Waffenstillstand und Friedfertigkeit (12.-18.04.2015)

Sonntag, 12.04.2015:

Das wird die PalAraber bestimmt auf Friedensschlussbereitschaft mit Israel trimmen: Mahmud Abbas lässt seine Medien Israel mit dem IS gleichsetzen, der gerade PalAarber im Lager Yarmuk abschlachtet.

Hassan Nasrallah gab in einem Interview zu, dass die Hisbollah Israel nicht alleine bekriegen kann. Die Terrorgruppe kämpft zur Zeit an mehreren Fronten.

Montag, 13.04.2015:

Die Waqf gräbt wieder illegal auf dem Tempelberg, aktuell reißt sie anscheinend einen antiken Steinboden ab; dazu wurde ein kleiner Bagger in den Felsendom gebracht. Angeblich werden „Teppiche ersetzt“.

Dienstag, 14.04.2015:

Hamas-Innenministerium: Wir ziehen unsere Kinder auf „in Liebe zum Jihad und Märtyrertod“. (Und gegen wen richtet sich das? Richtig: die Juden.)

Shin Bet, IDF und Polizei nahmen eine Hamas-Zelle hoch, die für Purim einen Terroranschlag geplant hatte. (Wurde jetzt bekanntgegeben.)

Mahmud Abbas behauptete in Moskau, er sei dem Friedensprozess verpflichtet und es sei an Israel zu entscheiden, was es tun werde.

Mittwoch, 15.04.2015:

Die Hamas forciert ihre Tunnelbau-Aktivitäten, wozu sie sogar schweres Gerät nutzt. Dazu fertigt sie wieder Kurzstreckenraketen, die sich im letzten Sommer als recht effektiv erwiesen haben.

Donnerstag, 16.04.2015:

Fatah feierte 5 Selbstmord-Bombenanschläge der Organisation, bei der 55 Zivilisten ermordet wurden.

Ein hochrangiger Hamas-Vertreter droht: Wann es den nächsten Krieg gibt und wann er anfängt, bestimmen wir von der Hamas. Wobei natürlich nur auf israelische „Aggressionen“ „reagiert“ wird…

Ein weiterer Hamasnik gab bekannt, der einzige Weg die eigenen Leute aus israelischer Haft herauszubekommen, bestehe in der Entführung israelischer Soldaten. (Da Frieden schließen nicht in Frage kommt…)

Freitag, 17.04.2015:

Die Hamas hat den Export von Tomaten nach Israel vorübergehend eingestellt, weil die Nachfrage auf dem örtlichen Markt (also im Gazastreifen) plötzlich gestiegen ist, die Preise ebenfalls. (Aha, so sieht das also mit der Abriegelung aus – Israelis kaufen landwirtschaftliche Produkte aus Hamastan!)

Ein israelischer Soldat wurden – ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag – in Beit Schemesch von hareidischen Extremisten beschimpft und „Nazi“ genannt.

Friedens-Versprechen der Hamas: Der „bewaffnete Widerstand“ gegen Israel wird auf jeden Fall weitergehen.

Samstag, 18.04.2015:

Nächste Woche will Israel $470 Millionen der eingefrorenen Steuergelder an die PA auszahlen, obwohl diese dem ICC beigetreten ist. Nach Informationen vom Abend sollen es sogar 1,8 Milliarden Schekel sein.

Hamas-Führer Khaled Meschaal hat die Forderungen an Israel hochgeschraubt, die erfüllt werden sollen, damit die Terroristen die Leichen zweier israelischer Soldaten freigeben: Israel soll einen Haufen Terroristen freilassen, die es im letzten Jahr nicht entließ, weil die Terroristen ihren Verpflichtungen in einem Abkommen nicht nachkamen; zudem sollen alle Terroristen freigelassen werden, die seit dem erneut wegen fortgesetzter Terrortätigkeit festgenommen wurden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29.03.-04.04.2015)

Sonntag, 29.03.2015:

Quellen aus der IDF geben an, dass der IS im südlichen Jordanien an Unterstützung gewinnt und an der Grenze zu Israel aufmarschiert.

