Israelische Araber pro Israel (1)

Eine Umfrage im September 2017 zeigte den Stolz, den israelische Araber für ihren Staat haben. Daraus hat Aussie Dave von Israellycool einige paar Poster gemacht, die helfen können die Apartheid-Ente zu widerlegen.

Israelische Araber haben ein starkes Gefühl zu diesem Staat zu gehören (gefunden auf Israellycool):

Auf einer Skala von 1 bis 10:
Wie sehr haben Sie das Gefühl ein Teil Israels zu sein?

Wenn Israel ein Apartheidstaat ist,
wie kommt es dann, dass 62% der Araber
ein so starkes Gefühl der Dazugehörigkeit haben?

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (5. – 11. November 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 05.11.2017:

Die PA hat Lehrer und Schulleitungen in „Ost“-Jerusalem angewiesen keinesfalls die israelischen Lehrpläne zu benutzen, damit der arabische Bildungssektor nicht „israelisiert“ wird. Einige Schulen hatten sich entschieden nach israelischem Lehrplan zu unterrichten, damit ihre Schüler auch an israelischen Universitäten studieren können. Der zuständige Bildungspropagandist (Lügner) behauptete nach „Besatzungsnarrativ“ sei „nur ein toter Palästinenser ein guter Palästinenser“.

Friedensgrüße aus Ramallah: Israel stützt die Al-Qaida in Syrien. Grund: Es habe angeblich Terrorgruppen unterstützt, die ein drusisches Dorf angriffen. Das Schutzangebot sei ein „taktischer Rückzug“ nach Kritik.“

Die IDF hat 5 Leichen von Terroristen aus dem gesprengten Terrortunnel geholt.

Montag, 06.11.2017:

Gestern gab es Berichte, dass Siedler eine Gruppe PA-Araber angriffen, die direkt bei Yitzhar Oliven ernten wollten und das mit der IDF koordiniert hatten. Dort gibt es allerdings keine Olivenhaine; außerdem hatten nur sehr wenige der Araber Ausrüstung zur Ernte dabei. Die Israelis protestierten gegen den „Besuch“, der extrem nahe an den Ort heran kam – so nahe, dass sie einen weiteren Infiltrationsversuch (versuchten Terroranschlag) befürchten müssen. Infolge des Protestes kam es dann zu Auseinandersetzungen zwischen den Siedlern einerseits und den Arabern sowie ihren linken israelischen Helfershelfern andererseits.

Ein heute 20 Jahre aller Araber wurde nach 5 Jahren Haft jetzt aus dem Gefängnis entlassen. Er hatte den Sohn eines Rabbiners mit einem Messer angegriffen und verletzt. Der Terrorist erhielt einen Heldenempfang in seinem Viertel Ras al-Asmud am Ölberg in Jerusalem.

Premierminister Netanyahu bekräftige, dass die Gaza-Terroristen die von Israel gefundenen Terroristen-Leichen nicht ohne Gegenleistung zurückbekommen. (Die Terroristen verzichten darauf.)

Mittwoch, 08.11.2017:

Der Chef der PA-Polizei bestätigte, dass die Sicherheitskooperation mit Israel wieder in Kraft ist.

Die IDF hat die unmittelbare Umgebung des Gazastreifens zu militärischem Sperrgebiet erklärt; es gab offenbar sehr konkrete Hinweise auf Angriffe der Terroristen.

Drei Monate nach den Tempelberg-Krawallen installiert Israel in aller Stille wieder Sicherheitskameras an den Eingängen zum Tempelberg-Plateau.

Donnerstag, 09.11.2017:

Die Zahl der Anschläge mit Felsbrocken auf fahrende (israelische) Autos hat in letzter wieder Zeit stark zugenommen. Im Durchschnitt sind es inzwischen 25 pro Tag.

Freitag, 10.11.2017:

An der hebräischen Universität in Jerusalem demonstrierten arabische Studenten gegen die „Präsenz Israels auf dem Golan“. Sie forderten die „Vertreibung von Zionisten aus dem Land“; „Mein Land muss arabisch und frei bleiben. Es gibt keine Lösung, keine Lösung, als den Besatzer loszuwerden“, hieß es von den Demonstranten (Filmmaterial von Kanal 2). Weiter: „Schahide, seid gelassen, wir werden den Kampf fortsetzen.“ Und weiter: „Von Jerusalem bis zum Golan, eine Nation, sie wird nicht geschwächt. Palästina ist arabisch und der Golan ist syrisch.“ (Mit anderen Worten: Vernichtet Israel.)

