Gideon Levy von Ha’aretz verbreitet sein antiisraelisches Gift im Ausland

CAMERA, 17. April 2015

Die israelische Tageszeitung Ha’aretz hat in Israel eine minimale Kundschaft. Nach Angaben einer kürzlich erfolgten Studie von Target Group Index (TGI) betrug die Leserschaft von Ha’aretz lediglich 5,8% des Nachrichtenmarkts. Und selbst dieser Minimalanteil ist höher als er noch letzten Sommer während der IDF-Operation Fels in der Brandung zur Beendigung des Hamas-Raketenfeuers war. Damals lagen die Zahlen noch niedriger, weil einer großen Zahl Abonnementskündigungen, die durch ein Op-Ed des Kolumnisten Gideon Levy ausgelöst waren, in dem er israelische Piloten dafür verurteilte, dass sie ihre militärischen Befehle ausführten. Die meisten Israelis erkannten Ha’aretz als das, was sie ist: eine ideologische Zeitung mit einer linksextremen Redaktionspolitik, die mehr an Interessenvertretung interessiert zu sein scheint als an objektiver Sammlung von Nachrichten.

Gideon Levy sitzt in der Redaktionsleitung und schreibt für die Zeitung eine wöchentliche Kolumne, „Twilight Zone“, sowie politische Leitartikel. Er ist in Israel als erbitterter antiisraelischer Ideologe und Aktivist bekannt, der vor kurzem verhaftet wurde, weil er IDF-Soldaten bespuckte und verfluchte, der oft Ereignisse erfindet, um seine radikale Agenda zu unterstützen. Seine Fan-Gemeinde besteht in erster Linie aus weiteren Israelhassern und Aktivisten, während Mainstream-Israelis und -Journalisten ihn als unredlichen Propagandisten ablehnen (s. z.B. „Colleague Takes Gideon Levy to Task“ und “Former Editor Marmari Speaks Out On ‘Apartheid’ Poll Scandal” sowie auch hier).

Von dem Mainstream-Medien seines eigenen Landes diskreditiert, hat Levy Interesse daran gefunden seine Giftigkeit und die Werbung für Boykotte gegen den jüdischen Staat ins Ausland zu verlegen, wo er uneingeweihtes Publikum mit unehrlichen Verleumdungen gegen Israel beeinflussen kann (s. z.B. „Haaretz’s Levy FUels Anti-Israel Distortions – In Croatia“). Er verkauft sich als heldenhaften Erzähler der Wahrheit, der „es zu seinem Auftrag gemacht“ hat, wie kürzlich ein kanadischer Interviewer ihn beschrieb, „Zeugnis vom palästinensischen Leben in den besetzten Gebieten ablegt“. Levy gibt die Verachtung seiner Landsleute für ihn zu, aber er schreibt sie nicht seinen verleumderischen Schriften Erfindungen zu. Stattdessen versucht er für sich ein Image als Whistleblower zu pflegen, der sich den Hass seiner Landsleute zuzieht, weil er angeblich die hässliche Wahrheit über sie enthüllt. Ihm wird bei dieser Aufgabe von antizionistischen und antisemitischen Organisationen geholfen und Beihilfe geleistet, dazu von Auslandsjournalisten, die nur allzu bereit sind von Israel das Schlimmste zu glauben und diesem verlogenen Ideologen eine Plattform zu bieten, von der aus er Propaganda gegen sein Land auswürgen kann.

Levy beendete gerade eine einwöchige, durch acht Städte führende Redetour quer durch Kanada, die von Canadians for Justice and Peace in the Middle East (CJMPME) gesponsert wurde – einer antiisraelischen BDS-Gruppe (Boykott, De-Investition und Sanktionen). Zu den Mitsponsoren der einzelnen Veranstaltungen gehörten antiisraelische Gruppen wie die Arab Students Association, Solidarity for Palestinian Human Rights, die Palestinian Student Association und Justice for Palestinians. Die erwähnten Gruppen sind Levys offensichtliche Verbündete und Unterstützer, die eine gemeinsame Sache haben: Israel zu diffamieren. Störender waren aber die Fakultäten an den Universitäten, die einige der lokalen Vorträge Levys mitsponserten. Dazu gehörte das Department of Near and Middle Eastern Civilizations an der University of Toronto, das Department of Political Science der University of Alberta und das Department of Writing der University of Victoria.

