Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21. – 27. Mai 2017)

Sonntag, 21.05.2017:

Eine Gruppe arabischer Bürger Israel hat für Montag einen Generalstreik und einen „Tag des Zorns“ in Unterstützung der hungerstreikenden Terroristen ausgerufen.

Eine Gruppe arabischer Knessetabgeordneter hat sich auf den Tempelberg begeben. Es gibt ein Besuchsverbot für Knessetmitglieder, das sie gezielt missachteten (sogar „rechtsextreme“ religiöse Abgeordnete halten sich an die Anweisung; Premierminister Netanyahu will über eine Aufhebung des Verbots nach dem Ramadan „nachdenken“). Die Araber wurden von der Polizei vom Plateau geleitet.

Am Abend sprach Premierminister Netanyahu zur Eröffnung der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems. Er sagte, der Tempelberg und die Westmauer werden unter israelischer Souveränität bleiben.

Mehrere Dutzend der Hungerstreiker sind inzwischen im Krankenhaus. Weitere werden wohl folgen.

Die Tochter eines Hamas-Terroristen, der wegen 66-fachen Mordes in Israel einsitzt, hat ihrem Vater einen Brief geschrieben, wie stolz sie auf ihn ist.

Die IDF hat die Einsatzregeln bezüglich Personen geändert, die Soldaten Waffen stehlen wollen. Ab sofort darf auf solche Personen geschossen werden.

Jordaniens König rief am Freitag Präsident Trump an und wünsche sich, dass der Amerikaner an einer Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts arbeite. Eine Vereinbarung zwischen den Israelis und den Palästinensern sei unerlässlich für die Bekämpfung des Terrors.

Das israelische Sicherheitskabinett hat ein Paket an Gesten des Guten Willens den PA-Arabern gegenüber beschlossen. Unter anderem soll es deutlich mehr Baugenehmigungen für PA-Araber in Area C geben, die komplett von Israel kontrolliert wird.

Montag, 22.05.2017:

Für den Ramadan gibt es Sonderregelungen für PA-Araber; 200.000, die Familienmitglieder in Israel haben, bekommen Sondergenehmigungen zur Einreise für den gesamten Monat. Weitere 7.000 erhalten Genehmigungen für Id al-Fitr, direkt nach dem Ramadan. Männer über 40, Jungen unter 12 Jahren und Frauen können ohne Genehmigung den ganzen Monat hindurch freitags in Jerusalem auf dem Tempelberg beten gehen.

Mittwoch, 24.05.2017:

Am Montag setzten Araber als Teil ihres „Tag des Zorns“ eine Jeschiwa in Homesch in Samaria in Brand. Homesch wurde während der „Abkoppelung“ 2005 evakuiert. Die Jeschiwa wurde allerdings weiter betrieben. Der stellvertretende Knessetsprecher Bezalel Smotrich kommentierte, dass „aus jedem Ort, den wir verlassen haben, ein Ort des Horrors gemacht worden ist und heilige Stätten zerstört wurden“.

Eine Moderatorin im PA-Fernsehen hat Sehnsucht – nach den Tagen des palästinensischen Terrors; er beschwerte sich, dass es (heute) nicht genug Gewalttätigkeit (gegen Juden) gibt. Dabei lobte sie gerade in einem Interview einen Terrormörder, der damit prahlte bei seiner „Operation“ 16 Juden ermordet zu haben.

Mahmud Abbas hat gegenüber Trump behauptet, er sei bereit sofort wieder mit Verhandlungen mit Israel zu beginnen.

Benjamin Netanyahu stellte bei einer Feier auf dem Ammunition Hill richtig: Israel ist für die Verzögerung einer Lösung des Konflikts nicht verantwortlich. Außerdem sagte er: Der Tempelberg und die Westmauer werden immer unter israelischer Kontrolle bleiben.
Mahmud Abbas ließ daraufhin erklären, das sei falsch und schade den Friedensbemühungen. „Ost“-Jerusalem „mit seinen heiligen Stätten des Islam und der Christenheit ist die Hauptstadt des palästinensischen Staats und wir es für immer sein“. (So hat er mal eben wieder jüdische Verbindungen zum Tempelberg und Jerusalem bestritten!)

