Prachtvolles Gebäude aus der Zeit des zweiten Tempels verstimmt Israelkritiker

Elder of Ziyon, 8. Juli 2021

Die Israelische Antiquitätenbehörde (IAA) stellte ein riesiges, eindrucksvolles Gebäude vor, das ein Ort für wichtige Jerusalem-Pilger gewesen zu sein scheint, die dort vor 2.000 Jahren dinierten und sich mit Vertretern der Stadt trafen.

„Das ist ohne Zweifel eines der prachtvollsten öffentlichen Gebäude aus der Zeit des zweiten Tempels, die man jemals außerhalb der Mauern des Tempelbergs in Jerusalem freilegte“, sagte Grabungsleiterin Dr. Schlomit Weksler-Bdolach ein einer Presseerklärung der IAA am Donnerstag.

Das circa 20 n.Chr. gebaute Bauwerk aus der Römerzeit stand abseits einer zum Tempelberg führenden Hauptstraße und wurde als Triclinium oder Speiseraum für bedeutende Mitglieder der Gesellschaft auf ihrem Weg zum Gottesdienst im Tempel genutzt, heißt es in der IAA-Veröffentlichung. Ursprünglich mit einem kunstvollen Brunnen und dekorativen korinthischen Kapitellen gebaut, wurde das eindrucksvolle Gebäude in seinen 50 Jahren Gebrauch vor der Zerstörung des zweiten Tempels im Jahr 70 einer Reihe struktureller Veränderungen unterzogen, sagte Weksler-Bdolach der Times of Israel.

Das massive Bauwerk wird bald als Teil der Westmauer-Tempeltour für die Öffentlichkeit geöffnet werden, die umgestaltet wurde, um unterschiedliche Wege und Erfahrungen zu schaffen, die auf mehreren neuen Routen durch tausende Jahre Geschichte führen, heute über die moderne Verwendung von Teilen der Tunnel als Gebets- und Veranstaltungssäle.

Was Archäologen wissen: Während der 50 Jahre Nutzung, sagte Weksler-Bdolahc, war das große öffentliche Gebäude in drei verschiedene Bereiche geteilt, der Brunnen wurde außer Betrieb genommen und was ein rituelles Bad oder Mikwe zu sein scheint, wurde kurz vor der Zerstörung Jerusalems hinzugefügt.

Trotz des deutlichen römischen Einflusses in die Architektur des Bauwerks war Jerusalem damals immer noch eine kulturell jüdische Stadt, sagte Weksler-Bdolach. Die Verzierungen, die in den Zwischenräumen entdeckt wurden – eine gemeißelte Mauerbrüstung mit Wandpfeilern (flache, tragende Säulen) – hatten keine behauenen Bilder, die von der Thora verboten sind.

Sie sagte, der Saal sei wahrscheinlich von Vertretern der Stadt neben dem Tempel genutzt, um ihre Gäste zu beeindrucken.

„Besucher des Ortes können sich jetzt die Opulenz des Ortes vorstellen: die beiden Seitenräume dienten als kunstreiche Empfangsräume und zwischen ihnen befand sich ein prachtvoller Brunnen mit Wasser, das sich aus Bleirohren ergoss, die in der Mitte der korinthischen Kapitelle eingearbeitet waren, die aus der Wand herausragten“, sagte Weksler-Bdolach in der Presseerklärung.

Die Fotos sind eindrucksvoll.

Und das dort befindliche rituelle Bad beweist, dass dies ein jüdisches Gebäude war.

Aber einer ist überhaupt nicht beeindruckt.

