Gewalt in der Bibel vs. Gewalt im Koran

Michael Lumish, Israel Thrives, 7. Januar 2018

Während der Westen allmählich gegenüber dem Aufstieg des politischen Islam und der Zuwanderungskrise in Europa erwacht, wird manchmal auf die Frage der Gewalt im Koran gegenüber der Gewalt in der Bibel verwiesen.

Der Grund dafür liegt in der Verwirrung um die Quellen der jihadistischen Aggression gegen den Westen. Ist das so wegen des westlichen Imperialismus oder infolge wesentlicher islamischer theologischer Quellen?

Oder eine Kombination aus beidem?

Wenn Jihadisten Menschen in die Luft jagen oder bei lebendigem Leibe verbrannt werden, handeln sie koranisch oder aus rechtschaffener Empörung gegenüber den imperialen Vordringen des habgierigen Westens?

Unabhängig von der Antwort auf diese spezielle Frage möchte ich gerne vorschlagen, dass biblische Gewalt allgemein beschreibend ist, während die Gewalt im Koran allgemein normativ bindend.

Wenn Sie „violence in the quran vs violence in bible“ (Gewalt im Koran vs Gewalt in der Bibel) googeln, erhalten Sie eine ganze Reihe Diskussionen über die Frage, welche Buch das gewalttätigste ist, die hebräische Bibel, das Neue Testament oder der Koran?

Das allererste Ergebnis auf meinem Bildschirm stammt von einem soziologisch-statistischen Text von Samual Osborne im Independent mit dem Titel „Violence more common‘ in Bible than Quran, text analysis reveals“ (Textanalyse zeigt: Gewalt ist in der Bibel üblicher als im Koran).

Osborne schreibt:

Eine Analyse dazu, ob der Koran gewalttätiger ist als die Bibel, stellte fest, dass Töten und Zerstörung in den christlichen Texten häufiger vorkommt als in den islamischen.

Um zu untersuchen, ob der Koran wirklich gewalttätiger ist als seine jüdisch-christlichen Gegenüber, ließ der Softwareingenieur Tom Anderson den Text der heiligen Bücher durch ein Computerprogamm laufen, um herauszufinden, wer mehr Gewalt beinhaltet.

In einem Blogeintrag erklärt Anderson: „Das Projekt war von der laufenden Diskussion inspiriert, ob im Vergleich mit anderen großen Religionen mit islamischem Fundamentalismus zusammenhängender Terrorismus etwas Inhärentes und ausgeprägt Gewalttätiges im Islam gibt oder nicht.“

Anderson schließt seine Analyse mit der Feststellung:

Beim Vergleich der drei religiösen Texte zu den acht wichtigsten Emotionen stellen wir fest, dass das Alte Testament das „wütendste“ ist (einschließlich der meisten Erwähnungen von „Abscheu“; es enthält auch die geringste Anzahl an „Freude“.

Wenn die Frage der Gewalt in der Bibel gegenüber der im Koran aufgeworfen wird, wird das fast immer getan, um den Islam von jeglicher Schuld an den Ergebnissen seiner eigenen theokratisch-ideologischen Neigungen zu befreien. Daher lassen Statistiker wie Anderson die Texte der Bibel, des Neuen Testaments und des Koran durch Computerprogramme laufen, die Gewaltverweise innerhalb dieser Texte tabellarisch darstellen.

Die Ergebnisse demonstrieren, dass die Bibel mehr Gewaltakte darstellt als es der Koran tut.

Das überrascht angesichts der Länge und des Alters der Bibel kaum, allerdings geht das komplett an dem vorbei, worum es geht.

Während die Bibel, das Neue Testament und der Koran voller Gewalt sind, tendieren Gewalt in der Bibel und dem Neuen Testament dazu beschreibend zu sein, während Gewalt im Koran dazu tendiert Gewalt vorzuschreiben.

Die Bedeutung dieser Unterscheidung ist der Schlüssel für die Art der unterschiedlichen Quellen.

Wir lesen zum Beispiel in 2. Könige 2,23-25 zu Elisa, dem Nachfolger Elias:

23 Von dort ging er nach Bet-El. Während er den Weg hinaufstieg, kamen junge Burschen aus der Stadt und verspotteten ihn: Sie riefen ihm zu: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf!
24 Er wandte sich um, sah sie an und verfluchte sie im Namen des Herrn. Da kamen zwei Bärinnen aus dem Wald und zerrissen zweiundvierzig junge Leute.
25 Von dort ging er zum Berg Karmel und kehrte dann nach Samaria zurück.

