Hört auf die Realität zu ignorieren

2005 wagte es der französische Philosoph Alain Finkielkraut die gefährlichen Sympathien der französischen Linken für den ethnisch-religiösen Angriff des Islam auf den Westen zu entlarven. * Obwohl der ein entschiedener Linker war, wurde er wegen seiner Betrachtungen gekreuzigt.

Dror Eydar, Israel HaYom, 28. April 2017

Demonstration gegen Israel in Paris (Archiv; Foto: AP)

1.

Ok, gut. Die französische Präsidentschaftskandidatin Marin Le Pen ist eine Extremistin. Eine Antisemitin. Fremdenfeindlich. Eine Gefahr für die Demokratie. Sie kann nicht an die Macht gewählt werden. Jetzt, wo wir das aus dem Weg haben, können wir da von dem reden, was wirklich auf dem Spiel steht? Jedes Mal, wenn ein großes Volk mit einer absolut demokratischen Wahl eine Partei oder einen Kandidaten wählt, der sich nicht im Einklang mit den politischen Plattform der Medien befindet, wird sofort das „dumme“ Volk verhöhnt. Jedes Mal, wenn eine Demokratie tatsächlich ihr grundlegendstes Prinzip umsetzt – Wahlen, bei denen jede Stimme, ob sie nun von einem Adligen oder einfachen Bürger abgegeben wird, einem Philosophen oder einem Analphabeten, hat bei der Stimmabgabe dasselbe Gewicht – wird die Wahl in Frage gestellt.

Wir sind im Predigen sehr gut. Wir sind hochqualifiziert im der Öffentlichkeit nicht zuhören. Wir sind großartig darin uns zu rühmen aufgeklärter zu sein als die Massen, die für populistische Kandidaten stimmen. Aber das Volk, das „populus“, sind das „demos“, das der Demokratie ihren Namen gibt – die Herrschaft des Volkes.

Stimmt, manchmal werden gefährliche Tyrannen gewählt und zerstören ihr Land. Aber im Allgemeinen sind es nicht offensichtliche Tyrannen, die in die Kategorie der „gefährlichen Kandidaten“ fallen. US-Präsident Donald Trump, Verfechter des britischen Brexit und sogar Premierminister Benjamin Netanyhau werden von den Medien allesamt als solche bezeichnet. Und das sind nur die letzten zwei Jahre. Es gibt noch jede Menge weitere Beispiele für die Verachtung und Arroganz, die sich wegen ihrer demokratischen Wahl gegen das Volk richten.

Nachdem wir jetzt Le Pen mit Beleidigungen überhäuft und die Welt vor ihren gefährlichen Gepflogenheiten gewarnt haben, werden Millionen französischer Wähler sie trotzdem noch wählen. Sie könnte immer noch gewinnen. Aber nehmen wir mal an, dass alle politischen Lager für ihren Rivalen stimmen – wird das den extremistischen Geist zurück in die Flasche stecken und alles zurück zur Normalität bringen? Was werden dann die Millionen französischer Bürger, die für sie gestimmt haben, umprogrammiert sein? Werden sie uns die Aufgabe ersparen den Versuch zu unternehmen zu verstehen, warum um alles in der Welt Millionen Franzosen zu dem Schluss kamen, dass Le Pen die Antwort auf ihre Probleme ist? Wir lernen einfach nie etwas daraus.

Wie sieht der Zustand Frankreichs aus? Wie der Zustand des demokratischen Traums der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, der seit dieser Revolution 1789 wie ein Geist über der französischen Republik hängt?

2.

Im Oktober 2005 brachen außerhalb von Paris Krawalle aus und verbreiteten sich schnell in andere Teile Frankreichs. Ansammlungen aus muslimischen und afrikanischen Immigranten gingen zu gewalttätigen Demonstrationen auf die Straße, setzten Autos in Brand, warfen Brandsätze auf öffentliche Institutionen und sorgten für zwei Tote. Auf der Höhe der Krawalle interviewte Ha’aretz den jüdisch-französischen Philosophen Alain Finkielkraut, der lange Zeit ein offensichtlicher Sprecher für die Linke war. Fast 12 Jahre sind seit der Veröffentlichung des Interviews vergangen und rückblickend klangen seine Worte fast prophetisch. Genauso die Reaktion, die sie auslösten.

2005 sagte Finkielkraut, die französische Presse „würde sehr gerne diese Krawalle auf ihre soziale Dimension reduzieren, um sie als Revolte von Jugendlichen aus den Vororten gegen ihre Lage, gegen die von ihnen erlittene Diskriminierung, gegen die Arbeitslosigkeit zu begreifen.“

„Das Problem besteht darin, dass die meisten dieser Jugendlichen Schwarze oder Araber mit einer muslimischen Identität sind. Sehen Sie, in Frankreich gibt es auch andere Immigranten, der Lage schwierig ist – Chinesen, Vietnamesen, Portugiesen – und sie machen bei den Krawallen nicht mit. Daher ist klar, dass dies eine Revolte mit einem ethno-religiösen Charakter ist“, sagte er.

