In die Nichtexistenz weggeschnippelt: Armenien vom Islam umringt

Raymond Ibrahim,19.November 2020

Die Ruinen von Ani, Armeniens Hauptstadt, die früher als „Stadt der 1001 Kirchen“ bekannt war.

Vor kurzem wurde „Frieden“ zwischen Armenien und Aserbaidschan erzielt, die fast zwei Monate lang gegeneinander kämpften, nachdem der christliche Staat zustimmte sein angestammtes Land in Artsakh seinem muslimischen Nachbarn zu überlassen.

Von einem temporären und kurzsichtigen Standpunkt aus mag eine solche Regelung progressiv erscheinen; von einem langfristig denkenden Standpunkt aus ist das zurückschreitend und spiegelt das Kontinuum der armenisch-islamischen Geschichte und Beziehungen: Im Tausch für Frieden sind Christen immer gezwungen worden Muslimen Territorium abzugeben. Tatsächlich war das gesamte Herz der muslimischen Welt – der Nahen Osten, Ostafrika und Kleinasien – christlich, bevor das Schwert des Islam einmarschierte.

Bevor der Islam Ostanatolien (Kleinasien) im elften Jahrhundert gewaltsam eroberte, war Armenien beträchtlich größer als heute. Angefangen vor tausend Jahren brachen die Türken jedoch Stückchen um Stückchen armenisches Territorium ab und verleibten es sich ethnisch ein. Was heute geschieht, ist schlicht Teil dieses Kontinuums.

Die Chronik des Matthäus von Edessa (datiert 1144), eines armenischen Historikers, der nahe an den ersten Eroberungen lebte, macht das alles deutlich. Nach Angaben dieser historisch wertvollen Quelle traten 1019 „die ersten dieser blutrünstigen Bestien auf … die grausame Nation Ungläubiger namens Türken drang nach Armenien ein … und schlachteten die christlichen Gläubigen erbarmungslos mit dem Schwert.“ Drei Jahrzehnte später fanden die Überfälle praktisch nonstop statt. 1049 erreichte der Gründer des türkischen Seldschuken-Reichs, Sultan Tughril Bey (regierte 1037 bis 1063) erreichte die armenische Stadt Arzden westlich des Van-Sees und „nahm die gesamte Stadt mit dem Schwert, schlachtete bis zu hundertfünfzigtausend Menschen ab.“

Andere Zeitgenossen bestätigen die Verwüstungen, die Arzden heimsuchten. „Wie verhungernde Hunde“ schreibt Aristakes (gest. 1080), ein Augenzeuge, „warfen sich die Türken auf unserer Stadt, umzingelten sie und drängten hinein, massakrierten Männer und mähten alles nieder wie Schnitter im Feld, machten die Stadt zu einer Wüste. Ohne Gnade verbrannten sie die, die sich in Häusern und Kirchen versteckt hatten.“

Elf Jahre später, 1060, belagerten die Türken Sebastia (heute zwar eine türkische Stadt, die vorherigen 400 Jahre aber armenisch). Sechshundert Kirchen wurden zerstört, „viele und zahllose Menschen wurden verbrannt“ und ungezählte Frauen und Kinder „wurden nach Persien in Gefangenschaft geführt“.

Von 1064 bis 1065 belagerte Tughrils Nachfolger, Sultan Mohammed bin Dawud Chaghri – der Nachwelt als Alp Arlsan oder einer der widerlichen Nationalhelden der Türkei bekannt – Ani, die befestigte Hauptstadt Armeniens, damals eine große und bevölkerungsreiche Stadt. Die donnernde Bombardierung durch Mohammeds Belagerungsmaschinen ließ die ganze Stadt erbeben und Matthäus beschreibt zahllose von Panik erfüllte Familien, die sich zusammendrängten und weinten. Sobald sie in die Stadt eingedrungen waren, „begannen die Türken die Einwohner der gesamten Stadt gnadenlos abzuschlachten … und stapelten ihre Leichen aufeinander … Unzählige Jungen mit hübschen Gesichtern und schöne junge Frauen wurden zusammen mit ihren Müttern weggebracht.“

Die Brandschatzung der armenischen Hauptstadt ist nicht nur durch mehrere christliche Quellen dokumentiert – eine zeitgenössische stellt lapidar fest, dass Mohammed „Ani über Massaker und Feuer zu einer Wüste machte“ – das machen auch muslimische Quellen, oft mit apokalyptischen Worten: „Ich wollte die Stadt betreten und es mit eigenen Augen sehen“, erklärte ein Araber. „Ich versuchte eine Straße zu finden, ohne dass ich über die Leichen steigen musste. Das war aber unmöglich.“

So bekommt man einen Eindruck davon, was muslimische Türken christlichen Armeniern antaten – nicht während des Völkermords an den Armeniern vor hundert Jahren, sondern vor tausend Jahren, beginnend 1019, als die islamische Eroberung Armeniens erst begann.

„Das war der Anfang des Unglücks Armeniens“, schließt Matthäus von Edessa seinen Bericht: „So lasst uns nun dieser melancholischen Aufzählung ein Ohr geben.“ Das hat sich als unheilvolle Äußerung erwiesen; denn die angeführte Geschichte aus Blut und Tränen war in der Tat nur „der Anfang des Unheils Armeniens, dessen „melancholische Aufzählung“ bis heute weiter geht, „gerade erst durch die jüngsten Zugeständnisse, die langfristig gesehen vergeblich gewesen sind.

Kein Wunder, dass viele Armenier unzufrieden sind, dass ihre Regierung noch mehr Land abgibt – bis zu dem Punkt, dass sie das Parlament stürmten und „Parlamentspräsident Ararat Mirzoyan vor dessen Familie bewusstlos schlugen“. Vielleicht sind sie sich nicht bewusst, wie die Geschichte nahelegt, kann wahrer und dauerhafter Frieden zwischen Armenien und seinen muslimischen Nachbarn nur erreicht werden, wenn die christliche Nation sich in die Nichtexistenz begeben hat.

Du kannst nicht Karikaturen als „Blasphemie“ bezeichnen und dann die Verantwortung für die daraus resultierende Gewalt abstreiten

Elder of Ziyon, 29. Oktober 2020

Im Verlauf der letzten Woche haben muslimische Länder lautstark Frankreich und besonders dessen Präsidenten Emmanuel Macron wegen der Verteidigung von Karikaturen verurteilt, die Mohammed verspotten.

Die Organisation der Islamischen Kooperation sage, sie werde „immer die Ausübung von Blasphemie und der Beleidigung von Propheten verurteilen“.

Der pakistanische Premierminister Imran Khan verurteile „blasphemische Karikaturen, die sich den Islam und unseren Propheten (Friede sei mit ihm) richten“.

