Zeitgenössische jüdische Akademiker und die masochistische Tradition

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor; eine englische Version gibt es bei BESA)

Am 17. Mai beschloss der deutsche Bundestag, dass BDS als antisemitisch abzulehnen ist.[1] Als Reaktion darauf schrieben 240 jüdische und israelische Wissenschaftler einen Brief, in dem diese Gleichsetzung zurückgewiesen wird. Sie fordern von der deutsche Regierung diesen Beschluss nicht zu unterstützen, weil diese die freie Meinungsäußerung schützt und respektiert – denn diese werde angegriffen.[2]

Aus einer ganzen Reihe von Gründen war das eine der vielen typischen Handlungen zeitgenössischen jüdischen Masochismus. Freie Meinungsäußerung hat in Deutschland in der Vergangenheit zu den extremsten kriminellen Handlungen gegen Juden in der gesamten Geschichte geführt. Es gibt heute noch lebende Zeugen, die sich dazu äußern können. Ebenso gibt es eine Reihe erhebliche den Antisemitismus fördernde Aspekte in der zeitgenössischen deutschen Gesellschaft und Regierungspolitik, gegen die diese 240 Wissenschaftler, wenn überhaupt, nicht auf organisierte Weise protestiert haben.

Der Völkermord propagierenden Organisation Hisbollah wird erlaubt in Deutschland frei zu agieren.[3] Deutschland unterstützt in der UNO und angeschlossenen Gremien viele antiisraelischen Resolutionen, während es gegen viel weitere kriminelle Staaten keinerlei vergleichbare Resolution gibt. Das ist gemäß der wichtigen Definition von Antisemitismus, der der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA), eine antisemitische Handlung.[4] Die erwähnten jüdischen Akademiker protestierten auch nicht gegen die Immigration hunderttausender Antisemiten, die sich unter den Flüchtlingen aus muslimischen Ländern befanden, die seit 2015 nach Deutschland kamen. Es sollte festgehalten werden, dass diese importierten Antisemiten in ihrem Hass und ihren Vorurteilen nicht zwischen masochistischen und nicht masochistischen Juden unterscheiden.

Masochismus war und ist eine beträchtliche Erscheinung in der israelischen Gesellschaft und der jüdischen Welt. Er ist eine Jahrtausende alte Tradition, wird jedoch im jüdischen öffentlichen Diskurs komplett ignoriert. Sogar im Ursprung des Judentums kann man masochistische Tendenzen finden. Wenn es ihnen schlecht ging, fügten heidnische Nationen ihren bestehenden Göttern oft neue hinzu oder ersetzten sie, weil sie letztere für ihr Unglück verantwortlich machten. Der Tanach (die hebräische Bibel) führt als Beispiel hierfür die assyrische Herrschaft über das Land Israel an. Als die neuen Einwohner von Löwen angegriffen wurden, baten sie um einen israelischen Priester, der sie die Verehrung des Herrn lehren sollte, während sie weiter auch ihre alten Götter verehrten.[5] Im Gegensatz dazu begannen die Israeliten unter fortwährenden Vorhaltungen ihrer Propheten letztlich nur sich selbst für ihr Unglück verantwortlich zu machen.

Lange vor dieser Zeit bemühte sich der Patriarch Abraham in einer ausführlichen Diskussion mit dem Herrn, um die sündvolle Stadt Sodom vor der Vernichtung zu bewahren. Doch als der Herr ihm befahl ihm seinen Sohn Isaak zu opfern, war Abraham bereit diesen göttlichen Befehl widerspruchslos zu befolgen.

Man kann diesen Masochismus auch in den Talmud zurückverfolgen, wo ausdrücklich gesagt wird: „Rabbi Abahu sagt, zähle immer zu den Verfolgten und nicht zu den Verfolgern.“[6] Man findet ihn auch in jüdischer Literatur späterer Zeit und im aktuellen jüdischen Gebetsbuch, sogar vermehrt vor den Hohen Feiertagen. Auf seine selbstironische Weise sagt Woody Allen in dem Film Annie Hall: „Für einen Typen, der in Brooklyn aufgewachsen ist , bin ich verhältnismäßig normal.“

Ein weiterer biblischer Text, der zu Masochismus führen kann, ist der von Jesaja, dass die Israeliten ein „Licht für die Nationen“ sein werden. Es ist eine deutlich masochistische Haltung, wenn Juden glauben, der Staat Israel habe versagt, wenn er nicht hundertprozentig perfekt handelt. Diese Art zu denken führt zu diskriminierender Kritik, gegen die diese jüdischen Masochisten den Staat Israel nicht verteidigen können.

