Was Raqqa über die Opferzahlen im Gazastreifen sagt

Evelyn Gordon, 28. Oktober 2017 (Commentary Magazine)

Jetzt, wo die Schlacht zur Vertreibung des Islamischen Staats (ISIS) aus seiner syrischen Hauptstadt Raqqa vorbei ist, beginnen Reporter die Verwüstung zu erkunden, die die Kämpfe hinterlassen haben. Die bisher aufgekommenen Informationen werfen ein interessantes Licht auf den Krieg der Hamas mit Israel im Sommer 2014. Insbesondere widerlegen sie komplett die Anschuldigungen der UNO und eines Großteils der westlichen Welt, Israel habe „himmelschreiende“ und „überzogen viele“ palästinensische Opfer verursacht.

Das ist zugegebenermaßen auf den ersten Blick nicht offensichtlich. Nach Angaben des Syrian Observatory for Humen Rights wurden in Raqqa im Verlauf einer vier Monate dauernden Schlacht mehr als 3.000 Menschen getötet, darunter mehr als 1.130 Zivilsten. Im Gazastreifen wurden nach Angaben der UNO im Verlauf von nur 50 Tagen 2.251 Palästinenser getötet, darunter 1.462 Zivilisten. Und während des gute Gründe gibt zu glauben, dass die Zivilistenrate der UNO-Zählung wüst aufgeblasen ist (das tatsächliche Verhältnis von zivilen zu militärischen Opfern liegt vermutlich bei 1:1 oder noch niedriger), setzt selbst Israel die komplette Opferzahl mit 2.125 Menschen an, die sich aus 936 Kombattanten, 761 Zivilisten und 428 nicht Identifzierten an. Das ist nicht annähernd so weit unter Raqqas Zahlen wie die relative Dauer der beiden Konflikte zu erwarten lassen würde.

Aber diese simplifizierende Schlussfolgerung ignoriert zwei entscheidende Faktoren: Der erste besteht darin, dass ein Vergleich der Rohzahlen bedeutungslos ist; der relevante Vergleich besteht in Opfern als Anteil der Bevölkerung. Und nach diesem Maß hat die Opferrate in Raqqa die von Gaza um volle 100 zu 1 übertroffen. Hier die Berechnung:

Nach Angaben eines in der letzten Woche von der New York Times veröffentlichten Berichts hatte Raqqa eine Bevölkerung von 300.000, als ISIS die Stadt übernahm. Aber nachdem die Organisation 2014 eine brutale Terrorherrschaft verhängte, flohen „zehntausende“ Menschen, also lag die Bevölkerungszahl weit niedriger als die Schlacht zur Vertreibung von ISIS begann. Weitere Menschen flohen, sobald die Schlacht begann. Folglich „verblieben in den letzten Tagen der Herrschaft der Gruppe nur etwa 25.000 Einwohner“. Im Vergleich dazu zählte die Bevölkerung des Gazastreifens rund 1,79 Millionen (nach Angaben der offiziellen palästinensischen Statistiken).

Mit anderen Worten: Diese 3.000 Opfer in Raqqa machen ein Prozent der Bevölkerung der Stadt vor der Zeit von ISIS aus, aber satte 12 Prozent seiner Bevölkerung Anfang September. Die Opfer in Gaza machten im Gegensatz dazu rund 0,12 Prozent der Bevölkerung dieses Territoriums aus. Damit lagen die Opfer in Raqqa im Verhältnis zur Bevölkerungszahl irgendwo zwischen 10-mal und 100-mal höher als die im Gazastreifen und fast mit Sicherheit viel näher an der höheren Zahl. Das ist ein astronomischer Unterschied.

Darüber hinaus ist der wahre Unterschied wahrscheinlich noch größer, infolge des zweiten kritischen Faktors: dem Effekt des umfangreicheren Sachschadens in Raqqa.

