Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30. April – 6. Mai 2017)

Sonntag, 30.04.2017:

Ma’an – unabhängige pal-arabische Nachrichtenagentur – behauptet, Israel habe Freitag eines der seltenen Male den Übergang Kerem Shalom in den Gazastreifen geöffnet, damit Treibstoff und Kochgas geliefert werden können. Dass der Übergang nur sporadisch offen sei, sorge dafür, dass die Bevölkerung und das Elektrizitätswerk nur eingeschränkt mit Treibstoff versorgt sind. Fakt ist: Kerem Shalom ist von sonntags bis donnerstags immer geöffnet. (Das Besondere war, dass es eine Öffnung an einem Freitag gab.)

Eine ganze Reihe arabischer Medien „berichteten“, „jüdische Siedler“ hätten am Damaskustor in Jerusalem „unter schwerem Polizeischutz provokative talmudische Rituale“ durchgeführt. Fakt ist: Ein paar jüdische junge Leute tanzten dort im Vorfeld des Unabhängigkeitstags – und zwar auf Gebiet, das Israel schon vor 1967 inne hatte.

Hamasführer Khaled Meschaal schickte Botschaften an arabische Führer, mit denen er versprach, dass die Freilassung der verurteilten Terroristen in Israel ganz oben auf der Prioritätenliste der Hamas steht. Er kündigte an, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Israel gezwungen wird sie freizulassen.

Umfrage: Israelis – Juden und Araber – sind stolz auf ihr Land und identifizieren sich mit ihm und seinen Problemen. Von den Arabern gaben nur 21,9% an, das nicht zu tun. Dabei bewerteten die israelischen Araber die Lage im Land noch besser als die israelischen Juden.

Laut israelischen Angaben haben bereits 300 Terroristen den Hungerstreik wieder aufgegeben.

Montag, 01.05.2017:

Nur für den Fall, dass da wieder jemand behauptet die Hamas würde weniger radikal: Sie hat erneut bestritten, dass ihr neues Strategiepapier ihre antisemitisch-völkermörderische Charta ändert oder ersetzt. Das neue Papier sagt übrigens eindeutig: Palästina vom Meer bis zu Jordan ist von den zionistischen Kolonialisten besetztes palästinensisches Territorium… Wir werden nicht einen einzigen Stein davon aufgeben.“

Nach PA-Angaben sollen ja mehr als 1.500 Terroristen hungerstreiken. Israel sagt, die Zahl liege inzwischen bei 870.

Wenn sie sich auch sonst spinnefeind sind und beschimpfen, in einem sind sich Hamas und Fatah einig: Beide erklärten gerade wieder, dass Israel kein Recht hat zu existieren

Berechtigte Frage von Netanyahu an Abbas (in seiner Rede zum Heldengedenken): „Wie kannst du von Frieden reden, während du Mörder finanzierst?“ Dem folgte die Aufforderung: „Willst du echte Schritte zum Frieden tun? Dann streiche die Zahlungen an Terroristen. Finanziere Frieden, nicht Mord.“

Dienstag, 02.05.2017:

Während Israel seiner Gefallenen gedachte, marschierten in der Altstadt von Jerusalem mehrere Dutzend Araber, um Solidarität mit den Terroristen zu demonstrieren.

Die Terroristen vom „bewaffneten Zweig der Hamas“ haben ein Ultimatum gestellt: Entweder Israel erfüllt ihre Forderung innerhalb von 24 Stunden oder Israel würde tagtäglich den Preis dafür zahlen müssen. Welcher Preis das sein soll, sagten sie nicht.

Der Hungerstreik hat einen ersten Toten gefordert – in Ramallah. Dort streikte ein ehemaliger Häftling aus Solidarität mit seinen Terror-Freunden, obwohl er Nierenprobleme hatte. Das kostete ihm jetzt das Leben.

Verkehrs- und Geheimdienstminister Yisrael Katz hat gefordert, dass Israel als Reaktion auf den UNESCO-Beschluss, alles Handeln Israels überall in Jerusalem sei „null und nichtig“, mit der Annektierung einiger Städte im Umfeld der Hauptstadt reagiert (Ma’ale Adumim, Givat Ze’ev, Beitar Illit und der Gush-Etzion-Block).

Viele „Erbe-Stätten“ mussten wegen zu großen Besucherandrangs am Unabhängigkeitstag geschlossen werden. Sie hatten heute kostenlosen Eintritt angeboten.

Mittwoch, 03.05.2017:

Wie nicht anders zu erwarten macht die PA Israel für den Tod ihres Hungerstreikers in Ramallah verantwortlich. Der habe in seiner Haftzeit keine ordentliche medizinische Versorgung erhalten. (Dass er trotz Nierenkrankheit meinte den Hungerstreik veranstalten zu müssen, ist natürlich völlig unwichtig…)

Die PA behauptet, den Terrorhäftlingen Gehälter zu zahlen helfe der PA dem Nahen Osten Frieden zu bringen – weil die sich sonst dem Islamischen Staat anschließen würden.

Abbas zu Besuch in Washington – Trump fordert ein Ende der Hetze in der PA. Abbas hofft auf neue Verhandlungen mit Israel und schmiert Trump Honig um den Bart: Mit ihm könne er sich vorstellen, dass das kappt. Die Hamas meldete sich schon zu Wort und kritisierte Abbas, dass er überhaupt Friedensverhandlungen mit Israel führen will.

Donnerstag, 04.05.2017:

Israelische Sicherheitskräfte haben vor kurzem in Jenin eine Terrorzelle der PFLP ausgehoben; dabei wurden en Fahrzeug und verschiedene Waffen beschlagnahmt. Die Zelle hatte im April verschiedene Terroranschläge verübt, darunter Schusswaffenangriffe auf IDF-Stellungen und israelische Gemeinden in Judäa und Samaria.

In Ramallah gab es eine Demonstration tausender Araber in Unterstützung der inhaftierten Terroristen.

Friedenserziehung in einem Kindergarten im Gazastreifen: Kindergarten-Kinder führen einen martialischen Auftritt in militärischen Tarnanzügen und Spielzeug-Maschinenpistolen auf, das auf Facebook gepostet wurde. Titel: „Palästina in den Augen unserer Söhne.“ Sie soll „die Liebe zur Heimat in die Seelen der Kinder einflößen“.