In Israel gibt es viele Beispiele für masochistische Erscheinungen. Eines davon ist der wiederholte Verweis auf das „Massaker von Deir Yassin 1948“. Ein Buch von Professor Eliezer Tauber von der Bar Ilan-Universität hat nachgewiesen, dass ein Großteil dessen, was als Gräueltaten propagiert wird, frei erfunden oder aus politischen Gründen enorm übertrieben wurde.[7] Deir Yassin ist vrblasst vollständig, wenn man es mit den gewaltigen Verbrechen vergleicht, die von westlichen Staaten in Kolonien und Kolonialkriegen verübt wurden, beispielsweise von den Portugiesen, den Briten, den Franzosen, den Niederländer und anderen. Keine dieser Nationen verweist auch nur annähernd so häufig auf ihre historischen Verbrechen wie Deir Yassin in Israel erwähnt wird.

Unter den 240 Unterzeichnern des Briefs der jüdischen und israelischen Wissenschaftler an die deutsche Regierung findet man eine Reihe eingefleischter antiisraelischer -Hetzer. Hier sollen wenige Beispiele genügen. Einer der bekanntesten Unterzeichner ist Noam Chomsky. Er hat den französischen Akademiker Robert Faurisson unterstützt, eines der führenden Holocaust-Leugner Europas. Chomsky schuf ein Konstrukt, das behauptet, Hitler habe 6 Millionen Juden auslöschen können ohne antisemitisch zu sein.[8]

Und nicht lange ist es her, dass er Jeremy Corbyn verteidigte, den selbsternannten „Freund“ und „Bruder“ von Völkermord-Terroristen.[9] In einem Interview sagte Chomsky, er würde Corbyn wählen, den er einen anständigen Menschen nannte.[10] Er warnte vor dem Aufkommen jüdischer Nazi-Tendenzen in Israel. Zudem bezeichnete er den Gazastreifen als Konzentrationslager.[11] Alan Dershowitz reklamiert in seinem Buch The Case for Israel, dass Chomsky bei Rassismus zweierlei Maß anlegt und einzig Israel für die Flüchtlingskrise von 1948 verantwortlich macht. Außerdem unterstützte Chomsky 2006 die Bewaffnung der libanesischen Hisbollah.[12] Die Liste der perversen Beispiele zu diesem Akademiker kann beliebig fortgesetzt werden.

Jeder, der seinen Namen unter einen von Chomsky unterzeichneten Text setzt, sollte ernsthafte Bedenken haben. Das kann man von der amerikanischen Akademikerin Judith Butler nicht erwarten, die 2006 sagte: „Hamas/Hisbollah als soziale Bewegungen zu verstehen, die progressiv sind, die links sind, die Teil der globalen Linkens sind, ist extrem wichtig.“[13]

Doch noch extremer ist vielleicht die Tatsache, dass zu den Unterzeichnern des Briefs auch Holocaust-Forscher gehören. Eine der problematischsten Unterschriften ist die von Daniel Blatman, Professor für zeitgenössiche jüdische und Holocaust-Studien an der Hebräischen Universität. Er ist auch Chefhistoriker der Dauerausstellung im zukünftigen Museum des Warschauer Ghettos. Zusätzlich zum Massenmord an Juden durch die Deutschen auf polnischem Territorium ermordeten Polen weit mehr Juden, als sie retteten. Die Tatsache, dass Blatman den oben erwähnten Brief unterschrieb, ist ein weiterer Hinweis darauf, dass man ihn zukünftig genau auf eventuelle Verzerrungen hin beobachten sollte. Als Blatman über seine Pläne für das Warschauer Museum sprach, erwähnte er die polnischen Morde an Juden während des Holocaust nicht einmal.[14]

Blatman griff in Ha‘aretz auch die IHRA an; er behauptete, sie sei ein Werkzeug der israelischen Regierung. Er beschuldigte sie eine Antisemitismus-Definition formuliert zu haben, die den politischen Interessen der israelischen Regierung dient.