Die neueste Hamas-Lüge: Die Araber verkauften den Juden Anfang des 20. Jahrhunderts kein Land, die Juden stahlen es mit Gewalt. Eigentlich waren es die Briten, die das Land stahlen um es den Juden zu geben. Der Beweis: Es ist nicht möglich, dass Araber fliehen und ihr Land an Juden verkauft hätten.

Hassan Nasrallah behauptet, Israel habe Saudi-Arabien aufgefordert den Libanon (diplomatisch und politisch) anzugreifen. Saudi-Arabien beschuldigt die Hisbollah eine ballistische Rakete aus dem Jemen in das Königreich geschossen zu haben. Der zurückgetretene libanesische Premierminister Hariri hält sich derzeit in Saudi-Arabien auf, um im Libanon nicht umgebracht zu werden. Nasrallah behauptet weiterhin, Hariri werde dort gegen seinen Willen festgehalten.

Samstag, 11.11.2017:

Zehntausende gedachten im Gazastreifen Yassir Arafat. Das war dort die erste Gedenkfeier seit 2007. Die Hamas will das als Zeichen der Einheit mit der PA/Fatah verstanden wissen.

Mahmud Abbas sagte im PA-Fernsehen, niemand sorge und kümmere sich mehr um die Araber im Gazastreifen als er; er versprach, es werde keinen Palästinenserstaat ohne den Gazastreifen oder einen Staat nur im Gazastreifen geben. Wenn eine Zweistaatenlösung nicht erreichbar sei, würde er eine Einstaatenlösung unterstützen. Wie die aussehen könnte, ließ er nicht wissen.

Die IDF hat den Palästinensischen Islamischen Jihad davor gewarnt, „Vergeltungsaktionen“ wegen der Toten im gesprengten Tunnel zu unternehmen. Sollte die Terrorgruppe trotzdem etwas unternehmen, wird Israel gegen sie und die Hamas vorgehen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. Oktober bis 4. November 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 29.10.2017:

Arabische religiöse Führer fordern von Christen und Kirchen kein Land an Juden zu verkaufen. Das seit Verrat.

Die UNRWA hat – mal wieder – (vor etwa zwei Wochen) unter einer ihrer Schulen im Gazastreifen einen Hamas-Tunnel entdeckt.

Die Zivilverwaltung beschlagnahmte einen PA-Bulldozer, mit dem illegale Einebnungsarbeiten durchgeführt wurden.

Jibril Rajoub behauptet, die FIFA habe seinen Antrag gegen Israel nur deshalb abgewiesen, weil Netanyahu der Führung des Verbandes gedroht habe.

Montag, 30.10.2017:

Während Abbas behauptet (haben soll) Hamas-Minister würden Israel anerkennen (ansonsten werde er sie nicht ins Kabinett holen), lehnt die Hamas schon die Sicherheitskoordination mit Israel ab. Sie sei aber bereit für die Aussöhnung weitere Zugeständnisse zu machen, „vorausgesetzt diese widersprechen nicht den Prinzipien der Bewegung und der palästinensischen Sache“.
Mahmud Abbas bestreitet übrigens, dass er gesagt hätte er würde nur Hamas-Mitglieder ins Kabinett nehmen, die Israel anerkennen.

Die Fatah hat die Zerstörung des Terrortunnels am Gazastreifen als israelisches Verbrechen am palästinensischen Volk bezeichnet. Sie sei ein Versuch die Aussöhnung zu sabotieren.

Die Hamas hat ihre „Militär“-Basen evakuiert; das könnte einen bevorstehenden Raketenangriff bedeuten.

Dienstag, 31.10.2017:

Die moderate Fatah von Friedenspartner Mahmud Abbas nicht nur verurteilt, dass die IDF den Terrortunnel gesprengt hat, sondern die toten Terroristen natürlich auch als Märtyrer gepriesen. Zudem wurden die Toten als Zivilisten bezeichnet und behauptet Israel habe Giftgas eingesetzt. Genaueres zur Tunnelsprengung hat Ulrich Sahm berichtet.

Die Hamas schwört „Rache“ für die Toten (PIJ-Terroristen) im Tunnel.

Die Polizei verdächtigt 17 Araber wegen Drogen- und Waffenhandels und nahm sie fest; 13 von ihnen sind aus Samaria, die restlichen 4 aus „Ost“-Jerusalem.

