Medien beschuldigen Israel Jerusalems „Status Quo“ zu verletzen; schauen bei Auslandsregierungen weg, die das tatsächlich tun

Gidon Ben-Zvi, HonestReporting, 11. November 2021

Praktisch ohne internationale Berichterstattung unternehmen Länder vom Iran über die Türkei bis zu Jordanien Initiativen, die Israels Souveränität über Jerusalem, der Hauptstadt des jüdischen Staats, schwächen sollen. Prominente Nachrichtenmedien haben diese Realität ignoriert und stattdessen Israel ständig als den brüchigen „Status quo“ in der heiligen Stadt gefährdend dargestellt (siehe hier, hier, hier und hier).

Mit der Fehlcharakterisierung von Israels Kampf zum Schutz seiner Bürger in Jerusalem als angebliche Misshandlung örtlicher Palästinenser geben große Nachrichtenmedien Gruppen und Regierungen Carte Blanche, die danach streben Israels legitime Ansprüche auf die Stadt zu untergraben.

Und wenn diese Auslands-Einflüsse – die in Wirklichkeit Provokationen sind – nicht angegangen werden, könnte das einmal mehr Gewalt an Brennpunkten zur Folge haben.

Jordanische Einmischung in Jerusalem

Israelische Medien berichteten diese Woche, dass in Jordanien eine Spendenkampagne mehrere Millionen Schekel erbrachte, angeblich um Häuser alter palästinensischer Einwohner Jerusalems zu renovieren, insbesondere von solchen, die nahe des Tempelbergs leben.

Allerdings erklärte Majed Al-Tabbaa, der Präsident der jordanischen Ingenieursvereinigung, die die Initiative anführt, ihren Zweck so:

„Die Kampagne ist Jordaniens Antwort auf die Balfour-Erklärung, die es den israelischen Besatzungsbehörden erlaubte eine nationale Heimstatt auf palästinensischem Land zu errichten.“ Er [Al-Tabbaa] sagte, das Projekt spiegele nicht nur die Haltung der Ingenieursvereinigung, sondern die des „gesamten jordanischen Volks“ und repräsentiere die „Gefühle der Einwohner gegenüber der Al-Aqsa-Moschee“.

Die führenden Medienorgane der Welt versäumten es über ein solch problematisches Projekt zu berichten, obwohl sie reflexhaft weiter die palästinensische Gewalt auf dem Tempelberg herunterspielen. Das Verständnis der Medien für die Realität ist derart verzerrt, dass die New York Times am 24. August eine Story über jüdisches Gebet auf dem Tempelberg brachte, in der nicht einmal erwähnt wurde, dass dieser Ort der heiligste des Judentums ist.

Die Ambitionen der Türkei in Jerusalem

Die Machenschaften Jordaniens sind aber nur die Spitze des Eisbergs. Während des von den Terrorgruppen des Gazastreifens initiierten, elf Tage dauernden Konflikts forderte der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu konkrete Maßnahmen, die Israel abschrecken und die Hamas unterstützten. Insbesondere drängte Cavusoglu die islamische Welt eine internationale Steitmacht nach Jerusalem zu schicken.

Tatsächlich hat die Regierung des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sich schon seit Jahren in die politischen und sozialen Angelegenheiten Jerusalems eingemischt. Zu diesen subversiven Aktivitäten gehört die Finanzierung – in einer Größenordnung von mehr als $40 Millionen – von Reisen palästinensischer Jugendgruppen zu radikal-islamischen Konferenzen in der Türkei und dass Palästinenser mit Bussen nach Jerusalem gekarrt werden, um jüdische Besucher des Tempelbergs zu belästigen.

Als Ergebnis sind überall in Ost-Jerusalem türkische Flaggen zu sehen. Fotos des extrem israelfeindlichen und offen antisemitischen Erdoğan zieren Geschäfte in der gesamten Altstadt.

Angriffe von PA, Hamas auf Israels Souveränität

Während des Konflikts im Mai stellten die Medien fast uniform und falsch die Aggression der Hamas als Reaktion auf Bemühungen der israelischen Polizei dar, massive „Proteste“ von Palästinensern in Jerusalem, auch auf dem Tempelberg, niederzuschlagen. Tatsächlich drohten der politische Hamas-Chef Ismail Haniyeh und der Militärkommandeur der Terrorgruppe, Muhammad Deif, in Jerusalem Chaos und Verwüstung zu verursachen, wenn die israelische Regierung die gerichtlich angeordnete Räumung arabischer Familien aus besetzten, Juden gehörenden Häusern in Ost-Jerusalems Viertel Scheik Jarrah/Schimon HaTzadik ausführt.

Wie von HonestReporting berichtet, wies Haniyeh palästinensische Einwohner von Scheik Jarrah an den Kompromiss des israelischen Obersten Gerichtshofs abzulehnen, der den gärenden Disput gelöst hätte; Grundlage für die Anweisung war, Israel sei „ein illegales Gebilde auf unserem [palästinensischen] Land“.

Derweil forderten die Palästinensischen Nationalen und Islamische Kräfte – eine Koalition, zu der die Hamas, die Volksfront zur Befreiung Palästinas und der Palästinensische Islamische Jihad gehören – ebenfalls, dass der Vorschlag des Gerichts abgelehnt wird.

