Propaganda-Fehlschlag des Tages: Jerusalem liegt am Meer?

David Lange, Israellycool, 19. Juni 2022

„Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, soll meine Rechte verdorren. Mein Mund soll an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht mehr gedenke, wenn ich Jerusalem nicht erhebe über die  höchsten meiner Freuden.“ (Psalm 137,5-6)

Die israelfeindliche Facebook-Seite Olive Palestine möchte, dass jedermann weiß, wie kostbar ihr geliebtes Jerusalem, die „ewige Hauptstadt Palästina“, ist.

So sehr, dass sie sie nicht einmal identifizeren können.

„Die Schönheit der ewigen Hauptstadt Palästinas, Jerusalem“

Das Leben kann natürlich manchmal ein Strand sein, nicht wahr, Olive Palestine? Leider für euch, ist das nicht Jerusalem, das sieht nicht annähernd so aus.

Ich schätze, es war einfach zu schwer das Meer mit Photoshop aus eurem Foto rauszunehmen, weil das den Eintrag kurzerhand gelöscht hätte.

Das war für die so richtig eine dieser blöden Wochen.


Update: Und das ist nicht einmal das erste Mal, dass israelfeindliche Propagandisten beweisen, dass sie Jerusalem überhaupt nicht identifizieren können, obwohl sie behaupten es so sehr zu lieben.

Erneuter Beweis, dass Antizionisten Antisemiten sind: Verwendung der Thora in einem unheilvollen Grafikdesign

Elder of  Ziyon, 17. Mai 2022

Am Sonntag kehrte David Miller – der antisemitische Professor der Bristol University, der Verschwörungstheorien spinnt, die identisch mit denen der Goyim Defense League sind und der gefeuert wurde, nachdem er sagte, jüdische Studenten seien „Bauern“ der israelischen Regierung, die zufällig wild entschlossen ist die Weltherrschaft zu übernehmen – nach einer längeren Abwesenheit mit einem  kryptischen Tweet auf Twitter zurück, der zu sagen scheint, dass die  zionistischen VAE ihn zwangen die Plattform zu verlassen:

Hallo! Entschuldigung für die erzwungen Abwesenheit von Twitter (seit Februar 2020). Infolge juristischer Drohungen seitens in Großbritannien stationierter Lobbyisten für die Golf-Autokratie – die Vereinigten Arabischen Emirate. Die VAE sind ein Schlüssel-Anhänger der Normalisierung mit dem „Staat Israel“. Komplette Einzelheiten folgen.

Jedenfalls sagt Miller, er habe an seinem jüngsten antiisraelischen Projekt gearbeitet. ER verbündet sich mit Irans PressTV, um originelle kurze Anti-Israel-Clips von zwei Minuten Länge oder kürzer produziert, wofür er kurze Abschnitte aus Interviews und anderen Berichte von PressTV nimmt, die allesamt gegen den einzigen jüdischen Staat schießen.

Sein YouTube-Kanal „Palestine Declassified“ hat bisher praktisch niemanden gelockt. Aber einige der kurzen Berichte, die vorgeben Enthüllungen zu  zionistischem Bösen zu sein, verwenden ein sehr interessantes Grafikdesign.

Hier ist ein Screenshot aus einem Teil ihres kurzen Videos über die „Nakba“:

Unheimlich aussehender Stacheldraht vor der Al-Aqsa-Moschee ist keine subtile Botschaft. Aber was sind das für bedrohlich aussehende Textblöcke?

Zoomen wir mal rein:

Das ist Hebräisch aus der Thora!

Ja, David Miller produziert zusammen mit dem iranischen Staatssender PressTV antizionitische Videos, die versuchen den Leuten unterbewusst zu erzählen, dass jüdische heilige Schrift enbösartig und unheilvoll sind.

Nein, daran ist nichts antisemitisch!

Der ironische Teil ist, dass es bei dem gezeigten Teil der Thora um die Teilung des Roten Meeres und die Vernichtung der ägyptischen Armee durch Gott geht.

Deutsche Ideologen und der Krieg um den Antisemitismus

Da die Leitung der Attacke auf die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus durch deutsche Aktivisten als moralisch und politisch unangenehm erkannt ist (eine Untertreibung), wird sie als über das Van Leer Institute von Juden und Israelis kommend präsentiert.

Gerald Steinberg, The Israel Times (blogs), 30. Mai 2022

Jerusalems Van Leer Institute ist diese Woche Gastgeber einer Konferenz unter der Überschrift „Antisemitismus zwischen Geschichte und Politik definieren“. Von außen scheint dies eine Veranstaltung zu einem bedeutenden und zeitgemäßen Thema zu sein, insbesondere angesichts der anhaltenden Zunahme an unterschiedlichen und oft gewalttätigen Formen des Judenhasses, sowohl aus der Linken als auch der Rechten des politischen Spektrums.

Wie es aber oft der Fall ist, wenn es um Juden und Israel geht, ist das von den Gastgebern projizierte Bild nicht vollständig. Die Leiter des Instituts haben eine klare ideologische Beziehung zur und Agenda der Linken. Sie beschreiben sich als Leute, die „innovative, interdisziplinäre Forschung zu öffentlich signifikanten Fragen, über unser Engagement für eine gerechte, offene Gesellschaft nachdenken, die gut in die Region integriert ist“ kultivieren.

2020 war das Van Leer Gastgeber für eine Veranstaltung, die eine Kampagne bewarb, die das effektivstes Rahmenwerk zum Widerspruch gegen den modernen Antisemitismus untergraben soll – die Arbeitsdefinition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) von 2016. Ihre Alternative mit dem irreführenden Titel „Die Jerusalem-Erklärung zu Antisemitismus“ (JDA) zielt darauf ab, dem IHRA-Dokument viele seiner bedeutendsten Beispiele zu nehmen – besonders die, die sich darauf beziehen, dass Israel für Attacken herausgehoben wird, dass man Israel mit Nazideutschland vergleicht und dass dem jüdischen Volk, was in der Welt einmalig ist, das Recht auf Selbstbestimmung und souveräne Gleichberechtigung verweigert wird.

