So ist es

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Es ist nicht die Besatzung, Dummkopf – es ist der Terror

Elder of Ziyon, 21. September 2018

Jeden Tag werden Artikel über die Schrecken der „Besatzung“ geschrieben. Nicht nur populäre Artikel, sondern auch wissenschaftliche und Forschungsabhandlungen.

Und in fast allen davon verstehen sie die Grundlagen der Geschichte falsch.

Ein Paradebeispiel: 2016 wurde ein Forschungsartikel  mit dem Titel „Einstellungen palästinensischer Medizinstudenten zu geopolitischen Barrieren zum Zugang zu Krankenhäusern für klinische Ausbildung: eine qualitative Studie“ veröffentlicht. Der Abriss dazu sagte: „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass Medizinstudenten, die in den besetzten Palästinensergebieten leben, suboptimale Ausbildung erhalten; Grund sin die unklaren Genehmigungsregeln, Barrieren an Checkpoints und die psychologischen Belastungen des Prozesses. Diese Ergebnisse zeigen die Auswirkungen auf, die militärische Besatzung auf die Bildung und die Lebensqualität der palästinensischen Medizinstudenten in einem Umfeld hat, in dem es regelmäßige Gewalt und viele Gesundheitsfaktoren gibt, die bereits dürftig sind.“

Es gab Anfang des Jahres ganze Reihe aufgeregter Artikel über Israels Genehmigungssystem, das einschränkt, wo Palästinensern erlaubt ist nach Israel einzureisen. „Sicherheitsverbote sind das versteckte Kernstück eines Genehmigungssystems, das Palästinenser als ultimatives Mittel zur Kontrolle in Israels ein halbes Jahrhundert andauernden Militärbesatzung betrachten.“

Was praktisch niemand erwähnt: Es gab nahezu keine Kontrollen dazu, wohin palästinensische Araber in Israel reisen konnten – bis 1991, als das Genehmigungssystem eingeführt wurde, als Ergebnis der ersten Intifada und hunderten Toten.

Keiner der Kritiker Israels würde behaupten, dass es zwischen 1967 und 1991 keine „Besatzung“ gab.

Fakt ist: Das Genehmigungssystem war eine Reaktion auf palästinensischen Terror, keine Folge der „Besatzung“. Israel gab den palästinensischen Arabern die Bewegungsfreiheit, die sie als Recht beanspruchen – und diese Freiheit hatte Brutalität und Mord zur Folge.

Gleichermaßen wurden die Sicherheitsbarriere und andere Einschränkungen als Reaktion auf noch mehr palästinensischen Terror in den 2000-ern verfügt.

Warum ignorieren diese Abhandlungen sowie Populär-Artikel den Kontext der aktuellen Einschränkungen und machen stattdessen die „Besatzung“ dafür verantwortlich? Israel hat gezeigt, dass die Grenzen, als es keine Gewalt gab, praktisch komplett offen sein könnten.

Ich habe mit langjährigen jüdischen Einwohnern der Westbank gesprochen, die mir erzählten, dass sie vor der ersten Intifada ihre Challah für den Schabbat in Ramallah kauften, wohin sie von der Bäckerei Angel gebracht wurden. Juden und Araber hätten Bewegungsfreiheit in beide Richtungen gehabt, gäbe es den Terror nicht.

Es ist nicht die „Besatzung“, die Israel dazu veranlasst Palästinenser davon abzuhalten frei nach Israel zu kommen und Juden davon arabische Städte zu besuchen. Es ist der Terror.

Punkt.

Nein, der palästinensische „bewaffnete Kampf“ wird nicht vom Völkerrecht gestützt.

Daled Amos, Elder of Ziyon, 21. August 2018

Nach Angaben der Hamas ist Terrorismus nicht nur ein Mittel – er ist ein Recht.

Saleh Armouti, ein Abgehordneter in Jordaniens Repräsentantenhaus, ging einen Schritt weiter; er b behauptete, dass die UNO bewaffneten Widerstand allgemein unterstützt – und insbesondere Terroranschläge.

Es war das legitime Recht der befreiten Gefangenen Ahlam Tamimi, dem Besatzer Widerstand zu leisten, da das Recht der Vereinten Nationen das Recht auf Selbstbestimmung festlegt, wie die internationale Legitimierung als Recht auf Widerstand gegen die Besatzung urteilt.

Tamimi ist das Hirn hinter dem Sbarro-Massaker, bei dem 15 Zivilisten (darunter 7 Kinder und eine Schwangere) ermordet und 130 verwundet wurden.

Ist es tatsächlich möglich, dass die Vereinten Nationen, die Agent für den Weltfrieden sein sollen, wirklich das Recht anerkennt Leute in die Luft zu jagen?

1974 verabschiedete die UNO-Vollversammlung eine Resolution, die

  1. Bestätigt einmal mehr die Legitimität des Befreiungskampfes von Völkern von kolonialer und ausländischer Vorherrschaft, mit allen verfügbaren Mitteln, einschließlich des bewaffneten Kampfes, wie von der internationalen Legitimität als Widerstandsrecht gegen Besatzung entschieden wurde.
  2. Verurteilt aus Strengste alle Regierungen, die das Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von Völkern unter kolonialer und fremder Vorherrschaft und fremder Unterjochung nicht anerkennen, insbesondere die Völker Afrikas und das palästinensische Volk.

Der Ausdruck „bewaffneter Kampf“ wird in der palästinensischen Nationalcharta von 1968, von der zweckdienlicherweise eine Kopie auf der Internetseite der UNO steht.

Die UNO-Vollversammlung ging 1978 noch weiter. „Bewaffneter Kampf“ war nicht nur eine Option unter anderen, sondern sie war eine bestimmte Option, die genutzt werden kann. 1978 wurde auch das Wort „Besatzung“ verwendet – ein Wort, das in der Resolution von 1974 nicht verwendet wurde.