Gleichzeitig wurden durch die palästinensische Autonomiebehörde, die von den Medien ständig und fälschlich als gemäßigte Organisation dargestellt wird, Vereinbarungen zwischen Ramallah und Jerusalem durch politische Aktivitäten in der gesamten Hauptstadt Israels verletzt. In der weit verbreiteten Berichterstattung über Scheik Jarrah wird nicht gesagt, dass es offiziellen PA-Vertretern, die die palästinensischen Familien ebenfalls unter Druck setzten den Kompromiss abzulehnen, verboten ist „Bedrohung und Einschüchterung von Einwohnern Jerusalems zu betreiben“.

Darüber hinaus fordern vom israelischen Parlament verabschiedete Inlands-Gesetze, dass die PA erst eine Erlaubnis erhalten muss, wenn sie im souveränen Israel mit „Aktivitäten mit politischer oder Regierungs-Eigenschaften“ aktiv sein will.

Tendenziöse Berichterstattung normalisiert palästinensische Ablehnung von Koexistenz

Indem über das Untergraben der Stabilität Jerusalems durch externe Kräfte nicht berichtet wird, die an Israels Souveränität über die Stadt kratzt, haben die Medienorgane entscheidenden Kontext eines komplexen Problems gelöscht.

Das vielleicht bedeutendste Ergebnis dieses journalistischen Vergehens ist, dass man der PA die Verweigerung durchgehen lässt. Denn während viele darauf bestehen, dass Jerusalem im Fall eines Friedensabkommens zwischen Israel und den Palästinensern geteilt werden muss, macht Ramallah keinen Unterschied zwischen den östlichen und westlichen Teilen der Stadt.

2020 machte Mahmud al-Habbasch, einer der Berater von PA-Präsident Mahmud Abbas, in einem Fernsehinterview deutlich, dass „Jerusalem und Palästina“ befreit werden und „uns allein gehören wird“.

Die Weigerung der Medien irgendetwas davon zu berichten hat den Angriff auf Israels Souveränität über seine Hauptstadt praktisch legitimiert.

Die anhaltende Manipulation des „Status quo“ durch Akteure des Auslands und die offensichtliche Vertuschung ihrer Verbündeten in den Medien hat der Koexistenz erheblichen Schaden zugefügt.

Lachhaft: PLO-Gewerkschaften erklären NGO Monitor und Regavim zu Terrororganisationen

Elder of Ziyon, 29. Oktober 2021

Aus dem Palestine News Network:

Die palästinensischen Berufs- und Volksgewerkschaften in der PLO verkündeten ihre Entscheidung die zionistischen Organisationen NGO Monitor und Regavim als Terrororganisationen zu betrachten, die außerhalb des internationalen Rechts agieren und riefen alle einschlägigen internationalen Institutionen und Körperschaften auf, die Beziehungen abzubrechen und sich nie wieder mit ihnen abzugeben, da sie zu den vielen israelischen Institutionen gehören, die entsprechend der Direktiven der Besatzungs-Sicherheitskräfte und mit direkten Anweisungen aus der faschistischen Besatzungsregierung agieren.

Sie betonten, dass NGO Monitor eine spezialisierte Institution ist, die in der Fälschung von Fakten bewandert ist, womit sie in all ihren Berichten anstrebt den palästinensischen nationalen Kampf und die Entwicklung und Menschenrechtsarbeit von NGOs als Terrorismus zu stigmatisieren, während die Organisation Regavim sich auf die Unterstützung von Siedlungsaktivitäten spezialisiert und an der Beobachtung und Verfolgung jeglicher palästinensischer Aktivitäten in Area C unter Verwendung von Aufstachelung arbeitet, um diese aus rassistischen Siedlungszielen zu verhindern. Die Besatzungsregierung und ihre Sicherheitsdienste verlassen sich bei ihren Entscheidungen gegen populäres und ziviles palästinensisches Handeln auf gefälschte Berichte dieser beiden Institutionen.

Das war natürlich in Reaktion auf Israels Erklärung, dass sechs „zivile“ Organisationen in Wirklichkeit EU-Hilfen zur Terrororganisation PFLP umleiteten, deren Mitglieder allesamt Angestellte einer jeden von diesen sind.

Regavim reagierte mit der Aussage: „Wir müssen etwas richtig machen: Die palästinensische Autonomiebehörde hat uns auf eine Schwarze Liste gesetzt.“

Derweil veröffentlichte NGO Monitor den umfangreichsten Überblick der Verbindungen zwischen der PLFP und diesen sechs Organisationen.

Sie hält fest, dass die Fatah im Jahr 2012 selber einen Artikel veröffentlichte, mit dem sie die verschiedenen Organisationen als Partner der PFLP beschrieb, darunter Addameer, die Verenigung der Frauenkomitees und die Union der Landarbeiterkomitees.

Heilige Stätte in Hebron: Wie ein Aufzug für Behinderte israelisch-palästinensische Spannungen entzünden könnte

Emanuel Miller, HonestReporting, 22. August 2021

Während Jerusalem zweifelsohne die am stärksten umstrittene Stelle im Heiligen Land ist, wobei sich sowohl jüdische als auch muslimische Verbindungen zur Stadt in den modernen Ansprüchen Israels und der Palästinenser spiegeln, haben Ereignisse in einer weiteren Stadt in gut 30km Entfernung das Potenzial die Region in Brand zu setzen.

