Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. März – 1. April 2017)

Sonntag, 26.03.2017:

Die PA hat die arabischen Schulen in Jerusalem angewiesen einen Tag lang zu streiken. Grund: Israel hat verfügt, dass diese Schulen zu denselben Zeiten Ferien machen wie die übrigen Schulen in Israel. Nach Lesart der PA soll die israelische Anweisung die Bildung in den Schulen untergraben. (Und um gegen Ferien und Unterrichts-„Ausfall“ zu protestieren, wird halt Unterricht ausfallen gelassen…)

Nach dem Mord an dem Hamas-Führer im Gazastreifen sind die israelischen Streit- und Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Hamas hat Racheaktionen angekündigt.

Der Generalsekretär erzählte einer saudischen Zeitung, dass Mahmud Abbas plant auf dem Arabischen Gipfel einen neuen „Friedensplan“ vorzulegen. Dieser soll „neue Lösungen“ beinhalten.

Montag, 27.03.2017:

Fatahs Botschaft an PA-Studenten: Israel wird ausgelöscht und „Palästina“ werden – und das wird durch Gewalt und Terror erreicht werden.

Dienstag, 28.03.2017:

Ausgerechnet: Mahmud Abbas forderte Israel in Brüssel nach einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini auf, die „neuen Gelegenheiten“ für Frieden nicht zu verschwenden.

Die Hama hat eine Kurzstreckenrakete entwickelt, die einen stärkeren Sprengsatz hat.

Hamas-Führer Khaled Meschaal tönt wieder (aus dem sicheren Exil): Wir befinden uns in einem offenen Krieg mit Israel. Unser Wille und unser Glaube sind mächtiger als ihre (Israels) Waffen.

Wie die Hamas es sieht (2007-2009)

Khaled Meschaal: Jede Vereinbarung zwischen den Palästinensergruppen muss die Vereinbarung zu Angriffen gegen Israel beinhalten (SANA, 10.06.2009)

Auf einer Pressekonferenz nach seinem Treffen mit Amre Moussa, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, fügte Meschaal an: „Jede Verabredung unter den Palästinensern sollte aus der Vereinbarung zum Widerstand gegen die israelische Besatzung her kommen und der Befähigung des palästinensischen Volkes zu Selbstbestimmungsrecht und dem Bau ihres unabhängigen Staates.“


Palästinensische Einheits-Verhandlungen vor dem Kollaps (Jeruslaem Post, 12.03.2009)

„Die Fatah will eine Regierung, die die Zweistaaten-Lösung akzeptiert; das ist etwas, das die Hamas niemals akzeptieren kann und wird“, sagte Taher a-Nunu, Sprecher der Hamas-REgierung im Gazastreifen. „Wir sind nur bereit einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 als Zwischenlösung zu akzeptieren, ohne Anerkennung der zionistischen Besatzung auch nur eines einzigen Zentimeters unseres Heimatlandes.“


Abu Obeida: Es gibt keine langfristige Waffenruhe – 09.02.2009
(Die im Text enthaltenen Fehler entstammen dem englischen Original der Brigaden.)

Offizielle Website der Al-Qasssam-Brigaden, 9. Februar 2009 (dem bewaffneten Arm der Islamischen Widerstandsbewegung, Hamas):

Exkluisv von der Al-Qassam-Site: Abu Obeida, der offizielle Sprecher der Izzedin al-Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Islamischen Widerstandbewegung Hamas, bestätigte, dass die (Waffen-)Ruhe eine Periode ist, die es durch die palästinensische Geschichte hindurch und für das palästinensische Volk gegeben hat. Er fügte hinzu, dass die (Waffen-)Ruhe kam, um das palästinensische Volk zu befreien.

Abu Obeida sagte in einem Exklusiv-Interview für die Qassam-Site am Montag, dass die Bedingungen der Ruhe die volle Einstellung der Aggression im Gazastreifen ist, als Vorbereitung für die Übertragung der Ruhe in die Westbank, ebenso die volle Öffnung der Grenzübergänge und die Aufhebung der Belagerung der Palästinenser und das ist das Minimum, das für das palästinensische Volk verlangt wird.

Diese Haltung ist nicht nur unsere Haltung, es ist die Haltung aller palästinensischer Fraktionen, aller ehrbaren Menschen in der arabischen und islamischen Welt und sogar in der freien Welt.

Einige Regime in der arabischen und islamischen Welt betreibt jetzt Widerstandsforderungen für ihre Glauben, dass die Widerstandsforderungen legitim sind.

Zu einer Frage, die wir ihm über die Zustimmung zu einer langfristigen Waffenruhe stellten, antwortete Abu Obaida und sagte: „Es gibt keine offen Ruhe wegen der aggressiven zionistischen Absichten, wir werden unseren Widersteht nicht mit langfristiger Waffenruhe festbinden, weil unsere strategische Wahl der Widerstand ist.“

Er fügte hinzu, dass die zionistischen Drohungen, die von dem zionistischen Feind über die Ermordung von Hamasführern, ist nur für den Wahlkampf, die zionistische Besatzung versuchte früher schon Hamasführer zu ermorden und er ermordete einige Führer während des Krieges gegen Gaza.

Der Sprecher erklärte ebenfalls, dass die Besatzung seit vielen Monaten versuchte die Frage des Shalit mit den Übergangsakten zu verbinden und wir weisen diese Verbindung zurück. Abu Obaida sagte auch, dass sie es ablehnten die Frage des Shalit mit der Frage der Aufhebung der Belagerung zu verbinden.


