Der „Status quo“ von vor 60 Jahren: „Alt-Jerusalem ist wie eine tote Stadt“ (NYT 1956), „Juden verboten“ (1955)

Elder of Ziyon, 25. Dezember 2016

Das ist der Status quo, von dem die Welt will, dass Jerusalem dorthin zurückkehrt:

The New York Times, Dienstag, 11. Dezember 1956:

Alt-Jerusalem wie eine tote Stadt

Hotels sind leer, Taxis inaktiv, weil Frontverlaufs-Verbote den Fluss der Feiertagsbesucher kappen

Von Lawrence G. Hauck für die New York Times

JERUSALEM (jordanischer Sektor), 10. Dezember – Dieser Sektor Jerusalems sieht aus wie eine tote Stadt. Die Altstadt mit einer Bevölkerung von etwa 60.000 hat keine sichtbare Unterstützungsmittel.

Ein heutiger Besucher war der einzige zahlende Gast im National, einem von zwei Luxushotels mit seinen 54 Zimmern. Das andere führende Hotel, das Ambassador mit 51 Zimmern, ist mit Brettern verbarrikadiert.

Unterdessen haben vierzehn Reisebüros, fünfzig Fremdenführer und 300 Taxifahre nichts zu tun. Die Reiseführer und die Taxifahrer reden nicht über Politik, sondern von den Tagen, als 50.000 Touristen zu einer einzigen Feiertagssaison an die heiligen Stätten kamen.

Die Aussichten auf Geschäfte zu Weihnachten dieses Jahr sind nicht aussichtsreich. Einige Christen auf der israelischen Seite haben um Genehmigung ersucht die Grenze für eintägige Besuche ihrer Heiligtümer zu überqueren. Die jordanische Regierung denkt über die Anträge nach.

Die Stadt hofft, eine Wende im Weltgeschehen wird wenigstens zur Ostersaison die Touristen zurückbringen. Sie sehnt sich besonders nach den freigiebigen Amerikanern. Nach Anordnung des Außenministeriums sind Jordanien und Israel heute für Amerikaner Verbotszonen, ebenso Ägypten und Syrien.

Reisende dürfen zwischen Jordanien und Israel passieren, aber nur über das Mandelbaum-Tor, dem einzigen Übergang, der die Altstadt (Jordanien) und die Neustadt (Israel) verbindet.

Jordanien erlaubt keine Juden und gestattet keine Rückkehr nach Übergang, außer mit der Sondergenehmigung, die manchmal zu die Feiertage gewährt wird. Israel erlaubt die Grenzquerung in jede Richtung.

Die Altstadt hat drei der heiligsten Heiligtümer – die jüdische Klagemauer, die muslimische Omar-Moschee und die christliche Grabeskirche. Bethlehem, wo für den christlichen Gottesdienst im Voraus Reservierung vorgenommen werden müssen, befindet sich ebenfalls auf jordanischem Territorium.

Heute fiel in Jerusalem Schnee, als ein Reiseführer wehmütig sagte: „Sie sind mein erster Kunde in zwei Monaten.“

Hier sind Jordaniens Regeln für Touristen, berichtet von der New York Times im Mai 1955:

„Einem Tourist, der über ein arabisches Land ankommt oder eine Einreisegenehmigung in ein arabisches Land hat, wird an jedem jordanischen Grenzposten oder Flughafen automatisch ein Visum für Jordanien gewährt.“ Israelische Staatsbürger und die, die jüdischen Glauben bekenne, dürfen Jordanien nicht betreten, aber „Besuchern, die aus Israel nach Jordanien kommen, wir die Einreise gestattet, vorausgesetzt sie haben in ihrem Reisepass ist kein israelisches Visum befestigt. Die Wiedereinreise aus Jordanien nach Israel ist nicht gestattet.“

Das ist das, was die UNO heute zu tun versucht.

Als Jordaniens Armee palästinensische Flüchtlinge aus ihren Häusern vertrieb

Elder of Ziyon, 6. Dezember 2016

Wie wir schon erwähnten – zuletzt im August – versuchte Israel in den 1970-er Jahren permanente, moderne Häuser für Palästinenser im Gazastreifen zu bauen, damit sie nicht in heruntergekommenen „Flüchtlingslagern“ leben mussten und eine Chance bekämen sich ein normales Leben aufzubauen.

Mehr als 2000 Gaza-Familien zogen in die neuen Häuser.

Die PLO und die UNO waren absolut dagegen. Mit einem Mix aus Einschüchterung derer, die in die neuen Häuser ziehen wollten und der Verabschiedung zweier Resolutionen durch die UNO (31/15E und 34/52F), die Israel dafür verurteilte, dass es versuchte das Leben der Gazaner zu verbessern, verlief der Plan im Sande.

Die erste UNO-Resolution gegen Israels Versuche das Leben der Palästinenser zu verbessern, wurde vor fast genau 40 Jahren beschlossen.

Gehen wir weiter 11 Jahre zurück:

Hier sehen Sie, wie die UNRWA die Geschichte des Lagers Schuafat beschreibt:

Schuafat liegt an den Außenbezirken Jerusalems… Das Lager wurde von der UNRWA 1965 gegründet, um den rund 500 Flüchtlingsfamilien, die im Lager Mu’askar in der Altstadt von Jerusalem lebten, verbesserte Unterkunft zu bieten.