Jetzt ist eine neue Entwicklung in Hebron in den Schlagzeilen: der Bau eines Aufzugs außerhalb des Komplexes der Patriarchenhöhle.

Nach Angaben sowohl jüdischer wie auch islamischer Tradition wurden die Höhle und die angrenzenden Felder von Abraham als Begräbnisstätte gekauft. Ein großes, rechteckiges Gebäuden, das auf die Zeit von König Herodes zurückgeht, wurde über der Höhle gebaut und diente als Synagoge. Während der byzantinischen Herrschaft über die Region wurde der Bau in eine Basilika umgewidmet und funktionierte als heiliger Ort des Christentums. Später wurde er von den Muslimen erobert und als Ibrahimi-Moschee umgewidmet. Im Verlauf der folgenden Jahrhunderte eroberten die Kreuzritter die Stätte zurück und verloren die Kontrolle wieder an die Muslime.

Schneller weiter bis 1967: Israel gewann die Kontrolle über den Schrein, als es die Westbank in Besitz nahm, die zwei Jahrzehnte zuvor von Jordanien erobert worden war. Im Wunsch den Frieden zu wahren genehmigte die israelische Regierung ein Arrangement, nach dem Muslimen und Juden gleicher Zugang zur Stätte gewährt wurde. Der Komplex wurde in einen Synagoge und eine Moschee geteilt, wobei jüdischen Besuchern Zugang zu zahlreichen kleinen Gräbern gegeben und das große, prachtvolle Grab des Isaak von muslimischen Pilgern besucht wurde.

An zehn Tagen besonderer Bedeutung im islamischen Kalender wird Muslimen [alleiniger – d. Übers.] Zugang zur gesamten Stätte gegeben. Dieselbe Regelung gilt für zehn Daten des hebräischen Kalenders, dann erhalten Juden alleinigen Zugang. Jeden Tag geht ein von bewaffneten israelischen Kräften beschützter muslimischer Kleriker durch den jüdischen Teil und steigt auf das Minarett, um den muslimischen Gebetsruf auszurufen. Alles ist sorgfältig geplant, um maximale freie Religionsausübung für Juden wie für Muslime sicherzustellen.

Hebron war in der Vergangenheit Schauplatz zahlreicher Massaker an Juden durch ihre muslimischen Nachbarn, darunter das Wüten von1929, das 67 jüdischen Einwohner den Tod brachte; es war 1968 der Geburtsort der Siedlungsbewegung; es war der Ort, an dem 29 muslimische Pilger 1994 vom Kach-Anhänger Baruch Goldstein getötet wurden; und während der zweiten Intifada war es der Ort zahlloser palästinensischer Anschläge, darunter einem, bei dem ein drei Monate altes Baby getötet[*] wurde und von wo zahlreiche Selbstmord-Bomber auszogen, um in Jerusalem Juden zu ermorden. Um die 1.000 jüdische Israelis leben im Stadtzentrum, umgeben von etwa 190.000 palästinensischen Arabern.

In den letzten Jahren ist die Stadt auch Ort wiederholter Messeranschläge und versuchter Stichangriffe auf israelische Soldaten durch Palästinenser sowie geführte Touren durch radikale Organisationen gewesen, die diese einzigartig intensive Stadt als „Mikrokosmos der Besatzung“ darstellen wollen (das wird oft mit Touristen und Prominenten aus dem Ausland mit wenig Wissen zu israelischen Sicherheitsüberlegungen gemacht).

Angesichts der extremen Sensibilität sowohl der Muslime als auch der Juden gegenüber der Verwaltung der Patriarchenhöhle ist Israels Herrschaft weitgehend eine Lektion in Balance der Notwendigkeit echte freie Religionsausübung für alle sicherzustellen, während gleichzeitig die Sicherheit der Stätte aufrechterhalten wird. Im Verlauf der Jahre ist jedoch die Infrastruktur der Stätte immer stärker veraltet. Obwohl jedes Jahr mehr als eine Million Menschen den Ort besuchen, ist der Zugang zu den muslimischen wie den jüdischen Heiligtümern nur möglich, indem man mehrere steile Treppen hochsteigt.

Die Probleme sind der Aufmerksamkeit führender israelischer Politiker nicht entgangen. So vermerkte Verteidigungsminister Benny Gantz im Juli 2020: „Es ist nicht hinnehmbar, dass ein sowohl für Juden als auch Muslime so wichtiger Ort wie das Patriarchengrab für Behinderte nicht zugänglich ist.“

Die palästinensische Stadtverwaltung von Hebron lehnte es allerdings ab bei bedeutenden Veränderungen an der Stätte zu kooperieren. Deshalb erklärte sich Israel selbst für verantwortlich dafür die Stätte weiterzuentwickeln und Gantz genehmigte Pläne dort einen Aufzug zu bauen.

