Der Koran verbietet Integration

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Die Tempel von Jerusalem im Islam

Martin Kramer, The Washington Institute, 18. September 2000

Der politische Status des Tempelbergs in Jerusalem ist Gegenstand der Endstatus-Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern. Presseberichten zufolge fragte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat während der Camp David-Verhandlungen im vergangenen Juli zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt sein israelisches Gegenüber: „Woher wollen Sie wissen, dass Ihr heiliger Tempel dort stand?“ Eine Titelgeschichte des „Jerusalem Report“ (vom 11. September 2000) brachte das in den Zusammenhang damit, dass von palästinensischer Seite die Existenz des Ersten und Zweiten Tempels zunehmend geleugnet wurde. „Es ist offensichtlich, dass der Erste Tempel eine Erfindung ist“, wird ein palästinensischer Archäologe an der Bir Zeit-Universität zitiert. „Auch der Zweite gehört ins Reich der Fantasie.“

Die Archäologen mögen darüber debattieren und der Platz dafür ist im akademischen Bereich. (Dort wird der biblische Bericht über den Ersten Tempel angezweifelt, während die Existenz des Zweiten Tempels und seine grundsätzliche Lage auf dem Tempelberg als gut belegte Fakten gelten.) Aber am Verhandlungstisch stellt die Heiligkeit eines jeden Orts eine konkrete Realität dar, die so, wie sie ist, respektiert werden muss. Das gilt umso mehr für die Existenz und den Standort des Ersten und des Zweiten Tempels: beide werden von genau den islamischen Quellen bezeugt, die die Heiligkeit des Haram al-Scharif (einschließlich der Aqsa-Moschee und des Felsendoms) für den Islam bescheinigen.

(Die folgenden Koranverse werden nach der englischen Fassung von Abdullah Yussuf Ali zitiert, die als die weithin konservativste sunnitische Übersetzung mitsamt Kommentar gilt. Sie wurde im Auftrag von König Fahd von Saudi Arabien von vier Komitees überprüft und korrigiert und durch königlichen Erlass in Medina veröffentlicht.)

Gab es die Tempel?

Der Koran spricht in Sure 17,7 von der Existenz beider Tempel. In diesem Abschnitt behandelt der Koran die Bestrafung der Kinder Israel wegen ihrer Übertretungen durch Allah:

(Wir erlaubten euren Feinden)
eure Gesichter zu entstellen
und euren Tempel zu betreten,
wie sie ihn zuvor schon betreten hatten,
und euch mit Vernichtung heimzusuchen,
alles, was in ihre Macht fiel.

Das von Abdullah Yussuf Ali (und durch den einflussreichen Übersetzer Marmaduke Pickthall vor ihm) mit „Tempel“ übersetzte Wort ist „masjid“. Dieses Wort, das gewöhnlich mit „Moschee“ wiedergegeben wird, hat die Bedeutung eines Heiligtums, wo immer es in einem vor-islamischen Kontext erscheint. Die übliche Auslegung dieses Verses (einschließlich der von Abdullah Yussuf Ali) besagt, dass er sich auf die Zerstörung des Ersten und Zweiten Tempels bezieht.

Die muslimische Tradition beharrt besonders auf der Existenz des Ersten Tempels, von Salomo gebaut, der im Koran als Prophet und Muster an Weisheit erscheint. Sure 34,13 ist ein Bericht, wie Salomo Dschinne (Geister) rief, um den Tempel zu bauen:

Sie arbeiteten für ihn,
wie er es wünschte, (machten) Bögen,
Bilder, Becken,
so groß wie Teiche
und (Koch-)Kessel, (die
fest eingebaut sind)

Die frühen Muslime betrachteten den Bau und die Zerstörung des Tempels Salomons als wichtiges historisches und religiöses Ereignis, und Berichte über den Tempel werden von vielen der frühen muslimischen Historiker und Geographen (einschließlich Ibn Qutayba, Ibn al-Faqih, Mas’udi, Muhallabi und Biruni) angeführt. Fantastische Geschichten, wie Salomo den Tempel baute, erscheinen auch in den „Qisas al-anbiya“, dem mittelalterlichen Kompendium muslimischer Legenden über die vor-islamischen Propheten. Der Historiker Raschid Khalidi schrieb 1998 (wenn auch nur in einer Fußnote), es gebe zwar keinen „wissenschaftlichen Beweis“ dafür, dass Salomos Tempel existierte, doch „müssen alle Anhänger irgendeines abrahamitischen Glaubens notgedrungen akzeptieren, dass es ihn gab“.[i] Das gilt für Muslime nicht weniger als für Christen und Juden.