Blatman wurde vom Ehrenvorsitzenden der IHRA, Israels führendem Holocaust-Forscher Yehuda Bauer heftig kritisiert. Er antwortete in derselben Zeitung, die Behauptung Israel kontrolliere die IHRA sei eine antisemitische Lüge. Er fügte an, dass Blatman zum Chefhistoriker eines neuen Museums ernannt worden ist, das von der nationalistischen polnischen Regierung unterstützt wurde, offenbar um als ihr jüdisch-israelisches Feigenblatt zu dienen.

Bauer schloss: „Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ein antisemitischer Angriff und bösartige Kritik an einem positiven Projekt, das Holocaust-Erinnerung fördert, ausgerechnet aus der Hebräischen Universität Jerusalem auf dem Skopusberg kommen würde und dass ausgerechnet von der Person, die denselben Posten bekleidet, den ich dort Jahrzehnte lang inne hatte – Leiter des Instituts für zeitgenössisches Judentum. Aber man hört nie auf zu lernen, selbst in meinem fortgeschrittenen Alter.“[15]

Dem viel zu wenig erforschten, Jahrtausende alten und doch modernen jüdischen Masochismus sollte viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Er ist eine große Bedrohung der korrekten Funktionierens der jüdischen Welt und des Staates Israel. Ein weiteres Ergebnis solch masochistischen Verhaltens ist seine negative Auswirkung auf das internationale und inländische Image der Juden wie der Israelis weltweit.

[1] www.welt.de/politik/deutschland/article193718523/BDS-Warum-die-Linke-bei-Israel-Boykotteuren-keinen-Antisemitismus-sieht.html

[2] https://bdsmovement.net/news/240-jewish-and-israeli-scholars-german-government-boycotts-are-legitimate-and-non-violent-tool

[3] www.reuters.com/article/us-germany-lebanon-hezbollah/germany-wont-classify-iran-ally-hezbollah-as-terrorist-spiegel-idUSKCN1QP1YT

[4] www.holocaustremembrance.com/working-definition-antisemitism

[5] 2. Könige 24-34

[6] T. Bavli, Bava Kama 93a

[7] https://besacenter.org/perspectives-papers/deir-yassin-nakba-war-crimes/

[8] https://chomsky.info/1989____/

[9 www.theguardian.com/politics/2018/sep/30/flawed-reporting-on-antisemitism-claims-against-the-labour-party

[10] www.youtube.com/watch?v=edicDsSwYpk

[11] www.middleeastmonitor.com/20181112-chomsky-echoes-prominent-israeli-warns-of-the-rise-of-judeo-nazi-tendencies-in-israel/

[12] https://www.jewishvirtuallibrary.org/noam-chomsky

[13] www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-Features/Berlin-Jewish-Museum-event-calls-for-Israel-boycott

[14] http://1943.pl/en/professor-daniel-blatman-in-the-warsaw-getto-museum/

[25] www.haaretz.com/world-news/europe/.premium-daniel-blatman-s-anti-semitic-attack-1.7613216

Werbeanzeigen

Die Flagge Israels

Das bedeuten die Symbole auf der Flagge Israels:

Der Davidstern ist ein Symbol, das seit dem 18. Jahrhundert verwendet wurde, um das Judentum zu repräsentieren; er wurde seit dem Ersten Zionistischen Kongress 1897 als repräsentatives Symbol der zionistischen Bewegung verwendet.

Die blauen Streifen beruhen auf den Streifen, die traditionell auf einem Tallit, einem jüdischen Gebetsschal zu finden sind. Die Farbe blau repräsentiert eine wichtige Farbe, tehkhelet genannt, die von Israeliten in der Eisenzeit verwendet wurde. Das Blau repräsentiert zudem Gottes Herrlichkeit, Reinheit und Strenge. Das Weiß repräsentiert Gottes Güte.

 

(gefunden auf Facebook)

Das Volk, das mit seinem Buch tanzt

Forest Rain, Inspiration from Zion, 16. Oktober 2017

Wer sind diese Leute, die mit ihrem Buch tanzen?
Ein Buch, geschaffen, bevor die Menschheit wusste, was Bücher sind,
ein Buch, dass in Wirklichkeit fünf Bücher sind, von Hand geschrieben, auf einer langen Rolle.

