Grund NR. 4933, warum Frieden unmöglich ist

Elder of Ziyon, 15. Juni 2017

Die Times of Israel berichtete eine herzerwärmende Geschichte:

Ein Offizieller der palästinensischen Autonomie hat dem Rambam-Krankenhaus zehntausende Schekel gespendet, nachdem er dort in Haifa lebensrettende Behandlung erhielt, sagte das Krankenhaus.

Nach Angaben der Erklärung des Rambam gab der Offizielle einen Geldbetrag, um behandelten Kindern zu helfen; es handelt sich um eine Bemühung „Frieden durch Medizin zu bauen“.

Der Offizielle, der anonym bleiben möchte, wurde Anfang des Jahres im Rambam wegen Krebs stationär behandelt und sagte, er sei zu der Spende motiviert worden, nachdem er die Koexistenz in der Praxis erlebte.

„Als ich im Rambam ankam, sah ich ein medizinisches Team, das seine Patienten mit Hingabe behandelt, aber ich sah auch das Leid kranker Kinder“, sagte er nach Angaben der Erklärung. „Palästinensische Kinder, Israelis, Syrer und Kinder aus anderen Ländern, die im Rambam werden wegen schwerer Krankheiten behandelt und brauchen alle Hilfe, die sie bekommen können.“

Sein Spende wird in den Bau eines Kinder-Spielzimmers im Institut für Radiologie des Joseph Fishman Oncology Center gesteckt werden.

„Ich entschied mich für die Spende, um zu helfen menschliches Leben zu retten, ohne Rücksicht auf politische Überlegungen“, sagte er.

„Die israelische wie die palästinensisch Gesellschaft leiden unter Gewalt und ich strebe nach einer Situation, in der wir alle zu Frieden und Gesundheit beitragen können: Kinder zu behandeln, Leben zu retten, Wissen zu teilen und palästinensische Ärzte im Rambam auszubilden, um den Zustand des Gesundheitssystems und die Fähigkeiten Menschen in den PA-Gebieten zu behandeln zu verbessern und andere zu ermutigen zu spenden und zur Verbesserung der Gesundheit in unseren beiden Staaten beizutragen.“

„Die Medizin ist eine Brücke zwischen Völkern und ich hoffe, dass wir mit Hilfe dieses kleinen Beitrags und anderer wie diesem in der Zukunft ein besseres Morgen erleben“, fügte der Offizielle an.

Das ist eine wunderbare Geschichte, die zeigt, dass palästinensische Araber schätzen können, wie zumindest einige Israelis mit ihnen umgehen.

Aber es gibt ein Problem.

Der Offizielle entschied sich anonym zu bleiben.

Statt seinem Volk zu erzählen, dass er diese Spende aus Wertschätzung und im Interesse Frieden zu bringen gibt, schweigt er.

Weil seine Karriere und sein Ruf vorbei sein würden, wenn seine arabischen Nachbarn wüssten, dass er eine ansehnliche Geldsumme an ein „zionistisches“ Krankenhaus spendete.

Fakt ist, dass aller Wahrscheinlichkeit nach ein solcher Schritt Morddrohungen zur Folge haben würde.

Später nannten die PA-Medien den vermeintlichen Offiziellen und bestritten die Geschichte komplett!

Die Regierung bestritt Donnerstag Medienberichte, dass ein ranghoher palästinensischer Offizieller Geld an ein nicht palästinensisches Krankenhaus spendete.
Regierungssprecher Yousef al-Mahmud wies Behauptungen zurück, dass der stellvertretende Premierminister Ziad Abu Amr Geld an ein Krankenhaus außerhalb Palästinas gespendet habe, nachdem er dort behandelt wurde; Berichte wurden als „haltlos“ beschrieben.
Al-Mahmud sagte, Abu Amr gehe es gut und er arbeite normal; dazu stellte er fest, dass ihm nicht bekannt sei, dass Abu Amr irgendeine medizinische Behandlung in einem palästinensischen oder ausländischen Krankenhaus erhalte.

Wie kann es irgendjemand wagen auch nur zu erwägen, dass ein palästinensischer Offizieller Geld an dein „nicht palästinensisches“ Krankenhaus spendet?

Die PA ist gezwungen die Geschichte für den Offiziellen zu dementieren, denn sie ist schon von der Vorstellung bedroht, dass ein Palästinenser irgendeine Wertschätzung für israelische Juden zeigt. Sie könnte die Geschichte nicht einmal ignorieren – sie musste sie bestreiten.

Wegen der Ehre.

Denken Sie darüber nach. Es ist Ehrensache israelischen Ärzten keine Dankbarkeit zu zeigen.

Und verstehen Sie: Solange wie palästinensische Araber gehirngewaschen werden Israel und Juden zu hassen, bis zu dem Punkt, an dem sie Erklärungen abgeben müssen, die sogar Dankbarkeit gegenüber israelischen Krankenhäusern bestreiten, die sie versorgen, solange gibt es für Frieden überhaupt keine Chance.

Zeit zuzuhören

A TIME TO SPEAK, Jahrgang II, Nr. 24, Dezember 2002- Heschvan/Kislev 5763 (nicht mehr online)

Spezial: „Zehn schlechte Gründe für einen palästinensischen Staat“, das ursprünglich Teil der Ausgabe 10 (vom Oktober 2001) war, wurde ergänzt und auf den neuesten Stand gebracht. Es ist nun auf der Internetseite als separater Eintrag unter dem Titel „Zwölf schlechte Argumente für einen palästinensischen Staat“ zu finden.

“Sie spotten und planen Böses. Aus ihrer Höhe planen sie Falsches zu tun.“
Psalm 73,8

„Manchmal ist es die vordringlichste Aufgabe des Intelligenten, das Offensichtliche zu sagen.“
George Orwell

Es gibt derzeit einen populären Expertenspruch: „Der Nil ist gar kein Fluss in Ägypten“. (Ein Wortspiel: „Denial ain’t just a river in Egypt“, wobei „denial“ auch für „the Nile“ steht, während es eigentlich „Verleugnung“ bedeutet). Dieser kann gut auf all jene angewendet werden, die den Frieden im Nahen Osten dadurch erreichen wollen, dass sie Abgesandte losschicken, Shuttle-Diplomatie betreiben, Pläne entwerfen, Zeitpläne aufstellen, über Resolutionen debattieren, Konferenzen abhalten, Gastfreundschaft an Terroristen verschwenden oder als Solisten, Chor oder Claqueur in einem schlechten Quartett auftreten.

„Leugnung“ ist die Selbsttäuschung oder der Vorwand, dass Frieden dadurch erreicht werden kann, dass man Israel zwingt den arabischen Forderungen nach Territorium, Grenzen, Siedlungen, Rückzügen, Flüchtlingen und allem anderen, das ihnen einfällt, nachzugeben.

Für diejenigen, die bereit sind zuzuhören, machen die Araber selbst so deutlich wie möglich, dass

1) das „Problem“ darin besteht, dass Israel überhaupt existiert,

2) die einzige Lösung die ist, dass Israel zu existieren aufhört, alles Land den Arabern gehören sollte und alle Juden abgeschlachtet, ausgewiesen oder unterjocht werden.

Sie verbreiten diese Botschaft selbst, aber die bekannten Nachrichten-Medien sind nicht geneigt sie weiter zu verbreiten. Diejenigen, die bereit sind zu hören, können jedoch die Botschaft finden. Sie ist so klar und unzweideutig, dass die, die sie ignorieren,

1) sich nicht darum bemühen die grundlegendsten Tatsachen zu erfahren oder

2) nicht begreifen, dass ihre Ideen für Israel tödlich sind oder

3) sich der Wirklichkeit verweigern, um diese Erkenntnis zu vermeiden oder

4) beabsichtigen, dass ihre Konzepte Israel vernichten.

Die Europäische Union und die UNO geben durch ihre eigenen Berichte Zeugnis davon, dass für sie wohl die Erklärung Nr. 3 gilt, da sie durch unbarmherzige Schmähungen, Verleumdungen und Verunglimpfungen Israel als lebensunwürdig darstellen.
* * * * *

„Frieden für uns bedeutet die Vernichtung Israels, nichts anderes.“
Yassir Arafat

„Wir kämpfen nicht, damit ihr uns etwas anbietet. Wir kämpfen, damit ihr ausgelöscht werdet.“
Hassan Massawi, Hisbollah

„Wir werden mit den Schädeln der Söhne Zions [d.h. der Juden] eine Brücke in den Himmel bauen.“
Hamas-Internetseite, Dezember 2002

„Nehmt einigen Leuten den Hass weg und ihr habt Leute ohne Glauben.“
Eric Hofer

Der Journalist Ehud Ya’ari denkt über die Bedeutung der Judeophobie in der populären Unterhaltungsindustrie nach, zu lesen in „The Jerusalem Report“ vom 16. Dezember 2002:

„Reiter ohne Pferd“, der von 14 arabischen Fernsehstationen ausgestrahlte ägyptische Fernseh-Hit, ist nicht die einzige antisemitische Produktion, die jeden Abend während des Ramadan diesen Jahres über die Bildschirme galoppiert… Antisemitismus ist das letzte Wort in der arabischen Unterhaltungsindustrie geworden.

Al-Manar, die aus dem Libanon sendende Fernsehstation der Hisbollah, lässt Dr. Ghazi Hussein reden, der im Studio sitzt und kenntnisreich die typischen Charakteristika der Juden definiert, darunter „Lüge, Verrat und Habgier“… Die Werbung für das Programm schließt Videoclips ein, die versprechen, dass „Israel ausradiert wird“ – mit den entsprechenden Bildern zur Illustration.

Das syrische Fernsehen bringt eine eigen-produzierte dramatische Serie, „Der Zusammenbruch der Legenden“. Ihre zentrale Aussage ist, dass es keine archäologischen Belege gibt, die die Geschichten des Alten Testaments bestätigen; dass die uns heilige Torah nichts als eine Fälschung ist, die von den Rabbinern erstellt wurde; dass sie keine Verbindung zu den Zehn Geboten habe, sondern eine Verfälschung der Geschichte ist, die den Juden einen Anspruch auf das Land Israel verschaffen soll.

… Das palästinensische Fernsehen sendet eine Dokumentationsreihe mit einem einzigen Ziel: den „Mythos“ zu widerlegen, dass je ein jüdischer Tempel in Jerusalem stand und jeden historischen Verweis auf diese Behauptung als einen Akt der Täuschung darzustellen. Die Botschaft lautet, die Juden hätten in der Heiligen Stadt nichts zu suchen.

In der ägyptischen Serie… sehen die Juden aus, als seien sie gerade dem „Stürmer“ entsprungen und benehmen sich wie des Teufels Advokat, intrigieren, sähen Korruption und drücken generell alles aus, was es zur Menschheit an Ekligem gibt.

