Israelhasser lügen. Sie WISSEN, dass sie lügen. Wir können es beweisen.

Elder of Ziyon, 4. Mai 2021

Lara Friedman, Präsidentin der israelfeindlichen Foundation for MIddle East Peace, twitterte:

Euro-Mediterranean Human Rights Monitor – Israel riss bisher in diesem Jahr 58 palästinensische Einrichtungen ab, baute 5.000 Siedlungseinheiten in Jerusalem

Israel baute in Jerusalem innerhalb von vier Monaten 5.000 Wohneinheiten?

Jeder, der die Frage der Siedlungen verfolgt, sollte sofort wissen. dass dies eine lächerliche Lüge ist. Die Gesamtzahl der Wohnungen, die 2020 in allen Gebieten gebaut wurde, betrug weniger als die Hälfte davon. Wären in Jerusalem 5.000 Wohnungen gebaut worden, hätte das weltweit Schlagzeilen gemacht. Und sie innerhalb von vier Monaten zu bauen und fertigzustellen wäre wirklich beachtlich!

Schon der allererste Satz des EMHRM-Artikels erklärt die Geschichte etwas besser: „Israel hat seit Jahresbeginn 31 Häuser und 27 palästinensische Einrichtungen gemäß Plänen abgerissen, um 4.982 neu genehmigte Siedlungseinheiten zu bauen, sagte der Euro-Mediterranean Human Rights Monitor in einer Erklärung.“

Also wurden keine neuen Häuser gebaut – es wurden Pläne „genehmigt“. Die meisten der geplanten Wohnungen werden nie gebaut, wie jeder, der das Thema kennt, weiß. Und es gibt immer Genehmigungsphasen, was bedeutet, dass es sein kann, dass jede Wohnung vor dem tatsächlichen Bau bis zu acht Male „genehmigt“ wird!

Lara Friedman weiß das alles. Sie weiß, dass die Schlagzeile falsch ist und lässt den Tweet trotzdem stehen.

Eine Möglichkeit, woher wir dies wissen können, besteht darin, dass ihr der Fehler fast sofort nach Einstellen ihres Tweets aufgezeigt wurde und dann noch viele Male – und sie antwortete nicht und entfernte den Tweet nicht, selbst während sie den Tag über zu anderen Themen twitterte. (Nachdem ich darauf aufmerksam machte, twitterte sie den ersten Satz des EMHRM-Artikels, ohne zu erklären, dass ihr erster Tweet falsch war, womit sie den Eindruck erweckte, Israel habe 5.000 Wohnungen gebaut und 5.000 weitere genehmigt.)

Aber die andere Möglichkeit zu wissen, dass Friedman absichtlich Lügen anschiebt, ist ihr früherer Job – bei Americans for Peace Now:

Lara Friedman ist Direktorin für Politik und Regierungsbeziehungen bei Americans for Peace Now. Als führende Autorität zur US-Außenpolitik im Nahen Osten, israelischer Siedlungspolitik und Jerusalem.

Friedman ist Expertin für Siedlungen! Sie weiß, dass Israel nicht einmal annähernd 5.000 Siedlungen im Jahr baut, ganz zu schweigen innerhalb von ein paar Monaten in Jerusalem. Peace Now ist mit dem gesamten Bauprozess vertraut – während sie bei APN war, schrieben sie einen detaillierten Artikel und Foliensatz, der den Prozess ausführlich beschreibt.

Friedmans Wissen wird durch ihre Versuche deutlich in diesem Ha’aretz-Artikel die Fakten zu verdrehen ohne technisch zu lügen, den ich auseinander nahm, als sie für Peace Now arbeitete.

Die meisten Reporter verstehen die verschachtelten Details hinter den Phasen des Baus von Häusern in Judäa und Samaria nicht – aber Lara Friedman kennt sie durchaus.

Friedman log – und hält bewusst an der Lüge fest. Weil sie Israel dämonisieren will.

Was ist jetzt mit dem Euro-Mediterranean Human Rights Monitor? Könnte das nur ein Fehler in der Schlagzeile sein und der Artikel ist akkurat?

