Hufeisen-Theorie mal wieder bewiesen: Rechtsextreme Antisemiten übernehmen linksextremen Sprachgebrauch

Elder of Ziyon, 18. Februar 2022

Gestern wurden in Fort Myers (Florida) antisemitische Flugblätter verteilt, Teil einer Welle solcher Flugblätter, die in Plastiktüten überall in den USA ausgebracht werden.

Andere Vorfälle gab es in den letzten Tagen in Helotes, Austin, Atascocita (alle in Texas), Huntington Beach (Kalifornien), Vancouver (Washington), Eugene (Oregon) und Sarasota (Florida).

Es handelt sich um eine kostengünstige Art rechtsextremer Antisemiten ohne Risiko Publicity zu bekommen. In den meisten Gemeinden ist das Verbreiten von Hassrede kein Verbrechen und einige der Flugblätter sagen, dass sie wahllos verteilt werden, um dem Vorwurf vorzubeugen, man ziele gegen Juden.

Die Flugblätter in Fort Myers sind allerdings etwas anders als die anderen. Während die üblichen Flugblätter Juden auflisten, die angeblich die Medien oder das Weiße Haus oder die „Covid-Agenda) beherrschen, nutzt dieser die Wortwahl der Linken.

Darauf heißt es: „Antisemitismus ist ein Menschenrecht.“ Das gibt die linksextremen Sprachbilder wieder, dass alles, was sie mögen, ein Menschenrecht ist (am Valentinstag wurde „Liebe“ zum Menschenrecht erklärt), während alles, was sie nicht mögen, ein Angriff auf die Menschenrecht ist. In einem solchen Universum wäre es für die Antisemiten der Linken schwierig zu argumentieren, dass Hass kein Menschenrecht ist.

Das Blatt behauptet zudem Whoopie Goldbergs Äußerungen in The View zu unterstützen, was ironisch ist, denn dieselben Leute geben fröhlich zu, das ihr Judenhass auf Rasse basiert, dem Gegenteil dessen, was Goldberg sagte. Aber diese weißen Herrenmenschen behaupten jetzt eine schwarze Frau zu unterstützen – was wiedergibt, wie die Linksextreme auf jede Kritik an ihren Positionen reagiert, die ein Mitglied einer Minderheitengruppe von sich gibt, indem behauptet wird, die Kritiker seien rassistisch oder islamophob.

Natürlich ist das, was die Hasser an Whoopie Goldberg mögen, dass sie die Juden aufgebracht hat, was sich auch im linken Diskurs wiederfindet: Sie werden alles unterstützen, das sich mit ihrem Hass auf Israel deckt, bis dahin, dass sie behaupten, Terrorismus sei gemäß des Völkerrechts legitim und dass Menschen, die jüdische Selbstbestimmung unterstützen, Rassisten seien.

Für beide Seiten steht der Hass an erster Stelle. Fakten und „Rechte“ können so verdreht werden, dass sie ihren Hass unterstützen.

Die Lüge „Israel ist Apartheid“ wurde, wie aller linker Antisemitismus, von Stalinisten in die Welt gesetzt

Elder of Ziyon, 28. April 2021

Hier sind Auszüge aus einem Artikel von Stan Crook von 2004, der – ob Sie es glauben oder nicht – auf der Internetseite Workers Liberty [Arbeiterfreiheit] lesen ist.

Er zeigt die Herkunft der Lüge „Zionismus ist Apartheid“- und jeder Menge weiterer.

Die Stalinistischen Wurzeln des linken „Antizionismus“

In den 1970-er Jahren starteten die Herrscher der UdSSR eine anhaltende „antizionistische“ Kampagne, die faktisch antisemitisch ist.

Das überrascht nicht. Aber eine Untersuchung der Publikationen aus dieser Kampagne zeigt etwas viel Schockierenderes als die Tatsache, dass die alten stalinistischen Despoten bereit waren jede Art von reaktionärem Vorurteil für ihre eigenen Ziele einzusetzen. Sie zeigt, dass ein Großteil dessen, was viele britische und internationale Linke – selbst Trotzkisten – über Israel sagen, eine indirekte und unbeabsichtigte Kopie der stalinistischen Bemühungen ist, wie für alte antisemitische Themen ein marxistisch klingender Glanz erstellet wird.

Zionismus gleich Rassismus: Zionismus gleich Imperialismus. Zionismus gleich südafrikanische Apartheid; Israel ist der „Aufpasser“ der USA im Nahen Osten; der Zionismus ist ein Komplize des Antisemitismus, er fördert ihn sogar – für all diese Themen, heute bei der Linken alltäglich, waren die Stalinisten die Pioniere.

Der Kern des stalinistischen Arguments war ihre alte Technik des „Mischens“. Der Zionismus, so behaupteten die Stalinisten, sei verschnürt mit, verbündet mit, verbunden mit oder verantwortlich für jede reaktionäre Kraft, die vernünftige Menschen verabscheuen – Kapitalismus, Imperialismus, sogar Antisemitismus und Nationalsozialismus.

