Die semantische Schlacht verlieren, den Krieg gegen BDS gewinnen

Noch ist nicht alles verloren. Während wir im Krieg der Worte vielleicht geschockt sind, machen wir die BDS-Antisemiten weiter fertig.

Mitchell Bard, Israel HaYom, 7. Juli 2022

Ein Aspekt des palästinensisch-israelischen Konflikts ist buchstäblich ein Krieg der Worte. Worte sind mächtige Waffen und beide Seiten streben die Übernahme ihrer bevorzugten Fachausdrücke an, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Israel und seine Anhänger sind typischerweise auf der Verliererseite der Kämpfe gewesen, was Opfer fordern kann. Israels jüngste Niederlage gehört zu den verheerendsten.

Sprachgebrauch zu übernehmen, der Israel schadet, ist manchmal das Ergebnis von Vernachlässigung, die die Macht der Worte nicht anerkennt, bis es zu spät ist. Zwei der wichtigsten Verluste in diesem Krieg ist die Verwendung der Begriffe „Westbank“ statt „Judäa und Samaria“ und „besetzte“ statt „umstrittene“ Gebiete. Ersteres nimmt den Juden ihre Geschichte im Land Israel, während letzteres weiter impliziert, dass Juden anderen das Territorium weggenommen haben. Die Normalisierung dieser Begriffe hat Israel gezwungen rhetorisch und politisch auf dem Platz der Gegner zu spielen.

Einer der wenigen Siege Israels hat in der allgemeinen Ablehnung abwertender Begriffe für den Sicherheitszaun gewesen. Das ist einer der Gründe, dass die Barriere kein Thema mehr ist.

Auf Israel wird heute international wegen der Übernahme des Vergleichs zum Afrikaner-Südafrika eingeprügelt – wegen des gefürchteten „A-Worts“.

Die Anschuldigung ist allgegenwärtig geworden. Sie wird von Palästinensern, Menschenrechtsorganisationen, Presbyterianern und Methodisten, UNO-Organisationen, großen Medien, Akademikern, Entertainern, Politikern und vielen anderen eingesetzt. Das ist ein klassisches Beispiel für die Effektivität der Großen Lüge.

Leider machen Israel und seiner Verteidiger, wie ich argumentiert habe, unerzwungene Fehler – um eine weitere Sport-Metapher zu verwenden – indem das „A-Wort“ in den Zurückweisungen wiederholt wird. Statt Leute jenseits des Chors der Wahrheit zu überzeugen, stärken sie unabsichtlich die Verbindung Israels und des „A-Worts“.

Schlimmer ist: Respektable Israelis und Freunde Israels haben entweder die Anschuldigung auch erhoben oder nahegelegt, dass sie ein mögliches Ergebnis israelischer Politik ist. Zum Beispiel sagte der ehemalige Premierminister Ehud Barak, offensichtlich kein Antisemit, 2017, Israel befinde sich auf einer „schiefen Ebene hin zur [das A-Wort]“.

Spiel, Satz und Sieg für die Israel-Verleumder.

Noch ist nicht alles verloren. Wir mögen im Krieg der Worte geschockt sein, aber wir machen die BDS-Antisemiten weiter fertig.

Letzten Monat haben wir einen Rekord für BDS-Fehlschläge aufgestellt.

Es beginnt damit, dass Unilever den Boykott Judäas und Samarias durch Ben & Jerry’s aufgehoben hat. Als Reaktion beharrt B&J verstärkt auf seiner antisemitischen Haltung; ihre Muttergesellschaft hingegen erfuhr, dass Antisemitismus einen Preis hat, da sie in verschiedenen Bundesstaaten auf die Liste der Firmen gesetzt wurde, die keine Regierungsinvestitionen mehr erhalten dürfen. Manche stießen ihre Firmenanteile ab. Die Vorstellung, Israelis eine bestimmte Eiskrem-Marke zu verweigern, würde die Regierung auf die Knie bringen, zeigt die oft komische Absurdität der BDS-Bewegung an.

Wo wir von Antiboykott-Gesetzen der Bundesstaaten reden: Die Antisemiten haben ihre Hoffnung darauf gesetzt, dass die ACLU die Gerichte überzeugt, der Erste Verfassungszusatz würde verletzt. Die ACLU hat erfolgreich Demokraten im Kongress so eingeschüchtert, dass sie die Durchsetzung von Bundesgesetzgebung verhindern. Die Freunde von Antisemiten erlitten allerdings einen vernichtenden Verlust, als ein Bundes-Appellationsgericht die Verfassungsgemäßheit des Gesetzes bestätigte. Das mit 9 zu 1 gefällte Urteil hob eine Entscheidung vom Februar 2021 auf, von der die BDS-ler glaubten, sie würde alle Gesetze der Bundesstaaten aufheben. Richter Jonathan Kobe sagte, das Gesetz verhindere keine Kritik an Israel oder dem Recht. „Es verbietet nur wirtschaftliche Entscheidungen, die Israel diskriminieren. Weil solche kommerziellen Entscheidungen für Beobachter unsichtbar sind, wenn sie nicht erklärt werden, sind sie nicht von Natur aus aussagekräftig und schließen den Ersten Verfassungszusatz nicht ein.“

Touché.

Das war nicht alles. Die BDS-Bewegung glaubte, sie habe einen weiteren großen Sieg erzielt und erklärte ihre Kampagne des Druck ausübens „funktioniert sogar bei den größten Unternehmen“, als General Mills‘ Marke Pillsbury ankündigte, sie haben ihren Anteil an einem Werk in Atarot verkauft, das Aktivisten als illegale Siedlung bezeichnen.

Aber ach, der Beifall verwandelte sich in Buh-Rufe, als General Mills antwortete: „Wir haben deutlich gemacht, dass die globale Geschäftsstrategie zu dieser Entscheidung führte. Jede Behauptung anderer, die den Ruhm dafür einheimsen wollen, sind falsch“, sagte die Firma in einer Erklärung. „Wir verkaufen unsere Produkte weiter in Israel und freuen uns darauf unsere israelischen Kunden weiterhin mit unsere andere Marken zu bedienen.“

Wie JNS-Reporter Mike Wagenheim feststellte, stellt Pillsbury immer noch Produkte in Atarot her, die in Israel verkauft werden. Er fügte hinzu, dass General Mills auch Häagen-Dazs-Eiskrem verkauft, das Kunden gewann, die gegen die Entscheidung von Ben & Jerry’s protestieren.

