Die Wahrheit ist seltsamer als Dichtung, aber noch seltsamer sind Lügen

Elder of Ziyon, 22. Mai 2022

„Die Wahrheit ist seltsamer als Dichtung, aber noch seltsamer sind Lügen“, ist ein Zitate aus Philip Roths „Great American Novel“.

Ich denke oft über dieses Zitat nach, wenn ich zu israelfeindlicher Propaganda recherchiere.

Eine Gruppe Schauspieler und anderer Entertainer unterzeichnete für „Artists for Palestine UK“ einen Brief, in dem u.a. steht:

Wir sind zutiefst beunruhigt davon, dass die israelischen Besatzungskräfte die höchst respektierte palästinensische Journalistin Shireen Abu Akleh töteten, als sie, gekleidet in eine deutlich gekennzeichnete Presseweste, über einen israelischen Einfall in die besetzte Stadt Jenin am letzten Mittwoch berichtete. Während wir ihren Verlust bedauern, fordern wir volle Rechenschaft der Täter dieses Verbrechens und aller, die daran beteiligt waren das zu autorisieren.

Die Tötung von Shireen Abu Akleh ist ein schwerer Bruch des humanitären Völkerrechts und ein Angriff auf den Journalismus und die freie Meinungsäußerung. Die UNO und der Experte für internationales Menschenrecht haben gesagt, es könnte ein Kriegsverbrechen sein und sollte Teil einer unabhängigen, transparenten internationalen Untersuchung sein.“

Wer braucht schon Fakten? Hollywood-Stars – darunter Susan Sarandon, Tilda Swinton, Mark Ruffalo, Kathryn Hahn und Steve Coogan, dazu Filmregisseure, Autoren und Musiker – haben erklärt, dass die israelische Regierung den Mord an Shireen Abu Akleh genehmigte und bestehen darauf, dass eine Ermittlung stattfindet – aber nur eine Ermittlung, die zu demselben Urteil gelangt, zu dem sie selbst bereits gekommen sind.

Israels hat bereits eine Untersuchung durchgeführt und die Bereitschaft gezeigt die Verantwortung zu akzeptieren, wenn der Fehler bei ihm liegt? Irrelevant!

Die Palästinenser lehnen es ab bei einer transparenten Ermittlung zu kooperieren? Wen kümmert’s?

Israelische Scharfschützengewehre haben ein anderes Kaliber als die Kugel, die Shireen tötete? Hasbara!

Video mit Tonaufnahmen von Dauerfeuer-Salven zum Zeitpunkt, an dem sie getroffen wurde, im Wissen, dass die IDF nur Einzelschüsse abgibt? Bitte, das ist nur zionistische Propaganda!

Die Prominenten kümmern sich nicht um Fakten – sie sind überzeugt, dass ihre Fans das auch nicht tun und dass ihnen ihre offensichtlichen Lügen nicht peinlich sind.

Lügen sind in der Tat seltsam. Menschen werden konditioniert denen zu glauben, die ernst und leidenschaftlich reden. Sie werden sich im Allgemeinen nicht darum kümmern bei einem berühmten Schauspieler oder Autor die Fakten zu prüfen – welchen Ansporn hätten die so unerhört, so nackt zu lügen?

Und doch tun sie es. Ich weiß nicht, ob sie auch bei der Erderwärmung oder Rassismus so leicht lügen, aber es ist sicher, dass sie über Israel lügen und das zu wissen sollte Zweifel auf alles werfen, was aus ihrem Mund kommt.

Jedenfalls in einer Welt, die die Wahrheit wertschätzt.

Das ist nicht länger die Welt, in der wir leben, wenn sie es denn jemals war.

Die Leute, die die Wahrheit sagen, sind im Nachteil. Das Weltpublikum zieht es vor, wenn die Schlagzeilenproduzenten entweder schwarze oder weiße Hüte tragen und dass sie gezwungen werden zwischen denen, die die Wahrheit sagen und in Grautönen sagen „wir haben noch nicht genug Informationen“, und den Lügnern zu wählen, die selbstsicher „SCHULDIG!“ schreien.

„Die Wahrheit wird herauskommen“, mag zwar in einigen Fällen stimmen, aber bis es so weit ist, ist das Publikum für die Wahrheit bereits weitergezogen, hat für sich auf der Grundlage entschieden wer Recht hat, wie ernst und fotogen die Diskutanten sind. Und die sind etwas antisemitischer.

Was natürlich das Ziel ist.