Daniel Seidemann, ein Israelkritiker, der sich auf Jerusalemer Geschichte spezialisiert hat, tut das mit einem Zitat des ehemaligen stellvertretenden Jerusalemer Bürgermeisters Meron Benvenisti ab, der den jüdischen Staat durch einen binationalen Staat ersetzen wollte:

„Ungeplant und mit Kosten an Menschenleben und vielen Millionen Schekeln, wurde ein gewaltiges Netzwerk an Tunneln geschaffen, die einen Besuch des unterirdischen Jerusalem erlauben, das sich von dem, was als Davidstadt bekannt wurde bis zu den nördlichen Wällen der Altstadt erstreckt. Diese Stadt im Untergrund webt ein fingiertes Narrativ – eigentlich ein Disneyland – das so gestaltet ist, dass es tausende Jahre nichtjüdischer Geschichte auslöscht und eine angebliche direkte Verbindung zwischen der Zeit des Zweiten Tempels und heute schafft. Auf diese Weise werden Abwassergräben und modrige Keller in heilige Orte verwandelt, wobei diejenigen, die durch sie hindurchlaufen, nicht der unangenehmen Wahrheit begegnen, die eine Altstadt und einen Tempelberg offenbart, die vor Palästinensern wimmeln und in der der „Stadtplatz“ [wie er in Naomi Shemers Kultlied ‚Jerusalem aus Gold‘] wieder frei von Arabern ist.“

Meron Benvenisti, The Tream oft he White Sabra [hebräisch], Jerusalem, 2005, S. 253 (Übersetzung durch den Autor – D.S.)

Was immer im Jahr 2005 die Verdienste von Benvenistis Kritik an diesen Grabungen waren, die schiere Menge an Funden, die seitdem von angesehenen Archäologen entdeckt wurden, beweist die jüdische Geschichte der Stadt viele Male. Insbesondere dieser Fund kann nicht als „modriger Keller“ beiseite gewischt werden.

Zudem ist es eindeutig falsch zu sagen, dass die israelische Antiquitätenbehörde versucht nichtjüdische Geschichte auszulöschen. Die Zahl der islamischen Orte, die von der IAA und dem Staat Israel in Jerusalem erhalten werden, beweist das.

Jeder neue Fund, der die Verbindung zwischen den heutigen Juden und unseren Vorfahren stärkt, muss von den heutigen Israelhassern mit Zähnen und Klauen bekämpft werden. Seidemann ist kein Dummkopf und er kennt die Geschichte Jerusalems ziemlich gut, aber seine Antipathie gegen die Regierung Israels löst solchen Unsinn aus.

Am Ende ist kaum möglich sonderlich Unterschiede zwischen Leuten wie ihm, die eine solch wichtige Stätte jüdischer Geschichte abqualifizieren, und den Antisemiten zu finden, die jüdische Geschichte insgesamt leugnen.

Bildunterschriften, die tausend Worte wert sind

Die Kunst israelfeindliche, verdrehte Fotobeschreibungen zu schreiben ist ein weiterer Schritt auf dem glitschigen Abhang, den nicht objektive Journalisten und ihre antiisraelischen Redakteure gewählt haben, um abzurutschen. Op-ed.

Stephen M. Flatow, Israel National News, 28. Juni 2021

Massenmedien (iStock)

Wenn ein Bild tausend Worte wert ist, was sind die Worte unter dem Bild wert?

Eine Menge – für die, die die internationale öffentliche Meinung gegen Israel kehren wollen.

Die Nachrichtenagentur Reuters verbreitete vor kurzem das dramatische Foto eines – nach Angaben der Bildunterschrift – „Palästinensers, der während eines antiisraelischen Protests gegen die grenzüberschreitende Gewalt zwischen palästinensischen Militanten in Gaza und dem israelischen Militär direkt an der Barrikade mit Reifen einen Sprung macht.“

Wow. Wie viele Fakten kann man in einer einzigen Bildunterschrift entstellen?

Fangen wir mit der Formulierung „ein Palästinenser“ an. Der junge Mann im Foto ist nicht einfach „ein Palästinenser“. Zuerst einmal trägt er die Art Kopfbedeckung, die bei palästinensischen Teenagern beliebt sind, die hoffen, dass die israelische Polizei es nicht schafft sie zu identifizieren und zu verhaften. Das ist keine Covid-Maske. Gesetzestreue Bürger wickeln nicht ihr gesamtes Gesicht in Stoff. Natürlich soll es die Tatsache, dass er durch die Luft springt, offensichtlich machen, dass er kein unschuldiger Zivilist ist, der nur spazieren geht.