Und als sei das Ziel der Palästinenser in diesem Kampf nicht klar, ließ Israel 1980 eine Kopie des „politischen Programms“ der Fatah zirkulieren, das die Begriffe „bewaffneter Kampf“ und „bewaffnete Revolution“ verwendet – mit der ausdrücklichen, dreimaligen Erwähnung des Ziels der „Liquidierung des zionistischen Gebildes“.

Die Ambivalenz der UNO bei der ganzen Idee des „bewaffneten Kampfs“ wird in einer Pressemeldung der UNO im Jahr 2005 deutlich; darin wurde die Schwierigkeit vermerkt, die sie damit hat, was als Terrorismus qualifiziert und was davon ausgenommen wird. Zu den Unstimmigkeiten gehörte, „ob die Ausnahmen auch bewaffnete Widerstandsgruppen abdecken sollten, die am Kampf gegen koloniale Herrschaft und ausländische Besatzung beteiligt sind“.

Letztes Jahr schrieb ich darüber, dass nicht nur die Übernahme des „bewaffneten Kampfs“ im Gegensatz zur UNO-Charta steht, sonder dass die Idee, dass Juden – die im Land indigen sind und der mehr als ein Jahrtausend dauernden arabischen Kolonisierung vorausgingen – Kolonialisten und fremd seien, absurd ist.

Doch es gibt einen weiteren Gesichtspunkt.

Es ist beliebt auf die Verpflichtungen einer Besatzungsmacht hinzuweisen.

Was ist aber mit den  Leuten, von denen behauptet wird, sie seien besetzt?

In seinem Buch The International Law of Belligerent Occupation (Das internationale Recht kriegerischer Besatzung) schreibt Yoram Dinstein (Hervorhebung hinzugefügt):

Es gibt eine weit verbreitete Überzeugung, dass die Zivilbevölkerung in einem besetzten Gebiet das Recht auf gewalttätigen Widerstand gegen die Besatzungsmacht hat. Das ist eine Fehlvorstellung, die ausgeräumt werden muss. In Wirklichkeit gestattet das Gesetz für internationale bewaffnete Konflikte Zivilisten „weder gewaltsamen Widerstand gegen Besatzung des eigenen Territoriums durch den Feind, noch den Versuch dieses Territorium mit Gewaltmitteln zu befreien“. Das betonte ein Sondergericht der Niederlande im Christiansen-Verfahren 1948:

Die Zivilbevölkerung muss wissen, dass, wenn sie sich als des Begehens von Widerstandsaktionen berechtigt betrachtet, im Allgemeinen innerhalb des vom Völkerrecht gesetzten Grenzen ungestraft Gegenmaßnahmen getroffen gegen sie werden können.

Dinstein hat das nicht erfunden.

Der schrägt gestellte Text oben bezieht sich auf „How Does Law Protect in War?“, Band 1: Outline of International Humanitarian Law, veröffentlicht vom Internationalen Roten Kreuz:

Aus Sicht des Humanitären Völkerrechts verdienen und benötigen Zivilisten in besetzten Gebieten besondere und ausführlich festgelegte Regeln, die sie schützen. Auf ihrem eigenen Territorium lebend kommen sie unabhängig von ihrem Willen  in Kontakt mit dem Feind, nur weil es einen bewaffneten Konflikt gibt, bei dem der Feind die territoriale Kontrolle über den Ort gewinnt, an dem sie leben. Die Zivilisten haben gegenüber der Besatzungsmacht keine Verpflichtungen außer denen, die ihrem zivilen Status zueigen sind, d.h. nicht an Feindseligkeiten teilzunehmen. Wegen diese Verpflichtung erlaubt ihnen das Humanitäre Völkerrecht weder dem Feind gewalttätig Widerstand auf ihrem Territorium zu leisten noch zu versuchen dieses Territorium mit Gewaltmitteln zu befreien. (Teil 1, Kapitel 8:IV)

Die Regeln, die für eine Besatzungsmacht gelten, erscheinen widersprüchlich, außer man bezieht mit ein, dass Völkerrecht die langfristige Sichtweise einnimmt, nämlich eine potenzielle Rückkehr zum Status quo nicht zu gefährden:

Das legitime Interesse [der Besatzungsmacht] besteht darin das Territorium für die Dauer der Besatzung zu kontrollieren, d.h. das Territorium wird vom früheren Souverän befreit oder in einem Friedensvertrag an die Souveränität der Besatzungsmacht übergeben. Das Humanitäre Völkerrecht ist zu Fragen des jus ad bellum neutral [ob ein Krieg gerecht ist] und zeigt keinen Vorzug für die eine oder andere Lösung, sondern das Völkerrecht versucht sicherzustellen, dass während der Besatzung keine Maßnahmen getroffen werden, die eine Rückkehr unter den ehemaligen Souverän beeinträchtigen würde. [Hervorhebung hinzugefügt]

Selbst wenn man argumentieren wollte, dass der Gazastreifen und die Westbank besetzt sind, dann besteht die Tatsache, dass das in Übereinstimmung mit UNO-Resolution 242 steht, Israel sich zur Rückgabe der Territorien – wenn auch nicht aller 1967 gewonnen Gebiete – in Übereinstimmung mit den Sicherheitsbedürfnissen verpflichtete und sich entsprechen verhalten hat.

Es gibt juristische Gründe – auf Präzedenzfällen basierend – dafür zu sagen, dass der Gazastreifen faktisch nicht besetzt ist.

Gleichermaßen unterstützt die Existenz einer palästinensisch-arabischen Regierung mit Kontrolle über die Westbank, wie sie in den Artikel XVII bis XXI der Oslo II-Verträge beschrieben ist, die Behauptung, dass auch sie nicht unter Besatzung steht.