Auf Englisch Opfer israelischer Aggression. Auf Arabisch heldenhafter Kämpfer und Märtyrer.

Elder of Ziyon, 22. Mai 2022

Am frühen Samstagmorgen gab es in Jenin ein Feuergefecht, bei dem Amjhad al-Fayet getötet wurde.

Die offizielle Nachrichtenagentur WAFA sagt:

Am frühen Morgen wurde ein palästinensischer Teenager von den israelischen Besatzungstruppen während eines Überfalls der israelischen Armee auf die Stadt Jenin in der nördlichen besetzten Westbank getötet und ein weiterer verletzt, so das Gesundheitsministerium.

Es sagte, Amjahd Fyed (17) wurde getötet und ein weiterer 18-jähriger wurde während des Überfalls schwer verletzt.

Eine israelische Militärtruppe stürmte die Haifa-Straße in Jenin, was Konfrontationen mit Einwohnern auslöste, bei denen israelische Soldaten mit scharfer Munition auf die Palästinenser schossen, einen töteten und einen weiteren verletzten, der sich Berichten zufolge in lebensbedrohlichem Zustand in einem örtlichen Krankenhaus befindet.

WAFA zeigt allerdings nicht das ganze Foto mit der Pistole an seinem Gürtel:

Es stellte sich heraus, dass Fayed ein Terrorist des Islamischen Jihad ist. Womit sie (auf Arabisch) prahlten:

Der Widerstandskämpfer Amjad Walid Al-Fayed wurde heute, Samstag, im Morgengrauen gemärtyrert, als es bewaffnete Zusammenstöße zwischen palästinensischen Widerstandskämpfern und den zionistischen Besatzungstruppen gab, die die Stadt Jenin stürmten.

Das palästinensische Gesundheitsministerium verkündete den Tod des 17-jährigen Al-Fayed kurz nachdem er ins Ibn Sina-Krankenhaus gebracht wurde; er war als Ergebnis dessen, dass die Besatzungskräfte auf die Haifa-Straße in Jenin schossen, lebensgefährlich verletzt worden.

Weitere Fotos dieses Opfer-Kindes:

Was bedeutet, dass der Islamische Jihad Kindersoldaten rekrutiert.

Wo sind die NGOs, die vorgeben sich um palästinensische Kinder zu sorgen?

„Motiv ungeklärt“ – Medien im Scheinwerferlicht

Das Verbrechen endete nicht mit einem brutalen Massenmord an Juden in Zentralisrael, sondern ging mit der verzerrten Berichterstattung weiter. Die Medien müssen aufhören wissentlich irreführende Schlagzeilen zu verwenden, wenn es um Israel geht.

David E. Kaplan, Lay of the Land, 13. Mai 2022

Es begann als Tag zum Feiern; es endete als Tag der Trauer.

Am Ende von Israels 74. Unabhängigkeitstag, nach einer Welle an Terroranschlägen im ganzen Land und wiederholten Drohungen palästinensischer Terrororganisationen wegen des Tempelbergs in Jerusalem, gingen zwei Beil schwingende Terroristen auf Randale in einem zentralen Park in der weitgehend ultraorthodoxen Stadt Elad in Zentralisrael.

Auch noch mit einem Messer in ihrem „Spitzen“-Arsenal griffen die beiden ideologisch aufgeladenen Terroristen an, hackten drei Väter zu Tode, was 16 Kinder zu Waisen machte, verletzten weitere sieben Personen, drei davon schwer. Ein Mann, der den Notdienst United Hatzalah anrief, war zu hören, wie er in sein Telefon schrie:

„Hier ist so viel Blut… das sind Wunden von einem Beil.“

Die örtliche israelische Polizei hatte kein Problem zu bestätigen, dass es sich bei dem Vorfall um einen Terroranschlag handelte.

Den internationalen Medien war eine solche Leichtigkeit nicht zuteil; sie unternahmen alles, um zunächst die palästinensische Identität der Angreifer zu verschleiern sowie den Versuch zu unternehmen Israel in den Massenmord an seinen eigenen Bürgern hineinzuziehen.

Schnell aus dem sprichwörtlichen Raster kam France 24 mit einer neutralen Eilmeldung am Fuß meines Fernsehbildschirms:

„Israel – israelische Medien sagen 3 Tote, mindestens 6 Verletzte bei Massen-Messerstechen bei Tel Aviv; Motive unklar“

Keine Hinweise zur eindeutigen Identität der Täter oder der Opfer, was es den Zuschauern überlässt zu mutmaßen, dass es sich um eine „kriminelle Handlung“ handeln könnte!

