Als die Juden aus dem Land Israel im Libanon Urlaub machten

Es gab eine Zeit, in der die Küstenstädte und verschneiten Gipfel des Libanon führende Touristen-Ziele für jüdische Einwohner des Mandats Palästina waren.

Amit Naor, the Librarians, 9. August 2020

Aus der Ephemera-Sammlung der Nationalbibliothek Israels

Als Ergebnis der berühmten Sykes-Picot-Vereinbarung wurde im Nahen Osten eine Linie gezogen, die Israel, Transjordanien und den Irak, die den Briten gegeben wurden, von Syrien und dem Libanon trennte, die den Franzosen gegeben wurden. Diese Grenze war nicht so unflexibel wie die modernen Grenzen, die wir heute kennen. Obwohl es natürlich Spannungen gab, waren diese hauptsächlich zwischen den verschiedenen ethnischen und religiösen Gruppen zu spüren, darunter Arabern und Juden. Wenn es zu Beziehungen zwischen den jeweiligen Regierungen kam, die im Mandat Palästina und dem Libanon (und Syrien) herrschten, waren die Verbindungen freundschaftlich: Handelsgüter wurden von einem Ort an den anderen geschickt, die von den Osmanen gelegten Eisenbahngleise verbanden ferne Länder und am wichtigsten: die Menschen reisten frei durch die Region.

Als Ergebnis davon besuchten, so wie in den Tagen des osmanischen Reichs jüdische Händler, Bürger des Mandats Palästina – Juden wie Araber – zwischen Jerusalem, Damaskus, Halab und Beirut weiter ihre Nachbarn im Norden, als sie unter britischer Herrschaft lebten. Insbesondere die lokale Tourismus-Industrie florierte in diesem Zeitraum. Der Libanon wurde als faszinierendes und attraktives Ziel betrachtet: seine Strände im Süden, die pulsierende Metropole Beirut und die schönen, schneebedeckten Berge – ein im Nahen Osten seltener Anblick. Die hebräische Presse und Schwarzen Bretter waren angefüllt mit Werbung, die jüdische Leser ansprachen in den Libanon zu kommen und dort zu entspannen.

Aus der Ephemera-Sammlung in der Nationalbibliothek Israels

In den Zeitungen wurden regelmäßig hunderte verlockender Illustrationen und Werbung veröffentlicht. Reklame für die vielen Hotels des Landes betonten das kühle, fast europäische Wetter und die Zedern, die man vom Fenster aus sehen konnte. Den Touristeneinrichtungen wurden oft französische Namen gegeben, um ihr Prestige in den Augen der Urlauber zu heben. So wie heutige Werbung betonte sie die kurzen Wege von Beirut aus und versprachen großzügige Unterkünfte zu erschwinglichen Preisen.

„Sammeln Sie Kraft und Gesundheit im Libanon – Vergnügen und Komfort zu geringen Kosten“, aus Do‘ar Hayom, 14. Juni 1935
Reklame, die für das Grand Hotel Casino in Ain Sofar wirbt und die modernsten Gerätschaften verspricht – einen Aufzug, Zentralheizung, koschere europäische Küche, 5-Uhr-Tee – alles beaufsichtigt vom „Wiener Management“, für gerade mal 55 Francs pro Tag; aus Do‘ar Hayom, 29. Juli 1934

Was zog potenzielle hebräische Touristen sonst noch an? Skifahren! Im wasserarmen Land Israel gab es nicht viele Orte mit Schnee, an denen man diesem beliebten europäischen Hobby nachgehen konnte, aber im Libanon florierte Wintersport, selbst noch im Frühling. Aus Europa wurden Skilehrer geholt und das Versprechen so nah an Zuhause Schnee zu genießen zog viele an.

Eine Reklame für Ski-Reisen nach Sofar im Libanon mit zwei schweizerischen Skilehrern; aus Do‘ar Hayom, 5. März 1935.
Der verschneite Gipfel des Jabal al-Barouk in den Schuf-Bergen, Libanon, 1929. Aus dem Archiv der Hebrew Reali School in Haifa, Bitumna-Sammlung.

Sagen wir also, Sie hätten beschlossen Ihren Sommerurlaub im Libanon zu verbringen – wie wären Sie dorthin gekommen? Sie hätten natürlich den Zug nehmen können, aber warum sich damit zufriedengeben? Touristen wurden an Bord eines der Schiffe eingeladen, die aus dem Hafen von Haifa ausliefen und auf dem Weg nach Beirut und darüber hinaus in verschiedenen Häfen anlegten. Sie hätten auch mit dem Bus reisen können – diese fuhren ab dem Zentralen Busbahnhof in Tel Aviv. Das Egged-Museum zeigt immer noch Reise-Fahrscheine an diese exotischen Zielorte. Und für mehrere hundert palästinensische Pfund (Lira) konnten Sie sogar von Haifa aus ein Taxi nehmen.