Donnerstag, 25.05.2017:

Auf der libanesischen Seite der Grenze zum Libanon versammelten sich mehrere Dutzend Personen anlässlich 17 Jahren Abzug Israels aus dem Libanon; sie schwenkten Hisbollah-Flaggen und warfen Steine auf den Grenzzaun. Soldaten gaben Warnschüsse ab.

182 der hungerstreikenden Terrorhäftlinge sind in Krankenhäuser gebracht um zu entscheiden ob sie medizinische Hilfe benötigen. Derzeit beteiligen sich noch 836 Terroristen an dem Hungerstreik.

Der Terrorist, der Anfang der Woche in Netanya zwei Personen verletzte und angeschossen wurde, erlag jetzt seinen Verletzungen.

Freitag, 26.05.2017:

Araber in der israelischen Stadt Kfar Khana in Galiläa zeigen offen ihre Unterstützung der hungerstreikenden Terroristen mit Bannern und PLO-Flaggen.

Mahmud Abbas pries erneut die in Israel in Gefängnissen sitzenden Terroristen als „Helden“ und forderte, dass die Forderungen der Hungerstreikenden erfüllt werden.

Israel hat für 74 PA-Araber, die bei SodaStream arbeiten, die Arbeitserlaubnis erneuert, die nach dem Umzug aus dem Industriegebiet in Mischor Adumim nicht weiter erteilt worden war.

Samstag, 27.05.2017:

Die Hamas begrüßte die Einigung der Israelis mit den hungerstreikenden Terroristen, beglückwünschte die Terroristen und erklärt die Sache zu einem Sieg über Israel.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14. – 20. Mai 2017)

Sonntag, 14.05.2017:

Kann man das „Gülle-Jihad“ nennen? Abwässer aus Ramallah fließen ungeklärt nach Zentral-Israel. Modi’in Illit ist davon besonders betroffen, die Mückenplage hat zugenommen und es werden dadurch verursachte Krankheiten befürchtet. Bei meinem letzten Besuch in Beer Sheva berichteten mir Freunde, dass auch sie unter ungeklärten Abwässern aus PA-Gebieten leiden.

Friedensbereitschaft widerlegt: In Hebron haben die PA-Araber einen Terroristen zum Bürgermeister gewählt, der für den Tod von 6 Juden verantwortlich ist.

Die offiziellen PA-Medien bezeichnen den am Samstag bei einem Terror-Messeranschlag verletzten Polizisten als gewalttätigen Rassisten, der für den Angriff auf sich selbst verantwortlich sei.

Marwan Barghouti hat sich wieder aus dem Gefängnis gemeldet. Per Brief forderte er „Einheit und nationalen Ungehorsam“. Außerdem rief er zur Versöhnung zwischen Fatah und Hamas auf.

Ein ranghoher Palästinenser sagte, er „hoffe“, dass Israel den Siedlungsbau einstellen wird, wenn von den USA geführte Friedensgespräche wieder aufgenommen werden; er ging allerdings nicht so weit das zu einer Vorbedingung zu machen.

Montag, 15.05.2017:

Abbas Zaki von der PA vor PA-Sicherheitsbeamten: Ihr werdet Jerusalem befreien und die Welt beherrschten. Die Israelis sind Esel. ISIS hätte Israel angreifen müssen.

Die Gemeinsame Arabische Liste beschuldigt die Regierung, sie würde arabische Aktivisten bekämpfen. Anlass ist ein Prozess gegen sechs Mitglieder der (verbotenen) radikalmuslimischen Hasstruppe „Islamische Bewegung“, der von den arabischen Knesset-Parteien als „kollektives Schlagen gegen die israelisch-arabische Gemeinschaft“ verurteilt wird.

Dienstag, 16.05.2017:

Der von Mahmud Abbas eingesetzte Leiter eines Schulsystems ließ wissen: Juden sind Wucherer, die das Geld, die Presse und die Ressourcen kontrollieren. Israel ist ein Krebsgeschwür.

Am nördlichen Gazastreifen gibt es schwerwiegende Verschmutzung des Wassers, weil im Bereich Beit Hanoun (nördlicher Gazastreifen) ungeklärte Abwässer in ein nach Israel führendes trockenes Flussbett gepumpt werden. Die Abwässer verschmutzen das gesamte Küstengrundwassersystem.