Die Schlagzeile endete dann mit:

„Motiv unklar“

Motiv unklar?

Meine Frau war nicht weniger wütend; sie schrie reflexhaft in einem Ausbruch:

„Das ist so, als würde man sagen, im Holocaust wurden 6 Millionen getötet. Sie wurden nicht getötet, sie wurden ERMORDET.“

Das Motiv für die Ausschreitungen in Elad war jedem Israeli, Juden und Araber klar, aber den französischen Journalisten, die über den palästinensischen Terroranschlag, die Täter berichteten, erschien das Motiv als Rätsel.

Die französische Abkoppelung: FRANCE 24 Nachrichten, dass das Motiv der Beilmörder an Juden in Elad war „UNKLAR“.

Wahrscheinlicher ist: Sie wollten das vom Sender präferierte Narrativ nicht verderben!

Um nicht ausgestochen zu werden, ging Al-Jazira auf teuflische Weise noch weiter. Zufrieden damit die Täter in seiner Berichterstattung nicht zu identifizieren, auch nicht einmal nahezulegen, dass es sich entweder um Terror oder Massenmord handelte, schickte der Sender aus Qatar beim Bericht, dass 3 Israelis „zu Tode gehackt“ wurden, seiner Schlagzeile schaurig voraus:

„Zahlt den Preis“

Was für ein kalter, herzloser und berechnender Bericht eines Senders; als wäre es für diese Familien wohlverdient, dass ihnen das Leben von Massenmördern von Massenmördern entrissen wurde. Al-Jazira beschreibt diese Mörder nicht als „Mörder“ oder „Terroristen“, sondern als „Angreifer“, deren Tun verstanden oder vergeben werden sollte, weil der wahre Verbrecher ISRAEL ist, das im Rest der Schlagzeile als räuberischer „Jäger“ beschrieben wird, weil es versuchte die „Angreifer“ festzunehmen.

Der nächste Sender, den ich wählte, war die BBC, die die mörderischen Ausschreitungen mit Beilen gegen Zivilisten neutral als „Angriff“ bezeichnete. Ohne Verwendung von Adjektiven zur Beschreibung des Horrors des Anschlags versäumte es die Schlagzeile jegliche Aufmerksamkeit auf die Identität der Mörder zu lenken, außer sie als „Angreifer“ zu beschreiben.

Verdacht eines Terroranschlags. BBC-Bericht zur Jagd auf „Angreifer“, nicht Killer, Mörder oder Terroritsen.

VON ELAD NACH JENIN

Andere Stadt, andere Einstellungen!

Vergleichen Sie Al-Jaziras Berichterstattung über den vorsätzlichen Anschlag auf Juden in Elad mit dem tragischen Tod der Nahost-Korrespondentin Shireen Abu Akley, die in einer Konfliktsituation ins Kreuzfeuer geriet. Tödlich von einer Kugel getroffen, deren Quelle unbestimmt bleiben.

Angesichts der pausenlosen Berichterstattung dieses unglücklichen Todes einer einzigen Journalistin könnte einem die Frage verziehen werden, wo die Berichterstattung über seit dem 24. Februar (dem Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine) rund 20 getöteten und 13 verletzten Journalisten ist. Währen dieser unberechtigten Invasion verschwanden drei Journalisten und acht Journalisten, darunter vier Frauen, wurden entführt. Wo ist die Berichterstattung – oder Sorge – gewesen und wer von all denen, die protestieren, kann überhaupt einen Namen nur eines dieser Journalisten nennen?

Jetzt vergleichen Sie die jeweilige Wortwahl von ein paar der Schlagzeilen-Berichte von Al-Jazira nach dem Tod ihrer Journalistin in Jenin:

„SHIREEN ABU AKLEY … SIE TRUG PRESSEHELM UND -JACKE UND TROTZDEM ODER DESWEGEN WURDE SIE ANGESCHOSSEN UND GETÖTET“

– Al-Jazira nimmt ohne Beweise an, dass Israel die Journalistin erschoss und weil sie als „Presse“ erkannt wurde, tötete Israel sie vorsätzlich – mit anderen Worten: ermordete sie!

