Das Kind und der Bus: Israel in 15 Sekunden erzählt

Elder of Ziyon, 16. Oktober 2022

Dieses Video eines jüdischen Kindes, höchtens 6 Jahre alt, das in Beit Schemesch einen Bus anhält und selbstständig einsteigt, geht gerade viral:

Stellen Sie sich einen Ort vor, in dem das Kind ohne Angst alleine rausgehen und den Bus in die Stadt nehmen kann.

Klingt utopisch, oder?

Und Eltern außerhalb Israels würden natürlich bei einem solchen Video zusammenzucken. So viele Gefahren, wegen derer man sich sorgt – Entführung, Missbrauch oder Schlimmeres.

Aber das ist das, wie die Welt sein sollte.

Der Grund, dass Israelis in jüdischen Vierteln so handeln können, ist der, dass jeder zur Familie dazu gehört. Die Leute konkurrieren nicht miteinander – sie sind alle im selben Team, im selben Stamm und sie achten auf einander. Sie halten sich gegenseitig den Rücken frei.

Und das ist das, was die israelfeindlichen Aktivisten zerstören wollen.

Ihnen sind Rechte der Palästinenser egal – ihr Schweigen dazu, dass Palästinenser im Libanon und Syrien schmachten, macht das deutlich.

Die modernen Antisemiten wollen den Juden das Recht auf Leben in Sicherheit wegnehmen. Ihr Feind ist dieses kleine Kind mit den offen sichtbaren Tzitzit, das in der Lage ist sich in seiner Heimatstadt frei zu bewegen, ohne dass seine Eltern sich sorgen müssen, dass er sicher wieder nach Hause kommt.

Ein großer Teil Israels ist heute die Utopie, die jeder andere für sich haben will. Und manche davon animiert ihre Eifersucht darauf, dass Juden eine solche Utopie erfolgreich bauen dazu sie einreißen zu wollen.

Glauben Sie die Lügen nicht, sie es ginge ihnen um Gerechtigkeit oder Völkerrecht oder – haarsträubend – um palästinensische „Selbstverteidigung“. Sie wollen, dass die Juden wieder zu einer verängstigten Minderheit werden, die nicht sicher, nicht geborgen und nicht frei ist.

Sie hassen dieses Kind, weil es gegen alles steht, was sie über Juden glauben wollen.

Akademische Antisemiten, die nicht mögen als das bezeichnet zu werden, was sie sind.

Israel zu kritisieren kann antisemitisch sein

Richard L. Cravatts, FrontPage Magazine, 15. November 2022

In einer weiteren, tendenziösen Zurschaustellung von Tugendsignalisierung einer Gruppe selbsternannter „Forscher, die sich auf Antisemitismus, Holocaust-Studien, Moderne Jüdische Geschichte und damit verbundene Felder spezialisierten“, warnten 128 Akademiker die UNO davor ein Mittel zum Vorgehen gegen Antisemitismus zu übernehmen.

In einem in EUobserver am 3. November veröffentlichten Brief mit dem Titel „Lockt die UNO nicht mit einer vagen und zur Waffe gemachten Antisemitismus-Definition in die Falle“ behaupten diese woken Gelehrten, sie seien „mit zunehmender Sorge Zeugen politisch motivierter Bemühungen den Kampf gegen Antisemitismus bei der und gegen die UNO zu instrumentalisieren“. Wie konnte das laut dieser Gruppe passieren? Aus ihrer wahnhaften Sicht „hat der israelische UNO-Botschafter Gilda Erdan … Bemühungen … angeführt … die Palästinenser zu untergraben und“ von höchster Bedeutung ist für diese Gelehrten „die israelische Regierung vor internationalen Politik abzuschirmen“.

Botschafter Erdan hat darauf hingewiesen, dass die UNO selbst eine ständige Brutstätte fanatischer Israelfeindlichkeit gewesen ist, etwas, das diese Gruppe offenbar beleidigt, die behauptet, Erdan sei „so weit gegangen die UN-Organisation für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) und den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) als ‚antisemitisch‘ zu denunzieren“. Aber die Hauptsorge der Gruppe war, dass „Herr Erdan jetzt versucht die Spielregeln fundamental zu ändern, indem er die UNO unter Druck setzt die ‚Antisemitismus-Arbeitsdefinition‘ der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA WDA) zu übernehmen“.

