Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Juni 2017)

Sonntag, 18. Juni 2017:

PA und PLO lassen wissen: Die „Löhne“ an die Terrorhäftlinge werden weitergehen; das Thema unterliegt nicht den Erpressungen von USA und Israel.

Ein Hamas-Sprecher wies zurück, dass der IS den Anschlag auf die Grenzpolizisten in Jerusalem für sich reklamiert. Er sagte, zwei der Terroristen seien Mitglieder der PFLP, einer der Hamas gewesen.

6 Araber aus „Ost“-Jerusalem werden verdächtigt in der Altstadt „aus nationalistischen Gründen“ Brände gelegt zu haben.

Die PA droht, sie würde wegen „Piraterie“ vor den Internationalen Strafgerichtshof ziehen, wenn Israel die Zahlungen an die Terroristen von den Überweisungen an die PA abzieht.

Zwei Araber aus Nordjerusalem wurden letzte Woche festgenommen; die Polizei hatte in ihren Häusern 2 gestohlene Autos, 1 gestohlenes Motorrad und jede Menge gestohlenen Schmuck sowie Drogen gefunden.

Montag, 19.Juni 2017:

WAFA, die PA-Nachrichtenagentur, beschwert sich und beklagt, dass Israel den Zugang zum Tempelberg für Männer auf solche über 40 Jahren beschränkte. Wer soll denn noch alles kommen? Da waren am Freitag 300.000 Menschen für die Ramadan-Gebete!

Israelische Parlamentarier haben einen Gesetzesentwurf formuliert, mit dem Terroristen und ihren Familien die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll. Sie werden die Chance bekommen ihre Unschuld zu beweisen und ihren Status zu behalten.

Die britische Organisation HALO Trust begann am Sonntag ein Minenfeld bei Jenin zu räumen. Das „Palestine Information Center“ behauptet, darin hätten mehrere Menschen ihr Leben verloren, andere schwere Verletzungen erlitten und das Minenfeld sei „seit 1967 dort“ – womit gesagt werden soll, dass Israel es gelegt habe. In Wirklichkeit wurde es von den Jordaniern vor 1967 gelegt; außerdem sind Auslands-Organisationen nicht autorisiert IDF-Minenfelder zu räumen.

Der stellvertretende Hamas-Führer Khalil Al-Hayya sagte am Sonntag, dass seine Gruppe nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert sei. Er glaubt nicht, dass die Energiekrise zu einem Krieg mit Israel führen wird. (Israel wird auf Veranlassung der PA die Stromlieferungen in den Gazastreifen drosseln.)

Nachdem gestern Araber jüdische Besucher des Tempelbergs angriffen, blieb dieser heute für Juden geschlossen.

Die PA hat in Jenin einen Platz nach Khaled Nazzal benannt, der 1974 das Massaker in der Schule von Ma’alot plante; damals wurden 26 Israelis ermordet, 22 davon Schulkinder. Nazzal war auch der Planer weiterer Terrormorde an jüdischen Geiseln.

Die PA versucht bei der UNESCO das Patriarchengrab und die Altstadt von Hebron zu Weltkulturerbe-Stätten erklären zu lassen. Natürlich als ausschließlich muslimische Stätte, an der die Juden keine Rechte haben…

Dienstag, 20. Juni 2017:

Kindergarten-Abschlussfeier im Gazastreifen: Terroranschläge üben, Judenmord vorgeführt, Mordlust-Gesänge gegen Juden in Israel. „Ich werde dich mit Salz essen, Zionist, denn so schmeckst du am besten. Ja, ich rede mit dir: Ich habe dir den Tod gekocht.“

Sowohl WAFA als auch Ma’an „berichten“ über die Reduzierung der Stromlieferungen an den Gazastreifen, dass die Hamas Israel voll verantwortlich dafür macht. Und natürlich ohne etwas davon zu erwähnen, dass die PA dazu aufgefordert hat.

Hassan Abed Rabo von der PA rechtfertigte die Zahlungen an die Terrorhäftlinge: Die seien auch nichts anderes als Sozialleistungen an Israelis bzw. deren Familien, die an Morden oder Mordversuchen beteiligt waren. (Was mehr als lächerlich ist, da sie wegen Mord an die Terroristen gehen, enorm hoch sind und anderen Straftätern nicht gezahlt werden, während die Israelis das als Sozialhilfe an Bedürftige zahlen.)

Jetzt rangelt auch noch die Fatah um die Mörder vom Damaskustor: Sie behauptet, einer der Täter sei einer von ihnen. (Dann haben wir also inzwischen einen ganzen Haufen Terrorgruppen, die dem Islamischen Staat die Rolle bei dem Mord an der Grenzpolizistein Hadas Malka streitig machen.)

Donnerstag, 22.06.2017:

Ein 21-jähriger Araber aus „Ost“-Jerusalem wurde letzte Woche festgenommen; er hatte wegen Terroraktivitäten schon 8 Monate im Gefängnis verbracht und wurde jetzt erneut verhaftet, weil er diese wieder aufgenommen hatte.

Die Hisbollah hat Beobachtungsposten an der Grenze zu Israel eingerichtet – die als Posten einer Landwirtschafts-NGO getarnt sind; diese wird von der Hisbollah finanziert und agiert ausschließlich für die Terrorgruppe.