Die Führer der Türkei, Saudi-Arabiens, Qatars, Jordaniens, des Iran, Tschetscheniens und anderer muslimischer Staaten verurteilten Macrons Verteidigung der Charlie Hebdo-Karikaturen ebenfalls.

Die meisten von ihnen fügten an, dass sie natürlich auch die Enthauptung des Lehrers Samuel Paty, weil er diese Karikaturen zeigte, verurteilen.

Dabei gibt es allerdings ein Problem. Wenn man die Karikaturen als „blasphemisch“ bezeichnet, dann ermutigt man direkt die Ermordung der Blasphemiker, denn die meisten islamischen Gelehrten sagen durch die Jahrhunderte hindurch, dass die Strafe für Blasphemie der Tod ist. Viele Hadithe implizieren, dass derjenige, der jemanden wegen der Beleidigung Mohammeds tötet – ein weniger schwerwiegendes Problem als Blasphemie – nicht bestraft wird und dass gilt natürlich für diejenigen, die Blasphemiker töten.

Im Iran,Saudi-Arabien, Afghanistan und Pakistan ist heutzutage die Strafe für Blasphemie der Tod.

Jetzt wurde ein Mann, der wiederholt „Allahu Abkar“ sagte, festgenommen, weil er in einer Kirche in Nizza drei Menschen tötete; Berichte sagen, dass mindestens eines der Opfer geköpft wurde.

Es gab einen weiteren Anschlag auf die Polizei in Frankreich mit einem anderen Mann, der Allahu Akbar brüllte sowie ein Sicherheitsposten, auf den vor der französischen Botschaft in Saudi-Arabien eingestochen wurde.

Diese Angriffe und Morde sind das Ergebnis direkter Aufstachelung durch muslimische Führer, die die Karikaturen als blasphemisch bezeichnen. Darüber hinaus machen viele dieser nationalen Anführer – statt den Versuch zu unternehmen Muslime zu beruhigen, die zum Angreifen inspiriert sein könnten – vorbeugend Westler verantwortlich, indem sie sie „warnen“, dass jeglicher Terrorismus ihr Fehler sei.

Der tschetschenische Führer Ramzan Kadyrow sagte das Macron ausdrücklich: „Ihr zwingt Leute in den Terrorismus, drängt Leute dorthin, lasst ihnen keine andere Wahl, schafft die Bedingungen für die Zunahme von Extremismus in den Köpfen der jungen Leute“, schrieb Kadyrow auf Instagram.

Muslimische nationale Führer sind verantwortlich für die Morde und weitere Angriffe von heute. Ihre Pro-Forma-Verurteilungen der Enthauptung Patys waren ernst, aber ihre Wut wegen „Blasphemie“ war es nicht. Sie stacheln zu Terrorismus an und beschuldigen die Opfer, indem sie vorgeben, dass Muslime nicht für ihr Tun verantwortlich gemacht werden können.

„Hassen und Lieben“ für den Islam

Raymond Ibrahim, 17. Januar 2020 (FrontPage Magazine)

Bei einem islamischen Terroranschlag an Silvester, der in Russland nur Minuten vor Mitternacht stattfand, steuerten zwei muslimische Männer – Achmed Imagozew (22) und Michail Mizijew (18) – ihr Auto in zwei Polizisten, die sie dann erstachen, einer davon ein verheirateter vierfacher Vater. Andere Polizisten erschossen dann einen der Jihadisten, der andere kam ins Krankenhaus.

Später wurde in den sozialen Medien ein Bild der beiden muslimischen Männer gefunden, wie sie mit Messern posieren (s. rechts). Darunter erschienen die Worte: „Liebe und Hass auf Tawhid!“

Das ist kaum das erste Mal, dass diese scheinbare Oxymoron von einer Redewendung in Verbinung mit islamischen Terrorakten auftaucht. Nach einem erfolgreichen Anschlag, bei dem im Kaschmir-Tal zwei Polizisten getötet wurden, rechtfertigte der Milizkommandeur der Hizb al-Mudschaheddin im Kaschmir – der „Partei der Jihadkämpfer“ – die Morde mit den Worten: „Wir lieben und hassen um Allahs willen.

In diesem ansonsten kryptischen Motto liegen die Wurzeln für den Konflikt des Islam mit dem Rest der Welt. „Lieben und Hassen“ ist eine von mehreren Übersetzungen der islamischen Doktrin des al-wala‘ wa’l-bara (was ich seit 2006 allgemein als „Loyalität und Feindschaft“ übersetzt habe).

Der Teil wala – „Liebe“, „Loyalität“ usw. – fordert, dass Muslime Mitmuslimen immer helfen und sie unterstützten (auch Jihadisten, zum Beispiel mit Geld oder zakat). Wie eine muslimische Autorität des Mittelalters erklärte, ist der Gläubige „verpflichtet sich mit einem Gläubigen anzufreunden – selbst wenn er dir gegenüber repressiv und gewalttätig ist – während der dem Ungläubigen gegenüber feindselig sein muss – selbst wenn der dir gegenüber tolerant und freundlich ist“ (The Al-Qaida Reader, s. 64). Das ist ein eindeutiges Abbild der Sure 48,29: „Mohammed ist der Gesandte Allahs, und seine Anhänger sind strenge wider die Ungläubigen, barmherzig untereinander.“

Aber es ist die bara‘ – der „Hass“, die „Feindseligkeit“ – die ist so regelmäßig zeigt, dass selbst diejenigen im Westen, die nicht notwendigerweise mit den Einzelheiten der muslimischen Doktrin vertraut sind, sie spüren. Zum Beispiel sagte der damalige Präsidentschaftskandidat Donald Trump im November 2015 nach einer Serie tödlicher islamischer Terroranschläge im Westen: „Ich glaube, der Islam hasst uns. Es gibt da etwas – da ist ein gewaltiger Hass. Es gibt einen gewaltigen Hass. Wir müssen dem auf den Grund gehen. Es gibt einen unglaublichen Hass auf uns.“

Dieser „gewaltige“ und „unglaubliche Hass“ ist kein Produkt von Missständen, politischen Faktoren oder gar einer „extremistischen“ Interpretation des Islam; stattdessen ist er ein direktes Nebenprodukt der etablierten islamischen Lehren. Sure 60,4 ist der Eckpfeiler-Vers dieser Doktrin und spricht für sich selbst. Wie Osama bin Laden einst schrieb:

Was die Beziehung zwischen Muslimen und Ungläubigen angeht, wird das vom Wort des Höchsten zusammengefasst: „Wir kehren uns von euch ab und zwischen uns und euch ist Feindschaft und Hass für immerdar entstanden, bis ihr an Allah allein glaubt.“ [Sure 60,4] Also gibt es eine Feindschaft, die sich in heftiger Feindseligkeit, die von Herzen kommt, beweist. Und diese erbitterte Feindseligkeit – das heißt, der Kampf – hört erst auf, wenn der Ungläubige sich der Autorität des Islam unterwirft oder wenn sein Blut nicht vergossen werden darf [d.h. er ein Dhimmi ist] oder wenn die Muslime zu diesem Zeitpunkt schwach und handlungsunfähig sind. Aber wenn der Hass irgendwann aus dem Herzen gelöscht ist, ist das ein großer Glaubensabfall! … So sieht daher die Basis und Grundlage der Beziehung zwischen den Ungläubigen und den Muslimen aus. Kampf, Feindschaft und Hass – von den Muslimen gegen den Ungläubigen gerichtet – ist die Grundlage unserer Religion. (The Al Qaeda Reader, S. 43)

Ebenso gab der Islamische Staat zum Westen im Kontext von Sure 60,4 zu: „Wir hassen euch, vor allem weil ihr Ungläubige seid.“ Was all die politischen „Missstände“ angeht, so sind das „nebensächliche“ Gründe für den Jihad, sagte ISIS:

Fakt ist: Selbst wenn ihr aufhört uns zu bombardieren, uns zu inhaftieren, uns zu foltern, uns zu verleumden und unser Land zu usurpieren, werden wir euch weiter hassen, weil unser Hauptgrund für den Hass wird nicht aufhören zu existieren, bis ihr den Islam annehmt. Selbst wenn ihr die Jizyah zahlten und erniedrigt unter der Obrigkeit des Islam leben solltet, würden wir euch weiter hassen.

Sure 58,22 geht so weit Muslime zu loben, die ihre eigenen, nichtmuslimischen Familienmitglieder töten: „Du wirst kein Volk finden, das an Allah glaubt und an den Jüngsten Tag, und das den liebt, der sich Allah und seinem Gesandten widersetzt, wären es auch ihre Väter oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Sippe.“

Nach Angaben von Ibn Kathirs zum Mainstream gehörenden Kommentar des Koran bezieht sich dieser Vers auf eine Reihe von Muslimen, die ihre eigenen, nichtmuslimischen Verwandten abschlachteten (einer erschlug seinen nichtmuslimischen Vater, ein anderer versuchte seinen nichtmuslimischen Sohn zu erschlagen, ein dritter – Abu Bakr der erste verehrte Kalif der islamischen Geschichte – versuchte seinen nicht muslimischen Sohn zu töten und Omar, der zweite rechtmäßige Kalif, schlachtete seine Verwandten ab). Ibn Kathir fügt hinzu, dass Allah enorm zufrieden mit ihrem Eifer für seine Sache ist und sie mit dem Paradies belohnte. (The Al Qaida Reader, S. 75/76)

Tatsächlich durchziehen Verse, die diese umstrittene Doktrin des al-wala‘ wa’l-bara unterstützen, den Koran (s. auch Sure 4,89; 4,144; 5,51; 6,40; 9,23 und 60,1). Einen Vorbehalt gibt es, in Sure 3,28 erfasst: Wenn Muslime in einer Position der Schwäche sind dürfen sie vorgeben sich mit Nichtmuslimen anzufreunden, solange sie weiter in ihren Herzen den Hass tragen (so ist es mit der taqiyya; lesen Sie hier, hier und hier Beispiele nach; für andere vom Islam genehmigte Formen der Täuschung lesen sie über tawriya und taysir).

Daher wundert es kaum, dass Amerikas angeblich beste muslimische Freunde und Verbündete – wie Saudi-Arabien und Qatar – Fatwas ausgegeben haben, die alle Muslime auffordern „gegen jeden anzugehen und zu hassen, den Allah uns gebietet zu bekämpfen und zu hassen, einschließlich der Juden, der Christen und anderer muschrikin [Nichtmuslime], bis sie allein an Allah glauben und seine Gesetze einhalten, die er seinem Propheten Mohammed herabsandte, Frieden und Segen seien mit ihm.“

Weil die Feindschaft gegenüber Nichtmuslimen so eisern in den Koran eingearbeitet ist, lehrt der Mainstream-Islam tatsächlich, dass muslimische Männer sogar ihre nichtmuslimischen Frauen hassen und diesen Hass zeigen müssen – einfach weil sie „Ungläubige“ sind.

Wenn Muslime die ihnen am nächsten Stehenden hassen müssen, einschließlich Vätern, Söhnen, Brüdern und Ehefrauen – nur weil sie Nichtmuslime sind, überrascht es dann irgendjemanden, dass so viele Muslime ausländische „Ungläubige“ hassen, die Ozeane weit entfernt leben? Zum Beispiel Amerikaner, die in der gesamten muslimischen Welt weiter so dargestellt werden, als wollten sie den Islam untergraben?

Kurz gesagt ist Jihad – oder Terrorismus, Krieg gegen Nichtmuslime aus keinem anderen Grund als dass sie Nichtmuslime sind – schlicht die physische Verwirklichung eines übersehenen Konzeptes, das dem vorausging: dem unmissverständlichen Gebot, dass Muslime Nichtmuslime hassen müssen.

Als der „Held“ der Türkei 800 Christen köpfte, weil sie den Islam ablehnten

Raymond Ibrahim, 14. August 2020

Die Kathedrale von Otranto beherbergt die Überreste von 800 enthaupteten Christen.

Die rituelle Enthauptung von 800 Christen am 14. August 1480, die es ablehnten den Islam anzunehmen, wirft viel Licht auf zeitgenössische Fragen zum anhaltenden Konflikt zwischen dem Islam und dem Westen.

Hintergrund: Als er 1453 Konstantinopel brandschatzte, war der osmanische Sultan Mohammed erst 21 Jahre alt – was bedeutet, dass noch viele Jahrzehnte Jihad vor ihm lagen. Er setze die Expansion in den Balkan fort und marschierte in seinem Bestreben seine Pferde auf dem Altar der Petrus-Basilika zu füttern – muslimische Prophetien erklärten, dass „wir Konstantinopel erobern werden, bevor wir Rom erobern“ – in Italien ein und eroberte 1480 Otranto. Mehr als die Hälfte der 22.000 Einwohner wurden massakriert, 5.000 in Ketten verschleppt.

Um seine „Großzügigkeit“ zu demonstrieren, bot Sultan Mohammed 800 in Ketten gelegten christlichen Gefangenen die Freiheit an – unter der Bedingung, dass sie alle den Islam annehmen. Stattdessen entschieden sie sich geschlossen gemäß der Worte eines der ihren zu handeln: „Meine Brüder, wir haben gekämpft, um unsere Stadt zu retten; jetzt ist es an der Zeit um unsere Seelen zu kämpfen!“

Wütend, dass seine Einladung verschmäht wurde, befahl Mohammed am 14. August die rituelle Enthauptung dieser 800 Unglücklichen auf einer Hügelkuppe (die in der Folge „Hügel der Märtyrer“ genannt wurde). Ihr Erzbischof wurde unter dem Spott und „Allahu Akbar!“-Triumphgeschrei langsam in zwei Hälften gesägt. (Die Skelettteile einiger dieser trotzenden Christen wurden aufbewahrt und sind bis heute in der Kathedrale von Otranto zu sehen.)