Die unvermeidliche Folge ist, dass eine bedeutende Anzahl, wenn auch längst nicht alle Mitglieder der jüngeren Generation der arabischen Künstler… freiwillig ihre Dienste angeboten haben, um diese Botschaft zu schärfen und stilistisch zu bearbeiten…: dass es keine Möglichkeit gibt mit den Juden Frieden zu schließen – nicht wegen irgendeiner politischen Auseinandersetzung oder eines Zusammenstoßes über Territorium, sondern weil diese Nation a priori nicht zur menschlichen Rasse gezählt werden kann. [Hervorhebung hinzugefügt] Die jüdische Religion ist eine große, fortgesetzte Lüge und die jüdische Geschichte ist die Frucht einer beständigen Verdrehung der Vergangenheit. Weiterhin bilden die Juden für den Rest der Welt auch in der Zukunft eine Bedrohung.

Seit einiger Zeit frage ich mich mit einigen Kollegen, die ihr Ohr tagtäglich den Stimmen widmen, die von der anderen Seite kommen: Wohin führt diese Kampagne? Immerhin geht es hier nicht um den Rückzug aus den Gebieten oder darum, den palästinensischen Flüchtlingen ein „Rückkehrrecht“ einzuräumen. Es ist vielmehr eine weit gehende, gefährliche Begründung, die die Rechtfertigung einer Massenexilierung der Juden aus Israel liefert – „ethnische Säuberung“ in heutigem Sprachgebrauch; und darüber hinaus gehend baut man eine Rechtfertigung für Völkermord auf!
* * * * *
Juden, die in muslimischen Gesellschaften lebten, wurden von Anfang an dem untergeordneten Status des „Dhimmi“ unterworfen, verbunden mit raffinierter Unterdrückung und Erniedrigung. Dazu gehörten u.a.

– der Zwang, eine ungeheure Kopfsteuer zu zahlen
– die Verweigerung von juristischen und Bürgerrechten
– der Zwang, eine besonderes Kennzeichen zu tragen
– der Zwang, ein „Teufelszeichen“ an ihren Türen zu haben
– der Zwang, die härtesten Arbeiten zu tun
– sie konnten jederzeit entführt und versklavt werden
– das Verbot in einem zweistöckigen Haus zu wohnen, damit sie sich nicht „über“ Moslems auf der Straße befinden konnten
– das Verbot Schuhe zu tragen
– das Verbot auf Pferden zu reiten
– das Verbot im Regen zu gehen, der ihre Verschmutzung auf einen Muslim spritzen könnte

Heute erlebt die arabische Welt, wie die verabscheuten und verachteten Juden einen Staat in ihrer Mitte schaffen, der – trotz all seiner Fehler und Unzulänglichkeiten – frei, lebhaft und blühend ist. Die arabische Welt hat alles versucht, diesen Staat zu zerstören: Kriege, Terrorismus, Blockaden, Boykotte, Propaganda – und trotz der Überlegenheit an Menschen, Ressourcen und Geld ist es ihnen nicht gelungen.

Ein solch althergebrachter und gepflegter Hass, verschlimmert durch diesen Frust, kann durch keine Konzession oder Belohnung gelindert werden, die Israel am Leben lässt.

Sich etwas anderes einzubilden, ist Verleugnung. Etwas anderes zu behaupten, ist Betrug.

Einige der Wurzeln des arabischen Hasses gegen die Juden und Israel werden in Auszügen aus „Arab Muslim Antisemitism“ (Arabisch-muslimischer Antisemitismus) von Andrew G. Bostom im FrontPage Magazine.com vom 25. November 2002 aufgezeigt:

Für die Freunde der Wahrheit ist es eine Pflicht, sich an die vorausgegangene Geschichte zu erinnern, als arabische Sprecher und PLO-Apologeten versuchten den Terrorismus gegen Juden in Israel „in Zusammenhang“ zu bringen und „die israelische Besatzung von 1967“ dafür verantwortlich zu machen. Diese Gewalt begann nicht 1967, noch nicht einmal infolge der Gründung Israels 1948; sie war nie durch geographische Grenzen beschränkt; und ihre Quelle ist nicht politischer Natur.

Wie eine vom PA-Fernsehen gesendete Freitagspredigt aus dem letzten Jahr erklärte: „Gesegnet seien die, die eine Kugel in den Kopf eines Juden schießen… den Feinden Allahs, der im Koran verfluchten Nation, die der Koran als Affen und Schweine bezeichnet…“

Es gab auch eine Zukunftsbotschaft in den Worten des von der PA ernannten Geistlichen: „Allah möge machen, dass die Muslime über die Juden herrschen. Wir werden sie in Hadera in die Luft jagen, wir werden sie in Tel Aviv und in Netanya in die Luft jagen… Wir werden Jerusalem als Eroberer betreten und Jaffa als Eroberer und Haifa als Eroberer und Aschkelon als Eroberer…“ In Bezugnahme auf ein Hadith (eine mündliche muslimische Tradition, die Mohammed und seinen Jüngern zugeschrieben wird) sagt der Prediger, dass die Natur selbst den Muslimen bei ihrer Verfolgung der Juden zu Hilfe kommen wird: „…bis die Juden sich hinter Bäumen und Steinen verstecken werden und der Baum oder Stein wird sagen: ‚Muslim! Diener Allahs, ein Jude versteckt sich hinter mir.’“ [HE: Dem Satz folgt dann in anderen „Predigten“ immer noch: „Komm und töte ihn!“]

[Dr. Bostom erklärt, wie der Mann, den die Briten als geistliches Oberhaupt der palästinensischen Muslime ernannten, fast eine halbe Million Juden auf einen Schlag tötete:]

Hadsch Amin al-Husseini wurde vom britischen Hochkommissariat im Mai 1921 zum Mufti von Jerusalem ernannt… Während der Hezte, die zu der arabischen Revolte von 1929 in Palästina führte, rief er zur Bekämpfung und Abschlachtung „der Juden“ auf – nicht nur der Zionisten. Tatsächlich waren die meisten jüdischen Opfer des arabischen Aufstands von 1929 Juden aus den Jahrhunderte alten „Dhimmi“-Gemeinden (z.B. in Hebron)…

Mit dem Aufstieg des Nazi-Regimes in den 1930-ern intensivierten der Mufti und seine Clique ihre antsemitischen Aktivitäten, um sich Unterstützung von Hitlerdeutschland, bosnischen Muslimen und allgemein der arabischen Welt für den „Jihad“ zur Auslöschung der Juden Palästinas zu sichern…

Er verbrachte den Rest des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und Italien. Aus dieser Zufluchtsstätte sorgte er für aktive Unterstützung der Deutschen, indem er bosnische Muslime und zusätzlich muslimische Minderheiten aus dem Kaukasus für besondere SS-Einheiten rekrutierte. Er wies sie an: „Tötet die Juden, wo immer ihr sie findet. Das gefällt Allah und der Religion.“

Sein gnadenloses Einreden auf deutsche, rumänische und ungarische Regierungsbeamte verursachte die Rücknahme von schätzungsweise 480.000 Ausreisegenehmigungen, die Juden bereits gewährt worden waren… Das Ergebnis davon war, dass diese Unglücklichen in die polnischen Konzentrationslager deportiert wurden. Ein 1947 der UN-Vollversammlung vorgelegtes Dokument beinhaltet den Brief des Muftis an den ungarischen Außenminister vom 28. Juni 1943 mit der Forderung der Deportation der ungarischen Juden nach Polen; er enthält diese heftige, aussagekräftige Randnotiz: „Als Konsequenz dieser Forderung wurden 400.000 Juden anschließend getötet.“…

Der angesehene Journalist und Schriftsteller David Pryce-Jones hellt den herausragenden Status des Antisemitismus im bitteren Vermächtnis des Muftis auf: „Sein Hass auf die Juden war instinktiv, stammesbedingt; er wünschte sie niederzumähen, ihnen ins Gesicht zu sagen: ‚Nichts als das Schwert wird die Zukunft dieses Landes entscheiden.’ Dass sich das unter Elend und Ruin bewahrheitete, ist Hadsch Amins Denkmal für die Nachwelt.“

Pryce-Jones Einblicke unterstreichen den immensen Einfluss der persönlichen Überzeugungen des Mufti und der Hass erfüllten Botschaften auf die Entwicklung der arabischen und palästinensischen Kultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute. Es ist unbestreitbar, dass der bösartige Antisemitismus des Mufti die arabische Politik gegenüber Israel weiter beeinflusst. Es ist nicht überraschend, dass Yassir Arafat, seit er 16 alt war, für den Mufti arbeitete und terroristische Aktionen durchführte. Arafat betrachtet den Mufti immer noch als seinen wichtigsten spirituellen und polistischen Mentor.“
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Wir hofften, es sollte Friede werden, aber es kommt nichts Gutes; wir hofften, wir sollten heil werden, aber siehe, es ist Schrecken da
Jeremia 8,15

„Dieser ungerechte Staat Israel wird ausradiert werden. Dieser ungerechte Staat USA wird ausradiert werden. Dieser ungerechte Staat Großbritannien wird ausradiert werden.“
offizielle Predigt in einer PLO-Moschee

In einem Interview mit dem PLO-Fernsehen erzählt die Mutter zweier Terror-Bomber der jüngsten Vergangenheit von ihrer Pilgerreise nach Mekka und ihren dortigen Gebeten. Ihre Gefühle werden so oft von anderen Eltern wiederholt, dass sie nicht als selten oder als Verirrung betrachtet werden können. Der Bericht stammt von Palestinian Media Watch, 12. Dezember 2002:

[Mein zweiter Sohn] wurde Shahid [Selbstmord-Bomber], als er 20 Jahre alt war. Bevor ich meine Pilgerreise [nach Mekka] machte, legte er seine Hände auf meinen Kopf und sagte: „Sei ruhig, Mutter, sei ruhig, das ist mein Wunsch. Bete für mich, dass ich ein Shahid sein werde [für Allah sterbe].“ Als ich die Runde in Mekka und Medina ging, schwor ich Allah, dass ich für ihn betete … und sagte: „Preis sei Allah, meine Kinder wollen Märtyrer sein und das ist ein besserer Tod als wir ihn haben werden, wenn wir sterben. Ihr Tod ist für Allah, Tod für unser Land, Tod für unser Jerusalem.

