Die bizarre wahre Geschichte der ersten Regierung Israels

Sie traf sich in einem Kino, erlebte einen wirklich schrägen Mordversuch, wurde von einer schockierend verschiedeartigen Koalition geführt und endete mit Rücktritt.

Zack Rothbart, the Librarians, 9. Juni 2021

David Ben-Gurion unterhält sich in der Cafeteria der Knesset, 1949 (Foto: Beno Rothenberg)
aus der Meitar-Sammlung, Nationalbibliothek Israels
David Ben-Gurion unterhält sich in der Cafeteria der Knesset, 1949 (Foto: Beno Rothenberg)
aus der Meitar-Sammlung, Nationalbibliothek Israels

Etwa eine Stunde vor dem ersten Zusammentreten der Eröffnungsregierung Israels am 14. Februar 1949 betrat David Ben-Gurion die Jeschurun-Synagoge in Jerusalem. Er machte das, weil er einem prominenten religiös-zionistischen Rabbiner versprochen hatte, das zu tun.

Es war das erste Mal, dass der säkulare Gründungsvater des jüdischen Staates im Land Israel während Gebeten in einer Synagoge gewesen war. Er lebte zu diesem Zeitpunkt bereits rund vierzig Jahre im Land.

Dieses untypische und unpassende Ereignis war vielleicht ein Vorzeichen dessen, was für Israels seltsame und – auf einige Weisen – Mode machende erste nationale Regierung noch kommen sollte.

Abstimmung für etwas anderes

Die Wahlen zu Israels erster Knesset 1949 wiesen die höchste Wahlbeteiligung aller Zeiten auf (etwa 87% der Wahlberechtigten).

Doch die ungefähr 440.000 Menschen, die abstimmten, stimmten überhaupt nicht über die Knesset ab!

Sie stimmten für die „Verfassunggebende Versammlung“, ein Gremium, das vorhatte für den jungen jüdischen Staat eine Verfassung zu schaffen, nicht unbedingt ihn zu regieren.

Wahllokal in Abu Gosch während der Wahl zur Verfassunggebenden Versammlung 1949.
Foto Keren Hayesod. Aus der Fotosammlung der Familie Pritzker in der Nationalbibliothek Israels

Zwei Tage nach dem ersten Treffen wurde ein von David Ben-Gurion eingebrachter Vorschlag beschlossen und die „Verfassunggebende Versammlung“ wurde als „Knesset“ bekannt.

Israel hat bis heute keine Verfassung.

Die säkulare, sozialistische, ultraorthodoxe, religiös-zionistische, sephardisch-orientale, liberale, arabische Koalition

Die zwei größten Gewinner der Wahl, Ben-Gurions Partei Mapai und Meir Ya‘aris Mapam, waren beide links und säkular, aber dennoch weigerte sich Ben-Gurion Mapam in seine Koalition aufzunehmen; er zog die Einbindung von vier kleineren Parteien vor, die eine ziemlich vielfältige und scheinbar bizarre Gruppe aus Hareidim, religiösen Zionisten, sephardischen Juden, liberalen Säkularisten und Arabern darstellte.

Ben-Gurion hatte aber natürlich seine Gründe diese Partner zu wählen. Es war ihm wichtig, dass Parteien, die unterschiedliche Wählerschaften repräsentierten – besonders etabliertere und traditionelle Gemeinden – auch Teil der ersten Regierung des Landes sein sollten, um ihm eine breitere Legitimität und Unterstützung zu bieten, statt sich einfach auf säkulare Mainstream-Zionisten zu verlassen.

Die nach der Mapai größte Partei der Koalition war die Vereinigte Religiöse Front; sie setzte sich aus vier religiösen Parteien zusammen, die die ganze Spannbreite von der historisch antizionistischen (und später nichtzionistischen) Hareidi Agudat Yisrael über die Poalei Agudat Yisrael bis zu den inbrünstig religiös-zionistischen Parteien Mizrachi und Hapoel Hamizrachi reichten.