Aus der Ephemera-Sammlung in der Nationalbibliothek von Israel.
Auf dem Weg nach Baalbek, 1929. Foto: Jenka Ratner, Bitmuna-Sammlung.

Natürlich konnte man seinen Urlaub auf einer organisierten Reise verbringen. Das Reiseunternehmen kümmerte sich um alles. So konnten Sie sicher sein, dass Sie kein bedeutendes Reiseziel oder Attraktion verpassen. Wohin fuhren diese Touristen? Man hatte nie von einer vollständigen Reise in den Libanon ohne eine Tour durch die Küstenstädte, eine Fahrt in die libanesischen Berge und zu guter Letzt den Besuch der uralten Ruinen von Baalbek gehört.

Eine Reklame wirbt für eine organisierte zehntägige Rundreise in den „Libanon, den Alawitenstaat und Syrien“, einschließlich Stopps in Beirut, Tripolis, Aleppo und Damaskus. Aus der Ephemera-Sammlung in der Nationalbibliothek Israels.

Zweifelsohne galt der Libanon für viele als attraktives, faszinierendes Reiseziel. In den 1930-er Jahren war die Konkurrenz so stark, dass Hotels sogar jüdische Urlauber mit dem Versprechen von koscherem Essen lockten. Hebräische Zeitungen veröffentlichten Reklame für den Kauf von Partnerschaftsanteilen an diesen Hotels und oft wurden Vorträge zur Geografie Syriens und des Libanon von ranghohen Referenten, Lehrenden und Geografen der hebräischen Gemeinde im Mandat Palästina gehalten.

Werbung, die die libanesischen Hotels mit koscherem Essen auflistet; aus Ha‘aretz, 1. Juli 1935.

Offenbar war diese Praxis so weit verbreitet, dass für Sommerreisen in den Libanon auch in den frühen Tagen der arabischen Revolte von 1936 bis 1939 noch geworben wurde. Es scheint jedoch so, als ob während dieses Zeitraums einige Hotels bankrott gingen. Ein Hotel in Metula am Nordende des Landes Israel hießt „Der Schnee des Libanon“ (Scheleg-HaLevanon) und lud die lokalen Urlauber ein in seine Räumlichkeiten zu kommen, statt das Geld in solchen harten Zeiten im Ausland auszugeben.

Das Hotel Der Schnee des Libanon in Metula; Bitmuna-Sammlung.

Werbung für Reisen in den Libanon wurde sogar noch während des Zweiten Weltkriegs geschaltet, obwohl nach der Eroberung Frankreichs durch die Deutschen Feindsoldaten in Syrien und dem Libanon stationiert waren. Nachdem der Libanon aber 1943 seine Unabhängigkeit erhielt, wurden die Reisen wieder aufgenommen, wenn auch in geringerem Ausmaß wegen der Eskalation des jüdisch-arabischen Konflikts in dem, was immer noch das Mandat Palästina war.

Werbung aus dem Jahr 1945, die für eine einwöchige Reise nach Syrien und in den Libanon warb. Aus der Ephemera-Sammlung in der Nationalbibliothek Israels.

Natürlich machten der Unabhängigkeitskrieg und die Gründung des Staates Israel diesem beliebten Zeitvertreib ein Ende. Und bis wir das Skifahren auf den Hängen des Schuf-Gebirges oder Sonnenbaden an den Stränden Beiruts wieder aufnehmen können, laden wir diejenigen von ihnen, die sich vielleicht an eine Familienreise in den Libanon erinnern können, ein uns hier in den Kommentaren, auf Facebook oder Twitter davon zu erzählen.

Hisbollah betrauert tragischen Verlust von Sprengstoff

The Mideast Beast, 7. August 2020

Bild von The Nation auf https://bit.ly/2F1ckhK

Mit dem feierlichen Gelöbnis wieder aufzubauen, was das Land verloren hat, hielt Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah am Donnerstag eine sehr emotionale Rede zum tragischen Verlust von tausenden Tonnen Sprengstoff-Material während der vier Explosionen im Hafen von Beirut.

„Glaubt mir, als ich sage, dass niemand diese Tragödie heftiger empfindet als ich und meine Hisbollah-Genossen“, sagte Nasrallah in einem aufgezeichneten Video. „Wie jeder andere auch konnte ich, als ich das furchtbare Video der Explosion sah, einzig daran denken, wie viele Millionen Kilogramm Sprengstoff-Material vernichtet worden waren und wie viele Bomben mit diesem Material hätten gebaut werden können.“

Nasrallah beendete das Video mit einer Botschaft der Hoffnung; er versprach entweder den Hafen wieder aufzubauen oder einen anderen Weg zu finden, um illegal Waffen ins Land zu schmuggeln.

