Die Araber begannen am 30. November 1947 zu schießen

Yisrael Medad, My Right Word, 2. Dezember 2018

Die Zeitungen im Mandat Palästina berichteten in den Ausgaben vom 1. Dezember 1947, dass am Abend vorher Araber Juden angegriffen, auf sie geschossen und sie getötet und verletzt hatten.

In Jerusalem, so berichtete Davar, wurden um 20.45 Uhr Krankenpflegerinnen, die zum Hadassah-Krankenhaus auf dem Skopus-Berg gebracht wurden, beschossen, als sie durch das Viertel Naschaschibi fuhren.

Der Bus wurde von acht Kugeln durchsiebt. Das Viertel Naschaschibi ist das heutige Scheikh Jarrah. Das erste Haus des Naschaschibi-Clans wurde dort gebaut, wo heute das Hotel Ambassador steht. Sie fuhren entlang der Straße, ie später die Stelle des Massakers am Hadassah-Konvoi sein sollte; heute heißt sie Derech Har  HaZeitim*.

Die Palestine Post berichtet, so scheint es, von einem weiteren Vorfall in Jerusalem, sowie von dem schweren Terroranschlag an der Grenze von Tel Aviv zu Jaffa:

 

 

 

* Es gab Naschaschibi-Häuser nahe des Stefan-Tors (Blumentor der Altstadt), also könnte das an der heutigen Suleiman-Sultan-Straße gewesen sein.

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Die Grundursache des palästinensisch-israelischen Konflikts … in einem Tweet

Aussie Dave, Israellycool, 26. September 2018

Dieser Tweet der palästinensischen Propaganda-Seite Quds News Network ist der Nachwelt als Schreenshot erhalten, damit er an die wahre Grundursache des Konflikts erinnert: imperialistische islamische Ambitionen in Sachen Heiliges Land.

Und Rituale jeglicher Religion, die nicht der Islam ist, sind für die in Palästina lebenden Muslime nicht akzeptabel, besonders nicht in Jerusalem.

Wäre ich ein palästinensischer Christ, würde ich meinen palästinensischen Mitgliedsausweis sofort zurückgeben. Und beten, dass ich unter Israel lebe kann, wo Religionsfreiheit absolut garantiert ist.

Derweil ist dieser Tweet nur einer in einer Reihe des Quds News Network, die schlicht zeigen, wie intolerant und weit entfernt von der Realität die sind. Zum Beispiel sind Juden, die nach deren Angaben die Westmauer besuchen, seit tausenden Jahren eine jüdische heilige Stätte, tatsächlich einfach „zionistische Siedler, die die Al-Aqsa stürmen, um an der al-Buraq-Mauer talmudische Rituale zu tun“. Oder so etwas.

Tausende zionistischer Siedler haben heute das Gelände der Al-Aqsa-Moschee gestürmt, um talmudische Rituale zu tun!

Und wussten Sie, dass das für Muslime wegen eines edlen Hengstes ein heiliger Ort gewesen ist?

Lügen haben in unserem Tweet keinen Platz. Wir posten Fakten. Das ist die Al-Buraq-Mauer, sie ist für Muslime seit fürimmer ein heiliger Ort gewesen. Dort hat der Prophet Mohammed (Friede sei auf ihm) den Buraq angebunden, das Reittier, das er währen des nächtlichen Aufstiegs (Mi’raj) ritt.

Anscheinend seit fürimmer.

Vielleicht hätte Truman Israel nicht anerkennen sollen

First One Through, 16. Mai 2018

Am 14. Mai 2018 verlegten die Vereinigten Staaten von Amerika ihre Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem. Der 14. Mai wurde gewählt, damit er mit dem 70. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung Israels zusammenfällt. So wie Präsident Harry Truman sich entschied, dass die USA das erste Land sein sollten, das 1948 den jüdischen Staat offiziell anerkannte, entschied sich Präsident Donald Trump, dass die USA die ersten sein sollten, die heute Israels Hauptstadt anerkennen.

