Die schwedische Außenministerin ist keine Antisemitin, sie ist eine Dämagogin

Die EU sponsert illegale Gebäude, von denen sie weiß, dass Israel sie abreißen wird; und dann erklärt Schwedens Außenministerin, dass „weitere Abrisse den Friedensprozess behindern“. Kann es größere Chutzpe geben?

Stephen M. Flatow, Israel National News, 23. März 2018

„Ich werde beschuldigt Antisemitin zu sein, weil dich für eine Zweistaatenlösung werb. Ich denke, das schadet der Diskussion“, verkündete die Außenministerin Schwedens diese Woche hochmütig.

Außenministerin Margot Wallström hat recht – jemanden als antisemitisch zu bezeichnen, nur weil er für palästinensische Eigenstaatlichkeit wirbt, ist kontraproduktiv. Da gibt es nur einen Haken. Kein vernünftiger Mensch bezeichnet sie so. Niemand, der Teil der ernsthaften öffentlichen Gespräche ist, ob in Europa oder den Vereinigten Staaten, erhebt einen solchen Vorwurf. Das ist ein Produkt ihrer Fantasie.

Ich sage nicht, dass die schwedische Außenministerin Wahnvorstellungen hat. Ich sage nicht, dass sie sich Dinge einbildet. Eigentlich ist es schlimmer: Sie ist eine Dämagogin. Sie weiß genau, dass kein ernst zu nehmender Mensch sie als Antisemitin bezeichnet. Dass sie diesen Vorwurf erhebt, ist ein alter Propagandatrick. Du behauptest, dass deine Kritiker etwas Irres sagten, was sie nicht gesagt haben und dann argumentierst du gegen die Worte, die du ihnen in den Mund gelegt hast. Sehen Sie, wie das funktioniert? Du wirkst vernünftig und sie wirken irre.

Das Ganze begann, als Außenministerin Wallström von der schwedisch-jüdischen Zeitung Judisk Krönika (Jüdische Chronik) am 19. März interviewt wurde. Schweden war der erste EU-Staat, der die von der palästinensischen Autonomie besetzten Gebiete als den „Staat Palästina“ anerkannte und hat den Palästinensern seit 1993 mehr als $700 an Hilfe gezahlt.

Angesichts der stramm propalästinensischen Bilanz Schwedens vermute ich, dass es nicht überraschte, als Wallström dem Interviewer von ihrer fortgesetzten Unterstützung für palästinensische Eigenstaatlichkeit erzählte. Sie verteidigte sogar die PA-Politik der Versorgung inhaftierter Terroristen und der Familien toter Terroristen mit Gehältern. (Übersetzung durch die schwedische Journalistin Annika Hernroth-Rothstein.)

Außenministerin Wallström konnte sich nicht einmal dazu aufraffen zuzugeben, dass die PA, die vor Jahren die Verhandlungen verließ, dafür verantwortlich ist, dass es keine Verhandlungen gibt.

Vom Interviewer gefragt, wer für die Tatsache verantwortlich zu machen ist, dass es keinen Frieden gibt, lachte Wallström erst einmal (!) und sagte: „Glauben Sie wirklich, ich würde irgendjemandem die Schuld geben?“ Dann ging sie natürlich dazu über Israel mit Schuldzuweisungen zu überschütten.

Nachdem sie kurz Lippenbekenntnisse für die Tatsache leistete, dass „jede Ermutigung zu Gewalt und Stechangriffen auch ein Hindernis für die andere Seite schafft“ (ohne zu erwähnen, wer diese „Ermutigung“ veranstaltet), kam Wallström zu ihrem Hauptpunkt.

„Natürlich: Wenn man eine Besatzungsmacht ist, dann hat man die Verantwortung nichts zu tun, was den Friedensprozess behindert“, behauptete die Außenministerin. „Weitere Siedlungen, weitere Abrisse, ich denke, das ist das dritte Mal, dass die EU für dieselben Gebäude zahlt – das hilft nicht, sondern hindert.“

Wallström bezog sich auf die Tatsache, dass die EU direkt für den illegalen Bau von palästinensischen Gebäuden auf von Israel kontrolliertem Territorium zahlt. Als die israelischen Behörden die Frechheit besaßen die illegalen Gebäude abzureißen, baute die EU sie wieder auf. Die Israelis versuchten das Recht wieder durchzusetzen. Die EU baute sie ein drittes Mal.

