Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.05.2015)

Sonntag, 24.05.2015:

Die Fatah verspricht weiter die Vernichtung Israels: „Was mit Gewalt genommen wurde, wird mit Gewalt zurückgewonnen.“ Das Bild dazu: das „ganze Palästina“, einschließlich des dann nicht mehr existenten Israel.

Die Fünfte Kolonne: Ein Führer der Islamischen Bewegung in Israel ließ wissen, dass ein „ausgewachsener Krieg“ zwischen den israelischen Arabern und der Regierung Netanyahu nur eine Frage der Zeit sei. Netanyahu lasse den israelischen Arabern „keine andere Wahl als den bewaffneten Kampf“. Die Israelis würden einen religiösen Krieg gegen die Araber führen.

Montag, 25.05.2015:

Friedenswille der Fatah: In ihren Nakba-Botschaften forderte die Fatah Terrorismus als EINZIGEN Weg den GESAMTEN Staat Israel zu übernehmen.

Freitag erlebte der oberste islamische Richter von Jordanien, wie Juden sich auf dem Tempelberg fühlen, wenn sie von Arabern belästigt werden: Als er (zusammen mit dem jordanischen Minister für Waqf-Angelegenheiten) die Al-Aqsa zu den Freitagsgebeten besuchte, sollte eigentlich die Predigt dort halten. Ein islamistischer Trupp forderte lautstark seinen (und der jordanischen Delegation) Abgang. Sie waren wütend, weil die Jordanier friedlich kamen, statt mit einer Invasionsarmee zur Eroberung Jerusalems.

Dienstag, 26.05.2015:

Die PA lehnt Verhandlungen mit Israel ab, solange Netanyahus Regierung nicht vorab die „Grenzen von 1967“ anerkennt. Saeb Erekat erklärte kategorisch, dass „Siedlungsblöcke“ zu definieren ein Versuch seien palästinensisches Land zu stehlen, die können die Israelis also nicht behalten.

FIFA-Blatter hat sich optimistisch zum Problem des PA-Antrags zum Ausschluss Israels geäußert. Offensichtlich hat er nicht mitbekommen, dass Jibril Rajoub gestern schon wieder kategorisch jegliche Rückzieher abgelehnt hat.

Der neue Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, erklärte, dass Israel bereit sei territoriale Zugeständnisse an die Palästinenser zu machen, „sollte dort jemals ein Friedenspartner aufkommen“. Als erstes müsse Mahmud Abbas die „einseitigen Schritte in der internationalen Arena einstellen“.

Mittwoch, 27.05.2015:

Die IDF hatte eine Straße zwischen Ramallah und Bitin versuchsweise auch für PA-Bewohner freigegeben, aber gewarnt, dass im Falle eines „Sicherheitsvorfalls“ diese Freigabe wieder aufgehoben wird. Am Abend gab es einen solchen, als ein arabischer Autofahrer einem israelischen Autofahrer plötzlich den Weg blockierte, was als versuchter Terrorakt gesehen werden kann. Also ist die Straße keine 24 Stunden nach Öffnung wieder für PA-Einwohner gesperrt.

Die radikal-muslimische Führung in Jaffa will den Bau (dringend benötigter) Wohnungen in der Stadt bekämpfen. Das sei eine Stufe in der „Judaisierung“ Jaffas.

Araber in Nazareth wollen einen Guinnesbuch-Rekord aufstellen, indem sie eine riesige Landkarte aus Fingerabdrücken erstellen. Eine Landkarte von „Palästina“ – natürlich ohne Israel…

Der Sport-Jihad: Die arabischen Delegationen verließen eine FIFA-Sitzung als Protest gegen Versuche einen Ausgleich zwischen Israel und der PA zu erzielen, als der israelische Delegierte zu ihnen sprechen wollte. Jibril Rajoub machte erneut klar, dass er keine Kompromisse will.

Heckmeck:
Die EU in Gestalt von Federica Mogherini forderte die sofortige Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israel und der PA. Der Status quo sei „untragbar“ und keine Option, wie der Raketenbeschuss auf Israel sowie die Gegenschläge in den Gazastreifen zeigten. Zudem forderte sie die Hamas und die Fatah auf ihren „nationalen Versöhnungsprozess“ wieder aufzunehmen.

