Wer betreibt ethnische Säuberung? Eine kleine Erinnerung

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8.-14. Oktober 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 07.10.2017:

Das für die Diplomatie zuständige Büro der PA ließ zum „Tag des palästinensischen Erbes“ wissen, dass dieses „palästinensische Erbe“ stärker sei als die „Besatzung“, die das „Erbe“ auslöschen wolle.

Die Terroristen der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden bestätigten, dass sie ihre Waffen „niemals niederlegen“ werden.

Am Morgen kamen Tausende Juden für den „priesterlichen Segen“ zur Westmauer; darunter befand sich auch der US-Botschafter in Israel. Die palästinensischen Medien geiferten aus diesem Anlass: Der Botschafter habe „mit tausenden Siedlern“ „talmudische Rituale“ an der „Westmauer der Al-Aqsa-Moschee“ ausgführt.

Die Fatah betrauert den Tod des „heldenhaften Märtyrers Nimr Mahmud Ahmed Al-Jamal“. Der Terrorist hatte letzten Monat bei Har Adar 3 Israelis ermordet.

Unter der Woche wurde in Kfar Qassem (einem arabischen Ort in Israel) ein älterer Israeli ermordet; was von der Polizei anfangs als kriminelle Tat eingeschätzt wurde, gilt inzwischen als Terroranschlag; 2 Verdächtige PA-Araber wurden Donnerstag festgenommen.

Dienstag, 10.10.2017:

Facebook-Post der Fatah: Für Allah zu sterben „wird den Staat Palästina schaffen“. Und: „Aus dem Meer des Blutes der Märtyrer werden wir den Staat Palästina gründen.“ Außerdem gab es eine Kollage von Palästinenser-„Führern“, zu denen u.a. Bilder von Dalal Mughrabi und Yassir Arafat gehören.

Die PA behauptet Israel vereitle Trumps Bemühungen die Verhandlungen wieder aufzunehmen.

Mittwoch, 11.10.2017:

Soda Stream hat in Ma’ale Efraim im Jordantal für palästinensische Arbeiter eine vorläufige Produktionsstätte eröffnet. Motto: Wenn die Arbeiter nicht zur Produktion kommen können, kommt die Produktion zu den Arbeiten. Diese Araber können wegen der Morde von Har Adar nicht nach Israel kommen.

Zum zweiten Mal hintereinander feierten 100 Israelis und palästinensische Araber in Efrat in der Sukkah des Vorsitzenden des YESHA-Rats ihre Koexistenz.

Donnerstag, 12.10.2017:

Ein General der IDF warnte die Hamas davor weiterhin mit Lasern zu versuchen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel israelische Soldaten zu blenden. Diese Provokationen könnten zu einer „Reaktion“ führen.

Die Aussöhnung zwischen Fatah und Hamas macht es nach Meinung von Benjamin Netanyahu schwieriger einen Frieden zwischen Israel und den Palästinensern zu erzielen.

Freitag, 13.10.2017:

Die jordanische Regierung verurteilte Israel dafür, dass es Juden gestattet den Tempelberg zu besuchen. Das sei unverantwortlich sowie eine Provokation für Muslime. Der Minister für Medienangelegenheiten „provoziere auf unverantwortliche Weise; außerdem würden diese Besuche die Al-Aqsa-Moschee schädigen.

Die Knessest-Abgeordnete Hanin Zoabi (arabische Liste) ließ wissen, dass Juden kein Recht auf Selbstbestimmung haben; daher dürfe Israel nicht als jüdischer Staat existieren.

Jordanischer Reiseführer von 1959 löscht Juden aus der Geschichte – alle Juden seit König David sind „Besatzer“

Elder of Ziyon, 8. August 2017

Der „Führer für die Westbank von Jordanien“ war ein Heft aus dem Jahr 1959, geschrieben für christliche Pilger von den jordanischen Christen Ghattas J. Jahshan und Maheeba Akra Jahshan:

Das Heft wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gemeinsam mit der jordanischen Regierung geschrieben, wie dieses ganzseitige Foto von König Hussein andeutet.

Das Buch tut alles ihm Mögliche um die Juden aus der Geschichte Judäas zu löschen.

