Wächter für Israel

Sie schützen Zivilisten und Touristen vor Terror – möge das Wochenende friedlich bleiben.

(gefunden auf Facebook)

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Foto zur Olivenernte

Yisrael Medad, My Right Word, 22. Oktobe 2017

Jetzt ist wieder die Zeit der Olivenernte und Sie haben , wie das jedes Jahr der Fall ist, von Angriffen von Juden auf die Erntenden o der af die Bäume oder das Geerntete gelesen. Manche der Nachrichten stimmen. Manche nicht. Manche sind fundiert, manche übertrieben, manche erfunden. Die palästinensische Autonomiebehörde hat einen Mann, der für die Verbreitung der „Nachrichten“ zuständig ist: Ghassan Daghlas, der „Siedlungsaktivitäten in der nördlichen Westbank beobachtet“.

Er war einst die Quelle für die Behauptung, dass Siedler „mehr als 300 Autos abfackelten“.

Wie es aussieht, ist es gewiss gefährlich während der Zeit der Olivenernte.

Auf mehr als eine Art.

Am Freitag zum Beispiel musste ich ins Hotel Eschel HaSchomron in Ariel, um vor einer Gruppe zu reden; dabei fuhr ich die Schnellstraße 60 entlang und bemerkte viele Autos, die am Straßenrand parkten. Viele waren noch auf dem asphaltierten Bereich, stellten ein Verkehrshindernis dar (siehe den eingekreisten Wagen).

Sie gehörten den Oliven-Erntearbeiter. Arabischen Erntearbeitern.

Ich schaffte es das Foto oben zu schießen, um die dadurch bestehende Gefahr zu dokumentieren.

Und bitte beachten Sie auch den Wagen vor mir. PA-Nummernschild, d.h. von wegen „Apartheid-Straßen“.

Eine kleine Ungenauigkeit richtiggestellt

„Palästina gibt es nicht“, heißt es gerne, weil „das der römische Name für Israel war“.

Das stimmt so nicht.

Der römische Name für das Land Israel war Ivdaea (Judäa), wie auf der Münze unten zu sehen ist.

„Palästina“ kommt aus dem Griechischen, Παλαιστίνη (Palaistinê) und ist die griechische Übersetzung von ארץ ישראל (Eretz Yisrael, das Land Israel). Dieses wurde von den Römern in Palestina latinisiert, im Deutschen „Palästina“.

Das hat nichts mit den Philistern zu tun. Das Land der Philister hieß Γη των Φιλισταίων (Gi̱ to̱n Filistaío̱n), auf Latein „Philitsia“.

Wer das nicht glaubt, kann Google Translate oder ein anderes Programm nutzen und „Ringkämpfer“ ins Griechische übersetzen lassen. Das Ergebnis lautet παλαιστής (Palaistês). Somit ist Παλαιστίνη (Palaistinê – Palestine) das Land der Ringer (der Ringenden) – Eretz Yisrael.

Noch eine Anmerkung dazu: Nach dem Großen Aufstand (66-73) prägte Titus eine gewaltige Anzahl an Münzen mit der Aufschrift „IVDAEA CAPTA“ (Judäa [ein]genommen). Und man betrachte das Symbol für Judäa – es war eine Palme.

(Idee/Hintergrund: Dani Renan, Facebook, 10.05.2017)

Fotos des Tages: Das soll Wüste sein?

The Jewish Press, 2. März 2017

Blick in die südliche Judäische Wüste am 1. März 2017. (Fotos: Yaniv Nadav/Flash90)

Es ist, als sähe man  zu, wie eine biblische Prophetie sich vor den eigenen Augen erfüllt.
Die Judäische Wüste bei Ma’ale Adumim verwandelt sich in Grün, während der Winter fortschreitet.

Gab es vor 1948 ein arabisches Dorf Susiya? Nicht nach Assauge der britischen Volkszählung.

Elder of Ziyon, 29. August 2016

Die Washington Post berichtet:

Für einen Realitätscheck des gegenwärtigen Patts im israelisch-palästinensischen Konflikt gibt es nichts Besseres als einen Besuch in dieses kleine Dorf aus armseligen Hütten und Schafgattern mitten im Nirgendwo.

Das Nest in den Bergen südlich von Hebron ist ein unwahrscheinlicher Vertreter eines kalten Krieges geworden, der zwischen jüdischen Siedlern, der israelischen Regierung, westlichen Diplomaten, Friedensaktivisten und den etwa 340 arabischen Hirten geführt wird, die einst Höhlen vor Ort bewohnten und jetzt in verwahrlosten Zelten leben.

Israels Militärverwaltung in der Westbank will die palästinensische Gemeinde abreißen; sie argumentiert, dass maroden Gebäude aus alten Reifen und verwitterten Zeltbahnen ohne Genehmigung errichtet wurden und weg müssen.

Die palästinensischen Einwohner bestehen darauf, dass sie keine Landbesetzer sind, sondern die Erben des Landes, das sie seit der Osmanenzeit beackert haben und auf dem sie ihre Tiere grasen ließen. Sie sagen Israel will die Gegend von Arabern entvölkern und sie durch Juden ersetzen.

