Eine selten erzählte Geschichte

Rolene Marks, Lay of the Land, 2. Dezember 2020

Diese Woche wird zweier bedeutender Daten in der Geschichte gedacht. Nicht mit viel Trara, sondern mit dem gelegentliche Tweet oder Eintrag in sozialen Medien; es handelt sich aber um Daten und Ereignisse, die den Verlauf der Geschichte änderten und die tiefgreifenden Auswirkungen sind bis heute zu spüren. Das erste war die Abstimmung in der UNO 1947, die den Weg für die Gründung des jüdischen Staates ebnete, das andere war das Gedenken an die Vertreibung der Juden aus Ländern des Nahen Ostens und Nordafrikas.

Am 29. November 1947 stimmte die UNO dafür das in zwei Teile zu teilen, was damals das britische Mandat Palästina war – Land für die Juden und für die Araber. Die Juden akzeptierten und der moderne Staat Israel war auf dem Weg geboren zu werden. Die Araber lehnten ab und sollten dem frischgebackenen jüdischen Staat den Krieg erklären. Der Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 von David Ben Gurion, dem ersten Premierminister, formell ausgerufen. Die arabische Reaktion fand in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai statt, als die Streitkräfte von Jordanien, Ägypten, Syrien und dem Libanon einmarschierten. Der ägyptische Außenminister informierte den UNO-Sicherheitsrat, dass „ägyptische Streitkräfte begonnen haben in Palästina einzudringen, um Recht und Ordnung wiederherzustellen“.[1] Araberführer ermutigten damals die Bürger wegzugehen, bis man „die Juden ins Meer getrieben“ habe. Israel mobilisierte so viele seiner kampffähigen Bürger wie möglich und die Hagana und der Palmach (Teil der Haganah)-Streitkräfte wurden vereinigt, um die Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) zu bilden. Am Ende des Krieges war Israel siegreich und hatte beträchtliche territoriale Gewinne gemacht. Viele der arabischen Bürger lehnten eine Rückkehr ab, trotz der Einladung Ben Gurions in der Unabhängigkeitserklärung, sie würden gleichberechtigte Bürger sein und helfen den neuen Staat aufzubauen.

Stand 2014: Ethnische Säuberung von Juden aus der arabischen Welt – und jetzt sagen sie, der jüdische Staat habe kein Recht zu existieren… Wann wird dieser Hass enden?

Eine Geschichte, die selten diskutiert wird (zumindest bis vor kurzem) ist die Erfahrung von während dieser Zeit in MENA-Ländern[2] lebenden Juden. Seit Jahrhunderten und sogar Jahrtausenden hatten Juden in diesen Ländern Erfolg. Zur Zeit der muslimischen Eroberung im 7. Jahrhundert hatten uralte jüdische Gemeinden in vielen Teilen des Nahen Ostens und Nordafrikas existiert. Juden unter islamischer Herrschaft wurde der Status des Dhimmi (Bürger zweiter Klasse) gegeben, oft einer besonderen Dhimmi-Steuer unterworfen, wie andere vorislamische Religionsgruppen auch. Diesen Gruppen wurden gewisse Rechte als „Völker des Buchs“ gewährt. Im Mittelalter fanden viele Juden Zuflucht in muslimischen Ländern; aber es gab andere Zeiten, in denen Juden vor Verfolgung in muslimischen Ländern flohen und Zuflucht in christlichen Ländern fanden. Von der iberischen Halbinsel vertriebene Juden wurden eingeladen sich in verschiedenen Teilen des Osmanischen Reiches niederzulassen, wo sie oft eine erfolgreiche Musterminderheit an Händlern bildeten, die als Vermittler für ihre muslimischen Herrscher handelten.

Juden sollten dort Jahrhunderte lang leben, sprachen dieselbe Sprache und hielten dieselben Bräuche ein und integrierten sich in ihre Mitbürger. Das sollte sich 1948 dramatisch ändern.

Bis 1948 gediehen jüdische Gemeinschaften in MENA-Ländern zahlenmäßig. In Marokko waren es 265.000, im Iran 100.000, in Algerien 140.000, in Ägypten 75.000 und in anderen Ländern war es auch eine beträchtliche Anzahl.

Mit der Geburt des Staates Israel war die Reaktion der arabischen Welt feindselig. Einige Juden begannen diese Länder zu verlassen, waren aber gezwungen ihren Besitz zurückzulassen; für die Mehrheit war ihr Schicksal Furcht einflößender. Hier sind einige Berichte dessen, was diesen Gemeinden zustieß.

Irak:

Im Irak, wo 2.600 Jahre lang eine große Gemeinde Juden lebte, brachen im Juni 1941 als Farhud bekannte gewalttätige Krawalle aus. Diese Krawalle richteten sich gegen die jüdische Bevölkerung, hauptsächlich in Bagdad. Soldaten versuchten einen fehlgeschlagenen Putsch, um das Machtvakuum auszunutzen, das von fehlender Führung hinterlassen wurde; sie schwärmten zusammen mit einem blutrünstigen Mob in jüdische Gemeinden aus, töteten 179 unschuldige Menschen, verletzten mehr als 2.100 und hinterließen 242 Waisenkinder. Dieser Akt der Gewalt wurde in der gesamten arabischen Welt und in Nazideutschland gefeiert.

Tod den Juden. Am 1. Juni 1941 brach in Bagdad ein von den Nazis inspiriertes Pogrom aus, das der mehr als zwei Jahrtausende bestehenden friedlichen Existenz der jüdischen Minderheit der Stadt ein Ende setzte.

1948 wurden als Reaktion auf die Resolution 181 der UNO-Vollversammlung („der Teilungsplan“) und die Unabhängigkeit Israels Gesetze verabschiedet, die den Zionismus zu einer kriminellen und sogar zu einem Kapitalverbrechen machten, was es der Polizei erlaubte tausende jüdischer Häuser nach Beweisen für Zionismus zu durchsuchen. Von Mai 1950 bis August 1951 hatten die Jewish Agency und die israelische Regierung den Erfolg mit den Operationen Esra und Nehemia etwa 110.000 Juden per Luftbrücke nach Israel zu bringen. Gleichzeitig wurden 20.000 Juden über den Iran aus dem Irak geschmuggelt. Ein Jahr später wurde das Eigentum der emigrierten Juden im Irak eingefroren und den im Land verbliebenen Juden wirtschaftliche Einschränkungen auferlegt.

Marokko

Vor dem Zweiten Weltkrieg belief sich die jüdische Bevölkerung Marokkos auf etwa 265.000 und obwohl sie nicht von den Nazis deportiert wurden, erlitten sie unter der Vichy-Regierung starke Erniedrigung. Nach dem Krieg verschlimmerte sich die Lage.

Im Juni 1948 wurden bei tödlichen Krawallen in Oujda und Djerada 44 Juden getötet und viele weitere verletzt. Im selben Jahr wurde ein inoffizieller Wirtschaftsboykott angezettelt und bis 1959 wurden zionistische Aktivitäten für illegal erklärt. 1963 wurden mindestens 100.000 marokkanische Juden aus ihren Heimen gezwungen und etwa 150.000 Juden suchten Zuflucht in Israel, Frankreich und den Amerikas.