Also: Die EU sponsert illegale Bauten, von denen sie weiß, dass Israel sie abreißt und dann erklärt Schwedens Außenministerin, dass „weitere Abrisse den Friedensprozess behindern“. Kann es überhaupt größere Chutzpe geben?

Und zuletzt haben wir die Behauptung der Außenministerin, dass „weitere Siedlungen den Friedensprozess behindern“. Doch von 1992 bis 2017 genehmigte Israel die Gründung keiner einzigen neuen Siedlung. Als Israel letztes Jahr ankündigte, es werde eine neue Gemeinde für Juden schaffen,, die aus der Stadt Amona vertrieben wurden, erklärte die Schlagzeile der New York Times: „Israel genehmigt erste neue Siedlung in Jahrzehnten.“

Aber Außenministerin Wallström ist offensichtlich nicht an den Fakten interessiert. Ihr Interesse gilt einzig der Möglichkeit Wege zu finden die Öffentlichkeit gegen Israel aufzustacheln. Das ist das echte Kennzeichen einer Dämagogin.

Advertisements

Was Israelhass ist

gefunden auf twitter:

Weil Juden zu hassen nicht mehr „politisch korrekt“ ist,
ist Israel zu hassen heute die „korrekte“ Art Juden zu hassen.

Was die Reifenknappheit in Gaza angeht…

Aussie Dave, Israellycool, 11. April 2018

Erinnern Sie sich an die Kritik der Palästinenser wegen Israels Entscheidung keine Reifenimporte in den Gazastreifen mehr zuzulassen – nachdem sie beim „Marsch der Rückkehr“ am Freitag zehntausend Reifen in Brand setzten – weil es dort jetzt an Reifen mangelt?

Das hier ist von gestern (10. April):

Jetzt frage ich mich, wann sie sich über einen Mangel an israelichen Flaggen beschweren.

 

Wie Facebook dafür sorgt, dass man keinem Antisemitismus ausgesetzt ist

So etwas wie Israel-/Judenhass verstößt nicht gegen die Gemeinschaftsregeln von Facebook (gefunden auf twitter):

Und am besten ist immer noch die Nettigkeit, dass etwas zwar den Regeln nicht verletzt, es für Einzelne trotzdem beleidigend sein kann, dann haben sie eine Rat, wie man vermeiden kann, so etwas zu sehen. Nämlich die entsprechenden User zu blockieren, dann begegnet man dem beleidigenden Inhalt nicht mehr. Also Leute, macht den Vogel Strauß und schon gibt es keine Antisemiten mehr!

Warum linker Antizionismus Antisemitismus ist

Palästinensisch-arabische Propaganda, antisemitische Radikalisierung der Linken

Daniel Greenfield, Sultan Knish, 18. Oktober 2009

In klarer Demonstration, wie „progressiv“ sie wirklich ist, arbeitet die antiisraelische Linke hart daran einen mittelalterlichen Ritualmord-Vorwurf wiederzubeleben. Zuerst wiederholte die schwedische Zeitung Aftonbladet palästinensisch-arabische Propaganda über medizinisch unmöglichen Organdiebstahl; und dann druckte das vom Saddam-Unterstützer Alexander Cockburn betriebene linke Magazin Counterpunch einen Artikel ab, der tatsächlich mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe gegen Juden als Beweis benutzt.

Es gibt etwas Frappierendes an der antisemitischen Radikalisierung in der Linken, die so extrem ist, dass sie, nachdem die Beschuldigung Organdiebstahl als modernen Ritualmord-Vorwurf genutzt wurde, auch noch versucht mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe wiederzubeleben und zu legitimieren.

Linke wie Alexander Cockburn behaupten natürlich, dass sie keine Antisemiten sind, sondern Antizionisten. In der Tat veröffentlichte Cockburn ein Buch, „The Politics of Anti-Semitism“, das dieser Prämisse gewidmet ist. Aber so unglaubwürdig wie die Prämisse, dass ein enthusiastischer Verteidiger Saddam Husseins wie Cockburn und so viele der Linken, die doch wie besessen Israel wegen Menschenrechtsverletzungen angreifen, kein zweierlei Maß zur Schau stellen … das Argument „antizionistische, nicht antisemitisch“ löst sich in Nichts auf, wenn man Artikel veröffentlicht, die mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe gegen Juden wiederbeleben, die als Quellen einen Israel Shamir haben – das Pseudonym eines schwedischen Neonazis und weiterem regelmäßigen Autor für Counterpunch, der Artikel über Juden schreibt, die so charmante Überschriften tragen wie „Die Vampir-Killer“, „Brunnen vergiften“, „Kugel-Esser“ und „Blut in den Adern erstarren lassendes Verleumdung“.