Araber aus Bardala im nördlichen Jordantal haben die Wasserversorgung jüdischer Gemeinden dort gekappt. Mekorot, der israelische Wasserversorger, bereitet sich darauf vor, das wieder in Ordnung zu bringen.

Nabil Sha’at, Berater von Mahmud Abbas, sagte in einem Interview, es sei „verrückt“ von der PA zu verlange die Terrorhäftlinge nicht mehr zu bezahlen. Das sei so, würde Israel die Soldaten der IDF nicht mehr bezahlen. (Im selben Artikel wird anhand eines alten Beispiels gezeigt, was für ein Lügenbolzen Sha’at ist.)

Freitag, 05.05.2017:

Arbeitsunfall: Ein Mitglied des Islamischen Jihad wurde getötet, offenbar als er eine Bombe bastelte (es ist nicht klar, ob das heute war).

Die Arabische Liga fordert von der UNO israelische „Verstöße“ gegen die Terrorhäftlinge zu untersuchen.

Die Hamas versichert alle Welt: „Unser neues Positionspapier macht uns nicht zu einer neuen Version der Fatah.“

Ranghohe israelische Stellen überlegen Ärzte aus dem Ausland zu holen, die die hungerstreikenden Häftlinge zwangsernähren. MK Ahmed Tibi von der Vereinigten Arabischen Liste schimpft: Das ist eine unmoralische Manipulation, furchtbar und erbärmlich; die Forderungen der Häftlinge sollten erfüllt werden, statt einen schmutzigen Krieg gegen sie zu führen..

Zwei Araber drangen auf eine Armeebasis ein und stahlen Waffen schlafender Soldaten; die Täter wurden geschnappt, die Waffen werden gesucht.

Marwan Barghouti rief die PA-Araber auf die Sache der Hungerstreiker zu unterstützen.

Samstag, 06.05.2017:

Mahmud Abbas‘ eklatante Lüge im Weißen Haus, die PalAraber erzögen ihre Jugend zum Frieden, hat eine interessante Reaktion Benjamin Netanyahus ausgelöst. Dieser twitterte einen Rat an den PA-Che: „Google dich mal.“ Dann könnte der Terrorgrande nämlich mal sehen, was er so an „Friedvollem“ von sich gegeben hat. (Was man ansatzweise auch im den Tweet begleitenden Video sehen kann.)

Friedensbereitschaft: Der Palästinensische Islamische Jihad lehnt einen Palästinenserstaat in den „Grenzen von 1967“ ab.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (9. – 15. April 2017)

Sonntag, 09.04.2017:

Hanan Ashrawi, Arafats Lügenmaul-Sprachrohr, macht immer noch genauso weiter. Jetzt beschwerte sie sich, dass MEMRI übersetzt, was die arabischen Hetzer so von sich geben. Sie behauptet, MEMRI würde verzerren, was die PalAraber sagen. Kann MEMRI sich gar nicht leisten, es gibt schließlich genug andere, die das überprüfen können.

Die PA trotzt den USA (Trump): Sie wird die Zahlungen für die Familien der „Märtyrer“ erhöhen.

Montag,10.04.2017:

Die Distriktpolizei von Jerusalem hat vor Pessah eine Reihe präventiver Festnahmen (von Arabern wie von Juden) vorgenommen, um Spannungen in der Hauptstadt vorzubeugen; es gab Geheimdienstinformationen, nach denen Krawalle geplant waren.

Saeb Erekat: Die Anschläge auf die koptischen Kirchen in Ägypten sind gegen die palästinensische Sache gerichtet – gegen Ägyptens Unterstützung der Palästinenser.

Weil ein Terroranschlag des IS (in Ägypten) zu erwarten ist, hat Israel den Grenzübergang Taba bei Eilat geschlossen.

Die IDF fand bei Hebron ein Denkmal für einen Terroristen, der vor 18 Monaten versuchte einen Grenzpolizisten zu erstechen und dabei erschossen wurde. Soldaten rissen das Denkmal ab und beschlagnahmten Maschinen, die zu seiner Herstellung genutzt wurden.

Mittwoch, 12.04.2017:

Die PalAraber im Gazastreifen haben ein neues Brettspiel: „Erreiche Jerusalem“. Damit sollen „die Militärkultur und die Liebe zum Jihad der Kinder gestärkt“ werden. Über Tunnle und mit von der Hamas gebauten Raketen soll Jerusalem erreicht werden, während man auch Panzer und Hubschrauber der IDF beseitigt, die das Vorankommen behindern. Das Spielbrett ist übersät mit Hamas-Kämpfern, die dem Feind Fallen stellen, ihn angreifen und durch Tunnel kriechen, dazu Fotos von Städten innerhalb Israels (z.B. Tiberias, Aschdod, Akko, Haifa, Jaffa, usw.), in die man „zurückkehren“ will.

Die Erklärung einer PalAraberin im offziellien PA-Fernsehen für „gelobtes Land“: Juden missverstehen das als „ihnen versprochen“, dabei ist der wahre Grund, dass Allah sie dort sammeln will, um sie zu vernichten.

Heute besuchten Tausende Israelis das Patriarchengrab in Hebron; dort waren 1.000 IDF-Soldaten, Polizisten und Grenzpolizisten stationiert, um für Sicherheit zu sorgen.
Außerdem gab es Zehntausende Besucher, die in Samaria wandern gingen.

Ein Hamas-Mitglied des Palästinensischen Legislativrats (der seit 2007 nicht mehr getagt hat) wurde festgenommen. Das bringt die Zahl der inhaftierten PA-„Parlamentarier“ auf 13.

Donnerstag, 13.04.2017:

Während der Passah-Tag besuchten bisher 130.000 Menschen die israelischen Nationalparks.

Samstag, 15.04.2017:

Khaled Meschaal von der Hamas behauptet, es gäbe „hinter den Kulissen“ Bemühungen alle pal-arabischen Häftlinge aus israelischen Gefängnissen freizubekommen.

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. März – 1. April 2017)

Sonntag, 26.03.2017:

Die PA hat die arabischen Schulen in Jerusalem angewiesen einen Tag lang zu streiken. Grund: Israel hat verfügt, dass diese Schulen zu denselben Zeiten Ferien machen wie die übrigen Schulen in Israel. Nach Lesart der PA soll die israelische Anweisung die Bildung in den Schulen untergraben. (Und um gegen Ferien und Unterrichts-„Ausfall“ zu protestieren, wird halt Unterricht ausfallen gelassen…)

Nach dem Mord an dem Hamas-Führer im Gazastreifen sind die israelischen Streit- und Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Hamas hat Racheaktionen angekündigt.

