO oder „Beteiligten“ erblickte das Tageslicht.

Die in dem Bericht zur Schaugestellte schamlose Voreingenommenheit ist schockierend, selbst für UNO-Standards. Die „Zusammenfassung“ des Berichts für die Vollversammlung – die Zusammenfassung einer Ermittlung, die als Feststellung „aller zugrundeliegenden Wurzeln“ des Konflikts angekündigt wurde – verkündet dreist, dass es nur um die „Menschenrechts-Auswirkungen für Palästinenser“ geht. Nicht um irgendwelche „Menschenrechte“ jüdischer Israelis.

Das ist grassierender historischer Revisionismus. Eine anonyme, undatierte „Ermittlung“ zitiert oberflächlich einen Palästinenser, der erklärt, dass Hebron „unser Land und das Land unserer Väter und Großväter“ sei. Es gibt auch dort keine Fußnote. Vielleicht, weil Hebron in Wirklichkeit die älteste jüdische Gemeinde ist, die Stelle des ersten von Abraham gekauften Stück Lands ist, das dem jüdischen Volk in seinem verheißenen Land gehörte, der Begräbnisort fast aller Patriarchen und Matriarchen des Judentums, der in der Bibel dutzende Male erwähnt wird und nur zeitweise in Teilen des 20. Jahrhunderts infolge arabischer Massaker an seinen jüdischen Einwohnern, britischen Vertreibungen und jordanischer Gewaltanwendung judenrein gemacht wurde.

Die Aussagen des Berichts über israelische Menschenrechts-Verletzungen laufen Amok. Dazu gehört, dass Israelis für die Hygieneprobleme palästinensischer Frauen und Mädchen bei der Menstruation verantwortlich sind.

Der Bericht bringt ein neues Promi-„Opfer“: die Palästinenserin, die von israelischen Männern misshandelt wird. Das Schweigen zu Ehrenmorden, diskriminierenden Gesetzen und grassierender häuslicher Gewalt, die von sexistischen, chauvinistischen, missbrauchenden palästinensischen Männern begangen werden, die ihre eigene, nicht gleichberechtigte Gesellschaft besudeln, ist ohrenbetäubend.

Was fehlt noch? Das Wort „Terrorismus“ ist nirgendwo zu finden. Palästinensische Täter sind verschwunden. Die Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad tauchen nirgendwo auf.

Es gibt eine Nebenbemerkung, dass palästinensisch Demonstranten „bei einigen Gelegenheiten Molotow-Cocktails auf israelische Streitkräfte warfen“. Es stellt sich jedoch heraus, dass das nur „als Reaktion“ auf israelische Übeltäter war und beim „werfen … auf“ niemand verletzt wurde.

Nicht erwähnt: Palästinensische Raketen- und Mörserangriffe, Selbstmord-Bombenanschläge, Branddrachen, Rohrbomben, Schusswaffenfeuer, Brandstiftung, Fahrzeugangriffe, Granaten, Sprengsätze, Heckenschützenfeuer, Panzerfaustfeuer, Luftabwehrfeuer, Entführungen, Messeranschläge, Vergewaltigungen, Folter, Steinwürfe und Enthauptungen.

In der einzigen anderen Nebenbemerkung zu jüdischen Opfern verweist der Bericht auf diese Weise auf die Jahre 2000 bis 2007: „Die Kommission erkennt den bedeutenden abträglichen Einfluss der bewaffneten Angriffe und Sicherheitsvorfälle an.“ Mit „abträglicher Einfluss“ beschreiben sie, dass Juden bei palästinensischen Selbstmord-Terrorherrschaft zerfetzt wurden. Beschrieben nicht als Verletzung der Menschenrechte.

Der Bericht endet mit Schlussfolgerungen, dass Israelis vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) wegen Verbrechen gegen die Menschheit gejagt, strafrechtlich belangt und ins Gefängnis gesteckt werden sollen – für naziartige Verbrechen der „Verfolgung“ und des „Bevölkerungstransfers“ (im vollen Wissen, dass Letzteres den Transfer in die Todeslager bedeutete).

