Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16. – 23. Juli 2017)

Sonntag, 16.07.2017:

Der UNO-Beamte Nikolaj Mladenow (Sonderbeauftragter für den Irak) war am Freitag „geschockt“ vom Anschlag in Jerusalem und forderte, dass „alle sich gegen Terror stellen und diesen verurteilen“ sollen. Ali Abuminah, Gründer von Electronic Intifada (anitisraelisches Hetzmedium), twitterte dazu: „Einmal mehr bezeichnet dieser pro-israelische UNO-Beamte einen Angriff auf die Besatzungs-Kombattanten ‚Terror‘ und schweigt dazu, dass Besatzer Zivilisten töten.“ (Merke: PalAraber, besonders auch, wenn sie im Ausland leben, können es nicht vertragen die Wahrheit zu hören.)

Der Tempelberg ist am Nachmittag wieder geöffnet worden, mit neuen Sicherheitsmaßnahmen, u.a. Metalldetektoren an den Eingängen. Die Waqf ist empört. Das sei eine Verletzung des Status quo. Ihre Vertreter fordern die Muslime auf gegn die Maßnahmen zu protestieren, indem sie nicht auf das Plateau gehen. Muslimvertreter schimpfen, die Lage würde von Israel eskaliert. (Trotzdem beteten mehrere hundert Muslime heute auf dem Tempelberg.)

Für Juden ist der Tempelberg übrigens gesperrt. Trotzdem versuchten rechtsgerichtete Juden auf den Tempelberg zu gehen.

Die PA und Jordanien fordern vehement die Entfernung der Metalldetektoren und der Kontrollen am Tempelberg.
Außerdem strahlte die PA ein Video erneut aus, in dem Mahmud Abbas fordert, dass Juden mit Gewalt am Betreten des Tempelbergs gehindert werden.

Ein junger Araber aus Um el-Fahm kritisiert arabische Knessetabgeordnete, weil die den Terroranschlag von Freitag nicht verurteilten. Er fordert ein Ende des Terrorismus.

Heckmeck:
– Frankreichs Präsident Macron drängte Netanyahu bei dessen Staatsbesuch: Die Verhandlungen mit den Palästinensern über eine Zweistaatenlösung müssen wieder aufgenommen werden. In Bezug auf die Siedlungstätigkeit meinte er, das Völkerrecht müsse „von allen respektiert werden“.
– In einem Interview mit einer saudischen Zeitung erklärte der ehemalige Verteidigungsminister Ya’alon, dass es keine Chance auf eine dauerhafte Einigung mit der PA gibt, u.a. weil Abbas ein verantwortungsloser Führer ist

Montag, 17.07.2017:

Die Metalldetektoren an den Aufgängen zum Tempelberg-Plateau werden von einigen Muslimen in Befolgung der Aufrufe der Waqf (und der PA) befolgt, aber es gibt auch jede Menge Muslime, die sich nicht davon abhalten lassen. Die PA bestreitet dies allerdings und behauptet zudem (wie auch die offizielle Nachrichtenagentur WAFA), die Metalldetektoren seien einzig aus dem Grund installiert worden um die Gläubigen zu demütigen. (Was müssen die Pilger in Mekka sich erniedrigt fühlen, weil sie Metalldetektoren passieren müssen. Und wie sehr erniedrigen die Israelis alle Menschen, die zur Kotel/„Klagemauer“ wollen, weil sie Metalldetektoren passieren müssen…)

Die Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad drohen wegen der Einschränkungen auf dem Tempelberg mit einer „Eskalation der Intifada“.

Dienstag, 18.07.2017:

Der PA-Ministerfür Jerusalem-Angelegenheiten beschuldigt Israel den Terroranschlag von Freitag auszunutzen, um nach Wegen zu suchen unter dem Tempelberg zu graben. (Einen Grund für solche angeblichen Grabungen hat er nicht angeführt.)

Die Distrikt-Gouverneurin von Ramallah und El-Bireh ehrte einen 17-jährigenTerroristen, der 3 Molotowcocktails auf Zivilisten warf und dabei erschossen wurde.

MustafaBarghouti, Kommunist und Generalsekretär Palestinian National Initiative, behauptet Israel plane seine Hegemonie über die ganze arabische Welt auszuweiten.