Der UNO-Sicherheitsrat soll nach Angaben von Frankreichs Außenminister eine Frist für das Ende des israelisch-palästinensischen Konflikts setzen. Innerhalb von zwei Jahren soll es einen endgültigen Palästinenserstaat geben.

Montag, 30.03.2015:

Friedensbotschaft des PA-Muftis: Muslime haben die religiöse Pflicht „Palästina zu befreien“.

Der „palästinensische“ Fußballverband hat offiziell bei der FIFA gefordert, dass Israel von allen Aktivitäten des Weltverbandes ausgeschlossen wird. Der Antrag wird im Mai behandelt und kann nur durchkommen, wenn er die Stimmen von zwei Dritteln der Mitglieder erhält.

Dienstag, 31.03.2015:

Ein hochrangiger Fatahnik erklärte, dass es keine Rückkehr zu Friedensverhandlungen mit Israel gibt, „insbesondere angesichts der Ergebnisse der Wahl zur neuen Knesset“. „Die Oslo-Vereinbarungen sind tot“, sagte er. „Wir werden auf internationale Boykotte und Sanktionen [also Terror] zurückgreifen.“ Zudem werde die Sicherheitskooperation mit Israel aufgekündigt. Und natürlich wird weiter die einseitige Anerkennung durch internationale Gremien betrieben.

Hamas-Grande Ismail Haniyeh rief (mal wieder) die PalAraber in Judäa und Samaria zu Terror („Widerstand“) auf.

Der Großmufti von Jerusalem verkündete, dass es Muslimen verboten ist auch nur einen Fetzen „Palästinas“ aufzugeben.

Mittwoch, 01.04.2015:

Umfrage bei den PalArabern: 73,5% unterstützen eine „bewaffnete Intifada“ (18,4% sind dagegen); 46,2% der Gazaner würden gerne auswandern.

Frankreich soll innerhalb von 12 Tagen eine Resolution zur Eigenstaatlichkeit der Palästinenser im UNO-Sicherheitsrat vorlegen wollen.

Khaled Meschaal befindet, dass mit dem Wahlsieg Netanyahus die Chancen auf Frieden weiter verschlechtert und „mehr Extremismus“ mit sich bringt.

Die PA heizt weiter die Araber auf: Aktuell läuft mal wieder eine Kampagne, die Israelis wollten die Al-Aqsa-Moschee zerstören und durch einen Tempel ersetzen.

Donnerstag, 02.04.2015:

Die IDF erwartet, dass bei einem weiteren Krieg mit der Hisbollah 1.000 bis 1.500 Raketen TÄGLICH auf Israel geschossen werden.

Aufruf der Fatah auf ihrer Facebookseite zum Jahrestag des schwersten Terroranschlags in Israel (1978): Juden, verschwindet aus Israel und nehmt eure Toten mit.

Jibril Rajoub verkündete, dass der palästinensische Fußballverband „bis zum Ende kämpfen wird“, damit Israel aus der FIFA geworfen wird.

Mahmud Abbas lässt wissen: Sollte Israel der PA die zurückgehaltenen Steuergelder zu den Bedingungen der PA geben, dann ist alles gut. Sollte es irgendwelche Bedingungen stellen, dann kann es das Geld behalten und die PA bringt das von den Internationalen Strafgerichtshof. (Israel hatte angekündigt einen geringen Teil zur Bezahlung von Strom- und Wasserschulden der PA einzubehalten – nicht ansatzweise so viel, wie die PalAraber Israel schulden.)

Der Oberkommandierende des Südabschnitts sagte, die Hamas sei wieder dabei Tunnel zu graben. (Keine Neuigkeit, die hat das selbst schon verkündet.)

Die PA hat ihren öffentlichen Bediensteten 60% ihrer Gehälter der letzten drei Monate ausgezahlt – die Terroristen in den israelischen Gefängnissen haben die vollen Summen bekommen, die ihnen versprochen wurden.