– Ein folgender Bericht von Al-Jazira lautete:

Es war kein Mord. Al-Jazira-Reporterin Shireen Abu Akleh, die tragischerweise während deines Feuergefechts zwischen israelischen Streitkräften und palästinensischen Bewaffneten in Jenin von einer Kugel getötet wurde (Foto: Reuters/Imad Creidi)

Es gibt keine Erklärung dazu, dass israelische Soldaten während einer gefährlichen Operation in Jenin waren, um in einer Zeit die Ruhe wieder herzustellen, in der israelische Zivilisten ihr Leben bei Terroranschlägen überall in Israel verloren haben, von denen viele in Jenin geplant und eingefädelt wurden. Al-Jazira hielt es für angebracht die israelische Militäraktion als „israelischen Terrorismus“ zu bezeichnen.

Wenn es irgendeinen Zweifel an der glasklaren Einseitigkeit von Al-Jazira gegeben hätte, beachten Sie den folgenden Schlagzeilen-Bericht, in dem der Sender ungeniert das Narrativ schildert, das er seinem weltweiten Publikum präsentieren will:

„SHIREEN WURDE VON EINER REGIERUNG ERMORDET, DIE BEDINGUNGSLOSE FINANZIERUNG DURCH DIE USA ERHÄLT.“

Al-Jazira agierte jetzt als Richter und Jury. Zwar wurde von al-Jarmak TV die ursprüngliche Autopsie von Shireens  Leiche durch den palästinensischen Leichenbeschauer Dr. Ryan al-Ali vom Pathologischen Institut an der a-Najah-Universität in Nablus zitiert, dass „nicht festgestellt werden kann, ob [Al-Jazira-Journalistin Shireen Abu Akleh von israelischem Feuer oder durch eine palästinensische Kugel getötet wurde], aber Al-Jazria machte Israel für ihren Tod verantwortlich, indem es sagte, sie sei „vorsätzlich“ von den Soldaten beschossen worden.

„Wir verurteilen dieses abscheuliche Verbrechen, das die Medien davon abhalten soll ihre Botschaft auszuführen und wir machen die israelische Regierung und die Besatzungsstreitkräfte für ihren Tod verantwortlich“, schrieb der Sender auf twitter; er fügte hinzu:

„Wir rufen die internationale Gemeinschaft zur Verurteilung auf und dazu die israelischen Besatzungsstreitkräfte für die vorsätzliche Tötung unserer Kollegin Shireen Abu Akleh zur Verantwortung zu ziehen.“

Richter, Jury und jetzt auch Henker – das ist Al-Jazira.

In der medialen Berichterstattung vernachlässigt ist die höchst beunruhigende Haltung der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), die es ablehnt die Kugel, die die Journalistin traf, von Israel untersuchen zu lassen, um eine ballistische Analyse durchzuführen. Sie hat die Anfrage nach einer gemeinsamen Untersuchung entschieden abgelehnt.

Warum?

Weil es nicht darum geht die Wahrheit herauszufinden, sondern Israel international in Verruf zu bringen. Das wurde heute von PA-Chef Mahmud Abbas bei Abu Aklehs Beerdigung offenbart, wo er sagte:

„Wir werden Israel vor den Internationalen Strafgerichtshof bringen, wir trauen ihnen nicht.“

Die Killer, die in Elad drei Israelis abschlachteten, wurden von Al-Jazira als „Angreifer“ bezeichnet, während Israel automatisch, ohne jeden Beweis, nicht nur für den Tod der Journalistin verantwortlich gemacht, sondern auch beschuldigt wird sie „ermordet“ zu haben. Mitschuldig an diesem „Mord“ sind laut Al-Jazira die USA wegen ihrer „BEDINGUNGSLOSEN FINANZIERUNG“ des jüdischen Staates.

Unstrittig ein Terroranschlag. Familie und Freunde trauern bei der Beerdigung von Boaz Gol, der beim Terroranschlag in Elad in Zentralisrael getötet wurde. (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Worauf all das hinausläuft, ist der ausdrückliche Antisemitismus in den Medien, wobei Al-Jazira das Rudel anführt.

