„Palästinensische“ Jugendliche sagen: „Es steht im Koran, dass alle Juden sterben müssen!“

Robert Spencer, Jihad Watch, 12. Mail 2022

Es ist unklar, welchen Abschnitt des Koran dieser bezaubernde Bursche im Sinn hat. Der Koran sagt: „Tötet sie, wo immer ihr sie findet“ (Sure 2,191; 4,89; vgl. 9,5), aber diese Mahnungen sind nicht speziell gegen Juden gerichtet.

Außerhalb des Koran gibt es einen berühmten Hadith, der Mohammed so darstellt, dass er am Ende der Zeiten nicht kommen wird, bis die Muslime die Juden töten: „Die letzte Stunde wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen und die Muslime sie töten, bis die Juden sich hinter einem Stein oder einem Baum verstecken und der Stein oder der Baum sagt: Muslim oder Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir; komm und töte ihn; aber der Braum Ghargad wird nicht es nicht sagen, denn er ist der Baum der Juden.“ (Sahih Muslim 6985)

Auf jeden Fall, welchen Abschnitt er auch im Kopf hat, gibt es keinen Zweifel, dass dieser junge Mann glaubt, was er sagt und die Absicht hat entsprechend zu handeln.

„Jeder Jude muss sterben, der Koran sagt das“, beharrt palästinensischer Jugendlicher. In: Israel Today, 10. Mai 2022:

… Das erfuhr der Arabsich sprechende israelische Journalist Ohad Hemo bei einem ungemütlichen Chat diese Woche mit einer Gruppe palästinensisch-arabischer Teenager in Jerusalem.

Hemo begab sich auf die östliche Seite der Stadt, um etwas über die Besorgnis erregende Zunahme der Unterstützung für die Hamas bei lokalen arabischen Einwohnern nach der Gewalt des letzten Monats auf dem Tempelberg herauszufinden.

Hamasführer „Yahya Sinawar rief zum Massaker an Juden auf“, sagte  Hemo den Jugendlichen, offenbar in der Hoffnung sie zu überzeugen sich gegen solch eine gewalttätige Bewegung zu stellen.

„Ja, jeder Jude muss sterben“, antwortete einer der Jugendlichen.

„Aber ich bin Jude. Muss ich sterben?“, fragte Hemo.

Die Antwort kam ohne Zögern: „Ja! Es steht im Koran geschrieben, dass jeder Jude sterben muss!“

Neuer palästinensischer Modefimmel: M-16-Shirts – sie feiern die Verwendung von M-16-Gewehren zur Ermordung von 5 Israelis

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 10. Mai 2022

Der neuest Modefimmel in den PA-Gebieten und bei einigen israelischen Arabern sind Shirts und Hosen mit einem aufgedruckten M-16-Gewehr.

Sie wurden direkt, nachdem der palästinensische Terrorits Diya Hamarscheh in Bnei Brack (nahe Tel Aviv) letzten Monat fünf Menschen ermordete und im Fernsehen und den sozialen Medien gezeigt wurde, als er mit einer M-16 auf israelische Opfer schoss, als Demonstration der Unterstützung für den Mord an Israelis beliebt.

Bilder des Terroristen mit dem M-16-Gewehr, das er benutzte, um 5 Israelis zu ermorden.

Ein palästinensischer Ladeninhaber beschrieb das Phänomen gegenüber Al-Arab, einer unabhängigen arabischen Nachrichten-Internetseite in Großbritannien:

„Die Nachfrage nach dieser Art Kleidung ist gewaltig. I denke, dass der Grund dafür die aktuelle Lage in Palästinenser ist, besonders in Jenin“ … Abu Hamza merkte an, dass er innerhalb von 10 Tagen rund 12.000 Shirts oder Hosen verkaufte, die auch den Druck tragen und dass er „wegen der gewaltigen Nachfrage“ 12.000 weitere Einheiten bestellte.
[Al-Arab, unabhängige arabische Nachrichten-Internetseite, GB, 12. April 2022]

Es überrascht nicht, dass diese Shirts in Jenin besonders beliebt sind. Die meisten terroristischen Morde, einschließlich derer, die beim Mord ein M-16-Gewehr verwendeten, kommen aus der Region Jenin.

Al-Arab erklärt weiter:

Palästinensische und israelische Akademiker und Politiker sagen, dass die Anschläge, die Palästinenser vor kurzem gegen jüdische Ziele verübten, bei einigen wurden M-16 verwendet, „für viele junge Palästinenser ein inspirierendes Symbol geworden sind, was ihren Wunsch diejenigen zu kopieren, die [die Anschläge] verüben“.