Jetzt überlegen Sie, wie dieses Ereignis mit den aktuellen Realitäten in Zusammenhang steht.

Erstens: Wann immer islamische Einzelne oder Organisationen Gewalt gegen Nichtmuslime verüben – und den Islam als ihre Motivation anführen – wird uns auf der Stelle das Gegenteil gesagt, dass sie einfache Kriminelle und Psychopathen seien und dass ihr Handeln „nichts mit der Wirklichkeit des Islam zu tun hat“.

Es waren jedoch keine Allerwelts-„Muslime“, die auf dem Hügel der Märtyrer Gräueltaten begingen, sondern der, der praktisch der Führer des sunnitischen Islam war, der Sultan selbst, der immer eine Meute muslimischer ulema – Kleriker, Gelehrte und Muftis – um sich hielt, um ihn zu leiten und seine Entscheidungen bezüglich der Ungläubigen zu bestätigen (einschließlich des Massakers an denen, die den Islam ablehnen).

Zufälligerweise ist Mohammed II. für die Türkei und ihren Präsidenten Erdoğan ein Held, der vor kurzem die Hagia Sophia in eine Moschee umwidmete, zum Teil um den mörderischen Sultan zu ehren.

Auch Otranto war keine Anomalie. Im Verlauf von fast 14 Jahrhunderten sprachen und handelten offizielle Führer und Sprecher des Islam – von Sultanen und Kalifen bis zu ulema und Scheiks – immer nur wie der Islamische Staat (oder umgekehrt).

Ebenfalls interessant zu überlegen ist, wie oft selbst damals, vor mehr als einem halben Jahrtausend, westliche Staaten es vorzogen Nichtwahrhabenwollen und Wunschdenken zu betreiben, statt sich mit der Wirklichkeit auseinanderzusetzen oder ihren belagerten Glaubensgeschwistern zu helfen. Entsprechend rügte kurz nach dem Massaker von Otranto Papst Sixtus IV. den gleichgültigen Westen.

Lasst sie nicht glauben, dass sie vor Invasion geschützt sind, diejenigen, die sich in einiger Entfernung vom Kriegsschauplatz befinden! Auch sie werden sich unter das Joch beugen und vom Schwert gefällt werden, außer sie treten vor und treffen den Eindringling. Die Türken haben die Auslöschung des Christentums geschworen. Ein Waffenstillstand den Sophistereien! Jetzt ist nicht die Zeit zu reden, sondern zu handeln und zu kämpfen!

Solche Klagen waren nicht ungewöhnlich. Fast ein Jahrhundert später, 1565, segelte eine massive islamische Armada zu der kleinen Insel Malta um sie zu belagern; Papst Pius IV., der versuchte eine Armee aufzustellen, klagte, dass der König von Spanien „sich in die Wälder zurückgezogen hat und Frankreich, England und Schottland von Frauen und kleinen Jungen regiert werden“.

Schließlich und heute nicht viel anders, war zwar eine Menge Menschen im Westen ignorant gegenüber dem, was der Islam tut, aber eine Minderheit war sich dessen immer bewusst, auch aus historischer Perspektive. Bedenken Sie Sebastian Brants (geb. 1457) Narrenschiff, ein satirisches Gedicht zur allmählichen Natur des Fortkommens des Islam gegenüber einer „schlafenden“ Christenheit:

Unser Glaube war stark im Orient / Er herrschte in ganz Asien / In Maurenländern und in Afrika / Aber heute [seit dem 7. Jahrhundert] sind diese Länder für uns weg… / Wir gehen alle schlafend zugrunde / Der Wolf ist ein den Stall gekommen / und stiehlt die Schafe der heiligen Kirche / Während der Schäfer schlafend liegt / finden dich vier Schwestern unserer Kirche / sie sind von der patriarchalischen Art / Konstantinopel, Alexandria, Jerusalem, Antiochia / Aber sie sind verloren und geplündert / und bald wird der Kopf [Rom] wird angegriffen.

Wie der Fortbestand des Gedichtes nahelegt, sahen gelehrte Europäer die Geißel der Osmanen als jüngste in einem Kontinuum des islamischen Terrors: denn während die Araber die „ersten Truppen der Heuschrecken“ waren, die „um das Jahr 630 erschienen“, um einen zeitgenössischen englischen Geistlichen zu zitieren, sind „die Türken, eine Vipernbrut, schlimmer als ihre Eltern … die Sarazenen, ihre Mutter“.

Gleichermaßen sind die heutigen jihadistischen Organisationen – der Islamische Staat, Al-Qaida, Boko Haram, Hamas, Hisbollah, al-Schabaab et. al. – die jüngste „Vipernbrut“, die vom immerwährenden Jihad ausgebrütet wurde.

Die historischen Teile dieses Artikels sind Auszüge aus und dokumentiert in Ibrahims „Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West“.

In der Corona-Krise: Tot den „dreckigen“ Christen, Liebe für „reine“ Muslime

Raymond Ibrahim, 6. April 2020 (FrontPage Magazine)

Salim Masih, bevor er infolge der Folter starb, der er wegen „Verschmutzung“ muslimischen Wassers unterzogen wurde.

Die islamische Weltsicht – selbst in Bezug auf Dinge wie eine Seuche (d.h. den Coronavirus) – basiert im Wesentlichen auf einer Gegensätzlichkeit: Alles und jedes nicht Islamische ist böse, dreckig, muss gemieden, gehasst und bekämpft werden („jihad“); alles Islamische ist gut, sauber, muss begrüßt und dafür muss gekämpft werden.

Ein christlicher Jugendlicher fand das vor kurzem auf die harte Tour heraus. Saleem Masaih (22) wurde gefoltert und getötet, weil er in Pakistan Wasser aus dem Brunnen seines Arbeitgebers nutzte. Empört beschuldigten die Muslime ihn ein „dreckiger Christ“ zu sein, der „das Wasser verschmutzt hatte“. Eine Reihe gleichermaßen erboster Muslime, die daran Anstoß nahmen, „schworen ihm eine Lektion zu erteilen“, sie „schleppten ihn zu ihrer Rinderfarm, wo sie ihm die Hände fesselten, seine Füße zusammenketteten und ihn fortgesetzt mit Stöcken und Eisenstangen folterten“. Bevor er infolge seiner schweren Wunden starb, erzählte Saleem seiner Familie, dass er „nur gefoltert wurde, weil er Christ war“. Was den Arbeitgeber angeht, bestand der darauf, dass er kein Verbrechen begangen hatte; es war immerhin der ermordete Christ, der „das Verbrechen begangen hatte ihr Wasser zu verunreinigen“, sagten seine muslimischen Mörder und daher war diese Strafe – Folter und Tod – „gerechtfertigt“.

