Quds News Network vergisst so zu tun als seien sie nicht antisemitisch. Wieder mal.

David Lange, Israellycool, 15. September 2022

On nein, Quds News Network, das habt ihr nicht gemacht!

Video: Ein israelischer Rabbi feiert am Mittwoch seine Hochzeit in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate

Der fragliche Rabbiner ist Rabbi Levi Duchman. Er ist überhaupt kein Israeli, sondern kommt aus Brooklyn und hat seit 2014 in den VAE gelebt.

Die Tatsache, dass QNN ihn als Israeli bezeichnet, zeigt, dass sie, wenn sie ihre Verachtung für „Israelis“ und „Zionisten“ zeigen, in Wirklichkeit Juden meinen. Nicht, dass das das erste Mal ist, dass sie Probleme haben ihren Judenhass zu verbergen.

Trotz ihrer Dementis.

„Antizionismus ist nicht dasselbe wie Antisemitismus.
Hier der Grund, weshalb die beiden zu verwechseln ‚problematisch‘ ist.“

Als Personal von Alitalia Juden vor einem Pogrom rettete

Als in Libyen zu Beginn des Sechstage-Kriegs Krawalle ausbrachen, kam unerwartete Rettung

Yossi Melman, Ha’aretz, 6. Juni 2022

Ein Kämpfe gegen Gaddafi schaut sich die Dar Bischi-Synagoge in Tripolis an, 2011 (Foto: Reuters / Suhaib Salem)

Rom – Rund zwei Dutzend Männer und Frauen in ihren Siebzigern und Achtzigern, alle voller Emotionen, stiegen nacheinander die  Bühne hinauf. Einige hatte Probleme mit dem Gehen und ihnen wurde von jungen Familienmitgliedern geholfen. Es handelte sich um Mitarbeiter der Alitalia, die einst im Büro der Fluggesellschaft in Tripolis in Libyen arbeiteten, samt ihren Familien.

Bei der Feier, die von der Vereinigung Libyscher Juden in Italien gefördert wurde und im Mai in einem Hotel in Roms Villa-Borghese-Park stattfand, erhielten alle Urkunden der Anerkennung dafür, dass sie während des Pogroms und der Krawalle in Libyen während des Sechstage-Kriegs vor 55 Jahren 2.500 gefährdete Juden retteten.

Die meisten der Geehrten hatten nie jemandem etwas von den Ereignissen erzählt, nicht einmal der engsten Familie, die jetzt bei der Feier zum ersten Mal von ihren anteilnehmenden und mutigen Taten hörten, mit denen sie ihr eigenes Leben riskierten.

Eine Straße in der Altstadt von Tripolis, Libyen 1949. Rechts ist eine jüdische Frau, die ein Barakanas und ein Taschentuck um den Kopf trägt. (Foto: Freer / AP)

„Wir taten, was getan werden musste. Wir glaubten damals nicht und wir glauben heute nicht, dass wir Helden sind. Es war für uns alle eine offensichtliche humanitäre Tat“, sagte Umberto Vaccarini, nachdem er die Bühne verließ, in der Hand die Anerkennungs-Urkunde mit seinem Namen.

Der heute über 80-jährige Vaccarini war damals stellvertretender Manager des Alitalia-Büros in Tripolis. Jeder einzelne der jetzt nicht mehr anonymen Alitalia-Helden erhielt eine Urkunde mit seinem oder ihrem Namen und dne Worten „mit besonderer Wertschätzung“.

Die Urkunden wurden von Dr. Sileno Candelaresi überreicht, dem Präsidenten der Stiftung Goldener Löwe von Venedig, die auch die Preise beim renommierten Filmfestival der Stadt verleiht.

Dr. Sileno Candelaresi, Präsident der Stiftung Goldener Löwe (2. v.l.) neben Walter Arbib und Umberto Vaccarini bei der Feier zur Ehrung des Alitalia-Personals, das Juden half im Juni 1967 aus Libyen herauszukommen. (Foto: Yossi Melman)

Jahrelanger Kampf

Die ersten Juden kamen nachweislich vor rund 2.800 Jahren nach Libyen und ließen sich an der Mittelmeerküste nieder. Im Lauf der Jahre fanden weiter Juden ihren Weg dorthin, als die Region nacheinander von den Römern, den Byzantinern, den Spaniern, den Arabern, den Türken und die Italienern erobert wurde. Jeder Eroberung hinterließ ihr Zeichen bei der örtlichen jüdischen Gemeinschaft – aber der größte Eindruck wurde von der italienischen Besatzung hinterlassen, die 1911 begann.

Unter italienischer Herrschaft  erweiterte die jüdische Gemeinschaft sich und blühte auf; viele Juden wurden wohlhabende Grundbesitzer. Jedenfalls bis 1936.

Die Urkunde mit der Anerkennung des Muts des Alitalia-Mitarbeiters Umberto Vaccarini. (Foto: Yossi Melman)

Unter Benito Mussolini erließ das damals faschistische Italien die Rassengesetze, die Juden verbot Universitäten zu besuchen, Arbeitsplätze bei der Regierung zu haben und bei Ausschreibungen Gebote abzugeben; Juden, die ausländische Staatsbürgerschaft hatten, was bei vielen der Fall war, wurde verboten das Land zu verlassen.

Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs verschlimmerte ihre Lage sich und die libyschen Juden lebten in sehr harten Umständen. Juden, die die Staatsbürgerschaft alliierter Länder hatten, wurden ausgewiesen und andere wurden in Internierungslager, Arbeitslager und Konzentrationslager gesteckt. Rund 500 starben im Lager Giado (alias Jado) im westlichen Libyen und hunderte weitere wurden nach Italien geschickt und von dort in die Konzentrationslager Bergen-Belsen in Deutschland und Reichenau in Österreich deportiert.

Erst im Oktober 2010, nach einem Jahre dauernden Kampf, stimmte die israelische Regierung endlich zu Holocaust-Überlebenden aus Libyen Entschädigungen im Rahmen der Beihilfefähigkeits-Kriterien gemäß des Gesetzes für die Opfer von Nazi-Verfolgung von 1957 zu gewähren.

Ein Alitalia-Flugzeug rollte auf dem internationalen Flughafen von Rom. Die nationale Fluggesellschaft Italiens spielte eine nicht bekannt gemachte Rolle bei der Rettung vieler 1967 in Libyen festsitzender Juden. (Foto: Alessia Pierdomenico / Bloomberg)

Im Dezember 1942 befreiten die Briten und Alliierten Libyen und Tunesien von der deutsch-italienischen Besatzung und das Leben der Juden war schienbar wieder in geordneten Bahnen. Aber nicht lange. 1951 wurde Libyen unabhängig und wurde zu einer konstitutionellen und vererblichen Monarchie erklärt. Noch davor, besonders nach Beginn des israelischen Unabhängigkeitskriegs von 1948/49, hatten die Beziehungen zwischen Juden und den libyschen Behörden allerdings eine Wende zum Schlimmeren genommen und von Zeit zu Zeit gab es Krawalle und Ausbrüche von Gewalt gegen Juden.

Libyen wurde für Juden allmählich zu einem gefährlichen Ort. Rudn 38.000 Juden wohnte 1948 in Libyen, aber sieben Jahre später waren nur 7.000 übrig. Die meisten derer, die weggingen, waren nach Israel ausgewandert, während eine Minderheit nach Italien zog. Die Juden, die in Libyen blieben, wurden von den Regierungen von König Idris regelmäßig schweren Schikanen ausgesetzt.

Am 5. Juni 1967, dem Tag des Ausbruchs des Sechstage-Kriegs, versammelten sich hunderte Araber auf den Straßen von Tripolis und setzten jüdische Geschäfte und Wohnhäuser in Brand.

Zivile Gefangene mit erhobenen Armen, als die israelische Armee im Juni 1967 die Altstadt von Jerusalem betrat. (Foto: Fondation Gilles CARON/Gamma-Rapho via Getty Images)

Die Polizei war nicht in der Lage die Mobs zu kontrollieren und der Ausnahmezustand wurde ausgerufen. Es war nicht ungewöhnlich festzustellen, dass Polizisten mit den Randalierern kollaborierten oder nicht eingriffen, um sie vom Wüten abzuhalten. An diesem Tag wurden 60 Prozent der privaten und öffentlichen Aktiva abzuhalten. Die Synagoge Bet El und ihre 10 prachtvollen, mit Silber und Elfenbein dekorierten Thora-Rollen wurden zusammen mit hunderten religiöser Bücher und Judaica am Tag der Krawalle komplett zerstört.

Während des Pogroms, das mehrere Tage anhielt, wurden mindestens zehn Juden getötet und Dutzende weitere verletzt. Aus Angst um ihr Leben versteckten sich die Juden ihren Häusern. Sie wagten sich nicht herauszukommen und ihre Vorräte schwanden stetig dahin.

Juden mit ausländischer Staatsbürgerschaft flehten die Botschaften und Konsulate dieser Länder um Hilfe an, aber diese konnten nicht viel tun. Und dann, auf der Höhe des Terrors, kam die Rettung aus einer unerwarteten Quelle. Sein Name war Renato Tarantino – ein nichtjüdischer Italiener, der das Alitalia-Büro in Tripolis leitete und echten Adel und Mitgefühl an den Tag legte, als er wah, was in der Stadt geschah.

Überlebende Mitglieder der Familie Tarantino nehmen für Renato Tarantino die Urkunde im Empfang; er leitete in den 1960-er Jahren das Alitalia-Büro in Tripolis (Libyen). (Foto: Yossi Melman)

Vor Hass schäumend

Tarantino und sein Stellvertreter, Vaccarini, machten sich sofort daran so viele Juden wie möglich zu retten, zusammen mit anderen Alitalia-Mitarbeitern, die beeindruckende Kreativität zeigten. Unter Verwendung ihres Status und ihrer Verbindungen im Land führten sie eine Reihe Listen, direkt unter der Nase der libyschen Behörden.