Das ist aber mal ein Bild.

Nach Angaben der Bibel schickte Gott ein Paar Bärinnen aus dem Wald um zweiundvierzig Kinder zu ermorden oder anderweitig zu verletzen, weil sie es wagten einen Propheten Judas zu verspotten.

Im Koran lesen wir in Sure 5,33, der Sure Al-Ma’idah, jedoch dies:

Der Lohn derer, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der, dass sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder dass ihnen Hände und Füße an den gegenüberliegenden Seiten abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder dass sie aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe;

Obwohl das Abschlagen von Händen und Füßen an den gegenüberliegenden Seiten des Körpers ein mächtig interessanter und widerlicher Ansatz des islamischen Rechtswesens ist, ist das nur ein Beispiel der vielen, vielen gewalttätigen Beschreibungen in diesen Büchern.

Man aus einem einzelnen Beispiel kann keine endgültigen Schlüsse zur Natur der Text ziehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass meine provisorische Schlussfolgerung zum Unterschied des Beschreibenden/Vorschreibenden zwischen Bibel und Koran Bestand haben würde.

Als Minimum steht es für einen gerechtfertigten Erklärungspunt in Sachen Forschung.

Die erste Frage, die man also stellen sollte, ist nicht die nach der Quantität der Gewalt in der Bibel oder dem Neuen Testament gegenüber dem Koran, sondern die Absicht und die Natur dieser Gewalt.

Soweit ich es sagen kann, so voreingenommen, wie ich bin, fordert der Koran die Unterwerfung oder Ermordung der Ungläubigen.

Die Bibel der Juden tut es nicht.

Das heilige Buch der Religion des Friedens…

gefunden auf Facebook:

13 Lehren des radikalen Islam uns ISIS (aus dem Koran)

  1. Du kannst vorpubertäre Mädchen vergewaltigen, ermorden
    und dich von ihnen scheiden lassen. (Sure 65,4)
  2. Du kannst für Sex und Arbeit Sklaven halten.
    (Suren 4,3; 4,24; 5,89; 33,50; 58,3; 70,30)
  3. Du kannst Sexsklaven, Arbeitssklaven und Ehefrauen schlagen.
    (Sure 4,34)
  4. Du wird 4 männliche Zeugen brauchen, um ein Vergewaltigung zu beweisen.
    (Sure 24,4)
  5. Töte Juden und Christen, wenn sie nicht konvertieren
    oder die Jizya-Steuer zahlen. (Sure 9,29)
  6. Kreuzige und amputiere Nichtmuslime.
    (Suren 8,12; 47,4)
  7. Du wirst Nichtmuslime töten, um im Paradies 72 Jungfrauen
    zu bekommen. (Sure 9,111)
  8. Du wirst jeden töten, der den Islam verlässt.
    (Suren 2,217; 4,89)
  9. Du wirst Nichtmuslime köpfen.
    (Suren 8,12; 47,4)
  10. Du wirst für Allah töten und getötet werden.
    (Schwertvers; Sure 9,5)
  11. Du wirst Nichtmuslime terrorisieren.
    (Suren 8,12; 8,60)
  12. Stehle von Nichtmuslimen.
    (Sure 8; Beute)
  13. Lüge, um den Islam zu stärken.
    (Taqiyya-Täuschung;
    Suren 3,26; 3,54; 9,3; 16,106; 4,28)

Berühmter Koranvers „Wer immer einen Menschen tötet…“ ist genau das Gegenteil von Menschenrechten

Elder of Ziyon, 23. Januar 2017

Wir haben häufig islamische Glaubenssätze gesehen, die diesem ähneln:

sure5-32

Mir begegnete eine Variante davon als Poster:

„Wer ein menschliches Wesen tötet,
ohne (dass es) einen Mord (begangen)
oder auf der Erde Unheil gestiftet (hat),
so ist es, als ob er alle Menschen getötet hätte.
Und wer es am Leben erhält,
so ist es, als ob er alle Menschen am Leben erhält.“
Koran, Sure 5,32

Ich hatte den Vorbehalt „außer es ist wegen Mord oder Verbreitung von Verderben im Land“ noch nie gesehen. Und es handelt sich um eine exakte Übersetzung des tatsächlichen Koranverses.