Heckmeck:
– Moderate arabische Golfstaaten sollen bereit sein bessere Beziehungen zu Israel zu schmieden, wenn es aus ihrer Sicht beträchtliche Bemühungen Israels zum Neustart der stagnierenden Friedensgespräche mit den Palästinensern gibt. (Kommentar: Wieder ist es Israel, das etwas tun soll, nicht die Terroristen!)^

Der PA-Parlamentarier Jamal Hawil von der Fatah wurde fotografiert – als er mit einer Steinschleuder Juden bewarf. Die Fatah sind die „moderaten“ (!) Terroristen.

Nur wenige Tage vor Trumps Besuch wurde in der „Westbank“ in Tulkarm ein Platz nach Maher Yunis, einem Terroristen benannt.

Mittwoch, 17.05.2017:

Den Widerspruch werden wohl nur unsere Gutmenschen nicht erkennen wollen: Bei seinem Besuch in Indien bejubelte Mahmud Abbas die pal-arabischen Terroristen und „Märtyrer“ – und behauptete gleichzeitig, er wolle Frieden mit Israel.

Einmal mehr ließ das PA-Fernsehen ein kleines Kind ein Gedicht aufsagen, das zu Krieg aufruft.

Ein „Geistlicher“ im PA-Fernsehen: Jude verbreiten in der arabischen Welt Korruption, Prostitution und Drogen.

Donnerstag, 18.05.2017:

Statistisches: Die PA hat insgesamt 28 Schulen nach Terroristen benannt. 3 weitere PA-Schulen tragen die Namen von Nazi-Kollaborateuren.

Formelle Botschaft aus dem Gazastreifen: keine Kompromisse – es gibt keine Lösung des Konflikts ohne die „Rückkehr“ aller „Flüchtlinge“ (natürlich nur arabischen nach Israel, nicht von Juden in die Gebiete), dazu ihre Entschädigung und dass sie „ihr“ Land zurückbekommen. Außerdem ist „Palästina“ der gesamte Bereich zwischen Jordan und Mittelmeer.

Mehrere Terrorgruppen im Gazastreifen riefen zu einem „Tag des Zorns“ in Unterstützung der Hungerstreikenden auf. Außerdem drohten sie mit Eskalation, sollten die Forderungen der Terror-Häftlinge nicht erfüllt werden. (Sollte man sich merken, wenn es die nächsten Eskalationsvorwürfe an Israel gibt.)

Freitag, 19.05.2017:

Friedensbotschaft des PA-Fernsehens: Im Kinderprogramm rezitiert ein kleines Mädchen ein Gedicht, mit dem sie behauptet die Israelis hätten Arafat ermordet.

Ein PA-Krankenwagenfahrer wurde festgenommen; er hatte gestern mit seinem Krankenwagen einen israelischen Autofahrer blockiert, der von einem Mob beinahe gelyncht wurde.

Samstag, 20.05.2017:

Ein offizieller Vertreter der PA (Saeb Erekat) tönt wieder: Ein Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem würde den „Friedensprozess“ beenden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07. – 13. Mai 2017)

Sonntag, 07.05.2017:

Der Anführer des Hungerstreiks der Terrorhäftlinge, Marwan Barghouti, wurde erwischt, wie er heimlich aß. Israels Botschafter bei der UNO kommentierte passend, damit sei bewiesen, dass der „Hungerstreik“ lediglich ein Medien-Stunt ist.

Die PA-Araber behaupten wieder Juden würden abgerichtete Wildschweine auf sie loslassen; ein arabisches Mädchen wurde in die Hand gebissen, das können nur die Juden gewesen sein.

Der 6 Meter hohe Sicherheitszaun an der Grenze zum Libanon wird an zwei Abschnitten erneuert und verbessert.

Montag, 08.05.2017:

Die (verbotene) Islamische Bewegung (nördlicher Zweig) in Israel hat einen Marsch von Haifa nach Jerusalem begonnen. Die Teilnehmer wollen Jerusalem am Freitag erreichen.

Unterstützt (und eventuell angestiftet) von linken israelischen NGOs haben pal-arabische Bauern im Jordantal illegal gesperrtes Staatsland bestellt, das als Schießstand der IDF genutzt wird und teilweise auch noch vermint ist. Die Bauern verschwinden immer rechtzeitig beim Auftauchen des Militärs, so dass die Soldaten nicht feststellen können, wer sie sind.

