Die UNO gibt einen Meisterkurs in Antisemitismus

Anne Bayefsky, Israel HaYom, 23. Oktober 2022

Nazi-Verbrechen schuldig. Das ist das Urteil einer UNO-„Untersuchungskommission“ zu Israel, die vom UNO-Menschenrechtsrat erstellt wurde, um naziartige Verbrechen der Dämonisierung und der Vernichtung des jüdischen Staates zu begehen. Moralische Umkehrung wie sie im Buche steht.

Die „Ermittlungskommission“ wurde im Mai 2021 eingerichtet und veröffentlichte ihren ersten Bericht für die Vollversammlung am 20. Oktober 2022. Keine einzige westliche Demokratie stimmte für die Einrichtung der Kommission, aber das oberste UNO-Rechtsgremium hat recht ungewöhnliche Eigenheiten. Nur 30 Prozent der Mitglieder des Menschenrechtsrats sind freie Demokratien: Islamische Staaten halten die Machtbalance durch ein System von Regionalgruppen und zu den Mitgliedern gehören Menschenrechtsleuchten wie China, Libyen, Somalia, der Sudan und Venezuela.

Die „Ermittlungskommission“ steht im Einklang mit ihren Architekten. Alle drei ihrer Mitglieder wurden ausgesucht, weil sie Israel bereits für Verbrechen schuldig erklärt hatten, mit deren Untersuchung sie erst noch beauftragt wurden. Der Auftrag der „Untersuchung“ trieft mit der enormen Breite, Umfang und Ressourcen vor zweierlei Maß.

Die Kommission gab ihren ersten Bericht an den Menschenrechtsrat im Juni aus und es dauerte nicht lange, bis ihre Mitglieder sich dadurch auszeichneten antisemitische Sprachbilder zu puschen. Mitglied Chris Sidoti aus Australien tat die Stimmen jüdischer Opfer von Diskriminierung mizt einer scharfen Erwiderung ab, dass „mit Antisemitismus-Anschuldigungen herumgeworfen wird wie mit Reis auf einer Hochzeit“. Im Juli behauptete ihr Mitglied Miloon Kothari aus Indien, „die jüdische Lobby“ und ihr Geld kontrolliere die sozialen Medien und die schlechte Presse der Ermittlungskommission. Er schlug auch vor Israel aus der UNO zu werfen.

Die Vorsitzende der „Ermittlungs“-Kommission, die ehemalige UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay, ist selbst jemand, die die Ente der „extremistischen Israel-Lobby“, die Verleumdung „Apartheid-Israel“ und BDS (Boykott, De-Investitionen, Sanktionen) puscht. So trat Pillay im August eine dreiste, eigennützige Verteidigung des haarsträubenden Verhaltens ihrer Kollegen los. UNO-Obrigkeiten unternahmen nichts, um sie aus dem Amt zu nehmen. Sie alle hatten offensichtlich die grundlegenden UNO-Regeln verletzt, die Unparteilichkeit, Objektivität und persönliche Integrität verlangen – was aber der Grund dafür ist, dass sie überhaupt ausgesucht wurden.

Der neue Bericht an die Vollversammlung ist daher zwar keine Überraschung, er ist aber ein verstörender Beweis für die moralische Verderbtheit des UNO-Menschenrechts-Apparats und seiner Funktionäre.

Der Bericht ist durchsetzt mit einer Serie hervorgehobener Zitate von Palästinensern in Hebron. Sie sind allesamt ohne Datum, nicht unterschrieben, anonyme Beschuldigungen ohne Beweise, haben nicht einmal eine Fußnote. Eines enthält eine Ritualmordlüge über Juden, die mitten in der Nacht an palästinensischen Häusern erscheinen und drohen die Menschen darin zu verbrennen. Ein weiteres behauptet, Juden würden Kinder belästigen, scharf darauf die Brüste palästinensischer Mädchen zu betasten.

Wie führten die Inquisitoren also ihre „Faktenfindung“ durch? Sie gaben im Herbst 2021 einen „Aufruf zu Eingaben“ aus und behaupteten offiziell, sie wollten Einzelheiten über Opfer von „systematischer Diskriminierung und Unterdrückung“ sowie „darunter liegenden Ursachen“ des israelisch-palästinensisch-arabischen Konflikts sammeln. Es gab weder Beginn noch Ende zu Fakten, Tätern oder Verbrechen.