Was Israel selbst angeht, so wird die Behauptung der Hamas, Israel besetze „palästinensisches“ Land, von der Tatsache widerlegt, dass Juden seit mehr als 3.000 Jahren ohne Unterbrechung in diesem Land gelebt haben. Weit davon entfernt fremd zu sein, eine fremde oder Kolonialmacht (ein Begriff der viel besser auf die Muslime passt, die im 7. Jahrhundert eindrangen), waren es fremde Araber von außerhalb des damaligen Palästina, die sich entschlossen anzugreifen und verloren – womit die Probleme geschaffen wurden, die bis heute fortbestehen.

Hamas-Terroristen sind notorisch unzuverlässige Interpretatoren des Völkerrechts.

Abgesehen von der Tatsache, dass die Vorstellung von „bewaffnetem Kampf“, die die UNO übernommen hat, keine willkürlichen Anschläge auf unbewaffnete Zivilisten einschießt, macht die Genfer Konvention klar, dass „die Gesetze, Rechte und Pflichten des Krieges nicht nur für Armeen gelten, sondern auch für Milizen und Freiwillilgen-Korps, die die folgenden Bedingungen erfüllen:

1. Sie müssen von einer Person befehligt werden, die für ihre Untergebenen verantwortlich ist.
2. Sie tragen ein fest angebrachtes, unverwechselbares Emblem, das aus Entfernung erkennbar ist.
3. Sie tragen offen Waffen. Und
4. Sie führen ihre Operationen in Übereinstimmung mit den Gesetzen und Gewohnheiten des Krieges aus.

Das Leben der Einwohner des Gazastreifens zu gefährden, indem sie als menschliche Schutzschilde benutzt werden, während an unbewaffnete israelische Zivilisten angreift, die sich eindeutig nicht an Feindseligkeiten beteiligen, ist eine offensichtliche Verletzung des Völkerrechts und beweist die Lüge der Hamas-Behauptungen auf ein Recht für „bewaffneten Kampf“, der eindeutig nichts anderes ist als Terrorismus.

Die Tatsache, dass die UNO aus voller Kehle „bewaffneten Kampf“ unterstützt, sich aber nicht in der Lage sieht darzustellen, was Terrorismus ist und was nicht, ist eine Anklage ihrer Korrumpierung durch undemokratische Staaten und dessen, wie weit sie vom Völkerrecht abgekommen ist, das hochzuhalten sie behauptet.

Ausflüge nach Samaria und mit Siedlern reden

Sheri Oz, Israel Diaries, 28. Juni 2018

Was würden Sie erwarten auf einer Tour durch Samaria zu sehen? Was würden Sie erwarten, wie Siedler sind?

Eine ganz kleines Bisschen Hintergrund

Samaria ist der klassische Name der Region, der auf den Namen dessen gründet, was einst eine Hauptstadt des nördlichen Königreichs Israel war. Der hebräische Name lautet „Schomron“. Nach der jordanischen Besatzung der Region westlich des Jordan ab 1948 wurde sie unter dem Namen „Westbank“ subsummiert. International und leider auch in Israel ist das der für die Region am häufigsten verwendete Name, während mit der Zeit immer mehr Israelis sie Judäa und Samaria oder Yehuda we-Schomron nennen.

Im Krieg von 1967 gewann Israel die Kontrolle über Judäa und Samaria (J&S) zurück, gab aber einiges davon ab, als es die Olso-Vereinbarungen mit der PLO unterschrieb, eine Vereinbarung, die zur Schaffung der palästinensischen Autonomiebehörde führte. Es wird heute so eine Art Krieg um die Zukunft dieser Gebiete geführt, die zweifelsohne von den meisten Juden als das Herz unserer jüdischen Heimat betrachtet wird (auch wenn viele dazu „na und?“ sagen). Was von linken Juden innerhalb Israels in Frage gestellt wird, ist, ob es weise ist oder nicht an diesen Gebieten festzuhalten oder sie in einem ausgehandelten Friedensvertrag mit den Araber abgeben soll, die dort leben, womit man ihnen erlaubt ein weiterer arabisch-muslimischer Staat zu werden. Linke außerhalb von Israel, ob jüdisch oder nicht, schienen uns als Kolonialisten ohne legitime Verbindungen zum Land als indigene Nation zu betrachten.

Das Ziel des Samaria-Ausflugs

Vor kurzem machte ich zwei organisierte Ausflüge nach Samaria. Einer war mit David Haivri (organisiert vom Ministerium für strategische Angelegenheiten und dem Schomron-Rat) und der andere mit David Hermelin (organisiert vom Zentrum für öffentliche Diplomatie und Israeli Hasbara). Beide Ausflüge hatten dasselbe übergreifende Ziel: den Leuten die Realität vor Ort in Samaria zu zeigen und sie ihre eigenen Schlüsse ziehen zu lassen.

Es gab weder von keinem der beiden Davids einen Versuch unser politischen Ansichten zu verändern. Kein Versuch uns mit Sprüchen zu füttern, die wir schlucken und akzeptieren sollten. Beide Davids billigten uns Intelligenz zu. Ihre Einstellungen passten zu der meinen – es ist in Ordnung nicht übereinzustimmen, solange beide Seiten der unterschiedlichen Ansichten Zugang zu Wissen und Fakten haben. (Um der Transparenz willen: Ich neige dem Recht bezüglich israelischer Souveränität in J&S zu und während ich versuche in meinen Schriften ausgewogen zu sein, bin ich sicher, dass meine Neigung durchkommt.)

Die Unterschiede zwischen den beiden Ausflügen lagen in den Details – wir begannen am selben Ausgangspunkt und gingen dann in unterschiedliche Richtungen.