Freitag, 23.06.2017:

Saeb Erekat lügt wieder rum: Laut seiner Aussage hetzt Israel, glorifiziert Terror (beides sei eine „lange bestehende Politik dieser extremistischen Regierung“) und nutzt erfundene Vorwürfe palästinensischer Austachelung, um die Aufmerksamkeit von Friedensprozess abzulenken.

Anscheinend gab es jetzt doch mal genug Druck: Das Denkmal für den DFLP-Terroristen, der das Ma’alot-Massaker von 1974 verantwortlich war, wurde abgebaut. (Der Platz in Jenin trägt weiter seinen Namen.) Die DFLP protestierte heftig.

Die UNO bestreitet, dass die Hisbollah landwirtschaftliche NGOs zur Spionage an der israelischen Grenze einrichtet.

Hassan Nasrallah warnte Israel vor einem Angriff auf den Libanon oder Syrien; es stünden Hunderttausende bereit Israel zu bekämpfen.

Mauer-Bauer (15): Libanon fast fertig mit einer Mauer mit 4 Wachtürmen um 100.000 Palästinenser

Elder of Ziyon, 26. Mai 2017

Sie wissen, wie sehr „Menschenrechts-“ und „Propalästinenser“-Gruppen es zu sagen lieben, Israel stecke die Palästinenser im Gazastreifen wie auch der Westbank in ein „Freiluftgefängnis“?

Sie wissen, wie die Medien ausgiebig jede Verteidigungsmaßnahme zu Israels Selbstschutz vor unter den Palästinensern lebenden Terroristen berichten, als „Kollektivbestrafung“ berichten?

Sie wissen, dass Israels Sicherheitszaun, der Hunderte oder Tausende Leben gerettet hat, regelmäßig denunziert wird, weil er ein paar Arabern Unannehmlichkeiten bereitet?

Sie wissen, dass Palästinenserführer bei jeder wegen allem, was Israel tut oder angeblich tut, offizielle Beschwerden an die UNO schicken, das auch nur die gerinste Auswirkung auf die palästinensischen Araber hat?

Schließlich eine letzte Frage: Wie viel haben Sie von einem buchstäblichen Freiluftgefängnis samt Wachtürmen gelesen oder gehört, das um ein palästinensisches UNRWA-Lager im Libanon gebaut wird, in dem rund 120.000 Menschen unterkommen?

Aus dem Daily Star Lebanon:

Der Bau einer umstritten Betonmauer um das palästinensische Flüchltingslager Ain al-Hilweh ist nach einer kurzen Unterbrechung wieder aufgenommen worden.

Die letzten zwei Wochen haben eine starke Zunahme des Baus der Betonmauer erelbt. Eine Sicherheitsquelle sagte dem Daily Star, dass die Mauer jetzt „zu 80 Prozent fertig“ ist.

Vertreter der Palästinenser und Mitglieder des Volkskomites im Lager im Südlibanon haben nach Diskussionen mit der Armee eine vorläufige Vereinbarung erzielt.

Die palästinensischen Flüchtlinge müssen allerdings infolge des Mauerbaus mit verschiedenen Problemen klarkommen. Mehrere Räume des Hauses von Omm Issam sind wegen der Nähe zur Mauer abgerissen wordne.

Eine Quelle sagte dem Daily Star, das sie Mauer durch „hunderte“ Häuser verlaufen wird.

Abu Yassin, dessen Haus und Orangengarten von der Mauer in den Schatten gestellt werden, sagt höhnisch, dass die Mauer sein neuer Nachbar ist.

Im November 2016 wurde verkündet, dass eine Vereinbarung zwischen der libanesischen Armee und den Palästinenserparteien getroffen wurde um Ain al-Hilweh eine Mauer zu bauen und Wachtürme zu errichten und dass der Prozess gut au dem Weg sei.

Der Schritt sollte die Sicherheit im Lager erhalten, das von Zusammenstößen erschüttert wurde, zuletzt im April. Die fast sechs Tage ständiger Zusammenstöße hinterließen mindestens 10 Tote und mehr als 50 Verletzte.

Trotz einer anfänglichen Vereinbarung zwischen der libanesischen Armee und den Palästinenserparteien stieg während des Bauprozesses Widerstand, was die Armee zwang den Bau zeitweilig einzustellen.

„Die Palästinenserparteien stimmen dem Bau implizit zu [obwohl sie später lautstark dagegen waren]“, sagte eine Quelle dem Daily Star im Februar.

Die Scheinheiligkeit ist atemberaubend. Palästinenser-„Führer“ stimmten dem Bau dieses Gefängnisses zu und die einzigen, die dagegen sind, sind die Leute, die tatsächlich davon betroffen sind. (Terrorgruppen wie die Hamas und die PFLP sind die einzigen organisierten Gruppen, die gegen die Mauer sind. Hisbollah unterstützt sie restlos, wie auch eine Entscheidung der libanesischen Regierung „Terroristen daran zu hindern in das Land einzudringen“.

Mahmud Abbas besuchte den Libanon im Februar und sagte nicht ein einziges Wort gegen diese Mauer.

