Neuestes „Apartheid?“-Poster, diesmal mit Ayman Odeh

Elder of Ziyon, 18. März 2021

Wenn ich mir das Rambam-Krankenhaus ansehe, dann sehe ich, dass 31% der Ärzte Araber sind.
Im Krankenhaus Rothschild-Bnei Zion gibt es 15 Abteilungen, 8 davon werden von Arabern geleitet.
Wenn ich mir das Technion ansehe, sehe ich, dass 23% der männlichen Studenten Araber sind.
35% der Studentinnen sind arabisch.
Wenn ich mir die Universität Haifa ansehe, sehe ich, dass 46% der Studenten Araber sind.
Im High-Tech-Bereich gibt es in den letzten fünf Jahren einen Zunahme von 1.300% der Araber.

Wir sind eine erfolgreiche Bevölkerung! Erfolgreich!

Zitat von Ayman Odeh, Chef der arabischen Partei Israels.

Apartheid?

[Anmerkung heplev: Ayman Odeh ist der Fraktionschef der „Gemeinsamen Arabischen Liste“ in der Knesset, ein vehementer Verleumder Israels und Palästinenser-Propagandist übelster Sorte, der Israel nur allzu gerne Apartheid vorwirft]

Welche „Apartheid“? Arabischer Israeli verreißt von Medien verbreitete Verleumdung

Yakir Benzion, United With Israel, 18. Januar 2021

Yoseph Haddad ist ein stolzer christlich-arabischer Israeli, normalerweise ein glücklicher Mensch und voller Leben, aber letzte Woche änderte sich seine Stimmung zu Wut, als er aufwachte und feststellen musste, dass er plötzlich ein Bürger zweiter Klasse geworden war.

„Als B’Tselem-Direktor Hagai El-Ad, ein Jude, entschied, dass ich, meine arabische Familie und meine arabischen Freunde alle unter einem Apartheid-Regime leben, sagten er und seine Organisation uns praktisch, dass sie uns als Bürger zweiter Klasse betrachten“, schrieb Haddad am Sonntag in einem Leitartikel in der Zeitung Israel HaYom.

„Letzte Woche wachte ich eines Morgens Zuhause in Nazareth auf und musste erstaunt feststellen, dass ich unter einem rassistischen Apartheid-Regime lebe, dessen einziger Zweck darin besteht‚ die Überlegenheit einer Gruppe Menschen – der Juden – zu propagieren und zu fortbestehen zu lassen. Ich rieb mir die Augen, las den Artikel genauer und beruhigte mich, sobald ich erkannte, dass die Berichte auf einem weiteren Bericht der linken NGO B’Tselem beruhten“, sagte Haddad.

„Das Problem ist, dass dieser Bericht sich in Windeseile rund um die Welt verbreitete und die Propaganda funktioniert. B’Tselem, das sich als Menschenrechts-Organisation präsentiert, ist tatsächlich als Organisation mit klarer politischer Haltung bekannt, die im Widerspruch zu Israels Haltung steht“, sagte Haddad.

„Wie können die es wagen zu sagen, ich, ein arabischer Israeli, der zusammen mit jüdischen Soldaten in den israelischen Verteidigungskräften diente und Manager für hunderter jüdischer Beschäftigter ist, würde unter einem Apartheid-Regime leben?“, fragte er. „Wie kann irgendjemand sagen, unsere Gesellschaft lebe unter einem Apartheid-Regime, wenn sich unter uns Ärzte, Richter und sogar Abgeordnete befinden?“ Er fügte hinzu, dass der Chef der größten Bank in Israel Araber ist, Samer Hadsch-Yehia.

Aus Haddad (35) wurde ein Sozial-Aktivist, nachdem er schwer verwundet wurde, während er 2006 im Libanon-Krieg als IDF-Kampfoffizier diente. Er gründete eine gemeinnützige Organisation namens „Gemeinsam füreinander bürgen“ für Israelis und Araber; diese arbeitet dafür den arabischen Sektor enger an die israelische Gesellschaft heranzubringen und zur Beteiligung junger israelischer Araber im Land zu ermutigen.