Die populäre Unterstützung der Palästinenser für diese Morde spiegelt die Unterstützung, die von der Palästinenserführung kommt. Palestinian Media Watch hat dokumentiert, dass Fatah-Führer, nachdem sie Monate lang zu Terror und Gewalt aufriefen, jetzt Unterstützung für diese Mörder zum Ausdruck bringen.

Die israelische Nachrichtenseite N12 berichtet auch, dass einige israelische Araber ebenfalls dieselben M-16-T-Shirts tragen:

Arabische Arbeiter in den bekannten [israelischen] Supermärkten, Studenten und kleine Kinder … wurden gesehen, wie sie das Shirt tragen, auf dem die Waffe abgedruckt ist.
[N12, 10. Mai 2022]

Zu dieser Zeit ist die Botschaft auf den Shirts offene Unterstützung oder sogar Bewunderung für die Verwendung von Waffen zur Ermordung von Israelis in der aktuellen Terrorwelle. Die Israelis sind natürlich wegen dieser offenen Unterstützung von Terror durch manche israelischen Araber empört.

Das Folgende ist ein längeres Zitat aus dem Artikel in Al-Arab:

[Palästinensische] Frauen sammeln sich, um auf Wunsch ihrer Söhne Baumwoll-Shirts mit dem Aufdruck eines M-16-Gewehrs zu kaufen. Es gibt eine zunehmende Nachfrage nach den Shirts, seit Palästinenser im letzten Monat [März 2022] mit M-16-Gewehren Anschläge auf Israelis verübten…

Die Shirts mit dem automatischen Gewehr haben sich während der letzten zwei Monate auf den palästinensischen Märkten in unterschiedlichen Farben verbreitet; mit anderen Worten: Seit die jüngsten Spannungen zwischen der Seite der Palästinenser und der der Israelis begannen, wobei 14 Israelis und 23 Palästinenser getötet wurden, darunter eine Reihe [Palästinenser], die Anschläge verübten.

Ahmed Abu Hamza (40), ein Ladenbesitzer, der diese Shirts verkauft, sagte: „Die Nachfrage nach dieser Art Kleidung ist gewaltig. Ich denke, dass der Grund dafür die Lage in Palästina in der letzten Zeit und besonders in Jenin ist.“ (Anmerkung von PMW: Die meisten der terroristischen Mörder, einschließlich derer, die mit M-16-Gewehren töteten – kamen aus der Region Jenin)…

Abu Hamza stellte fest, dass er in 10 Tagen rund 12.000 Shirts oder Hosen verkaufte, die ebenfalls den Aufdruck haben und dass er wegen „der gewaltigen Nachfrage“ 12.000 weitere Einheiten bestellte.

Palästinensische und israelische Akademiker und Politiker sagen, dass die Anschläge, die Palästinenser in jüngster Zeit gegen israelische Ziele verübten und bei einigen von denen M-16 benutzt wurden, „für viele junge Palästinenser ein inspirierendes Symbol geworden sind, was ihren Wunsch diejenigen zu kopieren, die [die Anschläge] verüben verstärkt“…

Zum Beispiel wurde in den sozialen Medien und in den Medienorganen ein Video veröffentlicht, in dem Diya Hamarscheh (das ist der Terrorist, der 5 Menschen mit einer M-16 ermordete), einer der Angreifer, zu sehen ist, wie er in Bnei Brak bei Tel Aviv Ende März mit einer M-16 umhergeht und schießt. Als Ergebnis davon wurden 3 Israelis und 2 Ukrainer getötet.
[Al-Arab, unabhängige arabische Nachrichten-Internetseite (GB), 22. April 2022]

Was der Westen unbedingt finanzieren will

Die stellvertretende Bürgermeisterin von Jerusalem hat auf twitter ein Video geteilt, das zeigt, was Kinder in den von der UNRWA betriebenen Schulen über Juden und Israel denken, weil sie dort eine Gehirnwäsche erhalten. DAS HAT NICHTS MIT DEM AUFTRAG DER UNO/UNRWA ZU TUN.