In einem Artikel aus dem letzten Jahr, der den Sachschaden im Gaza-Krieg mit dem Sachschaden im Kampf um die Vertreibung von ISIS aus der irakischen Stadt Ramadi verglich, stellte ich fest, dass rund sechs Prozent der Gebäude im Gazastreifen zerstört oder stark beschädigt wurden; im Vergleich waren es in Ramadi rund 50 Prozent (die genaue Berechnung findet sich hier). Die Schäden in Raqqa werden noch untersucht, aber sie werden sich wahrscheinlich als denen in Ramadi ähnlich erweisen. Letzte Woche schrieb Ivor Prickett von der New York Times dazu: „Als ich das östliche Raqqa besuchte, waren kaum eine Straße oder ein Gebäude zu finden, die nicht durch die Kämpfe beschädigt worden waren.“

Das Ergebnis, so stellte Prickett fest, war, dass über die bekannten 3.000 in Raqqa Getöteten hinaus „viele weitere vermisst werden“. Und viele der Vermissten starben wahrscheinlich und wurden unter dem Schutt begraben. Sie werden erst in Monaten gefunden werden, wenn überhaupt, geht man nach der Erfahrung der irakischen Stadt Mossul. Dort werden, wie die New York Times berichtete, mehr als zwei Monate nach der Befreiung der Stadt von ISIS immer noch Leichen aus dem Schutt geborgen; es wird viele weitere Monate dauern sie alle zu finden und einige werden wohl nie gefunden werden.

Fakt ist, wie die Times es formulierte, dass viele Tausende, die in Mossul „bei den Kämpfen gestorben sein dürften, ungezählt unter dem Schutt liegen“, was bedeutet, dass man die wahre Zahl der Todesopfer niemals erfahren wird. Dasselbe gilt für Raqqa. Aber in beiden Städten bedeutet die große Anzahl an unter zerstörten Gebäuden liegenden Leichen, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer mit Gewissheit weit höher liegt als in den ersten Berichten.

Im Gazastreifen wurden aber genau wegen der weit weniger umfangreichen Gebäudeschäden alle Toten schnell gefunden und es konnte fast sofort eine Gesamtzahl verkündet werden. Die endgültigen Opferzahlen im Gazastreifen werden mit sehr partiellen und vorläufigen Zählungen an Orten wie Raqqa und Mossul verglichen, was den Gaza-Konflikt im Vergleich weit blutiger aussehen lässt als er in Wirklichkeit war.

ISIS und Hamas verwenden praktisch identische Taktiken, weshalb den Gazastreifen mit Raqqa oder Mossul zu vergleichen Sinn macht. Beide graben ausgedehnte Tunnelsysteme unter zivilen Gebäuden, versehen zivile Gebäude mit Sprengfallen, horten Waffen in zivilen Gebäuden und kämpfen aus Stellungen mitten unter der Zivilbevölkerung heraus. Diese Taktiken vermehren sowohl den Sachschaden als auch die Zahl der zivilen Opfer enorm, ob nun im Gazastreifen, in Syrien oder im Irak.

Doch trotz vergleichbarer Taktiken des Feindes erzeugte Israel anteilig erheblich weniger Opfer unter der Bevölkerung des Gazastreifens und anteilig weit weniger Sachschaden an Gazas Gebäuden als die westliche Koalition beim Kampf gegen ISIS in Syrien und dem Irak. Mit anderen Worten: Genau die westlichen Länder, die Israel „unverhältnismäßigen“ und „übertriebenen“ Schadens im Gazastreifen bezichtigen, waren an weit größerem Schadens in Syrien und dem Irak schuldig.

Wenn sie also wirklich die Anschuldigungen glauben, die sie Israel entgegenschleudern, dann sollten westliche Führungspolitiker – angefangen mit dem früheren US-Präsidenten Barack Obama und Außenminister John Kerry – sich selbst als Kriegsverbrecher stellen. Und wenn ihnen diese Option nicht gefällt, dann ist es für sie längst höchste Zeit endlich zuzugeben, dass das, was sie in Syrien und dem Irak einräumen gleichermaßen auf den Gazastreifen zutrifft: Es ist einfach nicht möglich Terrororganisationen zu bekämpfen, die die von ISIS und Hamas genutzten Taktiken einsetzen, ohne auch Zivilsten Schaden zuzufügen.