Die Schaffung einer nationalen Heimstatt für Juden war das Mittel, über das die jüdisch-bourgeoise Hegemonie über jüdische Arbeiter aufrechterhalten werden sollte. „Die mächtige jüdische Bourgeoisie, verbündet mit dem Imperialismus, brauchte die Schaffung einer ‚nationalen Heimstatt‘ … vor allem, um die Masse der jüdischen Arbeiter unter ihrem Einfluss zu halten.“

Mehr noch: „Im Westen wurde jüdisches Kapital eine so mächtige Kraft, dass es in der Lage war sich unabhängig an der kolonialen Teilung der Welt zu beteiligen.“

Laut den Stalinisten „sind der Zionismus und der Antisemitismus zwei Seiten derselben Münze – Rassismus. Zionisten begrüßten die antisemitische Politik des Zarismus in seiner Zeit und auch die monströse Politik des Völkermords zur Zeit Hitlers.“

Zionisten kooperierten mit Hitleristen und halfen ihnen Millionen jüdische Leben zu vernichten, nur im Versuch die Kapitalisten zu retten. Die Zionisten haben den Antisemitismus immer als wichtiges Mittel betrachtet und betrachten ihn noch so, um alle Juden zu zwingen ihre Länder zu verlassen und ins ‚Verheißene Land‘ in Israel zu entkommen.“

Es gab darüber hinaus eine Überschneidung zwischen den Theorien von Zionismus und Faschismus: „Bezüglich der Theorie der ‚Rassenreinheit‘, den Abhandlungen zu ‚niedrigeren‘ und ‚höherstehenden‘ Völker, den Konzepten des ‚Ariers‘ und des ‚Supermanns‘, gibt es hier nicht wirklich wenige Unterschiede zwischen den Zionisten und den Faschisten.“ Die Theorien verschiedener ‚zionistischer Ideologien‘ unterschieden sich „überhaupt nicht von den Ansichten rassischer Exklusivität, die in den ‚gesammelten Werken‘ von Hitler, Rosenberg und anderen faschistischen Theoretikern zu finden sind.“ „Der Zionismus ähnelt dem Nazitum“, weil „die Ideologien des Zionismus und der Apartheid mit ihm [dem Nationalsozialismus] verwandt“ und einfach zeitgenössische Variationen des Mythos über die angeblich angeborene Ungleichheit von Volk und Rassen sind.“

Für die stalinistischen Autoren war Israel nicht nur eine Art Ableger oder Außenposten der USA. Es war teuflische Gerissenheit, gleichzeitig ein Ableger oder Außenposten Südafrikas, wie dieses es vor 1994 unter dem Aparteid-System war.

„Israel und Südafrika sind durch eine gemeinsame rassistische Ideologie und Gepflogenheit sowie durch reaktionäre Innen- wie Außenpolitik verbunden… Die Union der Rassisten Israels und Südafrikas ist eine massive Bedrohung der afrikanischen Völker und der gesamten Menschheit.“

Oberflächliche Analogien, die heute in der britischen Linken vorherrschen, sind in der sowjetischen Kampagne ständig präsent. Zionismus und Apartheid besaßen ‚gemeinsame ideologische Wurzeln‘. „Im Süden Afrikas, in der Republik Südafrika, und in Palästina, nahe des Suezkanals, kamen zwei Plattformen des Weltimperialismus auf, herbeigerufen … um der national-liberalen Bewegung der Völker Einhalt zu gebieten.“

Viele der Fußnoten für den Vorwurf, dass Zionismus der Apartheid ähnelt, kommen aus einem Buch von Valery Iwanowitsch Skurlatow aus dem Jahr 1975 mit dem Titel Сионизм и апартеидZionismus und Apartheid, veröffentlicht vom offiziellen sowjetischen Politizdat der Ukraine.

Skurlatows Buch wird in diesem Artikel von R. Nudelman zusammengefasst:

In seinem Buch Zionismus und Apartheid skizziert Skurlatow das folgende Muster der jüdischen Geschichte von antiken Zeiten bis zum modernen Zionismus: Selbst in antiken Zeiten brauchte die Welt Mittelsmänner für den Handel und im Verlauf der Jahrhunderte bildete sich ein Handels-Clan, dessen erfolgreichste Verkörperung die Oberschicht der uralten jüdischen Gesellschaft war. In antiken Zeiten hatte diese Oberschicht sich bereits in ein „transnationales jüdisches Unternehmen“ verwandelt. Von da an ist diese „transnationale Firma“ unter unterschiedlichen Tarnungen in der Weltgeschichte aufgetaucht, aber immer mit einem einzigen Zweck: die Vorherrschaft über die Welt zu erzielen. Mit diesem Ziel im Blick schuf das Unternehmen erst „die Religion der von Gott Erwählten“, das Judentum, eine Religion, die auf seine übliche Art durch Diebstahl „nicht nur von Material, sondern auch von kulturellen Werten anderer Völker“ geschaffen wurde. Das Judentum erwies sich als sehr nützliche Religion zur Gewinnung der Weltherrschaft, denn sie „erzeugt sehr beständig eine stabile Ideologie der Rassenüberlegenheit und Apartheid“. Später „diente das radikale Konzept des Judentums als Prototyp für den europäischen Rassismus“, zuerst für alle Katholiken (weil der Katholizismus als das „neue Israel“ auftrat), dann die Protestanten („der Protestantismus ist eine rassismusschwangere Version des Christentums“) und schließlich das Freimaurertum („das Freimaurertum ist säkulares Judentum“). In modernen Zeiten „erwiesen sich die rassistischen, von Gott gewählten Vorschriften des jüdischen Unternehmens als noch vereinbarer mit der Bourgeoisie“. Das war besonders in den USA offenkundig: „Der jüdisch-protestantische Einfluss sorgte dafür, dass er sich merklich in der Bildung der amerikanisch-imperialistischen Ideologie bemerkbar machte.“ Und nachdem jetzt jüdische Verhaltensformeln weltweit eingeprägt sind, „kennt die internationale jüdische Elite bereits keine Grenzen für ihre Ambitionen der Beherrschung der Welt“. Aber bourgeoise Ideologen, „obwohl von judäischen Komponenten durchdrungen“, erwiesen sich für diesen Zweck als unzureichend, schreibt Skurlatow; und deshalb „kam das finanziell-monopolistische Unternehmen der jüdischen Bourgeoisie zu dem Schluss, dass es notwendig sei sich mit einer kastenexklusiven Doktrin auszurüsten, dem Zionismus.“ Heute, schlussfolgert der Autor, beansprucht dieses Unternehmen, „weil es sich als von Gott auserwählt betrachtet, offen die Weltherrschaft“.

Dieses rein antisemitische Gesülze ist buchstäblich die Quelle des heutigen linken Antisemitismus, einschließlich des Berichts von Human Rights Watch, in dem Israel mit Apartheid gleichgesetzt wird – was in Wirklichkeit, wie oben gezeigt, Judentum und Apartheid bedeutet.

Den Islam imitiert: Der Krieg der Woken gegen das christliche Kreuz

Raymond Ibrahim, 26. Januar 2022

Auf viele Arten scheinen die „säkulare Linke“ und der Islam völlig entgegengesetzte Ansichten zu haben: Die Linke ist sexuell promisk, der Islam nicht; die Linke glaubt an zahllose Geschlechter, der Islam nicht; die Linke glaubt an alle möglichen Arten von Freiheit, der Islam glaubt nur an die drakonische Scharia – und so weiter und so fort.

Aber wenn es um die Ansichten des Islam zum Christentum geht – dass es sich um einen unterlegenen Glauben handelt, der unterworfen und diskriminiert werden muss (Sure 9,29) – dann scheint die Linke mit ihm übereinzustimmen.

Zum Beispiel erlebte eine 61-jährige Christin, die aus ihrer nigerianischen Heimat – wo derzeit ein Völkermord an Christen im Gang ist – nach Großbritannien entkam, in ihrer Wahlheimat etwas Ähnliches. Mary Onuoha, ehemalige Krankenschwester am englischen Corydon University Hospital (seit 2002), wurde im Verlauf der Jahre wiederholt vom Management schikaniert und schließlich aus ihrem Job „gemobbt“, weil sie es ablehnte ihre Kette mit einem kleinen Kreuz abzulegen, die sie seit 40 Jahren trägt. Mary erklärte in einem Interview:

Das ist immer ein Angriff auf meinen Glauben gewesen. Mein Kreuz ist seit 40 Jahren bei mir. Es ist Teil von mir und meinem Glauben und es hat nie auch nur irgendjemandem geschadet… An diesem Krankenhaus gibt es Mitarbeiter, die viermal am Tag in eine Moschee gehen und niemand sagt ihnen deswegen etwas. Hindus tragen rote Armreifen am Handgelenk und Muslimas tragen Hijabs im OP. Aber mein kleines Kreuz um den Hals wurde als derart gefährlich angesehen, dass mir nicht länger erlaubt wurde meine Arbeit zu tun.

Ihre Chefs behaupteten schließlich, dass ihre Kreuzkette „Bakterien birgt… obwohl vielen Kollegen erlaubt wurde andere Dinge zu tragen, die ihre religiösen Überzeugungen zum Ausdruck bringen, seien es Turbane, Hijabs oder Armbänder.“ Die Frage, mit der sie oft reagierte und die ihre Vorgesetzten nie beantworteten, lautete: „Warum sollte ich meinen Glauben verbergen, wenn es andern erlaubt ist den ihren zu zeigen?“

Der schlimmste Vorfall ereignete sich im November 2016, als ein Manager sie tatsächlich während einer Operation wegrief, um sie wegen ihres Kreuzes zu beschimpfen. „Ich sagte: ‚Ich kann den Patienten nicht allein lassen‘, aber der Manager bestand darauf. Ich war so unangenehm berührt. Der Operationssaal ist ein Umfeld unter Druck und ich war erstaunt, dass ranghohe Mitarbeiter bereit waren das Leben eines Patienten potenziell zu gefährden, um mich einzuschüchtern, damit ich es [ihr Kreuz] entferne.“