Jeder einzelne Buchstabe muss perfekt sein.
Exakt so geschrieben, wie er immer geschrieben wurde.
Andernfalls muss alles neu geschrieben werden.

Dieses Volk, das die Anderen der Welt „Das Volk des Buches“ nannten,
weil ihr Buch sie definierte, ihnen sagte wie sie leben sollen,
wie sie ein Volk sein sollen.
Und der modernen Welt gaben.

Dieses Volk, mein Volk, tanzt einmal im Jahr mit unserem Buch.
Wir haben einen besonderen Feiertag dafür – um sich an unserem Buch zu erfreuen.
Wir tanzen im Kreis, draußen, in der Öffentlichkeit,
umarmen das Buch, wie ein Kind, das von einem Elternteil getragen wird,
ermutigen unsere Kinder mitzumachen,
um diesen Augenblick auch als einen der Süße und Freude zu sehen,
weil sie diejenigen sind die sicherstellen, dass das Buch weiterlebt.

Freude ist ein einfaches, aber tiefgehendes Gefühl.
Keines, das üblicherweise von einem Buch hervorgerufen wird.
Aber das ist nicht „ein Buch“, es ist „Das Buch“.
Es ist das Buch des Lebens, der Zivilisation, der Moral und Menschlichkeit.

Wie das Leben selbst ist dieses Buch zyklisch.
Wir lesen es jedes Jahr.
Und wenn wir fertig sind, freuen wir uns.

Und fangen wieder von vorne an.

Jede Woche ist ein anderes Kapitel zu lesen.
Immer in derselben Reihenfolge.
immer zu selben Zeit im Jahr.

Immer dasselbe und doch jedes Mal anderes.

Zu unterschiedlichen Zeiten im Leben wird die Weisheit anders verstanden.
Wir lernen und nehmen unterschiedliche Botschaften daraus, in verschiedenen Verständnistiefen.
Alle sind gut, alle haben Wert.
Es ist die Reise, die zählt, der Kampf an Weisheit zuzunehmen
und fangen nächstes Jahr von vorne an, besser.

Das Volk, das mit seinem Buch tanzt, tanzt mit dem Leben.
Sich des Lebenskreislaufs zu erfreuen, als Individuen und zusammen als Gemeinschaft zu wachsen,
von einer Generation zur nächsten weitergegeben.

Das Beleidigende der beleidigenden Frage überwinden

Paula Stern, Israel Blogger, 18. Mai 2018

Wir sind alle schon einmal etwas gefragt worden, das unsere Nerven in Brand gesetzt hat. Es ist eine Frage, die nicht hätte gestellt werden sollen, aber mehr noch: Es ist eine Frage, die nicht hätte gestellt werden MÜSSEN. Die Antwort ist offensichtlich, nicht wahr? Jeder von uns hat seine „beleidigende“ Frage. Beleidigend in Anführungszeichen, weil es zwar schwer zu glauben ist, aber eine Frage, die für jemanden so sehr beleidigend ist, möglicherweise andere bei weitem nicht derart beleidigt.

In meinem Leben habe ich zweimal dieselbe Frage gehört – zuerst vor ein paar Jahren und dann heute Morgen wieder. Das erste Mal begleitete ich einen internationalen Gast, einen Christen, der nicht zu erkennen schien, dass der Kern der Frage falsch war. Aber diesmal schien es so, dass selbst der die Frage Stellende gewusst haben muss, dass sie beleidigend war.

Ehrlich gesagt, erinnere ich mich nicht, wie ich das erste Mal antwortete. Er war von mir zu einer internationalen Veranstaltung eingeladen worden. Ich denke, ich erklärte ihm, warum die Grundlage, auf der er die Frage stellte, falsch war, aber ich bin mir nicht sicher. Ich weiß, dass ich lange brauchte hinter mir zu lassen, dass ich das gefragt wurde. Vielleicht habe ich das aber auch nie geschafft.

Und diesmal, als ich die Frage las, bestand meine erste Reaktion aus Wut. Zwei andere sprangen ein und beantworteten die Frage ziemlich so, wie ich es getan hätte. Aber ich möchte immer noch antworten, muss antworten.