Der letzte seiner Art. Die meisten Juden in Marokko sind heute tot und begraben. In diesem Foto von 2018 ist Joseph Sebag der letzte jüdische Mann in der marokkanischen Küstenstadt Essaouira.

1965 beschrieb der marokkanische Schriftsteller Said Ghallab die Haltung marokkanischer Muslime gegenüber ihren jüdischen Nachbarn:

„Die schlimmste Beleidigung, die ein Marokkaner wohl äußern konnte, war jemanden als Juden zu behandeln. Die Massaker an den Juden durch Hitler werden ekstatisch verherrlicht. Es wird sogar geglaubt, dass Hitler nicht tot ist, sondern lebt und wohlauf ist und seine Ankunft wird erwartet, um die Araber von Israel zu befreien.“

Ägypten

In den 1940-er Jahren nahm die Feindschaft gegenüber der etwa 80.000 Menschen zählgenden ägyptischen jüdischen Gemeinschaft zu. Es wurden Gesetze verabschiedet, die die Beschäftigung von Ägyptern jüdischer Herkunft einschränkten sowie von Mehrheitseignern von Firmen verlangte, dass sie ägyptische Staatsbürger sein müssen. Da Juden als Regel die Staatsbürgerschaft verweigert wurde, verloren viele Juden ihre Arbeit und Betriebe.

Während des Unabhängigkeitskriegs von 1948 wurden tausende ägyptischer Juden in Internierungslager gesteckt, aus ihren Arbeitsplätzen verdrängt und wegen angeblicher Kollaboration mit einem Feindstaat verhaftet. Auf Synagogen, Häuser und Firmen wurden Bombenanschläge verübt und viele Juden wurden getötet und verletzt. Mehr als 14.000 Juden immigrierten während dieser Zeit nach Israel, um Sicherheit zu finden. Von 1948 bis 1958 flohen mehr als 35.000 Juden aus Ägypten.

Ende einer Ära. Juden wurden gezwungen wegzugehen, eine ehemalige jüdischer Schule in Abbasyia; Kairo.

Von 1956 bis1968 flohen weitere 38.000 Juden aus Ägypten, viele nach Israel, um systematischer Verfolgung wie Enteignung ihrer Häuser und Firmen durch die Regierung sowie willkürlicher Verhaftung zu entgehen.

Jemen

Die jemenitischen Juden erlitten mit die schlimmste Verfolgung. Ende November 1947 veranstaltete die arabische Bevölkerung von Aden einen dreitägigen Streik in Protest gegen die Resolution 181 der UNO-Vollversammlung (den Teilungsplan). Der Protest wurde rasch gewalttätig. Mehr als 80 jemenitische Juden wurden abgeschlachtet, mehr als 100 Juden gehörende Unternehmen geplündert und Häuser, Schulen und Synagogen wurden niedergebrannt. Das war einer der gewalttätigsten Angriffe auf eine jüdische Bevölkerung in der gesamten arabischen Welt.

Flucht ums Überleben. Eine jemenitische Familie läuft durch die Wüste zu einem Lager zur Rettung von Flüchtlingen bei Aden.

Die israelische Regierung ließ sich auf einen einzigartigen Plan ein, um die verfolgten jemenitischen Juden zu retten. 1949 und 1950 wurde die Operation Fliegender Teppich (auf Hebräisch als „Auf Adlerflügeln“) umgesetzt. Dafür wurden Amerikanische und britische Flugzeuge eingesetzt, die nach Aden flogen und die Juden aus dem Jemen abholten und nach Israel brachten. Bis Ende der Operation wurden 47.000 jemenitische Juden gerettet.

Libyen

Mehr als 2.300 Jahre lang lebten und gediehen Juden in Libyen; ihre Zahl betrug mehr als 37.000. Während des Zweiten Weltkriegs setzte die libysche Regierung ihre eigene, von den Nazis inspirierte Politik um und mehr als 2.000 Juden wurden in Konzentrationslager in der Wüste gebracht, wo hunderte starben. Im Nachkriegs-Libyen wurde der arabische Nationalismus populärer, was gewalttätige Angriffe gegen die jüdische Gemeinschaft zur Folge hatte.

Florierendes jüdisches Leben. Juden der Stadt Tripoli in Libyen 1925. (Foto: G. Casserly/Royal Geographical Society via Getty Images)

1945 wurden in der Stadt Tripoli mehr als 140 Juden bei einem gewalttätigen antisemitischen Krawall getötet und ein paar Jahre später, 1948, hatten gewalttätige Angriffe 12 Tote und die Zerstörung von mehr als 280 jüdischen Häusern zur Folge. In den drei Jahren von 1948 bis 1951 flohen 30.972 Juden aufgrund der feindlichen Regierungspolitik nach Israel.

Im Innern: Das Innere eines ehmals jüdischen Hauses in Libyen. Juden hatten mehr als zwei Jahrtausende lang in Libyen gelebt.

Syrien

Bis 1943 zählte die jüdische Gemeinschaft in Syrien etwa 30.000 Personen. Nach Syriens Unabhängigkeit von Frankreich verbot die neue arabische Regierung jüdische Zuwanderung nach Palästina, schränkte die Lehre von Hebräisch in jüdischen Schulen erheblich ein und forderte Boykotte jüdischer Geschäfte. Angriffe auf Juden eskalierten ohne Einschreiten. 1945 schränkte die syrische Regierung im Versuch internationale Bemühungen in Palästina eine jüdische Heimstatt zu gründen, vollkommen ein, verbrannten, plünderten und beschlagnahmten jüdisches Eigentum und froren jüdische Konten ein.

Als 1947 die UNO-Teilung erklärt wurde, verwüsteten arabische Mobs in Aleppo die 2.500 Jahre alte jüdische Gemeinde und hinterließ sie in Ruinen. Viele Juden wurden getötet und mehr als 200 Häuser, Geschäfte und Synagogen wurden zerstört. Tausende Juden flohen illegal als Flüchtlinge, 10.000 gingen in die Vereinigten Staaten und 5.000 nach Israel. Ihr hinterlassenes Eigentum wurde von den örtlichen Muslimen eingenommen.

Die Straße von Damaskus. Eine jüdische Familie in Aleppo in Syrien, ca.1910 (Library of Congress)

Die syrischen Juden blieben praktisch Geiseln eines feindlichen Regimes, da die Regierung ihre Verfolgung verstärkte. Juden wurde ihre Staatsbürgerschaft entzogen und erlebten Arbeitslosigkeit und Diskriminierung. Vermögen wurde eingefroren und Besitz beschlagnahmt. Die Gemeinschaft lebte unter ständiger Überwachung durch die Geheimpolizei und die Bewegungsfreiheit wurde ebenfalls stark eingeschränkt. Und Juden, die versuchten zu fliehen, sahen sich entweder der Todesstrafe oder Inhaftierung in Zwangsarbeitslagern ausgesetzt. Juden durften keine Telefone oder Führerscheine erwerben und es wurde ihnen verboten Grundeigentum zu kaufen. Die Straße zum Flughafen wurde über den jüdischen Friedhof in Damaskus gebaut und Schulen wurden geschlossen und Muslimen übergeben.