Und was ist mit all dem schwarzen Rauch, der hinter ihm wabert? Offensichtlich handelt es sich um die Szene aus einem Krawall. Die Bildunterschrift bezeichnet das eine „Barrikade aus Reifen“. Sie sind nicht nur eine „Barrikade“. Sie brennen – weshalb es dort so viel Rauch gibt. Palästinensisch-arabische Mobs rollen brennende Reifen in Richtung vorbeifahrender israelischer Autos. Sie verbrennen Reifenstapel mitten auf der Straße, um israelische Verkehrsteilnehmer zu zwingen langsamer zu werden, damit sie sie mit Steinen und Brandsätzen überfallen können.

Sie sollten als „palästinensische Terroristen” bezeichnet werden. Oder zumindest als „palästinensisch Randalierer“. Aber gewiss nicht nur als „Palästinenser“.

Warum randalierten sie an diesem Tag? Nach Angaben des Verfassers der Bildunterschrift bei Reuters war es ein „Protest gegen grenzübergreifende Gewalt“ im Gazastreifen. Mit anderen Worten: Die Randalierer mit den brennenden Reifen waren eigentlich Friedensaktivisten. Sie  protestierten gewalttätig gegen Gewalt!

Die Redakteure bei Reuters betrachten die Hamas und den Islamischen Jihad offensichtlich nicht als Terroristen, obwohl sie auf der offiziellen Liste der Terrororganisationen der USA und anderer Regierungen weltweit stehen. Und obwohl sie Raketen auf Kindergärten schießen und Busse in die Luft jagen – einschließlich dem, in dem meine Tochter Alisa (sel. A.) 1995 fuhr. Nein, sie sind einfach „Militante“. Niemals „Terroristen“.

Und schließlich gibt es da die haarsträubende Charakterisierung der Gaza-Kriege: „grenzübergreifende Gewalt zwischen palästinensischen Militanten im Gazastreifen und dem israelischen Militär“. Wollt ihr uns auf den Arm nehmen? Die Hamas schießt Raketen; Israel schießt zurück. Das ist „grenzübergreifende Gewalt“? In der Version von 1941 bombardieren die Japaner Pearl Harbor, Amerika schießt zurück und die Bildunterschrift von Reuters berichtet von „Marine-Zusammenstößen zwischen japanischen Militanten und dem amerikanischen Militär“.

Letzte Woche kam eine noch schlimmere Bildunterschrift aus dem Nahen Osten, dankt des Fotodienstes „Flash90“ mit Sitz in Jerusalem. Sie lautete: „Palästinensische Gottesdienstbesucher sammeln Steine, um sie auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee zu werfen.“

Sind Sie jemals in einer Synagoge gewesen – oder einer Kirche oder einer Moschee oder einem Hindu-Tempel – wo die Gemeindemitglieder den Gottesdienst besuchten, indem sie versuchten ihre Nachbarn zu Tode zu steinigen? Ich nicht.

Ein Zyniker könnte sagen: Ja, wer immer diese Bildunterschrift verfasste, hat es genau richtig verstanden, denn diese gewalttätigen palästinensischen Araber haben den Versuch Juden zu töten zu einer Religion gemacht – sie „beten“ mit Steinen, Messern, Schusswaffen und Bomben.

Aber das würden den Verfasser der Bildunterschrift viel zu leicht davonkommen lassen – und dafür sorgen, dass er eine wichtige Lektion verpasst.

Das Foto von Flash90 zeigte fünf junge Männer, von denen zwei klassische Gesichtsmaskierungen von Randalierern trugen. Während die Bildunterschrift behauptet, sie würden „Steine sammeln“, waren zwei von ihnen eindeutig im Begriff die Steine zu werfen und wir können annehmen, dass die anderen Gleiches taten.