Der Verlaufsplan des Samaria-Ausflugs

Beide Ausflüge begannen mit einer Aussicht auf die Mittelmeerküste (wenn die Fernsicht passt) von Peduel aus. Dieser Stopp zeigte uns die möglichen Folgen des Denkens, wir könnten einen Frieden mit einem Gebilde aushandeln, das immer noch aussagt uns auszulöschen zu wollen  (ihre eigenen Worte), indem Land übergeben wird, das ihnen unseren am stärksten bevölkerten Bereich und unseren internationalen Flughafen in die Hände gibt. Ich schrieb über diesen Teil des Ausflugs hier in einem eigenen Teil. Wenn Frieden verhandelt werden soll und hier Teilnehmer der Gruppe sehr auseinandergehende Denkansätze dazu haben sollten, wie das geschehen kann, dann haben sie zumindest mit eigenen Augen die Bedeutung der Abgabe von Land gesehen. Glaubt ihr immer noch, dass das weise ist? In Ordnung, ihr habt gesehen, was das bedeuten könnte und die Tatsache, dass ihr bereit gewesen seid herzukommen, um das zu tun, wird nicht als selbstverständlich angesehen.

Der Ausflug mit David Haivri deckte mehr Fläche ab, weil uns etwas mehr Zeit zur Verfügung stand. Manche von uns kamen mit unseren eigenen Autos, um um 8.30 Uhr am Bus in Ariel zu sein. Der Ausflug endete gegen 17 Uhr in Ariel. Im Gegensatz dazu begann der Ausflug mit David Hermelin mittags in Tel Aviv und endete gegen 19.30 Uhr wieder in Tel Aviv. Das gab uns etwa achteinhalb Stunden gegenüber 5 Stunden in Samaria. Vergessen Sie nicht, bei beiden Ausflügen besuchten wir zuerst den Staats-Aussichtspunkt in Peduel.

Was ich von den Ausflügen nach Samaria mitnahm

Ich mag Geschichten aus dem Leben. Ich denke, die Interaktionen auf Augenhöhe, die uns bei beiden Ausflügen geboten wurden, erweckten bestimmte Aspekte des Lebens in J&S zum Leben. Es ist zum Beispiel eines, etwas von Fabriken zu hören, die Juden und Araber beschäftigen, die Seite an Seite arbeiten. Es ist etwas ganz anderes durch die Fabrik zu gehen und die Atmosphäre der Ruhe und des Wohlergehens zu aufzunehmen, die dort ausgestrahlt wird.

Die Zimmermans sind ein beeindruckendes Paar: Sie haben in Itamar einen Biobauernhof gegründet, der sich selbst trägt und den landwirtschaftlichen Regeln folgt, die im Tanach dargelegt sind. Wir konnten einige ihrer Produkte probieren, so Jogurt, getrocknetes Obst, Käse und Brot.

Die Sicht auf Nablus war ein Augenöffner. Das ist eine RIESIGE Stadt. Und versteckt in dieser Stadt sind das Josefgrab und der Jakobsbrunnen in der wunderschönen orthodoxen Kirche, die darüber gebaut wurde. So nah und doch so fern. Juden können das Josefgrab nicht ohne Armee-Eskorte besuchen. Die Oslo-Vereinbarungen sollten allerdings den Zugang der Juden zu der Stätte garantieren.

Der Besuch in der Techina-Fabrik hinterließ bei mir den Wunsch eine andere Art Interaktion mit einem Repräsentanten der Gemeinschaft in Samaria zu bekommen. Ich hätte gerne mehr über ihren Glauben und ihre Geschichte gehört.

Im Gebäude des Schomron-Rats hörten wir einen Vortrag von Michal Esched zum hebräischen Ursprung des Namens des Dorfes, das heute von den Arabern beansprucht wird. Sie sagte uns, dass die einzige Stadt, die ursprünglich mit einem arabischen Namen versehen war, Ramle ist; Ramle liegt innerhalb der Grünen Linie. Das inspirierte mich dazu mehr über unsere alte Geschichte zu lernen.

Das Hauptelement des von David Hermelin organisierten Ausflugs war unser Besuch in Har Bracha und dem Vortrag von Rabbanit Inbal Melamed. Uns wurde erzählt, wie 20 Familien vor 30 Jahren an diesem Flecken ankamen, um die Gemeinde zu gründen. Ihr Zweck bestand darin sowohl das Gebot das Land zu besiedeln zu erfüllen, als auch jüdische Souveränität darüber zu herzustellen.

Har Bracha ist seit seinen bescheidenen Anfängen weit gekommen. Sie betreiben eine Hesder-Jeschiwa (Talmud-Studium wird mit Militärdienst kombiniert). Um die Jeschiwa-Schüler zu ermutigen in Har Bracha zu blieben und Familien zu gründen, haben sie ein Selbsthilfe-System entwickelt, bei dem die gesamte Gemeinde zu einem Fonds beiträgt, jede Familie nach ihren eigenen Möglichkeiten, der Fördergelder gewährt, die jungen Leuten helfen sich dort einzurichten, bis sie in der Lage sind sich selbst zu versorgen. Dazu gehört ihnen die Ressourcen zur Verfügung zu stellen, eine Universitätsausbildung abzuschließen. Sie bitten nicht um Spenden von außerhalb der Gemeinschaft – sie sind komplett autark. Rabbanit Melamed sprach von ihrer Hoffnung in eine vollentwickelte Stadt mit etwa 20.000 Einwohnern zu wachsen. Mit der von ihr gezeigten Entschlossenheit könnten sie das durchaus schaffen.

Es mag in Samaria lebende Extremisten geben, aber die Menschen, denen wir begegneten, sind genauso wie Leute, die wir in Haifa, Jerusalem, Be’er Scheva und anderswo im Land trafen. Ich denke, es gibt wahrscheinlich auch in diesem Städten lebende Extremisten. Ich habe nicht viel mit ihnen zu tun, wenn überhaupt. Vielleicht kann dasselbe von den Leuten gesagt werden, die wir auf unserem Ausflug trafen.

