Das hässliche Gesicht des Islam – Die 10. Sitzung der Islamischen Spitzenkonferenz (3)

Am 15. Oktober 2003 eröffnete der malaysische Premierminister die 10. Sitzung der Islamischen Spitzenkonferenz mit einer Rede, die von allen anwesenden Vertretern der 57 islamischen Staaten frenetisch gefeiert. Am nächsten Tag ruderte der malaysische Außenminister etwas zurück: Das sei alles nicht so gemeint, das sei missverstanden worden usw. Eine Entschuldigung erfolgte nicht.
Die lauwarme Empörung der europäischen Politik – die schon zwei Tage später aus der Öffentlichkeit verschwand – entzündete sich an den antisemitischen Äußerungen der Rede; eine kräftige Verurteilung kam aber durch den Widerstand Frankreichs nicht zustande.
Es scheint aber so, dass ein wichtiger Aspekt der Rede keine Beachtung findet bzw. nicht wahr genommen wird: Der Premier hat praktisch einen Plan vorgelegt, wie Israel vernichtet werden kann. Mit dieser Ankündigung müsste eigentlich ab sofort alles Handeln islamischer Staaten an diesem Ziel und seiner versuchten Umsetzung gemessen werden.
Beth Goodtree konnte dem Ganzen etwas zum Schmunzeln abgewinnen.

Es ist offiziell: Juden sind schlauer als Muslime

Beth Goodtree, Jewish Indy, 17. Oktober 2003 (auch auf Arutz-7 veröffentlicht)

Man muss diese Antisemiten einfach lieben. Ihre Herzen sind derart mit Hass erfüllt, dass das ihr Bisschen Menschenverstand im Umfang einer Amöbe überwältigt und sie Dinge zugeben lässt, die sie nie sagen würden, würde man ihr Leben bedrohen.

Es ist noch keinen Monat her, dass der führende Denker der arabischen Welt zugab, dass die hebräische Bibel Fakt ist. Natürlich machte der Mann das, um eine Rechtfertigung zu haben alle Juden der Welt auf zigmilliarden Dollars zu verklagen. Aber in seiner Lust und Gier und seinem Hass übersah er die Tatsache, dass durch das Eingeständnis, dass die Bibel wahre und akkurate Geschichte ist, wir Juden ihn als unseren Hauptzeugen benutzen können um den Tempelberg, ganz Jerusalem und Teile von Syrien, Jordanien und anderen arabischen Staaten zurückzufordern. Man sollte glauben, dass diese Hasser lernen würden ihren Mund zu halten, damit wir ihre wahren Absichten nicht erkennen könnten. Aber nein!

Da kommt Dr. Mahathir Mohammed daher, Malaysias Premierminister und Vorsitzender der Islamischen Konferenz. In seiner Eile die Juden zu verdammen, pries er sie stattdessen und verurteilte die Muslime und Araber. Hier einiges von dem, was er sagte und was das bedeutet.

Zitat: „(Die Juden) überlebten 2.000 Jahre Pogrome nicht, indem sie zurückschlugen, sondern nachdachten.“
Übersetzung: Juden sind schlau und Juden (einschließlich der Zionisten) sind nicht aggressiv und nicht gewalttätig.

Zitat: „Wir brauchen Gewehre und Raketen, Bomben und Kampfflugzeuge, Panzer und Kriegsschiffe zu unserer Verteidigung.“
Übersetzung: Wir planen den totalen Krieg gegen die Juden und ihre westlichen Verbündeten.

Zitat: „Seit mehr als einem halben Jahrhundert haben wir um Palästina gekämpft. Was haben wir erreicht? Nichts. Es geht uns schlechter als vorher. Wenn wir innegehalten hätten um nachzudenken, hätten wir einen Plan überlegen können, eine Strategie, die uns den Endsieg bringt.“
Übersetzung: Wir sind nicht nachdenkende Idioten, die in ihren Laufrädern rennen, die von einer handvoll Juden geschlagen wurden, die einfach ihr Gehirn benutzt haben. Und wir müssen das ändern, um letztlich über die Juden siegen zu können

Zitat: „Die Muslime werden immer unterdrückt und von den Europäern und Juden dominiert werden.“
Übersetzung: Wir sind nicht verantwortlich für unsere Rückständigkeit und unsere mangelnde Zivilisiertheit. Es ist alles die Schuld der Juden und Europäer.

Zitat: „Wir sind eigentlich sehr stark. 1,3 Milliarden Menschen können nicht einfach weggewischt werden. Die Europäer töteten 6 Millionen der 12 Millionen Juden. Aber heute beherrschen die Juden die Welt durch Stellvertreter. Sie haben andere, die für sie kämpfen und sterben.“
Übersetzung: Offensichtlich glaubt Dr. Mahathir Mohammed, dass alle Juden darauf aus sind, den Islam auszulöschen. Er glaubt auch, dass wir Juden, so klein unsere Zahl auch sein mag, eine gewaltige Macht darstellen.

Zitat: „Es kann nicht sein, dass es keinen andere Weg gibt. 1,3 Milliarden Muslime können nicht von ein paar Millionen Juden besiegt werden.“
Übersetzung: (Zusammen mit dem, was oben gesagt wurde) Die Muslime sollten sich vereinigen, um die Juden wegzuwischen, die der Holocaust nicht erwischte.

Zitat: „Die Europäer mussten zu Füßen muslimischer Gelehrter sitzen, um Zugang zu ihrem eigenen wissenschaftlichen Erbe zu erhalten.“
Übersetzung: Ich wünschte, das würde wieder so sein.