Der Standort der Tempel

So viel zur Existenz der Tempel. Was ist nun mit ihrem Standort? Das islamische Heiligtum des Haram al-Sharif stützt sich auf Sure 17,1:

Preis Ihm (Allah),
der Seinen Diener des Nachts
auf eine Reise nahm,
von der Heiligen Moschee
zu der Fernsten Moschee

Das ist der Textbeleg für die „isra’“, den irdischen Abschnitt der Nachtreise des Propheten Mohammed: Über Nacht wurde Mohammed auf wundersame Weise von „der Heiligen Moschee“ (al-Masjid al-Haram) – d.h. die Ka’ba (bzw. ihre Umgebung) in Mekka – zu „der Fernsten Moschee“ (al-Masjid al-Aqsa) und zurück befördert. Später begann die muslimische Tradition, „die Fernste Moschee“ mit Jerusalem gleichzusetzen. Zu Mohammeds Lebzeiten gab es jedoch keine Moschee in Jerusalem; die Muslime eroberten die Stadt erst einige Jahre nach seinem Tod. Abdullah Yussuf Alis Kommentar dieses Verses fasst die traditionelle Erklärung zusammen: „Die Fernste Moschee“, schreibt er, „muss sich auf den Ort des Tempels Salomons in Jerusalem auf dem Berg Moriah beziehen.“

Als dann Muslime auf diesem Hügel eine Moschee bauten, so die muslimische Tradition, bauten sie sie bewusst an der Stelle, an der nachgewiesenermaßen frühere Heiligtümer standen. Nach muslimischer Tradition suchte der Kalif Omar, als er Jerusalem nach der Eroberung besuchte, nach dem Heiligtum Davids oder der Gebetsecke („mihrab Dawud“), die im Koran (Sure 38,21) erwähnt wird. (David soll den Ort ausgesucht haben, an dem Salomo baute). Als Omar sicher war, sie gefunden zu haben, befahl er, dass dort ein Gebetsort (musalla) eingerichtet werden solle. Das entwickelte sich zu einem Vorläufer der späteren Al Aksa-Moschee. Damit begann die Islamisierung des Komplexes, der später als Haram al-Scharif bekannt wurde. Es wurde islamische Tradition, dass Muslime die Stätte wieder ihrer früheren Funktion als Ort des Flehens aller Propheten, einschließlich Abrahams, Davids und Salomons, zugeführt hätten.

Sari Nusseibeh, Präsident der al-Quds-Universität, hat diese ursprüngliche Bedeutung des Orts für die Muslime betont: Die Moschee ist das letzte und endgültige einer Reihe dort errichteter Heiligtümer. „Die Moschee war selbst eine Wiederbelebung des alten jüdischen Tempels“, schreibt Nusseibeh, „ein Repräsentativ-Beispiel der Einheit mit der abrahamitischen Botschaft, eine Verkörperung des neuen Tempels, der lange ersehnt und vorhergesagt war. Warum sollte das seltsam erscheinen, wenn Mohammed selbst, dem Koran zufolge, genau der Prophet war, der von der ‚wahren’ jüdischen Literatur erwartet und beschrieben wurde?“[ii] Ob er nun Tempelberg oder al-Haram al-Scharif genannt wird, dieser Teil von Jerusalem ist die physische Überlappung von Judentum und Islam. Die oben zitierte Sure 17 des Koran wird „Bani Isra’il“ genannt – die Kinder Israels. Der heutige Staat Israel hat im Interesse des Friedens die Heiligkeit des Orts für die heutigen Muslime anerkannt. Wenn Muslime unter Missachtung des Korans und der muslimischen Tradition die Existenz der Tempel in Frage stellen oder sogar leugnen, bedeutet das, dass sie genau die Quellen anzweifeln, die ihren eigenen Anspruch untermauern.