Busse legitime Ziele, keine Juden in Palästina vor 1917, Ziel ist die Auslöschung Israels – 16.08.2007

Von MEMRI über FrontPageMag.com:

Die folgenden Auszüge aus einem Interview mit dem Hamas-Repräsentanten im Libanon, Osama Hamdan, das auf Al-Kawthar TV am 6. August 2007 ausgestrahlt wurde.
Um dieses Video zu sehen, gehen Sie bitte auf http://www.memritv.org/clip/en/1527.htm

Interviewer: „Das islamische Recht hat Aggression während des Jihad verboten – indem es das Töten von Frauen, Kindern, Alten, Klerikern verbietet, die sich der Anbetung Gottes verschrieben haben, und anderer ziviler Nichtkombattanten, die nicht in der Armee des Feindes dienen. Betrachten Sie alle die Juden in Palästina als Kombattanten, die das Land geplündert haben? Wir sind Zeugen von Märtyrer-Operationen, die sich gegen Busse und Restaurants gerichtet haben.“

Osama Hamda: „Zu allererst lassen Sie mich etwas sehr Wichtiges klarstellen. Was ist die Regelung bezüglich derer, die in Palästina leben, im so genannten Israel, und wer sind die Aggressoren und Plünderer des Landes? Wir sehen es so, dass sie alle von außerhalb nach Palästina kamen, ob nun vor der Ausrufung des zionistischen Gebildes oder hinterher. Wenn man Statistiken innerhalb des zionistischen Gebildes erheben würde, würde man feststellen, dass all diese Leute ihren Urspruch in anderen Ländern haben – sie kamen aus Europa, Osteuropa, aus Amerika, Südamerika oder anderen Orten.“

Interviewer: „Mit anderen Worten, es gab keine palästinensischen Juden?“

Osama Hamdan: „Nein, es gab keine palästinensischen Juden. Als das britische Mandat 1917 begann, gab es nur eine Siedlung auf palästinensischem Land, zu der einige Dutzend Juden gehörten, die dort in Verletzung des damaligen Gesetzes lebten. Ich würde gerne erwähnen, dass es im ottomanischen Staat – ohne Brücksichtung der vielen Vorbehalte, die wir deswegen haben – ein Gesetz gab, das den Juden verbot sich länger als einen Monat in Palästina aufzuhalten.
Ihre Passe und persönlichen Dokumente wurden ihnen weggenommen und ihnen wurde an der Grenze eine ottomanische Genehmigung gegeben, die es ihnen erlaubte einen Monat auf palästinensischem Land zu verbringen. Die einzige Gruppe, die jüdisch genannt werden kann, gab es in Nablus. Sie leben dort heute noch. Die Palästinenser betrachten sie als Teil der Zusammensetzung der palästinensischen Gesellschaft und sie zählen nicht mehr als ein paar Hundert. Was die angeht, die aus allen möglichen Ländern einwanderten – sie sind keine Juden.
2Jeder, der kommt, um in einem Kriegsgebiet zu leben, ist ein Kombattant, egal, ob er Uniform trägt oder nicht. Das ist das eine. Zweitens töten weder die Hamas noch der palästinensische Widerstand absichtlich Zivilisten. Sie erwähnten die Busse. Was ist ein leichteres Ziel – ein Bus, der durch verschiedene Sicherheitsmaßnahmen geschützt ist, oder zum Beispiel eine Schule oder ein Theater oder ein Stadion? Diese zivilen Ziele – bei denen die Tötung von Frauen und Kindern absichtlich geschieht – sind nicht das Ziel gewesen von
„Warum wurden Busse angegriffen? Weil sie die Transportmittel sind, die auch von Soldaten benutzt werden. Die zionistischen Soldaten, die von ihrem Zuhause auf ihre Basen und zurück reisen, benutzen öffentliche Verkehrsmittel, weil das nichts oder fast nichts kostet. Meiner Meinung nach haben die Besatzungssoldaten ein Sicherheitsmotiv, dass sie die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.Sie schützen sich hinter so genannten ‚Zivilisten’ innerhalb des zionistischen Gebildes.
Daher, so sehe ich es, müssen sie aufhören öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen oder die Gesellschaft sollte sie davon abhalten sie zu benutzen, weil es die Soldaten sind, denen die Angriffe gelten. Nur, um es zu beweisen: Bei den Dutzenden Operationen, die ausgeführt wurden, verkündeten die Zionisten zum Beispiel nie, dass 20 Kinder getötet wurden oder dass 50 Frauen getötet wurden. Im Gegenteil: Wenn man untersuchen würde, wer in Märtyreroperationen getötet wurden, die sich gegen Busse richteten, würde man feststellen, dass 70% der Fahrgäste Besatzungsoldaten waren und dass sie zu diesem Zeitpunkt der Operation sogar in Uniform waren.“[…]

„Das Endziel des Widerstands ist es dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen“

„Wir treffen die Vorbereitungen für eine Konfrontation. Das machen wir nicht, weil wir auf einen israelischen Akt der Aggression vorbereitet sein müssen – immerhin ist Aggression diesem Gebilde innewohnend – sondern weil es das Endziel des Widerstands ist dieses Gebilde von der Erdoberfläche zu wischen. Für dieses Ziel müssen die Fähigkeiten des Widerstands entwickelt werden, bis dieses Gebilde weggewischt ist.“

Interviewer: Glauben Sie, dass Mahmud Abbas, der sich selbst in der Krise der Konfrontation mit der Hamas wieder fand, die Rolle eines Polizisten spielt, der die Intifada, des Widerstands und des Jihad gegen die zionistische Besatzung im palästinensischen Land hintertreibt?“

Osama Hamdan: „Er spielt eine Rolle, die noch schlimmer ist. Mahmud Abbas tut das aus ideologischer Überzeugung. Er hat schon immer, seit 1973, eine Lösung gefordert. Es war Mahmud Abbas, der die Oslo-Vereinbarungen schuf und der von den Amerikanern eingebracht wurde, um als Premierminister gegen Arafat zu arbeiten. Meiner Meinung nach spielt er diese Rolle willentlich und aus Überzeugung, was schlimmer ist als wenn er es aus Verpflichtung der Besatzung gegenüber tun würde.“

Kommentar von ElderofZiyon:
Die Zahl der Lügen pro Satz ist in diesem kleinen Interview höher als die Anzahl, die arabische Terroristen gewöhnlich von sich geben.
Sollten Sie wegen der von ihm erwähnten Juden in Nablus neugierig geworden sein: Er bezieht sich auf Samariter. Es ist möglich, dass er, dadurch, dass er sie als Juden definiert, die Juden, die kontinuierlich in Palästina gelebt haben, als Ungläubige definiert, nicht als Dhimmis; das würde bedeuten, dass sie alle legitime Ziele für Tötungen sind.
Natürlich können wir keine allzu große Beständigkeit von Leuten erwarten, die die Geschichte nach Gutdünken umschreiben und die bequemerweise Terroranschläge auf Schulen, Einkaufszentren, Diskotheken, Bar Mitzvahs, Cafes, Pizzerien und Hotels vergessen.