Cockburn und seinesgleichen sind schlicht die Führungsgruppe des linken Antisemitismus, die in die verdorbensten Brunnen des Fanatismus eintauchen und ohne Scham die faulenden Früchte von Goebbels und den Protokollen der Weisen von Zion ernten. Wie ein großer Teil der europäischen Linken beginnt die amerikanische extreme Linke die Vortäuschung des „Antizionismus ist kein Antisemitismus“ zugunsten des reinen „mittelalterlichen“ Zeugs fallenzulassen, was ihnen hilft die Muslime an Bord zu bekommen, während man den Krieg direkt zu ihren jüdischen Kritikern trägt. Ungenierten Antisemitismus zu begrüßen erlaubt der Linken jegliche Defensive bezüglich der Doppelstandards abzuwerfen, den sie gegenüber Israel noch behielten und einfach die Juden als Ganzes zu verdammen.

Hamas weiter gehende Kampagne der Gewalt gegen Israelis

Aber dieselbe Haltung ist in subtilerer Form in der Linken im Allgemeinen überall vorhanden. Nehmen wir den Besuch Mia Farrows im Gazastreifen, wo sie natürlich Israel dafür verurteilte, dass es seine Grenze mit der von der Hamas geführten Territorium schließt. Hielt sie inne, um die fortgesetzte Gewaltkampagne der Hamas gegen Israelis zu verurteilten? Ja klar.

Farrow kritisierte auch die militanten Raketen und riet den Gazanern „der internationalen Gemeinschaft nicht die Munition zu liefern, euch in negativem Licht zu sehen“. Sie zu stoppen, sagte sie, könnte zu mehr internationaler Hilfe führen.

Sie verurteilte die Raketenangriffe der Hamas auf zivile Städte nicht, weil sie falsch sind. Nein, sie verurteilte sie, weil sie befangenen Leuten „Munition“ geben, die ansonsten nicht gewalttätigen und idealistischen Hamas-Terroristen „in einem negativen Licht“ zu sehen. Und natürlich: Wenn die Hamas aufhören würde, würde ihnen mehr Hilfe zukommen.

Das dem innewohnende zweierlei Maß spricht Bände über Farrows Sicht gegenüber dem Recht der Juden und der palästinensischen Araber zu leben. Das ist aber kaum einzigartig für eine mittelgradig unbedeutende Hollywood-Schauspielerin, denn es ist die alltägliche Gesinnung der Linken, dass Israel kein Recht hat das Leben seiner Bürger zu verteidigen; schließlich ist deren Leben irgendwie weniger wert als das der sie Angreifenden. Das ist natürlich keine neue Haltung, nur eine alte, die unter der Linken einmal mehr in de Vordergrund rückt.

Historisch war der Antisemitismus eine übliche Einstellung eines Teils der europäischen Linken gegenüber den Juden, die für ihren Widerwillen sich in den Strom der Arbeiter, Anwälte und Bauern zu assimilieren, der der Linken so am Herzen liegt; und natürlich wegen ihres Kapitalismus. Pamphlete und Bücher von Sozialisten und Marxisten enthielten regelmäßig antisemitische Beschimpfungen … lange bevor sie es schafften den Zionismus als Thema zu übernehmen. Marx selbst benutzte eine Sprache gegenüber den Juden, die nicht allzu weit von dem entfernt war, was Goebbels im nächsten Jahrhundert vorlegte. Im frühen 20. Jahrhundert unterstützten die Kommunisten regelmäßig russische und arabische Pogrome gegen Juden. Fakt ist, dass diese Unterstützung in New York zum Boykott des kommunistischen Revolverblatts „The Daily Worker“ durch Zeitungsverkäufer führte, was dessen Verbreitung praktisch zur Strecke brachte.