Immer mehr Juden nutzen die Gelegenheit und besuchen in aller Ruhe den Tempelberg während des Boykotts der Stätte durch die Waqf-Vertreter.

Mittwoch, 19.07.2017:

Rami Hamdallah von der PA warnt Israel. Die Israelis seien für die Eskalation in Jerusalem und der Al-Aqsa-Moschee verantwortlich. Er warnte vor „massiven Konsequenzen“. Er forderte die „internationale Gemeinschaft“ auf „ihrer Verantwortung nachzukommen und den israelischen Verletzungen der Al-Aqsa-Moschee ein Ende zu setzen und unserem Volk und heiligen Stätten internationalen Schutz zu geben“.

Trotz des „Verbots“ durch die Waqf kehren die Muslime in stärkeren Anzahlen auf den Tempelberg zurück.

Ein Exposé von Palestinian Media Watch beschreibt, dass die PA die Zahlungen an die Terroristen in diesem Jahr enorm erhöht hat.

Ermittlungen des Shin Beth offenbaren, dass die Terroristen vom letzten Freitag Hilfe durch Dritte hatten, die die Waffen auf den Tempelberg schmuggelten und dort versteckten.

Wollen die (Jerusalemer) Araber lieber Israelis sein oder Palästinenser? (3/3)

Es wird immer als selbstverständlich vorausgesetzt, dass die Araber unter israelischer Herrschaft sich als Palästinenser verstehen und deshalb auch unbedingt unter palästinensischer Herrschaft leben wollen, nicht unter israelischer.
Yaacov Lozowick und Elder of Ziyon haben anderes festgestellt. Sie formulieren das noch eher vorsichtig. Und auch Lila hat in ihrem Blog Alltagserfahrungen geschildert, die zeigen, dass Araber in Israel in der Mehrheit wohl eher keine Fünfte Kolonne sind.

Gestrandet

Lila, 14. Januar 2011

Gestern auf dem Heimweg ging uns auf einmal ohne Vorwarnung ein Reifen kaputt. Gut, daß wir gerade relativ langsam fuhren. Aber um uns war heftigster Berufsverkehr und es war dunkel – keine angenehme Situation. Wir mußten den Pannendienst anrufen und uns auf eine Wartezeit gefaßt machen. Quarta war allein zuhause, denn Tertia war mit ihren Freundinnen ins Kino gegangen, und jammerte am Telefon, daß sie Hunger hat und nicht gern allein ist. Aber wir konnten ihr nicht helfen. Ich fragte Quarta, „wie will Tertia denn nach Hause kommen?“, und Quarta meinte, „mit dem Taxi“. Gut so, denn wir hätten sie nicht abholen können.

Der Telefonfritze vom Pannendienst hatte den Abschleppwagen statt zur Kreuzung Yavor, wo wir festsaßen, zur Kreuzung Yagur geschickt – wir hatten gleich gemerkt, daß er sich im Norden absolut nicht auskannte. Es dauerte also noch länger, bis der Mann mit dem Abschleppwagen endlich kam, dafür war er aber sehr nett und lustig. Er verlud das Auto, aber er hatte nur Platz für zwei Leute. Einer von uns mußte also zu Fuß zur Tankstelle laufen und sich von dort ein Taxi bestellen.

Wir zankten eine Weile hin und her, wer dieser Jemand sein sollte, bis Primus sich durchsetzte. Er ging zu Fuß los, wir kletterten in die Fahrerkabine. Der Fahrer zeigte mir auf seinem Handy Bilder aller Wracks, die er in der letzten Woche abschleppen mußte – darunter ziemlich gräßliche Bilder. Er erklärte mir auch, wie er mithilfe von Ketten auf dem Dach liegende Autos umdreht, und klagte über seine Arbeitsbedingungen, und wie viele Unfälle es im Norden gibt. Ich war innerlich unruhig wegen Primus – warum habe ich den Jungen auch gehen lassen, wäre ich doch mal lieber zurückgeblieben! Eine fürwahr vergnügliche Fahrt.