[i] Raschid Khalidi: „Transforming the Face of the Holy City: Political Messages in the Built Topography of Jerusalem“ (Veränderung des Gesichts der Heiligen Stadt: Politische Botschaften in der städtebaulichen Topographie Jerusalems). Referat für die Konferenz zu “Landscape Perspectives on Palestine“ (Landschafts-Perspektiven zu Palästina), Bir Zeit Universität, 12. – 15. November 1998, http://www.jqf-jerusalem.org/journal/1999/jqf3/khalidi.html

[ii] Sari Nusseibeh: „Islam’s Jerusalem“ (Das Jerusalem des Islam), http://www.passia.org/jerusalem/publications/religiousaspectstext.htm#Islam’s%20Jerusalem

Den Koran studieren?

Daniel Pipes, New York Sun, 20. Januar 2004

„Jeder, den interessiert, was in unserer Welt vor sich geht, sollte etwas Zeit darauf verwenden den Koran zu lesen.“ Andy Rooney, berühmter Kommentator bei CBS, gab diesen Rat kurz nach dem 11.9., wie viele andere vor ihm auch.

Sein Vorschlag macht intuitiv Sinn, da die Terroristen selbst sagen, sie handelten auf der Grundlage der heiligen Schriften des Islam. Mohammed Atta, der als Anführer der Gruppen vom 11.9. angesehen wird, hatte einen Koran in dem Koffer, den er für den Flug eingecheckt hatte. Sein fünfseitiges Papier mit Ratschlägen für Mit-Entführer wies diese an zu beten, Gott um Führung zu bitten und „weiter den Koran zu rezitieren“. Osama bin Laden zitiert oft den Koran, um seine Anhänger zu motivieren und zu überzeugen.

Zeugen berichten, dass zumindest einer der Selbstmord-Bomber, die letzten Monat versuchten Pakistans Präsidenten Pervez Muscharraf zu ermorden, den Koran las, bevor er sich selbst in die Luft jagte. Selbstmörder-Videos der Hamas zeigen routinemäßig den Koran.

Dazu haben viele Nicht-Muslime den Koran gelesen. In den Wochen nach dem 11. September berichtete der größter Verleger des Buchs in den Vereinigten Staaten, dass die Verkäufe sich verfünffacht hatten; er musste weitere Exemplare aus Großbritannien einfliegen lassen, um den Bedarf zu decken. Amerikanische Buchläden berichten, dass sie mehr Korane als Bibeln verkaufen.

All das war nebenbei Musik für die Ohren der Islamisten. Hossam Gabri von der Islamic Society of Boston, einer Truppe, die Verbindungen zu einem Terror-Gründer hat, betrachtet es „als eine sehr gute Entwicklung“, dass Nicht-Muslime versuchen den Koran zu verstehen. Aber den Koran zu lesen ist genau der falsche Weg dahin, zu verstehen, „was in unserer Welt geschieht“. Denn der Koran ist:

