Israel leidet weiter unter dem Hass-Virus, obwohl es arabische Leben rettet

Melanie Phillips, 8. Mai 2020

Während Länder rund um die Welt damit kämpfen die Covid-19-Krise in den Griff zu bekommen, sind Israels Leistungen bislang bemerkenswert gewesen.

Die Sterblichkeitsrate durch den Virus ist im Verhältnis zu seiner Bevölkerung erheblich niedriger als die in anderen Ländern wie Großbritannien, Schweden oder den Vereinigten Staaten. Der wichtigste Grund dafür besteht darin, dass der Virus mit der Art von mutigem, strategischem Herangehen angegangen wird, mit dem das Land sich gegen seine physischen Feinde wehrt.

Diese Woche begann Israel, weil die Fälle der Neuinfektion auf ein paar Dutzend sanken, eine ganze Reihe von Einschränkungen der öffentlichen Aktivitäten aufzuheben. Viele haben jedoch Angst, dass der Ausstieg des Landes aus dem Lockdown zu schnell und zusammenhanglos erfolgt und vielleicht die Infektionsrate wieder außer Kontrolle geraten lässt.

Abgesehen davon hat Israels Verteidigung gegen diesen unsichtbaren Feind auch etwas Positives hervorgehoben, das vorher nicht voll gewürdigt wurde.

Tausende israelisch-arabischer Gesundheits-Mitarbeiter haben ihr eigenes Leben riskiert, indem sie an der Seite ihrer jüdischen Kollegen Virus-Patienten behandelten.

Es hätte kaum eine anschaulichere Demonstration der Gleichheit und Unverzichtbarkeit geben können und das wird von Israels Juden wie Arabern registriert worden sein. Es hat die Bedeutung der israelischen Araber im Gesundheitssystem des Landes plastisch verdeutlicht, die darin 17 Prozent der Ärzte, 24 Prozent der Pflegekräfte und 48 Prozent der Pharmazeuten stellen.

Das könnte tiefgreifende politische Folgen in einer Gesellschaft haben, in der der Status der israelischen Araber, die 20 Prozent der Bevölkerung stellen, eine empfindliche Quelle gegenseitigen Misstrauens, Übertreibung und Ablehnung ist.

Israels herausragende bisherige Erfahrung mit dem Coronavirus könnte auch globale Auswirkungen haben. Anfang dieser Woche versprach Premierminister Benjamin Netanyahu auf einer internationalen Konferenz für Gelder zur weltweiten Bekämpfung des Virus eine Spende von $60 Millionen.

Er erklärte, wobei er mit Israels Fachwissen in Wissenschaft, Forschung und Innovation prahlte: „Wir hoffen mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um unsere einzigartigen Fähigkeiten zu nutzen und Lösungen zu finden, die allen nützen.“

Mit diesem Angebot versuchte Netanyahu auch Israels Bilanz bei der Bekämpfung des Virus wirksam einzusetzen, um die weltweite Feindseligkeit gegenüber seinem Land zu reduzieren.

Es kann wenig Zweifel geben, dass selbst relativ unfreundliche Länder begierig auf Israels Erfolge schielen. Diese Woche kündigte das Verteidigungsministerium an, dass das Israel Institute for Biological Research eine bahnbrechende wissenschaftliche Entwicklung bei der Identifizierung eines Abwehrstoffes gemacht hat, der den Covid-19 neutralisiert.

Ob sich das als globaler Lebensretter erweisen wird oder nicht: Es kann wenig Zweifel geben, dass Israel in der wissenschaftlichen Anstrengungen zur Entwicklung eines Impfstoffes, von Gegenmitteln und Tests zur Bekämpfung des Virus mit an der Spitze steht.

Die Hoffnung, dass solche Leistungen die antiisraelische Feindseligkeit in Freundschaft verwandeln wird, dürfte allerdings etwas zu optimistisch sein. Und ja, es gab einen „fliegendes Schwein“-Moment, als die Vereinten Nationen Israel tatsächlich, zusammen mit den palästinensischen Arabern, wegen der „nie da gewesenen Kooperation zu Anstrengungen zur Eindämmung der Epidemie“ lobten.

Israels Bemühungen dazu sind in der Tat unermüdlich gewesen.

Geschätzte 40.000 Arbeiter aus den umstrittenen Gebieten sind Genehmigungen gewährt worden bis zum Ende des Ramadan in Israel zu bleiben. Der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) hat ihnen sicheren Transit von ihren Wohnorten zu ihren Arbeitsplätzen über die Grüne Linie zugesagt. Israelische Arbeitgeber sind dafür verantwortlich diesen Arbeiter Unterkunft zu geben sowie sie mit Schutzmasken und Handschuhen auszurüsten. Die israelischen Behörden stellen ihnen sogar die Krankenversicherung.

Solche Kooperation findet sogar im von der Hamas geführten Gazastreifen statt – der Quelle nicht endender mörderscher Angriffe auf Israel. COGAT ermöglicht dort nicht nur die Lieferung internationaler Hilfen wie Testausrüstung, Schutzkleidung, Desinfektionsmitteln, medizinischer Bestände und anderer humanitärer Versorgungsgüter. Zusätzlich sind dutzende Ärzte, Pfleger und anderes medizinisches Personal von israelischen Teams darin ausgebildet worden mit Covid-19 infizierte Patienten zu behandeln.