Donnerstag, 28.05.2015:he Besucher zu stören.

Ein im Shalit-Deal freigelassener Terrorist forderte im PA-Fernsehen die PalAraber auf den Kampf gegen Israel fortzusetzen „bis unser gesamtes Land befreit ist“. („Ganzes Land“ ist alles zwischen Jordan und Mittelmeer – die ganz klare Aufforderung Israel zu vernichten.)

Das ist mal wieder mehr Selbstdarstellung als echte Vermittlung, fürchte ich: Der französische Außenminister Fabius will im Juni nach Israel und in die PA kommen, um den Friedensprozess wiederzubeleben und beide Seiten dazu bringen, sich für eine französische Resolution im UNO-Sicherheitsrat zu erwärmen, die die Parameter für die Gespräche festlegen soll.

Freitag, 29.05.2015:

Eine Jihadisten-Gruppe im Sinai droht mit Angriffen auf Eilat. Sie wollen ein Raketen-Trommelfeuer auf die Urlauberstadt schießen.

Jibril Rajoub fuhr seinen Antrag auf Ausschluss Israels aus der FIFA etwas herunter. Angesichts der nicht vorhandenen Aussichten einen kompletten Ausschluss zu erreichen (die dafür notwendige Riesen-Mehrheit ist nicht in Sicht) hat er Ergänzungen eingereicht: Ein Komitee soll gebildet werden, das sicherstellt, dass Israel die „Einschränkungen der Bewegungsfreiheit“ palästinensischer Fußballer aufhebt; dass „Rassismus im Fußball gestoppt“ wird; und dass „die Frage“ israelischer Fußballmannschaften in Judäa und Samaria „vor die UNO gebracht“ wird (um alle 5 zu verbieten). Blatter soll die Entscheidung bejubelt haben, wollte aber den dritten Zusatz streichen, was zu Tumulten führte. Alle drei Anträge wurden mit 90% der Stimmen angenommen. Die FIFA hat also beschlossen, dass Israel ein illegal besetzender, rassistischer, diskriminierender Staat ist. Ganz anders als „Palästina“, Saudi-Barbaria, …

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10.-16.05.2015)

Sonntag, 10.05.2015:

War zu erwarten: Nach den gelogenen „Berichten“ von angeblichen Augenzeugen durch die NGO Breaking the Silence heult die Hamas, israelische „Kriegsverbrecher“ schneller vor den Internationalen Gerichtshof zu bringen.

Die Täter, die gestern Abend zwei Polizisten bei Hebron überfuhren, sind gefasst worden.

Ein pal-arabischer Blogger und „Journalist“ nutzte das Bild eines behinderten Jungen auf Twitter, um zu behaupten, dieser sei eines der Opfer Israels vom Krieg im letzten Jahr. Das Perverseste daran: Er hatte das Foto aus einem Bericht über den Jungen kopiert, in dem steht, dass er einen seltenen genetischen Defekt hat, von seinen Eltern verlassen wurde und mit seinem Großvater in einem israelischen Krankenhaus lebt.

Wegen der starken Zunahme von auf den Tempelberg gehenden Juden wegen „Verletzung der festgesetzten Regeln“ haben Tempelberg-Organisationen gefordert, dass die Polizei die Liste ihrer Regeln am Aufgang auf das Plateau zugänglich macht. Gerichte haben das ebenfalls schon angewiesen.

Montag, 11.05.2015:

Die kommende Justizministerin Ayeled Shaked wird seit der Ankündigung, dass sie das Amt bekommen soll, von linken und antiisraelischen Aktivisten massive bedroht, was bis hin zu Morddrohungen geht. Diese sind offenbar so ernst zu nehmen, dass sie derzeit von besonderen Personenschützern der Knesset-Wachen bewacht wird.

Der Trawler Marianne aus Göteborg legte Sonntag als Gaza-Blockadebrecher in seinem Heimathafen ab. Er soll eine „begrenzte Ladung aus u.a. Sonnenkollektoren und medizinischer Ausrüstung“ mitführen. Unterwegs soll er in Helsingborg, Malmö, Kopenhagen und weiteren Häfen anlegen und neben den aktuell 5 Besatzungsmitgliedern weitere 8 aufnehmen. Später sollen zwei weitere Schiffe dazustoßen.

