Die größte Angst der Linken: der Kirchen-Militante

Raymond Ibrahim, 8.September 2022 (The Stream)

Eines der Dinge, die die Linke fürchtet, und zwar so sehr, dass sie vorsichtig genug ist, um selten darauf anzuspielen, damit die eigene Schwäche nicht aufgedeckt wird, ist, dass westliche Menschen eines Tages ihr christliches Erbe zurückfordern könnten – ihr wahres christliches Erbe, nicht die Variante des „Fußabtreter-Christentums“, die von subversiven linken Elementen angefertigt, genährt und herbeigelogen wurde, von den Wölfen im Schaftspelz, die danach streben das jüdisch-christliche Ethos des Westens zu untergraben.

Bedenken Sie den antichristlichen Haudrauf-Text gegen den Rosenkranz, der vor kurzem im The Atlantic erschien. Viele haben ihn zurecht als armselige Verleumdung von Katholiken verurteilt. Dennoch berührt die darin enthaltene, wenn auch übertriebene Angst eine gewisse Wahrheit: Obwohl die Linke und all ihre verkommenen Elemente kaum befürchten müssen, dass Christen einen physischen „heiligen Krieg“ gegen sie führen, müssen sie die Auferstehung der „Kirchenmilitanten“ fürchten, die als „die christliche Kirche auf Erden“, die als „einen ständigen Krieg gegen ihre Feinde, die Mächte des Bösen, führend“ definiert wird.

Das wird deutlich klar, wenn The Atlantic sich über Seiten in den sozialen Medien beschwert, „die mit Bildern von Rosenkränzen getränktsind, die über Schusswaffen drapiert werden, Krieger im Gebet zeigen, Deus Vult (‚Gott will es‘)-Kreuzzügler-Mems zeigen und Männer ermahnen aufzustehen und Kirchen-Militante zu werden“.

Die Linken fürchten solche Bilder besonders, weil sie etwas von Haus aus Verlockendes heraufbeschwören. Zum Beispiel trugen die acht in meinem Buch Defenders oft he West: The Christian Heroes Who Stood Against Islam (Verteidiger des Westens: Die christlichen Helden, die sich dem Islam entgegenstellten) porträtieren Männer nicht nur den Rosenkranz in den Krieg, sondern die meisten von ihnen opferten ihr Leben – obwohl sie Kaiser, Könige und Adlige waren, die viel hatten, wofür sie lebten – in der Verteidigung des Glaubens.

Dazu gehörten Gottfried von Bouillon, ein reicher Herzog, der seine vielen Besitztümer in Europa aufgab, um das Kreuz zu nehmen und im Ersten Kreuzzug für die Sache des Christentums zu kämpfen; El Cid, der fast alleine die jihadistische Infiltration Spaniens aufhielt und sogar die Wende gegen sie einleitete; Richard Löwenherz, ein König, der bei seinem Versuch das Heilige Land zu befreien beinahe alles verlor – und vor Gott in der Art von Hiob klagte; der kastilische Monarch Ferdinand II., der die Reconquista anführte und Spanien von der islamischen Tyrannei befreite; Ludwig IX, der französische König und tragische Held, der sich nie beschwerte, alles für die Sache Christi opferte, was ihm lieb und wert war; Johannes Hunyadi, Ungarns Held, der sowohl die Jihadisten als auch ihre elitären westlichen Kollaborateure bekämpfte; Skanderbeg, der albanische Braveheart, der ein Leben in Reichtum und Ehre aufgab, um an der Seite seiner Landsleute im Namen der Freiheit zu kämpfen und zu sterben; und sogar Wlad, der Pfähler – Hollywoods Blut saugender „Graf Dracaula“ – der sein Königreich gegen islamische Invasionen verteidigte, einschließlich der Bekämpfung von Feuer mit Feuer (sprich: Pfählung mit Pfählung).

Das ansteckend-inspirierende Bild, das von diesen Männern aufgerufen wird, die mutig und unmissverständlich alles opferten, um ihren Glauben zu verteidigen, ist genau das, von dem die Linke nicht will, dass es die heutigen Christen, welcher Konfession auch immer, sie als Teil ihres Erbes sich wieder ins Bewusstsein holen, etwas, das ihnen in Krisenzeiten zur Verfügung steht, um dem nachzueifern.

Zufällig muss man nicht Katholik sein – ich bin keiner – um sich von den genannten Männern und ihrer selbstopfernden Hingabe inspirieren zu lassen: Viele orthodoxe und protestantische Christen opferten ebenfalls viel, um ihren Glauben zu verteidigen.

Auf jeden Fall erkennt man von hier aus, warum alle Bereiche der Linken – vom öffentlichen Schulsystem bis nach Hollywood – seit Jahrzehnten alles in ihrer Macht stehende unternommen haben, um 1) Männer zu entmannen und 2) „gutes“ und „wahres“ Christentum als nichts mehr als eine willkommene Fußmatte hinzustellen (die Antithese des Kirchen-Militanten).

So haben die Mächtigen die Verweiblichung vergöttert und die Homosexuellen gerühmt; sie haben Schwerter schwingende Frauen als die wahre und einzige Verkörperung von Mut, Heldentum und Selbstopfer dargestellt; sie haben Maskulinität – ohne die die Zivilisation untergeht – als „toxisch“ dämonisiert; und was am hinterhältigsten ist: sie haben jeden Christen, der etwas anderes tun möchte als „die andere Wange hinzuhalten“ als scheinheilig, feige, habgierig, eigennützig, unterdrückerisch usw. hingestellt.

Man kann immer damit weiter machen, wie die Linke alles unternommen hat, um subtil und zunehmend nicht so subtil Männer geschlechtslos zu machen, aber etwas sollte klar sein: Der allerwichtigste Feind von wem auch immer oder allem – in diesem Fall der Linken – sind Männer. Als solches ist Männer zu lehren keine Männer zu sein einer der strategischsten Wege gewesen Männer zu besiegen. Kein Wunder, dass die LGB-was-auch-immer-Agenda dazu gedient hat in die Geister von Kindern einzudringen und sie zu indoktrinieren – ob nun über Schulen und Büchereien oder Fernsehsendungen und Bücher für Kinder. Während diese Agenda an mehreren Fronten undeutlich ist, besteht eines ihrer Hauptziele darin Jungs ihre latente Männlichkeit zu nehmen, wenn sie noch jung und biegsam sind – sie sozusagen im „Keim“ zu ersticken, damit sie als Erwachsene gefügig werden.