Y. hatte sich überlegt, eine „pantcheria“ (vom Wort puncture für Panne) in Kfar Yassif ist die beste Lösung – in der Hoffnung, daß die noch offen haben, uns sofort das Rad wechseln können und wir dann nach Hause fahren können. Der Fahrer brachte uns also zu so einer Pannenwerkstatt an der Hauptstraße, die uns schon oft ins Auge gestochen war – „König der Reifen und Räder“. Da war aber schon zu, denn es war inzwischen schon spät. Der Besitzer meinte am Telefon, wir können den Wagen vor seiner Werkstatt parken und morgen früh wiederkommen.

Und nun standen wir mitten in Kfar Yassif, mein normaler Taxidienst in Nahariya wollte kein Taxi schicken (war ihm zu weit) und mein liebster Taxifahrer, der junge Druse mit der kecken Kappe, hat den Job an den Nagel gehängt, aber gab mir die Nummer von seinem Onkel, der ebenfalls Taxifahrer ist. Primus war inzwischen bis Achihud gelangt. Ich hatte ihm streng verboten zu trampen (Soldaten dürfen das sowieso nicht), aber während er die Straße langging, hielt neben ihm ein Taxi mit einem religiösen Fahrer. Der sagte zu ihm: du bist Soldat, das seh ich sofort. Komm mit, ich bringe dich soweit es geht. Der Taxifahrer wollte kein Geld von ihm, er nahm ihn mit bis Achihud, und ich schickte ihm den Taxifahrer-Onkel. Aber war das nicht nett von dem fremden Taxifahrer?

Wir waren in Kfar Yassif gestrandet, aber ich wollte immer schon Roys libanesische Pizzeria ausprobieren. Ich würde am liebsten ja mal das Schild vor seinem Laden fotografieren, da sind nämlich die libanesische und die israelische Flagge nebeneinander abgebildet. Wir waren inzwischen so hungrig wie Quarta. Während unsere Pizzen in den Ofen gingen, fragte ich den Besitzer, ob er uns ein Taxi empfehlen kann. Er war sofort am Telefon und rief seinen Neffen an, der ein Taxiunternehmen hat.

Die Räume des Restaurants waren ebenfalls mit großen israelischen und libanesischen Flaggen dekoriert, außerdem mit Bildern von Mahlzeiten und deren Namen in englischer, hebräischer und arabischer Schrift. Ich amüsierte mich über ein Bild von Fritten – hebräisch chips, aber auf dem Bild stand sheeps. Im Fernsehen lief der arabischsprachige Sender des israelischen Fernsehens, mit dem Menorah-Logo. In Nullkommanichts war das Taxi da und die Pizzen waren auch fertig. Der Besitzer geleitete uns noch nach draußen und wartete, bis wir sicher im Taxi saßen. Auch er war außergewöhnlich nett.

Es war schon richtig spät, als wir schließlich alle zusammen im Wohnzimmer saßen und über Roys libanesische Pizzen herfielen. In drei Taxis kamen wir an, fast gleichzeitig – Tertia aus Nahariya, Primus aus Achihud und wir aus Kfar Yassif. Quarta hatte auf uns gewartet und war auf der Couch eingeschlafen, alle Katzen um sie herum drapiert.

Heute früh fuhr Y. wieder nach Kfar Yassif, zum „König der Reifen und Räder“. Der König war ein netter Mann, der Y. erstmal zum Kaffee einlud. Dann untersuchte er das Rad, das sich vollkommen verzogen hatte – wir hatten uns schon gefragt, wie auf einmal mitten in der Fahrt der Reifen kaputtgeht und das Rad so großen Schaden nimmt, oder daß wir etwas gemerkt haben. Vermutlich sind wir über eine Schraube gefahren, denn im Reifen war ein großes rundes Loch. Wir haben echtes Glück gehabt. Jetzt ist das Auto wieder in Ordnung, und ich bin sehr erleichtert und dankbar, daß es so glimpflich abgegangen ist.

Und ich sinne darüber nach, wer uns gestern schnell und freundlich geholfen hat – ein religiöser Taxifahrer und eine ganze Menge freundlicher Araber.

Es fällt mir immer wieder auf, wie außergewöhnlich nett und höflich die Araber hier in Galiläa sind. Von Feindseligkeit wirklich nicht die geringste Spur. Sie scheinen auch keine Probleme damit zu haben, Bürger des Staats Israel zu sein. In arabischen Restaurants hängt die israelische Flagge, und in unserem libanesischen Lieblingsrestaurant in Shlomi, von Exil-Libanesen geführt, bezahlen Soldaten in Uniform nur die Hälfte. Es ist also möglich, daß Araber zufrieden und selbstbewußt im jüdischen Staat leben, und ich kann gar nicht ausdrücken, wie viel Hoffnung mir das macht.