Gewalttätige und mörderische Ausbrüche von Muslimen, wo immer „dreckige“ Christen Wasser ersterer trinken oder nutzen, sind nicht unüblich. Allein in Pakistan wurde Javed Anjum, ein weiterer junger Christ, getötet, nachdem er in eine Falle gelockt und volle fünf Tag lang gefoltert wurde, weil auch er die Frechheit hatte Wasser aus einer Madrassa zu trinken. Und dann gibt es natürlich einen überaus berüchtigten Fall von Christenverfolgung in Pakistan, den von Asia Bibi: Sie wurde angegriffen, geschlagen, fälschlich der Blasphemie beschuldigt und entsprechend ein Jahrzehnt lang inhaftiert – alles, weil auch sie, damals Arbeiterin auf einer Farm, muslimisches Wasser getrunken hatte.

Das ist weniger ein pakistanisches als vielmehr ein islamisches Phänomen. Dr. Abdulla Badr – ein ägyptischer-muslimischer Gelehrter mit Abschluss von der al-Azhar Universität und ehemaliger Professor für islamische Exegese – erklärte einmal während einer auf Video aufgezeichneten Konferenz, dass er derart „angewidert“ von Christen ist, dass er, sollte ein Christ seine Tasse berühren, nicht daraus trinken würde: „Ich werde so angeekelt, Mann, ich kann ihren Geruch nicht ausstehen … Ich mag sie nicht, das ist meine Entscheidung. Und sie ekeln mich an; ihr Geruch, ihr Aussehen, alles. Ich verspüre Ekel, Ekel!“

Badr fügte hinzu, dass er einmal in Ägypten ein Geschäft  betrat, um Essen zu kaufen, aber als er die Kreuze und christliche Ikonen an der Wand sah und begriff, dass der Inhaber Christ war, gab er das Essen auf der Straße sofort weg.

Vergleichen Sie solches Verhalten mit muslimischem Verhalten gegenüber ihren Glaubensbrüdern; da ist nichts zu „ekelhaft“, anscheinend weil ein Muslim niemals etwas verschmutzen kann. Tatsächlich ermutigen derzeit Muslime andere Muslime miteinander in körperlichen Kontakt zu treten, trotz weltweiter Ängste sich mit COVID-19 anzustecken. „Von einem anderen Muslim gegessenes Essen zu teilen führt zu Shifa (Heilung) und nicht zu Corona“, erklärte gerade ein muslimischer Mann in den sozialen Medien. „Der Islam lehrt uns, dass Händeschütteln Liebe verbreitet, nicht den Coronavirus“, sagte ein anderer. (Behalten Sie im Hinterkopf, dass Hände schütteln auf Mitmuslime beschränkt bleiben sollte; gemäß eines recht bekannten Hadith ordnete Mohammed an, dass Muslime den Gruß Salaam nicht Juden und Christen entbieten, sondern sie stattdessen in enge Seitengassen drängen sollten.)

Andernorts in der islamischen Welt protestieren Muslime gegen die Idee einer vorübergehenden Schließung von Moscheen, weil ganz klar nichts, was mit dem Islam und besonders mit islamischem Gottesdienst zu tun hat sie krank machen kann. Folglich haben „radikale schiitische Kleriker im Iran ihren Druck auf Ayatollah Ali Khamenei erhöht die größten heiligen Stätten des Staates offen zu halten – wo die Schreine zu küssen und zu berühren üblich ist; damit befindet sich das islamische Regime in einer heiklen Lage, nachdem einer der prominentesten Ärzte warnte, dass Millionen an der chinesischen Coronavirus-Infektion sterben könnten“.

Ein anderer Bericht von Breitbart hält fest, dass „Online-Videos auftauchten, die zeigen, wie Gläubige Schreine ablecken und küssen, um zu zeigen, dass sie keine Angst davor haben, sich während des eskalierenden Coronavirus-Ausbruchs in der Islamischen Republik zu infizieren“. Hussein Ravazadah, dessen Titel „Experte zu iranisch-islamischer Medizin“ lautet, gibt an: „Wir sind nach Qom gekommen, in die Moschee und zu privaten Treffen, wir werden jedermann küssen. Wir werden uns mit jedem treffen.“ Breitbart fährt fort: „Irans heilige Orte ziehen Schiiten aus der ganzen muslimischen Welt zu Pilgerreisen an, womit sie wahrscheinlich den Virus über die gesamte Region verbreiten.“

Wenn Muslime des Iran so überzeugt sind, dass nichts an ihrem Glauben oder den Gläubigen jemals Seuchen verbreiten kann, dann sollte es nicht überraschen, dass Muslime in praktisch jedem Staat, in dem die Obrigkeit vorläufig Versammlungen in Moscheen verboten hat, ebenfalls protestieren. In Bangladesch „schrien zehntausende Muslime auf … während sie den Behörden trotzten, um öffentliche Massengebetsversammlungen zu veranstalten, gerade zu dem Zeitpunkt, als die südasiatischen Staaten die ersten Toten der globalen Pandemie berichteten.“ Bilder dieser gewaltigen Zahlen zeigen dicht gedrängte Muslime, die praktisch übereinander stolpern.

In Ägypten erzählte der salafistische Kult-Scheik Mustafa al’Adawi Muslimen: „Lasst die Politiker nicht auf diese Weise über euch bestimmen, die Obrigkeit sind Säkularisten, die die Religion [Islam] ohnehin nicht lieben und das als Vorwand benutzen. Geht überall mit Leuten auf der Straße beten, selbst im Dreck, denn die Erde ist eine Moschee [wörtlich: ein masjid, ein Ort zum Knien] und ihr Boden ist rein“, zitierte er Mohammed in einem Hadith.

All das – sowohl die irrationalen Aversion gegen „Ungläubige“ wie die irrationale Akzeptanz von Mitmuslimen, selbst in Zeiten endemischer Krankheit – spiegelt diese eine Doktrin, aus der alle Uneinigkeit entsteht, al-wala‘ w’al bara, die wechselnd als „Loyalität und Feindschaft“ oder „Liebe und Hass“ übersetzt wird: „Alles und jedes Islamische muss geliebt werden, darauf gehofft werden, ihm geholfen werden und natürlich darf man keine Angst davor haben; alles und jedes Nichtislamische muss gehasst, verachtet, abgelehnt und ihm entgegengewirkt werden. Wie inzwischen offensichtlich sein sollte, wird, obwohl die physischste und deutlichste Erscheinungsform dieser Doktrin der Jihad ist, praktisch alles in der muslimischen Weltsicht von dieser Doktrin gefärbt – Gut oder Schlecht gründet ausschließlich auf seiner Affinität zum Islam oder deren Fehlen.