Der Terror-Sportchef Jibril Rajoub will, dass die FIFA israelische „Siedler-Clubs“ vom Spielbetrieb ausschließt – und jetzt schimpft er, dass Netanyahu sich bei der FIFA dagegen ausspricht. Das ginge nicht, dass ein Politiker sich da einmischt und verlangt, dass der Punkt von der Tagesordnung genommen wird.

Dienstag, 09.05.2017:

Die Fünfte Kolonne: Ayman Odeh von der Gemeinsamen Arabischen Liste bezeichnet die in Israel einsitzenden Terroristen als „politische Gefangene“, die „einen gerechten Kampf zur Befreiung von einer ungerechten Besatzung führen“.

Scheinheilig: Mahmud Abbas behauptet weiter, er sei bereit sich mit Netanyahu zu treffen – vorausgesetzt, Trump ist dabei.

Noch scheinheiliger: Mahmud Abbas lässt wissen, dass es keine Alternative zu einer Friedenslösung gibt und die Zeit militärischer Optionen vorbei sei.

Die IDF geht seit einiger Zeit verstärkt gegen Waffenproduktionsstätten in Judäa und Samaria vor. Seit Anfang 2017 wurden 23 Werkstätten und mehr als 150 Waffen beschlagnahmt.

Mittwoch, 10.05.2017:

Marwan Barghouti ist seit dem Beginn des „Hungerstreiks“ der Terrorhäftlinge in Isolationshaft. Jetzt wurde seinem Anwalt eine Besuchserlaubnis gestrichen (vermutlich infolge von nach draußen geschmuggelten Interviews?). Eine Delegation des Roten Kreuzes kann ihn aber besuchen; das IKRK hatte diesen Besuch gewünscht.

Bei der Wahl zur Studentenvertretung der Universität Bir Zeit hat zum zweiten Mal in Folge die Hamas gewonnen.

Die Hamas bekommt Kritik wegen ihres neuen Strategiepapiers; sie versichert vehement, dass die Gruppe weiterhin die Vernichtung Israels anstrebt und nicht mit Israel über das Recht an „ganz Palästina“ verhandeln wird.

Donnerstag, 11.05.2017:

Während sich Abbas letzte Woche mit US-Präsident Trump traf, wobei er behauptete, die Palästinenser würden ihre Kinder zu Frieden erziehen, waren seine PA und die Fatah emsig damit beschäftigt 12 Terroristen zu ehren, die für die Ermordung von 95 Menschen verantwortlich sind. Außerdem wurde in Jenin eine Straße nach einem Entführer und Mörder benannt.

Es wird erwartet, dass für den Gedenktag zum Tode von Joseph tausende Juden dessen Grabmal in Schechem/Nablus besuchen wollen. Um das vorzubereiten, haben Aktivisten vom Militär eine Sondererlaubnis zum Besuch erhalten; sie werden alles putzen.

PA-Sicherheitskräfte haben in Judäa und Samaria anscheinend Terroranschläge verhindert, indem Hunderte Waffen beschlagnahmt wurden.

Vor einigen Wochen wurden sechs Aktivisten der „Islamischen Bewegung“ in Israel festgenommen; sie handelten in Erhalt und Ausübung von Aktivitäten der Tanzim-Bewegung in Jerusalem und verfügten über Bargeld aus dem Ausland im Wert von ca. 200.000 Schekeln.

Weisheit von Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah: Israel ist schwach – es versteckt sich hinter Zäunen. (Vermutlich versteckt er sich deshalb die meiste Zeit vor Israel.)

Die PA-Repräsentantin bei der UNO hat wieder – diesmal in Briefen – dazu aufgerufen, dass die UNO zugunsten der Terrorhäftlinge eingreift. Er behauptete, der Gesundheitszustand der Hungerstreikenden verschlechtere sich rapide.

UNO-Botschafter Danny Danon legte bei der UNO Belege vor: 2016 hat die PA den Terroristen in den Gefängnissen $130 Millionen gezahlt, ihren Familien $175 Millionen.

Samstag, 13.05.2017:

Die PA wirbt für ein weibliches Vorbild: Die Mutter von vier Terroristen, die lebenslänglich in israelischen Gefängnissen einsitzen und deren fünfter Sohn als (Hamas-)Terrorist getötet wurde, wird von Abbas et.al. als Vorbild für die pal-arabische Jugend gefeiert. Bei einem Empfang letzten Monat betonte Abbas erneut, das die Terroristen-Häftlinge eines der Hauptanliegen seiner Regierung sind.

