Israelhasser erwischt, wie sie BDS-Aktivitäten fälschen

David Lange, Israellycool, 24. März 2020

Ein Hasser twitterte heute dies:

Ich bin ein überzeugter BDS-Anhänger. Ich ging hin und klebte diese Sticker auf allen Sabre-Hummus. Eine Frau ging vorbei und sah sie. Ihr hättet ihr Gesicht sehen sollen, lol.

Dieselbe Person, die so „mutig“ ist, dass sie ihren Hass online nur anonym verbreiten kann, will uns glauben machen, sie habe in dieser schwierigen Zeit irh haus verlassen und Zeit im Supermarkt damit verbracht alle Sabre-Humms-Artikel zu kennzeichnen.

Nö, ist nie passiert.

Ein anderes BDS-Loch namens Mohammad Hamad teilte vor vier Jahren dasselbe Foto, wie ich damals postete:

Also plagte sich dieser „überzeugte BDS-Anhänger“ sich nicht damit in den Laden zu gehen, um Sabre-Hummus-Artikel zu etikettieren. Er klaute einfach ein altes Foto aus dem Internet.

Und wenn Sie das nicht überzeugt, dass sie einfältiges Exkrement sind, dann sollte das hier Abhilfe schaffen.

Wahrlich ein sehr „überzeugter BDS-Anhänger“.

Hier kommen die Verschwörungstheorien, dass die Juden den Coronavirus schufen…

Elder of Ziyon, 1. März 2020

Aus MEMRI (mit Video):

Der irakische Politik-Analyst Muhammad Sadeq al-Haschemi sagte am 26. Februar 2020 im Interview auf Al-Ayam TV (Irak), dass der amerikanische Schriftsteller Dean Koontz in seinem Thriller-Roman von 1981 mit dem Titel The Eyes of Darkness über den Coronavirus geschrieben habe. Al-Haschemi argumentierte, das beweise, dass der Coronavirus ein amerikanisches Komplott sei un der sagte, das Ziel des Komplotts bestehe darin die Weltbevölkerung zu reduzieren. Er sagte, in den vergangenen 10 Jahren seien in den USA zwei Patente zur Entwicklung von Virensträngen mit dem Namen „Corona“ eingereicht worden und er verglich diese amerikanische „Verschwörung“ damit, dass Juden mit Anthrax infizierte Decken nutzten, um 86% der einheimischen Bevölkerung dessen auszulöschen, was heute die Vereinigten Staaten sind, um ein echtes jüdisches Heimatland zu haben. Er sagte, die zionistische Lobby säuberte auf ähnliche Weise die Bevölkerung Schottlands und dass die Familie Rothschild ein Monopol auf Labore habe, die biologische und Atomwaffen entwickeln. Al-Haschemi fügte hinzu, dass die Rothschilds diejenigen gewesen seien, die 1945 entschieden Atombomben gegen Hiroschima und Nagasaki einzusetzen.

In Koontz‘ Buch schuf er eine fiktive Biowaffe namens „Gorki-400), benannte sie aber nach dem Fall der Sowjetunion in „Wuhan-400“ um. (Wuhan hat Chinas fortschrittlichste Virus-Forschungseinrichtung und mancher behauptet, COVID-19 könnte von dort stammen.)

Haschemi ist nicht der einzige, der mit einer Möglichkeit daher kommt Juden für den Virus verantwortlich zu mache. Diese unterhaltsame Twitter-Nutzerin sagte das auch:

Na, jetzt geht’s los. Israel hat auf einmal ein Gegenmittel für den
Coronavirus entwickelt.
Was für eine Überraschung!
Vielleicht wird es dieses dem Iran oder den Palästinenser anbieten.
Darüber müssen wir uns aber keine Sorgen machen…

Israel und der funktionsgestörte UNO-Menschenrechtsrat

Paul Shindman, HonestReporting, 21. Januar 2020

Um die giftige Beziehung zwischen dem UNO-Menschenrechtsrat und Israel zu verstehen, muss man sich den Vorgänger des Rat, die UNO-Menschenrechtskommission ansehen.