Linker Antisemitismus begann im 20. Jahrhundert etwas zurückzugehen, als die Linke ihre Ziele der Zerstörung des Judentums in Europa und Amerika erreichte und eine große Zahl von Juden in die Reihen der sozialistischen Bewegung rekrutierte. Eine Reihe von Taktiken wurde genutzt, von den direkten Säuberungen der UdSSR, die ihre „jüdische Sektion“ einsetzte, um Synagogen zu schließen, die jüdische Geistlichkeit ins Gefängnis zu stecken und hinzurichten und alle zionistischen Bewegungen zu ächten, bis hin zur Nutzung sozialistischer antijüdischer Zeitungen in Europa und Amerika wie den Forward, der ein jüdisches Publikum suchte, die regelmäßig das Judentum verspottete und den Sozialismus als die einzige Antwort anpries.

Israel aber repräsentierte einen fundamentalen Bruch der sozialistischen Agenda, die verlangte, dass die Juden sich assimilieren, ihre religiösen Überzeugungen aufgeben und daran arbeiten den Sozialismus in den Ländern aufzubauen, in denen sie leben. Stattdessen gewann Israels Wiederaufbau einen großen Schub von Juden, die der deutschen sozialistischen und russisch-kommunistischen Bewegung „den Rücken kehrten“ und daran arbeiteten ihr eigenes Land aufzubauen. Und das ist eine „Ketzerei“, die die Linke den Juden nie vergeben hat.

Die Agenda der Linken war ein Ende von Ethnie und Religion, eine einzige Weltregierung, in der alle Brüder sein würden. Israel wiederherzustellen widersetzte sich dieser Agenda. Es war separatistisch und nationalistisch und als die UdSSR auf die arabische Welt setzte – da war für die Linke alles klar. Israel musste der Feind der Linken sein. Der Verlauf der Zeit hat die Etiketten ausgetauscht, damit sie mit den politischen Trends übereinstimmen. Aber hinter all dem steckt der alte, klassische Antisemitismus des Karl Marx, der die Juden für die Popularisierung des Kapitalismus verantwortlich machte; dazu schrieb er: „Der Gott der Juden ist säkularisiert und zum Gott dieser Welt geworden… Geld ist der eifersüchtige Gott der Juden.“

H.G. Wells, der große Glaubende, dass die gesamte Mensch von einem wohlwollenden Eine-Welt-Staat regiert werden muss, erklärte die Position der Linken sehr deutlich in „The Shape of Things to Come“. Und diese Haltung ist es wert gehört zu werden, denn unter all dem heuchlerischen Nonsens über die Menschenrechtsverletzungen, den die Linke aus allen Ecken speit … wird der Groll der Linken gegen die Juden offengelegt … und wie der Antisemitismus der Linken mit ihren Antizionismus verbunden ist.

Die Juden waren in der Lage gewesen sich als Volk getrennt zu halten, eigenartiges Essen zu essen und bestimmten religiösen Bräuchen zu folgen, eine Nation innerhalb der Nation, in jedem Staat der Welt. Sie waren für Staatsmänner ein immerwährendes Reizmittel gewesen, überall ein Bruch der kollektiven Solidarität…

Es hätte vorgeschlagen werden können, dass ein derart weit verstreutes Volk eine kosmopolitische Mentalität hätte entwickeln und eine geeignete Binde-Organisation für viele Zwecke der Welt hätte formen können, aber ihre besondere Kultur der Isolation war so stark, dass sie dies weder taten noch darum bemüht zu sein schienen. Nach dem Weltkrieg spielten die orthodoxen Juden jedoch nur eine schwache Rolle bei den anfänglichen Versuchen einen modernen Staat zu formulieren, weil sie weit mehr mit einem Traum namens Zionismus beschäftigt waren… Dieser betonte ihre traditionell willentliche Trennung vom Hauptteil der Menschheit. Es reizte die Welt sich fast unmerklich und unheilbar gegen sie zu stellen.

H.G. Wells Argument gegen Israel ist auch sein Argument gegen die Juden. Sie sind ein und dasselbe, beide verurteilt, weil sie die „kollektive Solidarität“ untergraben, weil sie es verfehlen „kosmopolitisch“ zu sein und zu helfen die Welt in den von Wells vorgesehenen sozialistischen modernen Staat zu verbinden.

Und bis heute charakterisiert die Linke Juden als gut oder schlecht auf Grundlage von deren Bereitschaft sich zu assimilieren, ihre markanten religiösen Gebräuche abzulegen und zu helfen den „Modernen Staat“ zu schaffen. Gute Juden helfen, den „Modernen Staat“ zu ermöglichen. Schlechte Juden halten an religiösen Bräuchen fest und sind pro-Israel und untergraben daher den „Modernen Staat“.