Samtstag, 04.04.2015:

Palli-Statistik: Im März „stürmten“ 1.268 Israelis das Gelände der Al-Aqsa-Moschee, darunter 1.114 Siedler, 115 Geheimdientler, 39 Soldaten. Bei den Siedlern waren es zwischen 23 und 140 pro Tag. 23 Mal wurde die Moschee von Sonntag bis Donnerstag „gestürmt“. Die Israelis „führten talmudische Rituale und Gebete im gesamten Gelände durch und tanzten auf provokative Weise beim Verlassen, was muslimische Gläubige provozierte. Wir sehen: Juden sind eine Provokation, (nichtmuslimisches) Beten ist eine Provokation – aber Fußball spielen ist nicht unheilig, ebenso Hasspredigten und Aufrufe zur Gewalt gegen „Ungläubige“.

Saeb Erekat kennt wieder keine Grenzen: Er stellte Netanyahu mit dem Führer des IS auf eine Stufe und behauptete, die Ermordung eines arabischen Jugendlichen im letzten Sommer durch Juden sei den Massenhinrichtungen in Syrien/Irak gleichzusetzen.

Der Baron Münchhausen der PalAraber hat wieder getönt: Mahmud Abbas behauptet in einem Interview, er habe kein Problem damit sich mit Netanyahu wieder an einen Tisch zu setzen, um zu verhandeln. Seine ganze Entourage hat zwei Wochen lang getönt, dass Verhandlungen unmöglich geworden sind; er hat einiges von sich gegeben, das genau das Gegenteil dessen ist, er jetzt behauptet…

Gleichzeitig droht er: Ohne die Lösung der Palästinenserfrage wird sich Israel bald dem Terrorismus und Extremismus gegenüber sehen, der den Nahen Osten überflutet. (Ach, die Islamisten hören auf Israel zu hassen und vernichten zu wollen, wenn die Pallis einen Staat haben?) Außerdem hasse er die Juden nicht. (Na ja, das zeigen seine Medien, Prediger und Schulen ja tagtäglich, nicht wahr?) Oh, er ist für die Zweistaatenlösung! (Beweisen ständige „Bildungs“-Fernsehsendungen, die Aschkelon, Haifa usw. als zu Palästina gehörende Städte propagieren.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.11.-06.12.2014)

1monat

Sonntag, 30.11.2014:

Mahmud Abbas und seine Verschwörungstheorien: Es gibt geheime Verhandlungen und Planungen zwischen Hamas und Israel, die koordinieren ihre Äußerungen.

Abbas‘ Rede vor der Arabischen Liga zeigt auf, dass er vor hat die Oslo-Vereinbarungen völlig zu umgehen und einen Palästinenserstaat auszurufen. Der Ablaufplan: 1) Dem Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf für einen Palästinenserstaat mit Jerusalem als Hauptstadt vorlegen; 2) den „Staat Palästina“ internationalen Gremien beitreten lassen, darunter dem Strafgerichtshof in Den Haag, wo dann Israel wegen „Kriegsverbrechen“ verklagt wird; 3) Vorbereitung eines internationalen Treffens um einen Staat in den Waffenstillstandslinien von 1949 auszurufen; 4) Länder, die den Terrorstaat bisher nicht anerkannten dazu auffordern, dies nachzuholen.

Der „palästinensische“ Fußballverband forderte die FIFA auf Sanktionen gegen Israel zu verhängen weil Soldaten letzte Woche in den Räumen des Verbandes waren. Diese hatten lediglich Personen begleitet, die ihre Ausweise dort liegen hatten, um sie zu kontrollieren; die PA behauptet die Soldaten hätten das Gebäude gestürmt.

Dienstag, 02.12.2014:

Gestern gab es einen Fall von Fahrerflucht im östlichen Samaria. Ein Autofahrer (die Nachrichten berichten von einem „truck“, was ein LKW, aber auch ein viel kleineres Fahrzeug sein kann) hatte einen 68-jährigen Juden überfahren und war geflüchtet. Das Opfer erlag heute seinen Verletzungen. Inzwischen scheint sich herausgestellt zu haben, dass es sich um einen Terroranschlag handelte und drei Verdächtige festgenommen wurden.

Die Welle der Gewalt der letzten Wochen wird von der PA genutzt, um online die Bevölkerung weiter aufzuhetzen.

Mittwoch, 03.12.2014:

Hamas prahlt, sie hätte mit ihrem 51-tägigen „Widerstand“ im Sommer jetzt die israelische Regierung zum Scheitern gebracht. Es dreht sich halt alles nur die Leute mit dem infantilen Selbstverständnis.