Die BDS-Kampagne schoss ein Eigentor (Entschuldigung für die Sport-Metaphern), als BDS Boston eine Landkarte veröffentlichte, die die Standorte von 30 jüdischen Organisationen zeigte, viele davon unpolitisch, denen sie „Unterstützung der Kolonisierung Palästinas“ und „weltweite Gewalt“ vorwarfen. Das Ziel, das die Organisation mit der Veröffentlichung verfolgte (was eine Schlagzeile des Boston Globe als „Eine Straßenkarte für Judenhasser“ bezeichnete) lautet „die lokalen Organisationen und Netzwerke offenzulegen, die Zerstörung inszenieren, so dass wir sie niederreißen können.“

Dieses sogenannte „Kartierungsprojekt“ war so unverhohlen antisemitisch, dass sogar die Kongressabgeordnete und „Squad“-Mitglied Ayanna Pressley (Demcrats, Massachusetts) sagte: „Es ist nicht hinnehmbar jüdische Institutionen oder Organisationen ins Visier zu nehmen oder verletzbar zu machen. Punkt.“

Nach anfänglichem Schweigen war das BDS-Nationalkomitee angesichts der Gegenreaktionen auf die Peinlichkeit des glasklaren Antisemitismus der Bewegung gezwungen jegliche Verbindung zu dem Projekt zu bestreiten. Dennoch wurden die Angriffe auf das Projekt verurteilt, so wie es auch 15 propalästinensische Gruppen es machten, die gegen „Versuche dieses nützliche Bildungsmittel zu zensieren“ protestierten.

Die BDS-ler erreichten, was sie als einen bedeutenden Sieg betrachten, als eine Band namens Big Thief, von der ich noch nie etwas gehört habe, ihr Konzert in Tel Aviv auf den letzten Drücker absagte. Sie machte das, nachdem sie zuvor ihre Absicht erklärt hatte in der Heimatstadt eines der Bandmitglieder aufzutreten. Ich nehme an, sie haben einige enttäuschte Fans, aber das war nur ein weiteres Beispiel der Feigheit einiger dieser Künstler, die vor Druck in sozialen Medien einknicken.

Bezeichnend für das Gesamtversagen des kulturellen Boykotts ist, dass, während diese B-Künstler Rückzieher machen, der internationale Superstar Andrea Bocelli (90 Millionen verkaufte Alben) vor ausverkauftem Haus in Tel Aviv sang. Und übrigens: Er besuchte die Westmauer.

Keine Trompeten von den BDS-Truppen.

Palästinensisches Propaganda-Eigentor des Tages: Autoklau

David Lange, Israellycool, 4. Juli 2022

Ich kann nur annehmen, dass es sich um einen Versuch handelt Israel als gesetzlose Gesellschaft darzustellen: Die israelfeindliche Facebook-Seite Quds News Network hat diese Statistik über Autodiebstähle in Israel gepostet:

72% Zunahme der Autodiebstähle in „Israel“ im ersten Halbjahr 2022

Kommentatoren sehen das natürlich genauso:

„Das sind ihre Gene. Land stehlen und jetzt Autos.“
„Nicht überrascht. Wenn sie Land stehlen, können sie alles stehlen!“

„Diebstahl liegt ihnen im Blut.“

„Wow, wusste nicht, dass das ‚erwählte‘ Volk stehlen kann, ich meine außer Land zu stehlen.“…

Was sie Ihnen nicht sagen: Die Autodiebe sind hauptsächlich ihre eigenen Leute:

In der Vergangenheit landeten die meisten in Israel gestohlenen Autos in Tulkarm und Qalqilya. Heute zeigen die Daten, dass die meisten in Israel gestohlenen Autos nach Ramallah und Jenin gebracht werden. Modi’in führt die Liste der Städte mit der höchsten Zahl berichteter Autodiebstähle an, möglicherweise wegen seiner Nähe zur palästinensischen Autonomie.

Mit anderen Worten: Ihr gesamter Post ist eine Erinnerung daran, dass sie die Hitliste anführen, wenn es um diese Verbrechen geht.

Nach dem Fehlschlag bei der Aufstachelung zu Gewalt zur Verhinderung israelischer Feiern kehrt die PA zu offenem Antisemitismus und dem Umschreiben der Geschichte zurück

Maurice Hirsch, Palestinian Media Watch, 12. Juni 2022

Wie Palestinian Media Watch enthüllte, versuchte die PA im Vorfeld zu den israelischen Feiern am 29. Mai, um 55 Jahre seit der Wiedervereinigung Jerusalems und seiner Befreiung von jordanischer Besatzung (1948-1967) zu begehen, verzweifelt breitflächig zu Gewalt anzustacheln. Weil sie dieses Ziel verfehlten, unternahm die PA dann ihr Äußerstes ein alternatives Narrativ zu schaffen.

Teil des alternativen Narrativs beruhte fest auf offen antisemitischem Hassreden, mit denen die mehr als 70.000 Israelis, die an dem Marsch teilnahmen, als „minderwertige … Siedler“, „Affen“ und „Dummköpfen“ bezeichnet wurden:

Tausende Israelis und besonders die minderwertigen von ihnen – die Siedler – nahmen an dem israelischen Flaggenmarsch [zum Jerusalem-Tag] teil. Aber der allgemeine Eindruck, den alle bekamen, ist, dass dieser Marsch auf allen Ebenen töricht und misslungen war …
Niemand reagierte auf die Lügen, an die die Siedler sich klammern und Jerusalem blieb in heiliges Gewand gehüllt, das trotz des wilden Verhaltens der Affen und ihrem Herumgehüpfe nicht beschädigt wurde…
Du bist keine Waise, Palästina, weil das Volk … das die Steine-Rebellion begann … nicht wie diese Narren ist, die sich auf den Flaggenmarsch begaben und die nicht wissen, welches Schicksal auf sie wartet.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-jadida, 1. Juni 2022]

