Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.03.-04.04.2015)

Sonntag, 29.03.2015:

Quellen aus der IDF geben an, dass der IS im südlichen Jordanien an Unterstützung gewinnt und an der Grenze zu Israel aufmarschiert.

Der UNO-Sicherheitsrat soll nach Angaben von Frankreichs Außenminister eine Frist für das Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts setzen. Innerhalb von zwei Jahren soll es einen endgültigen Palästinenserstaat geben.

Montag, 30.03.2015:

Friedensbotschaft des PA-Muftis: Muslime haben die religiöse Pflicht „Palästina zu befreien“.

Der „palästinensische“ Fußballverband hat offiziell bei der FIFA gefordert, dass Israel von allen Aktivitäten des Weltverbandes ausgeschlossen wird. Der Antrag wird im Mai behandelt und kann nur durchkommen, wenn er die Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder erhält.

Dienstag, 31.03.2015:

Ein hochrangiger Fatahnik erklärte, dass es keine Rückkehr zu Friedensverhandlungen mit Israel gibt, „insbesondere angesichts der Ergebnisse der Wahl zur neuen Knesset“. „Die Oslo-Vereinbarungen sind tot“, sagte er. „Wir werden auf internationale Boykotte und Sanktionen [also Terror] zurückgreifen.“ Zudem werde die Sicherheitskooperation mit Israel aufgekündigt. Und natürlich wird weiter die einseitige Anerkennung durch internationale Gremien betrieben.

Hamas-Grande Ismail Haniyeh rief (mal wieder) die PalAraber in Judäa und Samaria zu Terror („Widerstand“) auf.

Der Großmufti von Jerusalem verkündete, dass es Muslimen verboten ist auch nur einen Fetzen „Palästinas“ aufzugeben.

Mittwoch, 01.04.2015:

Umfrage bei den PalArabern: 73,5% unterstützen eine „bewaffnete Intifada“ (18,4% sind dagegen); 46,2% der Gazaner würden gerne auswandern.

Frankreich soll innerhalb von 12 Tagen eine Resolution zur Eigenstaatlichkeit der Palästinenser im UNO-Sicherheitsrat vorlegen wollen.

Khaled Meschaal befindet, dass mit dem Wahlsieg Netanyahus die Chancen auf Frieden weiter verschlechtert und „mehr Extremismus“ mit sich bringt.

Die PA heizt weiter die Araber auf: Aktuell läuft mal wieder eine Kampagne, die Israelis wollten die Al-Aqsa-Moschee zerstören und durch einen Tempel ersetzen.

Donnerstag, 02.04.2015:

Die IDF erwartet, dass bei einem weiteren Krieg mit der Hisbollah 1.000 bis 1.500 Raketen TÄGLICH auf Israel geschossen werden.

Aufruf der Fatah auf ihrer Facebookseite zum Jahrestag des schwersten Terroranschlags in Israel (1978): Juden, verschwindet aus Israel und nehmt eure Toten mit.

Jibril Rajoub verkündete, dass der palästinensische Fußballverband „bis zum Ende kämpfen wird“, damit Israel aus der FIFA geworfen wird.

Mahmud Abbas lässt wissen: Sollte Israel der PA die zurückgehaltenen Steuergelder zu den Bedingungen der PA geben, dann ist alles gut. Sollte es irgendwelche Bedingungen stellen, dann kann es das Geld behalten und die PA bringt das von den Internationalen Strafgerichtshof. (Israel hatte angekündigt einen geringen Teil zur Bezahlung von Strom- und Wasserschulden der PA einzubehalten – nicht ansatzweise so viel, wie die PalAraber Israel schulden.)

Der Oberkommandierende des Südabschnitts sagte, die Hamas sei wieder dabei Tunnel zu graben. (Keine Neuigkeit, die hat das selbst schon verkündet.)

Die PA hat ihren öffentlichen Bediensteten 60% ihrer Gehälter der letzten drei Monate ausgezahlt – die Terroristen in den israelischen Gefängnissen haben die vollen Summen bekommen, die ihnen versprochen wurden.

Samtstag, 04.04.2015:

Palli-Statistik: Im März „stürmten“ 1.268 Israelis das Gelände der Al-Aqsa-Moschee, darunter 1.114 Siedler, 115 Geheimdientler, 39 Soldaten. Bei den Siedlern waren es zwischen 23 und 140 pro Tag. 23 Mal wurde die Moschee von Sonntag bis Donnerstag „gestürmt“. Die Israelis „führten talmudische Rituale und Gebete im gesamten Gelände durch und tanzten auf provokative Weise beim Verlassen, was muslimische Gläubige provozierte. Wir sehen: Juden sind eine Provokation, (nichtmuslimisches) Beten ist eine Provokation – aber Fußball spielen ist nicht unheilig, ebenso Hasspredigten und Aufrufe zur Gewalt gegen „Ungläubige“.

Saeb Erekat kennt wieder keine Grenzen: Er stellte Netanyahu mit dem Führer des IS auf eine Stufe und behauptete, die Ermordung eines arabischen Jugendlichen im letzten Sommer durch Juden sei den Massenhinrichtungen in Syrien/Irak gleichzusetzen.