Zwar glaubten einige Sender, die Motive der Judenkiller in Elad seien „UNKLAR“, aber es wird zunehmend KLAR, dass einer der wichtigsten Aspekte des mediengetränkten Konflikts zwischen Juden und Arabern auch der am wenigsten berichtete ist:

Die Presse selbst

Die Definition der Israel-Hasser für „antipalästinensischen Rassismus“ zeigt ihren eigenen Antisemitismus

David Lange, Israellycool, 5. Mai 2022

Eine Gruppe namens Arab Canadian Lawyer’s Association hat ein Dokument zu „antipalästinensischem Rassismus“ veröffentlicht – einer Redewendung, die sie anscheinend als einer Art Antwort auf die IHRA-Arbeitsdefinition für Antisemitismus erfunden haben. Sogar einige aus ihrer eigenen Gemeinschaft gaben nach Befragung dieses Feedback:

Um es zusammenzufassen, der erste Kommentar glaubt, dass die Bemühungen eine APR-Definition zu schaffen sei ein Spiegel der umstrittenen Arbeitsdefinition Antisemitismus der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) und würde Identitätspolitik auf dieselbe Weise instrumentalisieren wie die Israel-Lobby das mit der IHRA-Definition gemacht hat. Sie warnten auch, dass in der Definition dargelegte Positionen auch politische Urteile sein könnten, die von anderen Faktoren als von Rassismus motiviert sind. Der zweite für eine Gruppe Organisationen Befragte nahm ebenfalls an, dass die Entwicklung des Arbeitsentwurfs der APR-Definition eine Reaktion auf die IHRA-Definition war und erklärte, sie ziehe einen Ansatz des Aufbaus von Verbündeten in den Antirassismus-Bewegungen vor, statt sich auf die Definition der APR zu verlassen.

In Reaktion auf die Rückmeldungen optimierten die Schöpfer der Definition diese und betonten dann, „dass eine APR-Beschreibung nicht zur Waffe dafür gemacht werden sollte, redlichen politischen oder akademischen Diskurs zu beenden“ – als ob das die Tatsache ändern würde, dass dies eine weiterer palästinensisch-arabischer Vereinnahmungsversuch ist.

Und wie sieht ihr Definitions-Vorschlag aus?

Antipalästinensischer Rassismus ist eine Form von antiarabischem Rassismus, der Palästinenser oder ihre Narrative zum Schweigen bringt, ausgrenzt, löscht, stereotypisiert, diffamiert oder entmenschlicht. Antipalästinensischer Rassismus nimmt verschiedene Formen an: Bestreiten der Nakba und Rechtfertigung von Gewalt gegen Palästinenser; es zu verfehlen die Palästinenser als indigenes Volk mit einer kollektiven Identität, Zugehörigkeit und Rechten bezüglich des besetzten und historischer Palästina anzuerkennen; die Menschenrechte und gleiche Würde und Wert von Palästinensern auszulöschen; andere ausgrenzen oder sie unter Druck zu setzen palästinensische Sichtweisen, Palästinenser und ihrer Verbündeten auszugrenzen; Palästinenser und ihre Verbündeten mit Verleumdungen zu verunglimpfen, wie z.B. dass sie inhärent antisemitisch, eine Terrorbedrohung/-Sympathisant oder gegen demokratische Werte zu sein.

Das erste, was für mich hier herausstach, war, wie sie eine Art von „Rassismus“ gegen palästinensische Araber und diejenigen definieren, die für sie eintreten – wobei keine dieser beiden Gruppen tatsächlich eine Rasse ist. Aber seit wann lässt man Wahrheit und Logik einer guten Gelegenheit für Propaganda in die Quere kommen?

Was mich aber an ihrem Versuch diese Definition in den Mainstream zu bringen besonders interessiert, sind die folgenden, von ihnen gelieferten Beispiele:

Versäumnis die Palästinenser als indigenes Volk mit einer kollektiven Identität anzuerkennen

Das ist exakt das, was sie mit dem jüdischen Volk anstellen!

Dasselbe Dokument, das dies als Beispiel für „antipalästinensischen Rassismus“ liefert, verweist auf zahllose Fälle jüdischer Präsenz in unserem indigenen Heimatland als „Siedlerkolonialismus“.

Mit anderen Worten: Gemäß Anwendung ihrer eigenen Definition sind sie antisemitisch.

Natürlich werden sie mich dafür des „antipalästinensischen Rassismus“ beschuldigen.

Die Lüge „Israel ist Apartheid“ wurde, wie aller linker Antisemitismus, von Stalinisten in die Welt gesetzt

Elder of Ziyon, 28. April 2021

Hier sind Auszüge aus einem Artikel von Stan Crook von 2004, der – ob Sie es glauben oder nicht – auf der Internetseite Workers Liberty [Arbeiterfreiheit] lesen ist.

Er zeigt die Herkunft der Lüge „Zionismus ist Apartheid“- und jeder Menge weiterer.