Weitere Beweise, dass es bei der „Nakba“ nicht um das Gedenken an eine Katastrophe geht, sondern um die Vernichtung Israels

Elder of Ziyon, 4. Mai 2017

Aus Ha’aretz:

Tausende israelische Araber marschierten am Dienstag im nördlichen Israel und gedachten der „Nakba“ (oder Katastrophe), als mehr als 700.000 Araber während des israelischen Unabhängigkeitskriegs aus ihren Häusern flohen oder vertrieben wurden.

Der Marsch folgte auch einem Disput mit der Polizei um den Zeitpunkt und die Örtlichkeit. Die Polizei protestierte gegen die Terminplanung – am selben Tag wie Israls Unabhängigkeitstag – und sagte, sie könne keien zwei riesigen Veranstaltungen am selben Tag sichern.

Sie hatten zudem Beschwerden erhalten, dass der Nakba-Marsch ein Mahmal für israelische Kriegstote aus em Yechiam-Konvoi passiert, der während des Krieges Nachschub für einen belagerten Kibbutz lieferte. Am Ende behielt ein Kompromiss den Marsch am Unabhängigkeitstag bei, änderte aber die Route.

Wakim Wakim, der Vorsitzende der Vereinigung zur Verteidigung der Rechte der intern Vertriebenen, sagte, die Botschaft an die israelische Regierung lautete „euer Unabhängigkeitstag ist unser Nakba-Tag und diese Unabhängigkeit führte zur Zerstörung von 532 palästinensischen Dörfern.“

„Sie spekulierten darauf, dass die Alten sterben und die Jungen vergesset“, sagte Wakim. „Aber die Jungen führen den Marsch heute an und geben eine neue, klare Erklärung ab, dass das Rückkehrrecht ein fundamentales Recht der Vertriebenen und Flüchtlingspalästinenser ist.“

Der Nakba-Tag ist der 15. Mai

Diese Araber entschieden sich gezielt für den Protest an Israels Unabhängigkeitstag gemäß dem hebräischen Kalender. Der einzige Grund dafür liegt darin, ihn nicht als Gedenk- oder Trauertag anzusetzen, sondern als Tag des Protestes gegen Israels bloße Existenz, besonders an Israels Unabhängigkeitstag, egal, auf welchen Tag des gregorianischen Kalenders er fällt.

Und der Organisator sagt ziemlich offen, dass er Israel nicht nur dadurch vernichten will, dass die künstlichen Flüchtlinge „zurückkehren“, sondern auch dadurch, dass die israelischen Araber an genau die Stellen „zurückkehren“, an denen ihre Großeltern lebten.

Besonders, wenn dort heute Juden leben.

Es geht nicht um Unabhängigkeit. Es geht noch nicht einmal um „Rückkehr“. Es geht darum Juden aus dem Nahen Osten zu entwurzeln.

Alles andere ist eine Nebelwand.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (4. bis 10. Juni 2017)

Sonntag, 10.06.2017:

Eine 5-köpfige Hamas-Terrorzelle wurde festgenommen; die Männer hatten einen Terroranschlag auf dem Tempelberg geplant.

Die PA ließ zum 50. Jahrestag des Beginns des Sechstage-Krieges wissen, dass sie Israel moralisch überlegen ist.

Montag, 05.06.2017:

Umfrage in Israel: Zwei Drittel der Israelis sind der Meinung, dass die israelische Kontrolle über Judäa und Samaria keine „Besatzung“ und die „Siedlungen“ kein Friedenshindernis sind.

PA-Kabinettchef Rami Hamdallah gestand ein, dass Israel durch seine Politik gegenüber den Palästinensern im Oktober 2015 eine „dritte Intifada“ verhindert hat. Es habe es durch sein Verhalten geschafft die Bevölkerung von den Terroristen zu trennen.

