Wo endet „propalästinensisch“ … und wo beginnt „antiisraelisch“?

(Foto: Mehr News)

David Gerstman, The Tower, 15. Juni 2018

2013 berichtete Associated Press in einer Nachrichtenmeldung zu Irans jährlichem Marsch zum Qud-Tag, dass der neu gewählte Präsident Hassan Rouhani sagte auf der Veranstaltung sagte, Israel sei eine „alte Wunde“ , die entfernt werden müsse.

AP lieferte später etwas Kontext zu diesen Bemerkungen. „Rouhani sprach auf einer jährlichen propalästinensischen Kundgebung zum ‚al-Quds-Tag‘ – dem arabischen Wort für Jerusalem – und obwohl seine Äußerungen im Widerspruch zu seinen Bemühungen positiver öffentlicher Kontakte zum Westen zu stehen schienen, sollten sie auch im Kontext der iranischen Innenpolitik gesehen werden, wo die Mäßigung der antiisraelischen Haltung des Establishments keine Option darstellt.“

Trotz der Bemühungen von AP den Extremismus der Kommentare Rouhanis herunterzuspielen – dass er keine Wahl habe außer seine Feindschaft dem jüdischen Staat gegenüber Ausdruck zu geben – berichtete die Agentur auch: „In der Hauptstadt Teheran gingen Zehntausende auf die Straße und skaniderten ‚Nieder mit Amerika‘ und ‚Tod Israel‘.“

In einem Artikel über das letzte Woche abgesagte Fußballfreundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien berichtete die Washington Post: „Die BDS-Bewegung hat z um Ziel Israel zu zwingen in seiner Politik gegenüber den Palästinensern das Völkerrecht zu befolgen, indem vom Kauf israelischer Waren abgeschreckt wird, Druck auf internationale Firmen ausgeübt wird Geschäfte in Israel zu machen und Promis zu drängen das Land nicht zu besuchen oder dort aufzutreten.“

Omar Barghouti, einer der Gründer der Kampagne Boykott, Deinvestitionen und Sanktionen (BDS), ist zum Ziel seiner Bewegung eindeutig gewesen. Er hat gesagt: „Ein jüdischer Staat in Palästina, in welcher Form auch immer, kann dem Grundrecht der einheimischen palästinensischen Bevölkerung nicht zuwider laufen und ein System der Rassendiskriminierung verewigen, das kategorisch bekämpft werden sollte… Wir sind definitiv, absolut bestimmt gegen einen jüdischen Staat auf jedem Teil Palästinas. Kein Palästinenser, rationaler Palästinenser, kein Ausverkauf betreibender Palästinenser wird jemals einen jüdischen Staat in Palästina akzeptieren.“

Barghouti ist unter den Verfechter der BDS, die ein Ende des modernen Staats Israel fordern, auch nicht allein.

Wäre das iranische Regime strikt propalästinensisch, würden die Marschierenden skandieren: „Zwei Staaten für zwei Völker“, nicht „Tod Israel“. Würde BDS Frieden auf Grundlage einer Zweistaatenlösung unterstützen, dann redete Barghouti von „zwei Staaten, die Seite an Seite in Frieden und Sicherheit leben“, nicht davon einen jüdischen Staat niemals zu akzeptieren.

Das iranische Regime propalästinensisch zu nennen oder zu schreiben, die BDS-Kampagne sei daran interessiert Israel dazu zu bringen das Völkerreicht einzuhalten, klingt zwar harmlos oder sogar lobenswert, ist aber höchst irreführend. Weder der Iran noch die BDS-Bewegung erkennen die Legitimität des jüdischen Staates an, obwohl sie unterschiedliche Wege zur Erreichung des Ziels ausgearbeitet haben. Beide müssen daher richtigerweise als „antiisraelisch“ eingestuft werden.

Umschreibungen zu verwenden, um die antiisraelischen Charakter des Iran oder der BDS-Bewegung zu verschleiern, nahm eine Anfang des Monats eine bedeutende Wende, als Amin Rosen und Liel Leibovitz berichteten, dass die führenden BDS-Organisation in den Vereinigten Staaten eine Internetseite eingerichtet hatte, die steuerfreie Spenden für eine Palästinensergruppe ermöglicht, der die Hamas und andere Terrororganisationen angehören. Während Rosen und Leibovitz feststellten, dass es keine Möglichkeit gibt zu zeigen, dass irgendwelche Spenden über die US Campaign for Palestinian Rights an die Terrorgruppen geflossen sind, ist die Kampagne „verantwortlich dafür sicherzustellen, dass das Geld nicht an Terrororganisationen geht“. Es gibt keinen Hinweis, dass die US Campaign irgendwelche Sicherungsmaßnahmen getroffen hat um das zu verhindern.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass BDS mit Terrorgruppen verbunden ist.

Jonathan Schanzer, ehemaliger Abteilungsleiter im Finanzamt und derzeit Senior Vice President  der Foundation of Democracies, sagte im April 2016 vor dem Kongress aus und sagte, die Führung von „drei Organisationen, die gekennzeichnet oder geschlossen wurden oder zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen wurden, weil sie die Terrororganisation Hamas unterstützten … scheint dazu geführt zu haben, dass die Führungspositionen innerhalb der amerikanischen BDS-Bewegung Wechsel erfuhren.“

Die Beispiele Iran und BDS zeigen: Wenn eine Person oder Organisation behauptet propalästinensisch zu sein, muss gefragt werden, ob das wirklich ihr definierendes Charakteristikum ist oder ob ihre erklärte Sorge um die Palästinenser ihre Gegnerschaft zu Israel kaschiert.

In seiner Botschaft zum Quds-Tag 2009 machte der iranische Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei diese Gleichwertigkeit deutlich: „Diejenigen, die Widerstand leisten und unschuldig in den besetzten palästinensischen Ländern leiden, sind die einzigen, die Hoffnung auf Freiheit für Palästina und die Auslöschung des usurpierenden zionistischen Regimes bieten.“

Die dokumentierten Verbindungen der BDS-Bewegung zu Terrorgruppen zeigt, dass viele, die antiisraelisch sind, keinerlei Linien ziehen, wenn es um die Mittel geht, mit denen sie ihr Ziel zu erreichen suchen Israels Existenz zu beenden.

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Die Lügenmedien hören nie auf zu Israel zu lügen

Alles, was die Medien tun, ist dieselben Lügen über den jüdischen Staat zu recyceln.