Jeder mit nur minimalen Kenntnissen der israelischen Geschichte – oder einem Mindestmaß an gesundem Menschenverstand – weiß, dass ein Stein, wenn er auf einen Menschen oder die Windschutzscheibe eines Autos geschleudert wird, verstümmeln und sogar töten kann. Wir wissen das, weil es so oft passiert ist. Nach meiner Zählung sind mindestens 14 israelische Juden und zwei israelische Araber, die für Juden gehalten wurden, seit den 1980-er Jahren von palästinensischen Arabern zu Tode gesteinigt worden. Abertausende weitere sind bei solchen Steinwurfanschlägen verletzt, einige davon dauerhaft entstellt worden.

Wenn also junge arabische Männer „Steine zum Werfen sammeln“, wie die jungen Männer in dem Foto von Flash90 es machten, dann taten sie das im vollen Wissen, dass sie versuchten Mord betrieben. Natürlich versuchten sie nicht andere Araber zu ermorden. Sie warfen die Steine auf israelische jüdische Polizisten. Was bedeutet, dass sie versuchen Juden zu Tode zu steinigen.

Warum sollten Autoren von Bildunterschriften einen Krawall als „Protest“ bezeichnen, israelische Selbstverteidigung gegen Hamas-Aggression als „grenzüberschreibende Gewalt“ und Steinewerfer als „Betende“ beschreiben? Und warum sollten ihre Redakteure solchen Sprachgebrauch genehmigen?

Es kann nicht sein, dass sie den Unterschied zwischen Krawall und Protest, zwischen Aggressoren und Opfern, zwischen Terroristen und Gottesdienstbesuchern nicht kennen. Deshalb lässt das nur eine plausible Erklärung zu: Feindschaft gegenüber Israel und Mitgefühl für die palästinensischen Araber. Sie behaupten vielleicht verantwortungsvolle Redakteure und objektive Reporter und Bildunterschrifts-Autoren zu sein, aber in Wirklichkeit haben sie eine politische Agenda. Ihre Agenda besteht darin Israel zu verletzen.

Und die Bildunterschriften unter den Fotos – die Bildunterschriften, die auf ihre eigene Art helfen die öffentliche Meinung zu formen – sind nur ein weiteres Mittel dieses widerwärtige Ziel zu erreichen.

Norwegischer Antisemit vereinnahmt Bild von leidendem Jerusalemer Juden

David Lange, Israellycool, 2. Juli 2021

Eines der schmerzlichsten Bilder aus dem Unabhängigkeitskrieg ist dieses Foto eines alten Juden, der von jordanischen Streitkräften aus seinem Heim geworfen wurde.

Jordanische Soldaten plünderten und zerstörten dann das jüdische Viertel der Altstadt von Jerusalem, einschließlich Synagogen, Häusern, Geschäften und sogar Gräbern. Ab da war der Bereich bis 1967, als er befreit wurde, für Juden verboten.

Ich zeige dieses nüchterne Bild eines leidenden alten Juden, weil es von einem Hasser in Norwegen für die neueste Verdorbenheitsdarstellung vereinnahmt wurde.

Der Schöpfer dieser widerlichen „Kunst“ ist ein Straßenkünstler namens AFK, der in Bergen wohnt. Offenbar wurde sie entfernt und er kann nicht verstehen warum, denn er behauptet, die Botschaft sei „eine des Mitgefühls, Solidarität und friedlicher Lösungen“.

Nicht nur verblendet, sondern auch moralisch verkommen.

Habe ich erwähnt, dass das um einen Spielplatz herum gemacht wurde, damit Kinder es sehen?

Er hat es seitdem leicht abgeändert und an einer anderen Stelle in Bergen aufgestellt.

Offenbar ist die BDS-Botschaft jetzt versteckt (auf dem Buch, das er in der hält, steht „BDS“).

Hier ist eine weitere seiner Kreationen, falls nicht deutlich war, das wir hier von einem Antisemiten sprechen:

So widerwärtig das auch ist, es überrascht nicht wirklich. Das sind dieselben Leute, die bereits Anne Frank vereinnahmt haben.