„Wir werden nicht ruhen, bis jedes Gramm zerstörtes Sprengstoff-Material ersetzt worden ist und wieder gefährlich nahe eines dicht besiedelten Bevölkerungszentrums voller unschuldiger Zivilisten gelagert ist“, versprach Nasrallah. „Und wir werden mit jeder Faser unseres Seins diejenigen bekämpfen, die diese Tragödie als Rechtfertigung nutzen die politische Führung unseres Landes durch kompetenten und verantwortliche Regierung zu ersetzen.“

Palästinenser laufen Gefahr zu verhungern – im Libanon. Also werden Sie in den Medien davon nichts lesen.

Elder of Ziyon, 2. Januar 2020


Die Apartheid gegen Palästinenser im Libanon wird immer schlimmer – aber da Israel nicht beteiligt ist, gibt auch niemand vor mit ihnen solidarisch zu sein.

Yassir Ali, Mitglied des Generalsekretariats der Volkskonferenz für Palästinenser im Ausland, warnte vor „dem Schreckgespenst der Hungersnot“ in Palästinenserlagern im Libanon.

Er erklärte, dass die Arbeitslosenrate in den Lagern, in denen Palästinenser zu leben gezwungen sind, sich 2019 von 56% auf 65% verschlechterte und die Armutsrate sich von 65% auf 80% verschlimmerte.

Palästinenser im Libanon sind von etwa 73 Kategorien an Jobs im Libanon ausgeschlossen, was der Grund dafür ist, dass ihre Arbeitslosigkeits- und Armutsraten so hoch liegen.

Zusätzlich, sagte Ali, wird Palästinensern von libanesischen Banken nicht erlaubt Gelder abzuheben oder sich auch nur Gelder aus dem Ausland überweisen zu lassen.

Eine große Zahl der Flüchtlinge ist hauptsächlich von den Auslandsüberweisungen ihrer Kinder abhängig, die auf etwa 100 Millionen Dollar jährlich geschätzt werden. Die meisten bei der UNRWA „registrierten Flüchtlinge“ im Libanon haben den Libanon schon vor langer Zeit verlassen; vor ein paar Jahren waren von 470.000 gelisteten tatsächlich nur 174.000 im Libanon. Heute sind die Zahlen wahrscheinlich noch niedriger, weil junge Palästinenser im Libanon buchstäblich keine Zukunft haben.

Zusätzlich gibt es rund 20.000 syrische palästinensische Flüchtlinge, die sich immer noch im Libanon befinden; auch sie sind gezwungen in denselben übervölkerten Lagern zu leben wie die anderen Palästinenser.

Palästinenser im Libanon veranstalten massive Demonstrationen, um zu erreichen, dass ihnen dieses Jahr mehr Jobs möglich sind, heißt es von Ali. Aber als die größeren Demonstrationen gegen die Regierung begannen, entschieden die Palästinenser ihre eigenen Proteste einzustellen, weil ihre Lage so prekär ist und sie nicht wollten, dass es so aussieht, als würden sie Partei ergreifen. Immerhin hassen die meisten Libanesen ihre palästinensischen „Gäste“ und die armen Palästinenser wollen es für sich und ihre Familien nicht noch schlimmer machen.

Der Libanon ist für Palästinenser nach jedem Maßstab der schlimmste Ort der Welt. Diskriminierung ihnen gegenüber ist im Libanon gesetzlich verankert. Ihnen ist es nicht erlaubt Land zu kaufen oder auch nur ihre Häuser zu erweitern. Sie werden von der Bevölkerung gehasst. Sie würden liebend gerne in der Westbank oder sogar im Gazastreifen leben.

Aber wie oft sehen Sie irgendeinen Artikel über Palästinenser im Libanon? Wie viele NGOs, die vorgeben sich um die Palästinenser zu sorgen, erwähnen die Lage im Libanon überhaupt? Wann war das letzte Mal, dass Human Rights Watch über die Palästinenser im Libanon twitterte?

Die traurige Tatsache lautet: Wenn Juden nicht beteiligt sind, schert man sich den Teufel um die Palästinenser. 5.000 wurden in Syrien getötet – die Medien schweigen. In der Westbank herrscht Korruption – niemand kümmert das. Christen haben den Gazastreifen wegen Verfolgung durch Muslime praktisch alle verlassen – aber ihre einzige Erwähnung in den Meiden erfolgt, wenn Israel ihre Weihnachtsreisen einschränkt.

Zu praktisch jedem Menschen und jeder Gruppe, die sagen, dass sie pro-palästinensisch sind, wird mit dieser Geschichte und anderen bewiesen, dass sie nichts dergleichen sind. Sie sind schlicht antiisraelisch. Und der einzige Grund, dass irgendjemand sich mehr um Israels Umgang mit den Palästinensern kümmert als um den weit schlimmeren Umgang mit ihnen im Libanon, ist der gute, altmodische Antisemitismus.