Eine Trainingseinheit für rund 20 medizinische Mitarbeiter aus dem Gazastreifen wurde von einem Team des medizinischen Zentrums Scheba in Ramat Gan über mehrere Stunden am Übergang Erez durchgeführt. Zusätzlich wurde einer Gruppe erlaubt den Gazastreifen zur Ausbildung am medizinischen Zentrum Barzilai in Aschkelon zu verlassen und medizinisches Personal beider Seiten haben Konferenz gemeinsame Telefonkonferenzen abgehalten.

Richard Kemp, Großbritanniens ehemaliger Oberkommandierender in Afghanistan und heute unermüdlicher Fürsprecher Israels, hat ebenfalls das nie da gewesene Ausmaß einer solchen Kooperation mit israelischen Arabern festgestellt.

In ihren Dörfern, schreibt er, werden bei jungen Einheimischen Uniformen der israelischen Verteidigungskräfte oft als provokativ betrachtet. An solchen Orten, soweit sie von Israels Gesundheitsministerium als Virus-Brutstätten identifiziert werden, haben jedoch der Einsatz muslimischer IDF-Soldaten und sorgfältige Kommunikation mit Dorfführern bisher geholfen unerwünschte Vorfälle zu verhindern.

In einigen Fällen haben muslimische Zivilisten, die offizielle Rollen ausfüllen, sogar fluoreszierende Westen mit Markierungen des IDF Heimatfront-Kommandos getragen, was nach Kemps Beobachtung „etwas ist, das man normalerweise nicht hört und auf das Verständnis der Notwendigkeit des Zusammenrückens hinweist“.

Die IDF hat zudem mehr als 100.000 Lebensmittelpakete an israelische Araber in Orten verteilt, in denen es beträchtliche Virus-Ausbrüche gegeben hat. Und in ganz Israel sind aus Hotels Isolierstationen gemacht worden, die auf für sich allein stehende Gemeinschaften wie Muslime oder orthodoxe Juden zugeschnitten sind. In Jerusalem wurde zum Beispiel ein Hotel in ein Halal-Quarantänezentrum für muslimische Einwohner verwandelt, die aus dem Ausland zurückkommen.

Trotz all dem gibt es kaum Zeichen einer Aufweichung bei denen, die üblicherweise auf Israel eintreten. Elf europäische Botschafter in Israel, einschließlich derer des Vereinten Königsreichs, Deutschlands, Frankreichs und der Europäischen Union, haben Israel mit ernsten Konsequenzen gedroht, wenn es mit der Annexion von Teilen der Westbank weiter macht.

Einmal mehr haben sie die tendenziöse Behauptung nachgeplappert, ein solcher Zug stelle eine Verletzung des Völkerrechts dar. In Großbritannien haben fast 130 Parlamentarier an Premierminister Boris Johnson geschrieben und ihn gedrängt Wirtschaftssanktionen zu verhängen, wenn Israel diese Gebiete annektiert. Es hat sich da also nichts geändert.

Israel hat zudem die Europäische Union wutentbrannt gerügt, weil sie den Palästinensern sagte, Verbindungen zu Terrororganisationen würden nicht automatisch die Teilnahme an einem von der EU finanzierten Programm ausschließen.

Und natürlich wird weiter von den üblichen Verdächtigen der antiisraelischen Medien geschossen. Die Washington Post forderte vor kurzem, dass Israel „die Belagerung des Gazastreifens aufhebt“, um sicherzustellen, dass „palästinensische Ärzte und Krankenpfleger die Ressourcen haben, die sie brauchen, um die Gesundheit und Sicherheit ihrer Patienten sicherstellen zu können“.

Wie üblich plappert sie gedankenlos die Propaganda nach, ohne sich darum zu kümmern einen Blick auf die Fakten zu werfen. Es hat sich also hier nichts geändert.

Was die palästinensischen Araber selbst angeht, so diffamieren ihre Führer Israel weiterhin mit Bosheit und Ritualmordlügen, obwohl es ihnen hilft das Leben von Palästinensern zu retten.

Mohammed Schtayyeh, Premierminister der palästinensischen Autonomiebehörde, hat behauptet, dass einige israelische Soldaten „versuchen den Virus über die Türgriffe von Autos zu verbreiten“, während offizielle PA-Publikationen behaupten Israel versuche palästinensische Häftlinge zu kontaminieren.

Derweil verhafteten Hamas-Sicherheitskräfte letzten Monat mehrere Friedensaktivisten wegen Hochverrats, nachdem sie an einem zweistündigen Zoom-Onlinetreffen mit israelischen Aktivisten teilnahmen, um Themen von gemeinsamem Interesse zu diskutieren, darunter den Virus. Das Hamas-Innenministerium beschuldigte sie „einen Normalisierungsaktivität mit der israelischen Besetzung veranstaltet“ zu haben.

Als Zeichen, dass aus etwas Schlechtem etwas Gutes entstehen kann, schein es so, als verursache diese Pandemie Schritte gewöhnlicher Israelis und palästinensischer Araber hin zu Koexistenz mit israelischen Juden.