Sicher ist Ain al-Hilweh ein gewalttätiges Fiasko und Bilal al-Badr, eine Gruppe, die mit Al-Qaida verbunden ist, hat das Lager infiltriert und liefert sich Zusammenstöße mit Palästinenserkräften (Fatah, PFLP, DFLP) und der libanesischen Armee. Zehntausende syrische Flüchtlinge palästinensischer Abstammung sind in das bereits übervölkerte Lage gestopft worden, weil sie Dank der Existenz von UNRWA nicht wie normale Flüchtlinge behandelt werden können. Der Libanon gestattet Palästinensern selbst nach 70 Jahren Leben unter diesen erbärmlichen Bedingungen nicht Staatsbürger zu werden und hat besondere antipalästinensische Gesetz in den Büchern stehen.

Doch das Schweigen der NGOs, der UNO, der Palästinenserführer und der Weltmedien zu dem, was buchstäblich als Gefängnis beschrieben werden kann, mit Betonmauern und Wachtürmen, die von der libanesischen Regierung gebaut werden, zeigt, wie widerlich scheinheilig die gesamte Welt ist.

Niemand juckt es, was mit Palästinensern ist, außer es können Juden dafür verantwortlich gemacht werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21. – 27. Mai 2017)

Sonntag, 21.05.2017:

Eine Gruppe arabischer Bürger Israel hat für Montag einen Generalstreik und einen „Tag des Zorns“ in Unterstützung der hungerstreikenden Terroristen ausgerufen.

Eine Gruppe arabischer Knessetabgeordneter hat sich auf den Tempelberg begeben. Es gibt ein Besuchsverbot für Knessetmitglieder, das sie gezielt missachteten (sogar „rechtsextreme“ religiöse Abgeordnete halten sich an die Anweisung; Premierminister Netanyahu will über eine Aufhebung des Verbots nach dem Ramadan „nachdenken“). Die Araber wurden von der Polizei vom Plateau geleitet.

Am Abend sprach Premierminister Netanyahu zur Eröffnung der Feierlichkeiten zum 50. Jahrestag der Wiedervereinigung Jerusalems. Er sagte, der Tempelberg und die Westmauer werden unter israelischer Souveränität bleiben.

Mehrere Dutzend der Hungerstreiker sind inzwischen im Krankenhaus. Weitere werden wohl folgen.

Die Tochter eines Hamas-Terroristen, der wegen 66-fachen Mordes in Israel einsitzt, hat ihrem Vater einen Brief geschrieben, wie stolz sie auf ihn ist.

Die IDF hat die Einsatzregeln bezüglich Personen geändert, die Soldaten Waffen stehlen wollen. Ab sofort darf auf solche Personen geschossen werden.

Jordaniens König rief am Freitag Präsident Trump an und wünsche sich, dass der Amerikaner an einer Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts arbeite. Eine Vereinbarung zwischen den Israelis und den Palästinensern sei unerlässlich für die Bekämpfung des Terrors.

Das israelische Sicherheitskabinett hat ein Paket an Gesten des Guten Willens den PA-Arabern gegenüber beschlossen. Unter anderem soll es deutlich mehr Baugenehmigungen für PA-Araber in Area C geben, die komplett von Israel kontrolliert wird.

Montag, 22.05.2017:

Für den Ramadan gibt es Sonderregelungen für PA-Araber; 200.000, die Familienmitglieder in Israel haben, bekommen Sondergenehmigungen zur Einreise für den gesamten Monat. Weitere 7.000 erhalten Genehmigungen für Id al-Fitr, direkt nach dem Ramadan. Männer über 40, Jungen unter 12 Jahren und Frauen können ohne Genehmigung den ganzen Monat hindurch freitags in Jerusalem auf dem Tempelberg beten gehen.

Mittwoch, 24.05.2017:

Am Montag setzten Araber als Teil ihres „Tag des Zorns“ eine Jeschiwa in Homesch in Samaria in Brand. Homesch wurde während der „Abkoppelung“ 2005 evakuiert. Die Jeschiwa wurde allerdings weiter betrieben. Der stellvertretende Knessetsprecher Bezalel Smotrich kommentierte, dass „aus jedem Ort, den wir verlassen haben, ein Ort des Horrors gemacht worden ist und heilige Stätten zerstört wurden“.

Eine Moderatorin im PA-Fernsehen hat Sehnsucht – nach den Tagen des palästinensischen Terrors; er beschwerte sich, dass es (heute) nicht genug Gewalttätigkeit (gegen Juden) gibt. Dabei lobte sie gerade in einem Interview einen Terrormörder, der damit prahlte bei seiner „Operation“ 16 Juden ermordet zu haben.

Mahmud Abbas hat gegenüber Trump behauptet, er sei bereit sofort wieder mit Verhandlungen mit Israel zu beginnen.

Benjamin Netanyahu stellte bei einer Feier auf dem Ammunition Hill richtig: Israel ist für die Verzögerung einer Lösung des Konflikts nicht verantwortlich. Außerdem sagte er: Der Tempelberg und die Westmauer werden immer unter israelischer Kontrolle bleiben.
Mahmud Abbas ließ daraufhin erklären, das sei falsch und schade den Friedensbemühungen. „Ost“-Jerusalem „mit seinen heiligen Stätten des Islam und der Christenheit ist die Hauptstadt des palästinensischen Staats und wir es für immer sein“. (So hat er mal eben wieder jüdische Verbindungen zum Tempelberg und Jerusalem bestritten!)