Er argumentierte, dass es nicht Rassismus ist, der die Wut auslöste. „Sie [die Krawalle] als eine Reaktion auf französischen Rassismus zu betrachten bedeutet gegenüber dem breiten Hass blind zu sein: den Hass auf den Westen, der als für alle Verbrechen schuldig angesehen wird.“ In diesem Zusammenhang wird Frankreich als klarer Repräsentant des Westens betrachtet.

Im kulturell-politischen Klima der Zeit war eine solche Äußerung gleichbedeutend mit beruflichem Selbstmord und Finkielkraut wusste das. Aber er erwartete keinesfalls die Intensität der von seinen Worten hervorgerufenen Gegenreaktion.

„Wir neigen dazu aus ‚edlen‘ Gründen die Sprache der Wahrheit zu hören. Wir ziehen es vor ‚Jugendliche‘ zu sagen statt ‚Schwarze‘ oder ‚Araber‘. Aber die Wahrheit darf nicht geopfert werden, egal, wie edel die Gründe auch sein mögen“, sage er gegenüber Ha’aretz. „Und natürlich müssen wir Verallgemeinerungen vermeiden. Es geht nicht um Schwarze und Araber als Ganzes, sondern um einige Schwarze und Araber.“ Vor zwölf Jahren kannte Frankreich die radikal-islamistischen Terroranschläge der letzten Jahre noch nicht. Finkielkraut beschrieb die Krawalle als „ein antirepublikanisches Pogrom“, begangen von „Menschen in Frankreich, die Frankreich als Republik hassen“. Vielleicht legte das die Grundlage für die Schrecken, die später folgten.

Teile der arabisch-muslimischen Welt haben „dem Westen den Krieg erklärt“, sagte er und erklärte: Zu „sagen, dass dies aus dem kolonialen Zusammenbruch entstanden ist“ sei nur eine Ausrede. Das wahre Problem gehe viel tiefer. „Wir sind Zeugen einer islamischen Radikalisierung, die in ihrer Gesamtheit erklärt werden muss, bevor wir zum Fall Frankreich kommen, zu einer Kultur, die, statt sich mit ihren Problemen zu beschäftigen, nach einer schuldigen Seite von außen sucht. Es ist leichter eine externe schuldige Seite zu finden. Es ist verlockend sich zu sagen, dass man in Frankreich vernachlässigt wird und zu sagen: ‚Gib, gib‘.“

3.

Was der jüdisch-französische Philosoph noch alarmierender fand als diesen Hass auf den Westen, war, was er so beschrieb: „seine Verinnerlichung im französischen Bildungssystem und die Identifikation mit ihr durch die französischen Intellektuellen.“ Diese Intellektuellen, stellte er fest, hatten ein Verständnis für die Gewalt entwickelt und betrachteten die Randalierer in einem romantischen Licht als unterdrückte Revolutionäre.

„Stellen Sie sich einen Moment vor, das wären Weiße wie in Rostock in Deutschland. Jeder hätte sofort gesagt: ‚Faschismus wird nicht toleriert.‘ Wenn ein Araber eine Schule in Brand steckt, ist das Rebellion. Wenn ein Weißer das tut, ist es Faschismus. Ich bin ‚farbenblind‘. Böse ist böse, egal in welcher Farbe. Und das ist böse, für den Juden, der ich bin, ist das völlig untragbar“, sagte er.

Es gibt eine antisemitische Sichtwiese, dass Juden beim Geschäft der Sklaverei eine Schlüsselrolle spielten Finkielkraut zeigte schon 2005 auf, dass „der Hauptsprecher dieser Theologie in Frankreich heute Dieudonne ist [ein schwarzer Standup-Künstler, der mit antisemitischen Äußerungen einen Aufruhr auslöste]. Heute ist er der wahre Förderer des Antisemitismus in Frankreich und nicht Le Pens Front National.“ Lasse Sie nicht außer Acht, dass Finkielkraut und Le Pen an den entgegengesetzten Ende des politischen Spektrums stehen.

Eine von Finkielkrauts wichtigsten Beboachtungen war, dass wir uns in einem Zustand des „fortwährenden Kriegs gegen Rassismus“ befinden. Jedes problematische Phänomen wird sofort als rassistisch erklärt und das seit jeder ernsten Diskussion des Themas ein Ende. Das ist der Grund, warum „das Wesen dieses Antirassismus auch überprüft werden muss“, drängte er.

„Ich denke, dass die hochtrabende Idee des ‚Kriegs gegen den Rassismus‘ sich allmählich in ein abscheulich unaufrichtige Ideologie verwandelt.“ Paradoxerweise „wird Antirassismus für das 21. Jahrhundert das werden, was der Kommunismus für das 20. Jahrhundert war. Eine Quelle der Gewalt.“

„Heute werden Juden im Namen des antirassistischen Diskurses angegriffen“, sagte er. Das soll nicht heißen, dass es Diskriminierung und Rassismus nicht gibt – natürlich gibt es sie. „Aber die Darstellung von Ereignissen als Reaktion auf französischen Rassismus ist komplett abwegig.“

Er war pessimistisch, was Frankreichs Fähigkeit angeht das Problem zu überwinden. „Es gibt in Frankreich etwas – eine Art Leugnung, deren Ursprung in der bobo [bourgeois und bohemien] liegt, bei den Soziologen und Sozialarbeitern – und niemand wagt es etwas anderes zu sagen. Dieser Kampf ist verloren. Ich bin zurückgelassen worden.“ Er wusste ganz genau, wovon er redete.