Ein aufrichtiger Moment des Generalsekretärs Kofi Annan fasst das Problem von damals und von heute zusammen:

Die Funktion der (Menschenrechts-) Kommission ihre Aufgaben auszuüben wird zunehmend von ihrer sinkenden Glaubwürdigkeit und Professionalismus untergraben. Insbesondere haben Staaten die Mitgliedschaft in der Kommission nicht angestrebt, um die Menschenrechte zu stärken, sondern sich selbst vor Kritik zu schützen oder andere kritisieren zu können. Im Ergebnis hat sich ein Glaubwürdigkeitsdefizit entwickelt, das einen Schatten auf das Ansehen des Systems der Vereinten Nationen als Ganzem wirft.

Es sagt eine Menge über eine Abteilung innerhalb einer Organisation, wenn der Boss einen Teil des eigenen Imperiums nicht nur kritisiert, sondern öffentlich seine Arbeit und die es leitenden Leute diskreditiert.

Kofi Annan

Das ist exakt das, was geschah, als Annan 2005 eine Bombe platzen ließ, indem er erklärte, dass Länder die Mitgliedschaft in der UNO-Kommission für Menschenrechte gesucht hatten, „nicht um die Menschenrechte zu stärken, sondern um sich vor Kritik zu schützen oder andere zu kritisieren“.

Eine betretene UNO sah, dass die Kommission zu viele Länder mit erbärmlichen Menschenrechts-Bilanzen hatte. Annan rief auf sie durch ein neues besonderes Gremium zu ersetzen, den UNO-Menschenrechtsrat. Der UNHRC wurde ein Jahr später gebildet, aber es war nun gar keine Überraschung, dass er schnell von genau denselben Problemen geplagt wurde wie seine Vorgängerin.

Seit seiner Gründung 2006 ist der „weithin kritisierte“ UNO-Menschenrechtsrat regelmäßig in der Mainstream-Presse scharf kritisiert worden. Die New York Times bezeichnete ihn als „den diskreditierten Menschenrechtsrat“, weil er einfach den Weg der nicht mehr bestehenden Kommission fortsetzte. Nach nur zwei Jahren war Annans Nachfolger an der Spitze der UNO, Ban ki-Moon, gezwungen den UNHRC aufzufordern „sich über parteiisches Getue und regionale Trennlinien zu erheben“.

Die dubiosen Mitglieder des UNO-Menschenrechtsrats

Der UNHRC hat sich nie aus diesem Sumpf gelöst und so ist die Organisation, die dafür verantwortlich ist, dass Länder die internationalen Menschenrechtsstandards einhalten, stattdessen von genau der Gesellschaft beschmutzt, mit der sie Umgang hat.

Der UNO-Menschenrechtsrat hat 47 Mitgliedsstaaten, auf drei Jahre gewählt aus den verschiedenen Regionen durch die UNO-Vollversammlung. Die UNO wird als ein „Vereinshaus für eine aufstrebende Achse der Diktatoren“ beschrieben und so waren die Länder, die Mitglieder in die alte Kommission wählten, nicht davon abzuhalten mit ihren Abstimmungen weiter repressive Regime in den neuen UNHRC zu schicken.

Ein Treffen des UNO-Menschenrechtsrats in Genf.

In seinem Bericht zu 2017 gestand der UNHRC ein, dass neun seiner damaligen Mitglieder (Burundi, Ägypten, Ruanda, Kuba, Venezuela, China, Indien, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate) beschuldigt wurden Rache an ihre eigenen Bürgern zu nehmen, die Menschenrechtsverletzungen an die UNO berichteten.

Der Zustand stieg 2019 auf ein Niveau des Absurden an, als internationale Menschenrechtsorganisationen die UNO-Vollversammlung aufriefen für Venezuela den Eintritt in den Menschenrechtsrat zu blockieren (es hatte dem Rat bereits zweimal angehört).

Die „Stimme des Rats wird geschwächt, wenn jemand wir Venezuela die Mitgliedschaft erlaubt wird“, sagte Kenneth Roth, Direktor von Human Rights Watch. „Dass bereits einige andere Verletzer-Regierungen im Rat sitzen, ist kein Grund die Dinge noch schlimmer zu machen, indem Venezuela dazu kommt“, dessen Regierung „dafür verantwortlich ist hart gegen abweichende Meinungen vorzugehen“.