Es ist auch höchste Zeit, dass sie zugeben, was eine Gruppe ranghoher westlicher Militärexperten in einem umfassenden Bericht zum Gaza-Krieg schlussfolgerte: dass Israels Erfolg bei der Minimierung zivilen Schadens angesichts dieser Schwierigkeiten dem eines jeden westlichen Landes gleichkam oder übertraf. Wenn noch ein Beweis gebraucht würde, dann würde dieser 100:1-Unterschied bei den Opferraten zwischen Raqqa und Gaza ihn bieten.

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Nicht nur Obama kloppen

Seine Amtszeit geht zu Ende – eine Bilanz:

Obama verlässt seine präsidialen Beziehungen mit eine Auswahl an Länder, die sich in schlimmerem Zustand befinden als zur Zeit, in der er ins Weiße Haus einzog:
Israel, Syrien, Irak, Libyen, Türkei, Ägypten, Ukraine, China, Saudi-Arabien.
Die Länder, zu denen er die Beziehungen gestärkt hat, sind der Iran und Kuba.
Das ist das Erbe der Obama-Außenpolitik. (Barry Shaw, Facebook, 02.07.2017)

Vom wem könnte Obama Orden bekommen? Von denen, für die er was geleistet hat:

obama_orden

Und:

obama-bilanz-8-jahre

Noch etwas zur Bilanz: Wäre Obama 100% weiß, wäre er trotzdem noch der schlechteste Präsident der amerikanischen Geschichte:

obama_100percent-white

Obamas offizielle Verabschiedung beim Militär unterschied sich ganz enorm von der seines Vorgängers Bush – bei „W“ war die Hütte voll und die Leute jubelten ihm zu, während bei Obama die Halle so gut wie leer war und selbst jede Menge reservierter Plätze nicht belegt waren.

Zu seinen Hinterlassenschaften gehört auch das:

Während seiner Präsidentschaft wurden in Chicago mehr
schwarze Männer getötet als im Vietnamkrieg.

Wie Obama Trump den Laden hinterlässt:

Red‘ keinen Unsinn…
Da ist nur ein wenig Feinabstimmung nötig.

Alle warten darauf:

Oder auch mit diesen LKWs:

obama_dump-trucks

Wen kontaktierte der Gouverneur von Florida nach dem Attentat am Flughafen von Ft. Lauderdale? Den gewählten demnächstigen Präsidenten Trump, nicht Obama…

Kleine Erinnerung (weil Trump so anders ist):

obama_usa-in-jerusalemSehr geehrter Herrr Präsident,
haben Sie gemerkt, dass die USA mitten im Herzen von JerUSAlem ist?

Irgendwann geht es nicht nur mit der Amtszeit Obamas zu Ende:

obama_juedischer-feiertag(jedenfalls für die in Israel…)

Seine Lieblingsthemen:

Waffenkontrolle (also Waffenwegnahme):

Ich habe 10 Schusswaffen. Obama will 8 davon haben.
Wie viele Schusswaffen habe ich?
Genau: Ich habe 10 Schusswaffen!

Die Amerikaner hatten die Wahl – das Ergebnis:

obama_sie-saegen

Die Obamanisten:

Was haben Hillary und Kerry (teilweise erst seit November) gemeinsam?

obama_hillary-kerry-versager

John Kerry ließ sich über jüdischen Hausbau aus. Es gibt Bautätigkeit, die interessiert ihn nicht:

obama_kerry-jews-hamasJohn Kerry prügelt auf Israel ein, wenn Juden
in Jerusalem Häuser bauen.
Sagt aber nichts, wenn Hamas im Gazastreifen
Terrortunnel baut.

Wo/was löscht Kerry, wenn es im Nahen Osten brennt?

obama_kerry-loescht

Die Folgen der Wahl:

So reden und handeln die Linken:

vor der Wahl von Trump:
„Egal, wie es ausgeht, wir sind ein klar tief gespaltenes Land.
So viel Arbeit vor uns: reparieren, heilen und das
V in Vereinigte Staaten wiederherstellen.

nach der Wahl von Trump:
Wir stehen jetzt unter totaler Herrschaft der Republikaner.
Lehrbuch-Faschismus. Fick dich, weißes Amerika.
Fick euch, ihr rassistischen, frauenfeindlichlen
Stücke Scheiße. ‘Nacht.

