Die BDS-Bewegung will keinen Frieden, sie will Israel vernichten

Patrick Dunleavy, The Algemeiner, 19. Januar 2018

Ein Pro-BDS-Protest in New York nach der US-Entscheidung die Botschsft in Israel nach Jeruslaem zu verlegen.

Die antiisraelische Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen gibt für Frieden zwischen Israel und den Palästinensern arbeiten; in Wirklichkeit wollen aber viele von ihnen Israel als den jüdischen Staat vernichten. Aus diesem Grund hat BDS Unterstützung von Terroristen, verurteilten Mördern und Antisemiten in den USA und im Ausland gewonnen.

Tatsächlich machen viele BDS-Demonstrationen – wie die vom Investigative Project on Terrorism gefilmten – kein Geheimnis aus ihren Zielen. „Und das >Volk Palästinas wird das zionistische Gebilde (Israel) von allen Landkarten der WElt wischen“ brüllte ein Demonstrationsleiter auf dem IPT-Video.

Auf demselben Video skandieren Demonstranten: „Wir wollen keine zwei Staaten, wir wollen 48“, was sich auf 1948 bezieht, bevor Israel gegründet wurde. Und obendrein riefen sie im Chor: „From the river to the sea, Palestine will be free!“ (Vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein) – was bedeutet, dass ein neuer Palästinenserstaat vom Jordan bis zum Mittelmeer reicht und ganz Israel schlucken wird. Und weitere Sprechchöre beinhalteten: „Tod den Friedensvereinbarungen“, „schlagt den Siedler-Zionistenstaat kaputt“ und „es gibt nur eine Lösung, Intifada-Revolution.“

Vertreter der Gesetzeshüter der USA sollten ein genaues Auge auf Demonstrationen wie diese werfen; sie wissen, dass aufhetzerische antisemitische und Anti-Israel-Rhetorik oft zu Gewalt führt. Die Polizeibehörde von New York City und andere Gesetzeshüter-Agenturen haben in einer Reihe von Komplotten ermittelt, die sich gezielt gegen jüdische Bürger und Institutionen richteten.

BDS strebt an Israel von der Welt zu isolieren, angeblich um gegen Israels Präsenz in der Westbank zu protestieren und die Gründung eines Palästinenserstaats zu fordern. BDS strebt einen weltweiten Boykott israelischer Produkte, Universitäten und Kulturinstitutionen an; De-Investition von Firmen, die Ausrüstung für das israelische Militär liefern; und internationale Wirtschaftssanktionen gegen Israel – neben anderem.

Die Bereitschaft junger Führer vieler BDS unterstützender Gruppen wie den Blacks for Palestine (Schwarze für Palästina) in Sachen Unterstützung auf gewalttätige Terroristen zu bauen, entlarvt die Behauptung der BDS sich Gewaltlosigkeit verschrieben zu haben als Schwindel.

Mehrere einheimische Terroristen, die heute lebenslange Gefängnisstrafen wegen Tötens von Polizisten absitzen, haben ihre Unterstützung für BDS verkündet. Insassen wie Herman Bell, Anthony Bottom, Mumia Abu-Jamal und Clark Edward Squire – die Mitglieder der Black Liberation Army waren – sowie David Gilbert vom Weather Underground haben Erklärungen abgegeben, die ei Ende des „US/zionistischen Imperialismus in Palästina“ fordern. Sie haben zudem zur Verwendung von aller notwendiger Mittel – einschließlich Gewalt – ermutigt, um das Ziel zu erreichen „die zionistischen Unterdrücker aus unserem Land zu treiben“.

Gilbert, der wegen der Tötung zweier Polizisten und eines Sicherheitsmanns  von Brinks 1981 in Haft ist, hat Besuche verschiedener Verfechter der Palestinian Solidarity Movment erhalten, die man heute als International Solidarity Movement kennt. Während die Bewegung erklärt, sie sei gewaltlos, fährt sie fort: „Unser gewaltfreier Ansatz bedeutet nicht, dass wir nicht das Recht haben den Palästinensern vorzuschreiben, wie sie der militärischen Beatzung und Apartheid Widerstand leisten.“

Mit anderen Worten: Wir heißen Gewalt nicht gut. Aber wenn ihr sie einsetzt, dann ist das für uns  in Ordnung.

Ein weiterer der Besucher Gilberts im Gefängnis ist ein Führer des Syracuse Peace Council, das sich für die Kampagne der BDS-Bewegung zur wirtschaftlichen und politischen Isolierung Israels stark gemacht hat.

„Dieses breitgefächerte Komitee aus Aktivisten bietet Basisbildung und generiert politischen Druck, der benötigt wird, um die US-Politik hin auf einen gerechten Frieden im Nahen Osten umzudirigieren“, sagte das Peace Council 2013 in einer Erklärung.

Dieses Mitglied des Rats hat auch Assata Shakur in Kuba besucht. Shakur, die besser als Joanne Chesimard bekannt ist, wurde wegen der Ermordung des New Yorker Staatspolizisten Werner Foerster verurteilt. Shakur hat den Ruf die erste Frau zu sein, die auf der Liste der Meistgesuchten des FBI stand. Man fragt sich, was ein Friedensrat und eine Polizistenmörderin gemeinsam haben.

Denken Sie daran, dass viele einheimische Terroristen aus den 1960-er Jahren als Mitglieder gewaltfreier Protestorganisationen begannen, nur um sich später komplett der Gewalt zu verschreiben. Die Parallelen zwischen der BDS-Bewegung und den Protestgruppen der 1960-er sind beängstigend.

Gilbert arbeitete mit Bill Ayers und Bernadine Dohrn bei den Students for a Democratic Society (SDS) zusammen, einer ursprünglich gewaltfreien Organisation aktivistischer Studenten, die 1962 entstand. Die SDS wollte zivilen Ungehorsam und andere gewaltfreie Mittel nutzen, um Veränderungen in der sozialen, politischen und Wirtschaftspolitik innerhalb der US-Regierung zu erreichen.

Nach mehreren Jahren gewaltfreier Proteste war allerdings ein Teil innerhalb der SDS – darunter Ayers, Dohrn und Gilbert – desillusioniert und wollte gewaltsames Handeln gegen die US-Regierung beginnen. Sie entschieden, dass Gewalt das einzige effektive Mittel sei eine Regierung zu stürzen, die sie für unterdrückerisch hielten.

Genau diese Leute sind jetzt in der BDS-Bewegung aktiv. Viva Palestina, eine vom ehemaligen britischen Unterhausabgeordneten George Galloway gegründete Organisation, organisierte eine Reihe Konvoys, die mit Gütern beladen waren, die der von der Hamas geführten Regierung im Gazastreifen geliefert wurden.