Die Konferenz dieser Woche, an der einige Ideologen sowie einige akademische und Personen des öffentlichen Interesses teilnahmen, fand vor dem Hintergrund der früheren Attacke auf die IHRA-Definition statt.

Im Gegensatz dazu ist es bemerkenswert, dass keiner der vielen Einzelnen, die den langen und komplexen Prozess des Verfassens der Konsens-Arbeitsdefinition im Gefolge der berüchtigten und bösartig antisemitischen Durban-Konferenz der UNO 2001 geführt hatte, im Programm vertreten ist. (Siehe z.B. „The Struggle over the Internationale Working Definition of Antisemitism“ von Prof. Dina Porat.)

Außerdem sticht die Beteiligung deutscher politischer und ideologischer Aktivisten heraus, wie es auch im Fall der früheren JDA-Veranstaltung von 2020 der Fall war. Die Deutschen sind wichtig, weil diese Kampagne nicht im Van Leer Institute entstand. Tatsächlich wird die sogenannte Jerusalem-Erklärung genauer beschrieben, bezeichnet man sie als Berlin-Erklärung; sie spiegelt die Bemühungen deutscher Aktivisten aus der Linken, die den Antisemitismus ausnutzen, um ihre rechten Feinde zu bekämpfen. Als Teil des Pakets versprechen sie eine postkoloniale, postmoderne Agenda, zu der oft die Dämonisierung Israels gehört und die Unterstützung des Narrativs von der Schikanierung der Palästinenser bietet.

Da die Leitung der Attacke auf die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus durch deutsche Aktivisten als moralisch und politisch unangenehm erkannt ist (eine Untertreibung), wird sie als über das Van Leer Institute von Juden und Israelis kommend präsentiert.

Der aktivste Deutsche auf der Rednerliste ist Peter Ullrich vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin, das von der Regierung finanziert wird. Zu diesem Institut gehören eine Reihe von akademischen politischen Aktivisten wie seine Direktorin Stefanie Schüler-Springorum, die die deutsche Kampagne gegen die IHRA und für eine alternative Definition anführte. Wie Professor Jeffrey Herf dokumentiert hat, vermeidet dieses Zentrum es rigoros sich mit dem aggressiven Antizionismus der Regime der Sowjetunion und Ostdeutschlands zu beschäftigen, genauso mit dem islamistischen Beitrag.

Unter der vollmundigen Überschrift „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit griffen Schüler-Springorum und andere deutsche Intellektuelle den parteiübergreifenden Bundestags-Beschluss von 2019 an, der die BDS-Bewegung als antisemitisch verortete. Der Text von GG 5.3, der in der JDA wie auch anderen Versuchen die IHRA-Definition zu lähmen wiederholt wurde, behauptete: „Die Anwendung des parlamentarischen BDS-Beschlusses durch den Bundestag bereitet uns große Sorge… Unter Berufung auf diese Resolution werden durch missbräuchliche Verwendungen des Antisemitismusvorwurfs wichtige Stimmen beiseitegedrängt und kritische Positionen verzerrt dargestellt.“ Wie aber von studentischen Kritikern gezeigt, verfehlt es diese Initiative „auch nur ein einziges konkretes Beispiel für den behaupteten Missbrauch des Antisemitismusvorwurfs“ vorzulegen.

2019 schrieb Ullrich eine 15 Seiten starke Attacke auf die IHRA mit dem Titel eines „Report on the ‚Working Definition of Antisemitism‘ of the International Holocaust Remembrance Alliance“ (Bericht über die ‚Arbeitsdefinition zu Antisemitismus‘ der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz). In diesem Dokument greift er die Arbeitsdefinition wegen „fehlender Genauigkeit“, einseitiger Positionierung und der Überbetonung von israelbezogenem Antisemitismus an. Nachdem er argumentiert, dass die Definition eine „unzulässige Gleichsetzung von Kritik an israelischer Politik und Antisemitismus“ propagiert, behauptet Ullrich: „Der Versuch Probleme allgemeiner konzeptueller Klarstellung und universaler, praktischer Anwendung mit Hilfe der ‚Arbeitsdefinition für Antisemitismus‘ zu lösen, muss als kompletter Fehlschlag betrachtet werden.“ Dieser Sprachgebrauch ist dem sehr ähnlich, der zur Rechtfertigung des JDA-Projekts verwendet wird, einschließlich vieler Teilnehmer an der Van Leer-Konferenz.

Um die politischen und ideologischen Dimensionen weiter zu beleuchten: Finanziert wurde Ullrichs „Bericht“ von der Rosa Luxemburg-Stiftung (LRS, der staatlich finanzierten Stiftung der früheren kommunistischen Partei Die Linke) und Medico International, einer hoch politisierten, von der deutschen Regierung gegründeten NGO. Beide Gruppen sind an israelfeindlicher Dämonisierung beteiligt und die RLS, das sollte in diesem Kontext festgehalten werden, ist auch einer der Geldgeber des Van Leer Institutes.

Saba-Nur Cheema ist eine weitere Sprecherin aus Deutschland. Sie und ihr Ehemann, ein höchst umstrittener Ex-Israeli (Meron Mendel), betreiben das „Anne Frank Bildungszentrum“ in Frankfurt, das für historisch-politische Bildung als Gegengewicht gegen rechte Ideologien, Diskriminierung und Rassismus, einschließlich islamfeindlichem und judenfeindlichem Hass, wirbt. An seinen politischen Aktivitäten wirken ideologische Aktivisten mit, die in die Anti-IHRA-Kampagne involviert sind, darunter Schüler-Springorum.

