Erinnerung: Wo ist Andrea Nahles zu verorten?

Sie ist die, die schon vor Jahren die Kooperation der SPD mit der Terrortruppe Fatah initiierte und bejubelte. Was Wunder, sie stand schon immer auf der Terroristen-Seite, wie der Schnappschuss unten zeigt. Und das noch unkritischer als die Mogherini-Trulla von der EU. Der Kommentar zum Bild ist mehr als deutlich:

(gefunden auf twitter)

 

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Medien schockiert von Angriff von der politischen Linken

The Mideast Beast, 18. April 2018

London – Nach vielen Monaten der Beschuldigungen seitens der politischen Rechten, sie seien einseitig, sind die Medienorgane aus allen Wolken gefallen, weil jetzt Attacken von der anderes Seite des Gangs kamen.

Diane Abbott, Schatten-Innenministerin der britischen Labour Party, drosch jetzt auf die Medien ein; diese hatten berichtet, sie habe ein irreführendes Foto zu gemeinsamen amerikanisch-britisch-französischen Luftangriffe auf syrische Militäreinrichtungen getwittert. Frau Abbott hat die Kritik an ihrem Foto eines kürzlich erfolgten Luftangriffs von US-Kampfjets als „armselig“ bezeichnet. „Warum spielt es eine Rolle, dass das Foto nicht aktuell war, keine US-Jets zeigte, nicht in Syrien aufgenommen wurde und nicht echt war?“

Oppositionsführer Jeremy Corbyn (der nicht antisemitisch ist) verteidigte seine Schattenkabinett-Kollegin und sagte: „Meine Freunde in der Hamas haben seit Jahren gefälschte Fotos und Fotos aus anderen Ländern genutzt. Ich habe den Verdacht (((einflussreiche Gruppen))), die die Medien kontrolliert, stecken hinter dieser bösartigen Forderung nach Sorgfalt.“

Es wird erwartet, dass Herr Corbyn seine Äußerung in Kürze mit der Behauptung zurückziehen wird, dass er „auf dem Bild nicht gut ausseht“.

Das neue Gesicht des Krieges

Daniel Pipes, The New York Post, 26. April 2003

„Man bekommt den Eindruck, dass die militärische US-Dominanz jetzt so überwältigend ist“, schreibt David Brooks im „The Weekly Standard“, „dass die Regeln für Konflikte neu geschrieben werden.“

Das werden sie in der Tat. Im Afghanistan-Krieg 2001 wie auch dem jetzt zu Ende gehenden im Irak sind traditionelle Kennzeichen der Kriegsführung auf den Kopf gestellt worden. Aber das ist nicht nur ein amerikanisches Phänomen; die gleiche Neuschreibung gilt auch für Israels Krieg gegen die Palästinenser. Zu den Veränderungen gehört unter anderem:

  • Wer ist der Feind: Krieg richtete sich gewöhnlich gegen ein ganzes Land; im Zweiten Weltkrieg z.B. wurden ganze Völker als „Hunnen“ und „Japse“ diffamiert. Heute unterscheiden die Behörden sehr sorgfältig zwischen der Regierung (den Taliban, Saddam Husseins Regime, Arafat) und dem Volk (Afghanen, Iraker, Palästinenser). Die Erstere ist der Feind; das Letztere möglicherweise freundlich gesinnt. Das führt zu – aus der Sicht der traditionellen Kriegsführung erstaunlichen – Entwicklungen, wie nach Afghanistan fliegenden US-Flugzeugen, die gleichzeitig Bomben für die Zerschlagung des Regimes und Lebensmittel zur Entlastung der Bevölkerung transportieren.
  • Wer wird gewinnen: Der Ausgang eines Krieges war gewöhnlich die alles überragende Frage. Heute, wo es „Westen gegen nicht-Westen“ heißt, stellt die große Unterschiedlichkeit bezüglich Wirtschaft, Technologie, Material, Ausbildung und Organisation praktisch einen Sieg des Westens sicher. Unter dieser Annahme konzentriert sich die Aufmerksamkeit auf ganz andere Dinge, wie die Dauer der Feindseligkeiten und die Opferzahlen.
  • Verluste: In der alten Zeit versuchte jede Seite, dem Feind so viele Verluste wie möglich zuzufügen; heute versuchen westliche Armeen, die Verluste der anderen Seite möglichst niedrig zu halten. Als Antwort bringen nicht-westliche Herrscher manchmal ihrer eigenen Bevölkerung Verluste bei. Im Irak „versucht die verteidigende Armee, ihre eigenen Zivilisten in Gefahr zu bringen“, merkt Mark Bowden im „Philadelphia Inquirer“ an, während die angreifende Armee „zu vermeiden versucht, sie zu töten und zu verletzen“. Genauso operieren Arafats Terroristen routinemäßig aus Wohngebieten heraus und hoffen auf zivile Opfer.
  • Plünderungen: Noch 1918 bedeutete Sieg im Krieg, den Verlierer an den Bettelstab zu bringen. Mit Beginn des Marshall-Plans nach dem Zweiten Weltkrieg führte die US-Regierung den Präzedenzfall ein, für den Wiederaufbau des früheren Feindes zu zahlen. Das wurde schnell zur Norm, bis hin zu dem Punkt, dass es viele Beschwerden gibt, die Regierung Bush habe nicht genug für die Afghanen getan oder die Regierung Sharon nicht genug für die Palästinenser. Chuck Hagel, republikanischer Senator aus Nebraska, ist z.B. nicht zufrieden mit den US-Bemühungen in Afghanistan und verlangt dort „mehr Anstrengungen und mehr Arbeitskräfte“. Im Irak könnte der amerikanische Steuerzahler davor stehen, Dutzende von Milliarden von Dollars auszugeben.
  • Kampf, um der anderen Seite zu helfen: Traditionell kämpfte jede Seite ausdrücklich für ihre eigenen Interessen. Das ist nicht länger so: Der Name der Koalition für ihren Krieg gegen Saddam Hussein ist nicht „Operation keine Atomwaffen“ oder „Operation billiges Öl“, sondern „Operation Freiheit für den Irak“. Alte Annahmen über nationale Interessen scheinen schwach zu werden.
  • Der anderen Seite die Daumen drücken: Die Nationalität definierte einst die Loyalitäten; das ist nicht länger der Fall. Mit dem Burenkrieg 1899-1902, als das britische Empire die Afrikander in Südafrika bekämpfte, stellen sich wachsende Zahlen von Westlern gegen die Kriegsziele ihrer eigenen Regierungen. Diese Gefühle trugen wesentlich zur französischen Niederlage in Algerien und der der USA in Vietnam bei. Im Krieg gegen Saddam Hussein wünschten sich einige Amerikaner und Briten, dass die Koalition verlöre („Wir unterstützen unsere Soldaten, wenn sie ihre Offiziere erschießen“, hieß es auf einem Schild in den Straßen von San Francisco). Im Gegensatz dazu wünschten sich mehr als genug Iraker, dass die Koalition siegt („Yes, yes Bush, down, down Saddam!“).

