Terror ist grauenvoll – aber Sie werden nicht erraten, womit aus meiner Sicht schwerer umzugehen ist

Sheri Oz, Israel Diaries, 14. Juni 2016

Ich muss unter Schock gestanden haben. Denn ich brach erst jetzt zusammen und weinte. Dieses Video durchbrach schließlich die Schutzmauer, die ich um mir habe. Und wenn Sie es ansehen – ich hoffe, dass Sie das tun – werden sie vermutlich verstehen, warum es so machtvoll ist.

Ehrlich gesagt? Ich glaube, meine schützenden psychologischen Verteidigungsmechanismen haben weniger mit dem ständigen Hintergrund der drohenden Gefahren zu tun als mit etwas anderem, mit dem umzugehen mir weit schwerer fällt. Ja, die Angst vor einem Terroranschlag dudelt mir im Hinterkopf wie das Brummen der Klimaanlage, wenn sie ruhig läuft; oder wie Musik im Supermarkt, wenn sie nicht zu laut ist. Sie ist spürbar, wenn ich auf sie achte, aber das ich muss nicht unbedingt tun.

Womit umzugehen mir weit schwerer fällt, ist die Katzenmusik der Stimmen, die uns sagen, wir sollten Appeasement bei den Muslimen betreiben, wenn wir Frieden wollen. Uns sagen, dass eine imaginäre „Besatzung“ der Grund ist, dass Muslime Israelis (und Touristen, die gerade da sind, wenn sie auf ihre Mordzüge gehen) umbringen. Mir sind die Stimmen von außerhalb des Landes eigentlich ziemlich egal … jedem seine eigenen Meinung. Ich sehe, was in Europa passiert und frage mich, ob sie dort anfangen zu begreifen, in welcher Art Nachbarschaft wir hier leben.

Mir ist zwar etwas bange wegen der Art von Druck, den Europa oder die USA auf uns ausüben könnten, um uns ihrem Willen zu beugen, aber ich das macht mir weniger Sorge als etwas anderes.

Was mir Sorge macht, sind die Appeaser unter meinen israelischen Mitbürgern.

Wie leicht benutzt ihr, einige meiner israelischen Mitbürger, das Wort „Besatzung“. Wie schnell habt ihr vergessen, dass die Grüne Linie nicht mehr ist als eine Waffenstillstandslinie mit Jordanien und niemals eine internationale Grenze war. Wie schnell habt ihr die Bedingungen der Oslo-Vereinbarungen vergessen, die die PLO mit Israel aus vollem eigenen Willen unterschrieben hat. Wie die PLO zustimmte das Land zwischen der Grünen Linie und der Grenze mit Jordanien in drei Verwaltungsbereiche zu teilen, womit ein System zu geteilten Sicherheitsfragen eingerichtet wurde, während Verwaltungsverantwortlichkeiten für palästinensisch-arabische Belange der palästinensischen Autonomie übergeben wurde (was bedeutet, dass es keine Besatzung gibt und dass es keine Apartheid gibt). Wie ihr zu glauben ablehnt, dass die Muslime uns Tel Aviv und Haifa genauso überlassen wollen, wie sie von uns wollen, dass wir Judäa und Samaria aufgeben. Hber ihr euch IHRE Landkarte von Palästina nicht angesehen? Es geht vom Fluss bis zum Meer. Sie verstecken das nicht. Ihr ignoriert es.

Was mich am meisten schmerzt ist: Die meiste Zeit muss ich den Mund halten, weil meine Freunde und Familie sich als links definieren und ich misstrauisch beäugt werde, wenn ich anfange meine eigene Wahrheit zu äußern. Ich habe damit zu kämpfen vorzugeben, dass ich nichts zu sagen habe. Darin bin ich nicht sehr erfolgreich, das gebe ich zu. Manchmal kommt etwas heraus und ich bereue es sofort. Ich bin nicht bereit meine Familie oder Freunde aufzugeben (obwohl einige Freunde mich aufgegeben haben und ich weiß, dass noch mehr es tun würden, wenn ich meinen Mund nicht so viel halten würde, wie ich es tue).