Die IDF sperrte die Straßen im Umfeld des Gazastreifens, weil befürchtet wird, dass die Araber von mit Panzerabwehrraketen auf (zivile) Autos schießen.

Mittwoch, 01.11.2017:

Offizielle Stellungnahme des PA-Kabinetts in Ramallah zur Zerstörung des Terrortunnels am Gazastreifen mit toten Terroristen: „Zu Beginn des wöchentlichen, von Rami Hamdallah geführten Treffens in Ramallah schickte wir eine Trauerbotschaft für die Märtyrer des von den Besatzungsstreitkräften begangenen Verbrechens gestern im Gazastreifen, das den Tod von neun Zivilisten zur Folge hatte, wobei fünf Zivilisten immer noch vermisst werden und der Verletzung von 14 Zivilisten, deren Verletzungen als schwer beschrieben werden. Die Regierung verurteilt diese Aggression aufs stärkste und betont, dass die internationale Gemeinschaft und vor allem die US-Administration aggressive Maßnahmen ergreifen müssen, um Israel zu zwingen alle Angriffe auf unser Volk einzustellen und handeln müssen, um unserem Volk internationalen Schutz zu verschaffen.“

Donnerstag, 02.11.2017:

Ismail Haniyeh lässt wissen, dass „Widerstandswaffen“ die Ehre der Araber sind, sie zu entwaffnen sei Verrat.

Zahlen: Israelische Araber sind an 59% der Brandstiftungen und 57% der Morde im Land beteiligt.

Jordanien sagt, die israelische Botschaft in Amman wird nicht wieder eröffnet, bevor nicht der Wächter vor Gericht steht (und verurteilt wird), der im Juli 2 Jordanier erschoss (er hatte einen Angreifer erschossen, ein weiterer Mann wurde von Querschlägern getötet).

Freitag, 03.11.2017:

Zwei Frauen der IDF-Denunziantengruppe Machsom Watch begaben sich in einen arabischen Ort in Samaria, um ihre Solidarität mit den Arabern zum Ausdruck zu bringen. Ein Mann stahl ihnen ein Armband, sie verfolgten ihn in den Nachbarort, wo Araber sie mit einem Steinhagel „begrüßten“ und fast gelyncht wurden. Sie konnten entkommen, auch weil IDF-Soldaten ihnen zu Hilfe kamen.

Der Islamische Jihad hat bekanntgegeben, dass bei der Tunnelsprengung durch die IDF mindestens 12 Araber getötet wurden.

Die Hamas lehnt die Bedingungen Israels ab, unter denen sie ihre Toten aus dem gesprengten Terrortunnel holen könnte. Fortschritte hin zur Rückgabe der Leichen zweier Soldaten sind für die Terroristen nicht akzeptabel.

Die zunehmende israelische Identität israelischer Araber

Evelyn Gordon, 17. Oktober 2017 (Commentary)

Im Verlauf der Sukkot-Feiertage der letzten Woche begann das israelisch-arabische Paar Khalil und Reem Bakly ihre eigenes, persönliches Koexistenz-Projekt mit dem Bau einer völlig koscheren Sukkah (unter Hilfe einer orthodoxen jüdischen Angestellten aus Khalils Zahnarztpraxis) und luden alle und jeden israelischen Juden ein sie zu besuchen. In derselben Woche traf eine komplett aus israelischen Arabern – Muslimen, Christen und Drusen – zusammengesetzte Delegation ihre letzten Vorbereitungen für eine Vortragstour zur Verteidigung Israels an amerikanischen Universitäten.

Beides könnte leicht als nicht repräsentativ für Israels arabische Gemeinschaft abgetan werden. Immerhin behauptete in derselben Woche die arabischen Knessetabgeordnete Hanin Zoabi in einer Rede in Dallas, das Juden kein Recht auf Selbstbestimmun ghaben, weil „die Juden keine Nationalität sind“. Und Zoabi, die nur geringfügig aufwieglerisch ist als ihre Parteifreunde, wurde auf einer gemeinsamen Wahlliste gewählt, die die überwältigende Mehrheit der arabischen Wählerstimmen erhält.

Aber wie eine aktuelle Meinungsumfrage bei israelischen Arabern belegt, verändert sich die Gemeinschaft – und nicht zugunsten von Zoabi.