Alles in allem summieren sich diese Änderungen zu einer Umwandlung der Kriegsführung. Auf wichtige Weise ähneln westliche Operationen gegen nicht-westliche Staaten eher Polizei-Razzien als Kriegsführung. Westliche Regierungen sind die Polizei, örtliche Tyrannen die Verbrecher und die ihnen unterworfene Bevölkerung die Opfer.

Schauen Sie sich die Parallelen an: Wie Kapos in Bandengebieten verschwanden Mullah Omar und Saddam Hussein (wird Arafat der nächste sein?). Der Ausgang dieser Operationen wird nicht bezweifelt. Die Rechte der Opfer sind genauso wichtig wie die Sicherheit der Polizei. Keine übermäßige Gewalt anzuwenden ist die höchste Sorge. Und die Linke geht mit den Verbrechern nachsichtig um.

Diese Verschiebungen deuten an, dass die westliche Kriegsführung sich grundlegend geändert hat und jetzt in unbekanntes Gebiet vorstößt. Glücklicherweise haben die beiden Demokratien an der vordersten Front dieser Art des Kampfes, die USA und Israel, kreative und humane Militärs, die sich als dieser Herausforderung würdig erweisen.

Zur Verteidigung verbündeter Christen

Warum Evangelikale Israel unterstützen

Nissan Ratzlav-Katz, National Review online, Nissan Ratzlav-Katz, 22. November 2002)

Letzten Donnerstag fuhren Delegierte einer konservativen amerikanischen Organisation, der „Christian Coalition“ in Jerusalem mit dem Bus. Eine einfache Tat, aber eine, die Unterstützung von und Bindung an Israel mehr symbolisierte, als die deutlichsten Erklärungen in Übersee. Sehen Sie, der Bus, in dem sie fuhren, war kein Reisebus; es war ein Egged-Bus der Linie 20. Dabei handelt es sich um genau die Buslinie, mit der ein arabischer Selbstmord-Bomber am selben Morgen fuhr, als er elf Menschen auf ihrem Weg zu Schule und Arbeit tötete und mehr als 50 verletzte. Dieselbe Delegation, geführt von Roberta Combs ,der Präsidentin der „Coalition“, hatte am Dienstag vorher Hebron besucht, um öffentlich ihre Unterstützung der jüdischen Gemeinde in dieser alten Stadt zu zeigen, wo am Freitagabend ein Überfall von Terroristen zwölf Israelis das Leben kostete. Die „Christian Coalition“ hat sozusagen ihre Leiber dorthin begeben, wohin ihr Geld geflossen ist.

Anders als die meisten Linken – selbst jüdische – unterscheiden diese Helfer Israels nicht Juden, die in Judäa, Samaria und Gaza leben von denen, die an Israels Mittelmeerküste leben. Ron Nachman, der Bürgermeister von Ariel – in Samaria – erklärte einmal einem Reporter der „Jerusalem Post“, dass „Gruppen evangelikaler Christen ausdrücklich deshalb nach Israel kamen um an Fahrten in die Westbank teilzunehmen, ‚dem verheißenen Land’. Viele Gruppen, sagte er, kamen direkt vom Ben-Gurion-Flughafen ins Eshel Hashomron-Hotel in Ariel.“

Wie ich selbst erkennen musste, gibt es eine Menge israelischer Flaggen neben amerikanischen Flaggen vor Kirchen und viele Pastoren tragen heute T-Shirts mit dem Aufdruck „Ich stehe zu Israel“. Ein in der „Jerusalem Post“ abgedruckter Brief von Viktor Mordecai, einem Vertreter jüdisch-christlicher Verbindung, drückte es so aus: „Ich sah Christen, weiße, schwarze, Hispanics und Indianer, die Tränen der Liebe und Buße für Israel vergossen… Ich habe 300 Kirchen und Gruppen aller Konfessionen besucht und vor ihnen gesprochen. Ich habe tausende Christen umarmt und geküsst, die uns wirklich lieben.“ Eine Umfrage der Terrance Group deckte vor Kurzem auf, was viele israelische Politiker lange gewusst haben: die Unterstützung konservativer Christen für Israel ist überwältigend – fast zehn Prozent stärker als beim amerikanischen Durchschnittsbürger.

Zusätzlich zur allgemeinen Unterstützung Israels und besonderer Affinität zu Judäa und Samaria als Land der Bibel, drückt sich christlicher Zionismus in der Ermutigung zur Aliyah aus – der jüdischen Einwanderung nach Israel. Eine Gruppe namens „Christians for Israel“ (Christen für Israel) unterhält ein Projekt, das „Exodus“ heißt und Juden aus der früheren Sowjetunion hilft nach Israel zu kommen. Die Internetseite der Organisation sagt es so: „Es ist mehr als nur ein humanitäres Projekt – es ist ein göttlicher Aufruf an die Kirche, dem jüdischen Volk bei seiner physischen Rückkehr und der Wiedererschaffung des Landes Israel zu helfen.“

Das ist noch nicht alles. Eine Organisation namens International Christian Chamber of Commerce (ICCC = Internationale christliche Handelskammer) wirbt aktiv für israelische Geschäfte und fördert die israelische Wirtschaft. Die Kammer hielt ihr jüngstes Vorstandstreffen in Tel Aviv ab und „Israel Line“, eine Veröffentlichung des israelischen Außenministeriums, berichtete, dass die Organisation im Juni „eine internationale Businesskonferenz in Jerusalem abhielt, an der 400 Geschäftsleute aus 40 Nationen sich mit israelischen Wirtschaftsunternehmen trafen… der Produktionsvereinigung, dem israelischen Export-Institut und der Vereinigung der israelischen Handelskammern“. Nach der ICCC wurden während der zweitägigen Konferenz mehr als 1000 Treffen abgehalten. Die ICCC erlaubt israelischen Firmen auch, ihre Produkte und Dienste kostenlos auf ihrer Internetseite für internationale Geschäftsverbindungen aufzuführen, berichtet „Globes“, eine israelische Finanzzeitung.