Also müssen Schutzmauern hochgezogen werden. Und nicht wegen Terroristen, die aufspringen könnten, nachdem sie Drinks und Kuchen bestellten oder die ein Auto auf den Bürgersteig rammen könnten oder die plötzlich ein Messer unter dem Hemd hervorziehen könnten. Nein, meine Schutzmauern sind hochgezogen worden, weil es unter meinen eigenen Leuten solche gibt, die stolz Flaggen tragende Paraden belauern, um nach Juden zu gucken, von denen sie erwarten, dass sie sich schlecht verhalten, bereit das zu filmen und zu zeigen, dass wir verdienen, was wir bekommen. Meine Schutzmauern sind hochgezogen worden, weil einiger unserer eigenen Führungspersönlichkeiten behaupten, wir würden verdienen, was wir bekommen und weil diejenigen, die mir wichtig sind, dem zuzustimmen scheinen. Meine Schutzmauer sind hochgegangen, weil ich meine eigenen Wahrheit unter denen, die ich liebe und die mir wichtig sind, nicht sagen kann (und ich mich frage, wie viele von ihnen sich die Zeit nehmen zu lesen, was ich schreibe).

Und dann kommt etwas des Weges, das meinen Schutz durchbricht. Wenn ich sehe, was meine Tochter oder mein Schwiegersohn hätte sein können, die mit dem, was meine Enkelin hätte sein können, gebückt in Deckung laufen, sie schützen eng an sich haltend … vor diesem Schützen wegrennen, den ihre politischen Ansichten nicht interessieren.

Screenshot aus dem gezeigten Video

Der Schütze würde nehmen, was sie zu übergeben bereit sind und trotzdem auf sie schießen.

Aber ich kann ihnen nichts dergleichen sagen.

Was wir Siedler an der Gush Etzion-Kreuzung sehen

Gideon Levy will wissen, was Siedler von all den Soldaten an der Gush Etzion-Kreuzung denken. Joe Settler lässt es ihn wsisen…

JoeSettler, The Jewish Press (blogs), 3. März 2016

Soldaten und Bürger an der Gush Etzion-Kreuzung, 3. Dezember 2015
(Foto: Yossi Zamir/Flash90)

Gideon Levy von der Ha’aretz will wissen, was Siedler denken, wenn sie durch die Gush Etzion-Kreuzung fahren und die Armee-Kaserne sehen, zu der sie geworden ist.

Für Levy beweist, dass diese Kreuzung zur Militärzone geworden ist, dass wir Juden nicht hierher gehören, will die Araber es nie ihr Recht auf den Versuch aufgeben werden uns hinauszuwerfen und zu töten. Er sieht einen gewalttätigen, von Angst erfüllten Staat, „der darauf besteht durch das Schwert zu leben“.

Aber so sehen wird die Juden nicht.

Wir sehen eine arabische Gesellschaft, die genauso böse und krank ist, wie sie es schon 1929 war, als sie die uralte jüdische Gemeinde von Hebron massakrierte und vernichtete. Sie wissen, damals, als wir kein Schwert hatten, durch das wir leben konnten, geschweige denn Siedler und einen Staat.

Und wir erinnern uns an 1948, als die Araber die jüdischen Gemeinden des Gush Etzion vernichteten und 240 Männer und Frauen massakrierten.

Wenn wir also 2016 die die schwer bewachte Gush Etzion-Kreuzung und die fortgesetzten arabischen Terroranschläge sehen, dann sehen wir, dass die Araber sich immer noch nicht geändert haben.

Verändert haben allerdings wir uns…

2016 sind wir vorbereitet und – weit wichtiger – in der Lage um das zu kämpfen, was unser ist.