Die Vereinte Religiöse Front gewann 16 Sitze und ist bis heute die am breitesten aufgestellte religiöse Partei, die bei Wahlen für die Knesset kandidierte (oder in diesem Fall für die Verfassunggebende Versammlung).

Erste Abstimmung für die Verfassunggebende Versammlung, 14. Februar 1949
(Foto: Martin Levin) – ausd er Sammlung Meitar, Nationalbibliothek Israels

Die als „Sephardim und Orientale Gemeinschaften“ bekannte Partei schloss sich Ben-Gurion ebenfalls an; sie hatte das Ziel für die Interessen ihrer namengebenden Wählerschaft im neuen Staat zu werben. Auch die Progressive Partei kam dazu. Zwar nicht sozialistisch wie die Mapai, war sie ebenfalls weitgehend repräsentativ für sälkular-aschkenasische Juden.

Die kleinste Partei in der Koalition war mit zwei Sitzen die Demokratische Liste Nazareths, angeführt von zwei Arabern aus der Stadt in Galiläa: Seif el-Din el-Zoubi, der in der Haganah gekämpft hatte, und Amin-Salim Jarjora, ein geachteter Pädagoge und Jurist. Die Demokratische Liste Nazareths war mit der Mapai verbunden, Teil von Ben-Gurions Bemühungen zu zeigen, dass Juden und Araber im neuen Staat Israel koexistieren können.

„Leben in einem Film“

Die beliebte hebräische Redensart „in einem Film leben“, wird oft verwendet, um eine unwahrscheinliche, unrealistische oder unglaubwürdige Person, Ereignis oder Situation zu beschreiben.

Wenn die Umstände um die Gründung der „ersten Knesset“ oder ihrer Zusammensetzung nicht ausreichten diese Redewendung darauf anzuwenden, dann könnte es aber das Umfeld ihrer Treffen tun, denn die erste israelische Regierung traf sich in einem Filmtheater.

Ja, ein Filmtheater … und auch noch eines mit dem Namen „Magisches Kino“

Als es 1945 eröffnete, war das Kesem („magisch“ auf Hebräisch) Kino in Tel Aviv das luxuriöseste der Stadt; es hatte mehr als 1.100 gepolsterte Sitze und die führte die internationalen Blockbuster seiner Zeit auf.

Das Knesset-Gebäude, das ehemalige Kesem-Kino in Tel Aviv, 1949 (Foto: Beno Rothenberg);
aus der Meitar-Sammlung, Digitale Sammlung der Nationalbibliothek Israels
Das Innere des Knesset-Gebäudes, des hemaligen Kesem-Kinos in Tel Aviv, 1949 (Foto Beno Rothenberg);
aus der Meitar-Sammlung, Digitale Sammlung der Nationalbibliothek Israels

Das Leben des Gebäudes als Kino war allerdings kurz.

Mit Gründung des Staates Israel 1948 wurde das Kesem umfunktioniert, um als Hauptsitz für die israelische Marine zu dienen.

1949 wurde es zum Parlamentsgebäude, da die Knesset sich dort den größten Teil ihres Eröffnungsjahres traf. Es mag zwar seltsam erscheinen, dass ein gesetzgebendes nationales Gremium sich in einem Filmtheater trifft, aber angesichts des Mangels an großen Versammlungshallen und der Tatsache, dass das Kesem relativ neu, geräumig und zentral gelegen war, machte es sogar eine Menge Sinn, dass das „Magische Kino“ die erste Knesset beherbergte

Zusätzlich zu laufenden Knesset-Sitzungen war das Kesem auch Ort eines bizarren, beinahe erfolgreichen Versuchs David Ben-Gurion zu ermorden; Täter war ein umnachteter Kibbuz-Hirte, der einfach mit einer automatischen Waffe und einem Koffer voller Flugblätter, auf denen er seine Pläne für die Herbeiführung des Weltfriedens gedruckt hatte, in das Kinogebäude marschierte.

