Die einzige und fortdauernde palästinensische Vision

Die von der Vernichtung des jüdischen Staates träumen

Joseph Puder, FrontPage Mag, 22. September 2020

(Foto: Bloomberg)

James Zogby vom Zogby Research Service (ZRS) ist nicht dafür bekannt ein Freund Israels zu sein. Tatsächlich dient er als effektiver Sprecher für die Palästinenser. Selber arabisch-palästinensisch, ist Zogby ein harscher Kritiker Israels gewesen. In einem Kommentar in Ahramonline aus Kairo (der Online-Version der großen Zeitung Al-Ahram vom 7. September 2020) gab Zogby jedoch Enttäuschung über die fehlende Vision der Palästinenserführung Ausdruck. Das machte er in seinem Artikel Aber benötigt: eine palästinensische Vision.

Zogby stellte heraus: „Was mit der Sache der Palästinenser damals (und heute) falsch gelaufen“ ist, ist „visionäre Führung“. Er führte näher aus, dass sie (die Führung) „nach wiederholten, teuren Rückschlägen ihren Schwung und die Richtung verloren: ihre Vertreibung aus Beirut 1982, und ihre törichte Umarmung von Saddam 1990“. Diese beiden Aktionen waren Entscheidungen, die Yassir Arafat unternahm, um eine israelische Reaktion auf wiederholte Terroranschläge durch von Arafat befehligte Terroranschläge zu provozieren, darunter die versuchte Ermordung von Schlomo Argov, den israelischen Botschafter in London, was zum ersten Libanonkrieg führte.

Es war Arafats Entscheidung 1990 die brutale Invasion Kuwaits durch den irakischen Diktator Saddam Hussein zu unterstützen. Als Ergebnis von Arafats Handeln vertrieb die kuwaitische Regierung eine halbe Million Palästinenser, die in dem ölreichen Scheichtum lebten. Was Zogby zu erwähnen unterließ, war die Tatsache, dass Arafat auch die zweite Intifada provozierte, bei der mehr als 1.000 Israelis getötet wurden und die den Palästinensern in der Westbank und dem Gazastreifen Zerstörung und wirtschaftlichen Ruin brachte. Arafat, der der Hamas „grünes Licht“ für Selbstmord-Bombenanschläge gegen israelische zivile Ziele gab, befand sich in kompletter Verletzung der Oslo-Vereinbarungen. Er hoffte, das würde Israel schwächen und demoralisieren, dann würde Israel auseinanderfallen, sobald die Palästinenser den offenen bewaffneten Kampf beginnen.

Zogby legte nahe, dass vor kurzem die PA-Führung mit ihrer heftigen Reaktion auf den Friedens-Deal zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten „durch Konzentration ihrer Wut auf die VAE-Israel-Vereinbarung die Palästinenserführer das Ziel verfehlte. Der Normalisierungsschritt der VAE, um die Annexion zu stoppen, ist nicht Ursache der palästinensischen Probleme; er ist ein Symptom des Zustands, der zu lange die edle Sache der Gerechtigkeit für das lange unterdrückte palästinensische Volk heimsuchte.“ Die Palästinenser haben eindeutig einmal mehr eine Gelegenheit verpasst Teil einer positiven Entwicklung zu sein, die vom Deal „Jahrhundertfrieden“ der Administration Trump herbeigeführt wurde. Dieser hätte nicht alle palästinensischen Ansprüche zufriedengestellt, darunter das Verschwinden des jüdischen Staates, aber er hätte dem palästinensischen Volk einen wirtschaftlichen Anteil gegeben, der sein Leben und das seiner Kinder verbessert hätte.

Zogby ist stolz und gab seiner Liebe zu Palästina in den frühen 1970-ern Ausdruck. Er sagte, er habe „in seiner Zeit im Libanon und in den jordanischen Flüchtlingslagern den Funken gefangen“. Man fragt sich, wie stolz Zogby auf die vielen palästinensischen Leben war, die in Jordanien verloren wurden, als seine palästinensischen Brüder westliche Flugzeuge entführten und sie in Jordanien sprengten, was einen blutigen Krieg zwischen den palästinensischen Terroristen/Entführern und der jordanischen Armee herbeiführte. Im Libanon löste Arafats „Staat im Staat“ in dem, was damals im Südlibanon „Fatah-Land“ genannt wurde, den libanesischen Bürgerkrieg aus, der den Libanon verheerte und das Leben zehntausender Libanesen und Palästinenser kostete. Zählt man die palästinensisch-arabischen Opfer in Jordanien und dem Libanon, so stellen diese alle durch die Hände von Israelis erlittenen palästinensischen Opfer in den Schatten.