Donnerstag, 25.05.2017:

Auf der libanesischen Seite der Grenze zum Libanon versammelten sich mehrere Dutzend Personen anlässlich 17 Jahren Abzug Israels aus dem Libanon; sie schwenkten Hisbollah-Flaggen und warfen Steine auf den Grenzzaun. Soldaten gaben Warnschüsse ab.

182 der hungerstreikenden Terrorhäftlinge sind in Krankenhäuser gebracht um zu entscheiden ob sie medizinische Hilfe benötigen. Derzeit beteiligen sich noch 836 Terroristen an dem Hungerstreik.

Der Terrorist, der Anfang der Woche in Netanya zwei Personen verletzte und angeschossen wurde, erlag jetzt seinen Verletzungen.

Freitag, 26.05.2017:

Araber in der israelischen Stadt Kfar Khana in Galiläa zeigen offen ihre Unterstützung der hungerstreikenden Terroristen mit Bannern und PLO-Flaggen.

Mahmud Abbas pries erneut die in Israel in Gefängnissen sitzenden Terroristen als „Helden“ und forderte, dass die Forderungen der Hungerstreikenden erfüllt werden.

Israel hat für 74 PA-Araber, die bei SodaStream arbeiten, die Arbeitserlaubnis erneuert, die nach dem Umzug aus dem Industriegebiet in Mischor Adumim nicht weiter erteilt worden war.

Samstag, 27.05.2017:

Die Hamas begrüßte die Einigung der Israelis mit den hungerstreikenden Terroristen, beglückwünschte die Terroristen und erklärt die Sache zu einem Sieg über Israel.

„Kindermörder Israel“ – wie geht Israel mit seinen Feinden um? (2/2)

Es ist en vogue Israel willkürlichen Massenmord vorzuwerfen, weil es militärisch gegen die vorgeht, die es vernichten wollen – und das nicht nur verbal in die Welt setzen, sondern durch Taten untermauern. So ist auch gerade jetzt im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Hisbollah im Libanon wieder viel davon zu hören, dass Israel unverhältnismäßig reagiere, zu viele Zivilisten töte und keine Rücksicht auf die libanesische Bevölkerung nehme.

Jedem, der auch nur ein ganz klein wenig vergleicht, wie sich andere Armeen verhalten, vor allem aber, wie sich die verhalten, die Israel zu bekämpfen gezwungen ist, weiß, was für ein Unsinn diese Vorwürfe an Israel sind. Allen anderen – die leider die überwiegende Mehrheit in unserem Lande zu stellen scheinen – möchte ich hier zwei Beispiele dafür aufzeigen, wie sich Israel positiv von dem deutlich unterscheidet, was ihm vorgeworfen wird.

Wie Israel kämpft

Was die Medien nicht berichten

Jonathan Kay, Jewish World Review, 10. August 2006

Am späten Samstagabend landete eine israelische Kommandoeinheit per Hubschrauber auf dem Strand in der Nähe der libanesischen Stadt Tyrus. Keiner der Soldaten trug militärische Abzeichen. Alle hatten sich Bärte stehen lassen, damit Beobachter glauben würden, sie seien nur eine weitere Gruppe von Hisbollah-Jihadis.

Nach der Landung bahnten sich die Soldaten ihren Weg in eine Gebäude, in dem sich eine dreiköpfige Raketenwerfer-Mannschaft der Hisbollah befand. Aus Geheimdienstberichten wussten die Angehörigen des Kommandos, dass sich das Trio in einer Wohnung im zweiten Stock verschanzt hatte.

Der israelische Kommandeur war der erste, der durch die Tür ging und prompt eine Kugel in die Lunge bekam. Die Israelis schossen zurück. Als sich der Rauch legte, waren alle drei Hisbollah-Mitglieder tot. Der israelische Kommandeur atmete noch – so gerade eben. Ein weiterer Soldat war schwer verwundet.

Als der Kommandotrupp das Haus verließ – die beiden Verwundeten auf Tragen – wurde er von Hisbollah-Kämpfern angegriffen, die aus den umliegenden Gebäuden fluteten. In der nähe schwebende israelische Kampfhubschrauber gaben Feuerschutz, was dem Kommandotrupp erlaubte sich in die Landezone zurückzuziehen. Nachdem ein Militärarzt eine Notoperation durchführte, die das Leben des Kommandeurs rettete, flog das ganze Team zurück nach Israel.

Diese Details der Operation klingen, als kämen sie aus einem Hollywood-Film. Aber der wirklich erstaunlichste Teil ist, dass die Mission überhaupt statt fand. Statt das Leben seiner weitaus besten Soldaten zu riskieren, hätte Israel einfach eine Bombe auf das Gebäude fallen lassen können, die ihre Ziele ausgeschaltet hätte, während diese schliefen.

Warum hat Israel das nicht gemacht? Weil das Gebäude nicht nur als Kaserne für die Hisbollah diente, sondern auch Zivilisten beherbergte. Und Israel wollte deren Blut nicht vergießen. Die Hisbollah mag Krieg führen, indem sie sich hinter Frauenröcken und Babyrasseln versteckt. Aber Israel hält sich stur an menschlichere Überzeugungen.