Der Donald:

Auch interessant, nicht wahr? Sie haben ihn fast ein Jahr lang als einen Hitler bezeichnet – und er ist jetzt der einzige, der Israel verteidigt:

obama_trump-called-hitler

Es heißt, man wird über ihn Witze machen dürfen, ohne dass mit allem Möglichen gedroht wird. Machen wir mal weiter:

obama_brigitte-gabriel-trumpNein, Donald Trump wird keine Schwulenrechte,
Frauenrechte, religiösen Minderheiten angreifen,
die Sklaverei wieder einführen oder
eure Bürgerrechte unterdrücken.
Trump praktiziert keinen radikalen Islam.

Trump:Klopf-klopf.
Hillary: Wer ist da?
Trump: Du nicht!

Obamedien:

obama_obstructionistsAls Republikaner gegen Präsident Obamas Agenda waren
nannten die Medien sie Quertreiber.
Wenn Demokraten gegen die Agenda des gewählten Präsidenten Trump sind,
erklären die Medien, dass Meinungsverschiedenheiten
ein Schlüssel zu einer gesunden Demokratie sind.

Aber sie passen sich irgendwie an:

Fragen an die Scheinheiligen

John Kerry giftet: Israel kann nicht jüdisch und demokratisch sein.

„Herr“ Steinmeier tönt: Ein demokratisches Israel ist nur über eine Zweistaatenlösung zu erreichen.

Echt jetzt?

Das heißt doch im Umkehrschluss: Kerry behauptet Juden könnten nicht demokratisch sein.

Steinmeier behauptet Israel sei kein demokratischer Staat.

Geht’s noch?

Wie schwachsinnig kann man sein? Ihr, die ihr doch schon Demokratie bejubelt, wenn es Wahlen gibt, aber sonst keine Anzeichen von Mitbestimmung, ihr sagt Juden können nicht demokratisch sein und ihr Land, in dem alle vier Jahre – und oft genug schon früher – gewählt wurde, weil die Regierung sich nicht mehr halten konnte oder wollte und deshalb das Volk entscheiden ließ, sei nicht demokratisch?

So etwas hat einen Namen, meine Herren. (Übrigens nicht nur die beiden, da gibt es überall haufenweise weitere solcher Charakterschweine, vorwiegend links, aber natürlich auch bei Neonazis und leider auch bei manchen Konservativen gibt es diese selbsternannten „kritischen Israelfreunde“.) Den weist ihr immer weit von euch und empört euch, wenn es euch vorgehalten wird. Aber was sonst soll es sein, wenn Juden auf solch verlogene Weise etwas per se abgesprochen wird und der Juden unter den Staaten so diskriminiert und verleumdet wird?

Unterstrichen und bestätigt wird das durch das Verhalten gegenüber den anderen mitagierenden Parteien. Wo sind diese Worte gegenüber den sogenannten Palästinensern? Wieso ist es selbstverständlich, dass von denen nicht gefordert wird demokratisch zu sein? Oder wieso wir davon ausgegangen, dass sie demokratisch sind, obwohl ihr „Präsident“ sich im zwölften Jahr seiner vierjährigen Amtszeit befindet und Wahlen seit 2005 schonmal gar nicht mehr stattgefunden haben? Wo das Volk nicht einmal ansatzweise irgendeine Art von Mitbestimmung hat?

Wieso wird davon von euch Großhirnen so getan, als handle es sich um einen guten Staat, in dem Apartheid herrschen wird, der sich Antisemitismus auf die Fahnen geschrieben hat, Völkermord an Juden lehrt und anstrebt und seine Jugend jetzt schon ausschließlich zum Judenhass und Judenmord erzieht? Wieso geht ihr davon aus, dass eine islamische Diktatur, die Juden von vorneherein ausschließt, demokratisch sein kann? Oder geht ihr nicht davon aus und findet das völlig in Ordnung, wenn die Menschen des Nahen Ostens so unterdrückt leben müssen? Haben die nichts anderes verdient und die Juden müssen sich dem deshalb unterordnen und sich fertig machen lassen?