Bevor wir zum Ende kommen und für’s Protokoll: Ich bin nicht hier, um irgendwelche physische Militanz zu verherrlichen oder dazu aufzurufen. Immerhin und anders als die angeführten Verteidiger des Westens, die keine andere Wahl hatten als zu kämpfen, müssen die Christen von heute die Waffen nicht physisch aufnehmen.

Würden die Männer von heute vielmehr ihre Männlichkeit zurückfordern und anfangen sich wie Männer zu benehmen –und am wichtigsten: an eine Sache zu glauben, die größer ist als sie – dann würden sich all die irrsinnigen Missstände, die die westliche Gesellschaft plagen, wie Dampf auflösen.

Das Banner an Bostons Church of the Covenant und der Niedergang des Christentums

Was immer die Linke anrührt, das zerstört sie

Dennis Prager, FrontPage Mag, 21. Juli 2022

An der Front einer der ältesten und schönsten Kirchen der USA, der Church of the Covenant in Boston, hängt ein großes Banner; darauf steht geschrieben:

Und Gott sagte

Schützt den Zugang aller zu Abtreibung

Stellt sicher, dass schwarze Leben zählen

Ehrt körperliche Autonomie

Verteidigt LQGTQ+-Rechte

Beendet Wähler-Unterdrückung

Macht Kanonen zu Flugscharen

Gebt fossile Brennstoffe auf

Bietet Zufluchtsorte

Schafft die Gefängnisse ab

Entwaffnet den Hass

Sagt die Wahrheit

Atmet

Mit anderen Worten…

Liebt

Wenn Sie ein Beispiel dafür brauchen, wie zerstörerisch das Linkstum für das Mainstream-Christentum – das katholische wie das protestantische – und für das nichtorthodoxe Judentum geworden ist, dann würde dieses Banner ausreichen.

Gott sagt: „Schützt Zugang zu Abtreibung für alle“? Wo? Warum? Unschuldiges Leben zu beenden ist Gottes Wille? Gehören dazu Abtreibungen lebensfähiger Babys, die von gesunden Müttern durchgeführt werden? Ist auch das Gottes Wille?

„Stellt sicher, dass schwarze Leben zählen“? Schwarze, wie jede andere Rasse, Ethnie oder nationale Gruppierung von Menschen sind als Ebenbild Gottes geschaffen. Aber wenn dieses Banner Unterstützung für die Gruppe Black Lives Matter impliziert, ist das eine andere Sache. Gott verabscheut Gruppen, die Rassismus bejahen. Anders als die Linke weiß die Bibel, dass jeder – schwarz oder weiß – rassistisch sein kann.

Was LGBTQ+ angeht, gibt sich die Bibel alle Mühe die göttlichen Unterscheidungen wie Gut und Böse, Gott und Mensch, Mensch und Tier sowie männlich und weiblich zu schützen. Als Gott den Menschen schuf, bestätigt die Bibel diese letzte Unterscheidung so klar wie möglich: „Als Mann und Frau schuf er sie.“ (1. Mose 1,27)

„Macht Kanon zu Pflügen“ ist natürlich dem Ruf des Propheten Jesaja entnommen „Schwerter zu Pflugscharen zu schmieden“ (Jesaja 2,4). Dumm nur für die Church of the Covenant, dass ein weiterer biblischer Prophet genau das Gegenteil sagt: „Schmiedet Schwerter aus eure Pflugscharen … Der Schwache soll sagen: Ich bin ein Held.“ (Joel 4,10). Anders als die Linke begreift die Bibel, dass der ultimative Traum zwar darin besteht keinen Bedarf für Schwerter mehr zu haben, aber bis zu diesem messianischen Zeitalter brauchen die Schwachen Schwerter.

Was die Aufgabe fossiler Brennstoffe angeht, so sind diese allgegenwärtigen Energiequellen eines der Geschenke Gottes an die Menschheit. Ohne sie wäre die moderne Welt nicht möglich gewesen. Keine Krankenhäuser, keine verlässliche Wärme im Winter (ganz zu schweigen von Kühle im Sommer), keine Transporte, die über das Reiten auf Tieren hinausgeht. Keine moderne Medizin. Nichts, was moderne Technologie ist. Nur ein primitives Leben – und ein kurzes und schmerzhaftes dazu. Gott würde vor der Aufgabe dieser Brennstoffe sagen: Stellt sicher, das ihr einen verlässlichen Ersatz habt. (Haben wir: Atomenergie.) Bis dahin: Dankt Gott für sein Geschenk der fossilen Brennstoffe.

Was Zufluchtsorte angeht, so soll das Zuflucht für illegale Ausländer bedeuten; auf der Grundlage welcher biblischen Idee schlussfolgert die Church of the Covenant, dass Gott will, dass Amerika – oder irgendein anderes Land – offene Grenzen haben soll?

Allein „schafft die Gefängnisse ab“ ist eine Idee, die jedes rationale und moralische menschliche Wesen den Linken entfremden sollte. Gefängnisse abzuschaffen bedeutet zu erlauben, dass eine gewaltigen Zahl an unschuldigen Menschen ermordet und verprügelt wird, dass Frauen vergewaltigt, Geschäfte geplündert und Kinder belästigt werden. Nichts veranschaulicht die moralische Idiotie im Herzen des Linkstums so gut wie „schafft die Gefängnisse ab“.

Vielleicht sollte eine prominente konservativ-christliche Kirche ein Banner aufhängen, das dieselben Themen anspricht:

Gott sagte…

Schützt das Leben der Mütter – und ihrer ungeborenen Babys

Der Wert eines Menschen steht in keiner Beziehung zu seiner Rasse

Ehrt die körperliche Autonomie – beendet Impfpflichten

Es gibt nur zwei Geschlechter: männlich und weiblich

Schützt Wahlintegrität

Verteidigt euch und andere – besorgt euch eine Schusswaffe

Ich habe die Menschheit mit Energie gesegnet

Schützt eure Bürger, indem ihr eure Grenzen schützt

Inhaftiert die Schuldigen, um die Unschuldigen zu schützen

Wenn du mich liebst, dann hasse das Böse (Psalm 97,10)

Sagt die Wahrheit – weil es nur eine Wahrheit gibt

Mit andreren Worten…

Liebt

Würde eine traditionelle Kirche ein solches Banner aufhängen, würde es in den landesweiten Nachrichten kommen und ihre Leiter würden als rechtsextreme religiöse Eiferer abgelehnt, weil sie Gott Worte in den Mund legten. Nur linke Kirchen und Synagogen dürfen für den Allmächtigen reden.