Laut dem PA-Narrativ „liefen Siedlerherden Amok um den Bluttanzmarsch auszuführen“ und Jerusalems „Luft zu verschmutzen“, bevor sie die Stadt verließen „wie in Panik geratene Mäuse, die vor den Beschützern der Stadt fliehen“:

„Der letzte Sonntag [29. Mai 2022] war einer der gepriesenen Tage Jerusalems, ein Tag der Freiheit, des Friedens und der Umsetzung nationaler Souveränität. Das trotz der Tatsache, dass der gesamte israelische Kolonialistenstaat und seine Führung – mit seinen politischen, militärischen und Sicherheitstruppen sowie Siedlerherden – Amok lief, um den Bluttanzmarsch (d.h. den Flaggenmarsch zum Jerusalem-Tag) zu veranstalten, der mit den Flaggen des falschen Narrativs und dfer illegalen Präsenz des israelischen ethnischen Säuberungsstaats überzogen ist…“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

„Während tausende Siedler die Luft der heiligen Stadt [Jerusalem] mit Flaggen der Besatzung ‚verpesteten‘ (bezieht sich auf den Flaggenmarsch zum Jerusalem-Tag – Redaktion), schmückte eine kleine Drohne den Himmel über der Stadt mit einer Palästinenserflagge, bis sie von der Besatzungspolizei heruntergeholt wurde…“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

„Die Zionisten schwenkten Flaggen ihrer Niederlage mit der Kraft des Schießpulvers und der Armee, aber sie verließen die besetzte Stadt und sein heiliges Becken wie Mäuse in Panik vor den Hütern der Stadt…“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

Schändlicherweise ist die Verwendung antisemitischer Terminologie zur Beschreibung von Juden durch die PA nichts Neues. PMW hat zig Vorfälle dokumentiert, bei denen die PA antisemitische Terminologie und Sprachbilder verwendet hat, darunter wiederholt Verweise auf Juden als „Schweine und Affen“.

Der zweite Teil des Narrativs folgte der beständigen PA-Botschaft, dass nicht nur Jerusalem, sondern ganz Israel „besetzt“ ist.

Wenn wir schon von Jerusalem sprechen: PA-Premierminister Mohammed Schtayyeh bezeichnete das Ereignis als „Siedler-Marsch“ und fügte hinzu:

„Jerusalem ist all die Jahre die Hauptstadt des Staates Palästina gewesen und wird es für immer bleiben. Ihr Gesicht, Herz und Zunge sind arabisch und die Versuche ihre Eigenschaften zu ändern und ihr eine eingebildete Souveränität aufzuzwingen, werden vor den Fakten der Religion, Geschichte und Heiligkeit keinen Bestand haben, da sie die erste Richtung des muslimischen Gebets beinhaltet, die Stelle, an die der Prophet [Mohammed] reiste, die Stätte seines Aufstiegs in den Himmel und der Grabeskirche.
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 30. Mai 2022]

Schtayyeh hat offensichtlich vergessen, dass es nie einen unabhängigen „Staat Palästina“ gab und dass sein eingebildeter Staat nie Souveränität über Jerusalem oder sonst einen Ort hatte. Er hat auch eindeutig aus seinem Gedächtnis gelöscht, dass Juden in Jerusalem seit mehr als 150 Jahren die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Fakt ist: Die 1922 durchgeführte britische Volkszählung für Palästina, stellte fest, dass von Jerusalems 62.578 Einwohnern 33,971 Juden waren, 14.699 waren Christen und nur 13.413 waren Muslime („Mohammedaner“). Mit anderen Worten: 1922 waren Juden in Jerusalem nicht nur eine einfache Mehrheit, sondern die absolute Mehrheit, stellten mehr als alle anderen zusammen.

Die Schlagzeile, die die PA für den Kommentar von Muwaffaq Matar, einem Mitglied des Revolutionsrats der Fatah und regelmäßigem Kolumnisten der offiziellen PA-Tageszeitung, deutete ebenfalls die Denkweise der PA an: „Der Flaggenmarsch der ‚israelischen ISIS-Mitglieder‘ – ein getarnter Segen.“

In dem Kommentar selbst versuchte Matar das Schwenken der israelischen Flagge mit dem Schwenken der „Palästinenserflaggen“  durch die Palästinenser zu vergleichen und gegenüberzustellen und argumentierte, dass die „palästinensische Flagge“, die über „dem historischen und natürlichen Land Palästina“ weht, dem israelischen Souveränitätsansprüchen über „Ostjerusalem im Besonderen und Palästina im Allgemeinen“ widerspricht. Entscheidend ist, dass Matar hinzufügt, Palästina decke ganz Israel ab, erstrecke sich von Galiläa im Norden Israels bis in den Negev im Süden Israels und von Jericho im Osten bis Jaffa im Westen:

„Die Köpfe des [israelischen] Besatzungssystems begreifen durchaus, dass die palästinensische Flagge irgendwo über den historischen und natürlichen Land Palästina wehen zu lassen gegen ihre Realität opponiert, die mit der Gewalt der Besatzung, organisierten Staatsterror und unbegrenzte kolonialistische Unterstützung kolonialistischer Staaten geschaffen wurde, die ihren Staat gründete und Interesse daran haben , dass sie weiter ihre Dienste als Akteure bieten. Sie begreifen, dass die palästinensische Flagge ihren Ansprüchen auf Souveränität über Ostjerusalem im Besonderen und Palästina im Allgemeinen widerspricht – von Galiläa bis zum Negev (d.h. Regionen in Israel), von Jericho bis an die Strände Jaffas (d.h. einer israelischen Stadt).“
[Offizielle PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

Es folgen längere Auszüge der oben angeführten Äußerungen:

„Tausende Israelis und besonders die minderwertigen unter ihnen – die Siedler – nahmen an dem israelischen Flaggenmarsch [zum Jerusalem-Tag] teil. Aber der allgemeine Eindruck eines jeden lautet, dass dieser Marsch auf allen Ebenen töricht und erfolglos war…
Niemand reagierte auf die Lügen, an denen die Siedler sich klammerten und Jerusalem blieb in heiliges Gewand gekleidet, das nicht beschädigt wurde, trotz des wilden Verhaltens der Affen und ihrem Herumgehüpfe…
Du bist keine Waise, Palästina, da das Volk … das die Steine-Rebellion initiierte … nicht wie diese Dummköpfe ist, die sich auf den Flaggenmarsch begaben und die nicht wissen, welches Schicksal sie erwartet.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 1. Juni 2022[

