Die „Intoleranz und Feindschaft“, die Muslime gegenüber Nichtmuslimen zeigen, ist nicht neu – sie ist 1.400 Jahre alt

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 29. Dezember 2020

Der palästinensische Christ Bischara Bahbah zeichnet ein düsteres Bild des Schicksals der Christen im von der Hamas beherrschten Gazastreifen, aber gleichzeitig beschreibt er eine unverbesserlich optimistische Version davon, wie palästinensische Christen in den von der PA beherrschten Teilen der Westbank leben. In dieser Version verstehen Christen sich mit ihren muslimischen „Freunden und Nachbarn“ hervorragend. Die Wahrheit sieht ganz anders aus.

Als Teil seines Versuchs den Umgang mit Christen in der PA reinzuwaschen verweist Bahbah auf den Pakt Omars als „garantiertes Recht und buchstabierte Verpflichtungen“ für Christen in einem mehrheitlich muslimischen Land. Er behauptet: „Der Pakt repräsentiert in erster Linie die Verpflichtung von Muslimen, Religion und Eigentumsrecht von Christen und Juden zu respektieren und zu schützen.“ Viele Gelehrte glauben, dass der Pakt Omars eine spätere Fälschung ist, aber wie immer die Wahrheit lautet, wann und von wem er verfasst wurde: Es ist kaum eine Verpflichtung von Muslimen die Religion und die Eigentumsrechte von Nichtmuslimen zu „respektieren und zu schützen“. Stattdessen ist er eine erschöpfende Liste dessen, was Nichtmuslime tun müssen, wenn sie in einem muslimischen Gemeinwesen am Leben und fähig bleiben wollen ihren Glauben zu leben.

Hier ist die Liste:

  • Verbot des Baus neuer Kirchen, Gebetsstätten, Klöstern oder einer neuen Zelle. Es war auch verboten neue Synagogen zu bauen.
  • Verbot des Wiederaufbaus zerstörter Kirchen bei Tag oder bei Nacht, nicht in ihrem eigenen Viertel, nicht derer, die in Vierteln von Muslimen liegen.
  • Die Gebetsstätten von Nichtmuslimen müssen eine niedrigere Höhe haben als die niedrigste Moschee des Ortes.
  • Die Häuser von Nichtmuslimen dürfen nicht höher sein als die Häuser von Muslimen.
  • Verbot ein Kreuz an Kirchen anzubringen.
  • Muslimen muss es jederzeit erlaubt sein Kirchen (zum Schutz) zu betreten, Tag und Nacht.
  • Die Verpflichtung, dass der Ruf zum Gebet durch eine Glock oder eine Art Gong (Nakos) leise sein muss.
  • Verbot, dass Christen und Juden ihre Stimmen bei Gebetszeiten erheben.
  • Verbot nichtmuslimische Kinder den Koran zu lehren.
  • Christen wurde verboten ihre Religion öffentlich zu zeigen oder in der Öffentlichkeit, auf der Straße oder den Märkten mit Muslimen mit christlichen Büchern oder Symbolen gesehen zu werden.
  • Umzüge an Palmsonntag und Ostern wurden verboten.
  • Beerdigungen müssen in aller Stille erfolgen.
  • Verbot der Beerdigung von nichtmuslimischen Toten in der Nähe von Muslimen.
  • Verbot ein Schwein neben einem muslimischen Nachbarn aufzuziehen.
  • Christen wurde verboten Muslimen alkoholische Getränke zu verkaufen.
  • Christen wurde verboten Spionen Deckung oder Unterkunft zu gewähren.
  • Verbot Lügen über Muslime zu erzählen.
  • Verpflichtung Muslimen gegenüber Achtung zu zeigen. Wenn ein Muslim sitzen möchte, sollten Nichtmuslime von ihren Sitzen aufstehen und sie dem Muslim anbieten.
  • Verbot des Predigens zu Muslimen im Versuch sie vom Islam wegzukonvertieren.
  • Verbot der Verhinderung des Übertritts einer Person zum Islam, die konvertieren will.
  • Das Erscheinungsbild der Nichtmuslime muss sich von dem der Muslime unterscheiden: Verbot des Tragens der Qalansuwa (eine von Beduinen getragene Art Kuppel-Kopfbedeckung), des Beduinen-Turban (Amamh), muslimischer Schuhe und Sasch an der Taille. Was ihre Köpfe angeht, so war es verboten das Haar seitlich zu kämmen, wie es muslimischer Brauch ist; und sie wurden gezwungen das Haar vorne am Kopf zu schneiden. Nichtmuslime dürfen die arabisch-muslimische Art zu reden nicht beginnen, noch dürfen sie die Kunyas (arabische Beinamen wie „Abu Khattib“) annehmen.
  • Verpflichtung Nichtmuslime durch Stutzen des Stirnhaares am Kopf zu identifizieren und dadurch, dass sie sich immer in derselben Art kleiden, wohin auch immer sie gingen, wobei der Zunnar (eine Art Gürtel) um die Taille gebunden wurde. Christen mussten blaue Gürtel oder Turbane tragen, Juden gelbe Gürtel oder Turbane. Zoroastrier mussten schwarze Gürel oder Turbane tragen und Samaritaner rote Gürtel oder Turbane.
  • Verbot Tiere auf die muslimische Art zu reiten und Verbot mit einem Sattel zu reiten.
  • Verbot der Annahme eines muslimischen Ehrentitels.
  • Verbot arabische Inschriften auf Siegel zu gravieren.
  • Verbot des Besitzes jeglicher Waffen.
  • Nichtmuslime mussten einen vorbeikommenden muslimischen Reisenden mindestens drei Tage lang beherbergen und verpflegen.
  • Nichtmuslimen war verboten einen muslimischen Gefangenen zu kaufen.
  • Verbot Sklaven zu nehmen, die Muslimen zugewiesen wurden.
  • Wenn ein Nichtmuslim einen Muslim schlägt, wird sein Dhimmi-Schutz aufgehoben.
  • Im Gegenzug wird ein muslimischer Herrscher christlichen Gläubigen, die die Regeln des Paktes befolgen, Sicherheit bieten.