  • Tiefgründig: Wenn fast jeder Satz Thema von Anmerkungen, Kommentaren, Erklärungen und Nachkommentaren ist, kann man ihn nicht aufnehmen und seine Bedeutung verstehen. Ein solches Dokument benötigt intensives Studieren seines Umfelds: der Zusammenhänge, seiner Entwicklung und konkurrierender Interpretationen. Die US-Verfassung bietet eine gute Analogie; ihre Zweite Ergänzung besteht aus gerade einmal 27 Worten („Eine gut geregelte Miliz, die für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, das Recht der Menschen Waffen zu besitzen und zu tragen, soll nicht verletzt werden“), ist aber Thema einer Vielzahl von Studien in Buchdicke. Niemand, der unbedarft auf diesen Satz stößt, hat eine Ahnung, was er an Folgen mit sich bringt.
  • Komplex und widersprüchlich: Widersprüche im Text sind im Lauf der Jahrhunderte studiert und durch ausführliche, gelehrte Untersuchung miteinander in Einklang gebracht worden. Einige Verse sind annulliert und durch andere mit gegenteiliger Bedeutung ersetzt worden. Z.B. befiehlt Sure 9,5 den Muslimen, dass sie Heiden nicht erschlagen sollen, bis die heiligen Monate vergangen sind und Sure 9,36 sagt den Muslimen, sie sollten die Heiden genau in diesen Monaten bekämpfen. Der flüchtige Leser hat keine Ahnung, welcher der beiden nun gültig ist. (Es ist der Zweite.)
  • Statisch: Eine unveränderliche heilige Schrift kann nicht für Veränderungen im Laufe der Zeit gerade stehen. Wenn der Koran Terrorismus verursacht, wie kann man dann die 1960-er Jahre erklären, als der militante Islam so gut wie nicht existierte? Breiter gedacht: Über einen Zeitraum von 14 Jahrhunderten sind Muslime vom Koran inspiriert worden, aggressiv und passiv zu handeln, strenggläubig und nicht strenggläubig, tolerant und intolerant. Die Logik verlangt, dass man andere Dinge betrachten muss als einen unveränderlichen Text, um solche Verschiebungen zu erklären.
  • Partiell: Heilige Bücher haben riesige Bedeutung, aber sie schaffen keinen unmittelbaren Handlungszusammenhang. Die Bibel isoliert zu lesen gibt Einsicht in die Bandbreite jüdischer und christlicher Erfahrungen über die Jahrtausende; gleichermaßen haben Muslime den Koran im Laufe der Zeit auf verschiedene Weisen gelesen. Die Mahnung zu weiblicher Sittsamkeit bedeutete für die ägyptischen Feministinnen der 1920-er etwas anderes als für ihre Nachkommen heute. Damals bedeuteten Kopfbedeckungen Unterdrückung und Ausschluss vom öffentlichen Leben. Heute heißt eine Schlagzeile einer britischen Zeitung: „Verschleiert ist schön“. Damals signalisierte die Kopfbedeckung einer Frau, sie sei kein vollwertiger Mensch; heute, schreibt die Redakteurin eines Modemagazins, „sagt die Verhüllung des Kopfes dir, dass du eine Frau bist… Du musst als unabhängiger Kopf behandelt werden.“ Den Koran isoliert zu lesen, geht an seiner unvorhersagbaren Entwicklung vorbei. Kurz gesagt: Der Koran ist kein Geschichtsbuch.

Ein Geschichtsbuch aber IST ein Geschichtsbuch. Statt des Studiums des Koran lege ich jedermann dringend nahe, den militanten Islam und die von ihm inspirierte Gewalt zu studieren, um Phänomene wie die Bewegung des Wahhabismus, die Revolution Khomeinis und Al-Qaida zu verstehen. Die muslimische Geschichte, nicht die islamische Theologie, erklärt, wie wir dahin kamen, wo wir stehen und gibt Hinweise darauf, was demnächst kommen könnte.

Der Mythos der Al-Aksa

Mordechai Kedar, YNetNews, 15. September 2008

Als der Prophet Mohammed den Islam gründete, führte er ein Minimum an Neuerungen ein. Er benutzte die heiligen Persönlichkeiten, historischen Legenden und Heiligen Stätten des Judentums und der Christenheit und selbst des Heidentums, indem er sie islamisierte. Daher war, nach Angaben des Islam, Abraham der erste Muslim und Jesus und der heilige Johannes (die Söhne von Miriam, Schwester von Mose und Aaron) die den heidnischen Arabern vor dem Aufkommen des Islam bekannt waren, machten eine islamische Bekehrung durch und der Koran wie die Hadithen (die islamische mündliche Tradition) sind voll davon.

Die Islamisierung wurde mit Orten wie auch Personen durchgeführt: Mekka und der heilige Stein – al-Ka’bah – waren heilige Stätten der vorislamischen heidnischen Araber. Die Omajjaden-Moschee in Damaskus und die Große Moschee in Istanbul wurden auf Orten christlich-byzantinischer Orte errichtet – zwei der besser bekannten Beispiele dafür, wie der Islam mit den Heiligtümern anderer Religionen umgeht.

Auch Jerusalem durchlief den Prozess der Islamisierung: Zuerst versuchte Mohammed die Juden in der Nähe Medinas zu überzeugen sich seiner jungen Gemeinde anzuschließen und führte, um sie zu überzeugen, die Gebetsrichtung (kiblah) nach Norden ein, in Richtung Jerusalems, was den jüdischen Brauch beibehielt; nachdem aber dieser Versuch fehl schlug, wandte er sich gegen die Juden, tötete viele von ihnen und richtete die kiblah nach Süden aus, Richtung Mekka.