Das ist keine neue Politik, die Israel als Antwort auf die Bombardierung von Qana am 30. Juli übernahm. Israelische Soldaten wendeten dieselben humanen Methoden bei einem der ersten größeren Gefechte dieses Krieges an.

Am 26. Juni griffen israelische Infanteristen die Außenbezirke von Bint Jabail an, einem wichtigen Hisbollah-Stützpunkt nahe der Grenze. Israel hätte die Stadt einfach zum Vorteil seiner Soldaten platt machen können – sie liegt im Feuerbereich der Artillerie der Armee, ganz zu schweigen von der israelischen Luftwaffe. Aber nach Angaben eines hochrangigen israelischen Offiziers wurde ein Flächenbombardement ausgeschlossen, weil mehrere Hundert zivile Einwohner von Bint Jbail die israelische Aufforderung zur Flucht ignoriert hatten. Wie in Tyrus benutzte die Hisbollah sie als menschliche Schutzschilde.

Das Ergebnis? Das Bataillon 51 der israelischen Golani-Brigade wurden von Dutzenden Hisbollah-Kämpfern überfallen, die Panzerabwehr-Raketen schwangen. In dem folgenden höllischen Nahkampf starben acht israelische Soldaten. Wie die 23 israelischen Soldaten, die 2002 ihr Leben in den engen Straßen des Flüchtlingslagers in Jenin verloren, starben die Männer von Bataillon 51, damit arabische Zivilisten leben konnten. Keiner der Feinde Israels wäre unter denselben Umständen dieselben Risiken eingegangen.

Israel folgt auch nicht einfach den Buchstaben des internationalen Rechts. Eine Hisbollah-Rakete kann Dutzende oder sogar Hunderte Israelis mit einer einzigen Salve töten. Es wäre vertretbar proportionale und völlig legale israelische Antwort auf die durch die darin befindlichen Männer gewesen, das Wohnhaus in Tyrus zu vernichten.

Darüber hinaus hatte Israel die Einwohner von Tyrus oft gewarnt die Stadt zu verlassen. Die meisten derer, die in der Stadt blieben, sind Unterstützer der Hisbollah. Letzte Woche sagte Haidar Fayadh, ein Cafe-Besitzer in Tyrus, der New York Times: „Jeder hat eine Waffe im Haus. Es gibt Ärzte, Lehrer und Bauern. Die Hisbollah ist das Volk. Das Volk ist die Hisbollah.“ Zum Glück für Fayadh nimmt Israel ihn nicht beim Wort, sonst wäre er tot und ganz Tyrus eine qualmende Ruine.

An diesem Punkt des Krieges werden einige Leser genug über Medien-Voreingenommenheit gehört haben. Dennoch kann ich nicht anders als über den Eindruck aus einer andren Welt zu wundern, den die Menschen bekommen. Die israelische Luftwaffe hat in diesem Krieg 9.000 Einsätze geflogen. Die Hand voll Vorfälle, bei denen Israel versehentlich zivile Ziele beschossen hat, werden als Kriegsverbrechen gehandelt. Inzwischen hat die Hisbollah mehr als 2.000 Raketen nach Israel abgeschossen, von denen jede gezielt israelische Zivilisten treffen sollte. (Die in Syrien gefertigten 302mm-Raketen der Gruppe sind voll gepackt mit Zehntausenden Stahlkugeln, die diejenigen, die nicht getötet werden, entstellen sollen.) Aber darüber wird nur dann berichtet, wenn die Raketen tatsächlich etwas treffen – in diesem Fall wird die Tatsache nicht als Anklage der Barbarei der Hisbollah angeführt, sondern als Zeugnis für ihre Stärke und die angeblichen Nutzlosigkeit der israelischen Strategie.

Dieses verheerende zweierlei Maß geht über die Medien-Einseitigkeit hinaus. Es spiegelt ein tiefer gehendes Gefühl wider, dass unsere gesamte Gesellschaft durchdringt. Nachdem wir zwei Generationen lang zusahen, wie arabische Terroristen unschuldige Juden töten, haben wir uns an ihr Tun gewöhnt. Es wird einfach als selbstverständlich angesehen, dass antiisraelische „Widerstands“-Bewegungen auf das niedrigstmögliche Niveau absinken, sobald das Schießen los geht: Zivilisten umbringen. Raketenwerfer in Wohnhäusern verstecken. Aus Moscheen heraus schießen. All das überrascht nicht – wird sogar erwartet – also macht daraus niemand eine Nachricht. Lass andererseits Israel versehentlich Zivilisten töten, wenn es sich wehrt und die Druckerpressen müssen angehalten werden.

Es ist nicht klar, welche Seite im derzeitigen Krieg als Sieger angesehen werden wird. Aber noch bevor das Schießen begann, konnten militante Araber ein perverse Art von Triumph feiern: die Befreiung von den menschlichen Standards, die die Welt normalerweise an die Armeen anlegt, die im Krieg kämpfen. Israel – und mit ihm alle zivilisierten Nationen – kann stolz darauf sein, dass es diesen Triumph hinter sich gelassen hat.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. Februar – 4. März 2017)

Sonntag, 26.02.2017:

Statistisches: Das Verteidigungsministerium hat im vergangenen Jahr 452 Menschen als Opfer von Terroranschlägen anerkannt.