Wie auch immer, angesichts der tiefen Irrationalität des Israelhasses sowohl im Westen als auch in der arabischen und muslimischen Welt wird es mehr brauchen als unzählige von Israel vor dieser Seuche gerettete Araber und andere, damit sich die Haltung ändert.

„Auf ein Ziel können die Palästinenser sich einigen: die Juden aus Palästina beseitigen“

Elder of Ziyon, 27. Februar 2020

In einem Op-Ed in Palestine Today beginnt Dr. Wailid al-Qattati mit einer Anekdote, die auf viele Weisen die gesamte palästinensische Erfahrung symbolisiert.

Als er in El-Arisch im Sinai (das damals unter israelischer Kontrolle stand) zur Schule ging, als Junge in den 1970-ern, fragte ihn ein Lehrer: „Bist du Staatsbürger oder Flüchtling?“ Qattati verstand die Frage nicht, also formulierte der Lehrer das anders: „Bist du Ägypter oder Palästinenser?“ Qattati antwortete ihm: „Ich bin Palästinenser.“ Da sagte er: „Das heißt, du bist ein Flüchtling.“

Qattati sagt, das habe großen Eindruck auf ihn gemacht und gab ihm einen Grund Israel dafür zu hassen, dass es ihn zum Flüchtling gemacht hatte. Aber warum, wenn er in El-Arisch lebte, war er kein ägyptischer Staatsbürger? Warum behandelte sein Lehrer ihn anders als die anderen Schüler?

Warum gibt es keine Wut gegenüber der arabischen Welt, weil sie die Palästinenser zu anderen machte?

Doch es gibt sie nicht. Stattdessen gibt es Antisemitismus.

Der Großteil des Artikels ist ein Appell an die Palästinenser zur Revolution zurückzukehren und zu einer Kultur der Revolution in ihren Medien, mit Liedern, die Märtyrertum und Gewalt verherrlichen. Qattati ist aufgebracht, weil viele Palästinenser diesen Revolutionsgeist aufgegeben zu haben scheinen.

Allerdings, so schließt er, gibt es etwas, das allen Palästinensern gemein ist: „Zumindest können wir – die Palästinenser – uns auf ein Ziel verständigen: die jüdischen Siedler außer Stande zu setzen unter uns zu leben und nicht in der Lage zu sein in Palästina zu bleiben.“

Er kann ohne Angst vor Widerspruch sagen, dass alle Palästinenser alle Juden in „Palästina“ loswerden wollen.

Der UN-Menschenrechtsrat schlägt wieder zu

Der UNHRC hat Israel öfter als alle anderen Staaten der Welt zusammen verurteilt. Jetzt versucht ein zusammengewürfelter Haufen Menschenrechtsverletzer Israelis wie Palästinenser gleichermaßen zu schädigen.

Clifford D. May, Israel HaYom, 21. Februar 2020

Frage: Was haben Eritrea, Mauretanien, Somalia, Qatar, Pakistan, Libyen und Venezuela gemeinsam? Eine Antwort: Alle Länder werden von chronischem Menschenrechtsverletzern regiert. Ach ja: Und alle sind Mitglieder im UNO-Menschenrechtsrat.

Das ist nicht einfach Zufall. Mitglieder des UNHRC müssen sich keine Sorgen machen vom UNHRC kritisiert zu werden. Die Mitgliedschaft hat ein zusätzliches Privileg: Eine Lizenz Israel zu verleumden, den einzigen Staat im Nahen Osten, der seinen Bürgern tatsächlich Rechte gewährt – Juden, Arabern, Muslimen, Christen und Drusen gleichermaßen. Der UNHRC hat Israel öfter verurteilt als alle anderen Staaten der Welt zusammen. Er hat nicht eine einzige Resolution verabschiedet, mit der China, Russland, Kuba oder Simbabwe verurteilt wird.

Die Administration Trump zog die USA 2018 aus dem UNHRC ab. Die damalige Botschafterin bei der UNO, Nikki Haley, bezeichnete die Organisation als „Beschützer von Menschenrechtsverletzern und Sumpf an politischer Einseitigkeit“. Sie fügte an: „Amerika sollte ihm keinerlei Glaubwürdigkeit verschaffen.“

Der UNHRC hat sich seitdem nicht gebessert. Letzte Woche veröffentlichte die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet eine schwarze Liste mit 112 Firmen, die in der Westbank agieren, 94 davon israelisch, sechs amerikanische und 12 aus anderen Ländern.

„Ich bin empört“, reagierte Außenminister Mike Pompeo. „Wir rufen alle UNO-Mitgliedstaaten auf  sich uns in der Ablehnung dieser Bemühungen anzuschließen, die die diskriminierende Kampagne Boykott, De-Investitionen und Sanktionen [BDS] ermöglicht und Israel delegitimiert. Versuche Israel zu isolieren laufen all unseren Bemühungen zuwider Bedingungen zu schaffen, die israelisch-palästinensischen Verhandlungen förderlich sind, die zu einem umfassenden und andauernden Frieden führen.“

Wie Sie vielleicht wissen, war das, was wir die Westbank nannten, Jahrhunderte lang im Besitz des osmanischen Reiches. Im frühen 20. Jahrhundert übernahm das britische Empire. Während des arabisch-israelischen Kriegs von 1948 eroberten die Jordanier das Gebiet; sie benannten es um – um den alten Namen kümmerten sie sich nicht sonderlich: Judäa und Samaria; sie vertrieben die Juden und schändeten jüdische religiöse Stätten. Die Israelis nahmen Jordanien die Westbank im Verteidigungskrieg von 1967 ab.

