Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1. – 7. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Die Hamas soll sich klar geäußert haben: Wir geben im Zuge eines Hilfspakets für den Gazastreifen die Israelis nicht raus (weder die Leichen noch die Lebenden).

Die IDF hat nach einer Sicherheitsauswertung ihre Truppen auf dem Golan mit zusätzlichen Panzern und Artillerie verstärkt.

Bis Donnerstag findet wieder das Jerusalemer Lichterfest statt, bei dem Künstlerisches auf die Mauern und Häuser der Altstadt projiziert wird. Die PA protestiert, das sei „eines der Mittel zu Verjudung der Stadt“ und „um die Geschichte und aktuelle Geschichte der uralten arabischen Stadt zu verschleiern“.

Umfrage in Israel: Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt, dass ein Sieg über die Palästinenser nötig ist, um mit ihnen Frieden schließen zu können.

PA-„Außenminister“ Riad al-Maliki sprach beim Gipfel der Afrikanischen Union im Auftrag seines Herrn und Meisters Mahmud Abbas: Die Verlegung der US-Botschaft ins „besetzte Al-Quds“ (merke: GANZ Jerusalem ist also das „besetzte Al-Quds“!) sei aggressiv und einseitig, genauso wie die Anerkennung „des besetzten Al-Quds“ als Israels Hauptstadt. Außerdem werde Jerusalem von Israel ethnisch gesäubert, mit Hilfe von Apartheid-Gesetzen wie früher in Südafrika.

Montag, 02.07.2018:

Umfrageergebnisse: Fast 60% der Israelis glauben, dass Trump der proisraelischste Präsident ist. 68% halten „Oslo“ für einen Fehlschlag. 65% finden, dass Israel einen Sieg über die Palästinenser braucht, damit der Konflikt beendet werden kann.

Die Zahl der LKW, die Waren aus dem Gazastreifen nach Israel bringen, ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Waren es 2014 noch 232, sprang die Zahl 2015 auf 1.461 und 2017 auf 2.680. In der ersten Jahreshälfte 2018 waren es schon 1.728. Von den mehr als 8.000 LKW-Ladungen gingen etwa 2 Drittel nach Judäa/Samaria, 1 Drittel an Orte innerhalb der Grünen Linie. Die größten Posten waren landwirtschaftliche Produkte und Schrott, daneben auch Textilien, Lebensmittel und Möbel.

Die Knesset verabschiedete am Abend das Gesetz, mit dem die Terroristen-Gehälter/-Renten der PA von den Steuern, die Israel für die PA einsammelt und überweist, abgezogen werden. 87 Abgeordnete stimmten dafür, 15 dagegen.

Heckmeck:
– Ein Diplomat Qatars gibt an, dass die Hamas und Israel sich in indirekten Verhandlungen zur Gaza-Krise befinden. Beide Seiten hätten kein Interesse an einem Krieg, Washington ist informiert und besteht darauf, dass die PA einbezogen wird.

Dienstag, 03.07.2018:

Die Familie mit den bisherigen Rekord-Apanagen für Terroristen erhält von der PA noch eine Erhöhung der Bezüge. Sechs Söhne der Familie waren an tödlichen Terroranschlägen beteiligt, der letzte ermordete eine Soldaten im Mai mit einem Marmorblock. Die Familie hat bisher mehr als 1 Million US-Dollar erhalten. Im PA-Fernsehen wurde zudem die Mutter der sechs Terroristen als Vorbild vorgestellt.

Die PA bezeichnete die Kürzung der Gelder um die Terror-Renten seitens Israel als „Kriegserklärung“, die die Grundlage der Beziehungen der PA und Israel untergräbt.

Soldaten entdeckten, dass die Hamas versucht Spyware auf Soldaten-Handys zu laden; das sollte über Dating-Apps und gefakte WM-Ergebnis-Apps im offiziellen Google Store erfolgen.

Präsident Rivlin sagte am Dienstagabend, ihm tun die Menschen im Gazastreifen leid, weil die Hamas sie leiden lässt; Israel sei die einzige Obrigkeit der Region, die Waren zum Wohlergehen der Einwohner des Gazastreifens liefert

Im Kreis Mateh Yehuda wurde ein Terror-Ballon mit einem angehängten Bild gefunden:

Premierminister Netanyahu informierte Verteidigungsminister Lieberman und Parlamentspräsident Edelstein, dass nach sechs Monaten jetzt Abgeordneten und Ministern wieder der Besuch des Tempelbergs erlaubt wird.