Ex-PA-Außenminister: Koran verbietet Anerkennung Israels – 20. April 2007

Die Jerusalem Post berichtet, dass der ehemalige PA-Außenminister Mahmud A-Zahar in einem Interview erklärte, Israel anzuerkennen widerspreche dem Koran. Darüber hinaus habe die Hamas das Prinzip nicht aufgegeben, dass ganz Palästina muslimisches Land sei.


Palestinian Media Watch Bulletin – 12. April 2007

Hamas-Sprecher: Völkermord an Juden bleibt Ziel der Hamas
[Anmerkung heplev: In der vergangenen Woche waren in den Medien einmal mehr verstärkt Meinungen aufgebracht worden, die Hamas würde ihre extremistischen Ziele wenn schon nicht aufgeben, dann doch jedenfalls zurückschrauben. Der folgende Text zeigt, dass das unrealistisches Wunschdenken ist.]

Von Itamar Marcus und Barbara Crook

Originaltext hier

Einleitung

Während die Hamas internationale Anerkennung sucht, indem sie ihren Tonus in Englisch weicher gestaltet, fährt sie auf Arabisch mit der Forderung nach dem Völkermord an den Juden fort. In einer jüngst auf PA-TV ausgestrahlten Predigt machte Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan klar, dass die klassische Hamas-Ideologie sich nicht verändert hat, einschließlich des fortgesetzten Einschlusses extremistischer islamischer Glaubenslehren in die Hamas-Ideologie und –Politik. Er wiederholte:

  1. Die Stunde – die islamische Auferstehung am Ende der Zeit – hängt wortwörtlich vom Töten der Juden durch Muslime ab.
  2. Die verbleibenden Juden werden erfolglos versuchen sich zu verstecken, da die Steine Felsen und Bäume sie verraten werden, indem sie ausrufen: „Hier ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“
  3. „Palästina wird durch das Gewehr befreit“ – ein Euphemismus, der bedeutet, dass Israel durch Gewalt vernichtet werden wird.

Der Hamas-Sprecher endete mit Gebeten an Allah, Israel und die USA zu „nehmen“.

Es folgt der Text des Aufrufs des Hamas-Sprechers zum Völkermord an den Juden:

Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan, PA-TV, 30. März 2007

Die Stunde [der Auferstehung] wird nicht statt finden, bis die Muslime die Juden bekämpfen und die Muslime sie töten und der Felsen und der Baum sagen wird: „Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, töte ihn!“

Wir müssen unsere arabische und muslimische Nation, ihre Führer und Menschen, ihre Gelehrten und Schüler erinnern, daran erinnern, dass Palästina und die Al Aksa-Moschee weder durch Gipfeltreffen noch durch internationale Resolutionen befreit werden, sondern durch das Gewehr. Es wird nicht durch Verhandlungen befreit, sondern durch das Gewehr, den die Besatzung kennt keine Sprache außer der der Gewalt… O Allah, stärke den Islam und die Muslime und bringe unseren den Jihad kämpfenden Betern Sieg, in Palästina und überall… Allah möge die Unterdrücker-Juden und –Amerikaner und ihre Helfer nehmen!

Hier klicken, um das Video ansehen

Wie die Hamas es sieht (2002)

Hamas befürwortet den Plan, ganz Palästina zu befreien

IDF-Sprecher, 29. Dezember 2002

Khlaed Mashal, hochrangiger Führer der Bewegung und Kopf ihres politischen Flügels, betonte die Verpflichtung der Hamas zu ihrem fortgeführten Kampf gegen Israel, bis „das gesamte Territorium Palästinas“ befreit ist, in einem Interview mit Al-Hayat aus London vom 28. Dezember 2002.

Im Folgenden einige seiner Bemerkungen:

Hamas bleibt der Fortführung des bewaffneten Kampfes verpflichtet: „Es ist wichtig den Konflikt fortzuführen, um in den Israelis ein Gefühl zu schaffen, dass sie den Kampf nicht mit militärischen Mitteln beenden können. Der Konflikt wird die Israelis anspornen sich zurückzuziehen oder mit der palästinensischen Seite zu verhandeln.“

Hamas unternimmt Schritte, ganz Palästina zu befreien: „Hamas ist entschlossen die vollen palästinensischen Recht zu verwirklichen, aber Hamas ist nicht gegen Vereinbarungen, die Israel auf die Grenzen von 1967 zurückkehren lässt, die als Schritt auf dem Weg [zur Befreiung des gesamten Territoriums Palästinas] betrachtet.“

Die Wiederannäherung zwischen Hamas und Fatah, um das Management des Kampfes gegen Israel zu verbessern: „Die Annäherung von Hamas und Fatah ist ein Schritt in die Richtung auf allgemeine Kooperation zwischen allen palästinensischen Kräften. Wir [Hamas] sind optimistisch, dass diese Zusammenarbeit erfolgreich sein wird. Es gibt keine Probleme in der Zusammenarbeit [zwischen Hamas und Fatah] bezüglich der Frage, ob es einen Kampf gibt oder nicht; die Frage ist, wie der Kampf [gegen Israel] geführt und wie er beendet werden soll.“

Ägypten erkennt die gestärkte Position von Hamas an: Als Antwort auf eine Frage, warum Ägypten sich in Richtung auf Gespräche mit der Hamas zu bewegt hat, sagte Maschal: „Die Ägypter kennen die Komplexität der palästinensischen Politik gut. Sie wissen, wie das Gleichgewicht der Kräfte sich verändert hat und das ist der Grund, dass sie Gespräche mit Hamas und Islamischem Jihad führen.“

—–
berichtet von IMRA – Independent Media Review an Analysis
Internetseite: www.imra.org.il


‚Die meisten Israelis sind Kombattanten‘

Das vollständige Interview steht bei (MSNBC)

In der „Newsweek“ vom 24. Juli 2002 wurde ein Interview mit Abdel-Aziz Al-Rantissi veröffentlicht, in dem er die Vorgehensweise der Hamas und ihre Definition legitimer Ziele darstellte.