Wir müssen Krieg führen, um zu beweisen, dass wir stärker sind als die Juden.
Die Leute Palästina und sie sind bereit für Palästina zu sterben. Ich will gegen sie [die Juden] kämpfen und sie im Krieg besiegen.
In der Schule bringen sie uns bei, dass die Al-Aqsa und ganz Palästina uns gehören.
Die Juden lügen und sagen, dass ihr Tempel sich unter der Al-Aqsa befindet. Der war nie dort.
Ich hasse die Juden.
Ja, sie lehren uns, dass die Zionisten unser Feind sind und wir sie bekämpfen müssen.
Sie lehren uns, dass die Juden Terroristen sind.
In der Schule lehren sie uns von den Juden. Sie lehren uns, dass das schlimme Leute sind. Sie töteten unsere jungen Leute.
Sie lehren uns in der Schule, dass die Juden launenhaft, schlechte Leute sind.
Ich bin bereit auf einen Juden einzustechen und sie [mit einem Auto] zu überfahren.
Ich will kämpfen. Ich will ein Auto in sie [die Juden] rammen.
Wir müssen sie ständig abstechen, sie überfahren und auf sie [die Juden] schießen.
Juden niederzustechen und zu überfahren bringt dem palästinensischen Volk Würde. Ich werde sie überfahren und mit Messern stechen.
In diesem Moment bin ich bereit ein Selbstmordbomber zu sein.
Mit Allahs Hilfe werde ich für ISIS kämpfen, den Islamischen Staat.

Ich kann diese Kinder und Jugendlichen und das, was sie von sich geben, nur mit der Gehirnwäsche vergleichen, die Kinder und Jugendliche in der Hitlerjugend erhalten haben.

Aber die „Progressiven“ behaupten, die Israelis seien die Nazis!

Im Westen gibt es jede Menge Länder, die das fraglos über ihre UNRWA-Spenden weitergehen lassen wollen.

Widerwärtiger Judenhass

Dry Bones, 3. Mai 2022

David Singer berichtet:

Das Versäumnis von Jordanien, der Arabischen Liga und der UNO den bösartigen Judenhass zu verurteilen, der während des Ramada an der drittheiligsten Stätte des Islam – der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem – öffentlich zur Schau gestellt wurde, ist widerwärtig.

Tausende Randalierer schändeten, was ein als muslimische Heiligtum verehrt wird – und machten aus ihm einen Sammelpunkt für Flaggen schwenkende, Parolen brüllende palästinensische Araber, die mit Felsbrocken und Molotowcocktails bewaffnet waren, um ihren Hass auf Juden rauszulassen.
(Mehr auf Englisch)

Ein ägyptischer „Experte“ erklärt, dass die siebenarmige Menora nichts mit dem Judentum zu tun hat

Elder of Ziyon, 4. April 2022

Es ist Ramadan und das bedeutet, dass 30-teilige Ramadan-Fernsehserien überall in der arabischen Welt ausgestrahlt werden.

Eine Serie, die in Ägypten sehr beliebt zu sein scheint, ist der übersinnliche Thriller Al-Maddah 2: Die Legende des Tales. In dieser Serie leidet ein Mann unter seltsamen Träumen, die sein richtiges Leben beeinflussen und ihm irgendwann in einen Krieg mit einem Dämon (Dschinn) einbringen.

Die Sendung beinhaltet viele Rätsel und Spuren zu dem, wohin es geht und die Ägypter zerlegen sie, um herauszufinden, was jedes Wort oder Bild bedeutet.

In Episode 1 war dies zu sehen:

Fans der Sendung sind neugierig, ob das bedeutet, dass irgendwelche jüdische Magie oder sonst etwas in die Sendung involviert ist. Also ging Al-Masry al-Youm zum örtlichen Judenhasser-Professor, um zu fragen, was das seiner Meinung nach bedeutet.

Dr. Magdi Shaker, Chef-Archäologe beim ägyptischen Antiquitäten-Ministerium, sagte, der siebenarmige Kerzenleuchter sei eines der ältesten Symbole der Kinder Israel, so wie historische Berichte sagen, dass der siebenarmige Leuchter eines der Symbole ist und Nebenbedeutungen des verborgenen Geheimnisses der Kinder Israel ist, darunter natürlich die Künste der Zauberei.

Shaker erklärte in Exklusiväußerungen gegenüber Al-Masry al-Youm, dass die Inschriften der Menora mit sieben oder neun Armen, die von den Juden als ihr Emblem genommen wurde, keine historische Basis hat und die Menora wurde zwar im Buch Exodus erwähnt, aber manche schreiben sie den Sumerern zu, weil sie der Form des heiligen Lebensbaums der Sumerer stark ähnelt. Manche schreiben den Leuchter kanaanitschem Ursprung zu und dann benutzen ihn die Juden, weil sie keine eigene Zivilisation hatten.