Mohammeds Verzicht auf Jerusalem erklärt die Tatsache, dass diese Stadt im Koran nicht ein einziges Mal erwähnt wird. Nachdem Palästina durch die Muslime besetzt wurde, war Ramle, 48km westlich von Jerusalem, seine Hauptstadt; damit machten sie deutlich, dass ihnen Jerusalem nichts bedeutete.

Die Wiederentdeckung Jerusalems

Der Islam entdeckte Jerusalem 50 Jahre nach Mohammeds Tod neu. Im Jahr 682 rebellierte Abd Allah ibn al-Zubayr gegen die islamischen Herrscher in Damaskus, eroberte Mekka und hielt Pilger davon ab Mekka zu erreichen, um die Hadsch zu vollziehen. Abd al-Malik, der Omajjaeden-Kalif, brauchte einen alternativen Ort für die Pilgerreise und entschied sich für Jerusalem, das damals unter seiner Kontrolle war. Um diese Wahl zu rechtfertigen, wurde ein Vers aus dem Koran gewählt (Sure 17,1), in dem es heißt (im Englischen ist dies eine Übersetzung von Majid Fakhri):

„Ehre sei Ihm, der Seinen Diener dazu veranlasste in der Nacht von der Heiligen Moschee in die weitest entfernte Moschee zu reisen, deren Grenzen Wir gesegnet haben, um ihm einige Unserer Zeichen zu zeigen; Er ist in der Tat der Alles Hörende, der Alles Sehende.“

Die diesem Vers zugeschriebene Bedeutung ist, dass „die weitest entfernte Moschee“ (al-masgid al-aqsa) in Jerusalem ist und dass Mohammed in einer Nacht dorthin befördert wurde (obwohl die Reise damals mit dem Kamel drei Tage dauerte), auf dem Rücken von al-Buraq, einem magischen Pferd mit dem Kopf einer Frau, Flügeln eines Adlers, dem Schwanz eines Pfaus und Hufen, die bis in den Horizont erreichten. Er band das Pferd an der Westmauer des Tempelbergs an und stieg von dort mit dem Engel Gabriel in die sieben Himmel auf. Auf dem Weg traf er Propheten anderer Religionen, die die Wächter des Himmels waren.

Eine Erzählung voller Wunder

Auf diese Weise versucht der Islam Legitimität über andere, ältere Religionen zu erlangen: indem er ein Szenario schafft, in der die früheren Propheten Mohammeds Herrschaft zustimmen, ihn so zum Khatam al-Anbiya („Siegel der Propheten“) machen.

Es überrascht nicht, dass diese wundersame Bericht einer Reihe der Lehrsätze des Islam widerspricht: Wie kann ein lebender Mann aus Fleisch und Blut in den Himmel auffahren? Wie kann eine mythische Kreatur einen Sterblichen an einen realen Zielort bringen? Fragen wie diese haben dafür gesorgt, dass orthodoxe muslimische Denker zu dem Schluss kamen, dass die nächtliche Reise ein Traum Mohammeds war. Die Reise und der Aufstieg dient dem Islam, um die Bibel „zu übertrumpfen“: Moses ging „nur“ auf den Berg Sinai, irgendwo im Nirgendwo, und kam dem Himmel nahe, während Mohammed den ganzen Weg hinauf zu Allah ging und das sogar direkt aus Jerusalem.

Worin bestehen die Probleme mit dem Glauben, dass die in der islamischen Tradition beschriebene Al Aksa-Moschee in Jerusalem liegt? Zum Ersten glaubten die Menschen in Mekka, die Mohammed gut kannten, diese Geschichte nicht. Nur Abu Bakr (später der erste Kalif) glaubte ihm und wurde daher al-Siddiq („der Gläubige“) genannt.