Wenn also behauptet wird, die Westbank sei „illegal besetztes palästinensisches Territorium“, dann wird keine Tatsache konstatiert, sondern vielmehr eine Behauptung aufgestellt, die für diejenigen nützlich ist, die „Lawfare“ gegen Israel betreiben.

Wenn Sie unparteiisch sein wollen, dann bezeichnen Sie die Westbank als umstrittenes Territorium. Trotzdem haben israelische Führungspolitiker angeboten mehr als 90% den Palästinenserführern zu übergeben. Was israelische Führungskräfte im Gegenzug forderten: Anerkennung des und friedliche Koexistenz mit dem jüdischen Staat.

Palästinenserführer haben alle derartigen Vorschläge abgelehnt. „Das ist kein jüdischer Staat“, insistierte Mahmud Abbas, Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde vor kurzem.

Ein letzten Monat von der Foundation for Defense of Democracies veröffentlichter Bericht stellt heraus, dass es mehr als 100 „Zonen umstrittener Territorien und Besatzung weltweit gibt“, darunter die Krim, Nordzypern, Kaschmir, Nagorni-Karabach, Tibet und die Westsahara. Die UNO und andere internationale Akteure haben eine Politik, wie sie mit solchen Territorien umgehen – und eine ganz andere und ungleiche zu Territorien unter israelischer Kontrolle. Dafür gibt es ein Wort: Einseitigkeit.

Bruno Stagno, „stellvertretender verantwortlicher Direktor für Interessenvertretung“ bei Human Rights Watch, hält sich für einen internationalen Richter und Jury zugleich. Er erklärte letzte Woche, alle Firmen auf der schwarzen Liste der UNO seien „in Kenntnis gesetzt: Mit illegalen Siedlungen Geschäfte zu machen ist Hilfe zur Beauftragung von Kriegsverbrechen“.

Ironischerweise schlug ein Sprecher Bachelets einen bedächtigeren Ton an; er sagte, die Liste sollte nicht als schwarze Liste beschrieben werden und er gestand ein, dass sie „keine der Aktivitäten der Firma als illegal kennzeichnet“.

Allerdings wird sie, wie der Sprecher und seine Chefin wissen, die Aufrufe zum Boykott der aufgeführten Firmen beflügeln und dazu verwendet werden anderes feindseliges Handeln seitens derer zu rechtfertigen, die eifrig ihre Unterstützung für „die palästinensische Sache” und/oder ihren Hass auf Israel demonstrieren.

Solche Boykotte schaden den Palästinensern mindestens so viel wie den Israelis. Eine Studie von Palestinian Media Watch stellte fest, dass „Palästinenser lieber für israelische Arbeitgeber arbeiten“, weil israelische Arbeitgeber Löhne zahlen, die viermal so hoch sind wie die von palästinensischen Arbeitgebern, außerdem bekommen sie genauso Krankenversicherung und Urlaub wie die Israelis.

Orde Kittrie, ein Rechtswissenschaftler und Senior Fellow am FDD, zeigt auf, dass jeder von der schwarzen Liste angespornte Boykott wahrscheinlich „mit einigen oder allen der zwei Dutzend US-Bundesstaatsgesetzen kollidiert, die Investitionsabzug aus Firmen fordern, die Israel boykottieren“. Zusätzlich ist der Kongress aktenkundig damit, dass er gegen „politisch motiviertes Handeln ist, der kommerzielle Beziehungen besonders zu Israel bestraft oder sonst irgendwie einschränkt, wie es mit Boykotten, De-Investitionen oder Sanktionen gegen Israel der Fall ist“.

Professor Kittrie vermerkt auch: „Das Völkerrecht verbietet Geschäfte in umstrittenen Territorien nicht. …Das ist die offizielle Sichtweise der Vereinten Nationen, formuliert in einem Dokument mit dem Titel ‚Guidance on Responsible Business in Conflict-Affected and High-Risk Areas: A Resource for Companies and Investors‘.“ [Anleitung für das Betreiben verantwortlicher Geschäfte in von Konflikt betroffenen und Hochrisiko-Gebieten: Eine Hilfe für Firmen und Investoren]

Der Kongress könnte seine Missbilligung des jüngsten Angriffs auf Israel deutlicher machen. Das bequemste Mittel würde der Israel Anti-Boycott Act sein, das bestehende Boykott-Verbots-Gesetzte auf den neuesten Stand bringt, um nicht nur von Nationalstaaten initiierte Boykotte einzuschließen, sondern auch die von internationalen Organisationen geförderten.

Ich wette, das wird nicht geschehen, weil weit linke und antiisraelische Kongressmitglieder wie Ilhan Omar und Rashida Tlaib heute routinemäßig viele ihrer moderaten Kollegen der Demokraten einschüchtern.