Dienstag, 12.05.2015:

Die PA ehrte die Familien von 3 Lynch-Terroristen mit „Ehrenmedaillen“ und erklärte, das „palästinensische“ Volk habe ein eindeutiges Recht auf „Widerstand“ und „Kampf“. Sprich: Judenmord durch Terrorismus.

Eine „Neuerung“: Erstmals wurde ein Fatah-Offizieller, der Generalsekretär des Jerusalem-Zweigs der Fatah, in Israel zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil er auf seinem persönlichen Facebook-Account zu Gewalt und Terror gegen israelische Zivilisten aufhetzte. Er erhielt 9 Monate.

Mittwoch, 13.05.2015:

Die Hamas lässt mal wieder demonstrieren. Dabei lehrt sie, dass „Widerstand“ die einzige Möglichkeit ist das „Rückkehrrecht“ durchzusetzen. Wir dürfen konstatieren: 1) „Rückkehrrecht“ heißt, Israel soll mit Arabern geflutet werden, um es zu beseitigen; 2) es muss Terror geben. Frieden? Nur Friedhofsfrieden ist das Ziel.

Donnerstag, 14.05.2015:

Jibril Rajoub, PA-Fußballpräsident, kündigte an, dass die PA ihren Antrag auf Ausschluss Israels aus der FIFA zurücknehmen würde, wenn seine Forderungen erfüllt werden: ein Verbot für Mannschaften aus Judäa und Samaria in den israelischen Fußball-Ligen, Verhinderung allen „Rassismus“ gegen „palästinensische“ Spieler und Mannschaften und Aufhebung aller Reisebeschränkungen für „palästinensische“ Spieler.

Freitag, 15.05.2015:

Die nächste Friedensbotschaft des PA-„Parlaments“: Israel hat kein Recht auch nur an einem einzigen Zentimeter des „gesamten Landes Palästina“. (Es lebe die Zweistaatenlösung…)

Die Hamas fordert – diesmal von Großbritannien: Die Briten müssten den „Palästinensern“ Entschädigung zahlen, weil die 1947 einen bewaffneten Widerstand der Araber gegen die Juden verhindert hätten, die lokale Wirtschaft und das Bildungssystem schwächten und den Juden erlaubten die Araber zu „massakrieren“, indem diese sich gegen die Mordversuche durch die Araber wehrten.

Eine Explosion von Sprengstoff in einem Trainingslager der Hamas im Gazastreifen hat ca. 50 Menschen verletzt, darunter viele Kinder.

Mahmud Abbas wiederholte seine Bedingungen für die Rückkehr zu Friedensverhandlungen: Einstellung des Siedlungsbaus, Freilassung aller Häftlinge, Frieden innerhalb eines Jahres. Natürlich ohne dass er selbst etwas ändert oder anerkennt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.03.-04.04.2015)

Sonntag, 29.03.2015:

Quellen aus der IDF geben an, dass der IS im südlichen Jordanien an Unterstützung gewinnt und an der Grenze zu Israel aufmarschiert.

Der UNO-Sicherheitsrat soll nach Angaben von Frankreichs Außenminister eine Frist für das Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts setzen. Innerhalb von zwei Jahren soll es einen endgültigen Palästinenserstaat geben.

Montag, 30.03.2015:

Friedensbotschaft des PA-Muftis: Muslime haben die religiöse Pflicht „Palästina zu befreien“.

Der „palästinensische“ Fußballverband hat offiziell bei der FIFA gefordert, dass Israel von allen Aktivitäten des Weltverbandes ausgeschlossen wird. Der Antrag wird im Mai behandelt und kann nur durchkommen, wenn er die Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder erhält.

Dienstag, 31.03.2015:

Ein hochrangiger Fatahnik erklärte, dass es keine Rückkehr zu Friedensverhandlungen mit Israel gibt, „insbesondere angesichts der Ergebnisse der Wahl zur neuen Knesset“. „Die Oslo-Vereinbarungen sind tot“, sagte er. „Wir werden auf internationale Boykotte und Sanktionen [also Terror] zurückgreifen.“ Zudem werde die Sicherheitskooperation mit Israel aufgekündigt. Und natürlich wird weiter die einseitige Anerkennung durch internationale Gremien betrieben.