Von allen zehn Geboten erklärt nur eines, dass es zu verletzen nicht vergeben werden kann. Es ist das dritte Gebot: „Du sollst den Namen JHWHs, deines Gottes, nicht missbrauchend in den Mund nehmen; denn JHWH lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.“

Fast jeder, der mit den Geboten vertraut ist, glaubt die Gebote verbieten es das Wort „Gott“ außerhalb von Gebet oder Bibelstudium auszusprechen. Aber das kann es nicht bedeuten. Welche Art von Gott würde einem Mörder vergeben, aber nicht jemandem, der sagt: „Gott, heute hatte ich aber einen schweren Tag auf der Arbeit“?

Das dritte Gebot muss klar etwas anderes bedeuten. Und das tut es. Wie ich in meinem Bibelkommentar „The Rational Bible“ [Die rationale Bibel] erkläre, heißt es im Hebräischen  tatsächlich: „Trage den Namen des Herrn, deines Gottes nicht missbrauchend …“

„Tragen“, nicht „nehmen“.

In Gottes Namen Böses zu tun oder Gottes Namen mit falschen oder unmoralischen Vorstellungen in Verbindung zu bringen, ist die eine Sünde, die Gott nicht vergeben wird.

Und genau das ist die Sünde linker Kirchen und Synagogen. Sie tragen Gottes Namen missbrauchend im Mund. Fürwahr, sie schänden ihn.

Was in der Christenheit und im Judentum geschieht, bietet nur ein weiteres Beispiel des wichtigsten Prinzips des modernen Lebens: Was immer die Linke anrührt, das zerstört sie.

Die einzige Vergewaltigung, bei der es in Ordnung ist das Opfer verantwortlich zu machen

Raymond Ibrahim, 7. Juli 2022

Schwedische Beamte warnen ukrainische Frauen, die in Flüchtlingszentren leben, sie sollten sich nicht so kleiden, dass es Männer „aus anderen Kulturen“ – Code für muslimische Migranten, in Schweden meist von der somalischen Variante – provozieren könnte, die in denselben Flüchtlingszentren wohnen.

Und wie ziehen diese unglücklichen ukrainischen Flüchtlingsfrauen sich an, dass das eine solche Warnung veranlasst? Laut Gitana Bengtsson, die ihnen geholfen hat, „kleiden sie sich in der Regel wie wir, du und ich. Es gibt daran nichts Seltsames. Sie sehen nicht aus wie Prostituierte. Würden diese Frauen in der Stadt leben, würde ihnen niemand sagen, wie sie sich anziehen sollen.“ Trotzdem und weil jetzt Sommer ist, hat der Manager der Einrichtung ihnen angeraten keine Shorts oder Röcke zu tragen, die ihre Körperteile offenbaren.

Es hat darüber hinaus mehrere andere Berichte von muslimischen Migranten gegeben, die ukrainische Flüchtlingsfrauen angriffen oder sie sich unsicher fühlen lassen. In einem Fall brachen Migranten in Wohnheime ein, in denen ukrainische Frauen mit ihren Kindern leben. „Sie sagten, dass Schweden ein sicheres Land ist, aber das habe ich nicht gesehen“, sagte eine dieser Frauen später. Eine andere Frau meinte, dass sie in der Ukraine wenigstens verstanden und wussten, wie sie auf Bedrohungen reagieren müssten. „Wenn Bomben fallen, weiß ich wengistens, dass ich in den Keller gehen und mich dort verstecken kann“ – wohingegen dort heute ein angehender Vergewaltiger-Migrant lauern könnte.

Diese ukrainischen Frauen, nicht an Muslime gewöhnt, müssen offenbar mit der Zeit gehen und „multikulturelles Leben“ annehmen. Fakt ist, dass westliche Staaten, die große muslimische Migranten-Bevölkerungen beherbergen, wiederholt angedeutet haben, wenn bei ihnen Vergewaltigungen zunehmen – Schweden ist jetzt dank seiner muslimischen Bevölkerung die Hauptstadt der Vergewaltigungen im Westen – dann ist das so, weil Frauen „ihren Teil“ nicht beitragen. Ein paar Beispiele:

Nachdem eine 20-jährige Österreicherin, die in Wien an einer Bushaltestelle wartete, von vier Muslimen angegriffen, verprügelt und ausgeraubt wurde – darunter einer, der „damit begann, dass er mit seinen Händen durch mein Haar fuhr und deutlich machte, dass es in seinem kulturellen Hintergrund kaum blonde Frauen gibt“ – reagierte die Polizei damit dem Opfer zu sagen, sie solle ihr Haar färben:

Zuerst hatte ich Angst, aber jetzt bin ich vor allem wütend. Nach dem Angriff sagten sie mir, dass Frauen nach 20 Uhr nicht allein auf der Straße sein sollten. Und sie gaben mir auch noch einen weiteren Rat, sagten mir, ich solle mir die Haare dunkel färben und mich nicht so provokativ anziehen. Indirekt heißt das, dass zum Teil ich selbst für das verantwortlich bin, was mir passierte. Das ist eine massive Beleidigung.

2001 sagte Unni Wikan, eine Professorin für soziale Anthropologie an der Universität Oslo:

Norwegische Frauen müssen ihren Anteil an der Verantwortung für diese Vergewaltigungen übernehmen, „weil muslimische Männer ihre Art sich zu kleiden als provokant betrachten“. Die Schlussfolgerung der Professorin lautete nicht, dass im Westen lebende muslimische Männer sich an westlichen Normen anpassen müssen, sondern genau das Gegenteil: „Norwegische Frauen müssen erkennen, dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben und uns an sie anpassen müssen.“

So viel zur feministischen Behauptung, dass Frauen sie so kleiden können und sich so promisk und provokativ verhalten können, wie sie wollen – und wehe dem Mann, der es wagt das als Rechtfertigung für männliche sexuelle Übergriffe anzuführen. Offenbar gilt dieser feministische Kehrreim aber nicht für muslimische Männer.