Was ist euch ins Hirn geschissen worden, dass ihr eine derart kranke Scheiße von euch gebt, die ihr auch noch zu glauben scheint, von der ihr derart überzeugt seid, dass ihr sie so propagiert?

Mit Denkvermögen und Logik hat das schlicht überhaupt nichts zu tun. Es ist die pure Wirklichkeitsverweigerung. Es ist Faktenleugnung ohne Ende. Es ist eine Denkweise, die völlig von allem abgelöst ist, was man als normalen Menschenverstand bezeichnen kann. Ist das das, was heute als „intellektuell“ gilt? Wahrscheinlich ja.

Es ist wieder schick den Juden zu prügeln. Und ihr steht ganz stolz ganz vorne in der ersten Reihe derer, die zuschlagen. Auch wenn ihr die Drecksarbeit – den Mord an sich – andere tun lasst. Denen ihr aber die Hände schüttelt, die ihr preist, denen ihr Geld in die korrupten Taschen schaufelt, damit sie nur ja weiter machen. So wie die Terror-Mullahs im Iran. So wie die Kleptokratie des Yassir Arafat, fortgeführt von Mahmud Abbas sowie der Hamas. Für Judenmörder habt ihr Verständnis und Lob – für deren Opfer nur Hohn und Verachtung, Lüge und Verdammnis.

Der eine verschwindet jetzt von der ganz großen politischen Bühne. Er wird uns mit Sicherheit trotzdem erhalten bleiben.

Der andere soll Staatschef werden. Da kann er dann in seiner Gediegenheit weiter seinen Giftmüll von sich geben. Einer, der sich selbst so wichtig nimmt wie der andere auch. Und das ist keine Voraussetzung für einen guten Bundespräsidenten.

John Kerry liegt in Sachen israelische Siedlungen komplett falsch

Gregg Roman, The Los Angeles Times, 28. Dezember 2016

Die Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats, die Israels Siedlungen in der Westbank und Ostjerusalem als illegal beschreibt, hätte letzte Woche nie beschlossen werden dürfen. Aber die USA lehnten es ab ihr Vetorecht zu nutzen, zum Teil weil, so erklärte Außenminister John F. Kerry in einer Rede am Mittwoch, die Obama-Administration glaubt, dass die Siedlungen ein Hindernis für Frieden im Nahen Osten sind. Nach Sicht der auslaufenden Administration ist extreme Kritik umgekehrt notwendig, um den Friedensprozess voranzubringen.

Dieses Argument ist stockfalsch. Wir wollen es trotzdem untersuchen.

Obwohl offizielle Vertreter der Administration nur widerwillig die genaue Begründung für die in letzter Minute erfolgende Serie an Angriffen auf Israel erklären, stützt diese sich meines Wissens auf drei Annahmen.

Die erste lautet, wie Kerry es in seiner Rede umriss, dass ein Einfrieren des israelischen Siedlungswachstums es für die palästinensischen Unterhändler einfacher macht am Verhandlungstisch schmerzhafte Kompromisse zu machen. Angeblich gelingt dies, indem man palästinensische Verdachtsmomente zerstreut, dass Israel entweder am Verhandlungstisch keine wichtigen territorialen Zugeständnisse macht oder diese Zugeständnisse nicht umsetzt, sind sie einmal gemacht worden.

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu testete diese Annahme im November 2009 aus, als er auf Drängen der Obama-Administration ein zehnmonatiges Moratorium auf neuen Hausbau erließ (mit Ausnahme Ostjerusalems).

Was geschah? PA-Präsident Mahmud Abbas lehnte die Rückkehr an den Verhandlungstisch bis unmittelbar vor Ende des Moratoriums ab und blieb auf den Punkt genauso unnachgiebig wie zuvor.

Das Haupthindernis für palästinensischen Kompromiss ist nicht palästinensisches Misstrauen; es ist der fundamentale Widerwille der Palästinenserführer des gesamten Spektrums die Existenz eines jüdischen Staates neben dem ihren zu akzeptieren.