Daniel Greenfield, FrontPage Mag, 21. Mai 2018

Es gibt keine neuen Lügen. Nur alte Lügen, von denen die Medien hoffen, dass alle sie vergessen haben.

Im Frühjahr 2002 hatten muslimische Terroristen ganz besondere Pläne für Pessah. In Israel sprengte ein Selbstmordbomber ein Pessah-Seder im Park Hotel; er tötete 30 Menschen und verletzte 140 weitere. Viele der Toten waren über siebzig, über achtzig Jahre alt. Einige waren Holocaust-Überlebende. Das älteste Todesopfer war eine 90-jährige Frau. Vier Tage später traf ein weiterer Selbstmordbomber ein Restauran und tötete 15 Menschen, verletzte weitere 40. Bei beiden Anschlägen starben ganze Familien. Zwei wurden komplett ausgelöscht.

Dies waren zwei der vier Terroranschläge, die israelische Cafés und Restaurants allein in diesem Monat trafen.

Israel schlug mit der Operation Verteidigungsschild zurück. Eines seiner Ziele war Jenin, ein Lager, das die Terroristen hinter einigen anderen tödlichen Anschlägen als Basis benutzt hatten. Israel warnte die Zivilbevölkerung, sie solle es verlassen und dann begannen seine Soldaten das gefährliche Geschäft ein Territorium zu räumen, das von islamischen Terroristen stark vermint und mit tödlichen Fallen versehen worden war.

Die Kämpfe waren hart und blutig. Israel verlor 23 Soldaten; auf der anderen Seite gab es 52 Tote. Nur 14 davon waren Zivilisten. Der Rest waren Terroristen. Natürlich ist das nicht die Geschichte, die die Medien erzählten.

Stattdessen behaupteten die Medien, es habe in Jenin ein „Massaker“ gegeben, eine „Gräueltat“ und einen „Völkermord“. Sie behaupteten, Israel habe 500 Palästinenser getötet und mit Bulldozern Leichen in Massengräbern vergraben. Die Lüge zerfiel irgendwann. Bis zum Sommer war sogar die UNO zu dem Schluss gekommen, dass es kein Massaker gab.

Aber da spielte das nicht mehr wirklich eine Rolle.

Die meisten Leute erinnern sich an die schrecklichen Medienvorwürfe israelischer Gräueltaten, nicht die Berichte, die sie sorgsam wiederlegen. Die Ritualmordlügen, die die Israelis als Kindermörder darstellen, als Mörder von Behinderten und Alten, haben ihren Job erledigt. Die Medien zogen weiter, die Lügen haben ihre Arbeit gemacht und der Fake News-Kreislauf ging weiter.

Das „Massaker von Jenin“ bestand aus 38 Bewaffneten Männern und 14 Zivilisten. Die Zahl der Opfer in jüngsten Hamas-Gewalt im Gazastreifen betrug 60 Tote; 50 davon waren Hamas-Mitglieder und drei weitere waren vom Palästinensischen Jihad.

Die Zahlen sind so ähnlich, wie dasselbe immer und immer wieder geschieht.

Diesen März drängelten sich zehntausende Hamas-Anhänger an der Gaza-Grenze (klingt das bekannt?). Die Rowdys warfen Felsbrocken und Brandbomben, während die Terroristen sie als Deckung nutzten, um auf israelische Soldaten zu schießen.

10 der 15 Toten waren Mitglieder von Terrorgruppen.

Aber das hielt all die üblichen Verdächtigen nicht davon ab Israel zu verurteilen und zu der Zahl der Todesopfer zu lügen.

Dasselbe ist geschieht seit Jahrzehnten. Islamische Terroristen greifen Israel an. Israel wehrt sich. Die Terroristen und ihre Verbündeten geben eine wild aufgeblasene Zahl von Toten aus. Die Medien wiederholen unkritisch die Propaganda und beschuldigen Israel Massaker zu verüben. Die Behauptungen werden mit falschen Fotos und Videos ausgepolstert.

Die Lügen zerfallen innerhalb von Tagen. Nach zwei Monaten gestehen sogar Menschenrechtsgruppen die Wahrheit ein. Es stellt sich heraus, dass die Zivilisten Terroristen sind und Terrorgruppen sie in protzigen Beerdigungen beisetzen.

Aber das spielt keine Rolle, denn dasselbe geschieht immer und immer wieder. Und noch einmal.

Wenn das überhaupt geht, sind die Medien nur noch viel schlimmer geworden. Nach Jenin schafften es ein paar kritische Texte in die Medien, die analysierten, warum der Mythos eines Massakers sich festsetzen konnte. Zählen Sie nicht darauf, dass sich das wiederholen wird. Die Medien lügen nicht einfach zu ein paar Dingen. Sie logen über alles. Und sie wissen, dass sie logen.

Jeder Korrespondent und jeder Redakteur, der am Puls der Region arbeitet, weiß, dass die Angriffe im Gazastreifen lange vor der Eröffnung der Botschaft im Gang waren. Die Entscheidung die Botschaftseröffnung und die Gewalt miteinander zu verknüpfen war ein gewolltes Narrativ, das auf einer Lüge basiert. Die Medien brachten es, weil es Trump, Jared und Ivanka Schaden zufügen konnte. Und weil es den Reportern erlaubte den Redaktionen eine Story über weitere Kämpfe im Gazastreifen zu verkaufen, die ohne den Blickwinkel auf die Botschaft weit weniger wahrscheinlich gewesen wäre die Besessenheit der Medien mit Muller in den Hintergrund zu drängen.

Viele Medienberichte vermieden es die Hamas zu erwähnen. Sogar diejenigen, die versuchten die Proteste als von der islamischen Terrorgruppe unabhängig darzustellen, obwohl es die Hamas war, die sie organisiert hatte.

Die Hamas täuschte die Medien nicht. Die Gruppe der Muslimbruderschaft ist in der Lage manipulativ zu sein, aber sie ist auch begierig darauf den Verdienst für Gewalt einzuheimsen. Hamas-Mitgründer Mahmud Al-Zahar beeilte sich auf Al-Jazira zu prahlen: „Das ist kein friedlicher Widerstand.“

„Wenn wir von ‚friedlichem Widerstand‘ reden, täuschen wir die Öffentlichkeit“, erklärte der Terrorboss.

