Palästinenser machen Israel für ukrainische Wodka-Flasche mit Tempelberg-Gemälde verantwortlich

Elder of Ziyon, 24. August 2022

Der Direktor der Al-Aqsa-Moschee, Scheik Omar al-Kiswani, ist aufgebracht wegen „der Hetze des zionistischen Feindes und der Siedlungsgruppen gegen den Felsendom, was ihre böswilligen Absichten gegenüber Jerusalem und der gesegneten Moschee widerspiegelt.“

Religiöse Juden besuchend den Felsendom nicht, wie sollten sie also dagegen hetzen?

Weil, so Kiswani, eine Spirituosen-Firma ein Bild des Felsendoms auf seine Verpackung druckte.

Wie es oft der Fall ist, ähneln palästinensische Gerüchte einem Stille-Post-Spiel. Der Felsendom findet sich in der Tat auf einer Wodka-Flasche – aber die wird in der Ukraine hergestellt. Offenbar wurde das gerade erst von einem Palästinenser in Israel festgestellt, der (so einige Versionen) dann die meisten der Flaschen zerstörte.

Das in den Nachrichten verwendete Foto ist nicht jung. Ich habe es bereits 2014 gesehen. Ich kann keine aktuelle Version des Wodkas von Soyuz-Victan mit dem Etikett finden. Daher bin ich nicht sicher, woher diese Idee kommt, dass Israel versucht Muslime zu beleidigen, indem sie den Felsendom auf verbotene alkoholische Getränke zu drucken.

Es gibt allerdings einen israelischen Wein, der eine Szene zeigt, zu der der Tempelberg gehört, den man heute kaufen kann.

Offensichtlich will diese Weinfirma mit dem Kunstwerk Jerusalem ehren, nicht Muslime beleidigen. Jeder mit zwei Gehirnzellen sollte das wissen.

Aber nicht Scheik Omar al-Kiswani.

Nachtrag: DigFind und Moiresmix fanden Einträge zu von der Wodka-Flasche beleidigten Muslime – die Israel darür verantwortlich machen – die bereits aus dem Jahr 2070 stammen!

Der Antisemit Abbas warnt, Juden den Tempelberg zu besuchen wird den Dritten Weltkrieg auslösen

Elder of Ziyon, 22. August 2022

Sonntag [21. August 2022] war der Jahrestag des Versuchs von 1969 von Denis Michael Rohan, eines psychisch kranken australischen Christen, die Al-Aqsa-Moschee in Brand zu stecken.

Er sagte der Polizei, sei Bibelstudium habe ihn überzeugt, Gott wolle von ihm, dass er die Moschee zerstört.

Bei seiner Gerichtsverhandlung sagte er, er versuchte die Wiederkehr Jesu Christi zu beschleunigen, den Willen Gottes zu erfüllen, den er ihm über die Bibel vermittelte.

„Gott sagte mir das, weil ich ihm gehorcht habe, ich werde über die Erde erhoben und Gott wird alle Jungfrauen Israels zu mir bringen, um mir zu Gottes Ehre Nachkommen zu verschaffen“, sagte er vor Gericht.

Palästinenserführer Mahmud Abbas gab eine Erklärung aus, die mit globalem Krieg drohte, wenn Israel die Al-Alqsa „schädigt“ und verband den Brandanschlag von 1969 mit den Tempelberg besuchenden Juden. Die offizielle PA-Nachrichtenagentur WAFA schrieb:

Die Präsidentschaft sagte: „Die gesegnete Al-Aqsa-Moschee und all unsere islamischen und christlichen Heiligtümer anzutasten bedeutet einen Religionskrieg auszulösen, dessen ernste Konsequenzen und Auswirkungen niemand tragen kann, nicht nur in der Region, sondern in der ganzen Welt; er rief die internationale Gemeinschaft auf zu intervenieren, um das zu verhindern, damit die internationale Stabilität und Sicherheit gerettet wird.“

Sie deutete an, dass die Al-Aqsa und alle heiligen Stätten in der besetzten Stadt Jerusalem immer noch von der israelischen Besatzung und Siedlern ins Visier genommen werden und betonte, die Politik der Übergriffe stelle eine Fortsetzung des Verbrechens des Brandanschlags auf die Al-Aqsa sowie eine Fortsetzung des Plans die Stadt zu verjuden und ihre Heiligtümer zu beeinträchtigen dar.

Der heutige 21.August fällt mit dem 53. Jahrestag des Brandanschlags auf die Al-Aqsa Moschee durch den jüdischen Extremisten Denis Michael zusammen, was angesichts der Fortsetzung der täglichen israelischen Angriffe auf und Zuwiderhandlungen gegen die Al-Aqsa und ihre Schändung kommt, die durch Protegieren der Siedlerbesuche und Abhalten ihrer provokativen talmudischen Gebete geschieht.

Abbas‘ Antisemitismus besteht nicht nur in seiner Gleichsetzung des Lebens der Palästinenser mit dem Holocaust. Sein Antisemitismus ist jeden einzelnen Tag zu erleben, in solchen Äußerungen, die verkünden, dass respektvolles jüdisches Gebet an der heiligsten jüdischen Stätte eine Ausrede dafür ist einen Krieg anzufangen. Er besteht darin Jahr um Jahr zu behaupten, dass ein psychisch gestörter christlicher Schafscherer ein jüdischer Extremist und Teil einer jüdischen Verschwörung ist die islamischen heiligen Orte zu zerstören. Das ist eine direkte Fortsetzung der rhetorischen Angriffe auf Juden, sie würden planen die Al-Aqsa zu zerstören, was der mit den Nazis kollaborierende Mufti vor hundert Jahren schon sagte.