An dem Konvoi beteiligte sich der damalige New Yorker Stadtrat und aktuelle Abgeordnete des Staates New York, Charles Barron.

Barron, sollte erwähnt werden, ist ehemaliges Mitglied der Partei der Black Panther, die weiterhin Kontakt mit mehreren Mitgliedern der Black Liberation Army hält, die derzeit wegen der Tötung von vier New Yorker Polizisten im Gefängnis einsitzen.

Die BDS-Behauptung anzustreben Frieden zwischen Israel und den Palästinensern anzustreben klingt hohl, solange so viele der Anhänger dieser Bewegung die Vernichtung des jüdischen Staates anstreben und solange die Bewegung Unterstützung von Mördern und Terroristen anzieht.

Israel hat wiederholt seine Bereitschaft gezeigt für Frieden Kompromisse einzugehen und Territorium aufzugeben. Es zog zum Beispiel sowohl aus der Halbinsel Sinai in Ägpyten und dem Gazastreifen (heute von der gewalttätigen Terrorgruppe Hamas kontrolliert) ab.

Aber damit Frieden ein erreichbares Ziel wird, müssten die Palästinenser und Gruppen wie BDS sich verpflichten Kompromisse einzugehen und in Frieden mit Israel zu leben sowie ihre Luftschlösser aufgeben Israel von der Landkarte zu wischen. Leider scheint das derzeit sehr weit weg zu sein.

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Der König der Lügen herrscht über BDS

Steve Apfel, Israel National News, 18. September 2016

Selbst einige „eingetragene“ Zionisten haben ihren Wagen an den Boykott-Zug angehängt. Warum der Drang dem wehzutun, was du liebst? Für Zionisten bemerkenswert, könnte angefügt werden, kommt die Begeisterung ihrer Herzen nicht aus der Verteidigung Israels, sondern davon über den Staat Verdammung auszukippen, was sie mit einem Klumpen Schmerz und Hartnäckigkeit tun, die Fördergelder durch Stiftungen, Karrieremöglichkeiten und sogar eine Tür im Weißen Haus öffnet.

Gewöhnliche Verurteiler Israels geben sich damit zufrieden antizionistisch zu sein. Ohne das Mysterium ihrer jüdischen Landsleute können sie lästig sein. Wenn Antizionisten brüllen „Stoppt die Verfolgung der Palästinenser!“ oder „Apartheid Israel!“ oder „Beendet die Besatzung!“ oder „Stoppt den Völkermord!“, dann wird einem schwer ums Herz. Mantras lullen Leute in den Schlaf, die sie nicht hypnotisieren können. Formel-Schlagwörter und Banner zermürben die Geduld. Empörung ist kein Gefühl mit großer Macht an Ausdauer; die Öffentlichkeit vergisst, weshalb sie Rache haben sollte und gewöhnt sich daran. Selbst Hass, der so bitter ist und tief sitzt, wie der auf Israel, braucht Abkühlpausen, um die Wirksamkeit zu erhalten und zu verlängern. Doch der Vollzeit-Antizionist wird nicht nachlassen. Ein wenig von ihm wird viel bewirken können.

Doch tief in uralten Vorurteilen begraben finden sich menschliche Kuriositäten, die das Leben schreibt. Die von Israel besessene Menge, stellen wir fest, besteht aus besessenen Leuten, die auf merkwürdige Weise denken und entsprechend handeln. Sie schaffen Fakten und arbeiten daran sie zu verwirklichen. Sie sind bereit Menschen zu schaden, von denen sie vorgeben ihnen beizustehen. Sie spinnen Garn über ein Land, das viele auf einer Landkarte nicht zeigen können, verwenden ihre Zeit darauf es von der Landkarte zu schicken. Akademiker rangieren den Intellekt aus, während Anwälte das Recht aussetzen.

Ihre Muster-Leitlinie ist von Merkwürdigkeiten dieser Art überlagert. Die Boykott-Bewegung, sollten Sie das nicht wissen, hat eine solche.

„BDS ist eine globale Bewegung, die auf friedliche Weise daran arbeitet wirtschaftlichen und politischen Druck auf Israel auszuüben, damit es die erklärten Zielen der Bewegung befolgt, die lauten:

  1. Das Ende von (1) israelischer Besatzung; (b) Kolonisierung arabischen Landes; (c) Israels Sicherheitsmauer.
  2. Volle Gleichberechtigung für arabisch-palästinensische Bürger Israels.
  3. Respekt für das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge.

Bis diese Ziele erreicht werden, wird die Kampagne verschieden Formen gewaltfreier Strafmaßnahmen gegen Israel durchführen, bis es die Regeln des Völkerrechts befolgt.

Hier sind edle Gefühle zu loben. Hier finden sich Bedingungen und Ziele, die mit friedlichen Mitteln verfolgt werden. Hier ist Festlegung auf gewaltfreies Verhalten. Hier ist ernster Respekt für das Recht und ein reiner Wunsch danach, dass das Recht befolgt wird. Hier sind Strafen, die ein fehlgeleitetes Land in die richtige Richtung stupsen sollen. Was kann man daran nicht mögen? Die Fallen, die in diese Mutti-Apfelkuchen-Äußerung eingearbeitet wurden: Die kann man nicht mögen. Daher die Notwendigkeit für einen Rat, der sie offenbaren und entwaffnen wird.

Einer taucht in der Bedingung am Ende auf: „…bis [Israel] die Regeln des Völkerrechts befolgt.“ Mit diesem Satz beginnt der Zusammenbruch – und auch noch schnell. Antizionisten werden mitgerissen, nicht zu den fünf öffentlichen Zielen, sondern zu einem eingebetteten Endergebnis: dem Zusammenbruch und der Kapitulation Israels. Der BDS-Bienenstock könnte, bevor der dicke Tag kommt, sich selbst abwracken und ruinieren. Eine weitere Täuschung atemberaubender Chutzpe schützt die summende Mannschaft vor einem solchen Schicksal.