Die Frage „Wie tief können sie sinken?“ wird von diesen Judenhassern leider regelmäßig neu beantwortet.

5 Arten, wie die Medien die Berichterstattung zum Konflikt zwischen Hamas und Israel verdrehen

Emanuel Miller, HonestReportig, 20. Mai 2021

Das Thema Israel und die Palästinenser ist bekanntermaßen umstritten. Ein kleiner Zusammenstoß in Jerusalem hat das Potenzial weltweit Schlagzeilen zu generieren, im gesamten Nahen Osten die Stimmung aufzuwühlen und im Gegenzug zu mehr Kämpfen und sogar Krieg zu führen.

Das ist der Grund, weshalb es unerlässlich ist, dass die Medien die Story akkurat berichten. Aber Nachrichtenorgane verdrehen immer wieder Geschichten, die mit dem Konflikt zu tun haben.

Hier sind fünf Arten, wie die Nachrichtenorgane das weiterhin tun:

1. Israel wird für palästinensische Gewalt verantwortlich gemacht

Ab Beginn der jüngsten Eskalation ist Israel für die Entscheidungen der palästinensischen Terroristen verantwortlich gemacht worden. Bedenken Sie zum Beispiel die Schlagzeile der New York Times, die nahelegt, dass Raketenfeuer aus dem Gazastreifen in Reaktion auf das Handeln israelischer Sicherheitskräfte in Jerusalem erfolgte: „Nach Razzia auf Aqsa-Moschee, Raketen aus Gaza und israelische Luftangriffe“.

Wiederholt haben Journalisten die Entscheidung der Hamas Projektile auf israelische Zivilisten im ganzen Land zu schießen als Reaktion auf eine israelische „Razzia“ manipuliert. In Wirklichkeit waren israelische Sicherheitskräfte gezwungen die Moschee zu betreten, nachdem Palästinenser sie in eine Festung verwandelt hatten, in der sie Steine und Felsbrocken horteten, die auf Juden geworfen werden sollten, sowie Feuerwerkskörper als behelfsmäßige Raketen verwendeten. Gleichzeitig bewarfen Araber an zahlreichen Orten jüdische Fußgänger und Autofahrer massiv mit Steinen und versuchten mindestens einen Juden nahe des Tempelbergs zu ermorden. Ungeachtet der „Razzia“ hatte die Hamas keine Rechtfertigung auf israelische Zivilisten zu schießen. Zu suggerieren, dass Raketenangriffe durch palästinensische Terroristen erfolgten, „nachdem“ Israel gewalttätige Randalierer niederzwingt, bringen – ob nun absichtlich oder böswillig – Ursache und Wirkung durcheinander.

Vor kurzem nahm der Komiker John Oliver einen Beitrag auf, in dem er Israel beschuldigte im Gazastreifen „Kriegsverbrechen“ und „Kindermord“ zu begehen. Aber die Verantwortung für den Tod von Zivilisten im Gazastreifen liegt bei der Hamas, die einen Modus Operandi hat militärische Anlagen in dicht besiedelte Wohngebieten zu platzieren. Das Völkerrecht ist hierzu sehr klar: Die Hamas, nicht Israel, ist für die Opfer verantwortlich, die das Ergebnis ihrer Verwendung von Palästinensern als menschliche Schutzschilde sind.

2. Es wird nicht beachtet, dass aus dem Gazastreifen auf israelische Zivilisten gefeuerte Raketen Kriegsverbrechen sind

Es ist erstaunlich, dass das betont werden muss, aber Medienberichte über die jüngste Runde der Feindseligkeiten zwischen Israel und der Hamas haben es üblicherweise versäumt Letztere wegen Kriegsverbrechen anzuprangern. Jedes Mal, wenn eine Rakete aus dem Gazastreifen gewollt israelische Zivilisten treffen soll, ist das ein Kriegsverbrechen. Jedes Mal, wenn eine Rakete aus einer dichtbesiedelten zivilen Gegend im Gazastreifen abgefeuert wird, ist auch das ein Kriegsverbrechen.