Die Reaktion auf das Interview war 2005 ähnlich zur aktuell von Le Pen-Wählern ausgelösten (mit den offensichtlichen Unterschieden). Finkielkraut wurde des Rassismus beschuldigt und in Frankreich sowie ganz Europa praktisch gekreuzigt. All seine Menschenrechtsbemühungen und unverblümte Liberalismus halfen ihm nicht im Geringsten. Letztlich gab er nach, ging zur linken „Kirche“ zur Beichte und entschuldigte sich. Aber was ist mit der Wahrheit? Haben wir das Problem gelöst, indem wir Finkielkrauts Beobachtungen zurück in die Flasche stopften? Wurde Frankreich ein besserer Ort? Was es besser darauf vorbereitet sich dem Bösen entgegenzustellen, das es herausfordert?

Die britischen Wahlen, die Juden und Israel

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Großbritanniens Abgang aus der Europäischen Union, Zuwanderungsprobleme und der Nationale Gesundheitsdienst sind Schlüsselthemen der anstehenden britischen allgemeinen Wahlen am 8. Juni. Es scheint so, als habe für Juden nur die Zuwanderung Aspekte von besonderer Bedeutung. Die konservative Premierministerin Theresa May hat gesagt, tragfähige Nettoimmigration liege bei mehreren Zehntausend, eine Schätzung, die weit niedriger liegt als die augenblickliche Zahl.[1] Eine solche Politik wird die aktuell hauptsächlich nicht selektive Immigration aus muslimischen Ländern berühren, deren Mehrheiten oder beträchtliche Bevölkerungsanteile Antisemiten sind.[2]

Aus einem logischen Blickwinkel heraus sollten Israel und die Juden bei allen Wahlen kein Thema sein. Doch wenn es um Antisemitismus geht, verflüchtigt sich die Vernunft allzu oft. Zu Beginn des Wahlkampfs suspendierten die Liberaldemokraten bereits Ashuk Ahmed. Zu diesem Kandidaten eines Wahlkreises in Luton war herausgefunden worden, dass er sich in der Vergangenheit antisemitisch geäußert hatte.[3] Die Partei zog zudem die Kandidatur von David Ward zurück, der sich ebenfalls antisemitisch geäußert hatte.[4] Seit mehr als einem Jahr gibt es eine enorme Diskussion zu Antisemitismus in der Labour Party. Jedes Mal, wenn er bezwungen zu sein scheint, kommt er wieder hoch. Derzeit betrifft das Thema hauptsächlich den ehemaligen Londoner Bürgermeister Ken Livingstone, der weiterhin Nationalsozialismus und Zionismus miteinander in Verbindung bringt.[5]

Die 270.000 Juden im Vereinten Königreich stellen etwa 0,4% der britischen Gesamtbevölkerung. Damit kann die jüdische Stimme den Wahlausgang nur in ein paar wenigen Wahlkreisen beeinflussen. Die Abgeordneten in diesen werden voraussichtlich wieder antreten. Sie sind pro-jüdisch und pro-Israel. Solange es keine größeren Stimmungsumschwünge gibt, werden die meisten wieder gewählt werden.

Die Wiederwahl jüdischer Abgeordneter ist eine andere Sache. In den vergangenen zwölf Monaten sind einige jüdische Labour-Abgeordnete mit großen Mengen extremer Hassmails bombardiert worden. Luciana Berger hat Tausende erhalten, von denen einige ihr mit Vergewaltigung und Mord drohen – all das in Reaktion auf ihre Kritik an der Weigerung der Labour Party Antisemitismus zu verurteilen.[6] Eine weitere jüdische Abgeordnete, Ruth Smeeth, erhielt 25.000 Schmäh-Botschaften.[7] Dokumente haben aufgedeckt, dass die linke Gruppe Momentum versucht hat „radikale“ Muslime zu rekrutieren, um die jüdische Labour-Abgeordnete Louise Ellman als Kandidatin abzulösen.[8]

Infolge der kurzen Zeitspanne bis zu den Wahlen hat Labour entschieden, dass alle aktuellen Abgeordneten sich, wenn sie das wünschen, wieder zur Wahl stellen können. Damit können Versuche Kandidaten der Partei auf Lokalebene abzusetzen keine Rolle spielen. Umfragen sagen voraus, dass Labour dutzende Sitze verlieren wird. Zu diesen könnten nicht nur mehrere jüdische Abgeordnete gehören, sondern auch eine Reihe Labour-Freunde Israels.[9] Im letzten Parlament war ein jüdischer Labour-Abgeordneter der extremste antiisraelische Hassschürer – der altgediente Gerald Kaufmann. Er verstarb im Februar.

