Noch eine Gruppe “Palästinenser”, die in den 1880-er Jahren ankamen

Elder of Ziyon, 3. Mai 2013

Ich sah gerade flüchtig The Survey of Western Palestine durch, das 1878 geschrieben wurde. Als erstes sollte man den Titel beachten sollte, ist der Titel; West-Palästina ist der Teil, der westlich des Jordan liegt, im Gegensatz zu Ost-Palästina, das seine eigene Studie hat. Ich habe immer noch keinen einzigen Palästinenser gefunden, der zu sagen bereits ist, dass sie Jordanien als Teil ihres angestammten Landes Palästina beanspruchen. (So wie auch vor 1967 keiner von ihnen die Westbank oder den Gazastreifen als ihnen gehörend beanspruchten. Lustig, wie die arabischen Ansprüche immer mit jüdischer Kontrolle zusammenfallen.)

Wir sehen, dass die Juden in Scharen einwanderten:


In den letzten Jahren hat die jüdische Bevölkerung in Palästina und besonders in Jerusalem enorm an Zahl zugenommen. Die Gemeinschaft hat auch an Macht und Bedeutung zugenommen. Ein Bauverein wurde gegründet und Häuser sind über jüdische Kooperation außerhalb der Stadt im Westen gebaut worden. Viele der Juden leben unter britischem Schutz und die jüdische Gesamtbevölkerung der Heiligen Stadt wird zwischen 8.000 und 10.000 geschätzt; der Handel der Stadt fällt rapide in ihre Hände und sie kaufen alles verfügbare Land in der Umgebung auf.

Aber – die Araber machten das auch. Hier ist eine Beschreibung neuer Gebäude vorwiegend in arabischen Städten, der ausdrücklich sagt, woher eine Gruppe kam:


… Erweiterung besonders nach Westen erfolgte. Die Juden haben für sich Bauvereine gegründet, die lange, barrackenartige Gebäude für jeweils mehrere Familien errichtet haben. Es darf geschätzt werden, dass die Zahl Wohnungen in den letzten 25 Jahren mehr als verdoppelt, wahrscheinlich verdreifacht wurde. Das gilt besonders für Bethlehem, das den Eindruck einer neu gebauten Stadt vermittelt. In Jaffa ist die Stadtmauer abgerissen worden, der Graben wurde aufgefüllt und eine Reihe großer neue Häuser und Lagerhäuser, sogar prunkvolle Häuser wurde errichtet; im Süden und Norden der Stadt kann man komplette arabische Vororte sehen, zumeist von Siedlern aus Ägypten. Auch in Ramle sind neue Häuser zu sehen, weitere auch in Kaifa, das Herr Schick bei seinem letzten Besuch kaum wiedererkannte.

Das dürfte erklären, warum so viele arabische Einwohner von Jaffa sich 1948 entschieden nach Ägypten zu fliehen, statt nach Osten oder Norden. Sie kamen bereits von dort!

Nicht, dass das den Arabern selbst ein Geheimnis wäre. Doch sie werden das in Englisch nicht zugeben.

Happy Nakba! Jaffa 1948

Elder of Ziyon, 16. Mai 2010

Die palästinensisch-arabische Presse ist voll von Artikeln über die „Nakba“ und all die fürchterlichen Sachen, die die Juden den Arabern 1948 angeblich angetan haben. Hier ein typischer Text von Nabil Sha’ath:

Die Palästinenser begehen heute das 62. Jahr seit der Nakba – unserer nationalen und persönlichen Katastrophe, zu der der Verlust unseres angestammten Heimatlandes und die Verstreuung von drei Vierteln unseres Volks im Exil gehören.

Bis heute wartet das palästinensische Volk darauf, dass Israel seine Verantwortung an der Katastrophe anerkennt und einer Lösung des Konflikts auf Grundlage des internationalen Rechts, einschließlich UNO-Resolutionen, zustimmt.