UNRWA wollte in diesem Fall verbesserte Unterkünfte bieten. Das lager Mu’askar befand sich im Jüdischen Viertel der Altstadt und Jordanien bot der UNRWA den Raum an, aber die Häuser waren in schlechtem Zustand und UNRWA wollte die Einwohner umziehen lassen.

Gegen ihren Willen

Die Einwohner lebten nahe der Al-Aqsa-Moschee und viele arbeiteten in den Schuks der Altstadt. Sie zogen das Leben in den alten jüdischen Häusern vor, so schlecht diese auch waren.

Aber die UNRWA wollte, dass sie umziehen.

Also zwang man sie umzuziehen und mit Hilfe der jordanischen Armee wurden alle Einwohner gezwungen nach Schuafat zu ziehen.

Das wird in diesem Buch ausführlich beschrieben:


Die Stadträte tendierten dazu diese Landbesitzer einzubeziehen und stimmten daher oft gegen diese Pläne. Deshalb war der Stadtrat von Jerusalem erleichtert, dass die Regierung und die UNRWA entschieden das Lager Mu’askar im Jüdischen Viertel von Jerusalem an eine Stelle in Anata, ein paar Kilometer entfernt. Der für die Umsiedlung gewählte Ort war früher hauptsächlich in jüdischem Besitz befindliches Land; daher würde der Transfer nicht auf Kosten der Einheimische stattfinden, es würde auch keine Probleme mit beschlagnahmtem Land geben. Darüber hinaus würde den Flüchtlingen zu zeigen, dass sie immer noch jüdisches Land besetzten, ihnen vielleicht etwas Befriedigung und eine Art handfester Sicherheit geben, während der Name „Schuafat“ des neuen Lagers Flüchtlinge anzog, da es in einem gesunden Viertel lag, in dem viele Villen gebaut wurden. Trotzdem lehnten es die meisten Flüchtlinge ab umzuziehen, weil sie um ihre Einkommensquelle – den Markt und die Touristen – sowie die Gelegenheit zum Gebet an der zweitheiligsten Stelle der muslimischen Gläubigen zu beten fürchteten. Folglich musste die Armee sie noch 1965 zwangsweise in ihr neues Lager bringen.

Tatsächlich wurden Hunderte Familien noch im Juli 1966 zwangsweise nach Schuafat transferiert, geben UNRWA-Dokumente an (die die Rolle der jordanischen Armee nicht erwähnen, auch nicht, dass die meisten Einwohner den Umzug ablehnten).

Dass Gazaner freiwillig in neue Häuser ziehen, wurde von der UNO 1976 als illegal verurteilt; aber die Zwangsumsiedlung von Palästinensern aus ihren (gestohlenen) Häusern in ein neues Viertel (das ebenfalls Juden gestohlen wurde) löste bei der Welt nicht einen einzigen Pieps aus. Vielmehr ist diese Episode von der UNRWA komplett reingewaschen und von fast allen anderen vergessen worden.

Ost-Palästina

Elder of Ziyon, 4. Juni 2007

Die Ausgabe von 1911 der Encyclopedia Britannica ist online. Ihr Eintrag zu „Palestine“ (Palästina) ist interessant:

Außer im Westen, wo das Land ans Mittelmeer stößt, können die Grenzen des Territoriums nicht als eindeutige Linie auf der Landkarte festgelegt werden. Die modernen Aufgliederungen unter der Zuständigkeit des Osmanischen Reiches stimmen in keiner Hinsicht mit denen der Antike überein und bieten daher keine Grenze, durch die Palästina genau vom Rest Syriens im Norden oder von den Wüsten des Sinai und Arabiens im Süden und Osten abgetrennt werden kann; außerdem sind die Akten über die antiken Grenzen nicht in genügendem Maße vollständig und exakt, um eine komplette Grenzziehung für das Land zu ermöglichen. Selbst das oben erwähnte Übereinkommen ist nicht exact: Es schließt Philistergebiet ein, von dem die Hebräer nie behaupteten, sie hätten es besiedelt; und es schließt entlegene Teil des großen Gebiet aus, das in 4. Mose 34 als hebräischer Besitz angeführt wird (vom „Bach“ Ägyptens bis Hamat). Die Hebräer selbst haben, mit dem sprichwörtlichen Ausdruck „von Dan bis Beersheba“ (Richter 20,1ff) einen Hinweis auf die normale Nord-Süd-Ausdehnung ihres Landes bewahrt; und bei der Definition des Gebietes des diskutieren Landes ist es dieser Hinweis, dem allgemein gefolgt wird.