Es ist ebenfalls bemerkenswert, dass trotz all der angeblichen Progressivität und Futurismus des H.G. Wells seine Sicht der Juden so mit mittelalterlicher Engstirnigkeit angefüllt ist wie Counterpunch heute davon schreibt, dass Juden menschliches Blut trinken. Aber die Progressivität der Linken ist immer vorgetäuscht gewesen, ihr Ursprung ist in einem primitiven Traum eines Staates aufgeklärter Menschen verwurzelt, die den menschlichen Pöbel zu ihren Füßen beaufsichtigt. Eine Vision, die vormodern und fundamental feindlich der Idee individueller Rechte gegenüber steht, die in unabhängigen Republiken wurzeln.

Und schließlich stellt sich H.G. Wells vor, wie die Zukunft Israels und der Juden aussehen wird. Auch das ist bemerkenswert, denn es ist dieselbe Zukunft, in die die Linke die Juden inzwischen seit langer Zeit drängt.

Und doch verschwand zwischen 1940 und 2059, in wenig mehr als einem Jahrhundert, diese antiquierte, verstockte Kultur. Sie und ihr zionistischer Staat, ihr koscheres Essen, das Gesetz und der ganze zugehörige Rest gingen vollständig in die menschliche Gemeinschaft auf. Die Juden wurden nicht unterdrückt; es gab keine Ausrottung… doch unter der Zwangsherrschaft gab es nie irgendeine wie auch immer geartete Verfolgung; dennoch wurden sie aus ihrer Merkwürdigkeit und rassischem Egoismus innerhalb von kaum mehr als drei Generationen hinaus erzogen. Ihre Aufmerksamkeit wurde von Moses und dem Abraham gegebenen Versprechen und der Täuschung, dass Gott seine Schöpfung alleine für sie schuf, abgelenkt und ihnen wurde die Wahrheit über ihre Rasse gelehrt. Die Welt ist voller als je zuvor von Männern und Frauen semitischer Herkunft, aber sie gehören nicht länger zu „Israel“.

Das ist die Endlösung, die sich die Linke vorstellt. Keine Ausrottung, keine „besondere Verfolgung“, einfach nur das Ende der Juden als irgendetwas anderem als ein weiterer DNA-Strang, der sich durch die genetische Verpackung der menschlichen Rasse arbeitet. Und sie haben nur allzu viel Erfolg gehabt. Die Sowjetunion löschte die jüdische Identität praktisch aus und weit verbreiteter Säkularismus hat im Rest der Welt viel erreicht. Israel ist der Schlupfwinkel geworden, die größte Ansammlung von Juden in der Welt.

Und so wird die Linke davon getrieben Israel zu vernichten. Es auf die eine oder andere Weise wegzuwischen und Platz für den „Modernen Staat“ zu machen, in dem es keinen Gott gibt, keine Bibel und keinen Raum für einen Haufen semitischer Nomaden, die die Vermessenheit an den Tag legten den Versuch zu unternehmen mit Ihm zu reden. In dem Menschen nichts weiter als schlaue Affen sind, Gott eine Erfindung primitiver Vorstellungskraft und die einzigen Götter die aufgeklärten Herrscher des Einen Weltstaats sind.

Um zu verstehen, warum Antisemitismus und Antizionismus eins sind, brauchen wir nicht weiter zu sehen als zu H.G. Wells, der schrieb: „Zionismus ist ein Ausdruck der jüdischen Weigerung sich zu assimilieren.“

Dieser eine Satz ist die finale These im hässlichen Vermächtnis des linken Hasses auf Israel und die Juden. Er demonstriert, warum Antizionismus nicht vom Antisemitismus getrennt werden kann, denn dahinter steckt eine Brandmarkung der jüdischen Identität. Das ist der ideologische Treibstoff hinter dem Antizionismus sowohl der westlichen linken als auch ihrer arabischen Verbündeten. Die westlichen Linken verlangen zu wissen, warum die Juden sich nicht assimilieren. Die Araber verlangen zu wissen, warum die Juden nicht glücklich damit sind zweitklassige Dhimmis im eigenen Land zu sein. Antizionismus ist die Verweigerung der Rechte der Juden als Volk, die sich auf Antisemitismus gründet, der Verweigerung der Gleichberechtigung der Juden. Dieses zweierlei Maß vereinigt Antisemitismus und Antizionismus in zwei Wörter für dieselbe Idee: dass die Juden nicht existieren sollten.