Hamasführer Yahya Sinwar, der die Angriffe organisiert hatte, sagte gegenüber Al-Jazira: „Als wir entschieden diese Märsche zu beginnen, beschlossen wir aus dem, was uns am liebsten ist – die Körper unserer Frauen und Kinder – in einen Damm zu machen.“

Al-Zahars und Sinwars Eile auf Al-Jazira zu erscheinen war kein Zufall. Das Terrormedien-Netzwer, ist ein Zweig von Qatar. Das qatarische Regime ist ein wichtiger Sponsor der Muslimbruderschaft und der Hamas. Die zwei Terror-Hauptpersonen beeilten sich auf einem Propagandakanal zu erscheinen, der ihrem Boss gehört, um sich hervorzutun und für weitere finanzielle und politische Unterstützung seitens Qatars für ihre Terrororganisation zu werben.

Doch während die amerikanischen Medien normalerweise Al-Jazira erlauben ihnen zu erzählen, wie über den Nahen Osten Bericht erstattet werden soll, sie qatarische Propaganda über den Iran, Israel, Libyen und die Vereinigten Arabischen Emirate unkritisch wiederholen, so zeigen sie wenig Interesse an Berichterstattung über die Äußerungen von Hamasführern über ihre Taktiken und Agenda in Sendungen auf Al-Jazira.

Als ein Hamas-Offizieller im Fernsehen verkündet, dass 50 der 62 Toten Mitglieder seiner Terrorgruppe waren, blieb die Preisgabe in den Medien weithin unberichtet, während sie sich in den sozialen Medien wie ein Virus verbreitete. Einige Medienschaffende versuchten das ungewollte Eingeständnis so zu drehen, dass es keine Rolle spielt, ob sie der Hamas angehörten, wenn sie unbewaffnet waren. Aber wenn sie unbewaffnet waren, wie schaffte es Israel bei den Toten einen 85-prozentigen Anteil an Mitgliedern der Terrorgruppe unter 50.000 Randalierern zu erzielen? Entweder bestand die Menge zu 85% aus Terroristen oder die israelischen Streitkräfte zielten und schossen sehr sorgfältig, mit Zurückhaltung, nur auf Terroristen, die ein Bedrohung darstellten.

„Aber mit den Bildern mit Gewehren bewaffneter Scharfschützen, die gegen scheinbar unbewaffnete Demonstranten vorgingen und rund um die Welt ausgestrahlt wurden, dürften die Bemerkungen der Hamas wenig dazu beitragen Israels Gegner zu überzeugen“, drehte ein AP-Bericht das Eingeständnis um. Was AP wirklich sagte, ist, dass das von seiner eigenen PRopagandamschine geschaffene falsche Bild überzeugender ist als Eingeständnisse von Hamasführern über die Gewalt.

Das ist kein Fall, dass die Hamas die Medien täuschen. Die Meiden nutzen die Hamas um die Öffentlichkeit betrügen. Und wenn Hamas-Führer unangenehme Wahrheiten erzählen, versuchen die Medien ihr Narrativ vor ihren Eingeständnisse zu schützen.

Da diese jüngste Lüge auseinanderfällt werden die Medien zur nächsten weitergehen. Und die danach.

Die eine Wahrheit unter all den Lügen ist die, dass die Medien niemals aufhören werden über Israel zu lügen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27. Mai – 2. Juni 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 27.05.2018:

Der Palästinensische Islamische Jihad schimpft wegen des israelischen Angriffs mit 3 toten Terroristen: Die IDF habe alle roten Linien überschritten, sie würden das nicht ohne angemessene Antwort lassen. (Merke: Terroristen dürfen bomben, Israel muss sich das gefallen lassen ohne zu antworten.)

Die Bauern am Gazastreifen haben angekündigt beim ICC in Den Haag Klage gegen Hamasführer einzureichen. Diese sollen wegen des Drachen-Feuerterrors angeklagt werden.

Die Zivilverwaltung hat angekündigt 20 illegale arabische Gebäude im Jordantal in Samaria abzureißen. Die Gebäude stehen derzeit alle leer.

Fatah-Propaganda: Die Israelis sind schlimmer als Nazis, wollen die arabische Welt vernichten.

Von der Hamas kommt die Nachricht, dass sie kommende Woche (Dienstag) versuchen will die Seeblockade von innen heraus zu durchbrechen.

Montag, 28.05.2018:

Nicht nur Kinder und Jugendliche der PA haben Sportturniere, die nach Terroristen benannt sind. In Qualqilya wurde jetzt das „Märtyrer Abd Al-Jaber Al-Qader Khaled-Volleyballturnier für Lehrer“ veranstaltet. Der Fatah-Terrorist und Namensgeber wurde 2002 bei einem versuchten Massenmord an Soldaten erschossen.

Eine mit Sprengstoff versehene Drohne der Hamas drang letzte Woche nach Israel ein und sollte offensichtlich viele Opfer verursachen. Der Sprengmechanismus versagt allerdings.

Kindergartenfeier im Gazastreifen: Kinder üben und führen vor, wie sie einen orthodoxen Juden entführen und töten. (Video)

Bei Beer Sheva wurden 3 Beduinen festgenommen, die im Verdacht stehen gestern einem Soldaten die Waffe entwendet zu haben. Die Waffe wurde sichergestellt.

Dienstag, 29.05.2018:

Der Islamische Jihad soll am Montag beschlossen haben gegen Israel „zurückzuschlagen“, nachdem die Terrorgruppe 3 Terroristen durch israelischen Beschuss verloren hatte. Ein Sprecher der Terroristen bezeichnete das heutige Feuer gegen Israel als „willkommene Widerstands-Reaktion“.

Hamas und Islamischer Jihad reklamierten beide die Verantwortung für den heutigen Terrorbeschuss für sich.

Heute hat in Gaza ein Blockadebrecher abgelegt haben. Von den Teilnehmern wird jetzt behauptet, sie hätten eine Reihe Verletzter an Bord – was sonst aber nirgendwo gesagt wurde. Bilder der Abfahrt zeigen allerdings vor allem Hamas-Terroristen an Bord.

Die PA drängt auf internationales Eingreifen gegen die „israelische Aggression“ im Gazastreifen. (Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Terroristen schießen den ganzen Tag über auf Israel, aber Israel soll der Aggressor sein!)

Mittwoch soll der Schulbetrieb im Umfeld des Gazastreifens normal laufen.