Nimmt man die natürlichen Hauptmerkmale, die mit diesen Außenpunkten beinahe entsprechen, kann man Palästina als den Streifen Land beschreiben, der sich entlang des Ostufers des Mittelmeeres von der Mündung des Flusses Litani oder Kasimiya (33° 20‘ N), südlich bis zur Mündung des Wadi Ghuzza erstreckt; Letzteres trifft bei 31° 28‘ N, knapp südlich von Gaza, auf das Meer und führt dann in südöstlicher Richtung, um an seiner Nordflanke den Ort Beersheba einzubeziehen. Östlich gibt es keine solche klar umrissene Grenze. Der Jordan-Fluss, das stimmt, bildete eine Art Grenze zwischen dem westlichen und östlichen Palästina; aber es ist praktisch unmöglich zu sagen, wo letzteres endet und die Arabische Wüste beginnt. Vielleicht ist der Verlauf der Pilgerstraße von Damaskus nach Mekka die praktischste mögliche Grenze. Die Gesamtlänge der Region beträgt etwa 140 Meilen; seine Ausdehnung westlich des Jordan reicht von etwa 23 Meilen im Norden bis etwa 80 Meilen im Süden. Nach Angaben englischer Ingenieure, die das Land für den Palestine Exploration Fund begutachteten, ist die Region dieses Teils des Landes rund 6040 Quadratmeilen groß. Östlich des Jordan sind mangels einer sachgerechten Begutachtung keine solch genauen Zahlen wie diese verfügbar. Die übernommenen Grenzen verlaufen von der Südgrenze des Hermon zur Mündung des Mojib (Arnon), eine Entfernung von ca 140 Meilen: Für den gesamten Bereich ist eine Fläche von ca. 3.800 Quadratmeilen berechnet worden. Das Territorium Palästina, das östliche und das westliche, ist damit so groß wie etwas mehr als ein Sechstel der Fläche Englands.

Die Fläche der Westbank beträgt 2.200 Quadratmeilen und Ostpalästina wurde 1911 auf 3.800 Quadratmeilen veranschlagt.

Mit anderen Worten: Es gibt einen großen Teil des historischen Palästina, der sich unter jordanischer Herrschaft befindet.

Warum regt sich niemand wegen der jordanischen Besetzung antiken palästinensischen Landes auf? Warum will niemand einen unabhängigen palästinensisch-arabischen Staat am Ostufer des Jordan sehen?

Jede Landkarte „Palästinas“, die von der PA veröffentlicht wird – in ihren Schulbüchern, in ihren Logos – ignorieren einen wichtigen Teil des historischen Palästina völlig. Wenn es eine lange und uralte Tradition palästinensischer Araber gibt, die im östlichen Teil lebten, warum wird sie ignoriert? Die willkürlichen britischen Grenzen, die Palästina von Transjordanien trennen, sind relativ jung und haben keine Verbindung zur arabischen Geschichte. Die Menschen, die in der „Eastbank“ lebten, sind historisch genauso Palästinenser gewesen, wie diejenigen, die in der Westbank lebten.

Doch nicht nur das: Als Jordanien die Westbank annektierte, gab es nicht einmal eine nennenswerte „Befreiungsbewegung“ in diesem Teil des historischen Palästina. Die PLO wurde 1964 gegründet, bevor es irgendwelche „Gebiete“ gab.

Die einzigen Gebiete, die die Araber jemals für einen unabhängigen palästinensisch-arabischen Staat haben wollten, ist zufälligerweise jede Gegend, die Juden zu irgendeiner Zeit kontrollieren.

Was für ein Zufall!

Wie Hamas und Fatah zusammenarbeiten, um den Konflikt zu perpetuieren

Mirabelle, Israellycool, 17. August 2016

Hamas und die palästinensische Autonomiebehörde sind die besten Frenemies.[1] Selbst während sie sich um die Macht zanken arbeiten die sogenannten Moderaten von PA und Fatah mit den Fundamentalisten der Hamas zusammen, um die Umsetzung der Zweistaatenlösung zu verhindern.

PA-Präsident Mahmoud Abbas

Die PA hat wiederholt Teilungsangebote abgelehnt. Arafat lehnte ein Angebot für Unabhängigkeit und Frieden 2000 in Camp David ab und der aktuelle Präsident Mahmud Abbas gestand ein, dass er 2008 Ehud Olmerts Angebot abgelehnt hatte. Vor kurzem bekräftigte er seine kategorische Ablehnung jeglichen territorialen Kompromisses und forderte einen „palästinensischen Staat, mit Ostjerusalem als Hauptstadt, in den Grenzen von 1967“. Und er lehnt Friedensverhandlungen weiter ab.

Dieser Forderung kann natürlich nicht nachgekommen werden. In seinem Buch Like Dreamers: The Story of the Israeli Paratroopers Who Reunited Jerusalem and Divided a Nation[2] beschreibt Yossi Klein Halevi die Art, wie jordanische Streitkräfte während des Krieges von 1967 wahllos Häuser in jüdischen Vierteln Westjerusalems aus Stellungen in der Westbank beschossen. In der Times of Israel erklärt Caitlyn Martin:

70 Prozent der Bevölkerung Israels lebt in dem Gebiet, das man aus Alfe Menasche [in Samaria] sehen kann. Vor 1967 lebte hier niemand. Es war von der jordanischen Armee als Geschützstellung genutzt worden. Es wurde dazu genutzt in Zeiten des Konflikts israelische Städte zu beschießen.

Eine Rückkehr zu den Waffenstillstandslinien von 1948 ist schlicht keine realistische Option. Abbas jedoch hat weiter auf einem starrköpfigen Zugeständnis beharrt, das für Israel unmöglich ist. Abbas‘ unnachgiebige Haltung macht einen verhandelten Abzug aus den umstrittenen Gebieten in der Westbank unerreichbar.

Gleichzeitig greift die Hamas Israel weiter aus dem Gazastreifen an, obwohl sie weiß, dass es keine Hoffnung für sie gibt Israel militärisch zu besiegen. Während viele Gazaner während der Operation Fels in der Brandung vor zwei Jahren obdachlos gemacht wurden, hat sich die Hamas eifrig damit beschäftigt Hilfsgelder abzuschöpfen, um die Infrastruktur für den nächsten Krieg zu schaffen. Diese Infrastruktur baut auf Moscheen und Schulen als Teil ihrer Strategie. Die standhafte Hingabe der Hamas an Gewalt und das Risiko, dass sie die Westbank an sich reißt, machen weitere einseitige Rückzüge unmöglich.