Levy wurde zudem in kanadischen Radiosendungen interviewt, darunter die Mike Eckford Show auf Radio CKNW in Vancouver, die am 27. März ausgestrahlt wurde, und Michel Enrights überregional ausgestrahlte Sonntagsausgabe auf CBC, dem landesweiten kanadischen Sendernetz, am 29. März. Dort verbreitete Levy weiteres antiisraelisches Gift. Seine Stimme kochte vor scheinheiliger Wut, als Levy Israel als einziges für den palästinensisch-israelischen Konflikt verantwortlich machte, palästinensischen Terrorismus rechtfertigte und zu Boykotte und Bestrafung Israels durch Mächte des Auslands drängte.

Während der Lokalradio-Moderator Mike Eckford unterwürfig Levy antiisraelische Tiraden ehrfürchtig akzeptierte, stellte Radiomoderator Enright Levy mehrere herausfordernde Fragen, die Levy geschickt umging; er schaffte es das Thema zurück zur Dämonisierung Israels zu bringen. Eckford führte Levy mit einem langen, kriecherischen Zitat aus dem angeblichen Interview des radikal antiisraelischen Journalisten Johann Hari mit Levy ein, das im Independent (London) erschien. (Wie sich herausstellte, hatte Hari vorgegeben Levy persönlich interviewt zu haben, obwohl der lediglich Teile, die ihm gefielen, aus verschiedenen Levy-Kolumnen zusammengeschnitten hatte.) Während des gesamten Interviews kroch Eckford Levy hinten rein, behandelte ihn als Helden, schmeichelte ihm, stellte ihm kriecherische Fragen und ebnete Levy den Weg Israel, seine Presse, sein Volk und seine Führungskräfte zu verunglimpfen. CBCs Michael Enright forderte Levy dagegen zu palästinensischem Terrorismus und Hetze, die BDS-Bewegung gegen Israel und Antisemitismus heraus. Levy hielt jedoch an seiner Linie fest und nutzte das landesweite Programm, um sein antiisraelisches Gift zu verbreiten.

Unten folgen einige Zitate aus den beiden Radio-Interviews, die Krampen von Levy Redetouren im Ausland verkörpern.

Gegen einen jüdischen Staat

„Mein Traum ist ein einziger Staat, ein demokratischer Staat mit gleichen Rechten für alle, mit gleichen Gesetzen für jeden, gleichberechtigte Menschen. Es klingt im Moment wie ein Traum, aber ich sehe keine andere realistische Alternative…. Ich mache mir weniger Sorgen um eine jüdische Mehrheit, weil ich an einem gerechten Ort leben will und ich glauben, dass er Charakter Israels durch das Regime geformt werden wird, nicht von seiner ethnischen Mehrheit. Er kann einfach ein binationaler Staat sein und ein sehr ungerechter jüdischer Staat…“ (CKNW)

Beschuldigung aller israelischer Führungspolitiker

„Israelische Premierminister behaupteten einer nach dem anderen, dass sie das Ziel hatten die Besatzung zu beenden, behaupteten, sie hätten das Ziel einen unabhängigen Palästinenserstaat zu ermöglichen und unternahmen gleichzeitig alles Mögliche, um diese Möglichkeiten zu verhindern…“ (CKNW)

Unterstellung israelischer Presse-Einseitigkeit

„Die Berichterstattung ist sehr, sehr einseitig, entmenschlicht die Palästinenser systematisch und sehr, sehr eingeschränkt, das Minimum des Minimums…“ (CKNW)