Wer glaubt, wenn er diese Liste liest, dass im heutigen „Palästina“ (d.h. Gazastreifen und PA-Gebiete) der Omar-Pakt „in erster Linie die Verpflichtung der Muslime die religiösen und Eigentumsrechte von Christen und Juden zu respektieren und schützen darstellt? Es handelt sich um eine Liste, die Christen nachdrücklich auf ihren permanent untergeordneten Platz verweist, wo sie sich strikt an Dutzende Regeln halten müssen, die ihren niedrigen Status gegenüber Muslimen betonen und wenn nicht, dann verlieren sie ihre Sicherheit, was heißen kann, dass sie getötet werden dürfen. Natürlich werden die meisten dieser Einschränkungen nicht länger aufgebürdet, aber die vor langer Zeit geschaffene Atmosphäre – das heißt eine Einstellung muslimischer Verachtung für Christen, die schon so lange andauert wie der Islam selbst existiert – bleibt und erklärt, warum Christen in muslimischen Ländern niemals als Gleiche behandelt werden, sondern immer noch einer Menge Behinderungen und Drohungen unterworfen werden. Denken Sie daran, wie Christen in Pakistan, in Nigeria, in Ägypten, im Iran alle in Angst vor muslimischen Nachbarn leben. Und wie könnten muslimische Einstellungen anders ein, angesichts dessen, dass der Koran sie lehrt, sie seien „die besten Menschen“ (Sure 3,110), während Nichtmuslime „die abscheulichsten aller Geschöpfe“ sind?

Ich erinnere mich, als ich in der Altstadt von Jerusalem aufwuchs, gehörte der Ramadan zu unseren Lieblingsfeiertagen. Wir teilten Essen mit unseren muslimischen Nachbarn; wir sahen uns gemeinsam die besten arabischen Seifenopern an; und wir liebten es die Stimme des Mussaher zu hören, der Person, die vor dem Sonnenaufgang herumging um die Leute zu wecken, damit sie essen konnten, bevor das Fasten beginnt. Und ich erinnere mich an die guten Wünsche unserer muslimischen Freunde und Nachbarn, wenn wir Weihnachten feierten.

Bishara Bahbah mag angenehme Kindheitserinnerungen an sein Aufwachsen in einem gemischten Viertel haben, wo die Christen Ramadan-Mahle mit Muslimen teilten und Muslime an Weihnachten ihren christlichen Freunden „gute Wünsche“ ausrichteten, aber er spielt das zu sehr hoch. Solche Anekdoten beweisen nur, dass manche Muslime, die er kannte, bereit waren die koranischen Verfügungen gegen das Anfreunden mit Christen und die Regel, dass sie die religiösen Feiertage der Ungläubigen – selbst einen Gruß – nicht anzuerkennen zu verletzten. Aber er weiß mit Sicherheit, dass es hunderte Millionen Muslime gibt, die nicht so entgegenkommend sein würden und dass sie es sind, die sich islamisch korrekt verhalten, nicht diese „muslimischen Freunde und Nachbarn“ aus der Kindheit, die an Weihnachten Gutes wünschten.

Hamas, ich sage euch, wir palästinensische Christen sind immer ein integraler Bestandteil der palästinensischen Gesellschaft gewesen. Wir sind ein fester Bestandteil des Gefüges des Landes. Wir lieben unser Land und unsere Nation mehr, als ihr es jemals tun werdet. Ihr dient einer fremden Macht, dem Iran, schmuggelt nutzlose Waffen ein und schießt sie auf Befehl eurer Herren ab.

Bishara liegt nicht falsch damit die Hamas mit dem Iran zu verbinden, der ihr heute Geschosse und Raketen zur Verfügung stellt. Aber sein wiederholtes Bestehen darauf, dass „palästinensische Christen immer ein integraler Bestandteil der palästinensischen Gesellschaft gewesen sind“, ist Wunschdenken. Wären sie immer ein „integraler Bestandteil“ der palästinensischen Gesellschaft gewesen, wären sie nicht die Objekte so vieler Angriffe auf Kirchen, Pastoren, treue Christen gewesen. Sie würden die PA-Gebiete und den Gazastreifen nicht in solchen Zahlen verlassen.