Der verbundene Effekt des Handelns von Hamas und Fatah besteht in der Verewigung des Status quo, auch wenn dieser für alle Seiten zunehmend elender wird. Israel kann keine Abzugsvereinbarung aushandeln, weil es niemanden zum Verhandeln gibt. Israel kann nicht ohne Abkommen abziehen, weil das zu tun nur noch mehr Chaos und Gewalt mit sich bringen würde. Es steckt buchstäblich zwischen Felsbrocken und Raketen fest.

Man kann nur annehmen, dass die palästinensischen Araber ihn der Hoffnung handeln, dass die internationale Gemeinschaft, wenn der Status quo fortbesteht, Israel zwingen wird zumindest den arabischen Einwohnern der Westbank die Staatsbürgerschaft zu geben, wenn nicht auch denen des Gazastreifens. Natürlich ist diese Hoffnung vergebens, denn der UNO fehlt die Macht und Fähigkeit einen solchen Plan gegen Israels Willen durchzusetzen und Israel wird niemals einem nationalen Selbstmord zustimmen.

Es ist eindeutig an der Zeit die Suche nach anderen Alternativen zu beginnen.

Ein guter Ort für einen Anfang wäre es die Ereignisse zu untersuchen, die zur aktuellen Situation führten. 1948 schlug die UNO eine Teilung der Gebiete vor, die heute Israel, die Westbank und den Gazastreifen umfassen. Der neu wiederhergestellte Staat Israel wurde von den Armeen des Libanon, Syriens, des Irak, Ägyptens und Jordaniens angegriffen. Es war Jordanien, das von 1948 bis 1967 die Westbank besetzte.

Und es war Jordanien, das die Feindseligkeiten initiierte, die darin endeten, dass Israel 1967 die Westbank eroberte. Nach dem Präventivangriff auf Ägypten

Schickte Premierminister Levi Eschkol König Hussein eine Nachricht, in der er sagte, Israel würde Jordanien nicht angreifen, wenn dieses keine Feindseligkeiten beginne. Als das jordanische Radar eine Gruppe Flugzeuge auf dem Radar ausmachte, die von Ägypten nach Israel flogen und die Ägypter Hussein überzeugten, dass dies ihre Flugzeuge seien, befahl er der Beschuss von Westjerusalem. Es stellte sich heraus, dass es Israels Flugzeuge wraen und sie von der Zerstörung der ägyptischen Luftwaffe am Boden zurückkehrten. Derweil griffen syrische und irakische Truppen Israels Nordgrenze an.

Hätte Jordanien nicht angegriffen, wäre der Status Jerusalems während des Kriegsverlaufs unverändert geblieben. Als aber die Stadt erst einmal beschossen wurde, musste Israel sie verteidigen und damit nahm es die Gelegenheit wahr sie zu vereinigen und Jordaniens 19-jährige Besetzung des östlichen Teils zu beenden.

Jordanien spielte bei der Schaffung der aktuellen Situation eine beträchtliche Rolle. Es ist an der Zeit, dass Jordanien, mit dem Israel inzwischen einen Friedensvertrag hat, aufgefordert wird eine Rolle bei der Lösung zu übernehmen.

König Abdallah II. von Jordanien

Die nächste US-Administration muss wahrscheinlich erheblichen Druck auf Jordanien ausüben und vermutlich beträchtliche Anreize anbieten. Da es die PA ablehnt irgendeiner wie auch immer gearteten Lösung zuzustimmen, muss jedoch eine Lösung ohne ihre Zustimmung erreicht werden. Indem man direkt mit Jordanien agiert, können Israel und die USA DIE widerspenstige PA umgehen. Israel kann Gebiete annektieren, die es annektieren muss, Gebiete, von denen Bill Clinton und Dennis Ross begriffen, dass es sie annektieren muss. Der Anteil der Gebiete, die Israel nicht behält, sollte es an Jordanien zurückgeben.

Jordanien hätte dann mehrere Optionen. Die Annexion des Gebiets wäre eine davon. Eine weitere, dass die Westbank ein Territorium von Jordanien wird, ähnlich dem Status Puerto Ricos zu den USA. Dieser Weg könnte Jordaniens Angst davor eine Minderheit im eigenen Land zu werden steigen lassen. Eine Konföderation von Jordanien und Palästina ist eine Möglichkeit, die in letzter Zeit Thema beträchtlicher Diskussionen gewesen ist. Die einzige Voraussetzung für Jordanien bestünde darin den Frieden zu halten. Beträchtliche US-Beistand könnte und müsste wahrscheinlich auch in der Hilfe bestehen dies zu erreichen.