Ich habe das Exil am eigenen Leib erfahren. Am 13. Mai 1948, einen Tag vor Israels Unabhängigkeitserklärung, wurde meine Heimatstadt Jaffa von zionistischen Kräften erobert. Siebzigtausend palästinensische Einwohner der Stadt wurden gezwungen sie zu verlassen, die meisten von ihnen über das Meer in den Gazastreifen, nach Ägypten und in den Libanon. Wir aus Jaffa wurden buchstäblich ins Meer getrieben. Ich war 10. Uns wurde nie erlaubt zurückzukehren.

Was passierte 1948 in Jaffa wirklich?

Die Kämpfe in Jaffa begannen nicht, wie Sha’ath impliziert, im Mai 1948. Fakt ist, dass die ersten Menschen, die im Unabhängigkeitskrieg zu Flüchtlingen wurden, nicht Araber waren – sondern Juden aus Jaffa, die im August 1947 aus ihren Häusern vertrieben wurden, als Araber aus Jaffa auf sie schossen und sie mit Stichwaffen angriffen.

Weitere 5.000 Juden aus Jaffa verloren ihre Häuser, als Araber aus Jaffa sie unmittelbar nach der UNO-Teilungsresolution angriffen.

Der wahre Grund, dass Araber Jaffa verließen, besteht aus einer Kombination mehrerer Faktoren.

Sobald die Kämpfe im Dezember ausbrachen, flohen viele der reicheren Araber in den Libanon und nach Syrien. Das waren dieselben Leute, die während der Krawalle 1936-1939 weggingen; und sie nahmen an, dass sie würden zurückkehren können, sobald die Lage sich beruhigt hatte. Doch ihr Weggang ließ Jaffa ohne einen Großteil der praktisch orientierten Führung zurück. Diese Tatsache entging der Mittelschicht Jaffas nicht; sie fühlte sich im Stich gelassen.

Efraim Kish vermerkt, dass der Bürgermeister Jaffas das Gerücht eines erfundenen Massakers Hunderter arabischer Männer und Frauen in seiner Stadt in die Welt setzte, um weltweit Anteilnahme mit den Araber zu schaffen. Das Ergebnis ging nach hinten los; die Araber gerieten in Panik und flohen in Massen.

Die politischen Führer Jaffas verließen die Stadt, sobald ihnen das möglich war. Der Bürgermeister selbst sagte, er würde vier Tage Urlaub machen – und kam nie zurück.

Ein weiterer riesiger Faktor war der Mufti selbst. Jaffa war als Teil des arabischen Palästina vorgesehen. Karsh schreibt in seinem Buch Palestine Betrayed [Palästina im Stich gelassen], das ich gerade lese, dass er, sobald es offensichtlich war, dass die Juden die Stadt erobern würden, die verbliebenen Einwohner mit dem Tod bedrohte, wenn sie nicht flüchteten, würden sie als Kollaborateure betrachtet, weil sie dem Leben unter jüdischer Herrschaft einverstanden waren.

Es gibt keinen Zweifel, dass die Araber Jaffas in Panik gerieten und zum größten Teil aus Angst flohen. Wichtig ist, dass beide Seiten dasselbe befürchteten – dass die andere Seite Mörser auf sie feuert, sie bombardiert und beschießt. Auf vielfältige Weise hatten die Juden mehr zu befürchten, denn die arabische Führung versprach regelmäßig, dass die Juden bis zur letzten Person massakriert werden würden, währen die jüdische Führung bis zum letzten Moment versuchte eine friedliche Lösung des Konflikts zu finden.

Am Ende blieben dann die Juden in ihren Häusern, außer wenn sie regelrecht zur Flucht gezwungen wurden, während die Araber in Panik verfielen und ihre Häuser aus einem einzigen Grund verließen: Angst. Ein Großteil dieser Angst bestand dadurch, dass die arabische Führung selbst versagte und manchmal ihre eigenes Volk aktiv bedrohte.

Die „Nakba“ war zum größten Teil eine von den Arabern gemachte Tragödie, keine jüdische Kampagne ethnischer Säuberung, wie es heutzutage beschrieben wird. Doch so lange die palästinensischen Araber die Wahrheit nicht eingestehen, werden sie weiterhin ein Problem perpetuieren, das größtenteils ein selbst zugefügtes ist.