Die Geschichte der Juden aus den MENA-Ländern ist ein sehr wichtiger Teil der modernen Geschichte, die in den letzten Jahren Aufmerksamkeit erhalten hat. Von der Regierung sind konzertierte Anstrengungen unternommen worden, um daran zu erinnern und dem zu gedenken und der 30. November ist zum offiziellen Gedenktag für die jüdischen Flüchtlinge erklärt worden.

Heute sind die Mehrheit der Israelis Nachkommen derer, die aus den MENA-Ländern fliehen mussten; geschätzte eine Million kann ihre Wurzeln nach Marokko zurückverfolgen. Es ist unsere Pflicht Zeugnis davon zu geben und ihre Geschichten zu erzählen.

Ihre Geschichte darf nicht nur selten erzählt werden.

[1] S. sein Telegramm an den Sicherheitsrat, Dokument S/743, 15. Mai 1948

[2] Middle Eastern and North Africa – Länder des Nahen Ostens und Nordafrika

Der Zweite Libanonkrieg und asymmetrische Kriegsführung

Dov Lipman, HonestReporting, 27. Oktober 2019

Ein israelischer Polizist rennt nur Momente nach einer Salve Katjuscha-Raketen der Hisbollah an einem brennenden Strommast vorbei, die während des zweiten Libanonkriegs am 13. Juli 2006 Nahariya trafen. (Foto: Roni Schutzer/Getty Images)

Lange vor dem zweiten Libanonkrieg, schon 1968, nutzte die palästinensische Befreiungsorganisation den südlichen Libanon als Startrampe für Raketenangriffe auf israelische Städte. Die Israelischen Verteidigungskräfte waren 1982 in den Libanon vorgestoßen, um die Terror-Infrastruktur zu zerstören, die für diese Angriffe verantwortlich war; dann zog sie sich im Jahr 2000 nach Unterdrückung der Bedrohung ab.

Aber in den darauf folgenden Jahren rüstete die Terrororganisation Hisbollah mit der militärischen und finanziellen Unterstützung durch den Iran auf. Ab dem Jahr 2000 bis zum Sommer 2006 griff die Hisbollah Israel mit Artillerie und grenzüberschreitenden Vorstößen circa 200-mal an, tötete Dutzende Israelis und verletzte mehr als 100.

Hisbollah löst den Zweiten Libanonkrieg aus

Am 12. Juli 2006 schossen Hisbollah-Terroristen in einem nicht provozierten Angriff Raketen aus dem Südlibanon auf israelische Grenzstädte, wodurch fünf israelische Zivilisten verletzt wurden.

Dieser Raketenangriff war eine aber nur Ablenkung für einen anderen Angriff.

Bei einem sorgfältig geplanten Überfall schoss eine Hisbollah-Einheit eine Panzerbekämpfungs-Rakete auf zwei IDF-Fahrzeuge, die an der israelisch-libanesischen Grenze Patrouille fuhren. 3 israelische Soldaten wurden getötet. Die Hisbollah entführte zwei israelische Reservesoldaten – den 31-jährigen Doktoranden am Technion und frisch verheirateten Ehud Goldwasser sowie den 26-jährigen Jurastudenten Eldad Regev. Fünf weitere IDF-Soldaten wurden im Libanon bei einem sofortigen Versuch die entführten Soldaten zu retten getötet.

Eldad Regev und Ehud Goldwasser

Israel begann Hisbollah-Ziele zu bombardieren, ebenso Brücken und Straßen im Libanon; damit sollte verhindert werden, dass die Hisbollah die entführten Soldaten weit von der Grenze weg schafft.

Der zweite Libanonkrieg war in vollem Gange.

Die Hisbollah kündigte an, dass sie Goldwasser und Regev freilassen würde, wenn Israel libanesische „Gefangene“ frei ließe, die in Israel festgehalten wurden. Auf der Liste der Hisbollah stand auch Samir Kuntar, der für einen besonders grausamen Anschlag von 1979 verantwortlich war. Kuntar drang aus dem Libanon nach Israel ein, brach in ein israelisches Wohnhaus ein, entführte den 31-jährigen Danny Haran und seine vierjährige Tochter Einat. An einem nahe gelegenen Strand erschoss Kuntar Danny; dann tötete er Einat, indem er ihren Kopf gegen die Felsen schlug.

Israel betrachtete die Entführung von Regev und Goldwasser durch die Hisbollah als Kriegsakt, verhängte eine Luft- und Seeblockade über den Libanon, begann massive Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele, gefolgt von einer Bodeninvasion.

Raketenangriffe auf Israel

Vom Iran und Syrien bewaffnet bombardierte die Hisbollah israelische Städte mit Raketen. Während des einmonatigen zweiten Libanonkriegs feuerte die Hisbollah mehr als 4.000 Raketen auf israelische Städte – über 100 pro Tag. Etwa ein Viertel landete in zivilen Bereichen von Haifa, Kiryat Schmona, Safed, Tiberias und Nazareth. Eine Million Israelis musste in der Nähe von Luftschutzbunkern bleiben und 250.000 Einwohner waren gezwungen die Städte im Norden in Richtung sicherer Gebiete außerhalb der Raketenreichweite  zu verlassen.

Die Raketenangriffe der Hisbollah verursachten in Israel zahlreiche Waldbrände. Es wird geschätzt, dass es 50 bis 60 Jahre dauern wird die 16.500 Morgen vernichteter Wälder wiederherzustellen.

Einwohner von Nahariya mussten während der Angriffe der Hisbollah mit Katjuscha-Raketen aus dem Libanon 2006 in einem Luftschutzbunker bleiben. (Foto: Mosche Milner, Gefälligkeit des israelischen GPO.)

Die Hisbollah startete diese Raketen aus zivilen Bereichen im südlichen Libanon und lagerte ihre Munition in Wohngebieten. Das gefährdete die libanesische Bevölkerung, weil Israel versuchte die Raketen und ihre Abschussrampen zu zerstören. Israel warf Flugblätter ab, die die Zivilisten informierten, sie sollten Bereiche verlassen, die es bombardieren musste.

Während Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International Israel wegen der Beschießung libanesischer Zivilisten und der Anwendung von unverhältnismäßiger Gewalt verurteilten, fasst Washington Post-Kolumnist Richard Cohen zusammen, warum die Anschuldigungen haltlos waren:

Die schrecklichen Konsequenzen von Verhältnismäßigkeit sind so klar, dass man sich fragt, ob das nicht nur ein Feigenblatt für allgemein antiisraelische Gefühle ist. Jeder, der sich im Nahen Osten ein wenig auskennt, weiß, dass Verhältnismäßigkeit Wahnsinn ist. Für Israel, ein kleines Land in Reichweite, wie wir herausfinden, einer aus dem Hinterhof eines Feindes gefeuerten Rakete, ist Verhältnismäßigkeit nicht nur nicht anwendbar, sondern Selbstmord. Das Letzte, was es brauchen kann, ist ein Abnutzungskrieg. Es reicht nicht, diese oder jene Raketenbatterie auszuschalten. Es muss Abschreckung wieder herstellen: Gibst du mir eine Ohrfeige, werde ich die das Licht ausknipsen.