Nö! Hier sind die ersten zwei Absätze des Artikels:

Israel hat seit Jahresbeginn 31 Häuser und 27 palästinensische Einrichtungen abgerissen, nachdem Pläne zum Bau von 4.982 neuen Siedlungseinheiten genehmigt wurden, sagte der Euro-Mediterranean Human Rights Monitor in einer Erklärung.

Während der letzen vier Monate hat Israel seine Politik des Abrisses palästinensischer Häuser und Einrichtungen eskaliert und Palästinenser aus ihren Vierteln entfernt, während tausende Siedlungseinheiten in Ostjerusalem gebaut wurden. Solch ein Verhalten zielt darauf Rassendiskriminierung zu verewigen und die Präsenz palästinensischer Araber in der Stadt zu eliminieren.

Direkt nachdem er zugab, dass nur Pläne genehmigt wurden, sagte EHMHRM wieder, dass Israel tausende Wohnungen in Jerusalem baut!

Lara Friedman lügt –  und weiß es. Der Euro-Mediterranean Human Rights Monitor lügt – und weiß es.

Für normale Leute oder Organisationen bedeutet wieder und wieder als Lügner entlarvt zu werden eine Schädigung der Glaubwürdigkeit. Aber israelfeindliche Leute polieren die Glaubwürdigkeit bei ihrem Publikum auf, denn es ist begierig die Lügen zu glauben – je größer die Lüge, desto besser.

Lasst uns anfangen von unseren Rechten in Jerusalem, Judäa und Samaria zu reden

Was Israel gegen alle Intuition nicht gemacht hat, als unser Freund Trump im Amt war, könnten wir jetzt mit Biden im Amt tun: In Atarot und E1 bauen und junge Siedlungen regulieren.

Nadav Shragai, Israel HaYom, 21. Januar 2021

Jetzt ist die Zeit ein Arsenal an Argumenten auszupacken, die in der Ära Trump nicht benötigt wurden und den Diskurs über unsere Rechte an Jerusalem sowie Judäa und Samaria aufzufrischen, wo derzeit eine halbe Million Juden ihr Zuhause hat. Das wurde in dem Moment nötig, als US-Präsident Joe Biden – ein eingeschworener Gegner von Siedlungen und Ansiedlung in Ostjerusalem – den Amtseid ablegte und Leute wie die ehemalige US-Botschafterin bei der UNO, Samantha Power, in die Administration geholt wurden.

Israel ist bereits auf niedriger Ebene wegen des Falls der iranischen Atomfrage in Kontakt mit der neuen Administration. Es hat auch deutlich gemacht, dass es entschlossen ist, notfalls mit militärischer Gewalt zu verhindern, dass sich Gefolgsleute des Iran an unserer Nordgrenze eingraben. Es gibt aber ein bemerkenswertes Fehlen von Entschlossenheit in der Frage der Siedlungen. Dort wird weniger gebaut und die jährliche Bevölkerungswachstumsrate sinkt. Dazu kommt, dass Premierminister Benjamin Netanyahu angesichts der Bedenken zur Haltung der neuen Administration in Washington in den letzten Monaten darauf verzichtet hat den Status dutzender junger Siedlungen zu regeln, denen Zerstörung, Baustopp, Räumung oder auch für illegal erklärt zu werden droht. Netanyahu stoppte zudem Pläne in Atarot zu bauen, einem großen jüdischen Viertel in Nordjerusalem.

Erinnern Sie sich: Unter der Politik des „kein einziger Ziegelstein“ des ehemaligen Präsidenten Barack Obama und der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton fror Israel die Bautätigkeit in Jerusalem, Judäa und Samaria ein. Wir dürfen nicht in diese Zeit zurück. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht in die Falle des „Baus gemäß des natürlichen Bevölkerungswachstums“ oder kleinlicher Buchhaltung wegen zunehmender Dichte der bebauten Bereiche der Siedlungen (die nur 1,7% des Gesamtgebiets von Judäa und Samaria bilden) fallen und natürlich mit der Baubeschränkung auf die „Siedlungsblöcke“ zufrieden sein.

