Mit denen wollen sie bei uns unbedingt Geschäfte machen…

gefunden auf twitter und gepostert (aber Israel schafft die Instabilität in der Region, nicht wahr?):

Nur mal so zur Erinnerung: Bisher haben noch alle, die solche Sachen von sich gegeben haben, das auch versucht zu verwirklichen. Manche haben von Adolf auch gelernt mehr Geduld zu haben.

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Ein Lieblingsfoto von Israelhassern

Aussie Dave, Israellycool, 4. Juni 2018

Dieses Foto von in Berlin protestierenden BDS-A… sagt eine Menge – aber nichts von dem was sie meinten.

Diese BDS-Fans sagen auf ihrem Plakat: „Ingoranz ist etwas, für das man sich entscheidet.“

Tja, wenn Ignoranten sich outen…

Vielleicht hätte Truman Israel nicht anerkennen sollen

First One Through, 16. Mai 2018

Am 14. Mai 2018 verlegten die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem. Der 14. Mai wurde gewählt, damit er mit dem 70. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Israels zusammenfällt. So wie Präsident Harry Truman sich entschied, dass die USA das erste Land sein sollten, das 1948 den jüdischen Staat offiziell anerkannte, entschied sich Präsident Donald Trump, dass die USA die ersten sein sollten, die heute Israels Hauptstadt anerkennen.

Einige Proteste – insbesondere von Muslimen, Araber und Linksextremen – sind laut und wütend gewesen. Diese Gruppe (ja, sie verschmelzen in eine einzige Masse) argumentiert, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen ohne eine vergleichbare Erklärung für die Palästinenser zu haben, sei unfair. Sie vermerken, Trumps Handeln werde die arabische Welt wütend machen und Gewalt provozieren, zu Toten auf beiden Seiten des Konflikts führen. Darüber hinaus tue ein solcher Schritt nichts für Fortschritte in Richtung Frieden und sei daher ein furchtbarer Fehler.

Ich werde nicht argumentieren, dass sie kein Recht auf ihre Meinung haben. Ich werde stattdessen ihre Argumente so erwägen, als hätten wir das Jahr 1948.

Titelseite der New York Times vom 15. Mai 2018

Bedenken Sie:

  • Zionisten riefen 1948 einen unabhängigen Staat aus, obwohl die örtliche arabische Bevölkerung das nicht machte. Was ist falsch daran, wenn die USA den jüdischen Staat anerkennen, obwohl es keinen entsprechenden lokalen arabischen Staat gab?
  • Die arabische Welt war erbost über die Erklärung der Juden und die amerikanische Reaktion. Die Armee von fünf arabischen Staate (Libanon, Syrien, Irak, Jordanien und Ägypten) marschierten in Israel ein; dieser Krieg sollte tausende Leben fordern.
  • In die Region ist kein Frieden eingezogen. Heute, mehr als 70 Jahre später, sind die Israelis in der Lage gewesen mit nur zwei arabischen Staaten – Ägypten und Jordanien – ein Friedensabkommen zu schließen.

Die Argumente von 1948 und 2018 bleiben dem Anschein nach dieselben. Die US-Anerkennung war und ist unausgewogen, schürt Gewalt und schädigt die Friedensbemühungen. Man könnte daher zu dem Schluss kommen, dass Truman so falsch lag wie Trump und für viele im arabisch/muslimisch/Alt-Left-Lager (nennen wir sie kurz „AMAL“, was auf Arabisch „Hoffnung“ heißt) sehr wahr ist. (Anmerkung: Im Hebräischen, das von rechts nach links gelesen wird, würde man diese Leute „LAMA“ nennen, was „warum?“ bedeutet.)

Aber das zu tun würde bedeuten Ursache und Wirkung zu verdrehen, tatsächliche Geschichte mit „meine Wahrheit“-Philosophie und Gleichheit mit Fairness.

Die AMAL-Legionen glauben, dass Israel ein fremdes Implantat auf arabischem Land ist. Sei erkannten das Recht der Juden in der Region zu leben und über Souveränität zu verfügen 1922 nicht an (das Völkerrecht ermutigte die Juden dazu mit dem Mandat Palästina), 1948 nicht (bei Israels Unabhängigkeitserklärung) und erkennen es auch heute nicht an (als di US-Botschaft nach Jerusalem umzog). Sie wollen Jerusalem heute als Hauptstadt, so wie sie 1948 Haifa als integralen Bestandteil des arabischen Palästina haben wollten. Sie haben seit 100 Jahren mit allen Mitteln gegen dieses Geschehen gekämpft.