Eure eifernde Haltung gegenüber den palästinensischen Christen disqualifiziert euch als legitime politische Partei der palästinensischen Politik. Euer Fanatismus brachte Intoleranz und Feindschaft in unser Volk. Komme, was da wolle, wir werden das Volk des Gazastreifens – Muslime wie Christen – aus euren despotischen Klauen befreien. Diejenigen, die euch unterstützen, werden als Verräter ausgestoßen werden. Ihr habe allen Anschein der Legitimität in den Augen des palästinensischen Volks und der Welt verloren. Ihr repräsentiert nichts  außer eurem erbärmlichen Selbst.

Es ist eine Schande, dass es keine Landbrücke zwischen der Westbank und dem Gazastreifen gibt, die es den palästinensischen Sicherheitskräften erlauben würde in den Gazastreifen zu marschieren und ihn gewaltsam von dem Krebs namens Hamas zu befreien. Und diejenigen, die euch unterstützen und finanzieren und die, die euch ausbilden und eure Führer beherbergen sind genauso schuldig wie ihr.

Lasst es jedem eine Lehre sein, der versucht palästinensische Christen zu beleidigen, auszugrenzen oder herabzusetzen, ob nun von innen oder von außen: Der Tag wird kommen, an dem die Palästinenser – Muslime und Christen und viele Menschen weltweit – den Gazastreifen von euch und eurer Tyrannei befreien.

Und Übrigens: Frohe Weihnachten.

Bishara Bahbah beliebt es zu glauben, es sei nur die Hamas, die es geschafft hat die warmen Beziehungen zwischen palästinensischen Christen und Muslimen zu ruinieren. Die „Intoleranz und Feindseligkeit“, die Muslime gegenüber Nichtmuslimen zur Schau stellen, ist nicht neu – sie ist 1.400 Jahre alt. Sein fantastischer Glaube – unter der Annahme, dass er sich tatsächlich selbst davon überzeugt hat – dass palästinensische Muslime und Christen immer glänzend miteinander ausgekommen sind, bis die Hamas kam diese historische Harmonie im Gazastreifen zu verderben, ist falsch. Es gibt viele Fakten, die eine andere Geschichte der christlich-muslimischen Beziehungen erzählen.

Hier sind ein paar dieser Fakten:

Nablus war vor 40 Jahren Heimat von mehr als 3.000 Christen; heute sind in der Stadt gerade 700 übrig.

Tulkarm hatte vor 30 Jahren eine Gemeinschaft von 2.000 Christen; heute zählt sie 12 Familien. „Wir bereiten uns darauf vor ins Ausland zu ziehen, an einen Ort, an dem wir ein besseres Leben führen können, sagte Reverend Dahoud Dimitry, Leiter der griechisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Georg, die im September 2006 nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in dänischen Zeitungen niedergebrannt wurde.

Die christliche Bevölkerung Bethlehems ist auf 14% der Bevölkerung gefallen, von 85% in den 1950-er Jahren und 40% 1997. Die Christen in dieser Stadt haben die Belagerung der 1.400 Jahre alten Geburtskirche, des Geburtsortes Jesu, durch 100 dem PA-Vorsitzenden Arafat treu ergebene Milizionäre im Jahr 2002 nicht vergessen. Die muslimischen Terroristen hielten Dutzende Christen als Geiseln, darunter Priester und Nonnen; sie schändeten Bibeln, leerten die Kirchenkasse und setzen Teile der Jahrhunderte alten Kirche in Brand. Der frühere Bürgermeister der Stadt, Hanna Nasser, hat unverblümt vorausgesagt: „Es gibt keine Zukunft für Christen in Bethlehem.“

Reverend Tomey Dahoud, Leiter der griechisch-orthodoxen Kirche in Taubus, einer Stadt nahe Jenin, hat gesagt: „Das islamische Volk will uns töten. Das ist ihr Prinzip und Glaube. Sie wollen keine Christen in diesem Land. Sie wollen unsere Namen nicht hören; sie wollen uns nicht sehen. Das ist die Realität.“ Auf seine Kirche wurde bei Krawallen im September 2006 ein Brandbomben-Anschlag verübt.

Sogar in Ramallah, das als liberalste Stadt unter palästinensischer Kontrolle gilt, sind Drohungen gegen Christen alltäglich. Pastor Isa Bajalia, ein evangelisch arabisch-amerikanischer Pastor, der seit 1991 mit Frau und Sohn in Ramallah lebte, wurde wiederholt von einem offiziellen Fatah-Vertreter der Tanzim-Milizen bedroht. Der Beamte forderte $30.000 zu seinem Schutz. Aufgrund der Drohungen war Bajalia gezwungen nach Jerusalem zu fliehen, wo er unter israelischer Herrschaft sicher lebt.

Die Beziehungen zwischen palästinensischen Christen und Muslimen haben sich – trotz dem, was Bishara Bahbah uns glauben machen will – nicht nur im Gazastreifen, sondern auch unter PA-Herrschaft stetig verschlechtert.

Bahbah hat recht mit der Behauptung, dass die Situation für Christen im Gazastreifen besonders heikel ist, seit die Hamas im Januar 2006 die Kontrolle übernahm; die Scharia, das islamische Recht wurde verhängt. Angriffe auf Christen wurden alltäglich. Es hat mehrere Bombenanschläge auf Kirchen und auf die Schule Zahwa Rosary außerhalb von Gaza Stadt gegeben. Aber er hätte auch zugeben müssen, dass die Position der Christen in den PA-Gebieten und überall in der muslimischen Welt schwierig, bedenklich und an einigen Orten untragbar ist.