Der Baron Münchhausen der PalAraber hat wieder getönt: Mahmud Abbas behauptet in einem Interview, er habe kein Problem damit sich mit Netanyahu wieder an einen Tisch zu setzen, um zu verhandeln. Seine ganze Entourage hat zwei Wochen lang getönt, dass Verhandlungen unmöglich geworden sind; er hat einiges von sich gegeben, das genau das Gegenteil dessen ist, er jetzt behauptet…

Gleichzeitig droht er: Ohne die Lösung der Palästinenserfrage wird sich Israel bald dem Terrorismus und Extremismus gegenüber sehen, der den Nahen Osten überflutet. (Ach, die Islamisten hören auf Israel zu hassen und vernichten zu wollen, wenn die Pallis einen Staat haben?) Außerdem hasse er die Juden nicht. (Na ja, das zeigen seine Medien, Prediger und Schulen ja tagtäglich, nicht wahr?) Oh, er ist für die Zweistaatenlösung! (Beweisen ständige „Bildungs“-Fernsehsendungen, die Aschkelon, Haifa usw. als zu Palästina gehörende Städte propagieren.)

Jordanien bestreitet Gerücht, dass Landkarten im Schulunterricht Israel zeigen werden

Elder of Ziyon, 14. März 2015

Israels Kanal 10 soll gestern erklärt haben, dass Jordanien beschloss das Wort „Israel“ dürfe auf Landkarten im Geografieunterricht in Schulen vorkommen. Die Nachricht wurde von einer Analyse von „Experten“ begleitet, mit der gesagt wurde, das bedeute, Jordanien versuche dem Westen zu zeigen, dass es moderate ist oder dass es versucht den israelische-arabischen Konflikt angesichts der Drohungen durch den IS herunterzuspielen.

Das Gerücht wurde unverzüglich von arabischen Medien angeprangert. Die jordanische Ad-Dustour forderte, es müssen jede Erwähnung Israels aus den Büchern herausgerissen werden und sie „müssen hingetan werden, wohin sie gehören: in die Mülltonne der Geschichte“.

Heute bestritt Jordaniens Bildungsministerium die Story rundweg. Das Ministerium sagte, sie sei komplett unwahr und dass Israel in keinerlei jordanischem Schulmaterial auftauche.

Puh!

Es stellt sich heraus, dass Jordaniens Bildungsministerium letztes Jahr etwas machte, das fast genauso umstritten war: Ein Schulbuch mit dem Titel „Juden erkennen Urkunden und Verträge nicht an“ wurde aus Schulbibliotheken genommen, weil es Proteste der jordanischen Muslimbruderschaft und anderen Islamistengruppen auslöste.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.12.2014- 03.01.2015)

Sonntag, 28.12.2014:

Die Polizeikräfte von Jerusalem sollen um 400 Personen aufgestockt werden.

Die iranischen Revolutionsgarden posteten auf twitter Fotos ihrer Soldaten an der Grenze zwischen Libanon und Israel.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, mit dem gelehrt wird, wie man israelische Polizisten mit Messern angreift.

Am Übergang Erez wurde ein Bus mit arabischen Kriegswaisen von der Hamas gestoppt; die Kinder sollten eigentlich auf einen einwöchigen Erholungstrip nach Israel fahren. Die Terroristen machen geltend, diese Reise würde ihre Ausbildung behindern und stelle eine „Normalisierung“ mit dem Feind dar.

Heckmeck:
Senator Lindsey Graham (Republikaner) sagte, die USA würden ihre Gelder für die UNO stoppen, sollte der Sicherheitsrat irgendeine einseitige Entscheidung bezüglich der Initiative der PA treffen.

Montag, 29.12.2014:

Ein PA-Minister bezeichnete die Verurteilung von Judenmord (3,5 Millionen Schekel Strafe wegen Mord an einjährigem Kleinkind und dessen Vater) als „Delegitimierung des nationalen Widerstands“ der „Palästinenser“.

Militärparade der Hamas: Ganz Palästina gehört uns, vom Fluss bis zu Meer.

Heckmeck:
Der PA-Antrag bei der UNO wird nicht vor dem neuen Jahr vorgelegt werden.

Dienstag, 30.12.2014:

Die offizielle Nachrichtenagentur der PA (WAFA) und die Fatah glorifizierten die Mörder der Synagoge in Jerusalem. Die Fatah nannte den Mordanschlag eine „Operation in einer Besatzungs-Synagoge im besetzten Jerusalem“. (Har Nof, wo die Synagoge sich befindet, liegt in dem Teil Jerusalems, der schon vor 1967 zu Israel gehörte!)

Letzte Woche vereitelten Inspektoren des Landwirtschaftsministeriums sechs Versuche Gemüse aus den PA-Gebieten nach Israel zu schmuggeln. Mengenmäßig waren das mehr als 90t Gemüse.

MK Ofir Akuni forderte, dass Israel angesichts des Antrags der PA bei der UNO seine Souveränität über Judäa und Samaria ausrufen solle.