„Das ist ethnische Säuberung“; sagte Nasser Nawaja, ein Einwohner des Dorfes, der auch von der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem beschäftigt wird, die gegen den Abriss ist.

Das ist Unsinn, sagt Josh Hasten, der internationale Direktor für die Prosiedler-Bewegung Regavim, die die israelische Regierung drängt „aufzuhören das Problem auszusitzen“ und diese „illegalen Landbesetzer“ vom Land zu schieben.

Hasten beschrieb Susiya als ein erfundenes Dorf und Teil eines Komplotts, der von der Europäischen Union finanziert sowie von der PA gestützt wird, um Rechte geltend zu machen, die es nicht gibt und die einen „de facto-Palästinenserstaat“ auf Land schaffen, das Israel gehören sollte.

Gab es denn vor 1948 Susiya als arabisches Dorf?

Die Frage sollte leicht zu beantworten sein.

Im 19. Jahrhundert stellten jede Menge Reisende in der Gegend fest, dass es dort Ruinen einer antiken Synagoge gab. Aber niemand notierte dort arabische Einwohner.

Hier ist alles, was [das englischsprachige] Wikipedia dazu zu sagen hat:

Osmanische Zeit
In seinem Buch The Land of Israel: A Journal of travel in Palestine[1] schrieb Henry Baker Tristam: „Wir ritten rasch durch Susieh, einer Stadt in Trümmern, auf einem grasbedeckten Abhang, in etwa so groß wie die anderen und mit einer alten Basilika, aber mit weniger Wohnhöhlen als Attir. Viele Fragmente von Säulen übersäten den Boden und größtenteils war es eine Wiederholung von Rafat.“[73]

Victor Guérin vermerkte 1863: „Vor mir sehe ich ausgedehnte Ruinen, die Khirbet Sousich heißen. Sie sind die einer wichtigen Stadt, die Häuser hatte, die im Allgemeinen gut gebaut waren, wie die verbliebenen Spuren bezeugen; einige der Gebäude waren aus Stein gebaut.“[27]

1883 hießt es im Survey of Western Palestine des Palestine Exploration Fund: „Diese Ruine ist zu einer Zeit einmal ein wichtiger Ort gewesen…“[31]

Landkarte des 19. Jahrhunderts, die eine Unterscheidung trafen, stellten Susieh manchmal als Ruine und manchmal als Dorf dar.[74] Die Landkarte des Palestine Exploration Fund von 1878 und die Landkarte Guérins von 1881 zum Beispiel zeigten es als Ruine, während die frühere Karte Zimmermanns von 1850, die von Van de Velde[75] von 1858 und 1865 un die Osborns von 1859 es als Dorf zeigten.[74]

Britisches Mandat

Die Viertelzoll-Karte Palästinas von Bartholomew des The Edinburgh Geographical Institute[76] und die Landkarte von F.J. Salmon von 1936[77] zeigen Susya als Ruine.

Die einzigen Belege einer arabischen Präsenz dort entstammt drei Landkarten – denen andere Karten widersprechen – die Susiya als Dorf statt als Ruine zeigen. Wikipedia reproduziert die Einzelheiten der Karten, aber der Text sagt aus, dass diese Landkarte die von F.J. Salmon ist, die Kh.Susya als Ruine zeigt, nicht als Dorf

Lebten also irgendwelche Araber in oder nahe der Ruinen?

Es gibt zwei offensichtliche Stellen, an denen man nachsehen kann – die von den Briten durchgeführte offiziellen Volkszählungen in Palästina von 1922 und in Palästina 1931.

Ich suchte an beiden Stellen nach den Worten Susya, Sousieh, Sussiya, Sussieh, Susiya und jeder anderen Schreibweise, die ich finden konnte. Ich suchte nach jedem Verweis auf das Wort Khirbat oder Khirbet (oder „Kh.“) und Qadima, weil auf den Ort in Artikeln als Khirbet Susya und Susya Qadima verwiesen wird.

Nichts.

Der Wikipedia-Artikel behauptet in einem Sonderteil, dass es einige nomadische Einwohner gab, die während bestimmter Jahreszeiten in Höhlen in Susiya wohnten, deren permanente Wohnungen sich aber in Yatta und Dura befanden. Die britischen Volkszählunge vermerkten aber auch keinerlei nomadische Bevölkerung.

Vielmehr notierte diese Zählung auch Bereiche, in denen nomadische Bevölkerung, die von der Jahreszeit abhängig in bestimmte Gebiete zog und sie wieder verließ, aber Susya wird nirgendwo erwähnt, obwohl ein eigener Teil des britischen Zensus hunderte Dörfer auflistet, aber Susya wird i keiner Form seiner Schreibeweise erwähnt.

Es scheint so, dass Regavim recht hat und die Europäer und andere wie die Rabbiner für Menschenrechte, die darauf bestehen, dass Susiya eine Art uralten arabischen Dorfes ist, Unsinn erzählen.

Lesen Sie auch diesen früheren Artikel zum selben Thema aus einem anderen Blickwinkel.
[auf abseits vom mainstream gibt es zwei Artikel zu Susiya, die nicht von Elder of Ziyon stammen.]

[1] Das Land Israel: Ein Reisetagebuch in Palästina