Um Terroristen trauern

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 30. April 2020

In Israel ist der Yom Hazikaron (Gedenktag) der Tag vor dem Yom Ha’atzmaut (Unabhängigkeitstag). Das mach Sinn: Man kann nicht über das Wunder unseres jüdischen Staates nachdenken, ohne der 23.816 Soldaten, Polizisten und anderen Sicherheitskräften zu gedenken, die ihr Leben verloren, damit wir es behalten konnten, dazu der 4.166 Zivilisten, die von Terroristen ermordet wurden, die es uns nehmen wollen.

Israel ist ein kleines Land. Eine entsprechende Anzahl, auf die Bevölkerung umgerechnet, wäre mehr als eine Million Amerikaner. Jeder Israeli kennt jemanden, der mindestens ein Familienmitglied durch Krieg oder Terror verloren hat.

Wenn ich in meiner kleinen Werkstatt koche oder herumhantiere, höre ich Radio, Reschet Bet, den Nachrichten- und Gesprächskanal der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt Israels. Mein Lieblingsmoderator ist ein Typ namens Yigal Guetta. Guetta ist 1966 in Kiryat Schmona, der Entwicklungsstadt im Norden geboren, in eine Familie, die aus Marokko nach Israel immigrierte. Er trägt eine schwarze Kippa und saß 2016/17 für die sephardisch-hareidische Schas-Partei in der Knesset, wurde aber von seiner Partei zum Rücktritt gezwungen, nachdem er in einem Interview verriet, dass er an der Schwulen-Hochzeit eines seiner Neffen teilgenommen hatte. Er stritt nicht gegen die Rabbiner, die seinen Rücktritt forderten. Er war und ist ein traditionell praktizierender Jude. Aber Familie ist Familie. Einige Jahre davor wurde er aus seinem Job als CEO einer kleinen Stadt gefeuert, als er dem Bürgermeister Korruption vorwarf. Wie ich kocht er gerne und manchmal beschreibt er auf Sendung traditionelle marokkanische Rezepte. So ist er.

Aber gestern erfuhr ich etwas über ihn, das ich nicht wusste. Er sprach über einen Tag, als er 8 Jahre alt war, den 11. April 1974. Damals infiltrierten palästinensisch-arabische Terroristen von der PFLP-GC Kiryat Schmona vom Libanon aus und ermordeten 18 Menschen, darunter 8 Kinder. Die Terroristen drangen zuerst in eine Schule ein, die aber wegen des Pessah-Festes geschlossen war. Dann gingen sie in ein Wohngebäude, schossen auf jeden, den sie sahen und warfen Granaten. Es dauerte, bis die Armee kam und Guettas Bruder und seine Schwägerin gehörten zu den Opfern.

Er beschrieb, wie seine Eltern danach nie mehr dieselben waren. Ich kann mir nicht ansatzweise vorstellen, wie es für sie war.

Man sollte glauben, dass sich die Dinge seit 1974 geändert hätten, aber weil wir es versäumten uns beständig ernsthaft gegen unsere Feinde zu stellen – mit Jabotinskys Formulierung: unser Versäumnis eine „eiserne Mauer“ zu bauen – geht der palästinensisch-arabische Terrorismus weiter. Erst gestern wurde siebenmal in Kfar Saba auf der Straße auf eine 62-jährige Frau eingestochen. Zum Glück wird sie überleben, aber weniger erfreulich ist, dass der von einem zivilen Wachmann angeschossene Terrorist ebenfalls überleben wird. Die Israelis wissen, wie das läuft – er wird die im Nahen Osten bestmögliche medizinische Versorgung bekommen, ein paar Jahre im vermutlich komfortabelsten Gefängnissystem der Welt außerhalb der skandinavischen Länder verbringen und ein stattliches Gehalt der PA erhalten, das mit den großzügigen Spenden der EU finanziert wird.

Der Terrorismus wird nicht enden, solange Israel nicht den Mumm findet die palästinensische Autonomiebehörde zu beseitigen, die das protegiert, finanziert und dafür wirbt. Tatsächlich priesen die offiziellen PA-Medien die Terroristen, die Guettas Verwandte töteten, als „Märtyrer“ und „Helden“.