Es stellt sich heraus, dass das ein verdammt gutes Schlupfloch ist.

Das Zitat selbst steht in Sure 5,32. Und direkt der nächste Vers, Sure 5,33, erklärt ein wenig mehr, was die Strafe für „Unheil“ (oder „Verderbtheit“) ist:

Sure 5,33: Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), dass sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe.

Wikipedia erklärt, dass dies das Verbrechen von Fasad ist:

Fasad (Arabisch: فساد‎‎ /fasād/) ist ein islamisches Konzept, das „Verbreitung von Unheil“ in einem muslimischen Land bedeutet, moralische Verderbtheit gegen Gott und jede Form von Ausdruck oder Aktivität von Nichtmuslimen oder Apostaten vom Islam, die Unordnung in der muslimischen Gemeinschaft schaffen.
In den vergangenen Jahren ist das Gesetz in den Rechtscode der islamischen Republiken Pakistan und Iran aufgenommen worden. Im Iran ist es verwendet worden, um Angehörige der politischen Opposition zu verfolgen und zu bedrohen.

Die Definition von Fasad ist so umfassend, dass er zur Rechtfertigung von Mord unter fast allen Umständen verwandt werden kann, wenn ein islamischer Geistlicher oder eine islamische Regierung es will.

Aus dem Tafsir von Ibn Kathir: „Fasad fi al-ard“ ist eine Tat des Ungehorsams gegen Gott. In diesem Tafsir erklärt As-Suddi, dass Unglaube im Islam, Ungehorsam gegenüber der Scharia und Taten des Ungehorsams gegenüber der Obrigkeit bedeutet, dass man Unheil auf Erden verübt.

Sunan Abu Dawud bestätigt in 38,4359, dass die Strafe für Fasad nach dem Islam auf Muslime und Nichtmuslime angewandt wird.

Genau der Vers, den Muslime nutzen um zu „beweisen“, dass der Islam moralisch ist, beinhaltet zufällig die Rechtfertigung für die Ermordung Unschuldiger – im Namen des Islam.

Video: Arabisch-muslimische Auffassung zu Frieden

gefunden auf Facebook:

Ich ging in Gaza in die Grundschule. Und dort lernte ich
Hass, Rache und Vergeltung.
Frieden war nie eine Option.
Wir haben nie über Frieden geredet.
Wenn du in der arabischen Welt zur Schule gehst,
ist für jedes arabische Kind, nicht nur für mich,
alles, wovon wir reden Jihad.
Wir reden nicht über Frieden.
Und das ist übrigens kein Zufall.
Wenn Sie den Koran öffnen, dann geht es da ausschließlich um Jihad.
Die Kultur war also durch den Koran beeinflusst.
Das Wort Frieden wird im heiligen Buch des Islam nur einmal erwähnt.
Und jetzt raten Sie mal, was es dazu sagt.
„Warum um Frieden bitten, wenn du der Stärkere bist?“
Heißt: Warum Frieden wollen, wenn du stark bist?
Das ist also der einzige Wert von Frieden im heiligen Buch des Islam.
Und raten Sie mal: Haben sie je von Frieden geredet – in
politischen Reden im Nahen Osten? Haben sie je Artikel
über Frieden geschrieben und wie Frieden erreicht werden kann?
Glauben Sie, wenn die Arabische Liga sich trifft,
dann reden all die arabischen Staaten davon,
wie man mit Israel Frieden schließen kann?
Nein.
Glauben Sie, dass wir, als ich zur Schule ging,
über Frieden geredet haben?
Nein.
Tatsächlich ist es so: Wenn Sie über Frieden mit Israel reden,
dann sind Sie ein Verräter.
Das ist genau das Gegenteil des Wertesystems des Westens.

Nissans Quotes and Notes Corner: Mit dem Islam im Krieg? (Teil 1)

Nissan Ratzlav-Katz, 13. Januar 2016

Ich widme diesen Eintrag der Ecke für Fragen und Anmerkungen den Professoren Aumann und Avineri – vielleicht besonders Prof. Avineri – angesichts ihrer jüngsten Äußerungen auf der Jerusalem-Konferenz zum „Zusammenstoß der Zivilisationen“.