Die Frage, falls Sie sich wundern, lautete: Was haben die Juden gemacht, dass die Leute sie so sehr hassen? So wurde sie das erste Mal formuliert. Heute Morgen lautete sie so:

Als junger Mann wurde ich gelehrt, dass Hitler schlecht war, weil er die Juden tötete, was mich fragen ließ, warum er sie tötete. Was hatten sie getan? Heute, als alter Mann, kann ich sehen, warum sie von so vielen verachtet werden. Weil sie glauben, sie seien besser als jeder andere. Mir tun sie leid.

In gerechtfertigter Wut bezeichneten zwei andere ihn als Antisemiten. Er ist vermutlich einer. Aber darüber hinaus, jenseits der Beleidigung, liegt ein tief eingefleischte Ignoranz des „anderen“. Es ist dasselbe Gefühl, das zum Holocaust führte. Wenn man jemanden erfolgreich als „anderen“ oder als „anders“ kennzeichnet, dann setzt die menschliche Natur ein. Überleben der Stärkeren und all das. Wenn sie der andere sind, müssen sie niedriger stehen. Wenn sie anders sind, bin ich vielleicht besser.

Nicht jeder denkt so, zum Glück, aber nur allzu viele tun es.

Was machten also die Juden, um gehasst zu werden? Um umgebracht zu werden? Her ist meine Antwort an den alten Mann:

Hitler war schlecht, wie er Millionen Menschen ermordete – einschließlich sechs Millionen Juden. Er war ein Mann voller Hass. Er glaubte, dass er und sein Volk überlegen und alle anderen weniger als menschlich seien. Und so ermordete er oder plante sie Ermordung von Schwarzen, Homosexuellen, Zigeunern und vielen anderen. Was taten die Juden, dass die Nazis sie töten wollten? Ich denke, diese Frage ist in etwas die gleiche wie die, was eine Frau tut, damit ein Mann sie vergewaltigt. Was tut ein Kind, damit seine Eltern es missbrauchen?

Was die angeht, die glauben besser zu sein als alle anderen – das war in Wirklichkeit arische Indoktrination (oh, Entschuldigung, das ist ein zu großes Wort für Sie … es bedeutet Gehirnwäsche). Andere haben die Wahrscheinlichkeit kommentiert, dass Sie Antisemit sind, also lasse ich das, aber ich möchte einen Kommentar abgeben. Sie schreiben, sie täten Ihnen leid (vermutlich die Juden). Da Sie ein alter Mann sind, biete ich Ihnen Rat an. Lassen Sie uns Ihnen nicht leid tun. Wir sind ein ewiges Volk. Wir haben Hass und Verfolgung überlebt – vermutlich von Ihren Vorfahren – und doch gedeihen wir. Heute, nach zweitausend Jahren, sind wir zurück in unserer uralten Heimat und wir haben einen Staat aufgebaut, der herausragt und stark ist.

Unsere Kinder sind unglaublich. Hingebungsvoll, schön. Stark. Engagiert. Wir leben unseren Traum – ein Traum seit mehr als 2000 Jahren. Wir gehen auf denselben Hügeln und in denselben Tälern wie unsere Vorfahren. Um eine Frage zu beantworten, die niemals hätte gestellt werden sollen: Wir haben NICHTS gemacht, das den von Hitler gegen uns geführten Holocaust verursacht hat oder rechtfertigen könnte; aber ich verspreche Ihnen, was wir MACHTEN, ist stark geworden zu sein. Stärker als der Hass  Hitlers; stärker als die Ignoranz alter Männer.

Wird er erkennen wie beleidigend er seine beleidigende Frage formuliert hat? Fraglich. Aber während ich die obige Antwort schrieb, ging mir ein Lied durch den Kopf. Es ist eines, das ich immer geliebt habe. Die Worte sind sehr einfach und haben mein Volk durch die härtesten Zeiten und die beleidigendsten Fragen geleitet.

Ein ewiges Volk, heißt es in dem Lied, fürchtet keine lange Straße, keine lange Reise. Wir sind ein ewiges Volk. Zweitausend Jahre lang befanden wir uns auf einer sehr langen Straße und obwohl wir nach Hause gekommen sind, geht die Reise weiter.

Ein ewiges Volk hat keine Angst vor der langen Reise

Warum ist dieses Passahfest anders als andere Passah-Feste?