Einige Proteste – insbesondere von Muslimen, Araber und Linksextremen – sind laut und wütend gewesen. Diese Gruppe (ja, sie verschmelzen in eine einzige Masse) argumentiert, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen ohne eine vergleichbare Erklärung für die Palästinenser zu haben, sei unfair. Sie vermerken, Trumps Handeln werde die arabische Welt wütend machen und Gewalt provozieren, zu Toten auf beiden Seiten des Konflikts führen. Darüber hinaus tue ein solcher Schritt nichts für Fortschritte in Richtung Frieden und sei daher ein furchtbarer Fehler.

Ich werde nicht argumentieren, dass sie kein Recht auf ihre Meinung haben. Ich werde stattdessen ihre Argumente so erwägen, als hätten wir das Jahr 1948.

Titelseite der New York Times vom 15. Mai 2018

Bedenken Sie:

  • Zionisten riefen 1948 einen unabhängigen Staat aus, obwohl die örtliche arabische Bevölkerung das nicht machte. Was ist falsch daran, wenn die USA den jüdischen Staat anerkennen, obwohl es keinen entsprechenden lokalen arabischen Staat gab?
  • Die arabische Welt war erbost über die Erklärung der Juden und die amerikanische Reaktion. Die Armee von fünf arabischen Staate (Libanon, Syrien, Irak, Jordanien und Ägypten) marschierten in Israel ein; dieser Krieg sollte tausende Leben fordern.
  • In die Region ist kein Frieden eingezogen. Heute, mehr als 70 Jahre später, sind die Israelis in der Lage gewesen mit nur zwei arabischen Staaten – Ägypten und Jordanien – ein Friedensabkommen zu schließen.

Die Argumente von 1948 und 2018 bleiben dem Anschein nach dieselben. Die US-Anerkennung war und ist unausgewogen, schürt Gewalt und schädigt die Friedensbemühungen. Man könnte daher zu dem Schluss kommen, dass Truman so falsch lag wie Trump und für viele im arabisch/muslimisch/Alt-Left-Lager (nennen wir sie kurz „AMAL“, was auf Arabisch „Hoffnung“ heißt) sehr wahr ist. (Anmerkung: Im Hebräischen, das von rechts nach links gelesen wird, würde man diese Leute „LAMA“ nennen, was „warum?“ bedeutet.)

Aber das zu tun würde bedeuten Ursache und Wirkung zu verdrehen, tatsächliche Geschichte mit „meine Wahrheit“-Philosophie und Gleichheit mit Fairness.

Die AMAL-Legionen glauben, dass Israel ein fremdes Implantat auf arabischem Land ist. Sei erkannten das Recht der Juden in der Region zu leben und über Souveränität zu verfügen 1922 nicht an (das Völkerrecht ermutigte die Juden dazu mit dem Mandat Palästina), 1948 nicht (bei Israels Unabhängigkeitserklärung) und erkennen es auch heute nicht an (als di US-Botschaft nach Jerusalem umzog). Sie wollen Jerusalem heute als Hauptstadt, so wie sie 1948 Haifa als integralen Bestandteil des arabischen Palästina haben wollten. Sie haben seit 100 Jahren mit allen Mitteln gegen dieses Geschehen gekämpft.

Für AMAL ist das Akzeptieren eines Fremden, der dein Haus und Land stiehlt eine Verneinung des eigenen Narrativs und der eigenen Würde und es kann keinen Frieden ohne Würde geben.

Die Alt-Left hat sich der antizionistischen AMAL-Armee in größeren Zahlen angeschlossen, als sie die Vorstellung der „meine Wahrheit“ im Allgemeinen begrüßt und vorangetrieben haben. Während die „Progressiven“ gelegentlich durch den ekelhaften Antisemitismus abgestoßen sind, der von den palästinensischen Arabern ausgekotzt wird, auch durch die arabische Ablehnung tausender Jahre jüdischer Geschichte im heiligen Land und die zentrale Rolle des Landes Israel im Judentum, hat die Alt-Left dennoch den Underdog adoptiert. Sie haben den Konflikt in eine Sache zwicshen Israel und den staatenlosen Palästinensern umdefiniert, statt des 100 Jahre alten israelisch-arabischen Konflikts. Die Alt-Left sieht ein wirtschaftlich wie militärisch mächtiges Israel auf der einen Seite gegen ein staatenloses, verarmtes Volk auf der anderen. Sie sehen daher das völlige Fehlen an Gleichheit der Akteure, während sie den Umfang unter die mehr als 20 arabischen und mehr als 50 muslimischen Staaten verengen, die die Bevölkerung der Juden in Israel auf ein Verhältnis von 100 zu 1 zwergenhaft aussehen lassen und machen daraus ein Szenario, in dem Israel der Goliath ist.