Zogby beklagte den aktuellen Zustand der palästinensischen Autonomiebehörde. Er schrieb: „Heute müssen wir traurig anerkennen, dass die Palästinenserbewegung keine klare Vision und keine Strategie hat um voranzukommen. Die Palästinensische Befreiungsorganisation ist in jeder Hinsicht zu einer hohlen Hülle ihres früheren Selbst geworden. Palästinensische Flüchtlinge sind ohne Hoffnung oder Unterstützung. Die PA ist zu einem abhängigen Gebilde geworden, das auf internationale Unterstützung angewiesen ist, um ihre aufgeblähte Bürokratie und Sicherheitskräfte zu bezahlen. Durch ein unterdrückerisches Israel wird ihnen die Möglichkeit verweigert eine unabhängige Wirtschaft zu entwickeln und so sind mehr als 100.000 Palästinenser, wie in der Zeit vor Oslo, gezwungen auf Tagelöhner-Arbeit in Israel oder israelischen Siedlungen zu vertrauen.“

Zogby ignoriert die Korruption in der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und in der Führung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Stattdessen macht er Israel dafür verantwortlich „den Palästinensern die Gelegenheit zu verweigern ihre eigene Wirtschaft zu entwickeln“. Tatsache ist hingegen, dass die PA die Kontrolle über die palästinensische Wirtschaft hat. Israel mischt sich nicht in die palästinensischen Angelegenheiten der PA ein und wenn überhaupt, überweist Israel der PA die Steuern, die es von den in Israel arbeitenden Palästinensern einzog. Fakt ist, dass die meisten Palästinenser es vorziehen in Israel zu arbeiten, weil es dort höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gibt. Die PA hat keine Arbeitsplätze im Privatsektor geschaffen und wie Zogby angedeutet hat, hat sie „ihre aufgeblähte Bürokratie und Sicherheitskräfte“. Zogby hingegen verdreht die Realität, wenn er erklärt, dass 100.000 Palästinenser „gezwungen“ sind sich auf Tagelöhner-Arbeit in Israel oder israelischen Siedlungen zu verlassen. Ohne Israel würden diese Palästinenser und ihre Familien verhungern. Israel ist für sie ein Gottesgeschenk und sie schätzen es.

Bassam Eid, ein palästinensischer Bürgerrechts-Aktivist und ehemaliger Flüchtling, zeigte diesem Reporter, dass „Israel uns eine Möglichkeit gegeben hat unsere Würde zu behalten. Wir müssen nicht wegen unserer Identität herumbrüllen, wir wissen, wer wir sind. Wir brauchen die Würde, die damit kommt einen Arbeitsplatzen zu haben und den Lebensunterhalt selbst zu verdienen und die PA hat es versäumt das für meine palästinensischen Geschwister zu tun.“ Leider hat der palästinensische Terror Israel gezwungen die Einreise von mehr Palästinensern nach Israel zu begrenzen. Die Tatsache, dass die PA (die internationale Spendengelder nutzt) „für Mord zahlt“, nämlich Zahlungen an die Familien palästinensischer Terroristen leistet, die Israelis ermordet haben, genauso an palästinensische Terrorhäftlinge in israelischen Gefängnissen, die wegen der Tötung oder Verletzung von Israelis verurteilt wurden, schreckt Israel davon ab mehr palästinensische Arbeiter zuzulassen.

Die ZRS-Umfrage zeigte nach Angaben von James Zogby, dass „die Palästinenser die Hoffnung verloren haben“ und „nicht sehen, wie die aktuelle Palästinenserführung sie dorthin bekommen“ (zu einem unabhängigen Staat). Sie haben auch „den Respekt für die Palästinenserführung verloren“. Bedenkt man die Tatsache, dass die Palästinenserführer von heute und in der Vergangenheit jede Friedensinitiative, die Eigenstaatlichkeit beinhaltete, mit einem dröhnenden „Nein“ abgelehnt haben – den Vorschlag der Briten (Peel-Kommission 1937), den der UNO (Teilungsplan von 1947), den der USA (Clintons Camp David-Gipfel im Jahr 2000 und Ehud Olmert 2008) – dann weist das auf fehlendes Interesse daran hin ihren eigenen Staat zu haben. Zu guter Letzt wurden die Oslo-Vereinbarungen von 1993 durch Arafat verletzt, der die zweite und blutige Intifada initiierte.