Heckmeck:
Das belgische Parlament will unbedingt auch den angeblichen Staat Palästina anerkennen; der Außenminister erklärte, er werde erst auf eine neue Initiative dringen die Israelis und die Palästinenser zurück an den Verhandlungstisch zu bringen.

Donnerstag, 04.12.2014:

Frankreich, Deutschland und Großbritannien arbeiten für die EU an einer Resolution für den UNO-Sicherheitsrat, um die erwartete der Terroristen zu „kontern“. Es soll nach der EU-Resolution ein Friedensabkommen innerhalb von 2 Jahren geben.

Freitag, 05.12.2014:

Khaled Meschaal mal wieder: Israel trägt die Verantwortung für die Gewalt in Jerusalem, das sei eine „natürliche Reaktion auf israelische Gewalt“. Und überhaupt spiele Netanyahu mit dem Feuer, was den Tempelberg angeht. Wenn es keine Lösung der Palästinenserfrage gibt (und zwar die, die Hamas will: Vernichtung Israels und der Juden), wird das zu einem Blutbad führen. Außerdem mache Netanyahu aus einem politischen einen religiösen Konflikt. Das ausgerechnet von einem Hamas-Jihadisten!

Diese Woche wurde auf eine bilinguale jüdisch-arabische Schule in Jerusalem ein Brandanschlag verübt. Heute Morgen gab es eine Solidaritäts-Demonstration vor der Schule. Im Verlauf der Woche waren bereits jede Menge israelische Offizielle (darunter Präsident Rivlin, Knesset-Abgeordnete, Rabbiner, Vertreter von Organisationen) und besorgte Bürger der Schule Solidaritätsbesuche abgestattet. Auch religiöse Schulen zeigten ihre Unterstützung. Der Anschlag wird in der israelischen Gesellschaft auf breiter Basis verurteilt.

Der frühere Hamas-„Innenminister“ versprach die Juden auszulöschen und zu vernichten, die „um die Al-Aqsa herum Siedlungen bauen“. Er bezeichnete dabei Juden als „Brüder von Affen und Schweinen”.

König Abdallah von Jordanien traf sich im Weißen Haus mit Barack Hussein Obama. Die beiden gaben ihrer Sorge über die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern Ausdruck. Sie wollen gemeinsam für einen Palästinenserstaat arbeiten.

Samstag, 06.12.2014:

Fette Lüge von UNRWA in Person der stellvertretenden Generalkommissarin vor der Vollversammlung: Israel tötete im letzten Gazakrieg 2.200 Zivilisten. Würde das stimmen, dann hätte Israel nicht einen einzigen Terroristen getötet. Aktuelle Recherchen ergeben, dass ungefähr die Hälfte der Toten Terroristen waren. (Und selbst offizielle UNO-Statistiken besagen, dass Israel Hunderte Terroristen tötete.)

Mahmud Abbas im Interview mit einer ägyptischen Zeitung: Er betonte, dass er „Israel nicht als jüdischen Staat anerkennt, will das den palästinensischen Interessen widerspricht, denn es schädigt die israelischen Araber und verhindert die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge. Davon gibt es sechs Millionen und ich bin einer davon.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12.-18.10.2014)

Sonntag, 12.10.2014:

Weil Tausende Juden anlässlich des Laubhüttenfestes zu Gebeten zur Westmauer strömen, schloss die Polizei den Tempelberg für (alle) Besucher und sperrte Straßen um die Altstadt von Jerusalem für Fahrzeuge. Grund für die Maßnahme sind die verstärkt von den Arabern betriebenen gewalttätigen Zusammenstöße der letzten Tage, die mehr Gewalt befürchten lassen.

Wegen der Terror-Steinwürfe auf die Straßenbahn von Jerusalem können derzeit nur 14 der 23 Züge eingesetzt werden. Der Rest ist beschädigt.

Fatah-Führer versicherten ihrem Volk, dass der Krieg gegen Israel nicht zu Ende ist. Die Teilnahme am „Friedensprozess“ bedeutet nur, dass die Gewalt vorläufig eingestellt wurde.