Andererseits konnte sie sich nicht dazu bringen auch nur ein einziges palästinensisches Verbrechen zu nennen, das es wert war es strafrechtlich zu verfolgen.

Die Liste der Empfehlungen sind einzig an „die Regierung Israels“, an den Ankläger des IStGH und an mehrere UNO-Gremien und -Mitgliedstaaten gerichtet. Und nicht eine einzige Empfehlung wird der palästinensischen Obrigkeit erteilt.

Zu guter Letzt sollten die Amerikaner sich keinen Illusionen hingeben, dass sie vor diesem giftigen internationalen Pogrom gefeit sind.

Der Bericht fordert, dass der Internationale Strafgerichtshof, das „Weltgericht“ der UNO, instrumentalisiert wird, um Pflichten „dritter Staaten“ zu fertigen, damit angeblich kriminelle Israelis gejagt werden können.

Der letzte Abschnitt dieses Meisterwerks des modernen Antisemitismus verkündet, wie weit die Spinne ihr Netz webt. In Amateur-Juristensprache fordert die Untersuchungskommission, dass UNO-Mitgliedstaaten anfangen „gegen Personen zu ermitteln und sie strafrechtlich zu verfolgen, die im Verdacht stehen Straftaten begangen oder auf andere Weise Beihilfe oder Unterstützung beim Begehen oder bei der versuchten Begehung von Verbrechen begangen zu haben“.

Welche Verbrechen? Verbrechen in den Augen genau der Männer und Frauen, die das kriminelle Unternehmen begehen, dabei zu helfen, es zu begünstigen und zu unterstützen den jüdischen Staat zu vernichten und sein Einwohner zu dezimieren.

BDS & Co. entlarvt

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Wenn BDS-Anhänger sich wirlich um Palästinenser sorgen, warum gehen sie nicht in den Gazastreifen und versuchen die Rechte von Frauen zu fördern, die unter der Hamas-Herrschaft leben? Warum kommen sie nicht in die Palästinensergebiete und versuchen für Reformen, Demokratie und freie Meinungsäußerung unter der PA und der Hamas zu werben? Am Ende des Tages scheint es BDS mehr um Hass auf Israel zu gehen als darum den Palästinensern zu helfen.
Kahled Abu Toameh, preisgekrönter arabisch-israelischer Journalist

Das Faible der Europäer für palästinensisch NGOs, die Terror gegen Israel unterstützen

Europäer können es einfach nicht lassen Jihad gegen den jüdischen Staat zu ermöglichen

Joseph Puder, FrontPage Mag, 30. August 2022

Israels Entscheidung sechs palästinensische Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) zu Terrororganisationen zu erklären stieß bei Regierungen in Europa sowie den USA auf Widerspruch. Die Europäer erklärten, sie würden diese palästinensischen NGOs weiter finanzieren. Laut Israels Verteidigungsminister Benny Gantz sind diese Organisationen Zweige einer Terror-Organisation, die die Vernichtung des Staates Israel anstrebt. Die Organisation, auf die Gantz verwies, ist die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP).

Die sechs Organisationen, die Gantz letzten Oktober als Teil einer Terrororganisation benannte, sind Addameer, Al-Hak, Bisan Center, Defense for Children International Palestine, The Union of Palestinian Women’s Committees und die Union of Agricultural Work Committees. In seiner Stellungnahme wies der Verteidigungsminister darauf hin, dass „diese Gruppen große Geldsummen aus europäischen Ländern und von internationalen Organisationen erhalten haben, obwohl sie Betrug und Täuschungsmethoden einsetzen.“ Das Geld wird von den sechs Organisationen dazu verwendet der PFLP zu helfen Terrorismus zu propagieren, Mitglieder zu werben und Gehälter an Sicherheitshäftlinge und ihre Familien zu zahlen sowie aktive Terroristen zu unterstützen. Darüber hinaus versicherte die Stellungahme, dass „die Gruppen von der obersten Führung der PFLP kontrolliert und viele Mitglieder der Gruppen sowohl in Management-Jobs und vor Ort beschäftigt werden – einschließlich Aktivisten, die an Terrorismus beteiligt waren“.