Die englische WAFA-Seite veröffentlicht diese klaren Lügen, Aufstachelung und Hass gegen nicht veröffentlicht. Dieser tägliche Judenhass und Hetze ist für ein palästinensisches Publikum bestimmt, die Welt soll das nicht sehen. Die internationalen Meiden spielen ihren Teil, kümmern sich nicht darum den ausdrücklichen Antisemitismus des „moderaten“ palästinensischen Führers zu berichten, der jeden Tag hervorsprudelt und der in offizieller palästinensischer Kommunikation auf Arabisch zu sehen ist.

Was Abbas in Ramallah sagt, bleibt in Ramallah; es sind nur Nachrichten, wenn er sich vergisst und denselben Hass in Europa verbreitet.

Eine kurze Geschichte des klaren und eindeutigen Antisemitismus von Mahmud Abbas

Elder of Ziyon, 17. August 2022

Am Dienstag beschuldigte Mahmud Abbas Israel 50 „Holocausts“ an den Palästinensern begangen zu haben.

PA-Präsident Mahmud Abbas verursachte am Dienstag in Deutschland Empörung, als er in Berlin an der Seite von Kanzler Olaf Scholz stehend Israel beschuldigte Jahre lang „Holocausts“ an Palästinensern begangen zu haben.

Abbas antwortete auf die Frage eines Reporters zum anstehenden Jahrestag des Massakers von München vor einem halben Jahrhundert. Gefragt, ob er als Palästinenserführer plane sich bei Israel und Deutschland vor dem 50. Jahrestag für den Anschlag zu entschuldigen, antwortete Abbas stattdessen damit, dass er Anschuldigungen über von Israel seit 1947 begangene Gräueltaten anführte.

„Wenn wir in der Vergangenheit wühlen wollen, bitteschön“, sagte Abbas, der Arabisch sprach, den Reportern.

„Ich habe 50 Gemetzel, die Israel begangen hat… 50 Massaker, 50 Metzeleien, 50 Holocausts“, sagte er, wobei er sorgfältig darauf achtete das letzte Wort auf Englisch auszusprechen.

Dieser Antisemitismus und Holocaust-Trivialisierung ist für Abbas kaum anormal. Er hat eine lange Geschichte unmissverständlich antisemitische Äußerungen von sich zu geben – dennoch wird er immer noch als respektierter Staatsmann betrachtet, der in westliche Hauptstädte reist.

Die Tatsache, dass er diesen Hass ausgoss, als er eine Frage über eine Entschuldigung für das Münchener Olympia-Massaker von 1972 beantwortete, ist vielsagend, denn es war Mahmud Abbas höchstselbst, der diese Operation finanzierte.

Abbas‘ Antisemitismus reicht Jahrzehnte zurück. Seine Doktorarbeit, die er zu einem Buch machte („Die andere Seite: Die geheimen Beziehungen zwischen Nationalsozialismus und der Führung der zionistischen Bewegung“) sagt, es sei ein „Mythos“ und eine „fantastische Lüge“, dass sechs Millionen Juden im Holocaust ermordet wurden. Und größtenteils seien Juden dafür verantwortlich gewesen, dass die Juden getötet wurden: „Die zionistische Bewegung führte eine breit angelegte Kampagne der Hetze gegen die unter Nazi-Herrschaft lebenden Juden, um den Hass der Regierung gegen sie zu wecken.“ Er verglich auch Juden mit Nazis, indem er sagte: „Wir stellen fest, dass Zivilisten an die Reinheit der jüdischen Rasse glauben, wie Hitler an die Reinheit der arischen Rasse glaubte.“

Um das Ganze abzurunden, zitierte er einen Holocaust-Leugner, der sagt, die Gaskammern seien ein Märchen.

2015 verbreitete Abbas Antisemitismus und Aufstachelung zu Gewalt. Er sagte: „Die Al-Aqsa-Moschee und die Grabeskirche gehören uns. Sie sind komplett unser und Juden haben kein Recht sie mit ihren dreckigen Füßen zu beschmutzen. Wir werden ihnen nicht erlauben das zu tun und wir werden alles tun, was wir können, um Jerusalem zu beschützen.“

Zwei Wochen, nachdem er zum Schutz Jerusalems mit allen Mitteln aufrief, brach die „Messer-Intifada“ aus, angeblich um Jerusalem gegen die Juden zu verteidigen. Und zum ersten Jahrestag der Rede erfasste eine weitere Terrorwelle Israel.

2018 deutete Abbas an, dass Juden, die sich in Europa der Auslöschung gegenüber sahen, es vorzogen dort zu bleiben, statt nach Israel auszuwandern. „Die Juden wollten trotz Mord und Gemetzel nicht auswandern. Selbst während des Holocaust wanderten sie nicht aus.“ In der Realität waren hunderttausende nicht in der Lage auszuwandern, weil Abbas‘ arabische Landsleute Großbritannien unter Druck setzten fast alle jüdische Zuwanderung abzublocken. Das ist ein besonders abscheuliches Beispiel das Opfer verantwortlich zu machen – aber nicht einmal annähernd das Schlimmste.

Abbas erfand in einer Rede puren Hasses 2018 eine neue Rechtfertigung für den Holocaust. Er sagte einem Publikum aus PLO-Mitgliedern, dass die Juden Europas den Holocaust selbst über sich gebracht hatten, aufgrund von Wucher, Bankwesen und ihrer „sozialen Funktion“. Er sagte auch, die Juden würden von den Chasaren abstammen und Israel sei ein rein europäisches Kolonialprojekt, das nichts mit jüdischer Geschichte zu tun habe.