Ich haben einen Wunsch für alle israelischen Mütter, für alle Israelis: Sie sollen sich nicht erholen können, sie sollen nicht friedlich schlafen können, sie sollen immer Albträume haben, Tag und Nacht, wohin immer sie gehen und was immer sie tun… nicht nur wegen Bomben und Anschlägen, sondern Albträume Tag und Nacht. Sie sollen davon träumen, wie das palästinensische Volk sie tötet und sie in die Luft jagt. Sie sollen nicht entspannen und nicht schlafen können. Nicht sie und nicht ihre Söhne, nicht ihre Kinder, auch nicht die israelische Armee. Die sollen nicht in der Lage sein mit dem Bus zu reisen, keinen Panzer fahren, nicht einmal mit dem Fahrrad fahren können. Wo immer sie sich hin wenden, die Israelis sollten [jemanden] sehen und sagen: „Vielleicht ist das ein Palästinenser.“ …

Kein Israeli, wer auch immer, sollte in Ruhe leben können. Selbst in ihrem Schlaf werden sie Albträume haben. Wir werden sie Tag und Nacht in die Luft jagen, wo immer sie hin gehen. Und ich als die Mutter zweier Märtyrer, wenn ich Israelis sehe, dann werde ich mich unter ihnen in die Luft sprengen.“

Der Kommentar des Interviewers: „Natürlich sind wir immer sehr stolz auf alle unsere Märtyrer.“

Hassa Nasrallah, Hisbollah-Chef, am 15. November 2002 (von MEMRI übersetzt):

Wir betrachten Amerika als einen Feind der islamischen Nation, haben aber bisher noch keine direkten militärische Aktionen durchgeführt.

Die Nation hat den Gebrauch von Selbstmordanschlägen aufgenommen, ohne den Akt des Selbstmords ist der Kampf bedeutungslos. Die amerikanische Regierung und die Experten in Amerika und Israel wie auch die Generale waren nicht in der Lage, das Konzept des Selbstmords und die Waffen der Selbstmordangriffe zu eliminieren.

… Wir müssen dafür arbeiten, das Konzept des Todes für die Verwirklichung von Allahs Weg wie auch den Akt des Selbstmords in der [islamischen] Nation zu verbreiten um unser Land zu beschützen.“

Aus einer offiziellen Predigt in einer PLO-Moschee, die vom PLO-Fernsehen gesendet wurde. Der Bericht stammt von PMW (Palestinian Media Watch) vom 11. Dezember 2002:

Preis sei Allah, der [die Juden] verflucht hat, die Brüder von Affen und Schweinen, mit einem Strom von Flüchen, der weiter gehen wird, bis die Toten auferstehen. Er hat uns vor ihrer Bösartigkeit und ihrer Arroganz gewarnt… Die Juden sind Juden und uns ist es verboten ihre Charakterzüge auch nur einen Augenblick zu vergessen…

O [muslimische] Diener Allahs! … Wir sind die Gläubigen der Wahrheit und im wahren Glauben. Allah liebt die, die für ihn kämpfen. Allah sagt zu den Juden und den Götzenverehrern: „Euer Gott hat erklärt, dass er bis zur Wiederauferstehung mit Sicherheit gegen sie [die Juden] alle [Araber und Muslime] schicken wird, die sie mit furchtbare Qualen betrüben werden.

… Mohammed warnte uns strengstens vor ihnen. Er sagte, nachdem er sie aus Arabien vertrieben hatte, … dass [Muslime] die mit der Wahrheit sind und die Juden nur Falschheit haben.“
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Seit Beginn des „Olso-Friedensprozesses“ haben PLO-Führer zugegeben, dass dieser ein Trick ist, geschaffen um Israel für den letzten, Tod bringenden Schlag zu schwächen [vgl. Ausgabe 4]. Die PLO hat nie ihre Charta geändert, die immer noch als Grund ihrer Existenz die Zerstörung Israels definiert. Nun wollen einige Meinungsmacher im PLO-Land den Vorwand fallen lassen, dass die PLO eine Koexistenz mit Israel anstrebt. Auszüge aus dem Bericht von Khaled Abu Toameh aus der „Jerusalem Post“ vom 15. Dezember 2002:

Rund 70 prominente palästinensische Personen haben eine Petition unterzeichnet, die die Autonomiebehörde aufruft, die Oslo-Vereinbarungen zu aufzuheben.

Dies ist das erste Mal, dass eine so große Gruppe weithin respektierter und einflussreicher Palästinenser eine solche öffentlichte Forderung nach Abschaffung der Oslo-Vereinbarungen und zur „Option des Widerstands“ gegen Israel veröffentlicht hat.

Zu den Unterzeichnern der Petition gehören Mitglieder des Palästinensischen Legislativrats und des palästinensischen Nationalrats, wie auch Universitäts-Lehrer, Akademiker, Juristen, frühere Bürgermeister, Ärzte, politische Aktivisten, Arbeiter, Mitglieder der Studentenverbindungen und Geschäftsleute.

„… Wir rufen die arabischen Staaten und ihre Führungen auf, vornehmlich die Autonomiebehörde, die Oslo-Vereinbarungen zurückzuweisen“, heißt es in der Petition… Wir rufen auch zur Zurückweisung separater und bilateraler Vereinbarungen auf, die uns gegen unseren Willen zur Befreiung und [gegen] die arabische Solidarität aufgedrängt werden.“

Die Petition beschwört die PA den Schaden zu reparieren, der aus den Oslo-Vereinbarungen entstanden ist und „den nationalen Willen zum Widerstand zu vereinigen“.
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Der saudische Innenminister, Prinz Nayef Ibn Abd Al-Aziz, behauptet, dass „die Zionisten“ hinter dem Terrorismus des 11. September stecken. Aus einem Interview mit einer kuwaitischen Zeitung, wie MEMRI am 3. Dezember 2002 berichtete:

Prinzi Nayef betonte, dass die Beziehungen zwischen der saudischen und der US-Regierung stark sind, trotz der zionistisch kontrollierten Medien, die die Vorfälle des 11. September manipulierten und die öffentliche Meinung in den USA gegen die Araber und den Islam richtete. Prinz Nayef sagte: „Wir setzen große Fragezeichen und fragen, wer die Ereignisse des 11. September beging und wer vo ihnen profitierte. Wer profitierte von dem Geschehen am 11.9.? Ich denke, sie [die Zioinisten] stecken hinter diesen Ereignissen.“…
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Die IDF (Israel Defense Forces – israelische Verteidigungskräfte) zahlt Entschädigungen an palästinensische Araber, denen sie – auch unabsichtlich – Schaden zugefügt hat. Wie diese Praxis ausgenutzt werden kann, wird in einem Bericht vom 10. Dezember 2002 aufgezeigt:

Verschiedene Palästinenser bezeugten, dass sie gefälschte Ansprüche gegen die IDF eingereicht haben, wegen Verletzungen, die sie nach eigenen Angaben erhielten. Sie wollten so Entschädigungen von Israel erhalten. Sie sagen auch, dass viele andere Palästinenser in der Vergangenheit solche falschen Ansprüche gestellt haben.

… Ein Verdächtiger sagte gegenüber Sicherheitsquellen vor einigen Monaten aus, dass er behauptete, von Steinen verwundet worden zu sein, die von palästinensischen Kindern auf IDF-Soldaten geworfen wurden. „Also ich dort stand, wurde ich am Kopf von einem Stein getroffen, der von einem der Kinder nicht weit genug geworfen wurde.“ Der Verdächtige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort sagte ihm ein Arzt, dass er ein Beschwerdeformular erhalten würde, das die IDF verantwortlich machen würde und das es ihm ermöglichte Schadensersatzansprüche vom Staat Israel zu verlangen.

Der Verdächtige sagte, dass Dr. Zahar, der ihn wegen seiner Verletzungen behandelte, ihn überzeugte eine falsche Beschwerde einzureichen; er sagte ihm, dass so etwas schon häufig gemacht worden war.

Ein weiterer palästinensischer Verdächtiger fiel am 26. Oktober 2002 die Treppe in seinem Haus hinunter und brach sich ein Bein. Nach der Aussage des Verdächtigen überzeugte ihn sein Nachbar eine falsche Beschwerde einzureichen, in der er behauptete, die Verletzung sei das Resultat von Schlägen, die ihm IDF-Soldaten zufügten. Dies, so sagte ihm sein Nachbar, würde bedeuten, dass er Entschädigung beanspruchen könnte.

… Der Verdächtige tat, was sein Nachbar vorschlug. Er erhielt ein medizinisches Formular, das er von IDF-Soldaten geschlagen worden sein, reichte Beschwerde ein und erhielt $200. Er fügte hinzu, dass er viele andere Palästinenser kannte, die ähnlich gefälschte Ansprüche erhoben. Er betonte, dass das Ziel war, von Israel so viel Geld wie möglich durch Entschädigungen zu bekommen.

„Ich hörte, dass es viele Leute gab, die ähnlich falsche Ansprüche angemeldet hatten. Es gibt Leute, die Zuhause verletzt wurden und bei Ankunft im Krankenhaus behaupteten, dass Soldaten sie geschlagen hätten. Israelische Soldaten verletzten sie nicht. Sie wurden in Unfällen wie einem schlimmen Sturz verletzt, wie in meinem Fall. Das Ziel ist, Entschädigungszahlungen von Israel zu erhalten.“

[Kommentar: Diese Opfer sind in den neuen Zählungen der Medien der durch die Juden verwundeten Araber enthalten.]
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Es ist Brauch, am muslimischen Feiertag Eid al Fitr den Kindern Geschenke zu geben. Dieses Jahr war ein beliebtes Geschenk zu dieser Gelegenheit eine Osama bin Laden-Puppe.

 

EU-finanzierte palästinensische „Menschenrechts“-Gruppe befürwortet Terror und die Ermordung israelischer Zivilisten

Itamar Marcus und Barbara Crook, Palestinian Media Watch Bulletin, 9. September 2005 (Link existiert nicht mehr)

Das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) stellt sich selbst als legitime Menschenrechts-Organisation dar. Sie wird international auch als solche wahrgenommen und erhält Gelder von der Europäischen Kommission, Irland, Dänemark, Norwegen, der Ford Foundation und anderen (Liste folgt unten).

Die Untersuchung von Äußerungen der PCHR durch Palestinian Media Watch zeigt jedoch ein alarmierendes Muster der Verteidigung von Terroristen und ihren Aktivitäten auf. Zwei kürzlich erfolgte Presseerklärungen, eine aus dieser Woche, eine aus dem letzten Monat, tadeln die Terrorgruppen wegen ihrer Nachlässigkeit bei der Umsetzung des Terrors gegen Israel – allerdings nur, weil ihre auf israelische Zivilisten zielenden militärischen Aktivitäten von zivil besiedelten palästinensischen Gebieten ausgeführt wurden, was palästinensische Opfer zur Folge hatte.

Schlimmer noch: PCHR geht über die Unanständigkeit des Ignorierens israelischer Opfer dieser oft tödlichen Terrorangriffe hinaus – durch wurden im letzten Jahr drei israelische Kinder unter vier Jahren und andere Zivilisten getötet. Obwohl diese Angriffe gegen israelische Zivilisten gerichtet sind, unterstützt PCHR ausdrücklich die Vorstellung der Fortsetzung der „militärischen Aktivitäten“, so lange die Terroristen ihre Abschussstellen so wählen, dass palästinensische Opfer vermieden werden.

