Muslimisches „Protestgebet“ in Hebron

Elder of Ziyon, 29. November 2019

Letztes Wochenende [22./23. November] war der eine Sabbat im Jahr, an dem Juden die Rückgewinnung der Kontrolle über den zweitheiligsten Ort des Judentums feiern, die Patriarchenhöhle. Es ist einer der zehn Tag im Jahr, an dem Juden Zugang zum gesamten Gebäude haben. Rund 45.000 Juden kamen zum Feiern; die meisten blieben (und aßen) in Zelten, weil es nicht annähernd genug Zimmer gibt, um sie alle aufzunehmen.

Einige Jugendliche liefen offenbar aus dem Ruder, aber soweit ich es sagen kann benahm die Mehrheit sich und hatte ein großartige Zeit.

Das empörte aber die Muslime, also beschlossen sie, am Freitag in Hebron ihr eigenes „Protestgebet“ zu veranstalten.

Morgendliches Protestgebet in der Ibrahimi-Moschee

Muslime lieben es zu sagen, dass Israel versucht daraus einen Religionskonflikt zu machen – aber was ist ein „Protestgebet“, wenn nicht ein Wunsch aus ihm einen Religionskonflikt zu machen? Gebet als Protestmitte. Ignoriert so ziemlich des gesamten Zweck von Gebet.

Würden religiöse Juden ein „Protestgebet“ veranstalten, gäbe es wütende Kommentare in den Medien, sie wüssten nicht, was Gebet ist. (Wenn linke Juden versuchen religiöse Rituale für ihre eigene Politik zu kapern, scheint das niemanden zu stören.) Aber ein muslimisches „Protestgebet“ zeigt einmal mehr, welch riesiges zweierlei Maß es zwischen Muslimen und Juden gibt.

Fotos: Ein paar Bilder aus Hebron

The Jewish Press, 4. April 2018

Fotos: JewishPress.com

Zehntausende Juden besuchten während Chol HaMoed Pesach dieses Jahr Hebron. Es ein ziemliches Happening.

Hebron ist eine Gemeinde mit sehr langer jüdischer Geschichte, die sich einzigartigen Herausforderungen gegenüber sieht. Sie bietet einige einzigartige Bilder.

Die meisten wissen es nicht, aber Juden ist der Zutritt zu 97% der Stadt Hebron verboten – nur Arabern ist der Zutritt zum größten Teil der Stadt erlaubt.

Hier sind ein paar interessante Fotos.

(Oben) Ein medizinischer Notfall-Buggy von Hatzalah ohne Grenzen (Yo‘‘sh)), der vor einem großen Hebron-Schild gegenüber dem Beit Hadassah parkt.

Eine antike Straße aus der Zeit Abrahams, die in Hebron freigelegt wurde.

Ein „Frieden Jetzt“-Poster im Haus eines örtlichen Einwohners:

Aufgrund der Geschichte von auf jüdische Kinder auf Spielplätzen von Hebron schießenden Arabern und fehlendem Raum für jüdischen Hausbau$ fanden die jüdischen Einwohner kreative und sichere Möglichkeiten Parks für ihre Kinder zu bauen.

Ein Spielplatz, der unter ein Gebäude neben dem Beit Hadassah gebaut wurde:

Fotos: Indiana Jones war hier

The Jewish Press, 29. Oktober 2017 (Fotos: Maor Kinsbursky/Flash90)

Gut, Indiana Jones war nicht hier, aber das Kloster Mar Saba in der Judäischen Wüste sieht auf jeden Fall so aus, als sei es ein Ort, den er besuchen würde. (Und wenn nicht Indiana Jones, dann auf jeden Fall Han Solo.)

Foto zur Olivenernte

Yisrael Medad, My Right Word, 22. Oktobe 2017

Jetzt ist wieder die Zeit der Olivenernte und Sie haben , wie das jedes Jahr der Fall ist, von Angriffen von Juden auf die Erntenden o der af die Bäume oder das Geerntete gelesen. Manche der Nachrichten stimmen. Manche nicht. Manche sind fundiert, manche übertrieben, manche erfunden. Die palästinensische Autonomiebehörde hat einen Mann, der für die Verbreitung der „Nachrichten“ zuständig ist: Ghassan Daghlas, der „Siedlungsaktivitäten in der nördlichen Westbank beobachtet“.

Er war einst die Quelle für die Behauptung, dass Siedler „mehr als 300 Autos abfackelten“.

Wie es aussieht, ist es gewiss gefährlich während der Zeit der Olivenernte.

Auf mehr als eine Art.

Am Freitag zum Beispiel musste ich ins Hotel Eschel HaSchomron in Ariel, um vor einer Gruppe zu reden; dabei fuhr ich die Schnellstraße 60 entlang und bemerkte viele Autos, die am Straßenrand parkten. Viele waren noch auf dem asphaltierten Bereich, stellten ein Verkehrshindernis dar (siehe den eingekreisten Wagen).

Sie gehörten den Oliven-Erntearbeiter. Arabischen Erntearbeitern.

Ich schaffte es das Foto oben zu schießen, um die dadurch bestehende Gefahr zu dokumentieren.

Und bitte beachten Sie auch den Wagen vor mir. PA-Nummernschild, d.h. von wegen „Apartheid-Straßen“.