Im Verlauf dieser Konferenz werden zusätzlich zu anderen Themen, die mit Definitionen für Antisemitismus in Verbindung stehen, vielleicht wenigstens ein paar der Redner, die diese ideologische Agenda nicht teilen, die führende deutsche Rolle an der Kampagne zur Aushöhlung der IHRA-Arbeitsdefinition ansprechen. Wie Professor Irwin Cotler, einem Mitglied der kanadischen Delegation bei der berüchtigten Durban-Konferenz und Schlüsselteilnehmer beim Entwurf der Arbeitsdefinition erklärt, ist dieses IHRA-Dokument „die zuverlässigste, umfassendste, internationale Definition, die wir haben – eine, die im Verlauf von 15 Jahren demokratisch angenommen wurde.“

Die verstörende Verzerrung des israelisch-palästinensischen Konflikts durch die akademische Welt

Norman L. Cantor, HonestReporting, 23. November 2021

Von Akademikern wird erwartet, dass sie mit umstrittenen Themen mit durchdachter Analyse umgehen – objektive Evaluation gegensätzlicher Seiten. Kommentare nach dem 11-tägigen Krieg zwischen Israel und der Hamas offenbarten eine schockierende Abweichung von diesem Standard vieler amerikanischer Akademiker. Fakultätsgruppen an allen möglichen Universitäten – einschließlich Princeton, Brown, Vassar und CUNY – äußerten absolut einseitige, verzerrte und hetzerische Erklärungen, die die palästinensische Version der Geschichte und Ereignisse unterstützen.

Die Äußerungen walzten üblich antizionistische Sprachbilder aus. Israel ist durch sein Wesen ein rassistischer „Apartheid“-Staat. Israel ist ein „siedler-kolonialistisches“ Unternehmen, das auf „ethnische Säuberung“ der Araber aus ist. Israel führt einen „Völkermord“-Krieg gegen die Einwohner des Gazastreifens.

Israel ist zwar nicht immun vor Kritik, aber die aktuellen akademischen Verzerrungen dämonisieren und delegitimieren den jüdischen Staat. Sie stellen den elftägigen Gaza-Krieg als nicht provozierten, mörderischen israelischen Angriff dar, ignorieren aber den Kontext der Raketensalven der Hamas auf israelische Zivilisten. Die Äußerungen konzentrieren sich zudem ausschließlich auf Israels angebliche Unterdrückung der Araber, während sie Misshandlungen und Missbrauch der im Gazastreifen lebenden Palästinenser durch die Hamas ignorieren.

Dieser kurze Aufsatz will die kurzsichtigen Verzerrungen und Märchen bloßstellen und diskreditieren, die in sich in diesen Verurteilungen Israels spiegeln. Werden sie nicht widerlegt, dann stellen diese einseitigen, verfälschten Behauptungen beträchtliche Gefahren dar. Eine Gefahr besteht darin, dass Amerikas Unterstützung von Israels Existenz untergraben wird, indem man Israel als illegitimer Pariastaat gebrandmarkt.

Eine weitere Gefahr unkritischer Akzeptanz des dämonisierenden Narrativs ist die Verlängerung des israelisch-palästinensischen Konflikts. Der langjährige, gewalttätige Widerstand der Hamas gegen den Staat Israel (statt einer Verhandlungslösung) wird von der Wahrnehmung verstärkt, dass ihre gewalttätige Unnachgiebigkeit von Amerika unterstützt wird. Der von der Hamas angestrebte eine Staat „vom Fluss bis zum Meer“ hat zur Folge, dass Israel demontiert wird und könnte unkalkulierbar kostspielige, gewalttätige Konfrontation herbeiführen.

Eine letzte Gefahr besteht in der Befeuerung von Feindschaft gegenüber jüdischen Studenten an amerikanischen Universitäten ohne Bezug zu dem, was diese Einzelnen zu verschiedenen israelischen Politikpunkten denken und fühlen. Jüdische Studenten sind zunehmend zu Zielen von Hohn und Isolation geworden, einfach nur weil sie Juden sind. Eine aktuelle Umfrage bei 1.027 Studenten, die sich aktiv für jüdische Angelegenheiten engagieren, deckte auf, dass sich 50% von ihnen gezwungen sehen „ihre jüdische Identität zu kaschieren oder ihre Unterstützung Israels zu verbergen“. Die Studenten berichteten von 47 Angriffen gegen sich, darunter bespuckt oder physisch attackiert zu werden.

1. Die Verleumdung Israel sei als kolonialistisches Unterfangen gegründet worden

Zu Kolonialismus gehört die Eroberung eines fremden Territoriums mit Gewalt und die Besiedlung und Ausbeutung der einheimischen Bevölkerung und ihrer Ressourcen. Dieses Szenario mag in Teilen auf die Westbank (Judäa und Samaria) zutreffen, ist aber völlig unangebracht in Bezug auf Israel, wie es 1948 innerhalb der Grenzen gegründet wurde, worauf 5 arabische Länder den neu gegründeten Staat angriffen.

Die jüdische Präsenz im Land begann vor mehr als 3.000 Jahren. König David machte Jerusalem zur Hauptstadt eines israelitischen Königreichs und König Salomo baute dort den ersten jüdischen Tempel. Im Heiligen Land blieb eine bedeutende jüdische Präsenz bestehen, wenn auch als Minderheit und trotz Eroberungen durch die Babylonier, die Römer, byzantinische Christen, Muslime, Kreuzritter und die Osmanen.

Die jüdische Bevölkerung war klein, bis sie im 19. Jahrhundert allmählich zunahm. Mitte des 19. Jahrhunderts kauften jüdische Flüchtlinge aus Osteuropa Land und gründeten kleine, zumeist landwirtschaftliche Enklaven. (Das Gebiet war damals eine spärlich besiedelte Region, die vom osmanischen türkischen Reich mit seinem Zentrum in Konstantinopel „regiert“ wurde.) Weitere jüdische Migranten, zumeist vor zaristischer Unterdrückung und Pogromen fliehende Russen, kamen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. In den 1930-er und 1940-er Jahren suchten einige der vor der Verfolgung der Nazis in Deutschland, Polen und der Tschechoslowakei fliehende Juden Zuflucht im britischen Mandat Palästina.

