Palästinensertum eröffnet neue Nazi-Front gegen Juden

Im Vereinten Königreich droht eine Strategie kultureller Manipulation und Einschüchterung die Politiker in Feindschaft gegen Israel zu drängen und gefährdet die Sicherheit der britischen Juden. Amerika ist in derselben Richtung unterwegs.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 18. Juni 2021

Der palästinensische Krieg gegen Israel ist nicht länger etwas, das der Westen als eine Querele in einem Land weit weg zwischen Menschen betrachten kann, von denen man nichts weiß.

Bei einer Kongress-Anhörung in Amerika setzte die Abgeordnete Ilhan Omar (Demokratin aus Minnesota), die eine lange Geschichte antisemitischer und israelfeindlicher Äußerungen hat, die Vereinigten Staaten und Israel mit der Hamas und den Taliban gleich, was das Begehen von „Verbrechen gegen die Menschheit“ angeht. Als 12 jüdische Demokraten sie des Fanatismus bezichtigten, wurden diese von ihr und ihren Verbündeten des Rassismus und der Islamphobie beschuldigt.

Jede Kritik an Muslimen löst solchen Verhöhnung durch sogenannte Progressive aus, von denen viele, wenn nicht alle, Israel ebenfalls mit Abneigung, wenn nicht Schlimmerem betrachten.

Ermutigt durch solche Straffreiheit gehen die Lügen und die Hetze weiter. Diese Woche verleumdete die Abgeordnete Rashida Tlaib (Demokratin aus Michigan) Israel, indem sie sagte, es „schätze palästinensisches Leben nicht“ und beschuldigte es fälschlich eines „Jahrzehnte andauernden Projekts der ethnischen Säuberung“.

Derweil erreichen, als direktes Ergebnis solcher Dämonisierung Israels und der damit verbundenen Judenhetze, die Angriffe auf amerikanische Juden Rekordniveau und die Demokratische Partei verliert rasch ihre moralische und politische Erdung, weil sie sich erlaubt hinter das Narrativ der palästinensischen Lügen gezogen zu werden.

Palästinensertum treibt Antisemitismus und Islamisierung auf noch schockierender Weise als in Großbritannien, wo Angriffe auf Juden auf noch höherem Niveau laufen.

Die meisten dieser Angriffe werden von Muslimen begangen. Diese sind zudem überproportional auf propalästinensischen Märschen vertreten, wo sie nach der Vernichtung Israels brüllen und auf Arabisch skandieren: „Khaybar ya yahud“ – ein drohender Bezug auf Mohammeds Abschlachtung der Juden von Khaybar im siebten Jahrhundert.

Antisemitismus und Palästinensertum nähren einander. Die britische Wochenzeitschrift Jewish Chronicle hat eine Tonaufzeichnung von Äußerungen erhalten, die am letzten Wochenende Mitglieder einer Auto-Kolonne von Bradford nach London kamen, um an einer propalästinensischen Demonstration teilzunehmen. Bei dieser Kundgebung, auf der Redner wiederholt behaupteten die Hamas sei eine legitime Widerstandstruppe, bezeichneten Plakate Israel als „Nazistaat“ und forderten: „Was ist antisemitisch daran zu sagen, dass alle Juden Gewalt und Imperialismus unterstützen?“

Auf dem Band bezeichneten muslimische Aktivisten Israels neuen Premierminister Naftali Bennett als „einen größeren Satan“ als Benjamin Netanyahu, behaupteten, die UNO werde von einem dubiosen Netzwerk manipuliert, das einseitig zu Israels Gunsten sei und bezeichneten Israelunterstützer als dajjals, mythologische Dämonen. Einen Monat früher fuhr ein Autokorso mit Palästinenserflaggen durch London und die Aktivisten brüllten: „Fickt die Juden! Vergewaltigt ihre Töchter!“

Dennoch helfen viele Labour-Politiker diese bösartige Hysterie und Hetze zu schüren. Während einer Diskussion über „Israel-Palästina“ am Montag forderte eine Labour-Abgeordnete einen Boykott Israels.

An Bennett gerichtet beschrieb die Abgeordnete für Bradford Naz Shah, die eine Geschichte judenfeindlicher Äußerungen hat, Israels Verständnis des Rechts auf Selbstverteidigung als „abartig“. Sie sagte, sollte noch etwas „palästinensisches Blut ungerechtfertigt vergossen“ werden, dann würde sie darauf drängen, dass Israel wegen Kriegsverbrechen beim Internationalen Strafgerichtshof vor Gericht gestellt wird.