Jordanien hat den „abscheulichen Mord“ an dem Terroristen von heute verurteilt. Dabei wurde natürlich nicht erwähnt, dass der Mann ein Terrorist war, der gerade versuchte Israelis zu ermorden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. April 2017)

Sonntag, 23.04.2017:

Die Zahl der Hungerstreik-Abbrecher in den israelischen Gefängnissen ist auf 186 gestiegen.

Die Fatah hat zu einem „Tag des Zorns“ gegen Israel zugunsten der Häftlinge in israelischen Gefängnissen aufgerufen. Sie drängte die PA-Araber „an allen Reibungspunkten Zusammenstöße mit den Besatzern“ zu initiieren. Außerdem soll es am Donnerstag einen Generalstreik geben. (Die PA behauptet das Gegenteil sei richtig: Den Hungerstreiken hätten sich sogar noch mehr Häftlinge angeschlossen.)

Saeb Erekat wieder: 1. hängen Frieden, Sicherheit und Stabilität von der Beendigung der israelischen Besatzung ab. (Ist das eine Drohung, dass die „Palästinenser“ für Instabilität, Unfrieden und Unsicherheit sorgen werden, wenn sie ihren Willen nicht bekommen?) Und 2. kann es keinen Palästinenserstaat ohne den Gazastreifen geben.

Montag, 24.04.2017:

Nach dem Terroranschlag Sonntag in Tel Aviv hat Israel die Einreisegenehmigungen für einige PA-Araber aufgehoben. Der Messerstecher befand sich mit einer eintägigen Genehmigung in Tel Aviv, war mit einer Gruppe dort, die daran arbeitet die Beziehungen zwischen Israelis und PA-Arabern zu verbessern.

Marwan Barghouti ist einer der Anführer des Hungerstreiks der PA-Terroristenhäftlinge. Jetzt sagen die Terroristen, sein Gesundheitszustand habe sich deutlich verschlechtert. Und stolz sind sie, dass ihr Idol medizinische Hilfe verweigert. Ein Sprecher der Gefängnisaufsicht sagt allerdings, dass keine Verschlechterung seines Gesundheitszustands erkennbar ist. Außerdem: „Wenn Barghouti sich schlecht fühlt, dann muss einfach nur mal was essen (damit es ihm besser geht).“

Dienstag, 25.04.2017:

Das für Frauensachen zuständige PA-Büro gab einen Bericht aus, in dem es heißt, dass die Gewalt gegen Frauen im Gazastreifen stark zugenommen hat. Verantwortlich dafür ist natürlich Israel, das den Strip „belagert“ und die Menschenrechte der Araber schwer verletzt. Bei den Araber in den Palästinensergebieten haben zudem – natürlich ist der Juden schuld, s.o. – die „Ehrenmorde“ stark zugenommen, so dass die UNO-Frauenorganisation sogar davon Notiz nimmt und das beklagt.

Araber zweigen im oberen Jordantal illegal Wasser ab; damit sitzen Farmen weiter südlich buchstäblich auf dem Trockenen.

Mittwoch, 26.04.2017:

Am Dienstag fand der monatliche Gang rund um den Tempelberg statt. Diesmal gab es mehr als 1.000 Teilnehmer. In den nächsten beiden Monaten wird der Gang wegen des muslimischen Fastenmonats Ramadan nicht stattfinden.

Karikatur in der offiziellen PA-Zeitung Al-Hayat al-Jadida am 18. April: Wässert (tränkt) das Land mit eurem Blut.

Ein feiger, hinterhältiger pal-arabischer Mörder, der lebenslänglich in einem israelischen Gefängnis einsitzt, bekam von seiner Familie in Abwesenheit eine Geburtstagsparty „geschenkt“. Das offizielle PA-Fernsehen feierte mit, nannte ihn einen Helden und „Stolz für ganz Palästina“.

Das „Nationale Komitee zur Unterstützung des palästinensischen Hungerstreiks“ hat für Donnerstag einen Generalstreik verkündet. Alle Schulen (mit Ausnahme der 12. Klassen) daran teilnehmen. Der Streik soll ermöglichen Solidaritätsaktionen mit den Terror-Häftlingen zu zeigen.

MK Talab Abu Arar (Gemeinsame Arabische Liste) nannte die Regierung „rassistisch“; sie wolle unterstütze Diskriminierung und Angriffe auf israelische Araber und wolle die arabische Bevölkerung von Beer Sheva verringern.