Es sollte vorweg geschickt werden, dass am 23. Juli sehr früh morgens die israelische Luftwaffe den Hamasführer Salah Shehadeh mit einer schweren Bombe tötete. Bei diesem Anschlag kamen weitere 14 Menschen um, darunter seine Frau und Kinder sowie mehrere Kinder und wenige Erwachsene in der direkten Umgebung. Die nicht aus seiner Familie stammenden Opfer kamen hauptsächlich aus den umliegenden Häusern (s. dazu auch den Artikel zu Salah Shehadeh). Yassir Arafat, praktisch sämtliche arabischen Medien und vor allem Hamas nahmen das zum Anlass einmal mehr zu behaupten, die Israelis würden gezielt Frauen und Kinder beschießen. (Eine Behauptung, die allein schon durch die „Opferstatistiken“ widerlegt ist; das Umgekehrte ist der Fall!)

Ein von Hamas einen Tag nach dem israelischen Angriff verteiltes Flugblatt sagt, ihre Kämpfer würden nicht ruhen, bis „die Juden ihre Körperteile in jedem Restaurant, jedem Park, jedem Bus und jeder Straße“ liegen sehen. [heplev: Man beachte: „die Juden“ – nicht „die Israelis“, nicht „die Zionisten“, nein: „die Juden“!]

Vor diesem Hintergrund erfolgen Aussagen Al-Rantissis in dem Interview, die hier wiedergegeben werden:


Übersetzter Originaltext Kommentar des Übersetzers
Frage: Welche Art von Abmachung hoffte Hamas mit den Israelis zu erreichen?
Antwort: Wir schlugen eine Initiative vor, dass die israelischen Zionisten ihre Angriffe auf Zivilisten beenden; wir waren bereit unsere Märtyrerangriffe (Selbstmordanschläge) zu stoppen. Zu unseren Bedingungen gehörte, dass Israel alle palästinensischen Gefangenen frei lässt und seine Truppen aus der Westbank und dem Gazastreifen abzieht.
Halbwahrheit – Scheik Yassins Bedingungen waren weitaus umfangreicher, darunter der vollständige Rückzug aus „allen besetzten Gebieten“ (also auch Golan) usw.. Dem palästinensische Chef-Unterhändler Saeb Erekat, über den alle Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern laufen müssen, wusste im übrigen nichts von einer solchen Initiative.
Außerdem wird von al-Rantissi voraus gesetzt, dass Israel auf die Zivilbevölkerung zielt. Das ist schlichtweg gelogen, denn Israel zielt auf Terroristen, zivile Tote werden nach Möglichkeit vermieden!
Und was soll das Angebot, die Selbstmord-Anschläge einzustellen? Für die Erfüllung sämtlicher Hamas-Forderungen wird dann also „nur noch“ „konventioneller“ Terror ausgeübt, aber den muss Israels sich gefallen lassen, ohne sich dagegen zu wehren?
Wie sieht es mit der Initiative jetzt aus?
Wir haben gesehen, was Sharons Antwort war.Aber Sie waren bereit alle Angriffe abzublasen, damit beide Seiten miteinander reden können?
Wir glauben nicht, dass, wenn wir die Angriffe beenden, eine Vereinbarung darauf folgen wird. Aber wir sind bereit, das zu tun, um den arabischen Ländern zu zeigen, dass nicht wir das Problem sind.
Total ausweichende Antworten. So viel dazu, was von dem oben gemachten Statement zur Einstellung des Terrors zu halten ist.
Im Übrigen braucht die Hamas den arabischen Staaten nichts zu zeigen, die sind ohnehin auf ihrer Seite. Den Israelis oder dem Westen müsste sie beweisen, dass sie ihre Ziele ändert. Davon war aber nie die Rede!
Sie haben mit Salah Shehadeh in derselben Gefängniszelle gesessen. Was für ein Mensch war er?
Wir waren 1995 und 1996 zusammen in einer Zelle… Er war körperlich sehr stark, sehr „tough“ in schwierigen Situationen.Was waren seine Überzeugungen?
Er war überzeugt davon zum militärischen Flügel der Hamas zu gehören, aber er gab das nie zu.War er der Führer des militärischen Flügels der Hamas?
Ja, aber nur in Gaza.

Heißt das, dass Shehadeh alle Angriff im Gazastreifen überwachte?
Auf Grundlage seiner Position glaube ich das.

Ihre Gruppe war erbost, dass Israel Frauen und Kinder in dem Angriff dieser Woche tötete. Aber Shehadeh selbst organisierte und befahl Angriffe auf Zivilisten.
Wir zielen auf Soldaten, aber manchmal werden Zivilisten getötet. Wir versuchen immer uns auf Angriffe auf Soldaten zu beschränken. Sehen Sie sich den Prozentsatz getöteter israelischer Soldaten in den Kämpfen an – er liegt bei über 50 Prozent. Ich spreche nicht von Statistiken, nicht von eingebildeten Dingen. Kombattanten sind nicht nur Leute in Uniform.