Auch Präsident Trump könnte mehr tun, aufbauend auf anderen Schritten, die er unternommen hat, um den Israel in den letzten Jahren seitens der UNO zugefügten Schaden zu reparieren

Das größere Problem ist die fortgesetzte Existenz solch orwellscher Institutionen wie dem UNHRC. Die UNO war dazu geschaffen worden, um dabei zu helfen die „Geißel des Krieges zu verhindern und Menschenrechte und -würde zu voranzubringen“. Fünfundsiebzig Jahre nach ihrer Gründung behindert sie beides – mit beträchtlichen Kosten für den amerikanischen Steuerzahler.

Die UNESCO, Israel und der Einsatz von Kultur als Waffe

Paul Shindman, HonestReporting, 18. Februar 2020

Die United Nations Educational, Scientific and Cultural OrganizationUNESCO – sagt, ihr Auftrag sei es „Frieden durch internationale Kooperation in Bildung, Wissenschaften und Kultur aufzubauen“. Diese Organisation, die ein prestigeträchtiger Zweig der UNO sein sollte, nimmt das erhabene Ziel in Anspruch „kulturelles Erbe und die gleichberechtigte Würde aller Kulturen“ zu fördern, um „Bande zwischen Nationen zu stärken“.

Oberflächlich tut die UNESCO das durch die Unterstützung von Programmen, die weltweit Bildung fördern, darunter würdige Bemühungen im Bereich Bildung zum Holocaust, dem Kampf gegen gewalttätigen Extremismus, Verbesserung der Bildung für Mädchen, Unterstützung wissenschaftlicher Untersuchungen des Klimawandels und Verteidigung der Medienfreiheit.

Der Krieg der UNESCO gegen Israel

Die UNESCO ist jedoch nicht in der Lage gewesen, der eingefleischten antiisraelischen Einseitigkeit der Vereinten Nationen und dem organisatorischen Missmanagement zu entgehen.

Der antiisraelische Fokus der UNESCO gewann an Schwung, als die palästinensische Autonomiebehörde 2011 volle Mitgliedschaft erhielt, obwohl sie in der UNO nur Beobachterstatus hatte. Israels damaliger UNO-Botschafter Nimrod Barkan sagte: „Die UNESCO befasst sich mit Science [Wissenschaften], nicht mit Science Fiction“, womit er herausstellte, dass Palästina von der UNO nicht als Staat anerkannt war und dass die UNESCO aufgrund eines „politischen Themas außerhalb ihrer Kompetenzen“ handelte.

UN Watch, eine Nichtregierungs-Organisation (NGO), die die UNO beobachtet, berichtete ein beschleunigtes Tempo antiisraelischer Schritte nach dem Beitritt der Palästinenser und führte genauer aus: „Von 2009 bis 2014 verabschiedete die UNESCO 46 Resolutionen gegen Israel; eine zu Syrien; und keine zum Iran, zum Sudan, zu Nordkorea oder irgendeinem anderen Land der Welt.“

Allgemein initiiert von den Palästinensern und unterstützt von arabischen Mitgliedern der Organisation löschen die Resolutionen jüdische Geschichte und die Verbindung des jüdischen Volks zu Welterbe-Stätten im Heiligen Land aus. Kein anderes Land der Welt erhielt eine ähnlich negative Aufmerksamkeit wie Israel.

Israel-Resolutionen der UNESCO trotzen der Wirklichkeit

Die UNESCO hatte mehrere Male darüber abgestimmt Israel mit einer Wortwahl zu tadeln, die jüdische heilige Stätten in Jerusalem und Hebron als palästinensisch beschrieb. Der israelische Botschafter Carmel Shama-Hacohen bezeichnete die Resolutionen als Versuche „der Palästinenser die Geschichte umzuschreiben und unsere Verbindung zu unserem Land loszuwerden“.

Jerusalems Tempelberg vom Ölberg aus gesehen.

Zu den ungeheuerlichsten Beispielen gehört:

  • 2016 beschloss die UNESCO etwas, was Al-Jazira offen als „antiisraelische Resolution“ bezeichnete; darin wurde der Standort der antiken jüdischen Tempel in Jerusalem einzig mit seinem muslimischen Namen Haram al-Scharif Michael Worbs, der Vorsitzende des Direktoriums der UNESCO, war gezwungen zu sagen, er „bedauere“ das, was geschah.
  • Palästinenser und UNESCO versuchten 2016 Israel die Schriftrollen vom Toten Meer abzunehmen, indem sie sagten, die in den 1940-er und 1950-er Jahren in der Wüste Juda entdeckten antiken religiösen jüdischen Manuskripte sein „palästinensisch“ und gehörten den Palästinensern.
  • 2017 erklärte die UNESCO die von Juden wie von Muslimen verehrte die Grabstätte der biblischen Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob und deren Ehefrauen in Hebron zu „palästinensischem Welterbe in Gefahr“. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu verurteile die Organisation wegen der Verwendung poltischer Macht zur Umbenennung der Welterbestätte in eine ausschließlich palästinensische.
Ein Fragment der Schriftrollen vom Toten Meer

2017 zogen sich die USA aus der UNESCO zurück; es hieß, die Entscheidung „spiegelt die US-Bedenken wegen zunehmender Zahlungsrückstände bei der UNESCO, der Notwendigkeit zu grundlegenden Reformen in der Organisation und fortgesetzter antiisraelischer Einseitigkeit in der UNESCO“. Israel folgte den Amerikanern und verließ die UNESCO ebenfalls.