Der Zweite Libanonkrieg und asymmetrische Kriegsführung

Dov Lipman, HonestReporting, 27. Oktober 2019

Ein israelischer Polizist rennt nur Momente nach einer Salve Katjuscha-Raketen der Hisbollah an einem brennenden Strommast vorbei, die während des zweiten Libanonkriegs am 13. Juli 2006 Nahariya trafen. (Foto: Roni Schutzer/Getty Images)

Lange vor dem zweiten Libanonkrieg, schon 1968, nutzte die palästinensische Befreiungsorganisation den südlichen Libanon als Startrampe für Raketenangriffe auf israelische Städte. Die Israelischen Verteidigungskräfte waren 1982 in den Libanon vorgestoßen, um die Terror-Infrastruktur zu zerstören, die für diese Angriffe verantwortlich war; dann zog sie sich im Jahr 2000 nach Unterdrückung der Bedrohung ab.

Aber in den darauf folgenden Jahren rüstete die Terrororganisation Hisbollah mit der militärischen und finanziellen Unterstützung durch den Iran auf. Ab dem Jahr 2000 bis zum Sommer 2006 griff die Hisbollah Israel mit Artillerie und grenzüberschreitenden Vorstößen circa 200-mal an, tötete Dutzende Israelis und verletzte mehr als 100.

Hisbollah löst den Zweiten Libanonkrieg aus

Am 12. Juli 2006 schossen Hisbollah-Terroristen in einem nicht provozierten Angriff Raketen aus dem Südlibanon auf israelische Grenzstädte, wodurch fünf israelische Zivilisten verletzt wurden.

Dieser Raketenangriff war eine aber nur Ablenkung für einen anderen Angriff.

Bei einem sorgfältig geplanten Überfall schoss eine Hisbollah-Einheit eine Panzerbekämpfungs-Rakete auf zwei IDF-Fahrzeuge, die an der israelisch-libanesischen Grenze Patrouille fuhren. 3 israelische Soldaten wurden getötet. Die Hisbollah entführte zwei israelische Reservesoldaten – den 31-jährigen Doktoranden am Technion und frisch verheirateten Ehud Goldwasser sowie den 26-jährigen Jurastudenten Eldad Regev. Fünf weitere IDF-Soldaten wurden im Libanon bei einem sofortigen Versuch die entführten Soldaten zu retten getötet.

Eldad Regev und Ehud Goldwasser

Israel begann Hisbollah-Ziele zu bombardieren, ebenso Brücken und Straßen im Libanon; damit sollte verhindert werden, dass die Hisbollah die entführten Soldaten weit von der Grenze weg schafft.

Der zweite Libanonkrieg war in vollem Gange.

Die Hisbollah kündigte an, dass sie Goldwasser und Regev freilassen würde, wenn Israel libanesische „Gefangene“ frei ließe, die in Israel festgehalten wurden. Auf der Liste der Hisbollah stand auch Samir Kuntar, der für einen besonders grausamen Anschlag von 1979 verantwortlich war. Kuntar drang aus dem Libanon nach Israel ein, brach in ein israelisches Wohnhaus ein, entführte den 31-jährigen Danny Haran und seine vierjährige Tochter Einat. An einem nahe gelegenen Strand erschoss Kuntar Danny; dann tötete er Einat, indem er ihren Kopf gegen die Felsen schlug.

Israel betrachtete die Entführung von Regev und Goldwasser durch die Hisbollah als Kriegsakt, verhängte eine Luft- und Seeblockade über den Libanon, begann massive Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele, gefolgt von einer Bodeninvasion.

Raketenangriffe auf Israel

Vom Iran und Syrien bewaffnet bombardierte die Hisbollah israelische Städte mit Raketen. Während des einmonatigen zweiten Libanonkriegs feuerte die Hisbollah mehr als 4.000 Raketen auf israelische Städte – über 100 pro Tag. Etwa ein Viertel landete in zivilen Bereichen von Haifa, Kiryat Schmona, Safed, Tiberias und Nazareth. Eine Million Israelis musste in der Nähe von Luftschutzbunkern bleiben und 250.000 Einwohner waren gezwungen die Städte im Norden in Richtung sicherer Gebiete außerhalb der Raketenreichweite  zu verlassen.

Die Raketenangriffe der Hisbollah verursachten in Israel zahlreiche Waldbrände. Es wird geschätzt, dass es 50 bis 60 Jahre dauern wird die 16.500 Morgen vernichteter Wälder wiederherzustellen.

Einwohner von Nahariya mussten während der Angriffe der Hisbollah mit Katjuscha-Raketen aus dem Libanon 2006 in einem Luftschutzbunker bleiben. (Foto: Mosche Milner, Gefälligkeit des israelischen GPO.)

Die Hisbollah startete diese Raketen aus zivilen Bereichen im südlichen Libanon und lagerte ihre Munition in Wohngebieten. Das gefährdete die libanesische Bevölkerung, weil Israel versuchte die Raketen und ihre Abschussrampen zu zerstören. Israel warf Flugblätter ab, die die Zivilisten informierten, sie sollten Bereiche verlassen, die es bombardieren musste.