Als Antwort auf diese unbeschränkte Unterstützung haben einige jüdische Kolumnisten ihre Zweifel oder offene Feindseligkeit geäußert, wenn es um die pro-israelische Haltung der christlichen Rechten geht. Ihre Hauptsorge ist unterstellter, in der Theologie eingegrabener „Antisemitismus“, der diese Christen nach Israel treibt. Gershom Gorenberg drückt das in einem Artikel in der „Jerusalem Post“ so aus: „Die ‚Liebe‘ der konservativen Christen wurzelt in ihrer Theologie. Klassischer antijüdischer christlicher Doktrin folgend, betrachten sie Juden als geistlich blind, weil sie Jesus ablehnen. Aber sie betrachten Israels Existenz auch als Zeichen der Endzeit – in der die Juden sterben oder sich zu Jesus bekehren werden.“ Josh Ruebner, einer der Gründer der Washingtoner Gruppe „Jews for Peace in Palestine and Israel“ (JPPI – Juden für Frieden in Palästina und Israel) drückte sich grober aus und nannte die Allianz zwischen christlichen Evangelikalen und amerikanischen Juden zur Unterstützung Israels „widerlich“. Er sagte: „Die meisten der Rechtsaußen-Elemente, die die Christian Coalition ausmachen, sind im Inneren wahrlich antisemitisch.“ Sie verdienen dieses Attribut, weil sie „glauben, dass jüdische Seelen nicht in den Himmel kommen können und dass Juden vor dem Ende der Zeit bekehrt werden müssen“, so Ruebner gegenüber einem Reporte der Religion News Service im letzten Monat.

Der christliche Glaube, dass die Juden sich letztlich bekehren, ist nicht anders als die jüdische Vorstellung, dass alle falschen Theologien letztlich als das erkannt werden, was sie sind. Während solche Ansichten bei nicht-religiösen Leuten aller Gemeinschaften nicht gut ankommen, bleiben sie – solange ihre Gläubigen andere nicht dazu nötigen – eine religiöse Meinungsverschiedenheit. Herr Mordecai drückte das in seinem bereits erwähnten Brief an die „Jerusalem Post“ so aus: „Wollen sie, dass wir Christen werden? Ja, denn sie lieben uns. Und das ist Teil des christlichen Glaubens… Macht das die Christen zu unseren Feinden? Als loyal zur Thora stehender und Mitzwen beachtender Jude denke ich das nicht… Die Christen sind einfach nur ihrem Glauben gegenüber treu, dem Glauben an denselben Gott der Juden, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Sie glauben an dieselbe Bibel.“

Weiterhin: Mag auch Endzeit-Theologie bei der Unterstützung des modernen Israel eine Rolle spielen, ist die Hauptmotivation solcher Unterstützung eher der biblische Bund mit den Juden, statt das Versprechen zukünftiger Bekehrung. Der Evangelist Jerry Falwell sagte letzten Monat auf einer Konferenz der Christian Coalition in Washington, die auf Video aufgezeichnet wurde: „Ich habe an den abrahamitischen Bund geglaubt und ihn unterstützt, dass Gott die segnet, die Israel segnen und die verflucht, Israel verfluchen.“ Ähnlich listet Material, das von John Hagee Ministries produziert wird – die Organisation spendet Gelder spendet um jüdische Immigration nach Israel zu finanzieren – sieben Gründe für Christen auf, den jüdischen Staat zu unterstützen. Der erste ist der Vers aus dem ersten Buch Mose, auf den Falwell sich bezog: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“ Einer von vielen anderen Gründen aus derselben Quelle: die Anweisung in Psalm 122: „Wünscht Jerusalem Frieden! Alle, die dich lieben, sollen hier glücklich leben!“

Dr. Arthur F. Glasser, Dekan emeritus am Fuller Theological Seminary in Pasadena (Kalifornien), zitierte einen anderen, säkulareren Grund in seiner Abhandlung über die evangelikale Unterstützung Israels. Er schreibt: „Warum also sollten besonders Evangelikale Israel unterstützen? Zuerst einmal sollten sie sich um alles kümmern, was das jüdische Volk betrifft. Das kommt zum Teil durch die massive Verpflichtung, die alle Völker an jedem Ort ihnen gegenüber haben. Was können Menschen überall auf der Erde schon ehrlich sagen, wodurch sie den Juden die Verpflichtung für ihre Beiträge zur Weltkultur absprechen? Diese Beiträge betreffen jeden Aspekt der menschlichen Gesellschaft und des persönlichen inneren Reichtums.“

Als Gegensatz dazu diese kleine Begebenheit: „Jews for Peace in Palestine and Israel“ war neulich in den Nachrichten, als die israelischen Einreisebehörden einer neun-köpfigen Delegation von Mitarbeitern des UNO-Kongresses die Einreise verweigerte; die Reise wurde u.a. von JPPI und den American Muslims for Jerusalem (AMJ – amerikanische Muslime für Jerusalem) gesponsert. Die AMJ ist ein Projekt, das u.a. von der American Muslim Alliance (AMA – Amerikanische Muslim-Allianz), dem American Muslim Council (AMC – Amerikanischer Muslim-Rat) und dem Council on American Islamic Relations (CAIR – Rat für amerikanisch-islamische Beziehungen) finanziert. CAIR entstand 1994 aus der Hamas und zwei seiner drei Gründungs-Direktoren hielten hochrangige Posten in der Islamic Association for Palestine (Islamisches Bündnis für Palästina), einer Tarngruppe der Hamas. 1998 bezeichnete ein Redner auf einer von CAIR mitfinanzierten Demonstration in Brooklyn die Juden als „Nachkommen der Affen“. Gleichermaßen hielt die AMA eine Konferenz ab, auf der Literatur verbreitet wurde, die den Holocaust leugnet. Der AMC verwendet währenddessen Zeit und Geld regelmäßig darauf zu erklären, dass Hamas „keine terroristische Gruppe“ ist und spielte Gastgeber für Redner, die Selbstmordbomber priesen und zu Unterstützung solcher „Märtyrer-Operationen“ drängten. Issa Smith, stellvertretender Direktor des AMC, sagte der „Los Angeles Times“ am 24. Januar 1991: „Wir sagen oft, dass wir nicht gegen Juden sind, sondern gegen Zionisten, gegen diejenigen, die das Ziel hatten einen Staat zu schaffen, der von Juden betrieben wird.“