Aber fangen wir mit den fünf Forderungen an: Vier davon eiern auf Beinen aus Sperrholz, während die fünfte nicht aufstehen kann. Stellen Sie Kriege des Nahen Ostens, seine Gesetze und Geschichte auf den Kopf oder drehen Sie ihn auf links – Israel ist kein Kolonisator und sollte zufällig jemandes Land besetzt sein, dann dürften die arabischen Palästinenser die Besetzer sein. Und die Mauer, die eingerissen werden muss? Wenn die Sicherheitssperre irgendjemandes Recht verletzt, dann das Recht der menschlichen Verbitterung und Verschleppungstaktik. Was palästinensische Flüchtlinge und ihr Rückkehrrecht angeht (wenn verstreute Gruppen nach einem halben Jahrhundert des nicht assimilierten Lebens in Ländern mit ausreichenden Ressourcen zum Integration der Bruderschaft der Menschen noch so genannt werden können), nun, es gibt kein solches Recht weder im Recht noch in Verträgen noch unter moralischen Konventionen.

Die fünft Forderung – volle Gleichberechtigung für palästinensische Bürger Israels – ist nicht künstlich, aber überflüssig. Volle Gleichberechtigung haben sie bereits. Würden andere palästinensische Gruppierungen ihre rechte Hand für dieses Schicksal geben? Würden sie einfach? Denken Sie an die 3.500 Palästinenser, die im syrischen Konflikt festhängend getötet wurden. Denken Sie an die palästinensische Horde, die derzeit im Lager Yarmuk bei Damaskus belagert werden und aufgrund von Entbehrungen sterben. Denken Sie an Palästinenser, die im Gazastreifen oder auch der Westbank unter korrupten und unterdrückerischen Oberherren darben. Gleichberechtigung! Im gesamten Nahen Osten schwelgen nur die palästinensischen Araber in Israel in den Rechten und Privilegien von Königsfamilien.

Damit ist jede arrogante Forderung in diesem Apfelkuchen ein übler Schwindel. All die aufgeblasenen Rechtschaffenen, die von Boykott besessen sind, brauchen nur hinzusehen und sie würde sehen. Vielleicht haben sie es ja getan. Vielleicht hatten sie Angst hinzusehen. Vielleicht wissen sie, dass ein Pinup-Antizionist bereits hingesehen hat und was er sah ihn wütend machte. Der Pinup Norman Finkelstein verschütte seinen Ingrimm, als er von Democracy Now interviewt wurde. „Die BDS-Bewegung“, sagte Herr Finkelstein unverblümt, „ ist ein verlogener Kult, geführt von unehrlichen Gurus, die clever als Menschenrechtsaktivisten posieren wollen, während ihr wahres Ziel die Vernichtung Israels ist.“

Es war eine größere Kultfigur nötig, um die wirklich heftige Chutzpe zu entkleiden, die fundamentale und fatale Täuschung. Wenn nicht das Pin-up, dann hatte das Gehirn des Antizionismus die Ehre, Noam Chomsky. Bevor er das tat, legte er ein erstes Prinzip des Boykotts fest. Weil er Menschen schädigt, in deren Namen ein Boykott verhängt wird, darf man ihn nicht verhängen, wenn die betroffenen Leute es nicht wollen. „Fordert im Fall Israels die Bevölkerung einen Boykott? Nun, offensichtlich nicht.“ Der große Linguist hatte unerlässliche Voraussetzung für den Boykott Israels ermittelt. Um ethisch vertretbar und gerecht zu sein, muss der Aufruf von der Basis der arabischen Palästinenser kommen, nicht von außen.

Ein Jahr nach der Festschreibung des großen Prinzips begann die BDS-Kampagne am 9. Juli 2005 – zufälligerweise – auf einen „Aufruf von innen“ zu antworten. Daraus wurde großes Aufheben gemacht. Ilan Pappe, ein Akademiker, das schon lange an vorderster Front der Kampagne zur Schädigung Israels steht, betonte ganz besonders Chomskys Insistieren auf dem Aufruf von innen. „BDS begann als Aufruf von innerhalb der besetzten Zivilgesellschaft, begrüßt von anderen Palästinensergruppen und umgesetzt in weltweites Handeln.“

Die Bedeutung dieser Behauptung kann nicht übertrieben werden. Um legitim zu sein, muss der Impuls zum Boykott Israels von innen heraus kommen. Weil die Palästinenser die volle Wucht tragen würden, musste es ihr Aufruf sein. Sie allein haben das Recht bei der internationalen Gemeinschaft für den Boykott Israels Lobbyarbeit zu leisten. Keine ehrenwerte Regierung, Menschenrechtsgruppe oder Aktivist könnte einen Boykott unterstützen, wenn der Anstoß von Blendern in der entwickelten Welt kommt. Niemand, am wenigsten all die im Behaglichen sitzenden Campus-Radikalen, sollten sich erdreisten den Palästinensern zu sagen, was gut für sie ist.

Wiederauftritt Ilan Pappe – inzwischen mit einem bequemen Lehrstuhl an der Exeter University in Großbritannien. Er lässt sich aus dem Elfenbeinturm zu einem Interview herab. Nach dem er für den Boykott warb, indem er proklamierte, die „besetzte Gesellschaft“ habe dazu aufgefordert, bettelt Pappe jetzt diese Gesellschaft zur Abwechslung mal etwas für sich selbst zu tun. Die Interviewerin ist recht aufgebracht.

„Nun, die Palästinenser haben BDS begonnen“, erinnert Ruba Salih Pappe.
„Ja“, sagt Pappe und zieht eine Grimasse. „Nicht wirklich, aber ja. Für die Geschichte, ja.“
„Das ist wichtig!“, schrie die entsetzte Interviewerin auf.

Pappe stimmt widerstrebend zu: „Das ist nicht wahr, aber es ist wichtig.“ An diesem unbehaglichem Punkt wechselt er das Thema. Mit den Worten David Colliers aus Beyond the great divide“: „Was Pape nahezulegen scheint ist, dass die Palästinenser nicht zum Boykott aufriefen, sondern dass wir ihnen sagten sie sollten zum Boykott aufrufen.“

Der Glaube an die gute und notwendige Lüge ist in das antizionistische Denksystem eingebettet. Pappe ist dem Glauben eine durchgerüttelte Karriere hindurch treu geblieben. „Ich habe weniger Interesse an dem, was passiert ist, als an dem, wie Menschen das betrachten, was passiert ist“, sagte Pappe 1999. „Meine Ideologie beeinflusst meine … Schriften. Der Kampf wird um Ideologie geführt, nicht um Fakten. Wer weiß, was die Fakten sind?“

Tatsächlich hat wusste König der Lüge nie etwas. In seiner Amtszeit an der Universität Haifa betreute er eine Abschlussarbeit über ein angebliches Massaker an 200 Arabern durch eine jüdische Einheit im Mai 1948. Nachdem die Veteranen dieser Einheit ihr Gerichtsverfahren vor einem Gericht in Tel Aviv gewannen, wurde der Student angewiesen sich dafür zu entschuldigen, dass er sie verleumdete. Und Pappe? Der Akademiker – Ehre, wen Ehre gebührt – baute nie eine Fassade auf. Ideologie herrscht, nicht Integrität. Er ließ sich nie von Fakten stören. Zionisten und ihr kolonialistisches Implantat sind hoffnungslos böse. Punkt.