Wenn Antisemitismus gezielt gegen jüdische Kandidaten eingesetzt wird, dann erwarten manche Experten, dass dies ihnen helfen könnte wiedergewählt zu werden, da sie als Opfer wahrgenommen werden. Eine aus jüdischer Sicht weitere interessante Frage lautet, was in Wahlkreisen mit großer muslimischer Bevölkerungsmehrheit geschehen wird. Die Zahl der Muslime im Königreich beträgt heute mehr als 3 Millionen.[10] Bei den Wahlen 2015 erklärte der Think Tank Henry Jackson Society, die muslimischen Wähler könnten möglicherweise in einem Viertel der Wahlkreise den Ausgang entscheiden.[11]

Einige Kandidaten dürften im Wahlkampf antiisraelische Argumente und die Anerkennung Palästinas verwenden, selbst wenn dies bei den letzten Wahlen kein wichtiges Thema war. Andererseits können Muslime ebenfalls Kandidaten in aller Stille wissen lassen, was von ihnen erwartet wird. Wo es eine starke muslimische Bevölkerung gibt, werden die Kandidaten wahrscheinlich das sagen, was diese Wähler zu hören wünschen.

Das Board of Deputies, die Dachorganisation der britischen Juden, hat vor kurzem sein Jüdisches Manifest aktualisiert.[12] Dieses Dokument legt die Themen vor, die zu verstehen Regierung und Parlament aufgefordert werden und listet die Anliegen auf, von denen man möchte, dass sie sie vertreten. „Zehn Verpflichtungen“ fassen die 44 Seiten dieses Dokuments zusammen.

Die erste Verpflichtung, die das Jüdische Manifest wünscht, lautet sich „Extremismus und Hassverbrechen, einschließlich Antisemitismus, Islamophobie und weiteren Formen des Hasses“ entgegenzustellen. Man sollte hier anmerken, dass das Vereinte Königreich das einzige Land ist, das für die Verwendung im Inland eine Definition von Antisemitismus übernommen hat, die des Internationalen Holocaust-Gedenkallianz. Für Islamophobie gibt es keine anerkannte Definition. Dieser Begriff wird oft missbraucht https://www.theguardian.com/politics/2017/apr/26/lib-dems-criticised-over-reselection-of-ex-mp-censured-for-antisemitism, um jede Kritik an Muslimen und dem Islam einzubeziehen, einschließlich der Erwähnung von problematischem Verhalten und Einstellungen eines beträchtlichen Teils der muslimischen Bevölkerung.

Der zweite Punkt der Verpflichtungen lautet: „Werben für gute Beziehungen, Verstehen und Kooperation zwischen allen Gemeinschaften Großbritanniens“. Man sollte hier erwähnen, dass die Kampagne gegen Antisemitismus letztes Jahr ein Dokument dazu veröffentlichte und zu dem Schluss kam: „Zu jedem einzelnen Punkt war es bei weitem wahrscheinlicher, dass britische Muslime zutiefst antisemitische Ansichten vertreten, als es bei der britischen Bevölkerung insgesamt der Fall war.“[13]

Eine weitere Verpflichtung betrifft die Verteidigung der Rechte auf eine jüdische Lebensweise, einschließlich koscherem Fleisch, religiöser Kleidung, Beschneidung und flexibel arbeiten zu können, um der Einhaltung des Sabbat und der Feiertage entgegenzukommen. Weitere Verpflichtungen beinhalten Anstrengungen zu unternehmen des Holocaust zu gedenken und ihn zu verstehen, für eine dauerhafte und umfassende Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts einzutreten, das Zusammenführen von Gemeinschaften und Widerstand gegen die Gemeinschaften trennende Boykotte zu fördern, die Bedeutung des Glaubens zu bekräftigen, die Kultur religiöser und kulturell sensibler Jugend- und Sozialfürsorgedienste zu unterstützen, für eine gerechte und nachhaltige Zukunft zu werben und jüdisches Erbe und kulturelle Institutionen zu unterstützen.

Es bleibt abzuwarten, ob das Jüdische Manifest genutzt und von Kandidaten veröffentlicht werden wird. Auf jeden Fall ist ein solches Dokument zu haben auch für Juden in anderen Ländern hilfreich.

[1] http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/theresa-may-immigration-target-100000-reaffirms-commitment-still-aims-reduce-a7694021.html

[2] http://global100.adl.org/

[3] http://www.dailymail.co.uk/news/article-4443446/Lib-Dems-forced-suspend-anti-Semitic-candidate.html

[4] https://www.theguardian.com/politics/2017/apr/26/lib-dems-criticised-over-reselection-of-ex-mp-censured-for-antisemitism

[5] https://www.thejc.com/comment/comment/livingstone-labour-and-antisemitism-1.435821

[6] www.dailymail.co.uk/news/article-3566667/Jewish-Labour-MP-speaks-vile-anti-semitic-abuse-subjected-online-bullies.html; www.timesofisrael.com/jewish-labour-mp-posts-anti-semitic-abuse-she-received-online/

[7] http://www.dailymail.co.uk/wires/pa/article-3770866/Labour-MP-Ruth-Smeeth-urges-Jeremy-Corbyn-shame-trolls.html

[8] http://www.dailymail.co.uk/news/article-3791204/Corbyn-backing-Momentum-group-trying-recruit-radical-Muslims-bid-select-Jewish-Labour-MP-Louise-Ellman-leaked-files-reveal.html

[9] http://www.thejc.com/news/uk-news/labour-s-pro-israel-mps-face-wipe-out-1.436505

[10] http -country-doubles-decade-immigration-birth-rates-soar.html

[11] http://www.dailymail.co.uk/news/article-3061596/Muslim-vote-decide-25-seats-Victory-quarter-British-constituencies-decided-Islamic-voters.html

[12] http://www.bod.org.uk/wp-content/uploads/2016/12/Board-of-Deputies-Jewish-Manifesto-2016-edition.pdf

[13] https://antisemitism.uk/british-muslims/

Kloppe – auch noch ein bisschen für Obama

Was ist der größte Teil der US-Mainstream-Zeitungen? Der Teil, der sich gegen Trump richtet:

Bist du jetzt fast fertig mit den Anti-Trump-Teil?