Selbst heute muss die Administration Biden eine klare Äußerung von uns hören: Judäa und Samaria sind keine „besetzten Gebiete“. Die Siedlungen sind nicht illegal. Wie Simon der Hasmonäer im ersten Buch der Makkabäer sagte: „Es ist kein fremdes Land, das wir genommen haben; wir haben auch unsere Herrschaft nicht auf das Eigentum von Fremden gesetzt. Dies ist das Erbe unserer Vorfahren.“

Wir sind nicht Besatzer unseres eigenen Landes. Wir sind über Bande der Liebe, die Bibel, Erbe, Natur, Landschaft, Religion, Geschichte und Heiligkeit mit ihm verbunden. Wir müssen die Balfour-Erklärung nutzen, wenn wir mit der neuen Administration in Washington zu tun haben, ebenso den Beschluss von San Remo, die UNO-Erklärung, das britische Völkerbund-Mandat und alles andere, das für unsere historischen Rechte in Judäa und Samaria wichtig ist.

Was Israel gegen alle Intuition nicht gemacht hat, als unser Freund Trump im Amt war, könnten wir jetzt mit Biden im Amt tun: In Atarot und E1 bauen – Ma’aleh Adumim mit Jerusalem verbinden – das Viertel Givat Halim in Jerusalem bauen, was richtig viel Sinn macht; und diplomatische Einschränkungen lösen, die den Bau überall in Judäa und Samaria beschränken; und natürlich die jungen Siedlungen ordnen.

Wenn wir uns in Tat wie in Botschaft so verhalten, dann wird es das der neuen Administration deutlich machen – in erster Linie aber uns selbst – dass die letzte Haltung der Administration Obama in der Form der UNO-Resolution 2334 vom Dezember 2016, die jüdische Siedlungen in Judäa, Samaria und den vereinten Jerusalem als Verletzungen des „Völkerrechts“ definierte, ein Rohrkrepierer ist. In dieser Position sind wir nicht mehr.

Palästinensische Massengebet-Versammlungen sind „eine Waffe“

Elder of Ziyon, 21. Februar 2020

Palästinensische Araber starteten eine Initiative, die dieses Jahr einiges an Zugkraft gewonnen hat; dabei veranstalten sie an Freitagen Massengebete im Morgengrauen unter anderem nahe des Tempelbergs und des Patriarchengrabs.

Die Veranstaltung wird „große Morgendämmerung“ genannt und soll eine Botschaft aussenden, dass sie da sind um zu bleiben und Jerusalem „verteidigen“ wollen.

Die „Große Morgendämmerung“ diesen Freitag fand an 200 Moscheen in der Westbank statt und beinhaltete Reden über Standhaftigkeit und Jerusalem.

Palestine Today, die vom Islamischen Jihad betriebene Nachrichten-Seite, redet von der Großen Morgendämmerung nicht in religiösen Begriffen, sondern in militärischen. Sie nannten sie wiederholt eine „Waffe“, die angeblich „die Israelis verwirrt“.

Nach Angaben des Artikels sind die Israelis davon derart verängstigt, dass sie die Tempelberg-Gruppen baten zu fordern, dass Israel den Berg für Juden freitags und samstags öffnet, den beiden Tagen, an denen Juden ihn nicht betreten können.

Gleichermaßen behauptet der Artikel, die Israelis würden neue Feiertage als Vorwand schaffen den Berg zu „stürmen“, so Tu Bischwat (den es seit tausenden Jahren gibt).

Einer der Organisatoren des Programms Große Morgendämmerung, Hussam Al-Masri, betonte die Bedeutung der fortgesetzten aktiven Teilnahme an der Initiative; er sagte, sie sei eine neue Waffe und Methode gegen die judäischen und israelischen Angriffe auf islamische Heiligtümer.

Der Prediger der Al-Aqsa-Moschee und Mufti von Jerusalem Ikrama Sabri sagte, die Initiative „irritiert die Besatzung enorm“.