Beth Goodtree, JwishIndy, 5. April 2004 (Israel National News, 22. April 2004)

Als die antiken Römer Juden kreuzigten, hatte unser Volk bereits den Gegenwert von ein paar Jahrtausenden Passah gefeiert. Und wir stellten jahrein, jahraus über diese tausende von Jahren dieselbe Frage: „Warum ist diese Nacht anders als alle anderen Nächte?“ Aber dieses Jahr sollten wir uns eine andere Frage stellen: „Warum ist dieses Passahfest anders als alle anderen Passahfeste?“

Die Antwort: Weil das jüdische Volk, wie auch die Welt, an einem Abgrund steht. Der Abgrund, in den wir starren, ist der der Auslöschung. Und das könnte noch die günstigere Alternative sein. Es gibt verschiedene Felsvorsprünge auf dem Weg in diesen Abgrund. Ihre Namen sind Tyrannei, Unterdrückung, Zwangskonversion, Mord, Verstümmelung und Folter. Wenn wir in diesen Abgrund fallen und noch etwas unglücklicher sind, werden wir auf einem dieser Vorsprünge landen.

In der Vergangenheit wurden Juden in einzelnen Gebieten zur Vernichtung ausgewählt. Zur Zeit der Römer waren es die Juden, die in ihrer alt hergebrachten Heimat Palästina lebten. In Spanien und ein paar anderen katholischen, europäischen Ländern war es während der Inquisition, später waren es die Juden Russlands und noch etwas später die Juden Deutschlands, Österreichs, Polens und der Tschechoslowakei Ziel des Holocaust. Kurz darauf entschied sich die arabische Welt, Völkermord an den Juden zu begehen, die in ihrer neu wieder gewonnenen, ursprünglichen Heimat Palästina (das wieder in Israel umbenannt wurde) lebten.

Aber nun stehen wir einer Bedrohung unserer Existenz gegenüber wie nie zuvor. Und diesmal sind wir nicht alleine. Während der letzten Woche haben radikale Islamisten Verordnungen ausgegeben, die zur Vernichtung aller Juden der Welt auffordern und sich auch für die Ermordung von Christen einsetzen.

Das ist noch nicht das Schlimmste. Einige von Israels angeblichen Freunden arbeiten aktiv an seiner Vernichtung. Ägypten, mit dem Israel vermeintlich einen Friedensvertrag hat, schürt weiterhin Lügen und Antisemitismus mit staatlich gefördertem Müll wie „Die vier Reiter“, einer Fernseh-Serie, die auf den „Protokollen der Weisen von Zion“ basiert. Ägypten unternimmt auch nichts, um die Waffentunnel zu zerstören und die Terroristen zu stoppen, die von seinem Land ausgehen. Noch ungeheuerlicher ist, dass die Redakteure der ägyptischen Regierungszeitung Al-Masaa in einer Ausgabe Ende Januar 2004 in einem ihrer Artikel für den Mord an jüdischen Kindern eintraten (ein klarer Aufruf zum Völkermord):

„Letztlich sollten wir jeden palästinensischen Mann oder palästinensische Frau segnen, die ruhig hin geht um eine Märtyrer-Operation auszuführen, um eine Belohnung im Jenseits zu erhalten, der oder die das eigene Leben für die Religion und ihre Heimat opfert und weiß, dass sie oder er nie von dieser Operation zurückkehren wird… Wir haben keine Argumente bezüglich der Frage der Legitimität dieser Operationen, denn sie werden als machtvolle Waffe von den Palästinensern gegen einen Feind ohne Moral oder Religion benutzt… selbst wenn bei [einer Märtyrer-Operation] Zivilisten oder Kinder getötet werden…“

In der Zwischenzeit drängt Amerika, vorgeblich Israels bester Freund, eine „Roadmap“, die Israel mit nicht zu verteidigenden Grenzen zurücklässt, während es gleichzeitig den Terrorismus belohnt. Amerika finanziert auch Ägypten, eine der Wiegen des Antisemitismus, mit rund 1,3 Milliarden Dollar jährlich (my Steuergelder sind hier am Werk…). Währenddessen vertuschte die EU , die wenigstens behauptet keine Feindseligkeit gegenüber den Juden und Israel zu empfinden, den alarmierenden Anstieg antisemitischer Taten und finanziert weiterhin den palästinensischen Terror, während gleichzeitig die Tatsache geleugnet wird, dass ihr Geld dazu benutzt wird Völkermord zu begehen.