Da die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus von 2016 weiter von Organisationen und Universitäten übernommen wird, die sie als Möglichkeit der Identifizierung antisemitischer Vorfälle – und besonders  des „neuen Antisemitismus“, der sich als Israelkritik verkleidet – betrachten, haben sich vorhersagbar Gruppen wie diese, die den jüdischen Staat weiterhin verleumden und verunglimpfen wollen, dagegen ausgesprochen. Was macht diesen entrüsteten Leuten Sorge? Möglicherweise der Abschnitt der IHRA-Definition, der anregt, dass „das Anlegen von zweierlei Maß durch Forderungen eines Verhaltens seitens Israels, das von keiner anderen Demokratie erwartet oder gefordert wird“ antisemitisch ist.

Es überrascht nicht, dass die Personen und Gruppen, die die IHRA-Definition am heftigstem anzweifelten, genau die für das Begehen der Versionen dieses „neuen Antisemitismus“ verantwortlichen Leute sind, daher ist die Vorstellung, dass sie selbst antisemitischer Äußerungen als Teil ihres kognitiven Krieges gegen Israel beschuldigt werden können, ein verständliches Hindernis dafür, ihren uneingeschränkten und unerbittlichen Abscheu gegenüber dem jüdischen Staat auszudrücken.

Die IHRA-Definition weist sehr präzise darin darauf hin, dass manche Kritik an Israel, wenn der jüdische Staat damit unverhältnismäßig ins Visier genommen wird und an ihn moralische und juristische Standards angelegt werden, die man von anderen Ländern nicht erwartet, als ein Fall von Antisemitismus gewertet werden könnten. Nicht maßvolle und bedachte Kritik an Israel; nicht akademische Debatte über Verhandlungen mit Palästinenser über Grenzen, Eigenstaatlichkeit, Landtausch und Friedensverträge; nicht Diskussion guten Willens darüber, wie der lange anhaltende Konflikt gelöst werden kann.

Aber sogenannte „Kritik“ an Israel, die den Zionismus als eine rassistische, fundamental böse und heimtückische Ideologie angreift; die die Vernichtung des jüdischen Staates fordert, weil er angeblich unrechtmäßig und illegal geschaffen sei; die Terrorismus gegen israelische Bürger als vernünftige und zu erwartende Reaktion auf Besatzung rechtfertigt; und in den Hallen der UNO, bei NGOs und in Universitätssälen rund um die Welt Denunzierungen, Boykotte und andere Verleumdungen über Israel ausgießt – das sind die Arten von Bekundungen und Gedanken, die von der IHRA-Definition als antisemitisch angesehen würden.

Aber diese Gelehrten wollen damit nichts zu tun haben, wie sie ein halbes Dutzend Mal in diesem Brief wiederholen; ihre Theorie lautet, dass die IHRA-Definition schlicht ein Mittel ist, mit dem Verteidiger Israels den jüdischen Staat vor absolut jeder Kritik abschirmen. Sie behaupten z.B., die Definition würde auf irgendeine magische Weise „die israelische Regierung vor internationaler Kritik abschirmen“, dass die Beispiele für möglichen Antisemitismus in der Definition „zu Waffen gemacht werden, um legitime Kritik an Israels Politik als Antisemitismus zu diskreditieren und zum Schweigen zu bringen“, dass die Definition eine „politisierte Definition ist, die dazu instrumentalisiert wird freie Meinungsäußerung zu verhindern und die israelische Regierung davor zu schützen für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen zu werden“ und was für diese Gruppe die offensichtliche Sorge ist, „dass Organisationen, die Israels Verstöße herausfordern, Verleumdungskampagnen ausgesetzt sein würden, die auf böswilligen Antisemitismus-Vorwürfen ausgesetzt sein würden“. [Hervorhebung hinzugefügt]

Nur in der auf den Kopf gestellten Realität der Akademiker konnte eine Gruppe jüdischer Professoren ein Mittel verurteilen, das im Kern den Zweck hatte aktuelle Vorfälle von Antisemitismus zu identifizieren und zu definieren und sich stattdessen mit Israels ideologischen Feinden solidarisch zu erklären – dieselben Personen, die – getarnt an „Israelkritik“ – weitgehend für den derzeitigen Tsunami an Judenhass an Universitäten verantwortlich sind. Tatsächlich sind, während Anhänger der IHRA-Definition die Universitäten gedrängt haben sie zu übernehmen, genau die Leute, die gegen ihre Verwendung opponieren, diejenigen, die die Komplizen bei der Verbreitung des Fanatismus sind, den anzugehen sie geschaffen wurde, wie es hier der Fall ist.