Letzten Monat starteten palästinensische Terroristen Raketenangriffe gegen Zivilisten in der israelischen Stadt Sderot. Dieser Terrorangriffe schlugen fehl. Eine Rakete traf ein palästinensisches Krankenhaus, eine andere traf ein Haus; sie tötete ein palästinensisches Kind und verletzte neun weitere.

Als Antwort gab die PCHR eine langatmige Presseerklärung, in der sie die Terroristen kritisierte – nicht, weil sie Raketen gegen israelische Zivilisten schoss, sondern wegen ihrer „wiederholten Fehler“; d.h. sie trafen palästinensische Zivilisten statt israelische Zivilisten.

Darüber hinaus ging die selbst ernannte „Menschenrechts“-Organisation so weit ausdrücklich den fortgesetzten Terror gegen Zivilisten fortzusetzen. Im Schluss-Absatz nannten sie, statt diese Angriffe zu verurteilen, durch die israelische Kinder getötet worden sind, Bedingungen für solche Anschläge: Zukünftige Angriffe sollten von akzeptablen Stellen aus geführt werden:

Das PCHR … ruft sie auf [„den Widerstand“] davon Abstand zu nehmen jegliche militärischen Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten zu starten…“

Die PCHR-Praxis den Terroristen, deren Raketen ausschließlich auf Zivilisten abgeschossen wurden, als „Widerstandskämpfer“ zu bezeichnen, ist genauso unangemessen für eine Gruppe, die „Menschenrechte“ verteidigt.

Diese Woche ging das genauso weiter, als die Explosion eines Waffenlagers der Hamas, das sich in einem Wohngebiet befand, vier palästinensische Zivilisten tötete. Die PCHR-Erklärung endete mit einer weiteren Äußerung, die den Terror befürwortet:

„PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen an ihre Pflichten bezüglich des Schutzes der Zivilisten und ruft sie auf von jeglicher militärischer Aktivität innerhalb oder in der Nähe von Wohngebieten Abstand zu nehmen…

Die PCHR verurteilt ebenfalls die Anwendung von Gewalt und Waffen, um Wut und Frust auszudrücken.“

Die Gesamtbotschaft der PCHR ist als, dass Terrorangriffe auf israelische Zivilisten akzeptierbarer „Widerstand“ sind – so lange sie von abseits palästinensischer Zivilisten aus erfolgen und so lange durch sie nur Israelis sterben. In Übereinstimmung mit dieser Ideologie drückt keine einzige der Presseerklärungen der PCHR-Internetseite eine Verurteilung für einen Raketenangriff auf, der zivile Ziele getroffen und israelische Zivilisten, einschließlich kleiner Kinder, getötet hat.

Untersuchungen von Palestinian Media Watch haben ebenso festgestellt, dass PCHR Nachrichten fälscht, damit sie in ihre antiisraelische politische Agenda passen.

Ein Beispiel dafür ist die Presseerklärung vom 16. Juli, ausgegeben, nachdem Israel drei palästinensische Terroristen tötete. Während alle drei palästinensischen Tageszeitungen die Toten als Mitglieder der Hamas oder des Islamischen Jihad identifizierten, berichtete das PCHR in seiner Presseerklärung, dass es nur Israel sei, das ihre Mitgliedschaft in den „Widerstandsgruppen“ „behaupte“. „Die IOF [Israeli Occupation Forces] erklären“, dass sie „zum militärischen Flügen der Hamas gehören“.

Die Verdrehung erlaubt dem PCHR die wahre Identität der Terroristen zu unterschlagen und seine irreführende Behauptung zu unterstützen Israel schieße auf „Zivilisten“. Die Überschrift ihrer Presseerklärung betonte diese Lüge: „IOF [Israeli Occupation Forces] eskalieren Angriffe auf zivile Ziele.“

Zusätzlich wirft die Definition des PCHR von Hamas und des Islamischen Jihad – Gruppen, die sich auf Selbstmordterror gegen Zivilisten spezialisieren und die auf den Terrorlisten Amerikas und europäischer Länder stehen – als „Widerstandsgruppen“ weitere Fragen bezüglich des Status des PCHR als legitime „Menschenrechts“-Organisation auf.

Nachrichten zu fälschen, um Israel zu verleumden, ist nicht palästinensisches Menschenrecht, sondern palästinensische Propaganda. Terroristen anzuweisen palästinensische Zivilisten zu schützen, während weiter Raketen abgeschossen und andere Angriffe auf Israelis ausgeführt werden, ist keine Verteidigung der Menschenrechte, sondern Verteidigung von und Werbung für Terror.

Europäische und amerikanische Spender

Ihre Internetseite zeigt auf, dass das PCHR von den folgenden europäischen Institutionen finanziert wird:

  • Die Europäische Kommission
  • Die schwedische Abteilung der International Commission of Jurists
  • Oxfam Niederlander
  • Christian Aid (Großbritannien)
  • Dänische Kirchenhilfe
  • Ireland Aid
  • Die königlich-dänische Vertretung bei der PA
  • Die Vertretung Norwegens bei der PA

Zu den Spendern aus den USA gehören:

  • Die Ford Foundation
  • Der Open Society Fund
  • Grassroots International

Das PCHR hat beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat einen „Besonderen Berater-Status“.

Dies scheint ein weiteres Beispiel für die wachsende Zahl dokumentierter Fälle zu sein, bei denen gut meinende westliche Organisationen palästinensische Projekte und Organisationen finanzieren, die entweder direkt oder indirekt Terroristen bewerben, unterstützen oder ehren.

PCHR Presseerklärungen

Die PCHR-Presseerklärung dieser Woche, ausgegeben nach der Explosion des Waffenlagers, kommt zu diesem Schluss:

„PCHR bleibt tief besorgt angesichts der fortgesetzten Lagerung von Sprengstoffen in zivilen Siedlungsgebieten durch die palästinensischen Widerstandsgruppen; dies gefährdet das Leben palästinensischer Zivilisten und verletzt ihr Lebensrecht.“
[PCHR-Presseerklärung, 6. September 2005]

Dem folgt eine Ermahnung an die „Widerstandsgruppen“, keine „militärischen Operationen“ in oder um zivile Gebiete zu unternehmen:

“Das PCHR verurteilt solche Taten scharf und bleibt tief besorgt wegen der wiederholten Fehler beim Abschuss dieser Raketen, dass [palästinensisch] zivile Gebiete getroffen und Zivilisten gefährdet wurden. Das PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen auch an ihre Verantwortung bezüglich des Schutzes der Zivilisten, dass sie das internationale Recht einhalten; es ruft sie auf von der Ausführung jeglicher militärischer Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten Abstand zu nehmen.“
[PCHR-Presseerklärung, 3. August 2005]

Schlussfolgerungen

Das westlich finanzierte Palestinian Centre for Human Rights ist an der antiisraelischen Hass-Propaganda beteiligt, fälscht Nachrichten um Israel zu verleumden, weist Terroristen zu akzeptablen Orten an, von denen aus sie israelische Zivilisten ermorden können, und verurteilt palästinensische Raketenangriffe, weil sie ihre israelischen Ziele verfehlten und statt dessen Palästinenser töteten. Die Organisationen, die dieses Zentrum in dem Glauben fördern, sie trügen zur Sache der Menschenrechte bei, finanzieren in Wirklichkeit Terror-Werbung und müssen die Verantwortung für die Folgen teilen.

Kirche(n) im Heiligen Land, Negativbeispiel 2 – Neuer Patriarch: Kein Land für Juden

Christliche Führer unterzeichnen geheimes Dokument, das den Verkauf von Jerusalemer Schlüsseleigentum ablehnt

Aaron Klein, WorldNetDaily, 26. November 2005

Jerusalem – Der Man, der letzte Woche als griechisch-orthodoxer Patriarch von Jerusalem inthronisiert wurde, unterzeichnete ein Geheimdokument, das ihn verpflichtet den kürzlich erfolgten Verkauf von Land an jüdische Gruppen zu anullieren; das Land umfasst Schlüsseleingänge in die Jerusalemer Altstadt. Der Patriarch soll Äußerungen dahin gehend gemacht haben, dass Juden in gewissen Teilen von Jerusalem leben.

Der neu eingesetzte griechisch-orthodoxe Führer, Theofilos III., wurde Dienstag in einer Zeremonie in der Grabeskirche gekrönt, obwohl Israel Einwände erhoben hat; Israel debattiert derzeit darüber, ob er als offizieller Jerusalemer Patriarch anerkannt werden soll – als Führer von 100.000 Christen im Heiligen Land.

Theofilos versucht die Nachfolge des derzeitigen Patriarchen Ireneos anzutreten, den Kirchenoffizielle im Mai aus dem Amt zu verdrängen versuchten, indem sie neue Wahlen zum Patriarchen abhielten, weil es Vorwürfe gab, Ireneos habe Kirchengrundstücke in Jerusalem an jüdische Gruppen vermietet. Diese Vermietungen, die letztes Jahr für einen Zeitraum von 98 Jahren unterzeichnet wurden, schließen zwei Hotels ein, die einen großen Teil des Jaffa-Tores bilden, dem Haupteingang in die Altstadt Jerusalems.

Der Eigentumstransfer erboste die beträchtliche palästinensische Mitgliedschaft der Kirche, die Jerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen Staates beansprucht.

Ireneos, weiterhin von Israel als Patriarch anerkannt, hat bisher den Forderungen der orthodoxen Weltkirchenführer widerstanden abzutreten; er behauptet ein früherer Mitarbeiter habe die Mietverträge ohne sein Wissen unterschrieben. Den Vermietungsverhandlungen nahe stehende Quellen sagten gegenüber WND, der Handel wurde vom Finanz-Geistlichen für die Konten der Kirche bei der Israel-Bank unterschrieben und dass Ireneos direkt in den Transfer des Eigentums verwickelt war.

WND hat vor der neuen Patriarchenwahl erfahren, dass Theofilos mit einigen anderen Kandidaten für das Amt, ein geheimes Kirchendokument unterschrieb, mit dem sie erklären, dass sie im Falle ihrer Wahl zum Kirchenführer alle Transaktionen annullieren würden, die von Ireneos gemacht wurden, einschließlich der Vermietung vom Jaffa-Tor.

Das an die palästinensische Autonomiebehörde gerichtete und WND vorliegende Schriftstück erklärt: „Wir, die Kandidaten der griechisch-orthodoxen Kirche, stimmen hiermit zu, dass wir verpflichtet sind dem Gesetz des griechisch-orthodoxen Patriarchats zu folgen… Im Falle unserer Wahl werden wir für die Aufhebung aller Transaktionen arbeiten, die in der Zeit von Ireneos I. vorgenommen wurden und wir werden die orthodoxen religiösen Fundus behalten.“

Hochrangige Quellen aus dem Kirchenumfeld sagten, das Dokument wurde von einem Minister der PA entworfen wurde, wobei der Widerruf der Vermietung der Jaffator-Hotels durch Ireneos an jüdische Gruppen ausdrückliches Ziel war.