Wir sehen unsere Soldaten, die standhalten, darauf vorbereitet jeden arabischen Terroristen zu töten, der versucht uns zu ermorden.

Das ist nicht der Gush Etzion von 1948, nach dem Levy sich sehnt.

Aber zugegeben, wir sind auch bestürzt von dem, was wir sehen.

Vor zwei oder drei Jahren waren die meisten Soldaten, die wir an der Gush Etzion-Kreuzung sahen, dort, um im Pina Chama Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen – ein kostenloser Kaffeestopp für Soldaten.

So ist es nicht mehr und das ist ein Zeichen des Versagens unserer politischen Führungskräfte.

Die Notwendigkeit so viele bewaffnete Soldaten an der Gush Etzion-Kreuzung zu stationieren ist ein Ergebnis ihres Versagens sich mit der Wurzel des Problems zu beschäftigen.

Es bedeutet, dass unsere Abschreckung verfallen ist.

Unsere Führungspolitiker haben Angst den Kampf zu gewinnen. Ihnen graut derart davor zu siegen, dass sie stattdessen mehr Eiserne Kuppeln bauten, sie stellten mehr Betonsperren auf und sie bahnten mehr Umgehungsstraßen.

Statt offensiv zu agieren, die Quelle dieses Übels auszufegen, zu der die palästinensische Autonomiebehörde gehört, spielen wir defensiv, defensiver und noch defensiver.

Die nächtlichen Punktaktionen der IDF sind wie der Versucht einen Swimmingpool mit Fingerhut zu leeren.

Und übrigens: Diese Politik ist den Mitgliedern der arabischen Gemeinden gegenüber, die den Terror nicht unterstützen, wenn wir die Terroristenfamilien nicht ausreißen, die in ihrer Mitte leben.

Um also Gideon Levy zu antworten: Wenn wir die Armeegarnison an der Gush Etzion-Kreuzung sehen, dann sehen wir unsere Stärke und unseren Lebenswillen. Und um Gideon Levy zu antworten: Wenn wir die Armeegarnison an der Gush Etzion-Kreuzung sehen, sehen wird ie Stärke, die unsere Anführer so viel Angst haben zu nutzen.

Alles Nazis!

gefunden auf Facebook (Daniel Seaman) (s. auch Israel National News):

Weil Netanyahu ein Foto mit seinem Hund veröffentlicht hat, setzt Yigal Sarna, linker israelischer Jouranlist, ihn mit Hitler gleich. Wow! Seht euch mal all diese Nazis an!

Sarna_NaziReaganRonald Reagan
Sarna_NaziChurchillWinston Churchill
Sarna_NaziObama1
Sarna_NaziObama2Barack Hussein Obama
Sarna_NaziClintonBill Clinton
Sarna_NaziNixonRichard Nixon
Sarna_NaziFDRFranklin D. Roosevelt
Sarna_Nazi_xTheodore (Teddy) Roosevelt

 

 

Knallchargen

Yitzhak Herzog, Parteichef der Avoda (Arbeitspartei in Israel) – er vertraut darauf, dass Obama einen „guten Deal“ mit dem Iran macht. Klar doch…

Ban Ki-moon, UNO-Generalsekretär – er macht Israels Demokratie(fähigkeit) davon abhängig, dass der jüdische Staat den PalArabern einen Staat gibt. Ohne Palli-Terrorstaat ist Israel keine Demokratie? Was raucht der?

Margot Wallström, Außenministerin (Schweden) – sie begreift immer noch nicht, was das für eine Reaktion in Saudi-Arabien und der arabischen Welt ist, die auf ihre Kritik an saudischen Strafen erfolgte (sie wurde von der Arabischen Liga ausgeladen, Schweden bekommen keine Visa mehr für Saudi-Arabien). Besonders stößt ihr auf, dass dort ihre Kritik an den Kriminalstrafen als Kritik am Islam verstanden/ausgelegt wurde. Da das Strafrecht in Saudi-Barbaria aus der göttlichen Scharia kommt, kann das nicht anders verstanden werden – aber das zu begreifen wird der Dame und ihrer Regierung wohl nie gelingen.

Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister (Bonn) – er musste auf Teufel komm raus das höchste Fest der Christenheit in ein Multikulti-Event uminterpretieren und lief damit an der Realität noch mehr vorbei, als es sonst schon üblich ist.

Hillary Clinton, Politikerin – weshalb hat die Hamas im Krieg gegen Israel die Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde benutzt und ihre Waffen unter Zivilisten versteckt? Liegt an der Geografie, nicht an religiösem Extremismus, Hass auf Israel, Propagandazielen, Todessehnsucht, Menschenverachtung der Terrorisaten. Nein, die haben einfach keinen Platz im Gazastreifen, können also gar nicht anders…

Das Auswärtige Amt (Regierung der Bundesrepublik Deutschland): Die Ermordung von 1,5 Millionen Armeniern durch die osmanischen Türken war kein Völkermord. Grund: Der Begriff des Völkermords wurde erst 1951 in Kraft getreten. Damit, Herr Außenminister Steinmeier, sollten Sie auch ganz korrekt sagen: Der Holocaust war ebenfalls kein Völkermord – denn der fand vor 1951 statt!

Im Gazastreifen wurde nicht ein einziges Haus wieder aufgebaut

Elder of Ziyon, 12. März 2015

Von der linksextremen NGO Gisha aus der letzten Woche:

4. März 2015: Gishas geschäftsführender Direktor Eitan Diamond wurde (auf Hebräisch) gestern von Guy Zohars Sendung des israelischen Radiosenders 103FM interviewt; darin sprach er über den Wiederaufbau im Gazastreifen: „Sechs Monate nach den Kämpfen ist nicht ein einziges der während der letzten Runde der Feindseligkeiten zerstörtes Haus wieder aufgebaut.“

Stand vom Januar ist: Israel hat rund 50.000t Baumaterials in den Gazastreifen geliefert und im Februar wahrscheinlich 20.000 weitere Tonnen – und sie wurden unter dem Protokoll, das Israel und die UNRWA ausarbeiteten, direkt an Einwohner geliefert:

Wohin geht dann das ganze Baumaterial?

Gisha macht natürlich allein Israel für den langsamen (oder nicht vorhandenen!) Wiederaufbau verantwortlich. Man ignorieret dort willentlich die Fakten.

Es scheint so, dass Einwohner des Gazastreifens, die ihre Häuser verloren, es vorziehen ihre Baumaterialien wiederzuverkaufen, statt ihre Häuser wieder aufzubauen. Und man kann sicher sein, dass eine ganze Menge dieses Materials genutzt wird, um die Terrortunnel wieder aufzubauen – etwas, womit Hamas und Islamischer Jihad prahlen.

Auf Grundlage der Fotos, die gerade aus dem Gazastreifen kommen, werden nicht nur keine Häuser gebaut – sondern die schwer beschädigten Gebäude sind nicht einmal weggeräumt worden!

Die Hamas weiß sehr genau, dass die Fotos der Verwüstung aus dem Gazastreifen sich in Bargeld übersetzen lassen, das für den Wiederaufbau gespendet werden wird – für Materialien, die letztlich die Hamas für Terror nutzen wird. Die Hamas hat also keinen Anreiz beim Wiederaufbau des Gazastreifens zu helfen.

Und Gisha, Human Rights Watch und andere antiisraelische NGOs zeigen durch ihre Betonung Israels, dass ihnen die Einwohner des Gazastreifens sch…egal sind. Sie wollen lediglich Israel dämonisieren.

Wenn Sie den wahren Grund sehen wollen, weshalb Gaza Probleme beim Wiederaufbau hast, lesen Sie den Artikel des israelischen Botschafters in Großbritannien in Comment is Free aus der letzten Woche.