Am Ende, weil „sie es ablehnte es abzunehmen, wurde Mary zu Schreibarbeiten abgeordnet und dem unterzogen, was sie als anhaltende Mobbing-Kampagne beschreibt, die sie arbeitsunfähig machte“. Sie ging vor Gericht und erst vor kurzem, so ein Bericht vom 8. Januar, gewann sie dort. Der Richter urteilte zu ihren Gunsten und stellte fest, dass das Management Mary gezwungen hatte in einem „erniedrigenden, feindseligen und bedrohlichen Umfeld“ zu arbeiten und dass die Reaktion auf Marys Beschwerden nur „beleidigend und bedrohlich“ gewesen waren.

Und all das, weil sie eine Kette mit einem kleinen Kreuz trug. Andrea Willams, die Mary vor Gericht vertrat, erklärte:

Von Anfang an ging es in diesem Fall darum, dass ein oder zwei Mitarbeiter sich von dem Kreuz beleidigt fühlten – das weltweit anerkannte und in Ehren gehaltene Symbol des christlichen Glaubens. Es ist empörend, dass eine erfahrende Krankenschwester während einer Pandemie gezwungen worden ist zwischen ihrem Glauben und dem Beruf, den sie liebt, zu wählen. Warum haben einige Arbeitgeber des NHS [National Health Service] das Gefühl, das Kreuz sei weniger schützenswert oder zeigenswert als andere religiöse Kleidungsstücke?

Marys „Sieg ist jedoch“, fährt der Bericht fort, „zu einem hohen Preis erkämpft worden. Viele Christen im NHS und an anderen Arbeitsplätzen mussten ihre Kreuze verbergen und Mary musste zwei Jahre unaufhörlicher Schikane durch ihre Manager durchhalten.“ Dieses Phänomen beschränkt sich auch nicht auf den NHS in Großbritannien. Ein Bericht aus dem Jahr 2013 gibt an:

Das Recht einer Angestellten von British Airways, die am Check-in arbeitete, ihre Religion zu zeigen, wurde auf unfaire Weise eingeschränkt, als ihr verboten wurde bei der Arbeit ein Kreuz zu tragen, hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR) geurteilt. In einem bahnbrechenden Urteil, das die Grenzen der Religionsfreiheit definiert, wurde Nadia Eweida (60), einer praktizierenden koptischen Christin, vom Gericht in Strasbourg €2.000 Euro Entschädigung zugesprochen, nachdem es gegen das Vereinte Königreich entschied.

In beiden obigen Fällen kamen die ein Kreuz tragenden Frauen aus Staaten – Nigeria und Ägypten – in denen Muslime Christen verfolgen und diskriminieren. Dort mussten sie bereits Misshandlungen wegen des Tragens des Kreuzes, dieses winzigen Symbols der Hoffnung, durchhalten. Dementsprechend und wie ich aus Gesprächen mit solchen Leuten weiß, sind sie oft unglaublich schockiert zu entdecken, dass die westlichen Staaten, in die sie flohen – und von denen sie fälschlich annahmen, sie seien christliche Staaten – die gut dokumentierte Abneigung des Islam gegenüber dem christlichen Kreuz teilen.

Christliche Immigranten sind auch nicht die einzigen, die in Großbritannien solche Diskriminierung erleben. Einheimische tun es genauso – und sie werden, vielleicht nicht überraschend, selten verteidigt. Derselbe Bericht, der den Sieg der Koptin Nadia Eweida diskutiert, fügt z.B. hinzu:

Aber drei andere christliche Bewerber – Lilian Ladele, eine lokale Assistenzärztin, die ebenfalls in London lebt, Shirley Chaplin (57), eine Krankenschwester aus Exeter und Gary McFarlane (51), ein Eheberater aus Bristol – behaupteten ebenfalls, dass sie religiöse Diskriminierung erlebten und ihre Klagen verloren.

Säkulare Gruppen hießen die vier Entscheidungen willkommen…

Die drei erwähnten anderen Fälle betrafen ebenfalls Christen, die aus religiösen Gründen gemaßregelt oder entlassen wurden. Shirley Chaplins Fall war fast identisch mit den von Mary Onuoha: Auch sie war Krankenschwester in einem NHS-Krankenhaus, die gemaßregelt und degradiert wurde, weil sie es ablehnte ihre Kreuzkette abzulegen: „In ihrem Fall“, fährt der Bericht fort, „berücksichtigten die Richter in Strasbourg allerdings, dass die Krankenhaus-Oberen sie aufgefordert hatten es wegen Gesundheitsschutz- und -sicherheit abzulegen um zu verhindern, dass sich auf Station Infektionen verbreiten, ‚was grundsätzlich wichtiger sei‘. Die Krankenhausmanager, stimmten die Richter zu, ‚waren gut aufgestellt Entscheidungen über klinische Sicherheit zu treffen.“

„Mir erscheint das lächerlich“, war Shirleys Antwort:

Ich trug es [das Kreuz] bei meiner Konfirmation, als ich 16 war, ich bin seit 1978 Krankenschwester gewesen. Ich habe es ohne Vorfälle getragen. Ich habe eine große Bandbreite an Patienten versorgt, ich bin gebissen worden, ich bin gekratzt worden. Computer wurden nach mir geworfen, aber niemand hat jemals mein Kruzifix gegriffen. Wenn gesagt wird, es sei ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko, dann kann ich dem überhaupt nicht zustimmen.