Der Generalsekretär erzählte einer saudischen Zeitung, dass Mahmud Abbas plant auf dem Arabischen Gipfel einen neuen „Friedensplan“ vorzulegen. Dieser soll „neue Lösungen“ beinhalten.

Montag, 27.03.2017:

Fatahs Botschaft an PA-Studenten: Israel wird ausgelöscht und „Palästina“ werden – und das wird durch Gewalt und Terror erreicht werden.

Dienstag, 28.03.2017:

Ausgerechnet: Mahmud Abbas forderte Israel in Brüssel nach einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini auf, die „neuen Gelegenheiten“ für Frieden nicht zu verschwenden.

Die Hama hat eine Kurzstreckenrakete entwickelt, die einen stärkeren Sprengsatz hat.

Hamas-Führer Khaled Meschaal tönt wieder (aus dem sicheren Exil): Wir befinden uns in einem offenen Krieg mit Israel. Unser Wille und unser Glaube sind mächtiger als ihre (Israels) Waffen.

Donnerstag, 30.02.2017:

Die Hamas veröffentlichte neue Propagandavideos und –poster; auf diesen nimmt sie führende israelische Politiker ins Fadenkreuz.

Die PA macht mit Umweltverschmutzung weiter: Der nach Israel fließende kleine Fluss Ayalon wird durch massenhaft illegal abgeladenen Müll vergiftet. Die illegalen Müllabladungen wurden bereits mehrfach angemahnt, aber die PA unternimmt nichts.

Freitag, 31.03.2017:

Die Terrorgruppe Islamischer Staat/ISIS ist im Sinai so aktiv, dass Israels Regierung für ihre Bürger eine Reisewarnung für die Halbinsel ausgegeben hat. Die Anhänger des IS haben im Sinai stark zugenommen, vor allem der salafistische Zweit (die Zahl der sich dem IS zugehörig fühlenden Beduinen sind weniger stark gestiegen).

Die PA-Araber reagierten mit den üblichen Verleumdungen auf die Ankündigung der „Ersatzsiedlung“ für das abgerissene Amona (die den Landregeln entsprechen soll): Das stärke das israelische Apartheidregime.

Drei Dutzend PA-Schulen sind nach Terrormördern benannt, die von den Schülern/Schülerinnen als große Vorbilder betrachtet werden.

Jibril Rajoub, Terror-Sportchef der PA, lässt wissen, dass Israel kein Friedenspartner sei. (Und das von einem, der ständig gegen Juden und Israel hetzt.)

Samstag, 01.04.2017:

Die Hamas kündigte jetzt an, dass sie UNO-Mitarbeitern und Personal des Roten Kreuzes ungehindert den Übergang nach Israel in beide Richtungen passieren lassen wird.

Wie die Hamas es sieht (2007-2009)

Khaled Meschaal: Jede Vereinbarung zwischen den Palästinensergruppen muss die Vereinbarung zu Angriffen gegen Israel beinhalten (SANA, 10.06.2009)

Auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Amre Moussa, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, fügte Meschaal an: „Jede Verabredung unter den Palästinensern sollte aus der Vereinbarung zum Widerstand gegen die israelische Besatzung her kommen und der Befähigung des palästinensischen Volkes zu Selbstbestimmungsrecht und dem Bau ihres unabhängigen Staates.“


Palästinensische Einheits-Verhandlungen vor dem Kollaps (Jeruslaem Post, 12.03.2009)

„Die Fatah will eine Regierung, die die Zweistaaten-Lösung akzeptiert; das ist etwas, das die Hamas niemals akzeptieren kann und wird“, sagte Taher a-Nunu, Sprecher der Hamas-REgierung im Gazastreifen. „Wir sind nur bereit einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 als Zwischenlösung zu akzeptieren, ohne Anerkennung der zionistischen Besatzung auch nur eines einzigen Zentimeters unseres Heimatlandes.“


Abu Obeida: Es gibt keine langfristige Waffenruhe – 09.02.2009
(Die im Text enthaltenen Fehler entstammen dem englischen Original der Brigaden.)

Offizielle Website der Al-Qasssam-Brigaden, 9. Februar 2009 (dem bewaffneten Arm der Islamischen Widerstandsbewegung, Hamas):

Exkluisv von der Al-Qassam-Site: Abu Obeida, der offizielle Sprecher der Izzedin al-Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Islamischen Widerstandbewegung Hamas, bestätigte, dass die (Waffen-)Ruhe eine Periode ist, die es durch die palästinensische Geschichte hindurch und für das palästinensische Volk gegeben hat. Er fügte hinzu, dass die (Waffen-)Ruhe kam, um das palästinensische Volk zu befreien.

Abu Obeida sagte in einem Exklusiv-Interview für die Qassam-Site am Montag, dass die Bedingungen der Ruhe die volle Einstellung der Aggression im Gazastreifen ist, als Vorbereitung für die Übertragung der Ruhe in die Westbank, ebenso die volle Öffnung der Grenzübergänge und die Aufhebung der Belagerung der Palästinenser und das ist das Minimum, das für das palästinensische Volk verlangt wird.

Diese Haltung ist nicht nur unsere Haltung, es ist die Haltung aller palästinensischer Fraktionen, aller ehrbaren Menschen in der arabischen und islamischen Welt und sogar in der freien Welt.

Einige Regime in der arabischen und islamischen Welt betreibt jetzt Widerstandsforderungen für ihre Glauben, dass die Widerstandsforderungen legitim sind.

Zu einer Frage, die wir ihm über die Zustimmung zu einer langfristigen Waffenruhe stellten, antwortete Abu Obaida und sagte: „Es gibt keine offen Ruhe wegen der aggressiven zionistischen Absichten, wir werden unseren Widersteht nicht mit langfristiger Waffenruhe festbinden, weil unsere strategische Wahl der Widerstand ist.“

Er fügte hinzu, dass die zionistischen Drohungen, die von dem zionistischen Feind über die Ermordung von Hamasführern, ist nur für den Wahlkampf, die zionistische Besatzung versuchte früher schon Hamasführer zu ermorden und er ermordete einige Führer während des Krieges gegen Gaza.