Am Montag, 22. August 2022 antworteten 17 europäische Botschafter auf die Aufforderung des israelischen Außenministeriums ihre Finanzierung dieser Gruppen einzustellen; sie erklärten, sie würden sie weiter finanzieren. Die Europäer behaupteten, Israel sei nicht in der Lage gewesen sie zu überzeugen, dass die sechs benannten Organisationen Terror unterstützende Gruppen sind. Israels Allgemeiner Sicherheitsdienst (Schin Bet) lieferte den europäischen Staaten konkrete Informationen, die beweisen, dass diese Palästinenser-Organisationen an israelfeindlichen Aktivitäten beteiligt waren, einschließlich Terrorismus. Ned Price, der Sprecher des US-Außenministeriums, sagte, er würde von Israels Verteidigungsminister Erklärung fordern erklären, warum er die sechs palästinensischen NGOs als Terrororganisationen eingestuft hat. Die CIA erklärte ihrerseits, sie habe keine Beweise finden können, dass die sechs NGOs an Terror beteiligt sind. Aber die CIA hat ja schon früher mehr als einmal etwas nicht mitbekommen…

Es ist ziemlich aufschlussreich, dass diese europäischen Staaten es ablehnten Israels Aufforderung zur Beendigung der Finanzierung von Feinden des jüdischen Staates nachzukommen. Reuters berichtete (12. Juli 2022), dass die Außenminister von Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Schweden (alles westeuropäische Mitglieder der Europäischen Union) einen gemeinsame Stellungnahme ausgaben, in der erklärt wurde, sie hätten „von Israel keine substanziellen Informationen erhalten, die ein Überdenken ihrer Politik rechtfertigen würden“. Die meisten dieser aufgeführten EU-Mitglieder haben eine beschämende Bilanz in Sachen Antisemitismus und Belgien, Frankreich und Deutschland haben eine zusätzliche Geschichte palästinensische Terroristen mit israelischem Blut an den Händen freizulassen. Insbesondere Deutschland, die Nation und das Volk, das den Holocaust beging, sollte der letzte Staat auf Erden sein, der Israels Aufforderung nicht nachkommt. Bedenkt man die Tatsache, dass die Deutschen vor genau 50 Jahren bei den Olympischen Spielen die Operation zur Rettung der israelischen Athleten verpfuschten, was zu deren Tod führte, dann hätte das die Deutschen für das Anliegen der israelischen Regierung sensibler machen sollen.

NGO Monitor, ein weltweit anerkanntes Forschungsinstitut, das demokratische Werte und gute Regierungsarbeit unterstützt, hat dies über Addameer zu sagen: „Mehrere der aktuellen und früheren Beschäftigten von Addameer sowie für Addameer arbeitende Anwälte haben Verbindungen zur PFLP. Als Organisation bietet Addameer regelmäßig Palästinensern juristische Unterstützung, die von Israel beschuldigt werden Mitglieder der PFLP zu sein oder Aktivitäten im Auftrag der Gruppen durchzuführen, so z.B. PFLP-Generalsekretär Ahmed Sa’adat.

Al-Hak ist führend bei israelfeindlicher Lawfare und BDS-Kampagnen. Ihr Generaldirektor Shawan Jabari ist mit der PFLP verbunden. Am 25. März 2022 ließ Al-Hak ein der PFLP angehörendes Mitglied vor dem UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) auftreten, einer Organisation mit israelfeindlicher Voreingenommenheit. NGO Monitor berichtete, dass Ubai Aboudi, Exekutivdirektor des Bisan Center, von den israelischen Behörden am 13. November 2019 verhaftet wurde. Im Juni 2020 wurde Aboudi zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt. Er wurde schuldig gesprochen „Mitglied und Aktivist der PFLP zu sein und war verantwortlich für die Anwerbung weiterer Aktivisten für die PFLP-Jugend und -Studenten sowie für die Stärkung der PFLP-Infrastruktur“.