Zitat: „Sie erfanden … Menschenrechte und Demokratie, damit es falsch erschiene, sie zu verfolgen, damit sie die gleichen Rechte wie andere genießen können.“
Übersetzung: Die Juden waren schlau genug die Menschenrechte und die Demokratie zu erfinden und sind uns nicht gleich gestellt. Sie zu verfolgen ist absolut akzeptabel.

Zitat: „Der Koran sagt uns, dass wir positiv reagieren müssen, wenn der Feind Frieden einklagt. Es ist wahr – der angebotene Vertrag ist nicht vorteilhaft für uns. Aber wir können verhandeln. Der Prophet tat es in Hudaibiyah. Und am Ende triumphierte er.“
Übersetzung: Unterschreibt jeden Friedensvertrag, den sie uns anbieten, denn wir werden ihn ohnehin nie einhalten. Das ist nur ein taktisches Manöver auf dem Weg zur totalen Eroberung unserer Feinde.

Angesichts der oben angeführten Erklärungen hat Dr. Mohammed es reichlich klar gemacht, dass der Islam sich im Krieg mit allen Juden und der westlichen Zivilisation allgemein befindet. Aber er hat auch Dinge geäußert, die ihn zum Kandidaten für eine Anklage unter dem Gesetz der „Völkermord-Verbrechen“ machen. Als Vorsitzender des OIC hat er darüber hinaus diese Erklärungen zur offiziellen Politik gemacht und die UNO sollte sie jetzt zumindest deutlich vor die Tür setzen (sie hat ein Büro in Malaysia). Außerdem stimmt jede Einzelperson, jeder Gruppe und jedes Land, die es versäumen Dr. Mohammeds Rede zu verurteilen, ihm still zu und könnte damit an Aufhetzung zum Verbrechen des Völkermords beteiligt sein.

Zu guter Letzt dränge ich jedermann, Dr. Mohammeds Rede komplett zu lesen, um seine große Schärfe und das zu verstehen, wozu er die islamische Welt auffordert. Er hat hier gerade einen Aufruf geäußert sich zu vereinen und zu erobern – erst die Juden und dann die westliche Welt. Er hat auch erklärt, dass die Unterzeichnung eines jeden Friedensvertrages lediglich ein taktisches Manöver ist, dazu geschaffen Zeit zu gewinnen bis zur totalen Eroberung. In der Zwischenzeit, wo ich dies schreibe, hat nicht ein einziges der 52 Mitgliedsländer oder ihrer Gäste auch nur im Geringsten bezüglich dieser antisemitischen Äußerungen einen Rückzieher gemacht. Es wird nie einen deutlicheren Weckruf geben, der nicht von Blut begleitet sein wird.

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Das hässliche Gesicht des Islam – Die 10. Sitzung der Islamischen Spitzenkonferenz (2)

Am 15. Oktober 2003 eröffnete der malaysische Premierminister die 10. Sitzung der Islamischen Spitzenkonferenz mit einer Rede, die von allen anwesenden Vertretern der 57 islamischen Staaten frenetisch gefeiert. Am nächsten Tag ruderte der malaysische Außenminister etwas zurück: Das sei alles nicht so gemeint, das sei missverstanden worden usw. Eine Entschuldigung erfolgte nicht.
Die lauwarme Empörung der europäischen Politik – die schon zwei Tage später aus der Öffentlichkeit verschwand – entzündete sich an den antisemitischen Äußerungen der Rede; eine kräftige Verurteilung kam aber durch den Widerstand Frankreichs nicht zustande.
Es scheint aber so, dass ein wichtiger Aspekt der Rede keine Beachtung findet bzw. nicht wahr genommen wird: Der Premier hat praktisch einen Plan vorgelegt, wie Israel vernichtet werden kann. Mit dieser Ankündigung müsste eigentlich ab sofort alles Handeln islamischer Staaten an diesem Ziel und seiner versuchten Umsetzung gemessen werden.

Malysisches Unwohlsein

Irwin N. Graulich, Jewish Indy, 23. Oktober 2003

Wie konnte der Premierminister von Malaysia das große „jüdische“ Geheimnis aufdecken? Diese Geheimoperation im Keller hebräischer Schulen in der ganzen Welt, wo hinter doppelt und dreifach verschlossenen Türen kleinen jüdischen Jungen und Mädchen ein Kurs mit dem Titel „Einmaleins der Weltherrschaft“ gelehrt wird. Juden sind seit Jahrtausenden auf Verschwiegenheit eingeschworen und versprechen, niemals diese streng geheime Information zu verraten. Zurzeit ist eine umfassende interne Untersuchung im Gang, um den Verräter oder Kollaborateur zu finden.

„Heute regieren die Juden die Welt durch Strohmänner. Sie überlebten 2000 Jahre Pogrome nicht durch Zurückschlagen, sondern durch Nachdenken“, erklärte Premierminister Mahathir Mohammed recht kriegerisch. Er erklärte sorgfältig: „Die Juden gewannen die Kontrolle über die mächtigsten Länder und sind zu einer Weltmacht geworden.“ Ein brausender Beifallssturm der Weltführer der Organisation der Islamischen Konferenz folgte.

Die Tatsache bleibt, dass man nur schwerlich erklären kann, wie ein paar Millionen Juden 1,3 Milliarden Muslime intellektuell, technologisch, finanziell, religiös, militärisch und natürlich moralisch schlagen konnten. Was bleibt also noch übrig, das erreichbar ist?