Der Sprecher erklärte ebenfalls, dass die Besatzung seit vielen Monaten versuchte die Frage des Shalit mit den Übergangsakten zu verbinden und wir weisen diese Verbindung zurück. Abu Obaida sagte auch, dass sie es ablehnten die Frage des Shalit mit der Frage der Aufhebung der Belagerung zu verbinden.


Busse legitime Ziele, keine Juden in Palästina vor 1917, Ziel ist die Auslöschung Israels – 16.08.2007

Von MEMRI über FrontPageMag.com:

Die folgenden Auszüge aus einem Interview mit dem Hamas-Repräsentanten im Libanon, Osama Hamdan, das auf Al-Kawthar TV am 6. August 2007 ausgestrahlt wurde.
Um dieses Video zu sehen, gehen Sie bitte auf http://www.memritv.org/clip/en/1527.htm

Interviewer: „Das islamische Recht hat Aggression während des Jihad verboten – indem es das Töten von Frauen, Kindern, Alten, Klerikern verbietet, die sich der Anbetung Gottes verschrieben haben, und anderer ziviler Nichtkombattanten, die nicht in der Armee des Feindes dienen. Betrachten Sie alle die Juden in Palästina als Kombattanten, die das Land geplündert haben? Wir sind Zeugen von Märtyrer-Operationen, die sich gegen Busse und Restaurants gerichtet haben.“

Osama Hamda: „Zu allererst lassen Sie mich etwas sehr Wichtiges klarstellen. Was ist die Regelung bezüglich derer, die in Palästina leben, im so genannten Israel, und wer sind die Aggressoren und Plünderer des Landes? Wir sehen es so, dass sie alle von außerhalb nach Palästina kamen, ob nun vor der Ausrufung des zionistischen Gebildes oder hinterher. Wenn man Statistiken innerhalb des zionistischen Gebildes erheben würde, würde man feststellen, dass all diese Leute ihren Urspruch in anderen Ländern haben – sie kamen aus Europa, Osteuropa, aus Amerika, Südamerika oder anderen Orten.“

Interviewer: „Mit anderen Worten, es gab keine palästinensischen Juden?“

Osama Hamdan: „Nein, es gab keine palästinensischen Juden. Als das britische Mandat 1917 begann, gab es nur eine Siedlung auf palästinensischem Land, zu der einige Dutzend Juden gehörten, die dort in Verletzung des damaligen Gesetzes lebten. Ich würde gerne erwähnen, dass es im ottomanischen Staat – ohne Brücksichtung der vielen Vorbehalte, die wir deswegen haben – ein Gesetz gab, das den Juden verbot sich länger als einen Monat in Palästina aufzuhalten.
Ihre Passe und persönlichen Dokumente wurden ihnen weggenommen und ihnen wurde an der Grenze eine ottomanische Genehmigung gegeben, die es ihnen erlaubte einen Monat auf palästinensischem Land zu verbringen. Die einzige Gruppe, die jüdisch genannt werden kann, gab es in Nablus. Sie leben dort heute noch. Die Palästinenser betrachten sie als Teil der Zusammensetzung der palästinensischen Gesellschaft und sie zählen nicht mehr als ein paar Hundert. Was die angeht, die aus allen möglichen Ländern einwanderten – sie sind keine Juden.
2Jeder, der kommt, um in einem Kriegsgebiet zu leben, ist ein Kombattant, egal, ob er Uniform trägt oder nicht. Das ist das eine. Zweitens töten weder die Hamas noch der palästinensische Widerstand absichtlich Zivilisten. Sie erwähnten die Busse. Was ist ein leichteres Ziel – ein Bus, der durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist, oder zum Beispiel eine Schule oder ein Theater oder ein Stadion? Diese zivilen Ziele – bei denen die Tötung von Frauen und Kindern absichtlich geschieht – sind nicht das Ziel gewesen von
„Warum wurden Busse angegriffen? Weil sie die Transportmittel sind, die auch von Soldaten benutzt werden. Die zionistischen Soldaten, die von ihrem Zuhause auf ihre Basen und zurück reisen, benutzen öffentliche Verkehrsmittel, weil das nichts oder fast nichts kostet. Meiner Meinung nach haben die Besatzungssoldaten ein Sicherheitsmotiv, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.Sie schützen sich hinter so genannten ‚Zivilisten’ innerhalb des zionistischen Gebildes.
Daher, so sehe ich es, müssen sie aufhören öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder die Gesellschaft sollte sie davon abhalten sie zu benutzen, weil es die Soldaten sind, denen die Angriffe gelten. Nur, um es zu beweisen: Bei den Dutzenden Operationen, die ausgeführt wurden, verkündeten die Zionisten zum Beispiel nie, dass 20 Kinder getötet wurden oder dass 50 Frauen getötet wurden. Im Gegenteil: Wenn man untersuchen würde, wer in Märtyreroperationen getötet wurden, die sich gegen Busse richteten, würde man feststellen, dass 70% der Fahrgäste Besatzungsoldaten waren und dass sie zu diesem Zeitpunkt der Operation sogar in Uniform waren.“[…]

„Das Endziel des Widerstands ist es dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen“

„Wir treffen die Vorbereitungen für eine Konfrontation. Das machen wir nicht, weil wir auf einen israelischen Akt der Aggression vorbereitet sein müssen – immerhin ist Aggression diesem Gebilde innewohnend – sondern weil es das Endziel des Widerstands ist dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen. Für dieses Ziel müssen die Fähigkeiten des Widerstands entwickelt werden, bis dieses Gebilde weggewischt ist.“

Interviewer: Glauben Sie, dass Mahmud Abbas, der sich selbst in der Krise der Konfrontation mit der Hamas wieder fand, die Rolle eines Polizisten spielt, der die Intifada, des Widerstands und des Jihad gegen die zionistische Besatzung im palästinensischen Land hintertreibt?“

Osama Hamdan: „Er spielt eine Rolle, die noch schlimmer ist. Mahmud Abbas tut das aus ideologischer Überzeugung. Er hat schon immer, seit 1973, eine Lösung gefordert. Es war Mahmud Abbas, der die Oslo-Vereinbarungen schuf und der von den Amerikanern eingebracht wurde, um als Premierminister gegen Arafat zu arbeiten. Meiner Meinung nach spielt er diese Rolle willentlich und aus Überzeugung, was schlimmer ist als wenn er es aus Verpflichtung der Besatzung gegenüber tun würde.“