Darüber hinaus machte er die Juden für ihre Verfolgung die Jahrhunderte hindurch selbst verantwortlich: „Vom 11. Jahrhundert bis zum Holocaust, der in Deutschland stattfand, wurden die Juden – die nach West- und Osteuropa zogen – alle 10 bis 15 Jahre einem Massaker unterzogen. Aber warum geschah das? … Das Judenproblem, das in allen europäischen Ländern weit verbreitet war … hatte seinen Grund nicht in ihrer Religion, sondern vielmehr in ihrer sozialen Rolle, die mit Wucher und Bankgeschäften zu tun hatte.“

2016 sagte Abbas, als er vor dem Europaparlament sprach: „Vor nur einer Woche hat eine Reihe Rabbiner angekündigt und eine klare Ansage mit der Forderung gemacht, dass ihre Regierung das Wasser vergiften soll, um die Palästinenser zu töten.“ Nach einem Aufschrei zog er diese Äußerung zurück[i] – und heute scheint sich niemand mehr an diese Blutschuldlüge zu erinnern.

Früher in diesem Jahr sagte er: „Der Christ ist der Bruder des Muslim. Sie feiern zusammen, leiden zusammen, leben zusammen, arbeiten zusammen und kämpfen zusammen gegen ihren Feind.“ Was heißt: Der Jude ist der Feind.

Das ist ein durchgängiges Antisemitismus-Muster. Diese Worte sind keine Irrtümer oder Fehler – es ist das, was Mahmud Abbas glaubt.

Unweigerlich wird Abbas, weil Deutschland wegen seiner jüngsten ungeheuerlichen Aussage in Aufruhr ist, eine durch und durch künstliche Entschuldigung ausgeben wird, in der er behauptet, er habe nichts gegen Juden; und die Medien und die Führer der Welt werden ihm das durchgehen lassen – wie sie es bei jedem einzelnen früheren Mal auch gemacht haben.


[i] Diese eine ja – aber jede Menge andere Lügen NICHT [Anmerkung des Übersetzer]

Die semantische Schlacht verlieren, den Krieg gegen BDS gewinnen

Noch ist nicht alles verloren. Während wir im Krieg der Worte vielleicht geschockt sind, machen wir die BDS-Antisemiten weiter fertig.

Mitchell Bard, Israel HaYom, 7. Juli 2022

Ein Aspekt des palästinensisch-israelischen Konflikts ist buchstäblich ein Krieg der Worte. Worte sind mächtige Waffen und beide Seiten streben die Übernahme ihrer bevorzugten Fachausdrücke an, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Israel und seine Anhänger sind typischerweise auf der Verliererseite der Kämpfe gewesen, was Opfer fordern kann. Israels jüngste Niederlage gehört zu den verheerendsten.

Sprachgebrauch zu übernehmen, der Israel schadet, ist manchmal das Ergebnis von Vernachlässigung, die die Macht der Worte nicht anerkennt, bis es zu spät ist. Zwei der wichtigsten Verluste in diesem Krieg ist die Verwendung der Begriffe „Westbank“ statt „Judäa und Samaria“ und „besetzte“ statt „umstrittene“ Gebiete. Ersteres nimmt den Juden ihre Geschichte im Land Israel, während letzteres weiter impliziert, dass Juden anderen das Territorium weggenommen haben. Die Normalisierung dieser Begriffe hat Israel gezwungen rhetorisch und politisch auf dem Platz der Gegner zu spielen.

Einer der wenigen Siege Israels hat in der allgemeinen Ablehnung abwertender Begriffe für den Sicherheitszaun gewesen. Das ist einer der Gründe, dass die Barriere kein Thema mehr ist.

Auf Israel wird heute international wegen der Übernahme des Vergleichs zum Afrikaner-Südafrika eingeprügelt – wegen des gefürchteten „A-Worts“.

Die Anschuldigung ist allgegenwärtig geworden. Sie wird von Palästinensern, Menschenrechtsorganisationen, Presbyterianern und Methodisten, UNO-Organisationen, großen Medien, Akademikern, Entertainern, Politikern und vielen anderen eingesetzt. Das ist ein klassisches Beispiel für die Effektivität der Großen Lüge.

Leider machen Israel und seiner Verteidiger, wie ich argumentiert habe, unerzwungene Fehler – um eine weitere Sport-Metapher zu verwenden – indem das „A-Wort“ in den Zurückweisungen wiederholt wird. Statt Leute jenseits des Chors der Wahrheit zu überzeugen, stärken sie unabsichtlich die Verbindung Israels und des „A-Worts“.

Schlimmer ist: Respektable Israelis und Freunde Israels haben entweder die Anschuldigung auch erhoben oder nahegelegt, dass sie ein mögliches Ergebnis israelischer Politik ist. Zum Beispiel sagte der ehemalige Premierminister Ehud Barak, offensichtlich kein Antisemit, 2017, Israel befinde sich auf einer „schiefen Ebene hin zur [das A-Wort]“.

Spiel, Satz und Sieg für die Israel-Verleumder.

Noch ist nicht alles verloren. Wir mögen im Krieg der Worte geschockt sein, aber wir machen die BDS-Antisemiten weiter fertig.

Letzten Monat haben wir einen Rekord für BDS-Fehlschläge aufgestellt.

Es beginnt damit, dass Unilever den Boykott Judäas und Samarias durch Ben & Jerry’s aufgehoben hat. Als Reaktion beharrt B&J verstärkt auf seiner antisemitischen Haltung; ihre Muttergesellschaft hingegen erfuhr, dass Antisemitismus einen Preis hat, da sie in verschiedenen Bundesstaaten auf die Liste der Firmen gesetzt wurde, die keine Regierungsinvestitionen mehr erhalten dürfen. Manche stießen ihre Firmenanteile ab. Die Vorstellung, Israelis eine bestimmte Eiskrem-Marke zu verweigern, würde die Regierung auf die Knie bringen, zeigt die oft komische Absurdität der BDS-Bewegung an.