Und vielleicht schreiben Sie AP oder Reuters eine E-Mail, sie sollten untersuchen warum die LKW-Ladungen an Baumaterial, die jeden Tag in den Gazastreifen geliefert werden, nicht in Wiederaufbau auch nur eines einzigen Hauses umgesetzt wurden.

Wer ist hier rassistisch?

Dror Eydar, Israel HaYom, 22. März 2015

Man bekommt das Gefühl, dass die Wahl noch nicht vorbei ist. Die „Selbstprüfung“ der Linken seit Bekanntkabe der Wahlergebnisse deutet ihre nächste Niederlage an. Die Hauptpunkte: Diejenigen, die für die Rechte stimmten, sind kleine Kinder, die nichts begreifen und an der Nase herumgeführt werden können. Sie haben keine Ideologie, keine Weltanschauung, keine ernsthafte Herangehensweise an die Wirklichkeit. Eigentlich sind sie bloß ein Knäuel an Emotionen, ein Haufen Obdachloser, die ein warmes ideologisches Zuhause brauchen. Und ja, Premierminister Benjamin Netanyahu „ängstigte die Öffentlichkeit“ – unglaublich; haben wir nicht die letzten drei Monate ständig gehört, dass die Wahl Netanyahus das Ende des Staates beschleunigt herbeiführen wird, gar das Ende des Universums?

Was bleibt nach dem das Insichgehen niemals staatfand? „Netanyahu hat gesagt, dass die Araber vor der Tür stehen.“ Im Ernst? Am Wahltag wurde dies gesagt: „Die Regierung der Rechten ist in Gefahr. Die arabischen Wähler stehen massenhaft vor den Wahllokalen. Die linken Gruppen bringen sie mit Bussen her.“ Wo ist das Problem? Nicht „Araber vor der Tür“ und nicht „ein Schwarm Araber umzingelt uns“, wie der Führer der Zionistischen Union, Isaac Herzog es formulierte, sondern „die arabischen Wähler“. Jeder, der glaubt, dass das Rassismus ist, ist der wahre Rassist, denn er nimmt an, dass „Araber“ ein abwertender Begriff ist. Hat irgendjemand an ihrem Recht zu wählen gezweifelt?

Ja, die Gemeinsame Arabische Liste stellte eine Bedrohung der Siegchancen der Rechten dar; hier gibt es eine Vorgeschichte. Es ist kein Zufall, dass die linken Gruppen den arabischen Wählern Transportmöglichkeiten zur Verfügung stellten. Die Linke zählte darauf den Premierminister durch einen informellen Wahlblock zu mattzusetzen, zu dem die arabischen Parteien gehören würden, der aber nicht dessen Abgeordnete in einer zu bildenden, wie auch immer gearteten Regierung haben würde. Nutzt sie und werft sie dann weg. Wer ist also hier der Rassist?

Die Wähler der Gemeinsamen Arabischen Liste wie politische Gegner zu behandeln – die losziehen, um ihr Recht zu nutzen die Regierung abzulösen – ist viel respektvoller als die rassistische Art, wie einige der Linken die Einwohner an der Peripherie behandeln: wie Angestellte, wie Leute, die nichts begreifen, wie Obdachlose, die ein warmes Zuhause brauchen, die „wie misshandelte Frauen“ abstimmen. „Arabische Wähler“ ist auch weit respektvoller als „die Siedler“ oder „die Religiösen“ oder „die Ultraorthodoxen“.

Hatnuah-Chefin Tzipi Livni, die Netanyahu beschuldigte Panikmache zu betreiben, drohte den Bürgern Israels selber, dass die Wahl einer rechten Regierung dazu führen würde, dass „Israel ein arabisches Land wird“. Sie zitiert dann jemanden, der sagte: „Wir haben nicht Aliyah gemacht, damit das hier ein arabisches Land wird.“ Und um es zusammenzufassen, verkündete sie den Lebensinhalt der Köpfe der führenden Partei der israelischen Linken: „Wir sind von der Angst motiviert, dass Netanyahu uns hin in ein arabisches Land führen wird.“ Tzipi Livni erklärt also, dass die Araber unter uns eine Bedrohung darstellen. Sie sagte das nicht in der Hitze des Wahltags, sondern ruhig und kühl zwei Tage später. Schickt diese Worte an US-Präsident Barack Obama und Außenminister John Kerry.