Den Antisemitismus eliminieren

Irwin N. Graulich, IsraelInsider, 7. November 2003 (nicht mehr online)

In den letzten 3.500 Jahren hat es eine Unmenge an Theorien gegeben, wie man die Seuche des Antisemitismus beseitigen kann. Einige Gelehrte haben sogar angedeutet, dass Judenhass sogar auf die Zeit vor der Existenz des Judentums zurück geht. Man stelle sich das vor!

Durch einen großen Teil der aufgezeichneten Geschichte hindurch hat ein reichlich großer Teil der Welt sich dem Glauben verschrieben, dass, wenn man sich nur der Juden entledigen könnte, die in ihren Ländern verteilt waren, vielleicht, indem man sie in eine kleine, weit weg liegende, isolierte Wüste zwingt, die Juden dann nicht länger gehasst werden würden. Nun, die antiken Ägypter ließen Moses und seine Genossen aus dem Land ziehen und bereuten das. Die Jagd begann und das Passah war geboren, ein Ereignis, das sich gelegentlich zu wiederholen scheint.

Nachdem das europäische Judentum im Zweiten Weltkrieg zu zwei Dritteln im Krematorium gelandet war, erlaubte Europa dem überlebenden einen Drittel in ein ziemlich karges, historisches Heimatland mit wenig natürlichen Ressourcen, aber schönen Stränden zu emigrieren. Europäer haben immer viel Wert auf Strände gelegt.

Sie gaben den Juden Meeresblick, wollten ihnen aber nicht den Zugang zu einer 2000 Jahre alten heiligen Mauer erlauben. Wie können diese Juden es wagen so arrogant zu sein, das Recht zu fordern, behauene Steine in Jerusalem zu besuchen, an denen Moos hängt, die Überreste eines angeblichen, alten Tempels. Europas Gedanke war, die verbleibenden Holocaust-Überlebenden an einen weit entfernten Ort zu schicken, sie aus der Sicht zu bekommen und aus dem Kopf. Vielleicht würde, wenn die Europäer keine vielen Juden mehr sehen würden, der Judenhass nachlassen und der Antisemitismus geheilt.

Nun, jetzt sind wir 55 Jahre weiter und raten sie mal: Ein Großteil der Welt sagt jetzt genau das Gegenteil. „Wenn wir den jüdischen Staat Israel los werden und die Juden zerstreuen oder anderen ethnischen und religiösen Gruppen erlauben, sich mit ihnen zu assimilieren, aber nicht als jüdischer Staat, wird das ganze Problem gelöst und der Antisemitismus wird verschwinden.“

Die Wahrheit ist, dass die Juden irgendwie nie gewinnen können. Erstaunlicherweise gibt es Antisemiten an Orten, wo nie ein Jude hin gekommen ist. Tatsächlich haben die meisten der 1,3 Milliarden Muslime der Welt nicht einmal einen Juden getroffen. Es gibt heute 70 Millionen Ägypter; 95% sind nie auch nur einen Kilometer an einen Juden heran gekommen, außer, sie waren in der ägyptischen Armee, die 1973 umzingelt wurde. Und trotzdem war eine der am meisten gesehenen ägyptischen Fernsehsendungen der jüngsten Vergangenheit eine 41-teilige Serie über die jüdische Verschwörung zur Übernahme der Welt und die von dieser „verfluchten, gefährlichen Rasse“ benutzten Methoden, nicht jüdisches Blut zum Backen von Matzen zu benutzen – neben anderen heimtückischen Pflichten.

Ein Großteil der Welt hat die Juden gehasst, als sie unter ihm lebte; und er hasste die Juden, als er nicht unter ihnen lebte. Daher gibt es nur eine andere Möglichkeit. Das ist, „alle Juden zu vernichten und zu töten.“ Nun, dass sollte wirklich den Antisemitismus beseitigen… außer, wenn wir überlegen, was Hitler über diese Möglichkeit voraus sagte.