Mit dieser Denkweise verficht die AMAL-Armee, dass Trump Öl ist Feuer einer unfairen Dynamik schüttete, genauso wie Truman 1948 den Diebstahl arabischen Landes absegnete. Dieses Handeln führt dazu, dass die Seiten sich weiter von ihrem angenommenen einzigen Weg zum Frieden entfernen, zu dem ein binationales Israel und ein rein arabisches Palästina gehören.

Das prozionistische Lager betrachtet die Welt sehr anders. Es feiert Trumps Anerkennung Israels als Teil der Erneuerung des jüdischen Volks in seiner Heimat. Sie wissen: Wäre der jüdische Staat ein Jahrzehnt früher, in den frühen 1930-er Jahren, wiedergegründet worden, dann wären zehntausende Juden vor dem Holocaust gerettet worden. Und sie bewundern die blühende, stabile Demokratie, zu der Israel geworden ist – inmitten eines boshaften und gewalttätigen arabischen Nahen Ostens. Anerkennung und Partnerschaft haben sowohl den USA als auch Israel genutzt.

Aber die Soldaten von AMAL verweigern jegliche Anerkennung der Wirklichkeit Israels, ob nun Jerusalem als seiner Hauptstadt, das Zeigen seiner Flagge in Judo-Turnieren, der Forschung seiner Professoren oder des Guten, das das Land zu bieten hat. Dreißig Länder in AMAL erkennen den Staat Israel immer noch nicht an. Ihr Glaube, dass die Vereinigten Staaten von Truman bis Trump weiterhin falsch liegen, ist tief verwurzelt.

Die Linien in dem Konflikt gehen immer tiefer. Denken Sie nicht einfach darüber nach, ob die Anerkennung der Hauptstadt Israels durch die Vereinigten Staaten richtig oder falsch war, denn das wird wahrscheinlich dadurch getrübt, wie Sie persönlich Donald Trump wahrnehmen. Fragen Sie sich, ob Sie glauben, dass Präsident Truman recht hatte Israel vor 70 Jahren anzuerkennen, dann werden Sie erkennen, ob Sie Teil der AMAL-Horde sind oder stolz an der Seite Israels stehen.

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Lesen Sie hierzu auch: Jetzt ist nicht die richtige Zeit

Warum Jerusalem nicht die drittheiligste Stätte des Islam ist

Joseph Farah, WorldNetDaily, 18. Februar 2018

Sie haben zweifellos gehört, dass Jerusalem die drittheiligste Stadt des Islam darstellt.

Das ist nachweisbar falsch.

Oder vielleicht haben Sie in Wikipedia gelesen oder auf CNN gehört, dass die Al-Aqsa-Moschee das drittheiligste Gotteshaus des Islam ist.

Auch das ist nachweisbar gelogen.

Oder vielleicht haben Sie von der Abstimmung in der UNESCO im Jahr 2016 gehört, die jegliche Verbindung Israels zum Tempelberg bestritt, indem nur mit seinem islamischen Namen „Haram al-Scharif“ auf ihn verwiesen wurde.,

Bevor ich zu Geschichte dieser Mythen komme, diesen abirrenden Legenden, diesen antisemitischen Fiktionen aus der Hölle, lassen Sie mich erzählen, warum jeder mit einem klaren Kopf und objektivem, rationalen Verstand die Wahrheit trotz der machtvollen Täuschung sehen kann, die einen Zauber über die Welt gelegt hat – vorsätzlich, mit politischem Ziel und auch erst vor kurzem.

Jeder sollte anerkennen, dass die heiligste Stätte Nummer eins im Islam Mekka ist, die Kaaba, die jedes Jahr Millionen Pilger anzieht – vielleicht mehr als jeder andere religiöse Schrein der Welt. Während zum Beispiel jedes Jahr 5 Millionen Menschen die Vatikanstadt besuchen, reisen 18 Millionen Muslime nach Saudi-Arabien, fast alle von ihnen nach Mekka, das Nichtmuslimen nicht erlaubt die Stadt zu betreten. Allein die jährliche fünftägige Haddsch zog 2017 mehr als 2 Millionen an.