Während also die Könige David und Salomo widerstrebend genannt werden, „besetzte“ König David Jerusalem nur und Juden werden aus der Geschichte ausgeklammert.

Das Jüdische Viertel Jerusalems ist das „ehemalige jüdische Viertel“ und hat einen neuen Namen, den Jordanien dafür erfand, um jegliche jüdische Geschichte auszulöschen.

Der Ölberg wird beschrieben ohne die zehntausende dort beerdigten Juden zu erwähnen.

Selbst die Kotel [Westmauer/Klagemauer] wird angeführt, ohne irgendetwas über Juden zu erwähnen.

Seine Landkarte der Gegend nennt Israel „die besetzten Gebiete Palästinas“:

Beachten Sie, dass die Westbank nicht „besetztes Palästina“ ist. Sie ist gar nicht Palästina. Nur Israel ist Palästina.

Dennoch konnte das Heft die jüdische Verbindung zum Tempelberg nicht völlig auslöschen; er heißt dort „Berg Moriah“. Das war, bevor die Muslime der Welt erfolgreich erzählten, dass der gesamte Berg „Al-Aqsa“ sei.

Jordanien ist Palästina, Währungsausgabe

Elder of Ziyon, 2. August 2017

Heute, 2. August, ist der Jahrestag des Palestine Currency Law, das 1926 das palästinensische Pfund als legale Währung des Bereichs des britischen Mandats Palästina festlegte.

Was mir nicht bekannt war: Das palästinensische Pfund war auch in Jordanien bis 1949 die einzige legale Währung!

Also nutzte Transjordanien palästinensisches Geld, bis Israel gegründet wurde und möglicherweise ein Jahr danach (als das palästinensische Pfund von der Anglo-Palestine Bank ausgegeben wurde, die sich im Besitz der Jewish Agency befand)!

Die Araber in Palästina protestierten damals gegen die Verwendung der Währung, wollten das ägyptische Pfund als ihre offizielle Währung behalten.

Wenn also die Palästinenser behaupten, dass das palästinensische Pfund „ihre“ Währung war und dass sie es wiederschaffen wollen, beanspruchen sie dann auch die Souveränität über Jordanien, das diese Währung ebenfalls verwendete?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30. Juli – 5. August 2017)

Dieser Artikel wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 30.07.2017:

PA-Führer Rami Hamdallah pries die Randalierer für ihren „Kampf“ zur Entfernung der Metalldetektoren am Tempelberg und nannte die PalAraber die „souveränen Herren des Landes“.

Ein israelischer Journalist berichtete, dass Mahmud Abbas und die PA den Jerusalemer Arabern Geld und andere Anreize dafür bieten zu randalieren und israelische Sicherheitskräfte gewalttätig anzugreifen. U.a. wurde allen Waqf-Beschäftigten die Geldzahlungen angeboten. Schülern arabischer Colleges in „Ost“-Jerusalem wurde u.a. die Zahlung ihrer Schulgebühren angeboten. Insgesamt soll Abbas dafür $20 Millionen bereitgestellt haben.

Ein Vertreter der (verbotenen) Islamischen Bewegung behauptete, Israel habe die Schließung des Tempelbergs genutzt, um „gefährliche Chemikalien in der Moschee zu platzieren“.

Montag, 31.07.2017:

Die IDF hat die Mauern um das Rahelgrab erhöht, nachdem PA-Araber immer wieder mit Brandsätzen und Felsbrocken warfen.

Der Abbas-Vertraute Nabil Sha’at schloss Landtausch in einer Regelung mit Israel aus; diese Idee könne nur überlegt werden, wenn Israel Palästina als Staat in den „Grenzen von 1967“ anerkennt, wobei Landtausch in Jerusalem und an anderen Orten innerhalb der Grünen Linie  ausschloss.

Der Shin Bet gab bekannt, dass am Samstag eine Frau festgenommen wurde, deren beiden Söhne vor kurzem wegen des Verdachts auf Planung eines Terroranschlags festgenommen wurden. Sie hatte Geld dabei, das für Terroraktivitäten verwendet werden sollte.