Hamas-Grande Ismail Haniyeh rief (mal wieder) die PalAraber in Judäa und Samaria zu Terror („Widerstand“) auf.

Der Großmufti von Jerusalem verkündete, dass es Muslimen verboten ist auch nur einen Fetzen „Palästinas“ aufzugeben.

Mittwoch, 01.04.2015:

Umfrage bei den PalArabern: 73,5% unterstützen eine „bewaffnete Intifada“ (18,4% sind dagegen); 46,2% der Gazaner würden gerne auswandern.

Frankreich soll innerhalb von 12 Tagen eine Resolution zur Eigenstaatlichkeit der Palästinenser im UNO-Sicherheitsrat vorlegen wollen.

Khaled Meschaal befindet, dass mit dem Wahlsieg Netanyahus die Chancen auf Frieden weiter verschlechtert und „mehr Extremismus“ mit sich bringt.

Die PA heizt weiter die Araber auf: Aktuell läuft mal wieder eine Kampagne, die Israelis wollten die Al-Aqsa-Moschee zerstören und durch einen Tempel ersetzen.

Donnerstag, 02.04.2015:

Die IDF erwartet, dass bei einem weiteren Krieg mit der Hisbollah 1.000 bis 1.500 Raketen TÄGLICH auf Israel geschossen werden.

Aufruf der Fatah auf ihrer Facebookseite zum Jahrestag des schwersten Terroranschlags in Israel (1978): Juden, verschwindet aus Israel und nehmt eure Toten mit.

Jibril Rajoub verkündete, dass der palästinensische Fußballverband „bis zum Ende kämpfen wird“, damit Israel aus der FIFA geworfen wird.

Mahmud Abbas lässt wissen: Sollte Israel der PA die zurückgehaltenen Steuergelder zu den Bedingungen der PA geben, dann ist alles gut. Sollte es irgendwelche Bedingungen stellen, dann kann es das Geld behalten und die PA bringt das von den Internationalen Strafgerichtshof. (Israel hatte angekündigt einen geringen Teil zur Bezahlung von Strom- und Wasserschulden der PA einzubehalten – nicht ansatzweise so viel, wie die PalAraber Israel schulden.)

Der Oberkommandierende des Südabschnitts sagte, die Hamas sei wieder dabei Tunnel zu graben. (Keine Neuigkeit, die hat das selbst schon verkündet.)

Die PA hat ihren öffentlichen Bediensteten 60% ihrer Gehälter der letzten drei Monate ausgezahlt – die Terroristen in den israelischen Gefängnissen haben die vollen Summen bekommen, die ihnen versprochen wurden.

Samtstag, 04.04.2015:

Palli-Statistik: Im März „stürmten“ 1.268 Israelis das Gelände der Al-Aqsa-Moschee, darunter 1.114 Siedler, 115 Geheimdientler, 39 Soldaten. Bei den Siedlern waren es zwischen 23 und 140 pro Tag. 23 Mal wurde die Moschee von Sonntag bis Donnerstag „gestürmt“. Die Israelis „führten talmudische Rituale und Gebete im gesamten Gelände durch und tanzten auf provokative Weise beim Verlassen, was muslimische Gläubige provozierte. Wir sehen: Juden sind eine Provokation, (nichtmuslimisches) Beten ist eine Provokation – aber Fußball spielen ist nicht unheilig, ebenso Hasspredigten und Aufrufe zur Gewalt gegen „Ungläubige“.

Saeb Erekat kennt wieder keine Grenzen: Er stellte Netanyahu mit dem Führer des IS auf eine Stufe und behauptete, die Ermordung eines arabischen Jugendlichen im letzten Sommer durch Juden sei den Massenhinrichtungen in Syrien/Irak gleichzusetzen.