Nachdem er die Geschichte des eines Massakers gefördert hatte, schlägt der König der Lüge weiter damit um sich. Für die Geschichtsschreibung sei es wichtig, dass die Menschen an das Monster Israel glauben und dass die „palästinensische Gesellschaft unter Besatzung“ BDS startete. Ohne diese ethische Untermauerung, das weiß Pappe, würde die Boykottmaschinerie hilflos abstürzen.

Ist jeder Boykotteur ein König der Lüge? Sind die Zionisten Juden? Dieser rätselhafte Haufen, der davon entzückt ist ihre Mitjuden zu boykottieren? Würden sie wissen, dass ein Mann, den sie wahrscheinlich verehren, die Decke von der großen Lüge gerissen hat? Noam Chomsky ging auf Democraticunderground.com heftig in die Offensive. „Die gegenwärtige BDS-Bewegung“, sagte Chomsky, „wird von einer Ein-Mann-NGO geführt, die fälschlich behauptet das palästinensische Volk zu repräsentieren“.

Die Quintessenz lautet, dass Antizionisten darüber hinwegsehen und täuschen. Sie stellen Forderungen, (a) von denen sie ein völkermörderisches Ergebnis erwarten, (b) bei der sie sich auf schäbige Täuschung verlassen, (c) die Fähigkeit der Palästinenser, dass sie wissen, was sie wollen, mit Verachtung behandeln und (d) den stabilen, freien Dynamo eines jüdischen Landes durch eine weitere Scharia-Diktatur zu ersetzen.

Bevor sie ein Land hatten, wurden die Juden gehasst. Sie wurden gehasst, als die Vereinten Nationen dafür stimmten ihnen Land zu geben, so winzig das auch war. Sie wurden gehasst, als sie der Teilung des Landes zustimmten. Sie wurden gehasst, als sie von sich aus für Frieden einem Austausch von noch mehr Land zustimmten, das sie zu einem ruinösen Preis gewonnen hatten. Heute werden Juden dafür gehasst, dass sie auf einzigartige Weise überleben und gedeihen. Für dieses Wunder könnten sie bizarrerweise nicht mit dem Segen Gottes verpflichtet sein, sondern de Fluch des Feindes.

World Vision: eine christliche Wohlfahrtsoraganisation mit antiisraelischer Mission

Entweder hat die Hamas World Vision ausgenutzt oder World Vision hat seine Spender weltweit ausgenutzt. Es gibt keine andere Erklärung für das, was entlarvt wurde.

Barry Shaw, Israel National News, 8. August 2016

World Vision ist eine christliche Wohlfahrtsorganisation mit antiisraelischer Mission.

Das ist sehr klar in der Beschreibung Israels auf ihrer unaufrichtig voreingenommenen Internetseite zu sehen und was sie die „Westbank“ nennen, das richtig als Judäa und Samaria bekannt ist.

Wenn die Arbeitslosigkeit in Jerusalem, der „Westbank“ und dem Gazastreifen 46% und die Armutsrate 36% beträgt, dann muss ein großer Teil der Verantwortung den korrupten und gewalttätigen politischen Herrscher zugewiesen werden – der palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas.

Aber nach Angaben von World Vision, die anschuldigend mit dem Finger einzig auf den jüdischen Staat, ist das nicht so. Sie schreiben, dass „Kinder Schikane und Gewalt“ durch Soldaten und „Siedlern“ durchmachen. Das Fehlen von angemessenen Bildungseinrichtungen hat seine Ursache nicht in der Nutzung von Schulen als Raketenlager durch die Hamas oder deren Schüsse auf israelische Zivilisten, sondern gemäß World Vision sind Abrisse der Grund dafür. Sie erwähnen nicht, welche Schulen, wenn überhaupt welche, von Israel abgerissen worden sind.

World Vision erwähnt auch die langen Schulwege, die durch das, was sie „Siedler-Umgehungsstraßen“ nennen, verursacht sind. Diese Umgehungsstraßen sind gebaut worden, damit in Judäa und Samaria lebende Juden um die arabischen Städte und Dörfer geleitet werden, die die Terroristen beherbergen, die tagtäglich vorbeifahrende Fahrzeuge angreifen, beschießen und Israelis töten, einschließlich Frauen und Kinder.

WV verweist auf Checkpoints, Straßensperren und eine Sicherheitsbarriere (sie nennen es „Trennmauer“), ohne die Gründe zu erwähnen, warum die überhaupt da ist. Ihre Erklärung lautet, dass sie schlicht da sind, um „die Fortbewegung innerhalb des Palästinensergebiets zu behindern und einzuschränken“.

Keine Erwähnung findet auf ihrer Internetseite die Jahrzehnte alte Gewalt, die gegen Israelis von den Leuten verübt wird, die von ihnen finanziert werden, was zu Checkpoints und weiteren notwendigen Maßnahmen geführt hat.

Es ist seltsam, dass sie auf Schulen und Kinder verweisen, es aber versäumen Israel oder gar die von den palästinensischen Arabern kontrollierten Gebiete in ihrer langen Liste der Orte aufzuführen, so sie ein Kind unterstützen. Geht also irgendetwas von ihrem Geld tatsächlich an Kinder, die in Jerusalem, dem Gazastreifen oder Judäa und Samaria leben? Die Jury hat noch nicht entschieden.

Wie wir heute durch die jüngsten aus Israel kommenden Enthüllungen wissen, hat World Vision seit Jahrzehnten den militärischen Arm der Hamas finanziert, der den meisten als Hamas-Terrororganisation bekannt ist.

Kann mir jemand sagen, was daran christlich ist islamischen Terroristen zu helfen ihr tödliches Potenzial zum Morden von Juden zu verbessern, außer vielleicht mit der Übernahme der Ersetzungstheologie, die von ihnen verlangt sich auf die Seite der Feinde des jüdischen Volks zu stellen und sie zu unterstützen?

World Vision ist eine der größten der Wohlfahrtsorganisationen der Welt mit einem jährlichen Budge von drei Milliarden Dollar. Sie zählt Justin Bieber, Scarlett Johansson und Bill Clinton zu ihren prominenten Spendern. Sie erhielt zudem Gelder von Auslandsregierungen und behauptet strikte Beaufsichtigung und Transparenz, aber es war der Shin Bet – Israels erstklassiger Sicherheits- und Geheimdienst – um die Organisation zu knacken und seinen Schlüssel-Auftraggeber zu verhaften.