Diese friedliche Migration und Siedlung von Juden in der uralten jüdischen Heimat fand parallel zu ähnlicher Siedlung dort durch Araber statt, die vorher unter osmanischer Herrschaft in Bereichen lebten, die heute Syrien, Ägypten, Libanon und Jordanien sind. Die Flüchtlingsjuden, die sich dort niederließen, wo heute Israel ist, hatten den gleichen Rechtsstatus wie die vielen tausend Araber, die dorthin zogen.

Diese jüdischen Flüchtlinge waren keine Kolonialisten, auch wenn viele von ihnen das Ziel hatten die Gegend zur Heimat weiterer jüdischer Flüchtlinge zu machen.

Das Ziel jüdischer Migration bestand nicht in der Schädigung der Interessen der einheimischen arabischen Bevölkerung. Das Mandat des Völkerbundes, das die Briten einen Teil des ehemaligen osmanischen Reichs verwalten sollten, begrüßte jüdische Siedlung in ihrer angestammten Heimat, bewahrte aber ausdrücklich die Bürgerrechte bestehender nichtjüdischer Gemeinschaften.

Von 1922 bis 1947 ließen sich sowohl Juden als auch Araber weiter im Mandat Palästina nieder und beide ethnischen Gruppen rieben sich unter der britischen Kontrolle, die während dieser Zeit vorherrschten. Als die Juden kurz nach der Ablehnung des UNO-Teilungsplan 1947 den jüdischen Staat ausriefen, versprach die Unabhängigkeitserklärung das Land zum Wohl aller seiner Einwohner zu entwickeln und sicherzustellen, dass alle Einwohner gleiche politische und religiöse Freiheiten haben.

Die Umsetzung dieser Vision ist nicht perfekt gewesen, ist aber weit von dem verachtenswerten Bild entfernt, das von den Behauptungen der antizionistischen Akademiker gemalt wird, Israel sei ein kolonialistischer Staat, der die arabische Bevölkerung ausbeuten soll.

2. Die falsche Anschuldigung Israel sei ein Apartheidstaat

Der Begriff Apartheid verweist auf die früher von Südafrika staatlich aufgezwungene Trennung der Bevölkerung auf der Grundlage von Rassen. Sie schrieb institutionalisierte Trennung von Wohnort, Reisen, Bildung und Berufen vor und verwies begleitendend Nichtweiße in einen minderwertigen politischen Status. Die Apartheidstruktur machte Südafrika zum Pariastaat, was schließlich zu seiner Isolierung und dem Untergang des Systems führte.

Dass Akademiker Israel mit „Apartheid“ etikettieren, ist ein böswilliger Versuch Israel zu diffamieren und sein Existenzrecht auszuhöhlen. Israels 1,7 Millionen Araber haben volle politische Rechte und Araber haben rund 10 Prozent der Parlamentssitze Israels inne. Araber leben in zahlreichen israelischen Städten mit Juden zusammen, darunter als Rechtsanwälte, Richter, Ärzte, Krankenpfleger, Pharmazeuten, Unternehmer und Hightech-Arbeiter. Araber vermischen sich täglich in Einkaufszentren und im öffentlichen Nahverkehr mit Juden.

All das ist weit entfernt von Apartheid.

3. Die falsche Vorstellung, dass Israel eine Völkermord-Kampagne gegen die Zivilisten im Gazastreifen betreibt

Die Erklärung der Akademiker vom Mai 2021 bezeichnet Israels Bombenangriffe im Gazastreifen als zielgerichtete Tötungen von Zivilisten – Teil einer fortgesetzten Kampagne von „Völkermord“ und „ethnischer Säuberung“. Diese Anschuldigung ignoriert die Tatsache, dass Israel einen Verteidigungskrieg gegen die Raketenstarts und Mörserschüsse der Hamas auf israelische Zivilisten führte.

Die Raketensalven der Hamas richten verheerende Schäden an (einschließlich der Zerstörung von Immobilien) und verursachen Traumata (die Angst vor Luftschutzsirenen und anhaltende Aufenthalte in Luftschutzkellern). Die erste Salve der Hamas mit 150 Raketen am 10. Mai 2021 tötete zwei Einwohner von Aschkelon und verletzte Dutzende. Während des elftätigen Krieges schoss die Hamas mehr als 4.300 Projektile auf Israel.

Israels Ziele im Gazastreifen waren militärische – Raketenwerfer, Waffenlager, Kommandozentren und das umfangreiche Tunnelnetzwerk, in dem die Soldaten der Hamas sich verstecken und Pläne schmieden. Wenn Kriegführende wie die Hamas zivile Bauwerke und Bereiche wie Moscheen und Schulen als Waffenlager und Abschussrampen nutzen, werden diese zweckentfremdeten Stellen zu möglichen Zielen.

Israel hält die internationalen Rechtsstandards der Verhältnismäßigkeit bei der Auswahl militärischer Ziele ein und unternimmt außergewöhnliche Schritte (wie Anrufe bei möglichen zivilen Bewohnern) um Kollateralschäden durch seine Verteidigungsschläge einzuschränken. Wenn sich Krieg in städtische Umgebungen ausweitet, dann sind einige zivile Verluste unvermeidlich – eine Lektion, die die USA und ihre Verbündeten bei Operationen an Orten wie dem Kosovo, dem Irak, Libyen und Afghanistan lernten.

Antizionisten verurteilen „unverhältnismäßige Gewalt“, wenn ein Verteidigungskrieg gegen den Gazastreifen begonnen wird, so wie im Mai 2021; sie deuten auf höhere Todeszahlen bei den Gazanern als bei den Israelis. Während im Gazastreifen 256 Menschen starben, wurden nur 13 Israelis (12 davon Zivilisten) von palästinensischen Raketen getötet, weitere 312 Zivilisten wurden verletzt. Israels zivile Opferzahlen sind nur deshalb geringer, weil Israels Verteidigungssystem Eiserne Kuppel viele der Hamas-Raketen abfing.