Mekka

Spirituelle Pilgerreisen sind im Islam eine große Sache und die heilige Stätte Nummer zwei des gesamten Islam ist vermutlich Medina, wo Mohammed beerdigt ist.

Pilgerreise nach Medina

Aber nach Mekka und Medina gibt es genau genommen viel Streit, selbst unter Muslimen, was die drittheiligste Stadt des Islam sei. Warum? Während Mekka und Medina allen muslimsischen Anhängern Mohammeds und Allahs heilig ist, sind nicht alle davon  Sunniten. Anhänger des sunnitischen Islam stellen etwa 80 Prozent oder rund 1,2 Milliarden der Muslime weltweit. Aber die anderen 20 Prozent sind Schiiten, die nicht weniger als 300 Millionen stellen. Und schiitische Muslime verehren Heiligtümer in zwei anderen Städten im Irak – Nadschaf und Kerbela.

Wie viele machen während der schiitischen Arba’in-Pilgerschaft jährlich eine Pilgerreise von Nadschaf nach Kerbela? Halten Sie ihre Burka oder Keffiyeh fest: Mache Berichte schreiben von 30 Millionen aus bis zu 40 Ländern, die oft Angriffe sunnitischer Terroristen trotzen und in der Regel barfuß reisen. Stimmt. Diese Arba’in-Pilgerreise ist eine weit längere als die fünftägige Mekka-Haddsch und gemäß vieler Quellen in den schieren Zahlen der Teilnehmer eine weit größere.

Arba’in-Pilgerreise

Jetzt lassen Sie uns die Al-Aqsa und den Felsendom und Jerusalem betrachten.

Wie viele Muslime pilgern nach Jerusalem? Israel beherbergt jedes Jahr insgesamt rund 2 Millionen Touristen aus aller Welt, aber nur ein winziger Bruchteil davon sind Muslime. Touristen in Israel sind ethnisch vielfältig, aber fast alle sind Juden und Christen. Und bitte erzählen Sie mir nicht, Muslime seien nicht willkommen, denn sie sind es. 2014 – die jüngste Statistik, die ich finden konnte, zeigte 26.700 Touristen aus Indonesien, 23.000 aus der Türkei, 17.700 aus Jordanien, 9.000 aus Malaysia und 3.300 aus Marokko. Und das waren die größten Zahlen.

Aber vielleicht glauben Sie, dass Muslime nicht mehr nach Jerusalem, ihrer drittheiligsten Stadt, kamen, nachdem Israel sie 1967 wiedervereinigte. Ganz im Gegenteil. Es gab kaum irgendein Interesse an Jerusalem, als Jordanien die Al-Aqsa und den Felsendom unters seiner Kontrolle hatte. Selbst König Hussein besuchte Jerusalem während der Zeit, in der er einen Teil der Stadt zwei Jahrzehnte lang kontrollierte, nie.

Wenn Sie weiter zurückgehen wollen, vor die erste zionistische Aliyah, dann können Sie sehen, wie der Felsendom ca. 1875 aussah – verlassen, völlig verfallen, nicht besucht. Fakt ist, dass er sein berühmtes goldenes Kuppeldach erst 1950 unter jordanischer Kontrolle erhielt; und das musste 1993 unter israelischer Hoheit erneuert werden.

Der Felsendom 1875

Während wir anfangen in der Geschichte zurückzugehen, wollen wir im Koran nach Jerusalem suchen. Lassen Sie mich ihnen die Zeit sparen. Sie können aufhören zu suchen. Sie werden es nicht finden. Es ist nicht vorhanden, auch wenn ein Abschnitt, den wir im Koran lesen, tatsächlich den Bau der Al-Aqsa inspirierte.

Der muslimische „Anspruch“ auf Jerusalem gründet auf dem, was in Sure 17,1 geschrieben steht, die gesagt: „Preis Ihm, Der bei Nacht Seinen Diener hinwegführte von der Heiligen Moschee zu der Fernsten Moschee.“ Wie wurde diese „fernste Moschee“ zu der, die von Mohammed in einem Traum besucht wurde, zu der er auf einem fliegenden Kamel oder Pferd ritt?