Am auffälligsten war vielleicht die Tatsache, dass eine entscheidende Mehrheit der Befragten sich in erster Linie als Israelis statt als Palästinenser bezeichnet, was vor ein paar Jahren noch nicht war. 2012 zum Beispiel identifizierten sich nur 32,5 Prozent der israelischen Araber als „israelisch“ statt als palästinensisch. Die Zahl ist allerdings ziemlich stetig gestiegen und dieses Jahr entschieden sich auf die Frage, „welcher Begriff Sie am besten beschreibt“ 54 Prozent der Befragten eine Variante von „israelisch“ (die beliebteste Wahl war „israelischer Araber“, gefolgt von „arabischer Bürger Israels“, „Israeli“ und „israelischer Muslim“). Das ist mehr als das Doppelte der 24 Prozent derer, die sich für eine der Varianten von „palästinensisch“ entschieden (15 Prozent wählten einfach „palästinensisch“; die anderen wählten „Palästinenser in Israel“, „palästinensischer Bürger in Israel“ oder „israelischer Palästinenser“).

Zudem hielten 63 Prozent Israel für einen „positiven“ Lebensort; im Vergleich dazu sagten 34 Prozent das Gegenteil. 60 Prozent hatte eine vorteilhafte Meinung zu Israel; 37 Prozent betrachten es als nicht vorteilhaft. Das sind kleinere Mehrheiten als jede Frage bei israelischen Juden erhalten würde, aber sie sind immer noch eindeutig. Selbst und Muslimen, der ambivalentesten Gruppe, war das Verhältnis der positiven zu den negativen Ansichten ein statistisches Unentschieden (49:48). Bei den Christen betrug es 61:33 und bei den Drusen 94:6.

Einer von Zoabis Kollegen, MK Yusef Jabarin, beeilte sich der Jerusalem Post zu versicher, dass israelische Araber Israel negativer sehen als die Umfrage andeutet, denn „wenn ich Leute aus meiner Gemeinschaft treffe, höre ich immer Sorgen wegen zunehmender Diskriminierung und Rassismus“ sowie dem „sozioökonomischen Status, Fehlende Arbeitsplätze und Wohnungen“. Er liegt mit den Sorgen seiner Gemeinschaft nicht falsch: Volle 47 Prozent der Befragten hatten das Gefühl, dass sie als Araber „allgemein nicht gleichwertig behandelt“ werden. Viele machten sich auch Sorgen wegen wirtschaftlicher Themen und die hohe Kriminalitätsrate in ihrer Gemeinschaft.

Was Jabarin aber offensichtlich nicht begriffen hat: Eine insgesamt positive Sicht des eigenen Landes zu haben widerspricht keinesfalls eine lange Liste an Beschwerden zu ihm zu haben. Immerhin bescheren sich israelische Juden ständig über die Unzulänglichkeiten ihres Landes, während sie dennoch glauben, dass seine Vorzüge gegenüber seinen Minuspunkten schwerer wiegen. Warum sollten israelische Araber nicht dasselbe tun?

Die Gegenüberstellung mit Israels Nachbarn ist offensichtlich nach der Implosion mehrerer arabischer Länder seit 2011 krasser geworden und das ist zweifelsohne ein wichtiger Faktor für die wachsende Wertschätzung Israels bei Israels Arabern. Aber auch Anstrengungen der Regierung zur Verbesserung ihrer sozioökonomischen Lage haben dazu beigetragen.

Zum Beispiel schuf eine gemeinsame Initiative der Regierung und den größten Arbeitgebern des Privatsektors des Landes eine starke Zunahme der Zahl israelischer Araber, die in diesen Firmen arbeiten, die üblicherweise bessere Bezahlung, Beihilfen und Beförderungsmöglichkeiten als kleinere Firmen bieten. Bei mehreren teilnehmenden Firmen stellen Araber inzwischen 14 Prozent der Lohnempfänger – weniger als ihr Anteil der Bevölkerung, entspricht aber in etwa ihrem Anteil an der Erwerbsbevölkerung.

Die Regierung hat auch mehr Geld in arabische Schulen investiert, die – zusammen mit einem neuen Schwerpunkt bei Bildung innerhalb der arabischen Gemeinschaft – ha geholfen die Schülerleistungen zu verbessern. Der Anteil der Studenten, die an Immatrikulationstests teilnehmen, ist heute in etwa für Araber derselbe wie für Juden und währen immer noch mehr Juden bestehen, hat sich die Lücke verkleinert. Tatsächlich nehmen zwei arabische Oberschulen im Land die erste und zweite Stelle bei akademischen Leistungen im Land ein.