Während die PA dem wohl kaum zustimmen wird und das auch nicht muss, ist es möglich, dass es bei der palästinensisch-arabischen Bevölkerung erhebliche Unterstützung gewinnen könnte. Jüngste Umfragen haben gezeigt, dass zwischen 42% und 76% der palästinensischen Araber eine Konföderation mit Jordanien befürworten. Der prominente palästinensische Akademiker Sari Nusseibeh hat sich ebenfalls für einen solchen Plan eingesetzt und es wird berichtet, dass die Al-Quds-Universität diese Möglichkeit bereits detailliert erforscht hat. Professor Nusseibeh sagte kürzlich gegenüber Al-Monitor: „Die Palästinenser und die Jordanier haben historische beziehungen und uralte Familienbande und die Konföderation könnte eine Alternative sein, die von den Palästinensern akzeptiert wird, um die israelische Besatzung loszuwerden.“ Khaled Abu Toameh schrieb vor kurzem: „Das Gerede über eine Konföderation zwischen den Palästinensern und Jordanien zeigt, dass unter den aktuellen Umständen die Zweistaatenlösung (ein Palästinenserstaat neben Israel) von Palästinensern nicht länger als realistische Lösung betrachtet wird, die ihrem Volk ein besseres Leben bringt.“

Anfang dieser Woche wurde König Abdallah damit zitiert, dass „ und von oberstem nationalen Interesse ist“. Der König sollte seinen Worten Taten folgen lassen.

Diejenigen, die begreifen, dass die Wurzeln dieses Konflikts religiöser und nicht politischer Natur sind, werden verstehen, dass die palästinensisch-arabische Bevölkerung jordanischer Herrschaft weit offener gegenüber ist als israelischer. Und diejenigen, die etwas von Geschichte verstehen, werden begreifen, warum Jordanien den Parteien gegen über eine Verpflichtung hat.

Israel hat diesen Konflikt nicht geschaffen und kann ihn nicht alleine lösen. Wenn die nächste US-Administration begreift, dass es die symbiotische Beziehung zwischen Fatah und Hamas ist, die die palästinensische Eigenstaatlichkeit blockiert und den Konflikt perpetuiert, nicht irgendetwas, das Israel tut oder nicht tut, dann wird sie die Suche nach einem neuen Ansatz beginnen müssen.

[1] Eine Zusammensetzung aus „friends“ (Freunde) und „enemies“ (Feinde), auf Deutsch vielleicht: Freinde

[2] Wie Träumende: Die Geschichte der israelischen Fallschirmjäger, die Jerusalem wiedervereinten und eine Nation spalteten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.06.-02.07.2016)

Sonntag, 26.06.2016:

An der Machpela (Patriarchengrab) in Hebron wurde die gestohlene Mezuza ersetzt (Fotos).

Montag, 27.06.2016:

Abbas-Berater und Mitglied des Zentralrats der Fatah Sultan Abu El-Einein: „Wo immer du einen Juden findest, schneide ihm den Kopf ab!“ (Merke: Jude, nicht „Zionist“.) Der Mann hatte 2014 schon verkündet, einen Rabbiner zu töten, während er betet, sei Allahs Wille.

Die Araber randalieren und versuchen zu morden – aber Jordanien verurteilt natürlich Israel und macht den Judenstaat für die „Unruhen“ verantwortlich (mit denen der massive Einsatz von Sicherheitskräften mit Gummigeschossen gemeint sind, nicht die Mordversuche durch die Araber.)

Heckmeck:
Ban Ki-moon bekam an der Universität Tel Aviv einen Ehrenpreis. Dort drängte er „beide Seiten“ (Israel und die Palästinenser) „dringend konkrete Schritte“ zu unternehmen, um ihren Jahrzehnte alten Konflikt zu beenden. [Dann sollte er endlich mal Druck auf die Terroristen ausüben!] Er unterstrich seine Kritik an „beiden Seiten“ aber wieder einmal nur mit Vorwürfen an Israel: Die Besatzung untergrabe den Frieden. Und dann wieder der Aufruf, die Führer dürften „den Extremisten auf beiden Seiten“ nicht gestatten den Konflikt zu schüren. Hm… die Extremisten sitzen auf der einen Seite – bei den Arabern – an der Macht, wie man tagtäglich in den Dokumentationen von MEMRI und PMW sehen kann. Darauf geht der UN-Mensch nicht ein!

Dienstag, 28.06.2016:

Die PA feiert den Beitritt zur internationalen Pfadfinder-Bewegung mit einer Landkarte von „Palästina“ – auf der ganz Israel nicht existiert.
Und in einem Quiz werden Kinder wieder gelehrt, dass „Palästina“ 27.000 Quadratkilometer groß ist – die „Westbank“ und der Gazastreifen haben 6.220 m2.
Aber warum auch nicht, reicht doch „Palästina“ vom Fluss Jordan bis zum Mittelmeer…

Überall in Judäa und Samaria ist das Wasser knapp, in den Siedlungen genauso wie bei den Arabern. Die PA macht Israel dafür verantwortlich. Israel macht die marode Leitungs-Infrastruktur der PA-Araber dafür verantwortlich.

Ein ranghoher PA-Offizieller und Mitglied des Fatah-Zentralkomitees gab zu wissen, wenn er einen Israeli sieht, würde er ihm die Kehle durchschneiden. Er sei gegen jegliche Gespräche, Diskussionen, Treffen und jegliche Normalisierung mit Israel.

Im arabischen Dorf Beit Fajjar im Gush Etzion wurden 3 unabhängig voneinander agierende Terrorzellen mit insgesamt 19 Mitgliedern entdeckt und festgesetzt. Sie hatten bereits mehrere Terroranschläge verübt.