Die (verbotene) Islamische Bewegung behauptete, Israel habe auf dem Tempelberg Dokumente gestohlen. Die Waqf (muslimische Verwaltung des Tempelbergs) dementierte das.

Nabil Sha’ath verkündete, dass die PA die zivilen Kontakte mit Israel wieder aufnehmen werde, um den Palästinensern das Leben zu erleichtern. Die Sicherheitskoordination werde aber weiter auf Eis liegen.

Dienstag, 01.08.2017:

Anlässlich von Tischa B’Av, der Gedenktag für die zerstörten Tempel besuchten mehr 1.263 Juden den Tempelberg. Mehrere Hundert warteten, konnten ihn aber nicht besuchen.

Die Polizei gab bekannt, dass sie im Verlauf der letzten zwei Wochen 94 israelische Araber wegen illegalem Waffenbesitz festgenommen hat; dabei wurden Schusswaffen, Granaten, Leuchtgeschosse, Munition und Drogen konfizsiert. 2017 wurden bereits mehrere hundert Schusswaffen beschlagnahmt.

Die Hamas hat wieder etwas Grundsätzliches wissen lassen: Angegriffene Israelis sind weder Zivilisten noch unschuldig.

Nach Angaben von WAFA hat Israel 21 PalArabern den Zugang zum Bereich der Al-Aqsa-Moschee verboten.

Es gibt ein palästinensisches Musikvideo (auf Hebräisch), mit dem zur Ermordung von Juden mit Messerangriffen ermutigt wird.

Die PalAraber haben, ermutigt durch ihren Sieg in der Frage der Überwachung und Kontrolle an den Eingängen zum Tempelberg-Plateau – eine neue Parole ausgegeben – sie wollen jetzt die Westmauer (Kotel, „Klagemauer“) „erobern“. Dazu verkündete WAFA bereits, dass „tausende Siedler den Platz an der Al-Buraq-Mauer schändeten, die Westmauer der gesegneten Al-Aqsa-Moschee“. Grund dieses „Angriffs“ (was nicht erwähnt wird) war Tischa B’Av, der Tag, an dem der Zerstörung der Tempel gedacht und diese bedauert wird.

Hanin Zoabi (arabische Knesset-Abgeordnete) hat ausdrücklich gesagt, dass der „Sieg“ über Israel auf dem Tempelberg genutzt werden muss um neue Forderungen zu stellen.

Saeb Erekat geifert weiter, diesmal gegen die USA. Weil die nichts gegen die „Siedlungen“ unternehmen, würden sie Apartheid fördern und die Zweistaatenlösung verhindern.

Mittwoch, 02.08.2017:

Sommerlager der Hamas: Kinder lernen auf „zionistische Schweine“ zu schießen, weil die „das heilige Areal in Jerusalem besudeln“. So sollen sie den Tempelberg befreien.

Die Fatah hat einmal mehr ein Sommerlager nach Dalal Mughrabi benannt, die einen Terroranschlag anführte, bei dem 37 Zivilisten, darunter 12 Kinder, getötet und mehr als 70 verletzt wurden.

Abschlussfeier eines Hamas-Sommerlagers im Gazastreifen: Die Jugendlichen „stürmen“ „Sicherheitsvorkehrungen“ am Tempelberg und töten israelische Soldaten. (Transkript)

Die PA-Nachrichtenagentur Ma’an hat ein Musikvideo veröffentlichte (u.a. auf YouTube, aber nur auf der arabischen Seite), mit dem eindeutig Israelis bedroht werden. (Nachdem Aussied Dave auf das Video aufmerksam machte, hat Ma’an es gelöscht und verbreitet die Lüge, sie hätten es nie genutzt, um damit Stimmung gegen Israel zu machen.)

Ein Mord aus dem Mai wurde aufgeklärt: Eine junge Israelin aus der Region Binjamin wurde von ihrem arabischen Freund getötet.

Arabische Knessetabgeordnete übten so viel Druck aus, dass arabische Ortsvorsteher ein Treffen mit Präsident Rivlin absagten.

Die Sicherheitsmauer bei Meitar (Hebron) wurde fertiggestellt. Sie ist fast 42km lang und ersetzt einen Zaun, der vor 10 Jahren errichtet worden war.