Eine arabische Lehrerin aus Sakhnin hatte ein Foto mit Erziehungsminister Bennett, das auf ihre Facebook-Seite gepostet wurde. Seitdem wird sie von Kollegen beleidigt, bedroht und schikaniert.

Israel fordert von der UNO einen Lehrer und Grundschulleiter im Gazastreifen zu entlassen, weil dieser in eine hochrangige Position der Hamas gewählt wurde. Der Hamasnik leugnet jede Verbindung zur Hamas.

Ein Bericht auf dem Kanal 2 zitierte ein ungenanntes Kabinettsmitglied; demnach sollen mindestens 15 Terrortunnel aus dem Gazastreifen nach Israel reichen.

Montag, 27.02.2017:

Nach dem Beschuss von Hamas-Zielen sagte warnte ein israelischer General die Hamas, dass die zunehmende Unruhe am Gazastreifen Israel zu einer entschlossenen Reaktion zwingen werde.

Mahmud Abbas ruft die Staaten der Welt auf Palästina anzuerkennen, um die Zweistaatenlösung zu retten.

Die ägyptische Armee zerstörte nach eigenen Angaben Waffenschmuggel-Tunnel in den Gazastreifen. In den Tunneln wurden Sauerstofftanks und Kommunikationskabel gefunden.

Dienstag, 28.02.2017:

Die Zivilverwaltung für Judäa und Samaria beschlagnahmte Montag einen PA-Mülllaster, die illegal Müll abluden. Während der Wochen zuvor wurden schon 2 Laster bei illegaler Mülllagerung erwischt und beschlagnahmt.

Mittwoch, 01.03.2017:

Studenten der Al-Quds-Universität schafften es ein Treffen von Arabern und Juden in Jericho zu beenden, das von einer Koexistenz-Gruppe veranstaltet wurde. Die Juden mussten von Polizisten in Sicherheit geleitet werden.

Das PA-Schulministerium gab eine Erklärung aus, mit der all palästinensischen Schulen aufgerufen werden auf keine denkbare Art mit Israelis zusammenzuarbeiten – wegen der „Gefahren der Normalisierung“.

Libanesische Medien behaupten wieder einmal, dass IDF-Kräfte über die Grenze gekommen sein sollen, um Spionageausrüstung zu holen.

Donnerstag, 02.03.2017

Die offiziellen pal-arabischen Medien bezeichnen den Terroristen, der gestern von seinem Opfer erschossen wurde, als „Opfer von Siedlern“.

Bei einer groß angelegten Operation gegen antiisraelische Hetze wurden im Flüchtlingslager Dahaische Druckmaschinen beschlagnahmt, ebenso ein Laden, der Hetzschriften herstellte.

Für den morgigen Freitag haben Aktivisten zu einem Protestgebet an der Amos-Kreuzung im östlichen Gush Etzion aufgerufen. Mit der Mahnwache soll gegen den zunehmenden Steinwurf-Terror der Araber protestiert werden.

Freitag, 03.03.2017:

Die Hamas droht. Die Gleichung habe sich geändert. Jetzt werde jeder Angriff Israels vergolten. (Als wenn die nicht wüssten, dass sie die Aggressoren sind und Israel nur zurückschlägt…)

Der PLO-„Botschafter“ in Teheran: Wir werden Palästina befreien, „vom Fluss bis zum See“ und zwar mit Stecheranschlägen, Auto-Anschlägen und Raketenangriffen.

Reservesoldaten waren erstaunt, dass das Frischgemüse ihrer Küche aus dem Gazastreifen kommt. Erfreut waren sie nicht unbedingt: „Nachts schießen sie Raketen auf uns und morgens kaufen wir ihr Gemüse – absurd“, schrieb ein Soldat.

In der arabisch-israelischen Stadt Jatt in Zentralisrael gibt es eine Yassir Arafat-Straße. Zwei Soldaten, die das entdeckten, haben eine NGO informiert, die sich gegen antiisraelische Aktivitäten in Israel einsetzt.

„Kindermörder Israel“ – wie geht Israel mit seinen Feinden um? (1/2)

Es ist en vogue Israel willkürlichen Massenmord vorzuwerfen, weil es militärisch gegen die vorgeht, die es vernichten wollen – und das nicht nur verbal in die Welt setzen, sondern durch Taten untermauern. So ist auch gerade jetzt im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Hisbollah im Libanon wieder viel davon zu hören, dass Israel unverhältnismäßig reagiere, zu viele Zivilisten töte und keine Rücksicht auf die libanesische Bevölkerung nehme.

Jedem, der auch nur ein ganz klein wenig vergleicht, wie sich andere Armeen verhalten, vor allem aber, wie sich die verhalten, die Israel zu bekämpfen gezwungen ist, weiß, was für ein Unsinn diese Vorwürfe an Israel sind. Allen anderen – die leider die überwiegende Mehrheit in unserem Lande zu stellen scheinen – möchte ich hier zwei Beispiele dafür aufzeigen, wie sich Israel positiv von dem deutlich unterscheidet, was ihm vorgeworfen wird.