Ein Polizist mit dem Koffer und der Schusswaffe des gescheiterten Attentäters, veröffentlicht in Ma’ariv, 13. September 1949.
aus der digitalen Sammlung der Nationalbibliothek Israels

Obwohl er behauptete, er habe in der Knesset Selbstmord begehen wollen, um seinem Plan Aufmerksamkeit zu bringen, erzählten einige zeitgenössische Berichte, dass der Möchtgern-Mörder schrie: „Ich werden Ben-Gurion töten!“, nachdem er zu Boden gebracht worden war.

Das Ende

Israels erste Regierung hielt danach nicht mehr lange – sie endete ziemlich abrupt (und absurd), als Ben-Gurion am 15. Oktober 1950 zurücktrat.

Der Grund?

Er wollte einen neuen Minister für Handel und Industrie ernennen und gemäß den damaligen Regeln erforderte die Ernennung eines neuen Ministers, dass die gesamte Regierung zurücktrat…

Diese Regel wurde bald gerichtet, aber die nächsten von Ben-Gurion geführten Regierungen hielten auch nicht lange. Er trat Anfang 1951 erneut zurück, dann wieder 1952 und im folgenden Jahr noch einmal.

David Ben-Gurion am ersten Tag der verfassunggebenden Versammlung, 14. Februar 1949 (Foto: Martin Levin)
aus der Meitar-Sammlung, digitale Sammlung der Nationalbibliothek Israels

Die Bedeutung der Gründung einer ersten funktionsfähigen Regierung – egal, wie kurzlebig sie war – kann nicht unterschätzt werden. Ben-Gurion und seine diversen politischen Verbündeten verdienen beträchtliche Anerkennung dafür.

In vieler Hinsicht bereitete diese eher seltsame erste Regierung auch die Bühne dafür, dass die politische Landschaft des Landes seitdem „in einem Film lebt“.

Neuestes „Apartheid?“-Poster, diesmal mit Ayman Odeh

Elder of Ziyon, 18. März 2021

Wenn ich mir das Rambam-Krankenhaus ansehe, dann sehe ich, dass 31% der Ärzte Araber sind.
Im Krankenhaus Rothschild-Bnei Zion gibt es 15 Abteilungen, 8 davon werden von Arabern geleitet.
Wenn ich mir das Technion ansehe, sehe ich, dass 23% der männlichen Studenten Araber sind.
35% der Studentinnen sind arabisch.
Wenn ich mir die Universität Haifa ansehe, sehe ich, dass 46% der Studenten Araber sind.
Im High-Tech-Bereich gibt es in den letzten fünf Jahren einen Zunahme von 1.300% der Araber.

Wir sind eine erfolgreiche Bevölkerung! Erfolgreich!

Zitat von Ayman Odeh, Chef der arabischen Partei Israels.

Apartheid?

[Anmerkung heplev: Ayman Odeh ist der Fraktionschef der „Gemeinsamen Arabischen Liste“ in der Knesset, ein vehementer Verleumder Israels und Palästinenser-Propagandist übelster Sorte, der Israel nur allzu gerne Apartheid vorwirft]

„Apartheid“-Israel in Aktion

David Lange, Israellycool, 11. Februar 2020

Die Times of Israel berichtet:

Der Oberste Gerichtshof bestätigte am Sonntag knapp die Kandidatur der Hardliner-Abgeordneten Heba Yazbak von der Gemeinsamen Liste; damit wurde ein Urteil des zentralen Wahlkomitees vom Januar aufgehoben, sie von der Kandidatur bei den Wahlen am 2. März auszuschließen, weil ihr die Unterstützung von Terror vorgeworfen wird.

Bemühungen Yazbak, Mitglied der arabisch-nationalistischen Partei Balad im Bündnis Gemeinsame Liste, auszuschließen gründeten auf zwei Einträgen bei Facebook: In einem, den sie 2015 teilte, pries sie den libanesischen Terrorsten Samir Kuntar, der 1979 an der brutalen Ermordung von Mitgliedern einer israelischen Familie in der Stadt Nahariya im Norden Israels beteiligt war; in einem anderen hieß sie das Ende einer neunjährigen Haftstrafe von Amir Makhoul willkommen, der sich schuldig bekannte, sensible Informationen an die libanesische Terrorgruppe Hisbollah weitergab. Sei wurde zudem für Äußerungen kritisiert, die manche als Billigung von Gewalt gegen israelische Soldaten verstanden.