Labour-Abgeordnete nehmen regelmäßig an Demonstrationen teil, bei denen die Marschierenden lautstark die Vernichtung Israels und das Töten von Juden fordern. Bei einer solchen Kundgebung in Bradford Anfang diesen Monats, bei der auch Shah auftrat, skandierten die Aktivisten auf Arabisch: „Allah, mache uns zum Teil der Mudschaheddin ihn Palästina“ und „Allah, nimm den Fluch der Juden von den Muslimen in Palästina“.

Palästinensertum schürt nicht nur judenfeindliche Hysterie und Angriffe, es schüchtert auch zunehmend die Briten ein, so dass sie in ihre Diktate einwilligen, die aller Fairness, Anstand und Vernunft zuwider laufen.

Nach der Gewalt in Israel und dem Gazastreifen im letzten Monat sammelten Schüler einer Highschool in Manchester Geld für Wohlfahrtsorganisationen, die den Palästinensern helfen. Es gab jedoch einen Aufschrei, als preisgegeben wurde, dass die Gelder ans Rote Kreuz gehen sollten, das israelischen und palästinensischen Opfern von Gewalt gleichermaßen hilft.

Ein Elternteil sagte: „Stellen Sie sich vor Terroristen zu finanzieren, die Babys, Kinder und alte unschuldige Leute töten. Die IDF tut genau das.“ Ein anderes Elternteil namens Tom Price sagte: „Eine atomare Supermacht, die ein indigenes Volk unterjocht und ermordet und tagtäglich mit dem Bruch des Völkerrechts davonkommt, braucht kein Geld.“

Der Schulleiter entschuldigte sich „vorbehaltlos“ dafür, ungewollt „einige Mitglieder unserer erweiterten Gemeinschaft beleidigt zu haben“ – groteskerweise einfach dafür, neben Hilfe für die Palästinenser auch für Israelis zu unterstützen – und dankte „Leitern unserer örtlichen Moschee, unseren Regierenden und der weiteren Gemeinde, die Unterstützung und Rat anboten“.

Noch stärker die Augen öffnend ist, wie die Sache der Palästinenser zu einem wichtigen Thema der anstehenden Ergänzungswahl zum Parlament für den Sitz von Batley und Spen in Yorkshire geworden ist.

Grund dafür ist der beträchtliche Anteil der muslimischen Wähler des Wahlkreises, die vom dämagogischen George Galloway, einem boshaft propalästinensischen Extremisten, aufgestachelt wurde; Galloway war vor fast zwei Jahrzehnten aus der Labour Party geworfen worden und steht mit einem antizionistischen Wahlprogramm zur Wahl, das zu Feindschaft für Israel und Hysterie wegen „Islamophobie“ aufpeitscht.

Damit schleicht sich ein Auslandsthema, in das Großbritannien nicht einmal involviert ist, ins Zentrum britischer Politik und Kultur, womit es beide mit seiner Agenda obsessiven Eifers gegen Israel und das jüdische Volk verdirbt.

Das Palästinensertum treibt den Antisemitismus hoch und eröffnet damit eine posthume Nazi-Front gegen die Juden.

Sollte das befremdlich und monströs erscheinen: Ja, das ist es. Doch die Beweise legen nahe, dass es trotzdem eine nur allzu realistische Beschreibung dessen ist, was derzeit vor sich geht.

Als Hitler besiegt war, schien der Krieg gegen das jüdische Volk vorbei, aber das war er nicht. Der westliche Antisemitismus ging nur in den Untergrund und wartete darauf, als natürliche Ordnung der Dinge wieder losgelassen zu werden.

Und in einem anderen Teil der Welt sollte der Krieg gegen die Juden in eine neue Phase eintreten. Unter dem Großmufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, waren die Araber des britischen Mandats Palästina zu Hitlers Legion im Nahen Osten geworden. Mit der Verschmelzung von Nationalsozialismus und islamischem Fundamentalismus stachelte al-Husseini die palästinensisch-arabischen Massen mit der Lüge zu mörderischen Pogromen auf, die Juden stünden kurz davor die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören.

Dieselbe Rhetorik strömt heute von der palästinensischen Autonomiebehörde aus und animierte zur jüngsten Terrorwelle der Palästinenser und israelischen Araber. Die PA, angeführt vom Holocaust-Leugner Mahmud Abbas, der nach eigenen Angaben al-Husseini als Helden verehrt, pumpt Woche für Woche nazihaften Antisemitismus in die Welt, womit sein Volk zu mörderischem Hass auf die Juden gehirngewaschen wird.