Sie retteten verzweifelte Juden, die es irgendwie in der Hoffnung zum Flughafen geschafft hatten ein Flugticket zu kaufen, nur um festzustellen, dass sie von libyschen Gepäckträgern umgeben waren, die vor Hass schäumten und sie verfluchten und anspuckten. Die Alitalia-Mitarbeiter schirmten die Juden körperlich ab, schlugen die Randalierer zurück und setzten die Juden in ihre Autos und fuhren sie in Sicherheit.

Bei anderen Gelegenheiten setzten sie die Juden in die erste Reihe. „Wir erfanden Ausreden, um Passagiere von Flügen zu nehmen und wir setzten die Juden an Bord, weil wir wussten, dass ihr Leben wirklich in Gefahr war“, sagte Vaccarini.

Im Inneren der Synagoge Dar al-Bischi in der ummauerten Altstadt von Tripolis in Libyen (Foto. Diaa Hadid / AP)

Er schätzte, dass die Alitalia-Mitarbeiter in diesen dramatischen Tagen rund 2.500 Juden retteten, indem sie sie nach Rom flogen.

Eine weitere List der Alitalia-Mitarbeiter ermöglichte es Juden einiges von ihrem Eigentum aus Libyen hinauszuschmuggeln. Einer dieser Juden war Victor Magiar, der heute in Rom lebt. „Die Leute von Alitalia ermöglichten es mir und meiner Familie Dutzende Tickets zu den am weitesten entfernten Zielen zu kaufen, die man sich vorstellen kann: New York, Rio de Janeiro, Miami. Als wir sicher in Rom landeten, nehm die Firma die Tickets schnell zurück und erstattete großzügig das Geld“, erinnerte er sich bei der Feier.

Ein anderes Mal beschloss das Personal, als ein Flugzeug sich auf den Start vorbereitete, zögerten sie das hinaus. Dann öffneten sie die Tür des Frachtraums, entfernten eine Menge Gepäck und brachen jüdische Passagiere an Bord, die keinen Sitz für den Flug bekommen hatten bekommen können.

„Wir sind wegen Ihres Vaters hier“, sagte Magiar der Frau, Tochter und den Enkeln des verstorbenen Renato Tarantino. „Wir werden das nie vergessen.“

Zur Vervollständigung: Der Abend wurde vom libysch-italienisch-israelisch-kanadischen Geschäftsmann und Philantropen Walter Arbib organisiert. Sein Familienheim wurde bei dem Pogrom niedergebrannt und er und seine Mutter Yolanda wurden Dank Tarantino gerettet.

Die Adleraugen-Waqf beschlagnahmte „talmudische Objekte“, die auf den Tempelberg „geschmuggelt“ wurden

Elder of Ziyon, 25. August 2022

Ma’an berichtet:

Die Wächter der Al-Aqsa-Moschee stellten sich heute, Donnerstag, einem Siedler entgegen, der die Al-Aqsa stürmte; dazu hatte er einen Kerzenhalter und biblische Artefakte dabei.

Der Siedler gehörte zu einer Gruppe Touristen, die die Moschee über das Mughrabi-Tor stürmte; und die Wachen waren in der Lage ihn zu festzusetzen und ihn davon abzuhalten Bilder in der Al-Aqsa zu machen.

Hier zeigt der Wächter das Schmuggelgut:

Gott weiß, dass die Waqf Muslime vor diesen furchtbaren Waffen beschützt.

Eine Erinnerung: 2017 wurden in der Altstadt zwei israelische Wachmänner mit Schusswaffen ermordet, die auf dem Tmepelberg gelagert worden waren. Als können Muslime Schusswaffen mitbringen, aber Juden können kein kabbalistisches „Schwi‘ti“-Diagramm mitbringen, das der Meditation dient.

Eine wirre – und typische – arabische Geschichte des Zionismus

Elder of Ziyon, 12. August 2022

Anmerkung: Elder of Ziyon hat den Text aus Jordanien unkommentiert eingestellt. In den Artikel habe ich trotzdem ein paar Kommentare (nicht eingerückt, kursiv) eingefügt. Die Selbsttäuschung des jordanischen Autors ist schlicht irre, die Verzerrung der Geschichte schlichter Wahn.

Das ist sehr, sehr typisch und ein Hirngespinst der Geschichte und des israelisch-jüdischen Denkens aus dem palästinensischen Mainstream. Aus Sawalief (Jordanien):

1917 gab der britische Außenminister von denen, die nichts hatten, an die, die es nicht verdienten, die Balfour-Erklärung, damit Britannien das Übel, die Bösartigkeit und den Betrug der Juden loswird, indem sie für sie ein Heim weit weg von Europa in Palästina gründeten, wenn Britannien den Ersten Weltkrieg gegen das Osmanische Reichgewinnen würde.

Klar, deshalb waren ja auch Juden vorher schon nach Eretz Yisrael gekommen und deshalb hat der Völkerbund das dann auch genehmigt, nicht wahr?

Als der Krieg endete, besetzte Großbritannien Palästina und kolonisierte es und begann Juden aus jedem Land dorthin zu deportieren, bis sie sich darin vermehrten.

Deportieren? Komisch, dass die Engländer den Zuzug immer – unter Missachtung des Mandatsauftrags – gewaltig deckelten.