„Die Kandidaten wurden praktisch von den Palästinensern erpresst, dass sie, wenn sie das Dokument nicht unterschrieben und die Vermietung rückgängig machten, nicht die Genehmigung der PA als Kandidaten bekommen und nicht bei den Wahlen antreten könnten“, sagte eine Quelle gegenüber WND. „Das ist eine offen rassistische Politik gegen die Juden. Wenn Friedensvorschläge Erfolg haben und Jerusalem jemals geteilt wird, dann wollen die Palästinenser das Jaffator, aber Ireneos’ Vermietung würde es Israel überlassen.“

Ein hochrangiger Kirchenführer, der Ireneos nahe steht, sagte WND gegenüber: „Theofilos hat Äußerungen getätigt, dass er kein Jerusalemer Land an Juden gegeben hat. Er stimmt mit den Palästinensern überein, dass sie die Rechte an Ostjerusalem haben.“

Theofilos wurde im August durch die Heilige Synode der Kirche mit 14 Stimmen ohne Gegenstimme gewählt; die Heilige Synode ist die höchste kanonische Autorität in der Kirche.

Für die Einsetzung eines neuen Patriarchen ist die Zustimmung von Israel, Jordanien und – traditionell – die palästinensisch Autonomiebehörde nötig. Jordanien wie auch die PA haben Theofilos genehmigt. Aber Israel sagt, dass Theofilos die Übereinstimmung mit den offiziellen israelischen Wahlverfahren fehlt und hat ein Komitee eingesetzt, dass sich aus hochrangigen Ministern eingerichtet, um die Anerkennung von Theofilos zu diskutieren.

Ireneos belegt weiterhin das Quartier des Patriarchen und nahm an der Einführungsfeier von Theofilos nicht teil.

Im Gespräch mit WorldNetDaily sagte Ireneos, er könne das geheime Dokument zur Annullierung des Verkaufs am Jaffator nicht kommentieren, sagte aber: „Hier wird in Sachen der Wahl von Theofilos einige Spielchen und Versuche mich abzusetzen.“

„Die Wähler wurden erpresst Theofilos zu unterstützen. Ihnen wurde von Priestern und Bruderschafts-Mitgliedern und anderen gesagt, dass sie, wenn sie nicht für Theofilos stimmten, aus der Kirche geworfen würden. Dokumente mussten unterschrieben werden, darunter ein Brief, in dem es hieß: Ich stehe nicht auf der Seite von Ireneos.“

Ireneos sagte, er werde nicht als Patriarch zurücktreten und „erwarte begierig“ auf die Entscheidung des israelischen Komitees.

Ein in die Patriarchen-Wahlen verwickelter Lobbyist, der mit WND unter der Bedingung sprach anonym zu bleiben – er behauptete, dass er sich sonst in Gefahr befindet – sagte: „Es gibt sehr deutliche Hinweise, dass arabische Politik im Spiel war, als die Synode entschied Theophilos zu wählen. Es gab dabei direkte Erpressung.“

Der Lobbyist fuhr fort: „Das Dokument, das Theofilos und die anderen Kandidaten unterschrieben, ist schlichter, purer Rassismus. Die Kirche hat eine sehr große palästinensische und jordanisch-arabische Gemeinde. Der einzige Grund, dass die Kirche die Jaffator-Vermietung annulliert haben will, liegt darin, dass sie Jerusalemer Grundbesitz an die Juden überschrieb.“

Kirche(n) im Heiligen Land, Negativbeispiel 1 – „Frieden“ durch Antisemitismus

Joseph D’Hippolito, FrontPage Magazine, 9. Februar 2005

Wenn die Israelis und die Palästinenser jemals einen Frieden erzielen sollten, dann wahrscheinlich nicht als Ergebnis der Bemühungen der prestigeträchtigsten christlichen Prälaten des Heiligen Landes.

In „Patrarch of Terror“ (Patriarch des Terrors) stellte das FrontPage Magazine den Antisemitismus des lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Michel Sabbah, und seine kollaborationistische Beziehung zu Yassir Arafat bloß. Allerdings ist Sabbah nicht alleine.

Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Irineos I., und sein ehemaliger Sprecher, Vater Atallah Hanna, haben in ihrer kollaborationistischen Kampagne sogar noch bösartigere Rhetorik benutzt. Diese Reden schlossen die Unterstützung von Selbstmord-Bombern, Vorwürfe des Gottesmordes gegen die Juden und die Werbung für ihre Vertreibung aus dem Heiligen Land ein.

Irineos wurde ursprünglich im September 2001 zum griechisch-orthodoxen Patriarchen ernannt worden, aber übernahm das Amt bis zum Januar diesen Jahres offiziell nicht. Entsprechend der Abläufe der griechisch-orthodoxen Kirche müssen örtliche Regierungen der Ernennung zustimmen. Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde – zwei der drei Gebiete, in denen das Patriarchat liegt – genehmigten Irineos. Israel hielt die Genehmigung zurück, weil es ihn der Unterstützung Arafats verdächtigte.

Der israelische Verdacht wurde im Juli 2001 durch einen Brief bestätigt, den Irineos an Arafat und den diplomatischen Vertreter der PA in Griechenland, Abdullah Abdullah, schrieb. Damals war Irineos der diplomatische Vertreter des Patriarchats in Athen; er war einer von fünf Kandidaten, die von Israelis Justizminister Meir Schitrit abgelehnt wurden. Also bat Irineos Arafat, dass der seinen Einfluss in der arabischen Welt nutzte, um auf Israel Druck auszuüben und es umzustimmen.

Obwohl sein Englisch unbeholfen ist, ist die Botschaft von Irineos klar:

„Sie kennen meine Meinung bezüglich der Heiligen Stadt Jerusalem, wie auch die Unterstützung, die ich in der Vergangenheit im Kampf Ihres Volkes und Ihrer Nation fortlaufend angeboten habe.

Sie kennen meine vielfachen Interventionen für die Recht der palästinensischen [sic] beim verstorbenen Patriarchen Diodoros und der griechischen Regierung und den internationalen Foren, damit sie ihren unabhängigen Staat mit der Hauptstadt Jerusalem haben.“

Aber hier kommt der vernichtendste Beweis des Briefes:

„Und schließlich kennen Sie die Gefühle der Abscheu und der Respektlosigkeit, die alle Priester des Heiligen Grabes für die Nachkommen der Kreuziger unseres Herrn Jesus Christus, eigentlich die Kreuziger Ihres Volkes, empfinden, sionistische [sic] jüdische Eroberer des Heiligen Landes Palästina.“

Sollte Arafats Einfluss sich als erfolgreich erweisen, fuhr Irineos fort, „seien Sie versichert, Herr Präsident, dass die Rechte des heiß geliebten palästinensischen Volkes an der Heiligen Stadt Jerusalem in mir ihren ‚heißesten’ Helfer finden werden. Unser geliebter Herr Chouri [Arafats persönlicher Sekretär] wird Sie entsprechend darüber informieren, was wir bezüglich der Grundstücksfragen unseres Patriarchats in den Grenzen der Altstadt besprochen haben.“

Irineos schlägt mehr als ein „quid pro quo“ vor. Er schlägt gemeinsame Anstrengungen vor, jegliche jüdische Anwesenheit in Jerusalem zu beseitigen – und irgendwann die in ganz Israel.

Ein dem israelischen Kabinette 1998 vorgelegter Sicherheitsbericht stellte fest, dass die Autonomiebehörde kirchlichen Grundbesitz, insbesondere in Jerusalem, zu kontrollieren sucht. Das große Ziel der Palästinenser ist das griechisch-orthodoxe Patriarchat, das die größte und reichste Kirche des Heiligen Landes ist. Das Patriarchat verdankt seinen Reichtum ausgedehntem Landbesitz in ganz Israel, den es über die Jahrhunderte hindurch anhäufte – einschließlich des Landes, auf dem Israels Parlament, die Knesset steht, sowie die Amtssitze des Präsidenten und des Premierministers.

Der Bericht erklärte auch, dass „Chouri“, die falsche Schreibung von Ramzi Khouri, mit Marwan Barghouti von der Fatah zusammenarbeitete, um eine Union der orthodoxen palästinensischen Christen zu schaffen, die als Druckmittel der palästinensischen Autonomiebehörde agieren könnte. Die PA begreift, dass die Kontrolle über die Heiligen Stätten der Christen in Jerusalem ein machtvolles Druckmittel benutzt werden kann, um internationalen politischen Einfluss in der christlichen Welt zu gewinnen“, sagt der Bericht.

„Die PA hat ihre indirekte Kontrolle über die Geburtskirche in Bethlehem als Mittel der Beeinflussung der griechisch-orthodoxen und armenischen Patriarchate genutzt, durch die sie die politische Haltung der griechischen Regierung und der Europäischen Union beeinflusst.“

Das Ziel ist letztlich, die Eroberung durch Landerwerb und Rücknahme von Pachtvereinbarungen, sollte die Gewalt nicht ihr Ziel erreichen.

„Die (israelische) Regierung befürchtet, dass Israel sich in ein paar Jahren einem Patriarchat von Arabern gegenüber sieht, die 50 Prozent des Landes der Innenstadt hält“, erklärt ein Investment-Bericht von Capital Property Consultants, einer Jerusalemer Maklerfirma. „Israel ist immer davor auf der Hut gewesen, dass die älteste und mächtigste Kirche Jerusalems (die griechische) unter die Herrschaft eines pro-palästinensischen Patriarchaten gerät, weil es fürchtet, dass könnte in Land-Streitigkeiten enden, wenn langfristige Pachtverträge auszulaufen beginnen.“

Ireneos drückte seine antiisraelische Haltung auch in einem Brief mit Briefkopf des Patriarchats aus, den er während der Belagerung der Bethlehemer Geburtskirche an Arafat und Abdallah schrieb, die begann als palästinensische Bewaffnete die Kirche angriffen und sie darin verbarrikadierten. Ireneos’ unbeholfenes Englisch verbirgt seine Haltung nicht, wie diese Auszüge zeigen:

„Mit extremem Zorn sehen wir die Aggression gegen Ihr Hauptquartier in Ramallah, eine Tatsache, die die Erniedrigung zeigt, mit der die israelische Regierung die rechtmäßige Führung des palästinensischen Volkes unterdrückt, aber auch ihre Gleichgültigkeit dem Friedensprozess und der internationalen Gemeinschaft gegenüber beweist. Die Belagerung des Heiligsten unter den Schreinen der Geburtskirche in Bethlehem macht ihre Absichten noch deutlicher.