Die Al-Rantissi angeführte „Nicht-Statistik“ gibt es nicht. Seriöse Untersuchungen zeigen, dass 420 von derzeit 525 israelischen Opfern der Palästinenser keine „Kombattanten“ waren!
Was meinen Sie? Wie definiert Hamas Zivilisten?
Ein israelischer Zivilist ist jemand, der nie am Kampf teilgenommen hat. Wenn er in der Vergangenheit am Kampf teilgenommen hat, ist er kein Zivilist. Deshalb verfolgen die Israelis immer noch Deutsche, die am Holocaust beteiligt waren, obwohl einige dieser Menschen über 80 Jahre alt sind. Sie werden immer noch als Soldaten angesehen.
Mit einer so verlogenen Definition ist es nicht verwunderlich, dass angeblich über 50% der toten Israelis Soldaten waren!
Im Übrigen verfolgt Israel nicht jeden x-beliebigen Wehrmachtssoldaten, nicht jedes x-beliebige Mitglied der NSDAP, nicht einmal jedes Mitglied der SS, der SA oder anderer NS-Organisationen, sondern nur solche Personen, denen es Naziverbrechen nachweisen kann. Und dabei handelt es sich kaum um Soldaten! Herr Al-Rantissi scheint zu glauben, dass die Beteiligung an der Erniedrigung, Versklavung und Ermordung in einem KZ und an den medizinischen Experimenten an jüdischen Gefangenen ganz normale „Kriegsführung“ gewesen ist. Mich ekelt an, was aus dem Mund dieses Typen kommt.
Herr Al-Rantissi legt seine Definitionen bezüglich der Juden mehr als großzügig an, um seine Morde zu rechtfertigen. Den Israelis gesteht er solche Rechte nicht zu! Nach seiner Definition müsste jeder Jugendliche, der Steine gegen israelische Soldaten geworfen hat, ein legitimes Ziel der israelischen Armee sein, da diese Jugendlichen an Kämpfen teilgenommen haben. Ob er das akzeptieren würde, wage ich zu bezweifeln!
Sie sehen also alle israelischen Männer als Kombattanten an, weil sie zu irgendeiner Zeit in der Armee dienten oder Reservedienst leisten?
Ja.
Die erste klare Antwort ohne Geschwafel.
Was ist mit den israelischen Frauen?
Die meisten israelischen Frauen haben in der Armee gedient.Welcher Prozentsatz der israelischen Bevölkerung betrachten Sie nach diesen Kriterien als Kombattanten?
Die Mehrheit. Wir wählen militärische Ziele aus. Wenn Zivilisten Gefahr laufen zu sterben, ist das kein Grund den Angriff aufzuhalten. Aber wir sind nicht darauf aus Zivilisten zu töten.
Mit anderen Worten: Eine jüdische Frau sollte nicht so unverschämt sein sich zu vermehren, denn wir können ja nichts dafür, wenn wir mit ihr auch ihre Kinder umbringen. Die jüdischen Jugendlichen sollten nicht so unverfroren sein sich an öffentlichen Orten aufhalten, weil sie ja ständig von Kombattanten umgeben sind, die sich zivil tarnen. Wir können ja nichts dafür, wenn die Jugendlichen mit Kombattanten verwechselt werden, weil sie sich vor einer Jugenddisco aufhalten, in deren Umgebung sich eventuell auch ein als Zivilist getarnter Israeli aufhalten könnte. Aber was, Herr Al-Rantissi, ist mit den orthodoxen Jeshiwa-Studenten und ihren Lehrern, die es ablehnen in der Armee zu dienen und nie an Kämpfen teilgenommen haben? Warum sind die dann so beliebte Ziele palästinensischer Angriffe, auch der Hamas?
Diese Argumentation hört sich an wie das, was die Israelis über die Bombe sagen, die Shehadeh wie auch Frauen und Kinder tötete.
Unser Ansatz ist anders. Nach ihrer Logik reicht es aus, dass ein Kämpfer sich in einem Viertel aufhält, damit ein Bombenwurf gerechtfertigt ist.
Ziemlich unverbindliches Gewäsch. Er beschreibt in keiner Weise, was anders sein soll und stellt außerdem die Verhältnisse auf den Kopf: Für die Hamas-Mörder reicht es aus Jude zu sein! Im Gegensatz dazu hat sich Shehadeh – wie viele andere Terroristen auch – gezielt darauf verlassen, dass die menschlichen Schutzschilde ihn beschützen und die Israelis zu viele Skrupel haben ihn unter diesen Umständen zu töten. Das hat mehrfach funktioniert, wie die abgebrochenen Angriffe auf seine Person zeigen. Al-Rantissi lügt schlichtweg, wenn er etwas anderes behauptet. Er unterstellt den Israelis seine Methoden und behauptet, seine Mörderbande arbeite nach den moralischen Werten der Israelis!

Kleine Anmerkung am Rande, die wirklich interessant ist:

Frau eines Hamas-Führers zu „Märytrer“-Rekruteur: Nicht meinen Sohn
(IMRA-e-mail-Nachrichten, 1. August 2002)

Heute Nachmittag kündigte Israel Radio an, dass es heute Abend ein aufgezeichnetes Telefongespräch zwischen der Ehefrau von Hamas-Führer Abed Aziz al-Rantissi und einem Rekruteur für Selbstmord-Attentäter auf Israels neuem, arabischsprachigem „Nahost“-Satellitenkanal senden wird.
In der von palästinensischen Sicherheitsdiensten gemachten Aufzeichnung des Gesprächs (wurde von der IDF in Arafats Büros in Ramallah gefunden) stellt sich Rantissis Ehefrau dem Vorschlag des Rekruteurs entgegen, sie solle ihrem Sohn erlauben ein Selbstmordbomber zu werden.

Ha’aretz berichtet über die Reaktion Rantissis auf das Tonband:
Rantissi sagte der Internetseite Albawaba, dass „dieser Vorall vor 10 Jahren statt fand, als mein Sohn Mohammed jung war und ich im Gefängnis in der Negev-Wüste.“
Hm, Herr Rantissi, welcher PA-Sicherheitsdienst hatte denn vor 10 Jahren bereits existiert und hätte das Gespräch abhören können? Arafat von Tunis aus?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25. – 31. Dezember 2016)

Sonntag, 25.12.2016:

Verteidigungsminister Liberman ordnete an, dass COGAT (der Koordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten) alle nicht mit der Sicherheitskooperation in Zusammenhang stehende Zusammenarbeit mit der PA einstellensoll. Anlass ist die enthusiastische (und boshafte) Reaktion der PA auf die Abstimmung im UNO-Sicherheitsrat.