Die PA prahlt wieder, ab 2016 würde die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zahlenmäßig die der Juden (in ganz Israel und den Gebieten) übertreffen.

Heckmeck:
Jordanien sagte, über den Antrag auf einen Palästinenserstaat würde heute Abend im UNO-Sicherheitsrat abgestimmt.
Großbritannien folgte den USA und sagte, man könne den Antrag der PA nicht unterstützen.
Derweil verkündet die PA, man habe mit Hilfe Frankreichs und Luxemburgs 9 Stimmen für den Antrag sicher.

Mittwoch, 31.12.2014:

Die Hamas begrüßte die Entscheidung von Abbas dem Internationalen Strafgerichtshof beizutreten. Dem Schritt müsste der Beitritt zu weiteren internationalen Institutionen folgen.

Heckmeck:
Der UNO-Sicherheitsrat lehnte am Dienstagabend den PA-Antrag auf Anerkennung als Staat ab. Die USA mussten kein Veto einlegen (hatten sie angekündigt), weil die nötigen 9 Stimmen für die Resolution (anders als von den Terroristen behauptet) nicht zusammenkamen. Es gab 8 „Ja“-Stimmen, zwei „Nein“ (USA, Australien), 5 Enthaltungen. Saeb Erekat gab an, dass man die Resolution wieder vorlegen kann, wenn ab Dienstag 5 neue Mitglieder im Sicherheitsrat sitzen, von denen angenommen wird, dass sie den PalArabern gegenüber positiver eingestellt sind.
– Nachdem der Antrag beim Sicherheitsrat nicht durchkam, will Abbas jetzt den Beitritt zum ICC forcieren.
Die EU-Außenbeauftragte Mogherini gab zu wissen, dass die Abstimmung im Sicherheitsrat die Notwendigkeit unterstreiche, dass Israel und die PA die Gespräche wieder aufnehmen. Die internationale Gemeinschaft müsse sich auf konkrete Ergebnisse konzentrieren, um eine Endregelung zu finden. Klare Parameter für Verhandlungen zu setzen sei der Schlüssel für Erfolg. (Die Dame hat wieder nichts zu sagen, was die Terroristen veranlassen könnte ihre Haltung zu ändern…)

Donnerstag, 01.01.2015:

Die letzte Woche durch einen Brandanschlag auf sie und ihren Vater lebensgefährlich verletzte Ayala ist wach und kann mit ihrer Familie sprechen.

Nach Angaben libanesischer Medien gab es intensive Flugtätigkeit israelischer Kampfjets über dem Beeka-Tal, dem südlichen Libanon und Beirut.

Heckmeck:
Die PA verschob die Abgabe unterzeichneter Beitragsanträge an UNO-Organisationen ohne Angabe von Gründen auf Ende der Woche.

Freitag, 02.01.2015:

Die Fatah bezeichnet die USA als Feind und „Kopf der Kobra“, nachdem der Antrag im Sicherheitsrat gescheitert ist und schwört Rache.

Die PA hat offiziell den Antrag auf Mitgliedschaft beim ICC in Den Haag eingereicht, um „Gerechtigkeit für all die Opfer, die von Israel getötet wurden“ zu erreichen. (Heuchler!)

Die Fatah feierte den 50. Jahrestag ihres erste Terroranschlags gegen Israelis. Dabei gibt es Israel nicht, alles ist „palästinensisch“. Ihre Terroristen werden glorifiziert und zum weiteren „Widerstand“ (Terror) aufgerufen.

Samstag, 03.01.2015:

Frankreich hat den Grund preisgegeben, warum der Antrag der PA beim UNO-Sicherheitsrat unterstützt wurde: Die Wiederaufnahme des Friedensprozesses sollte angekurbelt werden. (Sind die wirklich so verblödet, dass sie nicht begreifen, dass diese Unterstützung genau das Gegenteil bewirkt?) Andere Quellen sagen, der französische Botschafter in Israel habe zugegeben, dass die Franzosen Schiss vor Drohungen haben.

Wegen des einseitigen Vorgehens die PA (Mitgliedschaft beim ICC beantragt, vorher der Antrag auf die Anerkennung als Staat im UNO-Sicherheitsrat; das Vorhaben Israel wegen angeblicher Kriegsverbrechen zu verklagen) hat Netanyahu angeordnet, dass die Überweisung von rund $127 Millionen an Ramallah eingefroren wird. Die PA schuldet Israel Unsummen, darunter 1,4 Milliarden Schekel ($360 Dollar) an unbezahlten Stromrechnungen.
Die PA wütet, das sei „Piraterie“.
Tzipi Livni und Avoda-Parteichef Herzog verdammen Netanyahus Anweisung; das sei Schwäche.

Neben dem zum ICC hat die PA auch den Beitritt zu Interpol beantragt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.12.2014)

Sonntag, 21.12.2014:

Mahmud Abbas behauptete zuerst, er würde nicht gegen Israel aufhetzen, sondern es diplomatisch bekämpfen. Fast im gleichen Atemzug droht er mit Terror und der Aufkündigung der Sicherheitskooperation mit Israel.