Kommentar von ElderofZiyon:
Die Zahl der Lügen pro Satz ist in diesem kleinen Interview höher als die Anzahl, die arabische Terroristen gewöhnlich von sich geben.
Sollten Sie wegen der von ihm erwähnten Juden in Nablus neugierig geworden sein: Er bezieht sich auf Samariter. Es ist möglich, dass er, dadurch, dass er sie als Juden definiert, die Juden, die kontinuierlich in Palästina gelebt haben, als Ungläubige definiert, nicht als Dhimmis; das würde bedeuten, dass sie alle legitime Ziele für Tötungen sind.
Natürlich können wir keine allzu große Beständigkeit von Leuten erwarten, die die Geschichte nach Gutdünken umschreiben und die bequemerweise Terroranschläge auf Schulen, Einkaufszentren, Diskotheken, Bar Mitzvahs, Cafes, Pizzerien und Hotels vergessen.


Ex-PA-Außenminister: Koran verbietet Anerkennung Israels – 20. April 2007

Die Jerusalem Post berichtet, dass der ehemalige PA-Außenminister Mahmud A-Zahar in einem Interview erklärte, Israel anzuerkennen widerspreche dem Koran. Darüber hinaus habe die Hamas das Prinzip nicht aufgegeben, dass ganz Palästina muslimisches Land sei.


Palestinian Media Watch Bulletin – 12. April 2007

Hamas-Sprecher: Völkermord an Juden bleibt Ziel der Hamas
[Anmerkung heplev: In der vergangenen Woche waren in den Medien einmal mehr verstärkt Meinungen aufgebracht worden, die Hamas würde ihre extremistischen Ziele wenn schon nicht aufgeben, dann doch jedenfalls zurückschrauben. Der folgende Text zeigt, dass das unrealistisches Wunschdenken ist.]

Von Itamar Marcus und Barbara Crook

Originaltext hier

Einleitung

Während die Hamas internationale Anerkennung sucht, indem sie ihren Tonus in Englisch weicher gestaltet, fährt sie auf Arabisch mit der Forderung nach dem Völkermord an den Juden fort. In einer jüngst auf PA-TV ausgestrahlten Predigt machte Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan klar, dass die klassische Hamas-Ideologie sich nicht verändert hat, einschließlich des fortgesetzten Einschlusses extremistischer islamischer Glaubenslehren in die Hamas-Ideologie und –Politik. Er wiederholte:

  1. Die Stunde – die islamische Auferstehung am Ende der Zeit – hängt wortwörtlich vom Töten der Juden durch Muslime ab.
  2. Die verbleibenden Juden werden erfolglos versuchen sich zu verstecken, da die Steine Felsen und Bäume sie verraten werden, indem sie ausrufen: „Hier ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“
  3. „Palästina wird durch das Gewehr befreit“ – ein Euphemismus, der bedeutet, dass Israel durch Gewalt vernichtet werden wird.

Der Hamas-Sprecher endete mit Gebeten an Allah, Israel und die USA zu „nehmen“.

Es folgt der Text des Aufrufs des Hamas-Sprechers zum Völkermord an den Juden:

Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan, PA-TV, 30. März 2007

Die Stunde [der Auferstehung] wird nicht statt finden, bis die Muslime die Juden bekämpfen und die Muslime sie töten und der Felsen und der Baum sagen wird: „Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“

Wir müssen unsere arabische und muslimische Nation, ihre Führer und Menschen, ihre Gelehrten und Schüler erinnern, daran erinnern, dass Palästina und die Al Aksa-Moschee weder durch Gipfeltreffen noch durch internationale Resolutionen befreit werden, sondern durch das Gewehr. Es wird nicht durch Verhandlungen befreit, sondern durch das Gewehr, den die Besatzung kennt keine Sprache außer der der Gewalt… O Allah, stärke den Islam und die Muslime und bringe unseren den Jihad kämpfenden Betern Sieg, in Palästina und überall… Allah möge die Unterdrücker-Juden und –Amerikaner und ihre Helfer nehmen!

Hier klicken, um das Video ansehen

Wie die Hamas es sieht (2002)

Hamas befürwortet den Plan, ganz Palästina zu befreien

IDF-Sprecher, 29. Dezember 2002

Khlaed Mashal, hochrangiger Führer der Bewegung und Kopf ihres politischen Flügels, betonte die Verpflichtung der Hamas zu ihrem fortgeführten Kampf gegen Israel, bis „das gesamte Territorium Palästinas“ befreit ist, in einem Interview mit Al-Hayat aus London vom 28. Dezember 2002.

Im Folgenden einige seiner Bemerkungen:

Hamas bleibt der Fortführung des bewaffneten Kampfes verpflichtet: „Es ist wichtig den Konflikt fortzuführen, um in den Israelis ein Gefühl zu schaffen, dass sie den Kampf nicht mit militärischen Mitteln beenden können. Der Konflikt wird die Israelis anspornen sich zurückzuziehen oder mit der palästinensischen Seite zu verhandeln.“

Hamas unternimmt Schritte, ganz Palästina zu befreien: „Hamas ist entschlossen die vollen palästinensischen Recht zu verwirklichen, aber Hamas ist nicht gegen Vereinbarungen, die Israel auf die Grenzen von 1967 zurückkehren lässt, die als Schritt auf dem Weg [zur Befreiung des gesamten Territoriums Palästinas] betrachtet.“

Die Wiederannäherung zwischen Hamas und Fatah, um das Management des Kampfes gegen Israel zu verbessern: „Die Annäherung von Hamas und Fatah ist ein Schritt in die Richtung auf allgemeine Kooperation zwischen allen palästinensischen Kräften. Wir [Hamas] sind optimistisch, dass diese Zusammenarbeit erfolgreich sein wird. Es gibt keine Probleme in der Zusammenarbeit [zwischen Hamas und Fatah] bezüglich der Frage, ob es einen Kampf gibt oder nicht; die Frage ist, wie der Kampf [gegen Israel] geführt und wie er beendet werden soll.“

Ägypten erkennt die gestärkte Position von Hamas an: Als Antwort auf eine Frage, warum Ägypten sich in Richtung auf Gespräche mit der Hamas zu bewegt hat, sagte Maschal: „Die Ägypter kennen die Komplexität der palästinensischen Politik gut. Sie wissen, wie das Gleichgewicht der Kräfte sich verändert hat und das ist der Grund, dass sie Gespräche mit Hamas und Islamischem Jihad führen.“

—–
berichtet von IMRA – Independent Media Review an Analysis
Internetseite: www.imra.org.il


‚Die meisten Israelis sind Kombattanten‘

Das vollständige Interview steht bei (MSNBC)

In der „Newsweek“ vom 24. Juli 2002 wurde ein Interview mit Abdel-Aziz Al-Rantissi veröffentlicht, in dem er die Vorgehensweise der Hamas und ihre Definition legitimer Ziele darstellte.