Während Menschenrechtsorganisationen wie Human Rights Watch und Amnesty International Israel wegen der Beschießung libanesischer Zivilisten und der Anwendung von unverhältnismäßiger Gewalt verurteilten, fasst Washington Post-Kolumnist Richard Cohen zusammen, warum die Anschuldigungen haltlos waren:

Die schrecklichen Konsequenzen von Verhältnismäßigkeit sind so klar, dass man sich fragt, ob das nicht nur ein Feigenblatt für allgemein antiisraelische Gefühle ist. Jeder, der sich im Nahen Osten ein wenig auskennt, weiß, dass Verhältnismäßigkeit Wahnsinn ist. Für Israel, ein kleines Land in Reichweite, wie wir herausfinden, einer aus dem Hinterhof eines Feindes gefeuerten Rakete, ist Verhältnismäßigkeit nicht nur nicht anwendbar, sondern Selbstmord. Das Letzte, was es brauchen kann, ist ein Abnutzungskrieg. Es reicht nicht, diese oder jene Raketenbatterie auszuschalten. Es muss Abschreckung wieder herstellen: Gibst du mir eine Ohrfeige, werde ich die das Licht ausknipsen.

Israel braucht dringend solche Abschreckung, seit es im Jahr 2000 aus dem Libanon und – vor kurzem – aus dem Gazastreifen abzog. Im Libanon geriet es praktisch in einen proportionalen Kreislauf aus Zuschlagen und Zurückschlagen mit der Hisbollah. Das kostete Israel 901 Tote und die Hisbollah verkündete 1.375, zu nahe an Pari, um eine nachhaltige Unterscheidung zu schaffen. Wie immer die Zahlen aussahen, es ändert die Tatsache nicht, dass israelische Wehrpflichtige oder Reservisten nicht glauben, dass Tod und Märtyrertum dasselbe sind. Auf Juden warten im Himmel keine Jungfrauen.

Eine Artillerieeinheit der IDF feuert 2006 von einer Stellung an der Nordgrenze auf Hisbollah-Ziele. (Foto: Mosche Millner, Gefälligkeit des GPO)

Die israelische Regierung erklärte wiederholt, sie kämpfe nicht gegen den Libanon, sondern nur gegen die Terrorinfrastruktur der Hisbollah. Da sich Waffenlager, Raketenwerfer sowie Kommando- und Kontrollzentren in oder sehr nahe von Häusern, Krankenhäusern, Schulen, Moscheen und allgemeiner Infrastruktur befanden, war der Schaden für den Libanon erheblich und unvermeidlich.

Die israelische Luftwaffe flog während des Monats der Kämpfe 11.897 Kampfeinsätze – mehr als während des Yom Kippur-Kriegs und fast doppelt so viele Einsätze wie im ersten Libanonkrieg. Die IDF verschoss 170.000 Artilleriegranaten, mehr als doppelt so viele wie während des Yom Kippur-Kriegs. 130.000 Häuser im Libanon in dem Bereich, aus dem Raketen gefeuert wurden, wurden beschädigt. 650 Kilometer Straßen, 73 Brücken und 900 Wirtschaftsgebäude wurden zerstört. Dank der Hisbollah-Doktrin sich in Zivilisten einzubetten wurde der zweite Libanonkrieg eine Fallstudie asymmetrischer Kriegsführung. Dr. Shaul Shay erklärte asymmetrische Kriegsführung so:

In asymmetrischen Konflikten sind demokratische Staaten – die typischerweise gewisse moralische Werte hoch halten – gezwungen, nichtstaatliche Akteure zu bekämpfen, die sich nicht an rechtliche oder humanitären Verpflichtungen gebunden verstehen. Trotz der gegenteiligen Propaganda schätzt Israel menschliches Leben wert, während nichtstaatliche Akteure wie die Hamas oder Al-Qaida regelmäßig humanitäre Prinzipien als bewusste Strategie missbrauchen, indem sie sowohl ihre eigene Zivilbevölkerung als auch die des sich verteidigenden Staates größeren Risiken aussetzen. Dass solche Terrorgruppen wie Hamas und Hisbollah aus dicht besiedelten Gebieten heraus agieren, illustriert diese Tatsache.

Israel erhielt breite Unterstützung, von westlichen Ländern bis zu arabischen Staaten. Saudi-Arabien erklärte, die Hisbollah sei allein verantwortlich für den Krieg. Die Vereinigten Arabischen Emirate Bahrain, Ägypten, Jordanien, Kuwait, der Irak und die Palästinensische Autonomiebehörde stimmten der saudischen Beschreibung des Angriffs der Hisbollah auf Israel als „unerwartet, unangemessen und unverantwortlich“ zu.

