EU-finanzierte palästinensische „Menschenrechts“-Gruppe befürwortet Terror und die Ermordung israelischer Zivilisten

Itamar Marcus und Barbara Crook, Palestinian Media Watch Bulletin, 9. September 2005 (Link existiert nicht mehr)

Das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) stellt sich selbst als legitime Menschenrechts-Organisation dar. Sie wird international auch als solche wahrgenommen und erhält Gelder von der Europäischen Kommission, Irland, Dänemark, Norwegen, der Ford Foundation und anderen (Liste folgt unten).

Die Untersuchung von Äußerungen der PCHR durch Palestinian Media Watch zeigt jedoch ein alarmierendes Muster der Verteidigung von Terroristen und ihren Aktivitäten auf. Zwei kürzlich erfolgte Presseerklärungen, eine aus dieser Woche, eine aus dem letzten Monat, tadeln die Terrorgruppen wegen ihrer Nachlässigkeit bei der Umsetzung des Terrors gegen Israel – allerdings nur, weil ihre auf israelische Zivilisten zielenden militärischen Aktivitäten von zivil besiedelten palästinensischen Gebieten ausgeführt wurden, was palästinensische Opfer zur Folge hatte.

Schlimmer noch: PCHR geht über die Unanständigkeit des Ignorierens israelischer Opfer dieser oft tödlichen Terrorangriffe hinaus – durch wurden im letzten Jahr drei israelische Kinder unter vier Jahren und andere Zivilisten getötet. Obwohl diese Angriffe gegen israelische Zivilisten gerichtet sind, unterstützt PCHR ausdrücklich die Vorstellung der Fortsetzung der „militärischen Aktivitäten“, so lange die Terroristen ihre Abschussstellen so wählen, dass palästinensische Opfer vermieden werden.

Letzten Monat starteten palästinensische Terroristen Raketenangriffe gegen Zivilisten in der israelischen Stadt Sderot. Dieser Terrorangriffe schlugen fehl. Eine Rakete traf ein palästinensisches Krankenhaus, eine andere traf ein Haus; sie tötete ein palästinensisches Kind und verletzte neun weitere.

Als Antwort gab die PCHR eine langatmige Presseerklärung, in der sie die Terroristen kritisierte – nicht, weil sie Raketen gegen israelische Zivilisten schoss, sondern wegen ihrer „wiederholten Fehler“; d.h. sie trafen palästinensische Zivilisten statt israelische Zivilisten.

Darüber hinaus ging die selbst ernannte „Menschenrechts“-Organisation so weit ausdrücklich den fortgesetzten Terror gegen Zivilisten fortzusetzen. Im Schluss-Absatz nannten sie, statt diese Angriffe zu verurteilen, durch die israelische Kinder getötet worden sind, Bedingungen für solche Anschläge: Zukünftige Angriffe sollten von akzeptablen Stellen aus geführt werden:

Das PCHR … ruft sie auf [„den Widerstand“] davon Abstand zu nehmen jegliche militärischen Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten zu starten…“

Die PCHR-Praxis den Terroristen, deren Raketen ausschließlich auf Zivilisten abgeschossen wurden, als „Widerstandskämpfer“ zu bezeichnen, ist genauso unangemessen für eine Gruppe, die „Menschenrechte“ verteidigt.

Diese Woche ging das genauso weiter, als die Explosion eines Waffenlagers der Hamas, das sich in einem Wohngebiet befand, vier palästinensische Zivilisten tötete. Die PCHR-Erklärung endete mit einer weiteren Äußerung, die den Terror befürwortet:

„PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen an ihre Pflichten bezüglich des Schutzes der Zivilisten und ruft sie auf von jeglicher militärischer Aktivität innerhalb oder in der Nähe von Wohngebieten Abstand zu nehmen…

Die PCHR verurteilt ebenfalls die Anwendung von Gewalt und Waffen, um Wut und Frust auszudrücken.“

Die Gesamtbotschaft der PCHR ist als, dass Terrorangriffe auf israelische Zivilisten akzeptierbarer „Widerstand“ sind – so lange sie von abseits palästinensischer Zivilisten aus erfolgen und so lange durch sie nur Israelis sterben. In Übereinstimmung mit dieser Ideologie drückt keine einzige der Presseerklärungen der PCHR-Internetseite eine Verurteilung für einen Raketenangriff auf, der zivile Ziele getroffen und israelische Zivilisten, einschließlich kleiner Kinder, getötet hat.

Untersuchungen von Palestinian Media Watch haben ebenso festgestellt, dass PCHR Nachrichten fälscht, damit sie in ihre antiisraelische politische Agenda passen.

Ein Beispiel dafür ist die Presseerklärung vom 16. Juli, ausgegeben, nachdem Israel drei palästinensische Terroristen tötete. Während alle drei palästinensischen Tageszeitungen die Toten als Mitglieder der Hamas oder des Islamischen Jihad identifizierten, berichtete das PCHR in seiner Presseerklärung, dass es nur Israel sei, das ihre Mitgliedschaft in den „Widerstandsgruppen“ „behaupte“. „Die IOF [Israeli Occupation Forces] erklären“, dass sie „zum militärischen Flügen der Hamas gehören“.

Die Verdrehung erlaubt dem PCHR die wahre Identität der Terroristen zu unterschlagen und seine irreführende Behauptung zu unterstützen Israel schieße auf „Zivilisten“. Die Überschrift ihrer Presseerklärung betonte diese Lüge: „IOF [Israeli Occupation Forces] eskalieren Angriffe auf zivile Ziele.“

Zusätzlich wirft die Definition des PCHR von Hamas und des Islamischen Jihad – Gruppen, die sich auf Selbstmordterror gegen Zivilisten spezialisieren und die auf den Terrorlisten Amerikas und europäischer Länder stehen – als „Widerstandsgruppen“ weitere Fragen bezüglich des Status des PCHR als legitime „Menschenrechts“-Organisation auf.

Nachrichten zu fälschen, um Israel zu verleumden, ist nicht palästinensisches Menschenrecht, sondern palästinensische Propaganda. Terroristen anzuweisen palästinensische Zivilisten zu schützen, während weiter Raketen abgeschossen und andere Angriffe auf Israelis ausgeführt werden, ist keine Verteidigung der Menschenrechte, sondern Verteidigung von und Werbung für Terror.

Europäische und amerikanische Spender

Ihre Internetseite zeigt auf, dass das PCHR von den folgenden europäischen Institutionen finanziert wird:

  • Die Europäische Kommission
  • Die schwedische Abteilung der International Commission of Jurists
  • Oxfam Niederlander
  • Christian Aid (Großbritannien)
  • Dänische Kirchenhilfe
  • Ireland Aid
  • Die königlich-dänische Vertretung bei der PA
  • Die Vertretung Norwegens bei der PA

Zu den Spendern aus den USA gehören:

  • Die Ford Foundation
  • Der Open Society Fund
  • Grassroots International

Das PCHR hat beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat einen „Besonderen Berater-Status“.

Dies scheint ein weiteres Beispiel für die wachsende Zahl dokumentierter Fälle zu sein, bei denen gut meinende westliche Organisationen palästinensische Projekte und Organisationen finanzieren, die entweder direkt oder indirekt Terroristen bewerben, unterstützen oder ehren.

PCHR Presseerklärungen

Die PCHR-Presseerklärung dieser Woche, ausgegeben nach der Explosion des Waffenlagers, kommt zu diesem Schluss:

„PCHR bleibt tief besorgt angesichts der fortgesetzten Lagerung von Sprengstoffen in zivilen Siedlungsgebieten durch die palästinensischen Widerstandsgruppen; dies gefährdet das Leben palästinensischer Zivilisten und verletzt ihr Lebensrecht.“
[PCHR-Presseerklärung, 6. September 2005]

Dem folgt eine Ermahnung an die „Widerstandsgruppen“, keine „militärischen Operationen“ in oder um zivile Gebiete zu unternehmen:

“Das PCHR verurteilt solche Taten scharf und bleibt tief besorgt wegen der wiederholten Fehler beim Abschuss dieser Raketen, dass [palästinensisch] zivile Gebiete getroffen und Zivilisten gefährdet wurden. Das PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen auch an ihre Verantwortung bezüglich des Schutzes der Zivilisten, dass sie das internationale Recht einhalten; es ruft sie auf von der Ausführung jeglicher militärischer Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten Abstand zu nehmen.“
[PCHR-Presseerklärung, 3. August 2005]

Schlussfolgerungen

Das westlich finanzierte Palestinian Centre for Human Rights ist an der antiisraelischen Hass-Propaganda beteiligt, fälscht Nachrichten um Israel zu verleumden, weist Terroristen zu akzeptablen Orten an, von denen aus sie israelische Zivilisten ermorden können, und verurteilt palästinensische Raketenangriffe, weil sie ihre israelischen Ziele verfehlten und statt dessen Palästinenser töteten. Die Organisationen, die dieses Zentrum in dem Glauben fördern, sie trügen zur Sache der Menschenrechte bei, finanzieren in Wirklichkeit Terror-Werbung und müssen die Verantwortung für die Folgen teilen.

Kirche(n) im Heiligen Land, Negativbeispiel 2 – Neuer Patriarch: Kein Land für Juden

Christliche Führer unterzeichnen geheimes Dokument, das den Verkauf von Jerusalemer Schlüsseleigentum ablehnt

Aaron Klein, WorldNetDaily, 26. November 2005

Jerusalem – Der Man, der letzte Woche als griechisch-orthodoxer Patriarch von Jerusalem inthronisiert wurde, unterzeichnete ein Geheimdokument, das ihn verpflichtet den kürzlich erfolgten Verkauf von Land an jüdische Gruppen zu anullieren; das Land umfasst Schlüsseleingänge in die Jerusalemer Altstadt. Der Patriarch soll Äußerungen dahin gehend gemacht haben, dass Juden in gewissen Teilen von Jerusalem leben.

Der neu eingesetzte griechisch-orthodoxe Führer, Theofilos III., wurde Dienstag in einer Zeremonie in der Grabeskirche gekrönt, obwohl Israel Einwände erhoben hat; Israel debattiert derzeit darüber, ob er als offizieller Jerusalemer Patriarch anerkannt werden soll – als Führer von 100.000 Christen im Heiligen Land.

Theofilos versucht die Nachfolge des derzeitigen Patriarchen Ireneos anzutreten, den Kirchenoffizielle im Mai aus dem Amt zu verdrängen versuchten, indem sie neue Wahlen zum Patriarchen abhielten, weil es Vorwürfe gab, Ireneos habe Kirchengrundstücke in Jerusalem an jüdische Gruppen vermietet. Diese Vermietungen, die letztes Jahr für einen Zeitraum von 98 Jahren unterzeichnet wurden, schließen zwei Hotels ein, die einen großen Teil des Jaffa-Tores bilden, dem Haupteingang in die Altstadt Jerusalems.