Im Kern geht es bei der Aufzug-Wirrwar nicht um den Aufzug selbst, sondern darum, ob Israel das Recht hat diese einseitige Veränderung vorzunehmen. Israelische Politiker und Vertreter der jüdischen Gemeinschaft in Hebron argumentieren, dass Zugang für alle Mitglieder der Öffentlichkeit zu schaffen, auch von Behinderten, nach Jahren palästinensischen Sträubens zur Zusammenarbeit lange überfällig ist.

Der israelische Aktivist Shai Glick sagte gegenüber HonestReporting, dass er den Prozess 2015 initiierte, als er merkte, dass es 96 Stufen an zwei Treppen auf der jüdischen Seite des Komplexes und 20 auf der muslimischen Seite gibt. Bei für Rollstuhlfahrer unzugänglichen jüdischen wie muslimischen Eingängen reichte er eine Planungsgenehmigung ein, nur um von der von der palästinensischen Stadtverwaltung Hebrons abgelehnt zu werden.

Derweil haben behinderte jüdische und muslimische Gottesdienstbesucher keine andere Wahl als sich von anderen die Treppen hochtragen zu lassen.

Behinderte jüdische und arabische Besucher müssen die Treppen hochgetragen werden.

„Zwei Völker, dasselbe Problem“, stellte Glick fest.

„Das Einvernehmen lautete, dass die Araber bauen würden, aber Israel würde das Projekt finanzieren“, sagte er. „Wir versuchten es Dutzende und Dutzende Male, wir hatten auch fast den Erfolg das Projekt in Gang zu bekommen, aber jedes Mal lehnten sie ab.“

Glick und andere sind schnell dabei herauszustellen, dass sowohl Israel als auch die palästinensische Autonomiebehörde die Konvention zu den Rechten von Personen mit Behinderungen unterschrieben haben, einen Menschenrechtsvertrag, der die Rechte und Würde von Menschen mit Behinderungen schützen soll; beide sind verpflichtet die Stätte für alle zugänglich zu machen oder zumindest nicht zu verhindern, dass sie zugänglich gemacht wird.

Angesichts des wiederholten Scheiterns die Palästinenser mit ins Boot zu holen und nicht bereit noch länger zu warten, genehmigte Israel die Pläne ohne palästinensische Beteiligung. Zu dem auf $1,4 Millionen Kosten geschätzten Projekt gehören ein Aufzug sowie ein Weg zwischen dem Eingang und einem angrenzenden Parkplatz. Eine Brücke, die den Aufzug und den Eingang verbindet, ist ebenfalls Teil des Plans.

Gegner des Projekts beharren darauf, dass Israel nicht die erforderliche Amtsbefugnis hat mit dem Bau zu beginnen und manche behaupten sogar, der Bau könnte die architektonische Integrität der Stätte schädigen – politisierte Behauptungen, die die um die gefährlich wackelige Mughrabi-Brücke auf den Tempelberg wiederholen.

Palästinensische Berichte stellen das Projekt krass falsch dar, beschreiben es als Versuch zu „judaisieren“, was oft fälschlich als einzigartige „historische muslimische Stätte“ beschrieben wird. In den letzten Wochen ist eine Welle palästinensischer Aussagen in sozialen Medien zum Thema aufgekommen, was die Spannungen weiter schürt. Das erfolgt vor dem Hintergrund bombastischer Äußerungen von Palästinenserführern, die die Pläne als „gleichbedeutend mit dem Entfachen eines Religionskriegs in der Region und der Welt“ und als „Kriegsverbrechen“ beschreiben.

Mit der jüngeren wie uralten Konfliktgeschichte in der Stadt glauben die israelischen Behörden, ihr Entscheidungsfindungsprozess sei gelassen und fair gewesen. Weil aber die palästinensische Desinformation zum Bau weiter verbreitet wird und es bereits Zusammenstöße zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gegeben hat, könnte es nur eine Frage der Zeit sein, bis palästinensische Wut wegen des Themas weit größere Flächenbrände verursacht.


[*] Ein Heckenschütze erschoss das Kind gezielt in seinem Kinderwagen [d. Übers.]

Warum ignorieren die Medien „andere“ Menschenrechtsprobleme der Palästinenser?

Rachel O’Donogue, HonestReporting, 11. August 2021

Die Nachrichten-Berichterstattung über die vermeintlichen schrecklichen Lebensbedingungen, die die Palästinenser in der Westbank und dem Gazastreifen ertragen müssen, ist nicht schwer zu finden. In der Folge des von der Hamas initiierten ausgewachsenen Konflikts mit Israel im Mai konzentrierten sich zahlreiche in hoch gehandelten Publikationen veröffentlichte Artikel auf die Nöte, denen die Gazaner ausgesetzt sind, die zufälligerweise unter einer Terrorherrschaft leben (siehe hier, hier und hier).

Wie leider nicht anders zu erwarten war, ignorierte ein Großteil der Berichterstattung die Rolle, die die Hamas sowohl bei der Schaffung als auch der Beibehaltung der elenden Zustände spielte, die die Einwohner des Strips durchmachen. In der Tat wäre der Gazastreifen in weit besserer Verfassung, würde die Hamas z.B. zustimmen Israel zwei israelische Bürger, die seit mehr als fünf Jahren als Geiseln gehalten werden, sowie die sterblichen Überreste zweier IDF-Soldaten zurückgeben. Denn dann wäre Jerusalem geneigt mehr Hilfe anzubieten und wäre weit flexibler, was Nachkriegs-Wiederaufbaubemühungen in der Enklave angeht.