Der Baron Münchhausen der PalAraber hat wieder getönt: Mahmud Abbas behauptet in einem Interview, er habe kein Problem damit sich mit Netanyahu wieder an einen Tisch zu setzen, um zu verhandeln. Seine ganze Entourage hat zwei Wochen lang getönt, dass Verhandlungen unmöglich geworden sind; er hat einiges von sich gegeben, das genau das Gegenteil dessen ist, er jetzt behauptet…

Gleichzeitig droht er: Ohne die Lösung der Palästinenserfrage wird sich Israel bald dem Terrorismus und Extremismus gegenüber sehen, der den Nahen Osten überflutet. (Ach, die Islamisten hören auf Israel zu hassen und vernichten zu wollen, wenn die Pallis einen Staat haben?) Außerdem hasse er die Juden nicht. (Na ja, das zeigen seine Medien, Prediger und Schulen ja tagtäglich, nicht wahr?) Oh, er ist für die Zweistaatenlösung! (Beweisen ständige „Bildungs“-Fernsehsendungen, die Aschkelon, Haifa usw. als zu Palästina gehörende Städte propagieren.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (01.-07.02.2015)

Sonntag, 01.02.2015:

Netanyahu: „Wir haben bewiesen, dass niemand immun gegen unsere Absicht ist, Angriffe auf uns zu vereiteln.“ Damit sollen wohl die Terroristen gewarnt werden, dass sie nirgendwo sicher sind.

Montag, 02.02.2015:

Die gestern auf dem Tempelberg von Arabern angegriffenen und von der Polizei festgenommenen 6 jungen Juden mussten die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.

Mittwoch, 04.02.2015:

Auf ihrer Facebook-Seite glorifiziert die Fatah maskierte Terroristen mit Raketenwerfern und legitimiert Terrorismus als Mittel des „Widerstands“.

Auf dem Golan trat eine Offizierin auf eine Landmine und wurde mittelschwer verletzt.

Wegen des Hisbollah-Angriffs vom 28. Januar gab es ein Treffen zwischen dem UNIFIL-Kommandeur im Libanon, hochrangigen Offizieren der libanesischen Armee und der IDF. Es ging darum, wie sichergestellt werden kann, dass Ruhe und Stabilität in der Region wiederhergestellt und erhalten werden kann.

Jibril Rajoub: PA-„Präsident“ Abbas stehe ganz oben auf der Abschussliste der „Neo-Nazi-Israelis“, der „Schlächter der Propheten“. Netanyahu sei eine verzerrte Kopie Adolf Hitlers.

Donnerstag, 05.02.2015:

Mahmud Zahar von der Hamas fordert eine vereinigte Terrorfront zur „Befreiung Palästinas“.

Freitag, 06.02.2015:

Ein PA-Kleriker nannte Juden im PA-Fernsehen „Affen und Schweine, Sklaven der Götzen“.

Samstag, 07.02.2015:

Mahmud Abbas ist dabei ein Komitee zu bilden, das die palästinensischen ICC-Fälle managen soll. Es soll von Saeb Erekat geführt werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.05.2014)

Sonntag, 11.05.2014:

Hamas beschwert sich. Sie werden Israel NIE anerkennen. Damit seien die Äußerungen von US-Sicherheitsberaterin Susan Rice eine unverfrorene Intervention in die inneren Angelegenheiten der Palästinenser. Sie hatte gesagt, dass jede Einheitsregierung sich unzweideutig und ausdrücklich zu Gewaltverzicht, der Anerkennung Israels verpflichten und allen bisherigen Abkommen und Verpflichtungen nachkommen muss.

Die Behörden informierten, dass vor Kurzem eine Terrorzelle aufgebracht wurde, die mit Rückendeckung von Hamas und Saudi-Arabien Soldaten entführen wollte.

Montag, 12.05.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad hielt gerade ein Militärmanöver ab, bei dem Panzerbekämpfungs- und Flugabwehrwaffen präsentiert wurden.

Die IDF riss 7 illegal auf einem Schießstand gebaute arabische Gebäude ab.

Ein Fatah-Offizieller ist zuversichtlich, dass bis Ende Mai die Einheitsregierung gebildet sein wird.