Dienstag, 06.06.2017:

Der Oberste Muslim-Rat von Jerusalem erklärte, dass der gesamte Tempelberg, einschließlich der Westmauer (!), allein den Muslimen gehört und kann von den Muslimen nicht aufgegeben werden. (Mit anderen Worten: Juden haben da nichts verloren.)

Mittwoch, 07.06.2017:

Das Büro von Mahmud Abbas schimpfte gegen Premierminister Netanyahu, weil der gesagt hatte, Israel werde die Kontrolle über das Jordantal nicht aufgeben. Das zeige, dass Israel keinen Frieden wolle – behaupten die Leute, die ihr Volk zum Judenmord aufrufen…

Nachdem israelische Araber in einer Stadt in Israel gestern Polizisten angriffen und einer von ihnen bei der gewalttätigen Auseinandersetzung getötet wurde, haben die Araber zu einem Streik aufgerufen. Sie behaupten, der in Notwehr Erschossene sei „kaltblütig ermordet“ worden.

Donnerstag, 08.06.2017:

Wo gibt es Apartheid? Mahmud Abbas‘ Sprecher verkündete wieder entschieden, dass ein Palästinenserstaat „frei von Siedlern“ sein wird.

4 Einwohner von Jaljuliya planten einen israelischen Offizier zu ermorden. Sie konnten im Verlauf der letzten 2 Wochen festgenommen werden. Sie gaben an, dass sie sich für den Tod eines Hamasführers rächen wollten.

Das Rote Kreuz hat die Hamas aufgefordert die Leichen von israelischen Soldaten an ihre Angehörigen abzugeben. (Die werden eine Teufel tun, das zu machen – sie wollen Israel erpressen.)

Freitag, 09.06.2017:

Die IDF bereitet sich vorsichtshalber auf verstärkten Terror vor – schließlich ist Ramadan.

Ein Terrorist, der 2015 nach einem Hungerstreik freigelassen wurde, ist von israelischen Sicherheitskräften wegen Aufstachelung erneut festgenommen worden. Er hatte in Medien zu Terror gegen Juden („Zionisten“) aufgerufen.

Die PA, die selbst nicht aufhört auf übelste Weise gegen Israel zu hetzen, beschwert sich, Israel würde „zu weich“ gegenüber „Hetze gegen Palästinenser“ sein. Wobei diese Hetze, wenn sie denn konkret benannt wird, eher Fakten sind als Aufstachelung mit unwahren Aussagen.

Samstag, 10.06.2017:

In Kafr Qassem demonstrierten tausende israelische Araber gegen Polizei-Brutalität. Anlass waren tödliche Schüsse eines privaten Wachmanns, der Mittwoch bei Angriffen auf Polizisten in Notwehr geschossen hatte. Unter den Demonstranten befanden sich auch einige arabische Knesset-Abgeordnete.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21. – 27. Mai 2017)

Sonntag, 21.05.2017:

Eine Gruppe arabischer Bürger Israel hat für Montag einen Generalstreik und einen „Tag des Zorns“ in Unterstützung der hungerstreikenden Terroristen ausgerufen.

Eine Gruppe arabischer Knessetabgeordneter hat sich auf den Tempelberg begeben. Es gibt ein Besuchsverbot für Knessetmitglieder, das sie gezielt missachteten (sogar „rechtsextreme“ religiöse Abgeordnete halten sich an die Anweisung; Premierminister Netanyahu will über eine Aufhebung des Verbots nach dem Ramadan „nachdenken“). Die Araber wurden von der Polizei vom Plateau geleitet.

Am Abend sprach Premierminister Netanyahu zur Eröffnung der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems. Er sagte, der Tempelberg und die Westmauer werden unter israelischer Souveränität bleiben.

Mehrere Dutzend der Hungerstreiker sind inzwischen im Krankenhaus. Weitere werden wohl folgen.

Die Tochter eines Hamas-Terroristen, der wegen 66-fachen Mordes in Israel einsitzt, hat ihrem Vater einen Brief geschrieben, wie stolz sie auf ihn ist.

Die IDF hat die Einsatzregeln bezüglich Personen geändert, die Soldaten Waffen stehlen wollen. Ab sofort darf auf solche Personen geschossen werden.

Jordaniens König rief am Freitag Präsident Trump an und wünsche sich, dass der Amerikaner an einer Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts arbeite. Eine Vereinbarung zwischen den Israelis und den Palästinensern sei unerlässlich für die Bekämpfung des Terrors.