In Reaktion ermöglichte ich es über das Touro Institute on Human Rights and the Holocaust und Human Rights Voices über fünf Millionen einzelne Eingaben mit Bezug auf jüdische Opfer besagter „systematischer Diskriminierung und Unterdrückung“ und die Rollen, die von palästinensischen und anderen arabischen Tätern dabei gespielt wurden. Über den Winter und Frühling 2022 wurden sorgfältig dokumentierte Fotos, Videos, Äußerungen, Namen und statistische Belege aus Forschungszentren wie Palestinian Media Watch, dem Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center, MEMRI (Middle East Media Research Institute), der Jewish Virtual Library und CAMERA (Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America) an die „Ermittlungs“-Kommission übermittelt – und diese Übermittlungen wurden von unserer Seite akribisch festgehalten.

Diese Eingaben waren eine in der Geschichte des UNO-Menschenrechtssystems beispiellose Antwort. Ebenfalls nie da gewesen: Jede unserer Eingaben wurde von der UNO in den Müll gesteckt, offenbar ohne gelesen worden zu sein. Pillay ging bei einer UNO-Pressekonferenz im Juni besonders auf unsere Eingaben ein und erklärte: „Ich haben sie nicht gesehen“ und „sie wären allesamt pro-israelisch“.

Wir gaben nicht auf. Im Verlauf des Sommers ermöglichten wir die Vorlage von 180.316 weiteren Akten. Sie führten 190.161 jüdische Einzelopfer von Verfolgung und Unterdrückung auf, dazu die palästinensisch-arabischen Verbindungen zu diesen Ereignissen. Sie listeten 5.875 Anschläge durch Palästinenser und ihre Kollaborateure im 21. Jahrhundert einzeln auf. Und sie zeichneten sechs arabische Kriege gegen den jüdischen Staat nach, zusätzlich zu acht defensiven israelischen Militäroperationen in Reaktion auf arabische Aggression im 20. Jahrhundert.

Angesichts des jüngsten „Ermittlungs“-Berichts wissen wir, dass diese Eingaben ebenfalls alle im Müll landeten, was beweist, dass die UNO-„Ermittlung“ vorgetäuscht ist, ein Schwindel, Punkt. Die Inquisitoren prahlen damit, sie hätten Befragungen „von Primär- und Sekundärquellen“ durchgeführt und „persönlich sowie Online-Diskussionen mit Beteiligten geführt“. Und ihr Bericht hat 65 mit Quellen versehene „Zitate“ von 18 Organisationen. Aber jede einzelne davon schwurbelt gegen Israel und nichts von auch nur einer einzigen teilnehmenden, sogenannten „pro-israelischen“ NGO oder „Beteiligten“ erblickte das Tageslicht.

Die in dem Bericht zur Schaugestellte schamlose Voreingenommenheit ist schockierend, selbst für UNO-Standards. Die „Zusammenfassung“ des Berichts für die Vollversammlung – die Zusammenfassung einer Ermittlung, die als Feststellung „aller zugrundeliegenden Wurzeln“ des Konflikts angekündigt wurde – verkündet dreist, dass es nur um die „Menschenrechts-Auswirkungen für Palästinenser“ geht. Nicht um irgendwelche „Menschenrechte“ jüdischer Israelis.

Das ist grassierender historischer Revisionismus. Eine anonyme, undatierte „Ermittlung“ zitiert oberflächlich einen Palästinenser, der erklärt, dass Hebron „unser Land und das Land unserer Väter und Großväter“ sei. Es gibt auch dort keine Fußnote. Vielleicht, weil Hebron in Wirklichkeit die älteste jüdische Gemeinde ist, die Stelle des ersten von Abraham gekauften Stück Lands ist, das dem jüdischen Volk in seinem verheißenen Land gehörte, der Begräbnisort fast aller Patriarchen und Matriarchen des Judentums, der in der Bibel dutzende Male erwähnt wird und nur zeitweise in Teilen des 20. Jahrhunderts infolge arabischer Massaker an seinen jüdischen Einwohnern, britischen Vertreibungen und jordanischer Gewaltanwendung judenrein gemacht wurde.

Die Aussagen des Berichts über israelische Menschenrechts-Verletzungen laufen Amok. Dazu gehört, dass Israelis für die Hygieneprobleme palästinensischer Frauen und Mädchen bei der Menstruation verantwortlich sind.

Der Bericht bringt ein neues Promi-„Opfer“: die Palästinenserin, die von israelischen Männern misshandelt wird. Das Schweigen zu Ehrenmorden, diskriminierenden Gesetzen und grassierender häuslicher Gewalt, die von sexistischen, chauvinistischen, missbrauchenden palästinensischen Männern begangen werden, die ihre eigene, nicht gleichberechtigte Gesellschaft besudeln, ist ohrenbetäubend.

Was fehlt noch? Das Wort „Terrorismus“ ist nirgendwo zu finden. Palästinensische Täter sind verschwunden. Die Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad tauchen nirgendwo auf.