Zu Lebzeiten Mohammeds war Jerusalem vom byzantinischen Reich besetzt. Während Mohammed bereits 632 starb, wurde Jerusalem von Muslime erst 638 erobert. Als sie kamen, gab es natürlich nirgendwo in Jerusalem eine Moschee oder einen Felsendom, nur Kirchen. Eine dieser Kirchen soll auf dem Tempelberg gebaut gewesen sein. Sie könnte sogar in die Al-Aqsa-Moschee umgewandelt worden sein. Fakt ist, dass sowohl der Dom als auch die Moschee unzweifelhaft erkennbaren byzantinischen Architektureinfluss aufweisen.

Als Rivalen der Nachfolger Mohammeds Jerusalem von den Christen eroberten, bauten sie erst einmal den Felsendom, einen Schrein, von dem die Eroberer glaubten, er stehe am Ort des zweiten Tempels, der vom römischen Reich 70 n.Chr. zerstört worden war. Der Dom wurde 691 fertiggestellt und die Al-Aqsa-Moschee 20 Jahre später oder 80 Jahre nach dem Tod Mohammeds. Die „Himmelfahrt“ Mohammeds vom Felsen unter dem Dom, so glaubt man, wurde in dieser Zeit von Kalif Omar hervorgezaubert, der eine neue heilige Stätte bauen wollte, um der in Mekka Konkurrenz zu machen.

Gleichwohl setzt sich die Idee der Errichtung dieses Schreins und der Al-Aqsa-Moschee auf dem alten Tempelberg als permanente islamische heilige Stätten nicht durch, wie wir über den Vergleich mit den anderen in  Mekka, Medina, Nadschaf und Kerbela sehen können.

Fakt ist: Während der gesamten Zeit des islamisch-osmanischen Reichs, das Jerusalem bis zum Ersten Weltkrieg kontrollierte, und nicht vor 1929 weckten der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee auch nur irgendein leidenschaftliches Interesse im Islam. Und dann geschah das dank Adolf Hitlers muslimischem Freund Haddsch Amin al-Husseini, dem Großmufti von Jerusalem, der seine radikalen Anhänger an Mohammeds „Nachreise“ erinnerte. Er schürte den Mythos, um in dem Jahr die Unruhen anzustoßen.

Dann nutze ein weiterer Träumer, Yassir Arafat, nach dem Sechstagekrieg von 1967, in dem Israel Jerusalem unter seiner Kontrolle wiedervereinigte, die heiligen Stätten, um den Anspruch des Islam auf die Stadt anzuregen, die er „Al-Quds“ nannte. Arafat bekann auch die Lüge, dass nie ein jüdischer Tempel auf dem Tempelberg stand, obwohl ausgerechnet das der Grund ist, dass der Dom und die Moschee auf dem gebaut wurden, von dem Omar glaubte es seien das Fundament des Tempels.

Auf einer Eben hat der Propaganda-Coup den Großteil der Welt getäuscht – in einem Ausmaß, dass die meisten Muslime den Al-Quds-Mythos glauben. Dafür randalieren sie weltweit. Sie begehen Terrorismus im Namen ihrer „Befreiung“. Sie boykottieren, de-investieren, verhängen Sanktionen, werfen mit Steinen, schießen Raketen, beginnen Intifadas und mehr.

Aber eins tun sie nicht. Sie besuchen sie nicht. Sie unternehmen keine Pilgerreisen. Macht euch euren Reim drauf.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10.-17. Juli 2016)

Sonntag, 10.07.2016:

Eine PA-Zeitung berichtet, dass PA-Polizei in Zivil in Area C agieren (was gegen die alle Vereinbarungen zwischen Israel und der PA ist).

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee: Die USA sind verantwortlich für den Terror in der muslimischen Welt.

Die PA gibt an, dass diese Woche 23.275 Araber aus Judäa und Samaria über die Allenby-Brücke nach Jordanien ausreisten, 23.483 kamen von dort zurück. 46 Personen „wegen ungelöster rechtlicher Vorgänge“ festgenommen.

Mehrere Hundert Juden marschierten am Nachmittag 6km entfernt von Otniel, um gegen die Sicherheitslage zu protestieren.
Die Regierung will 50 Millionen Schekel für die Verbesserung der Sicherheit in Kiryat Arba und Hebron zur Verfügung stellen.