Mittwoch, 04.07.2018:

Die von Terrordrachen und -ballons ausgelösten Brände der letzten Woche:

Die östlich von Jerusalem illegal errichtet arabische Siedlung Khan al-Ahmar soll jetzt wirklich abgerissen werden. Die UNO fordert von Israel das nicht zu tun.

Arabische illegale Bautätigkeit in Susiya hat dagegen immer noch keine Folgen, obwohl der Oberste Gerichtshof die Abrisse dort schon angeordnet hat.

Zwei Beduinen aus dem nördlichen Israel wurden wegen Waffenschmuggels angeklagt.

Die PA wütet: Dass Knessetabgeordnete und Minister wieder den Tempelberg besuchen dürfen, geht ja gar nicht. „Die Al-Aqsa-Moschee gehört allein den Palästinensern und niemand sonst hat irgendein Recht daran“, lassen sie wissen. Gefolgt von den ganzen bekannten, üblichen Schwachsinns-Behauptungen.

Benjamin Netanyahu warnte die Hamas, sie werde einen unerträglichen Preis bezahlen, wenn sie die Lage weiter eskaliert statt Ruhe zu geben.

Donnerstag, 05.07.2018:

Das PA-Fernsehen ehrte 3 Terroristen, die im Jahr 2000 zwei Israelis brutal ermordeten, als „Helden“.

Die IDF hat Khan al-Ahmar zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Dadurch wurde auch ein Besuch von Vertretern der EU im Ort verhindert, der derzeit abgerissen wird, weil er illegal errichtet wurde.

Es gibt weiter Berichte, dass Deutschland zwischen der Hamas und Israel bezüglich eines Gefangenenaustauschs verhandelt.

Die IDF hat weitere Batterien der Eisernen Kuppel am Gazastreifen stationiert.

Eine Meinungsumfrage bei den PA-Arabern ergab, dass nur 21% glauben, dass der „Marsch der Rückkehr“ seine Ziele erreichte – oder auch nur eine Mehrzahl davon.

Freitag, 06.07.2018:

Drunter tun sie es nicht: Abbas-Berater Mahmud al-Habbasch wirft Israel wegen „Einschränkungen zum Betreten der Al-Aqsa-Moschee“ eine „israelisch-zionistische Inquisition“ und „Handeln wie die Nazis“ vor.

Die Zahl der Terroranschläge innerhalb der Grenzen von Jerusalem befindet sich aktuell auf einem Dreijahres-Tief. Im Juni gab es 220 Anschläge, von denen 6 innerhalb von Jerusalem stattfanden.

Samstag, 07.07.2018:

Meinungsumfrage: 82,7% der jüdischen Israelis finden, die IDF sollte die Terroristen direkt beschießen, die die Terrordrachen und -ballons steigen lassen.

Die Fatah ehrte die Terroristin Fatima Bernawi, die 1967 eine Bombe in einem Kino in („West“-) Jerusalem zünden wollte. Sie wurde später Arafats Polizeichefin im Gazastreifen.

Bei den Krawallen am Gaza-Zaun wurde gestern eine 38-jährige Nichte von Ismail Haniyeh verletzt; sie wird im Schifa-Krankenhaus in Gaza Stadt mit einem Bauchschuss behandelt.

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Abendhimmel über Jerusalem

Real Jersualem Streets, 01.06.2018

Der Mond erscheint am Himmel über Jerusalem immer größer.
An diesem Abend war die Sicht vom Balkon der Knesset so eindrucksvoll, dass ich das teilen wollte.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Februar 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 18.02.2018:

Der Shin Bet, die IDF und die Polizei zerschlugen zwei Terrorzellen im Gush Etzion sowie aus der Umgebung von Bethlehem und nahmen ihre Mitglieder fest. Eine hatte einen Sprengstoff-Mordanschlag auf Verteidigungsminister Liberman geplant; die Bombe wurde bei der Festnahme beschlagnahmt. Die meisten der Festgenommenen waren schon wegen Terrorismus in israelischer Haft.

Nach ersten Ermittlungen glaubt die IDF heute, dass gestern am Gaza-Zaun nicht eine sondern zwei Bomben gezündet wurden.