Mohammed El-Halabi, lebenslanges Hamasmitglied im Gazastreifen, trat 2005 World Vision bei und stieg in die Position ihres Direktors mit totaler Kontrolle über Budget und Zuweisung auf. Dazu gehörte es Terroristen auf die Gehaltsliste zu setzen und Ausschreibungen für fiktive humanitäre Projekte auszugeben. Er leitete auch Baugeräte und Baumaterial an die Hamas weiter, die Terrorgasen und -Tunnel damit baute, die nach Israel hineinreichte, um Terroranschläge wie die auszuüben, die wir während des Hamasterrors gegen Israel im Jahr 2014 sahen.

Ein offizieller Vertreter des Shin Bet sagte, die humanitäre Hilfe ging fast ausschließlich an Hamas-Terroristen und ihre Familien und nicht an die nicht dem Terror zugehörige Einwohner des Gazastreifens.

El-Halibi wurde am 15. Juni verhaftet und fünfzig Tage lang festgehalten, bevor Israel am Donnerstag, 4. August die Anklage gegen ihn verkündete.

World Vision beteuert weiter seine Unschuld und ihre Ignoranz. Obwohl sie die Lügen über Israel glauben, die auf ihrer Internetseite erscheinen, behaupten sie keinen Grund zu haben zu glauben, dass die „Behauptungen“ wahr sind, dass riesige Mengen ihrer Spendengelder in die Hände der Mörder von Israelis durch die wahren Unterdrücker der Einwohner des Gazastreifens fielen.

Der Shin Bet hat allerdings eine ausführlichen Bericht dazu gegeben, wohin das Geld der Organisation ging.

Beispielsweise gingen von britischen Spendern erhaltene $80.000 in den Bau einer „Palästina“ genannten Terrorbasis in Gaza und Gehälter für die Terroristen, die dort arbeiteten wurden ebenfalls mit diesem Geld bezahlt.

Geld wurde genutzt um Waffen für Terrorgruppen im Sinai zu kaufen, während Mohammed Morsi in Ägypten an der Macht war.

Wo die Tarnung emotionsgeladener Bilder armer palästinensisch-arabischer Kinder genutzt wird, um zu verbergen, was im Gazastreifen tatsächlich gespielt wird, wurde von der Behauptung des Shin Bet hervorgehoben, dass Gelder, die angeblich verletzten Kindern helfen sollten, in Wirklichkeit an Hamas-Mitglieder gingen, die ihre Kinder als verletzt führen ließen.

Die Beweise werden zeigen, dass die Hamas Millionen Dollar für Terrorzwecke abzweigte. World Vision behauptet $12 Millionen jährlich nach Jerusalem, in den Gazastreifen und die „Westbank“ zu pumpen. Nichts davon geht an bedürftige jüdische Kinder oder an bedürftige israelisch-arabische Kinder.

In Beibehaltung ihrer Verteidigung der Hamas sagte World Vision, sie würden „weiter einen fairen Rechtsprozess für Mohammed fordern“.

World Vision hat seinen Hauptsitz in Monrovia in Kalifornien und beschreibt sich selbst als „eine weltweite christliche Hilfs-, Entwicklungs- und Interessenvertretungs-Organisation, die mit Kindern, Familien und Gemeinden arbeitet, um Armut und Ungerechtigkeit zu überwinden.“

Sie behauptet auch, dass sie „eine internationale Partnerschaft von Christen“ ist, „deren Auftrag darin besteht unserem Herrn und Retter Jesus Christus darin zu folgen mit den Armen und Unterdrückten zu arbeiten, um menschliche Wandlung zu fördern, Gerechtigkeit anzustreben und Zeuge für die guten Nachrichten vom Königreich Gottes zu bezeugen“.

Ich hätte gerne jemanden, der mir erklärt, wie es die Ziele von World Vision voranbringt, wenn Millionen Dollar des Geldes guter Christen in das radikalislamische Terrorregime der Hamas gepumpt werden, den palästinensisch-arabischen Arm der Muslimbruderschaft, dessen Geschichte vollgestopft ist mit Unterdrückung der Menschen im Gazastreifen und dem Töten von Opposition gegen ihren Würgegriff und deren Gründungscharta ihren Wunsch nach einem globalen islamischen Kalifat und die Ermordung von Juden verkündet.

Wenn nicht anderes bewiesen wird, dann erscheint es mir so, dass World Vision der dem jüdischen Staat von Hamas und palästinensischem Terror zugefügten Ungerechtigkeit gegenüber blind ist, dass es absichtlich dem massivem Missbrauch gegenüber kurzsichtig gewesen ist, was die Hamas eifrig für ihren eingebildeten Versuch nutzte Israel anzugreifen und Juden zu töten.

Entweder hat die Hamas World Vision ausgenutzt oder World Vision hat seine weltweiten Spender ausgenutzt. Es gibt keine andere Erklärung für das, was offengelegt wurde.

Ehrlich gesagt gibt mir der Spendenaufruf auf der offiziellen World Vision-Internetseite, der so voller verlogener antiisraelischer Äußerungen steckt, das Gefühl, dass das Zweite richtig ist – außer sie können mich vom Gegenteil überzeugen.

Während ich diesen Bericht schreibe, haben Australien und Deutschland ihre Förderung für World Vision für die Ausgaben an palästinensische Angelegenheiten ausgesetzt. Die Hamas wird von den Vereinigten Staaten als Terrororganisation geführt. Ich hoffe, wir werden hören, dass die US-Administration und alle Amerikaner es ablehnen werden für World Vision zu spenden, bis die ihr Haus bestellen und zu seinen ursprünglichen christlichen karitativen Wurzeln zurückkehrt.

UNRWA-Bericht zu Säuglingssterblichkeit stark fehlerhaft

UNO-Organisation in Gaza stellt eine unzuverlässige wissenschaftliche Studie falsch als Fakten vor Ort dar, stellt Blog fest

Tova Dvorin, Israel National News, 10. August 2015

UNRWA-Zentrale in Gaza

Der jüngste Bericht der United Nations Relief and Works Agency (UNRWA) zur Säuglingssterblichkeit im Gazastreifen stellt eine wissenschaftliche zum Thema falsch dar, deckte der Blog Israellycool am Sonntag auf – und gab diesen Bericht an verschiedene internationale Nachrichtenagenturen weiter.