Hamas stellte klar, dass es keine Verhandlungen um die beiden festgehaltenen Israelis geben wird.

Montag, 11.07.2016:

Khaled Meschaal, Hamas-Terrorchef außer halb des Gazastreifens, in einer aufgezeichneten Botschaft an die dortigen Einwohner: Die Blockade wird bald enden.

Heckmeck:
– Ägypten möchte Gastgeber für direkte Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern auf einem Friedensgipfels sein, sagte der Außenminister bei seinem Besuch in Jerusalem.
-Bei dem Treffen sagte Netanyahu, er habe für Verhandlungen mit Abbas keine Vorbedingungen.

Dienstag, 12.07.2016:

Die israelischen Behörden haben nach Verhandlungen mit der PA die Einfuhr von Neuwagen in den Gazastreifen gestattet.

Ein Jude, der auf den Tempelberg gehen wollte, wurde festgenommen, weil die Polizei ihn verdächtigt dort provozieren zu wollen. Beweis dafür ist eine Fotomontage auf seiner Facebook-Seite, die ihn mit einer israelischen Flagge vor der Al-Aqsa-Moschee zeigt.

Bilanz seit 10. Oktober 2015: mehr als 300 Terroranschläge (ohne Steinwürfe und Molotowcocktails); davon (alle Zahlen gerundet) 180 mit Messern/Stichwaffen, 90 mit Schusswaffen, 30 Versuche Menschen mit einem Auto zu überfahren. 240 Anschläge wurden durch Geheimdienst und Polizei verhindert. Allein in den ersten 5 Monaten des Jahres 2016 wurden 11 Selbstmordanschläge, 10 Entführungsversuche, 60 Anschläge mit Schusswaffen verhindert. Aus dem Gazastreifen heraus wurden seit der Operation Fels in der Brandung ca. 80 Terroranschläge verübt.

Mittwoch 13.07.2016:

Ein Bericht von Palestinian Media Watch darüber, wie dass PA-Fernsehen terroristische Mörder ehrt, hatte es in die internationalen Medien geschafft. Das PA-TV „reagierte“ damit, dass vier weitere terroristische Mörder – alle die Söhne ein und derselben, stolzen Frau – geehrt wurden.

Der Israeli, der gestern den Grenzzaun zum Gazastreifen überstieg, ist ein offenbar ein Araber mit mentalen Problemen.

Donnerstag, 14.07.2016:
– Mittwochabend beschlagnahmten israelische Sicherheitskräfte in Hebron zwei Drehbänke, die zur Waffenherstellung genutzt wurden.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 6 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber, darunter ein Mitglied der Hamas.
– Die Araber im Gazastreifen berichten, dass die IDF mehrere Tunnel gesprengt hat.
– Nahe des Lagers Schuafat in Jerusalem gab es während einer Verhaftungsaktion einen versuchten Messerangriff auf die beteiligten Grenzpolizisten. Der Angreifer wurde angeschossen, bevor er Schaden anrichten konnte.
– Der Geheimdienst und die Bediensteten des Übergangs Kerem Shalom verhinderten, dass ein geländegängiger Truck in den Gazastreifen geschmuggelt werden konnte.

Humanitäres:
– Zum ersten Mal seit 9 Jahren hat Israel auch den Übergang Erez in den Gazastreifen für Warenverkehr mit LKW geöffnet. Grund ist in erster Linie, dass die Einwohner der Umgebung des Gazastreifens von Verkehr entlastet werden sollen, der sich bis zum Übergang Kerem Shalom im Süden durch die Orte wälzte.

Der PA-„Botschafter“ in Griechenland tobt; das Parlament hat den israelischen Parlamentspräsidenten Yuli Edelstein eingeladen. Edelstein sei ein Siedler und stehe für die fortgesetzte Besatzung, er sei gegen Frieden, sonst würde er nicht in einer „illegalen Siedlung“ leben. (Edelstein lebt in Herzliya.)

Zum Abschluss der Oberschulen gab die PA eine Gratulation an alle Absolventen aus – in der sie gleichzeitig die Schüler praktisch aufforderte sich zu „Märtyrern“ zu machen.