Die Hamas schoss alle ihre 4.300 Projektile auf zivile israelische Bereiche. Diese Variation der ethnischen Säuberung der Hamas schlug nur aufgrund von Israels technischer Tüchtigkeit fehl.

Eine weitere Tatsache widerlegt die Behauptung, Israel habe einen Völkermord-Feldzug gegen die Palästinenser: die Verdoppelung der arabischen Bevölkerung in den umstrittenen Gebieten der Westbank im Verlauf der letzten 20 Jahre.

4. Kurzsichtige Missachtung des erbärmlichen palästinensischen Fehlverhaltens

Die Äußerungen der Akademiker vom Mai 2021 drückten Solidarität mit der palästinensischen Sache aus und griffen Israel zur Verurteilung heraus. Diese einseitige Haltung ignoriert sowohl die historische arabische Verweigerungshaltung schon nur gegenüber der Existenz Israels und die unterdrückerische, missbräuchliche Misshandlung der Bevölkerung des Gazastreifens durch die Hamas.

Die arabische Verweigerungshaltung zu Israel kam schon früh zum Ausdruck, als die Armeen von fünf arabischen Ländern auf die Ausrufung eines jüdischen Staates das frisch gebackene Israel angriffen. Die völlige Verweigerung ging 1967 weiter, nachdem Israels präventiver Sechstage-Krieg die Eroberung beträchtlicher arabischer Gebiete zur Folge hatte und arabische Führer sich weigerten Israel als legitimes Land anzuerkennen oder mit Israel um die Rückgabe dieser Gebiete zu verhandeln. Mehrere arabische Länder begannen stattdessen den Yom Kippur-Krieg von 1973, bei dem Israel beinahe überrannt wurde und in dem die israelischen Streitkräfte erhebliche Verluste erlitten. Bei einigen arabischen Ländern hat die Verweigerungshaltung geendet (als Zeugnis gibt es die Verträge mit Ägypten, Jordanien, Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten); dennoch geht die Ablehnung Israels durch die Hamas unvermindert weiter.

Die Hamas, die aktuellen tyrannischen Herrscher des Gazastreifens, ist immer Israel Vernichtung und der Auferlegung strikten Scharia-Rechts verschrieben gewesen. Ihre Charta von 1988 gelobt Israel zu vernichten und „das Banner Allahs über jeden Zentimeter Palästinas zu hissen“ (einschließlich des Staates Israel). 1993 lehnte die Hamas die Oslo-Vereinbarungen zwischen Israel und den von der Fatah repräsentierten Palästinensern und führte die Kampagne der Terroranschläge auf israelische Busse, Einkaufszentren und Hotels fort.

Als die Hamas 2017 ihre Prinzipienerklärung abänderte, lehnte sie weiter „jede Alternative zur vollen und kompletten Befreiung Palästinas vom Fluss bis zum Meer“ ab.

2005 gewann die Hamas die Wahlen zum Palästinenserparlament. Die Wahlen waren allerdings nicht die Quelle der Kontrolle des Gazastreifens nach Israels einseitigem Rückzug 2005. Die Hamas übernahm 2007 gewaltsam die Kontrolle über den Gazastreifen in einem Putsch gegen die Fatah, mit dem eine autoritäre Hamas-Herrschaft installiert wurde. Die von der Hamas verhängte Version des Scharia-Rechts knechtet Frauen, verfolgt LGBTQ wegen ihrer sexuellen Identität und toleriert keine abweichenden Meinungen.

Die hunderte amerikanischen Akademiker, die einseitige Erklärungen zur Unterstützung der Sache der Palästinenser im Konflikt zwischen Hamas und Israel befürworteten, demonstrierten einen schockierenden Mangel an akademischer Integrität. Ob nun von Boshaftigkeit, Ignoranz oder Gleichgültigkeit angetrieben: Dieses Phänomen stellt eine alarmierende und erbärmliche Abweichung von akademischen Normen dar.

Die Wahrheit ist seltsamer als Dichtung, aber noch seltsamer sind Lügen

Elder of Ziyon, 22. Mai 2022

„Die Wahrheit ist seltsamer als Dichtung, aber noch seltsamer sind Lügen“, ist ein Zitate aus Philip Roths „Great American Novel“.

Ich denke oft über dieses Zitat nach, wenn ich zu israelfeindlicher Propaganda recherchiere.

Eine Gruppe Schauspieler und anderer Entertainer unterzeichnete für „Artists for Palestine UK“ einen Brief, in dem u.a. steht:

Wir sind zutiefst beunruhigt davon, dass die israelischen Besatzungskräfte die höchst respektierte palästinensische Journalistin Shireen Abu Akleh töteten, als sie, gekleidet in eine deutlich gekennzeichnete Presseweste, über einen israelischen Einfall in die besetzte Stadt Jenin am letzten Mittwoch berichtete. Während wir ihren Verlust bedauern, fordern wir volle Rechenschaft der Täter dieses Verbrechens und aller, die daran beteiligt waren das zu autorisieren.

Die Tötung von Shireen Abu Akleh ist ein schwerer Bruch des humanitären Völkerrechts und ein Angriff auf den Journalismus und die freie Meinungsäußerung. Die UNO und der Experte für internationales Menschenrecht haben gesagt, es könnte ein Kriegsverbrechen sein und sollte Teil einer unabhängigen, transparenten internationalen Untersuchung sein.“

Wer braucht schon Fakten? Hollywood-Stars – darunter Susan Sarandon, Tilda Swinton, Mark Ruffalo, Kathryn Hahn und Steve Coogan, dazu Filmregisseure, Autoren und Musiker – haben erklärt, dass die israelische Regierung den Mord an Shireen Abu Akleh genehmigte und bestehen darauf, dass eine Ermittlung stattfindet – aber nur eine Ermittlung, die zu demselben Urteil gelangt, zu dem sie selbst bereits gekommen sind.

Israels hat bereits eine Untersuchung durchgeführt und die Bereitschaft gezeigt die Verantwortung zu akzeptieren, wenn der Fehler bei ihm liegt? Irrelevant!