Aber den schlimmsten Teil davon haben Sie noch nicht gehört. Das psychopathologische, postzionistische Kontingent in Israel veranstaltet zusammen mit mehreren linken amerikanischen Gruppen und unterstützt vom New Israel Fund eine jährliche „alternative Yom HaZikaron-Zeremonie“, mit der „der Verlust aller betrauert wird, die im Zusammenhang mit dem Konflikt fielen – Israelis wie Palästinenser“.

Verstehen Sie? Die PFLP-GC-Terroristen, die großen „Märtyrer“ und „Helden“ der Palästinenserbewegung, die kaltblütig 18 Menschen ermordeten, 8 davon Kinder, darunter Yigal Guettas Bruder und Schwägerin, werden von einigen ihrer jüdischen Opfer betrauert.

Und nicht nur die. Auch den Terroristen, der 2001 seine Bombe in der Pizzeria Sbarro zündete und 15 tötete, darunter 7 Kinder. Diejenigen, die 1978 den Bus auf Israels Küstenstraße entführten und 38 töteten, darunter 13 Kinder. Diese Juden beten für die.

Ich kann meine Gedanken einfach nicht da drum wickeln. Ich kann nicht verstehen, warum ein israelischer Jude oder überhaupt irgendein Jude um die trauert, die ihr Ende fanden, als sie uns ermordeten oder versuchten uns zu ermorden. Veranstalten Amerikaner Feiern um die Terroristen des 9/11 zu betrauern? Weinen Russen um Hitler? Das einzige Wort, das das adäquat beschreibt, lautet „Irrsinn“.

Es überrascht nicht, dass extremistisch antiisraelische Gruppen wie If Not Now und J-Street bei diesem Wahnsinn mitmachen. Aber die größte jüdische Organisation in Nordamerika, die Union for Reform Judaism, ist einer der Mitsponsoren der Veranstaltung. Sei retweeteten sogar eine Ankündigung der Organisatoren für dieses Event und fügten ihre eigenen Worte hinzu, mit denen sie die Leute baten: „… Schließen Sie sich tausenden anderen aus aller Welt an, während wir uns in Frieden zusammenschließen.“

Eines der bei mir vom Yom Hatzmaut heraufbeschworenen Gefühle ist, dass die Wiedergründung und das Überleben des souveränen jüdischen Staats in unserer historischen Heimat ein höchst einzigartiges und bemerkenswertes Ereignis ist. Wäre ich religiös, würde ich sagen, es ist ein Wunder. Es wurde gewiss zu einem hohen Preis vollbracht und es fordert weiterhin einen Preis in Blut ein. Wir verdanken den Familien, die ihre Söhne und Töchter im Kampf gegen einen unversöhnlichen Feind verloren haben, so viel, dass ausgerechnet die zu betrauern, die diesen Familien das Herz herausrissen, obszön ist.

Der lange Kampf ist für einige von uns zu viel gewesen und es gibt Leute, die in ein Wahn-Syndrom abgesunken sind; diese entschieden sich dafür sich in die Nähe ihrer Mörder zu begeben, indem sie deren Sichtweise übernehmen. Vielleicht hoffen sie, dass sie sich mit der Opferung ihrer eigenen Leute von dem Bösen reinigen, von dem sie inzwischen glauben, es sei ihrem Nationalstaat und um ehrlich zu sein, in sich selbst als Juden, inhärent.

Indem sie sich zwingen Mitgefühl mit denjenigen zu empfinden, die fähig sind auf jüdische Kinder zu schießen, glauben sie, dass sie bessere Menschen sein werden und daher einen Weg finden mit dem Anderen zu kommunizieren, um Frieden zu bringen.

Aber im Endeffekt scheitert diese Strategie immer; und sie stehen alleine da, ihrem Volk entfremdet, während sie von ihren Feinden immer noch verachtet werden.

Alles Nazis!

gefunden auf Facebook (Daniel Seaman) (s. auch Israel National News):

Weil Netanyahu ein Foto mit seinem Hund veröffentlicht hat, setzt Yigal Sarna, linker israelischer Jouranlist, ihn mit Hitler gleich. Wow! Seht euch mal all diese Nazis an!