Israel braucht dringend solche Abschreckung, seit es im Jahr 2000 aus dem Libanon und – vor kurzem – aus dem Gazastreifen abzog. Im Libanon geriet es praktisch in einen proportionalen Kreislauf aus Zuschlagen und Zurückschlagen mit der Hisbollah. Das kostete Israel 901 Tote und die Hisbollah verkündete 1.375, zu nahe an Pari, um eine nachhaltige Unterscheidung zu schaffen. Wie immer die Zahlen aussahen, es ändert die Tatsache nicht, dass israelische Wehrpflichtige oder Reservisten nicht glauben, dass Tod und Märtyrertum dasselbe sind. Auf Juden warten im Himmel keine Jungfrauen.

Eine Artillerieeinheit der IDF feuert 2006 von einer Stellung an der Nordgrenze auf Hisbollah-Ziele. (Foto: Mosche Millner, Gefälligkeit des GPO)

Die israelische Regierung erklärte wiederholt, sie kämpfe nicht gegen den Libanon, sondern nur gegen die Terrorinfrastruktur der Hisbollah. Da sich Waffenlager, Raketenwerfer sowie Kommando- und Kontrollzentren in oder sehr nahe von Häusern, Krankenhäusern, Schulen, Moscheen und allgemeiner Infrastruktur befanden, war der Schaden für den Libanon erheblich und unvermeidlich.

Die israelische Luftwaffe flog während des Monats der Kämpfe 11.897 Kampfeinsätze – mehr als während des Yom Kippur-Kriegs und fast doppelt so viele Einsätze wie im ersten Libanonkrieg. Die IDF verschoss 170.000 Artilleriegranaten, mehr als doppelt so viele wie während des Yom Kippur-Kriegs. 130.000 Häuser im Libanon in dem Bereich, aus dem Raketen gefeuert wurden, wurden beschädigt. 650 Kilometer Straßen, 73 Brücken und 900 Wirtschaftsgebäude wurden zerstört. Dank der Hisbollah-Doktrin sich in Zivilisten einzubetten wurde der zweite Libanonkrieg eine Fallstudie asymmetrischer Kriegsführung. Dr. Shaul Shay erklärte asymmetrische Kriegsführung so:

In asymmetrischen Konflikten sind demokratische Staaten – die typischerweise gewisse moralische Werte hoch halten – gezwungen, nichtstaatliche Akteure zu bekämpfen, die sich nicht an rechtliche oder humanitären Verpflichtungen gebunden verstehen. Trotz der gegenteiligen Propaganda schätzt Israel menschliches Leben wert, während nichtstaatliche Akteure wie die Hamas oder Al-Qaida regelmäßig humanitäre Prinzipien als bewusste Strategie missbrauchen, indem sie sowohl ihre eigene Zivilbevölkerung als auch die des sich verteidigenden Staates größeren Risiken aussetzen. Dass solche Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah aus dicht besiedelten Gebieten heraus agieren, illustriert diese Tatsache.

Israel erhielt breite Unterstützung, von westlichen Ländern bis zu arabischen Staaten. Saudi-Arabien erklärte, die Hisbollah sei allein verantwortlich für den Krieg. Die Vereinigten Arabischen Emirate Bahrain, Ägypten, Jordanien, Kuwait, der Irak und die Palästinensische Autonomiebehörde stimmten der saudischen Beschreibung des Angriffs der Hisbollah auf Israel als „unerwartet, unangemessen und unverantwortlich“ zu.

Nachbermerkungen zum Krieg

Während des Krieges wurden 121 IDF-Soldaten und 46 israelische Zivilisten getötet, davon 19 israelische Araber. Mehr als 4.000 Israelis wurden verletzt. Israel tötete mindestens 600 Hisbollah-Terroristen und verletzte 1.500. Um die 500 Libanesen starben während der Kämpfe und mehr als 2.500 wurden verletzt. Die Kämpfe endeten am 14. August mit einem von der UNO vermittelten Waffenstillstand. Der UNO-Sicherheitsrat genehmigte die Resolution 1701, die die Entwaffnung der Hisbollah forderte, den Rückzug der IDF aus dem Libanon und dass die libanesischen Streitkräfte und eine vergrößerte UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) im südlichen Libanon stationiert werden sollten.

Leider erklärten sowohl die libanesische Armee als auch UNIFIL, dass sie nichts tun würden um die Hisbollah zu entwaffnen. Wie erwartet bewaffnete die Hisbollah sich wieder und nur zehn Jahre nach dem Krieg hatte sie bereits 100.000 Raketen, die jeden Ort in Israel erreichen können. 2019 entlarvte und neutralisierte die IDF eine Reihe von die Grenze querenden Tunneln der Hisbollah, von denen UNIFIL eingestand, dass sie die Resolution 1701 verletzen.

Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah sagte New TV in einem Interview vom 27. August 2006: „Wenn es auch nur eine einprozentige Chance gegeben hätte, dass die Gefangennahme vom 11. Juli zu dem geführt hätte, was geschah, hätte ich das gemacht? Ich würde sagen nein, absolut nicht.“

Noch trauriger ist, dass Israel nicht in der Lage war, die gefangenen Soldaten zu finden. Da man nicht wusste, ob Goldwasser und Regev noch lebten, stimmte Israel zwei Jahre später einem Gefangenenaustausch zu, der die Freilassung von Samir Kuntar beinhaltete. Die Tür des Fahrzeugs, in dem die beiden israelischen Soldaten sich befanden, öffnete sich und zwei Särge wurden herausgeholt, die die sterblichen Überreste der beiden Soldaten beinhalteten.

Es gab zwar erhebliche Kritik aus dem israelischen politischen und zivilen Establishment bezüglich der Schwierigkeit, die eine mächtige Armee hatte eine kleinere und weniger gut ausgerüstete Terrororganisation wie die Hisbollah zu besiegen, aber israelische Offizielle weisen auf die Tatsache hin, dass die starke Antwort der IDF die israelische Abschreckung wiederherstellte.

Der Zermürbungskrieg: der „Krieg zwischen den Kriegen“

Dov Lipman, HonestReporting, 26. September 2019

Ein Hubschrauber wartet am 23. Januar 1970 während des Zermürbungskriegs darauf nach einer Militäraktion auf der Insel Schadwan südlich von Scharm el-Scheik Truppen und Ausrüstung abzufliegen. (Foto: Mosche Milner; mit freundlicher Genehmigung des GPO)

Israel ist das einzige Land der Welt, das in einem Status lebt, der „Krieg zwischen den Kriegen“ genannt wird. Da es von Feinden umringt ist, die seine Vernichtung anstreben, selbst wenn offiziell kein Krieg herrscht, hat es ständig mit kleinen Angriffen dieser Feinde zu tun. Das größte Beispiel für diesen Status ist der dreijährige Zeitraum von 1967 bis 1970, eine Periode, die heute der „Zermürbungskrieg“ genannt wird.