All dies war offensichtlich aus der Sicht von Josh Ruebner von JPPI nicht als widerlich anzusehen, anders als die Unterstützung der christlichen Rechten für Israel. Es könnte sein, dass JPPI voreilig handelten oder aus Ignoranz, als sie sich mit solchen Organisationen einließen. Aber haben sie nie ihre früheren Verbündeten zu den Koan-Versen befragt, die besagen (Sure 5,51): „Gläubige, macht weder die Juden noch die Christen zu euren Freunden“? Oder zu den muslimischen Lehren (Hadith, Sahih Bukhari, Band 4, Buch 52, Nr. 177): „Allahs Apostel [Mohammed] sagte: ‚Die Stunde [des Endes der Zeiten] wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft. Und der Stein, hinter dem ein Jude sich verstecken wird, wird sagen: ‚Oh Muslim! Das ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt, also töte ihn.‘“ Was sagen sie zu diesem Stück „Endzeit-Theologie“? Ist das für Ruebner nicht wenigstens ein wenig „widerlich“?

Ich glaube nicht, dass Linksaußen-Gruppen wie JPPI es je in Betracht ziehen werden, sich die Mühe zu machen sich über echten, aus tiefem Herzen kommenden Antisemitismus aufzuregen, der in der heutigen muslimischen Welt nur allzu weit verbreitet ist. Was eher hinter ihrer vorgeschobenen Besorgnis steckt, ist, dass die Organisation nach dem, was auf ihrer Internetseite steht „Israel aufruft, seine brutale militärische Besetzung der Westbank, des Gazastreifens und Ost-Jerusalems zu beenden… das Recht des palästinensischen Volks auf Selbstbestimmung unterstützt… die Evakuierung der [jüdischen] Siedlungen unterstützt… das Rückkehrrecht der [arabischen] Flüchtlinge anerkennt…“ – alles, was dem festen Glauben vieler in der christlichen Rechten entgegen steht, was Senator James Inhofe aus Oklahoma so ausdrückt: „Israel hat ein Recht auf dieses Land.“

 

Isn’t it funny? – Gedanken zu Demonstrationen

heplev, 15.09.2002

Dieser Text ist für mich etwas Seltsames. Ich habe ihn zuerst auf Englisch geschrieben, als Reaktion auf Berichte zu zwei Veranstaltungen in Montreal und Colorado – weit weg von hier, aber doch so nahe, wegen der Redner. Diese waren einmal Benjamin Netanjahu aus Israel, zum anderen Hanan Ashrawi, Sprecherin der PLO. Die Rede Netanjahus wurde durch gewalttätige Proteste verhindert; Frau Ashrawi konnte ungehindert reden.
Geschrieben hatte ich den Text in einer Email an eine Bekannte in Texas. Sie hat ihn prompt an alle Adressen in ihrem Verteiler weiter geleitet; genauso verhielt es sich mit einem anderen Email-Bekannten an der amerikanischen Ostküste, als er den Text bekam. Deshalb stelle ich ihn jetzt auch auf meine Homepage. Es ist ein seltsames Gefühl, sich selbst zu übersetzen – wobei es keine komplette Übersetzung ist, sondern zum Teil eher eine Übertragung ins Deutsche.

Isn’t it funny?

When we rally for Israel we are faced with violence – people trying to brake our ranks, shouting, waving fists, threatening etc. Netanyahu’s address at Concordia University, Montreal (Canada) was canceled. The ones threatening were pro-Palestinian people. Pro-Israel rallies don’t ever show any threats to Palestinians or other people opposed to us. Yet Israel is the aggressor.

Pro-Palestinian rallies aren’t called off because of militant Christian or Jewish opponents. The people dressed as suicide bombers, the banners calling „death“ and „out“ are not carried by supporters of Israel. Opponents to these rallies are attacked. Yet, in Germany these rallies are called „Friedensdemonstrationen“ (peace rallies) and Israel is the war monger.

Isn’t it funny that it’s neither Christians nor Jews who say: Do as we ask you to or you’ll face mass murder? Isn’t it funny that in Europe – for example – the Imam of a big London mosque threatens murder through suicide-bombers while Israel and the USA are condemned for their trying to reign in people like Saddam and Arafat? It’s not Christians and Jews who threaten „Do as I ask or face destruction!“ Those not suppported by the peace loving Europeans say different. The condemned only say: „Apply to international rules, leave us alone. We intend to defend ourselves, so be careful.“

Before creating my private homepage I designed the homepage of my school. But although I put my picture and name in there (as well as those of almost all my colleagues), I still leave out my e-mail address or a link to my private homepage. The reason is: People might attack me in school or call on my colleagues to pressure me because of my stance on the Middle East, or maybe won’t give their kids to our school.
I already had hate-mails because people visiting my homepage aren’t satisfied with my teaching children in „their hometown“.

It really is funny that those tolerant, liberal people rallying for „peace“ are aggressive and unforgiving and only as tolerant as their view on things go, while the alleged „war supporters“, „warriers“, and „war mongers“ who are accused of hate and threatened by the very „peace loving“ people who support the terrorists just peacefully hold their banners and pray – their most offending action some boos during a terrorist advocate’s speech – instead of waving Kalashnikovs, strapping (fake) bomb belts to their body and burn effigies depicting „the enemy“. (Never saw a paper model of Arafat being burnt on a rally – nor one of Saddam, or of Osama. Never saw a flag of Iraq being burnt, or of Arafat’s PLO, or Afghanistan, or Iran, or Syria or…)

It really is funny, when those rallying for „peace“ absolutely non-violently storm into a hall, absolutely peacefully crashing and throwing chairs, smashing in windows and denying the right of free speech (see Montreal for the „peace loving pro-Palestinians, Colorado for the extremist supporters of Israel). Hanan Ashrawi, most popular „moderate“ Palestinian liar could hold her speech while the demonstrators remained mostly outside, not attacking her, while she talked of being faced with „this most concerted campaign to silence or intimidate me“, congratulating her hosts „on refusing to be silenced or intimidated“. She spins the truth again, knowing how her people deal with those who don’t appreciate her lies. Accuse your opponents of the things you do yourself and they don’t!