Zogby lügt, was die Hoffnungen der Palästinenser angeht. Sowohl Arafat (im Jahr 2000) als auch Mahmud Abbas (2008) wollten eine Beendigung des Konflikts mit Israel nicht genehmigen, trotz großzügiger Angebote seitens Israels und der USA zu palästinensischer Eigenstaatlichkeit. Die aktuelle Initiative „Frieden des Jahrhunderts“ der Administration Trump hätte die Lebensbedingungen der Palästinenser enorm verbessert. Abbas lehnte sie trotzdem ab, noch bevor sie vorgelegt wurde.

Die einzige Erklärung dafür, dass die Palästinenserführung immer „Nein“ sagt, lautet: Mehrere Generationen lang wurden die Palästinenser jetzt von ihren Führer indoktriniert die Vernichtung des jüdischen Staates zu erwarten, statt Frieden und Freundschaft mit Israel anzustreben. Leider hat Israel zu vernichten eine größere Motivation als sich darum zu kümmern einen eigenen, unabhängigen Staat zu schaffen. Alle oben erwähnten Gelegenheiten hätten für einen Palästinenserstaat gesorgt.

Mehr zu diesem „Apartheid“-Fußballspiel zwischen Israel und Schottland

David Lange, 6. September 2020

Nach meinem früheren Post heute zu den Protesten in Glasgow vor dem UEFA Nations League-Spiel zwischen Israel und Schottland hielten einige der Hasser Banner, auf denen „Bekämpft Rassismus“ stand und andere klagten über „israelische Apartheid“.

Das ist die Mannschaft, gegen deren Teilnahme sie protestierten:

Zu den Aufgestellten gehörten:

  • Moanes Dabbur, ein muslimischer Araber
  • Bibras Natcho, tscherkessisch-muslimischer Herkunft und Mannschaftskapitän
  • Hatem Abd Elhamed, ein muslimischer Araber
  • Taleb Tawatha, ein arabisch-israelischer beduinischer Herkunft
  • Eli Dasa, ein äthiopischer Jude

Zusätzlich gehörten zur israelischen Nationalmannschaft Joel Abu Hanna, der einen arabisch-israelischen Vater und eine deutsche Mutter hat.

Übrigens fiel das Tor für Israel nach einem Doppelpass zwischen dem Juden Eran Zahawi und dem muslimischen Araber Moanes Dabbur.

BDS-Reaktion auf die VAE ist ziemlich witzig

Elder of Ziyon, 26. August 2020

Ich liebe diese Schlagzeile der BDS-Bewegung in Reaktion auf die Ankündigung der VAE zur Normalisierung der Beziehungen zu Israel.

VAE-Diktatur verscherbelt Palästinenserrechte über Vereinbarung mit Israel

Diktatur“, „despotisch“, „Polizeistaat“. Das klingt echt so, als würden die BDS-ler sich wegen Unterdrückung Sorgen machen, nicht wahr?

Vor drei Jahren versuchte die BDS-Bewegung eine Antinormalisierungs-Kampagne zu starten – im Golf.

Sie wählten als Gastgeber diesen Menschenrechts-Musterland Kuwait.

BDS Golf veranstaltet Erste Regionale Antinormalisierungs-Konferenz

Aus irgendeinem Grund hatten die BDS-ler 2017 keine moralischen Bedenken mit Repräsentanten aus Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Qatar, Oman und – ja – den VAE.

Sie haben heute nichts Schlechtes über irgendeinen diktatorischen, repressiven Muslimstaat zu sagen, solange dieser den als „Antizionismus“ getarnten, kranken Judenhass der BDS-ler teilen.

Aber sobald ein Muslimstaat mit Israel redet – verwandelt er sich plötzlich in einen furchtbaren Menschenrechtsverletzer.

Es ist fast so, als würden die BDS-ler nur vorgeben sich um Menschenrechte zu sorgen und sie nutzen das Thema in Wirklichkeit als Mittel, um den einen Staat in der Region anzugreifen, der tatsächlich Wert auf die Einhaltung von Menschenrechten legt.