Es sollte vorweg geschickt werden, dass am 23. Juli sehr früh morgens die israelische Luftwaffe den Hamasführer Salah Shehadeh mit einer schweren Bombe tötete. Bei diesem Anschlag kamen weitere 14 Menschen um, darunter seine Frau und Kinder sowie mehrere Kinder und wenige Erwachsene in der direkten Umgebung. Die nicht aus seiner Familie stammenden Opfer kamen hauptsächlich aus den umliegenden Häusern (s. dazu auch den Artikel zu Salah Shehadeh). Yassir Arafat, praktisch sämtliche arabischen Medien und vor allem Hamas nahmen das zum Anlass einmal mehr zu behaupten, die Israelis würden gezielt Frauen und Kinder beschießen. (Eine Behauptung, die allein schon durch die „Opferstatistiken“ widerlegt ist; das Umgekehrte ist der Fall!)

Ein von Hamas einen Tag nach dem israelischen Angriff verteiltes Flugblatt sagt, ihre Kämpfer würden nicht ruhen, bis „die Juden ihre Körperteile in jedem Restaurant, jedem Park, jedem Bus und jeder Straße“ liegen sehen. [heplev: Man beachte: „die Juden“ – nicht „die Israelis“, nicht „die Zionisten“, nein: „die Juden“!]

Vor diesem Hintergrund erfolgen Aussagen Al-Rantissis in dem Interview, die hier wiedergegeben werden:


Übersetzter Originaltext Kommentar des Übersetzers
Frage: Welche Art von Abmachung hoffte Hamas mit den Israelis zu erreichen?
Antwort: Wir schlugen eine Initiative vor, dass die israelischen Zionisten ihre Angriffe auf Zivilisten beenden; wir waren bereit unsere Märtyrerangriffe (Selbstmordanschläge) zu stoppen. Zu unseren Bedingungen gehörte, dass Israel alle palästinensischen Gefangenen frei lässt und seine Truppen aus der Westbank und dem Gazastreifen abzieht.
Halbwahrheit – Scheik Yassins Bedingungen waren weitaus umfangreicher, darunter der vollständige Rückzug aus „allen besetzten Gebieten“ (also auch Golan) usw.. Dem palästinensische Chef-Unterhändler Saeb Erekat, über den alle Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern laufen müssen, wusste im übrigen nichts von einer solchen Initiative.
Außerdem wird von al-Rantissi voraus gesetzt, dass Israel auf die Zivilbevölkerung zielt. Das ist schlichtweg gelogen, denn Israel zielt auf Terroristen, zivile Tote werden nach Möglichkeit vermieden!
Und was soll das Angebot, die Selbstmord-Anschläge einzustellen? Für die Erfüllung sämtlicher Hamas-Forderungen wird dann also „nur noch“ „konventioneller“ Terror ausgeübt, aber den muss Israels sich gefallen lassen, ohne sich dagegen zu wehren?
Wie sieht es mit der Initiative jetzt aus?
Wir haben gesehen, was Sharons Antwort war.Aber Sie waren bereit alle Angriffe abzublasen, damit beide Seiten miteinander reden können?
Wir glauben nicht, dass, wenn wir die Angriffe beenden, eine Vereinbarung darauf folgen wird. Aber wir sind bereit, das zu tun, um den arabischen Ländern zu zeigen, dass nicht wir das Problem sind.
Total ausweichende Antworten. So viel dazu, was von dem oben gemachten Statement zur Einstellung des Terrors zu halten ist.
Im Übrigen braucht die Hamas den arabischen Staaten nichts zu zeigen, die sind ohnehin auf ihrer Seite. Den Israelis oder dem Westen müsste sie beweisen, dass sie ihre Ziele ändert. Davon war aber nie die Rede!
Sie haben mit Salah Shehadeh in derselben Gefängniszelle gesessen. Was für ein Mensch war er?
Wir waren 1995 und 1996 zusammen in einer Zelle… Er war körperlich sehr stark, sehr „tough“ in schwierigen Situationen.Was waren seine Überzeugungen?
Er war überzeugt davon zum militärischen Flügel der Hamas zu gehören, aber er gab das nie zu.War er der Führer des militärischen Flügels der Hamas?
Ja, aber nur in Gaza.

Heißt das, dass Shehadeh alle Angriff im Gazastreifen überwachte?
Auf Grundlage seiner Position glaube ich das.

Ihre Gruppe war erbost, dass Israel Frauen und Kinder in dem Angriff dieser Woche tötete. Aber Shehadeh selbst organisierte und befahl Angriffe auf Zivilisten.
Wir zielen auf Soldaten, aber manchmal werden Zivilisten getötet. Wir versuchen immer uns auf Angriffe auf Soldaten zu beschränken. Sehen Sie sich den Prozentsatz getöteter israelischer Soldaten in den Kämpfen an – er liegt bei über 50 Prozent. Ich spreche nicht von Statistiken, nicht von eingebildeten Dingen. Kombattanten sind nicht nur Leute in Uniform.