Er fuhr fort: „Die Menora ist als jüdisches Symbol seit den Anfängen der römischen Ära aufgetreten. Was den religiösen Bezug angeht, auf die sie sich stützten um dieses Symbol mit der Geschichte der Juden zu verbinden, so gibt es keinerlei zutreffende religiöse Grundlage.“

Da haben wir es. Die ausführlichen Beschreibungen der Menora in Thora und Tanach sind nicht original und sie ähneln dem antiken Lebensbaum der Sumerer, obwohl ich keinerlei antike Lebensbäume finden konnte, die auch nur im Entfernten dem Leuchter ähneln.

Aber ägyptische „Wissenschaftler“, die so voller Hass auf Juden sind, dass sie von der Annahme ausgehen, dass Juden keine Originalbeiträge zur Weltkultur geleistet haben und das Symbol daher einfach anderen gestohlen haben müssen. (Shaker kennt nicht einmal die Herkunft der Hannukia!)

In diesem Zusammenhang habe ich einen Artikel aus dem Jahr 2013, den Sie unbedingt lesen müssen; er hält fest, dass Muslime oft eine Menora auf ihre Münzen geprägt haben und der Grund dafür ist, dass sie sehr schön zu ihrem Wunsch passen das Judentum in all seinen Formen zu unterwandern.

Der Islam hatte nie Toleranz für den jüdischen Staat

Leute verbinden die jüdisch-muslimische Beziehung vor der Gründung Israels mit Toleranz und Gleichberechtigung

Mark Regev, Jerusalem Post, 20. April 2022

Bei einem Steinwurf-Angriff wurden diese Woche außerhalb der Jerusalemer Altstadt Fenster eines Busses zerschlagen. Die Synthese aus muslimischem Eifer mit israelfeindlicher und antisemitischer Gewalt ist leider nichts Neues. (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Für die Israelis ist der muslimische heilige Monat Ramadan von einer Welle an Terroranschlägen begleitet gewesen. Obwohl kein erforderliches Element des Islam, ist die Synthese von muslimisch-religiösem Eifer und israelfeindlicher und antisemitischer Gewalt leider nichts Neues.

Schon in den 1930-er Jahren führte der islamische Erweckungsprediger Izz al-Din al-Qassam hunderte Guerillas, die jüdische Ziele im gesamten Mandatsgebiet Palästina angriffen. Unmittelbar nach seinem Tod 1935 wurde Qassam zum Märtyrer erklärt. Jahrzehnte später benannte die Hamas ihren militärischen Zweig und ihre selbst hergestellte Kurzstrecken-Rakete nach ihm.

Aus dieser Zeit ist Amin al-Husseini besser bekannt, der den Höhepunkt der palästinensischen Nationalbewegung durch Ausnutzung seiner klerikalen Autorität als Jerusalems Großmufti erreichte. Husseinis Mischung aus religiöser und nationalistischer Militanz führten ihn zur Ablehnung jeglichen Kompromisses mit den Juden; weder Teilung noch binationale Lösungen waren akzeptabel.

Mit dem Vorantreiben seiner Ziele fand Husseini eine gemeinsame Sache mit Nazi-Deutschland. Es war nicht nur so, dass er sich auf die Seite des Achsen-Feindes der Mandatsmacht stellte, sondern Husseini begrüßte Hitlers „Endlösung“ von ganzem Herzen. Aus Berlin übertrug er Nazi-Propaganda in den Nahen Osten, rekrutierte gleichzeitig bosnische Muslime in die Waffen-SS. Er starb 1974 in Beirut, aber Husseinis Sorte des Antisemitismus lebt weiter.

Die Hamas-Kombination aus Fundamentalismus, Ultranationalismus und Antisemitismus kann als zeitgenössischer Ausdruck dieses Vermächtnisses angesehen werden. Der selbsterklärte islamische Widerstand behauptet: „Es gibt keine Lösung der Palästinenserfrage außer den Jihad.“ Und dass jeder Muslim verpflichtet ist an einem heiligen Krieg teilzunehmen, in dem alle Juden legitime Ziele sind. In Wiederholung erkennbarer Sprachbilder pflichtet die Hamas Theorien jüdischer Heimtücke, jüdischer Verlogenheit und jüdischer Verschwörungen bei.