It really is funny, when our peaceniks defend those who cite „damage to the US economy“ to the „positive outcome“ from the attack on 9/11. It is enormously funny that the perpetrators of 9/11 are Muslims – but everybody rushed in to claim that „Islam means peace“ when it became known, that yet again followers of Islam did the unthinkable. How come that our peaceniks defend those who still support war against our societies? Our good natured people don’t even try to grasp what’s going on in Islam. They deny that militant Islam with its terror is on the march. There even was an article in a German paper these days stating that militant Islam is on the loosing run, it’s facing insignificance, while the extremists are still well and alive and inciting right in our middle!

It really is funny, when peacenicks the world over and the governments of Europe cry out that we shouldn’t attack Saddam before he has nukes. I have the feeling that, as soon as he has them, those very same people cry out that we shouldn’t attack Saddam because he HAS nukes.

Being afraid of a rogue state’s ability to use weapons of mass destruction lets Europe shy away from dealing consequently with a murderer and terrorist. Better let him get more of those instead of putting him down the drain and risk he uses what he has. Better let him get more of the stuff so we have even less chance (and reason) to stop him.

Being ideologically caught in a bind to an arch terrorist that seemingly once shared the revolutionary approach of those who are ruling Europe today when they were young with ambitions for a better world (through communism!) Europe slanders Israel by applying double standards that call every action of a people struggling for survival illegal or a crime and dismissing every atrocity the „oppressed“ friend and „freedom fighter“ from the late 60’s and early 70’s lets happen or even orders.

Didn’t God let his prophets tell that this will happen? Didn’t Ezechiel talk about those who call „peace, peace“ while there is no peace?
I think we just live to see this very verse come true again.

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Ist es nicht komisch?

Wenn wir für Israel auf die Straße gehen, begegnet man uns mit Gewalt – Menschen versuchen unsere Reihen zu sprengen, brüllen, schwenken mit den Fäusten, drohen usw. Letzte Woche wurde Netanjahus Rede in der Concordia University in Montreal abgesagt. Diejenigen, die dort drohten und Krawall machten, waren pro-palästinensisch. Auf Pro-Israel-Demonstrationen gibt es keine Drohungen gegen Palästinenser oder andere, die gegen uns sind. Trotzdem ist Israel der Aggressor.

Pro-palästinensische Veranstaltungen werden nicht wegen militanter christlicher oder jüdischer Gegner abgesagt. Die Menschen, die sich als Selbstmord-Attentäter verkleiden (Berlin), die Spruchbänder mit „Tod“ und „raus“ tragen, sind nicht die Unterstützer Israels. Wer sich gegen diese Demonstrationen ausspricht, wird angegriffen. Und trotzdem werden diese Demonstrationen in Deutschland „Friedensdemonstrationen“ genannt und Israel ist der Kriegstreiber.

Ist es nicht komisch, dass es weder Christen noch Juden sind, die sagen: „Entweder ihr macht, was wir wollen, oder ihr werdet Massenmord ertragen müssen?“ Ist es nicht komisch, dass in Europe z.B. der Imam einer großen Londoner Moschee mit Mord durch Selbstmord-Attentäter droht, während Israel und die USA dafür verurteilt werden, dass sie versuchen Leute wie Saddam in die Schranken zu weisen? Es sind weder Christen noch Juden, die drohen: „Macht, was wir wollen oder ihr werdet vernichtet!“ Die, die nicht von den friedliebenden Europäern unterstützt werden, verhalten sich anders. Die Verurteilten sagen lediglich: „Haltet euch an die Regeln und lasst uns in Ruhe. Wir werden uns verteidigen, also passt auf.“

Vor meiner privaten Homepage habe ich die meiner Schule aufgebaut. Und obwohl ich mein Foto und meinen Namen (wie die fast aller Kollegen) dort hinein stellte, habe ich meine Email-Adresse und einen Link zu meiner Homepage ausgelassen. Der Grund: Es könnte sein, dass mich Leute in der Schule angreifen oder meine Kollegen unter Druck setzen wegen dem, wie ich zum Nahost-Konflikt stehe; vielleicht würden dadurch auch Leute davon abgehalten, ihre Kinder auf unsere Schule zu schicken.
Ich habe bereits feindselige Emails bekommen – von Leuten, die meine Homepage besuchten und nicht damit einverstanden sind, dass ich Kinder in ihrer Heimatstadt unterrichte!

Es ist wirklich komisch, dass die Toleranten, Liberalen, die für „Frieden“ demonstrieren so aggressiv und unversöhnlich sind und dass ihre Toleranz nur so weit geht, wie ihre eigene Meinung reicht, während die angeblichen „Kriegsbefürworter“, „Militaristen“ und „Kriegstreiber“, denen Hass vorgeworfen wird und die genau von diesen „Frieden liebenden“ Menschen bedroht werden, die die Terroristen unterstützen – dass diese bösen Freunde Israels lediglich ihre Plakate hoch halten und beten, wobei ihre anstößigsten Aktionen Buh-Rufe gegen die Rede einer Terroristen-Sprecherin (Hanan Ashrawi) sind. Sie schwenken weder Kalaschnikows, noch binden sie sich Selbstmordgürtel (-Attrappen) um oder verbrennen Puppen, die den „Feind“ darstellen. (Ich habe nie gesehen, dass eine Puppe von Arafat auf einer Demonstration verbrannt wurde – oder eine von Saddam oder Osama bin Laden; auch nicht die Verbrennung eine Fahne des Irak oder von Arafats PLO oder Afghanistan, oder des Iran oder Syriens oder…)

Es ist wirklich komisch, wenn die, die für „Frieden“ demonstrieren, völlig „gewaltlos“ eine Halle stürmen, absolut „friedfertig“ Stühle zerschlagen und durch den Raum werfen, Fenster einschmeißen und das Recht auf freie Meinungsäußerung verweigern (geschehen in Montreal, als Benjamin Netanjahu sprechen sollte). In Colorado konnte Hanan Ashrawi, die allseits beliebte „moderate“ palästinensische Lügnerin ihre Rede halten, während die Demonstranten weitgehend draußen blieben und sie NICHT angriffen. Sie aber sprach davon sie sei „dieser überaus gut koordinierten Kampagne zu meiner Verstummung oder Verängstigung“ ausgesetzt und gratulierte ihren Gastgebern, dass sie es „ablehnten zu schweigen oder in Angst versetzt worden zu sein“. Sie verdreht die Wahrheit damit einmal mehr, denn sie weiß sehr gut, wie ihre Leute mit denen umgehen, denen ihre Lügen nicht gefallen. Beschuldige deine Gegner der Dinge die du selbst tust!