Die Al-Rantissi angeführte „Nicht-Statistik“ gibt es nicht. Seriöse Untersuchungen zeigen, dass 420 von derzeit 525 israelischen Opfern der Palästinenser keine „Kombattanten“ waren!
Was meinen Sie? Wie definiert Hamas Zivilisten?
Ein israelischer Zivilist ist jemand, der nie am Kampf teilgenommen hat. Wenn er in der Vergangenheit am Kampf teilgenommen hat, ist er kein Zivilist. Deshalb verfolgen die Israelis immer noch Deutsche, die am Holocaust beteiligt waren, obwohl einige dieser Menschen über 80 Jahre alt sind. Sie werden immer noch als Soldaten angesehen.
Mit einer so verlogenen Definition ist es nicht verwunderlich, dass angeblich über 50% der toten Israelis Soldaten waren!
Im Übrigen verfolgt Israel nicht jeden x-beliebigen Wehrmachtssoldaten, nicht jedes x-beliebige Mitglied der NSDAP, nicht einmal jedes Mitglied der SS, der SA oder anderer NS-Organisationen, sondern nur solche Personen, denen es Naziverbrechen nachweisen kann. Und dabei handelt es sich kaum um Soldaten! Herr Al-Rantissi scheint zu glauben, dass die Beteiligung an der Erniedrigung, Versklavung und Ermordung in einem KZ und an den medizinischen Experimenten an jüdischen Gefangenen ganz normale „Kriegsführung“ gewesen ist. Mich ekelt an, was aus dem Mund dieses Typen kommt.
Herr Al-Rantissi legt seine Definitionen bezüglich der Juden mehr als großzügig an, um seine Morde zu rechtfertigen. Den Israelis gesteht er solche Rechte nicht zu! Nach seiner Definition müsste jeder Jugendliche, der Steine gegen israelische Soldaten geworfen hat, ein legitimes Ziel der israelischen Armee sein, da diese Jugendlichen an Kämpfen teilgenommen haben. Ob er das akzeptieren würde, wage ich zu bezweifeln!
Sie sehen also alle israelischen Männer als Kombattanten an, weil sie zu irgendeiner Zeit in der Armee dienten oder Reservedienst leisten?
Ja.
Die erste klare Antwort ohne Geschwafel.
Was ist mit den israelischen Frauen?
Die meisten israelischen Frauen haben in der Armee gedient.Welcher Prozentsatz der israelischen Bevölkerung betrachten Sie nach diesen Kriterien als Kombattanten?
Die Mehrheit. Wir wählen militärische Ziele aus. Wenn Zivilisten Gefahr laufen zu sterben, ist das kein Grund den Angriff aufzuhalten. Aber wir sind nicht darauf aus Zivilisten zu töten.
Mit anderen Worten: Eine jüdische Frau sollte nicht so unverschämt sein sich zu vermehren, denn wir können ja nichts dafür, wenn wir mit ihr auch ihre Kinder umbringen. Die jüdischen Jugendlichen sollten nicht so unverfroren sein sich an öffentlichen Orten aufhalten, weil sie ja ständig von Kombattanten umgeben sind, die sich zivil tarnen. Wir können ja nichts dafür, wenn die Jugendlichen mit Kombattanten verwechselt werden, weil sie sich vor einer Jugenddisco aufhalten, in deren Umgebung sich eventuell auch ein als Zivilist getarnter Israeli aufhalten könnte. Aber was, Herr Al-Rantissi, ist mit den orthodoxen Jeshiwa-Studenten und ihren Lehrern, die es ablehnen in der Armee zu dienen und nie an Kämpfen teilgenommen haben? Warum sind die dann so beliebte Ziele palästinensischer Angriffe, auch der Hamas?
Diese Argumentation hört sich an wie das, was die Israelis über die Bombe sagen, die Shehadeh wie auch Frauen und Kinder tötete.
Unser Ansatz ist anders. Nach ihrer Logik reicht es aus, dass ein Kämpfer sich in einem Viertel aufhält, damit ein Bombenwurf gerechtfertigt ist.
Ziemlich unverbindliches Gewäsch. Er beschreibt in keiner Weise, was anders sein soll und stellt außerdem die Verhältnisse auf den Kopf: Für die Hamas-Mörder reicht es aus Jude zu sein! Im Gegensatz dazu hat sich Shehadeh – wie viele andere Terroristen auch – gezielt darauf verlassen, dass die menschlichen Schutzschilde ihn beschützen und die Israelis zu viele Skrupel haben ihn unter diesen Umständen zu töten. Das hat mehrfach funktioniert, wie die abgebrochenen Angriffe auf seine Person zeigen. Al-Rantissi lügt schlichtweg, wenn er etwas anderes behauptet. Er unterstellt den Israelis seine Methoden und behauptet, seine Mörderbande arbeite nach den moralischen Werten der Israelis!

Kleine Anmerkung am Rande, die wirklich interessant ist:

Frau eines Hamas-Führers zu „Märytrer“-Rekruteur: Nicht meinen Sohn
(IMRA-e-mail-Nachrichten, 1. August 2002)

Heute Nachmittag kündigte Israel Radio an, dass es heute Abend ein aufgezeichnetes Telefongespräch zwischen der Ehefrau von Hamas-Führer Abed Aziz al-Rantissi und einem Rekruteur für Selbstmord-Attentäter auf Israels neuem, arabischsprachigem „Nahost“-Satellitenkanal senden wird.
In der von palästinensischen Sicherheitsdiensten gemachten Aufzeichnung des Gesprächs (wurde von der IDF in Arafats Büros in Ramallah gefunden) stellt sich Rantissis Ehefrau dem Vorschlag des Rekruteurs entgegen, sie solle ihrem Sohn erlauben ein Selbstmordbomber zu werden.

Ha’aretz berichtet über die Reaktion Rantissis auf das Tonband:
Rantissi sagte der Internetseite Albawaba, dass „dieser Vorall vor 10 Jahren statt fand, als mein Sohn Mohammed jung war und ich im Gefängnis in der Negev-Wüste.“
Hm, Herr Rantissi, welcher PA-Sicherheitsdienst hatte denn vor 10 Jahren bereits existiert und hätte das Gespräch abhören können? Arafat von Tunis aus?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25. – 31. Dezember 2016)

Sonntag, 25.12.2016:

Verteidigungsminister Liberman ordnete an, dass COGAT (der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten) alle nicht mit der Sicherheitskooperation in Zusammenhang stehende Zusammenarbeit mit der PA einstellensoll. Anlass ist die enthusiastische (und boshafte) Reaktion der PA auf die Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat.

Die Büros des arabischen MK Basel Ghattas wurden durchsucht. Ghattas‘ Immunität wurde aufgehoben, nachdem er Handy zu Terroristen in israelischen Gefängnissen schmuggelte. Er kann außerdem nicht weiter an Abstimmungen der Knesset teilnehmen.

2 Einwohner „Ost“-Jerusalems stehen im Verdacht Daten der israelischen Kommunikationsfirma, für die sie arbeiteten, an PA-Sicherheitsdienste weitergegeben zu haben.