Ob sich den beiden bald noch einer anschließen wird?

Putin: Demokraten sind nie für etwas verantwortlich… darum beschuldigen sie mich.
Bush Jr.: Das Gefühl kenne ich.

Noch was vom Superpräsi:

Obama und gerechte Bezahlung:

O: Ich finde, irgendwann hat man genug Geld verdient.
R: Sir, Sie haben als Präsident mehr als $16 Millionen verdient.
Ihr nächstes Buch soll Ihnen weitere $60 Millionen einbringen.
Und jetzt nehmen sie $400.000 für eine Rede.
O: Hey, ich sagte nicht, dass ICH irgendwann genug Geld verdient habe.

Und das mit den 100 Tagen Trump?

Wer erinnert sich, was dieser Mann in seinen ersten 100 Tagen erreichte?
Oder während seiner 8 Jahre im Amt?

Die Obamanisten:

Wie nah ist die Demokratische Partei der USA an den Mensch im Land? Im März glaubten noch 48%, sie seien es. 48% weitere sahen es genau andersherum. Inzwischen sind 67% der US-Amerikaner überzeugt, dass die Demokraten „out of touch“ sind!

Fake News-Produktion: Protestierende vor dem Trump-Hotel in Washington behauptet Vizepräsident Pence hätte „etwas unterschrieben“, so dass Schwule jetzt ins Gefängnis gesteckt würden.

Journalisten von Camps Reform befragten Studenten, was sie von Trumps ersten 100 Tagen halten. Statt aber Trumps Aktionen anzuführen, gaben sie Obamas Tun seiner ersten 100 Tage vor und behaupteten Trump hätte das gemacht. Die Befragten merkten das nicht einmal, dafür waren sie mit übelsten Vergleichen und Ablehnung ganz groß dabei. Zum Beispiel wurde nach Obamas $700 Milliarden Stimulus-Wirtschaftspaket gefragt und einer sagte, das erinnere an Nazi-Deutschland. Mehr hier.

Ach ja, die hehren Ziele der Gerechtigkeit, z.B. beim Mindestlohn, werden natürlich von Linken ganz besonders beachtet – oder auch nicht, wie Elizabeth Warren zeigt:

Fordert einen Mindestlohn von $22.
Bezahlt ihren Praktikanten nichts.

Oder auch das mit der Mauer zu Mexiko:

Würden die Demokraten auch nur eine Minute lang glauben,
dass illegale Einwanderer für Republikaner stimmen,
dann würde man die Mauer aus dem Weltraum sehen!

An den Universitäten: Antifa und freie Meinungsäußerung…

Und so ist gibt es halt Probleme, wenn konservative Leute dort reden sollen/wollen:

Schild: keine konservativen Redner
Sprechblase: Wir können nicht für Ihre Sicherheit garantieren.

Vergleichen wie die Linken mal – wem machen sie (modisch) Konkurrenz?

für die Unbedarften: oben ein Bild von IS-„Kämpfern“, unten die Antifa

Demokratische Partei früher – Demokratische Partei heute

Aber die Selbstgerechten machen trotzdem weiter – vergleichen wir mal ihren Helden und ihren Feind:

Obama: Lasst Jungs in Mädchentoiletten gehen oder ihr verliert Bundeszuschüsse.
Demokrat: Cool.
Trump: Haltet die Einwanderungsgesetze ein oder ihr verliert Bundeszuschüsse.
Demokrat: Verfassungswidrig.

Letzten Endes in passender Vergleich:

Hallo? Linke?
Ratet mal.
Alle, die ihr nicht mögt, sind nicht ich.
Fakt ist:
IHR
seid gewaltig wie ich.

Zusammengefasst:

Und eines Tages beleidigte uns aus keinem erkennbaren Grund
einfach alles.

Obamedien:

Tja, Sch… gelaufen: Die Amerikaner vertrauen Trump mehr als den politischen (politisierten) Medien!

Presse-Briefing im Weißen Haus (Satire):

Sean Spicer: „Trumps Steuererklärung ist jetzt an einem sicheren Ort für jedermann einsehbar.“
CNN Reporter: „Wo denn?“
Sean Spicer: „Sie befindet sich
unter Obamas College-Akten,
seiner Geburtsurkunde,
seinem Reisepass-Antrag,
seinem Einwandererstatus als Student,
den Finanzquellen für die Studiengebühren,
seinen Universitätsakten,
seinen selektiven Dienstakten
und Hillary E-Mail-Protokollen
sowie 66.000 verloren gegangenen E-Mails.“

Der Donald – spottet über Hillary und die Hillaristas:

Ich sehe, ihr habt euch auf ein Wahlkampfthema geeinigt.
(„leistet Widerstand“ – jetzt, 6 Monate nach der Wahl…)

Es heißt, man wird über ihn Witze machen dürfen:

Wer hätte gedacht, dass Washington derart kompliziert sein würde?