Die Stalinistischen Wurzeln des linken „Antizionismus“

In den 1970-er Jahren starteten die Herrscher der UdSSR eine anhaltende „antizionistische“ Kampagne, die faktisch antisemitisch ist.

Das überrascht nicht. Aber eine Untersuchung der Publikationen aus dieser Kampagne zeigt etwas viel Schockierenderes als die Tatsache, dass die alten stalinistischen Despoten bereit waren jede Art von reaktionärem Vorurteil für ihre eigenen Ziele einzusetzen. Sie zeigt, dass ein Großteil dessen, was viele britische und internationale Linke – selbst Trotzkisten – über Israel sagen, eine indirekte und unbeabsichtigte Kopie der stalinistischen Bemühungen ist, wie für alte antisemitische Themen ein marxistisch klingender Glanz erstellet wird.

Zionismus gleich Rassismus: Zionismus gleich Imperialismus. Zionismus gleich südafrikanische Apartheid; Israel ist der „Aufpasser“ der USA im Nahen Osten; der Zionismus ist ein Komplize des Antisemitismus, er fördert ihn sogar – für all diese Themen, heute bei der Linken alltäglich, waren die Stalinisten die Pioniere.

Der Kern des stalinistischen Arguments war ihre alte Technik des „Mischens“. Der Zionismus, so behaupteten die Stalinisten, sei verschnürt mit, verbündet mit, verbunden mit oder verantwortlich für jede reaktionäre Kraft, die vernünftige Menschen verabscheuen – Kapitalismus, Imperialismus, sogar Antisemitismus und Nationalsozialismus.

Die Schaffung einer nationalen Heimstatt für Juden war das Mittel, über das die jüdisch-bourgeoise Hegemonie über jüdische Arbeiter aufrechterhalten werden sollte. „Die mächtige jüdische Bourgeoisie, verbündet mit dem Imperialismus, brauchte die Schaffung einer ‚nationalen Heimstatt‘ … vor allem, um die Masse der jüdischen Arbeiter unter ihrem Einfluss zu halten.“

Mehr noch: „Im Westen wurde jüdisches Kapital eine so mächtige Kraft, dass es in der Lage war sich unabhängig an der kolonialen Teilung der Welt zu beteiligen.“

Laut den Stalinisten „sind der Zionismus und der Antisemitismus zwei Seiten derselben Münze – Rassismus. Zionisten begrüßten die antisemitische Politik des Zarismus in seiner Zeit und auch die monströse Politik des Völkermords zur Zeit Hitlers.“

Zionisten kooperierten mit Hitleristen und halfen ihnen Millionen jüdische Leben zu vernichten, nur im Versuch die Kapitalisten zu retten. Die Zionisten haben den Antisemitismus immer als wichtiges Mittel betrachtet und betrachten ihn noch so, um alle Juden zu zwingen ihre Länder zu verlassen und ins ‚Verheißene Land‘ in Israel zu entkommen.“

Es gab darüber hinaus eine Überschneidung zwischen den Theorien von Zionismus und Faschismus: „Bezüglich der Theorie der ‚Rassenreinheit‘, den Abhandlungen zu ‚niedrigeren‘ und ‚höherstehenden‘ Völker, den Konzepten des ‚Ariers‘ und des ‚Supermanns‘, gibt es hier nicht wirklich wenige Unterschiede zwischen den Zionisten und den Faschisten.“ Die Theorien verschiedener ‚zionistischer Ideologien‘ unterschieden sich „überhaupt nicht von den Ansichten rassischer Exklusivität, die in den ‚gesammelten Werken‘ von Hitler, Rosenberg und anderen faschistischen Theoretikern zu finden sind.“ „Der Zionismus ähnelt dem Nazitum“, weil „die Ideologien des Zionismus und der Apartheid mit ihm [dem Nationalsozialismus] verwandt“ und einfach zeitgenössische Variationen des Mythos über die angeblich angeborene Ungleichheit von Volk und Rassen sind.“

Für die stalinistischen Autoren war Israel nicht nur eine Art Ableger oder Außenposten der USA. Es war teuflische Gerissenheit, gleichzeitig ein Ableger oder Außenposten Südafrikas, wie dieses es vor 1994 unter dem Aparteid-System war.