Obwohl der gewaltige 77-jährige Politiker damit schloss, dass „die Muslime sich für einen Endsieg vereinen sollten“, scheint der eigentliche Triumph schon durch die Christen, Juden und Säkularen des Westens erzielt worden zu sein. Wie peinlich für ein Staatsoberhaupt, das nach dem Propheten Mohammed genannt wurde.

Die Kritik an Mahathirs geistesgestörten Ideen war in der westlichen Weltgemeinschaft erstaunlich milde. Immerhin war das nicht irgendein kleiner Diplomat, der Israel auf einer Dinnerparty mit Fäkalien verglich. Aber Präsident Bush verpasste sicherlich eine goldene Gelegenheit seinen Wahlsieg für 2004 praktisch sicher zu stellen.

Die Amerikaner lieben ihre Helden, die sich gegen die bösen Buben stellen. Von John Wayne über Dirty Harry zu James Bond ist die Liebe zur physischen Vernichtung ein Wert in sich. Als Saddams Söhne auf dem Tisch des Gerichtsmediziners mit plastischer Chirurgie für einen bizarres Medienereignis behandelt wurden, da wurde doch auf dem Times Square getanzt und gefeiert.

Hätte George W. Bush öffentlich statt privat bei Premierminister Mahathir vorbei geschaut und ihm eine gute texanische Tracht Prügel verpasst, würden der Iran, Libyen und Syrien ihre Pläne für Massenvernichtungswaffen sofort vernichtet haben. Wann werden die anständigen Weltführer aufhören, Chamberlains Fehler zu wiederholen: zu reden und zu verhandeln? Diese Handlungsweise hat an einem bösartigen Tisch keinen Platz.

Dieser impotente malaysische Potentat hat 22 Jahre lang eine Diktatur geführt und hatte die Chutzpe Amerika, Australien und Großbritannien regelmäßig zu kritisieren. Sein einziger Grund für Berühmtheit war ein kurzer wirtschaftlicher Erfolg der malaysischen Wirtschaft, der letztlich in die Hosen ging. Er reiht sich in die Progressiven der Sorte Adolf Hitler ein, die ebenfalls kurzzeitige wirtschaftliche Siege erzielten.

Da die 1,3 Milliarden Muslime der Welt praktisch in wirtschaftlichem Versagen leben, ist es kein Wunder, dass jemand, der nun die Juden und den Westen für alle Fehlschläge verantwortlich macht, ernst genommen wird. Es muss für die über eine Milliarde Menschen im Nahen Osten und Asien schwer sein, in den Spiegel zu sehen und die wirklichen Gründe für ihre Probleme zu sehen. Andere für die eigenen Schwächen verantwortlich zu machen ist eine kindliche Qualität der meisten verabscheuungswürdigen Länder.

Aber schlimmer als ein unterbelichteter Premierminister ist ein Auditorium von 126 vergleichbaren Staatschefs, die 57 weitere muslimische Staaten führen und die alle den malaysischen Schmähungen applaudieren. Aus dem Hintergrund sah Kofi Anan respektvoll zu, dessen Schweigen natürlich betäubend war. Besonders bemerkenswert war Hamid Karzai, der die Rede „sehr korrekt“ nannte. Die US-Administration sollte auf der Stelle seine Secret Service-Schutzgruppe abziehen. Und wir hörten Geräusche vom pharaonenhaften ägyptischen Außenminister Ahmed Maher, der seine Experten-Analyse der Rede hinzufügte: „eine sehr, sehr weise Bewertung“.

Obwohl Dr. Mahathir die „verdammte militante (muslimische) Gewalt im Nahen Osten als sinnlos“ charakterisierte, „weil sie nichts erreicht hat … d.h. seit mehr als einem halben Jahrhundert haben wir um Palästina gekämpft und nichts erreicht“, ist die Schlussfolgerung offenbar: Die militante Gewalt ist nicht moralisch falsch; sie war nur falsch, weil sie das Endziel verfehlte.

Während die Stimme des Premierministers mit seiner Aufregung stieg, erklärte er durch überaus brillante Einsicht, dass „natürlich die Juden die Welt beherrschen. Schaut nach Amerika. Sie kontrollieren alle Firmen. Die Politiker brauchen ihr Geld, also unterstützen sie Israel.“ Wie bekam Mahathir Mohammed Wind von Bill Gates’ Bar Mitzvah-Feier und Warren Buffets Briss (jüdische Beschneidung)?

Das ist weiterer Beleg dafür, dass…

Kreatives Schreiben – Mahmud Abbas

Dry Bones, 23. Januar 2018

Alle Zitate der Karikatur stammen aus Abbas‘ fruchtbarer Fantasie. Das kann man nicht erfinden! (Außer du bist der Liebling der UNO und der ängstlichen Führer Europas.arel)

Abbas reißt sich die Maske weg

Melanie Phillips, 15. Januar 2018

Jahre lang haben Amerika, Großbritannien und die EU darauf bestanden, dass Mahmud Abbas ein moderater und Staatsmann-Anwärter ist, der es verdient mit einem Staat Palästina belohnt zu werden. Jahre lang haben sie darauf bestanden, dass er bereit sei an der Seite des Staates Israel zu leben. Jahre lang haben sie Israel der Uneinsichtigkeit beschuldigt das nicht zu glauben und damit nicht zuzustimmen im Land zu geben, von dem sie dachten, er würde es nutzen, um das Leben seiner Bürger zu bedrohen.