Sarna_NaziReaganRonald Reagan
Sarna_NaziChurchillWinston Churchill
Sarna_NaziObama1
Sarna_NaziObama2Barack Hussein Obama
Sarna_NaziClintonBill Clinton
Sarna_NaziNixonRichard Nixon
Sarna_NaziFDRFranklin D. Roosevelt
Sarna_Nazi_xTheodore (Teddy) Roosevelt

 

 

Die traumatisierten IS-Terroristen

gefunden auf Facebook:

IS-Terroristen+Gutmenschen

Kaya Cahit schreibt dazu:

Schon Hunderte IS-Heimkehrer sind wieder in Deutschland. Sie schlossen sich dem IS an, der nur damit warb Menschen zu töten und zu foltern und vorgab, er sei unbesiegbar. Da diese Mörder nun merken, dass sie mit heftiger Gegenwehr zu rechnen haben und die Menschen sich nicht einfach so vom IS ermorden, foltern oder vergewaltigen lassen, kommen die ersten wieder zurück und die Gutmenschen entwickeln wieder Mitleid und überlegen sich schon, wie man diese „Traumatisierten“, die in Syrien lernten wie man Menschen tötet mit Steuergeld wieder in die Gesellschaft eingliedern kann.

Und wieder die Gutmenschen mit ihrem Verständnis für Faschisten, solange sie sich im Namen des Islam zum Terror entscheiden.

P.S. Roth steht im Bild nur stellvertretend für die verblödeten Gutmenschen, die jeden Tag aufs neue unser Leben aufs Spiel setzen, um weiter Gutmensch spielen zu dürfen.

Pech gehabt, rote Brut!

Okay, Leute, lest erst die Kommentare und dann lacht euch über mich schlapp!
Ich bekenne, widerrufe und ziehe den Hut!
Und verlinke die Bluthilde hiermit.

Manchmal staunt man, woher die Klicks auf den eigenen Blog kommen. Ein paar Male schon hatte ich einen Link zu einer „Bluthilde“-Seite gesehen. Heute bin ich zum ersten Mal drauf gegangen. Au weia!

Das sind die größten Stalinisten, die man sich vorstellen kann – leben hinterm kommunistischen Halbmond, verherrlichen die roten Massenmörder, betreiben eine sich selbst perpetuierende ideologische Propaganda, die weit hinter alles zurückgeht, was noch DDR war und halten sich dabei natürlich für die fortschrittlichsten Politik-Denker der Welt.

Gut, jedem Tierchen sein Pläsierchen, wie es so schön heißt. Die verstecken sich wenigstens nicht. Sie stehen zu ihrem üblen Bolschewismus und man merkt ganz klar, dass sie am liebsten so aufräumen wollen würden, wie ihre Vorbilder es vor einigen Jahrzehnten gemacht haben. Wer liest, was diese Truppe so absondert, erkennt mit Leichtigkeit, dass ihr Gehirn der Allerwerteste ist. Was da rauskommt, kann nur einen einzigen Ausgang gehabt haben.

Wie bei solchen Leuten üblich, werden die Objekte des Hasses und der unzulässig abweichenden Meinung an den Pranger gestellt: „THOUGHT CRIMINALS (NICHT ANKLICKEN“, heißt es in der Sidebar – denken ist also schon ein Kapitalverbrechen, wie in diesen Kreisen üblich. Und da finde ich mich dann auf einmal wieder (den Spiegel auf Posterous haben sie offenbar noch nicht bemerkt):

heplev (diffamierung des antizionistischen freiheitskampfes der friedlichen pali-friedenskämpfer)

Jetzt haben sie’s mir aber gegeben! Ich „diffamiere“ (Übersetzung: bringe Fakten) des „antizioistischen“ (Übersetzung: antisemitischen Völkermord an den Juden anstrebenden) „Freiheitskampfes“ (Übersetzung: Terrorkrieges) der „friedlichen“ (Übersetzung: „Jihad, Jihad, Jihad“) Pali (oh, wehe, ich schreibe „Pali“!)-Friedenskämpfer (Übersetzung: Judenmörder).