Schlagzeile: „Jerusalem, Schießpulver und der Blut-Tanz“
„Letzten Sonntag [29. Mai 2022] war einer der gepriesenen Tage Jerusalems, ein Tag der Freiheit, des Friedens und der Umsetzung nationaler Souveränität. Und das trotz der Tatsache, dass der gesamte israelische Kolonialistenstaat und seine Führung – mit seinen politischen, militärischen und Sicherheitsgruppen sowie Siedlerherden – Amok lief, um den Bluttanz-Marsch [sprich: Flaggenmarsch zum Jerusalem-Tag] auszuführen, der mit der Flagge des falschen Narrativs und der illegalen Präsenz des israelischen ethnischen Säuberungsstaates bedeckt ist.
Obwohl der zionistische Staat die ewig palästinensische Hauptstadt mit tausenden seiner Soldaten und Mitgliedern seiner Armee und Sicherheitskräfte wieder besetzte, wie e seit ihrer Besatzung vor 55 Jahren nicht geschehen ist … war er in seiner Nacktheit komplett entlarvt, wie er in all seinen Kriegsverbrechen entlarvt wird. Er bewies allen kolonialistischen Zionisten und der gesamten Welt und besonders den USA, dass das Land nicht ihm gehört und dass er keine Kontrolle über das [palästinensisch] Volk hat, dem die ewige Geschichte, Identität und Anwesenheit dort seit Beginn der Schöpfung und seit dem ersten arabisch-kanaanitischen Menschen gehört (sic, die Kanaaniter waren keine Araber und die Palästinenser haben keine Geschichte vor der Moderne). Der Grund ist, dass Schießpulver und Soldaten des Todes die besetzte Stadt wie panische Mäuse verließen, die vor den Hütern der Stadt und ihres heiligen Beckens fliehen…
Die Zionisten schwenkten Flaggen ihrer Niederlage mit Hilfe der Gewalt des Schießpulvers und der Armee, aber sie verließen die besetzte Stadt wie panische Mäuse, die vor den Hütern der Stadt und seines heiligen Beckens fliehen…
Sie rannte vor den Kindern Palästinas und seiner gerühmte Frauen weg und vor den Alten des Landes von Ribat [heißt: Religionskrieg um Land, das als islamische behauptet wird] und seinen jungen Leuten, denn sie begreifen, dass sie unfähig sind sie zu betreten, außer unter den Speeren und dem Schutz der zionistischen Soldaten Spartas.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

Schlagzeige: „Jerusalem steht neben seiner Souveränität“
„Während tausende Siedler die Luft der heiligen Stadt [Jerusalem] mit Flaggen der Besatzung (bezieht sich auf den Flaggenmarsch am Jerusalem-Tag – Redaktion] ‚verpesteten‘, schmückte eine kleine Drohne den Himmel über der Stadt mit einer Palästinenserflagge, bis sie von der Besatzungspolizei heruntergeholt wurde…
Der Volksaufstand (das ist der von den Palästinensern verwendete Begriff, der auch auf den Einsatz von Gewalt und Terror verweist) in Jerusalem und ganz Palästina soll das Recht auf Souveränität an der Al-Aqsa-Moschee und das Recht auf Souveränität in der besetzten palästinensischen Hauptstadt verteidigen, die niemals jemand anderem als den ursprünglichen Eigentümern des Rechts gehören wird.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

Die Begriffe „friedlicher Aufstand/Widerstand“ und „Volksaufstand/-widerstand“ werden von PA-Führern manchmal verwendet um friedlichen Protest zu bezeichnen und manchmal um tödliche Terroranschläge und Terrorwellen zu bezeichnen. Zum Beispiel definierte Mahmud Abbas den mörderischen Terror in der Welle von 2015/16 (die „Messer-Intifada“) als „friedlich“; dabei wurden durch Stiche, Schüsse und Auto-Rammangriffe 40 Menschen getötet (36 Israelis, 1 Palästinenser, 2 Amerikaner und 1 Eritreer) und hunderte verwundet. Abbas saget: „Wir wollen friedlichen Volksaufstand und das ist das, was wir hier haben.“ Zu dem Zeitpunkt, als Abbas das sagte, waren bereits 14 Israelis ermordet worden.
http://palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=16437

Schlagzeile: „Schtayyeh: Jerusalem ist unsere ewige Hauptstadt und es ist eine besetzte Stadt, die Arroganz der Macht wird keine Souveränität über sie gewähren.“
„PA-Premierminister Mohammed Schtayyeh verurteilte den Marsch [Flaggenmarsch zum Jerusalem-Tag] der Siedler und ihre Angriffe auf die Einwohner des besetzten Jerusalem. Er warnte vor den gefährlichen Folgen dieses Marsches…
Schtayyeh pries den Mut der männlichen und weiblichen [arabischen] Einwohner Jerusalems, die Ribat ausführen (d.h. religiösen Konflikt um Land, von dem behauptet wird, es sei islamisch) zu ihrer Verteidigung der Stätte, an die der Prophet [Mohammed bei seiner Nachreise] reiste. Er sagte: ‚Jerusalem ist die Jahre hindurch die Hauptstadt des Staates Palästina gewesen und sie wird es auf ewig bleiben. Ihr Gesicht, ihr Herz und ihre Zunge sind Arabisch und die Versuche seine Eigenschaften zu ändern und ihr eine erfundene Souveränität aufzuzwingen werden gegen die Fakten der Religion, der Geschichte und der Heiligkeit nicht von Dauer sein, weil sie die erste muslimische Gebetsrichtung beinhaltet, den Ort, an den der Prophet [Mohammed] reiste, den Ort, an dem er in den Himmel auffuhr und die Grabeskirche.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 30. Mai 2022]

Auszug aus einer Kolumne von Muwaffaq Matar, Mitglied des Revolutionsrats der Rafah und regelmäßiger Kolumnist der offiziellen PA-Zeitung:

Schlagzeile: „Der Flaggenmarsch der ‚israelischen ISIS-Mitglieder‘ – ein getarnter Segen!“
„Die Köpfe des [israelischen] Besatzungssystems begreift sehr wohl, dass die palästinensische Flagge irgendwo im historischen und natürlichen Land Palästina zu hissen gegen ihre Realität opponiert, die über Gewalt der Besatzung, organisierten Staatsterror und unbegrenzte kolonialistische Unterstützung von Kolonialistenstaaten geschaffen wurde, die [ihren Staat] gründete und daran interessiert sind, dass sie weiter ihre Dienste als Agenten anbieten. Sie begreifen, dass die Palästinenserflagge ihren Behauptungen über Souveränität über Ostjerusalem im Besonderen und Palästina im Allgemeinen widerspricht – von Galiläa im Norden bis zum Negev (heißt: Regionen in Israel), von Jericho bis zu den Stränden von Jaffa (das ist eine israelische Stadt).
Die Siedler marschierten in Ostjerusalem und dem Edlen Heiligtum Jerusalem (d.h. den Tempelberg) ein und sie betraten sie unter dem Schutz der Besatzungsarmee. Sie schwenkten ihre Flagge und vollführten talmudische (d.h. jüdische) Rituale und danach sammelten sie sich am Damaskustor und marschierten in die Gassen der Altstadt von Jerusalem. All diese Dinge sind eine Tragödie, aber siehaben einen Nutzen; ihre törichten Führer wie [der israelische Premierminister] Naftali Bennett, [der israelische Knessetabgeordnete] Itamar Ben Gvir und [der ehemalige Premierminister] Benjamin Netanyahu schenkten einer wichtigen Sache keine Aufmerksamkeit und das ist, dass sie mit dieser Masse an Siedlern, von denen die meisten offen bewaffnet sind …  und durch die Ankunft von bewaffneten Militärdivisionen, als befänden sie sich auf dem Schlachtfeld, ihr eigenes Gerede vom Verhängen der Souveränität über Jerusalem widerlegen und das Versagen ihres zionistischen Projekts offenbaren.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

PA legt Reformplan vor, der zur Verstärkung der israelfeindlichen Hetze aufruft

Das 40 Seiten starke Dokument, von dem Israel HaYom eine Kopie erlangte, wurde letzte Woche bei der zweimal im Jahr stattfindenden Sitzung dem Ad-Hoc-Verbindungskomitee (AHLC) in Brüssel vorgelegt.

Lilach Shoval, JNS.org, 16. Mai 2022

PA Premierminister Mohammed Shtayyeh (Foto: Flickr)

Der Premierminister der palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammed Schtayyeh, legte dem Ad-Hoc-Verbindungskomitee (AHLC) bei seiner halbjährlichen Sitzung letzte Woche in Brüssel einen „Reformvorschlag“ vor. Der 40 Seiten starke Plan, von dem Israel HaYom eine Kopie erlangte, umreißt umfassende Reformen in mehreren Bereichen – beinhaltet aber keinen Plan zur Reduzierung israelfeindlicher Hetze.

Das 1993 gegründete AHLC mit 15 Mitgliedern, ein Gremium der UNO, dient als wichtigster Koordinierungsmechanismus auf politischer Ebene zur Entwicklungshilfe für das palästinensische Volk. Sein Hauptauftrag besteht darin „den Dialog zwischen Gebern, der palästinensischen Autonomiebehörde und der Regierung Israels zu fördern“.

Die AHLC-Mitglieder lassen sich in sieben Gruppen einteilen: die arabischen Staaten, die Europäische Union, die USA, Japan, internationale Institutionen, europäische Länder und andere Staaten. Aktuell gehören ihm die USA, die EU, die UNO, der Internationale Währungsfonds, die Weltbank, Russland, Norwegen, Japan, Saudi-Arabien, Kanada, die PA, Israel, Jordanien, Ägypten und Tunesien an.

PA-Präsident Mahmud Abbas wurde von den USA und der EU unter beträchtlichen Druck gesetzt, institutionelle, juristische und gesellschaftliche Reformen umzusetzen, um die öffentliche Korruption einzudämmen. Die Europäer drängten die Palästinenser einen umfassenden Plan zu formulieren und auch die Amerikaner übten zusätzlich Druck aus, als die Administration Biden ins Weiße Haus einzog.

Die Notwendigkeit, dass die Palästinenser ein solches Dokument erstellen, intensivierte sich, nachdem finanzielle Hilfe aus Europa zurückgestellt wurde. Einige EU-Länder, angeführt vom Repräsentanten Ungarns, forderten letztes Jahr, dass die Palästinenser die israelfeindlichen Inhalte aus ihren Schulbüchern entfernen; das wurde zur Vorbedingung für die Überweisung von Geld an die PA gemacht.

Die zurückgestellte Hilfe verschärfte zusammen mit dem Rückgang externer Spendengelder die wirtschaftliche Lage in den Gebieten unter PA-Kontrolle in Judäa und Samaria. In Ramallah kamen PA-Offizielle zu dem Schluss, dass sie die Forderungen der internationalen Gemeinschaft nicht länger umgehen konnten und den Geberländern demonstrieren eine Bereitschaft müssen, die erwähnten Reformen einzuführen.

Allerdings deutet der von Schtayyeh vorgelegte und im Auftrag von Abbas entworfene Reformplan keine Bereitschaft an fundamentale Veränderungen einzuführen, was die Reduzierung der Hetze gegen Israel betrifft, sondern eher das Gegenteil. Das Dokument beinhaltet palästinensische Kultur und das palästinensische nationale Narrativ vor Versuchen der „israelischen Besatzungsbehörden Informationen zu verfälschen und die Folklore und das Erbe der Palästinenser zu stehlen“ zu schützen.

„Es tobt ein Kampf um das dominante Narrativ des Konflikts. Das Ziel muss sein, das palästinensische Narrativ zu gewährleisten und es zu fördern. Es müssen Verbindungen zu internationalen Organisationen aufgebaut werden, um israelische Fälschungen historischer palästinensischer Fakten herauszufordern“, erklärt das Dokument.