Die PA versuchte in einem Hotel in Jerusalem eine Veranstaltung „Palästina unter der Kultur der Hetze in Israel“ zu veranstalten. Das wurde durch den Minister für öffentliche Sicherheit verhindert.

Das Distriktgericht von Jerusalem urteilte, dass es nicht verboten ist Protestplakate am Aufgang zu Tempelberg anzubringen. Damit setzte er Tempelberg-Aktivisten wieder auf freien Fuß, die von der Polizei verhaftet worden waren, weil sie gegen unrechtmäßige polizeiliche Maßnahmen Protestplakate angebracht hatten; ein Amtsgericht hatte von den Protestierenden Kaution verlangt, um nicht weiter in Haft gehalten zu werden. Das Distriktgericht hob diesen Beschluss auf.

Donnerstag, 27.04.2017:

Prioritäten: Die PA kürzt ihren Mitarbeitern im Gazastreifen angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Krise die Löhne. Gut, die werden eh für’s Nichtstun bezahlt, weil die Hamas dort die Kontrolle ausübt. Es gibt aber Nichtstuer, denen nichts gekürzt wird: die in israelischer Haft sitzenden Terroristen und ihre Familien erhalten weiter die vollen „Bezüge“.

Die PA hat Israel informiert, dass sie ab sofort nicht mehr für die Stromlieferungen in den Gazastreifen aufkommen wird. Israel zog die ca. 40 Millionen Schekel monatlich bisher von den eingezogenen Steuern ab, die an die PA überwiesen werden.

Die Zivilverwaltung hat mit dem Abriss von vier Häusern im Viertel Zeit Ra’anan in Neria in Samaria begonnen.

Am frühen Morgen gab es eine starke Explosion nahe des Flughafens von Damaskus. Dabei handelte es sich anscheinend um einen israelischen Angriff auf eine Waffenlieferung für die Hisbollah. Syrien gab an, dass der Angriff durch israelische Raketen erfolgte. Im syrischen Fernsehen wurde von „materiellem Schaden“ gesprochen, aber nichts darüber gesagt, wem die beschossene Stellung gehört. Nach Angaben von Israel HaYom hat Syrien bestätigt, dass das Ziel ein Waffenlager der Hisbollah war.

Freitag, 28.04.2017:

Statistisches: In Verteidigung des Landes Israel und vor der Staatsgründung (seit 1860) sind bisher 23.544 Soldaten gefallen. Seit dem letzten Gefallenen-Gedenktag sind 6 Soldaten und 37 IDF-Veteranen, die ihren im Kampf erhaltenen Verletzungen erlagen, hinzugekommen. Sie hinterlassen aktuell 9.157 trauernde Eltern, 4.881 Witwen von Soldaten und Sicherheitskräften, 1.843 Waisen jünger als 30 Jahre und Tausende Nachkommen im Alter von über 30 Jahren.

Mahmud Abbas hat einen Mann zum Schuldekan der PA-Schulen ernannt; dieser moderiert auch im Fernsehen. Er lehrt: Israel benutzt Sex, um Araber und Muslime zu bekämpfen. Es verbreitet weltweit Sexualwahn. „Die Juden … glauben nur an den Körpern, nicht an den Geist…. Israel hat der Welt ‚moralische Korruption‘ gegeben, den ‚Zerfall der Werte‘ und ‚die Nutzung von Drogen und Medikamenten‘.“

Der mehrfache Mörder und Terrorführer Marwan Barghouti (ist zu fünfmal lebenslänglicher Haft plus 20 weiteren Jahren verurteilt) ist der beliebteste Kandidat für den Posten des Vorsitzenden der PA.

The Jewish Press hat ein Video veröffentlicht, auf dem man sehen kann, wie eine Straße aussieht, auf der israelische Autofahrer von Arabern mit Steinen und Felsbrocken beworfen werden.

Zudem ist wieder ein Bild eines durch Steinwürfe beschädigten Autos zu sehen.

Samstag, 29.04.2017:

Einer von Mahmud Abbas‘ Ministern stellte klar: Der PA-Chef weist „entschieden zurück“, was Israel fordert – die Zahlung von „Gehältern“ an Terror-Häftlinge.