Und wer kann vergessen, dass muslimische Migrantenmobs am Silvesterabend 2015 in Köln volle eintausend Frauen angriffen? Dann rief Bürgermeisterin Henriette Reker die Frauen auf – die Opfer, nicht ihre männlichen Missbraucher – Veränderungen vorzunehmen: „Frauen und Mädchen … sollten ausgehen und Spaß haben, aber sie müssen besser vorbereitet sein, besonders jetzt, wo in Köln der Karneval ansteht. Dafür werden wir online Vorgaben veröffentlichen, die diese jungen Frauen sich durchlesen können, um sich vorzubereiten.“

Bei einem weiteren Vorfall vergewaltigten sieben muslimische Migranten eine deutsche Jugendliche in einem Park, nachdem sie sie in einer Disco in Freiburg unter Drogen setzten. (Zumindest hat sie überlebt; bei einem ähnlichen Fall eine Woche zuvor in Italien, wurde das unter Drogen gesetzte Oper ermordet). Bernhard Rotzinger, der Freiburger Polizeichef, reagierte mit der Aussage: „Wir können den Bürgern keine Vollkaskoversicherung [gegen Verbrechen] bieten, aber ich kann diesen Rat geben: Machen Sie sich nicht selbst verletzbar, indem sie Alkohol oder Drogen konsumieren.“

„Rat“ gegen Alkohol, Drogen und rücksichtsloses Verhalten wären weit willkommener, wäre er nicht unter Zwang gegeben worden. Wie die Dinge stehen, ist das eine Ausflucht. Oder, wie ein Bericht es formulierte, der die erwähnte Vergewaltigung in Freiburg diskutiert: „Die Konzentration auf Prävention ist etwas Gutes, zeigt aber auch, dass deutsche Behörden und Medien kaum die Migrantenkrise für die Katastrophe verantwortlich machen, die sich in Deutschland offenbart. Politische Korrektheit hat Beamte veranlasst die Verantwortung für Straftaten den Frauen zuzuschieben statt Merkels Gästen.“

Die größere Ironie all dieser Ausreden ist aber, dass schon beim Anfang des Islam vor 14 Jahrhunderten europäische Frauen – sogar keusche Nonnen – von Muslimen immer als von Natur aus sexuell leichtfertig dargestellt wurden; und wie sie sich kleideten hatte nichts damit zu tun. Dieser Artikel diskutiert die historischen Wurzeln dieses Phänomens. Es folgen moderne Beispiele, die andeuten, dass dieses Motiv immer noch gesund und munter ist:

  • Eine Britin wurde nach Marokko in die Prostitution verkauft und wiederholt von dutzenden muslimischen Männern vergewaltigt. Sei „ließen mich glauben, ich sei nichts als eine Schlampe, eine weiße Hure“, erinnerte sie sich. „Sie behandelten mich wie eine Aussätzige, außer sie wollten Sex von mir. Ich war für sie weniger als ein Mensch, ich war Müll.“
  • Eine weitere junge Britin wurde unter muslimischen Männern „wie ein Stück Fleisch herumgereicht“; sie missbrauchten und vergewaltigten sie im Alter von 12 bis 14 Jahren. Vor kurzem hörte ein Gericht sie als erwachsene Zeugin, wie sie „auf einer dreckigen Matratze über einem Imbiss vergewaltigt wurde und auf einem Kirchhof gezwungen wurde Oralsex auszuführen“ und wie dann einer der Täter hinterher „in einem Akt der Erniedrigung auf sie urinierte“.
  • Ein Muslim nannte eine 13-jährige Jungfrau „a little white slag“ – britischer Slang für „lockere, promiske Frau“ – bevor er sie vergewaltigte.
  • In Deutschland stalkte eine Gruppe muslimischer Migranten eine 25-jährige Frau, schleuderten ihr Beleidigungen hinterher und stichelten wegen Sex. Sie erklärten auch ihre Logik – „deutsche Mädchen sind nur für Sex da“ – bevor sie ihr in die Bluse griffen und sie begrabschten.
  • Ein weiterer muslimischer Mann tötete beinahe sein 25-jähriges deutsches Opfer, während er sie vergewaltigte – und brüllte „Allahu Akbar“ – hinterher wollte er von ihr wissen, ob es ihr gefallen hat.
  • In Österreich näherte sich „ein arabisch aussehender Mann“ einer 27-jährigen Frau an einer Bushaltestelle, zog sich die Hosen herunter und „alles, was er sagen konnte war Sex, Sex, Sex“, was die Frau veranlasste zu schreien und zu fliehen.

Kurz gesagt: Das uralte islamische Motiv der angeblichen Promiskuität europäischer Frauen ist gesund und munter – ungeachtet des Verhaltens oder der Kleidung letzterer – und treibt die muslimische Vergewaltigung westlicher Frauen weiter an.

Doch selbst darin kann sich der Islam schutzsuchend an diese „progressiven“, gottlosen Elemente wenden, die die westliche Gesellschaft beherrschen. Denn genau so, wie „die Linke“ lange und hart daran gearbeitet hat islamische Intoleranz, Gewalt und Terrorismus als Fehler des Westens hinzustellen – wegen der Kreuzzüge, wegen des Kolonialismus, wegen Karikaturen, wegen Israels, wegen freier Meinungsäußerung – fügt sie jetzt die Weltsicht des Islam über westliche Promiskuität zur Liste der Gründe hinzu, die Muslime zu Angriffen „provozieren“ und legitimieren sie.

PowerLines Lexikon linker Redewendungen

Steven Hayward, PowerLine blog, 9. Juni 2022

Ich habe vor inzwischen einer ganzen Weile versprochen unser eigenes Lexikon der tatsächlichen Bedeutung linker Schlüsselbegriffe zusammenzustellen – eine undatierte Version von Ambrose Bierces Devil’s Dictionary (des Teufels Wörterbuch). Jetzt geht’s los. Leser werden ermutigt weitere Definitionen und Begriffe in den Kommentaren vorzuschlagen und wir werden dieses Lexikon von Zeit zu Zeit aktualisieren.