Darüber hinaus sprechen starke Argumente dafür, dass etwas Siedlungswachstum es palästinensischen Moderaten eigentlich leichter machen könnte Unterstützung für Kompromiss aufzubauen, indem hervorgehoben wird, dass eine Fortsetzung des Status quo für die nationalen palästinensischen Ansprüche langfristig nicht vertretbar ist.

Die zweite Annahme der Obama-Adminstiration lautet, dass Druck der internationalen Gemeinschaft oder der Vereinigten Staaten dieses angeblich wünschenswerte Einfrieren des Siedlungsbaus herbeiführen wird.

Durch den Zusammenbruch der Unterscheidung zwischen Ostjerusalem und den geschäftigen israelischen Gemeinden knapp innerhalb der Westbank – die aufzugeben keine wichtige israelische politische Partei nachdenken wird – und den verbleibenden Siedlungen, die die meisten Israelis aufzugeben bereit sind, bringt diese Politik genau das Gegenteil.

„Das ist ein Geschenk für Bibi, der jetzt Israelis gegenüber einfacher argumentieren kann, dass die schlechte Beziehung zu Amerika während der letzten acht Jahren nicht sein Fehler war“, vermerkt der Autor Jonah Goldberg.

Schließlich: Selbst wenn es stimmen würde, dass ein Einfrieren der Siedlungen es palästinensischen Unterhändlern erleichtern würde Israel zu vertrauen und dass internationaler Druck die Bereitschaft der israelischen Führungskräften verstärken würde ein solches Einfrieren zu akzeptieren, würden diese Auswirkungen von den Probleme weit in den Schatten gestellt, die eine Brandmarkung israelischer Ansprüche außerhalb der Waffenstillstandslinie von 1949 als illegal und ungültig geschaffen würden.

Da Palästinenserführer bereits Probleme haben ihrem eigenen Volk gegenüber die Aufgabe territorialer Ansprüche an Ma’ale Adumim, dem jüdischen Viertel in Jerusalem usw. zu rechtfertigen, werden sie jetzt doppelte Probleme haben, nachdem Washington diese Forderungen übernommen hat. Welcher Palästinenserführer kann Territorium per Unterschrift abgeben, von dem Washington und der Sicherheitsrat bereits erklärt haben, dass die Israelis keinen legitimen Anspruch darauf haben?

Kerry erklärte schlicht, dass Israel für den Niedergang des Zweistaaten-Prozesses verantwortlich ist und seine Führung hört auf Rat – Israel wird nicht sowohl als jüdischer wie als demokratischer Staat überleben. Da jetzt die Ansichten der Administration kristallklar sind, sollten Experten uns das Hin und her darüber ersparen, ob ihre Fünf-vor-zwölf-Besessenheit für den Frieden gut ist – Niemand, der so schlau ist wie Obama oder Kerry kann wirklich glauben, dass es so ist.

Die interessantere Frage, auf die sich die Anhörungen im Kongress nächstes Jahr konzentrieren sollten, lautet: Warum nutzte die Administration ihre letzten Wochen dafür den Beziehungen zu Israel zu schaden?

 

Anmerkung heplev:
71 Minuten lang hackte Kerry auf Israel herum, zeigte, dass er ein Feind des jüdischen Staats ist, der so blöde oder so skrupellos ist, um die terroristischen Mordbanden als Friedenspartner darzustellen, zu hofieren, zu rechtfertigen und zu unterstützen. Er bestätigte damit, was Kritiker der Obama-Administration seit Jahren sagten. Und dann hatte er die Unverschämtheit zu behaupten keine Administration habe je mehr für Israel getan als die Obamas! Geht es noch verlogener?

Nicht nur Obama kloppen

Passt: 1995 versprach Bill Clinton die US-Grenzen sicherer zu machen und die illegale Einwanderung zu stoppen. Der Kongress gab standing ovations. (Das Versprechen wurde nie erfüllt. Es fragt sich, ob es überhaupt ernst gemeint war.) Heute wird Donald Trump für genau dieselben Ankündigungen als Rassist verleumdet.

Wissenschaftler benannten einen neu entdeckten Parasiten nach Obama; Begründung: „Er ist lang, er ist dünn und er ist höllisch kalt.“ Sie bestehen darauf, dass das eine Ehre ist, keine Beleidigung.