Schließlich sind andere in scharfen Gegensatz zu den Nichtregierungsorganisationen, die ihre Zeit und Energie damit verbringen Israel im Ausland als rassistisch zu verleumden, korrekterweise zu dem Schluss gekommen, dass Ungleichheit nützlicher bekämpft werden kann, wenn man in arabische Bildung und Arbeitsstellen investiert. Die israelische NGO Tsofen zum Beispiel konzentriert sich auf die Stärkung technischer Bildung und Arbeitsplätze. Zum Teil dank dieser Anstrengungen ist die Zahl der israelischen Araber mit Arbeitsplätzen im High-Tech-Bereich im Verlauf des letzten Jahrzehnts um mehr als das Zehnfache gestiegen, die Zahl der Studierenden für Berufe im Bereich Wissenschaft, Technologie, Industrie und Mathematik an israelischen Universitäten um 62 Prozent gestiegen und die arabische Stadt Nazareth, einst frei von High-Tech-Industrie, ist heute stolz auf 50 lokale Startups neben Zweigen führender nationaler und internationaler Firmen.

Sogar einige Araber aus dem Ausland fangen an das zu begreifen. Erst letzten Monat veranstaltete eine Gruppe palästinensisch-amerikanischer Geschäftsleute ihr erstes Spendendinner für einen Stipendienfonds, um Palästinensern und israelischen Arabern zu helfen an Israels Universität Haifa zu studieren. Obwohl das Dinner neu ist, ist der Fonds seit 2015 aktiv gewesen und hat bisher mehr als 60 Studenten unterstützt. Es muss nicht erst erwähnt werden, dass dies weit mehr tut um Menschen zu helfen, als – sagen wir – für antiisraelische Boykotte einzutreten, die dafür sorgen, dass Palästinenser ihre Jobs verlieren.

Veränderungen der Art, wie sie die israelisch-arabische Gemeinschaft derzeit durchmacht, braucht Jahrzehnte, um Früchte zu tragen. Als ein Beispiel betrachte man die drusischen Einwohner der Golanhöhen, wo bisher trotz einer steten Zunahme während der letzten Jahre weniger als ein Viertel sich für die israelische Staatsbürgerschaft entschieden. Wie aber mehrere Drusen letzten Monat gegenüber Ha’aretz sagten, ist die Kluft eine der Generationen: Die ältere Generation fühlt sich immer noch syrisch; die jüngeren fühlen sich israelisch. Folglich sagen selbst in der jüngeren Generation viele, sie wollten die israelische Staatsbürgerschaft noch nicht annehmen, weil das „der älteren Generation gegenüber respektlos ist“.

Es müssen also viele Jahre vergehen, bevor Veränderung sich in der israelisch-arabischen Gemeinschaft bis zu dem Punkt ausbreiten, an dem die Baklys repräsentativer sind als Zoabi. Aber der Trend geht eindeutig dahin, sich in diese Richtung zu bewegen. Und trotz ihrer größten Bemühungen scheint das lautstarke antiisraelische Kontingent der Gemeinschaft nicht die Macht zu haben das aufzuhalten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Oktober 2017)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 15.10.2017:

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee beschuldigt jüdische „Extremisten“, diese würden einen Krieg gegen die Al-Aqsa führen.

Nach Angaben israelischer Tempelberg-Organisationen hat sich die Zahl jüdischer Besucher auf dem Tempelberg im Allgemeinen und besonders während der Festwoche zum Laubhüttenfest zugenommen. Und das, obwohl das Plateau während der Feiertag an drei Tagen mehr als sonst für Juden gesperrt war.

Ein israelischer Araber aus Galiläa wurde wegen Aufstachelung zu Terror angeklagt.

Montag, 16.10.2017:

Der Islamische Staat reklamiert den gestrigen Raketenangriff aus dem Sinai auf Israel für sich.

Trumps Nahost-Gesandter Jason Greenblatt wurde bei seinem Besuch in Ramallah von Rami Hamdallah gedrängt Israel unter Druck zu setzen die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria einzusellen.