Mittwoch, 30.05.2018:

Eine Aufstellung der von Dienstag auf Mittwoch erfolgten Zielorte des Terrorbeschusses aus dem Gazastreifen (mit Detailliste):

Bilanz am Morgen: Mehr als 100 Flugkörper wurden aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen. Die IDF beschoss 65 Ziele im Gazastreifen; dazu gehörten Lagerhäuser für Drohnen, Waffenfertigungsanlagen (für Raketen und Waffen), Trainingslager, Marinewaffen und Luftabwehrinstallationen.

Am späten Dienstagabend gab der PIJ bekannt, man werde die Ruhe im Gazastreifen wiederherstellen, wenn Israel Ruhe gibt.

Im Juni wird im Teddy-Stadion in Jerusalem ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien stattfinden. Die Tickets waren innerhalb von 20 Minuten ausverkauft. Die Terroristen sind natürlich beleidigt (nachdem ihre BDS-Kohorten es nicht schafften das Spiel zu verhindern): Das Spiel sei ein Angriff auf die Recht des palästinensischen Volks, behaupten sie. Das Spiel breche das Gesetz und verleihe der Unterdrückung des palästinensischen Volks  internationale Legitimität. (Klar, „West“-Jerusalem ist auch besetzt, nicht wahr?)

Die Polizei gibt an, dass bisher in diesem Jahr 21 IDF-Schusswaffen gestohlen wurden, 11 alleine im April.

Die Israel Electric Company hat die Stromversorgung des südlichen Gazastreifens wieder hergestellt, die gestern durch Feuer der Terroristen unterbrochen worden war.

Die Hamas hat ein Video ihrer Raketenschüsse auf Israel veröffentlicht.

Der arabische Knessetabgeordnete Zahalka giftete, die IDF-Schläge im Gazastreifen seien Teil der „fortgesetzten israelischen Aggression“.

Die Hisbollah gab eine Botschaft aus, mit der sie die Terrorgruppen im Gazastreifen gegen die „zionistischen Angriffe“ unterstützt. Darüber hinaus wurde über den „Widerstand“ der „Palästinenser“ geschwafelt.

Freitag, 01.06.2018:

Die Polizei in Jerusalem hat Personal und Präsenz vor Ort verstärkt, um für einen friedlichen Verlauf der Freitagsgebete zu sorgen.

Die PA droht damit alle Verbindungen zu Israel zu kappen, sollte der jüdische Staat die Blockade des Gazastreifens aufheben.  (Es könnte aber sein, dass das lediglich Hamas-Propaganda ist.)

Die Hamas behauptet jetzt tatsächlich die Israelis hätten um einen Waffenstillstand gebeten.

Die Hamas hat angekündigt, dass die Krawalle am Dienstag intensiviert werden sollen.

Etwa 200 Personen demonstrierten in Haifa in Solidarität mit den Terroristen im Gazastreifen. Sie schwenkten Palästinenserflaggen.

Samstag, 02.06.2018:

Gestern sollen Soldaten eine arabische Sanitäterin im Gazastreifen erschossen haben. Das Militär untersucht den Fall. Bei dem Vorfall hatten Terroristen den Zaun und Soldaten mit Gewehrfeuer und Granaten angegriffen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. Mai 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 06.05.2018:

Der gestern zerstörte Terrortunnel war der neunte, den die IDF in den letzten Monaten zerstörte. 4 davon wurden innerhalb des Gazastreifens zerstört, 5 auf israelische Seite:

Die Hamas-Führer hatten gerade erst geschworen auf den Grenzzaun zu marschieren und sich dort gegebenenfalls von Soldaten erschießen zu lassen – und jetzt ist Ismail Haniyeh erstmal schnell Richtung Kairo entfleucht.

Heute war eine Rekordzahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg, insgesamt 2.048 (1.626 am Vormittag, 458 nachmittags).

Zum anstehenden „Nakba“-Tag und den dazu angekündigten massiven Störungen am Gaza-Zaun hat die IDF ihre Vorbereitungen abgeschlossen; dazu wurden die Einsatzkräfte stark aufgestockt. Auch die Feuerbekämpfungskapazitäten wurden massiv verstärkt.
Der Luftraum um den Gazastreifen wurde gesperrt. Kommerzielle Flüge dürfen nicht näher als 6km an den Gazastreifen kommen, Landwirtschaftsflugzeuge nicht näher als 1,5 km.
Die Soldaten sind angewiesen bei Bedrohung ihrer selbst oder anderer zu schießen um zu töten.

Die IDF warnt die Gaza-Araber davor dem Grenzzaun zu nahe zu kommen. Sie sollen sich nicht von der Hamas verheizen lassen.

Die Hamas hat Beobachtungsposten nahe des Grenzzauns im Bereich der Krawallorte abgebaut. Die IDF geht davon aus, dass damit Hindernisse für Randale aus dem Weg geräumt werden sollten.

Die Regierung stellt 445 Millionen Schekel für die Bildungsförderung in „Ost“-Jerusalem zur Verfügung.

Die Hamas behauptet Israel würde um ein Ende der Proteste am Zaun betteln und im Gegenzug Erleichterungen in der Blockade anbieten. Das Angebot sei abgelehnt worden, weil es zu unspezifisch gewesen sei.

Das Verteidigungsministerium wird mehr als 6,5 Millionen Schekel in die Renovierung und Aufwertung der Luftschutzbunker in Kiryat Schmona investieren.

Die Terroristen im Gazastreifen drohten den Juden in Israel, der 13. Mai sei ihre letzte Chance „in eure Herkunftsländer zurückzukehren“. Die IDF könne sie nicht beschützen.

Montag, 14.05.2018:

Eine Umfrage ergab, dass nur etwa die Hälfte der Araber den Umzug der US-Botschaft gefährlich sei.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat ein Video veröffentlicht, in dem dargestellt wurde, wie die Terroristen Häuser in jüdischen Orten wie Beitar Illit, Ariel und anderen mit Panzerfäusten gesprengt werden.

Die UNRWA hatte heute ihre Schulen und Büros geschlossen, damit die Schüler und das Personal beim Angriff auf Israel mitmachen können. (Auch Geschäfte und private Institutionen haben geschlossen.)

Die Hamas drohte den Juden im Umfeld des Gazastreifens in einem Video: Sie sollten ihre Häuser verlassen, bevor es zu spät ist, sonst würden sie ermordet.

MK Ahmed Tibi tönte, dass „Palästina siegen wird“ (unter Bezugnahme auf die Terroraktivitäten am Gaza-Zaun).

Die Hamas bietet nach Angaben der IDF Familien $100 für die Teilnahme an den Krawallen am Zaun.