Darüber hinaus möchten viele Medienorgane gerne die Tatsache begraben oder völlig ignorieren, dass zwar die meisten Gazaner in Armut leben, die Hamas aber den unehrenhaften Status einer der reichsten Terrororganisationen der Welt genießt. Dank der großzügigen Finanzierung durch den Iran streichen die Herrscher des Gazastreifens ungefähr $700 Millionen pro Jahr ein – eine stolze Summe, die es ihr erlaubt die Munition zu beschaffen, die sie gewohnheitsmäßig in stark bebauten zivilen Bereichen oder unter Schulen und  Krankenhäusern lagert, statt sie in zivile Infrastruktur oder Programme zur Verbesserung des Lebens der gewöhnlichen Leute zu investieren.

Eine Fülle Spaltenplatz wurde auch aktuell der Affäre Scheik Jarrah/Schimon HaTzaik gewidmet (siehe hier und  hier) – praktisch ein Eigentumsstreit, der sich um arabische Mieter dreht, die ihren Mietzahlungen nicht nachkommen wollen – der die Aufmerksamkeit der Welt einfing, weil er eine weitere Gelegenheit war Israel als Aggressor gegen wehrlose Palästinenser hinzustellen.

Letzte Woche ist Israel nach dem Ausbruch von Feindseligkeiten entlang seiner Nordgrenze zum Libanon einmal mehr in die internationalen Schlagzeilen geraten. Über von palästinensischen Terrorgruppen sowie zuletzt der Hisbollah beanspruchte Raketenangriffe sowie die Vergeltungs-Artillerie- und Luftangriffe der IDF wurde weithin berichtet.

Hisbollah schießt Raketen nach Israel, es droht eine riskante Eskalation.
Hisbollah, Israel beschießen sich in gefährlicher Nahost-Eskalation

Was aber in diesen Artikeln kaum eine Erwähnung wert war: Der Libanon steht derzeit infolge einer wirtschaftlichen und politischen Krise am Rande des völligen Zusammenbruchs. Darüber hinaus gibt es kaum einen Verweis auf die Rolle des iranischen Terrorstellverteters Hisbollah bei der Vertiefung der entstehenden Katastrophe, darunter die Ablehnung eines umfassenden Rettungsprogramms des Internationalen Währungsfonds.

Vielleicht am auffälligsten überhaupt ist das Fehlen jeglicher Artikel der Mainstream-Presse, die die Aufmerksamkeit auf die am schlimmsten von der Notlage betroffene Gruppe im Libanon lenkt – die dort lebenden Palästinenser.

Die Misere dieser 300.000 Personen starken Bevölkerung aus hauptsächlich „Flüchtlingen“ kann nicht untertrieben werden: Ihnen werden zahlreiche Berufsbereiche verwehrt, in vielen Fällen dürfen sie kein Land besitzen und ihnen wird der Zugang zu Bildung vorenthalten. Wohlfahrtsorganisationen haben festgestellt, dass ihre bereits schlimme Lage noch von der andauernden Krise des Landes verschlechtert wurde und heute viele nicht einmal genug zu essen haben.

Es sind jedoch keine Artikel zu diesem Thema in irgendeiner der Mainstream-Publikationen erschienen, die normalerweise jede wahrgenommene Ungerechtigkeit an Palästinensern so gerne herausstellen. Nach Angaben von HonestReportings eigenen Daten wurden palästinensische Flüchtlinge im Libanon von allen Nachrichtenseiten in den USA in den letzten 30 Tagen insgesamt nur 86-mal erwähnt. In demselben Zeitraum wurde über Palästinenser im Gazastreifen mehr als 5.000-mal geschrieben.

Genauso schweigen die sozialen Medien – besonders Promis, die so stolz auf sich sind, dass sie die Ungerechtigkeiten der Welt herausstellen – über die Verschlimmerung des Problems.

Ein typisches Beispiel: Das Supermodel Bella Hadid nutzte diese Woche ihre Instagram-Plattform und deren fast 50 Millionen Follower, um gleichzeitig ihr Cover-Fotoshooting für die Vogue anzukündigen und ein „freies Palästina“ zu fordern. Trotz der Tatsache, dass ihr Vater einst kurz als Flüchtling im Libanon war, bevor er in die USA auswanderte und ein Immobilien-Magnat wurde, hat sie sich mit diesem Thema noch nicht gesondert beschäftigt.

Gibt es irgendeine Vermutung, warum die Medien sich entscheiden dieses Palästinenser-Thema zu ignorieren, aber eine Vielzahl Artikel über die Einwohner des Gazastreifens abzuliefern?

Palästinensertum eröffnet neue Nazi-Front gegen Juden

Im Vereinten Königreich droht eine Strategie kultureller Manipulation und Einschüchterung die Politiker in Feindschaft gegen Israel zu drängen und gefährdet die Sicherheit der britischen Juden. Amerika ist in derselben Richtung unterwegs.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 18. Juni 2021

Der palästinensische Krieg gegen Israel ist nicht länger etwas, das der Westen als eine Querele in einem Land weit weg zwischen Menschen betrachten kann, von denen man nichts weiß.