Der Islam kriecht auf einen Berg europäischer Leichen

Ein weiterer wichtiger Moment in der Geschichte

Raymond Ibrahim, FrontPageMagazine, 17. Juni 2020

Anfang dieser Woche, am 15. Juni, ereignete sich im Jahr 1389 eine zentrale militärische Begegnung zwischen dem Islam und dem Westen: die Schlacht im Kosovo. In ihrem Gefolge wurde der Islam zur dominierenden Kraft in Osteuropa – er unterwarf einen Großteil des Balkans bis ins frühe 20. Jahrhundert. Die Geschichte dieser Schlacht – und warum Osteuropas moderne Nachfolgen der Religion Mohammeds gegenüber argwöhnisch bleiben, folgt:

Als der türkische Gründer des osmanischen Reiches, Osman Bey – dessen kleines Emirat im westlichsten Teil Anatoliens (oder Kleinasiens) konzentriert war – 1323 im Sterben lag, sagte er seinem Sohn und Nachfolger Orhan, er solle „den Islam mit deinen Waffen verbreiten“ und zwar nach Osteuropa.

Eifrig machte sein Sohn genau das; Der Reisende Ibn Batutua, der Orhan einst in Bursa traf, stellte fest, obwohl der Jihadist einige hunderte byzantinische Festungen eingenommen hatte, „war er nie einen ganzen Monat lang in einer von ihnen geblieben“, denn er „kämpft ständig gegen die Ungläubigen und hält sie unter Belagerung“. Christliche Städte fielen wie Dominosteine: Smyrna 1329, Nicäa 1331 und Nicomedia 1337. Bis 1340 befand sich ganz Nordwest-Anatolien unter türkischer Kontrolle. Inzwischen und um einen europäischen Zeitgenossen zu zitieren, „waren die Feinde des Kreuzes und die Mörder des christlichen Volkes, das sind die Türken, von Konstantinopel durch einen Kanal von drei oder vier Meilen getrennt“.

Bis 1354 schafften es die osmanischen Türken unter Orhans Sohn Suleiman, die Dardanellen zu überqueren und in die aufgegebene Festungsstadt Gallipoli einzuziehen, womit sie ihren ersten festen Halt in Europa hatten: „Wo es Kirchen gab, zerstörte er sie oder mache aus ihnen Moscheen,“ schreibt ein osmanischer Chronist: „Wo es Kirchenglocken gab, zerbrach Suleiman sie und warf sie in Feuer. Deshalb gibt es anstelle der Glocken heute Muezzine.“

Gereinigt von allem christlichen „Dreck“ wurde Gallipoli, wie ein späterer osmanischer Bey prahlte, „zum muslimischen Hals, der jede christliche Nation verschlingt – der die Christen würgt und vernichtet“. Aus dieser heruntergekommenen, aber strategisch platzierten Festungsstadt begannen die Osmanen eine Terrorkampagne durch die Landschaft, immer davon überzeugt, sie würden Gottes Werk tun. „Sie leben vom Bogen, dem Schwert und Ausschweifung, fanden Vergnügen daran Sklavinnen zu nehmen und widmete sich Mord, Plünderung und Ausbeutung“, erklärte Gregory Palamas, ein orthodoxer Metropolit, der in Gallipoli gefangen genommen wurde; er fügte hinzu: „Und sie begingen nicht nur diese Verbrechen, sondern sie glaubten – welche Verirrung – Gott würde das gut finden!“

Nach Orhans Tod im Jahr 1360 und unter seinem Sohn Murad I. – der erste seiner Linie, der den Titel „Sultan“ übernahm – begann der gen Westen gerichtete Jihad in den Balkan hinein ernsthaft und war unaufhaltsam. Bis 1371 hatte er seinem Sultanat Teile von Bulgarien und Mazedonien einverleibt, was Konstantinopel jetzt derart einkreiste, das „ein Bürger einfach dadurch das Reich verlassen konnte, dass er Stadt durch ihre Tore verließ“.

Daher überrascht es nicht, dass es, als Prinz Lazar von Serbien (geb. 1330) Murads Invastionsstreitkräfte 1387 besiegte, „es wilde Freude bei den Slawen des Balkans gab. Serben, Bosnier, Albaner, Bulgaren, Walachen und Ungarn aus den Frontprovinzen sammelten sich alle um Lazar wie nie zuvor, entschlossen die Türken aus Europa hinauszutreiben.“

Murad reagierte am 15. Juni 1389 auf diese Unverschämtheit im Kosovo. Dort kämpfte eine mehrheitlich serbische Koalition, verstärkt durch Kontingente aus Ungarn, Polen und Rumänien – zwölftausend Männer unter der Führung von Lazar – gegen 30.000 Osmanen, die der Sultan selbst anführte. Trotz des anfänglichen Sturzregens an türkischen Pfeilen stürmte die serbische schwere Kavallerie durch die osmanischen Linien und brach den linken Flügel auf; der osmanische rechte unter Murads ältestem Sohn Bayezid wirbelte herum und umzingelte die Christen. Der chaotische Zusammenprall dauerte Stunden.

Am Abend vor der Schlacht hatte Murad Allah angefleht und um „die Gunst gebeten für den wahren Glauben, den Märtyrertod zu sterben“. Irgendwann gegen Ende der Schlacht wurde sein Gebet erhöht. Gemäß der Tradition bot Miloš Obilić, ein serbischer Ritter, an zu den Osmanen überzulaufen, vorausgesetzt dass ihm angesichts seines hohen Ranges erlaubt werde sich dem Sultan persönlich zu unterwerfen. Sie brachten ihn vor Murad und nachdem Miloš in falscher Unterwerfung niederkniete, stürzte er sich auf den muslimischen Kriegsherrn und rammte ihm einen Dolch tief in den Bauch (andere Quellen sagen „mit zwei Stichen, die aus seinem Rücken wieder herausgingen“). Die ansonsten langsamen Wachen des Sultans reagierten damit den Serben in Stücke zu hacken. In Blut getränkt und Blut spuckend lebte Murad lange genug um zu sehen, wie sein Erzfeind, der inzwischen gefangen genommene Lazar, vor ihn gebracht, gefoltert und enthauptet wurde. Als kleine Versöhnlichkeit könnte es dem sterbenden Märtyrer ein Lächeln ins Gesicht gebracht haben.

Murads Sohn Bayezit übernahm sofort das Kommando: „Seine erste Anordnung als Sultan an der Leiche seines Vaters war der Befehl seinen Bruder mit einer Bogensehne zu erdrosseln. Das war Yakub, sein Mit-Kommandierender in der Schlacht, der sich auf dem Feld ausgezeichnet hatte und bei seinen Truppen beliebt war.“ Als nächstes brachte Bayezid die Schlacht zu einem entscheidenden Ende; er warf alles, was er hatte, gegen den Feind, führte die Abschlachtung jedes einzelnen übrigen Christen an – wobei aber noch mehr seiner eigenen Männer starben.