Wo wir von Antiboykott-Gesetzen der Bundesstaaten reden: Die Antisemiten haben ihre Hoffnung darauf gesetzt, dass die ACLU die Gerichte überzeugt, der Erste Verfassungszusatz würde verletzt. Die ACLU hat erfolgreich Demokraten im Kongress so eingeschüchtert, dass sie die Durchsetzung von Bundesgesetzgebung verhindern. Die Freunde von Antisemiten erlitten allerdings einen vernichtenden Verlust, als ein Bundes-Appellationsgericht die Verfassungsgemäßheit des Gesetzes bestätigte. Das mit 9 zu 1 gefällte Urteil hob eine Entscheidung vom Februar 2021 auf, von der die BDS-ler glaubten, sie würde alle Gesetze der Bundesstaaten aufheben. Richter Jonathan Kobe sagte, das Gesetz verhindere keine Kritik an Israel oder dem Recht. „Es verbietet nur wirtschaftliche Entscheidungen, die Israel diskriminieren. Weil solche kommerziellen Entscheidungen für Beobachter unsichtbar sind, wenn sie nicht erklärt werden, sind sie nicht von Natur aus aussagekräftig und schließen den Ersten Verfassungszusatz nicht ein.“

Touché.

Das war nicht alles. Die BDS-Bewegung glaubte, sie habe einen weiteren großen Sieg erzielt und erklärte ihre Kampagne des Druck ausübens „funktioniert sogar bei den größten Unternehmen“, als General Mills‘ Marke Pillsbury ankündigte, sie haben ihren Anteil an einem Werk in Atarot verkauft, das Aktivisten als illegale Siedlung bezeichnen.

Aber ach, der Beifall verwandelte sich in Buh-Rufe, als General Mills antwortete: „Wir haben deutlich gemacht, dass die globale Geschäftsstrategie zu dieser Entscheidung führte. Jede Behauptung anderer, die den Ruhm dafür einheimsen wollen, sind falsch“, sagte die Firma in einer Erklärung. „Wir verkaufen unsere Produkte weiter in Israel und freuen uns darauf unsere israelischen Kunden weiterhin mit unsere andere Marken zu bedienen.“

Wie JNS-Reporter Mike Wagenheim feststellte, stellt Pillsbury immer noch Produkte in Atarot her, die in Israel verkauft werden. Er fügte hinzu, dass General Mills auch Häagen-Dazs-Eiskrem verkauft, das Kunden gewann, die gegen die Entscheidung von Ben & Jerry’s protestieren.

Die BDS-Kampagne schoss ein Eigentor (Entschuldigung für die Sport-Metaphern), als BDS Boston eine Landkarte veröffentlichte, die die Standorte von 30 jüdischen Organisationen zeigte, viele davon unpolitisch, denen sie „Unterstützung der Kolonisierung Palästinas“ und „weltweite Gewalt“ vorwarfen. Das Ziel, das die Organisation mit der Veröffentlichung verfolgte (was eine Schlagzeile des Boston Globe als „Eine Straßenkarte für Judenhasser“ bezeichnete) lautet „die lokalen Organisationen und Netzwerke offenzulegen, die Zerstörung inszenieren, so dass wir sie niederreißen können.“

Dieses sogenannte „Kartierungsprojekt“ war so unverhohlen antisemitisch, dass sogar die Kongressabgeordnete und „Squad“-Mitglied Ayanna Pressley (Demcrats, Massachusetts) sagte: „Es ist nicht hinnehmbar jüdische Institutionen oder Organisationen ins Visier zu nehmen oder verletzbar zu machen. Punkt.“

Nach anfänglichem Schweigen war das BDS-Nationalkomitee angesichts der Gegenreaktionen auf die Peinlichkeit des glasklaren Antisemitismus der Bewegung gezwungen jegliche Verbindung zu dem Projekt zu bestreiten. Dennoch wurden die Angriffe auf das Projekt verurteilt, so wie es auch 15 propalästinensische Gruppen es machten, die gegen „Versuche dieses nützliche Bildungsmittel zu zensieren“ protestierten.

Die BDS-ler erreichten, was sie als einen bedeutenden Sieg betrachten, als eine Band namens Big Thief, von der ich noch nie etwas gehört habe, ihr Konzert in Tel Aviv auf den letzten Drücker absagte. Sie machte das, nachdem sie zuvor ihre Absicht erklärt hatte in der Heimatstadt eines der Bandmitglieder aufzutreten. Ich nehme an, sie haben einige enttäuschte Fans, aber das war nur ein weiteres Beispiel der Feigheit einiger dieser Künstler, die vor Druck in sozialen Medien einknicken.

Bezeichnend für das Gesamtversagen des kulturellen Boykotts ist, dass, während diese B-Künstler Rückzieher machen, der internationale Superstar Andrea Bocelli (90 Millionen verkaufte Alben) vor ausverkauftem Haus in Tel Aviv sang. Und übrigens: Er besuchte die Westmauer.

Keine Trompeten von den BDS-Truppen.