Allmählich und mit den boshaften britischen Methoden, die mit den üblen jüdischen Methoden zusammentrafen, gründete Großbritannien 1948 erfolgreich einen Staat für die Juden auf einem Teil des Landes Palästina, darunter der palästinensischen Küstenebene, indem sie die Haganah-Bande und ihre bewaffneten Geschwisterterroristen zu einem Staat namens „Israel“ machten.

Großbritannien bewaffnete sie, also bildeten sie bewaffnete Terrorbanden wie die Haganah, den Palmach und die Irgun, um die wehrlosen Palästinenser im Land zu ängstigen und zu terrorisieren.

Irre. Die Briten bewaffneten die Juden? Das Gegenteil war der Fall (mit Ausnahme von Orde Wingate in den 30-er Jahren). Terrorbanden waren vor allem bei Arabern zu finden und die Engländer unternahmen kaum etwas dagegen, solange nur Juden die Opfer waren.

Danach machten Großbritannien und seine Helfer damit weiter Juden und Findelkinder aus verschiedenen Pflegehäusern in Europa einzuladen und nach Palästina zu immigrieren. Dann war der entstehende jüdische Staat mit theatralischen Kriegen in der Lage, alle Teile Palästinas zu kontrollieren, nachdem er diejenigen getötet hatte, die getötet hatten, und diejenigen vertrieben hatte, die vom palästinensischen Volk vertrieben worden waren.

Wieder gelogen. Die Briten deckelten die jüdische Zuwanderung, weil die Araber Terror machten.

Seitdem und bis heute leben die eindringenden Juden in einem Zustand ständigen Krieges, in dem Terror sie Tag und Nach beherrscht, weil jeder einzelne von ihnen erwartet morgen getötet zu werden, entweder weil sie zerdrückt, niedergetrampelt oder erstochen werden oder durch einen Herzinfarkt aus Angst und Panik oder eine Massenpanik, wenn sie in die Bunker fliehen, in denen sie ihr halbes Leben verbracht haben.

Stolz darauf Menschen zu terrorisieren. Das ist anscheinend die „Tugend“ des Islam. Und offenbart, wer tatsächlich die Terroristen sind. Ansonsten: Wie kommt es, dass die Israelis immer wieder zu den glücklichsten Menschen der Welt gehören?

Das liegt daran, dass diejenigen des palästinensischen Volks, die in ihrem Land und ihrer Heimat Palästina geblieben sind, bei Gott, dem Höchsten, dem Großen schwören, dass die Invasoren nicht glücklich sein werden in ihrem Land zu leben und sie werden sich nicht sicher fühlen, egal, wie lange es dauert.

Guck mal, wer die Terroristen sind!

Die Siedler, die in die Bunker flohen, sind nichts anderes als der Beweis für den Erfolg dieses großen palästinensischen Bereichs, der jetzt an die neuen Generationen weitergegeben wird.

Wunschdenken, Selbsttäuschung, Wahnsinn: Wenn es den behaupteten „Erfolg“ gäbe, wieso gibt es Israel immer noch und wieso sind die Juden noch da?

Daher raten wir Britannien noch einmal nach einem anderen sicheren Heimatland für seine Juden zu suchen.

Träumt weiter. Israel ist da, um zu bleiben. Ihr werdet die Juden nicht los und könnt sie nicht vertreiben.

Ja, New York Times, Fotos können irreführen. Und ihr habt selbst Haufen davon veröffentlicht.

Elder of Ziyon, 1.August 2022

Die New York Times hat einen interessanten Artikel über die Offenbarung, dass Herman Heukels, der die meisten der berühmten Fotografien von Juden machte, die sich für den Transport von Amsterdam zur Arbeit oder in Todeslager fertig machten, ein Nazi war.

Mit diesem Wissen verstehen wir heute, dass er beabsichtigte die Juden herabzusetzen, die er fotografierte. Er machte zum Beispiel keine Fotos von der sie umgebenen Polizei.

Auf einigen Bildern schimmert die Würde der Juden trotzdem durch.

Aber das verändert die Interpretation der Fotos.

Janina Struk, Autorin des Buches „Photographing the Holocaust: Interpretations oft he Evidence“ [Den Holocaust fotografieren: Interpretationen der Beweise] aus dem Jahr 2005 sagte, dass in der Nachkriegszeit aufgenommene Fotos von Schaulustigen, Tätern und Opfern „auf alle mögliche Arten vermischt wurden“ und kaum jemand fragte, wer die Fotos oder zu welchem Zweck aufgenommen hatte.

In den letzten Jahren, fügte sie hinzu, hat es eine größere Betonung der Kontextualisierung der Bilder gegeben, es wurde erklärt, wie sie aufgenommen wurden, so dass Betrachter bessere verstehen, was sie sich da ansehen – und so können die Leute bessere ethische Entscheidungen dazu treffen, wie sie dargeboten werden sollten.

Ich wünschte, die New York Times kümmere sich genauso sehr um den Kontext von Fotos aus dem Gazastreifen, die von modernen Antisemiten aufgenommen werden.