Hassan Nasrallah meldete sich zu Wort: Er drohte mit Angriffen „im Herzen Israels“, wenn Israel nochmals in Syrien angreift.

Mahmud Abbas bezeichnete die US-Botschaft als „Siedlung“.

Das Israelisch-arabische Beobachtungskomitee zu Gaza wollte sich am Abend treffen, um für morgen und Freitag einen „Tag des Zorns“ auszurufen.

Die Hamas fordert eine „Intifada in Gaza und der Westbank“.

Die PA-Führung will ein Verfahren beim Internationalen Kriminalgerichtshof wegen israelischer „Kriegsverbrechen“ am Gazastreifen.

Dienstag, 15.05.2018:

Nur als kleine Erinnerung: So sieht „friedlicher Protest“ nicht aus; aber das ist einer der harmloseren Teile dessen, was am Gaza-Zaun vor sich geht:

Die PA hat einen Zeichentrickfilm veröffentlicht: USA und Israel werden im Ozean absaufen, weil „Jerusalem die Hauptstadt Palästinas ist“.

Der Palästinensische Islamische Jihad hat die ersten 3 Bilder ihrer getöteten „unschuldigen Zivilisten“ veröffentlicht.

Die Hamas gleich 10:

Ma’an berichet, dass das Koordinationskomitee des „Marschs der Rückkehr“ beschlossen hat die Aktionen weiterzuführen, vornehmlich freitags. Sie sollen auf jeden Fall bis in den Juni gehen.

Die Terroristen behaupten ein 8 Monate altes Kleinkind sei als Folge des israelischen Einsatzes von Tränengas gestorben. Dem widersprach neben der IDF auch ein Arzt aus dem Gazastreifen. Er berichtete der Associated Press, dass das Kind aufgrund einer bestehenden Erkrankung starb. Mit diesem Kind stieg die Zahl der Toten von gestern auf 59.

Die IDF und der Shin Beth haben bis heute 24 den Toten von gestern als aktive Terroristen identiziert.

Mittwoch, 16.05.2018:

Es sieht so aus, als hätten die Ägypter der Hamas derart die Pistole auf die Brust setzen können, dass die Weiterführung der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle erst einmal gestoppt ist. Später bestätigte Hamas-Gazachef Yahya Sinwar, dass die Gruppe einer „Bitte“ Ägyptens nachgekommen sei, „um einen kompletten militärischen Flächenbrand zu vermeiden.“

Eine offizielle Äußerung eines Hamas-Führers im Fernsehen gab die Opferzahl von Montag mit 50 an (nicht 59, wie es bisher hieß; andere Berichte geben an, dass diese 50 nur die getöteten Hamas-Mitglieder sind).

Die Terroristen haben jegliche Medikamente und medizinische Hilfe der IDF und des Roten Davidstern abgelehnt; sie wollen nichts von den „Massaker-Begehern“ bekmmen

Arabische Studenten der Bezalel-Akademie für Kunst und Design in Jerusalem haben Dutzende  Poster im Gedenken an im Gazastreifen getötete Hamas-Terroristen aufgehängt. Die Organisation Im Tirtzu will morgen mit einer eigenen Aktion dagegen halten.

Das Verteidigungsministerium stellte heute eine Drohne vor, die Beutel mit einer übel riechenden Substanz über Gruppen von Randalierern abwerfen kann. Das Zeug hat den Spitznamen „Schokolade“.

Die IDF hat die Personalstärke der Truppen am Gazastreifen reduziert, weil im Moment keine weiteren großen Störungen mehr erwartet werden.

Palestinian Media Watch hat dokumentiert, was die Terrorgruppen den Menschen „empfahlen“ (auf Facebook!), die zu den Krawallen am Grenzzaun kommen sollten: Bringt ein Messer, ein Schlachterbeil, eine Handfeuerwaffe mit, entführt israelische Zivilisten, mordet Soldaten und Siedler.

Donnerstag, 17.05.2018:

Hamas-Terrorchef Yahya Sinwar ließ wissen, dass die Hamas nicht daran interessiert ist, dass die Lage sich ein eine militärische Konfrontation verschlimmert. (Klar, die aktuelle Situation ist im Moment die bessere Propaganda:) „Die Hamas zieht den gewaltlosen Widerstand gegen den Raketenbeschuss und den Zaun vor.“

Terrorgruppen planen für Freitag Ausschreitungen in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen, direkt nach den Freitagsgebeten. Sie riefen den Freitag zum „Tag der Loyalität mit den Märtyrern“ aus.

Wie heute bekannt gegeben wurde, versuchte am Sonntag ein Araber aus Nablus/Schechem mit einem Messer durch den Übergang Qalandiya zu kommen, um in Jerusalem Juden abzustechen; er wurde festgenommen.

Freitag, 18.05.2018:

Traurig, dass eine solche Meldung berichtet werden muss: Die ersten Freitagsgebete des Ramadan verliefen in Israel und den Gebieten friedlich.

Bilanz: In den anderthalb Monaten der „Marsch der Rückkehr“-Krawalle haben Araber an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel mehr als 100 Sprengsätze gelegt. In dieser Zeit wurden mit Hilfe von Drohen auch ca. 150 Terrordrachen vom Himmel geholt.

Ismail Haniyeh kündigte an, er werde an die Grenz gehen, um an neuen Protesten teilzunehmen. (Bisher wurde er nicht gesehen…) Außerdem bestritt er, dass es eine Abmachung mit Ägypten gebe die Krawalle am Gazazaun einzustellen.

Nakba-Erziehung im PA-Fernsehen: Kindern wird gelehrt, dass sie Flüchtlinge bleiben sollen. „Es gibt keine Alternative zur Rückkehr nach Jerusalem.“

Samstag, 19.05.2018:

Zwei oder drei bei den Krawallen am Montag verletzte Gaza-Araber erlagen ihren Wunden.

Ein terroristischer Unterdrücker lügt mal wieder rum

Das kommt dabei raus, wenn ein Anhänger der Truppe,
– die Kindern „Märtyrertum“ beibringt, um sie in israelisches Feuer zu schicken, das nicht eröffnet würden, wenn nicht der Terror verübt wird und
– die despotisch das eigene Volk unterdrückt und in Armut hält
sich darüber aufregt, dass ein arabische gesponsertes Profi-Radrennteam am in Israel startenden Giro d’Italia teilnimmt:

Ach ja: Wann haben die Araber angefangen Israel zu unterstützen? Ahnung von Geschichte hat er auch nicht. Israel hat von alleine geschafft, was es geschafft hat. Denn es wurde in den entscheidenden Momenten IMMER im Stich gelassen.