Mehr geht in so kurzer Form nicht. Mann, müssen die einen Hals haben, dass da eine kleine Leuchte wie ich derart viel gegen die Terroristen schreibe – und noch nicht einmal eigenes, sondern hauptsächlich Übersetzungen. Die rotieren offensichtlich darüber, dass die Informations-Blockade der deutschen Qualitätsjournaille (die sie auch noch als „rechts“ empfinden“) durchbricht!

Sie schäumen so, dass sie in einem Fluss als ökologische Katastrophe gewertet werden müssten. Und da befinde ich mich in hervorragender Gesellschaft, deren Kategorisierung/Beschreibung ihren ganzen Hass und ihren linksextremen Antisemitismus offenbart (kleiner Auszug):

fox news (amerikkkanische boykotthetze)

glenn beck (klimaleugner und diversant)

israelnetz (name sagt schon alles)

sarah palin (facebook-account dieser fundamentalistischen hexe) (Wer ist hier fundamentalistisch? Palin oder die )

schreibfreiheit (meint skandalöserweise nicht „freiheit vom schreiben“)

spirit of entebbe (schändliches sprachrohr des weltzionismus)

tea party patriots (dummer faschistischer abschaum)

theocons (fundamentalistische desinformation)

unter linken (das diversatorische wirken eines renegaten)

Da haben sie aber noch längst nicht alles gefunden; ich könnte ihnen noch ein paar Links bieten, durch die sie Schnappatmung, Herzklabaster und neurologisch bedingte Zuckungen bekommen würden (ungeordnet, wie sie mir gerade einfallen; Vollständigkeit ausgeschlossen):

Die Achse des Guten

tw_24

Daniel Pipes

Medien-BackSpin

Fjordman auf Deutsch

honestly-concerned

Gudrun Eussner

Lizas Welt

Manfreds pol. Korrektheiten

Rebellog

Castollux (müsste doch ein gefundenes Hass-Fressen sein: Theologe für Israel – wo gibt’s denn so was!)

Jihad Watch Deutschland

Band of Brothers

Leidenschaft für Israel (Wiederholung angesagt: Beschimpfen wie Israelnetz)

Nach der Wahrheit graben

Ich danke den gehirnkranken Bluthunden für ein paar neue Links, die ich zumindest halbwegs regelmäßig besuchen werde.

Und was das „NICHT ANKLICKEN“ angeht: Das ist offensichtlich nicht erfolgreich. Die Leser gehorchen nicht im gewünschten Umfang:

Ami Ayalon kriegt die Quittung

Steven Plaut, Back to Sanity, 7. Oktober 2008

Reden wir davon, dass einer sein Fett abkriegt!

Ami Ayalon, ultralinker Minister ohne Portfolio (also ohne Arbeit) und Verfasser seines eigenen Programms zur Auslöschung Israels in Konkurrenz zum „Genfer Missverständnisse“-Programm von Yossi Beilin, wurde diese Woche in Holland beinahe wegen „Kriegsverbrechen“ verhaftet. Lesen Sie davon hier.

Es sieht so aus, als glaubten die Holländer einem örtlichen palästinensischen Terroristen, der eine Klage einreichte, in der er behauptet, dass er von Ayalon „gefoltert“ worden sein, als dieser den SHABAK führte. Macht nichts, dass Ayalon weit bekannter für sein Appeasement der Palästinenser ist als sie zu foltern und nie von einer terroristischen Forderung gehört hat, vor der er nicht zu kapitulieren wünscht.

Da hat nun die israelische äußerste Linke europäische Antisemiten lange bearbeitet, sie sollten öffentliche Persönlichkeiten als „Kriegsverbrecher“ verhaften und vor Gericht stellen. In einigen Fällen wurden israelische Offiziere davon abgehalten europäische Staaten zu betreten, um nicht verhaftet zu werden, Dank der Diffamierungskampagnen israelischer Linksextremer gegen sie. Denken wir an die boshafte des Israelhassers und Norman Finkelstein anpreisenden linken Lehrbeauftragten Neve Gorden von der Ben Gurion-Universität gegen aviv Kochavi, seinen Offizier aus der Armee (nachzulesen hier). General Kochavi musste seine Pläne in Großbritannien zu studieren Dank Gordons falscher Verleumdungen gegen ihn aufgeben (auch hier zu lesen).