Hier sind zwei Fotos vom Krieg im Gazastreifen aus dem letzten Jahr, die offensichtlich gestellt sind, worauf ich damals hinwies:

Die New York Times heuert im Gazastreifen auch freie Fotografen an, die allen Anreiz haben Israel in einem schlechten Licht zu zeigen und Hamas-Kriegsverbrechen wie das Verschießen von Raketen aus Wohngebieten zu ignorieren. Die NYT hebt auch offensichtlich inszenierte Fotos wie dieses hervor, auf dem eine Kinderwiege irgendwie richtigherum landete, nur wenige Meter entfernt von dem zerstörten Gebäude, in dem sie sich angeblich befand – und ohne ein einziges Staubkörnchen darauf. Der Fotograf hatte auch das erstaunliche Glück einen fotogenen, traurigen Jungen zu finden, der gerade direkt davor vorbeiging, knapp daneben, damit wir beide sehen können.

Oder dieses, in dem eine alte Frau über gefährlichen Schutt kletterte, auf dem sie hätte fallen und sich die Hüfte brechen können, damit sie sich setzen konnte (auf einem passenden Plastikstuhl) um traurig in diese angeblich nicht gestellte Aufnahme zu blicken.

Sieht man den Strand im Hintergrund, dann könnte dieser Luftangriff im Lager Schati stattgefunden haben, wo sich laut Israel Hamas-Führer trafen – aber die New York Times sagt das nicht.

Kontext ist alles. Fotografen inszenieren ihre Fotos und geben ihren Motiven Anweisungen wie Schauspielern, wenn sie nicht erwischt werden. Sie versammeln sich vorher an wahrscheinlichen neuralgischen Punkten, stellen aber sicher, dass die anderen dutzenden Fotografen, die sich dort drängeln, nicht im Bild sind. Sie suchen diejenigen aus, die die Geschichte erzählen, die sie erzählen wollen und legen die nicht vor, die dem widersprechen. Die Freischaffenden liefern die Hintergrundinformation, die von den Redaktionen vorbehaltlos geglaubt werden.

Gibt es einen moralischen Unterschied zwischen der Veröffentlichung kontextfreier Fotos von Leuten, die in den 1940-ern Juden hassten und denen von Leuten, die heute Juden hassen?

Der letzte Absatz des Artikels über die Nazi-Fotos ist die beste Zusammenfassung des Themas und eines, auf das faire Medien sich eingestellt hätten, würden sie sich um Kontext und Objektivität kümmern.

Struk fügte hinzu: „Wir müssen von der Idee wegkommen, dass ein Foto einfach ein Fenster zur Welt ist. Das ist es nicht. Es ist eine sehr aufbereitete Version dessen, was der Fotograf sich zum Fotografieren aussucht.“

Die Palästinenser haben eine blühende Export-Industrie

Elder of Ziyon, 22. Juli 2022

Israel hat einen Plan vorgeschlagen, der es den palästinensischen Arabern der Westbank ermöglichen soll über den Flughafen Ramon in Eilat ins Ausland zu reisen; es sind Testflüge in die Türkei geplant, von wo sie in alle anderen Teile der Welt weiterreisen können.

Bisher mussten sie, wenn sie irgendwohin fliegen wollten, über den Grenzübergang an der Allenby-Brücke nach Jordanien und von dort nach Amman reisen.

Dieser Plan würde ihnen eine Menge Zeit und Kopfschmerzen ersparen, besonders was die gewaltigen Verspätungen am jordanischen Übergang angeht.

Also sind sie natürlich dagegen.

Musa Rahhal, Sprecher des palästinensischen Verkehrsministeriums, sagt: „Das kommt innerhalb des Rahmens der Politik der Apartheid, des Drucks auf unser Volk und des israelischen wirtschaftlichen Nutzens.“

Dann ging er ins Land der Fantasie und der Verschwörungstheorien über:

Der Sprecher macht gelten, dass Israel versucht alle Araber – palästinensische Bürger und arabische Israelis gleichermaßen – über den Flughafen Ramon zu reisen. Alle Bürger Israels – Juden wie Nichtjuden – ist es erlaubt über den Flughafen Ben-Gurion und andere von Israel kontrollierte Grenzübergänge zu reisen.

Rahhal machte zudem geltend, dass die aktuelle Überfüllung der Allenby-Brücke zwischen Israel und Jordanien Teil eines israelischen Plans ist die Palästinenser dazu zu zwingen den Flughafen Ramon zu nutzen. In den letzten Wochen sind tausende palästinensischer Reisende auf der jordanischen Seite der Allenby-Brücke wegen nie da gewesener Überfüllung und den beschränkten Öffnungszeigen am Grenzübergang steckengeblieben.

Es gibt einen sehr einfachen Grund dafür, dass die Palästinenserführung ständig gegen jeglichen Plan ist das Leben der Palästinenser einfacher zu machen.

Die Palästinenser haben eine blühende Export-Industrie. Diese Exporte haben viele Arbeitsplätze in der NGO-Industrie geschaffen. Das haut hunderte Millionen Dollar an Hilfsgeldern aus der EU und arabischen Ländern gebracht. Sie ist ein entscheidender Teil ihrer Wirtschaft.

Der Export heißt Judenhass.