In einer Entscheidung mit 5 zu 4 saget das oberste Gericht, die von Yazbak veröffentlichten Einträge seien unangemessen, aber es gebe keine kritische Masse an Äußerungen, die einen Ausschluss rechtfertigten. Darüber hinaus erklärte das Gericht, dass  seit dem kontroversen Eintrag ein beträchtlicher Zeitraum vergangen ist.

Ich mag das Urteil nicht, aber es ist ein weiteres Beispiel, das zeigt wie idiotisch die „Apartheid“-Verleumdung gegen Israel ist.

Aber vergessen wir das für eine Minute. Das hier ist der wahre Grund, weshalb ich über Heba Yazbak posten wollte:

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1. – 7. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Die Hamas soll sich klar geäußert haben: Wir geben im Zuge eines Hilfspakets für den Gazastreifen die Israelis nicht raus (weder die Leichen noch die Lebenden).

Die IDF hat nach einer Sicherheitsauswertung ihre Truppen auf dem Golan mit zusätzlichen Panzern und Artillerie verstärkt.

Bis Donnerstag findet wieder das Jerusalemer Lichterfest statt, bei dem Künstlerisches auf die Mauern und Häuser der Altstadt projiziert wird. Die PA protestiert, das sei „eines der Mittel zu Verjudung der Stadt“ und „um die Geschichte und aktuelle Geschichte der uralten arabischen Stadt zu verschleiern“.

Umfrage in Israel: Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt, dass ein Sieg über die Palästinenser nötig ist, um mit ihnen Frieden schließen zu können.

PA-„Außenminister“ Riad al-Maliki sprach beim Gipfel der Afrikanischen Union im Auftrag seines Herrn und Meisters Mahmud Abbas: Die Verlegung der US-Botschaft ins „besetzte Al-Quds“ (merke: GANZ Jerusalem ist also das „besetzte Al-Quds“!) sei aggressiv und einseitig, genauso wie die Anerkennung „des besetzten Al-Quds“ als Israels Hauptstadt. Außerdem werde Jerusalem von Israel ethnisch gesäubert, mit Hilfe von Apartheid-Gesetzen wie früher in Südafrika.

Montag, 02.07.2018:

Umfrageergebnisse: Fast 60% der Israelis glauben, dass Trump der proisraelischste Präsident ist. 68% halten „Oslo“ für einen Fehlschlag. 65% finden, dass Israel einen Sieg über die Palästinenser braucht, damit der Konflikt beendet werden kann.

Die Zahl der LKW, die Waren aus dem Gazastreifen nach Israel bringen, ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Waren es 2014 noch 232, sprang die Zahl 2015 auf 1.461 und 2017 auf 2.680. In der ersten Jahreshälfte 2018 waren es schon 1.728. Von den mehr als 8.000 LKW-Ladungen gingen etwa 2 Drittel nach Judäa/Samaria, 1 Drittel an Orte innerhalb der Grünen Linie. Die größten Posten waren landwirtschaftliche Produkte und Schrott, daneben auch Textilien, Lebensmittel und Möbel.

Die Knesset verabschiedete am Abend das Gesetz, mit dem die Terroristen-Gehälter/-Renten der PA von den Steuern, die Israel für die PA einsammelt und überweist, abgezogen werden. 87 Abgeordnete stimmten dafür, 15 dagegen.

Heckmeck:
– Ein Diplomat Qatars gibt an, dass die Hamas und Israel sich in indirekten Verhandlungen zur Gaza-Krise befinden. Beide Seiten hätten kein Interesse an einem Krieg, Washington ist informiert und besteht darauf, dass die PA einbezogen wird.