Nachbermerkungen zum Krieg

Während des Krieges wurden 121 IDF-Soldaten und 46 israelische Zivilisten getötet, davon 19 israelische Araber. Mehr als 4.000 Israelis wurden verletzt. Israel tötete mindestens 600 Hisbollah-Terroristen und verletzte 1.500. Um die 500 Libanesen starben während der Kämpfe und mehr als 2.500 wurden verletzt. Die Kämpfe endeten am 14. August mit einem von der UNO vermittelten Waffenstillstand. Der UNO-Sicherheitsrat genehmigte die Resolution 1701, die die Entwaffnung der Hisbollah forderte, den Rückzug der IDF aus dem Libanon und dass die libanesischen Streitkräfte und eine vergrößerte UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) im südlichen Libanon stationiert werden sollten.

Leider erklärten sowohl die libanesische Armee als auch UNIFIL, dass sie nichts tun würden um die Hisbollah zu entwaffnen. Wie erwartet bewaffnete die Hisbollah sich wieder und nur zehn Jahre nach dem Krieg hatte sie bereits 100.000 Raketen, die jeden Ort in Israel erreichen können. 2019 entlarvte und neutralisierte die IDF eine Reihe von die Grenze querenden Tunneln der Hisbollah, von denen UNIFIL eingestand, dass sie die Resolution 1701 verletzen.

Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah sagte New TV in einem Interview vom 27. August 2006: „Wenn es auch nur eine einprozentige Chance gegeben hätte, dass die Gefangennahme vom 11. Juli zu dem geführt hätte, was geschah, hätte ich das gemacht? Ich würde sagen nein, absolut nicht.“

Noch trauriger ist, dass Israel nicht in der Lage war, die gefangenen Soldaten zu finden. Da man nicht wusste, ob Goldwasser und Regev noch lebten, stimmte Israel zwei Jahre später einem Gefangenenaustausch zu, der die Freilassung von Samir Kuntar beinhaltete. Die Tür des Fahrzeugs, in dem die beiden israelischen Soldaten sich befanden, öffnete sich und zwei Särge wurden herausgeholt, die die sterblichen Überreste der beiden Soldaten beinhalteten.

Es gab zwar erhebliche Kritik aus dem israelischen politischen und zivilen Establishment bezüglich der Schwierigkeit, die eine mächtige Armee hatte eine kleinere und weniger gut ausgerüstete Terrororganisation wie die Hisbollah zu besiegen, aber israelische Offizielle weisen auf die Tatsache hin, dass die starke Antwort der IDF die israelische Abschreckung wiederherstellte.

Der blinde Umgang des Westens mit der Hisbollah

Westliche Staaten stärken die Terrororganisation durch die künstliche Trennung ihrer politischen Aktivitäten von ihrer Militanz und durch Unterstützung des Militärs des Libanon.

Aaron Kliegman, The Washington Free Beacon, 4. März 2019

Hisbollah-Militante (Getty)

Raten Sie, wer das hier sagte: „Jeder weiß, dass der politische und der militärische Arm der Hisbollah ein und dasselbe sind.“

Nein, es nicht irgendein israelischer oder amerikanischer Falke, erpicht darauf den Stellvertreter des Iran im Libanon zu zerschlagen. Im Gegenteil: Ammar Moussawi, der Leiter der Hisbollah für internationale Beziehungen, äußerte diese Worte 2013, als die Europäische Union den „militärischen Arm“ der Gruppe als Terrororganisation auflistete, wobei deren „politische“ Aktivitäten als Teil einer eigenen, harmlosen Organisation ausgeschlossen wurden. Sechs Jahre später trennt die EU immer noch den sogenannten politischen Arm von seinem militärischen, zieht eine willkürliche Linie zwischen den beiden, die es nicht gibt. Offenbar glauben die Führer in Brüssel, sie verstünden die Hisbollah besser als die Hisbollah selbst. Sie sind nicht allein.

Die Regierung der deutschen Kanzlerin Angela Merkel schient ebenfalls die frei erfundene Linie, die sauber zwischen den militärischen und politischen Armen der Hisbollah trennt. Nachdem letzte Woche Großbritannien die Hisbollah insgesamt verbot, lehnte Berlin es ab nachzuziehen. Amerikanische Quellen, die mit Deutschlands Denken vertraut sind, sagten gegenüber der Jerusalem Post, dass Berlin den politischen Arm der schiitischen Islamistengruppe nicht verbietet, weil sie „mit den israelisch-palästinensischen Friedensgesprächen verbunden ist“. Dieselben Quellen sagten der Zeitung letztes Jahr auch, dass Deutschland die Administration Trump als zu pro-israelisch betrachtet. Dennoch  sagte ein Sprecher des deutschen Innenministeriums am Montag: „Die gesamte Hisbollah ist gegen die Idee internationaler Auffassung im Sinne des Basisgesetzes, weil sie das Existenzrecht des Staates Israel mit terroristischen Mitteln bekämpft“. Der Sprecher fügte an: „Ein solches Ziel ist seiner Natur nach antisemitisch.“

Die deutsche Regierung zögert also die gesamte Hisbollah zu verbiten, weil sie eine Rolle im israelisch-palästinensischen Konflikt spielt, gibt aber ebenfalls zu, dass die Gruppe Israels Vernichtung anstrebt. Wenn diese Ideen widersprüchlich klingen, dann weil sie es sind. Vielleicht kann Merkel erklären, wie eine Organisation, die sich der Vernichtung des jüdischen Staats verschrieben hat, einen förderliche Rolle im Friedensprozess spielen kann.