Natürlich kann man nicht in Samaria sein, ohne die großen roten Warnschilder zu sehen, mit denen Juden gewarnt werden sich aus arabischen Dörfern herauszuhalten, weil das für uns gefährlich ist; außerdem verstößt es gegen israelische Gesetze.

Im Bus von Tel Aviv nach Samaria und zurück sprach David Hermelin mit uns über Ansätze derer, die Israel verunglimpfen. Vielleicht kann der gesamte Ausflug mit der folgenden Antwort zusammengefasst werden, die er auf die Frage gab, wer jüdische Rechte in Judäa und Samaria infrage stellt:

Du kannst nicht beurteilen, ob ich das Recht habe in meinem eigenen Land zu leben. Mich kümmert es wirklich nicht, was du von mir denkst und ich werde nicht versuchen dich von irgendetwas zu überzeugen. Aber wenn du wissen willst, wie meine Erfahrungen aussehen, dann werde ich sie gerne mit dir diskutieren.

Meine Vorschläge für zukünftige Ausflüge

Ich habe beide Ausflüge genossen und bin froh, dass ich beide gemacht habe. Die Führer und ihre Routen ergänzten einander und boten ein weiteres Bild als jede einzeln für sich.

Was für mich aber hauptsächlich fehlte, waren ein übergreifender Kontext und eine Struktur des Ausflugs. Hier ist eine Landkarte, dich zusammenstellte und die all die Orte zeigt, die wir besuchten (allerdings nicht in der Reihenfolge). Die Legende: 1 = Peduel (Staats-Aussichtspunkt); 2 = Industriegebiet Barkan; 3 = Ariel; 4 = Aussichtspunkt über Nablus; 5 = Har Gezirim; 6= Har Bracha; 7 = Itamar (Zimmerman-Bauernhof).

ich schlage ein zweiseitiges Informationsblatt vor, das ausgeteilt wird, wenn die Teilnehmer in den Bus steigen. Eine Seite sollte ein Landkarte ähnlich der oben sein, die die Orte zeigt, die besucht werden (und ihre Nähe zu Tel Aviv zeigen). Die Karte könnte zudem Ortsnamen einiger der 714 Orte in J&S im Original-Hebräisch zeigen, die ursprünglich jüdisch waren.

Die zweite Seite sollte einige grundlegende Fakten zu den zu besuchenden Orten zeigen. Dazu sollte auch gehören, von dem die Organisation hinter dem Ausflug hofft, dass es die Teilnehmer des Ausflugs mitnehmen. Wenn Teilnehmer nicht dazu gebracht werden zu erraten, warum der Ausflug bestimmte Orte beinhaltet, hilft sie Teilnehmern ihre Gedanken zu sortieren, sich zu orientieren und sich vom ersten Moment des Verlassens des Busses auf die Stelle zu konzentrieren. Ich erwarte, dass das Engagement größer und die Eindrücke länger anhalten werden.

Ich hoffe, dass der Schomron-Rat einen Film erstellt, der am Beginn jeder Tour in die Region gezeigt werden kann. Ich weiß, dass die Filme im Hebron-Museum und in Caesaria mir halfen diese Stellen weit mehr zu wertzuschätzen und ich würde es gerne sehen, eine ähnliche Möglichkeiten einem zukünftigen Besuch in Samaria zu haben.

Der sicherste Weg in den nächsten Holocaust

Sheri Oz, Israel Diaries, 22. Juni 2018

Leute sagen immer wieder, dass Israel aus der Asche des Holocaust erstand. Das klingt recht eloquent, ist aber auch ziemlich falsch. Die Wiedergründung Israels als moderner Staat des jüdischen Volkes in unserem angestammten Heimatland wurde vor dem Ersten Weltkrieg vorgeschlagen, bevor irgendjemand auch nur von Hitler gehört hatte. Bevor Hitler sich als Architekt der Endlösung erfand. Die Wahrheit lautet: Hätte es Israel bereits als modernen Staat gegeben, hätte es sicher viele tote Juden in Europa gegeben, aber nicht annähernd den Holocaust, der anstrebte uns wie Ungeziefer auszulöschen.

Also, all ihr Judenhasser, ihr müsst Israel loswerden, wenn ihr eine weitere Chance kriegen wollt uns auszulöschen. Und ich weiß, dass ihr das wisst. Wie ich das wissen kann? Weil ihr uns immer weiter auffordert den Araber gegenüber Appeasement zu betreiben, die sich heute so manipulativ Palästinenser nennen.

Ein Experiment in Appeasement

Kriege sorgen zwar dafür, dass Menschen tot sind, aber Appeasement hält auch nicht jeden am Leben. Langfristig – und wir können nicht wiesen, was langfristig ist, bis es vorbei ist – kann es sogar noch mehr Menschen töten, denn die Geschichte zeigt uns, dass Appeasement Krieg nicht verhindert. Appeasement schient den schließlich stattfindenden Krieg noch übler und tödlicher zu machen als ein früher gekämpfter Krieg gewesen wäre.

Einmal, vor nicht allzu langer Zeit, wurde hier ein Appeasement-Experiment durchgeführt. Israel zog 2005 aus dem Gazastreifen ab, nahm auch den letzten Juden (Zivilist wie Soldat) von dort mit, hinterließ landwirtschaftliche, elektrische und Hydro-Infrastruktur in situ. Es gab sogar die Zusage einen Seehafen zu bauen und den Flughafen wieder aufzubauen, damit die Gazaner für eigenständige Wirtschaftsaktivitäten Zugang zum Rest der Welt haben würden.

Das Ergebnis des Appeasement-Experiments war unsere Entdeckung, dass es ein Fehler war einigen Leuten zu geben, was-wir-hoffen-was-sie-meinen-wenn-sie-sagen-was-sie-wollen, statt wirklich zuzuhören,  was-sie-sagen-das-sie-wollen. Bemerkenswerterweise wurde die jüngste Welle der Demonstrationen am Gaza-Grenzzaun ehrlich benannt: Marsch der Rückkehr. Rückkehr? Ja, Rückkehr in die grenzenlosen Gebiete, die unter den Osmanen unter muslimischer Kontrolle standen.