Es ist wirklich komisch, wenn unsere Friedensbewegten diejenigen verteidigen, die „die Schäden für die US-Wirtschaft“ zu den „positiven Ergebnissen“ der Angriffe vom 11.9. zählen. Es ist überaus komisch, dass die Täter des 11.9. Muslime sind – aber jedermann sich beeilte zu erklären: „Islam heißt Frieden“, als das bekannt wurde, als wieder einmal Anhänger des Islam das Undenkbare begangen haben. Und dass sie das auch heute tun, wo bekannt ist, dass unter den Muslimen weitgehend zwei Meinungen existieren: entweder, dass sie das gut finden, dass Amerika am 11.9. so getroffen wurde, oder dass das nicht Muslime waren, sondern „die Juden“. Wie ist es möglich, dass unsere Friedensbewegten diejenigen verteidigen, die immer noch unsere Gesellschaft vernichten wollen? Unsere gut meinenden Menschen begreifen einfach nicht, was im Islam los ist. Sie leugnen, dass der militante Islam auf dem Vormarsch ist. Es gab sogar neulich einen deutschen Zeitungsartikel, der behauptete, dass der militante Islam dabei ist zu verlieren, dass er dabei ist in der Versenkung zu verschwinden, während es den Extremisten gut geht und sie mitten unter uns weiter hetzen und rekrutieren.

Es ist wirklich komisch, wenn die Friedensbewegten der Welt und die Regierungen in Europa aufschreien, dass wir Saddam nicht angreifen dürfen, bevor er Atomwaffen hat. Ich habe das Gefühl, dass dieselben Leute, sobald Saddam auch noch diese Waffen hat, aufschreien, wir dürften ihn nicht angreifen, gerade weil er sie hat.

Die Angst davor, dass ein Schurkenstaat Massenvernichtungswaffen einsetzen könnte, lässt Europa davor zurück schrecken, einen Mörder und Terroristen zur Verantwortung zu ziehen. Lieber lassen sie ihn mehr davon in die Hände bekommen, statt ihn abzuservieren und zu riskieren, dass er das benutzt, was er bereits hat. Lassen wir ihn lieber mehr von dem Zeug beschaffen, damit wir noch weniger Chancen (und Gründe) haben ihn aufzuhalten!

Europa ist in einer ideologischen Bindung mit dem Erzterroristen gefangen, der einst scheinbar die revolutionären Ansätze derer teilte, die heute Europa regieren, als sie jung waren und (durch den Kommunismus) eine bessere Welt schaffen wollten. Es zieht Israel durch den Dreck, indem es zweierlei Maß anwendet, weil es jede Aktion des Volkes, das um sein Überleben kämpft, als Verbrechen bezeichnet, während jede Gräueltat, die der „unterdrückte“ Freund und „Freiheitskämpfers“ aus den späten 60-er und frühen 70-er Jahren geschehen lässt oder sogar befiehlt, mit einem Schulterzucken abgetan wird.

Sagte Gott nicht durch seine Propheten, dass dies passieren wird? Hatte nicht Hesekiel von denen geredet, die „Friede, Friede“ rufen, wo kein Friede ist?
Ich denke, wir erleben gerade, wie diese Verse sich einmal mehr bewahrheiten.

Warum linker Antizionismus Antisemitismus ist

Palästinensisch-arabische Propaganda, antisemitische Radikalisierung der Linken

Daniel Greenfield, Sultan Knish, 18. Oktober 2009

In klarer Demonstration, wie „progressiv“ sie wirklich ist, arbeitet die antiisraelische Linke hart daran einen mittelalterlichen Ritualmord-Vorwurf wiederzubeleben. Zuerst wiederholte die schwedische Zeitung Aftonbladet palästinensisch-arabische Propaganda über medizinisch unmöglichen Organdiebstahl; und dann druckte das vom Saddam-Unterstützer Alexander Cockburn betriebene linke Magazin Counterpunch einen Artikel ab, der tatsächlich mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe gegen Juden als Beweis benutzt.

Es gibt etwas Frappierendes an der antisemitischen Radikalisierung in der Linken, die so extrem ist, dass sie, nachdem die Beschuldigung Organdiebstahl als modernen Ritualmord-Vorwurf genutzt wurde, auch noch versucht mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe wiederzubeleben und zu legitimieren.

Linke wie Alexander Cockburn behaupten natürlich, dass sie keine Antisemiten sind, sondern Antizionisten. In der Tat veröffentlichte Cockburn ein Buch, „The Politics of Anti-Semitism“, das dieser Prämisse gewidmet ist. Aber so unglaubwürdig wie die Prämisse, dass ein enthusiastischer Verteidiger Saddam Husseins wie Cockburn und so viele der Linken, die doch wie besessen Israel wegen Menschenrechtsverletzungen angreifen, kein zweierlei Maß zur Schau stellen … das Argument „antizionistische, nicht antisemitisch“ löst sich in Nichts auf, wenn man Artikel veröffentlicht, die mittelalterliche Ritualmord-Vorwürfe gegen Juden wiederbeleben, die als Quellen einen Israel Shamir haben – das Pseudonym eines schwedischen Neonazis und weiterem regelmäßigen Autor für Counterpunch, der Artikel über Juden schreibt, die so charmante Überschriften tragen wie „Die Vampir-Killer“, „Brunnen vergiften“, „Kugel-Esser“ und „Blut in den Adern erstarren lassendes Verleumdung“.