„B’Tselem hat bereits den Rekord für Scheinheiligkeit gebrochen, aber Israel mit einem Apartheid-Regime gleichzusetzen … ist nicht nur eine verzerrte Lüge, sondern auch eine Beleidigung all der Südafrikaner, die tatsächlich Apartheid durchlebten. Das ist Geringschätzung für und zynische Ausnutzung des Konzepts“, sagte Haddad.

„Ich stehe nicht hier und behaupte, dass in Israel alles perfekt ist. Einige Dinge müssen in Ordnung gebracht werden und wie. Aber zeigen Sie mir ein Land, wo alles perfekt ist. Ich sehe mich bei unseren Nachbarn um und danke Gott, dass ich im Staat Israel geboren wurde, der einzigen Demokratie im Nahen Osten“, sagte er.

„Es stimmt, die arabische Minderheit in Israel sieht sich Herausforderungen gegenüber, so wie es mit anderen nationalen Minderheiten in anderen Ländern der Fall ist. Doch während Minderheiten aller Art überall im Nahen Osten – schiitische Muslime, sunnitische Muslime, Jesiden, Kurden und natürlich die Christen – verfolgt werden, ist der Staat Israel das einzige Land, das Minderheiten gleiche Rechte und die Möglichkeit ihre Zukunft zu beeinflussen gewährt“, vermerkte er.

„B’Tselem, forciert eure Agenden nicht auf unsere Kosten“, sagte er.

„Zu meiner Freude wird Israel wahrscheinlich das erste Land sein, das aus der Corona-Krise herauskommt und in ein paar Monaten können Leute aus der ganzen Welt in der Lage sein herzukommen und sich selbst anzusehen, wie Apartheit in Israel aussieht. Dann werden sie in der Lage sein zu hören, dass auf dem Markt in Nazareth Hebräisch und Arabisch gesprochen wird; sie werden in Jaffa Moscheen, Kirchen und Synagogen nebeneinander sehen und die Koexistenz des israelischen Mosaiks überall im Land sehen. Und vielleicht, nur vielleicht, wird ihr Besuch hier bei ihnen den Wunsch wecken unter einem Apartheid-Regime zu leben“, witzelte er.

Arabische Israelis schließen sich dem neuen Nahen Osten an

MK Mansour Abbas und viele andere, die eine tolerantere Version des Islam befürworten und sich an den Angelegenheiten des Staates beteiligen wollen, erkennen, dass in der Region eine neue Realität entsteht.

Mosche Elad, Israel HaYom, 20. November 2020

Der Knesset-Abgeordnete Mansour Abbas, Parteichef der Ra’am, erlebte vor kurzem etwas, das dem ehemaligen MK und derzeitigem Radiomoderator Yigal Guetta von der Partei Shas vertraut ist. Beide sind ehrliche und faire Leute, die nicht in Frieden mit ihrem jeweiligen Parteiprogramm leben konnten. Wir können annehmen, dass Abbas aus der Islamischen Bewegung in Israel hinausgeworfen werden wird, die keinen Raum für Kompromiss und Flexibilität lässt.

Die von Einzelnen wie Raed Salah Mahajneh, Abd al-Malik Dahamscheh und Scheik Tawfiq Khatib, alles Anhänger der Doktrin der Muslimbruderschaft, gegründete Bewegung ist für ihn nicht länger die richtige. Die Führer der Islamischen Bewegung in Israel betrachten die Welt streng durch das Prisma des „Islam ist die Lösung“. Mit anderen Worten: Sie streben eine islamische Welt ohne politische Grenzen an, in der das islamische Gesetz (die Scharia) eingerichtet und befolgt wird. Gemäß Weltanschauung der Muslimbruderschaft sind Christen, Juden und Anhänger anderer Religionen Ungläubige, die entweder aus dem Land vertrieben oder „wie im goldenen Zeitalter des Islam“ als Untertanen zweiter Klasse leben werden, die ihren muslimischen Herrschern eine jährliche „Kopfsteuer“ (jizya) zahlen müssen.