Nun ist die Vorstellung, dass Linksextreme inzwischen selbst von den euromülligen Israel-Bashern ins Visier genommen werden, wahrlich köstlich. Sollte dieser neue Trend sich fortsetzen, dann könnte man tatsächlich Israel vor der Vernichtung bewahren. Lassen Sie uns die gesamte Führungen von Meretz, Gush Shalom, B’Tselem und der Ben Gurion-Universität nach Holland schicken und die dortige Jihadikative sie alle als Kriegsverbrecher vor Gericht stellen! Damit könnte man glatt Frieden schaffen!

Tzipi hat Gäste

Die Außenministerin Israels richtet ein Essen aus. Geladen sind u.a. der palästinensische Ministerpräsident Salam Fayyad, sein Informationsminister Riad al-Malki, der ägyptische Botschafter Mohammed Assem Ibrahim Mohamed, der jordanische Botschafter Ali al-Ayed und führende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Israel.

Anlass ist das Fastenbrechen im Ramadan nach Anbruch der Dunkelheit. Und zu dieser Gelegenheit ließ sie sich nicht nehmen, etwas zu sagen (entnommen dem Newsletter der israelischen Botschaft vom 17.09.07):

Livni betonte in ihrer Begrüßungsansprache, dass die Bedeutung des Abends über das Fastenbrechen des muslimischen Ramadan und des jüdischen Gedaliah-Fastens hinausgehe. Die Veranstaltung symbolisiere die Koexistenz sowie gemeinsame Werte, die auf dem Glauben gründen, dass vereinte Anstrengungen zum Frieden führen können. In diesem Zusammenhang erteilte sie auch dem Missbrauch der Religion durch Extremisten eine Absage.

Das ist lieb. Die Gutemenschen-Soldateska kann sich jetzt vielleicht über die Unverschämtheit der Israelis aufregen, dass die es wagen den Ramadan zu missbrauchen. Und eine ganze Reihe Leute werden Fayyad usw. der Kollaboration beschuldigen. Livni selbst verteidigt mit diesem Tun ihre Weltfremdheit: Vereinte Anstrengungen zu Frieden? Koexistenz? Gemeinsame Werte? Missbrauch der Religion durch Extremisten? Alles hehre Worte ohne jegliche Substanz.

Denn die „Anstrengungen zum Frieden“ seitens der Fatah sind lediglich der Versuch die Oberhand gegenüber der Hamas zu gewinnen.

Die Begeisterung der Fatah für Koexistenz mit Israel zeigt sich immer wieder in den Versuchen von Attentätern gegen Juden – aber das ist ja nur die Friedensdividende, oder so.

Gemeinsame Werte sind bestimmt die Vormachtstellung der Muslime samt dem Dhimmistatus der übrigen, vor allem der Juden. „Al-Quds“ gehört nur den Muslimen, die Juden haben keine Geschichte in „Palästina“ und so weiter gehören mit Sicherheit dazu.

Und wo seit eineinhalb Jahrzehnten der Hass auf Israel und die Juden gepredigt wird, der Jihad gegen die Juden verkündet wird, alles auf die Vernichtung des jüdischen Staates ausgerichtet ist, da sind natürlich selbstverständlich alle nur harmlos und die die Religion missbrauchenden Extremisten eine Randgruppe, die nicht weiter der Rede wert ist.

Mannomann, wie bescheuert sind diese Scheuklappenträger? Man kann nur weiter hoffen, dass diese Katastrophenregierung möglichst bald aus dem Amt gejagt wird. Vielleicht wird ja doch der eine oder andere der Koalitionspartner aufwachen und diese Wahnsinnigen nicht weiter unterstützen.

Das Gewissen der Grünen

„Ich werde in diesem Fall von meinem Recht auf Gewissensentscheidung Gebrauch machen. Es kann ja nicht sein, dass in dieser Fraktion immer nur Herr Stroebele sein Gewissen entdeckt.“ – Krista Sager in ein ZDF-Mikrofon, 18.09.2007.