Jahre lang haben einige von uns argumentiert, dass Arafat stattdessen als politischer diplomatischer Paria betrachtet werden sollte. Wir haben gesagt, dass er ein durchgefärbter Antisemit ist, der mit seiner „Doktorarbeit“ den Holocaust leugnete. Wir haben die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, dass sein Regime seine Kinder lehrt die ganz Israel einzunehmen und das ihr größtes Ziel sein soll Juden zu ermorden.

Wir haben die abscheulich antisemitischen Karikaturen verbreitet, die in den Medienorganen seines Regimes veröffentlicht werden. Wir haben darauf hingewiesen, dass er und seine Handlanger wiederholt sagten, in einem solchen Staat Palästina würde kein Jude würde verbleiben. Wir haben auf seine wiederholten Versuche hingewiesen die Juden aus ihrer eigenen Geschichte hinauszuschreiben, indem man ihren historische Verbindung zum Land Israel bestreitet, die ein zentraler Bestandteil der jüdischen Religion ist.

All dem gegenüber waren aufeinander folgende amerikanische, britische und europäische Regierungen gleichgültig und behandelten diesen antisemitischen Fanatiker weiter als rationalen Gesprächspartner.

Dann kam Präsident Donald J. Trump, der Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannten. Obwohl er die Möglichkeit eines eigenständigen Palästinenserstaats mit einer Präsenz in Jerusalem offen ließ, würdigte er ausdrücklich die einzigartige historische Verbindung zwischen dem jüdischen Volk, der Stadt Jerusalem und dem Land Israel. Er sagte auch, die USA würden die Gelder kürzen, die sie für die dauerhafte Erhaltung der erfundenen palästinensischen Flüchtlinge zur Verfügung stellen, deren einmalige und falsche Kennzeichnung für die Verewigung des arabischen Kriegs gegen Israel entscheidend ist. Mit anderen Worten: Er sprengte die palästinensisch-arabische Lüge, die den gesamten Konflikt abstützt: dass die Palästinenser die wahren Erben des Landes sind und die Juden keinerlei Rechte dort haben.

Jetzt hat Abbas sein wahres Gesicht gezeigt, in einer zutiefst widerlichen und geistesgestörten Rede, die er gestern vor dem Zentralrat der PLO hielt.

Er geiferte und tobte, Israel sei ein „kolonialistisches Projekt, das nichts mit dem Judentum zu tun hat“. Tatsächlich spielt das Land Israel im Judentum eine zentrale Rolle und die Juden sind das einzige Volk, für das Israel immer ihre nationale Heimat war. Weit von der Zweistaatenlösung entfernt, für die der Westen sich entschied zu glauben sie werde von Abbas unterstützt, sagte er, die Juden hätten keinerlei Anspruch überhaupt in Israel zu sein.

Das ist der Grund, dass eines der Mitglieder des Zentralrats seiner Fatah-Partei anfangs dieses Monats sagte: „Alle Themen stehen auf der Agenda des [PLO-] Zentralrats … In der Tat haben wir von der Fatah Israel nicht anerkannt, niemals. Das sollte klar sein. Wir haben Israel nie anerkannt. Die PLO erkannte es an. Wir sind Teil der PLO, stimmt, Und wir, als Fatah, haben Israel nicht anerkannt.“

Noch vielsagender war, dass die Holocaustleugnung wieder zurück auf Abbas‘ Agenda kam, denn er behauptete obszönerweise, dass die Juden Europas, von denen sechs Millionen von den Nazis ermordet wurden, sich entschieden während des Holocaust in ihren Heimatländern zu bleiben statt auszuwandern.

„Die Juden wollten nicht auswandern, selbst unter Mord und Totschlag. Selbst während des Holocaust emigrierten sie nicht. Bis 1948 gab es in Palästina nicht mehr als 640.000 Juden, die meisten davon aus Europa“, sagte er.

Natürlich ist Fakt, dass die meisten Juden in Europa in der Falle saßen, wo sie abgeschlachtet wurden. Tausende hätten gerettet werden können, wäre ihnen erlaubt worden nach Palästina zu kommen, aber in schamlosem Widerspruch zu ihrer rechtlichen Verpflichtung gemäß des Mandats die Juden im Land anzusiedeln verhinderten die Briten, dass sie das taten.

Nachdem er so versuchte den Völkermord an den Juden für nichtig zu erklären und sie praktisch für ihre eigene Vernichtung verantwortlich zu machen, log Abbas weiter über die ethnische Säuberung von rund 850.000 Juden aus arabischen Ländern, die vertrieben wurden, nachdem 1948 der Staat Israel entstand. Abbas verdrehte das, um die Verantwortung dafür allein Israels erstem Premierminister David Ben-Gurion anzuheften.

„Ben-Gurion wollte nicht, das die Juden des Nahen Ostens nach Israel kommen … aber als er das riesige Land sah, war er gezwungen die Juden des Nahen Ostens herzubringen… die nicht kommen wollten. Vom Jemen logen sie 50.000 Juden ein… diese 50.000 Juden reichten ihnen nicht. Dann gingen sie in den Irak, wo es große Reserven an Juden gab.“

Verlogen behauptete er weiter, die Israelis hätten Abmachungen mit irakischen Politiken getroffen, „um den Juden die Staatsbürgerschaft abzuerkennen und sie zur Auswanderung zu zwingen“. „Ihnen reichte das nicht und sie sammelten die alle Juden in arabischen Ländern, von Marokko über Algerien und Tunis, Libyen, Ägypten Syrien und dem Libanon“, sagte Abbas.