Mittwoch, 29.06.2016:

MK Hanin Zoabi, die bekannte arabische Hasspredigerin, bezeichnete heute israelische Soldaten, die 2010 am Einsatz auf der Mavi Marmara beteiligt waren, als Mörder. Auf die berechtigte wütende Kritik von Abgeordneten forderte sie diese auf, sie hätten gemordet, sie sollten „die Klappe halten“. Jetzt kommen wieder heftige Forderungen sie aus der Knesset zu entfernen.

Donnerstag, 30.06.2016:

Die IDF bereitet die komplette Abriegelung von Bani Na’im vor, dem Ort, aus dem der Terrorist vom Morgen kommt.

Die Gemeinsame Arabische Liste steht hinter Hanin Zoabi und ihren verleumderischen Lügen über die IDF. Die Angriffe auf die Hetzerin seien „faschistisch“.

Das „Nahost-Quarett“ fordert von Israel dringende Schritte den Bau in den Siedlungen zu stoppen. Diese Praxis sei einer der „negativen Trends“, die rasch umgekehrt werden müssten, um den Friedensprozess am Leben zu erhalten. Die Gewalt, Aufstachelung und fehlende Kontrolle seitens der PA „untergraben die Hoffnung auf Frieden“.

Eine Teenagerin auf Mitzpe Ramon wurde am Abend festgenommen; sie hatte auf ihrer privaten Facebook-Seite zu Rache für den Mord in Kiryat Arba aufgefordert.

Auf der King George Street in Jerusalem protestierten etwa 100 Menschen gegen die Sicherheitslage.

Freitag, 01.07.2016:

Ein klares Beispiel des Unterschieds von Statistik und aktueller Realität: Die IDF meldete einen deutlichen Rückgang der terroristischen Gewalttaten seit Jahresbeginn 2016 – während gleichzeitig aktuell wieder eine hohe Anzahl an Morden und Mordversuchten durch Terroristen im Gang ist.

Einer der Terroristen, die zwei Wanderinnen – die Reiseführerin Kay Wilson und ihre Freundin Christine Luken – überfielen und bestialisch abstachen, (Kay überlebte das wie durch ein Wunder), wurde vom PA-Fernsehen in einem Interview mit seiner Mutter geehrt und als „heldenhafter Gefangener“ bezeichnet. (Ich frage mich, was heldenhaft daran sein soll zwei unbewaffnete Frauen zu überfallen, zu fesseln und mit Macheten mehr oder weniger zu zerstückeln!)

Mahmud Zahar von der Hamas forderte die Araber/Muslime auf alle Juden aus Israel zu vertreiben.

Hamas fordert nach dem heutigen Tod zweier Araber Rache. Gleichzeitig fordert sie finanzielle und militärische Unterstützung von islamischen und arabischen Staaten. Sie betrachtet sich als von diesen im Stich gelassen.

Ein Treffen im Büro des stellvertretenden Verteidigungsministers ergab, dass die Wasserkrise in Samaria vor allem durch systematischen Wasserdiebstahl seitens der Araber (1,56 Milliarden Liter im Jahr), aber auch durch Pflichtverletzungen der israelischen Wasserbehörden zustande gekommen ist.

Premierminister Netanyahu will versuchen zu verhindern, dass Israel der PA hilft ihren Terroristen in israelischen Gefängnissen Gehälter zahlt. Deshalb sollen jetzt diese Gehälter von den Steuer-Überweisungen an die PA abgezogen werden.

Die IDF bereitet den Abriss des Hauses des Terroristen vor, der gestern das 13-jährige schlafende Mädchen ermordete.

Yehuda Glick wird in einem animierten Video mit Mord gedroht. Er habe „keinen Platz in Palästina“, lassen die Araber wissen.

Heckmeck:
– Das „Nahost-Quartett“ hatte einen Bericht zu möglichen Friedensgesprächen ausgegeben, in dem sie Israel aufforderten den Bau in den Siedlungen einzustellen. Benjamin Netanyahu lehnte die Aussage des Berichts ab, dass die Siedlungen ein Friedenshindernis darstellen; das Märchen solle nicht weiter perpetuiert werden. Saeb Erekat war derweil von dem Bericht enttäuscht, weil darin auch die PalAraber kritisiert wurden. Als von einer fremden Macht besetztes Volk trügen die Palästinenser keine gemeinsame Verantwortung mit Israel.

Samstag, 02.07.2016:

Premierminister Netanyahu und Verteidigungsminister Leiberman kündigten Freitag an, dass Baugenehmigungen für 42 Wohneinheiten in Kiryat Arba erteilt wurden – in dem Stadtteil, in dem die 13-jährige Hallel ermordet wurde. Die Ausschreibung war schon vor einem Jahr erfolgt, aber dann aus politischen Gründen eingefroren worden. Darüber hinaus wurden alle Arbeitsgenehmigungen für Araber aus dem Dorf zurückgezogen, in dem der Terrorist wohnte (das sind insgesamt 2.800!).

Außerdem beschloss die Regierung, dass ein besonderer Friedhof für Terroristen an, die beim Mord oder Mordversuch getötet wurden. Die nötigen Gelder dafür werden von den Steuereinnahmen abgezogen, die Israel an die PA überweist. Die Leichen der Terroristen sollen nicht mehr an ihre Familien übergeben werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Mai 2016)

Sonntag, 15.05.2016:

Der jordanische Parlamentspräsident erklärte, dass das jordanische Parlamente, anders als die Regierung, den Friedensvertrag mit Israel „entschieden ablehnt“. Israel respektiere den Friedensvertrag nicht, es untersuche Verbrechen seiner Soldaten nicht, es mordet und die Israelis helfen den Opfern nicht, blablabla…

Die Polizei des Distrikts Binyamin nahm zwei Verdächtige im Fall des Bombenanschlags in Hizme am 11. Mai fest. (Dem schwer verletzten Offizier geht es inzwischen etwas besser.)