Rund 4.000 Raketen sind im Verlauf der 10 Tage nach Israel geschossen worden. Nur weil das weiter passiert, heißt das nicht, dass es irgendwie akzeptabler und weniger ein Kriegsverbrechen ist. Das macht es schlimmer. Und indem versäumt wird diese Taten als solche zu beschreiben, erlauben die Medien den Terroristen weiter zu schießen, ohne dass öffentlich Druckgegen sie aufgebaut wird, im Gegensatz zum massiven öffentlichen Druck auf Israel, es solle nicht weiter zurückzuschlagen.

3. Kaschieren der chronologischen Abläufe, falsche Äquivalenzen ziehen

Die aktuelle Runde der Gewalt kann auf eine Reihe willkürlicher Angriffe von Palästinensern auf israelische Juden Mitte bis Ende April zurückverfolgt werden. Die Angriffe wurden gefilmt und auf der Video-Plattform TikTok verbreitet. Bilder der nicht provozierten Angriffe gingen viral, veranlassten zusätzliche Nachahmungsangriffe auf israelische Zivilisten, führten dazu, dass eine kleine Zahl randständiger jüdischer Aktivisten als „Vergeltung“ Araber angriff.

Zwei auffällige Tatsachen wurden in den Berichten jedoch nicht erwähnt:

  1. Die Gewalt wurde von den Arabern initiiert.
  2. Die Zahl der verwerflichen und weithin verurteilten Angriffe, die von Juden begangen wurden, wurde von den durch Araber begangenen weit übertroffen.

Stattdessen tendieren die Medien dazu beide in einen Topf zu werfen, wobei sie es oft versäumen deutlich zu machen, wie die Gewalt begann. Diesbezüglich betitelte die New York Times einen ihrer Artikel zum Thema mit „Zusammenstöße zwischen Israelis und Palästinensern um Jerusalems Altstadt“. Das schafft eine falsche Äquivalenz. Gleichermaßen wurde ein Bericht von CBS überschrieben mit: „Beamte verletzt, 40 in Jerusalem verhaften, als jüdische Hardliner-Gruppe und Palästinenser während des Ramadan mit Polizei zusammenstoßen“.

Israelis und Palästinenser um Jerusalems Altstadt zusammen. Die Gewalt brach aus, als eine extremistische jüdische Vorherrschaftsgruppe durch die Stadt marschierte und „Tod den Arabern“ skandierte.

Derweil veröffentlichte die Huffington Post einen Artikel mit der Schlagzeile: „Israelische Extremistengruppe skandiert ‚Tod den Arabern‘ bei Jerusalemer Protesten“; und Australiens ABC News brachte einen Artikel mit dem Titel: „Warum skandieren Mobs in Jerusalem ‚Tod den Arabern‘?“ Beide konzentrierten sich auf die jüdischen Extremisten, während sie das größere Problem des arabischen Rowdytums ignorieren.

4. Palästinensische Gewalt wird heruntergespielt und ausgelöscht

Medienanalysten haben schon lange festgestellt, dass palästinensische Gewalt in Medienberichten regelmäßig nicht als solche bezeichnet wird. Oft wird das unter Verwendung von Modifikatoren wie „Israel sagte“ gemacht. In anderen Fällen haben Redakteure und Journalisten effektiv palästinensische Kriegslust verschwiegen, indem sie von „Angriffen“ sprachen, ohne die dafür Verantwortlichen zu benennen. Nehmen Sie z.B. die Schlagzeile der BBC: „Israel schließt nach Mörserangriff Gaza-Grenze“. (Die Schlagzeile wurde später abgeändert, nachdem der Artikel wichtige Veränderungen erfuhr.)