Bei einer Kongress-Anhörung in Amerika setzte die Abgeordnete Ilhan Omar (Demokratin aus Minnesota), die eine lange Geschichte antisemitischer und israelfeindlicher Äußerungen hat, die Vereinigten Staaten und Israel mit der Hamas und den Taliban gleich, was das Begehen von „Verbrechen gegen die Menschheit“ angeht. Als 12 jüdische Demokraten sie des Fanatismus bezichtigten, wurden diese von ihr und ihren Verbündeten des Rassismus und der Islamphobie beschuldigt.

Jede Kritik an Muslimen löst solchen Verhöhnung durch sogenannte Progressive aus, von denen viele, wenn nicht alle, Israel ebenfalls mit Abneigung, wenn nicht Schlimmerem betrachten.

Ermutigt durch solche Straffreiheit gehen die Lügen und die Hetze weiter. Diese Woche verleumdete die Abgeordnete Rashida Tlaib (Demokratin aus Michigan) Israel, indem sie sagte, es „schätze palästinensisches Leben nicht“ und beschuldigte es fälschlich eines „Jahrzehnte andauernden Projekts der ethnischen Säuberung“.

Derweil erreichen, als direktes Ergebnis solcher Dämonisierung Israels und der damit verbundenen Judenhetze, die Angriffe auf amerikanische Juden Rekordniveau und die Demokratische Partei verliert rasch ihre moralische und politische Erdung, weil sie sich erlaubt hinter das Narrativ der palästinensischen Lügen gezogen zu werden.

Palästinensertum treibt Antisemitismus und Islamisierung auf noch schockierender Weise als in Großbritannien, wo Angriffe auf Juden auf noch höherem Niveau laufen.

Die meisten dieser Angriffe werden von Muslimen begangen. Diese sind zudem überproportional auf propalästinensischen Märschen vertreten, wo sie nach der Vernichtung Israels brüllen und auf Arabisch skandieren: „Khaybar ya yahud“ – ein drohender Bezug auf Mohammeds Abschlachtung der Juden von Khaybar im siebten Jahrhundert.

Antisemitismus und Palästinensertum nähren einander. Die britische Wochenzeitschrift Jewish Chronicle hat eine Tonaufzeichnung von Äußerungen erhalten, die am letzten Wochenende Mitglieder einer Auto-Kolonne von Bradford nach London kamen, um an einer propalästinensischen Demonstration teilzunehmen. Bei dieser Kundgebung, auf der Redner wiederholt behaupteten die Hamas sei eine legitime Widerstandstruppe, bezeichneten Plakate Israel als „Nazistaat“ und forderten: „Was ist antisemitisch daran zu sagen, dass alle Juden Gewalt und Imperialismus unterstützen?“

Auf dem Band bezeichneten muslimische Aktivisten Israels neuen Premierminister Naftali Bennett als „einen größeren Satan“ als Benjamin Netanyahu, behaupteten, die UNO werde von einem dubiosen Netzwerk manipuliert, das einseitig zu Israels Gunsten sei und bezeichneten Israelunterstützer als dajjals, mythologische Dämonen. Einen Monat früher fuhr ein Autokorso mit Palästinenserflaggen durch London und die Aktivisten brüllten: „Fickt die Juden! Vergewaltigt ihre Töchter!“

Dennoch helfen viele Labour-Politiker diese bösartige Hysterie und Hetze zu schüren. Während einer Diskussion über „Israel-Palästina“ am Montag forderte eine Labour-Abgeordnete einen Boykott Israels.

An Bennett gerichtet beschrieb die Abgeordnete für Bradford Naz Shah, die eine Geschichte judenfeindlicher Äußerungen hat, Israels Verständnis des Rechts auf Selbstverteidigung als „abartig“. Sie sagte, sollte noch etwas „palästinensisches Blut ungerechtfertigt vergossen“ werden, dann würde sie darauf drängen, dass Israel wegen Kriegsverbrechen beim Internationalen Strafgerichtshof vor Gericht gestellt wird.

Labour-Abgeordnete nehmen regelmäßig an Demonstrationen teil, bei denen die Marschierenden lautstark die Vernichtung Israels und das Töten von Juden fordern. Bei einer solchen Kundgebung in Bradford Anfang diesen Monats, bei der auch Shah auftrat, skandierten die Aktivisten auf Arabisch: „Allah, mache uns zum Teil der Mudschaheddin ihn Palästina“ und „Allah, nimm den Fluch der Juden von den Muslimen in Palästina“.

Palästinensertum schürt nicht nur judenfeindliche Hysterie und Angriffe, es schüchtert auch zunehmend die Briten ein, so dass sie in ihre Diktate einwilligen, die aller Fairness, Anstand und Vernunft zuwider laufen.

Nach der Gewalt in Israel und dem Gazastreifen im letzten Monat sammelten Schüler einer Highschool in Manchester Geld für Wohlfahrtsorganisationen, die den Palästinensern helfen. Es gab jedoch einen Aufschrei, als preisgegeben wurde, dass die Gelder ans Rote Kreuz gehen sollten, das israelischen und palästinensischen Opfern von Gewalt gleichermaßen hilft.