Diese hanebüchene Rede war ziemlich sicher von der Tatsache angespornt, dass Abbas & Co. Erkannten, dass mit Trump das Spiel aus wa. Die USA propagierten nicht länger die Interessen dieser palästinensischen Araber, denen all die Jahre ein Freifahrtschein für ihre mörderischen Lügen gegeben worden ist.

Aber Großbritannien und die EU zogen bei Trumps Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels nicht mit. Sie geben das Völkerrecht weiter falsch wieder und machen fälschlich Israel für die Verhinderung einer friedlichen Lösung der Sackgasse im Nahen Osten verantwortlich, während sie beharrlich für die palästinensisch-arabische Verweigerungshaltung Ausreden finden, sie rechtfertigen und damit mit ihnen gemeinsame Sache machen

Kurz gesagt: Großbritannien und die EU unterstützen, bestätigen und dulden weiter eine Agenda, die auf die Vernichtung Israels abzielt und die zusammen mit widerlicher Holocaustleugnung von halluzinogen Lügen und Verleumdungen über das jüdische Volk propagiert werden.

Abbas‘ Rede sollte jedem Mitglied des britischen Parlaments geschickt werden und Premierministerin Theresa May sollte gefragt werden, wie Britannien überhaupt weiter Geld an solch offene Antisemiten und Holocaustleugner zahlen kann. Sie sollte gefragt werden, wie die britische Regierung weiterhin unterstützen kann, dass ein solches Volk einen eigenen Staat bekommt. Sie sollte gefragt werden, warum die britische Regierung so lange diese gruselige Realität und die tödliche Gefahr ignoriert hat, die es für die Israelis darstellt.

Andererseits wird vielen Briten nicht bewusst sein, welch himmelschreiender Natur die Rede von Abbas war, da die BBC sich entschied sie zu säubern, wie BBC Watch hier feststellte.

Abbas hatte klar das Gefühl, er haben nichts zu verlieren, wenn er diese Rede hält. Amerika hat klar gemacht, dass es ihn bei einer solch unzumutbaren Agenda links liegen lassen wird. Nur Großbritannien und die EU halten zu ihrer unvergänglichen Schande weiter an ihr fest.

Eine Lektion in Hetze

Weit entfernt von den Augen der Presse untersucht die US-Regierung den Verdacht, dass die UN Reliefs and Works Agency sich die PLO-Ideologie zu eigen macht, einschließlich der Verwendung von palästinensischen Schulbüchern, die palästinensische Kinder dazu indoktrinieren Israel zu hassen und zu bekämpfen.

Nadav Shragain, Israel HaYom, 14. Januar 2018


Eine UNRWA-Schule im Gazastreifen. Die USA befürchten, dass die UNRWA keine Schritte unternimmt um den Lehrplan neutral zu halten. (Foto: AFP)

Eine potenzielle heiße Kartoffel, die man als „Akte UNRWA“ kennt, hat in Washington Monate lang auf Eis gelegen und darüber wurde nicht berichtet. Gegen die UNRWA – United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees – wird von der US-Regierung ermittelt. Die Gründe für die Ermittlungen ist der von einer Fülle an Dokumentationen gestützte Verdacht zunehmender Überlappung zwischen der Organisation und der Existenz und den Zielen der PLO, bis zu dem Punkt, dass Inhalte mit Gewalt, Terrorismus und Hetzte akzeptiert werden.

Die Ankündigung der US-Regierung, dass sie vor hat die Gelder für die UNRWA angesichts des „Rückzugs der palästinensischen Autonomiebehörde aus dem Friedensprozess“ reduziert (was die Palästinenser in Sachen ihrer Beziehungen zur US-Administration eine Linie im Sand genannt haben), ist mit dieser Ermittlung nicht weniger verbunden als mit dem „Friedensprozess“.

Hier sind die kompletten Einzelheiten: Im Januar 2017, unmittelbar nach dem Einzug von US-Präsident Trump ins Weiße Haus, startete ein Team des Büros des UN-Generalstaatsanwalts eine Untersuchung im Auftrag des Kongresses, die feststellen sollte, ob die in UNRWA-Schulen in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen genutzten Schulbücher antisemitische Inhalte haben und zu Terrorismus ermutigen. Das Team untersucht außerdem, ob und in welchem Ausmaß die UNRWA , besonders im Gazastreifen, mit terroristischen Instanzenverbunden ist.

Der Bericht des Teams wird für Februar oder März erwartet. Die Untersuchung wird von Profis gehandhabt, nicht von Politikern. Der Leiter des Government Accountability Office, Eugene Louis Dodaro, noch vom früheren US-Präsidenten Barack Obama ernannt, ist derjenige, der entschied die Untersuchung zu beginnen; das geschah als Reaktion auf eine Anforderung des republikanischen Senators James Risch.

Die von Risch in Gang gesetzte Unterschung ist das Ergebnis beträchtlicher Informationene, die ihm vom Center for Near East Policy Research vorgelegt wurde, dem David Bedein vorsteht. Bedein und seine Mitarbeiter versorgten Risch mit Dutzenden Forschungspapieren, Tonaufzeichnungen, Videos, Fotografien und insbesondere palästinensischen Schulbüchern, die er allesamt den Ermittlern der Regierung übergab. Sie häuften zusätzliches Material an und begannen zu kapieren. UNRWA wurde aufgefordert zu reagieren. Bisher ist nichts durchgesickert. Allerdings ist das Material des Center for Policy Study in the Middle East and Israel jedem zugänglich.