Hätte Bishara Bahbah es gewagt die Wahrheit zu sagen, dann hätte er etwas wie das hier geschrieben:

„Ich erinnere mich daran, dass ich in meiner Kindheit mit meinen muslimischen Nachbarn in Jerusalem gut auskam. Glücklicherweise waren sie aus toleranten Familien, die es ablehnten den Geboten des Koran zu folgen sich nicht mit Christen oder Juden anzufreunden. Ich hatte Glück, denn es gibt bestimmt sehr viele Muslime, die nicht so tolerant sind, wie die Drohungen und Angriffe auf unsere Pastoren, Kirchen und einzelne Christen überall in von der PA beherrschten Gebieten und noch heftiger im Gazastreifen deutlich machen. Und in jeder einzelnen Gemeinde, in der es Christen gab – in Nablus, Tulkarm, Taubus, Ramallah und besonders in Bethlehem – ist ihre Zahl beständig zurückgegangen, sie haben unbestreitbare Beweise der Bedrängung und Verfolgung erlitten.

Es stimmt jedoch, wenn die Umstände für Christen in der Westbank schlecht sind, dann sind sie im von der Hamas regierten Gazastreifen viel schlimmer. Von 5.000 Christen im Jahr 2006 sind heute noch 750 übrig. Dort ist die Scharia eingeführt worden. An christlichen Kirchen und mindestens eine christlichen Schule sind Bomben gelegt worden. In ein paar Jahren wird es im Gazastreifen keine Christen mehr geben, was das bezeugt, was sie erleiden mussten und das führte dazu, dass sie am Ende alle fliehen. Einige von ihnen gehen ins Ausland, nach Kanada oder Australien. Einige finden Zuflucht in Israel, das der einzige Ort im Nahen Osten ist, wo Christen ihre Religion frei ausüben können; ihre Sicherheit wird von der Regierung garantiert.“

Das ist das, was Bishara Bahbah hätte schreiben sollen. Aber hätte er sich je erlauben können diese Wahrheiten von sich zu geben? Ach Unsinn.

Palästinenser behaupten „Siedler stürmen den Schrein des Propheten Musa, um talmudische Rituale auszuführen“ – ähm, nein

Elder of Ziyon, 7. Januar 2021

Das Palestinian Information Center und Felestin berichteten beide:

Heute Morgen, Dienstag, stürmten bewaffnete Siedler den Schrein und die Moschee des Propheten Musa zwischen Jericho und dem besetzten Jerusalem.

Augenzeugen erklärten, dass Siedler schwer bewaffnet den Schrein des Propheten Musa mit vollem Schutz durch die Besatzungssoldaten.

Die quellen stellten heraus, dass Siedler im Schrein des Propheten Musa umherginge und talmudische Rituale ausübten und Bilder der Stätte machten.

Das klang seltsam, weil der Schrein Nebi Musa einer der wenigen muslimischen heiligen Orte ist, die Juden nicht heilig sind. Muslime glauben, dass Moses dort beerdigt sei, die Thora sagt, Moses kam nie über den Jordan, um Israel zu betreten. Es gibt für Juden keinen Grund dorthin zu gehen um zu beten.

Ich fand dann das Video der angeblichen Stürmung.

Das sine Touristen. Es sind überhaupt keine religiösen Juden – die Männer tragen keine Kippot, die Frauen tragen Hosen, was religiöse Jüdinnen nie tun. Keine Gebete. Keine Beweise bewaffneter Polizei. Muslime mischen sich frei unter die Touristen.

Es gab aktull Berichte, dass die palästinensische Autonomiebehörde Leute kontaktierte und ihnen mit Verhaftung drohte, die sich in den sozialen Medien beschwerten, dass sie vor zwei Wochen eine Tanzparty in Nebi Musa zuließ. Nach palästinensischem Gesetz ist die Beleidigung politischer Führer in den sozialen Medien eine Straftat.

Wenn das ein Aufstand war, dann müssen führende Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren bekommen

Barry Shaw, 15. Januar 2021

Gegen den Präsidenten der Vereinigten Staaten wurde in einer verfassungswidrigen Eile im Repräsentantenhaus von fiebernden Demokraten mit Hilfe von Never-Trump-RINOs ohne Anhörung, ohne Zeugen, ohne Beweise, ohne Repräsentanz durch einen Rechtsanwalt ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet.

Das sind die Grundvoraussetzungen für einen korrekten Amtsenthebungsprozess. Diese Voraussetzungen wurden übergangen, so wie die Demokraten den normalen Prozess einer nationalen Wahl missachteten. Sie verändern einfach die Regeln, damit die ihren politischen Zielen passen. Als solches war das ein Angriff nicht nur auf den Mann, sondern auf das Präsidentenamt selbst.

Sie klagen ihn des Amtsvergehens an einen Aufstand zu führen, aber in der Anklagesitzung ignorierten sie die Worte des Präsidenten vor, während und nach dem Vorfall und drehten das stattdessen nach eigenem Gutdünken, so wie sie ihre eigenen Verdrehungen zu einer nicht existenten Russland-Absprache und dem Amtsenthebungsverfahren wegen eines Telefonats mit dem ukrainischen Präsidenten von Adam Schiffs unbekanntem Whistleblower fabrizierten, was sich dann als große, fette Null herausstellte.