Das israelische Sicherheitskabinett hat ein Paket an Gesten des Guten Willens den PA-Arabern gegenüber beschlossen. Unter anderem soll es deutlich mehr Baugenehmigungen für PA-Araber in Area C geben, die komplett von Israel kontrolliert wird.

Montag, 22.05.2017:

Für den Ramadan gibt es Sonderregelungen für PA-Araber; 200.000, die Familienmitglieder in Israel haben, bekommen Sondergenehmigungen zur Einreise für den gesamten Monat. Weitere 7.000 erhalten Genehmigungen für Id al-Fitr, direkt nach dem Ramadan. Männer über 40, Jungen unter 12 Jahren und Frauen können ohne Genehmigung den ganzen Monat hindurch freitags in Jerusalem auf dem Tempelberg beten gehen.

Mittwoch, 24.05.2017:

Am Montag setzten Araber als Teil ihres „Tag des Zorns“ eine Jeschiwa in Homesch in Samaria in Brand. Homesch wurde während der „Abkoppelung“ 2005 evakuiert. Die Jeschiwa wurde allerdings weiter betrieben. Der stellvertretende Knessetsprecher Bezalel Smotrich kommentierte, dass „aus jedem Ort, den wir verlassen haben, ein Ort des Horrors gemacht worden ist und heilige Stätten zerstört wurden“.

Eine Moderatorin im PA-Fernsehen hat Sehnsucht – nach den Tagen des palästinensischen Terrors; er beschwerte sich, dass es (heute) nicht genug Gewalttätigkeit (gegen Juden) gibt. Dabei lobte sie gerade in einem Interview einen Terrormörder, der damit prahlte bei seiner „Operation“ 16 Juden ermordet zu haben.

Mahmud Abbas hat gegenüber Trump behauptet, er sei bereit sofort wieder mit Verhandlungen mit Israel zu beginnen.

Benjamin Netanyahu stellte bei einer Feier auf dem Ammunition Hill richtig: Israel ist für die Verzögerung einer Lösung des Konflikts nicht verantwortlich. Außerdem sagte er: Der Tempelberg und die Westmauer werden immer unter israelischer Kontrolle bleiben.
Mahmud Abbas ließ daraufhin erklären, das sei falsch und schade den Friedensbemühungen. „Ost“-Jerusalem „mit seinen heiligen Stätten des Islam und der Christenheit ist die Hauptstadt des palästinensischen Staats und wir es für immer sein“. (So hat er mal eben wieder jüdische Verbindungen zum Tempelberg und Jerusalem bestritten!)

Donnerstag, 25.05.2017:

Auf der libanesischen Seite der Grenze zum Libanon versammelten sich mehrere Dutzend Personen anlässlich 17 Jahren Abzug Israels aus dem Libanon; sie schwenkten Hisbollah-Flaggen und warfen Steine auf den Grenzzaun. Soldaten gaben Warnschüsse ab.

182 der hungerstreikenden Terrorhäftlinge sind in Krankenhäuser gebracht um zu entscheiden ob sie medizinische Hilfe benötigen. Derzeit beteiligen sich noch 836 Terroristen an dem Hungerstreik.

Der Terrorist, der Anfang der Woche in Netanya zwei Personen verletzte und angeschossen wurde, erlag jetzt seinen Verletzungen.

Freitag, 26.05.2017:

Araber in der israelischen Stadt Kfar Khana in Galiläa zeigen offen ihre Unterstützung der hungerstreikenden Terroristen mit Bannern und PLO-Flaggen.

Mahmud Abbas pries erneut die in Israel in Gefängnissen sitzenden Terroristen als „Helden“ und forderte, dass die Forderungen der Hungerstreikenden erfüllt werden.

Israel hat für 74 PA-Araber, die bei SodaStream arbeiten, die Arbeitserlaubnis erneuert, die nach dem Umzug aus dem Industriegebiet in Mischor Adumim nicht weiter erteilt worden war.

Samstag, 27.05.2017:

Die Hamas begrüßte die Einigung der Israelis mit den hungerstreikenden Terroristen, beglückwünschte die Terroristen und erklärt die Sache zu einem Sieg über Israel.