Dienstag, 03.07.2018:

Die Familie mit den bisherigen Rekord-Apanagen für Terroristen erhält von der PA noch eine Erhöhung der Bezüge. Sechs Söhne der Familie waren an tödlichen Terroranschlägen beteiligt, der letzte ermordete eine Soldaten im Mai mit einem Marmorblock. Die Familie hat bisher mehr als 1 Million US-Dollar erhalten. Im PA-Fernsehen wurde zudem die Mutter der sechs Terroristen als Vorbild vorgestellt.

Die PA bezeichnete die Kürzung der Gelder um die Terror-Renten seitens Israel als „Kriegserklärung“, die die Grundlage der Beziehungen der PA und Israel untergräbt.

Soldaten entdeckten, dass die Hamas versucht Spyware auf Soldaten-Handys zu laden; das sollte über Dating-Apps und gefakte WM-Ergebnis-Apps im offiziellen Google Store erfolgen.

Präsident Rivlin sagte am Dienstagabend, ihm tun die Menschen im Gazastreifen leid, weil die Hamas sie leiden lässt; Israel sei die einzige Obrigkeit der Region, die Waren zum Wohlergehen der Einwohner des Gazastreifens liefert

Im Kreis Mateh Yehuda wurde ein Terror-Ballon mit einem angehängten Bild gefunden:

Premierminister Netanyahu informierte Verteidigungsminister Lieberman und Parlamentspräsident Edelstein, dass nach sechs Monaten jetzt Abgeordneten und Ministern wieder der Besuch des Tempelbergs erlaubt wird.

Mittwoch, 04.07.2018:

Die von Terrordrachen und -ballons ausgelösten Brände der letzten Woche:

Die östlich von Jerusalem illegal errichtet arabische Siedlung Khan al-Ahmar soll jetzt wirklich abgerissen werden. Die UNO fordert von Israel das nicht zu tun.

Arabische illegale Bautätigkeit in Susiya hat dagegen immer noch keine Folgen, obwohl der Oberste Gerichtshof die Abrisse dort schon angeordnet hat.

Zwei Beduinen aus dem nördlichen Israel wurden wegen Waffenschmuggels angeklagt.

Die PA wütet: Dass Knessetabgeordnete und Minister wieder den Tempelberg besuchen dürfen, geht ja gar nicht. „Die Al-Aqsa-Moschee gehört allein den Palästinensern und niemand sonst hat irgendein Recht daran“, lassen sie wissen. Gefolgt von den ganzen bekannten, üblichen Schwachsinns-Behauptungen.

Benjamin Netanyahu warnte die Hamas, sie werde einen unerträglichen Preis bezahlen, wenn sie die Lage weiter eskaliert statt Ruhe zu geben.

Donnerstag, 05.07.2018:

Das PA-Fernsehen ehrte 3 Terroristen, die im Jahr 2000 zwei Israelis brutal ermordeten, als „Helden“.

Die IDF hat Khan al-Ahmar zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Dadurch wurde auch ein Besuch von Vertretern der EU im Ort verhindert, der derzeit abgerissen wird, weil er illegal errichtet wurde.

Es gibt weiter Berichte, dass Deutschland zwischen der Hamas und Israel bezüglich eines Gefangenenaustauschs verhandelt.

Die IDF hat weitere Batterien der Eisernen Kuppel am Gazastreifen stationiert.

Eine Meinungsumfrage bei den PA-Arabern ergab, dass nur 21% glauben, dass der „Marsch der Rückkehr“ seine Ziele erreichte – oder auch nur eine Mehrzahl davon.

Freitag, 06.07.2018:

Drunter tun sie es nicht: Abbas-Berater Mahmud al-Habbasch wirft Israel wegen „Einschränkungen zum Betreten der Al-Aqsa-Moschee“ eine „israelisch-zionistische Inquisition“ und „Handeln wie die Nazis“ vor.

Die Zahl der Terroranschläge innerhalb der Grenzen von Jerusalem befindet sich aktuell auf einem Dreijahres-Tief. Im Juni gab es 220 Anschläge, von denen 6 innerhalb von Jerusalem stattfanden.