Ein Elternteil sagte: „Stellen Sie sich vor Terroristen zu finanzieren, die Babys, Kinder und alte unschuldige Leute töten. Die IDF tut genau das.“ Ein anderes Elternteil namens Tom Price sagte: „Eine atomare Supermacht, die ein indigenes Volk unterjocht und ermordet und tagtäglich mit dem Bruch des Völkerrechts davonkommt, braucht kein Geld.“

Der Schulleiter entschuldigte sich „vorbehaltlos“ dafür, ungewollt „einige Mitglieder unserer erweiterten Gemeinschaft beleidigt zu haben“ – groteskerweise einfach dafür, neben Hilfe für die Palästinenser auch für Israelis zu unterstützen – und dankte „Leitern unserer örtlichen Moschee, unseren Regierenden und der weiteren Gemeinde, die Unterstützung und Rat anboten“.

Noch stärker die Augen öffnend ist, wie die Sache der Palästinenser zu einem wichtigen Thema der anstehenden Ergänzungswahl zum Parlament für den Sitz von Batley und Spen in Yorkshire geworden ist.

Grund dafür ist der beträchtliche Anteil der muslimischen Wähler des Wahlkreises, die vom dämagogischen George Galloway, einem boshaft propalästinensischen Extremisten, aufgestachelt wurde; Galloway war vor fast zwei Jahrzehnten aus der Labour Party geworfen worden und steht mit einem antizionistischen Wahlprogramm zur Wahl, das zu Feindschaft für Israel und Hysterie wegen „Islamophobie“ aufpeitscht.

Damit schleicht sich ein Auslandsthema, in das Großbritannien nicht einmal involviert ist, ins Zentrum britischer Politik und Kultur, womit es beide mit seiner Agenda obsessiven Eifers gegen Israel und das jüdische Volk verdirbt.

Das Palästinensertum treibt den Antisemitismus hoch und eröffnet damit eine posthume Nazi-Front gegen die Juden.

Sollte das befremdlich und monströs erscheinen: Ja, das ist es. Doch die Beweise legen nahe, dass es trotzdem eine nur allzu realistische Beschreibung dessen ist, was derzeit vor sich geht.

Als Hitler besiegt war, schien der Krieg gegen das jüdische Volk vorbei, aber das war er nicht. Der westliche Antisemitismus ging nur in den Untergrund und wartete darauf, als natürliche Ordnung der Dinge wieder losgelassen zu werden.

Und in einem anderen Teil der Welt sollte der Krieg gegen die Juden in eine neue Phase eintreten. Unter dem Großmufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, waren die Araber des britischen Mandats Palästina zu Hitlers Legion im Nahen Osten geworden. Mit der Verschmelzung von Nationalsozialismus und islamischem Fundamentalismus stachelte al-Husseini die palästinensisch-arabischen Massen mit der Lüge zu mörderischen Pogromen auf, die Juden stünden kurz davor die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören.

Dieselbe Rhetorik strömt heute von der palästinensischen Autonomiebehörde aus und animierte zur jüngsten Terrorwelle der Palästinenser und israelischen Araber. Die PA, angeführt vom Holocaust-Leugner Mahmud Abbas, der nach eigenen Angaben al-Husseini als Helden verehrt, pumpt Woche für Woche nazihaften Antisemitismus in die Welt, womit sein Volk zu mörderischem Hass auf die Juden gehirngewaschen wird.

Darüber hinaus gründen sowohl die palästinensische Sache wie auch die palästinensische „Identität“ auf dem versuchten Diebstahl und Aneignung der historischen Heimat und Geschichte der Juden – dem indigenen Volk des Landes Israel.

Es ist also nicht nur so, dass die Dämonisierung und Delegitimierung Israels fundamental judenfeindlich sind. Was nicht richtig verstanden wird, ist, dass Palästinensertum Antisemitismus ist. Westliche Liberale, die die Sache der Palästinenser unterstützen, hängen einer zutiefst judenfeindlichen Agenda an, um nicht nur das Land des jüdischen Volks zu stehlen, sondern um ihre Geschichte und damit seine Identität auszulöschen.

Weit verhängnisvoller ist, dass dies auch das leidenschaftlich behauptete Narrativ für Millionen Muslime ist, die sich in Großbritannien und anderen westlichen Ländern niedergelassen haben.

Während sie sich stärker assimilieren und ihre Kinder in die Berufe und das politische Leben eintreten – an sich eine willkommene Entwicklung, was soziale Akzeptanz angeht – säen sie leider dieses vergiftete Narrativ überall in die britische Gesellschaft.

Eine tödliche Besessenheit, die sich einst auf die extreme Linke beschränkt war, gewinnt heute durch die Zahl britischer Muslime, die öffentlich an Einfluss gewinnen, kulturell enorm an Boden (mit der großen Ausnahme der wenigen britischen Muslime, die sich mutig und öffentlich gegen Judenhass stellen). Jedoch wird jeder, der es wagt darauf hinzuweisen, als rassistisch und islamophob denunziert.