Palästinensisches Propaganda-Eigentor des Tages: Autoklau

David Lange, Israellycool, 4. Juli 2022

Ich kann nur annehmen, dass es sich um einen Versuch handelt Israel als gesetzlose Gesellschaft darzustellen: Die israelfeindliche Facebook-Seite Quds News Network hat diese Statistik über Autodiebstähle in Israel gepostet:

72% Zunahme der Autodiebstähle in „Israel“ im ersten Halbjahr 2022

Kommentatoren sehen das natürlich genauso:

„Das sind ihre Gene. Land stehlen und jetzt Autos.“
„Nicht überrascht. Wenn sie Land stehlen, können sie alles stehlen!“

„Diebstahl liegt ihnen im Blut.“

„Wow, wusste nicht, dass das ‚erwählte‘ Volk stehlen kann, ich meine außer Land zu stehlen.“…

Was sie Ihnen nicht sagen: Die Autodiebe sind hauptsächlich ihre eigenen Leute:

In der Vergangenheit landeten die meisten in Israel gestohlenen Autos in Tulkarm und Qalqilya. Heute zeigen die Daten, dass die meisten in Israel gestohlenen Autos nach Ramallah und Jenin gebracht werden. Modi’in führt die Liste der Städte mit der höchsten Zahl berichteter Autodiebstähle an, möglicherweise wegen seiner Nähe zur palästinensischen Autonomie.

Mit anderen Worten: Ihr gesamter Post ist eine Erinnerung daran, dass sie die Hitliste anführen, wenn es um diese Verbrechen geht.

Nach dem Fehlschlag bei der Aufstachelung zu Gewalt zur Verhinderung israelischer Feiern kehrt die PA zu offenem Antisemitismus und dem Umschreiben der Geschichte zurück

Maurice Hirsch, Palestinian Media Watch, 12. Juni 2022

Wie Palestinian Media Watch enthüllte, versuchte die PA im Vorfeld zu den israelischen Feiern am 29. Mai, um 55 Jahre seit der Wiedervereinigung Jerusalems und seiner Befreiung von jordanischer Besatzung (1948-1967) zu begehen, verzweifelt breitflächig zu Gewalt anzustacheln. Weil sie dieses Ziel verfehlten, unternahm die PA dann ihr Äußerstes ein alternatives Narrativ zu schaffen.

Teil des alternativen Narrativs beruhte fest auf offen antisemitischem Hassreden, mit denen die mehr als 70.000 Israelis, die an dem Marsch teilnahmen, als „minderwertige … Siedler“, „Affen“ und „Dummköpfen“ bezeichnet wurden:

Tausende Israelis und besonders die minderwertigen von ihnen – die Siedler – nahmen an dem israelischen Flaggenmarsch [zum Jerusalem-Tag] teil. Aber der allgemeine Eindruck, den alle bekamen, ist, dass dieser Marsch auf allen Ebenen töricht und misslungen war …
Niemand reagierte auf die Lügen, an die die Siedler sich klammern und Jerusalem blieb in heiliges Gewand gehüllt, das trotz des wilden Verhaltens der Affen und ihrem Herumgehüpfe nicht beschädigt wurde…
Du bist keine Waise, Palästina, weil das Volk … das die Steine-Rebellion begann … nicht wie diese Narren ist, die sich auf den Flaggenmarsch begaben und die nicht wissen, welches Schicksal auf sie wartet.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-jadida, 1. Juni 2022]

Laut dem PA-Narrativ „liefen Siedlerherden Amok um den Bluttanzmarsch auszuführen“ und Jerusalems „Luft zu verschmutzen“, bevor sie die Stadt verließen „wie in Panik geratene Mäuse, die vor den Beschützern der Stadt fliehen“:

„Der letzte Sonntag [29. Mai 2022] war einer der gepriesenen Tage Jerusalems, ein Tag der Freiheit, des Friedens und der Umsetzung nationaler Souveränität. Das trotz der Tatsache, dass der gesamte israelische Kolonialistenstaat und seine Führung – mit seinen politischen, militärischen und Sicherheitstruppen sowie Siedlerherden – Amok lief, um den Bluttanzmarsch (d.h. den Flaggenmarsch zum Jerusalem-Tag) zu veranstalten, der mit den Flaggen des falschen Narrativs und dfer illegalen Präsenz des israelischen ethnischen Säuberungsstaats überzogen ist…“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

„Während tausende Siedler die Luft der heiligen Stadt [Jerusalem] mit Flaggen der Besatzung ‚verpesteten‘ (bezieht sich auf den Flaggenmarsch zum Jerusalem-Tag – Redaktion), schmückte eine kleine Drohne den Himmel über der Stadt mit einer Palästinenserflagge, bis sie von der Besatzungspolizei heruntergeholt wurde…“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

„Die Zionisten schwenkten Flaggen ihrer Niederlage mit der Kraft des Schießpulvers und der Armee, aber sie verließen die besetzte Stadt und sein heiliges Becken wie Mäuse in Panik vor den Hütern der Stadt…“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

Schändlicherweise ist die Verwendung antisemitischer Terminologie zur Beschreibung von Juden durch die PA nichts Neues. PMW hat zig Vorfälle dokumentiert, bei denen die PA antisemitische Terminologie und Sprachbilder verwendet hat, darunter wiederholt Verweise auf Juden als „Schweine und Affen“.

Der zweite Teil des Narrativs folgte der beständigen PA-Botschaft, dass nicht nur Jerusalem, sondern ganz Israel „besetzt“ ist.