Adolf Hitler sammelte Artefakte, um ein Museum zu schaffen, das „der Rasse, die nicht länger existiert“ gewidmet sein sollte. Er sammelte Bücher, Menorahs, Judaica, Thora-Rollen und eine Vielzahl anderer Objekte. Dieses Lieblingsprojekt war Hitlers Art „unsere durch die Juden verursachten Probleme zu lösen; wenn wir sie endlich los sind, wird ihre Bösartigkeit uns allerdings wahrscheinlich bis in alle Ewigkeit weiter Probleme bereiten!“

Der Gedanke der Nazis war, dass selbst, wenn sie mit der Auslöschung jedes einzelnen lebenden Juden vom Angesicht der Erde erfolgreich gewesen wären, der Führer irgendwie die Juden für viele der zukünftigen Probleme der Welt verantwortlich machen würde. So setzte sich die Opfer-Ideologie fort, die die Linke heute übernommen hat. Mache andere für alles verantwortlich, das schief geht und schau niemals in den Spiegel.

Dieser Glaube wird verstärkt durch die Tatsache, dass der größte Hass auf Juden heute in den etwa 60 arabischen und muslimischen Staaten existiert, in denen überhaupt nur 28 einsame Juden übrig sind.

Dennoch gibt es ein Land in der Welt, das heute blüht und das die einzig wirkliche Hyper-Macht der Geschichte ist. Amerika wird inzwischen von vielen im alten Europa und der arabisch-muslimischen Welt wegen der Erfolge gehasst, die es erzielt hat und wegen seiner überwältigenden Stärke. Als einziges jüdisch-christliches Land hat Amerika jeden in einer einzigartigen Weise willkommen geheißen, auch seine Juden.

Außer, wenn alle anderen Staaten diesem wunderbaren amerikanischen Beispiel folgen, werden Amerika, Israel und relativ wenige andere westliche Demokratien einen Zaun um sich aufziehen und dem Rest der Welt erlauben müssen, sich selbst zu zerstören.

Wenn der „Friedensengel“ nach Jihad schreit

Dr. Reuven Berko, Israel HaYom, 28. Februar 2018

Es gibt jene, die behaupten PA-Präsident Mahmud Abbas sei der letzte Vertreter des palästinensischen Friedens; dass er das „Rückkehrrecht“ aufgegeben habe, gegen Terror und Religionskrieg „auf den hin die Führer Israels sich bewegen“. Gemäß dieses Ansatzes muss Israel ihn kräftig festhalten und nicht loslassen, bevor wir eine Friedensvereinbarung unterschreiben können, damit er nicht geht und von einem weit unangenehmeren Nachfolger ersetzt wird.

Die Anerkennung eines geeinten Jerusalem als Hauptstadt Israels durch die Amerikaner und ihre Absicht ihre Botschaft im Mai 2018 von Tel Aviv dorthin zu verlegen – was mit dem Datum der palästinensischen „Nakba“ (Katastrophe) und den ersten Fastentagen während des muslimischen heiligen Monats Ramadan zusammenfällt – hat Abbas aus seinem Kämmerchen der Betrügereien gezerrt und ihn in eine Konfrontationshaltung gepuscht, natürlich in der Annahme, dass „der Fremde nicht versteht“, was er auf Arabisch sagt.

Die jüngste Rede des PA-Präsidenten an die islamische Nation, am 17. Januar in der Kairoer Al-Azhar-Universität, war im Grunde ein unverhohlener Aufruf zu Religionskrieg gegen Israel. Diese Rede ging der Drohung der Hamas noch voraus, dass die Verlegung der amerikanischen Botschaft die Sicherung durchbrennen lassen, die Region entzünden würde und mit der Gruppen wie die Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) zur Erneuerung des bewaffneten Kampfs aufgefordert wurden.

Abbas beharrte zudem auf einem apokalyptischen Pathos; er zitierte aus dem Nachtreise-Sure des Koran, Al-Isra, die die Vision des Propheten Mohammeds für die Vernichtung Israels und des jüdischen Jerusalem beinhaltet, die bevorstehende Eroberung der Stadt durch den Islam und ihre Rolle als Schlüssel zu Frieden und Krieg: „Seht, ihr werdet gewiß zweimal im Land Unheil anrichten, und ihr werdet gewiß sehr überheblich sein.“ Als nun die Zeit für die erste der beiden Verheißungen in Erfüllung ging, sandten Wir gegen euch Diener von Uns, die mit gewaltiger Kriegsmacht begabt waren; und sie drangen in das Wohngebiet ein, und so wurde die Verheißung erfüllt. … Als nun die Zeit für die zweite Verheißung [die Juden abzuschlachten] in Erfüllung ging, entsandten Wir Diener [die Palästinenser], damit sie eure Gesichter demütigten und die Moschee [den Tempelberg] beträten, wie sie sie das erste Mal betreten hatten, und sie zerstörten alles, was sie erobert hatten, völlig bis auf den Grund.