Montag, 16.05.2016:

Mehrere Dutzend hareidische und chassidische Rabbiner forderten auf einer Konferenz in Har Nof, dass keine Koalitionsregierung mit Politikern/Parteien eingegangen wird, die dafür sind historisch israelisches Land aufzugeben. Außerdem forderten sie, dass jeder arabische Terrorist exekutiert wird, sobald er in der Absicht Juden Schaden zuzufügen sein Haus verlässt. (Nicht gerade die wünschenswert feine Art…)

Im April war ein Fischer aus dem Gazastreifen festgenommen worden, der in Waffenschmuggel für die Hamas und andere Terrororganisationen verwickelt ist. Er gab im Verhör wichtige Informationen zur Organisation der Schmuggeltätigkeiten preis, die zeigen, dass die Hamas die Lockerung der Beschränkungen für Fischer aus dem Gazastreifen kräftig ausnutzt.

Die Vereinigung palästinensischer Gelehrter und Prediger erklärte, der Begriff „Tempelberg“ sei eine von Juden erfundene „historische Lüge“. Der Ausdruck „Al-Aqsa“ sei der religiös, historisch und politisch korrekte Begriff, der auf das 1500 Jahre alte Recht der Muslime auf den Berg hinweise. Der Tempelberg war also schon muslimisch, bevor es den Islam überhaupt gab…

Die PLO erklärte (erneut), dass sie das „Rückkehrrecht“ der „Palästinenser“ nach Israel niemals aufgeben wird.

Das PA-Fernsehen ließ mal wieder eine Sendung ausstrahlen, in der ein kleines Mädchen eine Lüge propagierte: Juden töten auf dem Tempelberg Muslime.

Dienstag, 17.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Präsident hat die Konferenz zur Wiederbelebung des „Friedensprozesses“ in Paris verschoben. Sie soll „im Verlauf des Sommers“ (statt Ende Mai) stattfinden. Grund war, dass US-Außenminister Kerry den Termin nicht hätte wahrnehmen können.
– Derweil unterstützt der ägyptische Präsident den französischen Vorschlag für Nahost-Gespräche.

Mahmud Abbas behauptet, er wolle, dass die israelische Frau in der Lage ist sicher zum Einkaufen zu gehen, Ehemänner sicher zur Arbeit zu bekommen und dass die Kinder sicher zur Schule kommen. Er sei gegen Terrorismus und Extremismus. Und die Hand sei zum Frieden ausgestreckt. (Sieht man ja tagtäglich mit der Hasspropaganda seiner Medien und Prediger…)

Mittwoch, 18.05.2016:

Die Fatah feierte auf ihrer Facbookseite die Ermordung von 24 Israelis 1972 am Flughafen Lod (heute Ben-Gurion), bei dem zudem 70 Menschen verletzt wurden. Der überlebende der 3 (japanischen) Terroristen wurde „gegrüßt“ und als Held bezeichnet.

Donnerstag, 19.05.2016:

Die Polizei durchsuchte das Haus eines Arabers in Qalansuwa (Zentralisrael) und fand dort Rohrbomben, Munition, Tausende Federn für Handgranaten und Raketen. Ein Mann und eine Frau wurden festgenommen.
Außerdem wurde ein Versuch vereitelt 60.000 Bausätze für Handgranaten, Mörser und Raketen in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Heckmeck:
– Frankreich hat den Beginn der Nahost-Friedenskonferenz jetzt auf den 3.Juni festgelegt. US-Außenminister Kerry hat da Zeit.

Freitag, 20.05.2016/Samstag, 21.05.2016:

Zakaria Al-Agha (Fatah): Die „Palästinenser“ werden nach Israel „zurückkehren“, dazu haben sie das Recht, nicht in einen Palästinenserstaat.

Die UNO beherbergt im Flug zum Cafe im Keller des Gebäudes in New York eine Ausstellung über Israel mit Tafeln, die die Aspekte beschreiben, darunter Israels Araber, technologische Innovationen und andere Aspekte des Lebens in Israel. Auf einer der Tafeln wird Jerusalem als „spirituelle und physische Hauptstadt des jüdischen Volks“ bezeichnet. Dagegen protestierten die arabischen Staaten, die OIC (Organisation der Islamischen Konferenz) und – natürlich die PA. Deren Mission bei der UNO schrieb einen Brief, in dem es hieß jede Bezugnahme „die israelische Souveränität über dieses Land [gleich das ganze LAND, nicht „Ost“-Jerusalem] behauptet … ist rechtlich, politisch und moralisch falsch und inakzeptabel“. Außerdem würde die „palästinensische Existenz in der Stadt sowie ihre historisch arabische, muslimische und christliche Identität und Erbe über die Jahrhunderte geleugnet“. [Klar doch – israelische Araber z.B. sind Teil der Ausstellung, werden aber bestritten? Logik ist nicht die Stärke der Hasser…]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.04.2016)

Sonntag, 24.04.2016:

Verlogener geht’s mal wieder kaum: Bei der Unterzeichnung des Klima-Deals in New York behauptet Mahmud Abbas, die Israelis würden mit ihren Siedlungen die Umwelt zerstören. Ausgerechnet der PA-Chef, dessen Truppen Kläranlagen verhindern, dessen „Verwaltung“ die Müllabfuhr nicht auf die Reihe bekommt usw. – der wirft denen Umweltvernichtung vor, die es geschafft haben Wasser zu sparen, die Wüste zum Blühen zu bringen und die umwelttechnisch weltweit führend sind!