Das ist das, was sie wirklich wollen und sie haben sich nie gescheut das zu sagen: Sie wollen GANZ Israel tot sehen. All Juden zur Hölle weg hier.

Die gutmenschlichen Humanitären, die sagen, sie wollten nur die Israelis und die sogenannten Palästinenser Seite an Seite in Frieden leben sehen (als ob der Gaza-Abzug sie nun gar nichts gelehrt hat), wollen uns also sagen, dass die einzige Lösung die Zweistaaten-angeblich-Lösung sei. Und der Weltfrieden soll dann folgen (vielleicht glauben sie sie sind die Zweitbesetzung des Messias). Das Land, das die moderne jüdische Heimat sein sollte, zu zerstückeln und 70% davon einem zuvor nie existenten Jordanien zu geben, war nicht genug. Sie wollen, dass souveräne Araber, die sich heute Palästinenser nennen, ganz Judäa und Samaria kontrollieren.

Wie würde das aussehen? Mal abgesehen von der Tatsache, dass es unserer Heimat das Herz herausreißen würde?

Hier haben wir, wie es aussehen würde, wenn Araber auf diesen Hügeln sitzen:

Foto, das ich am Staats-Aussichtspunkt Mirpeset HaMedian in Peduel machte. An einem klaren Tag kann man die Küstenebene, Tel Aviv und das Meer sehen.

Hier ist ein klarer Tag:

Aussicht mit 55mm-Objektiv an einem klaren Tag fotografiert (Bild: Wikimedia)

Und hier ist etwas, das Ihnen eine Vorstellung von den Entfernungen gibt (oder vielleicht wäre es besser zu sagen: von der Nähe):

Luftlinie: Von Peduel nach Tel Aviv sind es knapp 25km. Und von Peduel zum Ben-Gurion-Flughafen sind es nur 13km.

Stellen Sie sich also die Hamas auf diesen Hügeln vor, wo sie Raketen auf Tel Aviv und den Ben-Gurion-Flughafen ausrichtet. Sie könnte das Land paralysieren. Und wenn sie, durch irgendeinen Zufall, in der Lage sein sollten Israel zu überwinden und unser Land zu zerstören, würde kein Jude wo auch immer auf der Welt vor ei8nem mörderisch antisemitischen Holocaust 2 sicher sein.

Nicht dass ich glauben würde, das könne tatsächlich passieren. Aber wir können es uns weder leisten lässig noch naiv zu sein.

Zu jeder organisierten Tour der Region Schomron gehört ein Besuch des Staats-Aussichtspunkts – hebräisch: Mirpeset HaMedina – in Peduel. Im letzten Monat war ich zwiemal dort, einmal mit David Haivri (eine vom Ministerium für strategische Angelegenheiten und dem Schomron-Rat organisierte Tour) und einmal mit David Hermelin (vom Center for Public Diplomacy und Israeli Hasbara organisierte Tour). Blickt man nach rechts und links über die Landschaft, kann man sehen, warum es nie einen andere Abzug wie den aus dem Gazastreifen geben wird und selbst eine Verhandlungslösung zwischen der palästinensischen Autonomie und Israel sieht sehr gefährlich aus. Außer natürlich, man ist bereit Israel (die Juden) auf dem Altar zu opfern, wenn man mit dem Appeasement der Araber experimentiert.

Schomron-Tour: 7 Stopps jenseits der Grünen Linie

The Real Jerusalem Streets, 30. Mai 2018

Gelegentlich ist es gut Jerusalem in Israel mal zu verlassen und zu sehen, was in anderen Teilen des Landes los ist.

Eine Gelegenheit für einen Ausflug in den Schomron durfte man sich kaum entgehen lassen. Dreimal zuvor schloss ich mich verschiedenen Gruppen an, die über die Grüne Linie nach Judäa und Samaria reisten – in den Schomron. Mich interessierte zu sehen, was sich verändert hatte. Oft bemerken die, die eine Route regelmäßig fahren, die Veränderung nicht so gut wie jemand, der nur gelegentlich vorbei kommt.

Verlässt man Jerusalem, dann sieht man, wie viel Bautätigkeit im Gang ist, wie vollgebaut manche Bereich heute sind. Oben sieht man ein paar der neuen arabischen Häuser entlang der Straße.

Viertel strecken sich mit neuen Wohnungen hin. In der Ferne sieht man aber einen unterentwickelten Bereich.

Hier ist er, auf einem Hügel, immer noch so wie schon vor Jahrzehnten. Die Schale des geplanten Sommerpalastes des Königs von Jordanien. Niemand scheint diese Quadratmeter Land anrühren zu wollen.

Aber auch neue jüdische Viertel sind im Bau, Leschem ist eine geplante und wachsende Gemeinde.

Eines, das sich nicht verändert hat: Entlang der Straße sieht man immer noch Stapel Schrottautos in arabischen Vierteln.

Doch gemäß den Oslo-Vereinbarungen war Judäa und Samaria in drei Bereich geteilt: Area A, B und C.

Um etwas extrem Kompliziertes zu vereinfachen:

Area A steht unter PA-Kontrolle. B ist unter PA-Verwaltung mit israelischer Sicherheitskontrolle. C befindet sich unter israelischer Kontrolle.

Der erste Halt war Pedu’el. Von המרפסת של המדינה, HaMirpeset Schel HaMedina, was sich lose als „Israels Aussichtspunkt übersetzt werden kann, kann man an einem klaren Tag oder eigentlich immer, bis zum Meer sehen. Es ist einer dieser Punkte, an denen man erkennt, wie klein Israel wirklich ist.

Haben Sie sich je gefragt, wo diese alte, verschmutzte Kleidung und Tücher abbleiben?