Cockburn und seinesgleichen sind schlicht die Führungsgruppe des linken Antisemitismus, die in die verdorbensten Brunnen des Fanatismus eintauchen und ohne Scham die faulenden Früchte von Goebbels und den Protokollen der Weisen von Zion ernten. Wie ein großer Teil der europäischen Linken beginnt die amerikanische extreme Linke die Vortäuschung des „Antizionismus ist kein Antisemitismus“ zugunsten des reinen „mittelalterlichen“ Zeugs fallenzulassen, was ihnen hilft die Muslime an Bord zu bekommen, während man den Krieg direkt zu ihren jüdischen Kritikern trägt. Ungenierten Antisemitismus zu begrüßen erlaubt der Linken jegliche Defensive bezüglich der Doppelstandards abzuwerfen, den sie gegenüber Israel noch behielten und einfach die Juden als Ganzes zu verdammen.

Hamas weiter gehende Kampagne der Gewalt gegen Israelis

Aber dieselbe Haltung ist in subtilerer Form in der Linken im Allgemeinen überall vorhanden. Nehmen wir den Besuch Mia Farrows im Gazastreifen, wo sie natürlich Israel dafür verurteilte, dass es seine Grenze mit der von der Hamas geführten Territorium schließt. Hielt sie inne, um die fortgesetzte Gewaltkampagne der Hamas gegen Israelis zu verurteilten? Ja klar.

Farrow kritisierte auch die militanten Raketen und riet den Gazanern „der internationalen Gemeinschaft nicht die Munition zu liefern, euch in negativem Licht zu sehen“. Sie zu stoppen, sagte sie, könnte zu mehr internationaler Hilfe führen.

Sie verurteilte die Raketenangriffe der Hamas auf zivile Städte nicht, weil sie falsch sind. Nein, sie verurteilte sie, weil sie befangenen Leuten „Munition“ geben, die ansonsten nicht gewalttätigen und idealistischen Hamas-Terroristen „in einem negativen Licht“ zu sehen. Und natürlich: Wenn die Hamas aufhören würde, würde ihnen mehr Hilfe zukommen.

Das dem innewohnende zweierlei Maß spricht Bände über Farrows Sicht gegenüber dem Recht der Juden und der palästinensischen Araber zu leben. Das ist aber kaum einzigartig für eine mittelgradig unbedeutende Hollywood-Schauspielerin, denn es ist die alltägliche Gesinnung der Linken, dass Israel kein Recht hat das Leben seiner Bürger zu verteidigen; schließlich ist deren Leben irgendwie weniger wert als das der sie Angreifenden. Das ist natürlich keine neue Haltung, nur eine alte, die unter der Linken einmal mehr in de Vordergrund rückt.

Historisch war der Antisemitismus eine übliche Einstellung eines Teils der europäischen Linken gegenüber den Juden, die für ihren Widerwillen sich in den Strom der Arbeiter, Anwälte und Bauern zu assimilieren, der der Linken so am Herzen liegt; und natürlich wegen ihres Kapitalismus. Pamphlete und Bücher von Sozialisten und Marxisten enthielten regelmäßig antisemitische Beschimpfungen … lange bevor sie es schafften den Zionismus als Thema zu übernehmen. Marx selbst benutzte eine Sprache gegenüber den Juden, die nicht allzu weit von dem entfernt war, was Goebbels im nächsten Jahrhundert vorlegte. Im frühen 20. Jahrhundert unterstützten die Kommunisten regelmäßig russische und arabische Pogrome gegen Juden. Fakt ist, dass diese Unterstützung in New York zum Boykott des kommunistischen Revolverblatts „The Daily Worker“ durch Zeitungsverkäufer führte, was dessen Verbreitung praktisch zur Strecke brachte.

Linker Antisemitismus begann im 20. Jahrhundert etwas zurückzugehen, als die Linke ihre Ziele der Zerstörung des Judentums in Europa und Amerika erreichte und eine große Zahl von Juden in die Reihen der sozialistischen Bewegung rekrutierte. Eine Reihe von Taktiken wurde genutzt, von den direkten Säuberungen der UdSSR, die ihre „jüdische Sektion“ einsetzte, um Synagogen zu schließen, die jüdische Geistlichkeit ins Gefängnis zu stecken und hinzurichten und alle zionistischen Bewegungen zu ächten, bis hin zur Nutzung sozialistischer antijüdischer Zeitungen in Europa und Amerika wie den Forward, der ein jüdisches Publikum suchte, die regelmäßig das Judentum verspottete und den Sozialismus als die einzige Antwort anpries.

Israel aber repräsentierte einen fundamentalen Bruch der sozialistischen Agenda, die verlangte, dass die Juden sich assimilieren, ihre religiösen Überzeugungen aufgeben und daran arbeiten den Sozialismus in den Ländern aufzubauen, in denen sie leben. Stattdessen gewann Israels Wiederaufbau einen großen Schub von Juden, die der deutschen sozialistischen und russisch-kommunistischen Bewegung „den Rücken kehrten“ und daran arbeiteten ihr eigenes Land aufzubauen. Und das ist eine „Ketzerei“, die die Linke den Juden nie vergeben hat.

Die Agenda der Linken war ein Ende von Ethnie und Religion, eine einzige Weltregierung, in der alle Brüder sein würden. Israel wiederherzustellen widersetzte sich dieser Agenda. Es war separatistisch und nationalistisch und als die UdSSR auf die arabische Welt setzte – da war für die Linke alles klar. Israel musste der Feind der Linken sein. Der Verlauf der Zeit hat die Etiketten ausgetauscht, damit sie mit den politischen Trends übereinstimmen. Aber hinter all dem steckt der alte, klassische Antisemitismus des Karl Marx, der die Juden für die Popularisierung des Kapitalismus verantwortlich machte; dazu schrieb er: „Der Gott der Juden ist säkularisiert und zum Gott dieser Welt geworden… Geld ist der eifersüchtige Gott der Juden.“

H.G. Wells, der große Glaubende, dass die gesamte Mensch von einem wohlwollenden Eine-Welt-Staat regiert werden muss, erklärte die Position der Linken sehr deutlich in „The Shape of Things to Come“. Und diese Haltung ist es wert gehört zu werden, denn unter all dem heuchlerischen Nonsens über die Menschenrechtsverletzungen, den die Linke aus allen Ecken speit … wird der Groll der Linken gegen die Juden offengelegt … und wie der Antisemitismus der Linken mit ihren Antizionismus verbunden ist.