Für AMAL ist das Akzeptieren eines Fremden, der dein Haus und Land stiehlt eine Verneinung des eigenen Narrativs und der eigenen Würde und es kann keinen Frieden ohne Würde geben.

Die Alt-Left hat sich der antizionistischen AMAL-Armee in größeren Zahlen angeschlossen, als sie die Vorstellung der „meine Wahrheit“ im Allgemeinen begrüßt und vorangetrieben haben. Während die „Progressiven“ gelegentlich durch den ekelhaften Antisemitismus abgestoßen sind, der von den palästinensischen Arabern ausgekotzt wird, auch durch die arabische Ablehnung tausender Jahre jüdischer Geschichte im heiligen Land und die zentrale Rolle des Landes Israel im Judentum, hat die Alt-Left dennoch den Underdog adoptiert. Sie haben den Konflikt in eine Sache zwicshen Israel und den staatenlosen Palästinensern umdefiniert, statt des 100 Jahre alten israelisch-arabischen Konflikts. Die Alt-Left sieht ein wirtschaftlich wie militärisch mächtiges Israel auf der einen Seite gegen ein staatenloses, verarmtes Volk auf der anderen. Sie sehen daher das völlige Fehlen an Gleichheit der Akteure, während sie den Umfang unter die mehr als 20 arabischen und mehr als 50 muslimischen Staaten verengen, die die Bevölkerung der Juden in Israel auf ein Verhältnis von 100 zu 1 zwergenhaft aussehen lassen und machen daraus ein Szenario, in dem Israel der Goliath ist.

Mit dieser Denkweise verficht die AMAL-Armee, dass Trump Öl ist Feuer einer unfairen Dynamik schüttete, genauso wie Truman 1948 den Diebstahl arabischen Landes absegnete. Dieses Handeln führt dazu, dass die Seiten sich weiter von ihrem angenommenen einzigen Weg zum Frieden entfernen, zu dem ein binationales Israel und ein rein arabisches Palästina gehören.

Das prozionistische Lager betrachtet die Welt sehr anders. Es feiert Trumps Anerkennung Israels als Teil der Erneuerung des jüdischen Volks in seiner Heimat. Sie wissen: Wäre der jüdische Staat ein Jahrzehnt früher, in den frühen 1930-er Jahren, wiedergegründet worden, dann wären zehntausende Juden vor dem Holocaust gerettet worden. Und sie bewundern die blühende, stabile Demokratie, zu der Israel geworden ist – inmitten eines boshaften und gewalttätigen arabischen Nahen Ostens. Anerkennung und Partnerschaft haben sowohl den USA als auch Israel genutzt.

Aber die Soldaten von AMAL verweigern jegliche Anerkennung der Wirklichkeit Israels, ob nun Jerusalem als seiner Hauptstadt, das Zeigen seiner Flagge in Judo-Turnieren, der Forschung seiner Professoren oder des Guten, das das Land zu bieten hat. Dreißig Länder in AMAL erkennen den Staat Israel immer noch nicht an. Ihr Glaube, dass die Vereinigten Staaten von Truman bis Trump weiterhin falsch liegen, ist tief verwurzelt.

Die Linien in dem Konflikt gehen immer tiefer. Denken Sie nicht einfach darüber nach, ob die Anerkennung der Hauptstadt Israels durch die Vereinigten Staaten richtig oder falsch war, denn das wird wahrscheinlich dadurch getrübt, wie Sie persönlich Donald Trump wahrnehmen. Fragen Sie sich, ob Sie glauben, dass Präsident Truman recht hatte Israel vor 70 Jahren anzuerkennen, dann werden Sie erkennen, ob Sie Teil der AMAL-Horde sind oder stolz an der Seite Israels stehen.

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Lesen Sie hierzu auch: Jetzt ist nicht die richtige Zeit

Auf zur Jagd!

Dry Bones, 21. Mai 2018

Die UNO hat beschlossen eine Untersuchung der Verbrechen Israels am Gazastreifen vornehmen zu lassen. Der Auftrag alleine verrät schon alles – nämlich dass keine unparteiische Ermittlung erfolgen soll, sondern die Verurteilung Israels schon jetzt feststehlt. Das Übliche also…