Die BBC versagt in einer Reihe von Fällen. Erstens identifiziert sie nicht, dass die Hamas dafür verantwortlich war. Zweitens macht sie nicht ersichtlich, wo der Angriff stattfand: an einem Grenzübergang und zu einer Zeit, in der dort humanitäre Hilfe weitergeleitet wurde.

Genauso haben die täglichen Briefings der New York Times oft die Folgen und das Ausmaß des palästinensischen Terrorismus bagatellisiert, wobei manchmal „vergessen“ wurde die palästinensischen Angriffe einzubeziehen.

(Sie konnten das gesamte Update im Daily Briefing der New York Times lesen und keine Ahnung haben, dass die Hamas heute hunderte Raketen auf israelische Zivilisten schoss.)

Vergleichbare Probleme wurden in der britischen Berichterstattung beobachtet, wobei ein Bericht Ashlie Blakelys von der Manchester Evening News falsch nur „hunderte Raketen“ beschrieb, die auf Israel geschossen wurden, während die Zahl weit höher lag, deutlich in die Tausende. Ihre Formulierung versäumte es auch deutlich zu machen, dass die Hamas auf Zivilisten schoss, während Israel Hamas und andere Terroristengruppen ins Visier nahm.

 

Seit letztem Montagabend hat die militante Palästinensergruppe Hamas hunderte Raketen auf Israel geschossen, dessen Militär mit unablässigem Beschuss des Gazastreifens durch Panzer und Luftangriffe reagierte.

All das oben Beschriebene kann mit Artikeln verglichen werden, die sich auf die israelische Reaktion auf Raketenangriffe konzentrieren.

Beispielsweise veröffentlichte die New York Times am 18. Mai in allen Einzelheiten, dass das einzige Coronavirus-Testlabor im Gazastreifen unbrauchbar gemacht wurde – aber erst ganz spät in dem Text wurde deutlich, dass das Labor nicht von Israel beschossen wurde, keinen beträchtlichen Schaden erlitt und innerhalb von ein paar Tagen wieder im Einsatz sein würde. Aller angerichtete Schaden war das Ergebnis eines Angriffs, der auf der anderen Straßenseite erfolgte.

5. Terroristen und Zivilisten zusammenzählen

Seit dem jüngsten Gewaltausbruch haben einige Nachrichtenorgane aus dem Zusammenhang genommene Opferzahlen veröffentlicht. Betrachten Sie z.B. die Schlagzeile unten, die der Guardian produzierte: „Konflikt Israel-Gaza: 200 Palästinenser innerhalb einer Woche getötet, sagt Funktionär

Diese Formulierung wurde vom New Yorker wiederholt, der beschrieb, dass „zweihundert Palästinenser getötet worden sind, darunter Dutzende Kinder“.

Die problematische Terminologie erschien überall in den Medien; eine Schlagzeile von Fox News anfangs der Woche lautete: „Gaza-Funktionäre: Opferzahl durch israelische Angriffe steigt auf 43.

Es ist unerlässlich, dass die Leser begreifen, dass zivile Opfer komplett die Schuld der Hamas sind, weil sie das Feuer auf Israel eröffnete und jeder bedauernswerte Vorfall, bei dem Zivilisten im Nebel des Krieges gestorben sein können, letztlich die Folge der Entscheidung der Hamas war einen Krieg zu beginnen.

Zusätzlich ist die fehlende Klarheit bezüglich getöteter Zivilsten und Kombattanten die Schuld der Hamas, des Islamischen Jihad und anderer Terrororganisationen, deren Mitglieder es verfehlen sich von der urbanen Umgebung zu unterscheiden, aus der heraus sie regelmäßig agieren. Im Gazastreifen agierende Journalisten werden von der Hamas darin behindert ihren Job zu tun; Reporter werden von ihr drangsaliert und bedroht, wenn sie den Missbrauch von Zivilisten aufdecken. Da sie nicht in der Lage sind ihren Job frei zu erledigen, müssen Journalisten sich auf die von der Hamas betriebenen Ministerien verlassen.