Dasselbe geschieht auch hier in den Vereinigten Staaten von Amerika – und auf höchster Ebene. Erst vor kurzem passierte laut einem Bericht vom 23. Dezember 2021 dies:

Ein religiöses Unternehmen in Texas, das besondere Hundemarken [Identifikations-Halsketten für Soldaten] mit Bibelversen und christlichen Bildern herstellt, hat Klage gegen das US-Verteidigungsministerium wegen dessen Entscheidung eingereicht der Firma zu verbieten religiöse Marken mit Markenzeichen der US-Streitkräfte herzustellen…

Seit mehr als 20 Jahren war Shields of Strength erlaubt worden die militärischen Markenzeichen zusammen mit Bibelversen und christlichen Bildern wie z.B. einem Kreuz anzubringen. Das Unternehmen rühmt sich etwa 4 Millionen Hundemarken verkauft oder gespendet zu haben.

Das First Liberty Institute, das Shields of Strength vertritt, sagte, die Politik des Militärs sei verfassungswidrig, „willkürlich und launenhaft“ und fügte hinzu: „Es ist eine grausame Beleidigung den Angehörigen unserer Streitkräfte eine Quelle der Inspiration, Hoffnung und Ermutigung zu verweigern, einzig weil eine religiöse Botschaft enthalten ist. Die Beamten des Verteidigungsministeriums gaben den leeren Drohungen derer nach, die davon leben beleidigt zu sein. Es gibt keinen rechtlichen Grund dafür, dass das Militär Shield of Strength diskriminiert.“

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn der Islam und die Linke auf viele Weisen unähnlich sind, dann teilen sie mit Sicherheit die Feindschaft gegenüber einer bestimmten Sache – bis dahin, dass manche argumentieren könnten, dass dies der gesamte Antrieb hinter ihrer Existenz, ihren Widersprüchen, ihrer Gegnerschaft zu einer einzigen Sache ist: die Christenheit, insbesondere seine sichtbaren und stolzen Mahnungen wie das Kreuz.

Der Islam ist, angefangen mit seinem Propheten, der „einen solchen Widerwillen gegen die Form des Kreuzes hatte, dass er alles zerbrach, was in sein Haus gebracht wurde, das seine Gestalt hatte“, für die Zerstörung zahlreicher Kreuze in Vergangenheit und Gegenwart verantwortlich gewesen. Was diesen Hass angeht, ist der Islam jedoch zumindest offen und ehrlich.

Was die sogenannte „Linke“ angeht, ist es vielleicht höchste Zeit den Rat der Weisen anzunehmen, der erstmals von dem am Kreuz ausgesprochen wurde: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“

Wenn die utopische Vision eines einstaatlichen, sozialistischen „Palästina“ mit palästinensischem Islamismus kollidiert

Elder of Ziyon, 9. Januar 2022

Westliche Linke wie auch palästinensische Araber stimmen überein, dass sie nur zu gerne einen einzigen Staat zwischen Fluss und Meer sehen würden.

Keiner von ihnen gibt laut zu, wie unterschiedlich ihre Visionen eines solchen Staates sind.

Gegenüber westlichem Publikum beschreibt die Linke – ob es sich nun um Juden wie Peter Beinart oder prominente palästinensische Linke wie Leila Khaled handelt – ein sozialistisches Utopia, in dem Juden vor dem Gesetz angeblich mit Arabern gleichbehandelt und der Staat strikt säkular sein würde.

Die palästinensischen Araber hingegen befürworten einen islamistischen Staat, der vom Scharia-Recht geführt wird. Für sie ist die palästinensische Autonomiebehörde bereits zu säkular.

Beim letzten Mal, dass Pew bei Muslimen weltweit eine Meinungsumfrage durchführte, stellte man fest, dass 89% der Palästinenser wollen, dass das islamische Recht – die Scharia – zum Gesetz des Landes wird. Das war weltweit der dritthöchste Wert, mehr wollten das nur in Afghanistan und dem Irak.

Anteil der Muslime, die für ihren ihr Land die Scharia als offizielles Gesetz haben wollen:
*Daten für alle Länder außer Niger aus: „Tolerance and Tension: Islam and Christianity in Sub-Sahran Africa“. Interviews nur mit Muslimen in den 5 südlichen Provinzen.
* Frage wurde modifiziert, um zu fragen, ob die Scharia in den muslimischen Gebieten im Land zum Gesetz werden sollte.
Diese Frage wurde in Usbekistan nicht gestellt.