Rechtfertigung der Hamas-Raketenangriffe auf Zivilisten innerhalb Israels Grüner Linie

„Man sollte fragen, warum sie ihre Raketen schießen. Man sollte fragen, welche andere Möglichkeit man den in Gaza lebenden Palästinensern lässt, die im größten Gefängnis der Erde leben. Wir wollen offen sein. Wann immer sie aufhören Raketen zu schießen, vergessen die Welt und Israel sie. Sehen Sie sich das jetzt an, sie sind wieder vergessen…“ (CBC)

Verurteilung der Militäroperation Israels zum Stopp des Hamas-Raketenfeuers nach Israel

„… Hunderte wurden für nichts getötet und Hunderte Frauen und Kinder wurden für nichts getötet…“ (CKNW)

„… Hunderte palästinensischer Frauen und Kinder wurden für nichts getötet…“ (CBC)

Rechtfertigung palästinensischen Terrorismus im Allgemeinen

„Die Palästinenser besitzen keine Armee. Und ihre einziger Weg für ihre Freiheit zu kämpfen, für ihre Rechte, geht über das, was wir Terrororganisationen nennen. Leider. Welche andere Wahl haben wir ihnen gelassen?“ (CBC)

„… Wenn man das Problem lösen will, muss man sich fragen, was einen jungen Palästinenser, der nicht dazu geboren wurde zu töten, dazu bringt sein Leben zu opfern und diese furchtbaren Gräueltaten und Verbrechen gegen Zivilisten in Tel Aviv, in Jerusalem und überall zu begehen. Wenn man nicht fragt warum, wird man das niemals lösen. Und man muss fragen, warum. Und man muss zu dem Schluss kommen, dass man ihn in die Ecke drängt, in der er nichts mehr zu verlieren hat…“ (CBC)

Ausblendung palästinensischer Hassrede und Indoktrination Jugendlicher gegen Israel, um Israel zu beschuldigen

„Glauben Sie mir, mach so vielen Jahren der Berichterstattung zu den besetzten Gebieten und den Palästinensern: Da gibt es eine Mehrheit der Palästinenser, die mit Israel in Frieden leben wollen, einschließlich der jungen Menschen, wenn man einfach nur die Realität ändert. Sie hat sich in den letzten Jahren zu Schlimmeren verändert, denn diese jungen Menschen, sie brauchen nicht viel, um Israel zu hassen. Wissen Sie, es reicht ihnen mitten in der Nacht aufzuwachen und israelische Soldaten zu sehen, die ihre Eltern vor ihren Augen erniedrigen. Es reicht ihnen aus ihren Schulen zu gehen und israelische Soldaten zu sehen, die von Zeit zu Zeit einige von ihnen schlagen, auf jemanden schießen.“ (CBC)

Werbung für Wirtschaftsboykott gegen Israel

„Boykott war in Südafrika sehr effektiv, sehr effektiv… Das Regime in der Westbank und das Regime im Gazastreifen sind ein Apartheidregime. Was ist es, wenn nicht Apartheid, wenn ein Volk nichts besitzt, keine Ressourcen und keine Rechte. Und ich frage: Warum war es legitim, das mit Südafrika zu tun und warum ist es nicht legitim, das mit Israel zu tun? Glauben Sie wirklich, die Veränderung wird von alleine kommen? Ich wünschte, wir würden das nicht brauchen. Für mich als Israeli ist es sehr problematisch Boykott zu fordern, denn ich selbst boykottiere Israel nicht. Ich lebe dort. Aber ich kann Ihnen sagen, dass man Israel schütteln muss, weil Israel jemanden braucht, um es vor sich selbst zu retten.“ (CBC)

Verunglimpfung der Unterstützung der USA für Israel: Drängt die USA Israel zu bestrafen