Es war eine Antwort auf Stroebeles Äußerung, der Parteitagsbeschluss gegen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr sei bindend. Und der besagt: Raus aus Afghanistan. Wegen der Tornados. Weil die Bundesregierung den Verbleib der Bundeswehr für den ISAF-Einsatz mit dem der Aufklärungseinsätze für „Enduring Freedom“ zusammen abstimmen lässt, findet der Parteitag, dass beides abgelehnt werden muss. Man findet also zurück zu den grünen Prinzipien der Totalopposition und im Zweifelsfall gegen alles zu sein. Darauf reduziert sich wieder alles: Dagegen sein um jeden Preis.

Die Argumentation, dass die Grünen den Bundeswehreinsatz mit beschlossen haben, ist nicht stichhaltig. Ihre Ablehnung richtet sich gegen ein von ihnen nicht getragene „Nachrüstung“ durch die Aufklärungs-Tornados, die sie im Paket nicht haben wollen und deshalb das ganze Paket ablehnen. Letztlich ist das irgendwo nur konsequent. Aber auch konsequent in die Richtung der Totalverweigerung und der Ablehnung jeglicher Verantwortung. Doch darum geht es hier nicht.

Es geht darum, dass in unserer parlamentarischen Demokratie der Abgeordnete einzig seinem Gewissen verpflichtet ist und nicht der Parteidisziplin oder gar den Wählern. Das erleben wir selten, denn meistens werden die Abgeordneten von Partei bzw. Fraktion in die Pflicht genommen, auf „Parteilinie“ abzustimmen. Wir haben die üblichen Renegaten, die sich in einigen Fällen aus grundsätzlichen Überzeugungen nicht daran halten – und dann bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten können, weil die Parteigremien (oder auch die Ortsverbände) sie nicht wieder aufstellen. Womit die Partei selbst viel mehr Macht ausübt, als das Gesetz eigentlich vorsieht. Aber weil Parteien bei uns wichtiger sind als Einzelpersonen, leben wir damit.

Schwierig wird es immer da, wo einzelne Persönlichkeiten anfangen eine ganze Partei zu bestimmen. So wie es jetzt Stroebele bei den Grünen versucht (oder Oskar zusammen mit dem kleinen IM bei den Dunkelroten). Im Grunde war es nicht anders, als Joschka Fischer Minister war und quasi allein bestimmen konnte, wo es für die Partei lang geht; wir hatten Glück, dass er seine ideologische Verbohrtheit der 70-er und frühen 80-er aufgegeben hatte.

So gesehen ist es ein Glücksfall, dass Frau Sager (und hoffentlich einige andere) jetzt ihr Gewissen entdecken und sich nicht vom McDonalds-Bekämpfer vorschreiben lassen wollen, was sie denken sollen. Und man muss hoffen, dass die „Spaltung“ der Partei in „Fundis“ und „Realos“ Wirklichkeit ist und dafür sorgt, dass wenigstens ein paar klare Köpfe nicht ins Abseits geschoben werden, weil sie sich nicht auf der Linie der Verantwortungs-Verweigerer schlagen.

Nachtrag: Clemens Wergin zeigt unter dem Titel Die grünen Ego-Non-Shooter auf, was an dem grünen Parteitagsbeschluss so irrsinnig falsch ist. Schlussfolgerung, der nicht wirklich etwas hinzuzufügen ist:

Offenbar hat eine Mehrheit der grünen Parteitagsmitglieder Schwierigkeiten damit, sich komplexen moralischen Fragen in der realen Welt da draußen zu stellen. Der Parteitagsbeschluss ist deshalb nicht nur eine Rückkehr in alte Zeiten grüner Fundamentalopposition, es ist auch die Flucht in Weltvergessenheit und Isolationismus, die Flucht vor den komplexen Realitäten hin zu einer vermeintlichen, Sicherheit gebenden moralischen Eindeutigkeit. Ein pazifistischer Fundamentalismus eben.

Mir tut es leid um die grüne Führungsspitze, die sich weit mehr als ihre Basis darüber im klaren ist, dass wir auch in moralischen Fragen nicht in einer Schwarz-Weiß-Welt leben. Zwei Jahre lang hatten die Grünen dem Druck wiederstanden, nach dem Abschied von der Macht außenpolitisch wieder in Fundamentalopposition zu verfallen.