Warum sollen Professoren und besonders solche, die akademische Disziplinen lehren, die mit Juden zu tun haben, sich mehr darum sorgen das Recht von Palästinenseranhängern zu unterstützen ihre widerlichen Ansichten zu Zionismus, Israel und jüdischer Selbstbestimmung zu äußern, als darum jüdische Studenten und Lehrkräfte vor antisemitischem Fanatismus zu schützen, der regelmäßig in der Peripherie der Debatte um Israel/Palästina eindringt?

Was lässt sie den Wunsch hegen stolz an der Seite der ideologischen und existenziellen Feinde des jüdischen Staates zu stehen und ihr angebliches Recht zu schützen nach Belieben Verleumdungen, Beleidigungen und Lügen über Israel in einer ununterbrochenen, auf eine einzigartige Weise konzentrierten Kampagne auszustoßen, die an Israel ein anderes Maß als an andere Staaten anlegt und vergleichbare Kritik an jedem anderen Staat der Welt unterlässt – beides Dinge, von denen die IHRA-Definition nahelegt, dass sie ein Bespiel für Antisemitismus sein können? Was ist so edel und rechtschaffen an palästinensischer Selbstbestimmung, die diese jüdischen Professoren dazu treiben ihre Artikulation mehr zu schützen, als dass sie den Antisemitismus unterdrücken wollen?

Wirft man einen beiläufigen Blick auf die 128 Unterzeichner dieses nichtsnutzigen Briefes, so erhält man eine Antwort auf einige dieser Fragen. Zu der Liste gehört Omar Bartov von der Brown University, ein langjähriger, bösartiger Kritiker Israels, der in einer Kolumne in Ha’aretz schrieb, dass die „Bemühungen der israelischen Regierung und ihrer Anhänger“ darin besteht „jede scharfe Kritik an Israel und seiner Politik abzuwürgen“ und: „Die israelische Regierung und ihre Anhänger haben ein ausgeprägtes Interesse daran die Unterscheidung zwischen Israelkritik und Antisemitismus zu verwischen, um jede stichhaltige, herbe Kritik an der Politik Israels gegenüber den Palästinensern als antisemitisch hinzustellen.“

Ein weiterer Unterzeichner, Joel Beinin, Donald J. McLachlan-Professor für Geschichte und Professor für Geschichte des Nahen Ostens an der Stanford University; er ist ein fanatischer Antizionist, der Israel für Kritik wegen vielfältige5 und regelmäßiger Vergehen herausgreift, während er gleichzeitig die sozialen und politischen Fehler der benachbarten arabischen Staaten verzeiht, die den jüdischen Staat umgeben und der für die Krankheiten des Nahen Ostens den westlichen Imperialismus und den fortbestehenden kolonialen Einfluss des US-Stellvertreters in der Levante – Israel – verantwortlich macht.

Beinins Absicht, wie bei allen Israelhassern weltweit, ist es, ein defensives Handeln Israels als Überreaktion erscheinen zu lassen, egal wie viele seiner Bürger ermordet oder wie viele Bedrohungen seiner Existenz verkündet worden sind. Israel ist dann immer der Fiesling und die Palästinenser sind, egal wie sie sich verhalten und was sie tun, sind immer die Opfer. „Sowohl laut Ehud Barak als auch Ariel Sharon“, schrieb Benin herablassend, „betreibt Israel einen Krieg trotz der spektakulär ungleichen militärischen Balance im Konflikt“, als ob ein Staat, der auf nicht provozierte Angriffe auf seine Bürger reagiert, verpflichtet sei sicherzustellen, dass sein Feind genauso gut bewaffnet ist und dass der Kampf fair sein wird – etwas, das sich nur ein College-Professor aus dem Komfort und der Sicherheit seines Büros in Stanford ausdenken kann.

Ein dritter Unterzeichner des Briefs ist Ian Lustick von der University of Pennsylvania, ein eingefleischter Israelkritiker, der sogar so weit geht für die Idee einer „Einstaaten-Lösung“ für den israelisch-palästinensischen Konflikt zu werben; heißt: für einen binationalen Staat, in dem Millionen in den neuen Staat eingebrachter feindlicher Araber den jüdischen Charakter und die demokratische Natur Israels unwiderruflich auslöschen würden – Israel würde praktisch vernichtet, genau das, was seine Feinde sich schon lange wünschen. Lustick entschuldigt die völkermörderischen Impulse des Hauptfeinds Israels – der Hamas – und schlägt in einer wahnhaften Kolumne vor, dass die Terrororganisation, deren Charta zufällig die Gruppe immer noch verpflichtet Juden zu ermorden, wo immer sie sind, „hauptsächlich deshalb populär ist, weil eines der Dinge, die man ihr zu tun zutraut, ist, dass sie wahrscheinlich bereit ist, wenn auch nicht offiziell, lange mit Israel zu leben“. Das würde die Einwohner der Städte in Südisrael überraschen, die seit 2005, als Israel aus dem Gazastreifen abzog, mit rund 25.000 Raketen und Mörsern unter Beschuss genommen worden sind, die die Hamas schoss, um schlafende Juden zu ermorden.