„Unsere Botschaften auf dem ganzen Globus und die Medienapparate müssen sich gegen die Bemühungen stellen das palästinensische Narrativ zu fälschen. Daher wird die Regierung unter anderem ihre Medienpräsenz stärken und zusätzlich zu dem bestehenden Fernsehsender in Übereinstimmung mit der aktuellen Initiative einen Satelliten-Fernsehkanal für die Jugend zu beginnen.“

Die Führung in Ramallah braucht verzweifelt Geld und legt der Welt einen ambitionierten Reformplan vor. Wie erklärt versäumt dieser es nicht nur die Hetze gegen Israel anzugehen, sondern beinhaltet auch Anschuldigungen, die fortgesetzte palästinensische Anschläge rechtfertigen sollen.

Beweise für israelische Verbrechen

… werden gepallywooded – sprich: gefälscht, gestellt und nicht nur von den Terroristen benutzt, um zu Gewalt und Terror aufzustacheln, sondern auch von NOGs wie Amnesty International und HRW nur allzu gerne verwendet. Ein Video auf twitter zeigt, wie sie es machen:

(anscheinend wurde der Tweet inzwischen gelöscht.)

Das Blut an ihren Händen

David Collier, Beyond the Great Divide, 14. April 2022

Im gesamten antizionistischen Aktivistenkreis (und das schließt Medien, akademische Welt, Politik und NGOs ein) gibt es Leute, die Zionisten als untermenschliche Übeltäter darstellen. Die Lügen, die diese Leute erzählen und der Hass, den sie verbreiten, haben Folgen in der realen Welt. Diese Leute haben das Blut Unschuldiger an ihren Händen.

Das Blut fließt auf israelischen Straßen

In nur den letzten Wochen sind vierzehn Israelis von arabischen Terroristen ermordet worden. Lassen Sie mich einfach mit dem Offensichtlichen beginnen: Diejenigen, die für die Terroranschläge in Beer Sheva, Hadera, Bnei Brak und Tel Aviv direkt verantwortlich sind, sind die Terroristen, die die brutalen Gemetzel ausführten.

Aber Terrorismus ist nie einfach nur ein Mann mit einer Waffe. Niemand wacht morgens auf und glaubt, er sollte hingehen und Zivilisten abschlachten – außer er ist in einer ideologisch verdrehten Umgebung darauf vorbereitet worden das zu tun. Terroristen glauben immer, dass ihre furchtbaren Verbrechen gerechtfertigt sind.

Und diese Schlüsseltatsache ist richtig wichtig, wenn über Israel diskutiert wird. Denn hinter den Kugeln und Messern, hinter denen, die auf israelischen Straßen unschuldige Zivilisten abschlachten, selbst hinter den radikalislamischen Terrororganisationen – steckt eine gut geölte Industrie des Judenhasses mit internationalen Fabriken, die am Fließband endlos Material ausspucken, das die Monster, die Juden töten wollen, möglich machen, sie stärken und ihnen Rechtfertigungen verschaffen.

Millionen Menschen, die weit von der tatsächlichen Konfliktzone entfernt sind, konsumieren diesen Hass ebenfalls – und dann verbreiten und unterstützen sie die Lügen und dämonisierende Propaganda über Israel. Am Ende finden all diese judenfeindlichen Desinformationen zusammen, um eine bösartige Atmosphäre zu schaffen, die den Mord an unschuldigen israelischen Zivilisten vernünftig begründet. Die Lage ist dieser Tage derart verdreht worden, dass radikalislamistische Terrororganisationen oft mit westlichem Publikum spielen.

Und wir alle begreifen dieses Konzept, egal, wo wir im politischen Spektrum stehen. Als Jo Cox ermordet wurde, wurde der anklagende Finger viel weiter ausgestreckt als nur auf Thomas Mair. Und als Patrick Wood Crusius bei einer Massenerschießung in El Paso in Texas 23 Menschen abschlachtete, verschwendete die New York Times keine Zeit und macht die von Donald Trump geschaffene Atmosphäre dafür verantwortlich.

Sprachgebrauch ist wichtig. Die Wahrheit ist wichtig.

Die dunkle Wahrheit

Der Israel hassende Guardian begreift Ursache und Wirkung nur allzu gut; er verweist regelmäßig auf die hasserfüllte Atmosphäre, die zu mörderischer Gewalt beiträgt – aber genauso wie die New York Times (die der Dämonisierung des Zionismus genauso schuldig ist) können sie diese Verbindung nur sehen, wenn es aus ihrer Sicht politisch von Bedeutung ist:

„Rechtsextreme Terroristen füttern den Hass, der oft von Eliten befeuert wird, wenn es ihnen passt.“

Angesichts dessen, dass der Guardian eines der bemerkenswertesten Medienorgane in Großbritannien, von Israel besessen ist, Desinformation verbreitet und den Zionismus dämonisiert, hat selten komplett fehlendes Selbstbewusstsein, das so offensichtlich ist, wie im Zitat oben.

Es gibt einige Spieler in dieser Industrie, auf die wir bereits mit dem Finger zeigen. Das „Geld für Mord“ der PA, mit dem zu Terrorakten gegen Israel ermutigt und diese belohnt werden, ist das vielleicht am häufigsten angeführte Beispiel. Machen wir uns nichts vor: Wenn man Terroristen und ihre Familien tatsächlich belohnt – dann kann man kaum argumentieren, dass man kein Blut an den Händen hat.

Aber die Wahrheit ist weit finsterer und umfasst weit mehr als nur diejenigen, die den Terroristen und ihren Familien finanzielle Sicherheit versprechen.

Was ist mit denen im Westen, die die palästinensische Autonomiebehörde als Moderate propagieren (die PA steht hinter „Geld für Mord“)? Oder den Nationen, die die PA finanzieren – oder die UNRWA finanzieren, die UNO-Organisation, die geschaffen wurde, um den Konflikt lebendig zu halten und die tatsächlich Klassenräume in Schulen nutzt, um palästinensische Kinder judenfeindlichen Hass zu lehren.

Oder wir können einen Blick viel näher an Zuhause werfen. Denn Judenhasser sind immer hungrig, es gibt eine Unzahl an NGOs, Journalisten und Aktivisten (was heute alles so ziemlich dasselbe ist), die den jüdischen Staat unter ein Mikroskop legen und ihn einer Inspektion unterziehen, den kein Staat der Welt überleben würde. Um ihnen zu helfen werden die palästinensischen Kinder pflichtbewusst losgeschickt um sich den Soldaten entgegenzustellen, die Steinewerfer hinter sich – und 100 Kameras, die alle versuchen den irreführendsten Blickwinkel einzufangen.