Deutschlands Ablehnung die gesamte Hisbollah zu verbieten, ist zudem von Angst getrieben den Libanon zu verärgern, wo die Terrororganisation eine mächtige politische Partei ist. Zusammen mit verbündeten Parteien und Politikern kontrollierte die Hisbollah aktuell 70 der 128 Sitze im libanesischen Parlament. Darüber hinaus sind der libanesische Präsident Michel Aoun und weitere Schlüsselmitglieder der Regierung mit der  Hisbollah verbündet. 2013 machten sich offizielle Vertreter der EU Sorgen, die Listung des militärischen Arms der Hisbollah , die ein Einfrieren ihrer Aktiva im Block die Beziehung der EU zur libanesischen Regierung verkomplizieren würde. „Ein paar der Mitgliedstaaten wollte sicherstellen, dass eine solche Entscheidung keinesfalls den politischen Dialog gefährden würde“, sagte ein ranghoher EU-Offizieller damals. Einige EU-Diplomaten argumentierten, der militärische Arm könnte am Ende Mitglieder der Hisbollah drängen sich von der Militanz ihrer Politik abzurücken. Die darunterliegende Annahme lautet, dass die Gewalt der Gruppe nichts mit ihrer Politik zu tun hat und das ihre politische Aktivitäten harmlos sind. Was die EU motovierte – und weiterhin motiviert – treibt auch Deutschlands Herangehensweise an die Hisbollah an.

Das Vereinte Königreich durchschaute den Unsinn letzte Woche. „Die Hisbollah setzt ihre Verusche die fragile Lage im Nahen Osten zu destabilisieren fort – und wir sind nicht länger in der Lage zwischen ihrem bereits verbotenen militärischen Arm und der politischen Partei zu unterscheiden“, sagte der britische Innenminister Sajid Javid in einer Erklärung. „Deswegen habe ich die Entscheidung getroffen die Gruppe in ihrer Gesamtheit zu verbieten.“

Die Vereinigten Staaten, Kanada, die Arabische Liga, Israel, die Niederlande und Japan weisen ebenfalls die gesamte Hisbollah als Terrororganisation aus.

Der Gedanke zwischen den militärischen und die politischen Aktivitäten der Hisbollah zu trennen, ist immer schon lächerlich gewesen. Die Gesamtorganisation steht unter derselben Führung. Von Parlamentsmitgliedern bis zu aktiven Terroristen wird die Hisbollah von Hassan Nasrallah geführt, der letztlich vom Iran kontrolliert wird. Nasrallah, seine obersten Stellvertreter und ihre Herren in Teheran unterscheiden keine zwei getrennten Arme, warum sollte also der Westen das tun? Zudem geben die Soldaten und Politiker der Hisbollah frei Geld aneinander weiter. Es gibt keine Unterscheidung. Aus internationalen kriminellen Unternehmungen der Hisbollah – zu denen Drogen- und Menschenschmuggel, Fälschung europäischen Geldes und vieles mehr gehören – unterstützt die Hisbollah soziale und politische Aktivitäten innerhalb des Libanon, genauso wie sie Terroraktionen und militärische Entwicklungen im Ausland unterstützen. Europas Ablehnung die gesamte Hisbollah zu verbieten, erlaubt der Gruppe sogar sich auf europäischem Boden zu organisieren und Geld zu sammeln.

Erinnern Sie sich zudem daran, dass die Hisbollah 2005 den früheren libanesischen Premierminister Rafic Hariri ermordete und dann setzte die Gruppe 2008 Gewalt auf den Straßen des Libanon ein, um mehr Einfluss in der Regierung zu gewinnen. Wie unterscheiden sich die politischen Aktivitäten der Hisbollah von ihren militanten?

Deutschland sollte motiviert sein die gesamte Hisbollah auf die Terrorliste zu setzen. Wie die Jerusalem Post vermerkt, gibt es in Deutschland 950 Hisbollah-Aktivisten, die Gelder sammeln, neue Mitglieder rekrutieren und ihre antiwestliche, antisemitische Ideologie verbreiten, wie deutsche Geheimdienste berichten. Hisbollah-Agenten arbeiten außerdem überall in Europa eng mit den Quds-Kräften der iranischen Revolutionsgarden zusammen. Aber natürlich: Deutschland betreibt gegenüber dem Iran eine Appeasement-Politik und daher auch gegenüber dessen Fortsatz  Hisbollah. Weil ein Verbot der gesamten Hisbollah die Ayatollahs verärgern würde, hat Deutschland kein Interesse, das zu tun.