Es war das zweite Mal, dass die USA die umstrittene UNESCO sitzen ließen; sie hatten sich bereits einmal 1984 zurückgezogen, als Washington dem UNO-Gremium vorwarf von seinen „ursprünglichen Ziele und Prinzipien“ abzugleiten. Während der Ära des Kalten Krieges war die UNESCO von der Ost-Welt-Politik und dem, was das Außenministerium „Feindschaft gegenüber den Grundinstitutionen einer freien Gesellschaft“ nannte, verdorben. Die USA traten dem Gremium 2003 wieder bei.

Ist die UNESCO zu rehabilitiert werden?

Trotz der weniger politisierten Arbeit der Organisation in Bildung, Wissenschaft und Kultur ist die Presse der UNESCO gegenüber nicht freundlich gewesen:

  • Das Magazin TIME beschrieb die UNESCO als „eine aufgeblasene Bürokratie mit Gefallen am guten Leben“.
  • Bei der genauen Beschreibung des Abgangs der USA und Israels im Jahr 2017 vermerkte Reuters, dass die UNESCO „um Bedeutung gekämpft hat, während sie zunehmend von regionalen Rivalitäten und Geldmangel behindert wurde“.
  • Joseph Nhan-O’Reilly, ein ranghoher offizieller Vertreter von Save the Children UK, sagte der Medien-Internetseite Devex, dass viele Spender betroffen gewesen waren; er erklärte: „Jeder weiß, dass es der UNESCO nicht gut geht… sie hat das Vertrauen vieler Interessierter verloren.“

Die Besessenheit der UNESCO von Israel dupliziert zudem die Einseitigkeit in Vollversammlung, Sicherheitsrat und Menschenrechtsrat – wo einseitig gegen Israel fokussierende politische Resolutionen die internationalen Institutionen ständig ablenken.

Unter all dem Gerede von dringend notwendigen Reformen bei der UNO wurde die Entscheidung der UNESCO im Jahr 2011 die Palästinenser als Vollmitglied zuzulassen im vollen Wissen getroffen, dass sie das Ende der US-Gelder bedeuten würde.

Streit weise vom Zaun brechen?

Dass die politischen Attacken gegen Israel den US-Rückzug und massive Budget-Defizite auslösten, behindert weiter diejenigen in der UNESCO, die unpolitisch daran arbeiten Bildung, Wissenschaften und Kultur in aller Welt zu verbessern.

Der Kolumnist Schmuel Rosner merkte an, dass Israels Rückzug aus der UNESCO ein Abweichen von der langjährigen Politik des „(UNO)-Mitglied bleiben und für Israels Interessen kämpfen“ sei – deren Hauptbeispiel die Streichung der niederträchtigen UNO-Resolution im Jahr 1991 war, die Zionismus mit Rassismus gleichsetzte.

„Mehrere Organisationen der Vereinten Nationen haben ähnliche antiisraelische Tendenzen“, vermerkte Rosner. „Fakt ist: Die gesamten Vereinten Nationen sind parteiisch gegen Israel … während andere Länder, die weit mehr Schuld auf sich laden, kaum einen Tadel erhalten.“

Angesichts dessen, dass die „schändliche Bilanz der UNO klar macht, dass sie von Israel besessen ist“, scheint es einstweilen so, als habe Israel beschlossen, es habe keine Priorität einen Großteil seiner Ressourcen für die Bekämpfung der Politik der UNESCO auszugeben statt Bildung, Wissenschaften und Kultur zu fördern.

Bild: vectors via Free Vector; Jerusalem CC BY-NC Bert Kaufmann; Schriftrolle vom Toten Meer CC BY Larry Koester; US-Flagge CC0 pxfuel.

Marokkaner sauer, weil sie aus zweiter Hand Busse aus Israel bekommen

Elder of Ziyon, 16. Februar 2020

Nach Angaben des Il Messaggero aus Rom hat ein italienisches Busunternehmen gebrauchte Busse geleast, die 10 Jahre in Tel Aviv im Einsatz waren – und musste dann feststellen, dass sie die moderneren Abgasanforderungen der EU nicht erfüllen und daher wertlos sind.

Die Vertragsbedingungen zeigten, dass man auch bei Rückgabe der Busse 16% der 4,3 Millionen Euro der Gesamtkosten würde zahlen müssen.

Die Italiener sind wegen der offensichtlichen Verschwendung öffentlicher Gelder aufgebracht.

Die italienische Firma beschloss stattdessen die Busse nach Marokko weiterzuverkaufen. Jetzt sind aber die Marokkaner wütend, weil sie Busse kauften, die ursprünglich in Israel im Einsatz waren.

Die Busse befinden sich noch immer im Hafen, aber die Leute sind aufgebracht – die Einwohner Casablancas, weil die Busse, die so dringend brauchen, noch nicht im Einsatz sind und die Islamisten sind wütend, weil sie der bizarren Vorstellung anhängen, da die Busse einige Jahre in Israel im Einsatz waren, sei dies eine Form der „Normalisierung“.