Indem sie es unterlassen zu erwähnen wie viele der in Gaza Getöteten bestätigte Terroristen oder solche zu sein verdächtig sind, tragen die Nachrichtenseiten zu falschen Anschuldigungen bei, Israel „massakriere“ Gazaner.

Gedankensplitter: Palästinenser und ihre Anhänger im Westen sind „Reichsbürger“

Da kam doch neulich so eine Intelligenzbestie und fand, israelitische archäologische Funde in Israel (na ja, diese Person sagte natürlich „Palästina“) könnten keinerlei Ansprüche von Juden am Land rechtfertigen. Und verglich das mit den „deutschen Ostgebieten“, wo man ja schließlich auch überall noch „Deutsches“ finden könne und das rechtfertige auch keine Übernahme durch Deutschland, sondern Ostpreußen z.B. gehöre jetzt Russland.

Mal abgesehen davon, dass halb Ostpreußen heute zu Polen gehört: Diese Rollenumkehrung ist schon interessant, nicht wahr?

Das Dritte Reich/Deutschland hatte im Osten Polen und dann die Sowjetunion überfallen (dazu fast ganz Europa) und verlor infolge dieses Angriffskriegs viele Gebiete im Osten. Die arabischen Staaten hatten Israel überfallen, Judäa/Samaria und den Gazastreifen besetzt und beides nach einem weiteren von ihnen angezettelten Krieg verloren.

Aber dass die Russen und Polen die „Ostgebiete“ behalten, ist selbstverständlich; wehe, es kommt jemand auf die Idee sie als „Besatzer“ zu bezeichnen.
Israel hingegen hat sich gewehrt, gewonnen und ist deshalb Besatzer, die Aggressoren die Opfer?

Das ist schizophren. Zweierlei Maß in Reinform.

Die Israelhasser argumentieren da eigentlich nicht anders als die „Reichsbürger“. Sie erkennen die selbstverschuldeten Veränderungen nicht an und wollen die Zeit zurückdrehen auf etwas, das es längst nicht mehr gibt. Sollte man ihnen mal vorhalten, mal sehen, wie sie dann anfangen zu wüten und zu toben, das sei etwas ganz anderes.

Ist es nicht.

Übrigens: Mahmud Abbas‘ Fatah sagt ausdrücklich, dass sie Israel vernichten will

Elder of Ziyon, 22. Juni 2021

Ich habe diesen Artikel in der offiziellen Nachrichtenagentur WAFA aus dem März verpasst, aber am „Tag des Landes“ gelobte die Fatah die Kontrolle über ganz Israel zu übernehmen.

Die palästinensische nationale Befreiungsbewegung „Fatah“ bestätigte, dass das Land der Kern des Konflikts ist und dass unser Volk seine Standhaftigkeit auf dem Land seiner historischen Heimat Palästina fortsetzen wird und alle Opfer bringen für seine Befreiung von der israelischen Besatzung bringen wird.

Die Fatah sagte in einer Erklärung, die am heutigen Montag zum 45. Jahrestag des Ewigen Tages des Landes von der Kommission für Information und Kultur ausgegeben wurde, dass der Kampf um unser palästinensisches Volk mit einem festen Willen seit mehr als 100 Jahren fortgesetzt wird und dass er nicht aufhören wird, bis seine Freiheit als Herren des Landes erzielt ist.

Der Artikel glasklar darin, dass er sich auf das gesamte Land des „historischen Palästina“ bezieht, denn er verweist auf den Negev, Galiläa und das „Dreieck“.

… Dieser Tag ist einer, mit dem Augenblicke in der Geschichte der palästinensischen Sache definiert werdne und ein komplett bewusster Akt des Kampfes, sowie die Reaktion der Fatah auf die Nakba Palästina 1948 und ihren Beginn der Revolution, um das Ziel der Befreitung das Landes und die Rückkehr zu betonen.

Jeder, der glaubt, dass die größte palästinensische politische Partei in der PA ihre Ansprüche aufgeben würde, wenn sie einen Staat in der Westbank und dem Gazastreifen bekommt, ist willentlich blind.