Der russische stellvertretende Außenminister versprach den PA-Granden ihren Resolutionsentwurf für einen Zeitplan des israelischen Abzugs aus Judäa und Samaria im UNO-Sicherheitsrat zu unterstützen.

Geber-Konferenz in Kairo:
Mahmud Abbas sprach am Beginn der Geberkonferenz in Kairo und forderte die Staatengemeinschaft auf $4 Milliarden für den Gazastreifen zu spenden. In den letzten drei Operationen Israels gegen den Gazastreifen seien 80.000 Gebäude zerstört worden; die Aggression gegen den Strip sei nicht zu tolerieren. John Kerry hat schonmal $212 Millionen zugesagt. Bedingungslos, während Ägypten den Wiederaufbau von „dauerhafter Ruhe“ abhängig machen will.
– Abbas konnte natürlich nicht anders: Diese Konferenz sei wegen der gescheiterten Gespräche nötig geworden und diese seien an Israels Sturheit und fortgesetzten Besetzung palästinensicher Gebiete einschließlich Jerusalems gescheitert… blablabla.
– Vor Beginn der Kairo-Konferenz gab die Hamas nochmal die Marschrichtung für die Zukunft bekannt: „Wir werden euch nicht im Land lassen“, hieß es in Richtung der Juden. Auch werden sie ihre Waffen nicht aufgeben, schließlich seien sie näher daran die Israelis und ihre Führer zu besiegen als jemals zuvor.
Qatar will 1 Milliarde Dollar geben. Ban Ki-moon will Dienstag in den Gazastreifen reisen, um „von der Bevölkerung selbst direkt“ zu erfahren, was gebraucht wird (als wenn er da von der Hamas nicht nur Hamasniks bzw. Leute vorgesetzt bekäme, die nicht offen zu reden wagen…)
– Nach Angaben des norwegischen Außenministers wurden von internationalen Geberstaaten $5,4 Milliarden für den Gazastreifen zugesagt, von denen die Hälfte in den Wiederaufbau gehen sollen, die andere Hälfte in nicht weiter benannte Hilfen für Palästinenser. Der Minister verlas eine Abschlusserklärung der Konferenz. Die VAE und Kuwait wollen je $200 Millionen geben.
– Die Hamas jubelt: Sie hat einen (PR-) Sieg im Krieg gegen Israel errungen.

Montag, 13.10.2014:

Ban Ki-moon kritisierte „Provokationen“ auf dem Tempelberg – aber nicht die der Araber, sondern er drosch auf die israelische Polizei ein! Er „beklagte“ (beschimpfte Israel) auch den Siedlungsbau – einen Tag, nachdem der israelische Minister für Wohnungsbau zugegeben hatte, dass es einen stillschweigenden Baustopp in den „Siedlungen“ gibt.
Daneben warf er Netanyahu vor, der Status quo könne nicht beibehalten werden. Der Premier müsse Führung zeigen und harte Entscheidungen treffen – nämlich die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern wieder aufnehmen und einen „Palästinenserstaat gründen, einschließlich des vollständigen Abzugs aus den besetzten Gebieten“. (Harter Entscheidungen verlangte er von Abbas aber z.B. nicht!)

Netanyahu musste Ban grundlegende Logik beibringen: Israel hat jeden Quadratzentimeter des Gazastreifens verlassen, also kann die Besatzung nicht der Grund für den Krieg im Juli/August gewesen sein.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Taleb Abu Arar hatte die Stirn zu behaupten, der Tempelberg sei für Juden nicht heilig. Deshalb sollte ihnen das Betreten des Bergs verboten werden. Sie hätten dort nichts zu suchen.

Dienstag, 14.10.2014:

Mahmud Abbas droht wieder, die Kontakte zu Israel zu kappen, sollte sein jüngster einseitiger Schritt bei der UNO keine Folgen nach seinem Geschmack haben. Dann würde er Netanyahu sagen, er solle in der „Westbank“ übernehmen, die PA aber nicht auflösen und alles einseitigen Schritte bei der UNO vorantreiben, bei dem vor allem der Sicherheitsrat eine Deadline für den israelischen Abzug setzen soll.