Alles, was Israel tut um den Palästinenser zu helfen ein normaleres Leben zu führen, bedroht diesen entscheidenden Export. Palästinensisches Leid ist das wichtigste Rohmaterial für den profitablen Export von Antisemitismus, also müssen die Führer sicherstellen, dass Leid so öffentlich wie möglich großzügig an ihr Volk verbreitet wird, solange für das Leid immer die Juden verantwortlich gemacht werden.

Der palästinensische Export von Judenhass ist der einzige Grund, dass die Palästinenser die absoluten Top-Empfänger von humanitärer Hilfe pro Kopf in der Welt bleiben – eine Haltung, die sie unangefochten seit Jahrzehnten innehaben. Könnten sie für ihr Leid nicht die Juden verantwortlich machen, würden sie hunderte Millionen Dollar jährlich verlieren.

Also sind sie natürlich dagegen, dass ihren Leuten erlaubt wird einfacher in die Welt zu reisen. Sie wollen sagen können, dass sie in einem Freiluftgefängnis leben.

Natürlich sind sie dagegen „Flüchtlingslager“ zu schließen, selbst in ihren eigenen Bereichen. Weil sie behaupten, dass die Leute innerhalb der Grenzen des britischen Mandats Palästina „Flüchtlinge“ sind und hunderte Millionen an Gaben der internationalen Gemeinschaft brauchen.

Natürlich sind sie gegen jeden Friedensplan, der es Israel erlaubt als jüdischer Staat zu existieren. Sie brauchen Juden, um sie für alles verantwortlich zu machen.

Sobald Sie diese einfache Tatsache in Sachen palästinensischer Export-Industrie verstanden haben, macht alles, was so unerklärlich zu sein scheint, auf einmal Sinn.

Raserei wegen jüdischem „Komplott“ zur Übernahme der Al-Aqsa-Moschee

Palästinenser erreichen neue Ebene der Hysterie

Hugh Fitzgerald, FrongPage Mag, 22. Juni 2022

Eine sichere Möglichkeit, wie die Palästinenserführung zu einem israelfeindlichen Rausch im eigenen Volk aufpeitschen können, ist zu behaupten, Israel habe die Absicht den Status quo auf dem Tempelberg zu ändern, indem es Juden erlaubt auf dem Berg zu beten, etwas, das die israelische Regierung immer verboten hat. Israel wird auch vorgeworfen, dass eine zunehmende Zahl Juden den Tempelberg besucht und die Stunden und Tage erweitert werden, zu denen Besuche erlaubt sind, alles als Teil eines teuflischen Plans die Al-Aqsa zu übernehmen, zu zerstören und an ihrer Stelle den Dritten Tempel zu bauen.

Das jüngste Beispiel solcher Hysterie und die Drohung mit einem „Religionskrieg … zur Auslöschung von allem“ steht hier: „Palästinenser versprechen ‚Religionskrieg, der alles auslöschen wird‘, wenn Juden auf dem Tempelberg beten“ (von Nan Jacques Zilberdik, Algemeiner, 17. Juni 2022):

Israels Handeln in Jerusalem wird zu einen „Religionskrieg führen … der die USA, Europa und die gesamte Welt erreichen wird“ und „wird alles auslöschen“. Das sind Drohunen, die von offiziellen Sprechern und Beratern des Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, kommen.

Doch all diese Warnungen und Drohungen der PA gründen auf Verleumdungen und Lügen.

Die Verleumdung, Israel plane die Zerstörung der Al-Aqsa-Moschee, um an ihrer Stelle einen jüdischen Tempel zu bauen, ist eine der wirksamsten und langjährigsten Verleumdungen der PA.

Wenn Israel die Al-Aqsa-Moschee zerstören wollte, hätte es 55 Jahre Zeit gehabt das zu tun. Tatsächlich hätte es den meisten Sinn gemacht sie sofort nach dem Ende des Sechstage-Kriegs zu zerstören, als die Palästinenser von der katastrophalen arabischen Niederlage traumatisiert waren. Aber statt die Al-Aqsa zu zerstören, riss sich Israel ein Bein aus den Arabern entgegenzukommen; dazu setzte Verteidigungsminister Mosche Dayan ein komplettes Verbot jüdischen Gebets auf dem Tempelberg und strikte Begrenzungen dazu ein, wann Juden den Berg besuchen können – nur vier Stunden am Tag und nur fünf Tage die Woche – während Muslime weiter in der Lage waren ihn zu jeder Tageszeit und Woche zu besuchen. Es sind Juden, nicht Muslime, die vom israelischen Staat kräftig eingeschränkt worden sind.

Als Vorspiel zu diesem angeblichen israelischen Plan behauptet die PA, dass Israel auch eine „Aufteilung entsprechend Bereichen und Zeiten“ auf dem Tempelberg vorbereitet, was die PA als „nur den Muslimen gehörend“ definiert. Die angebliche Teilung würde Juden und Muslimen erlauben an der Stätte an separaten Orten und zu separaten Zeiten zu beten. Das würde eine Veränderung in dem darstellen, was als der sogenannte „Status quo“ an dem Ort wahrgenommen wird, was de facto so interpretiert wird, dass es heißt Juden werde nur erlaubt den Tempelberg zu betreten, aber dort keine individuellen oder gemeinsamen Gebetet auszuführen.