Wenn Sie Trumps Worte prüfen, dann widerlegen sie komplett die Theorie, dass er zu einem Aufstand anzettelte. Hier ist das, was er sagte, als er zu geschätzten 100.000 Menschen sprach, die zu seiner Unterstützung zum Weißen Haus kamen:

Ich weiß, dass jeder hier zum Kapitol hinübergehen wird, um friedlich und patriotisch seine Stimme hören zu lassen.

Klingt das wie Aufstachelung? Klingt das wie eine Aufruf zu einem Aufstand?

Lassen Sie mich Ihnen sagen, was wie Aufstachelung und Aufstand klingt.

Maxine Waters sagte einer Menschenmenge 2017, sie wolle den Präsidenten beseitigen und drängte sie jeden seiner Mitarbeiter zu drangsalieren und ihm/ihr ins Gesicht zu kommen. So sieht Rebellion aus.

Der Abgeordnete Ted Lieu forderte 2018 weit verbreitete Unruhen.

Eric Swallwell, der mit einer chinesischen Spionin ins Bett geht, setzte den Präsidenten mit Osama bin Laden gleich, womit er implizierte, dass 80 Millionen Anhänger so schlimm wie Al-Qaida-Terroristen sind.

Der designierte Präsident Biden erklärte Amerika, er würde Trump gerne hinter die Turnhalle holen, um ihn höllisch zu verprügeln.

Die designierte Vize-Präsidentin Kamala Harris verbrachte 2020 damit Randalierer und Schläger, Brandstifter und Leute, die kleine Geschäfte sowie Bundeseigentum zerstört hatten, aus dem Gefängnis zu holen, damit sie wieder auf die Straße konnten, um ihr Chaos weiter zu betreiben. So sieht Rebellion aus.

Corey Booker sagte den Leuten, sie sollten einigen Kongressabgeordneten ins Gesicht kommen; er meinte Republikaner. Heilt man so eine Nation und bringt sie wieder zusammen? Ich denke: Nein.

Eric Holder sagte: „Wenn sie niedergehen, tretet sie!“

Nancy Pelosi sagte: „Wenn ihr in der Arena seid, müsst ihr wissen, wie ihr zuschlagt, für die Kinder.“ Was lehrt sie die nächste Generation? Rebellion und Hass.

Wenn zu Gewalt gegen einen politischen Opponenten aufzustacheln Grund dafür ist ein Amtsenthebungsverfahren einzuleiten, dann müssen alle diese Demokraten angeklagt werden.

YouTube zensiert völlig sinnlos…

Heute morgen war folgende Nachricht im Postfach:

Hallo heplev,

In unseren Community-Richtlinien wird beschrieben, welche Inhalte auf YouTube erlaubt sind und welche nicht. Dein Video How easy is it to cut down an olive tree Israellycool wurde zur Überprüfung gemeldet. Bei der Überprüfung haben wir festgestellt, dass dein Video möglicherweise nicht für alle Zuschauer geeignet ist. Deshalb haben wir dieses Video mit einer Altersbeschränkung versehen.

So kannst du reagieren

Wenn du der Meinung bist, dass es sich um einen Fehler handelt, setze dich mit uns in Verbindung. Um Beschwerde gegen die Altersbeschränkung einzulegen, reiche dieses Formular ein. Unser Team wird deine Beschwerde bearbeiten und sich in Kürze bei dir melden.

In der Hilfe kannst du mehr über die Community-Richtlinien von YouTube erfahren.

Viele Grüße
Das YouTube-Team

1. Ich habe kein eigenes solches Video eingestellt. (Ich hatte es allerdings geteilt.)

2. Das Video dokumentiert ein Propagandamittel der Palästinenser, daran gibt es nichts, das gewalttätig oder sonstwie altersmäßig bedenklich ist – keine Toten, keine Verletzten, keine Gewaltakte, nada. Es zeigt, wie einfach es für die Palästinenser und ihre Kohorten ist Lügen zu verbreiten.

3. Die Nachricht selbst ist übrigens eine komplette Lüge. Ein Anklicken ergab dann nämlich, dass Beschwerde einzulegen nicht möglich ist:

Der Grund wurde klar, als ich den (in der Mail angegebenen) Link zum Video anklickte:

Fassen wir zusammen: Es geht nicht um „mein“ Video; das Video zeigt(e) keine Gewalttätigkeiten, nichts Grausames (nicht einmal für die Bäume, die ganz normal beschnitten wurden) und dann lügt YouTube auch noch, weil es nicht die angegebene Maßnahme getroffen hat, sondern das Video gelöscht wurde.

Schlussfolgerung: Es kann nur um politisch unliebsame Inhalte gehen. Die Plattform will Kritik an den Terroristen verhindern.

YouTube sucks!

Keine Ahnung von nichts, dafür aber davon ganz viel – und jede Menge Hass

Die Basler Zeitung berichtet (online) über einen Industriepfarrer (was ist das, predigt er Maschinenparks?) namens Martin Duerr, der kaum verhohlen zum Mord an Präsident Trump aufgerufen hat. Geschehen auf Facebook in seinen sogenannten „Nachtgedanken“.