Die Hisbollah drohte in neuen Pamphleten und Videos mit Angriffen auf israelische Bohrinseln.

Montag, 19.02.2018:

Eine Familie im Gazastreifen hat Drillinge bekommen. Sie heißen „Jerusalem“, „Hauptstadt“ und „Palästina“. Die große Schwester der drei heißt „Dalal Mughrabi“ nach der Terroristin, die den Tod von 37 Israelis (darunter 12 Kindern) verursachte.

Ein israelisches Gesetz (in Arbeit), das erlaubt Einnahme für die PA zurückzuhalten, das diese für die „Terroristengehälter“ einsetzt, wird von Abbas et. al. als „Piraterie“ und „Diebstahl von Geld“ bezeichnet. PA-Medien verkündeten, dass die „Regierung“ (PA) bestätigt, diese Entscheidung sei gemäß dem Völkerrecht ungültig.

COGAT-Leiter Generalmajor Mordechai warnte die Hamas, sie solle aufhören gewalttätige Grenzstörungen zu betreiben. Andernfalls werde die IDF härtere Maßnahmen dagegen ergreifen. Er forderte die Gazaner auf vor den Häusern der Hamas-Führer zu demonstrieren.

Dienstag, 20.02.2018:

Die IDF räumte die Siedlung Eviatar in Samaria in Samaria. Die Gemeinde war 2016 in Gedenken an Terroropfer gegründet worden. Bei der Räumung wurden 3 Jugendliche festgenommen.

Minister Liberman und Oppositionspolitiker kritisierten Mahmud Abbas wegen dessen Rede vor der UNO-Vollversammlung. Er sei ein Lügner, Geschichtsfälscher und rede mit gespaltener Zunge. (Alleine schon Abbas‘ Behauptung die Palästinenser würden eine Kultur des Friedens pflegen und Gewalt ablehnen zeigt, dass sie recht haben.)
Danny Danon gab Abbas ebenfalls Zunder: „Sie sind kein Teil der Lösung – Sie sind das Problem.“

Premier Netanyahu reagierte in seiner Rede ebenfalls auf Abbas; dieser habe nichts Neues gesagt; Abbas laufe weiter vor dem Frieden davon und entlohne Terroristen und ihre Familien $347 Millionen.

Der UNO-Gesandte für den Nahen Osten lässt – einmal mehr – wissen, dass das Fenster für einen Friedensschluss nur noch kurz offen sei. (Das kommt von Seiten der UNO schon seit Jahren.)

Der Knessetausschuss für Judäa und Samaria erhielt Daten: Jährlich werden von Arabern in Judäa und Samaria 6 Millionen Kubikmeter Wasser gestohlen.

Mittwoch, 21.02.2018:

Die Fatah ehrte den Terroristen, der Rabbi Schevach ermordete; er sei „ein Märtyrer, der auf den Schultern des Himmels saß und lächelte“.

Freitag, 23.02.2018:

Es sieht so aus, als wäre der PA-Araber gestern an Gasinhalation gestorben; die IDF schoss Tränengas in Richtung einer randalierende Menschenmenge, die sich in der Nähe der Stelle befand, wo der Araber festgehalten wurde. Eine Autopsie soll feststellen, woran er tatsächlich starb.

Samstag, 24.02.2018:

Der neue Wachturm am Damaskustor ist fertig:

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (31. Dezember 2017 – 6. Januar 2018)

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Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 31.12.2017:

Ein Knessetausschuss beschloss, dass sofort 55 Linienbusse für Fahrten in Judäa und Samaria gepanzert werden.

Neben „Shirley Temper“ Ahed Tamimi wurde jetzt auch Anklage gegen ihre Cousine Nour erhoben, die auch an den Prügeln und Tritten gegen israelische Soldaten beteiligt war.

2017 besuchten 25.628 Juden den Tempelberg (2016 waren es 14.626).

Montag, 01.01.2018:

Der Friedenspartner Fatah hat wieder seine Zuneigung zu Israel gezeigt – die Mörder von 179 Israelis, darunter 4 Selbstmord-Bomberinnen wurden auf der offiziellen Fatah-Facebookseite geehrt.

Ein im Deal zur Freilassung von Gilad Shalit freigelassener Hamas-Terrorist führte eine Terrorzelle aus 17 Arabern in Judäa/Samaria und plante neue Terroranschläge (zu denen er andere anstiftete).