Zweiter Halt war in der Fertigungsstätte Ofertex im Industriepark Barkan.

Ich habe vor zwei Jahren über einen Besuch im Industriepark Barkan geschrieben. Zwar erhielt SodaStream die Aufmerksamkeit der Medien, aber in der Region haben dutzende Firmen ihren Sitz. Diese recycelt Stoff, um Putztücher zu machen, die als Eigenmarken für Walmart, Dollar Stores und auch europäische Kunden neu verpackt werden. Oftertex wurde von polnischen Überlebenden gegründet, die 1950 nach Israel kamen. Die Eigentümer dieser Privatfirma in vierter Generation beschäftigen 120 Menschen. Von den 100 arabischen Arbeitern sind einige in der dritten Generation dort beschäftigt. Israelische Firmen zahlen das Dreifache des PA-Durchschnittslohns, dazu haben sie besser Arbeitsbedingungen und Sozialleistungen.

Tausende arabischer Arbeiter nehmen Schaden, wenn BDS-Boykotte wirksam sind, wenn die Produktion heruntergefahren werden muss oder ein Unternehmen gezwungen ist zu schließen oder umzuziehen.

Zurück auf der Straße fuhren wir an einem Mahnmal für einen der viel zu vielen Israelis vorbei, die von Terroristen an dieser Bushaltestelle ermordet wurden.

Der dritte Halt war in Itamar, an dem ich bei früheren Ausflügen vorbeifuhr, aber nie hineinfuhr. Ich hatte nicht erkannt, wie groß und ausgedehnt der Ort ist.

Ein paar der Häuser in Itamar in der Ferne, wie man sie von der Zimerman-Farm sieht, wo wir die Geschichte der Familie Zimerman und ihren Pionierleistungen in der Bio-Landwirtschaft hörten.

Beim Blick hinaus sieht man, dass nach Itamar hineinzukommen nicht so einfach ist und Planung erfordert. Ich konnte nicht anders, als an die Familie Fogel zu denken, als ich dort stand und hinaussah.

Wir fuhren an israelischen Soldaten vorbei, die zum Schutz in einem Betonunterstand an der Straße standen.

Und diese roten Warnschilder, die den Israelis sagen sich nicht in PA-Territorium zubegeben, wurden an den arabischen Dörfern der Area A aufgestellt.

Es lohnt sich die Aussicht auf dem Weg zum vierten Halt, auf dem Har Bracha, dem gesegneten Berg, zu teilen, auch wenn es ein diesiger Tag war.

Eine Weinprobe mit Mittagessen in Har Bracha demonstierte die Qualität des Weins, der von den Weinbergen kommt, die auf dem einst nutzlosen Land gepflanzt wurde; heute werdendort 50.000 Flaschen pro Jahr produziert.

Mein erster Besuch in Schechem, Nablus, inspirierte mich zu einem Blogeintrag auf Israellycool. Das Josefgrab von dem sicheren Aussichtspunkt auf dem Berg Gerizim zu finden, war diesmal schwieriger.

Der fünfte Halt zeigte, dass das „Flüchtlingslager“, das immer noch dieselbe beengte, armselige Foto-Vorführgelegenheit ist, wie die Gegend drumherum auch gewachsen und sich in alle Richtungen ausgebreitet haben.

Eine Tahini-Fabrik in der Nähe des Aussichtspunkts war der sechste Halt. Der Eigentümer, Josef HaCohen, erzählte seine Geschichte als Geschäftsmann in Samaria. Er ist kein Jude, kein Muslim. Seine Kinder besuchten das Schulsystem unter der PA und Har Bracha Tahini versucht Geschäfte mit Europa zu machen, was für eine Firma in der „Westbank“ nicht einfach ist.

Ein Trip durch den Schomron im Ramadan, wenn die Muslime den ganzen Tag fasten und nach Anbruch der Dunkelheit essen, bedeutet, dass Lokale morgens geschlossen sind, aber am späten Nachmittag Feuer angemacht werden.

An unserem letzen Halt vor der Rückkehr nach Jerusalem, erzählte Michal Eschel von ihrer Forschung zu Eretz Israel. Sie hat Quellen für hunderte Orte mit arabischen Namen gefunden, die auf jüdischen Orten gebaut wurden, wo die hebräischen Quellnamen verwendet und ins Arabische übersetzt wurden.

Nahe des Gebäudes des Schomron-Gemeinderat, in dem Eschel ihre PowerPoint-Präsentation hielt, befindet sich dieser Gedenkplatz.

Nicht weit von Ramallah entfernt wurde unser Bus von der Polizei angehalten. Der Verkehr staute sich in der Gegenrichtung. Wir hatten gehört, dass ein Soldat lebensgefährlich verletzt worden war. Die Polizei überprüfte Autos, suchte nach jemandem. Leider erlag der junge Soldat seiner Kopfwunde.

Das „Verwaltungsschachbrett“ des Schomron ist kompliziert. Sieben Stopps auf einem Tagesausflug sind wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Ein Blogeintrag bietet nur einen kleinen Ausschnitt des Bildes.

Ich wollte mit etwas von der Aussicht mit Blick über Itamar im Schomron aufhören.

Weitere Fotos können Sie ich HIER ansehen.

Haben Sie Interesse das selbst zu sehen? Lassen Sie es mich wissen und sie denen vorstellen, die die Schönheit Israels teilen wollen.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27. Mai – 2. Juni 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 27.05.2018:

Der Palästinensische Islamische Jihad schimpft wegen des israelischen Angriffs mit 3 toten Terroristen: Die IDF habe alle roten Linien überschritten, sie würden das nicht ohne angemessene Antwort lassen. (Merke: Terroristen dürfen bomben, Israel muss sich das gefallen lassen ohne zu antworten.)