Es gibt eine Nebenbemerkung, dass palästinensisch Demonstranten „bei einigen Gelegenheiten Molotow-Cocktails auf israelische Streitkräfte warfen“. Es stellt sich jedoch heraus, dass das nur „als Reaktion“ auf israelische Übeltäter war und beim „werfen … auf“ niemand verletzt wurde.

Nicht erwähnt: Palästinensische Raketen- und Mörserangriffe, Selbstmord-Bombenanschläge, Branddrachen, Rohrbomben, Schusswaffenfeuer, Brandstiftung, Fahrzeugangriffe, Granaten, Sprengsätze, Heckenschützenfeuer, Panzerfaustfeuer, Luftabwehrfeuer, Entführungen, Messeranschläge, Vergewaltigungen, Folter, Steinwürfe und Enthauptungen.

In der einzigen anderen Nebenbemerkung zu jüdischen Opfern verweist der Bericht auf diese Weise auf die Jahre 2000 bis 2007: „Die Kommission erkennt den bedeutenden abträglichen Einfluss der bewaffneten Angriffe und Sicherheitsvorfälle an.“ Mit „abträglicher Einfluss“ beschreiben sie, dass Juden bei palästinensischen Selbstmord-Terrorherrschaft zerfetzt wurden. Beschrieben nicht als Verletzung der Menschenrechte.

Der Bericht endet mit Schlussfolgerungen, dass Israelis vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) wegen Verbrechen gegen die Menschheit gejagt, strafrechtlich belangt und ins Gefängnis gesteckt werden sollen – für naziartige Verbrechen der „Verfolgung“ und des „Bevölkerungstransfers“ (im vollen Wissen, dass Letzteres den Transfer in die Todeslager bedeutete).

Andererseits konnte sie sich nicht dazu bringen auch nur ein einziges palästinensisches Verbrechen zu nennen, das es wert war es strafrechtlich zu verfolgen.

Die Liste der Empfehlungen sind einzig an „die Regierung Israels“, an den Ankläger des IStGH und an mehrere UNO-Gremien und -Mitgliedstaaten gerichtet. Und nicht eine einzige Empfehlung wird der palästinensischen Obrigkeit erteilt.

Zu guter Letzt sollten die Amerikaner sich keinen Illusionen hingeben, dass sie vor diesem giftigen internationalen Pogrom gefeit sind.

Der Bericht fordert, dass der Internationale Strafgerichtshof, das „Weltgericht“ der UNO, instrumentalisiert wird, um Pflichten „dritter Staaten“ zu fertigen, damit angeblich kriminelle Israelis gejagt werden können.

Der letzte Abschnitt dieses Meisterwerks des modernen Antisemitismus verkündet, wie weit die Spinne ihr Netz webt. In Amateur-Juristensprache fordert die Untersuchungskommission, dass UNO-Mitgliedstaaten anfangen „gegen Personen zu ermitteln und sie strafrechtlich zu verfolgen, die im Verdacht stehen Straftaten begangen oder auf andere Weise Beihilfe oder Unterstützung beim Begehen oder bei der versuchten Begehung von Verbrechen begangen zu haben“.

Welche Verbrechen? Verbrechen in den Augen genau der Männer und Frauen, die das kriminelle Unternehmen begehen, dabei zu helfen, es zu begünstigen und zu unterstützen den jüdischen Staat zu vernichten und sein Einwohner zu dezimieren.

Fußnoten der UNO-Untersuchungskommission verraten, wie sie lügen

Elder of Ziyon, 21. Oktober 2022

Es geschieht immer und immer wieder. Eine bedeutende Institution, sei es die UNO, Amnesty oder HRW, veröffentlicht einen Bericht, der etwas behauptet, was sie als Fakten betrachtet; sie verweist auf eine in den Fußnoten angeführte Publikation und die Fußnote beweist, dass gelogen wird.

Hier ist ein Beispiel aus dem jüngsten Bericht der UNO-Untersuchungskommission. Sie befindet, dass Israels „Besatzung“ laut Völkerrecht widerrechtlich ist. Es heißt:

Die Besatzung von Territorium in Kriegszeiten ist gemäß humanitärem Völkerrecht eine vorübergehende Situation, die der besetzten Macht weder ihre Eigenstaatlichkeit noch ihre Souveränität entzieht. Besatzung als Ergebnis von Krieg kann kein Verfügungsrecht welcher Art auch immer über das Territorium beinhalten.

Die Fußnote dazu verweist auf den Kommentar des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) zu Artikel 47 der Konvention zum Schutz ziviler Personen in Kriegszeiten von 1958.

Die Formulierung dieses Kommentars macht klar, dass Israel kein „palästinensisches Territorium“ besetzt, das das Herzstück des gesamten Arguments ist.