„Israel und Südafrika sind durch eine gemeinsame rassistische Ideologie und Gepflogenheit sowie durch reaktionäre Innen- wie Außenpolitik verbunden… Die Union der Rassisten Israels und Südafrikas ist eine massive Bedrohung der afrikanischen Völker und der gesamten Menschheit.“

Oberflächliche Analogien, die heute in der britischen Linken vorherrschen, sind in der sowjetischen Kampagne ständig präsent. Zionismus und Apartheid besaßen ‚gemeinsame ideologische Wurzeln‘. „Im Süden Afrikas, in der Republik Südafrika, und in Palästina, nahe des Suezkanals, kamen zwei Plattformen des Weltimperialismus auf, herbeigerufen … um der national-liberalen Bewegung der Völker Einhalt zu gebieten.“

Viele der Fußnoten für den Vorwurf, dass Zionismus der Apartheid ähnelt, kommen aus einem Buch von Valery Iwanowitsch Skurlatow aus dem Jahr 1975 mit dem Titel Сионизм и апартеидZionismus und Apartheid, veröffentlicht vom offiziellen sowjetischen Politizdat der Ukraine.

Skurlatows Buch wird in diesem Artikel von R. Nudelman zusammengefasst:

In seinem Buch Zionismus und Apartheid skizziert Skurlatow das folgende Muster der jüdischen Geschichte von antiken Zeiten bis zum modernen Zionismus: Selbst in antiken Zeiten brauchte die Welt Mittelsmänner für den Handel und im Verlauf der Jahrhunderte bildete sich ein Handels-Clan, dessen erfolgreichste Verkörperung die Oberschicht der uralten jüdischen Gesellschaft war. In antiken Zeiten hatte diese Oberschicht sich bereits in ein „transnationales jüdisches Unternehmen“ verwandelt. Von da an ist diese „transnationale Firma“ unter unterschiedlichen Tarnungen in der Weltgeschichte aufgetaucht, aber immer mit einem einzigen Zweck: die Vorherrschaft über die Welt zu erzielen. Mit diesem Ziel im Blick schuf das Unternehmen erst „die Religion der von Gott Erwählten“, das Judentum, eine Religion, die auf seine übliche Art durch Diebstahl „nicht nur von Material, sondern auch von kulturellen Werten anderer Völker“ geschaffen wurde. Das Judentum erwies sich als sehr nützliche Religion zur Gewinnung der Weltherrschaft, denn sie „erzeugt sehr beständig eine stabile Ideologie der Rassenüberlegenheit und Apartheid“. Später „diente das radikale Konzept des Judentums als Prototyp für den europäischen Rassismus“, zuerst für alle Katholiken (weil der Katholizismus als das „neue Israel“ auftrat), dann die Protestanten („der Protestantismus ist eine rassismusschwangere Version des Christentums“) und schließlich das Freimaurertum („das Freimaurertum ist säkulares Judentum“). In modernen Zeiten „erwiesen sich die rassistischen, von Gott gewählten Vorschriften des jüdischen Unternehmens als noch vereinbarer mit der Bourgeoisie“. Das war besonders in den USA offenkundig: „Der jüdisch-protestantische Einfluss sorgte dafür, dass er sich merklich in der Bildung der amerikanisch-imperialistischen Ideologie bemerkbar machte.“ Und nachdem jetzt jüdische Verhaltensformeln weltweit eingeprägt sind, „kennt die internationale jüdische Elite bereits keine Grenzen für ihre Ambitionen der Beherrschung der Welt“. Aber bourgeoise Ideologen, „obwohl von judäischen Komponenten durchdrungen“, erwiesen sich für diesen Zweck als unzureichend, schreibt Skurlatow; und deshalb „kam das finanziell-monopolistische Unternehmen der jüdischen Bourgeoisie zu dem Schluss, dass es notwendig sei sich mit einer kastenexklusiven Doktrin auszurüsten, dem Zionismus.“ Heute, schlussfolgert der Autor, beansprucht dieses Unternehmen, „weil es sich als von Gott auserwählt betrachtet, offen die Weltherrschaft“.

Dieses rein antisemitische Gesülze ist buchstäblich die Quelle des heutigen linken Antisemitismus, einschließlich des Berichts von Human Rights Watch, in dem Israel mit Apartheid gleichgesetzt wird – was in Wirklichkeit, wie oben gezeigt, Judentum und Apartheid bedeutet.

„Einflussreichste arabische Zeitung“ sagt „palästinensischer Holocaust“ schlimmer als … der Holocaust

Elder of Ziyon, 30. Januar 2022

Ad Dustour ist eine jordanische Pro-Regierungs-Zeitung, die in der aktuellsten Rangliste von Industry Arabic zur einflussreichsten Zeitung der arabischen Welt erklärt wurde. Sie gehört zum Teil der jordanischen Regierung, daher wird sie nie etwas sagen, das der offiziellen Regierungspolitik entgegen steht.