Der Eigentumstransfer erboste die beträchtliche palästinensische Mitgliedschaft der Kirche, die Jerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen Staates beansprucht.

Ireneos, weiterhin von Israel als Patriarch anerkannt, hat bisher den Forderungen der orthodoxen Weltkirchenführer widerstanden abzutreten; er behauptet ein früherer Mitarbeiter habe die Mietverträge ohne sein Wissen unterschrieben. Den Vermietungsverhandlungen nahe stehende Quellen sagten gegenüber WND, der Handel wurde vom Finanz-Geistlichen für die Konten der Kirche bei der Israel-Bank unterschrieben und dass Ireneos direkt in den Transfer des Eigentums verwickelt war.

WND hat vor der neuen Patriarchenwahl erfahren, dass Theofilos mit einigen anderen Kandidaten für das Amt, ein geheimes Kirchendokument unterschrieb, mit dem sie erklären, dass sie im Falle ihrer Wahl zum Kirchenführer alle Transaktionen annullieren würden, die von Ireneos gemacht wurden, einschließlich der Vermietung vom Jaffa-Tor.

Das an die palästinensische Autonomiebehörde gerichtete und WND vorliegende Schriftstück erklärt: „Wir, die Kandidaten der griechisch-orthodoxen Kirche, stimmen hiermit zu, dass wir verpflichtet sind dem Gesetz des griechisch-orthodoxen Patriarchats zu folgen… Im Falle unserer Wahl werden wir für die Aufhebung aller Transaktionen arbeiten, die in der Zeit von Ireneos I. vorgenommen wurden und wir werden die orthodoxen religiösen Fundus behalten.“

Hochrangige Quellen aus dem Kirchenumfeld sagten, das Dokument wurde von einem Minister der PA entworfen wurde, wobei der Widerruf der Vermietung der Jaffator-Hotels durch Ireneos an jüdische Gruppen ausdrückliches Ziel war.

„Die Kandidaten wurden praktisch von den Palästinensern erpresst, dass sie, wenn sie das Dokument nicht unterschrieben und die Vermietung rückgängig machten, nicht die Genehmigung der PA als Kandidaten bekommen und nicht bei den Wahlen antreten könnten“, sagte eine Quelle gegenüber WND. „Das ist eine offen rassistische Politik gegen die Juden. Wenn Friedensvorschläge Erfolg haben und Jerusalem jemals geteilt wird, dann wollen die Palästinenser das Jaffator, aber Ireneos’ Vermietung würde es Israel überlassen.“

Ein hochrangiger Kirchenführer, der Ireneos nahe steht, sagte WND gegenüber: „Theofilos hat Äußerungen getätigt, dass er kein Jerusalemer Land an Juden gegeben hat. Er stimmt mit den Palästinensern überein, dass sie die Rechte an Ostjerusalem haben.“

Theofilos wurde im August durch die Heilige Synode der Kirche mit 14 Stimmen ohne Gegenstimme gewählt; die Heilige Synode ist die höchste kanonische Autorität in der Kirche.

Für die Einsetzung eines neuen Patriarchen ist die Zustimmung von Israel, Jordanien und – traditionell – die palästinensisch Autonomiebehörde nötig. Jordanien wie auch die PA haben Theofilos genehmigt. Aber Israel sagt, dass Theofilos die Übereinstimmung mit den offiziellen israelischen Wahlverfahren fehlt und hat ein Komitee eingesetzt, dass sich aus hochrangigen Ministern eingerichtet, um die Anerkennung von Theofilos zu diskutieren.

Ireneos belegt weiterhin das Quartier des Patriarchen und nahm an der Einführungsfeier von Theofilos nicht teil.

Im Gespräch mit WorldNetDaily sagte Ireneos, er könne das geheime Dokument zur Annullierung des Verkaufs am Jaffator nicht kommentieren, sagte aber: „Hier wird in Sachen der Wahl von Theofilos einige Spielchen und Versuche mich abzusetzen.“

„Die Wähler wurden erpresst Theofilos zu unterstützen. Ihnen wurde von Priestern und Bruderschafts-Mitgliedern und anderen gesagt, dass sie, wenn sie nicht für Theofilos stimmten, aus der Kirche geworfen würden. Dokumente mussten unterschrieben werden, darunter ein Brief, in dem es hieß: Ich stehe nicht auf der Seite von Ireneos.“

Ireneos sagte, er werde nicht als Patriarch zurücktreten und „erwarte begierig“ auf die Entscheidung des israelischen Komitees.

Ein in die Patriarchen-Wahlen verwickelter Lobbyist, der mit WND unter der Bedingung sprach anonym zu bleiben – er behauptete, dass er sich sonst in Gefahr befindet – sagte: „Es gibt sehr deutliche Hinweise, dass arabische Politik im Spiel war, als die Synode entschied Theophilos zu wählen. Es gab dabei direkte Erpressung.“

Der Lobbyist fuhr fort: „Das Dokument, das Theofilos und die anderen Kandidaten unterschrieben, ist schlichter, purer Rassismus. Die Kirche hat eine sehr große palästinensische und jordanisch-arabische Gemeinde. Der einzige Grund, dass die Kirche die Jaffator-Vermietung annulliert haben will, liegt darin, dass sie Jerusalemer Grundbesitz an die Juden überschrieb.“

Kirche(n) im Heiligen Land, Negativbeispiel 1 – „Frieden“ durch Antisemitismus

Joseph D’Hippolito, FrontPage Magazine, 9. Februar 2005

Wenn die Israelis und die Palästinenser jemals einen Frieden erzielen sollten, dann wahrscheinlich nicht als Ergebnis der Bemühungen der prestigeträchtigsten christlichen Prälaten des Heiligen Landes.

In „Patrarch of Terror“ (Patriarch des Terrors) stellte das FrontPage Magazine den Antisemitismus des lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Michel Sabbah, und seine kollaborationistische Beziehung zu Yassir Arafat bloß. Allerdings ist Sabbah nicht alleine.

Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Irineos I., und sein ehemaliger Sprecher, Vater Atallah Hanna, haben in ihrer kollaborationistischen Kampagne sogar noch bösartigere Rhetorik benutzt. Diese Reden schlossen die Unterstützung von Selbstmord-Bombern, Vorwürfe des Gottesmordes gegen die Juden und die Werbung für ihre Vertreibung aus dem Heiligen Land ein.

Irineos wurde ursprünglich im September 2001 zum griechisch-orthodoxen Patriarchen ernannt worden, aber übernahm das Amt bis zum Januar diesen Jahres offiziell nicht. Entsprechend der Abläufe der griechisch-orthodoxen Kirche müssen örtliche Regierungen der Ernennung zustimmen. Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde – zwei der drei Gebiete, in denen das Patriarchat liegt – genehmigten Irineos. Israel hielt die Genehmigung zurück, weil es ihn der Unterstützung Arafats verdächtigte.

Der israelische Verdacht wurde im Juli 2001 durch einen Brief bestätigt, den Irineos an Arafat und den diplomatischen Vertreter der PA in Griechenland, Abdullah Abdullah, schrieb. Damals war Irineos der diplomatische Vertreter des Patriarchats in Athen; er war einer von fünf Kandidaten, die von Israelis Justizminister Meir Schitrit abgelehnt wurden. Also bat Irineos Arafat, dass der seinen Einfluss in der arabischen Welt nutzte, um auf Israel Druck auszuüben und es umzustimmen.

Obwohl sein Englisch unbeholfen ist, ist die Botschaft von Irineos klar:

„Sie kennen meine Meinung bezüglich der Heiligen Stadt Jerusalem, wie auch die Unterstützung, die ich in der Vergangenheit im Kampf Ihres Volkes und Ihrer Nation fortlaufend angeboten habe.

Sie kennen meine vielfachen Interventionen für die Recht der palästinensischen [sic] beim verstorbenen Patriarchen Diodoros und der griechischen Regierung und den internationalen Foren, damit sie ihren unabhängigen Staat mit der Hauptstadt Jerusalem haben.“

Aber hier kommt der vernichtendste Beweis des Briefes:

„Und schließlich kennen Sie die Gefühle der Abscheu und der Respektlosigkeit, die alle Priester des Heiligen Grabes für die Nachkommen der Kreuziger unseres Herrn Jesus Christus, eigentlich die Kreuziger Ihres Volkes, empfinden, sionistische [sic] jüdische Eroberer des Heiligen Landes Palästina.“

Sollte Arafats Einfluss sich als erfolgreich erweisen, fuhr Irineos fort, „seien Sie versichert, Herr Präsident, dass die Rechte des heiß geliebten palästinensischen Volkes an der Heiligen Stadt Jerusalem in mir ihren ‚heißesten’ Helfer finden werden. Unser geliebter Herr Chouri [Arafats persönlicher Sekretär] wird Sie entsprechend darüber informieren, was wir bezüglich der Grundstücksfragen unseres Patriarchats in den Grenzen der Altstadt besprochen haben.“

Irineos schlägt mehr als ein „quid pro quo“ vor. Er schlägt gemeinsame Anstrengungen vor, jegliche jüdische Anwesenheit in Jerusalem zu beseitigen – und irgendwann die in ganz Israel.

Ein dem israelischen Kabinette 1998 vorgelegter Sicherheitsbericht stellte fest, dass die Autonomiebehörde kirchlichen Grundbesitz, insbesondere in Jerusalem, zu kontrollieren sucht. Das große Ziel der Palästinenser ist das griechisch-orthodoxe Patriarchat, das die größte und reichste Kirche des Heiligen Landes ist. Das Patriarchat verdankt seinen Reichtum ausgedehntem Landbesitz in ganz Israel, den es über die Jahrhunderte hindurch anhäufte – einschließlich des Landes, auf dem Israels Parlament, die Knesset steht, sowie die Amtssitze des Präsidenten und des Premierministers.

Der Bericht erklärte auch, dass „Chouri“, die falsche Schreibung von Ramzi Khouri, mit Marwan Barghouti von der Fatah zusammenarbeitete, um eine Union der orthodoxen palästinensischen Christen zu schaffen, die als Druckmittel der palästinensischen Autonomiebehörde agieren könnte. Die PA begreift, dass die Kontrolle über die Heiligen Stätten der Christen in Jerusalem ein machtvolles Druckmittel benutzt werden kann, um internationalen politischen Einfluss in der christlichen Welt zu gewinnen“, sagt der Bericht.