Donnerstag, 03.08.2017:

Die „Präsidentengarde“ der PA greift verbal ein und zitierte ihren Helden Yassir Arafat: Ein Volk wie das Volk Palästinas, das den Frieden mit dem Blut seiner Söhne gewässert hat, kann nur gewinnen.“ Bezogen ist das auf den „Sieg“ über Israel am Tempelberg, versehen mit dem Hinweis, dass dies nur eine Runde von weiteren gewesen sei.

Meinungsumfrage: Die meisten Israelis wie Araber glauben nicht, dass es innerhalb der nächsten 5 Jahre einen Palästinenserstaat geben wird. Beide befürworten ihn mit einer knappen Mehrheit, wobei die Befürwortung bei den Israelis abnimmt, während sie bei den PA-Arabern zunimmt.

Es gibt bisher von israelischer Seite werden nicht näher erläuterte Sicherheitsgründe angeführt: 10 Spielern der Gaza-Fußballmannschaft Shabaab Rafah ist die Genehmigung zur Reise zum Fußballpokalspiel nach Hebron verweigert worden.

Friedensabkommenspartner: 2 Drittel der Abgeordneten des jordanischen Parlaments unterschrieben eine Aufforderung an die Regierung den israelischen Botschafter auszuweisen und den jordanischen Botschafter aus Israel zurückzurufen.

Der Geheimdienst Shin Bet hat einen Kanal zur Versorgung der Hamas mit (Bar-)Geld auffliegen lassen. Aus dem Gazastreifen lieferte die Terrororganisation über die Türkei Gelder nach Judäa und Samaria, wo damit Terroranschläge finanziert werden sollten. Die Ermittlungen ergaben, dass etwa $200.000 auf diese Weise geflossen sind.

„Mythen und Katastrophen“

Jordan Times, übermittelt von IMRA, 3. März 2002 (kommentiert)

von Hassan Abu Nimah
(früherer Botschafter und permanenter Repräsentant Jordaniens bei der UNO)

heplev: Aus meiner Sicht stellt dieser Artikel sehr schön dar, wie die „arabische Seite“ im Nahost-Konflikt Tatsachen verdreht und vor allem Israel das zu tun vorwirft, was die Araber selbst betreiben: Geschichtsverfälschung und Tatsachenverdrehung.

Auszüge aus dem Text

Übersetzter Originaltext Kommentare des Übersetzers und von IMRA
Ich war kürzlich in Washington um an einer Konferenz über regionale Sicherheit teilzunehmen.
… große Teile der Diskussion konzentrierten sich … auf Palästina und den Irak….ermutigende wie enttäuschende Wiederkehr eines alten und starken Mythos bezüglich der Unveränderbarkeit der Situation zwischen den Palästinensern und den Israelis.
Der Mythos ist die weitgehend geglaubte israelische Propaganda, dass der Ausbruch der Gewalt in den besetzten palästinensischen Gebieten ein direktes Ergebnis der Entscheidung Arafats war, das großzügige Angebot aus dem Juli 2000 durch Barak sei… Nach Aussagen führender Palästinenser ist das kein Mythos, sondern Tatsache; ein Basteln daran kann nur ein Ziel haben: Verdrehung der Wahrheit, damit man selbst besser da steht.
Nach dieser Propaganda ging Barak weiter als jeder israelische Premierminister der Geschichte und bot den Palästinensern einen eigenen Staat auf 97 Prozent der Westbank und dem Gazastreifen an. Nicht weniger dramatisch wird von Barak behauptet, er habe alle israelischen roten Linien überschritten, indem er anbot Jerusalem zu teilen und den Palästinensern eine eigene Hauptstadt in der Hälfte der Stadt zu geben. IMRA: nicht die Hälfte.
Während der letzten zweieinhalb Jahre wurden alle Elemente dieses Mythos überzeugend widerlegt da hätte ich gerne ein paar Zitate und Tatsachen; die können aber nicht geliefert werden, also lediglich die Behauptung, es sei so – damit die Allgemeingut wird.
nicht nur durch die Palästinenser, sondern ebenso durch unabhängige amerikanische und israelische Stellen. Die „unabhängigen“ Stellen sind: 1. ein bekannt antiisraelischer US-Diplomat, dem alle andere Beteiligten widersprechen; 2. bekannt und offen antiisraelische „Nahost-Experten“, die sich auf diesen Amerikaner und die Palästinenserführung stützen – unheimlich glaubwürdig also; und 3. jüdische Antisemiten wie Uri Avnery – Mann, toll
Barak bot keinen Friedensplan mit klaren Parametern und Karten an, sondern Ideen, die nur mündlich weiter gegeben wurden… IMRA: Und Arafat hat sie abgelehnt, ohne dass er ihre Verschriftlichung verlangte.