Vielleicht sollte man dem Herrn mal sagen, dass seine PA ohne die Hilfe von verblödeten Appeaser-Staaten schon lange nicht mehr existieren würde. Und dass aus den Palästinensergebieten schon vor langem blühende Landschaften entstanden sein würden, wenn die PA die Milliarden so verwendet hätte, wie sie gedacht waren. Oh, dann wäre er vielleicht ärmer, denn er hätte nichts in die eigenen Taschen korrumpieren können.

Nur, dass ihn das nicht interessiert. Vielleicht begreift jetzt aber einer derer, die so gerne gegen Israel hetzen und angeblich so große Freunde der Palästinenser sind, jetzt endlich, wem sie da in die Hände spielen.

Widerstand

David M. Weinberg, A Citadel Defending Zion, 13. April 2018 (Jerusalem Post; Israel HaYom)

Niemand in der Welt hat das Recht Israels Verteidigungsaktionen an der Grenze zum Gazastreifen zu kritisieren, selbst wenn Israel beträchtliche Gewalt gegen die Hamas-Mobs eingesetzt haben sollte – was es nicht tat. Nachdem sie in ihren überoptimistischen Hoffnungen in die Olso-Vereinbarungen, in den Arabischen Frühling und in den JCPOA derart falsch gelegen hatten – und während des Holocaust so unverantwortlich – haben die Nationen der Welt kein moralisches Recht Israel zu sagen, was es zu tun hat, wie es seine Politik durchführt, wo es seine Sicherheitszäune errichtet, wie es seine Feldzüge führt, wo es seine Grenzen zieht oder wie es sie verteidigt oder welche Teile seines angestammten Landes es, wenn überhaupt, in Verhandlungen an die Palästinenser abgibt.

Wer genau hat das Recht Israel zu sagen, wie es seine Grenzen zu verteidigen hat?

Könnte es sein, dass die französische Regierung, die diese Woche die IDF für den Einsatz dessen verurteilt sehen wollte, was sie „willkürliches Feuer“ auf Hamas-Terroristen nannte, die versuchten die Grenze des Gazastreifens zu durchbrechen?

Das sind dieselben Franzosen, die niemals wussten, wie sie ihre Grenzen verteidigen sollte, weder gegen die Invasion der Nazis noch gegen die der Islamisten; dieselben Franzosen, von deren Botschaftspersonal vor Ort letzten Monat zwei wegen des Schmuggels von Waffen vom Gazastreifen der Hamas in die Westbank verhaftet wurden.

Könnte das die Europäische Union sein, die diese Woche schnaubte, der Tod palästinensischer Protestler entlang der Grenze des Gazastreifens werfe „wirft erste Fragen zur Verhältnismäßigkeit im Gebrauch von Gewalt“ seitens Israel auf?

Verhältnismäßigkeit?! Das ist dieselbe EU, die ständig massiv und unverhältnismäßig zugunsten der Palästinenser in ihrem Kampf gegen Israel eingreift – mit gewaltigen Summen an Hilfsgeldern, die zum Teil in die Bezahlung von Terroristen und die Finanzierung feindlicher NGOs gehen, die illegale Siedlungen für illegale palästinensische Landbesetzer in Area C baut und die in internationalen Foren eine antiisraelische Resolution nach der anderen unterstützte, einschließlich solcher, die jüdische historische Rechte in Jerusalem bestreiten.

Die EU schulmeistert Israel zu Verhältnismäßigkeit? Fordern EU-Regierungen proportionale Reaktionen von ihren Sondereinheiten der Polizei, wenn sie einheimische Terroristen und Flughafen-Bomber in Paris, Brüssel und Marseille jagen?

Und übrigens: Die Forderung nach „Verhältnismäßigkeit“ im militärischen Konflikt schient ein unsinniges Sonderrecht zu sein, das zynisch nur auf Israel angewandt wird – als ob Israel sich mit der Hamas oder der Hisbollah in einem sportlichen Zweikampf befände.

Das ist auch dieselbe EU, die die boshaft einseitigen UNO-Ermittlungen gegen die IDF (Goldstone und andere) unterstützte, nachdem Israel dreimal im Verlauf des letzten Jahrzehnts wegen Hamas-Raketen und Terroranschlägen in Kriege mit der Hamas gezwungen wurde.

Oder hat der diktatorische und antisemitische türkische Führer Recep Tayyip Erdoğan ein „Recht“ Israel zu kritisieren? Erdoğan, der diese Woche Israel einmal mehr Kriegsverbrechen beschuldigte.

Das ist derselbe Erdoğan, der zehntausende türkischer Akademiker, Richter, Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Offiziere ins Gefängnis steckte, die es gewagt hatten sein Regime zu kritisieren; derselbe Erdoğan, der offen das Operationszentrum der Hamas in seiner Hauptstadt beherbergt.

Oder vielleicht sollte Israel Kritik aus Russland akzeptieren, das vor drei Tagen sagte, Israels Einsatz von Gewalt gegen die Hamas-Banden sei „inakzeptabel“?

Das ist dieselbe russische Regierung, die in Syrien wahllos gebombt hat, wodurch tausende getötet wurden und womit Syriens Chef-Abschlächter Assad militärisch wie diplomatisch Deckung verschafft wird, während er Fassbomben mit Giftgas auf sein eigenes Volk wirft.

Was ist mit den UNO-Sicherheitsrat, der – hätte es nicht zwei Vetos der Administration Trump gegeben – Israel dafür niedermacht, dass es das Eindringen der Hamas und Angriffseskapaden abblockt? Sollte Israel Missbilligungen durch den UNSC überhaupt Aufmerksamkeit schenken?

Das ist derselbe USNC, der keine Möglichkeit finden kann, um irgendetwas wegen des sieben Jahre andauernden Schlachtens in Syrien zu unternehmen oder zur subversiven Sensationsmacherei des Iran im gesamten Nahen Osten.

Oder wie sieht es mit den globalen Mediengiganten und Experten aus, die diese Woche von armen und friedlichen Gaza-Protestlern plapperten, die aus Frauen und Kindern zusammengesetzt sind, die „von IDF-Scharfschützen brutal ins Visier genommen werden“ – was eine absolute und widerwärtige Lüge ist, die jeder verantwortliche Journalist vermieden haben sollte?

