Nach Netanyahus Unterstützung für die Kurden benennt Palästina sich in „Kurdistan II“ um

The Mideast Beast, 2. Oktober 2017

Unter Zitierung der Unterstützung des israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu für „die legitimen Bemühungen des kurdischen Volks zur Erlangung eines eigenen Staates“ sagen Palästinenserführer, dass sie wieder die Eigenstaatlichkeit anstreben, sondern ihr Land „Kurdistan II“ nennen werden.

„Nach acht Jahren des Verschiebens ernsthafter Diskussionen über die Gründung eines Staates beginnen wir uns zu fragen, ob Bibi überhaupt an legitime politische Rechte glaubte“, sagte Palästinenserpräsident Mahmud Abbas dem Mideast Beast. „Wie sich herausstellt, war es lediglich unser Name, der die Dinge aufhielt.“

Nachdem der türkische Präsident und Held der Palästinenser Recep Tayyip Erdoğan die kurdische Unabhängigkeit lautstark ablehnte, folgten die die Kurden ihrem Beispiel und kündigten an, dass sie jetzt ihren neu ausgerufenen Staat „Palästina B“ nennen würden.

Die Türkei, die NATO und die Kurden

DryBones, 23. Oktober 2014

Der dänische Fernsehsender TeleSUR English berichtet:

Ein Volk stumm machen: Wie die Türkei den Kurden ihre Stimme nimmt

Als Naila Bozo als Schulkind Dänemarks Premierminister Anders Fogh Rasmussen traf, konnte sie nicht wissen, dass hinter seinem liebenswürdigen Auftreten ihr Volk hinterging. „Er kam in meine Schule und ich sah ihn auf dem Schulhof umhergehen. Er half meiner Schwester bei den Hausaufgaben“, erzählte Bozo teleSUR English.

Anfang des Jahres veröffentlichte WikiLeaks Depeschen, die erkennen lassen, dass es einen geheimen Deal zwischen der Türkei und der dänischen Regierung gab einen kurdischsprachigen Fernsehsender mit Sitz in Dänemark, Toj TV, zu zerschlagen. Die kontroverse Schließung von Roj TV Aufruhr bei Verfechtern der Redefreiheit und kurdischen Aktivisten aus, die der dänischen Regierung vorwarfen den Ausverkauf der freien Meinungsäußerung zu betreiben. Damit Rasmussen Generalsekretär der NATO werden konnte. Ohne türkische Unterstützung wäre Rasmussens Kandidatur für die Führung des größten Militärbündnisses der Welt erfolglos geblieben. (weiterlesen – Englisch)