Samstag, 07.07.2018:

Meinungsumfrage: 82,7% der jüdischen Israelis finden, die IDF sollte die Terroristen direkt beschießen, die die Terrordrachen und -ballons steigen lassen.

Die Fatah ehrte die Terroristin Fatima Bernawi, die 1967 eine Bombe in einem Kino in („West“-) Jerusalem zünden wollte. Sie wurde später Arafats Polizeichefin im Gazastreifen.

Bei den Krawallen am Gaza-Zaun wurde gestern eine 38-jährige Nichte von Ismail Haniyeh verletzt; sie wird im Schifa-Krankenhaus in Gaza Stadt mit einem Bauchschuss behandelt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Februar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 18.02.2018:

Der Shin Bet, die IDF und die Polizei zerschlugen zwei Terrorzellen im Gush Etzion sowie aus der Umgebung von Bethlehem und nahmen ihre Mitglieder fest. Eine hatte einen Sprengstoff-Mordanschlag auf Verteidigungsminister Liberman geplant; die Bombe wurde bei der Festnahme beschlagnahmt. Die meisten der Festgenommenen waren schon wegen Terrorismus in israelischer Haft.

Nach ersten Ermittlungen glaubt die IDF heute, dass gestern am Gaza-Zaun nicht eine sondern zwei Bomben gezündet wurden.

Die Hisbollah drohte in neuen Pamphleten und Videos mit Angriffen auf israelische Bohrinseln.

Montag, 19.02.2018:

Eine Familie im Gazastreifen hat Drillinge bekommen. Sie heißen „Jerusalem“, „Hauptstadt“ und „Palästina“. Die große Schwester der drei heißt „Dalal Mughrabi“ nach der Terroristin, die den Tod von 37 Israelis (darunter 12 Kindern) verursachte.

Ein israelisches Gesetz (in Arbeit), das erlaubt Einnahme für die PA zurückzuhalten, das diese für die „Terroristengehälter“ einsetzt, wird von Abbas et. al. als „Piraterie“ und „Diebstahl von Geld“ bezeichnet. PA-Medien verkündeten, dass die „Regierung“ (PA) bestätigt, diese Entscheidung sei gemäß dem Völkerrecht ungültig.

COGAT-Leiter Generalmajor Mordechai warnte die Hamas, sie solle aufhören gewalttätige Grenzstörungen zu betreiben. Andernfalls werde die IDF härtere Maßnahmen dagegen ergreifen. Er forderte die Gazaner auf vor den Häusern der Hamas-Führer zu demonstrieren.

Dienstag, 20.02.2018:

Die IDF räumte die Siedlung Eviatar in Samaria in Samaria. Die Gemeinde war 2016 in Gedenken an Terroropfer gegründet worden. Bei der Räumung wurden 3 Jugendliche festgenommen.

Minister Liberman und Oppositionspolitiker kritisierten Mahmud Abbas wegen dessen Rede vor der UNO-Vollversammlung. Er sei ein Lügner, Geschichtsfälscher und rede mit gespaltener Zunge. (Alleine schon Abbas‘ Behauptung die Palästinenser würden eine Kultur des Friedens pflegen und Gewalt ablehnen zeigt, dass sie recht haben.)
Danny Danon gab Abbas ebenfalls Zunder: „Sie sind kein Teil der Lösung – Sie sind das Problem.“

Premier Netanyahu reagierte in seiner Rede ebenfalls auf Abbas; dieser habe nichts Neues gesagt; Abbas laufe weiter vor dem Frieden davon und entlohne Terroristen und ihre Familien $347 Millionen.

Der UNO-Gesandte für den Nahen Osten lässt – einmal mehr – wissen, dass das Fenster für einen Friedensschluss nur noch kurz offen sei. (Das kommt von Seiten der UNO schon seit Jahren.)