Dienstag, 17.10.2017:

Weil die Stadt Um el-Fahm in einer von der staatlichen Lotterie und dem Bildungsministerium finanzierten (und von der Lotterie vor ein paar Jahren neu renovierten) Sporthalle eine Veranstaltung abhielt, mit der der Chef der verbotenen Islamischen Bewegung unterstützt wird, der in der Stadt lebt, hat die Lotterie jetzt jegliche Zahlungen an die Stadt eingestellt. Die Veranstaltung widerspricht allen Vereinbarungen mit und Prinzipien der Lotterie.

Die Zeit der Olivenernten-Lügen ist wieder da. Angeblich sind die Siedler wieder dabei arabische Olivenbäume fällten zu wollen und haben „einen Angriff erfolgreich abgewehrt“. Das ist – mal wieder – nie passiert.

Die palästinensische Künstler-„Gewerkschaft“ warnte arabische Künstler, sie würden aus der Gewerkschaft ausgeschlossen, sollten sie an einem israelischen Kulturfestival in Jerusalem teilnehmen.

Mittwoch, 18.10.2017:

Das israelische Sicherheitskabinett hat beschlossen und verkündet, dass mit einer PA-Regierung, der die Hamas angehört, nicht verhandelt wird. Die Hamas beschwert sich deshalb, Israel würde sich in die inneren Angelegenheiten der Palästinenser einmischen.
Die PA besteht auf der Einheit mit der Hamas.

Bildungsminister Bennett erklärte am Morgen, dass die Sicherheitskooperation Israels mit der PA ungeachtet des Einheits-Deals mit der Hamas weitergeht.

Donnerstag, 19.10.2017:

Grenzpolizisten nahmen in Jenin zwei 17-jährige fest, die letzte Woche einen Selbstmordbomber losgeschickt hatten.

Die Al-Quds-Universität ehrte einmal mehr massenmörderische Terroristen. Beim Empfang neuer Studenten gab es große Banner, die ihnen verkündeten, wer palästinensische „Helden“ sind – die Gründer und Chefs von Terrororganisationen, verantwortlich für viele hundert ermordete Israelis.

Die Hamas ließ wissen, dass „niemand im Universum uns entwaffnen kann“. Außerdem werde sie nicht darüber diskutieren Israel anzuerkennen, sondern ausschließlich darüber es zu vernichten.

Freitag, 20.10.2017:

Die PA-Araber errichteten in Qalqilya errichteten ein Denkmal für Saddam Hussein; es trägt die Inschrift „Arabisches Palästina vom Fluss bis zum Meer“.

Die PA-Gesandtschaft in Kolumbien twitterte ein Zitat Arafats – in dem er klar erklärt, dass das Ziel der Araber nicht Frieden, sondern das Ende Israels ist.

Bilanz: Der September 2017 war mit 103 Terroranschlägen der mit den wenigsten Anschläge innerhalb eines Monats der letzten 5 Jahre.

Palästinensischer Studenten-Stipendienfonds hat BDS-Memo nicht bekommen

Aussie Dave, Israellycool, 12. September 2017

Das ist definitive der BDS-Fail des Tages. Vielleicht der Woche. Vielleicht des Tages.

Der palästinensische Studenten-Stipendienfonds wurde von sechs palästinensischen Amerikanern in Chicago gegründet, die daran interessiert sind Studenten zu unterstützen, die aufgrund von finanziellen Nöten oder beträchtlichen Einschränkungen anders keinen Zugang zu höherer Bildung hätten. Die Gründungsmitglieder des Fonds kamen mit dem unpolitischen Auftrag des Schaffens von Möglichkeiten zusammen, intelligenten jungen Männern und Frauen, die höhere Bildungsabschlüsse anstreben, um selbst (beruflich) vorwärts zu kommen, die Situation ihrer Familien und ihrer Gemeinschaften zu verbessern.

Weil sie erkannten, dass sie als Partner eine Institution brauchten, die nicht nur der exzellenten höheren akademischen Bildung gewidmet ist, sondern auch ein inklusives und anerkennendes Umfeld für ihre Studenten, Lehrenden und Mitarbeiter bietet, konzentrierte sich die Gruppe auf die Universität Haifa. Die Stadt Haifa hat eine stattliche palästinensisch-israelische Bevölkerung. Innerhalb der dortigen Gemeinschaft gibt es eine Reihe Studenten mit knappen Finanzen, von denen viele große Familien und minimales Einkommen haben oder deren Eltern medizinische Probleme oder Beschränkungen haben und nicht arbeiten können. Das Zusammenwirken der Geldgeber, der Universität und der Stadt Haifa erwies sich als natürlich zusammenpassend.