Nun denn, Repräsentanten der Gemeinsamen Arabischen Liste: Habt ihr auf Grundlage dieser Plattform, dass die größte Bedrohung Israels „ein arabisches Land“ ist, vor dem Präsidenten zu empfehlen, dass Livni und Herzog die nächste Regierung bilden?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.12.2014- 03.01.2015)

Sonntag, 28.12.2014:

Die Polizeikräfte von Jerusalem sollen um 400 Personen aufgestockt werden.

Die iranischen Revolutionsgarden posteten auf twitter Fotos ihrer Soldaten an der Grenze zwischen Libanon und Israel.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, mit dem gelehrt wird, wie man israelische Polizisten mit Messern angreift.

Am Übergang Erez wurde ein Bus mit arabischen Kriegswaisen von der Hamas gestoppt; die Kinder sollten eigentlich auf einen einwöchigen Erholungstrip nach Israel fahren. Die Terroristen machen geltend, diese Reise würde ihre Ausbildung behindern und stelle eine „Normalisierung“ mit dem Feind dar.

Heckmeck:
Senator Lindsey Graham (Republikaner) sagte, die USA würden ihre Gelder für die UNO stoppen, sollte der Sicherheitsrat irgendeine einseitige Entscheidung bezüglich der Initiative der PA treffen.

Montag, 29.12.2014:

Ein PA-Minister bezeichnete die Verurteilung von Judenmord (3,5 Millionen Schekel Strafe wegen Mord an einjährigem Kleinkind und dessen Vater) als „Delegitimierung des nationalen Widerstands“ der „Palästinenser“.

Militärparade der Hamas: Ganz Palästina gehört uns, vom Fluss bis zu Meer.

Heckmeck:
Der PA-Antrag bei der UNO wird nicht vor dem neuen Jahr vorgelegt werden.

Dienstag, 30.12.2014:

Die offizielle Nachrichtenagentur der PA (WAFA) und die Fatah glorifizierten die Mörder der Synagoge in Jerusalem. Die Fatah nannte den Mordanschlag eine „Operation in einer Besatzungs-Synagoge im besetzten Jerusalem“. (Har Nof, wo die Synagoge sich befindet, liegt in dem Teil Jerusalems, der schon vor 1967 zu Israel gehörte!)

Letzte Woche vereitelten Inspektoren des Landwirtschaftsministeriums sechs Versuche Gemüse aus den PA-Gebieten nach Israel zu schmuggeln. Mengenmäßig waren das mehr als 90t Gemüse.

MK Ofir Akuni forderte, dass Israel angesichts des Antrags der PA bei der UNO seine Souveränität über Judäa und Samaria ausrufen solle.

Die PA prahlt wieder, ab 2016 würde die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zahlenmäßig die der Juden (in ganz Israel und den Gebieten) übertreffen.

Heckmeck:
Jordanien sagte, über den Antrag auf einen Palästinenserstaat würde heute Abend im UNO-Sicherheitsrat abgestimmt.
Großbritannien folgte den USA und sagte, man könne den Antrag der PA nicht unterstützen.
Derweil verkündet die PA, man habe mit Hilfe Frankreichs und Luxemburgs 9 Stimmen für den Antrag sicher.

Mittwoch, 31.12.2014:

Die Hamas begrüßte die Entscheidung von Abbas dem Internationalen Strafgerichtshof beizutreten. Dem Schritt müsste der Beitritt zu weiteren internationalen Institutionen folgen.