Montag, 22.12.2014:

Friedensbotschaft von der Fatah: In ihrem Fernsehen verkündete ein Offizieller, dass Haifa, Jaffa, Akko und Nazareth „palästinensische“ Städte sind; dazu wurde dann wieder ein Lied gespielt: „Jaffa, Akko, Haifa und Nazareth gehören uns.“

Dienstag, 23.12.2014:

Einwohner des Südens Israels beobachteten Grabungen in der Nähe des Grenzzauns. Dabei waren immer wieder Flaggen von Terrorgruppen auf den angehäuften Dreckhügeln zu sehen.

Die Arabische Liga behauptet Israel habe $17 Milliarden für die „Judaisierung“ Jerusalems bereitgestellt und dagegen müsse jetzt vorgegangen werden. (Der israelische staatlich Jahreshaushalt beläuft sich auf $70 Milliarden, das der Stadt Jerusalem weniger als eine halbe Milliarde…)

Heckmeck:
Abbas droht: Sollte das mit der Resolution beim UNO-Sicherheitsrat fehlschlagen (Abzug Israels bis 2017), dann kappt die PA alle Verbindungen mit Israel.

Mittwoch, 24.12.2014:

Die Hamas ist gegen die Resolution der PA beim UNO-Sicherheitsrat. Dieser entspreche nicht dem Konsens des palästinensischen Volkes.

Umfragen zeigen, dass sowohl die PalAraber als auch die Israelis immer weniger an eine Zweistaatenlösung glauben. Insgesamt wird sie aber von mehr Israelis als PalArabern unterstützt. 47% der Israelis und 36% der PalAraber glauben, dass die Verhandlungen nicht wieder aufgenommen werden.

Die Fatah empfiehlt der Hamas den Konflikt mit Israel nicht wieder anzuheizen. Das würde Netanyahu stärken.

Heckmeck:
– Die PA hat ihren Antrag beim UNO-Sicherheitsrat ergänzt. Eine der acht Änderungen betont, dass die zukünftige Hauptstadt eines Palästinenserstaats Ostjerusalem sein wird.

Donnerstag, 25.12.2014:

Friedensvertragspartner: Ein jordanischer Parlamentarier urteilt, Gas von Israel zu kaufen ist wie ein Handel mit dem Satan.

Die israelische Polizei bestreitet, gestern einen fünfjährigen Jungen verletzt zu haben, als sie einen Mob zerstreute.

Die israelische Zivilverwaltung will das Grab des Propheten Samuel nördlich von Jerusalem in Judäa renovieren. Die PalAaber toben, das sei „rassistische Verfolgung“. (Anders als bei anderen jüdischen heiligen Stätten streiten die Terroristen nicht ab, dass es sich bei der Stätte um das Grab Samuels handelt; sie behaupten aber, Samuel sei ein muslimischer Prophet gewesen (obwohl er im Koran nicht erwähnt wird). Es ist ihnen auch egal, dass sie von der Renovierung ebenfalls profitieren würden (da die zum Gebäude gehörende Moschee besser zugänglich würde).

Heckmeck:
Saeb Erekat sagt, dass noch vor Jahresende der UNO-Sicherheitsrat über die Anerkennung eines „Staats Palästina“ abstimmen wird.
Russland wird den Antrag der PA beim Sicherheitsrat unterstützen.

Freitag, 26.12.2014:

Heckmeck:
Saeb Erekat sagte, die Resolution der PA werde entweder heute oder Montag in den Sicherheitsrat eingebracht.

Samstag, 27.12.2014:

An der jordanischen Grenze erlitt ein pal-arabisches Baby einen Herzinfarkt. Die Familie befand sich mit dem herzkranken Kind auf dem Weg zur Behandlung in Jordanien. Die IDF flog es mit einem Hubschrauber in eine Klinik in Jerusalem.

Die Propagandaabteilung der Hamas ging auf die Überholspur und veröffentlichte einen neuen Film, der die Terroristen als moderne islamische Kampftruppe mit fortschrittlichen Waffen im Training für eine große Bandbreite an Szenarien darstellt, die Jerusalem im Visier hat.

Mahmud Abbas prahlte: „Wir sind stark. Die Welt steht an unserer Seite.“ (Anders könnte er weder „stark“ sein noch überleben.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20.12.2014)

Sonntag, 14.12.2014:

Saeb Erekat kündigte an, dass die PA am Montag ihren Antrag auf Eigenstaatlichkeit bei der UNO vorlegen will.

Montag, 15.12.2014:

Der Shin Bet gab bekannt, dass im Oktober/November mehrere arabische Terroristen festgenommen wurden, die einen Terroranschlag in Tel Aviv planten; eine Frau sollte vorgeben schwanger zu sein und sich dann unter vielen Menschen in die Luft jagen.

Jahrestag der Gründung der Hamas: Führend Hamas-Terroristen verkündeten, dass sie ihren „Widerstand“ (=Terrorismus) auch auf Jerusalem und die „Westbank“ ausdehnen werden.