Die Palästinenser lehnen es ab bei einer transparenten Ermittlung zu kooperieren? Wen kümmert’s?

Israelische Scharfschützengewehre haben ein anderes Kaliber als die Kugel, die Shireen tötete? Hasbara!

Video mit Tonaufnahmen von Dauerfeuer-Salven zum Zeitpunkt, an dem sie getroffen wurde, im Wissen, dass die IDF nur Einzelschüsse abgibt? Bitte, das ist nur zionistische Propaganda!

Die Prominenten kümmern sich nicht um Fakten – sie sind überzeugt, dass ihre Fans das auch nicht tun und dass ihnen ihre offensichtlichen Lügen nicht peinlich sind.

Lügen sind in der Tat seltsam. Menschen werden konditioniert denen zu glauben, die ernst und leidenschaftlich reden. Sie werden sich im Allgemeinen nicht darum kümmern bei einem berühmten Schauspieler oder Autor die Fakten zu prüfen – welchen Ansporn hätten die so unerhört, so nackt zu lügen?

Und doch tun sie es. Ich weiß nicht, ob sie auch bei der Erderwärmung oder Rassismus so leicht lügen, aber es ist sicher, dass sie über Israel lügen und das zu wissen sollte Zweifel auf alles werfen, was aus ihrem Mund kommt.

Jedenfalls in einer Welt, die die Wahrheit wertschätzt.

Das ist nicht länger die Welt, in der wir leben, wenn sie es denn jemals war.

Die Leute, die die Wahrheit sagen, sind im Nachteil. Das Weltpublikum zieht es vor, wenn die Schlagzeilenproduzenten entweder schwarze oder weiße Hüte tragen und dass sie gezwungen werden zwischen denen, die die Wahrheit sagen und in Grautönen sagen „wir haben noch nicht genug Informationen“, und den Lügnern zu wählen, die selbstsicher „SCHULDIG!“ schreien.

„Die Wahrheit wird herauskommen“, mag zwar in einigen Fällen stimmen, aber bis es so weit ist, ist das Publikum für die Wahrheit bereits weitergezogen, hat für sich auf der Grundlage entschieden wer Recht hat, wie ernst und fotogen die Diskutanten sind. Und die sind etwas antisemitischer.

Was natürlich das Ziel ist.

Der palästinensische Todeskult – Anbetung von Judenmord

David Collier, Beyond the Great Divide, 9. Mai 2022

Während 16 weitere jüdische Kinder nach den brutalen Beil-Morden in Elad zu Waisen gemacht wurden, sehen wir, wie die Hasser in aller Welt feiern. Die israelfeindliche Haltung ist keine „Menschenrechts“-Bewegung, auch keine, die einen palästinensischen Staat anstrebt. Sie ist ein Todeskult, eine Bewegung, die die Wahrheit leugnet, nach Blutvergießen schmachtet, Gewalt verherrlicht und den Tod anbetet. Sie ist ein Kult, der sich wegen seiner eigenen Unzulänglichkeiten über die Ermordung von Juden befriedigt.

Der Terrorismus

Drei weitere Israelis wurden am Donnerstagabend von Beil schwingenden Terroristen ermordet. Zwei der Opfer wurden ermordet, als sie die Zeit in einem örtlichen Park genossen. Der Dritte hatte die Terroristen nach Elad mitgenommen – einer Stadt, in die die Terroristen oft zur Arbeit gefahren waren.

Der Anschlag ist der bisher letzte in einer Reihe mörderischer Attacken in Israel, die18 Israelis tot zurückgelassen haben:

  • 5. Mai – Elad: Boaz Gold, Yonatan Havakuk, Oren Ben Yitfah
  • 29. April – Ariel: Wjatscheslaw Golew
  • 7. April – Tel Aviv: Tomer Morad, Eytam Magini, Barak Lufan
  • 29. März – Bnei Brak: Amir Khoury, Ya’akov Shalom, Avischai Yehezkel, Viktor Sorokopot, Dimitri Mitrik
  • 27. März – Hadera: Yezen Falah, Shirel Abukarat
  • und 22. März – Beer Sheva: Doris Yahas, Laura Yitzhak, Rabbi Moche Kravitzky, Menahem Yehezkel

Eine geballte Serie von Anschlägen, die verschiedene Städte trafen, bei denen wahllos Ziele mit einem abwechslungsreichen Spektrum an Waffen ausgewählt wurden. Die meisten Staaten würden in einer semi-sozialen Lähmung zurückbleiben, wenn eine solche Terrorkampagne sich entfaltet, aber Israel ist nicht „jeder andere Staat“. Die Israelis haben all das und Schlimmeres erlebt. Und die Israelis machen sich nichts vor – sie wissen, dass die Feinde darauf aus sind Möglichkeiten zu finden sie zu töten. Das ist der Grund, dass Israels Grenzen schwer befestigt sind, warum die „Eiserne Kuppel“ erfunden wurde, warum der Sicherheitszaun gebaut wurde, warum die Checkpoints errichtet wurden und dass der Gazastreifen strengen Sanktionen ausgesetzt ist. Wenn also Terroristen zuschlagen, drehen sich die meisten Diskussionen um die Sicherheits- und Geheimdienstversäumnisse, die so wahrgenommen werden, dass sie einige der Hasser durchgelassen haben.

Die Israelis leben heute nur aufgrund ihrer Stärke, Erfindungen und Widerstandsfähigkeit. Sie sind Ziel eines obsessiven und brutalen Todeskults.