Allerdings genehmigte die Vollversammlung Venezuelas Beitritt in den Rat; die Washington Post nannte das „einen umstrittenen Sieg für ein Regime, das beschuldigt wird Einschüchterung, Folter und Mord einzusetzen, um sich an die Macht zu klammern“.

Permanent besessen von Israel

Eines der vernichtenden Merkmale des UNO-Menschenrechtsrats ist seine permanente Besessenheit mit Israel, wo die propalästinensische Lobby den Erfolg hatte Israel zum einzigen Land zu machen, das als dauerhafter Tagesordnungspunkt des Rats auftaucht. Das bedeutet, dass jede Sitzungsperiode des Rats angebliche israelische Verletzungen überprüfen muss. Unter der universalen regelmäßigen Überprüfung, die für alle anderen die Regel ist, werden die Menschenrechtsbilanzen der Länder nur alle fünf Jahre untersucht. Das systematische Herausheben Israels durch den Rat wird von vielen Ländern als einer der Schlüsselmängel angesehen, der seine einseitige Ineffektivität zeigt.

„Kein anderes Land der Welt wird einem alleinstehenden Fokus ausgesetzt, der derart in die permanente Tagesordnung des Gremiums eingegraben ist, was seine Bedeutung und den schlechten Ruf seines Ziels sicherstellt und das bei jedem Ratstreffen“, sagte Hillel Neuer, Direktor von UN Watch. Neuers unabhängige Watchdog-Gruppe berichtete, dass in den ersten zehn Jahren 68 der 135 vom UNHRC beschlossenen Resolutionen, sich ausschließlich gegen Israel richteten.

Die französische Menschendrechtsministerin Rama Yade sagte, mit seiner Fixierung auf Resolutionen, die einzig Israel verurteilen bestehe das Gremium darauf, „unausgewogene Resolutionen“ zum Nahen Osten zu verabschieden.

US-Botschafterin Nikki Haley

2018 gaben die Vereinigten Staaten den Versuch auf das funktionsgestörte Gremium dazu zu bringen sich tatsächlich auf Menschenrechte zu konzentrieren und kündigten ihren Rückzug aus dem Rat an. US-Botschafterin bei der UNO Nikki Haley nannte den UNHRC den „größten Fehlschlag“ der Vereinten Nationen und verurteilte ihn als „Kloake politischer Einseitigkeit“.

„Sehen Sie sich die Mitglieder des Rats an und Sie erkennen eine erschreckende Respektlosigkeit für die grundlegendsten Menschenrechte“, sagte Haley. „Menschenrechtsverletzer sitzen weiter im Rat und werden in diesen gewählt. Die inhumansten Regime der Welt entgehen weiterhin Überprüfungen und weiterhin politisiert der Rat und macht Länder mit positiven Menschenrechtsbilanzen zu Sündenböcken, was der Versuch ist von den Missbrauchenden in seinen Reihen abzulenken“, erklärte Haley. „Der Rat ist seinen Namen nicht mehr wert. Fakt ist, dass solch ein Rat der Sache der  Menschenrechte Schaden zufügt.“

Nachdem sie die Versäumnisse des UNHRC beim Schutz der Menschenrechte weltweit auflistete, stellte Hale fest: „Die unverhältnismäßige Konzentration auf Israel uns seine endlose Feindseligkeit diesem Staat gegenüber sind eindeutiger Beweis dafür, dass der Rat von politischer Einseitigkeit motiviert ist, nicht von den Menschenrechten.“

Eine schwarze Liste und ein blaues Auge

Einer der ungeheuerlichsten Missbräuche des Rats war der Schritt eine antiisraelische „Schwarze Liste“ zu erstellen – eine „Datenbank“ aller Firmen, die in bestimmten israelischen Siedlungen Aktivitäten betreiben“. Wie bei vielen antiisraelischen Handlungen des UNO-Menschenrechtsrats wird Israel das erste und einzige Land sein, für das es eine solche Datenbank gibt, die pro-palästinensische Gruppen dazu nutzen wollen ihr Programm des Boykotts israelischer Firmen voranzutreiben. Die Ernennung der früheren chilenischen Präsidentin Michelle Bachelet zur UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte intensivierte den Vorstoß des Rats zur schwarzen Liste.

Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet

In einem Op-Ed in der Washington Post hob der Welthandels-Anwalt Doron Hindin die unausgewogenen und willkürlichen Methoden hervor, die von der schwarzen Liste verwendet werden wird:

Verfahrensrechtlich werden Firmen der UNO-Datenbank hinzugefügt, ohne dass irgendeine Form von gebührendem Prozess dazu stattfindet. Es gibt keine Kriterienliste. Firmen werden nicht in der Lage sein ihre Listung anzufechten, bevor sie veröffentlicht wird und einmal gelistet werden sie keinen Zugang zu einem Mechanismus der Überprüfung oder Streichung haben.

Der Schritt die schwarze Liste zu erstellen war einer der zentralen Gründe für die US-Entscheidung sich vom UNHRC zu distanzieren. Es ist bekannt, dass Bachelet die Veröffentlichung der schwarzen Liste hinauszögerte und dass Generalsekretär Antonio Guterres sie nicht unterstützt. Aber Schritte des Internationalen Strafgerichtshofs zur Untersuchung angeblicher israelischer Kriegsverbrechen in der Westbank haben Berichten zufolge Bachelet ermutigt den Vorstoß mit der schwarzen Liste erneut zu betreiben.

* * *

Bei einem offiziellen Besuch Israels 2017 versprach Guterres, er werde daran arbeiten zu zeigen, dass die Vereinten Nationen unter seiner Leitung so handeln werden, „dass Gleichheit im Umgang mit allen Staaten voll respektiert wird“.

Angesichts der anerkannten Realität der Einseitigkeit des UNHRC scheint Guterres einen Sysiphus-Aufgabe vor sich zu haben.


Bilder: vecotrs CC0
Pixaboy; Annan via  Wikimedia Commons; UNHRC-Sitzung CC BY-NC-ND United Nations Photo; Haley via UN Photo/Manuel  Elias; Bachelet CC BY-NC-ND UN Women.

Antiisraelisches Propaganda-Eigentor des Tages

David Lange, Israellycool, 12. Februar 2020

Ein Israelhasser namens Said Sarwar hat dieses TikTok-Video auf Facebook gepostet. Die Bildunterschrift lautet:

Amsterdam 19.01.2020. Ein palästinensischer Löwe in einem Rudel Israelis  ❤👊✌😎

Der Mann macht sein Ding, während Israel-Unterstützer zusehen. Erscheint mir recht friedlich.

Jetzt stellen Sie sich eine Sekunde lang die umgekehrte Situation vor: Eine Person mit einer Israelflagge, der diese in einer Gruppe Israelhasser schwenkt.

Das brauchen Sie sich nicht vorzustellen – wir haben gesehen was passiert, wenn jemand in ihrer Gegenwart das Wort Israel ruft…

Danke, Said Sarwar, für die Erinnerung an diesen Unterschied zwischen den beiden Seiten.

Terror-Propagandistin Jenna Jihad von eigenen Anhängern wegen Verbreitung von Verleumdung kritisiert

David Lange, Israellycool, 10. Februar 2020

Die junge Terror-Propagandistin (mit treffendem Namen) Jenna Jihad – die zugleich eine Cousine von „Shirley Temper“ Ahed Tamimi und mit der Sbarro-Terroristin Ahlam Tamimi verwandt ist – postete vor ein paar Tagen dieses Foto samt Text auf Facebook:

Ein zionistischer Besatzungssoldat richtet sein Gewehr auf den palästinensischen Alten Fathallah Dababsah, der ein beliebtes palästinensisches Kraut namens „Khubaiseh“ pflückt. Es handelt sich um ein sehr beliebtes palästinensisches Essen dieser Jahreszeit. Bild wurde vor ein paar Tagen aufgenommen. Besetztes Palästina, 8. Februar 2020

Andere Israelhasser posteten in den sozialen Medien etwas ähnliches.

Natürlich ist das eine Lüge, aber nur ein weiteres Beispiel der Art optischer Täuschungen, für deren Verbreitung die palästinensische Propagandaindustrie eine Schwäche hat. Wir haben das immer wieder erlebt.