Heckmeck:
Jordanien hat trotz der Ankündigungen der PA keinerlei Pläne auf eine schnelle Abstimmung über die Eigenstaatlichkeit der „Palästinenser“ zu drängen.

Dienstag, 16.12.2014:

Mahmud Abbas‘ Berater für Religions- und islamische Angelegenheiten „predigte“: Ganz „Palästina“ wird zu den Palästinensern durch „Widerstand“ „zurückkehren“. Das kommt von demselben Typen, der im Oktober verkündete, Israels Existenz anzuerkennen sei unter islamischem Recht verboten.

Ein wenig Geschichte: Mahmud al-Zahar von der Hamas plauderte aus dem Nähkästchen – dass Arafat im Sommer 2000 der Terrorgruppe Waffen gab, damit sie Israelis ermordete.

Mittwoch, 17.12.2014:

Außenminister Lieberman hat eine Anfrage der schwedischen Außenministerin für ein Treffen in Jerusalem abgelehnt. Grund ist die Anerkennung „Palästinas“ durch die schwedische Regierung.

Der Resolutionsentwurf zur Anerkennung von „Palästina“ soll morgen (Mittwoch) dem Sicherheitsrat vorgelegt werden. Eine Abstimmung ist derzeit eher unwahrscheinlich, weil ein Kompromiss in Arbeit sein soll.

Heckmeck:
Das EU-Parlament stimmte für eine „prinzipielle Anerkennung des Staates Palästina“ – 498 dafür, 88 dagegen, 111 Enthaltungen. Die Resolution ist schon heruntergefahren worden – ursprünglich sollte der nicht existente Staat „bedingungslos“ anerkannt werden.

Donnerstag, 18.12.2014:

Die Resolution der PA bei der UNO zum Abzug Israels aus Judäa und Samaria sieht vor, dass innerhalb von 12 Monaten die Gespräche abgeschlossen sein und Israel bis Ende 2017 aus Judäa und Samaria abgezogen sein soll.

Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas hielten das größte Militärmanöver seit der Operation „Fels in der Brandung“ ab. In Israel waren während der Nacht ständig Explosionen zu hören.

Mahmud Abbas begrüßte eine französische Initiative zu neuen Friedensgesprächen; diese sollten aber nicht mehr als ein Jahr dauern.

Eine dem Islamischen Staat nahe stehende Jihadistengruppe hat sich stolz zum Anschlag auf das französische Kulturzentrum in Gaza am 12.12. bekannt.

Freitag, 19.12.2014:

Abbas erklärt die Strategie hinter dem Gang zur UNO: Erst einmal soll Israel gezwungen werden Territorium aufzugeben; danach wird es gezwungen Millionen „Flüchtlinge“ aufzunehmen.

Es ist jetzt laut israelischen Medien sicher, dass die Hamas wieder Zement aus internationalen Lieferungen abzweigt, um ihre Terrortunnel nach Israel wieder aufzubauen.

Samstag, 20.12.2014:
Östlich von Jabalya hatten sich Araber nahe des Grenzzauns zusammengerottet. Soldaten gaben Warnschüsse ab; nach Angaben der Terroristen sollen 4 Araber dadurch an den Beinen verletzt worden sein.
– Die Luftwaffe griff wegen des Raketenterrors ein Hamas-Ziel im Gazastreifen an; es gab keine Verletzten. Nach Angaben der IDF handelte es sich um eine Trainigsstätte der Hamas, IDF-Vertreter sagen aber auch, es sei eine Zementfabrik, die Material für den Terrortunnelbau lieferte.
– Die Hamas schwor prompt Rache. (Wie üblich ist nur und ausschließlich Israel im Unrecht und darf nicht zurückschlagen, während Aggressionen der Terroristen natürlich ausschließlich in Ordnung sind.)
– Am Nachmittag veranstalteten Araber eine Pro-Hamas-Demonstration auf dem Tempelberg.
– Mehrere Dutzend jugendliche Araber bewarfen in Ras al-Asmud (Jerusalem) mit Steinen und Feuerwerkskörpern.
– Bei Krawallen in Issawiya (Jerusalem) bewarfen Araber Grenzpolizisten mit Steinen und Molotowcocktails; ein Beamter wurde leicht verletzt.

Humanitäres:
– Heute durften 200 Gaza-Araber nach Jerusalem reisen, um auf dem Tempelberg zu beten. (Am 5. Oktober konnten 500 Gaza-Araber nach Jerusalem reisen.)
– Am Sonntag soll Ägypten den Übergang Rafah für zwei Tage öffnen, damit in Ägypten festsitzende Gaza-Araber nach Hamastan zurück können.

Friedensvertragspartner: Eine jordanische Gruppe namens „Islamic Action Front“ droht, alle diejenigen „zu bestrafen“, die einer Vereinbarung zustimmen Erdgas von Israel zu kaufen.

Wegen des israelischen Luftangriffs geht bei den Gazanern das große Schlottern los – sie befürchten, dass der Waffenstillstand vorbei ist. (Dafür sollten sie dann aber die Terroristen verantwortlich machen – Israel hat erst nach dem dritten Raketenangriff seit der Operation „Fels in der Brandung“ einen Angriff geflogen.)