Das ist aber genau das, warum die IHRA-Definition sich unverhältnismäßig mit Dingen aufhält, die Israel betreffen: weil heutige Fälle von Antisemitismus sich am häufigsten in der Debatte rund um Israel und die Palästinenser stattfinden. Kritiker der IHRA sind natürlich steinhart davon überzeugt, dass Antizionismus komplett losgelöst von Antisemitismus ist und dass selbst boshafte, widerliche und völlig unverhältnismäßige Kritik an Israel absolut niemals ein Beispiel für Antisemitismus sein kann, obwohl die IHRA-Definition festgelegt hat, dass er das unter einigen Umständen oft ist.

Es ist offensichtlich, warum Antisemiten und diejenigen, die diesen Fanatismus entschuldigen oder daran beteiligt sind, danach streben eine Antisemitismus-Definition zu ignorieren, die sie als Antisemiten entlarvt, was genau der Grund ist, dass diese bestimmte Gruppe Gelehrter und andere Gruppen und Einzelne das Mittel der IHRA ignoriert haben oder daran arbeiten es zu entwerten. Denn sie verübeln, dass sie nicht in der Lage sind ihren widerwärtigen Aktivismus und die destruktive Kampagne fortzusetzen; daher kann diese Gruppe die IHRA-Definition nur als „eine vage und polarisierende Definition“ betrachten, „die gekapert worden ist, um die israelische Regierung zu schützen“.

Da die IHRA-Definition dazu verwendet werden kann die Vorfälle von Antisemitismus und anderes Reden zu identifizieren, die die Grenze von bloßer Kritik an Israel zu dem überschreiten, was sich an Universitäten regelmäßig weltweit offenbart: Judenhass, getarnt als politische Debatte und Solidarität mit den unschuldigen Dauer-Opfern von Israels niederträchtigem Verhalten – den Palästinensern.

Deutschem Antisemitismus-Beauftragten wird „Judenhass“ vorgeworfen

Michael Blume, Baden-Württembergs Beauftragter für die Bekämpfung von Antisemitismus, beschuldigte den „Vater der Israelischen Verteidigungskräfte“ ein „Mörder“ zu sein.

Benjamin Weinthal, The Jewish Chroincle, 22. September 2022

Michael Blume

Ein deutscher Beamter, der ernannt wurde, um gegen Antisemitismus vorzugehen, wird selbst des „Judenhasses“ beschuldigt, nachdem er den „Vater der Israelischen Verteidigungskräfte“ beschuldigte ein „Mörder“ zu sein.

Michael Blume, der mit der Beauftragte für die Bekämpfung von Antisemitismus in Baden-Württemberg, bezeichnete Generalmajor Orde Wingate ein „Kriegsverbrecher“ und „britischen Mörder“.

Der Zionist Wingate wird in Israel verehrt, wo man ihn als Vater der IDF betrachtet. Straßen und Plätze sind nach ihm benannt, außerdem das nationale Zentrum für körperliche Bildung und Sport, das Wingate Institute.

Held: Generalmajor Orde Wingate, der „Vater der IDF“, wurde von Blume als „Kriegsverbrecher“ tituliert.

Nach Blumes Kommentaren, die zuerst auf seinem Twitter-Account auftauchten, haben etliche führende Militär-, Diplomatie- und Geheimdienstexperten in Großbritannien, den USA und Israel die Regierung Baden-Württembergs gedrängt ihn zu entlassen.

Der britische Oberst a.D. Richard Kemp, der die Truppen in Afghanistan kommandierte, sagte:

„Wingate war ein hochdekorierter britischer Offizier, der im Zweiten Weltkrieg im Kampf für sein Land getötet wurde und in den 1930-er Jahren mutig Juden in Palästina gegen mörderische arabische Banden verteidigte.

Er war ein engagierter Zionist, in Israel als Held und Freund verehrt.