Heckmeck:
Mahmud Abbas besteht darauf, dass die Hamas Israel nicht anerkennen muss. Sie muss auch nicht dem Terrorismus abschwören. Er werde der Einheitsregierung aus Professionellen vorstehen, die die Plattform für die Ablehnung von Gewalt verabschieden wird. (Mit anderen Worten: Die Regierung macht etwas, was alle anderen ignorieren sollen.)
Die EU nun wieder: Der Fatah-Hamas-Deal ist willkommen, aber nur Abbas kann die Palästinenser repräsentieren, weil allein er autorisiert ist für sein Volk zu sprechen. (Wodurch eigentlich?) Außerdem sollen „beide Seiten maximale Zurückhaltung üben“ und „jegliches einseitiges Handeln unterlassen, das die Friedensbemühungen untergraben könnte“. Wofür natürlich ausschließlich die „Siedlungen“ angeführt werden.
Am Mittwoch sollen sich nach Angaben eines PA-Vertreters Abbas und Kerry in London treffen, um die Gespräche wieder in Gang zu bekommen.

Dienstag, 13.05.2014:

Liebesgrüße vom Friedenspartner: Israels Gründung ist das „größte Verbrechen, das die Menschheit kennt“, schreibt die offizielle PA-Zeitung. Weitere Wortwahl: „Ein Monstrum wurde geboren“ und die Gründung Israels war „ein abscheulicher Auftrag“. Jüdische kämpfende Verbände im Unabhängigkeitskrieg sind „zionistische Banden“.

Friedensgruß: Jibril Rajub, der „Sportchef“ der PA, kündigte an, dass die PA nächste Woche auf dem FIFA-Kongress Sanktionen gegen Israel fordern wird. Als Grund führt er die Verhaftung eines Fußballspielers „palästinensischer Herkunft“ an.

EU-Botschafter in Israel Lars Faaborg Anderson sagte, die Hamas werde weiterhin als Terrororganisation angesehen, aber es müsse etwas getan werden, um den Weg zu lange überfälligen Wahlen zu ebnen und in der palästinensischen Gesellschaft eine „demokratische Kultur“ zu fördern. (Klar, wenn man antidemokratische Massenmörder an die Spitze der Regierung bringt, ist das Förderung einer demokratischen Kultur!)

Es gibt eine Organisation namens Combatants for Peace (Kämpfer für Frieden); diese besteht aus Israelis und Palästinensern, die aktiv an Kämpfen (bzw. palästinensischem Terror) teilnahmen. Sie wurde 2005 gegründet. Die keine Gelegenheit „Friedensbereitschaft“ zu verkünden auslassende PA hat den palästinensischen Zweig der Organisation im Juni 2013 aufgelöst, denn mit Israelis für Frieden einzutreten ist offenbar Verrat, schließlich wird „Normalisierung“ gefördert. Derzeit sieht sich der palästinensische Koordinator für Combatants for Peace einer arabischen Verleumdungskampagne ausgesetzt. Die PA unterstützt das. Mit dem Verbot der Organisation ermutigt sie Radikale zur Bekämpfung von Palästinensern, die für Frieden und Toleranz mit Israel arbeiten.

Mittwoch, 14.05.2014:

Heckmeck:
– Shimon Peres bleibt optimistisch: Die Friedensverhandlungen sind nur unterbrochen, die werden schon wieder aufgenommen werden.
– Vor kurzem wurde ein Treffen zwischen John Kerry und Mahmud Abbas in Ramallah abgesagt. Nach Aussage von Yuval Steinitz, israelischer Minister für strategische Angelegenheiten, hatte Abbas das Gespräch abgesagt, nicht Kerry – und damit die Gespräche mit Israel praktisch für beendet erklärt.

Donnerstag, 15.05.2014:

Der Unterschied zwischen Hamas und Fatah: Abbas appelliert an Israels Mitgefühl (während er den eigenen Leuten gegenüber Hass und Vernichtung der Juden predigt), Hamas schwört den bewaffneten Kampf fortzusetzen.

Der vorgeschlagene „Einheits“-Minister der PA findet (und sagt): Die Juden wollen die Welt beherrschen.