Die Absurdität offensichtlich: Einerseits bestreitet Abbas, dass wir die Nachkommen der Israeliten sind, und andererseits ruft er ausdrücklich im Rahmen der Prophezeiung des Koran über die „Israeliten“ zu unserer Vernichtung in einem Religionskrieg auf.

Gemäß Abbas ist Jerusalem nur dem Islam und dem Christentum heilig und die Zeit geht für den israelischen Eindringling zu Ende. Die Umarmung der Christen in seiner Rede war widersprüchlich und manipulativ und reicht aus einem den Magen zu verdrehen, weil er auch die feindlichen Westler, die angeblichen Nachkommen der „Kreuzfahrer“ beschuldigte Israel als „fremdes Objekt“ auf islamischem Boden eingepflanzt zu haben, um nach ihrer Pfeife zu tanzen.

In der Zwischenzeit hat Abbas im Namen der Palästinenser – die sich an der Front („ribat“) gegen Israel verschanzt haben und mit dem göttlichen Auftrag es zu vernichten ausgestattet sind – in seiner Rede die islamische Nation aufgerufen im Kampf zur „Befreiung Jerusalems, der ewigen Hauptstadt Palästina, aus der Hand der Besatzer“ zu helfen.

Die palästinensische Lüge gestaltet die Realität, sowohl im religiösen als auch historischen Sinn. IN dieser armseligen Rede verband „der Präsident“ die andersgläubigen Völker, die das Land vor mehr als 5.000 Jahren bewohnten – wie die Kanaaniter und die Jebusiten – um zu beweisen, dass die Palästinenser dem Volk Israel vorausgingen – während er schamlos ignoriert, dass das Land den Israeliten im Koran als dem auserwählten Volk verheißen war.

Die Tatsache, dass diese antiken Völker von Josua komplett ausgelöscht wurden, während das Volk Israel das Heilige Land ererbte, was der Koran bezeugt, spielt für die Palästinenser keine Rolle. Im Gegenteil, einige Palästinenser behaupten sogar die wahren Israeliten zu sein. Abbas‘ Besessenheit mit den Identitäten seiner diversen Vorfahren wirft allerdings dubiose Fragen zum anonymen Matriarchat und ihrem Verhalten auf.

Derweil versuchen die Palästinenser stattdessen, weil ihnen eine festgestellte genealogische Linie haben, die Bestimmung der Israeliten als Erben des Landes durch den Koran zu leugnen. In diesem Stil bezeichnen sie uns als „Chasaren“, Gesindel und Geschichtsfälscher.

Innerhalb dieses Gerüsts der Delegitimierung Israels war Abbas bereit die Christen als seine Partner mit Rechten an Jerusalem einzubeziehen, und uns eine „Erlaubnis“ zum Besuch seiner heiligen Stadt zu gewähren. Der PA-Präsident hat nicht verinnerlicht, dass die Christen, die fürwahr wichtig sind, bereits zu Wort gekommen sind und dass es müßig ist diese Heuchelei weiter zu betreiben. Er hat nicht begriffen, dass selbst dann, wenn Mohammeds Nachtreise nach Jerusalem tatsächlich stattfand und die Stadt dem Islam in der Tat heilig wäre, das nicht als Grund dient, ise zur Hauptstadt „Palästinas“ zu machen – so wie Mekka nicht die Hauptstadt von Saudi-Arabien ist.

Die von Abbas und Seinesgleichen gehaltenen Reden werden von uns nicht wahrgenommen, aber die Botschaften, die sie beinhalten, ins Herz jedes einzelnen Terroristen mit einem Messer, Auto, Schusswaffe oder Bombe zu eindringen zu lassen. Und siehe da, ausgerechnet Abbas, der langjähige „Gegner der Gewalt“, prahlte in seiner Rede, dass seit Trumps Erklärung mehr als 30 „Schahide“ (Märtyrer) au dem Altar des „friedlichen“ Widerstands geopfert wurden. Es ist Abbas, der unter Zitierung des Koran zum Religionskrieg gegen Israel motiviert. Nun, für ein solches Bestreben reicht es völlig aus Ramallah als Hauptstadt zu haben.