Man hätte meinen sollen, dass Israels durchschlagender Sieg über alle benachbarten arabischen Länder im Sechstage-Krieg vom Juni 1967 dem jüdischen Staat ein paar Jahre Frieden und Ruhe verschafft hätte.

Das war aber nicht der Fall.

Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser war entschlossen alles Mögliche zu tun, um die Sinai-Halbinsel zurückzugewinnen, die Israel während des Krieges eroberte, der am 9. Juni 1967 endete. Der Sechstage-Krieg war zwar vorbei, aber es dauerte nicht lange, bis der Zermürbungskrieg begann.

Die Anfänge des Zermürbungskriegs

Schon am 1. Juli zogen ägyptische Stoßtrupps in nur 16km Entfernung von den israelischen Positionen auf dem Ostufer des Suezkanals. Israel, das gemäß eines Plans agierte, mit dem ägyptische Streitkräfte daran gehindert werden sollten sich in dem Bereich zu sammeln, griff die Stoßtrupp-Soldaten an und verlor selbst einen Soldaten, 13 wurde verwundet. Am nächsten Tag bombardierte die israelische Luftwaffe die ägyptische Artillerie, die den Kommandotruppen Deckung gegeben hatte. Das führt zu einem ägyptischen Luftangriff auf israelische Streitkräfte im Sinai und im Grunde genommen war der Waffenstillstand vom 9. Juni damit nicht mehr passee. Die Geplänkel zwischen den beiden Seiten gingen den Juli hindurch weiter, wobei zahlreiche ägyptische Kampfjets von Israel abgeschossen wurden und Israel zwei ägyptische Torpedoboote versenkte.

Der israelische Zerstörer INS Eilat, den die ägyptischen Marine im Oktober 1967 versenkte; dabei wurden Seeleute getötet. (Bild: Wikimedia Commons)

Im August, September und Oktober war es relativ ruhig, aber am 21. Oktober 1967 versenkte die ägyptische Marine in internationalen Gewässern vor der Küste von Port Said die Eilat, einen Zerstörer der israelischen Marine; dabei wurden 47 Seeleute getötet. Israel schlug mit umfangreichen Bombardierungen ägyptischer Öl-Raffinerien und -Depots in der Region zurück, was erhebliche Artilleriegefechte zwischen den beiden Seiten zur Folge hatte; dabei gab es Oper unter ägyptischen Zivilisten.

Das Hin und Her ging 1968 mit ägyptischen Artillerie-Angriffen auf israelische Positionen weiter, was zu israelischen Vergeltungsangriffen führte. Die israelischen Führungskräfte glaubten, sie müssten handeln, um den ständigen ägyptischen Angriffen ein Ende zu setzen, die von Israel Opfer forderten. Am 30. Oktober 1968 zerstörten IDF-Kommandosoldaten eine ägyptische Trafostation und zwei Dämme sowie eine Brücke am Nil. Der Angriff führte zu einem großräumigen Stromausfall in Ägypten und der Schaden brachte friedliche Monate. Die Pause ermöglichte es Israel sich entlang des Ostufers des Kanals durch den Bau der „Bar-Lev-Linie“ zu stärken.

Ägypten griff Israel am 8. März 1969 wieder an, diesmal mit schwerem Artilleriefeuer und Luftangriffen auf die IDF, was erhebliche israelische Verluste verursachte. Die IDF reagierte entschlossen; sie schickte Truppen tief auf ägyptisches Gebiet, um militärische Ziele anzugreifen. Am nächsten Tag tötete Israel den ägyptischen Generalstabschef, General Abdul Munim Riad, als dieser ägyptische Streitkräfte entlang des Kanals besuchte.

Israel beschloss einmal mehr, dass es ernste militärische Aktivitäten unternehmen müsse, um den Versuch zu unternehmen, die ständigen ägyptischen Angriffe zu stoppen. Am 19. Juli 1969 begann diese Operation mit einem Stoßtrupp-Angriff auf den ägyptischen Militärposten auf Green Island, wobei 80 ägyptische Soldaten getötet wurden; dem folge ein Angriff der israelischen Luftwaffe auf ägyptische Streitkräfte am nördlichen Teil des Suezkanals, der 300 ägyptische Soldaten tötete und die ägyptischen Posten schwer beschädigte. Dem folgten etwa 1.000 Einsatzflüge der israelischen Luftwaffe im August, bei denen ägyptische Raketen-Abschussrampen und mehr als 20 ägyptische Kampfjets zerstört wurden.

Die Supermächte greifen ein

Beginnend im Oktober 1969 fingen die Vereinigten Staaten und die Sowjetunion an die Seiten in diplomatische Gespräche zur Beendigung der Kämpfe zu verwickeln. Als diese Versuche aber scheiterten, schickte die Sowjetunion beträchtliche Mengen an Waffen und Soldaten, um den Ägyptern zu helfen, was letztlich zu Luftkämpfen zwischen israelischen und ägyptischen Piloten führte, bei der die israelische Luftwaffe zahlreiche russische Flugzeuge abschoss.

Israelische Gegenschläge für ägyptische Angriffe gingen bis zum 8. April 1970 weiter, als Israel versehentlich in dem Glauben, es handele sich um eine ägyptische Militäranlage, eine Schule angriff. Bei dem Angriff wurden 46 ägyptische Kinder getötet und mehr als 59 verletzt. Israel beschloss an diesem Punkt seine Gegenangriffe einzustellen. Diese Veränderung der Politik erlaubte es den ägyptischen und sowjetischen Streitkräften näher an den Kanal zu rücken als Israel das wollte. Die Kombination der Schäden durch die ägyptische Armee, zusammen mit den militärischen Gewinnen und den Opfern, die der israelischen Seite zugefügt wurden sowie der Fähigkeit seine Streitkräfte näher an den Kanal zu bringen erlaubte es am 7. August 1970 eine Feuereinstellung zu erzielen, ohne eine Veränderung der Grenzen des Krieges von 1967 und ohne dass eine Seite sich zu Friedensverhandlungen verpflichtete.

Ein israelischer Soldat blickt über den Suez-Kanal auf ägyptische Dorf Kantara, 26. November 1970. (Foto: Mosche Milner, mit freundlicher Genehmigung durch das GPO)

Sadat legt die Grundlage für den Yom Kippur-Krieg

Der ägyptische Präsident Nasser starb am 28. September 1970 infolge eines Herzinfarkts und sein Nachfolger, Anwar Sadat, hielt sich an den Waffenstillstand; er konzentrierte sich auf den Wiederaufbau und die Vorbereitung der ägyptischen Armee für einen Großangriff auf Israel, der dann mit dem Yom Kippur-Krieg im Oktober 1973 stattfinden sollte.

Es gibt widersprüchliche Berichte dazu, wie viele Israelis zwischen Juni 1967 und August 1970 in diesem Zermürbungskrieg getötet wurden. Die Zahlen reichen von 600 bis 1.400 mit tausenden Verletzten. Israel verlor mehr als 20 Flugzeuge sowie seinen Zerstörer, die Eilat, Auf ägyptischer Seite reichen die Schätzungen von 2.882 Getöteten und 6.285 Verwundeten bis zu 10.000 Getöteten. Zudem verlor Ägypten mehr als 100 Flugzeuge und mehrere Schiffe.