Darin heißt es:

Diese Bestimmung der Haager Regeln sind nicht nur auf die Einwohner der besetzten Gebiete anwendbar; sie schützen auch die eigenständige Existenz des Staates, seiner Institutionen und seiner Gesetze. … Wie im Kommentar von Artikel 4 betont wird, ist die Besatzung von Territorium in Kriegszeiten grundsätzlich eine vorübergehende De facto-Situation, die der besetzten Macht weder ihre Eigenstaatlichkeit noch ihre Souveränität nimmt.

Welchen Staat besetzt Israel? Wenn es keinen Staat dort gab, gibt es keine Besatzung. Die Fußnote im Bericht der UNO selbst verrät, dass die Annahmen hinter dem gesamten Bericht falsch sind.

Der Kommentar betont, dass der Zweck der Konvention darin besteht das Volk zu schützen, nicht den Staat. Israel stimmt dem zu und die Urteile seines Obersten Gerichtshofs haben die humanitären Aspekte der Genfer Konvention immer gewahrt, obwohl in deb von ihm kontrollierten Gebieten kein Palästinenserstaat existierte.

Der Text selbst macht jedoch deutlich, dass es keine Besatzung gibt, wenn es keinen vorher existierenden Staat gibt, der einen Rechtsanspruch auf das Land hat – und es gab keinen. Es ist gewiss nicht Jordanien, dessen Annexion der Westbank nach praktisch jedem Maßstab illegal war. Es kann nicht der „Staat Palästina“ sein, weil uns gesagt wird – von der UNO – dass die Gebiete seit 1967 besetzt sind und niemand behauptet, dass der „Staat Palästina“ vor frühestens 1988 existierte.

Ich muss immer noch einen Experten für internationales Recht finden, der das genaue Datum nennt, an dem „besetzte Gebiete“ von 1967 zu „besetzten palästinensischen Gebieten“ wurden. Aber die UNO sagt rückwirkend, die Gebiete, die Israel in einem Verteidigungskrieg eroberte, seien seit 1967 „palästinensisch“ gewesen – sie hat sogar einen „Sonderberichterstatter zu Lage der Menschenrechte in den seit 1967 besetzten palästinensischen Gebieten“.

Israel hat zudem gemäß derselben Genfer Konvention das absolute Recht seine eigenen Soldaten und Bürger vor Schaden zu schützen, der aus den Gebieten kommt. Wie immer in der UNO und bei anderen modernen Antisemiten wird mit einer Frage konkurrierender Rechte so umgegangen, als habe nur die eine Seite Menschenrechte und sie nehmen an, dass Juden solche Rechte schlicht nicht haben.

Die schnelle und lockere Definition der UNO für „Besatzung“ wird in Fußnote 10 deutlich gemacht:

Für die Zwecke des vorliegenden Berichts beziehen sich „die von Israel besetzten Gebiete“ und entsprechende Begriffe auf Ostjerusalem, den syrischen Golan, den Gazastreifen und die Westbank außerhalb Ostjerusalems.

Israel besetzt den Gazastreifen nach keiner Definition des Begriffs in welchem Rechtshandbuch oder Artikel auch immer, bevor Israel sich aus 2004 aus dem Gebiet zurückzog. Diejenigen, die behaupten, Israel halte den Gazastreifen besetzt, ohne auch nur einen einzigen Soldaten dort zu haben, haben buchstäblich eine neue Definition von Besatzung erfunden, die nur für Israel gilt. Die UNO gibt praktisch zu – nicht zum ersten Mal – dass ihr die juristische Definition von Besatzung völlig egal ist; ohne Rücksicht darauf, was sie bedeutet, wendet sie die Bezeichnung auf Israel an.

Was kurz und bündig der gesamte Bericht ist. Wenn Israel laut Rechtsdefinition für Besatzung kein „palästinensisches Gebiet“ besetzt, dann gibt es keine „Besatzung“, die für illegal erklärt werden kann. Die UNO beschloss, zuerst die Illegalität zu erklären und versuchte dann hinterher sie zu rechtfertigen, wobei die ganze Zeit so getan wird als würde eine unparteiische juristische Analyse vorgelegt.

2-minütiges Video von „die Al-Aqsa stürmenden Siedlern“ sorgt für reichlich Wut

Elder of Ziyon, 12. Oktober 2022

Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtet:

Die palästinensische Präsidentschaft verurteilte die fortgesetzte Stürmung der gesegneten Al-Aqsa-Moschee durch Siedler unter dem Schutz der israelischen Besatzungspolizei.

Heute, Dienstag, sagte Präsidentensprecher Nabil Abu Rudeineh, dass die fortgesetzte Stürmung der Al-Aqsa-Moschee durch Siedler unter dem Schutz der Besatzungstreitkräfte innerhalb des Rahmenwerks der israelischen Eskalation gegen unser Volk, sein Land und seine heiligen Stätten erfolgt und ein Versuch ist ein neue Tatsachen zu schaffen, die wir nie zulassen werden.