Gut, die Dinge liegen schlecht, aber das ist nichts Neues, wenn man Jude ist. Was uns an die vorderste Front der globalen Katastrophe gebracht hat, sind jüngere Ereignisse, die die Vorboten dessen zu sein scheinen, was kommen wird. Spanien hat gerade in den Wahlen vor dem Terror kapituliert. Wegen eines fürchterlichen Bombenanschlags warfen die Spanier ihre politischen Spitzenreiter bei den letzten Wahlen raus. Der Mann, den sie ins Aus schickten, war einer standhafter Helfer im Krieg gegen den Terror. Stattdessen kapitulierten sie vor Erpressung und wählten einen Mann, der den Terror mit Zugeständnissen zu beschwichtigen versucht, in der unnützen Hoffnung, dass die islamischen Terroristen sie in Ruhe lassen würden.

Stattdessen versuchten dieselben islamischen Terroristen innerhalb von Tagen, eine weitere Bahn zu sprengen. So viel zu den Strategien Rückzug und Feigheit. Was aber noch schlimmer ist, ist die Botschaft, die das Volk Spaniens aussandte, als es einen Schwächling wählte. Sie sagten den Terroristen, dass der Terror wirkt und benutzt werden kann, um Wahlen zu beeinflussen. Damit haben die Spanier praktisch eine Zielscheibe auf den Rest der zivilisierten Welt gemalt.

Im November sind in den Vereinigten Staaten Präsidentschaftswahlen. Die islamische Welt (und der Terror wird heutzutage fast ausschließlich von Muslimen verübt) betrachtet Amerika als „den großen Satan“ und Israel als „den kleinen Satan“. Es ist wahrscheinlich, dass eine islamische Gruppe oder Gruppen versuchen werden, die US-Wahlen durch weitere Mega-Terroranschläge zu beeinflussen. Und für diese Muslime ist ein Angriff auf Israel als Ausweichziel fast genauso gut wie die USA anzugreifen.

Die muslimischen Terroristen hassen Präsident Bush. Er ist gegen sie in die Offensive gegangen. Auf der anderen Seite scheinen Islamisten und ihre Helfer und Apologeten Kerry sehr zu mögen. So untersützt zum Beispiel einer der angeblich besten und strahlendsten Sterne der islamischen Welt, Dr. Mahathir, früher Kopf der Organisation islamischer Staaten, den Kandidaten Kerry. Mahathir ist der Mann, der sagte: „Juden regieren die Welt durch Stellvertreter“, und: „Wir brauchen Gewehre und Raketen, Bomben und Kampfflugzeuge, Panzer und Kriegsschiffe…“

Gleichzeitig hat Kerrys Frau, Theresa Heinz (vom Heinz Lebensmittel-Vermögen) islamischen Terrorismus mit einigen Millionen Dollars aktiv unterstützt. Kerry ist die ideale Wahl für einen muslimischen Terroristen. Kerry schien eine gute Chance auf den Sieg zu haben, die durch den Eintritt von Ralph Nader ins Rennen um die Präsidentschaft verdorben worden ist.

Auf der Grundlage ihres Erfolgs beim Umdrehen der spanischen Wahlen wie auch ihrem mangelnden Verständnis der amerikanischen Psyche ist es sehr wahrscheinlich, dass die muslimischen Terroristen versuchen werden, die amerikanischen Wahlen mit einem Mega-Terroranschlag zu beeinflussen. Es ist auch wahrscheinlich, dass sie Israel als eine Art Gnadenstoß gleichzeitig angreifen werden.

Ich sage voraus, auf der Grundlage der Berichterstattung des letzten Jahres, dass sie diesmal Massenvernichtungswaffen einsetzen werden. Ihnen ist egal, wenn sie, ihre Landsleute oder Mitmuslime sterben. Das ist etwas Bösartiges, das die Welt bisher nicht kannte. Sie streben den Tod an. Und daher stehen wir am Abgrund völliger Vernichtung.

Wird diese völlige Vernichtung stattfinden? Ich bezweifle es. Als Jüdin weiß ich, dass Gott das nicht zulassen wird. Aber ich weiß auch: Beim nächsten Passah wird die Welt sehr anders aussehen.