Die PA schießt weiter gegen Trumps angekündigte Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem. Das sei eine Genehmigung der „Besatzung“ und würde „einen neuen Krieg“ starten.

Die Polizei entfernte Araber, die eine Kirche an der Altstadt von Jerusalem besetzt (und beschädigt und geschändet) hatten. Ein Reporter, der für Arutz-7 berichtete, wurde von den Arabern bedroht.

Die PA hat eine Zeichnung in Facebook gestellt, die ganz klar zum Ausdruck bringt, dass die Terroristen den Beschluss des UNO-Sicherheitsrat als Erlaubnis zur Ermordung von Israelis betrachten.

Montag, 26.12.2016:

Abbas ist zuversichtlich: „Wir werden dieses Jahr Hunderte israelischer Soldaten vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen.“

Die israelischen Sicherheitskräfte haben 2016 in Judäa und Samaria 180 Anschläge vereitelt.

Wer hätte das gedacht? Hamas-Chef Khaled Meschaal freut sich über die UNO-Resolution – aber natürlich ist das „nicht genug“.

Dienstag, 27.12.2016:

Sicherheitskräfte verhinderten einen großen Terroranschlag im nördlichen Negev, als sie letzten Monat die Mitglieder einer Terrorzelle aus israelischen Arabern festsetzten.

Khaled Meschaal sagt, Israel sei für alle Konflikte des Nahen Ostens verantwortlich (auch für die sunnitisch-schiitischen Kriege wie in Syrien und im Jemen). Es sei für die Welt zur Belastung geworden und deshalb würden die Palästinenser jetzt siegen.

Mittwoch, 28.12.2016:

Letzten Monat wurde ein Hamas-Terrorist festgenommen, der aus dem Gazastreifen nach Israel eingedrungen war. Er lieferte den Israelis einen Haufen Informationen zum System der Terrortunnel.

Freitag, 30.12.2016:

Ein 12-jähriger jüdischer Junge wurde festgenommen, als er eine Gruppe von Breaking the Silence filmte, die eine Tour durch die Stadt machte. Warum er festgenommen wurde, ist unklar.

Samstag, 31.12.2016:

Mahmud Abbas versucht Trump zu Bauchpinseln: „Wir sind bereit mit dem gewählten US-Präsidenten Donald Trump zusammenzuarbeiten, um im Konflikt mit Israel eine Zweistaatenlösung zu erreichen… blablabla.“ Anscheinend hofft er, dass Trump genauso blind und verblendet ist wie sein Vorgänger. (Hoffen wir, dass er das nicht ist.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. November 2016)

Sonntag, 13.11.2016:

Khaled Meschaal meldet sich wieder zu Wort. Er ruft zu einer „auf dem Widerstand gegründeten“ Aussöhnung der Palästinenserfraktionen auf.

Anders als in Schechem gab es keine Probleme mit Juden die in der Nähe des Patriarchengrabs in Hebron eine weitere heilige Stätte aufsuchten und Juden, die am Rahelgrab beteten.

Ein Viertel der Anschläge von letzter Woche fanden im Raum Ramallah statt – was die Stadt vorläufig zur Hauptstadt des palästinensischen Terrors macht.

Weil die Anschläge auf die Friedhöfe und Juden auf dem Ölberg ständig weitergehen, wurde das Sicherheitsbudget für diesen Bereich erhöht.

Bei Avnei Hefetz in Samaria soll eine Straße wieder für PA-Araber geöffnet werden. Die Einwohner des Ortes protestieren dagegen, weil dort in der Vergangenheit sehr häufig Anschläge stattfanden.

Montag, 14.11.2016:

Ma’an prahlt und jubelt: PalArabische Jugendliche hätten 3 Molotowcocktails auf ein Haus „in der illegalen Siedlung Beit-El“ geworfen und dieses niedergebrannt. Problem 1: Kriminelles Terrorverhalten wird gepriesen. Problem 2: Und dann ist auch noch alles gelogen.

War zu erwarten: Abbas redet von den „Beweisen muslimischer Vormachtstellung in Jerusalem“ – und führt dazu die UNESCO an, die ja entsprechende (Lügen-) Beschlüsse gefasst hat.

Es gibt Bestrebungen den terrorisierenden Lärm der Moschee-Gebetsrufe in Israel einzudämmen. Deshalb drohen Muslime dort jetzt mit einem „Religionskrieg“.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalka giftete im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen Gesetz gegen Lärm von Minaretten: Das Land sei fundamental islamisch, arabisch, palästinensisch.

Spinner, totaler: Gideon Levy bezeichnet die Presse in Israel als rechtsgerichtet und behauptete die Einwohner von Judäa und Samaria seien für den Palästinenserterror verantwortlich.

Dienstag, 15.11.2016:

War auch zu erwarten: Ein Fatah-Offizieller bezeichnete den neu gewählten US-Präsidenten nicht nur – das kennen wir aus Europa – als „rassistisch“ usw. Sein wahres Gesicht sei „zionistisch und rassistisch“. Und Obama sei nicht besser als Trump.

Mittwoch, 16.11.2016:

Die Hamas prahlt mit ihrem Raketenarsenal und dessen Ausbau. Sie kann nach eigenen Angaben Tel Aviv damit erreichen und lahmlegen.

Donnerstag, 17.11.2016:

PA-Araber errichteten bei Mehola im Jordantal einen illegalen Außenposten. Sie nannten ihn „Yassir Arafat-Außenposten“.

Die Hamas versucht „verzweifelt“ gegen israelische SIM-Karten vorzugehen. Zwei israelische Anbieter von PrePaid-Karten gehören zu den beliebtesten des Gazastreifens, weil die Karten des arabischen Anbieters im Strip eine Bruchteil der Telefonzeit und nur stark eingeschränkte Internetnutzung zum selben Preis ermöglichen.

Israelische Sicherheitskräfte gingen gegen Holzkohle-Hersteller in Judäa und Samaria vor. Diese sorgen seit Jahren für enorme Umweltbelastung und die PA ist nicht bereit das zu ändern. In der Aktion wurden 160t Baumstämme und Ausrüstung konfisziert.

Zwischen dem Gush Etzion und Kiryat Arba wird eine neue Umgehungsstraße gebaut werden, um die Sicherheit für israelische Autofahrer zu erhöhen.