Es wurde über viele Jahre hinweg von Bedein und dem ehemaligen IDF-Geheimdienstler Oberstleutnant (a.D.) Yoni Dahuh-Halevy, dem Nahost-Forscher Dr. Amon Gross, der Jahre mit dem Studium arabischer und palästinensischer Schulbücher und ihrem Inhalt verbracht hat und seit kurzem von Dr. Ronni Shaked, dem Koordinator der Middle East Unit am Harry S. Truman Research Institute for the Advancement of Peace gesammelt, das direkt  neben der Hebräischen Universität von Jerusalem liegt. Die Ergebnisse sind für die UNRWA nicht schmeichelhaft, um es milde auszudrücken. Im Verlauf der letzten Wochen hat die Organisation Beschuldigungen mit den Forschern des Zentrums ausgetauscht.

Märtyrer-Pop

Einer der Untertitel des jüngsten Berichts des Zentrums, gegen den man nur schwerlich streiten kann – und wenn nur, weil die UNRWA keinerlei Versuche unternimmt irgendetwas zu verbergen – hat mit den Verbindungen der UNRWA zum berühmten palästinensischen Sänger Mohammad Assaf zu tun, der 2013 zu Ruhm aufstiegt, nachdem er den ersten Platz im „Arab Idol“-Wettbewerb, einer Art „Deutschland sucht den Superstar“ gewann, womit er zu einem nationalen Symbol der Palästinenser wurde.

Die Geschichte zu Assaf und der UNRWA ist mehr als Tratsch, denn sie ist symptomatisch für die Identifikation der UNRWA mit dem palästinensischen Narrativ, ebenso die Tatsache, dass die Organisation viele Redewendungen der Aufstachelung zu Terrorismus und Gewalt übernommen hat, sowohl in der Form von in ihren Schulen verwendeten Schulbüchern als auch in ihren ständigen Lügen über Hamas—Mitglieder im Gazastreifen.

Jahre lang hat das israelische Verteidigungsestablishment vor den Gefahren des Gebens und Nehmens zwischen Hamas und UNRWA gewarnt, die Jahre lang diese Beschuldigungen abgeschüttelt ahben. Doch James G. Lindsay, ein ehemaliger Rechtsbeistand der UNRWA, bestätigte in einem seiner Berichte: „Die UNRWA unternahm keine Schritte um Terroristen zu identifizieren oder sie aus den oberen Ebenen oder Entscheidungsfindungs-Posten zu drängen.“

Im Fall von Assaf, dessen Lieder heiligen Tod und Jihad verherrlichen, distanziert sich die UNRWA nicht nur nicht von ihm, sondern hat Assaf zu ihrem offiziellen Jugendbotschafter gemacht. Assaf wurde angeblich ausgewählt um Frieden zu propagieren, aber in seinen Liedern pries er wiederholt Opfer und Gewalt und ermutigt zu Märtyrertod und Jihad.

Er singt auch über die Vision eines Palästinenserstaats, der auf dem gesamten Territorium Israels bestehen wird. Seine Musikvideos werden im Fernsehen von PA und Hamas ausgestrahlt, mit Hintergrundbilden von IDF-Soldaten bekämpfenden Palästinenser und Beerdigungen von „Märtyrern“, deren Leichen in palästinensische Flaggen gewickelt sind und auf den Schultern von Anhängern getragen sowie von der Menschenmenge von Hand zu Hand weitergereicht werden.

Assaf singt von seinem Land, da sich vom Jordan zum Mittelmeer erstreckt. „Nehmt mein Blut und bringt Freiheit“, trällert er. „Sieg oder Märtyrertod, sagten seien Männer.“

In dem Lied „Oh fliegender Vogel“ werden viele Orte in Israel – Safed, Tiberias, Akko, Haifa, Beit Schean und Nazareth – als einige der Orte angegeben, zu denen Palästinenser zurückkehren werden. Viele Palästinenser identifizieren sich zweifellos mit dem, was er sagt. Unklar bleibt, warum die UNRWA sich entschied mit einem Sänger identifiziert zu werden, der derartige Ansichten vertritt.

Tel Aviv – nicht, was Sie glaubten

Jahre lang ist die UNRWA heftig kritisiert worden, weil sie palästinensische Schulbücher nutzt, die in diesem Geist geschrieben sind; noch mehr dafür, dass sie nichts tat, um das zu ändern. Die neueste Bericht von Gross und Shaked, vor ein paar Monaten veröffentlicht, konzentriert wich auf die in UNRWA-Schule verwendeten Schulbücher.

Der Bericht ist etwa 200 Seiten lang. Er ist der Knesset vorgelegt worden und den Beobachtern in Washington weitergeleitet. Einige in dem Bericht abgedeckte Bücher für frühkindliche Erziehung ignorieren die Existenz Israels. In einem davon (Ausgabe von 2016) wird Tel Aviv in „Tel al-Rabia“ umbenant.

„Offenbar ist dies eine neue Entwicklung im palästinensischen Narrativ, in dem Tel Aviv als moderne jüdische Stadt vorgestellt wird, die auf den Ruinen einer uralten arabischen Stadt gebaut wurde“, erklärt Gross.