————–

Rede Brigitte Gabriels an der Duke University (14.10.2004, Link existiert nicht mehr)

Ich bin stolz und geehrt, heute hier als Libanesin zu stehen, die sich für Israel ausspricht, der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Als jemand, die in einem arabischen Land aufgezogen wurde, möchte ich Ihnen einen kleinen Blick in das Herz der arabischen Welt geben.

Ich wurde im Libanon groß gezogen, wo ich gelehrt wurde, dass die Juden böse sind, Israel der Teufel und die einzigen Zeit, dass wir Frieden im Nahen Osten haben werden, die sein wird, wenn wir alle Juden töten und sie ins Meer treiben.

Als die Muslime und Palästinenser den Christen 1975 den Jihad erklärten, begannen Stadt für Stadt die Christen zu massakrieren. Für mich bedeutete das, dass ich ab dem Alter von 10 Jahren ein Leben im Bunker unter der Erde führte bis ich 17 war, ohne Strom, Gras aß um zu überleben und unter Heckenschützen-Kugeln zu einer Quelle kroch, um Wasser zu holen.

Es war Israel, das kam und den Christen im Libanon half. Meine Mutter wurde von einem muslimischen Geschoss verwundet und zur Behandlung in ein israelisches Krankenhaus gebracht. Als wir die Notaufnahme betraten, war ich von dem, was ich sah, schockiert. Dort waren hunderte verwundete Menschen – Muslime, Palästinenser, libanesische Christen und israelische Soldaten lagen auf dem Flur. Die Ärzte behandelten jeden entsprechend seiner Verwundung. Sie behandelten meine Mutter vor dem israelischen Soldaten, der neben ihr lag. Sie achteten nicht auf die Religion, sie achteten nicht auf politische Zugehörigkeit. Sie sahen Menschen in Not und sie halfen.

Zum ersten Mal in meinem Leben erfuhr ich eine menschliche Qualität, von der ich weiß, dass meine Kultur sie ihren Feinden nicht gezeigt haben würde. Ich erlebte die Werte der Israelis, die in der Lage waren ihre Feinde in schwierigsten Zeiten zu lieben. Ich verbrachte 22 Tage in diesem Krankenhaus. Diese Tage veränderten mein Leben und die Art, wie ich Informationen glaube; die Art, wie ich dem Radio oder Fernsehen zuhöre. Ich erkannte, dass mir von meiner Regierung eine Lüge über die Juden und Israel verkauft worden war, die von der Realtiät weit entfernt war. Ich wusste, dass es eine Tatsache war, dass ich, wäre ich eine Jüdin, die in einem arabischen Krankenhaus stünde, gelyncht und niedergeworfen würde, während Freudenschreie des „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) durch das Krankenhaus und die umliegenden Straßen klingen würden.

Ich freundete mich mit den Familien der verwundeten israelischen Soldaten an, besonders mit Rina, deren einziges Kind an den Augen verletzt worden war. Eines Tages war ich bei ihr und eine Band der israelischen Armee kam, um nationale Lieder zu spielen und die verwundeten Soldaten aufzumuntern. Als sie um sein Bett standen und ein Lied über Jerusalem spielten, begannen Rina und ich zu weinen. Ich fühlte mich fehl am Platz und wollte den Raum verlassen; die Mutter hielt meine Hand und zog mich zurück, ohne mich auch nur anzusehen. Sie hielt mich fest, weinte und sagte: „Das ist nicht dein Fehler.“ Wir standen dort, weinten, hielten uns an den Händen. Was für ein Unterschied zwischen ihr – einer Mutter, die vor ihrem verstümmelten 19-jährigen, einzigen Sohn stand und noch in der Lage war, mich, den Feind, zu lieben – und einer muslimischen Mutter, die ihren Sohn losschickt, damit er sich in Stücke zu sprengen, nur um ein paar Juden oder Christen zu töten.

Der Unterschied zwischen der arabischen Welt und Israel ist ein Unterschied in Werten und Charakter. Es ist Zivilisation gegen Barbarei. Es ist Demokratie gegen Diktatur. Es ist Gut gegen Böse.

Es gab einmal einen besonderen Platz in den tiefsten Tiefen der Hölle für diejenigen, die absichtlich ein Kind ermorden. Heute wird die absichtliche Ermordung israelischer Kinder als palästinensischer „bewaffneter Kampf“ legitimiert. Wenn jedoch ein solches Verhalten erst einmal gegen Israel legitimiert ist, ist es überall auf der Welt legitim und wird von nichts mehr als dem subjektiven Glauben von Menschen im Zaum gehalten, die sich in Dynamit und Nägel wickeln, um Kinder im Namen Gottes zu töten.

Weil die Palästinenser ermutigt wurden zu glauben, dass die Ermordung unschuldiger israelischer Zivilisten eine legitime Taktik zum Vorantreiben ihrer Sache ist, leidet die Welt heute unter der Plage des Terrors, von Nairobi bis New York, von Moskau bis Madrid, von Bali bis Beslan.

Sie machen für die Selbstmordanschläge die „Verzweiflung der Besatzung“ verantwortlich. Lassen Sie mich Ihnen die Wahrheit sagen. Der erste größere Terror-Bombenanschlag von Arabern gegen den jüdischen Staat fand statt schon 10 Wochen, bevor Israel unabhängig wurde. Am Sonntagmorgen, 22. Februar 1948, in Vorausahnung der Unabhängigkeit Israels, wurde von arabischen Terroristen eine dreifache LKW-Bombe auf der Ben Yahuda-Straße des damaligen jüdischen Teils Jerusalems gezündet. 54 Menschen wurden getötet und hunderte verletzt.