„… Israel ist eine regionale Supermacht in der Region mit der totalen, automatischen, blinden Unterstützung der USA wie kein anderer Staat in der Welt…“ (CBC)

„Viele Male, wenn jemand die Beziehungen zwischen den USA und Israel beobachtet, kann man sich fragen, wer genau von den beiden die Supermacht ist und wer wen in die Tasche steckt. Es ist nicht sehr klar und für mich ist es ein Rätsel und ich habe nie das Geheimnis der einseitigen Beziehungen verstanden, in der Israel alles bekommt und nichts gibt und niemals amerikanischen Ersuchen zuhört und das internationale Recht ignoriert und auch viele Male amerikanischen Ratschlag. Aber Herr Netanyahu ging jedenfalls ein paar Schritte weiter als jeder andere israelische Premierminister. Ich denke, er überschritt einige rote Linien, die kein westlicher Führungspolitiker jemals zu überschreiten gewagt hätte; er mischte sich sehr brutal gegen Obama und das Weiße Haus in Washington in die amerikanische Innenpolitik ein. Und jetzt ist es an der Zeit, dass Herr Obama Rache nimmt und es scheint so, dass er das tut. Das einzige Problem damit ist: Wo war er in den letzten sechs Jahren? Ich meine, warum erst jetzt? Und wie viel kann er in seinen letzten zwei Jahren im Amt [gegen Netanyahu] unternehmen? Das ist immer noch eine offene Frage.“ (CKNW)

„Kanada ist in seinem Verhalten, das muss ich leider sagen, alles andere als ein echter, aufrichtiger Freund Israels; dass es die Besatzung unterstützt, seine Verbrechen unterstützt, die Siedlungen unterstützt, ist alles andere als Freundschaft mit Israel. Und ich denke, es ist nicht irrtümlicherweise so, dass es so viele Ähnlichkeiten zwischen dem kanadischen Premierminister Stephen Harper und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu gibt. Ich denke, sie teilen viele gleiche Werte, beide verbreiten Angst auf eine systematische Weise, um an der Macht zu überleben. Und ich denke, im Endeffekt sollte jeder sich selbst fragen, ob diese automatische und blinde Unterstützung Freundschaft ist. Würden Sie einen echten Freund automatisch und blind unterstützen? Wäre das Freundschaft? Oder würden Sie ihn kritisieren, wenn Sie das Gefühl hätten, es wäre nötig? Heute ist diese Art von Unterstützung, die Verbrechen der Besatzung unterstützt, die ignoriert, was Israel anderen antut, keine Freundschaft.“ (CBC)

Dass Levy ein bornierter Radikaler ist, der dieselben antiisraelischen Falschmeldungen wieder und wieder hinrotzt, überrascht objektive Nachrichtenkonsumenten nicht, die den palästinensisch-israelischen Konflikt verfolgen. Auslands-Publikum jedoch ist sich der extremen Einseitigkeit Levys und der Ha’aretz nicht bewusst. Levy selbst formulierte es so, als er seine Erfahrung beschrieb, in Kanada endlich Beachtung zu finden:

„Es ist wie ein Wunder. Ich bin hier wiedergeboren, denn ich bin so viel Sympathie und wohlwollende Fragen nicht gewohnt… Ich bin wirklich, wirklich bewegt und überrascht angesichts des Willkommens…“ (Radio CKNW, Mike Eckford Show, 27. März 2015)

Indem er seine schadenden Botschaft auf diese Sorte naiven Zielpublikums umleitet, schürt Levy Israel-Feindlichkeit und wirbt für Boykott und den jüdischen Staat schädigende Politik.

Eine Geschichtsstunde für den geborenen Lügner Shlomo Sand

Er posiert sogar wie ein Lügner

Elder of Ziyon, March 20, 2013

Shlom Sand, der Fake-Historikers, der behauptet, es gäbe so etwas wie das jüdische Volk nicht und das Land Israel sei ein Mythos – zwei Argumente, die ich in der Vergangenheit leicht demontierte – wurde vom Palestine Chronicle interviewt. Aus irgendeinem Grund haben einige andere Publikationen das auch abgedruckt.