Die Juden waren in der Lage gewesen sich als Volk getrennt zu halten, eigenartiges Essen zu essen und bestimmten religiösen Bräuchen zu folgen, eine Nation innerhalb der Nation, in jedem Staat der Welt. Sie waren für Staatsmänner ein immerwährendes Reizmittel gewesen, überall ein Bruch der kollektiven Solidarität…

Es hätte vorgeschlagen werden können, dass ein derart weit verstreutes Volk eine kosmopolitische Mentalität hätte entwickeln und eine geeignete Binde-Organisation für viele Zwecke der Welt hätte formen können, aber ihre besondere Kultur der Isolation war so stark, dass sie dies weder taten noch darum bemüht zu sein schienen. Nach dem Weltkrieg spielten die orthodoxen Juden jedoch nur eine schwache Rolle bei den anfänglichen Versuchen einen modernen Staat zu formulieren, weil sie weit mehr mit einem Traum namens Zionismus beschäftigt waren… Dieser betonte ihre traditionell willentliche Trennung vom Hauptteil der Menschheit. Es reizte die Welt sich fast unmerklich und unheilbar gegen sie zu stellen.

H.G. Wells Argument gegen Israel ist auch sein Argument gegen die Juden. Sie sind ein und dasselbe, beide verurteilt, weil sie die „kollektive Solidarität“ untergraben, weil sie es verfehlen „kosmopolitisch“ zu sein und zu helfen die Welt in den von Wells vorgesehenen sozialistischen modernen Staat zu verbinden.

Und bis heute charakterisiert die Linke Juden als gut oder schlecht auf Grundlage von deren Bereitschaft sich zu assimilieren, ihre markanten religiösen Gebräuche abzulegen und zu helfen den „Modernen Staat“ zu schaffen. Gute Juden helfen, den „Modernen Staat“ zu ermöglichen. Schlechte Juden halten an religiösen Bräuchen fest und sind pro-Israel und untergraben daher den „Modernen Staat“.

Es ist ebenfalls bemerkenswert, dass trotz all der angeblichen Progressivität und Futurismus des H.G. Wells seine Sicht der Juden so mit mittelalterlicher Engstirnigkeit angefüllt ist wie Counterpunch heute davon schreibt, dass Juden menschliches Blut trinken. Aber die Progressivität der Linken ist immer vorgetäuscht gewesen, ihr Ursprung ist in einem primitiven Traum eines Staates aufgeklärter Menschen verwurzelt, die den menschlichen Pöbel zu ihren Füßen beaufsichtigt. Eine Vision, die vormodern und fundamental feindlich der Idee individueller Rechte gegenüber steht, die in unabhängigen Republiken wurzeln.

Und schließlich stellt sich H.G. Wells vor, wie die Zukunft Israels und der Juden aussehen wird. Auch das ist bemerkenswert, denn es ist dieselbe Zukunft, in die die Linke die Juden inzwischen seit langer Zeit drängt.

Und doch verschwand zwischen 1940 und 2059, in wenig mehr als einem Jahrhundert, diese antiquierte, verstockte Kultur. Sie und ihr zionistischer Staat, ihr koscheres Essen, das Gesetz und der ganze zugehörige Rest gingen vollständig in die menschliche Gemeinschaft auf. Die Juden wurden nicht unterdrückt; es gab keine Ausrottung… doch unter der Zwangsherrschaft gab es nie irgendeine wie auch immer geartete Verfolgung; dennoch wurden sie aus ihrer Merkwürdigkeit und rassischem Egoismus innerhalb von kaum mehr als drei Generationen hinaus erzogen. Ihre Aufmerksamkeit wurde von Moses und dem Abraham gegebenen Versprechen und der Täuschung, dass Gott seine Schöpfung alleine für sie schuf, abgelenkt und ihnen wurde die Wahrheit über ihre Rasse gelehrt. Die Welt ist voller als je zuvor von Männern und Frauen semitischer Herkunft, aber sie gehören nicht länger zu „Israel“.

Das ist die Endlösung, die sich die Linke vorstellt. Keine Ausrottung, keine „besondere Verfolgung“, einfach nur das Ende der Juden als irgendetwas anderem als ein weiterer DNA-Strang, der sich durch die genetische Verpackung der menschlichen Rasse arbeitet. Und sie haben nur allzu viel Erfolg gehabt. Die Sowjetunion löschte die jüdische Identität praktisch aus und weit verbreiteter Säkularismus hat im Rest der Welt viel erreicht. Israel ist der Schlupfwinkel geworden, die größte Ansammlung von Juden in der Welt.

Und so wird die Linke davon getrieben Israel zu vernichten. Es auf die eine oder andere Weise wegzuwischen und Platz für den „Modernen Staat“ zu machen, in dem es keinen Gott gibt, keine Bibel und keinen Raum für einen Haufen semitischer Nomaden, die die Vermessenheit an den Tag legten den Versuch zu unternehmen mit Ihm zu reden. In dem Menschen nichts weiter als schlaue Affen sind, Gott eine Erfindung primitiver Vorstellungskraft und die einzigen Götter die aufgeklärten Herrscher des Einen Weltstaats sind.

Um zu verstehen, warum Antisemitismus und Antizionismus eins sind, brauchen wir nicht weiter zu sehen als zu H.G. Wells, der schrieb: „Zionismus ist ein Ausdruck der jüdischen Weigerung sich zu assimilieren.“

Dieser eine Satz ist die finale These im hässlichen Vermächtnis des linken Hasses auf Israel und die Juden. Er demonstriert, warum Antizionismus nicht vom Antisemitismus getrennt werden kann, denn dahinter steckt eine Brandmarkung der jüdischen Identität. Das ist der ideologische Treibstoff hinter dem Antizionismus sowohl der westlichen linken als auch ihrer arabischen Verbündeten. Die westlichen Linken verlangen zu wissen, warum die Juden sich nicht assimilieren. Die Araber verlangen zu wissen, warum die Juden nicht glücklich damit sind zweitklassige Dhimmis im eigenen Land zu sein. Antizionismus ist die Verweigerung der Rechte der Juden als Volk, die sich auf Antisemitismus gründet, der Verweigerung der Gleichberechtigung der Juden. Dieses zweierlei Maß vereinigt Antisemitismus und Antizionismus in zwei Wörter für dieselbe Idee: dass die Juden nicht existieren sollten.