Das Ziel

Die israelfeindliche Bewegung kann zwar in sanft klingende Schüsselworte gehüllt werden, aber angestrebt wird die totale Vernichtung des jüdischen Staates. Sie ist nicht an Freiheit oder Demokratie interessiert. Bestenfalls will sie die Juden wieder der Gnade islamistischer Herren ausgeliefert sehen – schlimmstenfalls will sie die Juden beseitigt sehen. Da sie die Art verstanden haben, wie man den westlichen „Menschenrechts“-Diskurs manipuliert, hat sie eine intensive und gut organisierte Propaganda-Kampagne begonnen. Sie hat sich aufgemacht Israel über einen ständigen Trommelschlag an Lügen zu delegitimieren. Aber welche Terminologie auch immer sie heute benutzt, es bedeutet immer dasselbe:

  • Free Palestine = vernichtet Israel
  • From the river to the sea = vernichtet Israel
  • Rückkehrrecht = vernichtet Israel
  • ein einziger demokratischer Staat = vernichtet Israel
  • keine Gerechtigkeit, kein Frieden = vernichtet Israel
  • Wir haben kein Problem mit Juden, nur mit Zionisten = vernichtet Israel

Die Hälfte der Demonstranten bei israelfeindlichen Demonstrationen unterstützen heute Despoten wie Assad oder hybrid-unterstützerische Regime wie Pakistan oder den Iran. Sie gehen nur auf die Straße, wenn sie ihren Hass auf Israel demonstrieren können. Das ist der Grund, warum man bei israelfeindlichen Demonstrationen so viele homophobe, frauenfeindliche, Gewalt unterstützende Strolche sehen kann, die Menschenrechte unterstützende Begriffe auf Plakaten halten. Ja, es gibt traditionelle Linke in der Menge, aber das macht eine schlechte Situation nur schlimmer. Man bleibt mit Gutmenschen und Tugend-Signalgebern Seite an Seite mit Islamisten und judenfeindlichen Rassisten zurück – die alle einmütig lauthals nach der Vernichtung des jüdischen Staates brüllen.

Die Linke ist ethisch implodiert, als sie die Sache der Palästinenser übernahm. Sie hätte genauso gut die moralische Seele der Linken physisch nehmen und ihr pures Zyanid spritzen können.

Die Feiern

Und wenn Juden brutal ermordet auf der Straße liegen, können wir erleben, wie viele dieser toxischen Strolche deren Tod sogar feiern. So wenn auf den Straßen des Gazastreifens Süßigkeiten verteilt werden:

Aber es sind nicht nur die in Gaza oder Nablus, die feiern. Die sozialen Medien wimmeln vor Hass.

Als der israelische Radiomoderator Yossi Davidov nach dem Anschlag von Elad auf Facebook eine Trauerbotschaft postete, war die Reaktion vorhersagbar. Mit der Aussage, die Reaktion sei „vorhersagbar“ öffne ich eine Kluft zwischen dem, was für alle anderen normal ist und dem, was für Juden normal ist. Wenn unschuldige Zivilisten auf der Straße von Terroristen abgeschlachtet werden, gibt es normalerweise fast allgemeine Trauer. Wenn Juden getötet werden, dann neigt das Gelächter dazu, die wohlüberlegene Sympathie unserer Verbündeten zu übertönen. 2021 gab es eine Tragödie am Berg Meron, bei der 45 Israelis tot zurückblieben. Innerhalb von sechs Stunden nach dem Einstellen des Vorfalls hatte Al-Jazira mehr als 30.000 Antworten erhalten – mehr als 10.000 davon „lachten“ oder „liebten“ die Tragödie. Die am meisten „gelikten“ Kommentare unter dem Eintrag waren die bösartigsten.

Am Ende gibt es einen Trend, dass Juden, die über ihren Kummer posten, von Leuten überflutet werden, die froh sind, dass Juden getötet worden sind. Nur bei jüdischem Leid müssen Juden letztlich einschränken, wer auf ihre Einträge antworten kann (wie es Yossi Davidov tun musste). So groß ist der Hass auf Juden in der Welt.

Ein Kult echter Menschen

Und bevor irgendjemand davon ablenkt: Die meisten dieser „Trolle“ oder Bots sind echte Menschen. Sie leben auch nicht all ein Jordanien oder Algerien. Manche leben bei uns im Westen. Wie dieser Typ aus Chicago in den USA:

Mouhanad Rahami wurde in Chicago ausgebildet, ging in der Stadt zur Schule, zum College und zur Universität. Doch eigentlich feiert er brutale Beil-Mörder. Durch die von ihm verwendeten Emojis wissen wir, dass er das als Zeichen der „Stärke“ der Bewegung betrachtet. Im Bild unten (rechts) könne wir ihn sehen, wie er hilft einen israelfeindlichen Protest in Chicago anzuführen.

Er ist ein echter, lebendiger Mensch. Die weltweit führenden NGOs werden sich das Bild oben sogar ansehen und Ihnen erzählen, er sei ein „Menschenrechtsaktivist“.

Clare Spaulding von der Chicago Tribune bezeichnete die Veranstaltung in Chicago schändlich als „einen Aufruf zur Beendigung des Blutvergießens“. Miles Kampf Lassin postete einen Tweet über die Veranstaltung, der viral ging. Er nannte ihn einen „Marsch für Gerechtigkeit in Palästina“. So werden israelfeindliche Demonstrationen immer beschrieben.

Sie sind nichts davon. Sie sind kein Aufruf zur Beendigung des Blutvergießens, kein Marsch für Gerechtigkeit. Diese Märsche sind die Verkörperung einer Bewegung, die danach strebt die Juden zu entmachten und sie innerhalb eines Umfelds verletzlich zurückzulassen, das ihnen gegenüber sowohl gewalttätig als auch feindselig sind.

Menschen, die den Tod unschuldiger Zivilisten feiern, sind keine Menschenrechtsaktivisten. Sie sind Teil eines Todeskults.

Karikaturen und Meme, die die Gewalt feiern, gehen schnell viral.

Es gibt natürlich auch Trolle. Aber hinter ihnen stehen nur Menschen, die es vorziehen mit einem Deckmantel der Anonymität über tote Juden zu lachen. Wir sehen Bespiele wie diesen verdrehten twitter-Account, der ein Beil im Kampf mit „3 Zionisten“ zeigt:

Das ist keine unbedeutende Minderheit

Die naiven Gutmenschen werden behaupten, diese Extremisten seien nur eine winzige Minderheit. Die Wahrheit ist aber, dass es weit mehr Menschen gibt, die Juden töten wollen oder diejenigen unterstützen, die das tun – als es tatsächlich Juden gibt.