Kloppe – auch noch ein bisschen für Obama

Obamacare:

Esel (Demokraten): Das nennt ihr einen Plan? Der führt doch zu nichts.

Das Tauziehen der Republikanischen Partei um die Abschaffung von Obamacare:

„Eine Mauer, um Big Government aufzuhalten.“
„Eine Rakete“
„Das ist eine Giftschlange.“
„Das ist eine Grundlage, auf der man aufbauen kann.“
„Das ist ein Strick, um uns aufzuhängen.“

Die Anti-Trumper:

Wenn sie Trump „impeachen“ (wegen Amtsvergehen anklagen und damit aus dem Amt treiben) wollen, sollten die Linken sich mal ansehen, was kommt:

Ein Republikaner nach dem anderen.
Es hilft also nichts, die Republikaner gewinnen (trotzdem).

Die Obamanisten:

Bei der Befragung zum (angeblichen?) Trumps durch die Obama-Administration:

Widersprüchliches der Obamanisten-Promis: Barbra Streisand

„Ich will offene Grenzen,
verbrachte aber Jahre mit dem Kampf,
Amerikaner vom öffentlichen Strand vor meinem Haus
fernzuhalten.“

So sind sie halt und darüber denken sie auch nicht nach:

Wenn du sagst, dass du für offene Grenzen bist,
aber ein einer geschlossenen Wohnanlage lebst,
dürftest du ein Linker sein.

Und wie ist das mit den (illegalen) Immigranten?

Da die USA doch ein so unterdrückerisches Land sind,
sollten wir die Immigranten nicht davor warnen herzukommen?

Obamedien:

Diesmal haben wir einige unbestätigte Spekulationen,
die wir Ihnen gerne als Eilmeldungen
weitergeben möchten.

Der Donald:

Trump und der Kongress:

Trump: „Aufheben und ersetzen.“
Kongress:
„Umformulieren und umgruppieren“
„überdenken und wiederherstellen“
„ablehnen und jubeln“
„aufbegehren und zurückweisen“
„überdenken und verleugnen“
„sich besinnen und verweigern“
„überarbeiten und wieder aufgreifen“

Europäische Sozialisten – Hassprediger gegen Israel

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Jahrzehnte lang haben viele europäische sozialdemokratische Mainstream-Parteien die Verbreitung von extrem antiisraelischem Hass betrieben. Das israelische Außenamt ist, beginnend vor etwas mehr als einem Jahr, endlich nicht mehr bereit die schwedische Außenministerin Margot Wallström zu empfangen.[1] Diese Sozialdemokratin hat eine Untersuchung dessen gefordert, was sie bei ihren Attacken Israels „außergerichtliche Tötung“ von Terroristen nannte. Das Simon Wiesenthal Center setzte sie 2016 auf die Liste der Hauptbefürworter antisemitischer und antiisraelischer Vorfälle, weil sie keinerlei Interesse an Ermittlungen zum palästinensischen Terrorismus gezeigt hatte.[2]

Diese extrem antiisraelische Hetze europäischer führender Sozialdemokraten geht viele Jahre zurück. Drei von ihnen haben Israels Tun mit dem der Nazis auf eine Stufe gestellt – der schwedische Premierminister Olof Palme,[3] der französische Präsident François Mitterand,[4] und der griechische Premierminister Andreas Papandreou.[5]

2004 nannte der ehemalige französische Premierminister Michel Rocard bei einem Vortrag in Alexandria die Balfour-Erklärung einen „historischen Fehler“.[6] Benoît Hamon, der sozialistische Kandidat für die anstehenden französischen Präsidentschaftswahlen, hat die Anerkennung des nicht existenten Staats Palästina im französischen Parlament initiiert. Er hat das damit gerechtfertigt, dass dies ein guter Weg sei, französisch-muslimische Wähler für die sozialistische Partei zurückzugewinnen, die ihr während der Präsidentschaft Hollandes verloren gingen.[7]

In der britischen Labor Party hat es einen Ausbrach von Antisemitismus und antiisraelischem Hass gegeben, seit Jeremy Corbyn 2015 ihr Parteichef wurde. Der Innenausschuss des Unterhauses war diesem Anstieg des Antisemitismus bei Labour höchst kritisch gegenüber und sagte, Corbyn habe nicht genug getan, um ihn zu bekämpfen.[8]