Obwohl die Busse nicht in Israel gebaut wurden. Obwohl Israel nicht einen Cent für die von Rom verkauften Busse erhält.

Wenn jemand demonstrieren kann, dass ein Anteil des Wassers an Marokkos Stränden sich irgendwann einmal vor der Küste Israels befand, müssen die Islamisten dort vielleicht umziehen.

WJC, sagt diese törichte Preisverleihung ab

Der World Jewish Congress (Jüdischer Weltkongress) sollte den prestigeträchtigen Preis nicht der deutschen Kanzlerin verleihen, die trotz verbaler Verurteilung des Antisemitismus dazu beigetragen hat die Welt für Juden gefährlicher zu machen

Isi Leibler, Israel HaYom, 25. Oktober 2019

Der World Jewish Congress behauptet die jüdischen Gemeinschaften weltweit zu vertreten. Obwohl sein Präsident (und Hauptfinanzier) Ronald Lauder manchmal die Freiheit empfindet Staatsführung zu Themen mit Bezug zu Israel zu ignorieren, hat der WJC erfolgreich Ströme positiver Äußerungen zu jüdischen Fragen veröffentlicht, die die Medien regelmäßig wiedergeben.

Nächste Woche, am 28. Oktober, wird der Vorstand sich in München treffen und alle Kongressmitglieder einladen daran teilzunehmen. Das Highlight des Treffens, das weithin beworben wurde, ist die Verleihung des Theodor-Herzl-Preises an die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Dieser Preis wurde verliehen, um Einzelpersonen zu ehren, die „daran arbeiten Herzls Ideals für ein sicherere, tolerantere Welt für das jüdische Volk zu unterstützen“. Frühere Preisträger sind u.a. der israelische Präsident Shimon Peres, Elie und Marion Wiesel und – posthum – der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan sowie der deutsche Journalist und Verleger Axel Springer.

Als sie 2005 erstmals gewählt wurde, verurteilte Merkel Antisemitismus nicht nur, sondern behauptete auch, es sei Deutschlands Auftrag in Sühne für den Holocaust Israels Sicherheit zu gewährleisten und Judenhass auf allen Ebenen auszumerzen. Sie brachte wiederholt tiefer Scham angesichts Deutschlands Nazi-Vergangenheit und den Bemühungen das europäische Judentum auszulöschen zum Ausdruck.

Leider hat sie sich in den letzten Jahren von dieser Politik entfernt. Sie verurteilt Antisemitismus weiterhin mit Worten, aber in der Praxis ist ihre Regierung dazu übergegangen das Gegenteil zu tun. Faktisch hat sie auf nicht geringe Weise dazu beigetragen Deutschland und die Welt für Juden gefährlicher zu machen.

  • Merkel hat die Zuwanderung von mehr als einer Million Menschen aus dem Nahen osten zugelassen, darunter zahlreiche Jihadisten, die ihren judenfeindlichen Hass mit importiert haben und an zahlreichen antisemitischen Vorfällen beteiligt gewesen sind. Das von den meisten der 120.000 Juden Deutschlands geteilte Gefühl lautet: Der Antisemitismus hat im Verlauf der letzten Jahre dramatisch zugenommen. Die deutsche Regierung spielt die antisemitische Motivation der Verbrechen allerdings herunter, tut sie als Akt individuellen, antisozialen Verhaltens ab. Merkel erklärt weiter, dass der Großteil des Antisemitismus in Deutschland von rechtsextremen Quellen oder von Personen ausgeht, die unter mentalen Behinderungen leiden – was offenkundig falsch ist.
  • Zusätzlich zur Unterstützung des Atomdeals mit dem Iran hat Merkels Regierung es abgelehnt die wiederholten Drohungen des Iran das „Krebsgeschwür“ Israel zu vernichten; sie tut diese wiederholten Drohungen als Gerede ab. Sie hat es ebenfalls abgelehnt die Hisbollah zur Terrororganisation zu erklären und ermöglicht Märsche durch Deutschland, auf denen Israels Vernichtung gefordert wird. Im Februar schickte Deutschlands Präsident Frank-Walter Steinmeier Teheran eine Gratulationsbotschaft, in der er den 40. Jahrestag der Islamischen Revolution pries. Das Außenministerium nahm an einem Fest der iranischen Botschaft zur Feier des Jahrestages teil. Die deutsche Regierung hat auch in vorderster Reihe derer gestanden, die die US-Sanktionen gegen das Regime in Teheran umgehen wollen.
  • Deutschland hat die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump verurteilt und osteuropäische Länder unter Druck gesetzt, damit diese ihre Botschaften nicht zu verlegen.
  • Trotz wiederholter Proteste aus Israel liefert Merkels Regierung weiterhin Millionen Dollar an Organisationen, die die Bewegung Boykott, De-Investition und Sanktionen fördern, die als antisemitisch anerkannt ist – eine Politik, die ausschließlich gegenüber Israel angewandt wird.
  • Deutschlands Abstimmungsbilanz zu Themen mit Israel-Bezug bei den Vereinten Nationen gehört zu den schlimmsten der scheinheiligen europäischen Staaten, die diese übersteigert einseitig antiisraelischen Resolutionen entweder unterstützen oder sich enthalten. Deutschland setzt Israel Abriss der Häuser von Terroristen mit Raketenangriffen der Hamas gleich. Man könnte von Deutschland angesichts seiner wiederholten Zusicherungen sicherzustellen, dass die aus dem Holocaust gelernten Lektionen umgesetzt werden, das Gegenteil erwartet haben.