Jetzt ist das nicht leicht nachzuprüfen, da des Pfarrers Konto nicht öffentlich ist, sondern man mit ihm „befreundet“ sein muss, um seine Inhalte zu sehen. Fragt sich, seit wann das so ist. Ich vermute mal ganz böse: Seit der den Mordaufruf eingestellt hat und deshalb Gegenwind bekommt. Der dürfte ziemlich happig und wenig erbaulich aussehen; im Netz hält sich oft mancher ungerne mit Höflichkeiten auf. Aber das ist noch mehr Spekulation.

Keine Spekulation ist, was der Herr Pfarrer da von sich gegeben hat, auch wenn seine Anhänger und weitere Trumphasser sofort von „aus dem Zusammenhang gerissen“ tönen. Wenn ich dieses Argument höre, kriege ich Plack. Es ist der Standardvorwurf bei allem, was kritisch zum Islam gesagt wird, wenn Hass auf „Rechte“/„Populisten“ oder sonstige unbotmäßig denkende/agierende Menschen geschürt werden soll und jemand sich kritisch damit auseinandersetzt. Und es ist natürlich auch bei Hetze gegen Trump der Fall, wenn jemand entlarvt, wie verbrecherisch diese ist.

Von daher – geschenkt, „aus dem Zusammenhang gerissen“ kann ignoriert werden. Fassen wir zusammen:

Der Herr Pfarrer schreibt: „Wie kann es sein, dass sie einen pathologischen Lügner und Narzissten wählten und ihn weiterhin anbeten, als wäre er Gott? Wann ist der Moment gekommen, einen faschistischen Diktator umzubringen? Was braucht es noch außer den 10’000 und vermutlich bald 100’000 Menschen, die jetzt sterben, alleine wegen seinem perversen Wunsch, an der Macht zu bleiben, und seiner unendlichen Gier?“

Das offenbart die ganze hasserfüllte Ahnungslosigkeit dieses angeblichen Gottesmannes. Glaubwürdiger wäre es, hätte er auch von Obama gesagt, dass dieser ein pathologischer Lügner und Narzisst ist, denn auf den trifft das zu 100% zu. Zu Trump kann man das sicher auch angeben, aber im Gegensatz zu seinem Vorgänger zeigt Trump auch Empathie und hilft z.B. mit Schecks persönlich – etwas, das Obama nie gemacht hat. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger (und vielen weiteren Präsidenten der Demokraten) hat sein Vermögen im Amt nicht zugenommen, sondern sich sehr deutlich verringert; er wollte auf sein Präsidentengehalt verzichten, was nicht gestattet wurde – seitdem spendet er es. Damit ist der Vorwurf „unendlicher Gier“ vom Tisch, aber das wird jemand wie Pfarrer Duerr niemals eingestehen.

Die BaZ nimmt auch die Behauptung auseinander, die amerikanischen Corona-Toten seien (allein) durch Trump zu verantworten.

Desweiteren scheut Trump nicht davor zurück Trump mit Hitler auf eine Stufe zu stellen und ihn als Diktator zu bezeichnen. Dagegen nimmt sich sein Satz, Trump habe mit Wahlbetrug und Russlands Hilfe 2016 die Wahl gewonnen schon harmlos aus. Beides zeigt aber, dass der „Gottesmann“ sich für Fakten nicht interessiert, sondern einzig seinem Hass frönt und keine Ahnung von Demokratie und Diktatur hat. Weder sind die Wahl-Vorwürfe auch nur ansatzwese bewiesen, noch ist Trump ein Diktator. Außer natürlich, es macht einen zum Hitler, dass große Menschenmengen sich zu Wahlkampfauftritten drängen. Was natürlich nur für „Rechte“ und „Populisten“ gilt, aber niemals für Linke. Hätte Bernie Sanders große Menschenmengen angezogen und jemand hätte ihn dafür zum (potenziellen) Diktator erklärt, wäre der Herr Pfarrer wohl vor Empörung im Dreieck gesprungen. Wir kennen das: Was sie bei sich selbst richtig und positiv finden, ist bei anderen Sünde hoch drei.

Dieses unanständige zweierlei Maß zeigt die BaZ auch anhand der Corona-Maßnahmen des US-Präsidenten auf: Seine Einflug-Verbote, zunächst aus China, dann auch aus der EU – als erste Maßnahme wurden von links und aus Europa heftigst kritisiert, inzwischen heißt es, er habe nichts unternommen, erst viel zu spät. Wie üblich: Der Missliebige kann tun oder lassen, was er will, es ist Grund für „Kritik“. Und Kritik ist in diesem Fall Hetze und Verleumdung. Sachliche Auseinandersetzung ist nicht opportun. Da könnte man ja argumentativ unterliegen.