„Die PA hat ihre indirekte Kontrolle über die Geburtskirche in Bethlehem als Mittel der Beeinflussung der griechisch-orthodoxen und armenischen Patriarchate genutzt, durch die sie die politische Haltung der griechischen Regierung und der Europäischen Union beeinflusst.“

Das Ziel ist letztlich, die Eroberung durch Landerwerb und Rücknahme von Pachtvereinbarungen, sollte die Gewalt nicht ihr Ziel erreichen.

„Die (israelische) Regierung befürchtet, dass Israel sich in ein paar Jahren einem Patriarchat von Arabern gegenüber sieht, die 50 Prozent des Landes der Innenstadt hält“, erklärt ein Investment-Bericht von Capital Property Consultants, einer Jerusalemer Maklerfirma. „Israel ist immer davor auf der Hut gewesen, dass die älteste und mächtigste Kirche Jerusalems (die griechische) unter die Herrschaft eines pro-palästinensischen Patriarchaten gerät, weil es fürchtet, dass könnte in Land-Streitigkeiten enden, wenn langfristige Pachtverträge auszulaufen beginnen.“

Ireneos drückte seine antiisraelische Haltung auch in einem Brief mit Briefkopf des Patriarchats aus, den er während der Belagerung der Bethlehemer Geburtskirche an Arafat und Abdallah schrieb, die begann als palästinensische Bewaffnete die Kirche angriffen und sie darin verbarrikadierten. Ireneos’ unbeholfenes Englisch verbirgt seine Haltung nicht, wie diese Auszüge zeigen:

„Mit extremem Zorn sehen wir die Aggression gegen Ihr Hauptquartier in Ramallah, eine Tatsache, die die Erniedrigung zeigt, mit der die israelische Regierung die rechtmäßige Führung des palästinensischen Volkes unterdrückt, aber auch ihre Gleichgültigkeit dem Friedensprozess und der internationalen Gemeinschaft gegenüber beweist. Die Belagerung des Heiligsten unter den Schreinen der Geburtskirche in Bethlehem macht ihre Absichten noch deutlicher.

Wir möchten Sie versichern, Herr Präsident, dass das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem und ich selbst Seite and Seite mit Ihrem Volk in diesem Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit steht.

Wir beten zum allmächtigen Gott der Liebe, dass er Ihnen Erfolg und Sieg in diesem heiligen Kampf schenkt und ebenso hilft, Seinen Frieden im Heiligen Land zu schaffen.“

Beide Briefe wurden von der israelischen Tageszeitung Ma’ariv als Teil einer Artikelserie zwischen Dezember 2002 und Januar 2004 über die pro-palästinensische Haltung von Ireneos veröffentlicht. Ireneos antwortete mit einer Verleumdungsklage, zog diese aber im Dezember zurück. Er zahlte sogar 10.000 Schekel plus Mehrwertsteuer – insgesamt etwas mehr als 2.000 US-Dollar – um die Anwaltskosten von Ma’ariv zu decken.

Trotz des Briefs von Ireneos und der öffentlichen Opposition von Ministern wie Nathan Sharansky und Benjamin Netanyahu konnte Premierminister Ariel Sharon erfolgreich für die Bestätigung von Ireneos eintreten. Die Gründe dafür liegen in interner Parteipolitik, Druck von Grundstücks-Interessen und – wie Sharon-Sprecher Dov Weisglass 2002 dem Nachrichtendienst Arutz Sheva sagte – Druck aus den USA.

Hanna, ein in Haifa geborener Araber, diente als Sprecher des Patriarchats, als er im Juni 2002 subtil für Selbstmordanschläge als Teil der palästinensischen „Intifada“ eintrat, als er in Abu Dhabi zu einem von der Arabischen Liga geführten Think Tank sprach.

„Einige Freiheitskämpfer übernehmen das Märtyrertum oder Selbstmord-Anschläge, während andere sich für andere Maßnahmen entscheiden“, zitiert die „Gulf News“ Hanna. „Erwarten Sie nicht von uns, dass wir aus der Ferne zuschauen. Wir befinden uns in einem Kampf, ob er nun mit Märtyrertum oder anderen Mitteln geführt wird. Die Muslime und die Christen sind eins und können nicht vom Kampf um die Befreiung Palästinas getrennt werden.“

Ireneos, der noch bestätigt werden musste und solch ungünstige Publicity nicht brauchen konnte, feuerte Hanna im Juli. Einen Monat später verhaftete und befragte die israelische Polizei Hanna wegen des Verdachts zur Aufhetzung zu Gewalt, der Beziehungen zu Terrorgruppen und illegalen Besuchs Syriens und des Libanon, die sich weiter im Kriegszustand mit Israel befinden. Hanna verließ das Land um sich mit dem Führer der Hisbollah, Scheik Hassan Nasrallah, zu treffen; daher setzte die Polizei Hanna unter Hausarrest und zog seinen Pass ein.

Trotzdem hat Hanna seitdem eher noch schmählichere Rhetorik benutzt, ohne irgendeinen öffentlichen Protest von Ireneos. Bei einem Empfang in Haifa am 11. Januar 2003 drückte Hanna nachdrücklich seine Unterstützung für Selbstmord-Bomber aus:

„Die Fedajin sind die Helden dieser Nation Wir sind stolz auf sie und lehnen resolut jeden Versuch ab ihre Taten zu diffamieren. Sie begehen keinen Selbstmord, wie manche behaupten, und sie sind keine Terroristen, wie andere behaupten – sie widersetzen sich der Besatzung. Wir unterstützen die Märtyrer-Operationen uneingeschränkt.“

Sechs Tage später war Hanna auf einer Kundgebung in der Grabeskirche in Jerusalem noch enthusiastischer:

„Märtyreroperationen sind ein exzellenter und guter Weg der zionistischen Invasion in palästinensischem Land Widerstand zu leisten. Vor der Grabeskirche segnen wir die Seelen der heldenhaften Shahide (Märtyrer) und die Familien der Shahide.

Die Namen der Fidaiyin-Shahide werden in der Geschichte unseres palästinensischen und arabischen Volkes in heiligen, weißen Buchstaben eingeschrieben sein. Die Stimmen derer, die diese Helden- und Ehrentaten diffamieren, sind nicht mehr als unnormale Stimmen, die nicht für die arabishe und palästinensische öffentliche Meinung stehen.“

Aber Hanna hob sich die extremste Rede für seine Predigt am 19. Januar 2003 auf – dem orthodoxen Epiphanias-Fest:

„Palästina geht vom (Mittel-)Meer bis zum (Jordan-)Fluss. Wir lehnen nachdrücklich jegliches Zugeständnis zu auch nur einem Körnchen unseres kostbaren Heimatlandes ab. So, wie Ramallah, Gaza, Nablus und Jenin palästinensische Städte sind, sind das auch Haifa, Nazareth, Jaffa, Ramle, Lod, Beersheva, Safed und andere palästinensische Städte.

Wir glauben nicht an einen so genannten ‚Frieden mit Israel’, denn Frieden kann man nicht mit dem Satan schließen. Israel ist der größte Satan. Keine Zugeständnisse und kein Waffenstillstand dürfen gemacht werden. Die Rechte der Palästinenser werden nur durch Widerstand wieder hergestellt. Was mit Gewalt genommen wurde, wird nur durch Gewalt wieder hergestellt.

Die zionistischen Juden sind Fremde in diesem Land. Sie haben kein Recht darin zu leben oder zu siedeln. Sie sollten irgendwo anders in der Welt hingehen, um ihren Staat und ihr falsches Gebilde zu gründen. Jerusalem ist eine arabische Stadt und die Juden dürfen sich darin nicht niederlassen, sie beherrschen oder irgendeine Art religiöser Rituale oder Zeremonien dort ausführen. Sie müssen ihre Häuser verlassen. Sie haben kein Recht auf Land, in Städten oder Dörfern zu leben, die ihnen nicht gehören.“

Sechzig Jahre nach der Befreiung der Gefangenen von Auschwitz ist es eine ironische Obszönität für angebliche Männer Gottes, die bösartigsten Formen des Antisemitismus zu fördern.

Wie die Hamas es sieht (2007-2009)

Khaled Meschaal: Jede Vereinbarung zwischen den Palästinensergruppen muss die Vereinbarung zu Angriffen gegen Israel beinhalten (SANA, 10.06.2009)

Auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Amre Moussa, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, fügte Meschaal an: „Jede Verabredung unter den Palästinensern sollte aus der Vereinbarung zum Widerstand gegen die israelische Besatzung her kommen und der Befähigung des palästinensischen Volkes zu Selbstbestimmungsrecht und dem Bau ihres unabhängigen Staates.“


Palästinensische Einheits-Verhandlungen vor dem Kollaps (Jeruslaem Post, 12.03.2009)

„Die Fatah will eine Regierung, die die Zweistaaten-Lösung akzeptiert; das ist etwas, das die Hamas niemals akzeptieren kann und wird“, sagte Taher a-Nunu, Sprecher der Hamas-REgierung im Gazastreifen. „Wir sind nur bereit einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 als Zwischenlösung zu akzeptieren, ohne Anerkennung der zionistischen Besatzung auch nur eines einzigen Zentimeters unseres Heimatlandes.“


Abu Obeida: Es gibt keine langfristige Waffenruhe – 09.02.2009
(Die im Text enthaltenen Fehler entstammen dem englischen Original der Brigaden.)

Offizielle Website der Al-Qasssam-Brigaden, 9. Februar 2009 (dem bewaffneten Arm der Islamischen Widerstandsbewegung, Hamas):

Exkluisv von der Al-Qassam-Site: Abu Obeida, der offizielle Sprecher der Izzedin al-Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Islamischen Widerstandbewegung Hamas, bestätigte, dass die (Waffen-)Ruhe eine Periode ist, die es durch die palästinensische Geschichte hindurch und für das palästinensische Volk gegeben hat. Er fügte hinzu, dass die (Waffen-)Ruhe kam, um das palästinensische Volk zu befreien.

Abu Obeida sagte in einem Exklusiv-Interview für die Qassam-Site am Montag, dass die Bedingungen der Ruhe die volle Einstellung der Aggression im Gazastreifen ist, als Vorbereitung für die Übertragung der Ruhe in die Westbank, ebenso die volle Öffnung der Grenzübergänge und die Aufhebung der Belagerung der Palästinenser und das ist das Minimum, das für das palästinensische Volk verlangt wird.

Diese Haltung ist nicht nur unsere Haltung, es ist die Haltung aller palästinensischer Fraktionen, aller ehrbaren Menschen in der arabischen und islamischen Welt und sogar in der freien Welt.

Einige Regime in der arabischen und islamischen Welt betreibt jetzt Widerstandsforderungen für ihre Glauben, dass die Widerstandsforderungen legitim sind.