Ähnlich sagte er Führer des Islamischen Jihad, Scheik Khader Adnan: „Die Gebete der Großen Morgendämmerung sind eine Freude für die Gläubigen und ein Kummer für die Besatzer.“

Ich kann keine Belege für israelische Irritation wegen der muslimischen Freiluft-Gebete finden, außer der kleinen Ausnahme der Extra-Polizisten, die zur Kontrolle der Menge benötigt werden.

Die Hauptfrage lautet, ob die Hetzreden, die diese Gottesdienste begleiten, sich in Aufstachelung zum Terror wenden werden.

Der Koran und die jüdischen Tempel

Yisrael Medad, My Right Word, 19. Januar 2020

Wussten Sie, dass der Koran die Existenz der jüdischen Tempel bestätigt?

Hier, in Sure 17,7:

Wenn ihr Gutes tut, so tut ihr Gutes für eure eignen Seelen; und wenn ihr Böses tut, so ist es gegen sie. Als nun die Zeit für die zweite Warnung kam (sandten Wir Diener), damit sie eure Großen misshandelten und den Tempel [in Jerusalem] beträten, wie sie sie das erste Mal betreten hatten, und alles, was sie erobert hatten, bis auf den Grund zerstörten.

Und hier sind Auszüge aus einem Kommentar:

Der historische Hintergrund des zweiten Verfalls und seine Strafen sehen wie folgt aus: Der moralische und religiöse Eifer, mit dem die Makkabäer ihre Bewegung begonnen hatten, kühlte allmählich ab und wurde durch Liebe zur Welt und leere äußere Formen ersetzt. Es kam unter ihnen eine Spaltung auf und sie luden sich den römischen General Pompejus ein, er solle nach Palästina kommen. Im Jahr 63 v.Chr. wandte Pompejus seine Aufmerksamkeit diesem Land zu. Indem er Jerusalem eroberte, setzte er der politischen Freiheit der Juden ein Ende. Aber die römischen Eroberer zogen es vor ihre Dominien über die Ämter örtlicher Häuptlinge zu regieren, nicht durch direkte Kontrolle. Daher wurde in Palästina eine lokale Regierung installiert, die schließlich 40 v.Chr. in die Hände von Herodes gelangte, einem cleveren Juden. Dieser Herrscher ist als Herodes der Große bestens bekannt. Er herrschte von 40 bis 4 v.Chr. über das gesamte Palästina und Jordanien. Einerseits beschützte Herodes die religiösen Führer, um die Juden zufriedenzustellen, andererseits verbreitete er die römische Kultur und gewann den guten Willen Cäsars, indem er dem römischen Imperium Loyalität und Ergebenheit erwies. Während seiner Herrschaft degenerierten die Juden und fielen in die niedrigste Ebbe moralischen und religiösen Lebens ab.

… um eine korrekte Einschätzung des Zustands der gewöhnlichen Juden und ihrer religiösen Führer zu bekommen, sollte man die Kritik studieren, die vom Propheten Jesus (Friede sei mit ihm) in seinen Predigten in den vier Evangelien an ihnen geübt wurde… Als Pontius Pilatus diese verkommenen Leute fragen, welchen verurteilten Häftling er gemäß des Brauchs an Pessah freilassen sollte, Jesus oder den Räuber Barrabas, schrien sie alle mit einer Stimme „Barrabas“. Das war in der Tat die letzte Chance, die Allah den Juden gab und dann war ihr Schicksal besiegelt.