 

Wenn Israelhasser nicht einmal wissen, wie die Landkarte von „Palästina“ aussieht

David Lange, Israellycool, 27. Juli 2020

Die antiisraelische Facebook-Seite Quds News Network hat als Teil einer Kampagne eine Reihe von Fotos gepostet; diese Kampagne wurde weltweit von einer Gruppe Designer „in Solidarität mit Palästina nach den viraler Nachrichten“ gestartet, weil „das Land auf Google- und Apple-Landkarten nicht enthalten und durch ‚Israel‘ ersetzt worden ist“.

Hier sind einige Beispiele für das Gepostete.

Bemerken Sie irgendetwas Seltsames?

Die Antwort lautet, dass diese Landkarten die Golanhöhen beinhalten, von denen „Pro-Palästinenser“ nicht behaupten sollten, dass sie ihnen gehören, weil das syrisches Territorium war.

Was einfach nur zeigt: So viele der Hasser wissen nicht einmal, welches Territorium sie angeblich als den Palästinensern gehörend beanspruchen. Alles, was sie wissen, ist, dass sie wollen, dass ganz Israel vernichtet wird, also nehmen sie reflexartig die Landkarte Israels als ihre Grundlage.

Denken Sie daran: Die „Westbank“ war vor 1967 im Besitz von Jordanien; und der Gazastreifen war im Besitz von Ägypten und niemand forderte in diesen Jahren, dass diese Territorien Teil eines palästinensischen Staates sein sollten. Artikel 24 der PLO-Charta (1964) lautete:

Diese Organisation übt keinerlei regionale Souveränität über die Westbank im haschemitischen Königreich Jordanien, den Gazastreifen oder den Bereich Himmah aus.

Israelhasser behaupten fälschlich, Google habe „Palästina“ aus seinen Landkarten entfernt. Mal wieder.

David Lange, Israellycool, 17. Juli 2020

Israelhasser geben sich empört, dass Google „Palästina“ aus seinen Landkarten entfernt hat.

Schande über euch, Google! Wie könnt ihr es wagen Israil zu unterstützen und Palästina von Googlemaps zu löschen!
Google Maps und Apple Maps haben Palästina offiziell von weltweiten Landkarten gelöscht. Palästina ist nach Google kein Ort mehr – ethnische Säuberung, Mord, Landraub & Kartellverdacht wird alles im Namen Israels gemacht.

Nur dass so ziemlich alles, was die Hasser behaupten, gelogen ist. Zunächst einmal war „Palästina“ nie da.

Der erste Hinweis sollten die Karten sein, die die Twitterer als „vorher“ verwenden.

Beweisstück A:

Beachten Sie die Schrift des Wortes „Palästina“. Jemand hat das eindeutig selbst eingefügt.

Beweisstück B:

Das ist ein noch irrwitzigerer Versuch als der davor. Es handelt sich hier um eine Landkarte des UNO-Teilungsplans von 1947, den die Juden akzeptierten und die Araber ablehnten und dem sie mit Gewalt begegneten. Beachten Sie auch die Hinweise auf „Judäa“ und „Samaria“ statt „Westbank“.

Aber kommen wir zur Sache. Das ist nicht das erste Mal, dass die Hasser diesen Tanz getanzt haben. Sie machten das auch vor vier Jahren und das hier war damals Googles Antwort:

„Auf Google Maps hat es nie eine Beschriftung „Palästina“ gegeben, allerdings entdeckten wir eine Fehlerstelle, die die Beschriftungen für „Westbank“ und „Gazastreifen“ entfernte“, hieß es von der Firma in einer Erklärung. „Wir arbeiten zügig daran diese Beschriftungen in den Bereich zurückzubringen.“ Es ist unklar, ob diese Fehlerstelle eine Rolle dabei spielte die Online-Empörung anzustacheln.

Elizabeth Davidoff, eine Sprecherin, sagte in einer E-Mail, dass die Firma in ihren Landkarten auch niemals die Kennzeichnung „Palästinensergebiete“ verwendete. Die Fehlerstelle, die die Worte „Gazastreifen“ und „Westbank“ betraf, bestand am Mittwoch noch, aber wenn Google Maps richtig funktioniert, werden beide Bereiche gekennzeichnet und von Israel durch eine gepunktete Linie getrennt, um anzuzeigen, dass ihre Grenzen international nicht anerkannt sind.

Die Hasser müssen erkennen, dass es keinen Staat „Palästina“ gibt. Und man kann ihn nicht einfach in die Existenz lügen.