Der Knessetausschuss für Judäa und Samaria erhielt Daten: Jährlich werden von Arabern in Judäa und Samaria 6 Millionen Kubikmeter Wasser gestohlen.

Mittwoch, 21.02.2018:

Die Fatah ehrte den Terroristen, der Rabbi Schevach ermordete; er sei „ein Märtyrer, der auf den Schultern des Himmels saß und lächelte“.

Freitag, 23.02.2018:

Es sieht so aus, als wäre der PA-Araber gestern an Gasinhalation gestorben; die IDF schoss Tränengas in Richtung einer randalierende Menschenmenge, die sich in der Nähe der Stelle befand, wo der Araber festgehalten wurde. Eine Autopsie soll feststellen, woran er tatsächlich starb.

Samstag, 24.02.2018:

Der neue Wachturm am Damaskustor ist fertig:

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (31. Dezember 2017 – 6. Januar 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 31.12.2017:

Ein Knessetausschuss beschloss, dass sofort 55 Linienbusse für Fahrten in Judäa und Samaria gepanzert werden.

Neben „Shirley Temper“ Ahed Tamimi wurde jetzt auch Anklage gegen ihre Cousine Nour erhoben, die auch an den Prügeln und Tritten gegen israelische Soldaten beteiligt war.

2017 besuchten 25.628 Juden den Tempelberg (2016 waren es 14.626).

Montag, 01.01.2018:

Der Friedenspartner Fatah hat wieder seine Zuneigung zu Israel gezeigt – die Mörder von 179 Israelis, darunter 4 Selbstmord-Bomberinnen wurden auf der offiziellen Fatah-Facebookseite geehrt.

Ein im Deal zur Freilassung von Gilad Shalit freigelassener Hamas-Terrorist führte eine Terrorzelle aus 17 Arabern in Judäa/Samaria und plante neue Terroranschläge (zu denen er andere anstiftete).

Die ach so unabhängige und neutrale palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an schreibt über einen archäologischen Fund, der biblische Berichte bestätigt: „In Fortsetzung der Versuche der israelischen Besatzung eine erfundene Geschichte ihrer Kontrolle über die Stadt Jerusalem zu schreiben, fährt sie mit Gerede über die künstliche Geschichte des Tempels und dessen fort, was sie ‚ihre uralte Geschichte‘ in der Stadt nennt.“ Um dann anzuführen, dass Premierminister Olmerts (!) Sprecher für arabische Medien Fotos von Relikten veröffentlichte, die die Israelische Antikenbehörde „angeblich“ bei Ausgrabungen nahe der „Al-Buraq-Mauer“ fand.

Umfrage bei den PA-Arabern: 82% wollen die Aufkündigung der Oslo-Vereinbarungen.

Jetzt wurde auch Anklage gegen Ahed Tamimis Mutter Nariman erhoben; sie hatte mit ihrer Tochter und einer Nichte in Nabi Saleh auf Soldaten eingeschlagen und –getreten.

Dienstag, 02.01.2018:

Der Friedenspartner Fatah hat wieder seine Zuneigung zu Israel gezeigt – die Mörder von 179 Israelis, darunter 4 Selbstmord-Bomberinnen wurden auf der offiziellen Fatah-Facebookseite geehrt.

Ein im Deal zur Freilassung von Gilad Shalit freigelassener Hamas-Terrorist führte eine fünfköpfige Terrorzelle in Judäa/Samaria und plante neue Terroranschläge (zu denen er andere anstiftete).

Mit einer Antwort auf twitter behauptete die Fatah die Israelis seien Terroristen, die arabischen Selbstmordbomber seien die Helden.

Grenzpolizisten nahmen einen ehemaligen ranghohen PA-Polizisten fest; er hatte im Flüchtlingslager Al-Ayda am Rand von Bethlehem eine Demonstration organisiert, bei der er ein Banner mit Hakenkreuz trug. Sicherheitskräfte mussten die Demonstration auflösen und wurden mit Steinen beworfen. Dem festgenommenen Araber steht im Verdacht zu Gewalt aufgestachelt zu haben.