Die Büros des arabischen MK Basel Ghattas wurden durchsucht. Ghattas‘ Immunität wurde aufgehoben, nachdem er Handy zu Terroristen in israelischen Gefängnissen schmuggelte. Er kann außerdem nicht weiter an Abstimmungen der Knesset teilnehmen.

2 Einwohner „Ost“-Jerusalems stehen im Verdacht Daten der israelischen Kommunikationsfirma, für die sie arbeiteten, an PA-Sicherheitsdienste weitergegeben zu haben.

Die PA schießt weiter gegen Trumps angekündigte Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem. Das sei eine Genehmigung der „Besatzung“ und würde „einen neuen Krieg“ starten.

Die Polizei entfernte Araber, die eine Kirche an der Altstadt von Jerusalem besetzt (und beschädigt und geschändet) hatten. Ein Reporter, der für Arutz-7 berichtete, wurde von den Arabern bedroht.

Die PA hat eine Zeichnung in Facebook gestellt, die ganz klar zum Ausdruck bringt, dass die Terroristen den Beschluss des UNO-Sicherheitsrat als Erlaubnis zur Ermordung von Israelis betrachten.

Montag, 26.12.2016:

Abbas ist zuversichtlich: „Wir werden dieses Jahr Hunderte israelischer Soldaten vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen.“

Die israelischen Sicherheitskräfte haben 2016 in Judäa und Samaria 180 Anschläge vereitelt.

Wer hätte das gedacht? Hamas-Chef Khaled Meschaal freut sich über die UNO-Resolution – aber natürlich ist das „nicht genug“.

Dienstag, 27.12.2016:

Sicherheitskräfte verhinderten einen großen Terroranschlag im nördlichen Negev, als sie letzten Monat die Mitglieder einer Terrorzelle aus israelischen Arabern festsetzten.

Khaled Meschaal sagt, Israel sei für alle Konflikte des Nahen Ostens verantwortlich (auch für die sunnitisch-schiitischen Kriege wie in Syrien und im Jemen). Es sei für die Welt zur Belastung geworden und deshalb würden die Palästinenser jetzt siegen.

Mittwoch, 28.12.2016:

Letzten Monat wurde ein Hamas-Terrorist festgenommen, der aus dem Gazastreifen nach Israel eingedrungen war. Er lieferte den Israelis einen Haufen Informationen zum System der Terrortunnel.

Freitag, 30.12.2016:

Ein 12-jähriger jüdischer Junge wurde festgenommen, als er eine Gruppe von Breaking the Silence filmte, die eine Tour durch die Stadt machte. Warum er festgenommen wurde, ist unklar.

Samstag, 31.12.2016:

Mahmud Abbas versucht Trump zu Bauchpinseln: „Wir sind bereit mit dem gewählten US-Präsidenten Donald Trump zusammenzuarbeiten, um im Konflikt mit Israel eine Zweistaatenlösung zu erreichen… blablabla.“ Anscheinend hofft er, dass Trump genauso blind und verblendet ist wie sein Vorgänger. (Hoffen wir, dass er das nicht ist.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. November 2016)

Sonntag, 13.11.2016:

Khaled Meschaal meldet sich wieder zu Wort. Er ruft zu einer „auf dem Widerstand gegründeten“ Aussöhnung der Palästinenserfraktionen auf.

Anders als in Schechem gab es keine Probleme mit Juden die in der Nähe des Patriarchengrabs in Hebron eine weitere heilige Stätte aufsuchten und Juden, die am Rahelgrab beteten.

Ein Viertel der Anschläge von letzter Woche fanden im Raum Ramallah statt – was die Stadt vorläufig zur Hauptstadt des palästinensischen Terrors macht.

Weil die Anschläge auf die Friedhöfe und Juden auf dem Ölberg ständig weitergehen, wurde das Sicherheitsbudget für diesen Bereich erhöht.

Bei Avnei Hefetz in Samaria soll eine Straße wieder für PA-Araber geöffnet werden. Die Einwohner des Ortes protestieren dagegen, weil dort in der Vergangenheit sehr häufig Anschläge stattfanden.

Montag, 14.11.2016:

Ma’an prahlt und jubelt: PalArabische Jugendliche hätten 3 Molotowcocktails auf ein Haus „in der illegalen Siedlung Beit-El“ geworfen und dieses niedergebrannt. Problem 1: Kriminelles Terrorverhalten wird gepriesen. Problem 2: Und dann ist auch noch alles gelogen.

War zu erwarten: Abbas redet von den „Beweisen muslimischer Vormachtstellung in Jerusalem“ – und führt dazu die UNESCO an, die ja entsprechende (Lügen-) Beschlüsse gefasst hat.

Es gibt Bestrebungen den terrorisierenden Lärm der Moschee-Gebetsrufe in Israel einzudämmen. Deshalb drohen Muslime dort jetzt mit einem „Religionskrieg“.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalka giftete im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen Gesetz gegen Lärm von Minaretten: Das Land sei fundamental islamisch, arabisch, palästinensisch.

Spinner, totaler: Gideon Levy bezeichnet die Presse in Israel als rechtsgerichtet und behauptete die Einwohner von Judäa und Samaria seien für den Palästinenserterror verantwortlich.

Dienstag, 15.11.2016:

War auch zu erwarten: Ein Fatah-Offizieller bezeichnete den neu gewählten US-Präsidenten nicht nur – das kennen wir aus Europa – als „rassistisch“ usw. Sein wahres Gesicht sei „zionistisch und rassistisch“. Und Obama sei nicht besser als Trump.

Mittwoch, 16.11.2016:

Die Hamas prahlt mit ihrem Raketenarsenal und dessen Ausbau. Sie kann nach eigenen Angaben Tel Aviv damit erreichen und lahmlegen.