Während Israels Operation „Fels in der Brandung“ 2014 schrieb John Prescott, ein ehemaliger britischer stellvertretender Premierminister der Labour Party, eine Kolumne, in der er Israel verdammte. Seine Worte: „Vergleichen Sie das mit dem Blutzoll im Gazastreifen. Von den mehr als tausend Toten waren mehr als 80 Prozent Zivilisten, zumeist Frauen und Kinder. Aber wer kann schon sagen, ob einige der übrigen 20 Prozent nicht auch unschuldig waren? Israel brandmarkt sie als Terroristen, aber es handelt als Richter, Jury und Henker in dem Konzentrationslager, das der Gazastreifen ist.“ Er fügte an: „Was dem jüdischen Volk durch die Nazis geschah, ist entsetzlich. Aber man sollte glauben, diese Gräueltaten würden den Israelis ein einzigartiges Gefühl für Perspektive und Empathie mit den Opfern eines Ghettos geben.“[9]

Nach den nächsten norwegischen Wahlen im September diesen Jahres könnte Jonas Gahr Støre, der Parteichef der Arbeitspartei, Premierminister von Norwegen werden. Zwei norwegische Hamas-Anhänger, Mads Gilbert und Erik Fosse, schrieben ein Buch, in dem sie eine moderne Version des Ritualmordvorwurfs entwickelten; sie behaupteten, während des israelischen Feldzugs ging Israel in den Gazastreifen um Frauen und Kinder zu töten. Støre schrieb einen Kommentar für die Rückseite dieses Buchs, in dem er die Autoren für ihre Arbeit während ihres Aufenthalts im Gazastreifen lobte.[10]

Viele Jahre lang war der Sozialist Erkki Tuomioja Außenminister von Finnland. Am Beginn dieses seJahrhunderts verglich er Israels Verteidigungsmaßnahmen mit der Verfolgung der europäischen Juden durch die Nazis.[11] 2002 verwies der parlamentarische Sprecher der griechischen Sozialisten, Apostolos Kaklamanis auf den israelischen „Völkermord“ an den Palästinensern, woraufhin Regierungssprecher Christos Protopapas sagte, er habe die Gefühle des Parlaments und des griechischen Volks zum Ausdruck gebracht.[12]

2001 wurde der israelische Tourismusminister Rehavam Ze’evi von palästinensischen Terroristen ermordet. Der dänische Außenminister Mogens Lykketoft, der später Parteichef der dänischen Sozialistischen Partei werden sollte, sagte im Fernsehen, es gäbe keinen Unterschied zwischen diesem Mord und dass Israel auf Zivilisten schießt.[13]

Die niederländische Arbeitspartei hatte 2016 den Erfolg, dass im Parlament einen Antrag verabschiedet wurde, mit dem Sanktionen gegen Israel verhängt werden, wenn es keine ernsthaften Friedensverhandlungen mit den Palästinensern beginnt. Der niederländische Außenminister Bert Koenders behauptet seine Regierung sei gegen BDS. In Wahrheit subventioniert die niederländische Regierung NGOs, die BDS unterstützen.[14] Die belgische sozialistische Europaabgeordnete Veronique de Keyser hat gesagt, dass sie Israels Botschafter „erwürgen“ würde, wenn er käme um über Israels Sicherheit zu sprechen.[15] Nach „Fels in der Brandung“ griff Willy Claes, der sozialistische ehemalige Generalsekretär der NATO, Israel an. Er sagte: „Israel muss erkennen, dass der enorme historische Kredit, den das Judentum nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut hat, jetzt aufgebraucht ist.“[16]

2002 sagte Franco Cavalin, damals Fraktionsvorsitzender der schweizerischen Sozialdemokraten, dass Israel „sehr gezielt ein gesamtes Volk massakriert“ und „die systematische Auslöschung der Palästinenser“ betreibt.[17]

Einige der extremsten antiisraelischen Sozialdemokraten sind Juden. Der Haupthetzer gegen Israel in der niederländischen Arbeitspartei ist der Abgeordnete Michiel Servaes. Der verstorbene österreichische Bundeskanzler Bruno Kreisky von den Sozialdemokraten sagte über die Juden: „Wenn sie ein Volk sind, so ist es ein mieses Volk.“[18] Dieser Selbsthasser war ein Pionier der Verleumdung Israels als „semifaschistischer“ und „Apartheidstaat“. Er nannte Israel zudem „undemokratisch“ und „militaristisch“.[19]

Das oben Beschriebene ist nur eine kleine Auswahl des Schürens von antisemitischem Hass, der in elf westeuropäischen sozialdemokratischen Parteien auftritt. In mehreren Ländern ist dieser Trend der Attacken auf Israel ein Mittel der Sozialisten um muslimische Wähler zu gewinnen, ohne ihnen etwas Konkretes zu bieten. Darüber hinaus geben die Sozialisten auf der Seite des Underdogs zu sein, zu dem viele von ihnen auch die Terroristen zählen. Diese Haltung kann nur über extreme intellektuelle Unredlichkeit beibehalten werden: durch wissentliches Verschließen der Augen vor der Aufstachelung zum Völkermord an Juden durch die größte Palästinenserpartei, die Hamas, sowie die Glorifizierung von Gewalt durch die andere bedeutende Partei, die Fatah.

[1] http://www.haaretz.com/israel-news/.premium-1.758613

[2] http://www.wiesenthal.com/atf/cf/%7B54d385e6-f1b9-4e9f-8e94-890c3e6dd277%7D/TT_2016REPORT.PDF

[3] Per Ahlmark. Palme’s Legacy 15 Years On. Project Syndicate, Februar 2001.