Der bei Zusammenstößen früher am Tag zwischen palästinensischen Protestierenden und israelischen Sicherheitskräften verursachte Schaden im Gelände der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalems Altstadt am 15. April 2022. (Foto: Jamal Awad/Flash90)

Bedauerlicherweise ist diese Art von Fanatismus heute in der palästinensischen Autonomiebehörde zu finden, auf Niveau unterschiedlicher Intensität in der weiteren sunnitisch-muslimischen Welt und im schiitischen Islam, wo er vom iranischen Regime und seinem Vertreter Hisbollah propagiert wird. Muslimische Gemeinden überall im Westen sind auch nicht immun.

Es ist angedeutet worden, dieser muslimische Antisemitismus sei eine Verirrung, die Ausnahme zu Jahrhunderten friedfertiger jüdisch-muslimischer Koexistenz und dass diese zeitgenössische Feindlichkeit dem modernen Konflikt zwischen dem arabischen Nationalismus und dem Zionismus entstammt.

Aus dieser Sicht waren es die Geburt und das Wachstum der jüdischen Nationalbewegung, die islamische Feindseligkeit aktivierte, Vorfälle wie das Farhud-Pogrom in Bagdad 1941 antrieb, bei dem rund 180 Juden getötet wurden und der Gewalt überall in Libyen 1945, wo weitere 140 Juden ermordet wurden.

Darüber hinaus wird der beinahe totale Exodus der eine Million jüdischen Einwohner der islamischen Welt nach dem Zweiten Weltkrieg, der die Zerstörung indigener jüdischer Gemeinden beinhaltet, deren Anwesenheit im Nahen Osten dem Islam vorausging, nicht mit dem von Husseini und Seinesgleichen verbreiteten Antisemitismus erklärt, sondern mit dem fehlgeschlagenen Versuch der arabischen Welt den jüdischen Staat bei seiner Entstehung 1948/49 zu vernichten.

Diejenigen, die vorzionistische jüdisch-muslimische Harmonie feiern, zeigen auf Spanien im Mittelalter, in dem muslimische Kontrolle ein jüdisches „goldenes Zeitalter“ intellektueller, kultureller und wirtschaftlicher Lebendigkeit ermöglichte. Dem wird die parallele Realität im christlichen Europa gegenübergestellt, wo der allgegenwärtige Vorwurf des Gottesmordes ständige Vergeltung forderte – was sich auf grausame Weise während der Kreuzzüge in Massengemetzel an europäischen jüdischen Gemeinden manifestierte, dazu die Massaker, Vertreibung und Inquisition, die der Reconquista folgte, der Wiederherstellung der christlichen Herrschaft in Spanien.

Aber genauso wichtig, wie es ist den christlichen Antisemitismus nicht herunterzuspielen, ist es entscheidend, die muslimische Toleranz nicht zu übertreiben. Der Nahost-Historiker Bernard Lewis schlug vor zwei Konzepte zu unterscheiden: Verfolgung und Diskriminierung.

In Bezug auf ersteres schreib Lewis: „Die klassische islamische Gesellschaft war in der Tat sowohl ihren jüdischen wie christlichen Untertanen gegenüber tolerant – in Spanien vielleicht toleranter als im Osten und in beiden unvergleichlich toleranter als das mittelalterliche Christentum.“

Aber wenn es um Diskriminierung geht, „war der Islam nie toleranter oder behauptete das zu sein, sondern im Gegenteil, er bestand auf der privilegierten Überlegenheit des wahren Gläubigen.“

Auch wenn man zugibt, dass antisemitische Gewalt in der islamischen Welt weniger stark ausgeprägt war als im christlichen Europa, ist es falsch ein idyllisches Bild der jüdisch-muslimischen Beziehungen zu zeichnen. Juden wurden unter dem Islam als Dhimmis eingestuft und obwohl ihr Leben und Eigentum vordergründig abgesichert waren, war für diesen Schutz ein untergeordneter Status nötig – eine eingebaute soziale, politische und juristische Unterordnung.