Darüber hinaus gründen sowohl die palästinensische Sache wie auch die palästinensische „Identität“ auf dem versuchten Diebstahl und Aneignung der historischen Heimat und Geschichte der Juden – dem indigenen Volk des Landes Israel.

Es ist also nicht nur so, dass die Dämonisierung und Delegitimierung Israels fundamental judenfeindlich sind. Was nicht richtig verstanden wird, ist, dass Palästinensertum Antisemitismus ist. Westliche Liberale, die die Sache der Palästinenser unterstützen, hängen einer zutiefst judenfeindlichen Agenda an, um nicht nur das Land des jüdischen Volks zu stehlen, sondern um ihre Geschichte und damit seine Identität auszulöschen.

Weit verhängnisvoller ist, dass dies auch das leidenschaftlich behauptete Narrativ für Millionen Muslime ist, die sich in Großbritannien und anderen westlichen Ländern niedergelassen haben.

Während sie sich stärker assimilieren und ihre Kinder in die Berufe und das politische Leben eintreten – an sich eine willkommene Entwicklung, was soziale Akzeptanz angeht – säen sie leider dieses vergiftete Narrativ überall in die britische Gesellschaft.

Eine tödliche Besessenheit, die sich einst auf die extreme Linke beschränkt war, gewinnt heute durch die Zahl britischer Muslime, die öffentlich an Einfluss gewinnen, kulturell enorm an Boden (mit der großen Ausnahme der wenigen britischen Muslime, die sich mutig und öffentlich gegen Judenhass stellen). Jedoch wird jeder, der es wagt darauf hinzuweisen, als rassistisch und islamophob denunziert.

Diese Strategie kultureller Manipulation und Einschüchterung droht britische Politiker in Feindschaft gegenüber Israel zu drücken. Das gefährdet aktiv die Sicherheit der britischen Juden und es untergräbt die Unversehrtheit und Werte Großbritanniens, da seine kulturellen Leiter zunehmend vor ihren Diktaten den Kotau machen – durch Ignoranz, Ideologie oder Angst. Amerika ist in derselben Richtung unterwegs.

Beim Palästinensertum geht es nicht länger nur um den Nahen Osten. Er sorgt für kulturelle Beschleuniger sowohl hinter dem Antisemitismus als auch der Islamisierung im Westen.

Warum ignorieren die Medien erneute palästinensische Rufe zu den Waffen gegen Israel?

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 6. Juni 2021

Trotz der aktuellen Waffenstillstandsvereinbarung zwischen den Terrororganisationen im Gazastreifen und Israel setzen Hamas und Fatah ihre Hetze fort die Palästinenser sollen die Waffen gegen den jüdischen Staat aufnehmen. Diese Aufrufe zur Gewalt schüren die Flammen des Konflikts in der Region.

Am 31. Mai drang ein Terrorist aus dem Gazastreifen nach Israel ein. Einmal auf israelischen Territorium, stach er auf einen Wachmann ein. Am selben Tag löste ein aus dem Gazastreifen gestarteter Brandballon ein Feuer aus. Nur Tage später forderte die Hamas zu einem „Tag des Zorns“ auf. Palästinenser in der Westbank folgen dem Aufruf am Freitag, an mehreren Orten gab es gewalttätige Zusammenstöße.

Dennoch erhalten diese beunruhigenden Entwicklungen reichlich wenig Berichterstattung seitens der Mainstream-Medien. Stattdessen legen die weltweit führenden Nachrichtenorgane den Schwerpunkt weiter auf Israel, es müssen die Waffenruhe mit den Terrorgruppen einhalten, die für die Vernichtung des jüdischen Staates eintreten. Derweil werden palästinensische Provokationen, die darauf abzielen die Spannungen zu verschärfen und zu Gewalt aufzustacheln, schlichtweg ignoriert.

Die palästinensische Propagandasicht auf Juden, die gegen gewalttätige Angriffe durch Araber protestieren

David Lange, Israellycool, 19. April 2021

Das Palestinian Information Center berichtet über Zusammenstöße in Jaffa:

Gewalttätige Zusammenstöße am gestrigen Abend in der arabischen Stadt Jaffa in den 1948 besetzten Gebieten (Israel) zwischen palästinensischen Einwohnern und Polizeikräften nachdem extremistische jüdische Bürger einen Marsch durch die Straßen inszenierten.