Dazu gehört Holocaust-Leugnung.

Der Kolumnist Raschid Hassan bezweifelt nicht, dass der Holocaust tatsächlich stattfand, aber er plappert eine Behauptung nach, der „palästinensische Holocaust“ sei die größte Katastrophe des letzten Jahrhunderts.

Schlimmer als die Schoa. Schlimmer als Kambodscha oder Ruanda oder Darfur.

Er schreibt davon, der Holocaust-Gedenktag sei ein zynischer Werbetrick Israels, um Mitgefühl zu gewinnen und die Welt vom wahren Völkermord abzulenken.

Während die heuchelnde Welt – und das ist der größte Teil – den sogenannten „zionistischen Holocaust“ feiert und am 27. Januar ein Datum dafür erstellt, stellen wir fest, dass die Welt den palästinensischen Holocaust ignoriert, der seit 105 Jahren im Gang ist… seit dem unheilvollen Versprechen … der Balfour-Erklärung von 1917 bis heute im Gang ist.

1917 betrug die arabische Bevölkerung Palästinas etwa 600.000. Heute wird behauptet, dass es mehr als 12 Millionen Palästinenser gibt.

Ein toller „Holocaust“!

Oh, und die UNO verwendet mehr Zeit und Geld in Größenordnungen auf Palästinenserfragen aus als auf den Holocaust.

Natürlich ist diese Heuchelei mit der großen internationalen Verschwörung verbunden, die von Britannien, Amerika und vielen westlichen Ländern vollführt worden ist, um das zionistische Gebilde auf dem Land des arabischen Palästina zu gründen… und um sein Volk in die vier Ecken der Erde zu vertreiben.

Natürlich war es eine Verschwörung. Wie sonst hätten schwache, verachtete Juden die vereinten Kriegerarmeen der arabischen Welt besiegen können?

Washington steckt hinter der Vermarktung der westlichen Welt mit einem Stock, um mit Gewalt des sogenannten „zionistischen Holocaust“ zu gedenken. Im Gegenzug muss die Welt den Mund halten und Augen und Ohren vor den Holocausts verschließen, denen das palästinensische Volk vom Jahr der Nakba bis heute ausgesetzt wird. Wie der palästinensische Historiker Salman Abu Sitta sagt: „Kein Volk der Welt ist im Verlauf des Jahrhunderts Massakern ausgesetzt gewesen wie das palästinensische Volk… Wer gab mehr als eine halbe Million Märtyrer hin und mehr als eine Million sind seit 1967 in israelische Gefängnisse gegangen und 7 Millionen Menschen wurden zu Vertreibung an Fluchtorte in der Diaspora verurteilt, während die andere Hälfte, mehr als 7 Millionen, rund um die Uhr zuhause unter der Bitterkeit des zionistischen Terrorismus leiden, der Bäume, Steine und Heiligtümer schändete und Häuser über ihren Einwohnern abbrannte.

Irgendwie schaffte es der palästinensische „Holocaust“ nicht in die Liste der Völkermorde auf Wikipedia. Muss ein Versehen gewesen sein.

Eine halbe Million Märtyrer? Nach den großzügigsten Berechnungen sind im Konflikt mit Israel nicht mehr als 30.000 Palästinenser getötet worden, die Mehrheit davon waren Militante. Und gleichzeitig wurden tausende Palästinenser von Arabern (Bürgerkriege im Libanon, der Schwarze September, der Lagerkrieg im Libanon, Sabra/Schatila) und durch andere Palästinenser (zweite Intifada) getötet worden.

Der Artikel fährt fort die arabischen Staaten zu verfluchen, weil sie die Beziehungen zu Israel normalisieren.

Und das kommt aus Jordanien, das seit fast 30 Jahren mit Israel in Frieden lebt.

Für jordanische Medien ist das nicht ungewöhnlich. Aber vielleicht ist es an der Zeit, dass Israel  Jordanien sagt, wenn dies die Art ist, wie die offiziellen Medien fühlen, dann sollte Jordanien sich vielleicht andernorts nach Wasser und Erdgas umsehen.

Immerhin sollte Israel keine Geschäfte mit einem Staat machen, der mit solch unmoralischen Menschen wie den hier beschriebenen handelt.