Wir möchten Sie versichern, Herr Präsident, dass das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem und ich selbst Seite and Seite mit Ihrem Volk in diesem Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit steht.

Wir beten zum allmächtigen Gott der Liebe, dass er Ihnen Erfolg und Sieg in diesem heiligen Kampf schenkt und ebenso hilft, Seinen Frieden im Heiligen Land zu schaffen.“

Beide Briefe wurden von der israelischen Tageszeitung Ma’ariv als Teil einer Artikelserie zwischen Dezember 2002 und Januar 2004 über die pro-palästinensische Haltung von Ireneos veröffentlicht. Ireneos antwortete mit einer Verleumdungsklage, zog diese aber im Dezember zurück. Er zahlte sogar 10.000 Schekel plus Mehrwertsteuer – insgesamt etwas mehr als 2.000 US-Dollar – um die Anwaltskosten von Ma’ariv zu decken.

Trotz des Briefs von Ireneos und der öffentlichen Opposition von Ministern wie Nathan Sharansky und Benjamin Netanyahu konnte Premierminister Ariel Sharon erfolgreich für die Bestätigung von Ireneos eintreten. Die Gründe dafür liegen in interner Parteipolitik, Druck von Grundstücks-Interessen und – wie Sharon-Sprecher Dov Weisglass 2002 dem Nachrichtendienst Arutz Sheva sagte – Druck aus den USA.

Hanna, ein in Haifa geborener Araber, diente als Sprecher des Patriarchats, als er im Juni 2002 subtil für Selbstmordanschläge als Teil der palästinensischen „Intifada“ eintrat, als er in Abu Dhabi zu einem von der Arabischen Liga geführten Think Tank sprach.

„Einige Freiheitskämpfer übernehmen das Märtyrertum oder Selbstmord-Anschläge, während andere sich für andere Maßnahmen entscheiden“, zitiert die „Gulf News“ Hanna. „Erwarten Sie nicht von uns, dass wir aus der Ferne zuschauen. Wir befinden uns in einem Kampf, ob er nun mit Märtyrertum oder anderen Mitteln geführt wird. Die Muslime und die Christen sind eins und können nicht vom Kampf um die Befreiung Palästinas getrennt werden.“

Ireneos, der noch bestätigt werden musste und solch ungünstige Publicity nicht brauchen konnte, feuerte Hanna im Juli. Einen Monat später verhaftete und befragte die israelische Polizei Hanna wegen des Verdachts zur Aufhetzung zu Gewalt, der Beziehungen zu Terrorgruppen und illegalen Besuchs Syriens und des Libanon, die sich weiter im Kriegszustand mit Israel befinden. Hanna verließ das Land um sich mit dem Führer der Hisbollah, Scheik Hassan Nasrallah, zu treffen; daher setzte die Polizei Hanna unter Hausarrest und zog seinen Pass ein.

Trotzdem hat Hanna seitdem eher noch schmählichere Rhetorik benutzt, ohne irgendeinen öffentlichen Protest von Ireneos. Bei einem Empfang in Haifa am 11. Januar 2003 drückte Hanna nachdrücklich seine Unterstützung für Selbstmord-Bomber aus:

„Die Fedajin sind die Helden dieser Nation Wir sind stolz auf sie und lehnen resolut jeden Versuch ab ihre Taten zu diffamieren. Sie begehen keinen Selbstmord, wie manche behaupten, und sie sind keine Terroristen, wie andere behaupten – sie widersetzen sich der Besatzung. Wir unterstützen die Märtyrer-Operationen uneingeschränkt.“

Sechs Tage später war Hanna auf einer Kundgebung in der Grabeskirche in Jerusalem noch enthusiastischer:

„Märtyreroperationen sind ein exzellenter und guter Weg der zionistischen Invasion in palästinensischem Land Widerstand zu leisten. Vor der Grabeskirche segnen wir die Seelen der heldenhaften Shahide (Märtyrer) und die Familien der Shahide.

Die Namen der Fidaiyin-Shahide werden in der Geschichte unseres palästinensischen und arabischen Volkes in heiligen, weißen Buchstaben eingeschrieben sein. Die Stimmen derer, die diese Helden- und Ehrentaten diffamieren, sind nicht mehr als unnormale Stimmen, die nicht für die arabishe und palästinensische öffentliche Meinung stehen.“

Aber Hanna hob sich die extremste Rede für seine Predigt am 19. Januar 2003 auf – dem orthodoxen Epiphanias-Fest:

„Palästina geht vom (Mittel-)Meer bis zum (Jordan-)Fluss. Wir lehnen nachdrücklich jegliches Zugeständnis zu auch nur einem Körnchen unseres kostbaren Heimatlandes ab. So, wie Ramallah, Gaza, Nablus und Jenin palästinensische Städte sind, sind das auch Haifa, Nazareth, Jaffa, Ramle, Lod, Beersheva, Safed und andere palästinensische Städte.

Wir glauben nicht an einen so genannten ‚Frieden mit Israel’, denn Frieden kann man nicht mit dem Satan schließen. Israel ist der größte Satan. Keine Zugeständnisse und kein Waffenstillstand dürfen gemacht werden. Die Rechte der Palästinenser werden nur durch Widerstand wieder hergestellt. Was mit Gewalt genommen wurde, wird nur durch Gewalt wieder hergestellt.

Die zionistischen Juden sind Fremde in diesem Land. Sie haben kein Recht darin zu leben oder zu siedeln. Sie sollten irgendwo anders in der Welt hingehen, um ihren Staat und ihr falsches Gebilde zu gründen. Jerusalem ist eine arabische Stadt und die Juden dürfen sich darin nicht niederlassen, sie beherrschen oder irgendeine Art religiöser Rituale oder Zeremonien dort ausführen. Sie müssen ihre Häuser verlassen. Sie haben kein Recht auf Land, in Städten oder Dörfern zu leben, die ihnen nicht gehören.“

Sechzig Jahre nach der Befreiung der Gefangenen von Auschwitz ist es eine ironische Obszönität für angebliche Männer Gottes, die bösartigsten Formen des Antisemitismus zu fördern.

Wie die Hamas es sieht (2007-2009)

Khaled Meschaal: Jede Vereinbarung zwischen den Palästinensergruppen muss die Vereinbarung zu Angriffen gegen Israel beinhalten (SANA, 10.06.2009)

Auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Amre Moussa, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, fügte Meschaal an: „Jede Verabredung unter den Palästinensern sollte aus der Vereinbarung zum Widerstand gegen die israelische Besatzung her kommen und der Befähigung des palästinensischen Volkes zu Selbstbestimmungsrecht und dem Bau ihres unabhängigen Staates.“


Palästinensische Einheits-Verhandlungen vor dem Kollaps (Jeruslaem Post, 12.03.2009)

„Die Fatah will eine Regierung, die die Zweistaaten-Lösung akzeptiert; das ist etwas, das die Hamas niemals akzeptieren kann und wird“, sagte Taher a-Nunu, Sprecher der Hamas-REgierung im Gazastreifen. „Wir sind nur bereit einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 als Zwischenlösung zu akzeptieren, ohne Anerkennung der zionistischen Besatzung auch nur eines einzigen Zentimeters unseres Heimatlandes.“


Abu Obeida: Es gibt keine langfristige Waffenruhe – 09.02.2009
(Die im Text enthaltenen Fehler entstammen dem englischen Original der Brigaden.)

Offizielle Website der Al-Qasssam-Brigaden, 9. Februar 2009 (dem bewaffneten Arm der Islamischen Widerstandsbewegung, Hamas):

Exkluisv von der Al-Qassam-Site: Abu Obeida, der offizielle Sprecher der Izzedin al-Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Islamischen Widerstandbewegung Hamas, bestätigte, dass die (Waffen-)Ruhe eine Periode ist, die es durch die palästinensische Geschichte hindurch und für das palästinensische Volk gegeben hat. Er fügte hinzu, dass die (Waffen-)Ruhe kam, um das palästinensische Volk zu befreien.

Abu Obeida sagte in einem Exklusiv-Interview für die Qassam-Site am Montag, dass die Bedingungen der Ruhe die volle Einstellung der Aggression im Gazastreifen ist, als Vorbereitung für die Übertragung der Ruhe in die Westbank, ebenso die volle Öffnung der Grenzübergänge und die Aufhebung der Belagerung der Palästinenser und das ist das Minimum, das für das palästinensische Volk verlangt wird.

Diese Haltung ist nicht nur unsere Haltung, es ist die Haltung aller palästinensischer Fraktionen, aller ehrbaren Menschen in der arabischen und islamischen Welt und sogar in der freien Welt.

Einige Regime in der arabischen und islamischen Welt betreibt jetzt Widerstandsforderungen für ihre Glauben, dass die Widerstandsforderungen legitim sind.

Zu einer Frage, die wir ihm über die Zustimmung zu einer langfristigen Waffenruhe stellten, antwortete Abu Obaida und sagte: „Es gibt keine offen Ruhe wegen der aggressiven zionistischen Absichten, wir werden unseren Widersteht nicht mit langfristiger Waffenruhe festbinden, weil unsere strategische Wahl der Widerstand ist.“

Er fügte hinzu, dass die zionistischen Drohungen, die von dem zionistischen Feind über die Ermordung von Hamasführern, ist nur für den Wahlkampf, die zionistische Besatzung versuchte früher schon Hamasführer zu ermorden und er ermordete einige Führer während des Krieges gegen Gaza.

Der Sprecher erklärte ebenfalls, dass die Besatzung seit vielen Monaten versuchte die Frage des Shalit mit den Übergangsakten zu verbinden und wir weisen diese Verbindung zurück. Abu Obaida sagte auch, dass sie es ablehnten die Frage des Shalit mit der Frage der Aufhebung der Belagerung zu verbinden.