Die Bauern am Gazastreifen haben angekündigt beim ICC in Den Haag Klage gegen Hamasführer einzureichen. Diese sollen wegen des Drachen-Feuerterrors angeklagt werden.

Die Zivilverwaltung hat angekündigt 20 illegale arabische Gebäude im Jordantal in Samaria abzureißen. Die Gebäude stehen derzeit alle leer.

Fatah-Propaganda: Die Israelis sind schlimmer als Nazis, wollen die arabische Welt vernichten.

Von der Hamas kommt die Nachricht, dass sie kommende Woche (Dienstag) versuchen will die Seeblockade von innen heraus zu durchbrechen.

Montag, 28.05.2018:

Nicht nur Kinder und Jugendliche der PA haben Sportturniere, die nach Terroristen benannt sind. In Qualqilya wurde jetzt das „Märtyrer Abd Al-Jaber Al-Qader Khaled-Volleyballturnier für Lehrer“ veranstaltet. Der Fatah-Terrorist und Namensgeber wurde 2002 bei einem versuchten Massenmord an Soldaten erschossen.

Eine mit Sprengstoff versehene Drohne der Hamas drang letzte Woche nach Israel ein und sollte offensichtlich viele Opfer verursachen. Der Sprengmechanismus versagt allerdings.

Kindergartenfeier im Gazastreifen: Kinder üben und führen vor, wie sie einen orthodoxen Juden entführen und töten. (Video)

Bei Beer Sheva wurden 3 Beduinen festgenommen, die im Verdacht stehen gestern einem Soldaten die Waffe entwendet zu haben. Die Waffe wurde sichergestellt.

Dienstag, 29.05.2018:

Der Islamische Jihad soll am Montag beschlossen haben gegen Israel „zurückzuschlagen“, nachdem die Terrorgruppe 3 Terroristen durch israelischen Beschuss verloren hatte. Ein Sprecher der Terroristen bezeichnete das heutige Feuer gegen Israel als „willkommene Widerstands-Reaktion“.

Hamas und Islamischer Jihad reklamierten beide die Verantwortung für den heutigen Terrorbeschuss für sich.

Heute hat in Gaza ein Blockadebrecher abgelegt haben. Von den Teilnehmern wird jetzt behauptet, sie hätten eine Reihe Verletzter an Bord – was sonst aber nirgendwo gesagt wurde. Bilder der Abfahrt zeigen allerdings vor allem Hamas-Terroristen an Bord.

Die PA drängt auf internationales Eingreifen gegen die „israelische Aggression“ im Gazastreifen. (Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Terroristen schießen den ganzen Tag über auf Israel, aber Israel soll der Aggressor sein!)

Mittwoch soll der Schulbetrieb im Umfeld des Gazastreifens normal laufen.

Mittwoch, 30.05.2018:

Eine Aufstellung der von Dienstag auf Mittwoch erfolgten Zielorte des Terrorbeschusses aus dem Gazastreifen (mit Detailliste):

Bilanz am Morgen: Mehr als 100 Flugkörper wurden aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen. Die IDF beschoss 65 Ziele im Gazastreifen; dazu gehörten Lagerhäuser für Drohnen, Waffenfertigungsanlagen (für Raketen und Waffen), Trainingslager, Marinewaffen und Luftabwehrinstallationen.

Am späten Dienstagabend gab der PIJ bekannt, man werde die Ruhe im Gazastreifen wiederherstellen, wenn Israel Ruhe gibt.

Im Juni wird im Teddy-Stadion in Jerusalem ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien stattfinden. Die Tickets waren innerhalb von 20 Minuten ausverkauft. Die Terroristen sind natürlich beleidigt (nachdem ihre BDS-Kohorten es nicht schafften das Spiel zu verhindern): Das Spiel sei ein Angriff auf die Recht des palästinensischen Volks, behaupten sie. Das Spiel breche das Gesetz und verleihe der Unterdrückung des palästinensischen Volks  internationale Legitimität. (Klar, „West“-Jerusalem ist auch besetzt, nicht wahr?)

Die Polizei gibt an, dass bisher in diesem Jahr 21 IDF-Schusswaffen gestohlen wurden, 11 alleine im April.

Die Israel Electric Company hat die Stromversorgung des südlichen Gazastreifens wieder hergestellt, die gestern durch Feuer der Terroristen unterbrochen worden war.

Die Hamas hat ein Video ihrer Raketenschüsse auf Israel veröffentlicht.

Der arabische Knessetabgeordnete Zahalka giftete, die IDF-Schläge im Gazastreifen seien Teil der „fortgesetzten israelischen Aggression“.

Die Hisbollah gab eine Botschaft aus, mit der sie die Terrorgruppen im Gazastreifen gegen die „zionistischen Angriffe“ unterstützt. Darüber hinaus wurde über den „Widerstand“ der „Palästinenser“ geschwafelt.

Freitag, 01.06.2018:

Die Polizei in Jerusalem hat Personal und Präsenz vor Ort verstärkt, um für einen friedlichen Verlauf der Freitagsgebete zu sorgen.

Die PA droht damit alle Verbindungen zu Israel zu kappen, sollte der jüdische Staat die Blockade des Gazastreifens aufheben.  (Es könnte aber sein, dass das lediglich Hamas-Propaganda ist.)

Die Hamas behauptet jetzt tatsächlich die Israelis hätten um einen Waffenstillstand gebeten.

Die Hamas hat angekündigt, dass die Krawalle am Dienstag intensiviert werden sollen.

Etwa 200 Personen demonstrierten in Haifa in Solidarität mit den Terroristen im Gazastreifen. Sie schwenkten Palästinenserflaggen.

Samstag, 02.06.2018:

Gestern sollen Soldaten eine arabische Sanitäterin im Gazastreifen erschossen haben. Das Militär untersucht den Fall. Bei dem Vorfall hatten Terroristen den Zaun und Soldaten mit Gewehrfeuer und Granaten angegriffen.