Erstens: Ich kann nicht anders als auf den früheren Eintrag „Stirb oder nimm den Islam an“ zurückzugreifen. Es war eine ziemlich globale Äußerung über die Absichten des ersten islamischen Führers, Mohammed („Mir wurde geboten das Volk zu bekämpfen, bis es bezeugt, dass es keine andere anbetungswürdige Gottheit gibt außer Allah und dass Mohammed der Botschafter Allahs ist…“ und dass das erste islamische Buch, der Koran („Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben…“).

Nun möchte ich mir die akzeptiertesten islamischen Texte für besondere Führung zum Status der Juden und der muslimischen Haltung in der Beziehung zu ihnen zuwenden.

Das Folgende steht im Koran (Sure 9,29): „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben…“

Der maßgebende Kommentar von Ibn Kathir erklärt: „Diese ehrenhaften Verse wurden mit dem Befehl offenbart die Völker des Buches zu bekämpfen, nachdem die Heiden besiegt wurden traten die Menschen in großer Zahl der Religion Allahs bei und auf der Arabischen Halbinsel wurde die Herrschaft der Muslime sichergestellt. Allah befahl Seinem Botschafter im neunten Jahr der Hidschrah die Völker der Schriften, die Juden und Christen zu bekämpfen und er bereitete seine Armee darauf for die Römer zu bekämpfen und rief das Volk zum Jihad, verkündete seine Absicht und sein Ziel…“

Der Koran geht in Sure 9,29 weiter: „bis sie eigenhändig den Tribut entrichten“; was Ibn Kathir kommentiert: „Wenn sie sich nicht entscheiden den Islam anzunehmen.“

Koran, Sure 9,29: „in voller Unterwerfung“ – Ibn Kathir: „In Niederlage und Unterwürfigkeit.“

Koran, Sure 9,29: „und sich unterworfen fühlen.“ – Ibn Kathir: „Geschändet, erniedrigt und herabgesetzt. Daher ist es Muslimen nicht erlaubt andere Dhimmi-Völker zu ehren oder sie über Muslime zu erheben, denn sie sind schauderhaft, schändlich und erniedrigt.“

Die nächste zu untersuchende Quelle ist natürlich, wie jeder, der ein wenig vom Islam weiß, die Hadithe:

Sahi Bukhari, Band 4, Buch 53, Nr. 392:

„Berichtet von Abu Huraira: Während wir in der Moschee waren, kam der Prophet heraus und sagte: ‚Lasst uns zu den Juden gehen.‘ Wir gingen hinaus, bis wir Bait-u-Midras [beit hamidrash – ‚den Studiersaal‘?- NRK] erreichten. Er sagte ihnen: ‚Wenn ihr den Islam annehmt, werdet ich sicher sein. Ihr solltet wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört und ich will euch aus diesem Land jagen. Wenn als irgendeiner unter euch Besitz hat, ist es ihm erlaubt diesen zu verkaufen; ansonsten solltet ihr wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört.‘“

Abgesehen von dem interessanten Aspekt der Geschichte, dass Mohammed zum beit hamidrash ging, um dort die Juden aufzusuchen – ungefähr so etwas Ähnliches wie dieser muslimische Terrorist, der vor nicht allzu langer Zeit in Jerusalem acht Schüler in einer Seminar-Bibliothek ermordete – sollten wir etwas von allgemeinerem Interesse beachten: Das die Erde Allah gehört, kann ich verstehen, wenn wir akzeptieren, dass „Allah“ nur ein Wort für „Gott“ ist. Sicher, im Monotheismus gehört letztlich alles Gott.

Aber: „Die Erde gehört Allah UND seinem Apostel?“ Die ganze Erde gehört Allah und Mohammed? Im Islam ist das offenbar so.

Wenn daher Mohammed sagt: „Ich will dich aus diesem Land vertreiben“ – nun, es gehört ihm ja ohnehin. Also nehme ich an, dass es dadurch zu Recht wird. Es erklärt auch die Jizya ziemlich gut. Die Juden (und Christen) habe für das Recht zu zahlen, irgendwo in Allahs und Mohammeds Revier zu bleiben oder sie können sich der Gang anschließen und selbst anfangen ihren Teil des Schutzgeldes einzusammeln.