Busse legitime Ziele, keine Juden in Palästina vor 1917, Ziel ist die Auslöschung Israels – 16.08.2007

Von MEMRI über FrontPageMag.com:

Die folgenden Auszüge aus einem Interview mit dem Hamas-Repräsentanten im Libanon, Osama Hamdan, das auf Al-Kawthar TV am 6. August 2007 ausgestrahlt wurde.
Um dieses Video zu sehen, gehen Sie bitte auf http://www.memritv.org/clip/en/1527.htm

Interviewer: „Das islamische Recht hat Aggression während des Jihad verboten – indem es das Töten von Frauen, Kindern, Alten, Klerikern verbietet, die sich der Anbetung Gottes verschrieben haben, und anderer ziviler Nichtkombattanten, die nicht in der Armee des Feindes dienen. Betrachten Sie alle die Juden in Palästina als Kombattanten, die das Land geplündert haben? Wir sind Zeugen von Märtyrer-Operationen, die sich gegen Busse und Restaurants gerichtet haben.“

Osama Hamda: „Zu allererst lassen Sie mich etwas sehr Wichtiges klarstellen. Was ist die Regelung bezüglich derer, die in Palästina leben, im so genannten Israel, und wer sind die Aggressoren und Plünderer des Landes? Wir sehen es so, dass sie alle von außerhalb nach Palästina kamen, ob nun vor der Ausrufung des zionistischen Gebildes oder hinterher. Wenn man Statistiken innerhalb des zionistischen Gebildes erheben würde, würde man feststellen, dass all diese Leute ihren Urspruch in anderen Ländern haben – sie kamen aus Europa, Osteuropa, aus Amerika, Südamerika oder anderen Orten.“

Interviewer: „Mit anderen Worten, es gab keine palästinensischen Juden?“

Osama Hamdan: „Nein, es gab keine palästinensischen Juden. Als das britische Mandat 1917 begann, gab es nur eine Siedlung auf palästinensischem Land, zu der einige Dutzend Juden gehörten, die dort in Verletzung des damaligen Gesetzes lebten. Ich würde gerne erwähnen, dass es im ottomanischen Staat – ohne Brücksichtung der vielen Vorbehalte, die wir deswegen haben – ein Gesetz gab, das den Juden verbot sich länger als einen Monat in Palästina aufzuhalten.
Ihre Passe und persönlichen Dokumente wurden ihnen weggenommen und ihnen wurde an der Grenze eine ottomanische Genehmigung gegeben, die es ihnen erlaubte einen Monat auf palästinensischem Land zu verbringen. Die einzige Gruppe, die jüdisch genannt werden kann, gab es in Nablus. Sie leben dort heute noch. Die Palästinenser betrachten sie als Teil der Zusammensetzung der palästinensischen Gesellschaft und sie zählen nicht mehr als ein paar Hundert. Was die angeht, die aus allen möglichen Ländern einwanderten – sie sind keine Juden.
2Jeder, der kommt, um in einem Kriegsgebiet zu leben, ist ein Kombattant, egal, ob er Uniform trägt oder nicht. Das ist das eine. Zweitens töten weder die Hamas noch der palästinensische Widerstand absichtlich Zivilisten. Sie erwähnten die Busse. Was ist ein leichteres Ziel – ein Bus, der durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist, oder zum Beispiel eine Schule oder ein Theater oder ein Stadion? Diese zivilen Ziele – bei denen die Tötung von Frauen und Kindern absichtlich geschieht – sind nicht das Ziel gewesen von
„Warum wurden Busse angegriffen? Weil sie die Transportmittel sind, die auch von Soldaten benutzt werden. Die zionistischen Soldaten, die von ihrem Zuhause auf ihre Basen und zurück reisen, benutzen öffentliche Verkehrsmittel, weil das nichts oder fast nichts kostet. Meiner Meinung nach haben die Besatzungssoldaten ein Sicherheitsmotiv, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.Sie schützen sich hinter so genannten ‚Zivilisten’ innerhalb des zionistischen Gebildes.
Daher, so sehe ich es, müssen sie aufhören öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder die Gesellschaft sollte sie davon abhalten sie zu benutzen, weil es die Soldaten sind, denen die Angriffe gelten. Nur, um es zu beweisen: Bei den Dutzenden Operationen, die ausgeführt wurden, verkündeten die Zionisten zum Beispiel nie, dass 20 Kinder getötet wurden oder dass 50 Frauen getötet wurden. Im Gegenteil: Wenn man untersuchen würde, wer in Märtyreroperationen getötet wurden, die sich gegen Busse richteten, würde man feststellen, dass 70% der Fahrgäste Besatzungsoldaten waren und dass sie zu diesem Zeitpunkt der Operation sogar in Uniform waren.“[…]

„Das Endziel des Widerstands ist es dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen“

„Wir treffen die Vorbereitungen für eine Konfrontation. Das machen wir nicht, weil wir auf einen israelischen Akt der Aggression vorbereitet sein müssen – immerhin ist Aggression diesem Gebilde innewohnend – sondern weil es das Endziel des Widerstands ist dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen. Für dieses Ziel müssen die Fähigkeiten des Widerstands entwickelt werden, bis dieses Gebilde weggewischt ist.“

Interviewer: Glauben Sie, dass Mahmud Abbas, der sich selbst in der Krise der Konfrontation mit der Hamas wieder fand, die Rolle eines Polizisten spielt, der die Intifada, des Widerstands und des Jihad gegen die zionistische Besatzung im palästinensischen Land hintertreibt?“

Osama Hamdan: „Er spielt eine Rolle, die noch schlimmer ist. Mahmud Abbas tut das aus ideologischer Überzeugung. Er hat schon immer, seit 1973, eine Lösung gefordert. Es war Mahmud Abbas, der die Oslo-Vereinbarungen schuf und der von den Amerikanern eingebracht wurde, um als Premierminister gegen Arafat zu arbeiten. Meiner Meinung nach spielt er diese Rolle willentlich und aus Überzeugung, was schlimmer ist als wenn er es aus Verpflichtung der Besatzung gegenüber tun würde.“

Kommentar von ElderofZiyon:
Die Zahl der Lügen pro Satz ist in diesem kleinen Interview höher als die Anzahl, die arabische Terroristen gewöhnlich von sich geben.
Sollten Sie wegen der von ihm erwähnten Juden in Nablus neugierig geworden sein: Er bezieht sich auf Samariter. Es ist möglich, dass er, dadurch, dass er sie als Juden definiert, die Juden, die kontinuierlich in Palästina gelebt haben, als Ungläubige definiert, nicht als Dhimmis; das würde bedeuten, dass sie alle legitime Ziele für Tötungen sind.
Natürlich können wir keine allzu große Beständigkeit von Leuten erwarten, die die Geschichte nach Gutdünken umschreiben und die bequemerweise Terroranschläge auf Schulen, Einkaufszentren, Diskotheken, Bar Mitzvahs, Cafes, Pizzerien und Hotels vergessen.


Ex-PA-Außenminister: Koran verbietet Anerkennung Israels – 20. April 2007

Die Jerusalem Post berichtet, dass der ehemalige PA-Außenminister Mahmud A-Zahar in einem Interview erklärte, Israel anzuerkennen widerspreche dem Koran. Darüber hinaus habe die Hamas das Prinzip nicht aufgegeben, dass ganz Palästina muslimisches Land sei.


Palestinian Media Watch Bulletin – 12. April 2007

Hamas-Sprecher: Völkermord an Juden bleibt Ziel der Hamas
[Anmerkung heplev: In der vergangenen Woche waren in den Medien einmal mehr verstärkt Meinungen aufgebracht worden, die Hamas würde ihre extremistischen Ziele wenn schon nicht aufgeben, dann doch jedenfalls zurückschrauben. Der folgende Text zeigt, dass das unrealistisches Wunschdenken ist.]

Von Itamar Marcus und Barbara Crook

Originaltext hier

Einleitung

Während die Hamas internationale Anerkennung sucht, indem sie ihren Tonus in Englisch weicher gestaltet, fährt sie auf Arabisch mit der Forderung nach dem Völkermord an den Juden fort. In einer jüngst auf PA-TV ausgestrahlten Predigt machte Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan klar, dass die klassische Hamas-Ideologie sich nicht verändert hat, einschließlich des fortgesetzten Einschlusses extremistischer islamischer Glaubenslehren in die Hamas-Ideologie und –Politik. Er wiederholte:

  1. Die Stunde – die islamische Auferstehung am Ende der Zeit – hängt wortwörtlich vom Töten der Juden durch Muslime ab.
  2. Die verbleibenden Juden werden erfolglos versuchen sich zu verstecken, da die Steine Felsen und Bäume sie verraten werden, indem sie ausrufen: „Hier ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“
  3. „Palästina wird durch das Gewehr befreit“ – ein Euphemismus, der bedeutet, dass Israel durch Gewalt vernichtet werden wird.

Der Hamas-Sprecher endete mit Gebeten an Allah, Israel und die USA zu „nehmen“.

Es folgt der Text des Aufrufs des Hamas-Sprechers zum Völkermord an den Juden:

Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan, PA-TV, 30. März 2007

Die Stunde [der Auferstehung] wird nicht statt finden, bis die Muslime die Juden bekämpfen und die Muslime sie töten und der Felsen und der Baum sagen wird: „Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“

Wir müssen unsere arabische und muslimische Nation, ihre Führer und Menschen, ihre Gelehrten und Schüler erinnern, daran erinnern, dass Palästina und die Al Aksa-Moschee weder durch Gipfeltreffen noch durch internationale Resolutionen befreit werden, sondern durch das Gewehr. Es wird nicht durch Verhandlungen befreit, sondern durch das Gewehr, den die Besatzung kennt keine Sprache außer der der Gewalt… O Allah, stärke den Islam und die Muslime und bringe unseren den Jihad kämpfenden Betern Sieg, in Palästina und überall… Allah möge die Unterdrücker-Juden und –Amerikaner und ihre Helfer nehmen!

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Das Ausmaß des Elends der Araber hat nichts mit Israel zu tun

Petra Marquardt-Bigman, The Warped Mirror, 12. März 2017

„Jeder Araber, der raus will, wird hier weg sein.“

Mehrere Artikel aus der jüngsten Vergangenheit bieten eine Fülle an Daten, die darauf hindeuten, wie wahrhaft elendiglich die Bedingungen in vielen arabischen Ländern sind und wie düster die Perspektive für einen Großteil der arabischen Welt ist – und nein, das ist nicht Israels Fehler. Die schockierendsten Daten kommen aus Syrien (obwohl die Lage im Jemen wahrscheinlich ähnlich schrecklich ist). Ein aktueller Artikel der New York Times umreißt die Verwüstung, die fünf Jahre Krieg in Syrien angerichtet haben:

Werfen wir einen Blick auf die Zahlen. (Die folgenden Statistiken sind zwar Schätzungen, sie werden aber womöglich mit der fortgesetzten Matrix an Kriegen in Syrien schlimmer werden.) Mehr als 80 Prozent der Syrer leben unterhalb der Armutslinie. Fast 70 Prozent der Syrer leben in extremer Armut, was bedeutet, dass sie ihre Grundbedürfnisse nicht sicherstellen können, heißt es in einem Bericht von 2016. Diese Zahl hat sich seitdem höchstwahrscheinlich verschlechtert. Die Arbeitslosenrate liegt nahe an 58 Prozent, wobei eine beträchtliche Zahl derer, die Arbeit haben, als Schmuggler, Kämpfer oder sonst in der Kriegswirtschaft tätig sind. Die Lebenserwartung ist seit Beginn des Aufstandes 2011 um 20 Jahre gesunken. Etwa die  Hälfte der Kinder geht nicht mehr zur Schule – eine verlorene Generation. Das Land ist zu einer öffentlichen Gesundheitskatastrophe geworden. Krankheiten wie Typhus, Tuberkulose, Hepatitis A und Cholera, die früher unter Kontrolle waren, grassieren wieder. Und Polio – die in Syrien einst ausgerottet war – ist wieder eingeschleppt worden, wahrscheinlich von Kämpfern aus Afghanistan und Pakistan.