Zu einer Frage, die wir ihm über die Zustimmung zu einer langfristigen Waffenruhe stellten, antwortete Abu Obaida und sagte: „Es gibt keine offen Ruhe wegen der aggressiven zionistischen Absichten, wir werden unseren Widersteht nicht mit langfristiger Waffenruhe festbinden, weil unsere strategische Wahl der Widerstand ist.“

Er fügte hinzu, dass die zionistischen Drohungen, die von dem zionistischen Feind über die Ermordung von Hamasführern, ist nur für den Wahlkampf, die zionistische Besatzung versuchte früher schon Hamasführer zu ermorden und er ermordete einige Führer während des Krieges gegen Gaza.

Der Sprecher erklärte ebenfalls, dass die Besatzung seit vielen Monaten versuchte die Frage des Shalit mit den Übergangsakten zu verbinden und wir weisen diese Verbindung zurück. Abu Obaida sagte auch, dass sie es ablehnten die Frage des Shalit mit der Frage der Aufhebung der Belagerung zu verbinden.


Busse legitime Ziele, keine Juden in Palästina vor 1917, Ziel ist die Auslöschung Israels – 16.08.2007

Von MEMRI über FrontPageMag.com:

Die folgenden Auszüge aus einem Interview mit dem Hamas-Repräsentanten im Libanon, Osama Hamdan, das auf Al-Kawthar TV am 6. August 2007 ausgestrahlt wurde.
Um dieses Video zu sehen, gehen Sie bitte auf http://www.memritv.org/clip/en/1527.htm

Interviewer: „Das islamische Recht hat Aggression während des Jihad verboten – indem es das Töten von Frauen, Kindern, Alten, Klerikern verbietet, die sich der Anbetung Gottes verschrieben haben, und anderer ziviler Nichtkombattanten, die nicht in der Armee des Feindes dienen. Betrachten Sie alle die Juden in Palästina als Kombattanten, die das Land geplündert haben? Wir sind Zeugen von Märtyrer-Operationen, die sich gegen Busse und Restaurants gerichtet haben.“

Osama Hamda: „Zu allererst lassen Sie mich etwas sehr Wichtiges klarstellen. Was ist die Regelung bezüglich derer, die in Palästina leben, im so genannten Israel, und wer sind die Aggressoren und Plünderer des Landes? Wir sehen es so, dass sie alle von außerhalb nach Palästina kamen, ob nun vor der Ausrufung des zionistischen Gebildes oder hinterher. Wenn man Statistiken innerhalb des zionistischen Gebildes erheben würde, würde man feststellen, dass all diese Leute ihren Urspruch in anderen Ländern haben – sie kamen aus Europa, Osteuropa, aus Amerika, Südamerika oder anderen Orten.“

Interviewer: „Mit anderen Worten, es gab keine palästinensischen Juden?“

Osama Hamdan: „Nein, es gab keine palästinensischen Juden. Als das britische Mandat 1917 begann, gab es nur eine Siedlung auf palästinensischem Land, zu der einige Dutzend Juden gehörten, die dort in Verletzung des damaligen Gesetzes lebten. Ich würde gerne erwähnen, dass es im ottomanischen Staat – ohne Brücksichtung der vielen Vorbehalte, die wir deswegen haben – ein Gesetz gab, das den Juden verbot sich länger als einen Monat in Palästina aufzuhalten.
Ihre Passe und persönlichen Dokumente wurden ihnen weggenommen und ihnen wurde an der Grenze eine ottomanische Genehmigung gegeben, die es ihnen erlaubte einen Monat auf palästinensischem Land zu verbringen. Die einzige Gruppe, die jüdisch genannt werden kann, gab es in Nablus. Sie leben dort heute noch. Die Palästinenser betrachten sie als Teil der Zusammensetzung der palästinensischen Gesellschaft und sie zählen nicht mehr als ein paar Hundert. Was die angeht, die aus allen möglichen Ländern einwanderten – sie sind keine Juden.
2Jeder, der kommt, um in einem Kriegsgebiet zu leben, ist ein Kombattant, egal, ob er Uniform trägt oder nicht. Das ist das eine. Zweitens töten weder die Hamas noch der palästinensische Widerstand absichtlich Zivilisten. Sie erwähnten die Busse. Was ist ein leichteres Ziel – ein Bus, der durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist, oder zum Beispiel eine Schule oder ein Theater oder ein Stadion? Diese zivilen Ziele – bei denen die Tötung von Frauen und Kindern absichtlich geschieht – sind nicht das Ziel gewesen von
„Warum wurden Busse angegriffen? Weil sie die Transportmittel sind, die auch von Soldaten benutzt werden. Die zionistischen Soldaten, die von ihrem Zuhause auf ihre Basen und zurück reisen, benutzen öffentliche Verkehrsmittel, weil das nichts oder fast nichts kostet. Meiner Meinung nach haben die Besatzungssoldaten ein Sicherheitsmotiv, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.Sie schützen sich hinter so genannten ‚Zivilisten’ innerhalb des zionistischen Gebildes.
Daher, so sehe ich es, müssen sie aufhören öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder die Gesellschaft sollte sie davon abhalten sie zu benutzen, weil es die Soldaten sind, denen die Angriffe gelten. Nur, um es zu beweisen: Bei den Dutzenden Operationen, die ausgeführt wurden, verkündeten die Zionisten zum Beispiel nie, dass 20 Kinder getötet wurden oder dass 50 Frauen getötet wurden. Im Gegenteil: Wenn man untersuchen würde, wer in Märtyreroperationen getötet wurden, die sich gegen Busse richteten, würde man feststellen, dass 70% der Fahrgäste Besatzungsoldaten waren und dass sie zu diesem Zeitpunkt der Operation sogar in Uniform waren.“[…]

„Das Endziel des Widerstands ist es dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen“

„Wir treffen die Vorbereitungen für eine Konfrontation. Das machen wir nicht, weil wir auf einen israelischen Akt der Aggression vorbereitet sein müssen – immerhin ist Aggression diesem Gebilde innewohnend – sondern weil es das Endziel des Widerstands ist dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen. Für dieses Ziel müssen die Fähigkeiten des Widerstands entwickelt werden, bis dieses Gebilde weggewischt ist.“

Interviewer: Glauben Sie, dass Mahmud Abbas, der sich selbst in der Krise der Konfrontation mit der Hamas wieder fand, die Rolle eines Polizisten spielt, der die Intifada, des Widerstands und des Jihad gegen die zionistische Besatzung im palästinensischen Land hintertreibt?“

Osama Hamdan: „Er spielt eine Rolle, die noch schlimmer ist. Mahmud Abbas tut das aus ideologischer Überzeugung. Er hat schon immer, seit 1973, eine Lösung gefordert. Es war Mahmud Abbas, der die Oslo-Vereinbarungen schuf und der von den Amerikanern eingebracht wurde, um als Premierminister gegen Arafat zu arbeiten. Meiner Meinung nach spielt er diese Rolle willentlich und aus Überzeugung, was schlimmer ist als wenn er es aus Verpflichtung der Besatzung gegenüber tun würde.“

Kommentar von ElderofZiyon:
Die Zahl der Lügen pro Satz ist in diesem kleinen Interview höher als die Anzahl, die arabische Terroristen gewöhnlich von sich geben.
Sollten Sie wegen der von ihm erwähnten Juden in Nablus neugierig geworden sein: Er bezieht sich auf Samariter. Es ist möglich, dass er, dadurch, dass er sie als Juden definiert, die Juden, die kontinuierlich in Palästina gelebt haben, als Ungläubige definiert, nicht als Dhimmis; das würde bedeuten, dass sie alle legitime Ziele für Tötungen sind.
Natürlich können wir keine allzu große Beständigkeit von Leuten erwarten, die die Geschichte nach Gutdünken umschreiben und die bequemerweise Terroranschläge auf Schulen, Einkaufszentren, Diskotheken, Bar Mitzvahs, Cafes, Pizzerien und Hotels vergessen.


Ex-PA-Außenminister: Koran verbietet Anerkennung Israels – 20. April 2007

Die Jerusalem Post berichtet, dass der ehemalige PA-Außenminister Mahmud A-Zahar in einem Interview erklärte, Israel anzuerkennen widerspreche dem Koran. Darüber hinaus habe die Hamas das Prinzip nicht aufgegeben, dass ganz Palästina muslimisches Land sei.


Palestinian Media Watch Bulletin – 12. April 2007

Hamas-Sprecher: Völkermord an Juden bleibt Ziel der Hamas
[Anmerkung heplev: In der vergangenen Woche waren in den Medien einmal mehr verstärkt Meinungen aufgebracht worden, die Hamas würde ihre extremistischen Ziele wenn schon nicht aufgeben, dann doch jedenfalls zurückschrauben. Der folgende Text zeigt, dass das unrealistisches Wunschdenken ist.]

Von Itamar Marcus und Barbara Crook

Originaltext hier

Einleitung

Während die Hamas internationale Anerkennung sucht, indem sie ihren Tonus in Englisch weicher gestaltet, fährt sie auf Arabisch mit der Forderung nach dem Völkermord an den Juden fort. In einer jüngst auf PA-TV ausgestrahlten Predigt machte Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan klar, dass die klassische Hamas-Ideologie sich nicht verändert hat, einschließlich des fortgesetzten Einschlusses extremistischer islamischer Glaubenslehren in die Hamas-Ideologie und –Politik. Er wiederholte:

  1. Die Stunde – die islamische Auferstehung am Ende der Zeit – hängt wortwörtlich vom Töten der Juden durch Muslime ab.
  2. Die verbleibenden Juden werden erfolglos versuchen sich zu verstecken, da die Steine Felsen und Bäume sie verraten werden, indem sie ausrufen: „Hier ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“
  3. „Palästina wird durch das Gewehr befreit“ – ein Euphemismus, der bedeutet, dass Israel durch Gewalt vernichtet werden wird.

Der Hamas-Sprecher endete mit Gebeten an Allah, Israel und die USA zu „nehmen“.

Es folgt der Text des Aufrufs des Hamas-Sprechers zum Völkermord an den Juden:

Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan, PA-TV, 30. März 2007

Die Stunde [der Auferstehung] wird nicht statt finden, bis die Muslime die Juden bekämpfen und die Muslime sie töten und der Felsen und der Baum sagen wird: „Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“

Wir müssen unsere arabische und muslimische Nation, ihre Führer und Menschen, ihre Gelehrten und Schüler erinnern, daran erinnern, dass Palästina und die Al Aksa-Moschee weder durch Gipfeltreffen noch durch internationale Resolutionen befreit werden, sondern durch das Gewehr. Es wird nicht durch Verhandlungen befreit, sondern durch das Gewehr, den die Besatzung kennt keine Sprache außer der der Gewalt… O Allah, stärke den Islam und die Muslime und bringe unseren den Jihad kämpfenden Betern Sieg, in Palästina und überall… Allah möge die Unterdrücker-Juden und –Amerikaner und ihre Helfer nehmen!