Nicht lange danach begann ein schwerer Konflikt zwischen den Juden und den Römern, der sich von 64 bis 66 n.Chr. ein eine offene Revolte ersterer entwickelte. Sowohl Herodes Agrippa II. als auch der römische Prokurator Floris scheiterten daran die Rebellion niederzuschlagen. Schließlich zerschlugen die Römer sie mit starkem militärischem Handeln im Jahr 70 n.Chr. Titus eroberte Jerusalem mit Gewalt. Rund 133.000 Menschen wurden dem Schwert übergeben. Sechsundsiebzigtausend wurden zu Sklaven und tausende zur Arbeit in die Mienen von Ägypten und in andere Städte geschickt, so dass sie in Amphitheatern von wilden Tieren zerrissen oder zu Übungszielen für die Schwertkämpfer werden konnten. Alle großen und schönen jungen Frauen wurden für die Eroberungsarmee ausgesucht und die Heilige Stadt Jerusalem und der Tempel wurden bis auf den Grund  zerstört. Danach verschwand dieser jüdische Einfluss so aus Palästina, dass die Juden zweitausend Jahre keine Macht mehr gewinnen konnten und der Heilige Tempel konnte nie wieder aufgebaut werden. Nachdem der römische Kaiser Hadrian Jerusalem wiederaufbaute, benannte er es in Aelia um. Den Juden jedoch war es Jahrhunderte lang nicht gestattet sie zu betreten. Das war das Unheil, das die Juden infolge ihres zweiten Verfalls erlitten.

Jüdische Geschichte, jüdische Souveränität bestätigt.

Ist Jerusalem eine heilige islamische Stadt?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer Stadt, die in den Augen Gottes heilig ist und einer, die eine heilige islamische Stadt ist.

Mohamad Tawhidi, The Jerusalem Post, 26. Januar 2019

Der Heilige Koran erklärt sehr deutlich, dass das Heilig Land, Jerusalem, der jüdischen Nation des Moses gehört, den Israeliten. (Foto: überlassen)

Jerusalem ist Heimat für rund 400.000 Muslime, aber ist es auch gemäß dem Islam eine heilige Stadt?

Das ist eine Frage, die die Mehrheit der Muslime innerhalb der politischen und akademischen Welt zu meiden versucht, einfach deshalb, weil sie eine ziemlich unbequeme Diskussion eröffnet. Fakt ist, dass ein Muslime, der eine solche Frage stellt, sich ernster Konsequenzen gegenüber sehen könnte; dazu gehört, dass die Gesellschaft seinen/ihren Glauben in Zweifel zieht.

Bis 2014 war ich ein Islamist, der das jüdische Volk verabscheute und offen dafür war Krieg gegen sie zu führen. Heute jedoch bin ich mit vielen Leitern jüdischen Glaubens befreundet. Diese Verwandlung war nicht politisch, sie war eher theologisch. Kurz gesagt: Ich begann gewisse Behauptungen zu hinterfragen, die mir von meinen Lehrern und der muslimischen Gemeinschaft beigebracht worden waren. Ich begann mir Frage zu stellen, ob Jerusalem wirklich dem Islam und den Muslimen gehört.

Um diese wichtige Frage zu beantworten, müssen wir erkunden, wie Städte gemäß dem Islam heilige werden.

Heilige Städte im Islam

Durch die gesamte Geschichte hindurch ist jeder Religion mit einem Gebiet assoziiert worden, das geweiht, respektiert und verkehrt worden ist. Der Islam ist da nicht anders. Es gibt Dutzende heilige Städte im Islam, so z.B. Mekka, Medina, Qom, Kerbela und Nadschaf – aufgrund eindeutiger Verse des Koran, der ihren Ruhm bestätigt oder weil der Prophet Mohammed den Muslimen ihre Erhebung bestätigte.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer Stadt, die in den Augen Gottes heilig ist und einer heiligen islamischen Stadt. Beispielsweise werden alle Prophetengräber, Geburtsorte und Gegenden, in denen Wunder stattfanden im Islam als heilig angesehen, aber dabei handelt es sich nicht um ausdrücklich islamische Orte. Ein heiliger islamischer Ort ist eine Stelle, an der ein bedeutendes islamisches Ereignis stattgefunden hat, entweder durch Allah oder den Propheten Mohammed.

Jerusalem in islamischen heiligen Schriften

Der Heilige Koran erklärt sehr klar, dass das Heilige Land, Jerusalem, der jüdischen Nation des Mose gehört, den Israeliten:

„Und wie Moses zu seinem Volke sprach: «O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Huld gegen euch, als Er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab, was Er keinem anderen (Volke) auf der Welt gegeben.“ (Sure 5,20f)

Der Vers oben macht auch deutlich, dass Gott „(dieses Land) keinem anderen in der Welt gegeben hat“ als der jüdischen Nation.