Das reicht, damit die zu Hass aufstacheln, die Israel und den Zionismus ablehnen. Von allen Ländern der Welt hat ausgerechnet Deutschland eine Verantwortung Judenhass an allen Ecken zu bekämpfen und dass einer ihrer öffentlichen Beamten – ob er nun ein Antisemitismus-Beauftragter ist oder nicht – diese Abartigkeit unterstützt, ist eine Sache nationaler Schande. Herr Blume beschämt Deutschland und sollte zurücktreten oder entlassen werden.“

Brigadegeneral Amir Avivi, Gründer und CEO des Israel Defense and Security Forum (IDSF) sagte:

„Der erstorbene Orde Wingate war ein Wegbereiter und revolutionärer Militärkommandeur, dessen wagemutige Angriffe und Taktiken immer noch an Militärschulen in aller Welt studiert werden.

Wingate kämpfte auf mindestens drei Kontinenten tapfer gegen Unterdrücker und wird im israelischen Gedächtnis auf ewig als Held verehrt werden.“

Und der ehemalige israelische Botschafter in den USA, Michael Oren, selbst ein ehemaliger Fallschirmjäger, der 1982 im Ersten Libanon-Krieg kämpfte, sagte, Blume „sollte zurücktreten“, weil er den britischen General verunglimpfte.

Richard Grenell, ehemaliger geschäftsführender Direktor der nationalen Nachrichtendienste der Administration Trump, forderte Blume ebenfalls auf zu kündigen. „Blume schürt Antisemitismus statt die Menschen zu einen. Er sollte entweder zurücktreten oder gezwungen werden zu kündigen.“

Grenell diente als Botschafter in Deutschland und gehört dem Holocaust Memorial Council in Washington an.

Das Simon Wiesenthal Center stuft Blumes Äußerungen als siebtschlimmsten Ausbruch von Antisemitismus des Jahres 2021 ein. 2019 likte er einen Facebook-Post, der Israelis mit Nazis gleichsetzte, was dafür sorgte, dass der Top-Nazijäger des Wiesenthal Center, Efraim Zuroff, ihn drängte abzutreten.

Der stellvertretende Dekan des Wiesenthal Center, Rabbi Abraham Cooper, sagte: „Leute, die Zionisten und Zionismus hassen, wollen die Geschichte unseres Volks verleumden und dämonisieren. Kann irgendjemand immer noch Blumes Antisemitismus infrage stellen? Die deutschen Behörden können bestimmt jemand finden, der Antisemitismus-Beauftragter ist und bereit ist Judenhass zu bekämpfen, statt dazu beizutragen.“

Und Dan Pollak, Direktor für Regierungsbeziehungen der Zionist Organization of America, sagte:

„Diese Zitate von Michael Blume sind inakzeptabel und zusammen mit seinen anderen antisemitischen Taten erfordern sie eindeutig, dass das Bundesland Baden-Württemberg ihn von seinem Posten als Antisemitismus-Beauftragter entfernt.

Die ZOA setzt sich gegen Judenhass aller Art ein, aber es ist besonders inakzeptabel, wenn er von einem Regierungsbeamten kommt, dessen Job es ist Antisemitismus zu bekämpfen.“

Pollak, ein früherer U-Boot-Offizier der US Navy, fügte an: „Wie so viele Antizionisten kann Michael Blume seine eigentliche Agenda des Judenhasses nicht verbergen. Er sollte zurücktreten oder sofort entlassen werden.“

Israels erster Premierminister, der verstorbene David Ben-Gurion glaubte, Wingate hätte der erste Generalstabschef der IDF werden können, wäre er nicht im Zweiten Weltkrieg getötet worden und Sir Winston Churchill sagte über ihn: „Ich hatte ihn als einen genialen Mann erkannt und ich hoffte, er könnte ein Mann des Schicksals werden.“

Und der verstorbene IDF-Generalstabschef und Verteidigungsminister Mosche Dayan sagte über Wingate: „Er lehrte uns alles, was wir wissen.“

Wingate, ein Offizier, der von den Traditionen des christlichen Zionismus durchdrungen war, diente von 1936 bi s1939 im Mandat Palästina. Er schuf und kommandierte die Nachtsondereinsatzgruppen – bewaffnete Gruppen britischer und Haganah-Freiwilliger – um arabische Saboteure und Terroristen zu bekämpfen. Er ist auf dem US-Militärfriedhof in Arlington (Virginia) beerdigt.