Hier klicken, um das Video ansehen

Das Ausmaß des Elends der Araber hat nichts mit Israel zu tun

Petra Marquardt-Bigman, The Warped Mirror, 12. März 2017

„Jeder Araber, der raus will, wird hier weg sein.“

Mehrere Artikel aus der jüngsten Vergangenheit bieten eine Fülle an Daten, die darauf hindeuten, wie wahrhaft elendiglich die Bedingungen in vielen arabischen Ländern sind und wie düster die Perspektive für einen Großteil der arabischen Welt ist – und nein, das ist nicht Israels Fehler. Die schockierendsten Daten kommen aus Syrien (obwohl die Lage im Jemen wahrscheinlich ähnlich schrecklich ist). Ein aktueller Artikel der New York Times umreißt die Verwüstung, die fünf Jahre Krieg in Syrien angerichtet haben:

Werfen wir einen Blick auf die Zahlen. (Die folgenden Statistiken sind zwar Schätzungen, sie werden aber womöglich mit der fortgesetzten Matrix an Kriegen in Syrien schlimmer werden.) Mehr als 80 Prozent der Syrer leben unterhalb der Armutslinie. Fast 70 Prozent der Syrer leben in extremer Armut, was bedeutet, dass sie ihre Grundbedürfnisse nicht sicherstellen können, heißt es in einem Bericht von 2016. Diese Zahl hat sich seitdem höchstwahrscheinlich verschlechtert. Die Arbeitslosenrate liegt nahe an 58 Prozent, wobei eine beträchtliche Zahl derer, die Arbeit haben, als Schmuggler, Kämpfer oder sonst in der Kriegswirtschaft tätig sind. Die Lebenserwartung ist seit Beginn des Aufstandes 2011 um 20 Jahre gesunken. Etwa die  Hälfte der Kinder geht nicht mehr zur Schule – eine verlorene Generation. Das Land ist zu einer öffentlichen Gesundheitskatastrophe geworden. Krankheiten wie Typhus, Tuberkulose, Hepatitis A und Cholera, die früher unter Kontrolle waren, grassieren wieder. Und Polio – die in Syrien einst ausgerottet war – ist wieder eingeschleppt worden, wahrscheinlich von Kämpfern aus Afghanistan und Pakistan.

Mehr als 500.000 sind durch den Krieg umgekommen und eine Unzahl Syrer ist indirekt durch den Konflikt gestorben […] Mit mehr als zwei Millionen Verletzten sind rund 11,5 Prozent der Vorkriegsbevölkerung zu Opfern geworden. Und fast die Hälfte der Bevölkerung Syriens ist entweder intern oder extern heimatvertrieben. Eine 2015 von der Flüchtlingsagentur der UNO durchgeführte Studie, die die syrischen Flüchtlinge in Griechenland untersuchte, stellte fest, dass eine große Zahl an Erwachsenen – 86 Prozent – eine höhere Schulbildung oder eine Universitätsausbildung hat. Die meisten von ihnen waren unter 35 Jahre alt. Wenn das stimmt, dann deutet das darauf hin, dass Syrien genau die Menschen verliert, die es am dringendsten brauchen wird, wenn es irgendeine Hoffnung auf Wiederaufbau in der Zukunft gibt.“

Doch die Zukunft sieht auch für den Rest der arabischen Welt nicht rosig aus. MEMRI fasste gerade einige der relevanten Ergebnisse des jüngsten Berichts Entwicklung der menschlichen Entwicklung in Arabien (AHRD – Arab Human Development Report) der UNO zusammen, der sich auf „Herausforderungen und Möglichkeiten, denen sich die Jugend in der arabischen Region gegenüber sehen“ konzentriert. Völlig unnötig zu erwähnen, dass der umfassende UNO-Bericht sorgfältig „ausgewogen“ ist, was bedeutet, dass er alle Mühe gibt alle schlechten Nachrichten mit einigen ein wenig besseren Nachrichten oder mit optimistischem Gerede über Möglichkeiten zusammenzupacken, die darauf warten wahrgenommen zu werden.

MEMRIs Zusammenfassung stellt fest:

„Wir hätten uns zwar etwas anderes gewünscht, stellen aber in Durchsicht des Berichts fest, dass die Kritiker des ‚Arabischen Frühlings‘ in ihrer Bewertung der Ereignisse von 2011 realistischer waren als die, die geneigt waren am Himmel helle Sterne zu sehen. […] Arabische Jugendliche stecken im Sumpf der Armut fest, sind politisch marginalisiert und ohne Stimme, wirtschaftlich entrechtet und tendieren sozial zu Radikalisierung und Gewalt. Ihre Existenz ist fragil und oft brisant.

Der UNO-Bericht hebt die Tatsache heraus, dass die Region im letzten Jahrzehnt im Vergleich mit anderen Regionen der Welt ‚die schnellste Zunahme an Krieg und gewalttätigen Konflikten‘ erlebt hat. Die arabische Welt hat zudem ‚den zweifelhaften Ruf‘ die größte Zahl an gescheiterten Staaten umfasst, was ein hohes Maß an ‚Zerbrechlichkeit und Versagen‘ darbietet, zusätzlich dazu dass sie die Quelle der größten Zahl an Flüchtlingen und Vertriebenen ist. Der Bericht sagt nichts über das Niveau der Konflikte in der Region aus, aber er rechnet hoch, dass die Zahl der Menschen, die in Konfliktregionen leben, sich von 250 Millionen im Jahr 2010 auf mehr als 305 Millionen im Jahr 2020 zunehmen wird.“

Wenn Sie den Bericht selbst überprüfen, dann gibt es jede Menge Befunde, die andeuten, wie düster die Lage in vielen arabischen Ländern ist und wie wenig Chancen es für eine baldige Verbesserung gibt – tatsächlich scheint ein weiterer Niedergang wahrscheinlicher.

„Die Region liegt im Durchschnitt des Menschlichen Entwicklungsindex (Human Development Indes – HDI) immer noch niedriger und bereits hinter dreien der sechs Regionen der Welt zurück, die in nämlich Ostasien/Pazifik, Europa/Zentralasien, Lateinamerika/Karibik. Bis 2050, so die Hochrechnung, wird die Region an fünfter Stelle liegen, nur kurz vor dem Afrika südlich der Sahara.

Belege zeigen, dass die Aussichten junger  Leute in der Region heute mehr als je zuvor durch Armut, wirtschaftliche Stagnation, Regierungsversagen und Ausgrenzung, vermischt mit Gewalt und Zerbrechlichkeit des Gemeinwesens gefährdet sind.

Insgesamt befindet die Qualität der Bildung auf niedrigem  Niveau. Standardisierte internationale Bildungstests wie die Trends in Mathematik und wissenschaftlichen Studien (TIMSS – Trends in Mathematics and Science Study) und dem Programm für Internationale Bewertung von Studenten zeigen, dass Ergebnisse arabischer Länder deutlich unter dem Durchschnitt liegen.

Der Aufstieg von Frauen in arabischen Ländern ist untrennbar und ursächlich mit der Zukunft der menschlichen Entwicklung in der arabischen Region verbunden. Die vorherrschende Entmachtung der Frauen in arabischen Ländern ist in kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren begründet. Wie die AHDRs von 2005 und 2009 feststellten, sind die Samen der Diskriminierung in kulturellen Überzeugungen und Traditionen bei der Kindererziehung, Bildung, religiösen Strukturen, den Medien und Familienbeziehungen eingebettet.“

Zu den besonders bemerkenswerten Zahlen des Berichts gehört die folgende, die zeigt, dass die überwältigende Mehrheit der Araber Religion, d.h. hauptsächlich den Islam, als „einen wichtigen Teil“ ihres täglichen Lebens betrachtet:

Das ist auch im Zusammenhang mit der andauernden Massenimmigration in das sehr säkulare Europa – eine Migration, die von Linken wärmstens begrüßt wurde, die von ihren eignen religiösen Mitbürgern nicht viel halten und auf die religiösen Amerikaner herabsehen – eine interessante Feststellung. Die Bedeutung der Religion für Araber ist auch im Kontext eines anderen Ergebnisses des UNO-Berichts beachtenswert:

„Hauptsächlich aufgrund des hohen Niveaus an sozialer und religiöser Intoleranz steht die Region unter den Ländern mit ähnlichem Entwicklungsniveau weltweit heraus. Toleranz ist ein Kernwert pluralistischer Gesellschaften und fehlender Fortschritt in Sachen Toleranzwerten sorgen in Bezug auf die Zukunft der Demokratie in der Region für Sorge.“

Während Israel es bisher geschafft hat „eine Villa im Dschungel“ zu bleiben – wie Ehud Barak es einst berühmt formulierte – sind es eindeutig schlechte Nachrichten, dass es für die Region so aussieht, dass sie in Konflikt stecken bleibt und dass so viele fundamentale Faktoren den sozialen Fortschritt und die wirtschaftliche Entwicklung vermutlich behindern werden. Vor einem Jahr umriss ein immer noch wichtiger Artikel in der New York Jewish Week die daraus resultierenden Probleme für Israel, wie sie von altgedienten politischen Analysten Ehud Yaari erklärt wurden. Der Artikel beginnt mit einer Anekdote:

„Ehud Yaari charakterisiert seinen Freund Bernard Lewis, den berühmten Nahost-Wissenschaftler [der im letzten Mai 100 Jahre alt wurde] als jemanden, der ‚diese Fähigkeit hat in die Zukunft zu sehen‘. Vor kurzem fragte Yaari Lewis bei einem Dinner in Israel, wie der Nahe Osten seiner Meinung nach in fünfzig Jahren aussehen wird. Ohne zu zögern lehnte sich Lewis über den Tisch und sagte entschieden: ‚Jeder Araber, dem der raus kann, wird dort weg sein.‘“

Leider dürften viele von denen, die der Hoffnungslosigkeit des arabischen Nahen Ostens nicht entkommen können, damit enden Religionskrieg und Blutvergießen zu verstärken. Und was frustrierte junge Palästinenser angeht, so ist es offensichtlich verführerisch Terroranschläge zu begehen. In einem sehr interessanten Text, der Anfang Januar 2017 veröffentlicht wurde, schreibt Yaari über Israels Bemühungen die Welle der Anschläge einzudämmen, die im Herbst 2015 begann; es stellt sich heraus, dass die Motivation der meisten jungen Täter eindeutig eine tiefe Unzufriedenheit und Frust spiegelt, ebenso den religiösen Eifer, den der UNO-Bericht über die arabische Welt beschrieb:

„die meisten Anschläge kamen aus den Rändern des Gesellschaft der Westbank: junge Leute, die mit sozialer Marginalisierung kämpfen, die wiederholte Rückschläge im Privatleben erlebt haben oder sich unüberwindlicher persönlicher oder finanzieller Bedrängnis gegenüber sahen. Das kollektive Profil der Angreifer identifiziert die meisten als frustrierte Einzelne, die das Gefühl hatten ihr Leben sei in einer Sackgasse gelandet, bis zu dem Punkt, an dem sie Rettung durch Martyrium suchten. Viele der bei Anschlägen Gefassten erzählten den Vernehmungsbeamten, dass sie glaubten der Tod um des Jihad willen würde sie mit Anerkennung belohnen, die im Leben zu erlangen ihnen misslang.“

Bezüglich der Motivation der überraschend hohen Zahl weiblicher Angreifer schreibt Yaari:

„Untersuchungen zeigten, dass fast alle diese Frauen – einschließlich einer 72-jährigen Großmutter aus Hebron – Familienelend wie außerehelichen Schwangerschaften, arrangierten Ehen, Gewalt in der Familie und so weiter entkommen wollten. Nicht selten schien es so, dass diese Frauen den Tod oder die Verhaftung suchten, um aus ihrem Umfeld zu entkommen. In mehr als einem Fall schwenkte eine junge Frau ein Küchenmesser oder eine Schere schon in großer Entfernung von israelischen Soldaten, stellten keine wirkliche Gefahr dar, im Wissen, dass sie sofort in Gewahrsam genommen würden.“

Um etwas mehr über den palästinensischen Frust und die Unzufriedenheit zu erfahren, können Sie sich dieses neue Lamento auf „A Life of Degradation and Bitterness under Fatah Rule“ (Ein Leben der Erniedrigung und Bitterkeit unter der Herrschaft der Fatah) und diese Verfluchung „Israels, der Hamas und der Fatah“ – letzteres von einem Palästinenser, der „als stolzer Flüchtling aus dem Lager Jabalia im Gazastreifen geboren und aufgezogen wurde“ – ansehen. So viel die Palästinenser sich selbst als Teil der arabischen Welt betrachten, ist es definitiv einzigartig in einer palästinensischen Stadt unter Palästinensern „als stolzer Flüchtling geboren und aufgezogen worden zu sein“.

Wie die Hamas es sieht (2006)

14.12.2006 PA-Außenminister: Feuerpause nur eine Taktik für die Befreiung
(verbreitet vom israelischen Außenministerium am 14. Dezember 2006)

PA-Außenminister Mahmud a-Zahar erklärte diese Woche, dass die jetzige Feuerpause (hudna) keine Anerkennung Israels darstellt, sondern eher eine Reihe taktischer Schritte auf dem Weg zu „vollständigen Befreiung“ Palästinas.

„Wir sind als Muslime die Eigentümer dieses Landes und wir werden nicht eine einzige Hand voll palästinensischen Bodes aufgeben“, sagte Zahar vor Studenten der Islamischen Universität in Gaza Stadt am Samstag (10. Dezember).

Er erklärte, dass die Lösung des Konflikts nicht die Schaffung eines palästinensischen Staates entsprechend der Grenzen von 1967 sei, sondern die totale Befreiung „allen palästinensischen Landes“ – ein populärer Euphemismus für das Territorium, das vom Staat Israel „besetzt“ wird. Der Errichtung eines palästinensischen Staates würde ein „islamisches kulturelles Unternehmen“ folgen.

Zahar sagte den Studenten, dass die Israelis bereits begonnen hätten in Frage zu stellen, ob Israel in ein paar Jahrzehnten noch existieren würde.

Zahar verlangte, dass die PA alle Vereinbarungen aufgeben, die sie mit Israel unterzeichnet hat; sie hätten dem palästinensischen Volk eine Katastrophe eingebracht. Zusätzlich lehnte er jegliche Art von Sicherheits-Koordination mit Israel ab, die er als „Betrug an der Heimat“ bezeichnete.

Der stellvertretende Minister für Religiöse Angelegenheiten der PA, Salah Alrakab, sagte den Studenten, dass der Islam es verbietet eine Friedensvereinbarung mit Juden zu unterzeichnen, weil „der Konflikt mit den Juden ein religiöser, existenzieller Kampf ist und kein Konflikt um Grenzen“. Das islamische Gesetz erlaubt maximal die Unterzeichnung einer zeitlich begrenzten Hudna (Feuerpause).

Die Juden haben keinen Anspruch auf ein Land Israel, außer dem, was in der Torah steht, fuhr er fort, die bereits als Fälschung entlarvt sei. Die Befreiung des Landes wird nur durch Jihad (heiligen Krieg) erreicht werden, durch die Generalmobilmachung der islamischen Nation, sagte er, was der kürzeste Weg zur Wiederherstellung der palästinensischen Rechte sei und „die Gier der Juden“ schrumpfen lasse.


09.11.2006 „Palästina“ vom Jordan bis zum Mittelmeer

MEMRI hat einen Fernseh-Clip dokumentiert, der deutlichst zeigt, dass die Hamas ihr Ziel der Vernichtung Israels nicht aufgegeben hat.

  • Khaled Meschaal betonte am 12. Oktober 2006, dass er Israel nicht anerkennt.
  • Am 20. Oktober 2006 verkündet PA-Außenminister Mahmud Al-Zahar, Israel keinerlei historische, religiöse oder kulturelle Legitimität habe, mit dem man seine Beziehungen nicht normalisieren kann.
  • Premier Ismail Haniye gab am 13. Oktober 2006 aus: „Wir werden nicht ein einziges Körnchen palästinensisches Land aufgeben. Früher oder später wird unser Volk in sein Land zurückkehren, in seine Städte und seine Dörfer, aus denen es vertrieben wurde.“

In diesem Stil geht es weiter, wie bei MEMRI nachzulesen ist.


08.11.2006 Tiere und eine Gruppe von Banden

Die Linkspartei.PDS wollte für eine Nahostkonferenz unbedingt einen „Sprecher der palästinensischen Regierung“ einladen; er „wird allgemein als moderat dargestellt“, schrieb Wolfgang Gehrke zur Rechtfertigung. Ivo Bozic hat in seinem Blog Planet Hop ein sehr moderates Zitat des überaus moderaten Hamas-Mannes wiedergegeben:

Israel muss vom Angesicht der Erde getilgt werden, hat der moderate Mann gesagt.
Und: „Dies ist kein Staat von Menschen. Es sind Tiere und eine Gruppe von Banden.“

Ah ja.


12.03.2006 Kriegserklärung der Palästinensischen Autonomiebehörde

Michael Freund schreibt heute über die Prinzipienerklärung der Hamas:

Jeder, der erwartete, dass der überwältigende Wahlsieg der Hamas bei den Wahlen zum palästinensischen Legislativrat die Terrororganisation in eine moderate politische Kraft verwandeln würde, erlebte dieses Wochenende eine unangenehme Überraschung.

In einem an die Presse gegebenen Dokument, das die Leitprinzipien der kommenden Hamas-Regierung skizziert, machte die Organisation klar, dass sie nicht einen Zentimeter von ihrer Entschlossenheit abrückt weiterhin unschuldige Juden zu töten.

„Widerstand in all seinen Formen ist ein legitimes Recht des palästinensischen Volkes auf seinem Weg der Besatzung ein Ende zu setzen und seine nationalen Rechte wieder einzusetzen“, erklärt das Dokument, das außerdem darauf besteht, dass das so genannte palästinensische „Rückkehrrecht“ etwas ist, das „nicht aufgegeben werden kann“.

Mit anderen Worten: Die Hamas plant die Hebel der Macht, die ihr zur Verfügung stehen werden, zu nutzen um die Ausführung von Terroranschlägen gegen den jüdischen Staat fortzuführen. Die Autonomiebehörde und all ihre „Sicherheits“-Dienste werden nun von der ausdrücklichen Politik des „Widerstands in all seinen Formen“ geführt, was Hamas-Sprache für Selbstmord-Anschläge, Schusswaffen-Angriffe und andere Arten von Anschlägen ist.

Wenn das keine formelle Kriegserklärung durch die palästinensische Autonomiebehörde gegen Israel ist, kann man sich nur schwerlich vorstellen, wie eine solche aussehen würde.


03.02.2006 Hamas-Chef Khaled Maschaal aus Damaskus:
„Bevor Israel stirbt, muss es gedemütigt und erniedrigt werden.“
Man bedenke: Das zu einer Zeit, als in Europa spekuliert wird, die Hamas würde sich ändern und ihre Ziele revidieren!


31.01.2006 – Zitate führender Hamas-Vertreter zum Parteiprogramm der Hamas, 25.-15.1.06

Über die Weigerung der Hamas, die Waffen niederzulegen:

„Wir werden uns mit unserer Waffe in der Hand am Gesetzgebenden Rat beteiligen“, Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (Associated Press, 18.1.06)

„Wir beteiligen uns nicht an den Wahlen wegen des Geldes oder angesehenen Positionen, sondern um das Gewehr in der einen Hand und das Wahlversprechen für Reformen und Veränderung in der anderen Hand zu tragen“, – Hamas-Kandidat Ahmed Bahr (The Jerusalem Post, 17.1.06)

„Man hat versucht, Druck auf die Hamas auszuüben, damit sie ihren Widerstand und ihre Waffen aufgibt. Aber alle Versuche sind fehlgeschlagen, Druck und Anschwärzung hatten keinen Erfolg. Wir sagen, dass Hamas seine gleich bleibenden Prinzipien nicht ändern wird“, – Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Reuters, 20.1.06)

„Die Werte und die Strategie der Hamas ändern sich nicht aufgrund der Umstände. Hamas wird dem Jihad, dem Widerstand, den Gewehren, Palästina und Jerusalem verpflichtet bleiben. Hamas wird in den Palästinensischen Gesetzgebenden Rat auf der Grundlage des Widerstandes einziehen“, – Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Reuters, 25.1.06)

„Die Europäer und die Amerikaner sagen, dass sich Hamas entweder für die Waffen oder für das Parlament entscheiden muss. Wir sagen, dass wir beides wollen, Waffen und Parlament, und es gibt keinen Widerspruch zwischen beidem“, – Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Reuters, 25.1.06)

Zum Widerstand gegen den Friedensprozess und die Ablehnung der bisherigen Friedensabkommen:

Hamas „wird keinen Zentimeter des Besitzrechtes Israels an diesem heiligen Land anerkennen. Wir betrachten Israel nicht als Partner, weder jetzt noch in Zukunft“, Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (Associated Press, 18.1.06)