Wenn wir schon von Jerusalem sprechen: PA-Premierminister Mohammed Schtayyeh bezeichnete das Ereignis als „Siedler-Marsch“ und fügte hinzu:

„Jerusalem ist all die Jahre die Hauptstadt des Staates Palästina gewesen und wird es für immer bleiben. Ihr Gesicht, Herz und Zunge sind arabisch und die Versuche ihre Eigenschaften zu ändern und ihr eine eingebildete Souveränität aufzuzwingen, werden vor den Fakten der Religion, Geschichte und Heiligkeit keinen Bestand haben, da sie die erste Richtung des muslimischen Gebets beinhaltet, die Stelle, an die der Prophet [Mohammed] reiste, die Stätte seines Aufstiegs in den Himmel und der Grabeskirche.
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 30. Mai 2022]

Schtayyeh hat offensichtlich vergessen, dass es nie einen unabhängigen „Staat Palästina“ gab und dass sein eingebildeter Staat nie Souveränität über Jerusalem oder sonst einen Ort hatte. Er hat auch eindeutig aus seinem Gedächtnis gelöscht, dass Juden in Jerusalem seit mehr als 150 Jahren die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Fakt ist: Die 1922 durchgeführte britische Volkszählung für Palästina, stellte fest, dass von Jerusalems 62.578 Einwohnern 33,971 Juden waren, 14.699 waren Christen und nur 13.413 waren Muslime („Mohammedaner“). Mit anderen Worten: 1922 waren Juden in Jerusalem nicht nur eine einfache Mehrheit, sondern die absolute Mehrheit, stellten mehr als alle anderen zusammen.

Die Schlagzeile, die die PA für den Kommentar von Muwaffaq Matar, einem Mitglied des Revolutionsrats der Fatah und regelmäßigem Kolumnisten der offiziellen PA-Tageszeitung, deutete ebenfalls die Denkweise der PA an: „Der Flaggenmarsch der ‚israelischen ISIS-Mitglieder‘ – ein getarnter Segen.“

In dem Kommentar selbst versuchte Matar das Schwenken der israelischen Flagge mit dem Schwenken der „Palästinenserflaggen“  durch die Palästinenser zu vergleichen und gegenüberzustellen und argumentierte, dass die „palästinensische Flagge“, die über „dem historischen und natürlichen Land Palästina“ weht, dem israelischen Souveränitätsansprüchen über „Ostjerusalem im Besonderen und Palästina im Allgemeinen“ widerspricht. Entscheidend ist, dass Matar hinzufügt, Palästina decke ganz Israel ab, erstrecke sich von Galiläa im Norden Israels bis in den Negev im Süden Israels und von Jericho im Osten bis Jaffa im Westen:

„Die Köpfe des [israelischen] Besatzungssystems begreifen durchaus, dass die palästinensische Flagge irgendwo über den historischen und natürlichen Land Palästina wehen zu lassen gegen ihre Realität opponiert, die mit der Gewalt der Besatzung, organisierten Staatsterror und unbegrenzte kolonialistische Unterstützung kolonialistischer Staaten geschaffen wurde, die ihren Staat gründete und Interesse daran haben , dass sie weiter ihre Dienste als Akteure bieten. Sie begreifen, dass die palästinensische Flagge ihren Ansprüchen auf Souveränität über Ostjerusalem im Besonderen und Palästina im Allgemeinen widerspricht – von Galiläa bis zum Negev (d.h. Regionen in Israel), von Jericho bis an die Strände Jaffas (d.h. einer israelischen Stadt).“
[Offizielle PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

Es folgen längere Auszüge der oben angeführten Äußerungen:

„Tausende Israelis und besonders die minderwertigen unter ihnen – die Siedler – nahmen an dem israelischen Flaggenmarsch [zum Jerusalem-Tag] teil. Aber der allgemeine Eindruck eines jeden lautet, dass dieser Marsch auf allen Ebenen töricht und erfolglos war…
Niemand reagierte auf die Lügen, an denen die Siedler sich klammerten und Jerusalem blieb in heiliges Gewand gekleidet, das nicht beschädigt wurde, trotz des wilden Verhaltens der Affen und ihrem Herumgehüpfe…
Du bist keine Waise, Palästina, da das Volk … das die Steine-Rebellion initiierte … nicht wie diese Dummköpfe ist, die sich auf den Flaggenmarsch begaben und die nicht wissen, welches Schicksal sie erwartet.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 1. Juni 2022[

Schlagzeile: „Jerusalem, Schießpulver und der Blut-Tanz“
„Letzten Sonntag [29. Mai 2022] war einer der gepriesenen Tage Jerusalems, ein Tag der Freiheit, des Friedens und der Umsetzung nationaler Souveränität. Und das trotz der Tatsache, dass der gesamte israelische Kolonialistenstaat und seine Führung – mit seinen politischen, militärischen und Sicherheitsgruppen sowie Siedlerherden – Amok lief, um den Bluttanz-Marsch [sprich: Flaggenmarsch zum Jerusalem-Tag] auszuführen, der mit der Flagge des falschen Narrativs und der illegalen Präsenz des israelischen ethnischen Säuberungsstaates bedeckt ist.
Obwohl der zionistische Staat die ewig palästinensische Hauptstadt mit tausenden seiner Soldaten und Mitgliedern seiner Armee und Sicherheitskräfte wieder besetzte, wie e seit ihrer Besatzung vor 55 Jahren nicht geschehen ist … war er in seiner Nacktheit komplett entlarvt, wie er in all seinen Kriegsverbrechen entlarvt wird. Er bewies allen kolonialistischen Zionisten und der gesamten Welt und besonders den USA, dass das Land nicht ihm gehört und dass er keine Kontrolle über das [palästinensisch] Volk hat, dem die ewige Geschichte, Identität und Anwesenheit dort seit Beginn der Schöpfung und seit dem ersten arabisch-kanaanitischen Menschen gehört (sic, die Kanaaniter waren keine Araber und die Palästinenser haben keine Geschichte vor der Moderne). Der Grund ist, dass Schießpulver und Soldaten des Todes die besetzte Stadt wie panische Mäuse verließen, die vor den Hütern der Stadt und ihres heiligen Beckens fliehen…
Die Zionisten schwenkten Flaggen ihrer Niederlage mit Hilfe der Gewalt des Schießpulvers und der Armee, aber sie verließen die besetzte Stadt wie panische Mäuse, die vor den Hütern der Stadt und seines heiligen Beckens fliehen…
Sie rannte vor den Kindern Palästinas und seiner gerühmte Frauen weg und vor den Alten des Landes von Ribat [heißt: Religionskrieg um Land, das als islamische behauptet wird] und seinen jungen Leuten, denn sie begreifen, dass sie unfähig sind sie zu betreten, außer unter den Speeren und dem Schutz der zionistischen Soldaten Spartas.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