MK Mansour Abbas, stellvertretender Knesset-Präsident, traf eine schwierige Entscheidung mit der Erklärung, dass die Islamische Bewegung als moderates und vermittelndes Gremium agieren, das die guten Werte im Islam hervorheben kann. Der Islam kann seine Prinzipien des Jihad (heiliger Krieg) und der Schahada (Märtyrertum) wegstecken und Gleichheit, Liebe zu Mitmenschen und Gastfreundschaft betonen. Nach Abbas neigen „90% der arabischen Gesellschaft“ zu Nachsicht und Toleranz.

Er fordert Verständigung zwischen Juden und Arabern und dass die Gemeinsame Arabische Liste Frauen im politischen Leben stärkt. Das ist sicherlich nicht das Programm der Islamischen Bewegung, die Teil der Gemeinsamen Liste ist. Stattdessen sind diese Ideale offensichtlich aus den Freitagspredigten entnommen, die von Imamen in den Vereinigten Staaten gehalten werden, die unter der Aufsicht der FBI stehen.

Sollte sich Avigdor Lieberman jemals mit Abbas zusammensetzen, würde er ihn in ohne Vorbedingungen in seiner Partei Israel Beteinu willkommen heißen. In erster Linie, weil Abbas vor den letzten Wahlen die Gründung eines Quertreiber-Blocks gegen Netanyahu forderte; der Mann ist allen Ernstes der erste „Beweis-Araber“, der nicht versucht zionistische Parteien mit kommunistischen zu verschmelzen. Er schloss sich nicht Israel Beteinu an, sondern ist Mitglied der Gemeinsamen Liste unter Ayman Odeh und Ahmed Tibi – Leute, denen Lieberman regelmäßig vorwirft gegen den Staat zu agieren. Aus diesem Grund ähneln die von Abbas zum Ausdruck gebrachten Ansichten einem scharfen Dolch im Herzen der antiisraelischen Public-Relations-Maschine, die im Verlauf der Jahrzehnte von arabischen Abgeordneten aufgebaut und kultiviert wurde, deren gesamte politische Plattform auf Aufstachelung gründet.

Abbas ist das erste Zeichen eines neuen Frühlings, der sich grundlegend von den Ereignissen des „Arabischen Frühlings“ unterscheidet. Seinen Fußstapfen werden viele weitere arabische Israelis folgen, die verantwortlich an den Angelegenheiten des Staates beteiligt sein wollen. Abbas und viele weitere mit ihm fangen an zu erkennen, dass sich in der Region vor unseren Augen eine neue Realität bildet. Es gibt zwei Gründe für diese Erkenntnis: Erst einmal der diplomatische Durchbruch mit den muslimischen Golfstaaten, der von der israelischen Gesellschaft natürlich und sogar freudig willkommen geheißen wurde – eine Reaktion, die Nachahmung verdient. Abbas wird die Realität der „zwei Staaten für zwei Völker“ verändern wollen, nicht aus Trotz oder Verweigerung, sondern aus Mäßigung und Kompromiss.

Wenn er diesen Weg weiter geht und nicht von seinen Fraktionskollegen aufgehalten wird, wird er wahrscheinlich eines Tages Minister im Kabinett werden. Der zweite Grund ist der Coronavirus, der die arabische Bevölkerung in Kontakt mit ranghohen israelischen Führungspersönlichkeiten, IDF-Generälen, der Polizei und der Heimatverteidigung brachte – diesmal als Verbündete gegen eine Bedrohung für alle. Der gemeinsame Kampf gegen die Pandemie hat beiden Seiten gezeigt, dass Araber keine Schwänze haben und Juden keine Nachkommen von Affen und Schweinen sind, wie die Fanatiker es behaupteten. Ich wäre nicht überrascht, wenn Netanyahu in den paar Wochen Joe Biden in Washington anruft und ihm sagt: „Joe, ich habe Abbas überzeugt … Mansour Abbas. Was mit Mahmud Abbas ist? Selbst die Emiratis haben gesagt, er würde anrufen, wenn sich etwas geändert hat.“

Koexistenz – Araber in Israel

StandWithUs UK, twitter, 29. September 2020

Während Yom Kippur bemannten muslimische Freiwillge alle Krankenwagen von United Hatzalah in Jerusalem, damit die jüdischen Freiwilligen sich auf Fasten und Gebet konzentrieren konnten.