Eine gewaltige Mehrheit der Palästinenser würde gerne körperliche Züchtigung als Strafe für Verbrechen wie Diebstahl und Steinigung als Strafe für Ehebruch sehen. Eine Mehrheit würde gerne sehen, dass ihr Staat gegen die, die den Islam verlassen, die Todesstrafe verhängt. Die meisten Palästinenser sagten, es sei etwas Schlechtes, dass ihre aktuellen Gesetze nicht am Scharia-Recht festhalten.

Diese beiden Ansichten zu dem, was ein einheitliches Palästina sein würde, haben nichts gemeinsam. Die Mehrheit der Palästinenser haben kein Interesse am säkularen Paradies, das man auf den Seiten von Open Democracy und dem Guardian oder Jacobin beschrieben findet. Die meisten Palästinenser sagen, dass ihr Endziel nicht ein Staat mit gleichen Rechten für Juden ist, sondern ein Palästinenserstaat vom Fluss bis zum Meer, in dem Juden – bestenfalls – als Bürger zweiter Klasse toleriert werden – und viele treten offen dafür ein jegliche Zionisten komplett aus dem Land zu deportieren.

Umfragen zeigen, dass lediglich 10% der Palästinenser einen Staat mit gleichen Rechten für Juden und Muslimen haben wollen. Die jüngsten politischen Umfragen zeigen, dass sozialistische Parteien wie die PFLP und die DFLP bei einer jetzt stattfindenden Wahl nur 2% der Stimmen erhalten würden.

Die Palästinenser hassen den Sozialismus. Sie bevorzugen den Islamismus.

Die Palästinenser wollen keine gleichen Rechte für Araber und Juden. Sie wollen einen islamischen Staat.

Alles, was über eine Einstaatenlösung auf den Seiten der Washington Post und der New York Times geschrieben wird, ist fiktiv. Die westlichen Linken werden Leute mit arabisch klingenden Namen auftischen, die leidenschaftlich über einen einzelnen Staat mit gleichen Rechten für alle schreiben, als wäre das repräsentativ für die palästinensische öffentliche Meinung.

Nur selten gibt die Linke zu, dass die Idee gleicher Rechte für Juden in einem mehrheitlich arabischen Staat problematisch ist. Edward Said, der intellektuelle Vater der Einstaaten-Idee, gestand 2000 ein, er könne nicht sehen, dass Juden bei dieser Lösung gleichbehandelt würden. „Das macht mir große Sorgen. Die Frage, wie das Schicksal der Juden aussehen wird, ist für mich sehr schwierig. Ich weiß es wirklich nicht.“

Die sozialistische Fantasie und die palästinensische Wirklichkeit können nicht koexistieren. Ein Einheitsstaat würde für die Juden zum Albtraum werden. Jeder weiß das.

Was beweist, dass die Linken, die im Westen ihr Einstaaten-Argument vorbringen – und die dieselben Argumente in arabischsprachigen Medien nicht abgeben – geben nur Lippenbekenntnisse zu gleichen Rechten für Juden ab. Sie wollen Israel vernichtet sehen und sind bereit sich mit ihren islamistischen ideologischen Gegnern zusammenzutun, damit das geschieht. Sie übertünchen ihre Differenzen und hoffen, dass niemand bemerkt, dass sie einen muslimischen Ethnostaat unterstützen, in dem Juden toleriert werden, wenn sie sich wie gute Dhimmis benehmen und verfolgt werden, wenn sie eigene Rechte einfordern.

Es gibt nur einen Grund dafür, dass die sozialistische Linke und die palästinensische Rechte einander unterstützen: den von ihnen geteilten Antisemitismus.

Die Linken können Antisemitismus nicht lösen, weil sie Teil des Problems sind

Elder of Ziyon, 24. Mai 2021

Die Arbeit Antisemitismus, Schwarzenfeindlichkeit, Islamophobie, palästinenserfeindlichen Rassismus und jede andere Art von Hass aufzulösen, ist UNSERE Arbeit.
Wir werden NUR kollektive Befreiung erreichen, indem wir mit radikaler Liebe führen.
Für Hass jeglicher Art gibt es in unserer Bewegung für Gerechtigkeit keinen Raum.
[Behauptet diese weißen- und israelfeindliche linke Hetzerin]

Die größte progressive Lüge zu Antisemitismus lautet, dass er in Verbindung mit der Bekämpfung von Rassismus, Homophobie, Islamophobie usw. geführt werden muss.

Das kommt der Wahrheit nicht einmal nahe.

Dafür gibt es ein paar Gründe.

Erstens: Keine der anderen Hassformen gründet auf einer Verschwörungstheorie. Die Leute hassen Minderheiten, weil sie die „anderen“ sind oder weil sie sich bedroht fühlen und die Leute sich in Angst und Hass zurückziehen.