Das zweite Problem besteht darin, dass die islamische Tradition uns sagt, dass die Al Aksa-Moschee in der Nähe von Mekka auf der Arabischen Halbinsel liegt. Dies wurde in „Kitab al-Maghazi“, einem Buch des muslimischen Historikers und Geographen al-Waqidi, eindeutig festgestellt. Nach Angaben al-Waqidids gab es zwei „nähere Moscheen“ (al-masjid al-adna) und die andere war „die entfernte Moschee“ (al-masjid al-aqsa); Mohammed betete dort, wenn er die Stadt verließ.

Diese Beschreibung al Waqidis, die von einer Kette an Autoritäten (isnad) unterstützt wurde, war für der islamischen Propaganda des 7. Jahrhunderts unbequem. Um eine Grundlage für die Erkenntnis der „Heiligkeit“ Jerusalems im Islam zu schaffen, erfanden die Kalifen der Omajjaden-Dynastie viele „Traditionen“, die den Wert Jerusalems unterstützten, was die Pilgerfahrt nach Jerusalem für die gläubigen Muslime rechtfertigt. So wurde al-masjid al-aqsa nach Jerusalem „gebracht“. Es sollte angemerkt werden, dass Saladin ebenfalls den Mythos der Al Aksa und diese „Traditionen“ übernahm, um im 12. Jahrhundert muslimische Krieger gegen die Kreuzfahrer zu rekrutieren und anzustacheln.

Muss das Judentum sich islamischen Mythen beugen?

Ein weiteres Ziel der Islamisierung Jerusalem war es die Legitimität der älteren Religionen zu untergraben, des Judentums und der Christenheit, die Jerusalem als heilige Stadt betrachten. Der Islam wird als einzig legitime Religion dargestellt, die dazu ausersehen ist die anderen beiden zu ersetzen, weil diese jede zu ihrer Zeit, das Wort Gottes verändert und verdreht hätten.

Obwohl Judentum und Christenheit Seite an Seite in Jerusalem existieren können, betrachtet der Islam sie beide als Verräter Allahs und seiner Lehren; er hat immer und wird weiterhin alles in seiner Macht stehende, um beide aus dieser Stadt zu vertreiben. Es ist interessant festzustellen, dass dieser Vertreibung rückwirkend ist: Die islamischen Betreiber der palästinensischen Radiosender heben ständig die Behauptung hervor, dass die Juden nie einen Tempel auf dem Tempelberg hatten und schon gar nicht zwei. (Wo hat dann ihrer Meinung nach Jesus gepredigt?)

Yassir Arafat, selbst säkular (man frage die Hamas!) machte genau das, was die Kalifen der Omajjaden-Dynastie vor 1300 Jahren machte: Er arrangierte die Heiligkeit Jerusalems so, dass sie seinen politischen Zielen diente. Er habe die Kontrolle über Jerusalem nicht den Juden überlassen dürfen, weil sie laut dem Islam unrein sind und Allahs Zorn auf ihnen liegt. Darüber hinaus sind die Juden Söhne von Affen und Schweinen. Die Juden sind diejenigen, die die heiligen Schriften verdrehten, die ihnen offenbart wurden und Gottes Zeichen leugneten. DA sie den Bund mit ihrem Gott verletzten, verfluchte Er sie und sie sind auf alle Zeiten die Erben der Hölle. Wie könnte also Arafat den Juden Jerusalem übergeben?

Die palästinensischen Medien sind heutzutage voll von Jihad-Botschaften, die aufrufen den national-politischen Krieg zwischen Israel und den Palästinensern in einen religiös-islamischen Krieg zwischen Juden und Muslimen auszudehnen. Für sie ist das Christentum nicht besser als das Judentum, da beide ihr Recht auf die Herrschaft über Jerusalem „eingebüßt“ haben. Nur der Islam – din al-haqq („die Religion der Wahrheit“) – hat dieses Recht und zwar auf ewig.

Da die Heiligkeit Jerusalems für den Islam immer nichts als eine politisch motivierte Heiligkeit war und das weiterhin ist, würde jeder muslimische Führer oder Herrscher seinen politischen Kopf auf den Henkerblock legen, gäbe er es auf. Müssen sich Judentum und Christenheit Mythen beugen, die in islamischen Texten erzählt werden oder Mohammed sich in seinen Träumen ausmalte, lange nachdem Jerusalem als das alte, wahre Zentrum dieser beiden Religionen etabliert wurde, die dem Islam voraus gingen? Sollte Israel seine Hauptstadt aufgeben, nur weil einige Muslime sich entschieden haben die politischen Probleme der Omajjaden wiederzuverwerten, 1250 Jahre nachdem über ihre Rolle in der Geschichte der Mantel der Geschichte gebreitet wurde?