Selbst Länder, die die gesamte Hisbollah verbieten, haben einen blinden Ansatz gegenüber der Hisbollah. Nehmen Sie Kanada, dessen Streitkräfte sich im Libanon befinden, um Soldaten in der Führung von Winterkrieg ausbilden, um ihnen zu helfen ihre Grenzen besser zu verteidigen. Und Kanada ist dabei nicht allein: Die Vereinigten Staaten haben den libanesischen Streitkräften (LAF) seit 2006 rund $1,7 Milliarden zur Verfügung gestellt.

Es gibt bezüglich dieser Unterstützung zwei große Probleme. Erstens ist die Hisbollah mächtiger geworden als die LAF; sie hat etwa 130.000 Raketen in ihrem Arsenal und starke Unterstützung aus dem Iran. Zweitens und wichtiger: Die LAF sind mit der Hisbollah verbündet, arbeiten eng mit der Terrororganisation zusammen, während sie Unterstützung aus dem Westen erhalten. Tatsächlich agieren die Hisbollah und die LAF im südlichen Libanon zusammen und die Hisbollah-Akteure tragen manchmal sogar libanesische Uniformen. Der Iran hat zudem ein Zivilflugzeug genutzt, bekannt für die Verbindungen zu den Islamischen Revolutionsgarden, um Waffen und fortschrittliche System zum internationalen Flughafen von Beirut zu fliegen, den die libanesische Armee kontrolliert. Die LAF zu unterstützen ist eine Möglichkeit die Hisbollah zu unterstützen, ob der Westen das nun weiß oder nicht.

Die westeuropäischen Länder müssen sich daran erinnern, was die Hisbollah ist. Das ist dieselbe Gruppe, die tausende Soldaten in Syrien stationiert hat, um dem Iran und das Regime Assad zu helfen das syrische Volk abzuschlachten. Es handelt sich um dieselbe Gruppe, die 2012 in Bulgarien einen israelischen Touristenbus sprengt, wobei sechs Menschen ermordet und 32 weitere verletzt wurden. Und es handelt sich um dieselbe Grupp, die libanesische Zivilisten als menschliche Schutzschilde nutzt, um Israel davon abzuschrecken seine Akteur anzugreifen, nachdem diese Israelis angreifen. Die Hisbollah ist destruktiv, sowohl innerhalb des Libanon als auch im Ausland. Es ist eine beschämend und strategisch inkompetent die Organisation nicht als Ganzes zu verbieten. Und es ist höchste Torheit die LAF weiter zu unterstützen, wenn sie so eng mit der Hisbollah zusammenarbeitet. Vielleicht wird der Westen irgendwann lernen. Aber es gibt kein einfaches Heilmittel für vorsätzliche Blindheit.

Verhältnis reinbringen…

Barry Shaw beschreibt, was das Waffenarsenal der Hisbollah, von der Welt ignoriert, aufgebaut durch den Terrorstaat Iran, bedeutet:

Nur um das Verhältnis mal klarzumachen: Die Hisbollah besitzt mehr Feuerkraft als 95% der konventionellen Armeen der Welt und mehr Raketen und Flugkörper als alle europäischen NATO-Mitglieder zusammen!

Schätzungen besagten, dass die Raketen und Flugkörper der Hamas zwischen 120.000 und 140.000 zählen, während es 2006, beim letzten großen Militärschlag der Hisbollah gegen Israel, etwa 10.000 waren.

Israel wird als Nationalstaat stark herausgefordert, weil es das Hauptziel dieser Feuerkraft einer Hybrid-Terrororganisation ist, die zum Teil einen Nachbarstaat unter Kontrolle hat und sich hinter der libanesischen Bevölkerung verschanzt, aus der sie sich Unterstützung holt.

Diese verheerende militärische Hochrüstung ist unter Missachtung der Resolution 1701 des UNO-Sicherheitsrats erfolgt; und die Vereinten Nationen haben die sich entwickelnde Bedrohung unverhohlen ignoriert.

Israel hat gewarnt, sollte die Hisbollah eine groß angelegte Offensive gegen den jüdischen Staat beginnen, dann wird es keine Alternative haben als diese massive existenzielle Bedrohung zu eliminieren, indem es die weit ausgebreitete militärische Macht des islamischen Terrorregimes unter Beschuss nimmt und das wird, notwendigerweise die wichtige libanesische Infrastruktur einschließlich Häfen, Flugfeldern, Straßen, Brücken, Basen, Lagereinrichtungen, Kommando- und Kontroll-Stellen beinhalten, die sich vorwiegend in zivilen Gegenden befinden.