Beachten Sie, dass der Soldat im Vordergrund steht, vor dem Mann, im 90-Grad-Winkel zum Fotografen. Er hält sein Gewehr vor sich. Sein Finger ist nicht am Abzug und er sieht den Mann nicht einmal an, sondern scheint auf den Boden oder die gepflückten Kräuter zu blicken. Noch wichtiger: Der Mann selbst scheint ruhig und entspannt zu sein.

Bezeichnenderweise haben einige von Jenna Jihads eigenen Anhängern sie wegen der Verbreitung von Fake News getadelt.

Phillip Lowe: Ich bin nicht mit der Besatzung einverstanden, aber ich glaube nicht, dass er auf den alten Mann  zielt.
Ihre Körpersprache ist wichtig. Die Haltung des Soldaten ist nicht defensiv – seine Füße scheinen zusammen zu stehen, in einer Kampfhaltung würde sich ein Bein vor dem anderen befinden, das Gewehr wäre an seinem Kopf und er würde den Lauf entlang blicken, nicht auf den alten Mann; das sagt mir, dass er ihn nicht als Bedrohung empfindet.
Der Ausdruck auf dem Gesicht des alten Mannes zeigt keine Angst oder Sorge um seine Sicherheit.
Adam Ashley: Das „Gewehr“ ist nicht auf ihn gerichtet. Der Winkel des Fotos lässt es nur so aussehen. Lügen zu verbreiten und Propaganda zu schaffen lässt diese Sache schlecht da stehen. Schau, wo ihre Füße sind. Der Soldat steht vor dem Mann und sie blicken beide friedlich. Ich kann das nicht unterstützen.
Manny Built: ich glaube nicht, dass dies dem Foto gerecht wird. Es sieht aus wie ein Soldat, der seine Waffe hält. Sein Finger liegt nicht einmal auf dem Abzug. Und der Mann blickt zur Seite, nicht direkt auf den Soldaten. Bitte bleib bei der Wahrheit und nutze keine Propaganda.
Jose Manzanero: Du hast bezüglich der Besatzung sicherlich recht, aber in diesem Bild richtet der Soldat seine Waffe nicht auf den alten Mann; es ist die Perspektive, wie dieses Bild aufgenommen wurde.

Ich  habe den starken Verdacht, dass genau dieselben Leute andere (weniger offensichtliche) Verleumdungen gegen den jüdischen Staat nur allzu bereit glauben würden. Leider war dieses Bild selbst für sie zu offensichtlich und ihre Sorte scheint nur zu sein, dass ihre „Sache“ Schaden nimmt.

Anzeige gegen den Weltkirchenrat wegen Spionage, illegaler Einreise nach Israel, Bedrohung von IDF-Soldaten

Aryeh Savir, Tazpit News Agency (The Jewish Press, 2. Februar 2020)

Linke Aktivisten und Freiwillige des EAPPI (Ecumenical Accompaniment Programin Palästine and Israel) kommen, gegen das Gesetz verstoßend, in einem PA-Rettungswagen nach Sdeh Bar im Gush Etzion; 24. Februar 2019

Das Legal Forum for a Zionist and Democratic Israel (Rechtsforum für ein zionistisches und demokratisches Israel) und das DMU-Projekt haben bei der Jerusalemer Polizei Anzeigte gegen den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK – „Weltkirchenrat“) gestellt; sie machen geltend, dass dieser mehrere illegale Aktivitäten betreibt und gegen den Staat Israel agiert.

Der ÖRK ist eine internationale Organisation mit mehr als 500 Millionen Mitgliedern, die offen ihre Unterstützung der BDS (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) erklärt.

Laut Anzeige betreibt der ÖRK das Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI – Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel), sein Vorzeigeprojekt in Israel, das in den letzten 15 Jahren etwa 1.800 Freiwillige nach Judäa und Samaria gebracht hat, um „das Leben unter Besatzung zu bezeugen, sich mit lokalen Palästinensern und Israelis auseinanderzusetzen, die einen gerechten Frieden anstreben, die Beteiligung der internationalen Gemeinschaft am Konflikt zu ändern, sie zu drängen gegen Ungerechtigkeit in der Region zu handeln“.