Gewalt in der Bibel vs. Gewalt im Koran

Michael Lumish, Israel Thrives, 7. Januar 2018

Während der Westen allmählich gegenüber dem Aufstieg des politischen Islam und der Zuwanderungskrise in Europa erwacht, wird manchmal auf die Frage der Gewalt im Koran gegenüber der Gewalt in der Bibel verwiesen.

Der Grund dafür liegt in der Verwirrung um die Quellen der jihadistischen Aggression gegen den Westen. Ist das so wegen des westlichen Imperialismus oder infolge wesentlicher islamischer theologischer Quellen?

Oder eine Kombination aus beidem?

Wenn Jihadisten Menschen in die Luft jagen oder bei lebendigem Leibe verbrannt werden, handeln sie koranisch oder aus rechtschaffener Empörung gegenüber den imperialen Vordringen des habgierigen Westens?

Unabhängig von der Antwort auf diese spezielle Frage möchte ich gerne vorschlagen, dass biblische Gewalt allgemein beschreibend ist, während die Gewalt im Koran allgemein normativ bindend.

Wenn Sie „violence in the quran vs violence in bible“ (Gewalt im Koran vs Gewalt in der Bibel) googeln, erhalten Sie eine ganze Reihe Diskussionen über die Frage, welche Buch das gewalttätigste ist, die hebräische Bibel, das Neue Testament oder der Koran?

Das allererste Ergebnis auf meinem Bildschirm stammt von einem soziologisch-statistischen Text von Samual Osborne im Independent mit dem Titel „Violence more common‘ in Bible than Quran, text analysis reveals“ (Textanalyse zeigt: Gewalt ist in der Bibel üblicher als im Koran).

Osborne schreibt:

Eine Analyse dazu, ob der Koran gewalttätiger ist als die Bibel, stellte fest, dass Töten und Zerstörung in den christlichen Texten häufiger vorkommt als in den islamischen.

Um zu untersuchen, ob der Koran wirklich gewalttätiger ist als seine jüdisch-christlichen Gegenüber, ließ der Softwareingenieur Tom Anderson den Text der heiligen Bücher durch ein Computerprogamm laufen, um herauszufinden, wer mehr Gewalt beinhaltet.

In einem Blogeintrag erklärt Anderson: „Das Projekt war von der laufenden Diskussion inspiriert, ob im Vergleich mit anderen großen Religionen mit islamischem Fundamentalismus zusammenhängender Terrorismus etwas Inhärentes und ausgeprägt Gewalttätiges im Islam gibt oder nicht.“

Anderson schließt seine Analyse mit der Feststellung:

Beim Vergleich der drei religiösen Texte zu den acht wichtigsten Emotionen stellen wir fest, dass das Alte Testament das „wütendste“ ist (einschließlich der meisten Erwähnungen von „Abscheu“; es enthält auch die geringste Anzahl an „Freude“.

Wenn die Frage der Gewalt in der Bibel gegenüber der im Koran aufgeworfen wird, wird das fast immer getan, um den Islam von jeglicher Schuld an den Ergebnissen seiner eigenen theokratisch-ideologischen Neigungen zu befreien. Daher lassen Statistiker wie Anderson die Texte der Bibel, des Neuen Testaments und des Koran durch Computerprogramme laufen, die Gewaltverweise innerhalb dieser Texte tabellarisch darstellen.

Die Ergebnisse demonstrieren, dass die Bibel mehr Gewaltakte darstellt als es der Koran tut.

Das überrascht angesichts der Länge und des Alters der Bibel kaum, allerdings geht das komplett an dem vorbei, worum es geht.

Während die Bibel, das Neue Testament und der Koran voller Gewalt sind, tendieren Gewalt in der Bibel und dem Neuen Testament dazu beschreibend zu sein, während Gewalt im Koran dazu tendiert Gewalt vorzuschreiben.

