Hebräische Fehlübersetzung vom Federvieh

David Lange, Israellycool, 26. November 2021

Warum überquerte das israelische Huhn die Straße?

Um etwas Respekt zu bekommen!

Das Wort “כָּבֵד” – das hier geschrieben steht – bedeutet „Leber“. “עוֹף” bedeutet „Huhn/Hühnchen“. Die korrekte Übersetzung lautet als „Hühnerleber“. Aber das Restaurant übersetzte das Wort “כָּבוֹד”, was „Respekt“ bedeutet.

Also hat entweder jemand das Wort, das übersetzt werden sollte, falsch geschrieben oder jemand von PETA war in das Restaurant eingedrungen. Angesichts der anderen Übersetzungen entscheide ich mich Option 1.

Nicht, dass sie Zuhause über eins davon etwas schreiben würden. „Includin chips of vegetables“ (einschließlich Gemüsechips) müssten „dazu Pommes oder Gemüsesalat“ übersetzt werden; „steak meat“ (Steakfleisch) müsste „Beef Steak“ heißen und „Steak bone“ (Steak-Knochen) müsste „T-bone Steak“ übersetzt werden.

Update: Das passiert, wenn man die Hühner nicht respektiert.

Der Iran kann ohne seine in Israel hergestellten Uzis nicht leben

David Lange, Israellycool, 22. März 2021

The Drive hat einen großen Text zur in Israel gebauten Uzi-Maschinenpistole veröffentlicht. Mit dem Titel Belgian Cops Tasked With Guarding NATO Headquarters Still Wield The Iconic Uzi Submachine Gun (Belgische Polizisten mit dem Auftrag das NATO-Hauptquartier zu schützen tragen die Kult-Maschinenpistole Uzi) beinhaltete er einige faszinierende Fakten über diese Kultwaffe, insbesondere diese:

Iranische Spezialkräfte sind mit Uzis mit Schalldämpfern bewaffnet (Borna News Agency)

Trotz der politischen Verwicklungen, denen sich viele Länder beim Umgang mit Israel gegenüber sahen und noch sehen, wurde die Uzi schnell zum weltweiten Goldstandard für Maschinenpistolen. Der Iran unter dem Schah gehörte zu den Importeuren dieser Schusswaffen und sie bleiben in der aktuellen Islamischen Republik weiter in Gebrauch, obwohl sie aus politischen Grundsätzen gegen die Existenz Israels ist.

Das erklärt wahrscheinlich, warum dieses Video der Fars News Agency von 2020 die Ermordung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump dramatisch mit einer Uzi darstellt.

Wussten Sie, dass es eine Palästinian Airlines gibt – mit 140 Beschäftigten in den Büchern?

David Lange, Israellycool, 14. Juli 2020

Der palästinensische Menschenrechtsaktivist Bassam Eid bemerkte während seiner Recherchen zu den Ausgaben der palästinensischen Autonomiebehörde etwas Seltsames.


Bei meinen aktuellen Recherchen stellte ich fest, dass 140 Beschäftigte der Palestinian Airlnes immer noch monatliche Gehälter von der PA bekommen.
Kann mir jemand sagten, wohin die Palestinian Airlines fliegt?

Mir war nicht bewusst, dass es eine Palestinian Airlines gibt, aber andererseits wusste ich auch nicht, dass es eine palästinensische Raumfahrtagentur gibt. Beides klingt so plausibel wie das palästinensische Museum.

Aber ob ihr mir glaubt oder nicht, es gibt eine palästinensische Fluggesellschaft – und ich meine damit nicht Mahmud Abbas‘ $50 Millionen teuren Privatjet.

Die Airline kann ihre Wurzeln zur Interimsvereinbarung über die Westbank den Gazastreifen zurückverfolgen, die von Israel und den Palästinensern 1995 im norwegischen Oslo unterzeichnet wurde. Unter dem einfachen Namen „Oslo II-Abkommen“ einer gemeinsamen Vereinbarung der beiden Länder sollten Japan, Marokko, Ägypten, Saudi-Arabien, Spanien und Deutschland übereinkommen den Bau des Hauptflughafens im Gazastreifen zu finanzieren.

Der Flughafen sollte mit einem Terminal ausgerüstet werden, das 700.000 Passagiere im Jahr abfertigen kann, eine 3.000m lange Landebahn bekommen, einen Kontrollturm und Navigationsausrüstung. Die Pläne sahen vor, dass der Flughafen im Südende des Gazastreifens gebaut wird; die Anflüge und Abflüge sollten direkt von und nach Ägypten erfolgen und israelischen Luftraum komplett meiden.

Sobald ein kommerzieller Flughafen eingerichtet war, machte die PA mit einem Plan weiter für das umkämpfte Land eine nationale Fluggesellschaft zu gründen. Die Airline wurde 1995 mit finanzieller Unterstützung aus den Niederlanden und Saudi-Arabien offiziell angekündigt; die Gönner spendeten zwei Fokker 50 und eine Boeing 727 als Hilfe für den Beginn des Betriebs.

Die neu gebildete Palestinian Airlines sollte sich der Arab Air Carriers Organization anschließen, die Einführung in die Allianz 1999 erfolgen. Während die Airline 1997 offiziell den Betrieb aufnahm, wurden rasch Limits festgestellt, wohin sie fliegen konnte. Der Yassir Arafat International Airport im Gazastreifen war noch immer im Bau, weshalb die Airline den Dienst von den ägyptischen Städten Port Said und Arish nach Jiddah in Saudi-Arabien und Amman in Jordanien aufnahm.