UNRWA schickte mit der Studie eine Presseerklärung an wichtige Nachrichtenagenturen und behaupteten, die Säuglingssterblichkeit im Gazastreifen im Steigen begriffen ist; mehrere der Agenturen veröffentlichten die Presseerklärung unverzüglich.

Wie Israellycool feststellt, gibt es aber mehrere klaffende Mängel der Studie:

  • Während die UNRWA angibt, die Studie untersuche Fakten vor Ort im Gazastreifen in großem Umfang, erklärt das das wissenschaftliche Dokument selbst, dass es nur von einer sehr spezifischen Teilmenge spricht: Mütter mit zwei lebenden Kindern, die sich in UNRWA-Gesundheitszentren meldeten.
  • Die Zahl der befragten Zielpersonen ist so niedrig, dass der Aufsatz selbst am Ende zugibt, dass zwar eine geringfügige Zunahme bei der Säuglingssterblichkeitsrate gibt, aber „die Säuglingssterblichkeitsrate in tatsächlich stabil sein oder weiter sinken könnte“.
  • Darüber hinaus, so stellt der Blog heraus, ist die Zahl der Befragten so niedrig, dass der P-Wert – die Wahrscheinlichkeit, dass genau dasselbe Ergebnis durch Zufall entsteht – bei riesigen 0.61 oder 61% liegt. Es heißt, dass Statistiker jede Studie mit eine P-Wert über 0,05 (5%) als zu schwach einstufen, als dass man sie für zuverlässig halten kann.
  • Das Magazin, in der die Studie veröffentlicht wurde, ist ein Online-Magazin mit offenem Zugang, das allem Anschein nach alle Aufsätze annimmt und sie dann einer Peer-Review unterzieht – eine Praxis, durch die gewöhnlich ein solches Magazin als zu unzuverlässige Quelle betrachtet wird, als dass man sie in einem seriösen akademischen Kontext nutzen kann.

Arutz 7 fragte bei UNRWA-Sprecher Chris Gunness wegen der Befunde an, hat aber bisher keine Antwort erhalten.

Ha’aretz: übersetzt noch extremistischer

Exposé: Englischsprachige Artikel lassen mit größerer Wahrscheinlichkeit Details zu Storys aus, um die IDF skrupellos aussehen zu lassen

Shimon Toven/Tova Dvorin, Israel National News, 20. April 2015

Die linke Zeitung Ha’aretz ist auf Englisch radikal extremistischer als in hebräischer Sprache, stellte Tamar Sternthal von CAMERA (Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America) am Montag in Presspecitva fest; das Blatt ändert Einzelheiten wichtiger Berichte, um die IDF für das englischsprachige Publikum brutaler zu machen.

Ha’aretz-Schriftleiter Gideon Levy schrieb diesen Monat einen Artikel über den „verfrühten Tod“ des palästinensisch-arabischen Terroristen Ziyad Awad, der von der IDF erschossen wurde, nachdem er trotz Warnungen wiederholt Steine auf Soldaten warf. Während jedoch der hebräischsprachige Artikel klar erklärt, dass die Schüsse während eines arabischen Krawalls fielen, bei dem Hunderte anfingen Steine zu werfen, heißt es in der englischen Version:

Danach begannen aufgebrachte junge Menschen auf den IDF-Checkpoint am Rande der Stadt zuzumarschieren. Soldaten der Golani-Infanteriebrigade lagen Gerippe eines alten israelischen Busses, der vor langer Zeit in der Stadt aufgegeben wurde, im Hinterhalt. Die Trauernden waren auf der Straße, die Überreste des Busses standen auf dem Hang darunter.

Ziyyad Awad war wegen des Todes seines geliebten Freundes und Cousins aufgelöst; er war bis zum letzten Moment bei ihm.

Die Soldaten schossen auf Ziyyad. Er wurde in den Bauch getroffen und starb; die Kugeln wurden offenbar mit einem Ruger-Gewehr vom Kaliber .22 abgegeben. Drei weitere Personen wurden verletzt, zwei davon im Oberkörper. Die Militärpolizei leitete eine Ermittlung ein.

Der hebräische Artikel dramatisierte die Situation auch nicht allzu sehr, wie es in der englischen Version geschah, sondern gab nur die Fakten weiter: dass „Hunderte wütender junger Männer aus der Stadt auf den Checkpoint an der Ausfahrt zugingen und Steine warfen“.

Sternthal stellte fest, dass die Sprache die Situation gewollt zu verdrehen scheint, um mehr Wut der internationalen Leserschaft zu erzielen, ein Trick, den Ha’aretz früher schon angewandt hat, wie in diesem Artikel zum Thema aus dem Jahr 2012 demonstriert wurde.

Ha’aretz korrigierte den englischen Artikel schließlich, nachdem sie von CAMERA kontaktiert wurde.

Gideon Levy von Ha’aretz verbreitet sein antiisraelisches Gift im Ausland

CAMERA, 17. April 2015

Die israelische Tageszeitung Ha’aretz hat in Israel eine minimale Kundschaft. Nach Angaben einer kürzlich erfolgten Studie von Target Group Index (TGI) betrug die Leserschaft von Ha’aretz lediglich 5,8% des Nachrichtenmarkts. Und selbst dieser Minimalanteil ist höher als er noch letzten Sommer während der IDF-Operation Fels in der Brandung zur Beendigung des Hamas-Raketenfeuers war. Damals lagen die Zahlen noch niedriger, weil einer großen Zahl Abonnementskündigungen, die durch ein Op-Ed des Kolumnisten Gideon Levy ausgelöst waren, in dem er israelische Piloten dafür verurteilte, dass sie ihre militärischen Befehle ausführten. Die meisten Israelis erkannten Ha’aretz als das, was sie ist: eine ideologische Zeitung mit einer linksextremen Redaktionspolitik, die mehr an Interessenvertretung interessiert zu sein scheint als an objektiver Sammlung von Nachrichten.

Gideon Levy sitzt in der Redaktionsleitung und schreibt für die Zeitung eine wöchentliche Kolumne, „Twilight Zone“, sowie politische Leitartikel. Er ist in Israel als erbitterter antiisraelischer Ideologe und Aktivist bekannt, der vor kurzem verhaftet wurde, weil er IDF-Soldaten bespuckte und verfluchte, der oft Ereignisse erfindet, um seine radikale Agenda zu unterstützen. Seine Fan-Gemeinde besteht in erster Linie aus weiteren Israelhassern und Aktivisten, während Mainstream-Israelis und -Journalisten ihn als unredlichen Propagandisten ablehnen (s. z.B. „Colleague Takes Gideon Levy to Task“ und “Former Editor Marmari Speaks Out On ‘Apartheid’ Poll Scandal” sowie auch hier).