Zum fünften Mal in diesem Jahr wurden einem Einwohner von Itamar von arabischen Dieben Ziegen aus seiner Herde gestohlen. Obwohl die Diebe von Überwachungskameras beobachtet wurden, unternahm die Polizei nach Angaben des Bestohlenen wieder nichts.

Ban Ki-moon findet die Zerstörung im Gazastreifen „unbeschreiblich“. Weit schlimmer als das, was er 2009 sah. Fragt sich nur, ob er nicht mal in Syrien oder anderen Gebieten Vergleichsbesuche machen sollte, um zu sehen, was Assad oder ISIS so machen. Oder die Russen in Tschetschenien gemacht haben. Oder Boko Haram in Nigeria. Oder…
Dem UNO-Generalsekretär wurde eine Tour in einem Terrortunnel gegeben. Er war „geschockt“ – und forderte umgehend „Friedensgespräche“, damit man in Harmonie miteinander leben könne – während die Hamas den Tunnelbau schon wieder gestartet hat.

Ein Hamas-Grande erwartet den baldigen Austausch von Terroristen gegen die Leichen zweier israelischer Soldaten. Es gebe „gute Omen, dass die Besatzung nachgibt, ob sie das nun mögen oder nicht, wie sie es früher auch gemacht haben“.

Mittwoch, 15.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Donnerstag, 16.10.2014:

Die Gouverneurin von Ramallah wiederholte mal wieder eine Lüge: Israel verbreitet gezielt Drogen unter den palästinensischen Jugendlichen, um sie von innen her zu „besetzen“.

Die PA lässt wissen, dass sie „bis Ende des Monats“ dem UNO-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf zur Forderung des Abzugs Israels aus Judäa und Samaria vorlegen wird.

Der Chef der Arabischen Liga will noch diesen Monat eine „Solidaritätsmission“ in den Gazastreifen führen.

Freitag, 17.10.2014:

John Kerry: Es ist unbedingt erforderlich, dass die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden. Schließlich ist kein Frieden eine „Erniedrigung“ und treibt die Rekrutierung für den Islamischen Staat an. Gibt ja auch sonst keine Gründe!

Khaled Meschaal: Israel versucht die Al-Aqsa-Moschee zu übernehmen und die Araber dürfen das nicht zulassen.

Nach Meinung von Mahmud Abbas sollte Juden der Zugang zum Tempelberg verboten werden. Ihnen sollte „mit allen Mitteln“ der Zugang verwehrt werden, sie hätten kein Recht ihn zu betreten und zu schänden. (Merke: schon die Anwesenheit eines Juden „schändet“ den angeblich Muslimen heiligen Ort.)

Heckmeck:
Abbas verspricht: Der Waffenstillstand bleibt dieses und nächstes Jahr. Na, wenn’s nicht länger sein soll…

Samstag, 18.10.2014:

Die PA verhaftete 2 (arabische) Journalisten, die eine antiisraelische Demonstration in Nablus beobachteten.

Der mit der Verteidigung der maritimen Grenzen beauftragte Offizier warnt, dass die Ausdehnung der Fischereizone vor dem Gazastreifen für Israel gefährlich ist. Sie stellt eine Gefahr für Israels Gasförderung dar, für Schiffe, die in Aschdod anlegen (wollen). Er nannte den Strand des Gazastreifens „einen einzigen großen Tunnel“.

Die PA drängt beim UNO-Sicherheitsrat darauf, den November 2016 als Termin festzulegen, bis zu dem Israel aus Judäa und Samaria abgezogen sein soll.

Mahmud Abbas geifert weiter: Die PalAraber sollten den Tempelberg Jerusalems gegen besuchende Juden bewachen; diese Besucher bezeichnete er als „Viehherde“.

Hamas: Gebt uns die Westbank, damit wir Israel zerstören können

Khaled Abu Toameh, Gatestone Institute, 7. September 2014

Hätte die Westbank nur ein Viertel der Waffen des Gazastreifens, könnte Israel innerhalb eines Tages vernichtet werden. Das sagte Hamas-Führer Mahmoud Zahar Moscheebesuchern am 5. September in einer Predigt. Zahar, der die Militäraktion „Fels in der Brandung“ in einem Versteck verbrachte, sprach während des Freitagsgottesdienstes in der Märtyrer-Abdullah-Azzam-Moschee in Gaza Stadt. Übrigens war Abdullah Azzam ein palästinensischer „Gelehrter“, Lehrer und Mentor von Osama Bin Laden, dem toten Anführer der Al-Qaida. Azzam wurde 1989 in Pakistan getötet.