[4] http://www.nytimes.com/1982/08/11/world/begin-hints-that-mitterrand-remark-paved-way-for-terrorists-attack.html

[5] Moses Altsech (Daniel Perdurant, pseud.): Anti-Semitism in Contemporary Greek Society. Analysis of Current Trends in Anti-Semitism, 7. Jerusalem (Hebrew University) 1995, S. 10.

[6] http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/64343

[7] http://www.lemondejuif.info/2016/05/lantisioniste-benoit-hamon-attaque-israel-valls-cede-face-a-gouvernement-israelien-conservateur/

[8] http://www.publications.parliament.uk/pa/cm201617/cmselect/cmhaff/136/136.pdf

[9] John Prescott: Israel’s bombardment of Gaza is a war crime – and it must end. The Mirror, 26. Juli 2014.

[10] http://sicsa.huji.ac.il/pdf/ACTA37.pdf

[11] Efraim Karsh: European Misreading of the Israeli-Palestinian Conflict: Finnish Foreign Minister Tuomioja – A Case Study. Jerusalem Issue Brief, 27; 12. Juli 2005.

[12] Antisemitism Worldwide, 2002-3. Stephen Roth Institute for the Study of Contemporary Anti-Semitism and Racism, Tel Aviv University, 2004.

[13] Herb Keinon: Danish FM: Ze’evi Murder Same as Targeted Killings. Jerusalem Post, 19. Oktober 2001.

[14] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/19105

[15] http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/122304

[16] Walter Pauli: Israël moet beseffen dat reusachtige historische WOII-krediet stilaan is uitgeput. Knack, 6. August 2014.

[17] Israel-Kritik oder Antisemitismus? Neue Zürcher Zeitung, 26. April 2002.

[18] Robert S. Wistrich: From Ambivalence to Betrayal: The Left, the Jews, and Israel. Lincoln (University of Nebraska Press) 2012, S. 496.

[19] ebenda

Kloppe – auch noch ein bisschen für Obama

Die Anti-Trumper:

obama_europa_trump-we-are-doomedEs ist Trump! Wir sind verloren!

Nach der prominenten Ankündigung einer bekannten US-Modekette sowie weitere Vertreiber Ivanka Trumps Kollektionen nicht mehr zu verkaufen (was natürlich nichts, aber auch gar nicht mit der lauthals verkündeten Abneigung der Eigner gegen den US-Präsidenten tun hat…), geht der Boykott nach hinten los: Auf Amazon liegen ihre beiden Parfüm-Linie an erster und zweiter Stelle der Bestseller.

Riesenhype und Aufregung bei den Linken und Medien: Der designierte US-Botschafter in Israel gehört zu einer NGO, die 20 Wohnungen in Beit-El mit finanziert hat. Stephen M. Flatow kennt einen anderen US-Botschafter, der viel direkter in Siedlungen involviert war – u.a. weil er seinen Sohn zum Studieren in eine Siedlung schickte. Über den regte sich niemand auf, er egehörte wohl der „richtigen“ Partei an… (Schade, dass Flatow nicht sagt, wer dieser Botschafter war; er kennt den Namen.)

Die Obamanisten:

Zweierlei Maß? Nääää, bestimmt nicht. Oder?

hIhr seid gegen Präsidentenerlasse?
Vielleicht hättet ihr das in den letzten 8 Jahren mal erwähnen sollen.

Sie versuchen weiter Trump aufzuhalten:


Ich glaube, wir machen Fortschritte…

Bestimmt, so auch hier:

Republikanische Partei: Ich habe das Repräsentantenhaus,
das Weiße Haus und bald auch den Obersten Gerichtshof.
Demokraten: Na und? Ich habe…
Saturday Night Live!

Irgendwie hat sich bei denen aber auch gar nichts verändert:

Demokraten in der Vergangenheit:
– boykottieren der Amtseinführung republikanischer Präsidenten
– Blockierung der Eingänge öffentlicher Schulen
– Einschüchterung von Republikanern mit maskierten Männern

Demokraten heute:
– boykottieren der Amtseinführung republikanischer Präsidenten
– Blockierung der Eingänge öffentlicher Schulen
– Einschüchterung von Republikanern mit maskierten Männern

Und der Modeboykott gegen Ivana Trump? Nordstrom hat eine neue Modelinie:

Nancy Pelosi, führende Demokratin, hat ganz viel Ahnung von Umweltschutz:

Pesoli: Ich glaube an Erdgas als sauber, günstige Alternative zu fossilen Energieträgern.
Antwort: … dumm nur, dass Erdgas ein fossiler Energieträger ist.

Obamedien:

CNN ist ganz vorne bei den Fake News dabei:

Wir sind mit mehr Nachrichten wieder da,
sobald wir sie erfunden haben

Der Donald:

Zu seiner Rückabwicklung von Obamas Dingern:

Nach weiterer Prüfung und es war eine wunderbare Prüfung,
glaubt mir, ist die Entscheidung auf dem Feld, die furchtbar war,
in großem Stil verworfen.

Es heißt, man wird über ihn Witze machen dürfen:

Oh, schau mal,
noch ein angepisster Linker