Die ach so unabhängige und neutrale palästinensische Nachrichtenagentur Ma’an schreibt über einen archäologischen Fund, der biblische Berichte bestätigt: „In Fortsetzung der Versuche der israelischen Besatzung eine erfundene Geschichte ihrer Kontrolle über die Stadt Jerusalem zu schreiben, fährt sie mit Gerede über die künstliche Geschichte des Tempels und dessen fort, was sie ‚ihre uralte Geschichte‘ in der Stadt nennt.“ Um dann anzuführen, dass Premierminister Olmerts (!) Sprecher für arabische Medien Fotos von Relikten veröffentlichte, die die Israelische Antikenbehörde „angeblich“ bei Ausgrabungen nahe der „Al-Buraq-Mauer“ fand.

Umfrage bei den PA-Arabern: 82% wollen die Aufkündigung der Oslo-Vereinbarungen.

Jetzt wurde auch Anklage gegen Ahed Tamimis Mutter Nariman erhoben; sie hatte mit ihrer Tochter und einer Nichte in Nabi Saleh auf Soldaten eingeschlagen und –getreten.

Dienstag, 02.01.2018:

Der Friedenspartner Fatah hat wieder seine Zuneigung zu Israel gezeigt – die Mörder von 179 Israelis, darunter 4 Selbstmord-Bomberinnen wurden auf der offiziellen Fatah-Facebookseite geehrt.

Ein im Deal zur Freilassung von Gilad Shalit freigelassener Hamas-Terrorist führte eine fünfköpfige Terrorzelle in Judäa/Samaria und plante neue Terroranschläge (zu denen er andere anstiftete).

Mit einer Antwort auf twitter behauptete die Fatah die Israelis seien Terroristen, die arabischen Selbstmordbomber seien die Helden.

Grenzpolizisten nahmen einen ehemaligen ranghohen PA-Polizisten fest; er hatte im Flüchtlingslager Al-Ayda am Rand von Bethlehem eine Demonstration organisiert, bei der er ein Banner mit Hakenkreuz trug. Sicherheitskräfte mussten die Demonstration auflösen und wurden mit Steinen beworfen. Dem festgenommenen Araber steht im Verdacht zu Gewalt aufgestachelt zu haben.

Die PA beschuldigt Israel den Muezzinruf am Patriarchengrab in Hebron zu verhindern.

Anfang der Woche wurden 2 Araber aus „Ost“-Jerusalem festgenommen, die vermutlich zwei hareidische Jugendliche angegriffen zu haben.

Eine gute Nachricht: Der Wachmann, der im letzten Monat am Busbahnhof von Jerusalem niedergestochen wurde, ist endlich außer Lebensgefahr.

Hamas fordert wieder: Erklärt das Ende des Friedensprozesses.

Mahmud Abbas hat die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Jihad zur Teilnahme an der Vollversammlung der PLO einladen lassen.

Mittwoch, 03.01.2018:

Zahlen: Mit den 4 von heute wurden in den letzten vier Wochen wurden mehr als 20 Flugkörper (Mörser und Raketen) aus dem Gazastreifen nach Israel geschossen.

Eine Untersuchung der IDF ergab, dass wahrscheinlich der Islamische Jihad die Projektive am Freitag nach Israel schoss. Diese stammten aus iranischer Herstellung.

Donnerstag, 04.01.2018:

Ein PA-Führer beschuldigt Israel islamische heilige Stätten in Jerusalem und Hebron  zu schänden; als Beispiele dafür führte er an: die Verhaftung von 4 Wächtern an der Al-Aqsa-Moschee, 3 „Einbrüche“ der Antikenbehörde im Bab al-Rahma-Friedhof und dass eine Lampe und eine Fahne in der „Ibrahimi-Moschee“ – so nennt er das Patriarchengrab in Hebron – platziert wurden.

Die Militärpolizei hat die Untersuchung des Todes eines doppelt beinamputierten PA-Arabers am 15. Dezember bekannt gegeben; dieser war bei arabischen Krawallen tödlich verletzt worden.

Ein Gericht hat die Freilassung der Terror-Fräuleins Ahed und Nour Tamimi angeordnet. Sie müssen sich jeden Freitag um 12 Uhr mittags bei der Polizei melden, bis ihre Verfahren abgeschlossen sind. (Andere Quellen berichten nur, das Nour Tamimi freigelassen wurde.)