Israels Können mit Wortspielen während Verhandlungen ist gut bekannt.
heplev: Das ist die Anführung eines alten antijüdischen Vorurteils – wenn nicht sogar die Offenbarung einer durch und durch antisemitischen Haltung.
Israels Anerkennung eines Prinzips oder Friedensplans bedeutet oft in Wirklichkeit die komplette Ablehnung, wenn alle verlangten Abänderungen und Ausnahmen in die Rechnung aufgenommen werden. heplev: Wie „wahr“ das ist, beweisen ja die Friedensverträge Israels mit Ägypten und Jordanien – sie werden ohne Wenn und Aber von Israel eingeladen, was zumindest von Ägypten nicht gesagt werden kann.
Was die Westbank im internationalen Recht bedeutet und was sie für israelische Unterhändler bedeutet können zwei vollständig verschiedene Dinge sein. heplev: Wieder eine wilde Behauptung, für die absolut kein Beleg angeführt wird. Im Gegensatz dazu haben die Israelis die Rechtsposition deutlichst klar gelegt; eine Widerlegung dieser Position ist bisher nicht zu finden!

Israel ist gut darin, vage Ideen in die Welt zu setzen
heplev: Camp David hatte sehr konkrete Vorschläge, vage war da nichts.
die in ihrer Großzügigkeit und Edelmut zu wachsen scheinen, wenn sie abgelehnt werden, sich aber schnell als leere Versprechen jeglichen bedeutungsvollen Inhalts erweisen, wenn sie akzeptiert werden. IMRA: Warum wird dafür kein einziges Beispiel angeführt?
heplev: Im Gegenteil: die Verträge mit Ägypten und Jordanien werden ausdrücklich ignoriert!
… Jerusalem, von dem den Palästinensern vorgeworfen wird, dass sie es nicht von Barak als ihre Hauptstadt angenommen haben, war nicht mehr als das staubige Dorf Abu Dis, das nie Teil von Jerusalem war. Israel nahm einfach dieses Dorf her und benannte es mit der Hilfe einiger palästinensischer Beamter in Al Quds um. heplev: Das ist einmal mehr ein Beleg dafür, dass die Araber absolut keine Kompromisse zu machen bereit sind, Israel aber alles geben soll. Die „Umbenennung“ hat nie statt gefunden.
Der Name Al Quds (die Heilige) ist das arabische Synonym für Jerusalem und bezieht sich auf ganz Jerusalem in seinen historischen Grenzen. Es ist absolut unwahr, dass Al Quds nur der arabische Teil Jerusalems sein soll… heplev: Hat auch nie jemand behauptet. Lässt aber auch wieder außer Acht, dass „arabische“ Viertel Jerusalems zum Palästinenserstaat gehören sollten.
… Die Verträge von Oslo und die folgende Vereinbarung Abu Mazen-Beilin von 1995 IMRA: Die Mazen-Beilin-Vereinbarung hat keine Geltung, da nie offiziell geworden.
war Grundlage einer möglichen Lösung, nach der die Palästinenser Abu Dis als ihre Hauptstadt akzeptieren sollten statt des arabischen Jerusalem, IMRA: Warum dann die oben angeführte Klage darüber, dass Barak im Jahr 2000 Abu Dis als palästinensische Hauptstadt anbot?
akzeptierte die Anerkennung der Siedlungen Israels und stimmte still schweigend zu, dass die Frage der Flüchtlinge komplett zu Lasten der unveräußerlichen Rechte der Flüchtlinge geregelt würde. Das waren nur einige der Dutzende katastrophaler Zugeständnisse, die die Palästinenser machten, also war keine dieser Fragen ein Problem. heplev: Und warum wurde davon nie etwas umgesetzt? Warum wurden dann weitaus bessere „Bedingungen“ von Camp David abgelehnt? Warum werden gerade diese Fragen immer als die Stolpersteine bezeichnet, an denen der Frieden im Nahen Osten scheitern muss?