Personal von Defense for Children International Palestine (DCI-P) hat Verbindungen zur Terrororganisation PFLP. DCI-P hat PFLP-Mitglieder in den Vorstand berufen. Die PFLP ist von den USA, Kanada und der EU als Terrororganisation eingestuft worden. Die Rolle von DCI-P besteht darin Regierungsvertreter, UNO-Gremien und die allgemeine Öffentlichkeit zu überzeugen, Israel würde systematisch palästinensische Kinder misshandeln. Diese Kampagne, bekannt als „No Way to Treat a Child“ (So behandelt man Kinder nicht) bietet gefälschte und ungenaue Informationen zu palästinensischen Minderjährigen und ihren Interaktionen im juristischen und Sicherheits-Rahmenwerk Israels. Sowohl die Union of Palestinian Women’s Committees als auch die Union of Agricultural Work Committees stehen Terrororganisationen nahe und stacheln Jugendliche gegen Israel auf.

Europäische Kolonialschuld-Gefühle haben viele von ihnen veranlasst einen Großteil der Gelder besonders auf den Nahen Osten zu verwenden. Die Franzosen hatten ein besonderes Interesse an der Entwicklung enger Beziehungen zur arabischen Welt, speziell unter Präsident Charles de Gaulle. Es gab auch etwas antisemitischen und antiisraelischen Biss in de Gaulles Hinwendung zur arabischen Welt. Es gab zwar den echten Wunsch für Demokratie und Menschenrechte in der Region zu werben, aber Gelder wurden ohne viel Rechenschaftspflicht zugeteilt. Viele der palästinensischen NGOs, die finanzielle europäische Unterstützung genießen, werben für politische Absichten, die zur offiziellen Politik europäischer Regierungen im Widerspruch stehen, so die israelfeindlichen BDS-Kampagnen, israelfeindliche Lawfare-Kampagnen sowie Aspekte der antisemitischen und israelfeindlichen Durban-Strategie. Während die Rhetorik der Menschenrechte ausgeschöpft wird, unterstützen die meisten der palästinensischen NGOs Terror gegen Israel, wobei sie eindeutig gegen den jüdischen Staat aufstacheln und sich gegen die Zweistaatenlösung stellen.

Während Israel als stolze Demokratie die palästinensischen Nichtregierungs-Agenturen respektieren muss, die angeblich Menschen-, Frauen- und Kinderrechte unterstützen, besteht im Fall der oben angeführten palästinensischen NGOs das verborgene und doch wichtige Ziel dieser Gruppen darin dem jüdischen Staat Schaden zuzufügen. Die Gelder der EU-Staaten für einige palästinensische NGOs könnte gerechtfertigt sein, aber viele sind es nicht, weil sie anstreben einen demokratischen Staat zu untergraben und Terror gegen sein Volk zu unterstützen.

Einige der westlichen EU-Mitglieder, insbesondere Irland und Schweden, scheinen die Palästinenser und Palästinenserorganisationen als Underdog oder als Freiheitskämpfer zu identifizieren, die nach Eigenstaatlichkeit und Menschenrechten streben. Die Fakten lauten aber, dass den Palästinensern mehr Gelegenheiten gegeben wurden ihre Selbstbestimmung und Souveränität durchzusetzen als den meisten anderen. Dennoch haben sie sie 1937, 1947, 2000 und 2008 abgelehnt. Was die palästinensischen NGOs, die Hamas und die palästinensische Autonomiebehörde wirklich wollen, ist nicht Seite an Seite mit Israel zu leben, sondern Israel zu ersetzen. Daher hat Israel das Recht und die Pflicht zur Verteidigung – sowohl seiner Souveränität als auch des Wohlergehens seines Volks.