Freitag, 05.01.2018:

Anders als gestern angegeben wurde heute nur Nour Tamimi (gegen Kaution)freigelassen; ihre Kusine „Shirley Temper“ Ahed Tamimi und deren Mutter bleiben in Untersuchungshaft.

Friedensbotschaft der Fatah: „Oh Kämpfer, fasst eure Gewehre fester, die den Sieg bringen.“ Verbunden mit Postern, die gewalttätige PA-Jugendliche und –Terroristen zeigen.

Das muss ein „moderates Element der Hamas sein: Der stellvertretende Chef der Hamas Salah Al-Arun betonte im Interview mit Al-Jazira: „Der gewalttätige Widerstand muss in der Praxis umgesetzt werden, weil nur er Israel zu einem Rückzug bewegen kann.“ Sprich: Gegen Israel soll weiter mit Terror und Mord gearbeitet werden; es wird kein Frieden angestrebt, sondern Vertreibung/Unterwerfung der Juden.

Seit dem 12. Dezember hat die offizielle PA-Tageszeitung Al-Hayat al-Jadida fast jeden Tag ganzseitige Bilderstrecken von „Protesten“ veröffentlicht, auf denen zu sehen ist, wie Molotowcocktails und Felsbrocken auf Israelis geworfen werden. Der einzige Text auf diesen Seiten ist eine riesige Schlagzeile: Wir werden nicht

Zahlen: Nach Angaben der israelischen Polizei wurden 2017 rund 80% Prozent der „Eigentumsdelikte“ (Einbruch, Autodiebstahl) von Arabern aus Judäa und Samaria begangen.

Samstag, 06.01.2018:

Als der „begrüßten“ den griechisch-orthodoxen Patriarchen aus Jerusalem, als dieser zum orthodoxen Weihnachtsfest nach Bethlehem kam. Er wurde als „Verräter“ angebrüllt, weil die griechisch-orthodoxe Kirche angeblich Land an Juden verkaufe.

Fotos vom Tag der Knesseteröffnung – draußen und drinnen

The Real Jerusalem Streets, 25. Oktober 2017

In Jerusalem (Israel) eröffnete diese Woche
nach einer langen Pause die
4. Sitzungsperiode der 20. Israelischen Knesset.

Schon früh wurden nahegelegene Straßen für den Verkehr gesperrt,
aber Schließungen verhinderten keine Proteste.

Au der Straße beim Israel Museum
waren Sehbehinderte mit ihren Blindenhunden.

Näher an der Knesset gab es weitere protestierende Gruppen.
An den Protestierenden erst einmal vorbei
und in der Schlange vor der Sicherheitskontrolle wartend,

sah ich, dass die Flaggen gewechselt wurden.
Israelische Flaggen wurden abgenommen und georgische gehisst,
was bedeutete, dass ein Führungspolitiker aus Georgien
bald auf dem Weg in die Knesset war.

Einmal drinnen

hier das obligatorische Knesset-Foto.

Aber wer sonst

fotografiert die Aussicht von der Knesset auf die Stelle, wo ich wohne?

Früh anzukommen nimmt zeitlichen Druck,

daher gab es jede Menge Zeit diese jungen Männer zu einem Foto zu verpflichten.

Als eine der ersten im Plenarsaal zu sein

bedeutet, dass ich den Sitz hinter der Webcam bekam.

Die WomenWagePeace (Frauen führen Frieden) waren ebenfalls früh da,
und sicherten sich sitze in der ersten Reihe der Besuchergalerie.

MKOren Hazan war eines der ersten hereinkommenden Knessetmitglieder,
aber es gab keine der berüchtigten Selfies wie mit Trump.

Er schlenderte nur auf die andere Seite, um mit der Opposition zu reden.

Ich frage mich, was sie zu sagen hatten.

Aber pünktlich um 16 Uhr

wurden die internationalen Botschafter an ihre Plätze gebracht

und Premierminister Benjamin Netanyahu kam an.

Präsident Reuven Rivlin und Parlamentspräsident Yuli Edelstein
nahmen ihre Sitze am Podium ein und
es erfolgte der Ordnungsruf für die Sitzung.

Viele Sitze waren immer noch leer.

Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat war einer von den spät Kommenden.

Es gab

reichlich Selfies von Zuschauern

und man konnte auch MKs mit Kameras in der Hand sehen.