Er warnte, dass die Fortsetzung dieser Eskalationspraktiken gegen unsere islamischen und christlichen heiligen Stätten zu mehr Spannungen und Gewalt führen und einer Explosion der Situation führen würden.

Das ist für die Palästinenser eindeutig das größte Problem, sieht man, dass dies ihre tägliche Schlagzeile in der Zeitung ist.

Glücklicherweise gehörte bei WAFA ein Video dazu, wie genau es aussieht, als am Dienstag „jüdische Siedler die Al-Aqsa stürmten“.

Seien Sie bereit von der schamlosen Respektlosigkeit für den heiligen Ort schockiert zu sein, mit der Juden still umhergehen und es vermeiden respektvoll Fußball zu spielen oder Parcouring zu betreiben.

In den Kommentaren zu diesem Video steht unter anderem: „O Gott, räche dich an ihnen.“

Das palästinensische Außenministerium war ebenfalls von diesem Video mit Familien angewidert, die respektvoll umhergehen und gab am Dienstag diese Stellungnahme ab:

Das palästinensische Außenministerium hat vor den provokativen täglichen Übergriffen durch jüdisch-extremistische Siedler auf die Altstadt von Jerusalem und die Entweihungen durch talmudisch-jüdische Gebete in der gesegneten Al-Aqsa-Moschee und ihren Vorplätzen gewarnt.

Diese „Moderaten“, die es nicht vertragen können, dass Juden still ihren eigenen heiligsten Ort betreten, können nicht als Leute betrachtet werden, die Frieden mit Juden haben wollen.

24 Stunden in palästinensischen/jordanischen Medien:  haufenweise Beispiele für Antisemitismus und Holocaust-Umkehrung

Elder of Ziyon, 21. August 2022

Ich komme der schieren Menge antisemitischen Hasses nicht mithalten, die von Palästinensern (in palästinensischen und jordanischen Medien) im Verlauf der letzten Tage in Reaktion auf die deutsche Kritik an Mahmud Abbas‘ Holocaust-Verharmlosung veröffentlicht wurde. Hier sind einige aus den letzten 24 Stunden.

Al Mal News sagt, die Nakba sei schlimmer als der Holocaust, da der Holocaust nur ein paar Jahre dauerte, aber die Nakba immer noch läuft. Der Titel des Artikels lautet: „Nazi-Rassismus und Zionismus sind zwei Seiten derselben Münze.“

Raschid Hassan schafft es in Ad Dustour auf wenig Platz eine Menge antisemitische Meme beizusteuern:

Die Juden haben Deutschland erpresst, indem sie es zwangen hunderte Millionen Dollar an Wiedergutmachung für den sogenannten „Holocaust“ zu zahlen..!! Ihr Verbündeter war Hitler, der sie nach Palästina deportierte, um sich des jüdischen Problems zu entledigen… die Juden legten sich mit Europa an und zogen es in Weltkriege hinein…

Andererseits muss auf eine sehr wichtige Sache hingewiesen werden, nämlich dass die Mehrheit der Juden, die aus Europa nach Palästina immigrierten, 96% … keine Semiten sind, besonders diejenigen , die aus Polen, Lettland, Australien, Deutschland und Russland auswanderten… Die Führer der Feinde kennen diese Tatsache, aber sie ignorieren sie und fälschen und erfinden  weiter, wie früher..!!

Die Geschichte hat uns gelehrt, dass die Juden dem Verrat verpflichtet sind, sie respektieren keine Vereinbarung oder Vertrag und die Erfahrung des Boten, Friede sei mit ihm, mit ihnen… der beste Beweis… sie intrigierten gegen ihn… sie planten ihn zu töten… und sein Testament an die Kalifen lauteten: Vertreibt sie aus der Arabischen Halbinsel.

Bei Al-Watan Voice sehen wir das hier von Dr. Samir El-Dada:

Aber es ist nicht außergewöhnlich für die Zionisten, dass sie aus der Tragödie von Juden und sogar von Nichtjuden im Zweiten Weltkrieg auf die schlimmste Weise Nutzen ziehen und alle Länder der Welt erpressen, besonders Europa, besonders Deutschland und diese Länder ihrer Kontrolle und ihrem Einfluss unterwerfen und astronomische Abgaben (sie bezeichnen sie als Wiedergutmachung) auferlegen, die eine Billion Dollar übersteigen… und keines dieser Länder würde es wagen zu murren und müsste unter der Drohung mit dem Schwert des Antisemitismus etwas zahlen und diese Herangehensweise ist immer noch die Gans, die den Zionisten goldene Eier legt und womit sie die Welt beherrschen.