Mehrere palästinensische junge Männer wurden während der Ereignisse Berichten zufolge verhaftet oder verletzt.

Israelische Kräfte griffen zudem Scheik Ahmed Abu Ajwa, den Imam der Hasan Beik-Moschee in Jaffa an.

Örtliche Quellen sagte, palästinensische junge Männer reagierten während der Ereignisse mit dem Werfen von Steinen und dem Zünden von Böllern gegen Polizeikräfte.

Die Zusammenstöße begannen, nachdem jüdische Siedler einen provokativen Marsch in den Straßen Jaffas inszenierten.

Die Stadt Jaffa ist fortlaufenden Verjudungsversuchen ausgesetzt, während israelische Firmen und jüdische Gruppen immer danach streben palästinensische Grundstücke und Stätten zu übernehmen.

Und was löste diesen „provokativen Marsch“ aus?

Die Vorfälle folgen einem Angriff auf den Oberrabbiner in Jaffa, der ein Grundstück kaufen wollte und von arabischen Tätern zu Boden getreten wurde; der Vorfall wird von Yamina-Führer Naftali Bennett als „antisemitisches Hassverbrechen“ beschrieben.

Mehr zu dem Angriff:

Ein Rabbiner wurde am Sonntag in Jaffa gewalttätig angegriffen, ein offensichtliches Hassverbrechen, als er ein Apartment kaufen wollte, um dort seine Jeschiwa unterzubringen.

Zwei Männer in ihren Dreißigern wurde wegen der Prügel gegen Rabbi Eliyahu Mali festgenommen, der die Jesichwa Schirat Mosche Hesder in der an Tel Aviv grenzenden gemischt jüdisch-arabischen Stadt betreibt.

Kanal 12 berichtete, dass Mali und sein Kollege in das Gebäude in Jaffa gingen, um die Immobilie anzusehen. Die zwei wurden von arabischen Einwohnern der Gegend umzingelt, die anfingen auf sie einzubrüllen und ihnen befahlen zu verschwinden. Als sie das ablehnten und begannen den Vorfall zu filmen, fingen die Verdächtigen an auf Mali und seinen Kollegen einzuprügeln.

Das ist nur einer in einer ganzen Reihe gewalttätiger Vorfälle, die Araber in den letzten  Tagen gegen religiöse Juden richteten.

Mit anderen Worten: Das Palestinian Information Center (und natürlich weitere Propagandisten) betrachten in Israel lebende Araber als „Palästinenser“, alle israelischen Juden sind „Extremisten“ und „Siedler“ und gegen nicht provozierte Gewalt an wehrlosen Juden zu protestieren als „provokativ“.

Verdammt, die betrachten schon unsere bloße Existenz als provokativ.

Moderne „progressive“ Antisemiten machen jetzt Israel für hohe Diabetes-Raten bei den Palästinensern verantwortlich

Elder of Ziyon, 28. Dezember 2020

Das Lajee Center, eine NGO mit Sitz im UNRWA-Lager Aida, schrieb in ihrem Newsletter für Dezember:

Am 19. November präsentierten 1for3 und das Lajee Center ein Webinar zum Umgang mit chronischen Erkrankungen in Konfliktsituationen, an dem Dr. Bram Wispelwey, Direktor von Health for Palestina, der Gemeinde-Gesundheitshelfer (CHW) Ashghan Awais, Asmaa Rimawi, eine Medizinstudentin und Forscherin für Health for Palestine sowie 1for3-Direktor Nidal Al-Azraq vortrugen. Sie legten Daten einer zweijährigen Studie vor, die bedeutende Verbesserungen bei Diabetes infolge des Programms der Gemeinde-Gesundheitshelfer aufzeigten. Palästinenser in den Flüchtlingslagern Aida und Azza leiden stark unter Diabetes und Bluthochdruck. Dr. Wispelwey stellte die Verschlechterung der Gesundheit der Palästinenser in den Kontext der Siedler-Kolonisierung; zu diesem Zweck stellte er die Gewalt der militärischen Besatzung vor und verglich die Gesundheitslager der Palästinenser mit der der indigenen und schwarzen Menschen, die vom Siedler-Kolonialismus in den USA geschädigt wurden. Darüber hinaus hat die Region des Nahen Ostens und Nordafrikas derzeit die höchsten Diabetes-Raten der Welt. Während die ältere Generation der Palästinenser niedrigere Raten hat als der Rest der Region, weisen Palästinenser im mittleren Alter höhere Raten auf. Die Raten für Diabetes in der Westbank sind zweimal so hoch wie die weltweit und mehr als zweimal so hoch wie die Rate in Israel.