Schlagzeige: „Jerusalem steht neben seiner Souveränität“
„Während tausende Siedler die Luft der heiligen Stadt [Jerusalem] mit Flaggen der Besatzung (bezieht sich auf den Flaggenmarsch am Jerusalem-Tag – Redaktion] ‚verpesteten‘, schmückte eine kleine Drohne den Himmel über der Stadt mit einer Palästinenserflagge, bis sie von der Besatzungspolizei heruntergeholt wurde…
Der Volksaufstand (das ist der von den Palästinensern verwendete Begriff, der auch auf den Einsatz von Gewalt und Terror verweist) in Jerusalem und ganz Palästina soll das Recht auf Souveränität an der Al-Aqsa-Moschee und das Recht auf Souveränität in der besetzten palästinensischen Hauptstadt verteidigen, die niemals jemand anderem als den ursprünglichen Eigentümern des Rechts gehören wird.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

Die Begriffe „friedlicher Aufstand/Widerstand“ und „Volksaufstand/-widerstand“ werden von PA-Führern manchmal verwendet um friedlichen Protest zu bezeichnen und manchmal um tödliche Terroranschläge und Terrorwellen zu bezeichnen. Zum Beispiel definierte Mahmud Abbas den mörderischen Terror in der Welle von 2015/16 (die „Messer-Intifada“) als „friedlich“; dabei wurden durch Stiche, Schüsse und Auto-Rammangriffe 40 Menschen getötet (36 Israelis, 1 Palästinenser, 2 Amerikaner und 1 Eritreer) und hunderte verwundet. Abbas saget: „Wir wollen friedlichen Volksaufstand und das ist das, was wir hier haben.“ Zu dem Zeitpunkt, als Abbas das sagte, waren bereits 14 Israelis ermordet worden.
http://palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=16437

Schlagzeile: „Schtayyeh: Jerusalem ist unsere ewige Hauptstadt und es ist eine besetzte Stadt, die Arroganz der Macht wird keine Souveränität über sie gewähren.“
„PA-Premierminister Mohammed Schtayyeh verurteilte den Marsch [Flaggenmarsch zum Jerusalem-Tag] der Siedler und ihre Angriffe auf die Einwohner des besetzten Jerusalem. Er warnte vor den gefährlichen Folgen dieses Marsches…
Schtayyeh pries den Mut der männlichen und weiblichen [arabischen] Einwohner Jerusalems, die Ribat ausführen (d.h. religiösen Konflikt um Land, von dem behauptet wird, es sei islamisch) zu ihrer Verteidigung der Stätte, an die der Prophet [Mohammed bei seiner Nachreise] reiste. Er sagte: ‚Jerusalem ist die Jahre hindurch die Hauptstadt des Staates Palästina gewesen und sie wird es auf ewig bleiben. Ihr Gesicht, ihr Herz und ihre Zunge sind Arabisch und die Versuche seine Eigenschaften zu ändern und ihr eine erfundene Souveränität aufzuzwingen werden gegen die Fakten der Religion, der Geschichte und der Heiligkeit nicht von Dauer sein, weil sie die erste muslimische Gebetsrichtung beinhaltet, den Ort, an den der Prophet [Mohammed] reiste, den Ort, an dem er in den Himmel auffuhr und die Grabeskirche.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 30. Mai 2022]

Auszug aus einer Kolumne von Muwaffaq Matar, Mitglied des Revolutionsrats der Rafah und regelmäßiger Kolumnist der offiziellen PA-Zeitung:

Schlagzeile: „Der Flaggenmarsch der ‚israelischen ISIS-Mitglieder‘ – ein getarnter Segen!“
„Die Köpfe des [israelischen] Besatzungssystems begreift sehr wohl, dass die palästinensische Flagge irgendwo im historischen und natürlichen Land Palästina zu hissen gegen ihre Realität opponiert, die über Gewalt der Besatzung, organisierten Staatsterror und unbegrenzte kolonialistische Unterstützung von Kolonialistenstaaten geschaffen wurde, die [ihren Staat] gründete und daran interessiert sind, dass sie weiter ihre Dienste als Agenten anbieten. Sie begreifen, dass die Palästinenserflagge ihren Behauptungen über Souveränität über Ostjerusalem im Besonderen und Palästina im Allgemeinen widerspricht – von Galiläa im Norden bis zum Negev (heißt: Regionen in Israel), von Jericho bis zu den Stränden von Jaffa (das ist eine israelische Stadt).
Die Siedler marschierten in Ostjerusalem und dem Edlen Heiligtum Jerusalem (d.h. den Tempelberg) ein und sie betraten sie unter dem Schutz der Besatzungsarmee. Sie schwenkten ihre Flagge und vollführten talmudische (d.h. jüdische) Rituale und danach sammelten sie sich am Damaskustor und marschierten in die Gassen der Altstadt von Jerusalem. All diese Dinge sind eine Tragödie, aber siehaben einen Nutzen; ihre törichten Führer wie [der israelische Premierminister] Naftali Bennett, [der israelische Knessetabgeordnete] Itamar Ben Gvir und [der ehemalige Premierminister] Benjamin Netanyahu schenkten einer wichtigen Sache keine Aufmerksamkeit und das ist, dass sie mit dieser Masse an Siedlern, von denen die meisten offen bewaffnet sind …  und durch die Ankunft von bewaffneten Militärdivisionen, als befänden sie sich auf dem Schlachtfeld, ihr eigenes Gerede vom Verhängen der Souveränität über Jerusalem widerlegen und das Versagen ihres zionistischen Projekts offenbaren.“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida, 31. Mai 2022]