Auf der palästinensischen Site Raya sagte Akran Atallah, dass Deutschland das palästinensische Volk tyrannisiert, die „dem schlimmsten Prozess der Vertreibung und Deportation in der modernen Zeit unterworfen worden ist“.

Akbar El Youm sagt, dass das Leiden der Palästinenser mit dem Holocaust gleichzusetzen ist und fragt: „Solle das palästinensische Volk auf die Gasöfen warten, bis Deutschland und die Welt glauben, dass der israelische Holocaust gestoppt werden muss?!“

In einem netten Beispiel psychologischer Projektion schreibt Nihad Abu Gosch in Wattan.net, dass Juden die Opferrolle mit niemandem teilen können.

Israel wird daher nicht von der Leugnung des Holocaust provoziert, sondern dass infrage gestellt wird, dass Juden die einzigen oder die Hauptopfer des Holocaust sind und dann infrage gestellt wird, dass der jetzige Staat Israel der legale, politische und moralische Erbe der Opfer des Holocaust ist, obwohl dieser Staat auf Kosten der palästinensischen Tragödie gegründet wurde und bis heute weiter macht. Die Unterdrückung des palästinensischen Volks, die Besetzung seines Landes und die Beschlagnahe seiner nationalen Rechte und dann einen Finger in die blutende Wunde zu legen, was heißt, dass die Opfer des Holocaust zu Folterern anderer Opfer wurden.

Er endet damit, dass er sagt, Israel benutze den Holocaust aus Ausrede dafür jüdische Überlegenheit zu nutzen, um die Palästinenser praktisch als Arbeitssklaven zu halten.

Dieser Artikel von Ammon News nutzt den Vorfall in Deutschland um an einer Stelle zu sagen, dass „Dalal al-Mughrabi für uns als Bild und Ausdruck wichtiger ist als Johanna von Orleans unddann wirst du als ‚Terrorist‘ bezeichnet.“

Ein weiterer Artikel von Ammon News sagt: „Der Holocaust war, wie er war und die Folgen für die Juden waren  und die Folgen für die Palästinenser, was das ist, was die Welt anerkennen muss, damit die Gleichung des Holocaust zwischen dem Vorfall und dem Ergebnis und zwischen dem Phänomen und seinen Folgen  ausgeglichen ist.“ Was bedeutet, dass die Palästinenser gleichwertige Opfer wie die Juden aus Nazideutschland waren.

Der Artikel fährt damit fort, dass die Deutschen sich bei den Palästinensern entschuldigen sollten, weil sie indirekt die Nakba verursacht haben.

Eine kurze Geschichte des klaren und eindeutigen Antisemitismus von Mahmud Abbas

Elder of Ziyon, 17. August 2022

Am Dienstag beschuldigte Mahmud Abbas Israel 50 „Holocausts“ an den Palästinensern begangen zu haben.

PA-Präsident Mahmud Abbas verursachte am Dienstag in Deutschland Empörung, als er in Berlin an der Seite von Kanzler Olaf Scholz stehend Israel beschuldigte Jahre lang „Holocausts“ an Palästinensern begangen zu haben.

Abbas antwortete auf die Frage eines Reporters zum anstehenden Jahrestag des Massakers von München vor einem halben Jahrhundert. Gefragt, ob er als Palästinenserführer plane sich bei Israel und Deutschland vor dem 50. Jahrestag für den Anschlag zu entschuldigen, antwortete Abbas stattdessen damit, dass er Anschuldigungen über von Israel seit 1947 begangene Gräueltaten anführte.

„Wenn wir in der Vergangenheit wühlen wollen, bitteschön“, sagte Abbas, der Arabisch sprach, den Reportern.

„Ich habe 50 Gemetzel, die Israel begangen hat… 50 Massaker, 50 Metzeleien, 50 Holocausts“, sagte er, wobei er sorgfältig darauf achtete das letzte Wort auf Englisch auszusprechen.

Dieser Antisemitismus und Holocaust-Trivialisierung ist für Abbas kaum anormal. Er hat eine lange Geschichte unmissverständlich antisemitische Äußerungen von sich zu geben – dennoch wird er immer noch als respektierter Staatsmann betrachtet, der in westliche Hauptstädte reist.

Die Tatsache, dass er diesen Hass ausgoss, als er eine Frage über eine Entschuldigung für das Münchener Olympia-Massaker von 1972 beantwortete, ist vielsagend, denn es war Mahmud Abbas höchstselbst, der diese Operation finanzierte.