Von dem Mainstream-Medien seines eigenen Landes diskreditiert, hat Levy Interesse daran gefunden seine Giftigkeit und die Werbung für Boykotte gegen den jüdischen Staat ins Ausland zu verlegen, wo er uneingeweihtes Publikum mit unehrlichen Verleumdungen gegen Israel beeinflussen kann (s. z.B. „Haaretz’s Levy FUels Anti-Israel Distortions – In Croatia“). Er verkauft sich als heldenhaften Erzähler der Wahrheit, der „es zu seinem Auftrag gemacht“ hat, wie kürzlich ein kanadischer Interviewer ihn beschrieb, „Zeugnis vom palästinensischen Leben in den besetzten Gebieten ablegt“. Levy gibt die Verachtung seiner Landsleute für ihn zu, aber er schreibt sie nicht seinen verleumderischen Schriften Erfindungen zu. Stattdessen versucht er für sich ein Image als Whistleblower zu pflegen, der sich den Hass seiner Landsleute zuzieht, weil er angeblich die hässliche Wahrheit über sie enthüllt. Ihm wird bei dieser Aufgabe von antizionistischen und antisemitischen Organisationen geholfen und Beihilfe geleistet, dazu von Auslandsjournalisten, die nur allzu bereit sind von Israel das Schlimmste zu glauben und diesem verlogenen Ideologen eine Plattform zu bieten, von der aus er Propaganda gegen sein Land auswürgen kann.

Levy beendete gerade eine einwöchige, durch acht Städte führende Redetour quer durch Kanada, die von Canadians for Justice and Peace in the Middle East (CJMPME) gesponsert wurde – einer antiisraelischen BDS-Gruppe (Boykott, De-Investition und Sanktionen). Zu den Mitsponsoren der einzelnen Veranstaltungen gehörten antiisraelische Gruppen wie die Arab Students Association, Solidarity for Palestinian Human Rights, die Palestinian Student Association und Justice for Palestinians. Die erwähnten Gruppen sind Levys offensichtliche Verbündete und Unterstützer, die eine gemeinsame Sache haben: Israel zu diffamieren. Störender waren aber die Fakultäten an den Universitäten, die einige der lokalen Vorträge Levys mitsponserten. Dazu gehörte das Department of Near and Middle Eastern Civilizations an der University of Toronto, das Department of Political Science der University of Alberta und das Department of Writing der University of Victoria.

Levy wurde zudem in kanadischen Radiosendungen interviewt, darunter die Mike Eckford Show auf Radio CKNW in Vancouver, die am 27. März ausgestrahlt wurde, und Michel Enrights überregional ausgestrahlte Sonntagsausgabe auf CBC, dem landesweiten kanadischen Sendernetz, am 29. März. Dort verbreitete Levy weiteres antiisraelisches Gift. Seine Stimme kochte vor scheinheiliger Wut, als Levy Israel als einziges für den palästinensisch-israelischen Konflikt verantwortlich machte, palästinensischen Terrorismus rechtfertigte und zu Boykotte und Bestrafung Israels durch Mächte des Auslands drängte.

Während der Lokalradio-Moderator Mike Eckford unterwürfig Levy antiisraelische Tiraden ehrfürchtig akzeptierte, stellte Radiomoderator Enright Levy mehrere herausfordernde Fragen, die Levy geschickt umging; er schaffte es das Thema zurück zur Dämonisierung Israels zu bringen. Eckford führte Levy mit einem langen, kriecherischen Zitat aus dem angeblichen Interview des radikal antiisraelischen Journalisten Johann Hari mit Levy ein, das im Independent (London) erschien. (Wie sich herausstellte, hatte Hari vorgegeben Levy persönlich interviewt zu haben, obwohl der lediglich Teile, die ihm gefielen, aus verschiedenen Levy-Kolumnen zusammengeschnitten hatte.) Während des gesamten Interviews kroch Eckford Levy hinten rein, behandelte ihn als Helden, schmeichelte ihm, stellte ihm kriecherische Fragen und ebnete Levy den Weg Israel, seine Presse, sein Volk und seine Führungskräfte zu verunglimpfen. CBCs Michael Enright forderte Levy dagegen zu palästinensischem Terrorismus und Hetze, die BDS-Bewegung gegen Israel und Antisemitismus heraus. Levy hielt jedoch an seiner Linie fest und nutzte das landesweite Programm, um sein antiisraelisches Gift zu verbreiten.

Unten folgen einige Zitate aus den beiden Radio-Interviews, die Krampen von Levy Redetouren im Ausland verkörpern.

Gegen einen jüdischen Staat

„Mein Traum ist ein einziger Staat, ein demokratischer Staat mit gleichen Rechten für alle, mit gleichen Gesetzen für jeden, gleichberechtigte Menschen. Es klingt im Moment wie ein Traum, aber ich sehe keine andere realistische Alternative…. Ich mache mir weniger Sorgen um eine jüdische Mehrheit, weil ich an einem gerechten Ort leben will und ich glauben, dass er Charakter Israels durch das Regime geformt werden wird, nicht von seiner ethnischen Mehrheit. Er kann einfach ein binationaler Staat sein und ein sehr ungerechter jüdischer Staat…“ (CKNW)

Beschuldigung aller israelischer Führungspolitiker

„Israelische Premierminister behaupteten einer nach dem anderen, dass sie das Ziel hatten die Besatzung zu beenden, behaupteten, sie hätten das Ziel einen unabhängigen Palästinenserstaat zu ermöglichen und unternahmen gleichzeitig alles Mögliche, um diese Möglichkeiten zu verhindern…“ (CKNW)

Unterstellung israelischer Presse-Einseitigkeit

„Die Berichterstattung ist sehr, sehr einseitig, entmenschlicht die Palästinenser systematisch und sehr, sehr eingeschränkt, das Minimum des Minimums…“ (CKNW)

Rechtfertigung der Hamas-Raketenangriffe auf Zivilisten innerhalb Israels Grüner Linie

„Man sollte fragen, warum sie ihre Raketen schießen. Man sollte fragen, welche andere Möglichkeit man den in Gaza lebenden Palästinensern lässt, die im größten Gefängnis der Erde leben. Wir wollen offen sein. Wann immer sie aufhören Raketen zu schießen, vergessen die Welt und Israel sie. Sehen Sie sich das jetzt an, sie sind wieder vergessen…“ (CBC)

Verurteilung der Militäroperation Israels zum Stopp des Hamas-Raketenfeuers nach Israel

„… Hunderte wurden für nichts getötet und Hunderte Frauen und Kinder wurden für nichts getötet…“ (CKNW)