PA legt Reformplan vor, der zur Verstärkung der israelfeindlichen Hetze aufruft

Das 40 Seiten starke Dokument, von dem Israel HaYom eine Kopie erlangte, wurde letzte Woche bei der zweimal im Jahr stattfindenden Sitzung dem Ad-Hoc-Verbindungskomitee (AHLC) in Brüssel vorgelegt.

Lilach Shoval, JNS.org, 16. Mai 2022

PA Premierminister Mohammed Shtayyeh (Foto: Flickr)

Der Premierminister der palästinensischen Autonomiebehörde, Mohammed Schtayyeh, legte dem Ad-Hoc-Verbindungskomitee (AHLC) bei seiner halbjährlichen Sitzung letzte Woche in Brüssel einen „Reformvorschlag“ vor. Der 40 Seiten starke Plan, von dem Israel HaYom eine Kopie erlangte, umreißt umfassende Reformen in mehreren Bereichen – beinhaltet aber keinen Plan zur Reduzierung israelfeindlicher Hetze.

Das 1993 gegründete AHLC mit 15 Mitgliedern, ein Gremium der UNO, dient als wichtigster Koordinierungsmechanismus auf politischer Ebene zur Entwicklungshilfe für das palästinensische Volk. Sein Hauptauftrag besteht darin „den Dialog zwischen Gebern, der palästinensischen Autonomiebehörde und der Regierung Israels zu fördern“.

Die AHLC-Mitglieder lassen sich in sieben Gruppen einteilen: die arabischen Staaten, die Europäische Union, die USA, Japan, internationale Institutionen, europäische Länder und andere Staaten. Aktuell gehören ihm die USA, die EU, die UNO, der Internationale Währungsfonds, die Weltbank, Russland, Norwegen, Japan, Saudi-Arabien, Kanada, die PA, Israel, Jordanien, Ägypten und Tunesien an.

PA-Präsident Mahmud Abbas wurde von den USA und der EU unter beträchtlichen Druck gesetzt, institutionelle, juristische und gesellschaftliche Reformen umzusetzen, um die öffentliche Korruption einzudämmen. Die Europäer drängten die Palästinenser einen umfassenden Plan zu formulieren und auch die Amerikaner übten zusätzlich Druck aus, als die Administration Biden ins Weiße Haus einzog.

Die Notwendigkeit, dass die Palästinenser ein solches Dokument erstellen, intensivierte sich, nachdem finanzielle Hilfe aus Europa zurückgestellt wurde. Einige EU-Länder, angeführt vom Repräsentanten Ungarns, forderten letztes Jahr, dass die Palästinenser die israelfeindlichen Inhalte aus ihren Schulbüchern entfernen; das wurde zur Vorbedingung für die Überweisung von Geld an die PA gemacht.

Die zurückgestellte Hilfe verschärfte zusammen mit dem Rückgang externer Spendengelder die wirtschaftliche Lage in den Gebieten unter PA-Kontrolle in Judäa und Samaria. In Ramallah kamen PA-Offizielle zu dem Schluss, dass sie die Forderungen der internationalen Gemeinschaft nicht länger umgehen konnten und den Geberländern demonstrieren eine Bereitschaft müssen, die erwähnten Reformen einzuführen.

Allerdings deutet der von Schtayyeh vorgelegte und im Auftrag von Abbas entworfene Reformplan keine Bereitschaft an fundamentale Veränderungen einzuführen, was die Reduzierung der Hetze gegen Israel betrifft, sondern eher das Gegenteil. Das Dokument beinhaltet palästinensische Kultur und das palästinensische nationale Narrativ vor Versuchen der „israelischen Besatzungsbehörden Informationen zu verfälschen und die Folklore und das Erbe der Palästinenser zu stehlen“ zu schützen.

„Es tobt ein Kampf um das dominante Narrativ des Konflikts. Das Ziel muss sein, das palästinensische Narrativ zu gewährleisten und es zu fördern. Es müssen Verbindungen zu internationalen Organisationen aufgebaut werden, um israelische Fälschungen historischer palästinensischer Fakten herauszufordern“, erklärt das Dokument.

„Unsere Botschaften auf dem ganzen Globus und die Medienapparate müssen sich gegen die Bemühungen stellen das palästinensische Narrativ zu fälschen. Daher wird die Regierung unter anderem ihre Medienpräsenz stärken und zusätzlich zu dem bestehenden Fernsehsender in Übereinstimmung mit der aktuellen Initiative einen Satelliten-Fernsehkanal für die Jugend zu beginnen.“

Die Führung in Ramallah braucht verzweifelt Geld und legt der Welt einen ambitionierten Reformplan vor. Wie erklärt versäumt dieser es nicht nur die Hetze gegen Israel anzugehen, sondern beinhaltet auch Anschuldigungen, die fortgesetzte palästinensische Anschläge rechtfertigen sollen.