Dass die Corona-Opferzahlen aus den USA manipulativ eingesetzt werden, ist auch klar, verwundern tut es natürlich nicht. So manchem dürfte bereits aufgefallen sein, dass immer nur die Zahl der Opfer angeführt wird, aber kaum einmal die Verhältnismäßigkeit? 10.000 Corona-Tote auf die Gesamtbevölkerung der USA gerechnet ist schon eine andere Nummer als auf die Gesamtbevölkerungszahl der Schweiz oder auch Deutschlands. Aber erst damit ergibt sich ein Vergleich. Wenn schon nur die Anzahlen genannt werden, dann müssten die der USA mit der für die gesamte EU verglichen werden, weil deren Bevölkerungszahl der der USA in etwa entspricht – aber in dem Moment, wo das gemacht wird, schneidet die EU auf einmal mehr als deutlich schlechter ab. Also wird das von den Sand-in-die-Augen-Streuern tunlichst vermieden.

Von den föderalen Strukturen und Verantwortlichkeiten in den USA hat der Herr Pfarrer – wie die sonstigen Amerika-Basher – übrigens auch keine Ahnung. So sehr hervorgehoben wurde, dass Trump neulich so bescheuert tönte, er als Präsident habe über Lockerungen der Einschränkungen zu entscheiden: Das ist vor allem Aufgabe der Gouverneure/Regierungen der Bundesstaaten und teilweise darunter angeordneter Institutionen. Dass einige Gouverneure der Demokraten eng mit der Regierung in Washington zusammenarbeiten und diese loben, kommt hier nicht an bzw. wird unter den Teppich gekehrt. Dass die schlimmsten Corona-Herde in von Demokraten regierten Bundesstaaten liegen, spielt auch keine Rolle, wenn man alles Trump in die Schuhe schiebt. Die sind dessen Opfer. Dass Trump einige Lügen des Gouverneurs von New York mit Fakten entkräftete – wer weiß das schon, das interessiert nicht, das kennen wir schon von der widerlegten Russland-Wahlbetrugs-Kampagne. Dass die hanebüchendsten Einschränkungsmaßnahmen ohne jeden Bezug zur Realität von Gouverneuren der Demokraten kommen, weiß auch niemand (s. u.a. Kalifornien oder Michigan). Mich würde interessieren, ob der Herr Pfarrer davon überhaupt etwas mitbekommen hat. Ich gehe jede Wette ein: Hat er nicht, will er nicht, interessiert ihn nicht.

Stattdessen will er „Tyrannenmord“ sehen. Sehr christlich. Oh, er führt Bonhoeffer an, der „Tyrannenmord“ im Fall Hitler offenbar befürwortete. Herr Pfarrer Duerr zeigt aber deutlich, dass er keinen regulären Begriff eines Tyrannen hat (s. zur Definition auch hier). Was ist Trump für ein unfähiger Tyrann, wenn drei Jahre nach seiner Wahl die Opposition immer noch unbeschadet agiert und sogar in dieser Zeit bei den „midterm elections“ die Mehrheit der Sitze im Repräsentantenhaus gewinnen konnte? Allein die Tatsache, dass die Demokraten seit 2018 mit Nancy Pelosi wieder die Parlamentspräsidentin stellen widerlegt die Lüge des „Diktators Trump“, geschweige denn des „Hitlers Trump“. Eine Presse, die fast komplett auf der Seite der Trump-Hasser steht und sich für keine Verdrehung, Verzerrung und Lüge zu schade ist, um Trump übel dastehen zu lassen, spricht auch Bände. In einer Diktatur wäre das nicht ansatzweise möglich. Da wäre es höchstens umgekehrt: Alles hofiert den Präsidenten und es gibt vielleicht das eine Feigenblatt, das ihm nicht offiziell huldigt. Die Lage in den USA ist genau anders herum.

Dass dieser Pfarrer ziemlich unverhohlen die Ermordung des gewählten Präsidenten der USA fordert, spricht Bände über sein Christsein. Bonhoeffer hat lange mit sich gerungen, um die Ermordung Hitlers für zulässig zu befinden. Hat Duerr einen solchen Prozess durchlaufen? Er hat mit Sicherheit nicht ansatzweise so lange gebraucht wie Bonhoeffer, um sich zu entschließen das zu unterstützen. Zudem kommt er aufgrund objektiv falscher und verlogener Argumente zu seinem Entschluss. Das spricht gegen ihn. Das spricht dafür, dass er keine wirklich Ahnung von dem Glauben hat, den er durch seinen Beruf angeblich vertritt. Dieser Mann ist so wenig ein Vorbild, das sich persönlich ihm absprechen mag Christ zu sein. Er ist politisch verblendet und von Hass erfüllt.

„Ich konnte nie so radikal sein wie er“ (wie Bonhoeffer), lässt der Amtsträger wissen. Stimmt; Bonhoeffer war durch und durch Jünger Jesu. Davon ist Duerr meilenweit entfernt. Aber er meinte das anders, wähnt sich auf der Seite Bonhoeffers. Auf der Seite des Guten. Wie alle Radikalinskis, die die Welt mit Hass voran bringen wollen. Dass dieser Pfarrer ausgerechnet Bohnhoeffer als Kronzeugen für seine Überzeugung anführt, Trump müsse gewaltsam beseitigt werden, ist der blanke Hohn.