„… Hunderte palästinensischer Frauen und Kinder wurden für nichts getötet…“ (CBC)

Rechtfertigung palästinensischen Terrorismus im Allgemeinen

„Die Palästinenser besitzen keine Armee. Und ihre einziger Weg für ihre Freiheit zu kämpfen, für ihre Rechte, geht über das, was wir Terrororganisationen nennen. Leider. Welche andere Wahl haben wir ihnen gelassen?“ (CBC)

„… Wenn man das Problem lösen will, muss man sich fragen, was einen jungen Palästinenser, der nicht dazu geboren wurde zu töten, dazu bringt sein Leben zu opfern und diese furchtbaren Gräueltaten und Verbrechen gegen Zivilisten in Tel Aviv, in Jerusalem und überall zu begehen. Wenn man nicht fragt warum, wird man das niemals lösen. Und man muss fragen, warum. Und man muss zu dem Schluss kommen, dass man ihn in die Ecke drängt, in der er nichts mehr zu verlieren hat…“ (CBC)

Ausblendung palästinensischer Hassrede und Indoktrination Jugendlicher gegen Israel, um Israel zu beschuldigen

„Glauben Sie mir, mach so vielen Jahren der Berichterstattung zu den besetzten Gebieten und den Palästinensern: Da gibt es eine Mehrheit der Palästinenser, die mit Israel in Frieden leben wollen, einschließlich der jungen Menschen, wenn man einfach nur die Realität ändert. Sie hat sich in den letzten Jahren zu Schlimmeren verändert, denn diese jungen Menschen, sie brauchen nicht viel, um Israel zu hassen. Wissen Sie, es reicht ihnen mitten in der Nacht aufzuwachen und israelische Soldaten zu sehen, die ihre Eltern vor ihren Augen erniedrigen. Es reicht ihnen aus ihren Schulen zu gehen und israelische Soldaten zu sehen, die von Zeit zu Zeit einige von ihnen schlagen, auf jemanden schießen.“ (CBC)

Werbung für Wirtschaftsboykott gegen Israel

„Boykott war in Südafrika sehr effektiv, sehr effektiv… Das Regime in der Westbank und das Regime im Gazastreifen sind ein Apartheidregime. Was ist es, wenn nicht Apartheid, wenn ein Volk nichts besitzt, keine Ressourcen und keine Rechte. Und ich frage: Warum war es legitim, das mit Südafrika zu tun und warum ist es nicht legitim, das mit Israel zu tun? Glauben Sie wirklich, die Veränderung wird von alleine kommen? Ich wünschte, wir würden das nicht brauchen. Für mich als Israeli ist es sehr problematisch Boykott zu fordern, denn ich selbst boykottiere Israel nicht. Ich lebe dort. Aber ich kann Ihnen sagen, dass man Israel schütteln muss, weil Israel jemanden braucht, um es vor sich selbst zu retten.“ (CBC)

Verunglimpfung der Unterstützung der USA für Israel: Drängt die USA Israel zu bestrafen

„… Israel ist eine regionale Supermacht in der Region mit der totalen, automatischen, blinden Unterstützung der USA wie kein anderer Staat in der Welt…“ (CBC)

„Viele Male, wenn jemand die Beziehungen zwischen den USA und Israel beobachtet, kann man sich fragen, wer genau von den beiden die Supermacht ist und wer wen in die Tasche steckt. Es ist nicht sehr klar und für mich ist es ein Rätsel und ich habe nie das Geheimnis der einseitigen Beziehungen verstanden, in der Israel alles bekommt und nichts gibt und niemals amerikanischen Ersuchen zuhört und das internationale Recht ignoriert und auch viele Male amerikanischen Ratschlag. Aber Herr Netanyahu ging jedenfalls ein paar Schritte weiter als jeder andere israelische Premierminister. Ich denke, er überschritt einige rote Linien, die kein westlicher Führungspolitiker jemals zu überschreiten gewagt hätte; er mischte sich sehr brutal gegen Obama und das Weiße Haus in Washington in die amerikanische Innenpolitik ein. Und jetzt ist es an der Zeit, dass Herr Obama Rache nimmt und es scheint so, dass er das tut. Das einzige Problem damit ist: Wo war er in den letzten sechs Jahren? Ich meine, warum erst jetzt? Und wie viel kann er in seinen letzten zwei Jahren im Amt [gegen Netanyahu] unternehmen? Das ist immer noch eine offene Frage.“ (CKNW)

„Kanada ist in seinem Verhalten, das muss ich leider sagen, alles andere als ein echter, aufrichtiger Freund Israels; dass es die Besatzung unterstützt, seine Verbrechen unterstützt, die Siedlungen unterstützt, ist alles andere als Freundschaft mit Israel. Und ich denke, es ist nicht irrtümlicherweise so, dass es so viele Ähnlichkeiten zwischen dem kanadischen Premierminister Stephen Harper und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu gibt. Ich denke, sie teilen viele gleiche Werte, beide verbreiten Angst auf eine systematische Weise, um an der Macht zu überleben. Und ich denke, im Endeffekt sollte jeder sich selbst fragen, ob diese automatische und blinde Unterstützung Freundschaft ist. Würden Sie einen echten Freund automatisch und blind unterstützen? Wäre das Freundschaft? Oder würden Sie ihn kritisieren, wenn Sie das Gefühl hätten, es wäre nötig? Heute ist diese Art von Unterstützung, die Verbrechen der Besatzung unterstützt, die ignoriert, was Israel anderen antut, keine Freundschaft.“ (CBC)

Dass Levy ein bornierter Radikaler ist, der dieselben antiisraelischen Falschmeldungen wieder und wieder hinrotzt, überrascht objektive Nachrichtenkonsumenten nicht, die den palästinensisch-israelischen Konflikt verfolgen. Auslands-Publikum jedoch ist sich der extremen Einseitigkeit Levys und der Ha’aretz nicht bewusst. Levy selbst formulierte es so, als er seine Erfahrung beschrieb, in Kanada endlich Beachtung zu finden:

„Es ist wie ein Wunder. Ich bin hier wiedergeboren, denn ich bin so viel Sympathie und wohlwollende Fragen nicht gewohnt… Ich bin wirklich, wirklich bewegt und überrascht angesichts des Willkommens…“ (Radio CKNW, Mike Eckford Show, 27. März 2015)

Indem er seine schadenden Botschaft auf diese Sorte naiven Zielpublikums umleitet, schürt Levy Israel-Feindlichkeit und wirbt für Boykott und den jüdischen Staat schädigende Politik.