Sobald die Heimat der Airline im Gazastreifen fertiggestellt war, wurden alle Operationen auf den neuen Flughafen verlegt. Palestinian Airlines  expandierte rasch und bot Dienste in weitere Länder an, darunter die Türkei, Bahrain, Qatar, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate. Die Airline erhielt auch eine Iljuschin Il-62, die bei ihren Expansionsplänen helfen sollte.

Während die Airline expandierte, war sie nicht völlig ohne israelische Einschränkungen. Unter der Oslo II-Vereinbarung hatte Israel das Recht den Flugplan des Flughafens einzuschränken, was regelmäßig dafür sorgte, dass der Flughafen nachts geschlossen war. Auch die Sicherheit des Flughafens wurde von der israelischen Regierung verwaltet, denn diese befürchtete, dass die Palästinenser wegen der wirtschaftlichen Instabilität des Gazastreifens bei der Sicherheit nachlässig würden.

Leider hat sich das Oslo II-Abkommen im Lauf der Zeit abgeschwächt und die Spannungen zwischen Israelis und Palästinensern führte in den frühen 2000-ern zum Ausbruch der zweiten Intifada. Palestinian Airlines war gezwungen den Betrieb einzustellen, während Israel und Palästina ihren Konflikt eskalierten.

Weil sie befürchteten, dass die Palästinenser den Yassir Arafat-Flughafen für den Schmuggel von Waffen in den Gazastreifen nutzen würden, machte Israel ihn zu einem Primärziel, zerstörte 2001 sowohl das Radar als auch den Kontrollturm, bevor die Landebahn 2002 von Bulldozern aufgerissen wurde. Neben seinen Schmuggel-Befürchtungen behauptete Israel auch, dass der Abriss eine Reaktion auf einen palästinensischen Überfall war, bei dem vier israelische Soldaten getötet wurden.

Ohne Heimatflughafen in Palästina floh die Staatsairline zurück über die Grenze und begann erneut Operationen am Internationalen Flughafen El-Arisch in Ägypten. Palästinenser nach Arisch zu schaffen, war allerdings ein Kampf, da die ägyptischen Sicherheitskräfte bis zu einem Tag brauchen konnten, um die Reisenden bei Ein- wie Ausreise abzufertigen. Im Versuch die Dinge zu erleichtern, besetzte die Airline weiter die Ticketschalter am Yassir Arafat-Flughafen mit Personal; man hoffte innerhalb des Gazastreifens Tickets an Passagiere zu verkaufen und ihr Flugerlebnis zu vereinfachen.

Mit diesen Einschränkungen und der Operation der Fluglinie fast 50km von Zuhause auf der anderen Seite einer internationalen Grenze trocknete die Kundschaft für Palestinian Airlines aus. Die Airline entfernte die Boeing 727 und die Iljuschin Il-62 aus ihrer Flotte, bevor sie 2005 den Betrieb ganz einstellte. Die PA hielt an den zwei Fokker 50 fest und verleaste sie an andere Fluggesellschaften während sie auf eine Chance wartete den Betrieb wieder aufzunehmen.

Diese Chance sollte schließlich 2012 kommen, als die Airline ankündigte, sie würde mit ihren Fokker 50 und einem Routennetz den Dienst wieder aufnehmen, das wieder die Basis in Arisch hatte und Flüge nach Kairo, Amman und Jiddah anbot. Aber wie ihre früheren Erfahrungen in Arisch war Palästina zu stark benachteiligt, als dass es von seiner Airline Gebrauch machen konnte.

Die Airline sollte weniger als zwei Jahre durchhalten, bevor sie den Betrieb wieder einstellte. Die PA kehrte zum Verleasen ihrer Fokker 50 zurück, derzeit ist Niger Airlines die Heimat der beiden Flugzeuge. Obwohl sie derzeit keine Flüge anbietet, ist die Airline immer noch aktives Mitglied von ICAO, IATA und der Arab Air Carriers Organization.

Während Palästina hofft wieder eine fliegende Airline zu haben, ist die Aussicht nach Hause in den Gazastreifen zu kommen immer düsterer. Der Flughafen erhielt in den letzten Jahren weitere Schäden, wobei Terminal und Vorfeldbereich 2014 von der israelischen Luftwaffe heftig bombardiert wurden. Weil die Erholungsversuche in Ägypten sich als zu teuer für die Airline erwiesen haben, ist Palestinian Airlines derzeit eine nationale Fluggesellschaft ohne Zuhause, ohne Betrieb und ohne klare Zukunft.

Aber mit 140 Beschäftigten. Klingt plausibel.

Historischer Air India-Flug von Tel Aviv passierte neben dem von Saudi-Arabien auch den Luftraum des Oman

Elder of Ziyon, 23. März 2018

Es ist viel Wind um die ersten Air India-Flug von Tel Aviv gemacht worden, der durch saudischen Luftraum führte, das erste Mal, dass einem Flug von Israel erlaubt wurde diese Route zu nehmen.

Aber wenn man sich die Karte ansieht, dann musste Flug AI140 auch ein weiteres arabisches Land überqueren – den Oman. Man scheint ausdrücklich vermieden zu haben den Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate zu nutzen.

Der Oman wird in den meisten Artikeln zu diesem Flug kaum erwähnt.

Gazas Flughafenangestellte protestieren gegen Frühverrentung

Elder of Ziyon, 19. März 2018

Gazas Flughafenangestellte veranstalteten kürzlich eine Protestveranstaltung; sie protestierten gegen eine Entscheidung der PA, mit der sie zwangsweise in die Frührente geschickt werden.

Was bedeutet, dass sie die letzten 18 Jahre Gehälter bezogen haben, obwohl es den Flughafen gar nicht gibt.