In einem anderen, 2015 veröffentlichten Buch wird hebräische Schrift aus dem Bild einer Briefmarke entfernt. Ein Schulbuch für das vierte Schuljahr von 2014 erklärt: „Akko ist eine palästinensische Stadt, die von Arabern und Kanaanitern 1000 v.Chr. gegründet wurde.“ Sie sei zudem dazu bestimmt zu ihren rechtmäßigen Eigentümern [den Palästinensern] zurückzukehren. Eine weitere palästinensische Veröffentlichung zeigt eine junge Frau, die über dem Sicherheitszaun schwebt, das „die verlorenen Teile des Landes“ Palästina erreichen will.

An anderen Stellen werden die Schüler aufgefordert zu wiederholen: „Lasst uns singen und auswendig lernen: Der Boden des edlen – ich habe geschworen. Ich werde mein Blut opfern, um den Boden zu tränken und das Edle wird den Dieb aus meinem Land weren und zerstören, was von den Ausländern übrig bleibt. O, das Land von Al-Aqsa und der verbotene heilige Ort; o, die Wiege von Stolz und Edlem. Geduld. Geduld, denn unser Sieg wird die aus der Dunkelheit aufgehende Sonne sein.“

Die in UNRWA-Schulen verwendeten Bücher löschen fast jede Erwähnung Israels aus und wenn sie darauf verweisen, dann im Kontext der „Besatzung“ oder des Verursachers der „Nakba“.

Ein sehr brutales Bild

Gross und Shaked überprüften die bis zum neunten Schuljahr in UNRWA-Schulen verwendeten Bücher und entdeckten ein „sehr brutales Bild“.

„Die von der Hamas-Regierung im Gazastreifen veröffentlichten Schulbücher, die krass antisemitische Wendungen und offene Anstiftung zum bewaffneten Kampf zur Auslöschung Israels beinhalten, werden als Teil des UNRWA-Lehrplans dort gelehrt; etwa eine Viertelmillion Schüler wurden dort im Schuljahr 2015/16 unterrichtet“, sagten sie.

„Die UNRWA ist eine internationale Organisation, die Partei in dem Konflikt ergreifen sollte, … sondern den Prinzipien der UNO bei einer Friedenslösung folgen sollte. Daher kann es nicht sein, dass die Schulen dieser Organisation Material lehren, das zum gewalttätigen Kampf gegen Israel und Jihad aufruft, besonders wenn der Kampf nicht auf die Gebiete beschränkt ist, die – von der Welt insgesamt – als „besetzt“ betrachtet werden kann – sondern das gesamte Gebiet des souveränen Staats Israel, wie er in internationalen Kreisen anerkannt ist, abdeckt“, fügten sie  hinzu.

Die zwei Forscher versuchen auch aufzufrischen, was offensichtlich ist: „Die UNRWA ist als UNO-Organisation verpflichtet jede Situation zu verhindern, in der ein UNO-Mitgliedstaat – Israel –Schülen an von ihr betriebenen Schulen als illegitim dargestellt wird, sowohl in Texten als auch auf Landkarten. Ein Schulbuch, in dem Israel nicht auf der Landkarte erscheint, sollte in einer UNRWA-Schule überhaupt nicht verwendet werden.

„Wir dürfen die historische Verantwortung der UNRWA für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen, die sie bildet, nicht vergessen. Der palästinensischen Autonomiebehörde zu erlauben in die UNRWA-Schulbücher Inhalte einzufügen, die zu einem zukünftigen Krieg gegen Israel erziehen, ist ein Verrat an der Verpflichtung der UNRWA palästinensische Kinder vor einer solchen Zukunft zu schützen“, sagen sie.

UNRWA-Sprecher Christopher Gunness bezeichnet die Informationen von Gross und Shaked „ungenau und irreführend“. Gunness behauptet, dass 178 von 201 Büchern, die von dem Duo überprüft wurden, in UNRWA-Schulen nicht in Gebrauch sind und allmählich ausgemustert wruden, während die 23 anderen in Gebrauch, aber von der UNRWA „gründlich überprüft“ und zusammen mit ergänzendem Material versehen worden seien. Nach Angaben von Gunness wurde festgestellt, dass die PA-Schulbücher „frei von Aufstachelung zu Terrorismus“ seien. Gunness sagt, der UNRWA-Lehrplan strebe an die Werte der UNO zu erfüllen.

Gross, der seit dem Jahr 2000 zu palästinensischen Schulbüchern recherchiert, bezweifelt die Behauptung der UNRWA, dass 178 der Bücher, die er und Shaked begutachtet haben, ausgemustert wurden. Er führt an, dass sein neuester Bericht einen Zeitraum von drei bis vier Jahren abdeckt.

„Die von der UNRWA eingesetzten Bücher fordern nicht dazu auf Juden zu töten. Sie sagen ‚nur‘, das Dalal Mughrabi, die 1978 einen Terroranschlag auf einen israelischen Bus anführte, bei dem 30 Männer, Frauen und Kinder getötet wurden, eine Heldin und Märtyrerin sei“, antwortet Gross.