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Am Sonntag, 10. September, wird der der Palästinensische Studenten-Stipendienfonds Gastgeber zweier Stipendiaten, eines Professors und des Präsidenten der Universität Haifa, Ron Robin, sein. Die Studenten werden ihre Geschichten erzählen und wir werden ihre Leistungen mit einem sehr besonderen Abendessen feiern. Wir hoffen, dass viele weitere sich diesen Bemühungen anschließen werden zu helfen eine gebildete palästinensisch-israelische Gemeinschaft zu schaffen, die Möglichkeiten im Überfluss schafft, zu Träumen inspiriert und einen Kreislauf aus Armut und Stagnation durchbricht.

Sie machen als nicht nur bewusst gemeinsame Sache mit einer israelischen Universität, sondern sie tun das, weil sie ihr inkludierendes und akzeptierendes Umfeld anerkennen, was der den fingierten „Apartheid“—Behauptungen der BDS komplett widersprechen.

Je nu, ich schätze mal, dass wird in mein nächstes Video gepackt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8.-14. Oktober 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 07.10.2017:

Das für die Diplomatie zuständige Büro der PA ließ zum „Tag des palästinensischen Erbes“ wissen, dass dieses „palästinensische Erbe“ stärker sei als die „Besatzung“, die das „Erbe“ auslöschen wolle.

Die Terroristen der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden bestätigten, dass sie ihre Waffen „niemals niederlegen“ werden.

Am Morgen kamen Tausende Juden für den „priesterlichen Segen“ zur Westmauer; darunter befand sich auch der US-Botschafter in Israel. Die palästinensischen Medien geiferten aus diesem Anlass: Der Botschafter habe „mit tausenden Siedlern“ „talmudische Rituale“ an der „Westmauer der Al-Aqsa-Moschee“ ausgführt.

Die Fatah betrauert den Tod des „heldenhaften Märtyrers Nimr Mahmud Ahmed Al-Jamal“. Der Terrorist hatte letzten Monat bei Har Adar 3 Israelis ermordet.

Unter der Woche wurde in Kfar Qassem (einem arabischen Ort in Israel) ein älterer Israeli ermordet; was von der Polizei anfangs als kriminelle Tat eingeschätzt wurde, gilt inzwischen als Terroranschlag; 2 Verdächtige PA-Araber wurden Donnerstag festgenommen.

Dienstag, 10.10.2017:

Facebook-Post der Fatah: Für Allah zu sterben „wird den Staat Palästina schaffen“. Und: „Aus dem Meer des Blutes der Märtyrer werden wir den Staat Palästina gründen.“ Außerdem gab es eine Kollage von Palästinenser-„Führern“, zu denen u.a. Bilder von Dalal Mughrabi und Yassir Arafat gehören.

Die PA behauptet Israel vereitle Trumps Bemühungen die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Mittwoch, 11.10.2017:

Soda Stream hat in Ma’ale Efraim im Jordantal für palästinensische Arbeiter eine vorläufige Produktionsstätte eröffnet. Motto: Wenn die Arbeiter nicht zur Produktion kommen können, kommt die Produktion zu den Arbeiten. Diese Araber können wegen der Morde von Har Adar nicht nach Israel kommen.

Zum zweiten Mal hintereinander feierten 100 Israelis und palästinensische Araber in Efrat in der Sukkah des Vorsitzenden des YESHA-Rats ihre Koexistenz.

Donnerstag, 12.10.2017:

Ein General der IDF warnte die Hamas davor weiterhin mit Lasern zu versuchen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel israelische Soldaten zu blenden. Diese Provokationen könnten zu einer „Reaktion“ führen.

Die Aussöhnung zwischen Fatah und Hamas macht es nach Meinung von Benjamin Netanyahu schwieriger einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern zu erzielen.

Freitag, 13.10.2017:

Die jordanische Regierung verurteilte Israel dafür, dass es Juden gestattet den Tempelberg zu besuchen. Das sei unverantwortlich sowie eine Provokation für Muslime. Der Minister für Medienangelegenheiten „provoziere auf unverantwortliche Weise; außerdem würden diese Besuche die Al-Aqsa-Moschee schädigen.

Die Knessest-Abgeordnete Hanin Zoabi (arabische Liste) ließ wissen, dass Juden kein Recht auf Selbstbestimmung haben; daher dürfe Israel nicht als jüdischer Staat existieren.