Viele der heutigen Antizionisten werden überrascht sein zu erfahren, dass die Diskriminierung von Juden unter islamischer Herrschaft durch niemand anderen als Karl Marx aufgezeichnet wurde. 1854, etwa ein halbes Jahrhundert vor dem Aufkommen des politischen Zionismus, beschrieb er die Situation der Juden Jerusalems unter osmanischer Herrschaft: „Nichts gleicht der Not und dem Leiden der Juden Jerusalems, die das schmutzigste Viertel der Stadt bewohnen…. Sie sind ständig Ziel von Unterdrückung und Intoleranz…“

In den Jahrzehnten, die auf Marx‘ Artikel folgten, verbesserte sich die Lage der Juden im Nahen Osten mit dem Nachlassen der historischen Diskriminierung der Dhimmis. Aber da dieser Prozess von liberalen europäischen Ideen inspiriert war, brachte er eine judenfeindliche Gegenreaktion, die die Assoziierung der indigenen Juden mit dem verhassten Ausländer verstärkte.

Paradoxerweise ergriffen viele Muslime, die westlichen Einfluss ablehnten, dennoch eifrig die europäischen antisemitischen Sprachbilder, einschließlich der Ritualmord-Verleumdung, der bekannteste Fall in Damaskus 1840, sowie die jüdische Weltverschwörung, die sich in zahlreichen arabischen Ausgaben der Protokolle der Weisen von Zion offenbart.

Zweifellos trugen die Geburt und Entwicklung des Zionismus zur islamischen Feindschaft bei, die auf langjährig bestehenden Vorurteilen aufbaute. Denn während der traditionelle Islam bereit war Juden zu tolerieren, wenn deren Status gefahrlos unterlegen war, liefen jüdische Sehnsüchte nach nationaler Selbstbestimmung und Gleichberechtigung unter den Nationen den Jahrhunderten etablierter islamischer Lehre zuwider.

Während ich als Israels Botschafter in London diente, erlebte ich mein erstes Iftar-Essen zum Fastenbrechen im Ramadan. Jüdisch-muslimische Koexistenz-Gruppen werben mit gemeinsamen Iftar-Veranstaltungen, aber im Allgemeinen wird das Thema Israel höflich an der Türschwelle zurückgelassen; es herrschte Übereinstimmung, dass eine Diskussion über den jüdischen Staat das gewünschte Ambiente negativ beeinflussen würde. Dennoch veranstaltete auch die israelische Botschaft ein jährliches Iftar-Essen, an dem eine kleine Gruppe bemerkenswerte Muslime teilnahm, die bereit waren sich zu engagieren.

Jüngste Entwicklungen bieten etwas Optimismus, was den Entwicklungsverlauf der jüdisch-muslimischen Beziehungen angeht. Die Durchbrüche der Abraham-Vereinbarungen sind bedeutend und beinhalten einen interreligiösen Dialog von Staat zu Staat, der angelegt ist Verständigung zu verbessern. Und in Israel durchbricht der Knessetabgeordnete Mansour Abbas Stereotype und demonstriert damit, dass der politische Islam nicht die hemmungslose Feindschaft der Muslimbruderschaft sein muss.

Echte muslimisch-jüdisch Koexistenz ist weder einfach noch unmöglich; sie erfordert die Erweiterung der Hingabe des Islam an Toleranz auf die Wertschätzung des jüdischen Wunschs nicht in ihren früheren, untergeordneten Status zurückzukehren.

Ramadam Karim.

Hier gibt’s nichts zu sehen. Nur ein palästinensisches Hakenkreuz.

Elder of Ziyon, 14. April 2022

Donnerstagmorgen tötete die IDF Shas Kamamji, als der versuchten sich seiner Verhaftung zu widersetzen. (Drei seiner Brüder wurden festgenommen; ein weiterer Bruder war einer der Palästinenser, die letzten September kurz aus dem Gilboa-Gefängnis entkamen.)

Abu Ali Experess hat einige Fotos von Shas Kamamji.

Dieses zeigt, wie friedlich er war.

Aber dieses ist sogar noch interessanter:

Das Graffiti lautet: „Das Volk der Straße“ – mit einem Hakenkreuz.

Anders als andere von Palästinensern gemachte Hakenkreuze beschuldigt dieses Israel nicht Nazis zu sein. Dieses soll kein jüdisches Leid verspotten. Das Graffiti zeigt Solidarität mit Nazis und der Nazi-Philosophie an einem Ort, wo es nur von anderen Arabern gesehen werden kann.

Und Shas Kamamji, der anscheinend Mitglied des Islamischen Jihad gewesen ist, begrüßt eindeutig diesen Wunsch die Nazi-Ideologie zu unterstützen.