Hier ist eine weitere seiner lächerlichen Lügen:

Im Judentum gibt es keinen traditionellen Patriotismus, keine Tradition eines Heimatlandes. Palästina, Judäa war nicht die Heimat der Juden. Und ich entdeckte, dass die Christen dem Land physisch weit stärker verbunden waren. Und ziemlich schnell entdeckte ich, dass die ersten Zionisten keine Juden waren; es waren eure [britischen] Vorfahren.

Ich habe zwar ein paar Male über christlichen Proto-Zionismus (und Präzionistischen Zionismus) geschrieben, aber zu sagen, dieser ginge der jüdischen Bindung zum Land Israel voraus ist absurd.

Werfen wir einen Blick auf das Dankgebet nach dem Essen, das religiöse Juden zumindest seit talmudischen Zeiten sagen (außer Sand will argumentieren, auch dieses Gebet sei ein Mythos):

Wir danken Dir, G-TT, unser G-tt, dass Du unseren Vätern ein herrliches, gutes und geräumiges Land hast zuteil werden lassen… Und für alles, G-TT, unser G-tt, danken wir Dir und loben Dich, gelobt sei Dein Name durch den Mund aller Lebenden für immer und ewig. So steht geschrieben: Hast du gegessen und bist satt geworden, dann lobe den Ew-gen für das gute Land, das Er dir gegeben hat. Gesegnet seist Du, G-TT, für das Land und die Speise.

Und baue Jeruschalajim, die heilige Stadt, schnell in unseren Tagen auf. Gesegnet seist Du, G-TT, der in Seiner Barmherzigkeit Jeruschalajim erbaut, Amen.

Gleichermaßen in den täglichen Gebeten:

Stoße in das große Schofar zu unserer Befreiung, erhebe das Panier, unsere Verbannten zu sammeln, und sammle uns insgesamt von den vier Enden der Erde. Gelobt seist du, Ewiger, der du die Verstoßenen deines Volkes Israel sammelst.

… Nach deiner Stadt Jerusalem kehre in Erbarmen zurück, wohne in ihr, wie du gesprochen, erbaue sie bald in unseren Tagen als ewigen Bau, und Davids Thron gründe schnell in ihr. Gelobt seist du, Ewiger, der du Jerusalem erbaust!

… Und unsere Augen mögen schauen, wenn du nach Zion zurückkehrst in Erbarmen. Gelobt seist du, Ewiger, der seine Majestät nach Zion zurückbringt!

Eigentlich beten wir in den täglichen Gebeten nur für die Zeit des Jahres um Regen, in dem es dem Land Israel helfen würde!

Jeder Jude, der auch nur annähernd mit den Gebeten vertraut ist, weiß um die zentrale Rolle des Landes Israels für sein/ihr Glaubenssystem. Nach Angaben vieler Rabbiner aus der Zeit vor dem christlichen Zionismus, ist in Israel zu wohnen ein biblisches Gebot. Und die Zahl prominente Juden, die seit der Zeit der derzeitigen Diaspora nach Israel gezogen sind, ist beträchtlich.

Mit anderen Worten: Sand ist wieder mal nachgewiesen worden, dass er ein Lügner ist.

Ein weiterer von ihm erwähnter Punkt ist interessant:

Ich versuchte nochmals die jüdische Geschichte zu lesen, um zu sehen, ob das, was ich in der Schule lernte, stimmt. Und ich entdeckte etwas Unglaubliches, als israelischer Bürger, als Historiker – Ich kann Ihnen sagen, dass ich vor zehn Jahren glaubte, die jüdische Gesellschaft sei von den Römern ins Exil getrieben worden. Zu entdecken, dass das ein Mythos war, hat mich schockiert.