Heckmeck:
Der UNO-Sicherheitsrat lehnte am Dienstagabend den PA-Antrag auf Anerkennung als Staat ab. Die USA mussten kein Veto einlegen (hatten sie angekündigt), weil die nötigen 9 Stimmen für die Resolution (anders als von den Terroristen behauptet) nicht zusammenkamen. Es gab 8 „Ja“-Stimmen, zwei „Nein“ (USA, Australien), 5 Enthaltungen. Saeb Erekat gab an, dass man die Resolution wieder vorlegen kann, wenn ab Dienstag 5 neue Mitglieder im Sicherheitsrat sitzen, von denen angenommen wird, dass sie den PalArabern gegenüber positiver eingestellt sind.
– Nachdem der Antrag beim Sicherheitsrat nicht durchkam, will Abbas jetzt den Beitritt zum ICC forcieren.
Die EU-Außenbeauftragte Mogherini gab zu wissen, dass die Abstimmung im Sicherheitsrat die Notwendigkeit unterstreiche, dass Israel und die PA die Gespräche wieder aufnehmen. Die internationale Gemeinschaft müsse sich auf konkrete Ergebnisse konzentrieren, um eine Endregelung zu finden. Klare Parameter für Verhandlungen zu setzen sei der Schlüssel für Erfolg. (Die Dame hat wieder nichts zu sagen, was die Terroristen veranlassen könnte ihre Haltung zu ändern…)

Donnerstag, 01.01.2015:

Die letzte Woche durch einen Brandanschlag auf sie und ihren Vater lebensgefährlich verletzte Ayala ist wach und kann mit ihrer Familie sprechen.

Nach Angaben libanesischer Medien gab es intensive Flugtätigkeit israelischer Kampfjets über dem Beeka-Tal, dem südlichen Libanon und Beirut.

Heckmeck:
Die PA verschob die Abgabe unterzeichneter Beitragsanträge an UNO-Organisationen ohne Angabe von Gründen auf Ende der Woche.

Freitag, 02.01.2015:

Die Fatah bezeichnet die USA als Feind und „Kopf der Kobra“, nachdem der Antrag im Sicherheitsrat gescheitert ist und schwört Rache.

Die PA hat offiziell den Antrag auf Mitgliedschaft beim ICC in Den Haag eingereicht, um „Gerechtigkeit für all die Opfer, die von Israel getötet wurden“ zu erreichen. (Heuchler!)

Die Fatah feierte den 50. Jahrestag ihres erste Terroranschlags gegen Israelis. Dabei gibt es Israel nicht, alles ist „palästinensisch“. Ihre Terroristen werden glorifiziert und zum weiteren „Widerstand“ (Terror) aufgerufen.

Samstag, 03.01.2015:

Frankreich hat den Grund preisgegeben, warum der Antrag der PA beim UNO-Sicherheitsrat unterstützt wurde: Die Wiederaufnahme des Friedensprozesses sollte angekurbelt werden. (Sind die wirklich so verblödet, dass sie nicht begreifen, dass diese Unterstützung genau das Gegenteil bewirkt?) Andere Quellen sagen, der französische Botschafter in Israel habe zugegeben, dass die Franzosen Schiss vor Drohungen haben.

Wegen des einseitigen Vorgehens die PA (Mitgliedschaft beim ICC beantragt, vorher der Antrag auf die Anerkennung als Staat im UNO-Sicherheitsrat; das Vorhaben Israel wegen angeblicher Kriegsverbrechen zu verklagen) hat Netanyahu angeordnet, dass die Überweisung von rund $127 Millionen an Ramallah eingefroren wird. Die PA schuldet Israel Unsummen, darunter 1,4 Milliarden Schekel ($360 Dollar) an unbezahlten Stromrechnungen.
Die PA wütet, das sei „Piraterie“.
Tzipi Livni und Avoda-Parteichef Herzog verdammen Netanyahus Anweisung; das sei Schwäche.

Neben dem zum ICC hat die PA auch den Beitritt zu Interpol beantragt.