Fast jeder Artikel zu Israel, jeder Bericht, der dieser Tage im Westen auftaucht, wurzelt in verdrehter Berichterstattung und vorsätzlichen Fiktionen.

Amnesty International verbreitet Hass

Nehmen wir Amnesty International. Die NGO hat Jahrzehnte damit verbracht den Staat Israel zu dämonisieren. Erst vor kurzem schrieb sie einen Bericht, der fälschlich behauptete Israel praktiziere „Apartheid“. Gehen Sie online und Sie werden sehen, dass ihr Bericht in jedem Thread über Israel sozialen Medien als „Wahrheit“ geteilt wird.

Aber Amnestys Bericht ist Blödsinn. Die interne Informationsversorgungskette von Amnesty ist voll von Palästinensern mit nichts als einer langen Geschichte des Propagierens extrem israelfeindlicher Rhetorik in ihren Lebensläufen. Einer der Schlüsselmitarbeiter, der sogar auf der Pressekonferenz war, die den Bericht veröffentlichte, hatte früher Bilder von palästinensischen Terroristen in seinem Facebook-Profil.

Viel zu viele der Mitarbeiter von Amnesty beschäftigen sich zwanghaft mit dem Zionismus und Israel, auch wenn sie andernorts als Augen der NGO tätig sind. Diese gesamte Einseitigkeit ist absurd, beängstigend und eindeutig in judenfeindlichen Rassismus eingebettet und sie bedeutet, dass alles, was die Amnesty-Fabrik produziert, durch tief verwurzelten Antisemitismus befleckt ist.

Was dazu führt, dass Amnesty International gehässige und dämonisierende Fake News über Israels Charakter verbreitet. Lügen werden ausdrücklich geschaffen, um die Menschen emotional zu erschüttern. Amnesty bringt diese Lügen genau deshalb heraus, um Wut zu schüren.

Eine Tatsache: Terroristen haben in den zwei Monaten seit Amnestys Apartheid-Lüge mehr Zivilisten im Israel von vor 1967 ermordet als in vielen Jahren zuvor. Zufall? Vielleicht.

Eine Welt voller Lügen

Israels Feinde falsch zu verstehen und falsch zu lesen ist keine Verteidigung. Von obsessivem Antisemitismus getriebene Ignoranz ist keine Entschuldigung. Amnesty steckte viele Ressourcen in die Veröffentlichung von Hass und die Verbreitung der Lüge, dass die einzige Demokratie in der MENA-Region[1] ein bösartiges Regime ist. Man müsste dumm sein zu behaupten, diese Lügen hätten keine Folgen in der realen Welt.

Auf der grundlegendsten Ebene – Spenden sind ein klares Beispiel – spenden Leute, die diese Lügen für wahr halten, eher für eine Sache, die die palästinensische Flagge tragen, als für eine, die das nicht tut. Bettler aus dem Gazastreifen, die Facebook nutzen, um sich mit Aktivisten zu verbinden, damit sie Hilfe zu erhalten „um ihre Kinder zu ernähren“, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit belohnt. Sehr wenig des Geldes, das palästinensische Hände erreicht, wird wirklich dafür genutzt Leben zu verbessern – tragischerweise trifft das Gegenteil zu – es wird fast alles verwendet, um genau die Hass-Industrie zu stärken, die die Fake News schafft, die überhaupt erst zu den Spenden führte.

Stellen Sie sich eine Welt vor, die die Wahrheit erzählt. Einen Ort, an dem der palästinensische Terror keine Verfechter im Westen und kein Publikum hat, mit dem gespielt wird. Eine Welt, in der palästinensische Propagandisten aus dem Zusammenhang gerissene Bilder posten – und niemand teilt sie. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Israelis als menschliche Wesen behandelt werden.

Es kann wenig Zweifel geben, dass das Niveau der Gewalt enorm zurückgehen würde. Sobald Sie die Hass-Industrie wegnehmen, die die Gewalt unterstützt und aufrechterhalten hat fällt der gesamte Konflikt auseinander. Wie viele Leben würde das gerettet haben? Auf allen Seiten? Zahllose.

Aber das Gegenteil ist wahr. Sehen Sie sich einfach nur an, was online los ist. Israelis werden dämonisiert und als „Übeltäter“ dargestellt, unter Verwendung derselben Art von Sprachgebrauch, der immer für die Juden reserviert war. „Zionisten“ sind „Ungeziefer“, „untermenschliche“ „Monster“ und einzigartig „böse“.

Das findet nicht in einer versteckten Geheimgruppe statt. An unseren Universitäten werden aus Israelis untermenschliche, üble Monster gemacht. Staatlich werden im 21. Jahrhindert Umfelder finanziert, in denen Juden oft die Notwendigkeit verspüren ihre Identität zu verbergen. Auch in unseren Schulen, Kirchengruppen und Gewerkschaften. Sogar manche Künstler beteiligen sich – stellen sicher, dass ihren Fans „die Wahrheit gesagt“ wird über das, was die „Zionisten“ tun. Dann gibt es die Jauchegrube der sozialen Medien. Plötzlich erkennt jeder in Sachen Ukraine „russische Propaganda“? Wo sind die alle die letzten Jahrzehnte gewesen?

Unterstützung generieren

Die Unterstützung, die das auf der Straße generiert, wird in den Konflikt selbst zurückgeleitet – nicht an normale Palästinenser, die in Ramallah oder Jericho leben, sondern zu den Aktivisten, also denen, die die Lügen überhaupt erst ausbreiten. Ein Aktivist wie Mohammed El Kurd kann sein Glück wahrscheinlich nicht fassen. Er kann alles sagen, mag es noch so hanebüchen sein – und die Leute werden seine Lügen schlucken und ihm applaudieren; sie können ihm sogar tausende Pfund bezahlen, damit er an ihrer Universität auftaucht, um den Studenten das persönlich zu erzählen.