Die PA beschuldigt Israel den Muezzinruf am Patriarchengrab in Hebron zu verhindern.

Anfang der Woche wurden 2 Araber aus „Ost“-Jerusalem festgenommen, die vermutlich zwei hareidische Jugendliche angegriffen zu haben.

Eine gute Nachricht: Der Wachmann, der im letzten Monat am Busbahnhof von Jerusalem niedergestochen wurde, ist endlich außer Lebensgefahr.

Hamas fordert wieder: Erklärt das Ende des Friedensprozesses.

Mahmud Abbas hat die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Jihad zur Teilnahme an der Vollversammlung der PLO einladen lassen.

Mittwoch, 03.01.2018:

Zahlen: Mit den 4 von heute wurden in den letzten vier Wochen wurden mehr als 20 Flugkörper (Mörser und Raketen) aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen.

Eine Untersuchung der IDF ergab, dass wahrscheinlich der Islamische Jihad die Projektive am Freitag nach Israel schoss. Diese stammten aus iranischer Herstellung.

Donnerstag, 04.01.2018:

Ein PA-Führer beschuldigt Israel islamische heilige Stätten in Jerusalem und Hebron  zu schänden; als Beispiele dafür führte er an: die Verhaftung von 4 Wächtern an der Al-Aqsa-Moschee, 3 „Einbrüche“ der Antikenbehörde im Bab al-Rahma-Friedhof und dass eine Lampe und eine Fahne in der „Ibrahimi-Moschee“ – so nennt er das Patriarchengrab in Hebron – platziert wurden.

Die Militärpolizei hat die Untersuchung des Todes eines doppelt beinamputierten PA-Arabers am 15. Dezember bekannt gegeben; dieser war bei arabischen Krawallen tödlich verletzt worden.

Ein Gericht hat die Freilassung der Terror-Fräuleins Ahed und Nour Tamimi angeordnet. Sie müssen sich jeden Freitag um 12 Uhr mittags bei der Polizei melden, bis ihre Verfahren abgeschlossen sind. (Andere Quellen berichten nur, das Nour Tamimi freigelassen wurde.)

Freitag, 05.01.2018:

Anders als gestern angegeben wurde heute nur Nour Tamimi (gegen Kaution)freigelassen; ihre Kusine „Shirley Temper“ Ahed Tamimi und deren Mutter bleiben in Untersuchungshaft.

Friedensbotschaft der Fatah: „Oh Kämpfer, fasst eure Gewehre fester, die den Sieg bringen.“ Verbunden mit Postern, die gewalttätige PA-Jugendliche und –Terroristen zeigen.

Das muss ein „moderates Element der Hamas sein: Der stellvertretende Chef der Hamas Salah Al-Arun betonte im Interview mit Al-Jazira: „Der gewalttätige Widerstand muss in der Praxis umgesetzt werden, weil nur er Israel zu einem Rückzug bewegen kann.“ Sprich: Gegen Israel soll weiter mit Terror und Mord gearbeitet werden; es wird kein Frieden angestrebt, sondern Vertreibung/Unterwerfung der Juden.

Seit dem 12. Dezember hat die offizielle PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadida fast jeden Tag ganzseitige Bilderstrecken von „Protesten“ veröffentlicht, auf denen zu sehen ist, wie Molotowcocktails und Felsbrocken auf Israelis geworfen werden. Der einzige Text auf diesen Seiten ist eine riesige Schlagzeile: Wir werden nicht

Zahlen: Nach Angaben der israelischen Polizei wurden 2017 rund 80% Prozent der „Eigentumsdelikte“ (Einbruch, Autodiebstahl) von Arabern aus Judäa und Samaria begangen.

Samstag, 06.01.2018:

Als der „begrüßten“ den griechisch-orthodoxen Patriarchen aus Jerusalem, als dieser zum orthodoxen Weihnachtsfest nach Bethlehem kam. Er wurde als „Verräter“ angebrüllt, weil die griechisch-orthodoxe Kirche angeblich Land an Juden verkaufe.