Das wirkliche Problem war, dass Barak nicht in der Lage war, sich einem endgültigen Verhandlungsergebnis mit den Palästinensern verpflichten könnte, als seine Chancen auf Wiederwahl gefährdet schienen. IMRA: Die nächsten turnusmäßigen Wahlen waren damals noch Jahre entfernt.
heplev: Schwachsinn. Barak war gerade mal ein Jahr im Amt. Die nächste Wahl war drei Jahre entfernt. Im Nachhinein Camp David zur Wahlkampf-Veranstaltung zu machen, für einen Wahlkampf, der erst Monate später überhaupt beschlossen werden konnte, von dem kein Mensch bis dahin etwas wusste, schon gar nicht Barak, ist nur eins: verlogene Geschichtsfälschung, die nicht einmal mehr etwas mit Wunschdenken zu tun hat.
Sein Ziel war es, den Prozess, in die Länge zu ziehen, aus den Palästinensern Zugeständnisse herauszuquetschen, um ihre Schwächen und Isolation auszunutzen, wie es Sharon jetzt tut. Was in Wahrheit den Handel brach, war Baraks Versuch die Palästinenserführung zu überzeugen, in Camp David ein Dokument zu unterzeichnen, das das Ende des palästinensisch-israelischen Konflikts erklärte, bevor sie auch nur die Bedingungen der Beendigung des Konflikts kannten. heplev: Die nächste eklatante Lüge – alles lag auf dem Tisch, alles war verhandelbar. Aber Arafat sagte einfach nein und tat nichts, das auch nur einen Schritt in Richtung Lösung angedeutet hätte. Der nächste Satz gehört auch dazu.
Das hätte bedeutet, dass die Palästinenser auf die juristische und internationale Grundlage ihrer Rechte und Ansprüche verzichtet hätten, mit exakt nichts als Gegenleistung. … Wer immer noch diesen Mythos füttert und nährt, kann nicht behaupten, er kenne die Wahrheit nicht. Sein Ziel ist eher, die Ursachen des andauernden Konflikts und der Gewalt zu vertuschen und so jede friedliche Lösung unmöglich zu machen. Dem wird die neumodische Behauptung hinzugefügt, dass durch einen undefinierten Prozess ein Krieg im Irak irgendwie ein besseres Klima zur Lösung des arabisch-israelischen Konflikts geschaffen wird. Die Vertreter dieser Idee gründen ihre Theorie auf den Präzedenzfall des Golfkriegs, der zum Beginn des so genannten Friedensprozesses auf der Konferenz von Madrid im Oktober 1991 führte. heplev: Und was ist dieser Präzedenzfall? Israel beugte sich internationalem Druck und bekam für dieses Wohlverhalten den Oslo-Prozess, der nachweisbar nur eins brachte: ein Sprungbrett für Arafats Krieg zur Vernichtung Israels, von diesem und weiteren Palästinenserführern klar und deutlich formuliert und immer wieder wiederholt. Aber der Westen will’s nicht hören und die Araber leugnen es.
… die USA verpflichteten sich damals dazu, sich dem arabisch-israelischen Konflikt zu widmen, nachdem sie mit dem Irak fertig waren; ihnen wurde die Anwendung von zweierlei Maß vorgeworfen – Gewalt zur Sicherstellung Irakischen Gehorsams bezüglich der UNO-Resolutionen und dem irakischen Rückzug aus Kuwait zu benutzen, während sie Israel erlauben weiterhin mehr zu tun, straflos und mit voller Unterstützung. heplev: Was für ein Quatsch: Israel wird Oslo aufgedrückt, Arafat vom Müllhaufen der Geschichte geholt und in Gaza inthronisiert! In den Folgejahren wird Israel ein Rückzug nach dem anderen abverlangt, ohne dass die Palästinenser auch nur ansatzweise ihren Verpflichtungen nachkamen. Und dieser Schreiber hat die Stirn zu behaupten, Israel hätte könne tun und lassen können, was es wolle!