Aus diesem Vers und anderen mit ähnlichem Kontext erkennen wir, dass Jerusalem für Gott eine heilige Stadt ist, aber es ist keine heilige islamische Stadt; Grund ist die Tatsache, dass ihre Heiligkeit begründet wurde, bevor der Islam existierte.

Nach dem Aufkommen des Islam im Jahr 621 unserer Zeitrechnung wird geglaubt, dass der Prophet Mohammed eine übernatürliche und spirituelle Nachreise zur Al-Aqsa-Mosche (der entfernteste Moschee) unternahm. Dieses Ereignis wird im Koran im folgenden Vers berichtet: „Preis Ihm, Der bei Nacht Seinen Diener hinwegführte von der Heiligen Moschee zu der Fernen Moschee, deren Umgebung Wir gesegnet haben, auf dass Wir ihm einige Unserer Zeichen zeigen. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende.“ (Sure 17,1)

Zwei grundlegende Dinge müssen bezüglich des Verses oben thematisiert werden:
1. Dass der Prophet Mohammed an einen Ort reiste, macht diesen nicht „islamisch“.
2. Es gibt wenig Beweise, dass die „Al-Aqsa-Moschee“ sich tatsächlich in Jerusalem befindet und es einen große Zahl Muslime gibt, die glaubt, dass „die entfernteste Mosche“ ein Hinweis auf eine Moschee im Himmel ist, nicht auf der Erde; aufgrund der Tatsache, dass die aktuelle Al-Aqsa-Moschee zur Lebenszeit des Propheten Mohammed nicht existierte, macht es unmöglich, dass er sie besucht haben kann.

Botschafter sowohl des Judentums und der Christenheit sind in Jerusalem Jahrhunderte vor dem Propheten Mohammed angekommen, um ihre heiligen Schriften zu predigen. Daher kann es historisch nicht korrekt sein zu sagen, dass Mohammed den Islam vor ihnen nach Jerusalem brachte.

Bis zum Umzug Mohammeds nach Medina im Jahr 622 und der offiziellen Gründung des Islam dort, war der Islam eine Minderheitsreligion im Vergleich der zwei fest etablierten Religionen des Judentums und des Christentums. Außerdem wechselten die Einwohner Jerusalems, die zum Islam konvertierten, schlicht ihren Glauben, nicht die gesamte Geschichte Jerusalems.

Daher behaupten weder die heiligen Schriften des Islam noch die Geschichte, dass Jerusalem eine heilige islamische Stadt ist.

Jerusalem begegnet dem Islam

Im Mai 632 ernannte der Prophet Mohammed Osama ibn Zaid zum Kommandeur seiner Arme, um auf die Römer mit einer vereinbarten Schlacht in Palästina zu reagieren.

Am nächsten Tag begab sich Osama auf seine Expedition, aber er erfuhr dann, dass Mohammed gestorben war und daher kehrte er nach Medina zurück. Kalif Abu Bakr befahl Osama dann seine Arme auf 3.000 Mann zu verstärken und die Einwohner des Königreichs Moab und das von Byzanz gehaltene Darum anzugreifen, so viele zu töten oder gefangen zu nehmen, wie er konnte und Osama machte das.

Dieses Ereignis beweist, dass bis zu seinem Ableben keinen Krieg gegen eine Stadt voller Muslime führte. In Wirklichkeit kam der Islam als Religion offiziell im Jahr 636 nach Palästina, vier Jahre nach Mohammeds Tod und während der Herrschaft des zweiten Kalifen des Islam, Omar.

Das islamische Kalifat führt einen Angriff auf Jerusalem, das von den byzantinischen Römern regiert wurde. Die Stadt wurde ab dem November des Jahres vier Monate lang belagert. Nach vier Monaten der Bedrängnis und des Schlachtens übergab der orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Sophronius, Jerusalem 637 an den Kalifen Omar. Als der Kalif Omar erkannte, dass der Islam in der Region immer noch eine Minderheitsreligion war, übernahm der das System der Jizya, mit dem Christen und Juden gezwungen wurden dem islamischen Kalifat Steuern zu zahlen.