Abbas‘ Antisemitismus reicht Jahrzehnte zurück. Seine Doktorarbeit, die er zu einem Buch machte („Die andere Seite: Die geheimen Beziehungen zwischen Nationalsozialismus und der Führung der zionistischen Bewegung“) sagt, es sei ein „Mythos“ und eine „fantastische Lüge“, dass sechs Millionen Juden im Holocaust ermordet wurden. Und größtenteils seien Juden dafür verantwortlich gewesen, dass die Juden getötet wurden: „Die zionistische Bewegung führte eine breit angelegte Kampagne der Hetze gegen die unter Nazi-Herrschaft lebenden Juden, um den Hass der Regierung gegen sie zu wecken.“ Er verglich auch Juden mit Nazis, indem er sagte: „Wir stellen fest, dass Zivilisten an die Reinheit der jüdischen Rasse glauben, wie Hitler an die Reinheit der arischen Rasse glaubte.“

Um das Ganze abzurunden, zitierte er einen Holocaust-Leugner, der sagt, die Gaskammern seien ein Märchen.

2015 verbreitete Abbas Antisemitismus und Aufstachelung zu Gewalt. Er sagte: „Die Al-Aqsa-Moschee und die Grabeskirche gehören uns. Sie sind komplett unser und Juden haben kein Recht sie mit ihren dreckigen Füßen zu beschmutzen. Wir werden ihnen nicht erlauben das zu tun und wir werden alles tun, was wir können, um Jerusalem zu beschützen.“

Zwei Wochen, nachdem er zum Schutz Jerusalems mit allen Mitteln aufrief, brach die „Messer-Intifada“ aus, angeblich um Jerusalem gegen die Juden zu verteidigen. Und zum ersten Jahrestag der Rede erfasste eine weitere Terrorwelle Israel.

2018 deutete Abbas an, dass Juden, die sich in Europa der Auslöschung gegenüber sahen, es vorzogen dort zu bleiben, statt nach Israel auszuwandern. „Die Juden wollten trotz Mord und Gemetzel nicht auswandern. Selbst während des Holocaust wanderten sie nicht aus.“ In der Realität waren hunderttausende nicht in der Lage auszuwandern, weil Abbas‘ arabische Landsleute Großbritannien unter Druck setzten fast alle jüdische Zuwanderung abzublocken. Das ist ein besonders abscheuliches Beispiel das Opfer verantwortlich zu machen – aber nicht einmal annähernd das Schlimmste.

Abbas erfand in einer Rede puren Hasses 2018 eine neue Rechtfertigung für den Holocaust. Er sagte einem Publikum aus PLO-Mitgliedern, dass die Juden Europas den Holocaust selbst über sich gebracht hatten, aufgrund von Wucher, Bankwesen und ihrer „sozialen Funktion“. Er sagte auch, die Juden würden von den Chasaren abstammen und Israel sei ein rein europäisches Kolonialprojekt, das nichts mit jüdischer Geschichte zu tun habe.

Darüber hinaus machte er die Juden für ihre Verfolgung die Jahrhunderte hindurch selbst verantwortlich: „Vom 11. Jahrhundert bis zum Holocaust, der in Deutschland stattfand, wurden die Juden – die nach West- und Osteuropa zogen – alle 10 bis 15 Jahre einem Massaker unterzogen. Aber warum geschah das? … Das Judenproblem, das in allen europäischen Ländern weit verbreitet war … hatte seinen Grund nicht in ihrer Religion, sondern vielmehr in ihrer sozialen Rolle, die mit Wucher und Bankgeschäften zu tun hatte.“

2016 sagte Abbas, als er vor dem Europaparlament sprach: „Vor nur einer Woche hat eine Reihe Rabbiner angekündigt und eine klare Ansage mit der Forderung gemacht, dass ihre Regierung das Wasser vergiften soll, um die Palästinenser zu töten.“ Nach einem Aufschrei zog er diese Äußerung zurück[i] – und heute scheint sich niemand mehr an diese Blutschuldlüge zu erinnern.

Früher in diesem Jahr sagte er: „Der Christ ist der Bruder des Muslim. Sie feiern zusammen, leiden zusammen, leben zusammen, arbeiten zusammen und kämpfen zusammen gegen ihren Feind.“ Was heißt: Der Jude ist der Feind.

Das ist ein durchgängiges Antisemitismus-Muster. Diese Worte sind keine Irrtümer oder Fehler – es ist das, was Mahmud Abbas glaubt.

Unweigerlich wird Abbas, weil Deutschland wegen seiner jüngsten ungeheuerlichen Aussage in Aufruhr ist, eine durch und durch künstliche Entschuldigung ausgeben wird, in der er behauptet, er habe nichts gegen Juden; und die Medien und die Führer der Welt werden ihm das durchgehen lassen – wie sie es bei jedem einzelnen früheren Mal auch gemacht haben.