Dieser dreijährige Zermürbungskrieg bereitete den Weg zum Yom Kippur-Krieg drei Jahre später. Er führte Israel in einen Zustand weiterer Selbstgefälligkeit, überzeugt davon es können jeden Angriff abwehren, der von seinen benachbarten Feinden ausgeht. Der Schaden, den Ägypten Israel während dieser drei Jahre zufügen konnte, stärkte Ägypten und Israels andere Nachbarn so weit, dass sie die Zuversicht empfanden, sie könnten letzten Endes ihr gemeinsames Ziel erreichen den jüdischen Staat militärisch zu vernichten.

Ja, „der Islam ist Teil unserer Geschichte“

Raymond Ibrahim, FrontPage, 6.April 2018

Der erste Vizepräsident der Europakommission, Frans TImmermans, übte gerade den Vorsitz eines Runden Tisches mit zehn muslimischen Imamen aus sechs EU-Mitgliedsstaaten (Belgien, Bulgarien, Frankreich, Deutschland, Italien und den Niederlanden) aus. Hinterher verkündete Timmermans: „Die Kommission tritt entschieden für Diversität in Europa ein. Der Islam ist Teil unserer Geschichte, der Islam ist Teil unserer Gegenwart und der Islam will Teil unserer Zukunft sein.“

Solche Behauptungen sind so wahr wie die Annahmen, auf denen sie gründen – und wie solche Annahmen in historischen Fakten oder Fiktion gegründet sind. Wenn er seine Behauptungen zur historischen Rolle des Islam in Europa damit einleitet, dass er sagt: „Die Kommission tritt entschieden für Diversität in Europa ein“, dann ist klar, welche Wahrnehmung Timmermans beschwört.

Die wahre, historisch dokumentierte Rolle, die der Islam spielte, hat eine ganz andere Geschichte zu erzählen: Im frühen siebten Jahrhundert brachen Schwerter schwingende Araber aus der Arabischen Halbinsel aus und eroberten innerhalb von ein paar Jahrzehnten rund zwei Drittel dessen, was damals die christliche Welt darstellte – von Syrien und Ägypten im Osten bis Karthago und Spanien im Westen mit allem, was dazwischen lag. Einhundert Jahre nach dem Tod ihres Propheten (der traditionell ins Jahr 632 gelegt wird), befanden sie sich im Herzen Frankreichs, wo dank ihrer Niederlage bei Tours 732 und weiterer Frankensiege ganz Europa nicht auch erobert wurde.

Aber wo Ländereien nicht unterworfen werden konnten, konnte immer noch Leibern erobert werden und die nächsten zwei Jahrhunderte kehrte sich der Jihad in einen gigantischen Sklavenhandel mit europäischem Fleisch, da Überfälle zum Sklavenfang praktisch keinen Teil Europas unberührt ließen (selbst die Wikinger-Überfälle in Nordeuropa waren in erheblichem Maß von arabischem Gold getrieben).

Im zehnten und elften Jahrhundert bekehrten sich die Türken – die sich den Jihad-Ethos sich noch mehr als die Araber zueigen machten – zum Islam und wurden seine neuen Standartenträger. Obwohl sie nennenswerten Siege und Eroberungen vorweisen konnten – insbesondere nach dem Sieg der Seldschuken 1071 gegen das oströmische Reich – wurde der Jihad gegen Europa erst unter den Osmanen ernsthaft erneuert: im späten 14. und frühen 15. Jahrhundert wurde ein Großteil des Balkan brutal unterworfen und Konstantinopel – der ursprüngliche Erzfeind des Islam – 1453 schließlich (und furchtbar) geplündert.

Das osmanische Vorrücken ging unvermindert weiter – der europäische Sieg 1571 in Lepanto war mehr symbolisch als sonst etwas – und 1683 wurde Wien von hunderttausenden Muslimen eingekesselt. So wie fast ein Jahrtausend zuvor, als 732 der islamische Vormarsch nach Europa gestoppt wurde, sorgte ein christlicher Sieg vor Wien nur dafür, dass die Muslime in ihre bescheidenere Rolle als Sklavenhändler weißen Fleisches zurückverfielen: Vom fünfzehnten bis zum achtzehnten Jahrhundert versklavten muslimische Sklavenhändler vom Khanat auf der Krim im Osten bis zur Berberküste im Westen mehr als fünf Millionen Europäer – im späten 18. Jahrhundert auch amerikanische Seeleute, was die Berberkriege herbeiführte.

Der vielleicht aufschlussreichste Aspekt dieser hier angeführten Geschichte ist der erwiesene rote Faden in entschieden islamischen Begriffen: die muslimische Vorstellung, dass alle Ungläubigen drei Alternativen haben – Übertritt, bereitwillige Kapitulation über den Jizya/Dhimmi-Status oder den Tod; die mutwillige und massenhafte Zerstörung von Kirchen, Kreuzen und allem Christlichen; die sadistischen Gräueltaten, die jeder Beschreibung spotten; die „Allahu Akbar“-Rufe und andere Jihad-Parolen; die Beschwörung von Versprechen des Koran auf ein sexuell sinnlichen Paradiese für die, die im Jihad fallen – sie alle sind in praktisch jeder Begegnung zwischen Muslimen und Europäern präsent, von der schicksalhaften Schlacht von Yarmuk im Jahr 636 bis zu Amerikas Erfahrungen mit den Berbern um 1800, wie sie ausgiebig in meinem in Kürze erscheinenden Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West (Schwert und Säbel: Vierzehn Jahrhunderte Krieg zwischen Islam und dem Westen).

So sieht in Wahrheit die Rolle aus, die der Islam in Europas Vergangenheit spielte.

Was seine Rolle in der Vergangenheit angeht, so ist sie darauf gebaut, dass Europa diese unerschütterliche Geschichte der Feindseligkeit komplett ignoriert – wenn es sie nicht vorsätzlich verdreht; dass es Muslime in Massen in ihren Ländern willkommen heißt – und das im Namen der „Diversität“; dass es dementsprechend leidet und sich dann fragt, was sie, die europäischen Gastgeberländer, falsch machten.

Bedenkt man den unerschütterlichen Part, den der Islam in der Vergangenheit spielte und in der Gegenwart weiter spielt, dann bleibt abzuwarten, ob der Westen seine Zukunft auf Fakten oder auf Fiktionen aufbaut – wobei er in beiden Fällen seinen gerechten Verdienst dafür erhält.

Wissen, wie man sich verteidigt, auf Angriffe vorbereitet

Prof. Eyal Zisser, Israel HaYom, 18. September 2016

Vor den Manövern, die das Heimatfrontkommando diese Woche veranstalten wird, veröffentlichten Israels Zeitungen eine Beschreibung „des nächsten Krieges“, die die Manöver simulieren sollen. Es stellt sich heraus, dass die IDF schätzt, dass es ein mit Raketen geführter Krieg sein wird, ähnlich dem Zweiten Libanonkrieg von 2006 und der Operationen Wolkensäule (2012) und Fels in der Brandung (2014).