Der Golfkrieg von 1991 schwächte die arabische Welt und brachte sie in direkte Verhandlungen, so wie es Israel immer gewollt hat.
IMRA: Wie schwächte der 1991-er Krieg die arabische Welt?
heplev: Nachdem Israel der Oslo-Prozess aufgezwungen wurde, ist diese Behauptung absoluter Schwachsinn!
Israel nahm das als Freibrief, die existierenden Dispute nicht zu lösen, sondern die Verhandlungen als Gelegenheit zu nutzen, die Expansion, Besatzung und Kolonisation mit anderen Mitteln fortzuführen. Diejenigen, die weiterhin den Mythos Camp David zu verbreiten, wollen selbst die Idee der Verhandlungen in Misskredit bringen, um den Weg zu bereiten für endlose israelische Aggression und amerikanisches Nichtstun. heplev: Was will der Autor denn nun? Eben hat er sich noch beschwert, dass Verhandlungen die arabische Welt schwächten. Jetzt will er Verhandlungen und beschwert sich, das diese in Misskredit gebracht würden! Er sollte sich entscheiden, was denn nun Sache ist!
… der Plan ist diesmal, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen und vertiefen, statt sie zu vermeiden. Diesmal sieht der von Israel unterstützte US-Kriegsplan vor den Irak zu zerstören, Syrien und den Iran zu isolieren und zu schwächen und zu versuchen, jede Form von Widerstand gegen die israelische Besatzung auszuschalten. Das könnte Israel durch pure Verwüstung vorläufig Raum zum Atmen geben. Aber das wird nicht zum Frieden führen, auch wird es das palästinensische oder arabische Volk nicht dazu bringen seine Rechte zu aufzugeben. heplev: Das sehe ich auch so, allerdings genau umgekehrt wie der Autor: Es wird Israel nicht gut tun, was nach diesem Krieg im Nahen Osten angestrebt werden soll – es wird wieder in der Position sein, dass ihm etwas aufgedrückt wird, das seiner Sicherheit entgegen steht und die Terroristen stärkt.
So, wie Israels Versuch, den Libanon zu verwüsten, heplev: Wo gab’s denn da Verwüstung?
die Hisbollah aufkommen ließ, heplev: Die kam durch den Extremisten-Export des Iran auf!
die später Israel im Kampf besiegte, heplev: DAS ist ein Mythos: Israel zieht sich zurück, um guten Willen zu beweisen und weil es sich Ruhe an der Nordgrenze verspricht! Was ist eingetreten? Die Hisbollah macht weiter, ohne Rücksicht auf internationales Recht; der Libanon lässt sie machen, ohne Rücksicht auf internationales Recht; und Israel muss jetzt jeden Tag damit rechnen, dass sein Norden von den Hisbollah-Raketen verwüstet wird! So baut man sich die Geschichte um, damit sie ins eigene Konzept passt, ohne Rücksicht auf Tatsachen und Wahrheit!
wird auch der Versuch, der ganzen Region anzutun, was dem Libanon angetan wurde, enden, indem neue Arten des Widerstands entstehen. Es wird sicher stellen, dass ein Konflikt, der vor Jahren hätte beendet werden können, hätte Israel das großzügige Angebot angenommen, das seine Nachbarn machten, heplev: Welches Angebot? Wann haben die Araber „vor Jahren“ Israel etwas anderes angeboten, als die Vernichtung? Sadat wurde ermordet, weil der Israel Frieden anbot; Jordanien stand vor dem Kollaps, weil es einen Friedensvertrag hat!
über Generationen weiter geht und unvorstellbare Katastrophen über alle bringen wird, nicht zuletzt denen in Israel, die nun die Siege feiern, von denen sie glauben, sie kämen. IMRA: Es gibt keine Feiern.