Nach einem Massaker an den Einwohnern der Stadt kam unser Kalif Omar nach Jerusalem, um seinen Gouverneur zu ernennen. Er baute dann das, was heute als „die Aqsa-Moschee“ bekannt ist, von der viele Muslime irrtümlich glauben, sie sei vom Propheten Mohammed gebaut worden.

Die Moschee in Jerusalem mit ihrer goldenen Kuppel ist den Muslimenals „Qubbat al-Sakhrah“ (Felsendom) bekannt und wurde im Jahr 691 von der Omajjaden-Dynastie gebaut, die auf das islamische Kalifat folgte. Man kann wohl darüber streiten, dass es Muslimen nicht erlaubt ist in der Al-Aqsa-Moschee und dem Qubbat al-Sakhrah zu beten, weil sie auf besetzten und erobertem Land stehen.

Bis zum 9. Jahrhundert beherrsche die Fatimieden-Dynastie, ein schiitisch-islamisches Kalifat, einen großen Teil Nordafrikas. Sie waren ebenfalls Terroristen, die nach Palästina eindrangen und in Jerusalem Christen massakrierten, weil die sich auf die Seite der Römer aus Byzanz stellten, die versucht hatten das von ihnen eroberte Land zurückzugewinnen. Der berüchtigte Kalif des Fatimiden-Kalifats, Al-Hakim, verursachte viel Schaden in der gesamten Region; er tötete sogar Johannes VII., den Patriarchen von Jerusalem – eine provokante Tat, die den Grund für den ersten Kreuzzug legte. Infolge der Niederlage der Kreuzritter wurden Muslime zur Mehrheit, allerdings durch das Schwer und nicht durch den Stift.

Bis dahin war die gesamte Mittelmeerküste Palästinas erobert worden, gefolgt von einer Reihe von Masskaern an den Christen und einem Völkermord, der sich bis nach Damaskus und Beirut ausweitete. Der Islam wurde bis zum 9. Jahrhundert zur gängigen Religion Palästinas und wurde während der Ära der Mameluken zwischen 1250 und 1516 zur Mehrheitsreligion der Region.

Somit betraten wir Muslime Palästina nicht als Prediger und machten aus seiner Nation Muslime. Wir ermordeten ihre Leiter und führten Serienmassaker durch, angeführt sowohl von sunnitischen wie schiitischen, terroristischen Kalifen des Islam. Die Einwohner Palästinas mögen zum Islam übergetreten sein, aber Palästina kann keinesfalls als muslimisches Land angesehen werden. Natürlich werden viele diese Meinung bestreiten, aber Tatsache ist, dass die Juden lange in diesem Land waren, bevor selbst das Christentum aufkam. Ihre uralten kulturellen Verbindungen bleiben ungebrochen, so in dem Spruch „nächstes Jahr in Jerusalem“, der bei jedem Pessah gesagt wird.

Unsere arabisch-muslimischen Vorfahren kamen als Eroberer aus ihren Wüsten und nicht als Lernende und als Führende, die keine Führung von anderen suchten. Sie glaubten, dass sie ausreichendes Wissen und Weisheit hatten und dass sie von anderen nichts lernen müssten. Dieser Irrglaube meiner Glaubensbrüder besteht bis heute fort, trotz der Tatsache, dass die Welt sich verändert hat.

Beunruhignde Ereignisse in der islamischen Geschichte

Andererseits verstehe ich den muslimischen Kampf um Jerusalem nicht. Das islamische Recht verbietet streng sich zu erleichtern, während man sich nach Mekka wendet; tatsächlich sind alle Toiletten in allen islamischen Ländern und den meisten islamischen Heimen nicht nach Mekka ausgerichtet, aus Respekt für die heilige Stadt. Doch Bukhari berichtet, dass unser Prophet Mohammed sich bewusst und wiederholt Jerusalem zugewandt erleichterte, obwohl er sich stattdessen in eine andere Richtung hätte wenden können.