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte eine „Untersuchung zusammen mit anderen Gruppen“ an – wegen der „Eskalation durch Israel und des Bruchs der Waffenstillstandsvereinbarung durch Israel“! Man behalte sich das Recht auf eine Reaktion vor. (REaktion???)
Auch die Hamas redet von einer „gefährlichen Eskalation seitens Israels“.

Samstag, 20.12.2014:

Friedensvertragspartner: Eine jordanische Gruppe namens „Islamic Action Front“ droht, alle diejenigen „zu bestrafen“, die einer Vereinbarung zustimmen Erdgas von Israel zu kaufen.

Wegen des israelischen Luftangriffs geht bei den Gazanern das große Schlottern los – sie befürchten, dass der Waffenstillstand vorbei ist. (Dafür sollten sie dann aber die Terroristen verantwortlich machen – Israel hat erst nach dem dritten Raketenangriff seit der Operation „Fels in der Brandung“ einen Angriff geflogen.)

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte eine „Untersuchung zusammen mit anderen Gruppen“ an – wegen der „Eskalation durch Israel und des Bruchs der Waffenstillstandsvereinbarung durch Israel“! Man behalte sich das Recht auf eine Reaktion vor. (REaktion???)
Auch die Hamas redet von einer „gefährlichen Eskalation seitens Israels“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.11.2014)

Sonntag, 23.11.2014:

Abbas‘ Leute reden Klartext: Die Verurteilung des Terroranschlags in der Synagoge in Jerusalem war taktischer Natur, Abbas hat das nur aus diplomatischen Gründen gemacht. Hurra, der Frieden steht vor der Tür…

Angesichts der Anschläge auf die Straßenbahn in Jerusalem will das Verkehrsministerium eine Sondereinheit reaktivieren, die bereits von 2000 bis 2005 den öffentlichen Nahverkehr schützte. 10.000 Busfahrer werden ein besonderes Sicherheits- und Selbstverteidigungstraining durchlaufen.

Montag, 24.11.2014:

Umfrage bei israelischen Arabern: 77% wollen lieber unter israelischer Herrschaft leben als unter der der PA; 68% sind gegen Terror.

Yehuda Glick wurde heute nach fast vier Wochen aus dem Krankenhaus entlassen.

Die Hamas behauptet Israel lasse keine Exporte von Gemüse und Obst mehr zu. Deshalb wollen sie Importe von Obst aus Israel verbieten.

Mahmud Abbas droht mal wieder die PA aufzulösen.

Dienstag, 25.11.2014:

Die PA hetzt weiter aktiv: Ihr Fernsehen schickt Grüße an Randalierer und Molotowcocktail-Werfer; die Fatah fordert auf „mit Fleischerbeilen und Messern, mit Granaten von Haus zu Haus zu gehen“ und die offizielle Tageszeitung der PA ehrt die Mörder der Rabbiner von letzter Woche.
Mal ganz davon abgesehen, dass ihr Fernsehen die Mörder von letzter Woche als Opfer der Israelis darstellt und behauptet die Mordanschläge mit Autos seien Unfälle gewesen.

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee: Möge Allah die USA und ihre Verbündeten auslöschen… Wir wollen ein Kalifat, das Jerusalem von den Juden befreit, den widerlichsten aller Kreaturen.“

Die Hamas droht wegen des „jüdischer Staat-Gesetzes“ mit heiligem Krieg. Dass Israel per Gesetz zum Staat für die Juden erklärt werden soll – was es de facto ist und was ausdrücklich beinhaltet, dass kein Nichtjude benachteiligt werden darf – bezeichnen die Antisemiten von der grünen Fahne als „rassistisch“.

Mittwoch, 26.11.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad droht wieder mit der Beendigung des Waffenstillstands am Gazastreifen, sollte Israel seine angeblichen illegalen Verletzungen der Waffenruhe und die angebliche Behinderung des Wiederaufbaus des Gazastreifens fortsetzen. Gleichzeitig prahlte er, die „militärischen Fähigkeiten“ der Terrorgruppe seien heute schon besser als vor dem letzten Krieg.

Heckmeck:
– Die EU in Person von Frau Mogherini drängt Israel und die PA zur Wiederaufnahme direkter Friedensgespräche. „Das Gefühl der Dringlichkeit wird stärker“, behauptete die Dame. Die EU sei bereit dabei eine Rolle zu spielen.

Donnerstag, 27.11.2014:
Ein hochrangiger Terrorführer des Palästinensischen Islamischen Jihad erklärte, dass der Terror aus dem Gazastreifen problematisch ist, weil den Waffenstillstand mit Israel gibt. Man ziehe deshalb Judäa und Samaria als Ausgangspunkt für weiter Angriffe auf Israel vor.

Freitag, 28.11.2014:

Die Hamas ließ – mal wieder – wissen, dass es so etwas wie israelische Zivilisten nicht gibt. Egal, auf welcher Seite der Grünen Linie sie leben.