Reservesoldaten berichten, dass die IDF sie daran hindert mit den lokalen Sicherheitseinheiten in Judäa und Samaria zu trainieren.

Anscheinend weil Terroranschläge befürchtet werden, hat es am zweiten Tag des Pessach kaum Besucher in der Jerusalemer Altstadt gegeben.

Offizielle Predigt eines Imams im PA-Fernsehen: Der Imam rief zum Völkermord auf und forderte von Allah „die boshaften Juden“ zu „bestrafen“ – alle Juden.

Die mit zwölf Jahren jüngste Terroristin wurde nach zweieinhalb Monaten wieder freigelassen, nachdem ihre Strafe (ursprünglich 6 Monate) schon zweimal gekürzt wurde. Sie erhielt einen Heldenempfang.

Der stellvertretender Führer der (verbotenen) Islamischen Bewegung in Israel hat in einem Interview wieder behauptet Netanyahu wolle während Pessah die Al-Aqsa-Moschee erobern. (Ein klarer Versuch zu „Widerstand“, also Gewalt und Terror aufzustacheln.)

Montag, 25.04.2016:

Wegen der „Zusammenstöße“ zwischen der IDF und Einwohnern von Bani Naim bei Hebron wurde dieses komplett blockiert. Die relative Ruhe hat Israel veranlasst die Blockade aufzuheben.

Jordanien warnte Israel vor „gefährlichen Konsequenzen“, wenn es weitere „Invasionen“ von Juden auf dem Tempelberg gibt. In der Note war von „Einbrüchen durch Siedler und Besatzungskräfte“ und „Verstößen der israelischen Besatzungskräfte“ die Rede, die „einen Bruch internationaler Konventionen“ darstellten. Israel müsse „verhindern, dass israelische Siedler und Besatzungskräfte den Bereich der heiligen Moscheen betreten“.

Zu Pessach strömten am dritten Tag von Pessah mehrere Zehntausend Juden nach Hebron, vor allem zur Patriarchenhöhle.

Im Gazastreifen wurde wieder in Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel verurteilt (ausnahmsweise nicht zum Tod, sondern „nur“ zu 12 Jahren Gefängnis).

Der Shin Bet nahm am Wochenende einen palästinensischen Journalisten fest. Er gehört der PFLP-Terrororganisation an und wird unter Terrorverdacht festgehalten.

Meinungsumfrage bei den jungen PalArabern: Unterstützung für Messerangriffe ist hoch; Verhandlungen mit Israel werden den Konflikt nicht beenden; immer weniger Unterstützung einer Zweistaatenlösung.

Dienstag, 26.04.2016:

Fest in einem Kindergarten im Gazasteifen: Die lieben Kleinen spielen Terroristen, lassen „israelische Soldaten“ „Palästinenserinnen“ ermorden und bringen dann Juden um. Das ganze Gehirnwäsche-Szenario erinnert an Hinrichtungen des Islamischen Staats.

Der Wahlkampf zu den Studentenwahlen in der PA wird von der Fatah mit antiisraelischen Motiven geführt. Aktuell werden Poster mit einem blutigen Messer und „Palästina“ anstelle von Israel plakatiert.

Die israelischen Geheimdienste versuchen eine Gruppe ISIS-Terroristen auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan aufzuspüren, die im Verdacht stehen Chemiewaffen in die Hand bekommen zu haben, die sie gegen Israel einsetzen wollen.

Die IDF begleitete hunderte Juden bei einem seltenen Besuch des Grabes von Othniel Ben Kenaz, dem ersten Richter der Israeliten nach Josua. Das Grabmahl befindet sich im „arabischen“ Hebron und ist deshalb normalerweise nicht zugänglich. Die IDF ermöglichte den Besuch wegen der Pessah-Feiertage.

Mittwoch, 27.04.2016:

Die IDF präsentierte Daten, die zeigen, dass die Hamas sich im Sinai mit dem Islamischen Staat zusammengetan hat. Hamas überweist den IS-Terroristen Geld und bildet sie aus, hilft bei der Kommunikation und bietet medizinische Hilfe.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO stellte Israel in einer Pressekonferenz mit Nazideutschland auf eine Stufe. Israelische Streitkräfte in Judäa und Samaria würden wie die Nazis bei der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto vorgehen, behauptete er.

708 Nichtmuslime besuchten heute den Tempelberg, davon waren 530 Touristen.

Kommandeure der IDF in Judäa und Samaria erwarten die nächste Terrorwelle – und die wird ihrer Meinung nach nicht mit Messern, sondern mit Bomben verübt werden.

Donnerstag, 28.04.2016:

Die PLO lässt wissen, dass der gestrige Terroranschlag eines Geschwisterpaares gar kein Anschlag war, sondern die Soldaten die beiden einfach erschossen, als sie spazieren gingen und die Messer hinterher dazu gelegt hätten.

Die Hamas forderte dazu auf das Blut der Terroristen rächen, die gestern am Checkpoint Qalandiya erschossen wurden.