Aber Judenhass ist anders – es ist der einzige Hass, der sich auf eine Verschwörungstheorie stützt. Er behauptet, dass Juden (Israel) heimlich die Medien, die Banken, die Regierung kontrollieren. Dass sie in geheimen Verbindungen und mit dem Ziel arbeiten die Welt zu beherrschen (oder Hegemonie im Nahen Osten auszuüben). Keine Anschuldigung ist zu grell, um den Juden/Israel entgegengeschleudert zu werden – Babykiller, ethnische Säuberer, Seuchenverbreiter, Organdiebe zu sein, über ihre Geschichte zu lügen.

Die Mittel zur Bekämpfung der anderen Fanatismen nun gar nicht die Mittel zur Bekämpfung des Judenhasses.

Zweitens: Wenn die Linksextremen sagen, alle Fanatismen sollten zusammen bekämpft werden, dann meinen sie in Wirklichkeit, dass Antisemitismus ans Ende ganz hinten eingereiht wird. Erst nachdem aller anderer Hass eliminiert ist – was niemals geschehen wird, weil dieselben Linken behaupten, Rassismus sei systemisch und in der DNA von Weißen verankert – werden sie die niedrigste Priorität angeblich aufnehmen. Also nie.

Drittens: Dieser angebliche Plan trägt der Tatsache nicht Rechnung, dass ein großer Teil des Antisemitismus von den anderen „Opfer“-Parteien selbst kommt – schwarzer Antisemitismus und arabisch-muslimischer Antisemitismus sind in diesen Gruppen viel stärker verbreitet, als in der Gesamtbevölkerung. Die Linke kann sich das selbst nicht eingestehen, weil es ihre These zerstört, dass Opfer rein sind. Sie behaupten Täter bestrafen zu wollen, nicht Opfer. (Juden sind nie Opfer.)

Schließlich bestreitet das gesamte Konstrukt die grundlegende Tatsache, dass es eine Menge linken Antisemitismus gibt, der sich als Antizionismus kaschiert. Die Sprachbilder sind dieselben, der sie animierende Hass ist derselbe, die Besessenheit ist dieselbe. Wenn die extreme Linke behauptet gegen Antisemitismus zu sein, dann meint sie nur eine spezielle Art von Antisemitismus und sie haben nicht die Fähigkeit in den Spiegel zu sehen und ihren eigenen zu erkennen. Was der wahre Grund sein könnte, dass sie ihn unter den Teppich kehren und nicht nur Lippenbekenntnisse abzugeben.

Wir sehen heute eine gewaltige Zunahme des Antisemitismus – und alles wegen Jahren, den Westen dazu zu bringen die Lügen über Israels unübertroffenes Übel zu glauben. Die aktuelle Welle ist kein Defekt, sondern ein Merkmal der Dämonisierung des jüdischen Staates, die auf den Meinungsseiten der führenden Zeitungen der Welt zum Mainstream geworden ist. Heute sind die Hasser zuversichtlich, dass sie mit ihrem Hass an die Öffentlichkeit gehen können ohne sonderlich Angst haben zu müssen; immerhin haben sie ihre widerlichen Meinungen seit Jahren privat untereinander ausgetauscht, ohne dass irgendein mutiger Linker aufstand und sagte, das dass gegen alles ist, wofür sie stehen sollten.

Selbst heute können die führenden Lichter der Progressiven-Bewegung der USA Antisemitismus nicht einstimmig verurteilen – weil ein solches Statement ihnen bei anderen Extremisten schaden würde, auf deren enthusiastische (und hirnlose) Unterstützung sie angewiesen sind.

Die Linke ist nicht ausgerüstet Antisemitismus zu bekämpfen, weil die Linke sich den heutigen Antisemitismus begeistert zu eigen macht.

Die Linke gibt vor Palästinenser zu unterstützen, aber die Palästinenser die Linke keinesfalls

Elder of Ziyon, 27. November 2021

Wenn BDS sagt, die Bewegung sein ein Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ oder wenn die sozialistische Linke sich beschwert, Israel bezeichne einige „palästinensischen Menschenrechtsgruppen“ als Terrorismus-Fassaden, dann versuchen sie den Eindruck zu erwecken, die palästinensische Gesellschaft sein ein sozialistisches Paradies.

Sie ist nichts dergleichen.

Der palästinensische Terrorismus hat sich zwar ursprünglich weit nach links gekrümmt, wobei die spektakulärsten Terroranschläge der 1960-er und 1970-er Jahre von sozialistischen Organisationen wie der PFLP und ihrer Ableger kamen, aber die weit überwiegende Mehrheit der palästinensischen Gesellschaft ist an sozialistischen Idealen nicht interessiert.

Eine neue Meinungsumfrage des JMCC wollten von Palästinensern wissen, welches Gesetz den  Personenstand regeln soll und 72,3% der Befragten sagten, es solle auf der islamische Scharia gründen.

Direkter gesagt: Die Umfrage wollen von den Palästinensern wissen, für welche politische Partei sie bei Parlamentswahlen stimmen würden. Alle sozialistischen Parteien zusammen – die PFLP, DFLP, PPP, FIDA – erhielten gerade mal 2 Prozent der Unterstützung der Palästinenser.