Heute war für die Muslime der Zugang zum Tempelberg nicht beschränkt. Die Folge: massenhaft demonstrativ geschwenkte Hamas-Flaggen.

Heckmeck:
Der französische Außenminister Laurent Fabius erklärte während der Debatte im Parlament zur Abstimmung, ob der „Staat Palästina“ anerkannt werden soll oder nicht, jetzt sei die letzte Chance für Frieden in Nahost durch Verhandlungen. Und Frankreich will Gastgeber der entsprechenden Konferenz sein. (Die Abstimmung steht für Dienstag an.) Das Ergebnis hat er auch schon parat: In 2 Jahren soll es einen Palästinenserstaat geben.

Samstag, 29.11.2014:

Mahmud Abbas Friedenspartner vor der Arabischen Liga: Israel baut einen Apartheidstaat auf, die Palästinenser werden nicht länger auf die Eigenstaatlichkeit warten und sie werden Israel nie als jüdischen Staat anerkennen.

Und er droht weiter: Die Sicherheitskoordination mit Israel wird eingestellt, wenn die Friedensgespräche nicht wieder aufgenommen werden.

Jordaniens König Abdallah II. soll gedroht haben die Botschaft in Israel zu schließen und den Botschaft „endgültig“ abzuziehen, wenn die „israelischen Aggressionen gegen die Al-Aqsa-Moschee weitergingen. Dass Netanyahu die Beibehaltung des Status quo versprach, wertet man offensichtlich als jordanischen Erfolg.

Heckmeck:
Die Arabische Liga drängt auf drängt auf eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zu einem Palästinenserstaat. Es soll ein Zeitplan festgelegt werden. Die Resolution soll von Jordanien vorgelegt werden, das gerade im Sicherheitsrat sitzt. Gleichzeitig lehnt die Liga es vehement ab Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.11.2014)

Sonntag, 16.11.2014:

Liebevolle Friedensgrüße aus Fatahstan: Ein Repräsentant des PA-Religionsministeriums verkündet, dass Jerusalem „Opfer und Blut“ braucht; ein Fatah-Offizieller im Libanon segnet Terroristen dafür, dass sie seinem Mordaufruf Folge leisten („Jerusalem braucht Blut, um sich von den Juden zu reinigen“); und das offizielle PA-Fernsehen „grüßt und ehrt unsere heldenhaften Mätyrer“ (also Terroristen).

Aus dem Iran wird auch wieder getönt: Ein prominenter Kleriker sprach im Fernsehen und sagte, Tel Aviv und Haifa würden in Grund und Boden gebombt. Selbst die Eiserne Kuppel könne Israel nicht vor den Raketen der Terror-Mullahs schützen.

Ein sehr wahres Wort von Benjamin Netanyahu: Es ist unmöglich die Gewalt (der Araber) zu stoppen, wenn nicht die Hetze gestoppt wird, die zu der Gewalt führt.

Montag, 17.11.2014:

Hamas-Grande Mahmud al-Zahar kündigte an, dass seine Bewegung „alle zur Verfügung stehenden Mittel“ nutzen wird, um Israel zu terrorisieren.

Die PA hat eine Fernseh-„Dokumentation“ ausgestrahlt, mit der behauptet wird, dass die Juden aus Europa geworfen wurden, weil sie „korrupt“ waren und eine „Tragödie“ über den Kontinent brachen.

Heckmeck:
Die UNO macht die „Besatzung“ für die Gewalt in Jerusalem verantwortlich und fordert Gespräche. Diese könnten die Gewalt der Hamas und der Terroristen bezwingen. (Die Fakten sagen das Gegenteil: Je mehr „geredet“ wurde, desto mehr Terror gab es – immer!)

Dienstag, 18.11.2014:

Die Hamas und der Palästinensischer Islamischer Jihad lobten die Morde in Jerusalem in höchsten Tönen und stellten eine Verbindung zur von ihnen behaupteten Ermordung eines arabischen Egged-Busfahrers her (der aber Selbstmord verübte). Die Hamas forderte zur Fortsetzung der Anschläge auf.
Mahmud Abbas „verurteilte“ die Morde (nicht!). Aus seinem Büro hieß es: „Das Präsidentenamt hat immer das Töten von Zivilisten auf jeder Seite verurteilt.“ (Klar, die hohlen Worte kamen gelegentlich tatsächlich; wenn aber dann genau solche Terroristen wie die von heute kurz danach als Helden und Vorbilder gefeiert werden, ist das dann besonders glaubwürdig?)
Erst am 5. November ließ Abbas durch einen seiner Handlanger verkünden: „Wir küssen jede Stirn, jede Hand und sogar jeden Fuß, der an der Al-Aqsa-Moschee und in Jerusalem Ribat ausübt (religiösen Krieg um Land, von dem der Anspruch erhoben wird, dass es islamisch ist)… Die Führung ist bei ihnen… Präsident Abbas grüßte sie, bestärkte sie und forderte mehr Ribat von ihnen.“
Vergessen kann man auch die Verurteilung des Anschlags durch UNO-Generalsekretär Ban. Der nahm die Gelegenheit wahr, um die „sich immer weiter verschlimmernde Lage vor Ort“ zu beklagen – womit er nicht die zunehmende Terrorisierung von Juden meinte.