Ja, ein Mensch, der vorgibt heute ein hervorragender Historiker zu sein, kannte bis vor zehn Jahren keine grundlegenden Tatsachen der jüdischen Geschichte!

Offenbar las er nie die radikale Arbeit dieses revisionistischen linken Historikers von 1993 – Benjamin Netanyahu:

Wie wurden die Juden dann schließlich aus dem Land gezwungen? Die am meisten verbreitete Annahme ist, dass der Zustand der Heimatlosigkeit des jüdischen Volks einzig den Römer zu verdanken ist. Es wird allgemein angenommen, dass die Römer, die Palästina erobert und die jüdische Souveränität vernichtete, dann den Juden das Land abnahmen und sie in ein Exil warfen, das bis in unser Jahrhundert andauerte. Diese geläufige Sicht ist allerdings ungenau. Es stimmt, dass die Zerstörung Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 der üblichen Zeitrechnung ein hochwichtiger Faktor bei der letztlichen Abnahme der jüdischen Macht und Präsenz in Palästina war. Doch das war nicht der einzige Faktor; auch wurde das Land dadurch nicht von seiner jüdischen Bevölkerung entvölkert. Daher ist der übliche Refrain von „zweitausend Jahren Exil“, der von vielen Juden und Nichtjuden gleichermaßen wiederholt wird, irreführend. Die Diaspora begann nicht mit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer – lebendige jüdische Gemeinschaften in Alexandria, Babylon und andernorts sind der römischen Eroberung um Jahrhunderte vorausgegangen. Die Römer beendeten auch nicht das nationale jüdische Leben in Palästina. Das geschah erst viele Jahrhunderte später. So revoltierten im Jahr 135 – fünfundsechzig Jahre nach der Schleifung Jerusalems – die Juden unter Bar Kochba einmal mehr gegen Rom, „bis die ganze Erde wegen dieser Angelegenheit aufgewühlt zu sein schien“, wie der griechische Historiker Dio Cassius im dritten Jahrhundert schrieb.

Obwohl auch diese dreijährige Revolte gegen Rom brutal niedergeschlagen wurde, blieb das Land hauptsächlich jüdisch. Und kurz danach wurde den Juden ein beträchtliches Maß an Autonomie verliehen, eine Autorität, die von Rom und später Byzanz anerkannt wurde. Im Jahr 212, als der römische Kaiser Caracalla den meisten Untertanen des Reiches die römische Staatsbürgerschaft verlieh, verweigerte er dieses Privileg denen, denen ein eigenes Land fehlte. Den Juden wurde die römische Staatsbürgerschaft verliehen, weil sie als Volk mit eigenem Land anerkannt waren. Das soll nicht heißen, dass sie nicht weiter rebellierten und im Jahr 351 wieder versuchten die Römer zu vertreiben. Und es sollte auch beachtet werden, dass die großen jüdischen Rechtswerke der Mischna und des Jerusalemer Talmud in Palästina während der Jahrhunderte der römischen und byzantinischen Vorherrschaft zusammengestellt wurden, was das dynamische intellektuelle jüdische Leben spiegelt, das hier sogar angesichts der Besatzung fortbestand. Im Jahr 614 kämpften die Juden unvorstellbarerweise immer noch um Unabhängigkeit, bauten eine Armee auf, die sich den Persern bei der Eroberung Jerusalems anschloss und die Byzantiner aus Palästina vertrieb. Der Umfang und die Vitalität der jüdischen Bevölkerung im beginnenden siebten Jahrhundert kann mit der Tatsache beurteilt werden, dass die Juden allein zur Belagerung von Tyrus zwanzigtausend Kämpfer stellten.

