Sie lieben Gleichförmigkeit

Vielleicht ist es ja schonmal jemandem aufgefallen: Wenn ich solche Bilder sehe…

Parade-Allahbeter

Parade-Allahbeter2

Parade-Allahbeter3

… dann denke ich immer daran, dass es andere Truppen gab, die auch alles streng in Reih‘ und Glied mochten. Die hier…

Parade-Nazis1

und auch die hier:

People in formation carry the national flag and national emblem during a parade in central Beijing

Parade-Kommunisten.NKorea1

Parade_Kommunisten1

Könnte es sein, dass Ideologien im Kern doch alle gleichen Geistes sind?

Mullah knapp daneben…

Wenn Kommunisten und Islamisten sich aneinander aufgeilen wollen, um dem gemeinsamen Feind so richtig eine reinzuwürgen, dann kann das gelegentlich schon mal nach hinten losgehen:

Tumult auf dem islamisch-marxistischen Gipfel in Teheran

GatewayPundit, 16. Oktober 2007

Es sollte eine gesegnete Zeit sein, um zusammen zu kommen und den Großen Satan zu dissen… Aber statt dessen Die islamistisch-marxistische Konferenz brach in Chaos aus, nachdem Aleida Guevara, Che Guevaras Tochter, die Zuhörerschaft mit einer blasphemischen Bemerkung aufbrachte.

Alles begann damit, dass Hadsch Sayid Qassemi, der Koordinator der Vereinigung der Freiwilligen für Selbstmord-Märtyrertum, darauf bestand, dass der Kommunismus auf den Müllhaufen der Geschichte verfrachtet wurde. Von da an ging es nur noch bergab.

Traurigerweise musste man Aleida und ihren Bruder Camilo schnell verschwinden lassen, nachdem die Konferenz in Tumult ausartete. Amir Taheri berichtet in der New York Post:

Die Konferenz hieß „Che wie Chamran“, ein Wortspiel, das die „gemeinsamen Ziele“ des Marxismus und des Islamismus betonen sollte. Sie ehrte Mostafa Chamran am 26. Jahrestag seines Todes, der mit dem 40. Jahrestag des Todes der kubanisch-argentinischen Guerilla-Ikone Che Guevara zusammen fiel.

Chamran war ein militanter Khomeini-Anhänger iranischer Herkunft, der in den 1960-er Jahren US-Bürger wurde, bevor in den Libanon reiste, wo er die Guerillagruppe Amal gründete. Er reiste 1979 in den Iran ein und half den Mullahs bei der Machtergreifung. Von Khomeini wurde er 1981 zum stellvertretenden Verteidigungsminister ernannt. Einige Monate später starb er bei einem Verkehrsunfall.

Die Konferenz hatte drei Ehrengäste: Mahdi Chamran, Bruder von Mostafa und Kumpan von Ahmadinedschad, und Ches Tochter Aleida und seinen Sohn Camilo.

Aleida ist Kinderärztin und lebt in Havanna; sie trug den vorgeschriebenen khomeinistischen Hijab, während ihr Bruder Designer-Stummel im Gesicht hatte wachsen lassen, um seinen Gastgebern zu gefallen. Außerdem nahmen eine Reihe alternder europäischer und lateinamerikanischer „Guevaristas“ und libanesische Hisbollah-Kader teil…

Alles ging dank eines Schlüsselsprechers schief, Hadsch Sayid Qassemi, der den Titel „Koordinator der Vereinigung der Freiwilligen für Selbstmord-Märtyrertum“ trägt. Er pries den verstorbenen „Che“ als „einen wahren Revolutionär, der dem großen amerikanischen Satan vor Angst erzittern ließ.“ Dann „enthüllte“ er, dass Guevara „ein wahrhaft religiöser Mann war, der an Gott glaubte und den Kommunismus und die Sowjetunion hasste“.

„Heute ist der Kommunismus auf den Müllhaufen der Geschichte verfrachtet worden, wie es der Imam Khomeini vorher sah“, sagte Qassemi. „Daher müssen überall die Progressiven die Führung unsere religiöse, für Gerechtigkeit eintretende Bewegung akzeptieren.“

Aleida forderte das Recht eine Antwort zu geben und erklärte der Konferenz, dass Qassemis Behauptung auf einer schlechten Übersetzung gründen könnte: „Mein Vater hat Gott nie erwähnt“, sagte sie, während die Halle in gekränktem Unglauben aufseufzte. „Er hat Gott nie getroffen.“

Diese Bemerkung verursachte ein Spektakel, inmitten dessen man Aleida und ihren Bruder schnell in der Versenkung verschwinden ließ, in ein Auto verfrachtete und mit Eskorte in ihr Hotel fuhr.

Wer von denen ist friedlicher und toleranter? Oder: Gibt es eventuell die Möglichkeit, dass die einen – die hartnäckigen Kommunisten – etwas aus ihrer Erfahrung bei den Gesinnungsgenossen von der grünen Flagge lernen?