Dass der den WJC eine solch prestigeträchtige Auszeichnung jetzt an Merkel vergibt, ist nicht nur überraschend, sondern widerlich. Das entehrt jüdische Würde und sollte gestrichen werden. Führende Mitglieder der deutschen jüdischen Gemeinschaft haben den WJC dafür verurteilt ihr den Preis zu verleihen. Dr. Rafael Korenzecher, ein deutscher jüdischer Leiter und Verleger, stellte sarkastisch fest, dass Merkel einen Herzl-Preis dafür verdient für Aliyah nach Israel zu fördern und „dank ihrer derzeitigen Politik wird Deutschland judenrein werden“.

Merkel auf diese Weise zu ehren führt die jüdische Führung zum Gespött und vermittelt die Botschaft, dass die Juden nicht feindselig reagieren oder protestieren werden, egal wie abstoßend ihre Regierung handelt.

Angesichts des Stroms an Einsprüchen wird Lauder vermutlich versuchen die Kritik zu überstehen, indem er Hoffnung auf eine bessere Zukunft ausdrückt. Das reicht aber nicht. Solange Merkel nicht formell eine Veränderung der gegenüber Israel negativen Politik Deutschlands ankündigt, sollte er die Auszeichnung streichen.

Er kann Merkel informieren, dass er das aufgrund von Druck tut,, der von Juden aus aller Welt auf ihn ausgeübt wird.

Damit würde er Merkel eine angemessene Botschaft übermitteln. ER würde auch einen Standard für jüdische Gemeinden weltweit setzen, sie ermutigen zu protestieren, wenn ihre Regierungen unmoralische Politik gegenüber Juden oder Israel betreiben. Würde er auf diese Weise handeln, würde er WJC als globale jüdische Führungsorganisation seinen Namen verdienen.

Im jüngsten Bericht zum „besetzten Palästina“ ignoriert @UNESCO tote Israelis

Elder of Ziyon, 17. Oktober 2019

Auf Drängen Jordaniens gab die UNESCO Montag den Entwurf einer Erklärung aus, die ihre bisherigen Positionen gegen israelische Schritte in Jerusalem und Hebron bekräftigte.

Jordanien bejubelte die Erklärung:

Der Vorstand der UNESCO hat in seiner 207. Sitzung einhellig einen Resolutionsentwurf zur Stadt Jerusalem und ihren Mauern begrüßt, sagte Sufian Qudah, Sprecher des Außenministeriums, am Mittwoch.

Qudah unterstrich die Bedeutung der Entscheidung, die nach Angaben einer Äußerung des Außenministeriums das Resultat diplomatischer Bemühungen Jordaniens in Koordination mit Palästina und den arabischen und muslimischen Gruppen in der UNESCO war.

Die Entscheidung bestätigt alle bisherigen Erfolge, die in der Akte Jerusalem vereinbart worden sind, fügte er hinzu.

Qudah hob heraus, dass die Resolution und ihr Anhang alle Kompontentne von Jordaniens Haltung zur Altstadt Jerusalems und seiner Mauern betonen, einschließlich der heiligen Stätten der Muslime und Christen; er hielt fest, dass sie zudem die Ablehnung aller israelischer Verletzungen und einseitigen Maßnahmen an diesen Orten bekräftigt.

Die Resolution fordert Israel auf alle illegalen, einseitigen Vorgehensweisen und Verletzungen gegen die Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram al-Sharif und in der Altstadt, sagte Qudah.

Es gibt wenig Neues in dem Dokument – außer wenn es auf den Gazastreifen zu reden kommt:

  1. In der ersten Woche des Mai 2019 brachen schwere Feindseligkiten im Gazastreifen und Südisrael aus. Insgesamt wurden 25 Palästinenser getötet, darunter Militante, vier Frauen und zwei Kinder, außerdem wurden 154 verletzt. Die Feindseligkeiten verursachten zudem eine beträchtliche Menge an Zerstörung, darunter Schäden an 41 Häusern und 13 Bildungseinrichtungen im Gazastreifen. Am 6. Mai wurde nach intensiven Bemühungen der Vereinten Nationen und Ägypten eine Einstellung der Feindseligkeiten durchgesetzt, womit die Eskalation endete.

Bei dem Schlagabtausch wurden vier Israelis getötet und 234 israelische Zivilisten verletzt. Aber UNESCO lässt so klingen, als seien ausschließlich Gaza-Araber getötet und verletzt worden.

Warum sagt die UNESCO „Insgesamt wurden 25 Palästinenser getötet“? Zählen Israelis nicht?

Nein. Tote Israelis gibt es nach Angaben der UNESCO schlicht nicht. Nur Palästinenser sind Opfer, Israelis sind reine Aggressoren.

Die antiisraelische Einseitigkeit der UNESCO ist seit Jahren offensichtlich. Aber sie ist selten so ungeheuerlich gewesen.