Macht es Sinn, dass Palästinenser für Jerusalem sterben, wenn ihr eigener geliebter Prophet es vorzog auf die Stadt ausgerichtet seinen Darm zu entleeren?

Ob Palästina jüdisches Land ist oder Israel ein Staat, sind zwei völlig unterschiedliche Debatten. Ein Muslim mag ablehnen, dass Israel ein Staat ist, aber er kann die Tatsache nicht bestreiten, dass die gesamte Region, ein schließlich Palästinas, tatsächlich jüdisches Land ist.

Der Autor, ein im Iran geborener australisch-schiitischer Imam, ist der Präsident der Islamic Association of South Australia.

Die Araber begannen am 30. November 1947 zu schießen

Yisrael Medad, My Right Word, 2. Dezember 2018

Die Zeitungen im Mandat Palästina berichteten in den Ausgaben vom 1. Dezember 1947, dass am Abend vorher Araber Juden angegriffen, auf sie geschossen und sie getötet und verletzt hatten.

In Jerusalem, so berichtete Davar, wurden um 20.45 Uhr Krankenpflegerinnen, die zum Hadassah-Krankenhaus auf dem Skopus-Berg gebracht wurden, beschossen, als sie durch das Viertel Naschaschibi fuhren.

Der Bus wurde von acht Kugeln durchsiebt. Das Viertel Naschaschibi ist das heutige Scheikh Jarrah. Das erste Haus des Naschaschibi-Clans wurde dort gebaut, wo heute das Hotel Ambassador steht. Sie fuhren entlang der Straße, ie später die Stelle des Massakers am Hadassah-Konvoi sein sollte; heute heißt sie Derech Har  HaZeitim*.

Die Palestine Post berichtet, so scheint es, von einem weiteren Vorfall in Jerusalem, sowie von dem schweren Terroranschlag an der Grenze von Tel Aviv zu Jaffa:

 

 

 

* Es gab Naschaschibi-Häuser nahe des Stefan-Tors (Blumentor der Altstadt), also könnte das an der heutigen Suleiman-Sultan-Straße gewesen sein.

Die Grundursache des palästinensisch-israelischen Konflikts … in einem Tweet

Aussie Dave, Israellycool, 26. September 2018

Dieser Tweet der palästinensischen Propaganda-Seite Quds News Network ist der Nachwelt als Schreenshot erhalten, damit er an die wahre Grundursache des Konflikts erinnert: imperialistische islamische Ambitionen in Sachen Heiliges Land.

Und Rituale jeglicher Religion, die nicht der Islam ist, sind für die in Palästina lebenden Muslime nicht akzeptabel, besonders nicht in Jerusalem.

Wäre ich ein palästinensischer Christ, würde ich meinen palästinensischen Mitgliedsausweis sofort zurückgeben. Und beten, dass ich unter Israel lebe kann, wo Religionsfreiheit absolut garantiert ist.

Derweil ist dieser Tweet nur einer in einer Reihe des Quds News Network, die schlicht zeigen, wie intolerant und weit entfernt von der Realität die sind. Zum Beispiel sind Juden, die nach deren Angaben die Westmauer besuchen, seit tausenden Jahren eine jüdische heilige Stätte, tatsächlich einfach „zionistische Siedler, die die Al-Aqsa stürmen, um an der al-Buraq-Mauer talmudische Rituale zu tun“. Oder so etwas.

Tausende zionistischer Siedler haben heute das Gelände der Al-Aqsa-Moschee gestürmt, um talmudische Rituale zu tun!

Und wussten Sie, dass das für Muslime wegen eines edlen Hengstes ein heiliger Ort gewesen ist?

Lügen haben in unserem Tweet keinen Platz. Wir posten Fakten. Das ist die Al-Buraq-Mauer, sie ist für Muslime seit fürimmer ein heiliger Ort gewesen. Dort hat der Prophet Mohammed (Friede sei auf ihm) den Buraq angebunden, das Reittier, das er währen des nächtlichen Aufstiegs (Mi’raj) ritt.

Anscheinend seit fürimmer.