Populismus: Wenn die falsche Person oder Sache eine freie Wahl gewinnt, z.B. der Brexit, Trump oder die Abberufung eines Soros-Staatsanwalts.

Rassismus: Jegliche Opposition zur Agenda der Linken.

Demokratie: Jeder Entwurf oder Abstimmsystem, das es der Linken ermöglicht zu bekommen, was sie will.

Bedrohung der Demokratie: Wenn Republikaner eine Wahl gewinnen.

Gleichheit: Veraltete Idee aus der Unabhängigkeitserklärung

Vielfalt: Wenn jeder anders aussieht, aber gleich denkt und mit identischen Klischees redet.

Gerechtigkeit: Die Wendung, die Linke verwenden, wenn sie nach deinem Portemonnaie greifen.

Inklusion: Der bewusste Ausschluss weißer Männer

Desinformation: Alles, was ein Konservativer sagt.

Holistisch: Linkes Adjektiv für „wir haben keine Ahnung, was wir bei dem Problem tun sollen“.

Grundursache: Methode zur Ablenkung der Aufmerksamkeit von sofortigen Lösungen für die ein Problem (oft in Verbindung mit „holistisch“ verwendet).

Eigentum: Diebstahl (s. Marx, Karl)

Soziale Gerechtigkeit: Alternative Redewendung, die Linke nutzen, wenn sie nach deinem Portemonnaie greifen (s. Gerechtigkeit oben).

Neoliberalismus: Alles, was die Linke nicht mag (oft als Synonym für „Rassismus“ verwendet).

Strukturelle Unterdrückung: Synonym für „wir hassen Kapitalismus“.

Hassrede: Jede Äußerung, die die Dogmen der Linken infrage stellt. Gewöhnlich eingesetzt, wo immer ein Konservativer dabei ist ein Streitgespräch zu gewinnen (s. auch „Rassismus“ oben).

Linke und rechte Antisemiten stimmen überein: Juden sind das Zentrum allen Bösen (und Amerika ist kurz dahinter)

Elder of Ziyon, 7. Juni 2022

Sie wissen doch, dass rechtsextreme Antisemiten gerne am Fließband Grafiken erstellen, die zeigen, dass Juden im Zentrum der Medien stehen – oder der Pharmaindustrie oder den Banken?

Nun, hier ist das „Mapping Project“:

Ein von Aktivisten und Organisatoren in Ost-Massachusetts erstelltes Projekt, das lokale Verbindungen zwischen Instanzen auf Kolonialismus und Enteignung hin untersucht, hier, wo wir leben, auf den wirtschaftlichen Imperialismus und Krieg, die für die Kolonisierung Palästinas verantwortlich sind.

Für sie steht die Anti-Defamation League im Zentrum der Überwachung und jeder Menge anderer angeblich boshafter Dinge:

Dieselbe Energie.

Einige der Organisationen, die sie als zionistisch/rassistisch betrachten, richten sich offensichtlich Juden. Zum Beispiel gibt es hier einige, gegen die sie schießen, weil sie Empfänger von Geldern der Klarman Family Foundation sind:

das American Jewish Committee (AJC)
die Anti-Defamation League (ADL)
Facing History and Ourselves
das Committee for Accuracy in Middle East Reporting and Analysis (CAMERA)
das Jewish Community Relations Council of Greater Boston
Gann Academy Relations Council of Greater Boston
der Jüdische Nationalfond (JNF)
Jewish Institute for National Security of America (JINSA)
Hadassah, The Women’s Zionist Organization of America
das Shalom Hartman Institute of North America: $1.500.000 in den Finanzjahren 2017-2019
Washington Institute on Near East Policy
A Wider Bridge
Brandeis Univesity
Commentary Magazine
Harvard
Hille: The Foundation for Jewish Campus Life
JCRC of San Francisco, Peninsula, Marin, Sonoma, die Counties Alameda and Contra Costa

Mit anderen Worten: Jede jüdische Organisation, die Israel nicht ausdrücklich als satanisch betrachtet, steht auf ihrer schwarzen Liste.

Das lässt Joe McCarthy wie einen Waschlappen aussehen.

Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie extremistisch dies „Progressiven“ sind: Hier ist der Grund, warum sie Facing History and Ourselves hassen:

Facing History and Oursevles entwickelt Bildungsmaterial und Lehrpläne für Pädagogen. Obwohl Pädagogen und Schulbezirke oft auf Facing History and Ourselves als progressive Option dafür deuten US-Geschichte zu lehren, bieten die Materialien und Lehrpläne der Organisation lediglich einen progressiveren Deckmantel für die Verfestigung derselben schädlichen Narrative, den amerikanischen Rassismus und das US-Imperium, wobei sie gleichzeitig Israel und das Propagieren für den Zionismus feiert.

Von Facing History and Ourselves angebotene Materialien und Lehrpläne zu Sklaverei, Kolonialismus und Polizeibrutalität gehen diese Institutionen der Massengewalt als schmerzliche Episoden innerhalb eines ansonsten positiven Projekts amerikanischer Demokratie an (Episoden, denen man sich „stellen“ muss), ohne den Abbau des fundamentalen weißen Rassismus und kolonialen Charakters des US-Staates, US-Imperiums oder des von den USA dominierten globalen Systems des Kapitalismus infrage zu stellen oder dafür einzutreten; diese Institutionen existieren und haben existiert, um all das aufrechtzuerhalten.

Was bedeutet, dass jede Bildungsinitiative, die nicht zum totalen Abbau der USA aufruft, hoffnungslos kolonialistisch und zionistisch ist.

Wenn das Mapping Project landesweit wird, muss es eine Datenbank von hunderttausenden Institutionen verwalten, die Israel und die USA als alles andere denn als Feind akzeptieren.

Es gibt tatsächlich keinen Unterschied zwischen Linksextremen und Rechtsextremen. Beide sind besessen von den Juden.

Warum die USA das Appeasement der Palästinenser nicht beenden werden

Es gibt auch eine tödliche Weigerung sich der Realität des Nahen Ostens zu stellen, die amerikanische Administrationen wie auch Regierungen in Britannien und Europa seit vielen Jahrzehnten kennzeichneten.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 3. Juni 2022

Die Besessenheit der Administration Biden die Sache der Palästinenser auf Kosten Israels anzukurbeln, geht weiter.