Natürlich sind das dieselben Journalisten, die von syrischen oder iranischen Gräueltaten wann auch immer im Verlauf der letzten zehn Jahre nicht sonderlich zu Empörung bewegt worden sind und die Obamas katastrophalen Deal mit dem Iran als große Leistung feierten. Sie werden nur dann wirklich selbstgerecht und besonders wütend, wenn Israel an einer militärischen Auseinandersetzung beteiligt ist.

Die Frechheit und Heuchelei solcher Kritiker ist schlicht verblüffend. Ich sage, dass keiner von ihnen das Recht hat Israel Verteidigungshandeln an der Gaza-Grenze zu kritisieren, selbst wenn Israel beträchtliche Gewalt gegen die Hamas-Mobs einsetzt – was es nicht tat.

Israel muss sich nicht dafür entschuldigen, dass es sich energisch gegen die Tunnel, Raketen, Flugkörper und Märsche der Hamas wehrt; nicht dafür Hamas-Terroristen zu töten, die die Grenzkrawalle planen und anführen; oder für die unvermeidbaren Toten unter palästinensischen Zivilisten, hinter denen Hamas-Kämpfer sich gezielt verbergen.

Israel darf sich auch nie dafür entschuldigen, dass es die Welt immer und immer wieder daran erinnert, dass Juden keine Fremde in ihrer angestammten Heimat sind. Israel ist in der Sharon-Ebene keine Besatzungsmacht, auch nicht im an den Gazastreifen grenzenden Negev oder auf den Hügeln von Judäa und Samaria oder in Jerusalem. Und es hat das Recht seine Grenzen zu verteidigen ohne niederträchtigen Tadeln unterzogen zu werden.

Angesichts der Nähe dieser Ereignisse zum Yom HaSchoah (Holocaust-Gedenktag) fallen unweigerlich historische Präzedenzfälle ein – etwas, das nur Israels Recht verstärkt sich internationaler Missbilligung zu widersetzen.

Die globale diplomatische Gemeinschaft sah untätig zu, als Hitlers Macht zunahm und er begann die Juden Deutschlands zu verfolgen. Sie tat während des Krieges fast nichts, selbst als die Umrisse der Nazi-Vernichtung der Juden offensichtlich wurde. Sie verfehlte es die Bahnlinien nach Auschwitz zu bombardieren und mehr. Diplomatisch ließ die Welt das jüdische Volk im Stich.

Heute sind die Vereinten Nationen selbst einer der größten Lieferanten antijüdischer und antiisraelischer Delegitimierung geworden. Der sogenannte „Sicherheitsrat“ ist mehr mit israelischem Hausbau beschäftigt als mit Völkermorddrohungen gegen Israel.

Die Weltmächte haben es auch verfehlt die hegemonellen Fortschritte des Iran in der gesamten Region aufzuhalten, einschließlich des heimlichen Verschanzens in Syrien als Operationsbasis gegen Israel. All das vor den Augen einer gut verbundenen Welt.

In dieser trostlosen Lage schulden das jüdische Volk und der Staat Israel diplomatisch der Welt nichts. Allgemein gesagt haben die Staaten der Welt nicht das moralische Recht Israel zu sagen, was es zu tun hat, wie es seine Politik ausführen, wo es seine Sicherheitszäune errichten, wie es seine Feldzüge führen, wo es seine Grenzen ziehen oder wie es sie verteidigen soll oder welches angestammte Land es, wenn überhaupt, an die Palästinenser abgeben soll.

Diplomaten des Quartetts, russische Diplomaten, norwegische Diplomaten, französische und deutsche Diplomaten und andere sollten mit einer Menge Demut an uns herantreten, wenn sie kommen, um unser diplomatisches Wohlergehen zu diskutieren und bevor sie versuchen uns Bedingungen für unsere Zukunft zu diktieren oder unsere Militäroperationen zu kritisieren.

Nachdem sie mit ihren unverbesserlich optimistischen Hoffnungen zu den Oslo-Vereinbarungen, zum Arabischen Frühling und dem JCPOA so falsch lagen, sollten sie Israel einen Vertrauensbonus geben, wenn Jerusalem es nötig findet in der diplomatischen Arena vorsichtig zu agieren oder im Verteidigungssektor entschieden zu handeln.

Wie der ehemalige Premierminister Menachem Begin einst den deutschen Kanzler herausforderte und schalt: „Sind wir ein Vasallenstaat? Und würdet ihr lieber ein schwaches Israel haben.“

Evangelische Kirche im Rheinland: Staatsgründung Israels „ein Datum im christlichen Märtyrerkalender“

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 22. April 2018

„Zum ersten Mal in der Geschichte der Evangelischen Kirche im Rheinland reisen Mitglieder der Kirchenleitung gemeinsam mit Vertretern jüdischer Gemeinden nach Israel. Anlass ist das 70-jährige Bestehen des Staates Israels sowie eine Bekräftigung der gemeinsamen Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus in unserer Gesellschaft.“ (Pressemitteilung Nr. 67/2018 der Evangelischen Kirche im Rheinland)

Dieses historische Ereignis soll vom 26. bis 29. April stattfinden, so Jens Peter Iven, Pressesprecher der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dabei reist man nach Nes Ammim, einer christliche Siedlung zwischen Haifa und der libanesischen Grenze mit 332 Einwohnern.

Auf der Homepage der Evangelischen Kirche im Rheinland findet sich eine „Gottesdienst-Arbeitshilfe“, die ebenso dem 70-jährigen Bestehen des jüdischen Staates gewidmet ist. Der Verfasser, Dr. Rainer Stuhlmann, war von 2011 bis 2016 Studienleiter in Nes Ammim. Unter dem Titel „70 Jahre Staat Israel – ein Datum im christlichen Kalender?“ (PDF, aus Israel nicht abrufbar) schreibt Stuhlmann im vierten Absatz: „Was für Juden ein Grund zum Feiern ist, das ist für andere ein Grund zur Trauer. Den einen hat die Staatsgründung Schutz, Sicherheit, Gerechtigkeit und Freiheit gebracht, den anderen Vertreibung, Zerstörung, Zwang und Unrecht.“

Die rund 2,5 Millionen Araber im Staat Israel mit eigenen Parteien in der Knesset, Generalen in der Armee und Vertretung in Regierung wie Gesellschaft wurden von Stuhlmann nicht gefragt. Er unterschlägt auch, dass unmittelbar nach der Gründung Israels aus der gesamten arabischen Welt fast alle dort seit 3000 Jahren lebenden Juden zwangsenteignet und vertrieben worden sind. Libyen und Syrien sind heute „judenfrei“. In Ägypten leben noch 10 alte jüdische Frauen. Es sind mehr Juden nach Israel geflohen, als „Araber aus Palästina“ vom Staatsgebiet Israels weggezogen sind.