Doch im Jahr 636, nach einer kurzen Rückkehr der Byzantiner unter Heraclius, brachen die Araber in das Land ein – nachdem sie die großen und wohlhabenden jüdischen Bevölkerungsgruppen der Arabischen Halbinsel mit Stumpf und Stiel ausgerottet hatten. Die Herrschaft der Byzantiner war für die Juden hart, aber erst unter den Arabern wurden sie schließlich zu einer unbedeutenden Minderheit reduziert und hörten auf im eigenen Land eine nationale Kraft mit Wirkung zu sein. Die Juden setzten anfangs Hoffnung auf die „ismaelitischen Eroberer“, wie sie sie in zeitgenössischen Quellen nannten, doch innerhalb weniger Jahre wurden diese Hoffnungen zerstört, die arabische Politik wurde klar. Anders als frühere Eroberer schickten die Araber einen beständigen Strom Kolonisatoren, die oft aus militärischen Bataillonen und ihren Familien bestanden; das sollte das Land permanent arabisieren. Um diese Politik der bewaffneten Besiedlung durchzuführen, erließen sich die Araber auf die regelmäßig Zwangsenteignung von Land, Häusern und jüdischer Arbeitskraft. Zusammen mit den durch die arabische Eroberung im Land eingeführten Wirren hatte diese Politik am Ende Erfolg mit dem, was die Macht Roms nicht erreicht hatte: Die Entwurzelung des jüdischen Bauern von seinem Boden. Damit waren es nicht die Juden, die das Land der Araber usurpierten, sondern es waren die Araber, die das Land der Juden usurpierten.

Das ist die Geschichte, die Sand mit allen Mitteln unterdrücken will – weil sie die Wahrheit ist.

Ami Ayalon kriegt die Quittung

Steven Plaut, Back to Sanity, 7. Oktober 2008

Reden wir davon, dass einer sein Fett abkriegt!

Ami Ayalon, ultralinker Minister ohne Portfolio (also ohne Arbeit) und Verfasser seines eigenen Programms zur Auslöschung Israels in Konkurrenz zum „Genfer Missverständnisse“-Programm von Yossi Beilin, wurde diese Woche in Holland beinahe wegen „Kriegsverbrechen“ verhaftet. Lesen Sie davon hier.

Es sieht so aus, als glaubten die Holländer einem örtlichen palästinensischen Terroristen, der eine Klage einreichte, in der er behauptet, dass er von Ayalon „gefoltert“ worden sein, als dieser den SHABAK führte. Macht nichts, dass Ayalon weit bekannter für sein Appeasement der Palästinenser ist als sie zu foltern und nie von einer terroristischen Forderung gehört hat, vor der er nicht zu kapitulieren wünscht.

Da hat nun die israelische äußerste Linke europäische Antisemiten lange bearbeitet, sie sollten öffentliche Persönlichkeiten als „Kriegsverbrecher“ verhaften und vor Gericht stellen. In einigen Fällen wurden israelische Offiziere davon abgehalten europäische Staaten zu betreten, um nicht verhaftet zu werden, Dank der Diffamierungskampagnen israelischer Linksextremer gegen sie. Denken wir an die boshafte des Israelhassers und Norman Finkelstein anpreisenden linken Lehrbeauftragten Neve Gorden von der Ben Gurion-Universität gegen aviv Kochavi, seinen Offizier aus der Armee (nachzulesen hier). General Kochavi musste seine Pläne in Großbritannien zu studieren Dank Gordons falscher Verleumdungen gegen ihn aufgeben (auch hier zu lesen).

Nun ist die Vorstellung, dass Linksextreme inzwischen selbst von den euromülligen Israel-Bashern ins Visier genommen werden, wahrlich köstlich. Sollte dieser neue Trend sich fortsetzen, dann könnte man tatsächlich Israel vor der Vernichtung bewahren. Lassen Sie uns die gesamte Führungen von Meretz, Gush Shalom, B’Tselem und der Ben Gurion-Universität nach Holland schicken und die dortige Jihadikative sie alle als Kriegsverbrecher vor Gericht stellen! Damit könnte man glatt Frieden schaffen!