Das Video des Seminars zeigt, wie Dr. Wispelwey rund 16 seiner 18 Minuten damit verbringt über seine Theorien zu sprechen, dass Israel dafür verantwortlich ist, dass die Palästinenser höhere Diabetes-Raten haben, wofür er die Verantwortung allem von der „Naqba“ über Tränengas bis hin zu den Oslo-Vereinbarungen gibt.

Womit er nicht viel Zeit verbrachte, war die Tatsache, dass die gesamte arabische Welt hohe Diabetes-Raten aufweist.

Hier ist eine Karte, die ihre Verbreitung im Jahr 2019 zeigt.

Die Verbreitung in den Palästinensergebieten ist ungefähr die gleiche wie in Ägypten, Bahrain, Saudi-Arabien und den VAE. Sie ist für die gesamte Region ein Riesenproblem.

Leiden diese Länder unter „Siedler-Kolonialismus“? Hatten sie eine „Naqba“?

Dr. Wispelwey ging auf die Bar Ilan-Universität im Negev. Aber ob er Jude ist oder nicht: Sein Teil des Seminars war praktisch antisemitisch; er machte Israel für Dickleibigkeit bei den Palästinensern  und fehlende körperliche Bewegung verantwortlich, die zu Diabetes führen, einem Problem, das in der gesamten Region endemisch ist und nichts mit Israel zu tun hat.

Alice Rotchild, Ärztin: Palästinenser in den Flüchtlingslagern Aida und Azza leiden unter hohen Rakten an Diabetes und Bluthochdruck. Dr. Wispelwey setze die Verschlechterung der Gesundheit der Palästinenser in den Kontext von Siedler-Kolonialismus, dazu stellte er die Gewlat der militärischen Besatzung dar und verglich  die Gesundheitslage der Palästinenser…

Palästinenser züchten jede Menge Obst und Gemüse für den einheimischen Gebrauch; Israel dafür verantwortlich zu machen, das sie Junkfood essen ist nur ein weiteres Beispiel dafür, wie die „progressive“ Linke die Palästinenser infantilisiert und ihnen keine Verantwortung für ihre eigenen Entscheidungen gibt.

Die Ironie besteht darin, dass das Seminar ein relativ einfaches und kostengünstiges gemeinschaftsbasiertes Gesundheitsprogramm zeigte, das die Verbreitung und das Sterberisiko von Diabetets beträchtlich reduzieren kann – was erst einmal die These zunichte macht, dass israelisches Handeln dafür verantwortlich ist

Die wichtigste Erkenntnis derer, die das Seminar ansahen, besteht darin, dass es in Israels liegen soll, dass die Palästinenser Grundlegendes für ihre eigene Gesundheit tun.

Ja, Israel für die schlechten Gesundheitsentscheidungen der Palästinenser verantwortlich zu machen, ist antisemitisch.

Palästinensische Kinder werden gelehrt sich als „Flüchtlinge“ zu identifizieren, die dabei seien in israelische Städte „zurückzukehren“

Nan Jacques Zliberdig/Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 3. Dezember 2020

Zwölfjähriger Palästinenserjunge:
„Die Juden stahlen unser Land.“
„Jeden Tag, jede Minute stelle ich mir vor, dass ich in Lod bin.“ (heißt: in einer isralischen Stadt)
„Ich werde zurückkehren und Palästina befreien.“
„Natürlich werde ich zurückkehren und in diesen Häusern wohnen.“

Palästinensischen Kindern, die Jahrzehnte nach der Gründung Israels 1948 und Jahrzehnte nach den Oslo-Friedensvereinbarungen geboren wurden, werden von der PA gelehrt sich vorzustellen, dass sie Einwohner der Städte sind, die „von den Juden gestohlen“ wurden, ebenso als „Flüchtlinge“, die vorübergehend in den Palästinensergebieten leben. Sie werden dazu erzogen zu glauben, dass sie in der Zukunft „Palästina befreien“ und in einer Welt ohne Israel leben werden.

Das wurde in einer Kindersendung namens Ein Kind und ein Flüchtlingslager im offiziellen PA-Fernsehen deutlich gemacht. Palästinensischen Kindern wird über die Worte eines zwölfjährigen Jungen gelehrt sich als leidende Opfer „der Juden“ – nicht „der Israelis“, die niemals genannt wurden – zu betrachten. Den Kindern wurde beigebracht, dass dies nur ein Zustand vorübergehenden Leidens sei, weil ihre „Rückkehr“ nach „Palästina“ – was ganz Israel bedeutet – sichergestellt sei.