Gedankenverlorenes Territorium: Findet schnell ein neues alarmistisches Modewort für Israel – „Apartheid“ funktioniert nicht

PreOccupied Territory, 19. September 2022

Von Linda Sarsour – New York: ich kam gerade von einem Solidaritätsbesuch bei unseren palästinensischen Brüdern unter Besatzung zurück und hae sowohl gute als auch schlechte Nachrichten: Unsere Brüder und Schwestern, die sich der brutalen kolonialistischen Politik des Zionismus gegenüber sehen, haben so viel Entschlossenheit wie immer, wenn es darum geht historische Gerechtigkeit zu fordern. Die schlechte Nachricht: Wenige ausreichend wichtige Leute und Organisationen scheint das zu kümmern und die sich immer weiter entwickelnde Liste aufgeladener Schimpfnamen, mit denen wir die Zionisten bedenken, schienen alle Macht zu verlieren, die sie einst hatten, darunter das, was viele von uns als sorgfältig ausgearbeitete Asse betrachten, bei denen wir ein einziges Wort verwenden, um den jüdischen Staat als weitere Inkarnation des von einer weißen Minderheit beherrschten Südafrika darstellen. Aber selbst dieser rhetorische Trick hat enttäuschende Ergebnisse gebracht und wir brauchen dringendst neue Schimpfnamen, um mit den leichtgläubigen westlichen Emotionen, Ignoranz und reflexhaften Antisemitismus zu spielen, wenn wir Palästina auf den Titelseiten und in den trendenden Themen halten wollen.

Einfach gestrickte Aktivisten könnten versucht sein das Verpuffen der „Apartheid!“-Verleumdung finsterer (((zionistischer))) Manipulation oder Medien oder der Unterdrückung von Anschuldigungen zuzuschreiben. Aber ein ehrlicher Blick auf die Medien offenbart keinen Mangel an Medienorganen, die bereit sind den Begriff als auf Israel verweisend zu legitimieren, besonders seit Amnesty International so art daran arbeitete eine Neudefinition des Begriffs zu entwickeln, damit er einzig auf Israel passt. All diese harte Arbeit ergibt praktisch nicht viel an politischen Ergebnissen, was manche dazu veranlassen wird anzunehmen, dass dunkle Kräfte am Werk sind, aber wir dürfen uns nicht in diese Mentalität stürzen, wen weltlichere Faktoren das Scheitern erklären können.

Der wichtigste davon ist rhetorische Ermüdung. Die Tatsache, dass wir uns wegen so vieler fadenscheiniger „Massaker“ durch Israel heiser geschrien haben, könnte vielleicht, aber nur vielleicht unsere Glaubwürdigkeit erodiert haben. Unsere Tendenz alles mit jüdischer Souveränität und Sicherheit in Verbindung stehende als „Nazismus“ zu bezeichnen, hat den Einfluss unserer Arbeit verwässert.

Es scheint auch nicht zu helfen, dass wir zu Boykott, De-Investition und Sanktionen gegen Israel aufrufen, während wir keine spürbaren Erfolge und so einige peinlichen Vorfälle an Heuchelei unsererseits zu verzeichnen haben. Zum Beispiel war ich gerade dort, genoss einen Ort, wo Juden und Araber unter israelischer Herrschaft mehr oder weniger friedlich leben. Auf jeden Fall friedlicher, als auf den Straßen von Brooklyn. Wer weiß, wie viele von uns Wix als Rückgrat unserer Internetseiten verwenden? Und lasst mich gar nicht erst von der Technologie anfangen, die unsere Smartphones und Computer laufen lässt. Wenn wir unsere Forderungen und Rhetorik nicht ernst nehmen, wie können wir erwarten, dass irgendjemand sonst das tut?

Wenn ihr mich jetzt bitte entschuldigt, ich muss eine progressive Bewegung kapern und dafür sorgen, dass es bei ihr um Palästina geht und sie damit in den Sand zu setzen.

Noch ein idiotisches Argument der Antisemiten

Elder of Ziyon, 16. September 2022

Heute twitterte ich dieses Mem:

Du kannst kein Kolonialist sein, wenn du zuerst da warst.

Irgendein Juden hassender Idiot antwortete heute, die heutigen Juden hätten nichts mit den Juden in der Zeit Jesu zu tun und gab als Beweis an: „EDOM IS IN MODERN JEWRY. In: The Jewish Encyclopedia, Ausgabe 1925, Bd. 5, S. 41“

Das war mir neu, also schlug ich das spaßeshalber nach. Und dieses Zitat ist auf allen antisemitischen Internetseiten zu finden, ich sah sogar ein Video darüber in „GoyimTV“.

Sie behaupten, dass die Jewish Encyclopedia sagte, Juden seien in Wirklichkeit Nachkommen von Edom (Esau).

Also schlug ich Seite 41 von Band für der Jewish Encyclopedia von 1925 nach. Das ist tatsächlich der Eintrag über Edom, obwohl er überhaupt nicht das sagt, was sie behaupten.