Die sozialistische Linke macht ausgezeichnete Propaganda. Sie zeichnet sich darin aus es so aussehen zu lassen, als hätte sie eine breite Welle der Unterstützung im Volk. Das gesamte Konzept BDS auf den Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ zu gründen, was sehr eindrucksvoll klingt, weil niemand erkennt, dass es sich am äußersten Rand der palästinensischen Gesamtgesellschaft befindet, ist brillant.

Aber wenn man Palästinenser unterstützt, dann unterstützt man Leute, die immer wieder zeigen, dass sie in Sachen sozialer Gerechtigkeit den regressivsten Positionen anhängen.

Hier ist eine Infografik, die ich 2013 auf Grundlage einer Meinungsumfrage von Pew erstellte; sie zeigt die Seite der palästinensischen Gesellschaft, die die westlichen Medien ignoriert.

Islamischer Fanatismus unter palästinensischen Muslimen:
89% wollen die Scharia zum offiziellen Recht des Landes machen
75% sagen, die Scharia sei das offenbarte Wort Gottes, 16% sagen, sie sei von Menschen gemacht, aber von Gott inspiriert.
37% sagen, „Ehrenmorde“ in der Familie seien gerechtfertigt.
92% sagen Alkohol zu trinken sei „moralisch inakzeptabel“. 1% ist anderer Meinung.
57% sagen, die Ehefrau habe nicht das Recht auf Scheidung.
87% sagen, die Frau müsse ihrem Mann immer gehorchen.
40% sagen, Terrorismus gegen Zivilisten sei zur Verteidigung des Islam gerechtfertigt,
35% sagen, Frauen sollten nicht das Recht haben sich zu entscheiden keinen Schleier zu tragen.
53% sagen, Frauen sollten das Recht haben zu entscheiden, was sie tragen.
62% sind für die Todesstrafe für das Verlassen des Islam.
81% unterstützen das Steinigen von Ehebrechern.

Breaking the Silence, Peace Now und Hamas einig: Juden sollten an Hanukka im zweitheiligsten Ort des Judenstums verboten werden

Elder of Ziyon, 28. November 2021

Israels Präsident Isaac Herzog plant im Patriarchengrab in Hebron – dem zweitheiligsten Ort des Judentums – das Licht der ersten Hanukka-Kerze anzuzünden.

Die Reaktionen der „moderaten“ palästinensischen Autonomiebehörde und der „extremistischen“ Hamas waren fast identisch.

Mahmud Habbasch, Mahmud Abbas‘ Berater für Religionsangelegheiten, und Husam Abul al-Rub, Staatssekretär des Palästinensischen Ministeriums für Awqaf und Religionsangelegenehiten sagten, Herzogs Besuch stelle eine Provokation der Gefühle der Palästinenser und der Gefühle von Millionen Arabern und Muslimen dar.

Die Hamas sagte, der Besuch wäre „eine Provokation der Gefühle des palästinensischen Volks und eine abscheuliche Verletzung der Heiligkeit der Ibrahimi-Moschee“. Sie warnte: „Die Besatzung trägt die volle Verantwortung für die Auswirkungen dieses Angriffs“ und rief die Palästinenser in der Westbank und besonders in Hebron auf sich „diesem provokativen Schritt entgegenzustellen und dem Angriff auf die Ibrahimi-Moschee die Stirn zu bieten“.

Aber linke israelische Gruppen sind nicht weniger schrill.

Breaking the Silence, Peace Now und andere Gruppen planen in Hebron zu protestieren, wobei sie in einem Wortspiel aus „Die Tage von Hanukka“ „Tage von Chanufa“ (Gottlosigkeit/Scheinheiligkeit) machten.

Israels früherer Präsident Reuven Rivlin besuchte Hebron auch, ebenfalls unter Protesten.

Hamas und die linken Protestierer stimmen überein: Juden sollte nicht erlaubt werden ihre heiligen Stätten zu besuchen, außer die Muslime sind so großzügig es ihnen zu gestatten.

Historisch wurde Juden nie erlaubt das Patriarchengrab (oder den Tempelberg) zu betreten, als sie unter muslimsicher Herrschaft standen. Juden mussten eine jährliche Schutzgebühr zahlen, um sicherzustellen, dass Muslime das Rahelgrab in Bethlehem nicht zerstören und damit ihnen erlaubt wurde die Westmauer zu besuchen. Heute besteht die einzige Möglichkeit, dass Juden Orte wie die Synagoge in Jericho oder das Josefgrab in Schechem (Nablus) besuchen können, darin, dass sie die Erlaubnis der PA bekommen und die IDF sie dabei beschützt.

Diese Gruppen wollen also, dass der Status quo dahin zurückkehrt.

Nach Maßgabe dieser Gruppen ist Religionsfreiheit kein Menschenrecht – muslimischer Antisemitismus aber wohl.

Update: Alle palästinensischen Schlagzeilen in den Medien laute zur Zeit: „Herzog stürmte die Ibrahimi-Moschee.“