Der zwölfjährige Junge wurde über seine „Sehnsucht“ nach Lod – einer israelischen Stadt – befragt. Er erzählte dem Moderator, dass er von dem Flughafen träumt, der von dem, was er „die Besatzung“ nennt, „judaisiert und Ben Gurion [Flughafen] genannt wird“. „Besatzung“ ist der palästinensische Begriff für den gesamten Staat Israel. Schließlich gab der 12-jährige seiner Hoffnung und Zuversicht Ausdruck, dass die Palästinenser „morgen zurückkehren und Palästina befreien werden“:

Bildschirmtext: „Ich werde auf jeden Fall zurückkehren“

PA-TV-Kindermoderator Walaa Al-Battat: „Lod [d.h. eine israelische Stadt] ist eine von Palästinas uralten Städten – 38 km nordwestlich von Jerusalem, 16 km südöstlich von Jaffa.“

Untertitel: PA-Landkarte von „Palästina“, die Israel ersetzt.

Moderator: „Abd Al-Rahmen Baba ist ein 12-jähriges Kind aus Lod. Er lebt vorübergehend im Flüchtlingslager Al-Amari, weil er nach Lod zurückkehrt. Lod ist in ihm und seine Sehnsucht liegt dort.“

Abd Al-Rahman Baba: „Die Juden stahlen uns unser Land und ich warte bereits seit 12 Jahren, mein Vater seit 40 Jahren und mein Großvater wartet seit 70 Jahren… Die Juden nahmen unser Land mit Gewalt und siedelten uns in dem [Flüchtlings-] Lage ran. Ich hoffe nach Lod, meiner Stadt, zurückzukehren…“

Moderator: „Hast du das Gefühl, dass du morgen zurückkehren wirst?“

Abd Al-Rahman Baba: „Ja, ich fühle, dass ich morgen zurückkehren und Palästina befreien werden… Jeden Tag, jede Minute und jedes Jahr stelle ich mir vor in Lod zu sein… Ich stelle mir vor, dass ich mit meinen Freunden, meinen Nachbarn, in unserem Hinterhof spiele. Ich stelle mir unser Haus vor, wie es sein wird… ich stelle mir den Flughafen Lod vor, den die Besatzung [d.h. Israel] judaisierte und ‚Ben Gurion‘ nannte… Natürlich werden wir zurückkehren und in diesen Häusern leben.“

Moderator: „Das ist das palästinensische Flüchtlingskind… Es gibt keinen Ersatz für die Rückkehr. Nichts wird sie die Heimat vergessen lassen, aus der sie vertrieben wurden.“

[offizielles PA-Fernsehen, Ein Kind und ein Flüchtlingslager, 3. November 2020]

Die in der Sendung gezeigt Landkarte von „Palästina“ stellt die folgenden israelischen Städte und Orte falsch als „Palästina dar: Galiläa, die Negev-Wüste, Safed, Tiberias, Nazareth, Beit Schean, Jaffa, Lod, Ramle, Beer Sheva und Jerusalem.

Palestinian Media Watch hat aufgedeckt, dass die PA alles in ihrer Macht stehende tut, um für Palästinenser und besonders für Kinder die Identität als Flüchtlinge beizubehalten.

Die beliebte Kindermoderatorin Walaa Al-Battat lehrt ihre jungen Zuschauer als Politik, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bevor „wir in unser Land zurückkehren“ und dass Israel zu Ende gehen wird. Früher diesen Monat sagte sie Kindern: „So Allah will wird unser gesamtes Land eines Tages zu uns zurückkehren“:

Offizielle PA-Moderatorin Walaa Al-Battat: „Jerusalem war sehr wichtig und das Ziel unseres Führers, des Symbols Yassir Arafat. Die Kinder erklären mit dem [vorherigen] Lied, dass sie auf ihrer Anwesenheit, ihrer Anwesenheit in Jerusalem bestehen, der Widerherstellung Jerusalems und, so Allah will, der Befreiung Jerusalems von der Besatzung. So Allah will, meine Kinder-Freunde, wird eines Tages unser gesamtes Land zu uns zurückkehren… So Allah will werden wir auf demselben Pfad [dem von Arafat] weiter gehen, meine Freunde, bis wir unser Land wiederherstellen.“

[Offizielles PA-Fernsehen, 14. November 2020]