Viele derer, die die Palästinenserflagge schwenken, werden behaupten, sie wollten nur Frieden. Aber bei all ihren Worten gibt es nicht einen einzigen aktuellen Anti-Israel-Aktivisten, der das Gefühl hat, diese Besessenheit von israelischem Blut, diese mörderische Absicht, reiche aus, damit sie ihre Unterstützung einstellen. Wenn sie sagen, sie seien gegen Extremismus, während sie Palästinenserflaggen schwenken – dann unterstützen sie immer noch die Gewalt, die von ihr repräsentiert wird.

Aus jedem wichtigen Eintrag über den Mord wurde eine Feier. Uri Gobeys Post auf Facebook wurde mit Bildern von Beilen überschwemmt. Hananya Naftali erhielt 179 Lach-Emojis zu seinem Eintrag. In weniger als einer Stunde zählte ich zehntausende ekelhafte Unterschriften – entweder über Kommentare oder Emojis. Und das noch bevor ich nachsah, was auf twitter los war. Dieser widerliche Tweet, der innerhalb von Stunden nach dem Anschlag gepostet wurde, erhielt 1.632 Likes.

Endloser Hass

Nichts davon würde es ohne Unterstützung aus dem Westen geben. UNRWA-Schulen, palästinensische Schulbücher – alles von unseren Steuergeldern bezahlt. Palästinensische Kinder werden offen Lügen gelehrt – eine verdrehte Vision der Geschichte, die die jüdische Geschichte jeder ethischen Rechtfertigung entkleidet. Sie macht Israelis als Untermenschen nur des Todes würdig. Gestern Abend sah ich in einem Kino in London einen Propagandafilm der Hamas, „11 Days in May“. Das aus dem Zusammenhang genommene Narrativ suggeriert, die Israelis seien „mordlüsterne Irre“. Es handelt sich um rohe Propaganda aus Gaza, die auf unseren Straßen frei verbreitet wird. Der Film – der nichts außer Hass verbreitet – trägt den Stempel der Genehmigung durch UNICEF.

Während Regierungen von Dritte-Welt-Ländern es sich nicht leisten können Brunnen zu graben oder Sonnenkollektoren aufzustellen – lenkt die Hamas ihr Geld in Raketen und Tunnel. Warum ist ein Ort, der nicht einmal einen Bruchteil so verzweifelt ist wie andere – bei so viel Geld – nur mit dem Versuch beschäftigt Juden zu töten? Wie kann es sein, dass weiter Geld an sie fließt?

Man muss den NGOs, die ständig neue Kampagnen auf die Beine stellen, um die Leute dazu zu bringen, dass sie ihr Spendengeld an den Gazastreifen geben, eine Unzahl Fragen stellen. Es gibt mehr NOGs, die der Hamas helfen Raketen zu bauen, statt NGOs, die helfen neue Brunnen im Niger zu finanziere (siehe IsraelNiger). Und perverserweise fließt in Zeiten mit von der Hamas betriebenen Gewalt immer mehr Geld in den Gazastreifen. Die Führer in Gaza erleben den materiellen Nutzen der Ermordung von Juden. So sieht die Welt aus, in der wir leben.

Die stummen und willigen Verbündeten

Und dann gibt es die Verbündeten des Todeskults. Organisationen, Bewegungen und Einzelne. Von Amnesty International und Human Rights Watch über die Lehrergewerkschaft, Kirchengruppen bis hin zu Politikern.

Sie kennen die Art – jeder einzelne von ihnen postet endlos fabrizierte israelfeindliche Propaganda, wenn Israel Hausbesetzer aus einem Zelt wirft, aber hier herrscht totale Stille, wenn Juden auf der Straße abgeschlachtet werden.

  • Rashida Tlaib – keine Tweets über Israel, seit die mörderische Gewalt begann.
  • Jeremy Corbyn – keine Tweets über Israel, seit die mörderische Gewalt begann.
  • Chris Williamson – ständig Angriffe auf Israel – keine Erwähnung palästinensischer Gewalt
  • Russel Brand – die einzige Erwähnung des Konflikts erfolgte, um für einen von der Hamas inspirierte PR-Dokumentation zu werben
  • Ilhan Omar – keine Tweets über Israel, seit die mörderische Gewalt begann
  • Amnesty International – twittert nur über Israel, um es anzugreifen – keine Erwähnung der mörderischen Gewalt
  • Human Rights Watch – twittert nur über Israel, um es anzugreifen – keine Erwähnung mörderischer Gewalt

Es spielt keine Rolle, was die Gründe dafür sind. Die Botschaft am Ende ist dieselbe – ein Trommelschlag an entmenschlichten Israelis verbreitet sich immer tiefer in den Mainstream.

Von Hass getrieben – nicht von Menschenrechten

So, wie Amnesty International Israel falsch als „Apartheidstaat“ bezeichnet, drehen sie jeden mordenden palästinensischen Terroristen in einen „Nelson Mandela“.

Diese zwei Terroristen von Elad, die Sonntagmorgen eingefangen wurden, sind jetzt lebenslang finanziell abgesichert. Die PA – finanziert vom Westen – wird sicherstellen, dass ihre Familien ihre Tage bequem in Komfort verbringen. Propalästinensische Gruppen mit ihren Plakaten, die die Freilassung „aller palästinensischer Gefangenen“ fordern, werden auf die Straße gehen und ihre Freilassung fordern.

In palästinensisch kontrollierten Gegenden werden Kinder gelehrt Juden töten zu wollen – während die Leute im Westen Geld schicken, um den „Palästinensern“ zu helfen ihren „Kampf“ zu gewinnen.

Lassen Sie uns das als das bezeichnen, was es ist: Ein Todeskult.