Auf das riesige Feld strömten so viele Vögel, um an den Leichen zu schlemmen, dass die Nachwelt sich des Kosovo als „Amselfeld“ erinnerte. Zwar handelte es sich praktisch um ein Unentschieden – oder bestenfalls einen Pyrrhus-Sieg der Osmanen – doh spürten die Serben, mit weniger Männern und Ressourcen, im Vergleich zu dem im Aufwind befindlichen muslimischen Imperium, den Stich stärker.

In den Jahren nach der Schlacht vom Kosovo war die osmanische Kriegsmaschine nicht mehr aufzuhalten: Die Nationen des Balkan wurden von den Muslimen erobert – nachdem es ein Jahrtausend des Jihad Widerstand geleistet hatte, fiel 1453 auch Konstantinopel an den Islam – und sie blieben Jahrhunderte lang unter osmanischer Herrschaft.

Das kollektive Gedächtnis der nicht allzu lange zurückliegenden Erfahrungen der Osteuropäer mit und unter dem Islam sollten nie unterschätzt werden, wenn man darüber nachdenkt, warum sie beträchtlich misstrauischer – wenn nicht geradezu feindselig – ihm und seinen Migranten gegenüber sind als ihre westlichen, liberalen Gegenüber.

So erklärte der ungarische Premierminister Victor Orbán einmal:

Wir wollen Frankreich, Belgien und alle anderen Länder nicht kritisieren, aber wir glauben, jedes Land hat das Recht zu entscheiden, ob es eine große Anzahl an Muslimen in einem Land haben will. Wenn sie mit ihnen leben wollen, dann können sie das tun. Wir wollen das nicht und wir glauben, wir haben das Recht zu entscheiden, dass wir keine große Anzahl an muslimischen Menschen in unserem Land haben wollen. Wir mögen die Folgen davon eine große Zahl muslimischer Gemeinschaften zu haben nicht, die wir in anderen Ländern sehen und ich sehe keinen Grund dafür, dass irgendjemand anderes uns dazu zwingt Möglichkeiten zu schaffen in Ungarn zusammenzuleben, die wir nicht haben wollen… Ich muss sagen, wenn es darum geht mit muslimischen Gemeinschaften zusammenzuleben, dann sind wir die einzigen, die Erfahrung haben, denn wir hatten die Möglichkeit diese Erfahrung 150 Jahre lang zu machen.

Und diese Jahre – 1541 bis 1699, während das islamisch-osmanische Reich Ungarn besetzte – sind angefüllt mit Massakern, der Versklavung und der Vergewaltigung von Ungarinnen.

Ungläubige vergewaltigen und schwängern: „Eine andere Form des Jihad“

Raymond Ibrahim, 20. Mai 2020

Weil höhere Zahlen mehr Macht und Einfluss entsprechen, haben Muslime aus allen Lebensbereichen– sogar Muammar Gaddafi – deutlich gemacht, dass Akt der Fortpflanzung eine Form des Jihad ist. In Großbritannien „planen muslimische Hass-Fanatiker Britannien zu übernehmen, indem sie mehr Babys zeugen und eine Bevölkerungsexplosion erzwingen“, deckte 2008 ein Bericht auf: „Die angeschwollene muslimische Bevölkerung würde ausreichen Britannien aus dem Inneren heraus zu erobern.“

Eine christliche Freiwillige und Übersetzerin aus Eritrea, die in Immigrationszentren in Deutschland arbeitete und von der die Immigranten oft annahmen, sie sei Muslima, räumte ein, dass „muslimische Migranten sich ihr oft anvertrauten und von ihrer Abneigung gegenüber Christen sprachen“ und dass „eine Reihe muslimischer Migranten, mit denen sie gesprochen hat, ihren Hass gegenüber Christen offenbarten und entschlossen waren die Religion zu vernichten“. Wie sie das zu erreichen planen: „Manche Frauen sagten mir: ‚Wir werden unsere Zahl vervielfältigen. Wir müssen mehr Kinder bekommen als die Christen, denn das ist der einzige Weg, wie wir sie hier vernichten können.‘“

Es gibt jedoch eine noch unheimlichere und weithin unbekannte Art diesen „Fortpflanzungs“-Jihad zu betreiben – eine Art zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: erobert und besamt nichtmuslimische Frauen mit muslimischen Babys. Das zu tun verringert die Reihen der Frauen der Ungläubigen und die nichtmuslimischen Babys, die sie gebären könnten, während beide gleichzeitig für den Islam verstärkt werden.

In Nigeria zum Beispiel, das etwa zur Hälfte muslimisch, zur anderen Hälfte christlich ist, sind tausende christliche Mädchen entführt, zum Übertritt zum Islam gezwungen, verheiratet und in Brutmaschinen für zukünftige Jihadisten verwandelt worden. Anders ausgedrückt: Die fast dreihundert christlichen Chibok-Mädchen, die 2015 in die Schlagzeilen gerieten – von denen einige einer Gehirnwäsche unterzogen wurden, so dass sie Christen die Kehle durchschnitten – sind die Spitze des Eisbergs. Die Menschenrechtsgruppe Hausa Christian Foundation of Nigeria erklärte gerade:

Der Fall christlichen jungen Frauen zu entführen und sie zwangsweise zum Islam zu bekehren sowie sie in Ehen zu zwingen, um in Nordnigeria zu einem entscheidenden Einschnitt geworden… Der Augenblick, in dem diese jungen Frauen entführt wurden, wurden sie allem möglichen Bösen unterworfen, um die Kontrolle über ihre Psyche zu bekommen. Sobald sie die Psyche der jungen Frauen im Griff haben, werden diese nur tun, was ihnen aufgetragen wird. Während die Eltern um die Freilassung ihrer Töchter kämpfen, missbrauchen die Entführer diese weiter, hypnotisieren [heißt: beeinflussen unterschwellig] ihr Essen, Getränke, Kleidung, wo sie schlafen, beschwören ständig böse Geister auf sie bis zu dem Punkt, an dem diese jungen Frauen komplett den Verstand verlieren und nicht einmal mehr daran denken nach Hause zurückzukehren. In der Regel stellen sie in dem Moment, wenn eine junge Christin entführt wird, sicher, dass sie sie innerhalb von ein bis zwei Wochen verheiraten. Sie wird noch vor der Ehe sexuell missbraucht, damit die Eltern sie aufgeben, wenn sie schwanger wird.

In derselben Erklärung äußerte die Hausa Christian Foundation diese vielsagende Anmerkung:

Die unaufhörlichen Entführungen der christlichen jungen Frauen und die Zwangskonversion zum Islam ist eine weitere Form des Jihad im 21. Jahrhundert. Sie haben zwei wichtige Ziele das zu tun: den Eltern der jungen Frauen und der christlichen Gemeinschaft Schmerz zuzufügen; und die jungen Frauen zu schwängern, um ihren Anspruch zu verstärken, dass der Islam die am schnellsten wachsende Religion der Welt ist. Sie machen das gezielt.