Milliarden aus den USA an die Terrormullahs – und die US Navy soll kuschen. Das Ergebnis:

Das ist die iranische Marine, Sir!
Schießt die erste Geld-Palette.

Iraner: Tod Amerika!

Die wirtschaftlichen Entwicklungen unter Obama:

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Seine Lieblingsthemen:

Obamacare – das Schwert im Rücken des US-Bürgers. Und Doktor Obama diagnostizert: „Wir haben das Problem entdeckt. Wir müssen Ihr Portemonnaie entfernen.“

Die Obamanisten:

„Diveristy“ – Vielfalt (vor allem ethnisch gemeint) – und wie sie in der Praxis aussieht. Beispiel Huffington Post: Die Redaktionsleitung ist weniger divers als der Vorstand der National Rifle Association!

John Kerry hat ein Problem – und eine Lösung:

Vielleicht würden uns die Medien alle einen Gefallen tun
wenn sie nicht so viel (über Terrorismus) berichten würden.

Die US-Wählerschaft hat eine Wahl:

Nixons Filmrolle/Aufzeichnung: „die fehlenden 18 Minuten“
Hillary: Nixon auf Steroiden – löschen, löschen, löschen…

oder auch so:

Stimmt so nicht, aber trotzdem nicht ganz falsch:


Die Zahl der Tage seit dem letzten Clinton-Skandal

Und noch ein Wortspiel: „Foundation“ heißt „Grundlage/Fundament“, aber auch „Stiftung“ und die Clinton-Stiftung hat eine gewichtige Rolle in Sachen politische Entscheidungen gespielt:

Ja, warum begreift ihr es nicht?

Warum könnt ihr Typen das nicht begreifen?
Die gesundheitlichen Probleme, die ich nicht habe,
sind der Grund, dass ich mich an die
Straftaten nicht erinnern kann,
die ich nicht begehe.

John Kerry: „Klimaanlagen sind eine genauso große Bedrohung wie ISIS“; ISIS erklärt Klimaanlagen den Krieg

The Mideast Beast, 25. Juli 2016

Washington D.C. – Nach der Erklärung von Außenminister John Kerry, dass Klimaanlagen eine genauso große Bedrohung des Lebens sind wie wir es von ISIS wissen, hat die militante Gruppe aller elektrischer Ausrüstung den Krieg erklärt, die Luft in einem Gebäude, Raum oder Fahrzeug kühlt.

„Klimaanlagen lassen die Gletscher in der Arktis schmelzen, den Meeresspiegel ansteigen und jüdische Frauen sich unkontrolliert vermehren. Wir müssen uns alle diesen Planeten teilen vorzugsweise mit euch in unseren Käfigen. Da auch die Erde Rechte hat ohne Verschmutzung zu leben, schließen wir uns stolz dem Kampf der internationalen Gemeinschaft zur Eliminierung aller Kohlenwasserstoffe an. Hey, hat irgendjemand meine neun Jahre alte Braut gesehen?“, erklärte ISIS-Führer Abu Bakr al-Baghdadi heute.

Offenkundig hat ISIS eine lange Geschichte der Unterstützung von Umweltdingen.

„Wir waren die ersten Märtyrer, die Baumwolltaschen für blutige, abgeschlagene Köpfe von Ehebrechern, Christen und Homosexuellen benutzten. Und John Kerry auch nur ein Jucken im Körper seines Vater war, nutzten wir umweltfreundliche Hanfseile, um Ungläubige an ihren süßen kleinen Eiern aufzuhängen“, erinnerte sich al-Baghdadi.

Prompt lobte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ISIS dafür eine CO2-neutrale Arbeitsumgebung zu schaffen. Derweil verurteilte die WHO Israel wegen des Zika-Virus, einiger Ausbrüche von Malaria, aller Krebsarten, dem Rinderwahn, grippaler Infekte, männlicher Kahlköpfigkeit und den meisten Durchfallerkrankungen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (17.-23.01.2016)

Sonntag, 17.01.2016:

Einmal mehr glorifizierte die Fatah Terroristinnen als Vorbilder, denen die arabischen Kinder nacheifern sollen.