Aber das ist eine Lüge. Der ehemalige israelische Führungspolitiker Benjamin Netanyahu aht oft erklärt, dass die israelische Regierung nicht die Absicht hat den Status quo zu verändern.

Im Juli 2021 bestätigte der israelische Premierminister Naftali Bennett, dass „es keine Veränderung des Status quo gibt“.

Es gibt keinen Plan, wie die Araber behaupten, die Besuchsstunden für Gebet zwischen Juden und Muslimen aufzuteilen. Keine israelische Regierung hat die Stunden verändert, zu denen Juden zu Besuch kommen dürfen. Nämlich: 7:30 bis 10:30 Uhr und 12:30 bis 13:30. Darüber hinaus gibt es keine „Gebetsstunden“ für Juden; solches Gebet ist verboten, seit Israel die Altstadt im Sechstage-Krieg in Besitz nahm.

Ungeachtet dessen präsentiert die PA „die Aufteilung nach Zeiten“ den Palästinensern als tatsächlichen israelischen Plan und als drohende Gefahr für die Al-Aqsa-Moschee. Wie von Palestinian Media Watch dokumentiert, hat die Verleumdung viele Terroranschläge angetrieben und von den Palästinensern als „Verteidigung der Al-Aqsa“ gerechtfertigt worden sind.

Die „Bedrohung der Al-Aqsa“, wenn auch in der Realität nicht existent, wird heraufbeschworen, wann immer die Palästinenserführer die Spannungen verschärfen wollen. Sie ist auch der sicherste Weg zu Terroranschlägen durch die aufzustacheln, die entsprechend zur Verteidigung Der Al-Aqsa“ aufgepeitscht worden sind.

Vor Kurzem wurde die Verleumdung im offiziellen PA-Fernsehen wiederholt:

Der offizielle Moderator des PA-Fernsehens: „Seit dem Juni-Krieg (d.h. dem Sechstage-Krieg 1967) – wir reden von seinem 55. Jahrestag – gibt es [israelische] Absichten die Al-Aqsa-Moschee zu zerstören und den angeblichen Tempel zu bauen und das ist nicht nur eine Teilung nach Zeiten und Bereichen, die der Al-Aqsa-Moschee widerfahren wird.“
[Offizielles PA-Fernsehen, 6. Juni 2022]

Vor kurzem drohte einer von Mahmud Abbas‘ Beratern, dass fortgesetzte Besuche von Juden auf dem Tempelberg zusammen mit einer Aufteilung von Gebetszeiten für Juden und Muslime zu etwas wie dem dritten Weltkrieg führen wird.

„Ahmed al-Ruweidi, Berater für Jerusalem-Angelegenheiten des PA-Präsidentenbüros, sagte, dies würde „einem Angriff auf eine Milliarde Muslime weltweit gleichkommen“ und zu einem „Religionskrieg“ führen, der „die gesamte Welt erreicht“:

„Er betonte, sollten die Einmärsche und Angriffe [d.h. Besuch durch Juden] auf die Al-Aqsa-Moschee weitergehen und wenn Israel versucht eine Aufteilung [zwischen Juden und Muslimen] nach Gebetszeiten zu verhängen, dann wird das einem Angriff auf eine Milliarde Muslime weltweit gleichkommen – was die Knospen eines Religionskriegs bedeutet…“

Er fügte hinzu: „Der Religionskrieg wird nicht an den Grenzen der Region und den Grenzen des palästinensischen Volks aufhören, sondern die USA, Europa und die gesamte Welt erreichen.“

Ahmed al-Ruweidi behauptet, jede noch so kleine Veränderung am Status quo auf dem Tempelberg werde einen Weltkrieg mit „einer Milliarde Muslime“ in Gang setzen (eine merkwürdige Geringsetzung, denn Muslime neigen dazu ihre Anzahl zu übertreiben), einen Krieg, der sich nach „in die USA, nach Europa und in die gesamte Welt“ ausbreiten wird. Dieser weltweite Flächenbrand, wird uns erzählt, kann von „jeglicher Veränderung“ ausgelöst werden – einer Handvoll Juden, denen erlaubt wird still zu beten, könnte ausreichen eine Milliarde Muslime aufzupeitschen gegen die Ungläubigen in den Krieg zu ziehen.

Nabil Abu Rudeina, ein weiterer PA-Topvertreter, stellvertretender Premierminister für Information und offizieller Spreche von Abbas‘ Präsidentenbüro, hat ebenso damit gedroht, dass Beuche von Juden auf dem Tempelberg zu „Religionskrieg führen, der alles auslöschen wird“.

Wieder: Es wird wegen einer Handvoll Juden, die still den heiligsten Ort des Judentums besuchen, wo ihnen eingeschränkt gestattet wird in der Eingrenzung des Bergs herumzugehen, mit einer weltweiten Katastrophe gedroht.

Nabil Abu Rudeina sagte, die täglichen Einbrüche extremistischer Juden in die gesegnete Al-Aqsa-Moschee und ihre Plätze seien zu einer Invasion geworden und nicht zu einem Besuch. Er fügte hinzu, dass sie verurteilt werden und inakzeptabel sind.