Mehr als 500.000 sind durch den Krieg umgekommen und eine Unzahl Syrer ist indirekt durch den Konflikt gestorben […] Mit mehr als zwei Millionen Verletzten sind rund 11,5 Prozent der Vorkriegsbevölkerung zu Opfern geworden. Und fast die Hälfte der Bevölkerung Syriens ist entweder intern oder extern heimatvertrieben. Eine 2015 von der Flüchtlingsagentur der UNO durchgeführte Studie, die die syrischen Flüchtlinge in Griechenland untersuchte, stellte fest, dass eine große Zahl an Erwachsenen – 86 Prozent – eine höhere Schulbildung oder eine Universitätsausbildung hat. Die meisten von ihnen waren unter 35 Jahre alt. Wenn das stimmt, dann deutet das darauf hin, dass Syrien genau die Menschen verliert, die es am dringendsten brauchen wird, wenn es irgendeine Hoffnung auf Wiederaufbau in der Zukunft gibt.“

Doch die Zukunft sieht auch für den Rest der arabischen Welt nicht rosig aus. MEMRI fasste gerade einige der relevanten Ergebnisse des jüngsten Berichts Entwicklung der menschlichen Entwicklung in Arabien (AHRD – Arab Human Development Report) der UNO zusammen, der sich auf „Herausforderungen und Möglichkeiten, denen sich die Jugend in der arabischen Region gegenüber sehen“ konzentriert. Völlig unnötig zu erwähnen, dass der umfassende UNO-Bericht sorgfältig „ausgewogen“ ist, was bedeutet, dass er alle Mühe gibt alle schlechten Nachrichten mit einigen ein wenig besseren Nachrichten oder mit optimistischem Gerede über Möglichkeiten zusammenzupacken, die darauf warten wahrgenommen zu werden.

MEMRIs Zusammenfassung stellt fest:

„Wir hätten uns zwar etwas anderes gewünscht, stellen aber in Durchsicht des Berichts fest, dass die Kritiker des ‚Arabischen Frühlings‘ in ihrer Bewertung der Ereignisse von 2011 realistischer waren als die, die geneigt waren am Himmel helle Sterne zu sehen. […] Arabische Jugendliche stecken im Sumpf der Armut fest, sind politisch marginalisiert und ohne Stimme, wirtschaftlich entrechtet und tendieren sozial zu Radikalisierung und Gewalt. Ihre Existenz ist fragil und oft brisant.

Der UNO-Bericht hebt die Tatsache heraus, dass die Region im letzten Jahrzehnt im Vergleich mit anderen Regionen der Welt ‚die schnellste Zunahme an Krieg und gewalttätigen Konflikten‘ erlebt hat. Die arabische Welt hat zudem ‚den zweifelhaften Ruf‘ die größte Zahl an gescheiterten Staaten umfasst, was ein hohes Maß an ‚Zerbrechlichkeit und Versagen‘ darbietet, zusätzlich dazu dass sie die Quelle der größten Zahl an Flüchtlingen und Vertriebenen ist. Der Bericht sagt nichts über das Niveau der Konflikte in der Region aus, aber er rechnet hoch, dass die Zahl der Menschen, die in Konfliktregionen leben, sich von 250 Millionen im Jahr 2010 auf mehr als 305 Millionen im Jahr 2020 zunehmen wird.“

Wenn Sie den Bericht selbst überprüfen, dann gibt es jede Menge Befunde, die andeuten, wie düster die Lage in vielen arabischen Ländern ist und wie wenig Chancen es für eine baldige Verbesserung gibt – tatsächlich scheint ein weiterer Niedergang wahrscheinlicher.

„Die Region liegt im Durchschnitt des Menschlichen Entwicklungsindex (Human Development Indes – HDI) immer noch niedriger und bereits hinter dreien der sechs Regionen der Welt zurück, die in nämlich Ostasien/Pazifik, Europa/Zentralasien, Lateinamerika/Karibik. Bis 2050, so die Hochrechnung, wird die Region an fünfter Stelle liegen, nur kurz vor dem Afrika südlich der Sahara.

Belege zeigen, dass die Aussichten junger  Leute in der Region heute mehr als je zuvor durch Armut, wirtschaftliche Stagnation, Regierungsversagen und Ausgrenzung, vermischt mit Gewalt und Zerbrechlichkeit des Gemeinwesens gefährdet sind.

Insgesamt befindet die Qualität der Bildung auf niedrigem  Niveau. Standardisierte internationale Bildungstests wie die Trends in Mathematik und wissenschaftlichen Studien (TIMSS – Trends in Mathematics and Science Study) und dem Programm für Internationale Bewertung von Studenten zeigen, dass Ergebnisse arabischer Länder deutlich unter dem Durchschnitt liegen.

Der Aufstieg von Frauen in arabischen Ländern ist untrennbar und ursächlich mit der Zukunft der menschlichen Entwicklung in der arabischen Region verbunden. Die vorherrschende Entmachtung der Frauen in arabischen Ländern ist in kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Faktoren begründet. Wie die AHDRs von 2005 und 2009 feststellten, sind die Samen der Diskriminierung in kulturellen Überzeugungen und Traditionen bei der Kindererziehung, Bildung, religiösen Strukturen, den Medien und Familienbeziehungen eingebettet.“

Zu den besonders bemerkenswerten Zahlen des Berichts gehört die folgende, die zeigt, dass die überwältigende Mehrheit der Araber Religion, d.h. hauptsächlich den Islam, als „einen wichtigen Teil“ ihres täglichen Lebens betrachtet:

Das ist auch im Zusammenhang mit der andauernden Massenimmigration in das sehr säkulare Europa – eine Migration, die von Linken wärmstens begrüßt wurde, die von ihren eignen religiösen Mitbürgern nicht viel halten und auf die religiösen Amerikaner herabsehen – eine interessante Feststellung. Die Bedeutung der Religion für Araber ist auch im Kontext eines anderen Ergebnisses des UNO-Berichts beachtenswert:

„Hauptsächlich aufgrund des hohen Niveaus an sozialer und religiöser Intoleranz steht die Region unter den Ländern mit ähnlichem Entwicklungsniveau weltweit heraus. Toleranz ist ein Kernwert pluralistischer Gesellschaften und fehlender Fortschritt in Sachen Toleranzwerten sorgen in Bezug auf die Zukunft der Demokratie in der Region für Sorge.“

Während Israel es bisher geschafft hat „eine Villa im Dschungel“ zu bleiben – wie Ehud Barak es einst berühmt formulierte – sind es eindeutig schlechte Nachrichten, dass es für die Region so aussieht, dass sie in Konflikt stecken bleibt und dass so viele fundamentale Faktoren den sozialen Fortschritt und die wirtschaftliche Entwicklung vermutlich behindern werden. Vor einem Jahr umriss ein immer noch wichtiger Artikel in der New York Jewish Week die daraus resultierenden Probleme für Israel, wie sie von altgedienten politischen Analysten Ehud Yaari erklärt wurden. Der Artikel beginnt mit einer Anekdote:

„Ehud Yaari charakterisiert seinen Freund Bernard Lewis, den berühmten Nahost-Wissenschaftler [der im letzten Mai 100 Jahre alt wurde] als jemanden, der ‚diese Fähigkeit hat in die Zukunft zu sehen‘. Vor kurzem fragte Yaari Lewis bei einem Dinner in Israel, wie der Nahe Osten seiner Meinung nach in fünfzig Jahren aussehen wird. Ohne zu zögern lehnte sich Lewis über den Tisch und sagte entschieden: ‚Jeder Araber, dem der raus kann, wird dort weg sein.‘“

Leider dürften viele von denen, die der Hoffnungslosigkeit des arabischen Nahen Ostens nicht entkommen können, damit enden Religionskrieg und Blutvergießen zu verstärken. Und was frustrierte junge Palästinenser angeht, so ist es offensichtlich verführerisch Terroranschläge zu begehen. In einem sehr interessanten Text, der Anfang Januar 2017 veröffentlicht wurde, schreibt Yaari über Israels Bemühungen die Welle der Anschläge einzudämmen, die im Herbst 2015 begann; es stellt sich heraus, dass die Motivation der meisten jungen Täter eindeutig eine tiefe Unzufriedenheit und Frust spiegelt, ebenso den religiösen Eifer, den der UNO-Bericht über die arabische Welt beschrieb:

„die meisten Anschläge kamen aus den Rändern des Gesellschaft der Westbank: junge Leute, die mit sozialer Marginalisierung kämpfen, die wiederholte Rückschläge im Privatleben erlebt haben oder sich unüberwindlicher persönlicher oder finanzieller Bedrängnis gegenüber sahen. Das kollektive Profil der Angreifer identifiziert die meisten als frustrierte Einzelne, die das Gefühl hatten ihr Leben sei in einer Sackgasse gelandet, bis zu dem Punkt, an dem sie Rettung durch Martyrium suchten. Viele der bei Anschlägen Gefassten erzählten den Vernehmungsbeamten, dass sie glaubten der Tod um des Jihad willen würde sie mit Anerkennung belohnen, die im Leben zu erlangen ihnen misslang.“

Bezüglich der Motivation der überraschend hohen Zahl weiblicher Angreifer schreibt Yaari:

„Untersuchungen zeigten, dass fast alle diese Frauen – einschließlich einer 72-jährigen Großmutter aus Hebron – Familienelend wie außerehelichen Schwangerschaften, arrangierten Ehen, Gewalt in der Familie und so weiter entkommen wollten. Nicht selten schien es so, dass diese Frauen den Tod oder die Verhaftung suchten, um aus ihrem Umfeld zu entkommen. In mehr als einem Fall schwenkte eine junge Frau ein Küchenmesser oder eine Schere schon in großer Entfernung von israelischen Soldaten, stellten keine wirkliche Gefahr dar, im Wissen, dass sie sofort in Gewahrsam genommen würden.“

Um etwas mehr über den palästinensischen Frust und die Unzufriedenheit zu erfahren, können Sie sich dieses neue Lamento auf „A Life of Degradation and Bitterness under Fatah Rule“ (Ein Leben der Erniedrigung und Bitterkeit unter der Herrschaft der Fatah) und diese Verfluchung „Israels, der Hamas und der Fatah“ – letzteres von einem Palästinenser, der „als stolzer Flüchtling aus dem Lager Jabalia im Gazastreifen geboren und aufgezogen wurde“ – ansehen. So viel die Palästinenser sich selbst als Teil der arabischen Welt betrachten, ist es definitiv einzigartig in einer palästinensischen Stadt unter Palästinensern „als stolzer Flüchtling geboren und aufgezogen worden zu sein“.