„Ein Dialog mit Israel steht nicht auf der Hamas-Agenda. Hamas anerkennt nicht das zionistische Gebilde und betrachtet Widerstand als den einzigen Weg, gegen den Besatzer zu kämpfen“, Hamas-Kandidat auf dem ersten Listenplatz Ismail Haniyah (Al-Jazeera, 18.1.06)

„Das palästinensische Volk steht genauso wie wir zu dem gefährlichen Thema der Roadmap (internationaler Friedensplan), die damit beginnt, die das palästinensische Volk auseinander zu reißen. Unser Einzug in den PLC (palästinensischen Gesetzgebenden Rat) wird diesem Plan ein Ende bereiten und einen neuen Plan errichten, ein Befreiungsplan oder einen, der die Roadmap ersetzt“, – Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (BBC, 15.1.06)

„Hamas nimmt an den Wahlen nicht auf der Grundlage der Oslo-Abkommen teil, sondern auf der Grundlage ihres politischen Programms, das diese Abkommen ablehnt“, – Hamas-Sprecher im Gazastreifen Sami Abu Zuhri (The Jerusalem Post, 17.1.06)

Nach der Stimmabgabe im Gazastreifen am Mittwochmorgen sagte Hamas-Führer Mahmoud al-Zahar, die Organisation werde „nicht ein einziges Wort seiner Prinzipien ändern“ und rief zur Zerstörung Israels auf. (Reuters, 25.1.06)

Über die Verpflichtung der Hamas zur Gewalt:

„Hamas will an der Gesetzgebung teilhaben, um den Widerstand gegen die Besatzung zu schützen. Das ist unsere strategische Wahl. Unsere politische Aufgabe ist die Stärkung des Widerstands“, – Hamas-Kandidat Mouna Mansour (The New York Times, 23.1.06)

„Wir haben unser Gelöbnis zur Wahrung Jerusalems nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Blut unserer Märtyrer“, – Hamas-Sprecher Adnan Asfour (Hamas Website, 23.1.06)

„Wir sind hier, weil wir Partner des Widerstands und des Blutes sind, und wir müssen Partner im Entscheidungsprozess sein, und weil Hamas alle unterstützen wird, die an Palästina und an das palästinensische Volk glauben“, – Hamas-Kandidat Yusif al-Sharafi (Palestinian Information Center, 14.1.06)

„Alle Optionen sind offen“, wie immer die Ergebnisse ausfallen, „Hamas bleibt dem (gewaltsamen) Widerstand verpflichtet“, – Hamas-Sprecher im Gazastreifen Sami Abu Zuhri (The Associated Press, 23.1.06)

„Hamas wird sich nicht in eine politische Partei verwandeln. Die Hamas spielt auf allen Feldern. Sie spielt auf dem Feld des (gewaltsamen) Widerstands“, Hamas-Kandidat Mahmoud Zahar (Reuters, 25.1.06)

Zusammenstellung aus einer Nachrichtenmail der israelischen Botschaft Berlin


22.01.2006 – Die Jerusalem Post zitiert Ismail Haniya, den Top-Kandidaten der Liste der Hamas für die PA-Wahlen:

„Die Hamas unterstützt die Gründung eines palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967 mit Jerusalem als Hauptstadt nur als vorläufige Lösung.“
Er betonte, dass die Hamas die Existenz des Staates Israel nicht anerkennt und die Vision der Errichtung eines palästinensischen Staates im gesamten Gebiet westlich des Jordan beibehält.
Er wiederholte auch, dass es keine Chance gibt, dass die Hamas sich freiwillig entwaffnet, so lange Israel existiert.

In unseren Medien meinten einige, sie müssten darauf hinweisen, dass die Hamas in ihrem Wahlprogramm das Ziel der Vernichtung Israels anführt!

Wie die Hamas es sieht (2005)

Israelnetz berichtet am 23. Dezember 2005:
Hamas: Spanien zurückerobern

Die radikal-islamische Hamas hofft, dass Spanien bald wieder in islamische Hände geraten wird. In ihrer Kinderzeitschrift fordert sie die jungen Leser auf, ihren Teil dazu beizutragen.
Die Zeitschrift „Al-Fatah“ („Der Eroberer“) ist schon in der Vergangenheit durch Hetze aufgefallen. In der Ausgabe der vergangenen Woche (66) lassen die Redakteure die spanische Stadt Sevilla zu Wort kommen. Dabei wird der Name aus der Zeit der Mauren verwendet: Ischbilija.
„Friede sei mit Euch, liebe Freunde“, sagt die spanische Stadt den Kindern. „Ich möchte mich vorstellen. Ich bin die Stadt Ischbilija, die Blume des Staates Andalusien. Früher war ich die Hauptstadt des Reiches Ischbilija.“
Sie berichtet dann, wie das Gebiet islamisch wurde: „Die moslemischen Araber unter der Führung des heldenhaften Kommandeurs Mussa Ben Nusseir haben mich im Jahr 713 erobert – nach einer Belagerung, die einen Monat währte. Im Jahr 97 nach islamischer Zählung herrschte in Andalusien Ijub Ben Habib Alahmi, der die Hauptstadt an meine Schwester Cordoba übergab.“
Doch schließlich verloren die Moslems die Macht auf der Iberischen Halbinsel: „Im Jahr 646 nach islamischer Zeitrechnung belagerte mich Ferdinand III. und eroberte mich nach einer Belagerung, die ein Jahr und fünf Monate währte – das lag an der Stärke meiner Befestigungen und meiner Mauern. So endete die Epoche des Glanzes der Moslems und (die Stadt) ging verloren. Doch die Zeichen der moslemischen Kultur sind noch geblieben als Zeugen für die Kultur der Moslems, die auf meinem Boden endete.“
Zum Abschluss sagt Sevilla den jungen Lesern: „Ich wünsche mir, dass Ihr, meine Freunde, mich auffordert, mit den restlichen Städten des verlorenen Paradieses in die Hände der Moslems zurückzukehren, damit die Freude und das Glück meinen Boden überschwemmen und ihr mich besucht – denn schließlich bin ich die Blume des Staates Andalusien.“ Nach Ansicht der Stadt müssen die Moslems ganz Spanien aus der Hand der „Besatzer“ befreien und das islamische Reich wieder aufbauen. Illustriert ist der Artikel mit einem Bild von Madrid nach den Anschlägen vom 11. März 2004.
Wie der Informationsdienst „Arutz Scheva“ berichtet, folgt die Hamas mit diesem Artikel den Anweisungen ihres geistlichen Lehrers, Scheich Jusuf al-Karadawi. Er prägt auch die Lehren der ägyptischen Moslem-Bruderschaft. Vor drei Jahren erließ er eine Fatwa, derzufolge der Islam zunächst Rom erobern solle, und dann ganz Europa. Als Mittel für den angestrebten Sieg über das Christentum solle die Ausbreitung des Islam auf dem Kontinent dienen. Der Islam werde Erfolg haben und später auch über die ganze Welt herrschen.
Halten wir fest: Wenn Muslime brandschatzend mörderische Kriege führen, sind sie heldenhafte Kämpfer; andere nicht. Schon gar nicht Spanier, die ihr Land zurückerobern – die sind sie unrechtmäßige Besatzer. Muslimische Eroberung erfolgt durch Terror und Mord – was die Illustration deutlich macht. Sie ist ein klarer Aufruf, Terror und Massenmord zu veranstalten, damit Spanien wieder an die Umma fällt! Fragt sich nur, wann hier begriffen wird, dass das ein handfestes Konzept ist und keine bloße Spinnerei.


Palestinian Media Watch berichtet am 12. Dezember 2005:
Hamas-Video: Bewaffneter Kampf bis zur Vernichtung Israels

In dem Video wird u.a. Folgendes gesagt:

„Wir werden Erfolg haben, mit Allahs Gunst, eine ideologische Generation zu erziehen, die den Tod liebt wie unsere Feinde das Leben. Wir werden den Weg des Jihad und der Schahada [Märtyrertum] nicht verlassen, so lange auch nur ein Zentimeter unseres heiligen Landes in der Hand der Juden ist.
Wir gratulieren unserem Volk von 1948 [israelische Araber] zur Befreiung von Gaza. Ihr wollt sie [die Israelis] von innen heraus vernichten. Wir werden euch nie vergessen und nie verlassen. Der Tag wird kommen, da unsere Flagge über allen Teilen unseres Landes weht. Unsere Flagge wird auf den Minaretten Jerusalems wehen und den Mauern von Akko und den Stadtteilen von Haifa.“
[Hamas-Internetseite, 12. Dezember 2005]


Israelnetz, Nachrichten-Newsletter vom 14.09.2005:
„Wir werden Jaffa und Haifa befreien“

GAZA (inn) – Die radikal-islamische Hamas wird nach Israels Abzug aus Gaza den Kampf fortsetzen und schließlich auch Jaffa und Haifa „befreien“. Das versprach Hamas-Führer Mahmud a-Sahar am Dienstag vor Zehntausenden Palästinensern in Gaza.
„Wir schwören, Haifa und Jaffa zu befreien und unser Volk aus den Flüchtlingslagern in dieses Land zurückzubringen, das wir aus den Händen der zionistischen Besatzer befreien werden“, sagte A-Sahar unter dem Jubel seiner Zuhörer. Einem Bericht der Zeitung „Jediot Aharonot“ zufolge war er Hauptredner einer besonderen Versammlung, in der das Ende der israelischen Präsenz im Gazastreifen gefeiert wurde.
„Sieg über Israel durch Blut der Märtyrer“
Dieser Sieg sei durch das Blut der von Israel getöteten Hamas-Führer Scheich Ahmed Jassin, Abdel Rantisi und weiterer „Märtyrer“ errungen worden. „Wir wissen, dass unser Volk hofft, dass wir den Befreiungszug fortsetzen, bis wir die Fahne des Islam über Jerusalem hissen werden“, fügte A-Sahar hinzu. Seine Zuhörer riefen die Hamas-Terroristen auf, die Befreiung fortzusetzen und den Forderungen zur Waffenabgabe nicht nachzugeben.
Bei einem feierlichen Umzug fuhren Dutzende Jeeps voran, in denen Palästinenser mit Waffen, Raketen und Granaten saßen. Die Teilnehmer sangen islamische und militante Lieder, in denen es um die Befreiung der „ganzen palästinensischen Heimat“ ging.
„Wir geben keine Waffen ab“
A-Sahar versicherte, dass die Hamas ihre Waffen behalten werde: „Das sind die Waffen, mit denen wir den Kopf der zionistischen Feinde zerstoßen haben. Sie sind im Dienst des Volkes und der Heimat. Es sind nicht Waffen von Wegelagerern. Wir werden sie gegen niemanden gebrauchen, aber sie müssen in unseren Händen sein, weil Jerusalem auf uns wartet, und es wartet auf noch mehr Widerstand und Dschihad.“ Der „zionistische Feind“ kenne keine andere Sprache als die des Feuers, das die Hamas gegen sie gerichtet habe. „Wir werden weiter unsere Waffen entwickeln und auch unseren Widerstand.“
„Flüchtlinge müssen zurückkehren“
Laut der Strategie der Hamas „darf auf diesem Land kein Zionist mehr sein“, fügte der Terrorführer hinzu. Die Palästinenser würden niemals auf das Rückkehrrecht der Flüchtlinge verzichten. Wenn die jetzige Generation den Sieg nicht vollenden könne, würden ihre Söhne die den Feldzug fortsetzen.
Wenige Stunden zuvor hatte Palästinenserführer Mahmud Abbas in einer Rede an die Palästinenser versprochen, er werde der Waffenanarchie ein Ende setzen und es werde in der Autonomiebehörde nur gesetzliche Waffen geben. [HE: Allerdings hat er kategorisch ausgeschlossen, die Terrorgruppen zu entwaffnen!]