Echte Verurteilungen kamen vom US-Botschafter Dan Shapiro, Obama (drängte auf „Ruhe von beiden Seiten“), dem französischen Präsidenten Hollande, der EU-Außentrulla und Kanada (von dort kam die anständigste Reaktion).

Mittwoch, 19.11.2014:

Abbas‘ „Verurteilung“ des gestrigen Terroranschlags ist absolut nichts wert: Ein wichtiger Berater nannte den Anschlag eine „heldenhafte Operation“; die Fatah hieß ihn willkommen und „eskortiert die Märtyrer ins Paradies“, während die Süßigkeiten verteilt wurden.

Auf der Internetseite der pal-arabischen Nachrichtenagentur Shehab News wurde ein animiertes Video veröffentlicht, mit dem die Juden Israels gewarnt werden, jederzeit könnte ein Auto sie überfahren, sie sollten möglichst schnell abhauen.

Donnerstag, 20.11.2014:

Die verlogenen Rechtfertigungen des Mordanschlags in der Synagoge in Har Nov durch Fatah-/PA-Führer und die übrigen Terrorgruppen geht weiter, ausgelöst offenbar von der angeblichen Verurteilung des Anschlags durch Mahmud Abbas. Jetzt heißt es, die Synagoge sein ein Kommandozentrum, kein Ort des Betens. „Synagogen repräsentieren israelische Siedlungen und Extremismus“ wird ebenfalls kolportiert. Und natürlich darf nicht fehlen, dass „Siedler“ keine Zivilisten seien. Und Rabbiner schon gar nicht. Ein Hamasnik befand: „Rabbiner sind die größten Terroristen in diesem rassistischen Staat.“

Friedensvertragspartner: Das jordanische Parlament hält eine Gedenkminute mit Gebet ab – für die toten Terroristen, die in der Synagoge in Jerusalem gemordet hatten.
Oder auch hier: Ein ehemaliger Parlamentarier fordert, dass der christliche Westen den Muslimen helfen muss aus Jerusalem zu werfen.

Das gibt wieder Ärger international: Die Stadtverwaltung von Jerusalem genehmigte 50 neue Wohneinheiten in Har Homa und 28 in Ramot. (Die Obamanisten haben schon losgelegt.)

Die Fünfte Kolonne: Raed Saleh, Chef der „Islamischen Bewegung“ in Israel, fordert von den Arabern in Judäa und Samaria Gewalt; die PA forderte er auf, den Terrorismus freie Hand zu geben. Die „Dritte Intifada“ habe begonnen.

Freitag, 21.11.2014:

Mitte August hatte der Shin Bet drei Araber festgenommen, die einen Mordanschlag auf Minister Lieberman planten. Jetzt wurde Anklage erhoben.

Die Botschafter von 5 wichtigen EU-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) fuhren nach Jerusalem, um im Außenministerium vorstellig zu werden und gegen den Abriss von Terroristen-Häusern zu protestieren. Diese seien kontraproduktiv.

Der Shin Bet und die Polizei zerschlugen im Sommer eine Terrorzelle, die Anschläge besonders auf „Siedler“, aber auch einen Sturz der PA plante. 93 Personen wurden festgenommen. Die Zelle soll ihre Kommandozentrale in der Türkei gehabt haben.

Auch die PA nahm in den letzten Tagen ca. 30 Hamas-Mitglieder fest, von denen gesagt wird, sie wollten Terroranschläge (gegen „Siedler“) ausführen.

Der Friedensvertragspartner: Jordaniens Premierminister schickte Kondolenzbriefe an die Familien der Terroristen, die in der Synagoge in Har Nov mordeten.

Der Friedenspartner setzt mal wieder Terror und IDF gleich: „Lasst uns das nicht zu einem religiösen Krieg mache. Ihr müsst von unseren Moscheen wegbleiben und wir von euren Synagogen.“ Dass das nicht nur längst – seit Hadsch Amin al-Husseini – ein religiöser Krieg ist, ist eines. Dass der Hetzenlasser Abbas den Terrorkrieg der Araber als einen „politischen Kampf“ bezeichnet ist verlogen ohne Ende.

Wie glaubwürdig ist/war Mahmud Abbas‘ „Verurteilung“ des Mordanschlages in der Synagoge? So glaubwürdig, dass eines seiner Sprachrohre der Bevölkerung erklären musste, dass die Äußerung des PA-Chefs eine Masche ist und nur aus diplomatischen Gründen erfolgte. Was unsere Presse und Politik natürlich nicht zu registrieren bereit ist(Sarkasmus off…)

Donnerstag, 27.11.2014:

Ein hochrangiger Terrorführer des Palästinensischen Islamischen Jihad erklärte, dass der Terror aus dem Gazastreifen problematisch ist, weil den Waffenstillstand mit Israel gibt. Man ziehe deshalb Judäa und Samaria als Ausgangspunkt für weiter Angriffe auf Israel vor.