Montag, 18.01.2016:

Bei den Palästinensern wird der Mord an Dafna Meir in Otniel am Sonntag gefeiert, u.a. mit der folgenden Grafik auf eine pal-arabischen Nachrichtenseite:

Der Facebook-Eintrag mit diesem Bild hat Dutzende Kommentare, mit denen der Mord gelobt und dem Mörder gewünscht wird, dass die Israelis ihn nicht – und dass das Mordopfer in der Hölle brennen soll.

Dienstag, 19.01.2016:

Der Mörder von Dafna Meir aus Otniel ist gefasst worden. Er lebte in einem Dorf in der Nähe und wurde in seinem Zuhause von Sondereinsatztruppen verhaftet. Es handelt sich um einen 16-jährigen.
Sein Vater prahlte in den PA-Medien, wie stolz er auf seinen Sohn ist.

Premierminister Netanyahu kündigte an, dass das Haus des Otniel-Terroristen zerstört wird; außerdem sollen alle, die ihm geholfen haben, ihre Arbeitsgenehmigungen bei Juden entzogen bekommen.

Mittwoch, 20.01.2016:

Der PA-Geheimdienstchef behauptet, das seine Sicherheitskräfte seit Beginn der aktuellen Terrorwelle 200 Anschläge verhindert hätten.

Israel hat angefangen an der südlichen Grenze zu Jordanien einen gut 30km langen Zaun zu bauen, eine Fortsetzung des Zauns an der Grenze zu Ägypten. Damit sollen Anschläge durch von dort kommende Terroristen verhindert werden.

Donnerstag, 21.01.2016:

Kuwaitische Medien berichten Israel habe vor PLO-Polizeikräften die Verantwortung für die Sicherheit in mehrheitlich arabischen Vierteln Jerusalems jenseits der Waffenstillstandslinien von 1949 zu übergeben. PLO-Vertreter sollen die Vorschläge derzeit prüfen.

Mahmud Abbas behauptete gegenüber israelischen Journalisten, er habe Netanyahu ein Gesprächsangebot geschickt, aber keine Antwort erhalten; das Treffen sei eigentlich von beiden Seiten vorbereitet worden.

Tawfik Tirawi vom Zentralkomitee der Fatah verkündete, dass man einen Staat in den „Grenzen“ von 1967 anstrebe – aber nur als Ausgangspunkt für die völlige Vernichtung Israel!

Freitag, 22.01.2016:

Terrorbilanz Dezember 2015: 181 geworfene Brandsätze in Jerusalem, Judäa und Samaria (auf jüdische Ziele). Das war eine Verbesserung, im November gab es 248! Erwähnt werden die Anschläge in der westlichen Presse so gut wie gar nicht.

Gestern behauptete Abbas gegenüber israelischen Reportern, es habe Absprachen zu Friedensgesprächen gegeben und Netanyahu hätte die ins Leere laufen lassen. Israel bestreitet das vehement. Erstaunlich: In den pal-arabischen Medien gibt es keinerlei Meldungen, dass die Führungsetage versucht haben will die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen. Die offizielle PA-Nachrichtenagentur WAFA berichtete zwar über das Treffen von Abbas mit den Journalisten, aber die angebliche Initiative wurde mit keinem Wort erwähnt. Wenn Abbas an Verhandlungen interessiert wäre, warum wird das in seinen offiziellen Medien nicht berichtet?
(Die US-Regierung gibt an, dass sie von einer Initiative von Abbas nichts weiß.)

Netanyahu versucht in Davos Abbas wieder zu Verhandlungen zu bewegen. Saeb Erekat rastete deswegen aus.

Die schnelle Eingreiftruppe von Efrat führte eine erfolgreiche Übung durch. Es handelt sich um eine besondere Terrorbekämpfungseinheit der Stadt.

Samstag, 23.01.2016:

Da fängt sogar Kerry an sich Sorgen zu machen, aber die Politik seines Chefs ändert er nicht: Der US-Außenminister sagte, dass die Hisbollah 80.000 Raketen hat und die meisten ihrer Waffen vom Iran erhält.