Das Hisbollah und Hamas zur Verfügung stehende Arsenal – ganz zu schweigen von Syrien und dem Ira – umfasst rund 230.000 Flugkörper, von denen bis zu 5% eine große Reichweite haben. Einige sind starke Präzisionswaffen. Die IDF erwartet, dass an jedem Tag des Krieges zwischen 1.000 und 1.500 Raketen auf Israel geschossen werden, was zu tausenden Angriffe auf dicht bevölkerte Gebiete und hunderte Verletzte Zivilisten führen wird. Und als besondere Bedrohung wir das Manöver erfordern, dass die IDF sich auf die Möglichkeit vorbereitet, dass Hisbollah-Agenten und möglicherweise Hamas versuchen werden Gemeinden und Militärposten entlang der Grenze anzugreifen.

All das zeigt natürlich, dass Israel immer noch keine Lösung dafür gefunden hat die Wurzeln der Kampfansage an seine Sicherheit anzugehen, der es sich in den letzten zwei Jahrzehnten gegenüber sah: die Raketenlager von Hisbollah und Hamas. Israel hat in der Tat langfristige Ruhe entlang seiner Nordgrenze und sogar an seiner Südgrenze sichergestellt, aber der Preis für diese Ruhe – der Kern der gegenseitigen Abschreckung zwischen Israel, Hisbollah und Hamas – besteht darin, dass diese Organisationen zwei- bis dreimal so stark geworden sind, als sie es waren und die Qualität sowie Quantität ihrer Raketen verbessert wurde. All dies unter den halb geschlossenen Augen Israels, das es vorgezogen hat die Ruhe so lange wie möglich zu erhalten, bis der Krieg schließlich ausbricht.

Die Geschichte des IDF-Manövers wirft die Frage auf, wie realistisch eine solche Art von Krieg ist. Am Ende hat niemand in der Region, nicht die Führer der Hamas oder Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah, ein Interesse daran die Grenze anzuzünden und in einen ausgewachsenen Krieg mit Israel gezogen zu werden. Immerhin ist das, was in dem Manöver nicht geübt wird, die Macht einer israelischen Reaktion auf einen Angriff. Die Schläge gegen die Schiiten des südlichen Libanon würden weit schmerzhafter sein als im Zweiten Libanonkrieg oder bei den letzten Konfrontationen im Gazastreifen.

Doch der Nahe Osten ist an Kriege gewöhnt, die ausbrechen, obwohl niemand sie wollte. Eine Panne oder eine falsche Entscheidung reicht aus, um dafür zu sorgen, dass die Dinge bergab gehen und außer Kontrolle geraten. Die auf israelische Flugzeuge geschossenen syrischen Raketen von letzter Woche demonstrieren die zunehmende Zuversicht auf der anderen Seite der Grenze und es ist möglich, dass jetzt, wo Russland wieder in der Nachbarschaft aktiv ist, Nasrallah und der syrische Präsdient Bashar Assad selbstsicherer sind und das Gefühl haben, sie würden an der Seite Syriens als Absicherung und Unterstützung kämpfen.

Aus Russland ist von Bedeutung. In jedem Abrutschen in Krieg würde Russland eine wichtige Rolle spielen, hoffentlich eine positive und stabilisierende. 1967 war es die Sowjetunion, die die Region in den Krieg stürzte, aber seitdem und auf jeden Fall in den letzten Jahren scheint es so, als ob Russland und die USA jeden Einfluss auf das verloren haben, was hier geschieht. Jetzt ist Russland zurück und spielt eine Führungsrolle.

Moskau hat gute Beziehungen zu Israel wie Syrien, ebenso zum Iran und indirekt zur Hisbollah. DA Russland kein Interesse an einem Konflikt hat, der seine Interessen in der Region beeinträchtigen und seine Verbündeten (zu denen Israel nicht gehört) schädigen könnte, könnte es handeln, um zu verhindern, dass die Dinge in die Brüche gehen könnten und alle beteiligten Seiten unter Druck setzen, um die Bremsen zu ziehen, bevor sie vollkommen abrutschen. Das bedeutet natürlich eine Begrenzung der Operationsfreiheit Israels, wenn Moskau seinem Handeln nicht billigt.

Im Endeffekt wird Israels Sieg aber nicht durch den Schutz der Heimatfront oder die Fähigkeit kommen, Angriffe auf eine tapfere Zivilbevölkerung zu überstehen, denn Kriege werden nicht durch Verteidigung gewonnen. Israel muss sich darauf vorbereiten dem Feind einen Schlag zu versetzen, von dem er sich nicht leicht erholt; das wird Israel erlauben die Bedingungen zur Beendung des Kriegs zu diktieren, die verhindern, dass der Feind sich schon bald darauf wieder zu erholen und den Countdown zur nächsten Runde zu beginnen.

Nach dem Libanonkrieg 2006 – Kommentar (1): Der „Sieg“ der Hisbollah

Am 12. Juli überfiel ein Kommando der Hisbollah aus dem Libanon heraus eine israelische Patrouille, tötete 8 Soldaten und entführte zwei. Zur Ablenkung beschoss die Hisbollah Israel massiv mit Katjuscha-Raketen. Israel reagierte mit einem Einmarsch in den Südlibanon. Die Kämpfe dauerten etwa einen Monat, dann ließ sich die israelische Regierung von der UNO, Westeuropa und den USA zu einem Waffenstillstand überreden. Es wurde versprochen, im Südlibanon eine Schutztruppe von 15.000 UNO-Soldaten zu stationieren, die dafür sorgen sollte, dass die Hisbollah entwaffnet wird und keine Bedrohung für Israel mehr darstellt. So viel zur Vorgeschichte.

Was nach dem Beginn des Waffenstillstands geschah und wie dieser sowie die Versprechen an Israel einzuschätzen sind, dazu folgen einige Kommentare. Ich habe auch den von Charles Krauthammer übersetzt, obwohl ich denke, dass er völlig falsch liegt. Ich stelle ihn an den Anfang, weil die übrigen Texte aufzeigen, dass die bei Krauthammer beschriebenen Voraussetzungen nicht erfüllt werden – im Gegenteil: Die Erfahrungen aus diesem Krieg führen sogar dazu, dass anderer Feind Israels seine strategischen Planungen ändert.

Hier folgen insgesamt 5 Kommentare zur damals aktuellen Lage:

Jonathan Krauthammer, Jewish World Review, 1. September 2006

„Wir dachten nicht, nicht einmal zu einem Prozent, dass die Gefangennahme derzeit zu einem Krieg führen würde und schon gar nicht zu einem von diesem Ausmaß. Sie fragen mich, wenn ich am 11. Juli gewusst hätte… dass die Operation zu solch einem Krieg führen würde, hätte ich es getan? Ich sage: Nein, absolut nicht.“
Hassan Nasrallah, Hisbollah-Führer, 27. August

So viel zum „strategischen und historischen Sieg“, den Nasrallah vor weniger als zwei Wochen erklärt hatte. Welcher wahre Sieger erklärt, hätte er es gewusst, er hätte den Krieg nicht begonnen, der im Triumph endet?