Der PA-Fernsehmoderator Imad Hamato weiß und verkündet: Israel führt einen Krieg gegen die muslimische Welt über „Sexmania“, die es weltweit verbreitet.

Gedankenverlorenes Territorium: Anführer nennen Bemühungen tödliche Verkehrsunfälle im arabischen Sektor zu reduzieren „Kulturimperialismus“

NGOs bezeichnten die Programme ebenfalls als Einflussnahme auf die Identität der Gemeinschaft als Opfer durch die Unterstellung, Araber könnten Willenskraft haben, eine Vorstellung, die den Kern der modernen arabischen Identität angreift.

PreOccupied Territory, 22. März 2017

Tayibe, 22. März – Prominente aus der arabischen Gemeinschaft Israels prangern Initiativen an, die Todesfälle von Angehörigen ihrer Bevölkerungsgruppe bei Verkehrsunfällen zu verringern; sie erachten solche Programme als Verletzung der arabischen kulturellen Normen und einen Versuch fremde Werte aufzubürden.

Politische, gesellschaftliche und kulturelle Führungspersönlichkeiten unter den arabischen Bürgern Israels haben mit Kälte auf die Versuche von Regierung und Privatpersonen reagiert, sicherere Fahrpraktiken einzuprägen; die Programme richten sich auf die unverhältnismäßig hohe Zahl von bei Verkehrsunfällen getöteten Arabern. Jegliche solche Programme, behaupten sie, stellen eine Zwangsmaßnahme dar, die der arabischen Gesellschaft einen Reihe Sensibilitäten aufzwingen, die mit der traditionellen Lebensart unvereinbar sind; das sei ein weiteres Beispiel für zionistischen Imperialismus.

Stammesführer von Beduinengruppen, ein Dutzend Organisationen der Zivilgesellschaft und unterstützende NGOs wie der New Israel Fund veranstalteten gestern in dieser Stadt eine Kundgebung, mit der die Regierung aufgefordert wurde den Programmen ein Ende zu setzen, die die Todesfälle reduzieren sollen – besonders diejenigen, die sich an den arabischen Sektor wenden – und der Gemeinschaft zu erlauben ihre traditionelle Geringschätzung menschlichen Lebens beizubehalten. Repräsentanten der teilnehmenden NGOs bezeichneten die Programme ebenfalls als Einflussnahme auf die Identität der Gemeinschaft als Opfer; mit ihr würde impliziert, dass Araber Willenskraft haben könnten – eine Vorstellung, die den Kern der modernen arabischen Identität angreift.

„Wir werden diesen Kulturimperialismus nicht akzeptieren und wir werden ihm nicht gestatten die Forderung des Rechts dieser Gemeinschaft zu untergraben dem Vorwurf für jegliches Ungemach ihrerseits zu entgehen“, erklärte Ghimmi Monni von Adala, einer Rechtsgruppe. „Die einzig angemessene Reaktion auf die Todesstatistiken sind entweder zu respektieren, dass unsere Machokultur gewisse Risiken für Leib und Leben mit sich bring oder zu akzeptieren, dass alle Schuld und Verantwortung beim Staat liegen, der Infrastrukturprojekte finanzieren muss, um tausende Kilometer an Straßen idiotensicher zu machen.“

Wie auch immer, stellte die bekannte Direktorin Rachel Liel vom New Israel Fund fest, wäre die Reaktion der Gemeinschaft negativ, wie es ihr Vorrecht ist. „Wir unterstützen das Recht unserer palästinensischen Bürger ihre eigenen Kulturstandards zu bestimmen”, erklärte sie. „Das bedeutet, wenn der Staat versucht eine fremde Kultur aufzuzwingen, die sich zu sehr um das menschliche Leben kümmert, wenn Ehre und Annehmlichkeit auf dem Spiel stehen, dann muss der Ruf gegen Kulturimperialismus hinausgehen. Auch wenn der Staat sich gegen solche Interventionen entscheidet, hat die Gemeinschaft aufgrund der von mir gerade erwähnten sozialen Empfindlichkeiten jedes Recht den Staat wegen Vernachlässigung des Lebens und Wohlergehens arabischer Bürger zu kritisieren. Was tatsächlich geschieht, ist für uns irrelevant – auf jeden Fall bekommen wir durch den Schmus antizionistische Propaganda. So weit es uns betrifft, befinden wir uns in einer Win-Win-Situation.“