Der arabisch-israelische Politiker Ayman Odeh gibt die Fünfte Kolonne: Israelische Araber seien integraler Bestandteil des palästinensischen Volks und blieben trotz unterdrückerischer Schritte Israels auf ihrem Land. Und dann kam natürlich auch wieder die Projektion: Israel versuche aus dem politischen Konflikt einen religiösen zu machen.

Heckmeck:
– Die PalAraber lassen verlauten, dass es kaum Chancen gibt die Gespräche mit Israel wieder in Gang zu bringen. Die Amerikaner hatten ein Treffen von Abbas mit Kerry gefordert, das war aber auch alles. Es gibt keine Veränderung an der Haltung des „Präsidenten“ (der PA), Abbas informiert Kerry lediglich noch einmal über die Vorbedingungen für eine Wiederaufnahme.
Schlaumeier: Kerry sagte, das Schicksal der Gespräche liege in der Hand der Israelis und der Palästinenser. Fortschritte sind bei seinem Gespräch mit Abbas nicht gemacht worden.
Das war übrigens das Gespräch, von dem Außenamtssprecherin Psaki gestern noch sagte, es werde nicht stattfinden, sei nicht geplant, nicht angefragt…

Freitag, 16.05.2014:

Marwan Barghouti, der Mehrfachmörder, gilt immer wieder als „Friedenshoffnung“. Er tönt wie sein Chef: Kein Frieden ohne Umsetzung des „Rückkehrrechts“ – damit Israel demografisch vernichtet wird.

Heckmeck:
In London traf Tzipi Livni am Donnerstag den PA-Chef; sie gab Israels Unzufriedenheit mit dem Einheitspakt der Terroristen weiter. Außerdem traf sie John Kerry. Aus dem US-Außenministerium hieß es, das überraschende Treffen kam zustande, weil sich sowohl Kerry als auch Livni gerade in London aufhielten.

Samstag, 17.05.2014:

Heckmeck:
Netanyahu distanziert sich von Livni: Bei dem Treffen mit Abbas in London habe sie ausschließlich sich selbst repräsentiert, nicht die israelische Regierung. Das hat er ihr offenbar schon vor dem Treffen mitgeteilt.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2014“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.10.2013)

Sonntag, 06.10.2013:

Friedenspartner: Die Fatah pries auf einer ihrer Facebook-Seiten den Terroristen, der am Samstag ein neunjähriges Mädchen in den Hals schoss.

Klar doch: Religiöse „jüdische Siedler“ sollen ausgerechnet am Sabbat arabische Olivenbäume umgeschlagen haben. Wieso gibt es davon keine Bilder?

Montag, 07.10.2013:

Jibril Rajoub, offizieller Vertreter der Fatah, „verurteilte“ den Anschlag auf das neunjährige Mädchen am Samstag in Psagot: „Ich verurteile alles, was Schaden verursacht… Ich verurteile die dafür Verantwortlichen. Und die dafür Verantwortlichen sind die Regierung Israels und der Premierminister Israels.“
Die Hamas gibt sich auch ganz friedlich: „Eine jüdische Siedlerin wurde am Samstag in einem möglichen Scharfschützen-Angriff in der Siedlung Psagot ernst verletzt… behauptet die israelische Polizei.“ (Nach dem Motto: a) Kinder sind Siedler, b) „behauptet“ – wer weiß, was davon stimmt.

Der ägyptische Dichter, dessen „Gedicht“ mit der Zeile „unser Feind, Zion, ist Satan mit einem Schwanz“ während der letzten Wochen immer wieder in den PA-Medien rezitiert wurden (vor allem von kleinen Mädchen), bekam vom PA-„Kulturminister“ und dem Gouverneur von Ramallah eine Auszeichnung überreicht.

Heckmeck:
Premierminister Netanyahu sagte Sonntagabend, damit die derzeitigen Gespräche mit der PA erfolgreich sein können, ist es notwendig, dass „wir von der Palästinenserführung hören, dass es das jüdische Volk und sein Recht auf sein Land anerkennt, den Staat Israel“.
Derweil forderte die Hamas die PA auf die Gespräche mit Israel zu beenden; sie solle sich besser auf die Aussöhnung zwischen den Terrorgruppen konzentrieren.