Die Erklärung fuhr damit fort sich sarkastisch zu „wundern“, „wie unreine Ungläubige [entführte Christen] dazu benutzt werden können eine solch heilige und reine Religion wie den Islam voranzubringen … Aber wir wissen, worum es in der Religion geht. Alles ist willkommen, egal wie böse und inhuman, solange es Allah hilft, besonders das Töten, die Attacken auf, die Entführung und Versklavung von Christen.“

Dasselbe Phänomen herrscht vor, wo immer christliche Minderheiten neben Muslime leben. In Ägypten sind zahllose junge Christinnen aus genau demselben Grund entführt worden – um sie dem Islam zuzuführen, die Zahl der Ungläubigen zu senken und die der Muslime zu erhöhen. Die Pläne nehmen oft aufwändige und komplexe Formen an. Gerade erst wurde eine unbekannte Frau, die sich als koptische Nonne ausgab, zusammen mit einem unbekannten Mann, der sich als Mönch und ihr Assistent ausgab, vom koptischen Papst höchstselbst als Betrüger entlarvt, die ihre religiöse Kleidung dazu nutzen sich jungen Christinnen zu nähern und ihr Vertrauen zu gewinnen.

2017 erklärte ein ehemaliger Entführer, der „zugibt, dass er Jahre lang in einem Netzwerk aktiv war, das sich gegen koptische junge Frauen richtete, den systematischen und ausgeklügelten Prozess in Ägypten:

Eine Gruppe Entführer trifft sich in einer Moschee, um über potenzielle Opfer zu diskutieren. Sie beobachten die Häuser von Christen genau und überwachen alles, was dort vorgeht. Auf dieser Grundlage weben sie ein Spinnennetz um die Frauen … Ich erinnere mich an eine koptische junge Christin aus einer reichen, bekannten Familie in Minya. Sie wurde von fünf muslimischen Männern entführt. Sie hielten sie in einem Haus fest, zogen sie aus und filmten sie nackt. In dem Video zog sich auch einer der Männer aus. Sie drohten das Video öffentlich zu machen, wenn die junge Frau ihn nicht heiratet … Die Entführer erhalten große Geldsummen. Polizisten können ihnen auf unterschiedliche Weisen helfen und wenn sie das tut, könnten sie auch einen Teil der finanziellen Belohnung erhalten, die den Entführern von der Islamisierungsorganisation gezahlt wird. In einigen Fällen liefert die Polizei den Entführern beschlagnahmte Drogen. Die Drogenwerden dann den jungen Frauen gegeben, um ihren Widerstand zu schwächen, wenn sie unter Druck gesetzt werden. Ich weiß sogar von Fällen, in denen die Polizei Hilfe dabei anbot die jungen Frauen zu verprügeln, um sie dazu zu bringen das islamische Glaubensbekenntnis aufzusagen. Und der Wert der Belohnung  nimmt zu, wann immer die junge Frau eine Sonderstellung hat. Zum Beispiel, wenn sie die Tochter eines Priesters ist oder aus deiner bekannten Familie kommt… Die mir bekannte Salafistengruppe mietete Wohnungen in unterschiedlichen Bereichen Ägyptens, um entführte Kopten zu verstecken. Dort setzten sie sie unter Druck und bedrohten sie, zum Islam zu konvertieren. Und sobald sie volljährig geworden waren, kommt ein extra dafür organisierter islamischer Repräsentant dazu, um die Konversion offiziell zu machen, eine Urkunde auszustellen und ihren Ausweis entsprechend zu ändern… Wenn alles nach Plan verläuft, werden die jungen Frauen auch gezwungen einen strengen Muslim zu heiraten. Ihre Ehemänner lieben sie nicht, sie heiraten sie nur, um aus ihnen echte Muslimas zu machen. Sie werden geschlagen und gedemütigt. Und wenn sie versuchen zu fliehen oder zu ihrer ursprünglichen Religion zurückzukonvertieren, werden sie getötet.

Obwohl es solche Netzwerke seit den 1970-er Jahren gibt, erreichten sie ihre „jetzt in der Ära von Präsident Sisi ihren höchsten Stand“, fügte der ehemalige Entführer hinzu.

In Pakistan – einem weiteren mehrheitlich muslimischen Staat, wo die Entführung, Vergewaltigung und Zwangskonversion von jungen Christinnen endemisch ist – sagte die Asian Human Rights Commission in einem Bericht aus dem Jahr 2011:

Die Lage wird durch die Polizei verschlimmert, die sich immer auf die Seite der islamischen Gruppen stellt und Minderheitengruppen als niedere Lebensformen behandelt. Die dunkle Seite er Zwangskonversion zum Islam … involviert zudem die kriminellen Elemente, die an Vergewaltigungen und Entführungen beteiligt sind und dann ihre abscheulichen Verbrechen damit rechtfertigen, dass die Opfer zum Islam konvertieren. Die muslimischen Fundamentalisten freuen sich diesen Kriminellen Schutz zu bieten und nutzen die Rechtfertigung, dass sie ihrer heiligen Sache der Zunahme der muslimischen Bevölkerung einen großen Dienst erweisen.

Selbst in Indonesien – einst als der exemplarische „moderat muslimische“ Staat bekannt – stellte ein Bericht letztes Jahr fest, dass „eine neue Form der Verfolgung auf dem Vormarsch ist – junge Christinnen werden von muslimischen Männern angegriffen… Einflussreiche Führer bilden junge Männer regelrecht dazu aus junge Christinnen zu schwängern.“ Der Bericht fährt fort:

Sie nehmen sie ins Visier und versuchen die Verbreitung des Christentums zu unterbinden, weil die Familie der jungen Christin sich [wegen der Schwängerung] derart schämt … dass sie gezwungen werden ihre Tochter in eine muslimische Familie zu verheiraten… und die Muslime werden ausgebildet, das zu tun, sie verstehen das. Das ist, was sie machen … Sobald die jungen Frauen in die muslimischen Familien verheiratet sind, werden sie oft von ihren Familien abgeschottet oder aufgegeben und sie sehen sich noch schwierigeren Umständen gegenüber. In einigen Fällen sind die jungen Frauen die zweite oder dritte Frau ihres Verfolgers und sie haben wenige Freiheiten.

Am Ende sind all diese übersehenen und/oder im Stich gelassenen, zu muslimischen Gebärmaschinen gemachten jungen Christinnen Teil des gleichermaßen übersehenen Fortpflanzungs- oder demografischen Jihad, der dazu führen soll, dass bis 2070 ein Drittel der Menschheit auf der Erde muslimisch ist.