„Sie beschreiben ‚nur‘ einen Angriff mit Molotowcocktails auf einen Bus in der Westbank als ‚Barbecue‘. Das sind zwei Beispiele aus Büchern, die 2017 für die Klassen 6 und 9 gedruckt wurden, von denen der UNRWA-Sprecher in seiner Äußerung sagt, das mit ihnen in den Schulen seiner Organisation gelehrt wird.“

Gross erklärte, dass die in UNRWA-Schulen eingesetzten Schulbücher „nicht zur Vernichtung Israels aufrufen. Sie löschen Israel ‚nur‘ von Landkarten und ersetzen es durch ‚Palästina*. Die neuen Bücher des Jahres 2017 schaffen es sogar den Namen Israel aus ihren vielen dämonisierenden Teilen zu löschen und mit dem Ausdruck ‚die zionistische Besatzung‘ zu ersetzen.“

Das Center for Near East Policy Research wird weiterhin palästinensische Schulbücher untersuchen. Gross begutachtet jetzt die im Dezember 2017 veröffentlichten Bücher. Er bekommt den Eindruck, dass die „Dämonisierung [Israels] zunimmt. Ein Buch für das 9. Schuljahr sagt den Schülern zum Beispiel, dass die Zionisten ihr Gebilde au Terrorismus, Zerstörung und Kolonialismus aufbauten.“

Zwei weitere im selben Monat veröffentlichte Bücher stellen die Terroristin Mughrabi in bewundernder Weise dar. In einem Buch für die Verwendung durch Fünftklässler heißt es: „Unsere palästinensische Geschichte ist voll von vielen Namen von Märtyrern, die ihr Leben für die Heimat opferten. Dazu gehört die Märtyrerin Dalal Mughrabi, die in ihrem Kampf eines der Schlagzeilen-Kapitel des Widerstands, der Herausforderung und Heldentums schrieb.“

Gross ist überzeugt, dass die UNRWA „das Material neu untersuchen muss, mit dem es mehr als zwei Millionen palästinensische Kinder und Jugendliche seit mehr als 70 Jahren in den Gebieten unterrichtet, in der sie aktiv ist. Dass sie sich den Ideen von Jihad, Märtyrertum, Sieg und Rückkehr der Palästinenser beugen ist gefährlich für beide Völker und geht natürlich nicht konform mit den Prinzipien der UNO. Die Zukunft der jungen Generation der Palästinenser, die in ihren Händen liegt, muss der Hauptgesichtspunkt der UNRWA sein, sonder verrät sie ihren Auftrag“, warnt er.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27. Januar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 21.01.2018:

Das PA-Radio brachte (mal wieder) ein Lied, das zum „Märtyrertum“ für Jerusalem ermutigt (also dazu Terroranschläge zu verüben und dabei getötet zu werden).

Montag, 22.01.2018:

Ein 31-jähriger Einwohner „Ost“-Jerusalems ist unter dem Verdacht festgenommen worden zu Gewalt aufzustacheln und eine Terrororganisation zu unterstützen.

Die Fatah hat für Dienstag einen Generalstreik wegen des Besuchs von US-Vizepräsident Pence verkündet.

US-Vizepräsident Pence sprach vor der Knesset. Saeb Erekat bezeichnete die Rede als „messianisch“ und ein „Geschenk für Extremisten“.

Noch eine Perle aus Mahmud Abbas‘ Rede in Kairo letzte Woche: Er bezeichnete Großbritannien, die USA und Israel als „Kräfte des Bösen“ – während er gleichzeitig Soldaten angreifenden Kinder in den höchsten Tönen lobt (am Beispiel von Ahed „Shirley Temper“ Tamimi).

Dienstag, 23.01.2018:

Die PA hatte wegen dem Besuch von US-Vizepräsident Pence nicht nur zu einem Generalstreik aufgerufen, sondern Fatah hat die PA-Araber auch aufgefordert sich an „Reibungspunkte mit der IDF“ (und anderen israelischen Sicherheitskräften) zu begeben.

WAFA, die offiziellen Nachrichtenagentur der PA, feiert (anlässlich des 38. Jahrestages seines „Märtyrertums“) Ali Hassan Salameh, der „Architekten“ des Olympiamassakers an israelischen Sportlern 1972 in München.

Mahmud Abbas wiederholte seine Lüge, dass Israel in furchterregendem Maß Drogen in die Palästinensergebiete schafft.

Donnerstag, 25.01.2018:

Eine Meinungsumfrage bei den Palästinensern: Eine Mehrheit der PA-Araber lehnt eine Zweistaatenlösung ab.

Eine weitere Umfrage: Nur ein Viertel der palästinensischen Araber unterstützen Anstrengungen eine Friedensvereinbarung mit Israel zu erzielen – fast 40% begrüßen Terroranschläge gegen Israel.

Die meisten Palästinenser und die Hälfte der Israelis glauben übrigens nicht mehr an eine Zweistaatenlösung.

Freitag, 26.01.2018:

Liebesgrüße aus Teheran: Nach der ersten Raketenwelle der Hamas wird von Israel nichts mehr übrig sein.

Ein offizieller Fatahnik sagte einmal mehr, dass Palästina „zwischen Meer und Fluss“ liegt – also ganz Israel den Palästinensern „gehört“. Der „Widerstand“ müsse sich über das „ganze Gebiet Palästinas vom Fluss bis zum Meer ausbreiten“, ließ er wissen.
Außerdem gaben die „Nationalen Sicherheitskräfte und das PA-Bildungsministerium einen Orden aus – mit einer Landkarte von „Palästinas“, auf der es Israel nicht gibt.

Samstag, 27.01.2018:

Mahmud Abbas erklärte die Oslo-Vereinbarungen mal wieder für „tot“.

PA-Sicherheitskräfte entdeckten zwischen PA-Dörfern insgesamt 12 Bomben am Straßenrand, die für IDF-Patrouillen gedacht waren. Sie wurden entschärft.