Von Trocaire in Irland bis zu CAABU[2] in Großbritannien oder SJP[3] in den USA sind sie alle darin verwickelt. Und das ist schon so, bevor wir die „Solidaritätsgruppen“ wie PSC, SPSC, IPSC oder JVP erwähnen.[4]

Auch Politiker sind besessen von Israel und teilen regelmäßig hasserfüllte Medienorgane wie Mondoweiss und Electronic Intifada mit ihrer Wählerschaft. Diese Leute puschen diesen Antisemitismus auf die Straßen und tiefer in die Gesellschaften, in denen sie leben – wo er dann wie ein Virus agiert.

Das ist zum Teil durch den Elefanten im Raum verursacht: den Aufstieg des Islamismus im Westen und den Einfluss, den dieser auf unseren Straßen hat. Islamisten betrachten Israel als „islamisches Land“ und betreiben einen religiösen Krieg, um es zurückzuholen. Es gibt heute in Westminster Abgeordnete, die es nicht wagen würden sich dem zunehmenden islamistischen Einfluss in ihrem Wahlbezirk zu widersetzen und die Rhetorik dieser Politiker wird immer antizionistischer. Und was in Westminster abläuft, ist nur ein Bruchteil dessen, was auf der Ebene der Führungsgremien einiger Bereiche stattfindet. Am besten ist das an Universitäten zu sehen, wo die neue Präsidentin der NUS[5] schon in der Vergangenheit völkermörderisch judenfeindliche Rhetorik angeschoben hat. Sie ist nur eine von vielen Extremisten, die heutzutage an unseren Universtäten aktiv sind. Das ist ein Thema, das viel zu wenige offen diskutieren wollen.

All das macht das Laben für jüdische Menschen in Großbritannien oder den USA schwer. „Sieg für die Intifada“ ist nicht nur eine Plakette zum Verkauf bei weit linken Veranstaltungen. „Globale Intifada“ ist nicht nur eine leere Phrase. Die Worte „Khaybar Khaybar“ bedeuten etwas. Und das alles gibt den radikalislamischen Terroristen grünes Licht.

Diese Normalisierung judenfeindlichen Hasses im Westen mag die aktuellen Gewalttaten nicht direkt verübt haben, bei denen 14 Israelis ermordet wurden. Aber von Amnesty und der BBC bis zur New York Times spielen sie alle ihren Teil bei der Dämonisierung des Zionismus. Wenn also die Atmosphäre, die zu formen sie helfen, tote Israelis zur Folge haben, dann haben sie alle das Blut Unschuldiger an ihren Händen.


[1] Middle East and North Africa

[2] Council for Arab-British Understanding

[3] Students for Justice in Palestine

[4] Palestinian Solidarity Campaign, Scottish Palestine Solidarity Campaign, Ireland-Palestine Solidarity Campagn, Jewish Voice for Peace

[5] National Union of Studens (die britische nationale Studenten-„Gewerkschaft“)

Die wahre Gewaltspirale

Elder of Ziyon, 3. April 2022

Jordaniens Ad Dustour hat ein Op-Ed veröffentlich, auch in seiner Print-Ausgabe:

Zum Jahrestag des palästinensischen Tag des Landes: Alle Anhaltspunkt bestätigen den Untergang des zionistischen Gebildes.

Die überwältigende Freude, mit der die Palästinenser im Besonderen und die freien Völker der Welt im Allgemeinen gestern Abend die Nachrichten von der vom Sohn der Stadt Jenin al-Qassam Diaa Hamrascheh im Herzen von Tel Aviv ausführte, ist die ständige Wahrheit, die viele Parteien zu verbergen veruschen, was heißt, dass die zionistischen Besatzer vor den Waffen des Widerstands nicht sicher sein werden.

Am Abend des palästinensischen Tag des Landes tötete Diaa nicht nur fünf Zionisten, sondern hob auch die Moral der Palästinenser auf das höchste Niveau. Er erschreckte die Siedler zutiefst, die das palästinensische Land usurpierten, das von jüdisch-zionistischen Banden seit fast 74 Jahren besetzt wurde. Der globale Zionismus arbeitet daran sein Leben über ein Sicherheitssystem zu verlängern und das wird nicht von Dauer sein.

Ein weiterer Artikel des jordanischen Organs Jo24 spiegelt, was die palästinensischen Medien sagen:

Ein Beobachter der zionistischen [israelischen] Medien und die Äußerungen offizieller Vertreter Israels kommen zu dem Schluss, dass die israelische Öffentlichkeit in Schrecken versetzt ist und die Israelis Angst haben auf die Straße zu gehen und in den Märkten oder Einkaufszentren einzukaufen, nachdem der palästinensische Widerstand bei drei Guerilla-Operationen im Herzen von Tel Aviv und in den 1948 besetzten Palästinensergebieten große Erfolge erzielte.

Heute sind das palästinensische Volk und ihr Widerstand mit Unterstützung der Achse des Widerstands allein in der Lage, während die Araber sie im Stich gelassen haben, sich Israel zu stellen und ihr usurpiertes Recht an dem wieder herzustellen, was vor 70 Jahren gestohlen wurde.

Dies Artikel sagen den Palästinensern, dass Terrorismus dafür sorgt, dass die Juden aus Israel fliehen und es für sie offen lassen, um es einfach zu übernehmen. Als Beweis nutzen sie, dass Israel Truppen mobilisieren, um den Frieden zu halten.

Die Idee ist ein Hirngespinst. Juden verlassen ihr Heimatland nicht. Aber diese Fantasie de druch tödliche Terroranschläge geschaffenen palästinensischen Sieges regen zur nächsten Anschlagswelle an. Jeder tote Israeli und die Bewunderung, die folgt, gibt anderen den Wunsch den Terroristen nachzueifern.

Diese Artikel schaffen die Hetze nicht von selbst. Sie sind eine genaue Darstellung dessen, wie Palästinenser denken. Die Terroranschläge selbst, die Videos von toten Israelis und von Palästinensern mit Schusswaffen inmitten der jüdischen Bevölkerungszentren, treiben mehr Leute dazu Terroristen zu werden. Die Bewunderung, die folgt, gibt anderen den Wunsch den Terroristen nachzueifern.

Die Anschläge wurden nicht von Israels Reaktion ausgelöst – sie sind Folge der palästinensischen Bewunderung der ursprünglichen Mörder. Es ist eine selbsterhaltender Kreislauf. Israelische Reaktionen versuchen den Kreislauf zu durchbrechen, nicht ihn fortzusetzen.