Hamas: Christlicher Zionismus ist unser Feind – 22. August 2005

Die Terrororganisation Hamas hat christliche Unterstützer Israels herausgegriffen und sie informiert, dass sie ihr Handeln als „kriminell“ betrachtet, sie zu Feinden der palästinensischen Araber macht.

In einem in der arabischsprachigen Zeitung Al-Sharq Al-Awsat am 18. August veröffentlichten Interview sagte Mahmud al-Zahar, ein hochrangiger Hamasführer aus Gaza, überraschenderweise, dass seine Organisation den Westen nicht als Feind betrachtet.

„Wir betrachten den Westen nicht als einen Feind, aber wir glauben, dass der christliche Zionismus kriminell ist“, sagte er.

Während keine arabische nationalistische oder islamische Gruppe bisher Christen besonders deshalb, weil sie auf Israels Seite standen, angriff, wird die Nachricht, dass die Hamas sie so hasst wie den jüdischen Staat, nicht viele überraschen, die sich als „christliche Zionisten“ bezeichnen.

Christliche Zionisten – die zum größten Teil, aber nicht ausschließlich, in den Reihen des evangelikalen Christentums zu finden sind – glauben nicht nur, dass der Gott Israels das Land Israel dem Volk Israel gab. Sie glauben auch, dass sie auf Seiten Israels gegen jene stehen müssen, die darauf aus sind, den Juden ihr Land zu stehlen.

Millionen Christen auf der ganzen Welt unterstützen den jüdischen Anspruch auf das Land Israel und lehnen arabische Behauptungen ab, dass sie nationale Rechte an diesem Land haben.

Während vielen Arabern erlaubt werden könnte und sollte im Frieden im Staat Israel zu leben, glauben diese Christen, dass jeder arabische Versuch die Souveränität über jegliches Land im biblischen Land Israel zu gewinnen, abgelehnt werden soll.


Es gibt keine israelischen Städte

Interview mit Hamas-Führer Dr. Mahmud Al-Zahar am 18. August 2005 auf Asharq Al-Awsat

Auszüge: (Das ganze Interview bei MEMRI)

Unser Plan ist es nicht, den Gazastreifen zu befreien, auch nicht die Westbank oder Jerusalem zu befreien. Unser Plan ist im ersten Schritt das 1967 besetzte Land zu befreien…

Frage: Wird die Hamas ihre Operationen in israelischen Städten nach dem Rückzug wieder aufnehmen?

Erstens gibt es keine israelischen Städte. Das sind Siedlungen….

Frage: Sie sprechen von Angriffen auf die palästinensischen Gebiete als ob Sie die Existenz Israels anerkennen.

Ich wehre mich entschieden gegen Ihre Aussage. Wir erkennen den Israel genannten Staat nicht an und werden ihn nicht anerkennen. Israel hat kein Recht auf irgendeinen Zentimeter palästinensischen Landes. Das ist eine wichtige Sache. Unsere Position entstammt unseren religiösen Überzeugungen. Das ist ein heiliges Land…

Klarer kann man kaum noch die Vernichtung Israels als Ziel formulieren. Aber für die EU muss wohl erst die Aussage „Wir wollen Israel vernichten“ mit massiver „militärischer“ Gewalt kombiniert sein, bis die Kontakte zur Hamas eingestellt werden


„Israel wird irgendwann verschwinden“

Dian Bahur-Nir und Ali Waked, YNET-News, 7. Juli 2005

Die Hamas wird keinen Zoll von Groß-Palästina aufgeben, sagte Hamas-Führer Mahmud al-Zahar einer italienischen Zeitung Anfang dieser Woche.

Im Gespräch mit der „Corriere della Sera“ sagte al-Zahar, die Hamas würde „definitiv nicht“ zu einer Koexistenz mit Israel bereit sein, sollte die IDF zu ihren Grenzen von 1967 zurückkehren.

„Es kann eine zeitlich begrenzte Lösung sein, für maximal 5 bis 10 Jahre. Aber am Ende muss Palästina dazu zurückkehren muslimisch zu werden und langfristig wird Israel vom Angesicht der Erde verschwinden.“

Fahrt zur Hölle

Nach den Absichten der Hamas befragt, ob sie Terroranschläge in Koordination mit dem Abkoppelungsplan ausführen will, sagte al-Zahar, dass Hamas bereits versprochen hat keine Gewalt zu initiieren und dass die Aktionen der Gruppe in Antwort auf Israels Handeln erfolgen würden.

„Wir werden den israelischen Abzug nicht stören, wir werden sie hier raus und zur Hölle gehen lassen“, sagte er. „Das Problem wird hinterher bestehen, denn in den Herzen eines jeden Palästinensers muss die Befreiung von Gaza von der Befreiung Jerusalems und der Westbank begleitet werden.“

Londoner Anschläge

Al-Zahar sagte, die Bombenanschläge von London, die während des Interviews statt fanden, sind in Ländern zu erwarten, die die USA unterstützen.

„Es ist kein Wunder, dass sie heute Terroranschläge in ihrem Heim gefunden haben“, sagte er. „Ich bin gegen diese Anschläge gegen Zivilisten, wer immer sie sind, aber warum soll man nicht sagen, wie es ist – wenn die britischen Soldaten nicht in Bagdad und Bazra wären – dann gäbe es heute für London Gnade.“

Al-Zahal ging jedoch nicht so weit, dass er die Anschläge auf die Londoner U-Bahn unterstützte, aber er versuchte die Taten der Selbstmord-Bomber zu „erklären“.

„Es gibt eine breite, populäre Volksbewegung gegen die arrogante amerikanische Hegemonie. Führer der Welt, angeführt von den Regierungen Bush und Blair, sollten der Stimme der ärmeren Länder mehr Aufmerksamkeit geschenkt haben.“

Außenministerium protestiert (und das ist wichtig)
In Israel stellte Außenminister Shalom dem EU-Gesandten Javier Solana die Übersetzung eines Teils des Interviews und Teile der Verfassung der Hamas zur Verfügung, ein Versuch Israels Ablehnung von Verhandlungen mit Hamas zu erklären.
Das Ministerium stieg auch in eine Kampagne ein, Europa von Verhandlungen mit der Hamas abzuhalten; dazu gehört eine englische Übersetzung der Verfassung der Hamas, die unter Diplomaten verteilt wurde, um den radikalen und gefährlichen Charakter der Bewegung den Entscheidungsträgern in aller Welt zu illustrieren.
„Nun, da Europa angeboten hat die Hamas auf der politischen Ebene anzuerkennen, liefert al-Zahar klare Stellungnahmen zu dem, was von der Organisation zu erwarten ist, sagten Ministeriumsvertreter gegenüber Ynet. „Er versucht nicht einmal zweideutig zu reden, um Europa zufrieden zu stellen und findet es schwierig die Freude der Gruppe über die Londoner Anschläge zu verbergen.“


Scheik Ibrahim Mudeiras, in einer „Predigt“ im PA-Fernsehen:
Am 24. Mai 2005 zeigt das Intelligence and Terrorism Information Center ein Video des Scheiks, wie er im PA-Fernsehen predigte:
„Wir nehmen die Gelegenheit wahr, um Großbritannien zur Verantwortung zu ziehen und zu sagen, dass es Rache gibt, die wir nie vergessen können. Wir können die Rache nicht verzichten, die von Großbritannien einfordern. Wir machen Britannien verantwortlich für das, was in Palästina passierte. Großbritannien ist die Ursache, bis zu diesem Moment, für jeden Tropfen Blut, der in dieses Land tropft.
Ich sage euch: Ihr müsst unsere Lage mit einem zuversichtlichen Blick auf den Sieg Allahs betrachten! Wenn ihr Allah helft (den Islam ausbreitet), wird Allah euch den Sieg bringen. Wir beherrschten einst die Welt und es wird der Tag kommen, bei Gott, da werden wir die gesamte Welt beherrschen. Der Tag wird kommen, da wir die Vereinigten Staaten beherrschen, der Tag wird kommen, da wir Großbritannien beherrschen, wir werden die ganze Welt beherrschen (und alle werden in Frieden und Behaglichkeit unter unserer Herrschaft leben), außer die Juden. Die Juden werden unter uns nicht in Frieden und Behaglichkeit leben. Verrat wird weiter durch die Geschichte hindurch ihre Natur sein. Der Tag wird kommen, dass die ganze Welt sich der Juden entledigen wird.“

Wenn die Ziele der Hamas so offen geäußert werden und die offizielle Palästinenser-„Regierung“ die Verbreitung über ihr offizielles Fernsehen zulässt, dann ist wohl die Frage angebracht, wie weit der Westen den Kopf noch in den Sand stecken will.


IMRA/Fernsehen Kanal 2: Hamas-Führer Deif: Scharon hat recht – Netzarim ist wie Tel Aviv

Ehud Yaari, Korrespondent für Arabisches bei Kanal 2, berichtete über das Nachrichtenmagazin „Mishal Cham“, dass Hamasführer Mohammed Deif aus seinem Versteck in Gaza erklärte, Premierminister Ariel Scharon habe „recht, als er sagte, dass Netzarim das gleiche ist wie Tel Aviv“; er versprach, dass genau wie Isarel jetzt aus Netzarim abziehen wird, es auch letztlich aus Tel Aviv abziehen wird.

Was wieder aufzeigt, worum es im Nahost-Konflikt letztlich geht: Israels Existenz, nicht irgendwelche territorialen Streitigkeiten!