Donnerstag, 17.11.2016:

PA-Araber errichteten bei Mehola im Jordantal einen illegalen Außenposten. Sie nannten ihn „Yassir Arafat-Außenposten“.

Die Hamas versucht „verzweifelt“ gegen israelische SIM-Karten vorzugehen. Zwei israelische Anbieter von PrePaid-Karten gehören zu den beliebtesten des Gazastreifens, weil die Karten des arabischen Anbieters im Strip eine Bruchteil der Telefonzeit und nur stark eingeschränkte Internetnutzung zum selben Preis ermöglichen.

Israelische Sicherheitskräfte gingen gegen Holzkohle-Hersteller in Judäa und Samaria vor. Diese sorgen seit Jahren für enorme Umweltbelastung und die PA ist nicht bereit das zu ändern. In der Aktion wurden 160t Baumstämme und Ausrüstung konfisziert.

Zwischen dem Gush Etzion und Kiryat Arba wird eine neue Umgehungsstraße gebaut werden, um die Sicherheit für israelische Autofahrer zu erhöhen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25.09.-01.10.2016)

Sonntag, 25.09.2016:

Khaled Meschaal von der Hamas prahlt: Seine Terrortruppe hat inzwischen doppelt so viele Waffen wie 2014.

Die Flughafenbehörden in Kairo haben 7 Gaza-Araber festgenommen, die bei der Rückkehr von der Haddsch Komponenten mitbrachten, die zum Bau von Sprengsätzen nötig sind. Der Verdacht: Sie wollten sie an Terroristen im Sinai weitergeben. Da die Hamas sich aber recht aktiv um die Freilassung dieser „Pilger“ einsetzt, kann man davon ausgehen, dass das Material für sie bestimmt war.

Eine Gruppe aus israelisch-arabischen Unternehmern und IDF-Veteranen hat sich gebildet, um Start-Ups im arabischen Sektor zu fördern.

Die IDF gibt an, dass dieses Jahr bereits 145 PalAraber wegen Hetze im Internet angeklagt wurden. (Arutz-7 schreibt von 108 Anklagen; letztes Jahre waren es nur 13.)

Ein ranghoher IDF-Kommandeur sagte, dass innerhalb von nur Monaten die unterirdische Sicherheitssperre entlang des Gazastreifens vollendet sein würde. Ein Teil der Optionen wird sein die Tunnel zu fluten, das Tunnelnetzwerk werde zu einer Todesfalle werden.

Montag, 26.09.2016:

Donald Trump hat versprochen die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, wenn er Präsident werden sollte. (Das würde einem Gesetz entsprechen, das der Kongress schon vor 21 Jahren verabschiedete!). Außerdem sprach er sich für ein geeintes Jerusalem aus. Die PA-Terrorgranden finden das natürlich gar nicht gut. Saeb Erekat log, Trump würde damit das Völkerrecht brechen wollen.

Israel half dabei 12 Affen und 2 Schildkröten aus einem Zoo in Rafah in einen Zoo in Tulkarm in Samaria zu transportieren. Das ist das zweite Mal, dass Israel dem PA-Landwirtschaftsministerium beim Transfer von Zootieren half, die im Gazastreifen unter furchtbaren Bedingungen gehalten wurden.

Dienstag, 27.09.2016:

Der Schabak gab bekannt, dass fünf Einwohner von Hebron und dem nahe gelegenen Yatir wegen des Verdachts auf Waffenbau und -schmuggel festgenommen wurden. Dabei wurde ein Menge Schusswaffen und Munition, eine Rohrbombe und Messer beschlagnahmt.

Mittwoch, 28.09.2016:

Shimon Peres ist gestorben. Die Hamas ist wieder extrem pietätvoll: „Das palästinensische Volk ist über den Tod dieses Kriminellen glücklich“, sagte ein Hamas-Sprecher. Außerdem wird ein „Tag des Zorns“ während Peres‘ Beerdigung gefordert.
Die PA kommentierte nicht offiziell (Abbas redete allerdings etwas wie Lob zu Peres‘ Friedenswille), aber eine Sprecherin befand: „Peres war ein unbußfertiger Kriegsverbrecher. Revisionistische Geschichte wird nicht funktionieren.“
Bedenkt man, dass Peres den Friedensbesoffenen als eine große Hoffnung galt und hofiert wurde, dann sollten diese Typen mal überlegen, wem sie da das Wort reden, wenn sie von Israel verlangen, dass es mit den Terrorbanden auskommt und ihnen nachgibt.

Bilanz der letzten Tage: 39 Verdächtige (Terror, Kriminalität, illegaler Waffenbesitz) und  wurden von israelischen Sicherheitskräften in Ostjerusalem festgenommen.

Donnerstag, 29.09.2016:

Zahlen: Der Magen David Adom (Roter Davidstern) gab bekannt: Seit dem letzten Jahreswechsel nach hebräischem Kalender (Rosh HaSchanah) hat es 499 Terroranschläge gegeben, durch die 40 Menschen getötet und 459 verletzt wurden. Außerdem mussten 143 Menschen wegen Schock behandelt werden. MDA-Mitarbeiter dokumentierten 131 Fälle von Steinwürfen, 123 Stichangriffe, 27 Angriffe mit Autos, 25 mit Schusswaffen, eine Bus-Bombardierung und weiteres.

Die arabischen Knesset-Abgeordneten kündigten an, dass sie an Peres‘ Beerdigung (geschlossen) nicht teilnehmen. Als Begründung wird von einem moderaten Abgeordneten angegeben, dass Peres Teil der „Tragödie unseres Volks“ sei und es am respektvollsten sei zu schweigen. Andere (wie Basel Ghattas) waren heftiger: Peres sei eine Säule des zionistisch-kolonialen Projekts und einer der verabscheuungswürdigsten, grausamsten, radikalsten und langlebigsten Führer Israels“.

Mahmud Abbas beantragte an der Beerdigung teilnehmen zu dürfen; Netanyahu gab seine Genehmigung. Die Hamas verdammt ihn deswegen natürlich.