Nasrallahs Eingeständnis, vom Westen völlig heruntergespielt, macht klar, was die Libanesen bereits wissen. Die Hisbollah mag zwar den Propagandakrieg gewonnen haben, aber am Boden haben sie verloren. Und zwar gewaltig.

Stimmt, unter der ungeschickten und unschlüssigen Führung von Ehud Olmert hat Israel die Gelegenheit verpasst die Hisbollah militärisch zu vernichten und zu einem nicht existenten Faktor für Israels Sicherheit, die Politik des Libanon und der iranischen Außenpolitik zu machen. Dennoch wurde die Hisbollah schwer getroffen. Sie hat hunderte ihrer besten Kämpfer verloren. Eine tief eingegrabene Infrastruktur an der Grenze zu Israel ist ruiniert. Der große Held musste sich so sehr verstecken, dass Nasrallah der „Untergrundmullah“ genannt worden ist.

Am wichtigsten: Die politischen Gewinne der Hisbollah im Libanon während des Krieges haben sich als illusorisch erwiesen. Sowie der Staub sich legt, sind die Libanesen wütend auf die Hisbollah, weil die einen Krieg provozierte, der ihnen nichts als Zerstörung brachte – und sich dann auf den Ruinen zum Sieger erklärte.

Die westlichen Medien wurden einmal mehr vom Schwärmen über die „arabische Straße“ ergriffen. Der Mob kam heraus um der Hisbollah zuzujubeln, wie sie Raketen auf Israel regnen ließ – welche Überraschung! – und die arabischen Regierungen, die anfangs die Hisbollah kritisierten, hielten passenderweise den Mund. Jetzt, wo der Mob nach Hause gegangen ist, ist die Hisbollah erneut Angriffen ausgesetzt – in Zeitungen in Saudi-Arabien, Kuwait und Ägypten, wie auch durch viele Libanesen, einschließlich einflussreichen schiitischen Akademikern und Clan-Führern. Die Araber wissen, wo ihre Interessen liegen. Und sie liegen nicht bei einer schiitischen Miliz, die im Auftrag des Iran kämpft.

Selbst vor der Zerstörung erlangte die Hisbollah bei den letzten Wahlen nur rund 20 Prozent der Stimmen, was kaum ein Mandat darstellt. Die Hisbollah hat allerdings Waffen und das ist die Quelle ihrer Macht. Aber jetzt ist selbst das gefährdet. Daher Nasrallahs Eingeständnis. Er weiß, dass der Libanon, so schwach seine Armee auch sein mag, den tiefen Wunsch hegt ihn zu entwaffnen und dass das Eintreffen von vielen Europäern, so schwach ihr Mandat sein mag, es unmöglich machen wird, die riesige Maginot-Linie wieder aufzubauen, für deren Errichtung er sechs Jahre gebraucht hatte.

Das ist der Grund, dass die erwartete zweite Runde in der Tat nicht kommen wird. Die Hisbollah ist weder militärisch noch politisch in der Position eine weitere Runde zu kämpfen. Nasrallahs Eingeständnis, dass der Krieg ein Fehler war, ist ein implizites Versprechen, das nicht zu wiederholen, weil er dann als politischer Spieler im Libanon endgültig am Ende wäre.

Die Libanesen wissen, dass Israel leicht zu reparierende Landebahnen bombardierte, als es das neue Flughafenterminal hätte zerstören und den Libanon um 10 Jahre zurückwerfen können. Die Libanesen wissen, dass Israel die Hisbollah-Fernsehtürme angriff, als es Beiruts Elektrizitätswerk hätte pulverisieren können, das Milliarden Dollar gekostet hatte. Die Libanesen wissen, dass die israelische Führung beim nächsten Mal kaum so zögerlich und zurückhaltend sein wird. Die Hisbollah wagt es nicht ein nächstes Mal zu riskieren.

Noch wichtiger ist die erneute Verschiebung in der internen libanesischen Machtbalance. Durch den geschwächten Nasrallah schließen sich die übrigen wichtigen Parteien gegen ihn zusammen. Selbst sein wichtiger christlicher Verbündeter, Michel Aoun, hat die Entwaffnung der Hisbollah gefordert. Die demokratische Bewegung 14. März hat die Oberhand wiedergewonnen und könnte – ohne Hilfe von außen – die Hisbollah marginalisieren.

In einem derart schwachen Land können Außenseiter entscheidend sein. Eine starke europäische Präsenz im Süden, ernsthaftes amerikanisches Training und Ausrüstung für die libanesische Armee und rücksichtsloser Druck bei der UNO können den Umschwung bringen. Wir sollten bei der UNO besonders aggressiv darin sein, die Untersuchung gegen Syrien wegen des Mordes an Rafiq Hariri weiterzutreiben und Resolutionen umzusetzen, die die Entwaffnung der Hisbollah vorschreiben.

Es ist erst 18 Monate her, dass die Demokraten der Bewegung 14. März Syrien aus dem Libanon warfen und an die Macht kamen, was den Höhepunkt des amerikanischen Demokratisierungsprozesses in der Region darstellte. Nasrallahs zeitweiser Aufstieg während des gerade beendeten Krieges ist der Tiefpunkt dieses Projekts. Nasrallahs Prahlen trug zur allgemeinen Verzweiflung in Washington bei über den Aufstieg des „shiitischen Halbmonds“, der sich von Teheran nach Beirut erstreckt.

Fakt ist, dass die Hisbollah schwer geschlagen wurde, ebenso der Iran. Im Nahen Ostens vergehen viel versprechende Augenblicke jedoch schnell. Das muss genutzt werden. Wir müssen den Anspruch erheben, dass die Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats umgesetzt werden sollte und unablässigen Druck im Sinne der Libanesen ausüben – einer großen Mehrheit von ihnen – die die Umsetzung durchführen wollen.

Die Religion der ewigen Opfer?

gefunden auf Facebook – und ohne die Auswüchse, Verbrechen und den Hass der Kreuzzüge/Kreuzzügler/Kreuzzugsprediger in irgendeiner Weise entschuldigen zu wollen:

Kreuzzüge+Religion-d-Friedens

Der erste Kreuzzug begann im Jahr 1095 unserer Zeitrechnung.

460 Jahre nachdem die erste christliche Stadt von muslimischen Armeen überrannt wurde.
457 Jahre nachdem Jerusalem von muslimischen Armeen erobert wurde.
453 Jahre nachdem Ägypten von muslimischen Armeen erobert wurde.
443 Jahre nachdem Muslime erstmals Italien ausplünderten.
427 Jahre nachdem muslimische Armee erstmals die christliche Hauptstadt Konstantinopel belagerten.
380 Jahre nachdem Spanien von muslimischen Armeen erobert wurde.
363 Jahre nachdem Frankreich erstmals von muslimischen Armeen angegriffen wurde.
249 Jahre nachdem die Hauptstadt der christlichen Welt, Rom, selbst von einer muslimischen Armee gebrandschatzt wurde.
Und erst nach hunderten Jahren Kirchenverbrennungen, Morden, Versklavung und Zwangskonversion von Christen.

Zu der Zeit, als die Kreuzzüge begannen, hatten muslimische Armeen zwei Drittel der christlichen Welt erobert.

So viel dazu, dass sie Opfer sind.