Dienstag, 08.10.2013:

Bei einem Empfang für israelische Knesset-Abgeordnete behauptete Abbas, die Mehrheit seiner Leute würde eine Zweistaaten-Lösung unterstützen. Er ging aber offenbar nicht das Risiko ein „palästinensische“ Journalisten dabei haben zu wollen – die fehlten, sie hätten ja auch das Gegenteil bekundet (jegliche „Normalisierung“ mit Israel wird vom palästinensischen Journalistenbund abgelehnt).

Die PA präsentierte erneut zwei Selbstmord-Bomberinnen als bewundernswerte Vorbilder, denen nachgeeifert werden soll, diesmal auf den offiziellen Facebook-Seiten der Fatah.

Mittwoch, 09.10.2013:

Bei einem Treffen der Inter-Parlamentarischen Union in Genf diese Woche wollten die „Palästinenser“ eine „Dringlichkeits“-Erklärung mit einbringen, mit der alle Parlamente aufgefordert worden wären Israel zu boykottieren und den Siedlungsbau zu verurteilen. Zwei israelische Parlamentarier konnten das mühsam verhindern. Der eine davon machte klar, dass solche Erklärungen seitens der „Palästinenser“ Friedensbemühungen und -verhandlungen schädigen. (Wer sich so verhält, wie die PA-Vertreter – wie will der FÜR Frieden sein?)

Die Hamas prahlt mit ihren Fähigkeiten in einem Musikvideo: Sie haben versteckte Raketen-Abschussrampen, schießen damit auf Israel und verschwinden direkt wieder im Versteck.

Yassir Abed Rabbo vom „Friedenspartner“ Fatah betonte erneut, dass die Palästinenserführung es ablehnt, das „historische Palästina“ als „Heimat des jüdischen Volks“ anzuerkennen. Außerdem sei Netanyahu „Rassist und Israels Extremist Nr. 1“.

Khaled Meschaal tönte auf „Staatsbesuch“ in der Türkei, dass eine echte Militärstreitmacht aufgebaut werden müsse, um Jerusalem zu „befreien“. Die Gespräche zwischen der PA und Israel würden die heilige Stadt gefährden.

Donnerstag, 10.10.2013:

Letzte Woche tönte der Mann „Juden sind Prophetenmörder“. Diese Woche krawallt derselbe arabische Knesset-Abgeordnete: Die Patriarchen (Abraham, Isaak und Jakob) seien keine Juden, sondern Muslime (Abraham) bzw. „hanif“ (vor-koranische Personen, die Götzenglauben zugunsten von Monotheismus aufgaben), die sich Allah „unterwarfen“. Das beweise der Koran „ohne jeden Zweifel“. Natürlich.

Freitag, 11.10.2013:

Hamas-Führungskraft Husam Badran forderte die Eskalation des „Widerstands“ in der „Westbank“.

Bauminister Ariel stellte infolge des Mordes vom Morgen im Jordantal lapidar (aber zurecht und anklagend) fest: „Friedensgespräche führen nur zu mehr Terror.“

Heckmeck:
– Saeb Erekat: Bautätigkeit jenseits der Waffenstillstandslinien zerstört den Friedensprozess, beendet die Friedensgespräche.
Mahmud Abbas betont wieder: Keine Kompromisse zu den „Grenzen“ von 1967 und kein Frieden ohne Jerusalem als Hauptstadt des Palästinenserstaates. (Sonst? Na, was wohl, braucht er gar nicht zu sagen: Terror!)

Samstag, 12.10.2013:

Mahmud Abbas verkündete, dass die Gehälter für die Regierungsangestellten im nächsten Monat nicht gezahlt werden können. Schuld ist – wer hätte es gedacht? – „die israelische Besatzung“. „Israel beutet unsere Ressourcen und unser Land aus, was direkt zu einer Zunahme des Defizits führt, mit dem wir klar kommen müssen“.

Zur Erinnerung: die „täglichen Vorkommnisse“ (verhinderte Terroranschläge, versuchte Morde usw.) finden sich auf der Seite „Friedfertigkeiten 2013“; die humanitären Lieferungen und Maßnahmen Israels unter „Humanitäres“ (beides in der Sidebar zu finden).