Die Bedeutung dieser Unterscheidung ist der Schlüssel für die Art der unterschiedlichen Quellen.

Wir lesen zum Beispiel in 2. Könige 2,23-25 zu Elisa, dem Nachfolger Elias:

23 Von dort ging er nach Bet-El. Während er den Weg hinaufstieg, kamen junge Burschen aus der Stadt und verspotteten ihn: Sie riefen ihm zu: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf!
24 Er wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des Herrn. Da kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen zweiundvierzig junge Leute.
25 Von dort ging er zum Berg Karmel und kehrte dann nach Samaria zurück.

Das ist aber mal ein Bild.

Nach Angaben der Bibel schickte Gott ein Paar Bärinnen aus dem Wald um zweiundvierzig Kinder zu ermorden oder anderweitig zu verletzen, weil sie es wagten einen Propheten Judas zu verspotten.

Im Koran lesen wir in Sure 5,33, der Sure Al-Ma’idah, jedoch dies:

Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, dass sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder dass ihnen Hände und Füße an den gegenüberliegenden Seiten abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder dass sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe;

Obwohl das Abschlagen von Händen und Füßen an den gegenüberliegenden Seiten des Körpers ein mächtig interessanter und widerlicher Ansatz des islamischen Rechtswesens ist, ist das nur ein Beispiel der vielen, vielen gewalttätigen Beschreibungen in diesen Büchern.

Man aus einem einzelnen Beispiel kann keine endgültigen Schlüsse zur Natur der Text ziehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass meine provisorische Schlussfolgerung zum Unterschied des Beschreibenden/Vorschreibenden zwischen Bibel und Koran Bestand haben würde.

Als Minimum steht es für einen gerechtfertigten Erklärungspunt in Sachen Forschung.

Die erste Frage, die man also stellen sollte, ist nicht die nach der Quantität der Gewalt in der Bibel oder dem Neuen Testament gegenüber dem Koran, sondern die Absicht und die Natur dieser Gewalt.

Soweit ich es sagen kann, so voreingenommen, wie ich bin, fordert der Koran die Unterwerfung oder Ermordung der Ungläubigen.

Die Bibel der Juden tut es nicht.

Was der Koran über muslimische Kopfbedeckungen sagt

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Ich weiß nicht, ob das so stimmt, wie dieser liberale Muslim-Funktionär es sagt. Ihm wird aber von anderen mit Sicherheit attestiert, dass er „nicht den wahren Islam“ repräsentiert.

Das heilige Buch der Religion des Friedens…

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13 Lehren des radikalen Islam uns ISIS (aus dem Koran)

  1. Du kannst vorpubertäre Mädchen vergewaltigen, ermorden
    und dich von ihnen scheiden lassen. (Sure 65,4)
  2. Du kannst für Sex und Arbeit Sklaven halten.
    (Suren 4,3; 4,24; 5,89; 33,50; 58,3; 70,30)
  3. Du kannst Sexsklaven, Arbeitssklaven und Ehefrauen schlagen.
    (Sure 4,34)
  4. Du wird 4 männliche Zeugen brauchen, um ein Vergewaltigung zu beweisen.
    (Sure 24,4)
  5. Töte Juden und Christen, wenn sie nicht konvertieren
    oder die Jizya-Steuer zahlen. (Sure 9,29)
  6. Kreuzige und amputiere Nichtmuslime.
    (Suren 8,12; 47,4)
  7. Du wirst Nichtmuslime töten, um im Paradies 72 Jungfrauen
    zu bekommen. (Sure 9,111)
  8. Du wirst jeden töten, der den Islam verlässt.
    (Suren 2,217; 4,89)
  9. Du wirst Nichtmuslime köpfen.
    (Suren 8,12; 47,4)
  10. Du wirst für Allah töten und getötet werden.
    (Schwertvers; Sure 9,5)
  11. Du wirst Nichtmuslime terrorisieren.
    (Suren 8,12; 8,60)
  12. Stehle von Nichtmuslimen.
    (Sure 8; Beute)
  13. Lüge, um den Islam zu stärken.
    (Taqiyya-Täuschung;
    Suren 3,26; 3,54; 9,3; 16,106; 4,28)