Die Vielfältigkeit der sitzenden Gäste

überall auf der Galerie war offensichtlich.

Als der Parlamentspräsident und der Staatspräsident sprachen,

war der Saal respektvoll, langweilig still.

Aber als der Premierminister seine Ausführungen machte,

könnte Yair Lapid etwas gesagt haben,

doch dieser MK wollte nicht aufhören zu schreie und wurde aus dem Saal gebracht.

Es war durchaus eine Vorstellung, der man zusah,
als Knessetmitglieder die Bühne links verließen.
Als der Premierminister zu seinem Sitz zurückkehrte,
nachdem er Israels Erfolge anpries
und auf Zurufe der Opposition damit reagierte,
dass er sie „Miesepeter“ nannte,

Standen seine Minister auf, um ihm die Hand zu schütteln.

Es gab Händedruck aus der Koalition
und weitere Selfies.

MK Miri Regev schien einen tolle Zeit zu haben.

Er war zwar einer der zuletzt Gekommenen,
aber MK Aryeh Deri hatte das Ohr von MK Avigdor Lieberman.

Sie kennen den Ausdruck
„Lies es mir von den Lippen ab“?
Nun,

viele derer, die mit dem Premierminister sprachen,
deckten ihre Lippen ab,
so wie MK Ofir Akunis oben.

Oppositionsführer MK Yithak herzog
war der letzte Redner in diesem Teil des Programms.

Die Menge verließ den Saal, während
weitere Besucher darauf warteten hineinzukommen.

Die Straßen Jerusalems waren ruhig,
als die Sonne unterging und der Verkehr
auf die nach den Protesten mit Abfällen übersäten Straßen zurückkehrte.

Was für ein Nachmittag.

Wer mehr davon sehen möchte: Hier ist ein einminütiges Video.

Jetzt wundere ich mich nur noch:
Wie wird in der Knesset überhaupt irgendetwas geschafft?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Juni 2017)

Sonntag, 18. Juni 2017:

PA und PLO lassen wissen: Die „Löhne“ an die Terrorhäftlinge werden weitergehen; das Thema unterliegt nicht den Erpressungen von USA und Israel.

Ein Hamas-Sprecher wies zurück, dass der IS den Anschlag auf die Grenzpolizisten in Jerusalem für sich reklamiert. Er sagte, zwei der Terroristen seien Mitglieder der PFLP, einer der Hamas gewesen.

6 Araber aus „Ost“-Jerusalem werden verdächtigt in der Altstadt „aus nationalistischen Gründen“ Brände gelegt zu haben.

Die PA droht, sie würde wegen „Piraterie“ vor den Internationalen Strafgerichtshof ziehen, wenn Israel die Zahlungen an die Terroristen von den Überweisungen an die PA abzieht.

Zwei Araber aus Nordjerusalem wurden letzte Woche festgenommen; die Polizei hatte in ihren Häusern 2 gestohlene Autos, 1 gestohlenes Motorrad und jede Menge gestohlenen Schmuck sowie Drogen gefunden.

Montag, 19.Juni 2017:

WAFA, die PA-Nachrichtenagentur, beschwert sich und beklagt, dass Israel den Zugang zum Tempelberg für Männer auf solche über 40 Jahren beschränkte. Wer soll denn noch alles kommen? Da waren am Freitag 300.000 Menschen für die Ramadan-Gebete!

Israelische Parlamentarier haben einen Gesetzesentwurf formuliert, mit dem Terroristen und ihren Familien die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll. Sie werden die Chance bekommen ihre Unschuld zu beweisen und ihren Status zu behalten.

Die britische Organisation HALO Trust begann am Sonntag ein Minenfeld bei Jenin zu räumen. Das „Palestine Information Center“ behauptet, darin hätten mehrere Menschen ihr Leben verloren, andere schwere Verletzungen erlitten und das Minenfeld sei „seit 1967 dort“ – womit gesagt werden soll, dass Israel es gelegt habe. In Wirklichkeit wurde es von den Jordaniern vor 1967 gelegt; außerdem sind Auslands-Organisationen nicht autorisiert IDF-Minenfelder zu räumen.

Der stellvertretende Hamas-Führer Khalil Al-Hayya sagte am Sonntag, dass seine Gruppe nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert sei. Er glaubt nicht, dass die Energiekrise zu einem Krieg mit Israel führen wird. (Israel wird auf Veranlassung der PA die Stromlieferungen in den Gazastreifen drosseln.)