Was dort steht, ist, dass während der Hasmonäer-Ära einige der Edomiter (Idumäer) von Johannes Hyrcanus I. zwangsweise zum Judentum konvertiert wurden (was der einzige Fall von Zwangskonversion zum Judentum in der aufgezeichneten Geschichte ist).

Die Idumäer wurdne zu begeisterten Mitgliedern der Religion – König Herodes war Idumäer. Sie waren offensichtlich immer noch eine Minderheit unter den Juden (In dem Artikel wird eine interessante halachische Frage dazu aufgeworfen, ob Edomitern erlaubt wurde sich dem jüdischen Volk anzuschließen, aber das ist ein anderes Thema.)

Trotzdem – sie wurden als Juden betrachtet, die dort lebten, was später, um die Zeit Jesu, „Palästina“ genannt werden sollte. Sie sind eindeutig von nahöstlicher Herkunft, Einheimische der Region. Selbst wenn einige von ihnen überlebten, um heute Juden weiter zu sein, wie genau schadet das dem jüdischen Anspruch an Israel? Die Idumäer lebten als Juden in Judäa – sieben Jahrhunderte vor dem Islam!

Das beweist nur, dass Antisemiten, wie Antizionisten, ein winziges Stückchen echter Information nehmen und ein komplettes fiktives Universum darum herum aufbauen, damit das in ihren Hass passt.

Gegnerschaft zum Ramon-Flughafen beweist die Heuchelei „pro-palästinensischer“ Gruppen

Elder of Ziyon, 24. August 2022

Hier ist eine weitere Möglichkeit festzustellen, dass die größten selbsternannten Anhänger der Palästinenser ihnen in Wirklichkeit schnurzpiepegal sind.

Wie wir schon berichteten, hat Israel einen Plan entworfen, dass Palästinenser in der Lage sein können über den Flughafen Ramon im Süd-Negev zu reisen.

Das würde es den meisten Palästinensern leichter machen ins Ausland zu reisen.

Unter der Annahme, dass die Passagiere sicherheitstechnisch überprüft werden, sollte niemand dagegen sein. Menschenrechts-Verfechter sollten feiern. Seit Jahren haben sie sich über palästinensische „Reisefreiheit“ beschwert – und hier soll Palästinensern ein leichterer, kostengünstigerer und bequemerer Weg gegeben werden ihrem angeblichen Gefängnis zu entkommen.

Aber keiner aus den Gruppen, die behaupten die Palästinenser zu unterstützen, ist glücklich. Und weil das überhaupt keinen Sinn macht, erfindet jeder seine eigenen Gründe dagegen zu sein (oder das gleich ganz zu ignorieren).

Die palästinensische Autonomiebehörde ist gegen den Plan; sie droht jedem Palästinenser, der den Vorteil des Ramon-Flughafens nutzt. Der Grund, den sie angibt? Weil sie darauf bestehen, dass sie ihre eigenen Flughäfen haben sollten. Offenbar müssen ihre Leute leiden, weil sie etwas haben wollen, das in der vorhersehbaren Zukunft nicht eintreten wird. (Und aus irgendeinem Grund ist über Jordanien oder Ägypten zu reisen, um zu Flughäfen zu kommen, in Ordnung, aber über Israel zu reisen ist ein Verbrechen.)

Der Leiter des palästinensischen Verkehrsministeriums fügte an, dass sie befürchten, palästinensische Kriminelle würden in der Lage sein der Justiz über Israel zu entkommen. Dieser Grund macht so wenig Sinn wie der andere.

Und der Leiter von Human Rights Wach verwendete ein unbegründetes – und eindeutig falsches – Gerücht als Rechtfertigung für seine Opposition für den Plan. Was zeigt, dass HRW die Palästinenserrechte egal sind – stattdessen verschreiben sie sich der alten arabischen Idee, dass alles, was Israel nutzt irgendwie grundsätzlich schlecht sein muss.

Die Jordanier prangern den Plan ebenfalls an – und sie geben vor, sie seien aus Sorge um das Wohl der Palästinenser dagegen. Eine Gruppe, die sich National Forum to Support the Resistance and Protect the Homeland nennt (Nationales Forum zur Unterstützung des Widerstands und zum Schutz der Heimat) drängte die Palästinenser den Ramon-Flughafen zu boykottieren – denn ihn zu nutzen würde als „Normalisierung“ mit Israel betrachtet!