Letzte Woche wurde berichtet, dass die Administration zögerlich ihren Vorschlag aufgegeben hat das Palästina-Konsulat in Jerusalem wieder zu eröffnen.

2019 hatte der ehemalige Präsident Donald Trump das Konsulat geschlossen. Israel war gegen den amerikanischen Plan der Wiedereröffnung, weil eine Mission, die die palästinensischen Araber bedient und von israelischem Territorium aus agiert, die israelische Souveränität beeinträchtigt.

Es würde den Eindruck verstärken, dass die USA die Teilung Jerusalems unterstützt, womit die mächtige Geste amerikanischer Unterstützung für Israels Hauptstadt durch Verlegung der US-Botschaft im Jahr 2018 aus Tel Aviv ins Konsulatsgebäude in Jerusalem untergraben wird.

Darüber hinaus erklärten der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo und andere, dass die Eröffnung eines Konsulats für die Palästinenser in Jerusalem laut der Genfer Konvention zu konsularen Beziehungen illegal wäre, was das Einverständnis des Gastgeberlandes zur Eröffnung genauso voraussetzt, wie der US Jerusalem Embassy Act von 1995, der Jerusalem als Israels Hauptstadt und ungeteilte Stadt anerkennt.

Es wurde berichtet, dass das Team Biden eine andere Taktik übernommen hatte, um die palästinensische Vertretung zu fördern, indem Hady Amr, der Staatssekretär für israelische und palästinensische Angelegenheiten, in die Rolle des Sondergesandten für die Palästinenser erhoben wurde.

Im Rahmen dieses Plans sollte Amr eng mit der Palestinian Affairs Unit zusammenarbeiten, die aktuell ein Zweig innerhalb der US-Botschaft in Israel ist. Das dürfte amerikanische Diplomaten, die die Palästinenser bedienen, von denen trennen, die die Israelis bedienen und damit den Status der Palästinenser aufwerten, indem ihnen direkter und öffentlicher Zugang zur US-Regierung gegeben wird.

Amr seinerseits hat eine Geschichte der Feindseligkeit gegenüber Israel. „Ich war von der palästinensischen Intifada inspiriert“, schrieb er 2001. Nachdem ein israelischer Luftangriff 2002 Scheik Salah Schahada, den Kopf der Issedin al-Qassam-Brigaden tötete, tönte Amr, die Araber würden „niemals vergessen, was das israelische Volk, das israelische Militär und die israelische Demokratie den palästinensischen Kindern angetan haben. Und es wird tausende geben, die versuchen werden diese brutalen Mörder Unschuldiger zu rächen.“

Amr wird als Schlüsselfigur hinter der Abkühlung der Administration Biden gegenüber Israel und ihrer Katzbuckelei vor den Palästinensern betrachtet, darunter zu den Plänen die Hilfe für die PA bedingungslos wiederherzustellen, die während Trumps Amtszeit gekürzt wurde.

Wie immer Amr’s tatsächliche Rolle aussieht, es scheint so, dass das Team Biden den Konsulatsplan nicht aufgegeben hat. Bei einer Pressekonferenz sagte diese Woche US-Außenamtssprecher Ned Price: „Wir bleiben der Eröffnung eines Konsulats in Jerusalem verpflichtet. Wir glauben weiter, dass das für unser Land ein wichtiger Weg sein kann mit dem palästinensischen Volk in Kontakt zu treten und es zu unterstützen.“

Die Verzögerung bei der Wiedereröffnung, sagte er, beinhalte „einzigartige Empfindlichkeiten … und wir arbeiten das Problem mit unseren palästinensischen und israelischen Partnern durch.“

Doch was die Palästinenser in letzter Zeit getan haben, berechtigt kaum zu solchem Respekt als „Amerikas Partner“ neben Israel.

Denn die PA stachelt wiederholt zu Gewalt gegen israelische Juden auf, wie man in dem Material sehen kann, das auf den Internetseiten von Palestinian Media Watch (PMW) und dem Middle East Media Research Institute (MEMRI) eingestellt ist.

Auf ihrer offiziellen Fatah-Facebookseite postete Mahmud Abbas‘ Partei, die die PA leitet, ein Video, das die Palästinenser anstachelt den israelischen nationalen Flaggenmarsch durch Jerusalems Altstadt letzte Woche aufzuhalten. „Jerusalem verteidigen“, hieß es dort, „ist nicht einfach normale Pflicht, sondern ein Test unseres religiösen und nationale Bewusstseins … Jerusalem wartet auf seine Beschützer, also seid nicht gleichgültig und lasst sie ihre Flaggen nicht an unserem Himmel schwenken.“

Die offizielle PA-Zeitung brachte eine Kolumne, die den Flaggenmarsch attackierte und einmal mehr die Juden aus ihrer eigenen nationalen Geschichte schrieb. Darin wurde fälschlich und haarsträubend behauptet, vor 5.000 Jahren habe eine palästinensische Nation mit Jerusalem als Hauptstadt existiert und die Tatsache bestritten, dass Jerusalem jemals die Hauptstadt eines antiken Königreichs Israel oder Judäa war.

In ähnlicher Weise behauptete sie auch, dass die Westmauer des Tempelbergs „einzig den Gläubigen der Religion des Islam“ gehöre und rief sie auf „die zionistischen Herden aus ihm zu vertreiben, die das palästinensische Land stehlen und das Judentum aus seinen Schlupfwinkeln zu werfen, bis es friedlich oder mit anderen Mitteln des Kampfes befreit wird“.

Während des letzten Ramadans ermutigte die PA Gewalt an der Al-Aqsa-Moschee und den sie umgebenden Plätzen sowie sonstigen Stellen in Israel. Ein Fatah-Offizieller schwor, die Fatah „wird weder das Gewehr absetzen, noch den Stein, noch irgendein anderes Mittel des Widerstands gegen die Besatzung“.

Diese und viele andere Aufrufe zu jihadistischer Gewalt hatte Terroranschläge im März und April zur Folge, durch die mindestens 19 Israelis ermordet wurden, darunter ein arabisch-israelischer Polizist.