Nachdem gestern Araber jüdische Besucher des Tempelbergs angriffen, blieb dieser heute für Juden geschlossen.

Die PA hat in Jenin einen Platz nach Khaled Nazzal benannt, der 1974 das Massaker in der Schule von Ma’alot plante; damals wurden 26 Israelis ermordet, 22 davon Schulkinder. Nazzal war auch der Planer weiterer Terrormorde an jüdischen Geiseln.

Die PA versucht bei der UNESCO das Patriarchengrab und die Altstadt von Hebron zu Weltkulturerbe-Stätten erklären zu lassen. Natürlich als ausschließlich muslimische Stätte, an der die Juden keine Rechte haben…

Dienstag, 20. Juni 2017:

Kindergarten-Abschlussfeier im Gazastreifen: Terroranschläge üben, Judenmord vorgeführt, Mordlust-Gesänge gegen Juden in Israel. „Ich werde dich mit Salz essen, Zionist, denn so schmeckst du am besten. Ja, ich rede mit dir: Ich habe dir den Tod gekocht.“

Sowohl WAFA als auch Ma’an „berichten“ über die Reduzierung der Stromlieferungen an den Gazastreifen, dass die Hamas Israel voll verantwortlich dafür macht. Und natürlich ohne etwas davon zu erwähnen, dass die PA dazu aufgefordert hat.

Hassan Abed Rabo von der PA rechtfertigte die Zahlungen an die Terrorhäftlinge: Die seien auch nichts anderes als Sozialleistungen an Israelis bzw. deren Familien, die an Morden oder Mordversuchen beteiligt waren. (Was mehr als lächerlich ist, da sie wegen Mord an die Terroristen gehen, enorm hoch sind und anderen Straftätern nicht gezahlt werden, während die Israelis das als Sozialhilfe an Bedürftige zahlen.)

Jetzt rangelt auch noch die Fatah um die Mörder vom Damaskustor: Sie behauptet, einer der Täter sei einer von ihnen. (Dann haben wir also inzwischen einen ganzen Haufen Terrorgruppen, die dem Islamischen Staat die Rolle bei dem Mord an der Grenzpolizistein Hadas Malka streitig machen.)

Donnerstag, 22.06.2017:

Ein 21-jähriger Araber aus „Ost“-Jerusalem wurde letzte Woche festgenommen; er hatte wegen Terroraktivitäten schon 8 Monate im Gefängnis verbracht und wurde jetzt erneut verhaftet, weil er diese wieder aufgenommen hatte.

Die Hisbollah hat Beobachtungsposten an der Grenze zu Israel eingerichtet – die als Posten einer Landwirtschafts-NGO getarnt sind; diese wird von der Hisbollah finanziert und agiert ausschließlich für die Terrorgruppe.

Freitag, 23.06.2017:

Saeb Erekat lügt wieder rum: Laut seiner Aussage hetzt Israel, glorifiziert Terror (beides sei eine „lange bestehende Politik dieser extremistischen Regierung“) und nutzt erfundene Vorwürfe palästinensischer Austachelung, um die Aufmerksamkeit von Friedensprozess abzulenken.

Anscheinend gab es jetzt doch mal genug Druck: Das Denkmal für den DFLP-Terroristen, der das Ma’alot-Massaker von 1974 verantwortlich war, wurde abgebaut. (Der Platz in Jenin trägt weiter seinen Namen.) Die DFLP protestierte heftig.

Die UNO bestreitet, dass die Hisbollah landwirtschaftliche NGOs zur Spionage an der israelischen Grenze einrichtet.

Hassan Nasrallah warnte Israel vor einem Angriff auf den Libanon oder Syrien; es stünden Hunderttausende bereit Israel zu bekämpfen.

Samstag, 24.06.2017:

Das Denkmal für den Terroristen wurde an dem Platz über Nacht wieder aufgestellt, von dem es gestern abgebaut worden war.

Massenparaden in Gaza zum Al-Quds-Tag: Die Teilnehmer forderten „Juden raus aus Palästina“ – „Verschwindet aus unserem Land und unseren heiligen Stätten, aus der Al-Aqsa-Moschee, denn wird kommen und mit uns alle Organisationen, die unseren Kampf unterstützen.“