Weiter schreibt Stuhlmann, „Die von den Vereinten Nationen beschlossene Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat hat zu einem grausamen Krieg geführt, in dem es auf allen Seiten Opfer gegeben hat.“ Nicht die Empfehlung der UNO-Vollversammlung von 1947 hat zu einem Krieg „geführt“. Der Krieg wurde von den arabischen Staaten Ägypten, Syrien, Libanon, Jordanien und anderen beschlossen, weil sie keinen jüdischen Staat in ihrer Mitte dulden wollten. Deshalb fielen sie 1948 in der Nacht nach der Ausrufung Israels über den frisch gegründeten jüdischen Staat her, um ihn zu vernichten. Im Gegensatz zu Deutschland hat in Nahost noch nie jemand eingestanden, einen Krieg verloren zu haben. Die unterlegenen Angreifer weigerten sich deshalb, Verantwortung für die Folgen ihres Tuns zu übernehmen, darunter das Schicksal der von den arabischen Führern zur „zeitweiligen Flucht“ aufgerufenen Araber aus Palästina.

„Am Ende des Krieges hatten die Juden ihren Staat, der weit größer war, als es der Teilungsplan vorsah. Und die Palästinenser nichts.“

Bei Krieg weiß man vorher nie, was am Ende rauskommt. Bemerkenswert ist die Behauptung: „Und die Palästinenser nichts.“ Die haben in der Tat großes Pech gehabt, zumal es 1948 noch keine „Palästinenser“ im heutigen Sinn gab. Die Araber des britischen Mandatsgebiets Palästina haben sich erst 1968 mit der 2. von Jassir Arafat verfassten PLO-Charta als Palästinenser konstituiert und gefordert, anstelle Israels einen Staat zu errichten.

Stuhlmann erwähnt, dass es „in diesen siebzig Jahren mindestens acht Kriege und zwei blutige Aufstände gegeben hat. Immer war Israel trotz schmerzlicher Verluste siegreich und die Palästinenser die Verlierer.“

Laut UNO ist Krieg eine militärische Auseinandersetzung zwischen Staaten. Davon gab es nur vier: 1948, 1956, 1967 und 1973. Alles andere waren „Militäroperationen“ gegen Freischärler, Terrormilizen und „bewaffnete Arme von politischen Parteien“. Die Israelis haben sich gegen Raketenbeschuss und Selbstmordattentate in Bussen, Schulen und Restaurants gewehrt. Hätten die Juden sich etwa massakrieren lassen sollen, um den Palästinensern einen Sieg zu gönnen? Verschärfte Sicherheitskontrollen auf Flughäfen, Verriegelung der Pilotenkanzeln und Poller um Weihnachtsmärkte: Nach jedem Terroranschlag in Europa und den USA werden Sicherheitskontrollen mit israelischer Hilfe nachjustiert. Israels Geheimdienste haben allein 2017 mehrere Dutzend tödliche Anschläge in aller Welt verhindert.

„Die Staatsgründung Israels ist auch ein Datum im christlichen Märtyrerkalender. Im Ruinenfeld von Iqrit und Bir‘am in Galiläa sind nur die Kirchen stehen geblieben. Die Bewohner dieser beiden christlichen Dörfer wurden vertrieben. Nur als Leichen dürfen sie und ihre Nachfahren zurückkehren, um auf dem Friedhof am Rande der Ruinen ihrer Häuser begraben zu werden.“ Stuhlmann übernimmt hier den ansonsten in der evangelischen Kirche unüblichen palästinensischen Märtyrerkult. Juden können nicht einmal als Leichen in die arabischen Länder zurückkehren, um sich dort neben ihren zerstörten Synagogen begraben zu lassen.

Stuhlmann beklagt weiter die späten Friedensverhandlungen, erst mit Ägypten und Jordanien und dann mit der PLO. Er erwähnt nicht das dreimalige „Nein“ der arabischen Welt 1967 in Khartum, das jegliche Kontakte mit Israel ausschloss. Und dann schreibt er: „Und doch steht die Anerkennung eines palästinensischen Staates immer noch aus – auch durch unsere Regierung.“ Ihm scheint unbekannt zu sein, dass die Palästinenser bis heute ihren Staat nicht ausgerufen haben. Denn dann würden sie Milliardensummen verlieren, die ihnen als „Aufbauhilfe für den künftigen Staat“ geschenkt werden. Sowie sie einen Staat ausgerufen hätten, stünde ihnen bestenfalls eine kümmerliche „Entwicklungshilfe“ zu. Wie kann Stuhlmann von Deutschland die Anerkennung eines Staates fordern, der nicht einmal existiert?

Den Höhepunkt der Geschichtsklitterung erreicht das Arbeitspapier der Rheinischen evangelischen Kirche mit dem Satz: „Die palästinensischen Christen leben seit zweitausend Jahren im Land.“ Dann gab es also „palästinensische Christen“ vor der Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Vielleicht war ja auch Jesus ein „palästinensischer Christ“ und Araber, über 100 Jahre bevor Kaiser Hadrian die römische Provinz „Judäa“ in „Syria-Palaestina“ umbenannt hat, um jegliche Erinnerung an die Juden zu tilgen?

Kirchenrat Dr. Volker Haarmann zeichnet verantwortlich für diese „Gottesdienst-Arbeitshilfe“. Präses Manfred Rekowski hat das Grußwort verfasst. Beide nehmen an der Reise teil. Auf Nachfrage erklärte Pressesprecher Iven, dass es zwischen jenem Arbeitspapier und der „historischen Reise“ keinen Zusammenhang gebe.

Die Argumente Stuhlmanns stammen aus dem klassischen Repertoire palästinensischer Propaganda zur Delegitimierung Israels und der Juden. Es fragt sich, welchen Sinn Vertreter jüdischer Gemeinden in Deutschland in dieser „ökumenischen Reise“ sehen. Eine Stellungnahme der jüdischen Teilnehmer steht noch aus.

(C) Ulrich W. Sahm