Die Fatah hat zwei palästinensische Mörder, die während der Gewaltwelle bei zwei Terroranschlägen im Zentrum von Tel Aviv und in Bnei Brak acht Menschen töteten, als „heldenhafte Märtyrer“ bezeichnet. Ein offizieller Vertreter der Fatah erklärte: „Wir lieben den Märtyrertod so, wie ihr das Leben liebt“, während Palästinenser skandierten: „Wie süß ist es Juden zu töten!“

Obwohl solche Hetze vor kurzem einen Höhepunkt erreichte, verkündet die PA regelmäßig naziartige Ritualmordlügen und Verschwörungs-Irrsinn von „bösartigen Juden“, weist ihre Kinder an, dass ihre höchste Berufung darin besteht Israelis zu töten und ihr Land zu stehlen; und sie zahlt weiter Terroristen-Familien eine Belohnung für die Ermordung israelischer Juden.

In jedem zurechnungsfähigen und funktionierenden Universum würden solche Leute daher als soziale und politische Parias behandelt und für ihre mörderische Agenda zur Verantwortung gezogen.

Warum ist dann die Administration Biden so entschlossen sie stattdessen hochzuheben? Natürlich gibt es Elemente innerhalb der Administration widerliche Antizionisten oder judenfeindlichen Hass. Solcher Fanatismus kennzeichnet viele Palästinenser-Anhänger in progressiven Kreisen überall im Westen.

Es gibt aber auch eine todbringende Weigerung sich der Realität im Nahen Osten zu stellen, die amerikanische Administrationen, wie auch Regierungen in Britannien und Europa viele Jahre lang geprägt hat.

Das wurde von einer fundamentalen Fehlvorstellung gespeist, dass der gegen Israel geführte Vernichtungskrieg stattdessen ein Konflikt zwischen rivalisierenden Ansprüchen auf dasselbe Gebiet ist. Für diejenigen, die diese Scheuklappen tragen, muss die Lösung daher ein Kompromiss zwischen den beiden Seiten sein, bei dem das Land geteilt werden muss.

Weil es sich aber in Wirklichkeit um einen Vernichtungskrieg der palästinensischen Seite gegen Israel handelt, dienen alle solche Kompromissversuche stattdessen der Legitimierung, Anreiz für und Belohnung von Aggression – während Israel bestraft und geschwächt wird, weil es sich weigert vor einem existenziellen Feind zu kapitulieren.

Der große Trugschluss amerikanischer oder westlicher Liberaler besteht darin, dieses Bestehen auf Kompromiss sei der Beweis für ihre Objektivität.

Die Idee der Egalität und damit der moralischen Gleichwertigkeit ist ein vermeintlich grundlegendes Gebot liberalen Denkens. In Wirklichkeit hat es groteske und amoralische Ungleichheit zur Folge. Dadurch, dass auf Gleichwertigkeit zwischen Opfer und Aggressor bestanden wird, endet es immer damit den Aggressor zu begünstigen und das Opfer in noch größere Gefahr zu bringen.

Es ist unmöglich den Palästinenserstaat zu unterstützen, ohne Israel zu schaden. Palästinenser-Anhänger sagen sich selbst, sie würden denen helfen, die eines eigenen Staates beraubt worden sind. Tatsächlich helfen sie dem möglichen Einmarsch und Diebstahl des Landes von jemand anderem.

Westliche Liberale scheinen das nicht zu erkennen, aber ihre Unterstützung stellt die letzte Chance der Palästinenser dar Israel zu vernichten. Denn die arabische Welt hat sich weitgehend von ihnen abgewendet und statt zu versuchen Israel zu vernichten, „normalisieren“ die arabischen Staaten zunehmend die Beziehungen zum jüdischen Staat.

Kurz gesagt: Der mörderische palästinensische Zug hat den Bahnhof verlassen. Die Administration Biden und andere westliche Liberale – die sich an ihrer ideologisch verdrehten Fantasien über die Schaffung einer neuen Welt festklammern – sind offensichtlich die Letzten, die das mitbekommen.

Deutsche Ideologen und der Krieg um den Antisemitismus

Da die Leitung der Attacke auf die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus durch deutsche Aktivisten als moralisch und politisch unangenehm erkannt ist (eine Untertreibung), wird sie als über das Van Leer Institute von Juden und Israelis kommend präsentiert.

Gerald Steinberg, The Israel Times (blogs), 30. Mai 2022

Jerusalems Van Leer Institute ist diese Woche Gastgeber einer Konferenz unter der Überschrift „Antisemitismus zwischen Geschichte und Politik definieren“. Von außen scheint dies eine Veranstaltung zu einem bedeutenden und zeitgemäßen Thema zu sein, insbesondere angesichts der anhaltenden Zunahme an unterschiedlichen und oft gewalttätigen Formen des Judenhasses, sowohl aus der Linken als auch der Rechten des politischen Spektrums.

Wie es aber oft der Fall ist, wenn es um Juden und Israel geht, ist das von den Gastgebern projizierte Bild nicht vollständig. Die Leiter des Instituts haben eine klare ideologische Beziehung zur und Agenda der Linken. Sie beschreiben sich als Leute, die „innovative, interdisziplinäre Forschung zu öffentlich signifikanten Fragen, über unser Engagement für eine gerechte, offene Gesellschaft nachdenken, die gut in die Region integriert ist“ kultivieren.

2020 war das Van Leer Gastgeber für eine Veranstaltung, die eine Kampagne bewarb, die das effektivstes Rahmenwerk zum Widerspruch gegen den modernen Antisemitismus untergraben soll – die Arbeitsdefinition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) von 2016. Ihre Alternative mit dem irreführenden Titel „Die Jerusalem-Erklärung zu Antisemitismus“ (JDA) zielt darauf ab, dem IHRA-Dokument viele seiner bedeutendsten Beispiele zu nehmen – besonders die, die sich darauf beziehen, dass Israel für Attacken herausgehoben wird, dass man Israel mit Nazideutschland vergleicht und dass dem jüdischen Volk, was in der Welt einmalig ist, das Recht auf Selbstbestimmung und souveräne Gleichberechtigung verweigert wird.

Die Konferenz dieser Woche, an der einige Ideologen sowie einige akademische und Personen des öffentlichen Interesses teilnahmen, fand vor dem Hintergrund der früheren Attacke auf die IHRA-Definition statt.