Es gibt keine „täglichen Einbrüche“ von Juden in die Moschee; jüdische Besucher halten sich von der Moschee deutlich entfernt. Die Al-Aqsa-Moschee wird hier bewusst mit den 35 Morgen Gelände um die Al-Aqsa verschmolzen, das den gesamten Tempelberg abdeckt, wohin Juden umhergehen dürfen. Die israelische Polizei betritt die Moschee einzig bei akuter Verfolgung von Muslimen, die Felsbrocken und Sprengsätze vom Tempelberg auf jüdische Betende an der Westmauer darunter warfen oder wenn Muslime innerhalb der Moschee Felsbrocken und Sprengsätze auf jüdische Besucher des Tempelbergs werfen.

Abu Rudeina betonte, dass der rechtliche und historische Status quo an der Al-Aqsa-Moschee bewahrt werden muss und er warnte, dass fortgesetzte Invasion aus dem Konflikt einen Religionskrieg machen würde, der sich auf alles ausdehnen wird. [WAFA, offizielle PA-Nachrichtenagentur, 6. Juni 2022]

Der Status quo ist erhalten worden; er ist kein Thema. Es gibt keine „fortgesetzte Invasion“ durch Juden, sondern eine Handvoll, die für ein paar Stunden erschienen, fünf Tage die Woche, ohne Gebetstücher oder Tefillin und denen verboten ist auch nur einen Silbe Gebet zu äußern. Mit „fortgesetzte Invasion“ bezieht sich Abu Rudeina auf die Tatsache, dass am Jerusalem-Tag 2.600 Juden den Tempelberg besuchten, eine Zahl, die er mit Entsetzen sieht. Aber diese Zahl jüdischer Besucher, beträchtlich größer als an den meisten sonstigen Tagen, war nichts im Vergleich zu den 100.000 Muslimen, die regelmäßig zum Gebet auf dem Tempelberg erschienen, die Moscheen bis an die Grenzen ihrer Kapazität füllen und auf die Promenade überschwappen. Bei einigen Gelegenheiten, so wie an Eid al-Fitr, erreicht die Zahl der jüdischen Besucher sogar 250.000; jüdische Besucher bringen es in ihren höchsten Anzahlen auf wenig mehr als 1% der Zahl der Muslime, die an Feiertagen auf dem Tempelberg erscheinen. Welche Invasion durch Juden soll das sein?

Religiöse offizielle Vertreter der PA wiederholen oft, dass die Al-Aqsa-Moschee „nur für Muslime da ist“, genauso der PA-Mufti, de höchste religiöse Autorität in der PA:

Der PA-Mufti von Jerusalem und Prediger an der Al-Aqsa-Moschee, Scheik Mohammed Hussein, sagte von der Saladin-Kanzel [Al-Ayyubi] in der südlichen Moschee: ‚Die Al-Aqsa-Moschee gehört nur den Muslimen und wir werden keiner Partnerschaft oder Teilung zustimmen. Die Maßnahmen der Besatzung werden keine rechtlichen Auswirkungen haben und die Moschee mit all ihren Teilen in ihrer Gesamtheit von 144 Dunam … gehört den Muslimen.‘“

Die Israelis stimmen nicht zu, dass der heiligste Ort des Judentums, an dem 586 v.Chr. der erste Tempel und 70 n.Chr. der zweite Tempel zerstört wurden, „nur den Muslimen gehört“. Er hat fast 3.000 Jahre im Zentrum des jüdischen religiösen Lebens gestanden. Aber glauben sie, trotz Scheik Mohammed Husseins Befürchtungen, dass die Al-Aqsa-Moschee einzig den Muslimen gehört? Nur sehr selten betritt die Polizei – niemals jüdische Besucher – die Moschee, um diejenigen festzunehmen, die entweder jüdische Besucher an der Westmauer angriffen und dann hinein fliehen oder es wurden aus dem Inneren der Moschee heraus Felsbrocken und Sprengsätze auf jüdische Besucher auf dem Tempelberg selbst geworfen.

Angesichts solch empörender Behauptungen und Drohungen sollte die israelische Regierung vielleicht ihre Politik des Entgegenkommens ändern, wie sie von Mosche Dayan 1967 abgesteckt wurde und jüdischen Besuchern erlauben still Gebete zu sprechen, mit der klaren Verständigung, wenn solche Drohungen mit einem „Vernichtungskrieg“ weitergehen oder wenn die Palästinenser weiterhin Felsbrocken und Sprengsätze auf jüdische Betende an der Westmauer und auf jüdische Besucher auf dem Tempelberg werfen, die Regierung ihre Politik ändern wird und Juden erlaubt auf dem Tempelberg offen ihre Gebete zu sprechen. Je mehr die Palästinenser mit „Auslöschung“ drohen, oder je mehr sie jüdische Besucher angreifen, desto mehr muss ein Widerstand der Israelis geben. Juden auf dem Tempelberg Gebete sprechen zu lassen ist etwas, das die Welt greifen und mit dem sie sympathisieren kann. Die Menschen werden fragen: „Warum sollte Juden nicht erlaubt werden an ihrem heiligsten Ort zu beten?“

In der Tat, warum sollten sie es nicht dürfen?