Derweil schickt die Fatah Bildchen durchs „Netz“, die Peres auf dem Weg in die Hölle zeigen. Und das PA-Fernsehen lässt einen „Experten“ verkünden, Peres hätte als Mann des Krieges vor den Internationalen Strafgerichtshof gehört, als größte Fälschung der Geschichte der zionistischen Bewegung“.

Auch ein prominenter Jude wird nicht an der Beerdigung teilnehmen; Benny Katzover, der ehemalige Direktor des Yescha-Rats (der jüdischen Gemeinschaft in Judäa und Samaria) kann fühlt sich „wegen des Schadens, den er angerichtet hat“ nicht dazu in der Lage zur Beerdigung zu gehen; gleichzeitig erkennt er Peres‘ Leistungen in den 1970-er Jahren an.

Der Generalstaatsanwalt hat die polizeiliche Befragung der beiden arabischen Knesset-Mitglieder Hanin Zoabi und Jamal Zahalka wegen Korruptionsvorwürfen genehmigt.

Am Tag vor Rosh HaSchana (Sonntag) dürfen keine Juden auf den Tempelberg, weil gleichzeitig ein muslimischer Feiertag ist (der Tag, an dem Mohammed von Mekka nach Medina umzog). Dieser Tag gilt zwar als Feiertag, ist aber recht unbedeutend.

Freitag, 30.09.2016:

Das Palestine News Network propagiert, Abbas‘ Teilnahme an der Beerdigung von Shim Peres sein eine Botschaft palästinensischen Friedens an die Welt. (Na ja, die Welt wurde ja immer schon mit solchen bombardiert, die keine Bedeutung hatten. Und alle „internen“ Aussagen aus Fatahstan bezeugen eh das Gegenteil.)

Die Hamas verkündete, die „Intifada“ werde weitergehen, bis „ganz Palästina“ befreit ist.

Vor der Beerdigung von Shimon Peres hatte die Polizei vorbeugend mehrere „rechtsgerichtete“ Israelis sowie auch einige Araber aus Sicherheitsgründen festgenommen.

Samstag, 01.10.2016:

Der gestern am Checkpoint Qalandiya angeschossene Terrorist erlag seiner Verletzung. Der von ihm angestochene Israeli ist schwer verletzt aber in stabiler Verfassung im Krankenhaus.

Die Fatah-Jugend in Bir Zeit fordert, dass Abbas wegen seiner „erniedrigenden“ Teilnahme am Begräbnis von Shimon Peres zurücktritt.

Waffenstillstand und Friedferigkeit? (13.-19.03.2016)

Sonntag, 13.03.2016:

Aus einem von Ägypten gefluteten Tunnel haben die Gaza-Araber jetzt zwei tote Tunnelgräber geborgen.

44% der Terroranschläge der aktuellen Terrorwelle wurden von illegal im Land befindlichen Arabern verübt.

Umfrageergebnis: Rund 56% der PA-Araber in Hamastan und Fatahstan befürworten die Fortsetzung der „Intifada“; die Unterstützung ist im Gazastreifen stärker (78,5%), in Judäa und Samaria liegt sie bei 51,6%. 53,9% sind allerdings gegen die Fortsetzung der Messerangriffe.

Montag, 14.03.2016:

Durch ein neues Analysepropramm haben israelische Sicherheitskräfte es geschafft eine ganze Reihe von Terroranschlägen „einsamer Wölfen“ zu verhindern. Das Programm analysiert Einträge in den sozialen Medien, über die viele der Terroristen ihre Tatabsichten angekündigt haben.

Ein Jerusalemer Gericht verurteilte den Hassprediger Khaled al-Mughrabi, der in der Al-Aqsa-Moschee antisemitische Tiraden abließ, in denen er zum Judenmord aufrief. Er muss für 11 Monate ins Gefängnis.

Dienstag, 15.03.2016:

Wegen der angespannten finanziellen Lage kürzte die Hamas jetzt die Gehälter der Mitglieder der Al-Qassam-Brigaden.

Khaled Meschaal behauptete gegenüber France24, die Mordversuche an Juden seien „Selbstverteidigung“.

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte an, „angesichts der fortgesetzten Waffenstillstandsverletzungen durch Israel“ werde man ein Statement abgeben, das noch nie aus dem Gazastreifen gesehene Bilder beinhalten wird. (Aha, die Terroristen beschweren sich, dass Israel sich wehrt, wenn sie den Waffenstillstand verletzen – was natürlich keine Waffenstillstandsverletzung ist…)

Heckmeck:
– Neulich haben sie sie noch gelobt. Jetzt behauptet Saeb Erekat, es gäbe gar keine französische Initiative zur Wiederaufnahme der „Friedensgespräche“. Es gebe nur „Ideen für eine internationale Friedenskonferenz“.
Andererseits gaben andere Palästinenserführer der Hoffnung Ausdruck, dass die französische Initiative neue Fortschritte bringt. Israel wird von ihnen gedrängt die erneuerten Bemühungen „voll zu unterstützen“.

Mittwoch, 16.03.2016:

Das PA-„Außenministerium“ droht wieder damit vor dem ICC in Den Haag gegen Israel zu klagen, weil ungenutztes Land im Jordantal zu Staatsland erklärt wurde.

Donnerstag, 17.03.2016:

Diese Woche entdeckten Mitglieder der NGO Regavim, dass Araber nahe Kidmat Zion (Jerusalem) illegal eine Moschee bauen. Sie informierten Bürgermeister Nir Barkat und die Stadtverwaltung und forderten den Abriss.

Samstag, 19.03.2016:

Der Zustand der Donnerstag durch Messerstiche schwer verletzten Soldatin hat sich stabilisiert.

Die Islamische Bewegung behauptet mal wieder Israel – und besonders Rabbi Yehuda Glick – würden in (!) der Al-Aqsa-Moschee „rassistische talmudische Zeremonien“ durchführen. Arabische Offizielle würden diesen „Verjudungsaktionen“ grünes Licht geben.