Diese Strategie kultureller Manipulation und Einschüchterung droht britische Politiker in Feindschaft gegenüber Israel zu drücken. Das gefährdet aktiv die Sicherheit der britischen Juden und es untergräbt die Unversehrtheit und Werte Großbritanniens, da seine kulturellen Leiter zunehmend vor ihren Diktaten den Kotau machen – durch Ignoranz, Ideologie oder Angst. Amerika ist in derselben Richtung unterwegs.

Beim Palästinensertum geht es nicht länger nur um den Nahen Osten. Er sorgt für kulturelle Beschleuniger sowohl hinter dem Antisemitismus als auch der Islamisierung im Westen.

Warum ignorieren die Medien erneute palästinensische Rufe zu den Waffen gegen Israel?

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 6. Juni 2021

Trotz der aktuellen Waffenstillstandsvereinbarung zwischen den Terrororganisationen im Gazastreifen und Israel setzen Hamas und Fatah ihre Hetze fort die Palästinenser sollen die Waffen gegen den jüdischen Staat aufnehmen. Diese Aufrufe zur Gewalt schüren die Flammen des Konflikts in der Region.

Am 31. Mai drang ein Terrorist aus dem Gazastreifen nach Israel ein. Einmal auf israelischen Territorium, stach er auf einen Wachmann ein. Am selben Tag löste ein aus dem Gazastreifen gestarteter Brandballon ein Feuer aus. Nur Tage später forderte die Hamas zu einem „Tag des Zorns“ auf. Palästinenser in der Westbank folgen dem Aufruf am Freitag, an mehreren Orten gab es gewalttätige Zusammenstöße.

Dennoch erhalten diese beunruhigenden Entwicklungen reichlich wenig Berichterstattung seitens der Mainstream-Medien. Stattdessen legen die weltweit führenden Nachrichtenorgane den Schwerpunkt weiter auf Israel, es müssen die Waffenruhe mit den Terrorgruppen einhalten, die für die Vernichtung des jüdischen Staates eintreten. Derweil werden palästinensische Provokationen, die darauf abzielen die Spannungen zu verschärfen und zu Gewalt aufzustacheln, schlichtweg ignoriert.

Die palästinensische Propagandasicht auf Juden, die gegen gewalttätige Angriffe durch Araber protestieren

David Lange, Israellycool, 19. April 2021

Das Palestinian Information Center berichtet über Zusammenstöße in Jaffa:

Gewalttätige Zusammenstöße am gestrigen Abend in der arabischen Stadt Jaffa in den 1948 besetzten Gebieten (Israel) zwischen palästinensischen Einwohnern und Polizeikräften nachdem extremistische jüdische Bürger einen Marsch durch die Straßen inszenierten.

Mehrere palästinensische junge Männer wurden während der Ereignisse Berichten zufolge verhaftet oder verletzt.

Israelische Kräfte griffen zudem Scheik Ahmed Abu Ajwa, den Imam der Hasan Beik-Moschee in Jaffa an.

Örtliche Quellen sagte, palästinensische junge Männer reagierten während der Ereignisse mit dem Werfen von Steinen und dem Zünden von Böllern gegen Polizeikräfte.

Die Zusammenstöße begannen, nachdem jüdische Siedler einen provokativen Marsch in den Straßen Jaffas inszenierten.

Die Stadt Jaffa ist fortlaufenden Verjudungsversuchen ausgesetzt, während israelische Firmen und jüdische Gruppen immer danach streben palästinensische Grundstücke und Stätten zu übernehmen.

Und was löste diesen „provokativen Marsch“ aus?

Die Vorfälle folgen einem Angriff auf den Oberrabbiner in Jaffa, der ein Grundstück kaufen wollte und von arabischen Tätern zu Boden getreten wurde; der Vorfall wird von Yamina-Führer Naftali Bennett als „antisemitisches Hassverbrechen“ beschrieben.

Mehr zu dem Angriff:

Ein Rabbiner wurde am Sonntag in Jaffa gewalttätig angegriffen, ein offensichtliches Hassverbrechen, als er ein Apartment kaufen wollte, um dort seine Jeschiwa unterzubringen.

Zwei Männer in ihren Dreißigern wurde wegen der Prügel gegen Rabbi Eliyahu Mali festgenommen, der die Jesichwa Schirat Mosche Hesder in der an Tel Aviv grenzenden gemischt jüdisch-arabischen Stadt betreibt.

Kanal 12 berichtete, dass Mali und sein Kollege in das Gebäude in Jaffa gingen, um die Immobilie anzusehen. Die zwei wurden von arabischen Einwohnern der Gegend umzingelt, die anfingen auf sie einzubrüllen und ihnen befahlen zu verschwinden. Als sie das ablehnten und begannen den Vorfall zu filmen, fingen die Verdächtigen an auf Mali und seinen Kollegen einzuprügeln.

Das ist nur einer in einer ganzen Reihe gewalttätiger Vorfälle, die Araber in den letzten  Tagen gegen religiöse Juden richteten.

Mit anderen Worten: Das Palestinian Information Center (und natürlich weitere Propagandisten) betrachten in Israel lebende Araber als „Palästinenser“, alle israelischen Juden sind „Extremisten“ und „Siedler“ und gegen nicht provozierte Gewalt an wehrlosen Juden zu protestieren als „provokativ“.

Verdammt, die betrachten schon unsere bloße Existenz als provokativ.