[i] Diese eine ja – aber jede Menge andere Lügen NICHT [Anmerkung des Übersetzer]

Eine wirre – und typische – arabische Geschichte des Zionismus

Elder of Ziyon, 12. August 2022

Anmerkung: Elder of Ziyon hat den Text aus Jordanien unkommentiert eingestellt. In den Artikel habe ich trotzdem ein paar Kommentare (nicht eingerückt, kursiv) eingefügt. Die Selbsttäuschung des jordanischen Autors ist schlicht irre, die Verzerrung der Geschichte schlichter Wahn.

Das ist sehr, sehr typisch und ein Hirngespinst der Geschichte und des israelisch-jüdischen Denkens aus dem palästinensischen Mainstream. Aus Sawalief (Jordanien):

1917 gab der britische Außenminister von denen, die nichts hatten, an die, die es nicht verdienten, die Balfour-Erklärung, damit Britannien das Übel, die Bösartigkeit und den Betrug der Juden loswird, indem sie für sie ein Heim weit weg von Europa in Palästina gründeten, wenn Britannien den Ersten Weltkrieg gegen das Osmanische Reichgewinnen würde.

Klar, deshalb waren ja auch Juden vorher schon nach Eretz Yisrael gekommen und deshalb hat der Völkerbund das dann auch genehmigt, nicht wahr?

Als der Krieg endete, besetzte Großbritannien Palästina und kolonisierte es und begann Juden aus jedem Land dorthin zu deportieren, bis sie sich darin vermehrten.

Deportieren? Komisch, dass die Engländer den Zuzug immer – unter Missachtung des Mandatsauftrags – gewaltig deckelten.

Allmählich und mit den boshaften britischen Methoden, die mit den üblen jüdischen Methoden zusammentrafen, gründete Großbritannien 1948 erfolgreich einen Staat für die Juden auf einem Teil des Landes Palästina, darunter der palästinensischen Küstenebene, indem sie die Haganah-Bande und ihre bewaffneten Geschwisterterroristen zu einem Staat namens „Israel“ machten.

Großbritannien bewaffnete sie, also bildeten sie bewaffnete Terrorbanden wie die Haganah, den Palmach und die Irgun, um die wehrlosen Palästinenser im Land zu ängstigen und zu terrorisieren.

Irre. Die Briten bewaffneten die Juden? Das Gegenteil war der Fall (mit Ausnahme von Orde Wingate in den 30-er Jahren). Terrorbanden waren vor allem bei Arabern zu finden und die Engländer unternahmen kaum etwas dagegen, solange nur Juden die Opfer waren.

Danach machten Großbritannien und seine Helfer damit weiter Juden und Findelkinder aus verschiedenen Pflegehäusern in Europa einzuladen und nach Palästina zu immigrieren. Dann war der entstehende jüdische Staat mit theatralischen Kriegen in der Lage, alle Teile Palästinas zu kontrollieren, nachdem er diejenigen getötet hatte, die getötet hatten, und diejenigen vertrieben hatte, die vom palästinensischen Volk vertrieben worden waren.

Wieder gelogen. Die Briten deckelten die jüdische Zuwanderung, weil die Araber Terror machten.

Seitdem und bis heute leben die eindringenden Juden in einem Zustand ständigen Krieges, in dem Terror sie Tag und Nach beherrscht, weil jeder einzelne von ihnen erwartet morgen getötet zu werden, entweder weil sie zerdrückt, niedergetrampelt oder erstochen werden oder durch einen Herzinfarkt aus Angst und Panik oder eine Massenpanik, wenn sie in die Bunker fliehen, in denen sie ihr halbes Leben verbracht haben.

Stolz darauf Menschen zu terrorisieren. Das ist anscheinend die „Tugend“ des Islam. Und offenbart, wer tatsächlich die Terroristen sind. Ansonsten: Wie kommt es, dass die Israelis immer wieder zu den glücklichsten Menschen der Welt gehören?

Das liegt daran, dass diejenigen des palästinensischen Volks, die in ihrem Land und ihrer Heimat Palästina geblieben sind, bei Gott, dem Höchsten, dem Großen schwören, dass die Invasoren nicht glücklich sein werden in ihrem Land zu leben und sie werden sich nicht sicher fühlen, egal, wie lange es dauert.

Guck mal, wer die Terroristen sind!

Die Siedler, die in die Bunker flohen, sind nichts anderes als der Beweis für den Erfolg dieses großen palästinensischen Bereichs, der jetzt an die neuen Generationen weitergegeben wird.

Wunschdenken, Selbsttäuschung, Wahnsinn: Wenn es den behaupteten „Erfolg“ gäbe, wieso gibt es Israel immer noch und wieso sind die Juden noch da?

Daher raten wir Britannien noch einmal nach einem anderen sicheren Heimatland für seine Juden zu suchen.

Träumt weiter. Israel ist da, um zu bleiben. Ihr werdet die Juden nicht los und könnt sie nicht vertreiben.