Freitag, 15.07.2016:
– Am Nachmittag gab es am Gaza-Zaun Randale; nach arabischen Angaben wurden 3 Araber durch Feuer der IDF verletzt.

Hanin Zoabi legt wieder mal nach. Einer Hamas-Zeitung teilte sie mit, dass sie das Israel von 1948 als „besetztes palästinensisches Gebiet“ betrachtet.

Nach Meinung des Muftis von Jerusalem haben Juden auf dem Tempelberg nichts zu suchen. Wenn sie ihn betreten, überschreitet das für alle Muslime der Welt eine rote Linie.

Sonntag, 17.07.2016:

Benjamin Netanyahu beschwerte sich: Während PA-Führung (zurecht) den Terroranschlag von Nizza verurteilte, fordert sie die eigenen Leute immer wieder auf genau solche Anschläge zu verüben. Etwas verlogen, die Truppe…

So alt Jerusalem auch ist, 1971 ist schon lange her

Israel’s Documented History, 14. August 2012

Am 25. September 1971 verabschiedete der UNO-Sicherheitsrat die Resolution 298, eine in einer Reihe von Resolution, die Israel aufforderte von der Entwicklung Jerusalems Abstand zu nehmen; in der Tat ging diese Resolution so weit von Israel zu verlangen, dass es alles, was es seit 1967 unternommen hatte, rückgängig machen sollte. 14 Mitglieder des Sicherheitsrats stimmten für die Resolution, Syrien enthielt sich – ich nehme an, sie wurde in Antwort auf ein jordanisches Ersuchen angenommen wurde und die Anerkennung der Ansprüche Jordaniens auf Jerusalem implizierte – etwas, an dem Syrien keinerlei Interesse hatte.

Am 15. November dieses Jahres antwortete Israels Außenminister Abba Eban in einem Brief an den UNO-Generalsekretär.

Briefe wie diese, geschrieben von Diplomaten für Diplomaten, müssen nicht als Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit genommen werden, sondern wie viele Äußerungen vieler Offizieller und anderen Leute oft nicht als Äußerungen zu Haltungen im Kontext verstanden werden müssen. Eine der Hauptaufgaben des Historikers ist das Streben danach Quellen einander gegenüber zu stellen und zu versuchen sie auszuwerten und zu einer plausiblen Interpretation zu kommen. Wenn daher also Eban zum Beispiel vermerkte, das die Zahl der Wähler in Ostjerusalem, die an den Kommunalwahlen von 1969 teilnahmen, größer war als die der Wahlberechtigten im jordanischen Jerusalem, sind seine Fakten korrekt. Unter den Jordaniern konnten nur rund 5.000 Bürger mit Grundbesitz wählen und der Bürgermeister wurde dann doch von der Regierung ernannt. Doch seine Äußerung lässt die Tatsache aus, dass die meisten Wahlberechtigten Ostjerusalems ind er Praxis ihr Wahlrecht nicht wahrnahmen.

Natürlich hat Eban absolut recht, wenn die UNO-Position verspottet, Jerusalem müssen in den Zustand vom Juni 1967 zurückversetzt werden. Die Stadt durch eine feindliche und zeitweise gewalttätige Grenze zu teilen, alle Juden und Israelis, einschließlich der arabischen, den Zugang zu den heiligen Stätten in der Altstadt zu verweiger und dann auch nur vorzugeben, es gäbe die Zeit nicht und dass keine Kommunalpolitik getätigt werden könne, war keine ernsthafte Option, egal, wie viele Mitglieder des UNSC dafür stimmten.

Doch der interessanteste Teil der gesamten Diskussion in der UNO und Israels Antwort ist das völlige Fehlen jeglicher Erwähnung der Palästinenser. Weder wird das Wort in einem der Dokumente auch nur genannt, noch scheint es irgendjemanden in der Diskussion gegeben zu haben, der einen Gedanken an sie als Nation verschwendete (als Gemeinschaft und als Individuen; die Araber Ostjerusalems wurden natürlich erwähnt). Das ist nicht als Überlegung zu einer aktuellen Debatte gemeint, sondern nur als historische Anmerkung: Ende 1971 war die internationale Gemeinschaft sehr an Jerusalem interessiert, dachte aber nicht an die Palästinenser als Partner in der Diskussion.

File ג-12/12796