Sie sagten weiter:

Das Nationale Forum bestätigt die populäre Position, dass Normalisierung Hochverrat ist, der den größten Dienst für das zionistische Gebilde darstellt sich als humanitäre Einrichtungen zur Verfügung stellend zu vermarkten, indem Reisen für Palästinenser ermöglicht werden, die unter der Geißel der fortgesetzten zionistischen Aggression gegen das palästinensische Volk und seine Heiligtümer leiden. … Die Besatzung will ihre Verbrechen vertuschen und ihr hässliches Image vor der Welt reinwaschen…

Ihre verdrehte Logik sagt, dass Israel die Palästinenser nur deshalb nett behandeln will, um die Tatsache zu vertuschen, dass Israel die Palästinenser schlimm behandelt.

Der wahre Grund, dass Jordanier gegen die Idee sind, lautet: Sie haben gerade eine Kundenbasis, in der die Westbank-Palästinenser keine andere Wahl haben als über Jordanien zu reisen, was der jordanischen Wirtschaft hilft – besonders wenn sie gezwungen sind „VIP“-Gebühren zu zahlen, um ihre endlosen Wartezeiten am Grenzübergang nach Israel zu verkürzen. Sie wollen ihr Recht behalten die Palästinenser wie Dreck zu behandeln und die Palästinenser wissen, dass die israelische Seite des Übergangs sie weit besser behandelt als es die jordanische Seite tut.

Näher an der Wahrheit ist das, was ein PA-Vertreter im Juli sagte: „Israel versäumte es den Flughafen Ramon zu einem internationalen Terminal zu machen. Jetzt bieten die Israelis uns etwas an, das bei ihnen nicht funktionierte.“

Ja, das würde Israel nutzen. Aber es würde auch den Palästinensern nutzen. Warum sich die Nase abschneiden, um sich über das eigene Gesicht zu ärgern?

Was ist mit B’Tselem, das jede Menge Artikel über israelische Einschränkungen für palästinensische Bewegungsfreiheit hat? Sollten sie nicht diesen Plan unterstützen?

Sie haben kein einziges Wort gesagt.

Was ist mit Gischa, einer israelischen NGO, deren ganzes Ziel darin besteht die Bewegungsfreiheit der Palästinenser zu schützen? Sie müssen doch sicher etwas Positives über den Plan geschrieben haben, der Palästinensern hilft ins Ausland zu reisen?

Tatsächlich hat Gischa diese Story nicht nur ignoriert – Sie sagten auch nichts über die gewaltigen Verzögerungen an den jordanischen Übergängen, die Reisen für Palästinenser zu einem gigantischen Aufwand machen. Nicht auf ihrer Internetseite, nicht auf ihrer Facebook-Seite und nicht auf Twitter, soweit ich das sagen kann.

Die Palästinenser können sich entscheiden, ob sie den Flughafen Ramon nutzen wollen oder nicht. Sie können sich entscheiden weiter Jordaniens Flughafen zu nutzen, wenn sie das wollen. Dieser Plan wird und kann nicht einem einzigen Palästinenser schaden und er hat das Potenzial tausenden zu helfen Stunden an Zeit und hunderte an Dollar zu sparen. Es gibt keinen rationalen Grund dagegen zu sein – wenn man sich denn wirklich um die Palästinenser sorgt.

Was das ganze Problem ist.

Leute und Organisationen, die schwören, sie würden die Palästinenser unterstützen, tun das in Wirklichkeit nicht. Die zahlreichen und grundverschiedenen Gründe, die sie dagegen anführen, dass den Palästinensern das Leben leichter gemacht wird, beweisen, dass sie keinen guten Grund haben gegen diesen Plan zu sein.

Der einzige beständige Faden in dieser gesamten negativen Reaktion oder Nicht-Reaktion auf einen Plan, von dem die Palästinenser nur profitieren können, ist, dass diese Gruppen nicht „pro-palästinensisch“ sind. Sie sind anti-israelisch. Und alles, was Israel irgendwie nutzt, muss heftig abgelehnt werden.

Und tatsächlich sind diese Gruppen gegen alles, was Israel tut, das den Palästinensern hilft. Sie haben ihre Quasi-Regierungen und Organisationen auf der Fälschung aufgebaut, dass Israel ein unvergleichliches Böses ist. Wenn Israel irgendetwas unternimmt, um den Palästinensern zu helfen, bedroht das ihr gesamtes Business-Modell. Ihre Finanziers wollen keine Berichte lesen, wie das Leben der Palästinenser sich aufgrund von israelischen Entscheidungen verbessert hat. Die Existenz dieser Organisationen gründet auf der Veröffentlichung von Texten und Berichten und Artikeln und Interviews, die von modernen Antisemiten eifrig gelesen und bezahlt werden.

Der Flughafen Ramon ist ein eindeutiger Beweis für die Scheinheiligkeit der sogenannten „pro-palästinensischen“ Gruppen.