Im Gegensatz dazu ist es bemerkenswert, dass keiner der vielen Einzelnen, die den langen und komplexen Prozess des Verfassens der Konsens-Arbeitsdefinition im Gefolge der berüchtigten und bösartig antisemitischen Durban-Konferenz der UNO 2001 geführt hatte, im Programm vertreten ist. (Siehe z.B. „The Struggle over the Internationale Working Definition of Antisemitism“ von Prof. Dina Porat.)

Außerdem sticht die Beteiligung deutscher politischer und ideologischer Aktivisten heraus, wie es auch im Fall der früheren JDA-Veranstaltung von 2020 der Fall war. Die Deutschen sind wichtig, weil diese Kampagne nicht im Van Leer Institute entstand. Tatsächlich wird die sogenannte Jerusalem-Erklärung genauer beschrieben, bezeichnet man sie als Berlin-Erklärung; sie spiegelt die Bemühungen deutscher Aktivisten aus der Linken, die den Antisemitismus ausnutzen, um ihre rechten Feinde zu bekämpfen. Als Teil des Pakets versprechen sie eine postkoloniale, postmoderne Agenda, zu der oft die Dämonisierung Israels gehört und die Unterstützung des Narrativs von der Schikanierung der Palästinenser bietet.

Da die Leitung der Attacke auf die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus durch deutsche Aktivisten als moralisch und politisch unangenehm erkannt ist (eine Untertreibung), wird sie als über das Van Leer Institute von Juden und Israelis kommend präsentiert.

Der aktivste Deutsche auf der Rednerliste ist Peter Ullrich vom Zentrum für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin, das von der Regierung finanziert wird. Zu diesem Institut gehören eine Reihe von akademischen politischen Aktivisten wie seine Direktorin Stefanie Schüler-Springorum, die die deutsche Kampagne gegen die IHRA und für eine alternative Definition anführte. Wie Professor Jeffrey Herf dokumentiert hat, vermeidet dieses Zentrum es rigoros sich mit dem aggressiven Antizionismus der Regime der Sowjetunion und Ostdeutschlands zu beschäftigen, genauso mit dem islamistischen Beitrag.

Unter der vollmundigen Überschrift „Initiative GG 5.3 Weltoffenheit griffen Schüler-Springorum und andere deutsche Intellektuelle den parteiübergreifenden Bundestags-Beschluss von 2019 an, der die BDS-Bewegung als antisemitisch verortete. Der Text von GG 5.3, der in der JDA wie auch anderen Versuchen die IHRA-Definition zu lähmen wiederholt wurde, behauptete: „Die Anwendung des parlamentarischen BDS-Beschlusses durch den Bundestag bereitet uns große Sorge… Unter Berufung auf diese Resolution werden durch missbräuchliche Verwendungen des Antisemitismusvorwurfs wichtige Stimmen beiseitegedrängt und kritische Positionen verzerrt dargestellt.“ Wie aber von studentischen Kritikern gezeigt, verfehlt es diese Initiative „auch nur ein einziges konkretes Beispiel für den behaupteten Missbrauch des Antisemitismusvorwurfs“ vorzulegen.

2019 schrieb Ullrich eine 15 Seiten starke Attacke auf die IHRA mit dem Titel eines „Report on the ‚Working Definition of Antisemitism‘ of the International Holocaust Remembrance Alliance“ (Bericht über die ‚Arbeitsdefinition zu Antisemitismus‘ der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz). In diesem Dokument greift er die Arbeitsdefinition wegen „fehlender Genauigkeit“, einseitiger Positionierung und der Überbetonung von israelbezogenem Antisemitismus an. Nachdem er argumentiert, dass die Definition eine „unzulässige Gleichsetzung von Kritik an israelischer Politik und Antisemitismus“ propagiert, behauptet Ullrich: „Der Versuch Probleme allgemeiner konzeptueller Klarstellung und universaler, praktischer Anwendung mit Hilfe der ‚Arbeitsdefinition für Antisemitismus‘ zu lösen, muss als kompletter Fehlschlag betrachtet werden.“ Dieser Sprachgebrauch ist dem sehr ähnlich, der zur Rechtfertigung des JDA-Projekts verwendet wird, einschließlich vieler Teilnehmer an der Van Leer-Konferenz.

Um die politischen und ideologischen Dimensionen weiter zu beleuchten: Finanziert wurde Ullrichs „Bericht“ von der Rosa Luxemburg-Stiftung (LRS, der staatlich finanzierten Stiftung der früheren kommunistischen Partei Die Linke) und Medico International, einer hoch politisierten, von der deutschen Regierung gegründeten NGO. Beide Gruppen sind an israelfeindlicher Dämonisierung beteiligt und die RLS, das sollte in diesem Kontext festgehalten werden, ist auch einer der Geldgeber des Van Leer Institutes.

Saba-Nur Cheema ist eine weitere Sprecherin aus Deutschland. Sie und ihr Ehemann, ein höchst umstrittener Ex-Israeli (Meron Mendel), betreiben das „Anne Frank Bildungszentrum“ in Frankfurt, das für historisch-politische Bildung als Gegengewicht gegen rechte Ideologien, Diskriminierung und Rassismus, einschließlich islamfeindlichem und judenfeindlichem Hass, wirbt. An seinen politischen Aktivitäten wirken ideologische Aktivisten mit, die in die Anti-IHRA-Kampagne involviert sind, darunter Schüler-Springorum.

Im Verlauf dieser Konferenz werden zusätzlich zu anderen Themen, die mit Definitionen für Antisemitismus in Verbindung stehen, vielleicht wenigstens ein paar der Redner, die diese ideologische Agenda nicht teilen, die führende deutsche Rolle an der Kampagne zur Aushöhlung der IHRA-Arbeitsdefinition ansprechen. Wie Professor Irwin Cotler, einem Mitglied der kanadischen Delegation bei der berüchtigten Durban-Konferenz und Schlüsselteilnehmer beim Entwurf der Arbeitsdefinition erklärt, ist dieses IHRA-Dokument „die zuverlässigste, umfassendste, internationale Definition, die wir haben – eine, die im Verlauf von 15 Jahren demokratisch angenommen wurde.“