 

Update:

Am 20. April berichtet die BaZ, dass der Pfarrer sich entschuldigte:

Nun entschuldigt sich Martin Dürr auf Facebook: «Wer mich kennt, weiss: Nichts liegt mir ferner als zum Mord an einem Menschen aufzurufen. Er tut mir leid, dass dies so verstanden worden ist.» Es sei ein Fehler gewesen, eine so komplexe Frage in so verkürzter Form wiederzugeben. Als Sofortmassnahme habe er sich nun ein Schreibverbot auferlegt: «Ich habe vieles dazugelernt. Und muss noch vieles lernen», so der Industriepfarrer.

Ich bin mal böse: Solche Entschuldigungen kennen wir zuhauf. Falsch verstanden worden, schlecht formuliert, verkürzt geschrieben. Dass er faktische Fehler machte, dass er Dinge falsch darstellte, dass er Gehässiges schrieb – das sieht er anscheinend nicht, zumindest gesteht er es nicht ein. Bis auf eines (s.u.).

Der Blick schreibt, der Pfarrer sei zu Kreuze gekrochen und zitiert ihn ausführlicher:

«In meinem Text habe ich – offensichtlich sehr unbedacht – über zivilen Ungehorsam geschrieben. Es ging mir in meinem Text nie darum, zum Mord an einem Menschen aufzurufen. Dass dies so verstanden wurde, bedauere ich sehr», sagt er zu BLICK.
Der Vergleich mit dem Naziregime sei zudem völlig verfehlt. Dürr: «Dafür möchte ich mich zutiefst entschuldigen. Diesen Facebook-Post würde ich so ganz sicher nicht mehr schreiben.»

Der Vergleich mit dem Nazi-Regime – darauf beruhte doch seine gesamte Argumentation. Wie sonst hätte er Bonhoeffer da mit reinargumentieren können? Was hat diese faktenfreie Trump-Hetze mit zivilem Ungehorsam zu tun?

Blick weiter:

Während des Texts relativierte Dürr jedoch seine Aussagen: «Natürlich zögere ich, zum Tyrannenmord aufzurufen», schreibt er. Klar hingegen scheint für ihn: «In den USA kann nur ein Umsturz eine noch viel grössere Katastrophe verhindern.»

Wieso Umsturz? Im Repräsentantenhaus haben die Anti-Trumper die Mehrheit. Die Gouverneure agieren nicht nach dem Dirigentenstab aus dem Weißen Haus, in der amerikanischen Föderation sind die Bundesstaaten weit autonomer als die Kantone in der Schweiz (oder die Bundesländer in Deutschland). Da gibt es große Unterschiede im Umgang mit der Corona-Krise. Außerdem wird im November in den USA der Präsident gewählt. Da bedarf es keines Umsturzes. Außer die Amerikaner erdreisten sich Trump erneut zu wählen. Aber dann wäre mit einem Umsturz dort die Demokratie beseitigt, nicht durch Trump gefährdet. Manchmal fragt man sich wirklich, was in Köpfen gewisser Leute vorgeht oder was die genommen haben. Unwissen über politische Verhältnisse und von Hass gefertigte Scheuklappen sind keine Mittel, die zur Analyse taugen.

Purim und natürlicher Hass

Elder of Ziyon, 1. März 2018

Als ich dieses Jahr zu Purim die Megillah las, fiel mir auf, dass der am meisten nachhallende Teil der Geschichte heute der ist, dass Hamas Hass auf Juden etwas so irrationales war, obwohl er so tat, als würde er ihm mit schwachen Argumenten rechtfertigen, die Menschen mehr als bereit sind zu schlucken, um ihren eigenen Fanatismus zu rechtfertigen.

Heute ist es genau dasselbe, weil die Israel-Hasser völlig irrational sind. Ihr Hass steht an erster Stelle und ihre Rechtfertigungen kommen später. Beantworte ihre Argumente und sie werden mit anderen kommen, denn die gesamte Grundlage ihrer Antipathie gegenüber Juden ist ohne haltloser, irrationaler Hass.

Die größte Lüge ist die, dass sie sagen sei seien „pro-palästinensisch“.

Mir fiel einfach auf, das Menschen, die behaupten „pro-palästinensisch“ zu sein – so wie die gesamte Belegschaft bei Electronic Intifada – dagegen sind, dass Palästinenser in irgendeinem arabischen Land eingebürgert werden; sie sagen sogar, dass sie dagegen sind, dass Palästinenser Bürger irgendeines anderen Landes werden, bis sie „zurückkehren“ können, um Israel zu vernichten. Diese angeblichen Liebhaber alles Palästinensischen fordern, dass Millionen Araber mit palästinensischer Herkunft auf unbestimmte Zeit staatenlos bleiben.

Wie sehr sie doch Liebe zeigen!

Aber ist ein eine aktuelle Ausnahme, bei der sie mächtig dafür gekämpft haben, dass eine Palästinenserin Bürgerin eines anderen Landes bleiben soll.

Für die Terroristin Rasmea Odeh kämpften sie hart, damit ihr erlaubt bleibt amerikanische Staatsbürgerin zu bleiben. Und sogar das versuchten sie auf Grundlage jedes abwegigen Rechtsarguments zu rechtfertigen, das sie finden konnten, an dem sie ihre Liebe für eine Mörderin von Juden aufhängen können.

Purim lehrt uns, das sie Hasser der Juden und Israels niemals verschwinden werden. Alles, was wir tun können, ist zu siegen, immer und immer wieder.