Das Programm umfasst etwa 25-30 Teillnehmer, sogenannte Ökumenische Begleiter, die vor Ort für die Zeit von drei Monaten agieren, während denen sie mit antiisraelischen politischen Randgruppen  wie B’Tselem und Breaking the Silence arbeiten. EAPPIS „umfangreiche Fürsprache“ beinhaltet „Erfahrungen aus erster Hand, um die Augen ihrer Gemeinden, Kirchen und Regierungen gegenüber den Realitäten der Besatzung zu öffnen“.

NGO Monitor, ein unabhängiges Forschungsinstitut, das anderen Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) folgt, die das humanitäre Banner als Tarnung für antiisraelische Aktivitäten nutzen, hat einem vor einem Jahr veröffentlichen Bericht herausgestellt, dass der ÖRK keine ähnlichen Aktivitäten in anderen Konfliktzonen betreibt; „indem Israel herausgegriffen wird, verkörpert das EAPPI Antisemitismus“, wie ihn die  Arbeitsdefinition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) definiert.

Die Anzeige bei der Polizei erklärt, dass der Zweck dieses Programms darin besteht „dem Staat Israel auf internationaler Ebene Schaden zuzufügen und Spionage gegen ihn zu betreiben“.

Laut der Anzeige wird den Aktivisten des Programms gesagt, sie sollten wegen des Zwecks ihrer Ankunft in Israel lügen, da die Organisation nicht autorisiert ist in Israel zu agieren und die Aktivisten der Organisation damit illegal unter dem Deckmantel von Touristen oder Pilgern nach Israel einreisen und den wahren Grund für ihre Ankunft in Israel verbergen.

Ein weiterer Teil der Anzeige macht geltend, dass EAPPI-Aktivisten Spionage gegen den Staat Israel betrieben haben. Jahre lang haben EAPPI-Aktivisten IDF-Training, Sicherheitsaktivitäten wie Checkpoints und Festnahmen dokumentiert und diese Informationen öffentlich herausgegeben.

Die Aktivisten der Organisation nehmen regelmäßig an Störungen und gewalttätigen Protesten in militärischem Sperrgebiet teil und fügen gelegentlich IDF-Soldaten und Polizisten Schaden zu.

Die EAPPI-Aktivisten schließen sich verschiedenen Anarchisten an, zum Beispiel der Organisation Ta’ayusch; sie nehmen an Provokationen teil und dokumentieren die Reaktionen von IDF-Soldaten.

Laut der anzeige veröffentlichen die Aktivisten Blogs und Berichte gegen Israel, wobei sie falsche Bilder und Lügen verwenden. In vielen Fällen werden ie Berichte im Nachhinein dazu verwendet Israel bei internationalen Institutionen Schaden zuzufügen, darunter bei den Vereinten Nationen und der Europäischen Union.

Rechtsanwalt Yotam Eyal vom Rechtsforum erklärte: „Der Staat Israel ist rechtlich verpflichtet sich und seine Bürger vor denen zu schützen, die ihm schaden wollen.“

Amit Barak vom DMU-Projekt stellte fest, dass offizielle Vertreter des ÖRK und des EAPPI auch „bei antisemitischen Äußerungen erwischt wurden; ihre Aktivtäten verletzen zudem die jüdischen und christlichen Beziehungen in Israel und dem Ausland“.

NGO Monitor fand einen gefilmten Vortrag, der inzwischen aus dem Internet gelöscht ist; dort verglich ein EAPPI-Aktivist Handeln der israelischen Armee in Hebron mit den Nazi-Gaskammern.

„Wir fordern die Rechtsbehörden, betreffenden Minister und das Sicherheitssystem auf aufzuwachen und zu handeln, um das Gesetz des Staats Israel durchzusetzen sowie das Phänomen auszumerzen“, fügte er hinzu.

Die gemeinsamen Aktivitäten der israelischen Gruppen setzten den ÖRK im Januar 2019 unter Druck seine EAPPI-Aktivitäten aus Hebron abzuziehen, sagte Barak; dazu rief er auf sie in Israel komplett zu verbieten.