Zurück zu Zahar und seiner ersten Predigt, seit das von Ägypten vermittelte Waffenstillstandsabkommen zwischen Hamas und Israel Ende August ausgerufen wurde: Er ergriff die Gelegenheit, die Palästinenser und den Rest der Welt an das Ziel seiner Bewegung zu erinnern: Israel zu zerstören. „Wenn das Westjordanland ein Viertel von dem hätte, was dem Gazastreifen an Mitteln des Widerstands zur Verfügung steht, dann wäre das israelische Gebilde in einem Tag am Ende“, erklärte Zahar und wiederholte die Behauptung, dass die Hamas in diesem Krieg einen „großen Sieg“ errungen habe.

Weiter kritisierte der Hamas-Führer diejenigen, die immer noch Zweifel haben, ob Israel zerstört werden könne. „Diejenigen, die Skepsis haben, ob Palästina befreit werden kann, haben keine Zweifel mehr, nachdem der Feind aus dem Gazastreifen getroffen werden konnte”, sagte Zahar. „Könnt ihr euch vorstellen, was passiere würde, wenn der Feind aus dem Westjordanland, das 20% von Palästina ausmacht, angegriffen würde?“ Zahars Wunsch, das Westjordanland mit Raketen, Mörsern und anderen „Mitteln des Widerstands“ überschwemmt zu sehen, wurde nach dem jüngsten Krieg im Gazastreifen von anderen Hamas-Leuten, Anführern und Sprechern des Islamischen Jihad aufgenommen. Von Zahar selber wird die Aussage zitiert, Hamas nächstes Ziel bestehe nun darin, das „Beispiel für Widerstand aus dem Gazastreifen“ ins Westjordanland zu verschieben.

Selbst die Iraner scheinen zu glauben, dass die Zeit gekommen ist das Westjordanland in eine Abschussrampe für Angriffe gegen Israel zu verwandeln. Während des Kriegs im Gazastreifen, kündigte Mohamed Reza Naqdi, hochrangiger iranischer Offizier der Revolutionsgarden, an, Teheran habe vor „die Palästinenser im Westjordanland zu bewaffnen“, um Israel zu zerstören. Naqdi brüstete sich damit, dass die Waffen, die Hamas und andere palästinensische Gruppen im jüngsten Krieg benutzt hatten, vom Iran hergestellt und geliefert worden waren.

Die Drohungen der Hamas und des Iran bezüglich der Westbank zeigen, warum es für Israel (und die Palästinensische Autonomiebehörde) unabdingbar ist, auf der Entwaffnung der Hamas im Gazastreifen als integralem Teil eines langfristigen Waffenstillstandsabkommens zu bestehen. Diese Drohungen unterstreichen auch die Notwendigkeit, das Westjordanland in jedem künftigen Friedensvertrag entmilitarisiert zu halten, insbesondere wenn ein unabhängiger und souveräner Staat Palästina entstehen sollte. Außerdem unterstützen diese Drohungen Israels Bestehen auf permanenter Sicherheitskontrolle der Grenze nach Jordanien. Ohne eine solche Präsenz könnten iranische Waffen leicht in die Westbank gelangen.

Was Hamas und Iran sagen, ist, dass sie, wenn und sobald sich Israel auf die Linien von 1967 zurückzieht, zusammen mit anderen Palästinensern Waffen ins Westbank schaffen würden, um ihr Ziel das „zionistische Gebilde“ auszulöschen zu erreichen. Zahar glaubt nicht einmal, dass eine große Menge Waffen gebraucht würden – nur ein Viertel dessen, was Hamas und Islamischer Jihad schon im Gazastreifen haben, würde ausreichen, um Israel innerhalb eines Tages zu vernichten. In der Folge von „Fels in der Brandung“ ist nicht schwer zu verstehen, warum eine Waffenschwemme in der Westbank eine existenzielle Bedrohung Israels darstellt. Aber das würde auch Verwüstungen bei den Palästinensern im Westjordanland anrichten.