Daher ist offensichtlich, dass arabischer Terrorismus nicht durch „Verzweiflung“ oder „Besatzung“ verursacht wird, sondern durch den SCHLICHTEN GEDANKEN der Existenz eines jüdischen Staates.

So oft haben in der Geschichte der letzten hundert Jahre Bürger daneben gestanden und nichts getan und damit dem Bösen erlaubt sich durchzusetzen. So, wie Amerika gegen den Kommunismus aufstand und ihn besiegte, ist es jetzt an der Zeit gegen den Terror religiöser Bigotterie und Intoleranz aufzustehen. Es ist für jedermann an der Zeit aufzustehen und den Staat Israel zu unterstützen und zu verteidigen, der an vorderster Front im Krieg gegen den Terror steht.

Ich danke Ihnen.


 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. Februar 2017)

Sonntag, 19.02.2017:

Ein PA-Araber wurde festgenommen, der gefälschte israelische Einreisegenehmigungen verkaufte.

Sicherheitskräfte haben schon im Januar zwei PA-arabische Jugendliche aus Dir Abu festgenommen, die in Judäa und Samaria Schießanschläge verübt haben.

Am 14. Februar nahmen IDF und Schabak einen 45-jährigen Fatah-Terroristen fest, der an Terroraktivitäten im Raum von Tekoa beteiligt war.

Hamasgerichte im Gazastreifen haben 3 Gazaner zum Tod durch Erhängen verurteilt; sie sollen für Israel spioniert haben.

Montag, 20.02.2017:

Volkstanzfest in Nablus, von der EU (mit-)finanziert: „Wir ersetzten Armbänder durch Waffen, wir griffen die widerwärtige Zionisten an. Jihad ist nötig, betätigt den Abzug.“ Und ähnliche Friedfertigkeiten.

Mittwoch, 22.02.2017:

Die Menschen im Gazastreifen sind ganz aufgeregt: Es gibt das größte geschlossene Einkaufszentrum, eine sogenannte „Mall“ (nach amerikanischem Vorbild) mit einer internationalen Einzelhandelskette, einem Buchladen über drei Stockwerke und einer betriebsamen „Fressmeile“. Die Mall ist 1.800 Quadratmeter groß. Es gibt bereits zwei nicht ganz so große Malls.

Teenager aus Efrat (im Gush Etzion) haben einige Wochen lang alles Mögliche an Material für syrische Babys (im Wert von mehreren Zehntausend Schekeln) gesammelt.

Die Hisbollah schimpft wieder einmal, Israel habe Spionageausrüstung im Südlibanon platziert.

Donnerstag, 23.02.2017:

Das Bildungsministerium und der Shin Bet haben die sofortige Schließung einer Schule in „Ost“-Jerusalem angeordnet; diese wurde von der Hamas betrieben.

Am Mittwochabend nahm die Polizei 4 jüdische junge Frauen fest, die verdächtigt werden auf dem Tempelberg gebetet zu haben. Am Donnerstagmorgen wurden die Vorwürfe von einem Gericht abgewiesen und die Jüdinnen freigelassen.

Christliche Soldaten in der IDF erhalten Morddrohungen von Arabern. Es kommen Forderungen auf die Hetzer endlich zur Verantwortung zu ziehen; sie sind bekannt, weil die Hetze samt den Drohungen in den sozialen Medien verübt wird.

Freitag, 24.02.2017:

PFLP-GC-Chef Ahmed Jibril: Ich will iranische Soldaten in Galiläa kämpfen sehen. Wir werden auf unserem Weg zum totalen Krieg mit Israel durch Jordanien marschieren, ob es König Abdallah gefällt oder nicht.

Israel Einreisebehörde hat Aktivisten von Human Rights Watch auf Anweisung des Außenministeriums die Einreise verweigert. HRW wird vorgeworfen im Dienst palästinensischer Propaganda zu arbeiten und eine „fundamentale Einseitigkeit gegen den jüdischen Staat“ zu haben. Das Verbot richtet sich nicht gegen die Einzelpersonen, sondern gegen die NGO und ihre Mitglieder. (Der aktuelle Hintergrund für die Maßnahme ist bei tw24 zu finden.)

Samstag, 25.02.2017:

Eine Gruppe demonstrierender Libanesen überquerte die israelische Grenze, aber nicht den Grenzzaun. Sie wurden von IDF-Soldaten mit Tränengas zerstreut. Die Libanesen sollen auf die Behauptung der Hisbollah reagiert haben, Israel habe Spionageausrüstung auf libanesischem Gebiet installiert.

Jetzt machen die Israeli wohl doch einen Rückzieher gegenüber Human Rights Watch: Der BDS-Hetzer, dem die Einreise versagt wurde, kann anscheinend mit einem Touristenvisum einreisen und sich dann um eine Arbeitsgenehmigung bemühen.

Frau Merkel redet wieder von der Wichtigkeit der Zweistaatenlösung. Sie sieht keine andere Möglichkeit einen Friedensprozess zu erzielen. (Jetzt sind sie schon mit dem Prozess zufrieden…)