Zum Glück sind sich Mahmoud Abbas und seine Palästinensischen Autonomiebehörde voll bewusst, wie Iran und Hamas versuchen, die Westbank in eine Basis für Terror und Jihad zu verwandeln. Dank Israel sind sie sich auch bewusst, dass Hamas die Palästinensische Autonomiebehörde stürzen und durch eine islamistische Herrschaft ersetzen wollte. Im vergangenen Monat hat Israel die Festnahme von mehr als 90 Hamas-Mitgliedern in der Westbank gemeldet, die einen Putsch gegen Abbas planten und die Terrorangriffe auf Israel wieder beginnen wollten. Ohne Israels Eingreifen, wären Abbas und seine hohen Funktionäre von Hamas getötet oder ins Gefängnis gesteckt worden.

Diese Episode erklärt, warum Abbas nun eine massive Razzia gegen Hamas-Mitglieder und -Unterstützer im Westjordanland durchführen lässt. Während des Kriegs im Gazastreifen hielt er sich mit solchen Maßnahmen zurück, damit in seine Konkurrenten von der Hamas ihn nicht der „Kollaboration“ mit Israel beschuldigen konnten.

Mahmud Abbas (rechts) trifft sich mit Khaled Meschaal, dem Chef des Politbüros der Hamas, am 20. Juli 2014 in Qatar. (Bildquelle: Handout des PA-Präsdidentenbüros/Thaer Ghanem)

Seit die Waffenruhe in Kraft trat, haben Abbas’ Sicherheitsleute in der Westbank mehr als 80 Hamas-Leute festgenommen. Sie haben auch der Hamas nahe stehende Prediger daran gehindert während der Freitagsgebete Predigten zu halten.

Abbas wird die Hamas im Westjordanland nur dann zügeln können, wenn er in Sachen Sicherheit mit Israel kooperiert. Aber es wäre unrealistich von Abbas oder einer anderen palästinensischen Regierung zu erwarten die Hamas und ihre Verbündeten im Gazastreifen zu entwaffnen. Abbas und die Palästinensische Autonomiebehörde könnten auch in der Westbank ohne die Präsenz der IDF keinen Tag überleben, besonders angesichts der steigenden Popularität der Hamas in der Folge des Krieges.

Letzte Woche schickte Abbas mit Saeb Erekat und Majed Faraj zwei hohe Funktionäre nach Washington, um dort Außenminister John Kerry seine „neue Friedensinitiative“ vorzustellen. Abbas’ Initiative sieht die Gründung eines Palästinenserstaates innerhalb von drei Jahren vor, entweder durch Verhandlungen oder indem der UNO-Sicherheitsrat Israel eine Lösung aufzwingt. Die Drohung von Hamas und Iran, die Westbank als Angriffsbasis zur Vernichtung Israels zu nutzen, wird in Abbas’ Initiative ignoriert. Ebenfalls übergangen wird, dass die Hamas leicht die Kontrolle im künftigen Staat Palästina übernehmen könnte, entweder mit Gewalt oder durch die versprochenen freien, demokratischen Wahlen, wie die jüngste Umfrage zur öffentlichen Meinung des Palestinian Center for Policy and Survey Research in Ramallah belegt.

Abbas verlangt einen vollständigen israelischen Rückzug auf die Linien von vor 1967 (einschließlich der Grenze zu Jordanien). Aber er kann keine Garantien bieten, dass die Hamas und der Iran diese Grenze nicht dazu benutzen werden, Waffen in die Westbank zu schmuggeln. Tatsächlich verlangt Abbas von den Israelis und Amerikanern etwas, was seinen eigenen Untergang herbeiführen würde. Seine einzige Option besteht darin an der Macht im Westjordanland festzuhalten und weiterhin mit Israel gegen den gemeinsamen Feind – Hamas – zu kooperieren. An dem Tag, an dem die Hamas die Waffen niederlegt und ihren Traum von der Zerstörung Israels aufgibt, kann er dann zu den USA und dem Sicherheitsrat gehen und einen unabhängigen Staat neben Israel fordern.